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PIROUET Records MARION HÖLCZL 

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Loren Stillman
Winter Fruits
VÖ: 2. Oktober 2009
Pirouet Records/Medien Vertrieb Heinzelmann
PIT3042

Loren Stillman  alto saxophone


Nate Radley  guitar
Gary Versace  organ
Ted Poor  drums

1. Muted Dreams 4:53  2. Skin 8:28 


3. Man of Mystery 6:12  4. With You 9:10 
5. Like a Magic Kiss 8:41  6. A Song to Be Played 2:19 
7. Winter Fruits 4:46  8. Puffy 3:03 Presseinfo
Loren Stillman: Winter Fruits
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Zauberer, Drache, Chamäleon


Wunderbare Klangwelten von fesselnder Rätsel-
haftigkeit und voll subtiler Farbnuancen.
Winter Fruits: Die zweite Pirouet-CD von Sax-Jungstar
Loren Stillman mit Gary Versace, Nate Radley
und Ted Poor.

W elch ein Echo! Lauren Stillman spiele sich „an die


Spitze der zeitgenössischen Altsaxophonisten“,
befand das Magazin „Rondo“ in der Kritik zu Stillmans
Poll zum „rising star“ ernannt. Ihm zur Seite steht der junge
Gitarrist Nate Radley, der aus Chicago stammt, in Brooklyn
lebt und unter anderem bei John Abercrombie studiert
Pirouet-Debüt „Blind Date“ von 2007; „eine Produktion von hat – der wiederum für die Kombination Orgel/Gitarre ein
erlesener Qualität“ nahm die Zeitschrift „Jazz Podium“ wichtiger Gewährsmann ist. Und Schlagzeug spielt der
wahr; „von einer unglaublich intensiv leuchtenden Kraft“ 1981 in Rochester/New York geborene Ted Poor, ein Musi-
kündete „Jazzthing“. „Geniestreich“, „Mischung aus Lee ker, der unter anderem mit den Gitarristen Ben Monder,
Konitz und Martini trocken“, „eine große Karriere zu er- Marc Ducret und Bill Frisell sowie dem Saxophonisten Chris
warten“; „unique compositional feel“, „marvelous“, „very Potter spielte. Diese vier Musiker sind ein Team aus jungen
deep“: So lauteten weitere Stichworte zu den subtilen und Kreativen, die neue Ideen haben und allesamt selbst Erfah-
unorthodoxen Stücken des 1980 in London geborenen rung als Bandleader haben. Musiker, die über spannenden
Musikers, der in Brooklyn lebt. Und man kann gespannt Eigen-Sinn verfügen und sich deutlich hörbar gegenseitig
sein auf diejenigen zu Stillmans neuer Pirouet-CD Winter inspirieren.
Fruits. Denn die ist völlig anders als Blind Date – und doch
zeigen sich hier ganz plastisch jene Qualitäten, die die inter- Die Stücke auf dieser CD hat wieder Loren Stillman selbst
nationale Fachpresse schon damals an Stillman hervorhob. komponiert, bis auf das Titelstück Winter Fruits und Muted
Winter Fruits ist überraschend, leuchtend, kraftvoll – und Dreams, die von Ted Poor stammen. Beide Komponisten
auf gehabt Stillmansche Weise erlesen. erweisen sich als Meister der Farben und der Stimmungen.
Sowie als mustergültiger Vermeider von Klischees. Ihre
Stillman hat hier ein etwas anderes Team hinter sich als bei Stücke haben durchweg eigenes Vokabular und sind doch
Blind Date. Nur Gary Versace, vielgefragter Sideman von leicht zugänglich Diese Kompositionen sind meist nicht
Musikern wie John Scofield und Matt Wilson, ist von der über Akkordfolgen aufgebaut, sondern als Geflecht von
ursprünglichen Besetzung dabei – hier allerdings als Stimmen: Linien, die sich spannungsvoll aufeinander zu
Organist statt wie vorher als Pianist; und das ist besonders und voneinander weg bewegen, manchmal auch über-
spannend, denn an der Hammond-Orgel wurde er in den raschenderweise parallel; musikalische Wellen, die nie
letzten Jahren dreimal hintereinander im Down Beat Critics gleichförmig bleiben und sich doch höchst organisch

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Loren Stillman setzt sein Saxophonspiel so ein, dass diese


Homogenität stets reizvoll verstärkt wird. Er hat viel Sinn
für ganz feine Abtönungen in einem Spektrum, das vom
quirligen Pianissimo bis zu einer Art Sandstrahl-Fortissimo
enorme Nuancen hat: ein Virtuose des Zwischentons, ein
Farben-Zauberer. Gary Versace lässt sein schweres Tasten-
Monster nach allen Regeln einer nie Klischee werdenden
Kunst fauchen und grummeln, zischen und röcheln – wie
ein Drache, der in der Höhle eines Riesen zeigt, wie einzig-
ergänzen. Das wird ganz deutlich in einem Stück wie der artig und gefährlich er ist. Nate Radley und Ted Poor sind
langsamen Komposition Muted Dreams, die in zart fließen- die Chamäleons in dieser Crew – Gitarre und Schlagzeug
den Bewegungen immer mehr ihre Intensität steigert; oder passen sich ungemein fein den Farben der anderen Instru-
in dem melodiösen Glanzstück With You, das auf raffinierte mente an und offenbaren dabei eine außer-ordentliche
Weise den Thelonious-Monk-Klassiker Round About Mid- Stilsicherheit und Sensibilität. So eindrucksvoll sich nicht
night durchklingen lässt, um im selben Gestus eine ganz in den Vordergrund zu spielen wie diese beiden, ist eine
eigene Atmosphäre zu schaffen. Im Titelstück Winter Fruits ganz eigene Kunst. Hohe Finesse haben die Parts von
konstruieren Stillman und seine Mitspieler herbe Unisono- Drums und Saiten in dieser Band – bei einem hohen Grad
Bewegungen über Motiven, die an Morsezeichen erinnern, an fließender Freiheit. Da wird nie ein Schema abgerufen,
und lassen sie dann in pulsierend-unheimliche Interaktio- sondern in jedem Moment kreativ reagiert.
nen münden.
Und das trifft wiederum auf alle Instrumente zu. Wie Zahn-
Auf vielfältige und nie vorhersehbare Weise ziehen die Auf- räder greifen die Parts der vier Musiker ineinander. Doch
nahmen dieser CD den Hörer in einen Sog. Jeweils in einen diese Zahnräder scheinen ständig ihre Position und auch
anderen. Verbindende Elemente aber wären: die atem- ihre Größe zu verändern. Flexibilitäts-Wunder bei vierfa-
beraubende Kommunikationsfreudigkeit der vier Musiker, chen, synchronisierten Metamorphosen. Like a Magic Kiss
bei denen es keine belanglosen Passagen zu geben scheint; eines Man of Mystery sind diese Aufnahmen. Von großer
die rhythmische Kompaktheit und stets auffällige Höchst- Zartheit und bezwingendem Zauber, der immer einen Hauch
Präzision dieser Band; die melodischen Kniffe, die bewir- von Rätselhaftigkeit hat. Loren Stillman schreibt mit die
ken, dass eine Linie immer überraschende Wege findet. sinnlichsten musikalischen Rätsel des zeitgenössischen
Und dann die Klangfarben-Mischung: Hammond-Orgel, Jazz, und sein Zauber hat stets ein hochgradig festes Fun-
Gitarre und Altsaxophon ergeben hier ein Spektrum enorm dament. Das merkt man beim x-maligen Wiederhören der
harmonisch ineinander übergehender Farben – als sei eine Stücke: Ihr Zauber wirkt garantiert auch dann noch. So sind
Mischfarbe nachträglich in ihre Einzelbestandteile auf- die Aufnahmen auf dieser CD musikalische Früchte, mit
gelöst worden. Man spürt die Homogenität – und doch ist denen man wohl bestens auch über einen noch so langen
der jeweilige Eigencharakter auffällig präsent. Winter kommt: Loren Stillmans Winter Fruits.

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Loren Stillman
about Winter Fruits

T his album showcases the collaborative approach of


Bad Touch—a band comprised of Nate Radley, Ted Poor,
Gary Versace, and myself. Having performed together for the
like a fruit tree emerging from winter hibernation. So, too,
might this serve as a metaphor for the mode of musical
cooperation adopted by this group—the pieces being built
past five years, this group has taken on a natural partnership, and shaped anew with each rendering, allowing the music to
giving attention to music written by all four members. continuously grow and flower over time.
Although this recording focuses primarily on my music, each
member’s voice can be heard both individually and in When Jason Seitzer, Pirouet producer, asked for my input on
support of the overall musical picture. Indeed, the music the mixing and mastering of this record, my only preference
relies on this collection of musicians and the shared expe- was that it be treated like a classical string quartet, reflecting
rience of bringing these compositions to life. this group’s similarly organic interaction.

The album aptly shares its title with Ted Poor’s composition, I hope that listeners will join in celebrating the musical
Winter Fruits. Primarily conceptualized and composed in the fruition emerging through the combined efforts of this
winter of 2008, much of this music has a blossoming quality, unique group of musicians.

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Biografie Loren Stillman

S axophonist and composer Loren Stillman was born in


1980 in London. Inspired by his uncle, saxophonist Mike
Stillman, he began playing at age 7. Raised in Croton-on-
Uhlela. With his training stemming from Lee Konitz and David
Liebman, Stillman has performed, recorded, and educated
throughout the United States, Europe and Japan. Alongside
Hudson, Stillman had easy access to New York City’s jazz an impressive record of performances, recordings and mas-
scene where his early teachers included Ted Nash, Dick terclasses with his own ensembles, Stillman has performed
Oatts and Dave Liebman. Stillman studied classical saxo- alongside Charlie Haden, Paul Motian Trio 2000+2,
phone with instructor’s Dan Goble and Harvey Pittell at the Carla Bley, John Abercrombie, Andy Milne’s DAPP Theory,
Boston University Tanglewood Institute in 1995. In studying Michele Rosewoman Quintessence, Joe Lovano, Eivind
with these well versed saxophonists, he gained a strong Opsvik, John McNeil, Brad Shepik, Russ Lossing, Vic Juris
knowledge of Joe Allard’s approach to saxophone playing, and The Vanguard Jazz Orchestra. Stillman lives in Brooklyn
emphasizing a natural and relaxed view to the instrument and has an active career as an improviser, teacher and
through the study of overtones and vocal manipulation of composer. (Quelle: allaboutjazz.com, lorenstillman.com)
sound. An early start to his musical career found Stillman as
recipient of two Outstanding Performance Awards (1996 About Loren Stillman
&1998) and the Rising Star Jazz Artist Award (2004) from Loren Stillman is one of New York’s best alto saxophonists,
Down Beat Magazine. Stillman attended Manhattan School and has gained the distinction well before reaching age 30.
of Music (1998) and The New School (2002) on full music Stillman can evoke the lyrical alto of Lee Konitz and the multi-
scholarship, and was a semifinalist in the 2002 Thelonious phonic attack of post-Coltrane tenors. You’ll never hear a
Monk Saxophone Competition. In 2005, Stillman received stock lick, even over the most lick friendly progression.
the CMA/ASCAP Award for Adventurous Programming and (David Adler in JazzTimes Magazine)
the ASCAP Young Jazz Composers Award. Stillman’s influen-
ces range from saxophonists Lee Konitz and Wayne Shorter The magic, that which entrances, is not technique, although
to composers Frank Zappa and Béla Bartók. He also draws Stillman obviously can play anything his mind hears. He is
inspiration from traditional music from around the world, and that special player, one who is totally free. Stillman projects a
makes compositional reference to stream of consciousness searching intelligence far beyond his years with every note.
writing, expressed by the teachings of composer Ludmila (Budd Kopman in Cadence Magazine)

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Diskografie
auf Pirouet Records

Als Leader
2009 Loren Stillman: Winter Fruits (Loren Stillman as, Nate Radley g, Gary Versace p, Ted Poor dr) · PIT 3042
2007 Loren Stillman: Blind Date (Loren Stillman as, Gary Versace p, Drew Gress b, Joey Baron dr) · PIT3024

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Pressestimmen
Blind Date (2007)

G anz langsam spielt sich Loren Stillman an die Spitze der


 zeitgenössischen Altsaxofonisten. Die neun Stücke auf
Blind Date überzeugen durch ausgefeilte Arrangements,
Ich glaube, es war ein Fehler“, lacht Loren Stillman auf die
 Frage, was ihn zum Jazz getrieben habe. „Wenn mir jemand
vorher gesagt hätte, mit welchen finanziellen Schwierigkei-
in denen Stillman, der Pianist Gary Versace, der Bassist Drew ten man zu tun hat, hätte ich es mir vielleicht noch mal über-
Gress und der Schlagzeuger Joey Baron sensibel aufeinander legt.“ Aber da die Familie mit einem Onkel, der Amateur-
eingehen. Stillman bläst herrlich überraschungsreiche Soli, saxofonist war, ein „role model“ bot und Jazzsaxofonisten
in denen die rhythmische Vielfalt und Sprunghaftigkeit der den kleinen Loren einfach ansprachen, war der Weg geebnet.
M-Base kammermusikalisch verfeinert fortleben. Shape Der 27-jährige Altsaxofonist kann jedenfalls durchaus als
Shifter und Legroom sind pointilistische Balladen, und Wunderkind durchgehen, denn bereits im zarten Alter von
What Other People Think ist ein Parforceritt mit brillanten 15 Jahren hat der Amerikaner seine erste Platte eingespielt.
Saxofonsoli von Monk’scher Kantigkeit. In Theme for a New Blind Date ist bereits sein neuntes Werk und von einer
Regime dagegen erhebt er sich mit sprunghaften Kürzeln unglaublich intensiv leuchtenden Kraft. Mit dem Pianisten
über einen vielschichtigen Puls von Bass und Schlagzeug, Gary Versace, dem Bassisten Drew Gress und Joey Baron am
und in Don’t Be Too Nice verschränkt er seine Melodien so Schlagzeug hat Stillman allerdings auch versierte und konge-
variantenreich, dass man ihn für einen Schüler Ornette Cole- niale Partner. „Mit Gary und Drew arbeite ich schon sieben
mans halten könnte, und zwei Etuden unterstreichen das oder acht Jahre zusammen“, erzählt Loren Stillman, „und
kammermusikalische Musikverständnis des in London gebo- Joey Baron habe ich in Kanada bei einem Jazz-Workshop
renen Amerikaners. Diese Musik brodelt – aber die perma- kennen gelernt. Er ist so dynamisch, und man muss ihm nie
nente Hitze wirft keine Eruptionen an die Oberfläche. Dezent sagen, was er spielen soll.“ Die neun Stücke auf Blind Date
und elegant wirken die Nummern, und sind die Themen erst stammen alle aus Stillmans Feder, und man muss es deutlich
einmal eingeführt, erblühen sie in schöner Pracht. Stillman sagen: Hier ist ein großes Talent viel zu lange übersehen
bläst sein Altsaxofon mit einer Fülle an Klangfarben: Mal fast worden. Stilsicherheit und Eigensinn ergeben eine verführe-
so spitz wie ein Sopransaxofon, mal weich und wohlig, mal rische Mischung, die vielleicht einfach ein bisschen zu
kraftvoll und energiegeladen. Dass einer so differenziert unspektakulär ist, um Aufmerksamkeit zu erregen. Doch zu-
spielt, ist selten. Werner Stiefele in rondo.de 9.2.2008 mindest die europäische Medienlandschaft ist aufgewacht.

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Loren Stillman: Blind Date

So wurde jüngst in der Neuen Zürcher Zeitung beklagt, dass


auf europäischen Festivals immer nur amerikanische Altstars
wie Oliver Lake zu bewundern seien und nicht stattdessen
A t 27, alto saxophonist and composer Loren Stillman is
 unique. His music, cerebral yet warm and lyrical, is
meticulously wrought; as writer and improviser, he can en-
einmal jüngere Musiker wie, genau, Loren Stillman. Vielleicht compass unusual interval and rhythm leaps with flowing
wirkt der Vertrag mit dem deutschen Pirouet-Label da ein ease. Its constantly changing contours, epitomised in the
Wunder – Blind Date klingt nicht nur vorzüglich (das zehn- aptly titled Shape Shifter, are impressive, as are the balance
minütige Shape Shifter mit seiner sich aufschaukelnden of structure and freedom of Don’t Be Too Nice, the absence
Spannung ist ein Geniestreich), sondern steckt auch in einer of superfluous gesture in Blind Date, the delightful interwea-
sehr ästhetischen Verpackung. Rolf Thomas in Jazz thing 72/2008 ving of piano and alto of Major. Stillman’s superb quartet,
with Gary Versace (piano), Drew’ Gress (bass) and Joey

D er Stücktitel Don’t Be So Nice könnte seine Devise sein.


Der 27-jährige Loren Stillman gehört zu den neuen
talentierten Alt- und Sopransaxofonisten der New Yorker
Baron (drums), adds to the music’s sense of wholeness and
surprise. And, for all his cool, considered understatement,
he can summon up heat when required, unfazed by such
Szene. In London geboren, bezog er seine Ausbildung in New strong personalities as Gress and Baron in the trio setting of
York, wo er heute zu den aufstrebenden jungen Saxofonisten Theme for a New Regime. Ray Comiskey in The Irish Times 23.11.2007
gehört. Der ehemalige Student von Lee Konitz und Dave
Liebman arbeitete bereits mit einer Reihe von namhaften
Leadern und hat in den letzten vier Jahren nicht weniger als
sieben CDs aufgenommen, meistens nur mit eigenen
S pinnwebfeine Raffinesse prägt die siebte CD des ur-
sprünglich aus London stammenden New Yorker Alt-
saxophonisten Loren Stillman, seine erste für das sich mehr
Stücken. Stillman hat eine Nische gefunden zwischen dem und mehr zum Geheimtip der absoluten ästhetischen Ober-
gesicherten modernen Mainstream und Errungenschaften klasse entwickelnde Münchner Labels Pirouet. Das Quartett
der Avantgarde bis zu Anthony Braxton. Sein Saxofonstil mit mit Gary Versace, p, Drew Gress, b, und Joey Baron, dr, über-
luzidem leichtem Ton und nuancenreichem Ansatz dürfte zeugt durch flexible Elastizität und intensiv zuhörendes Inter-
von Konitz und Wayne Shorter abstammen, die Verwendung play. Die Stücke sind komplex, bergen jede Menge duftig
von weiten überraschenden Intervallen, verweist auf die subtiler Überraschungen und fein gewiegter Herausforderun-
Linie von Dolphy bis Braxton, aber auch von Frank Zappa und gen, bleiben bei allem Detailreichtum stets frappierend
Béla Bartók. Kompositorische Anregungen kommen aus dem nachvollziehbar und lassen der Phantasie viel Raum zum
Spektrum von Monk bis Shorter und Braxton. Der Grundton Atmen. Stilllman nennt als Bezugspunkte Wayne Shorter und
der sieben eigenen Stücke ist eher getragen, und nicht nur Lee Konitz, daneben auch Béla Bartók und Frank Zappa, was
formal, melodisch und harmonisch ließ sich Stillman etwas durchaus nicht gegen einen sehr kohärenten eigenen Stil
einfallen. Ebenso variantenreich ist die improvisatorische spricht. Weich changierende Farben, meditative Tönungen,
Verwertung, riskant, aber auch selbstsicher und elegant. spannende Wendungen, denen aufmerksam zu lauschen, zu-
Ein großes Plus sind die engagierten Interaktionen der be- gleich genussvoll sich hinzugeben lohnt, gestalten eine Pro-
kannteren Kollegen. Gary Versace ist Stillmans bevorzugter duktion von erlesener Qualität. Tobias Böcker in Jazz Podium 2/2008
Pianist, und das Mitwirken der Könner Drew Gress und Joey
Baron ist eine weitere Referenz. Das ist interessante Musik,
welche ein mehrmaliges Anhören belohnt. Auf die nächsten
Taten von Stillman darf man gespannt sein. Jazz’n’More 2/2008

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Loren Stillman: Blind Date

L oren Stillman, an exceptionally gifted young alto saxo- 


  phonist, has not been shy about his music. Blind Date,
on the German label Pirouet, is his seventh release in four
said Konitz “really didn’t like” 2006’s Trio Alto Volume One,
a one-take navigation of the songbook on which Stillman
postulates the original intention of the iconic lines, retains
years. Most of his previous efforts have conveyed the casual their melodic essence as he plays them backward, forward
integrity of progress reports, not a bad thing for a jazz musi- and upside-down, and commands the pulse with elastik
cian in his 20s. But Mr. Stillman has delved deeper here, authority. The final product actually does belong in a conver-
creating a thematically unified yet multidimensional work. sation with similarly configured consensus classics by Konitz
He receives invaluable support from the pianist Gary and such consequential longtime Stillman mentors as Joe
Versace, the bassist Drew Gress and the drummer Joey Lovano and David Liebman. “Lee liked my original stuff, but
Baron, a buoyant and broad-minded rhythm section. Through- he thought the trio was too out“, Stillman said. “Maybe he
out the album they expertly follow the contours of thought I was trying to emulate Wayne Shorter—or maybe the
Mr. Stillman’s compositions, applying more or less pressure Plugged Nickel sessions—too much. But I wasn’t coming
as the situation demands. Mr. Stillman writes music that’s from that approach. I just wanted to play standards in a new
intricate but unforced and devoid of pretension. A few of his way.“ Eight Stillman originals comprise the new Blind Date
melodies attest to the influence of Paul Motian, with whom (Pirouet), title for the „one small rehearsal“ that afforded his
he has apprenticed; his harmonic logic can evoke Wayne first-time-together quartet—pianist Gary Versace, bassist
Shorter, whose example he has absorbed. There’s also a hint Drew Gress and drummer Joey Baron—to familiarize themsel-
of Tim Berne’s stuttering rhythmic cadence, in a tune called ves with the complexities attendant to executing the odd
Don’t Be Too Nice. To Mr. Stillman’s credit, none of these time signatures and complex structural devices that Stillman
invocations goes far enough to suggest a pastiche. Just as deploys. “Everyone handled the music as best as they could”,
important, he has a distinctive sound on his instrument—full Stillman said. “It wasn’t completely a mystifying endeavor.
but dry, with only the slightest intimation of vibrato—and he Today’s music is challenging—musicians are required to play
shows restraint and consideration in his solos. When a song in any time signature, any key, plus play standards. The test
opens up rhythmically, as happens often here, he sets an is to be confronted with these challenges and step up to the
agenda without closing off alternative options. He’s a watch- plate, to interpret oddmetered, 12-tone music with the same
ful sort of improviser, rigorous about everything, including quality and originality as a standard. I love playing all diffe-
the unknown. Nate Chinen in New York Times 26.11.2007 rent styles of music, I continuously practice them and I try to
be as good as possible at whatever I’m called to do.”

Iwent Lee Konitz’s house to hang out and play duets, and he
said, ‘Whenever I hear about you, it’s always Lee Konitz on
steroids’”, alto saxophonist Loren Stillman recalled. That
The calls began while Stilllman was a student—first from
Abercrombie and Andy Milne, then Charlie Haden, Carla Bley
and Michele Rosewoman, and more recently Tyshawn Sorey,
comparison originally came from guitarist John Abercrombie, Alexis Cuadrado and Paul Motian. Familiar with 20th-century
his bandmate in the trio Jackalope, in the liner notes for classical music from his parents’ record collection, he initi-
Saltier Than Ever, recorded when Stillman was 21. “We ally studied classical saxophone and played “jazz on the
talked about that”, said Stillman, now 26, and already having side”. Although he committed to jazz at 15, he retains the
nine albums as a leader. Konitz contributed an encomium to predispositions of his formative years. “My development
the first, Cosmos, a quartet recital from 1997. But Stillman skyrocketed because I was forced to play with guys who

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Loren Stillman: Blind Date

were great, completely throwing me around the court,”


Stillman said. “I didn’t learn patterns, and I’ve never thought
about music technically. It’s always been organic, an oral
process, a response to something, an outlet for emotional
frustration. It still is. These regimented classical teachers
taught me to approach each note of the saxophone as if
you’re producing overtones rather than the fingered note,
to turn the instrument into something vocal rather than a
piece of metal that you stick in your mouth.” Most of
Stillman’s own recent endeavors involve Versace, who
played organ on The Brothers’ Breakfast (2006) and piano on a distinct persona within the nine compositions that em-
It Could Be Anything (2005). The pair join guitarist Nate bodies sophisticated imprints of chamber music with deft
Radley and drummer Ted Poor in Bad Touch, a collaborative improvisation on Blind Date and Etude. On What Will Other
group that Stillman describes as his main focus. “There’s a People Think there’s a Monk-ish staggered cadence that
modern classical element in the way we weave lines, swells and shrinks, whereas Shape Shifter develops slowly,
the push-and-pull with the time”, Stillman said. “We sponta- like a blossoming flower, starting with a commanding solo by
neously arrange, and perhaps it sounds more orchestral Gress, then moving into an elegant yet progressive piece as
than jazz, but we use all our combined knowledge and expe- Stillman’s lithe and warm voice takes the lead. It also inclu-
riences—groove-based music, free jazz, standards, forms— des some heady interaction between Gress, Versace, and
to make these movements and shifts. It’s structured, but Baron—the perfect balance of composition and musicianship.
there’s complete freedom within the structure to pick one The odd-metered groove of Theme For A New Regime is a
tool, then another, then another and keep deciding where feat, not for the faint-of-heart, with its propulsive backbeat
you want to go.” Ted Panken in Downbeat 1.4.2008 and Stillman’s voice turning on the flames. The implied swing
of Major is catching, as the musicians collaborate and eager-

F or alto saxophone aficionados, Loren Stillman’s Blind


Date is an exquisite release. An intrepid artisan with virtu-
osity, a refined tone and evokative phrasing; it’s hard to
ly exchange spontaneous ideas, and features a definitive clo-
sing solo from Baron. Loren’s writing is increasingly challen-
ging and thought-provoking, and the fittingly named Don’t be
believe that the London-born musician is only in his twenties. Too Nice is a good case in point. What begins as a peaceful
But with a number of recordings as a leader he’s showing motif morphs into a twisting mélange of notes and solos.
that practice does indeed strive for perfection. The recording Here, Versace’s brilliant solo is imaginative and whimsical.
is a progressive set of Stillman originals that are equally Another highlight is Legroom, where the instruments engage
atmospheric and acutely performed with a band of like- in a complicated dance, moving in and out of the rousing
minded players including the ubiquitous talents of bassist melody. The alto saxophone still thrives in this tenor-sax
Drew Gress, pianist Gary Versace, and drummer Joey Baron. dominated arena. The role call is still going with respected
The music lays its markers in avantgarde and modern jazz names of time-weathered leaders like Charlie Parker, Lee
composition, suggesting a more progressive stance than Konitz and Greg Osby, and emerging new players—Miquel
heard on Stillman’s previous Steeplechase recordings—Trio Zenon, Logan Richardson and certainly Loren Stillman—brin-
Alto Volume 1 (2006) and Trio Alto Volume 2 (2007). There’s ging up the rear. Mark F. Turner in allaboutjazz.com 23.12.2007

Presseinfo
Loren Stillman: Winter Fruits
VÖ: 2. Oktober 2009
10 Pirouet Records/Medien Vertrieb Heinzelmann
PIT3042