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Marko, Stefan , Pascal

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo - Handout

Autor: Christiane Felscherinow (Rieck Horst, Kai Hermann)

Geboren: am 20. Mai 1962 in Hamburg

Veröffentlichung: 1978

Verfilmung: 2. April 1981

Das Buch wurde erstmals 1978 von Rieck Horst und Kai Hermann,
welche Jornalisten waren im „Stern Verlag“ veröffentlicht. Das Buch entstand
aus der Idee Nachforschungen bezüglich der Drogenszene und der Beschaffungsprostitution
in Berlin zu betreiben, bei diesen Interviewte Rieck Horst
Christiane, welche zu dem Zeitpunkt nur als Zeugin aussagen wollte. Doch aus dem zwei
Stunden Interview ergab sich ein zwei Monate langes Interview bei dem Christiane täglich ihre
Lebensgeschichte auf einem Tonband aufzeichnen ließ. 2013 Veröffentlichte sie ihr zweites Buch
„Mein zweites Leben“

Inhalt :
„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist ein biografisches Buch, welches sich um das harte Leben der noch
Jugendlichen Christiane Felscherinow dreht. Christiane und ihre jüngere Schwester wachsen mit
einem gewalttätigen Vater auf, der öfters im Haushalt handgreiflich gegenüber ihnen und ihrer Mutter
wurde. Als diese dann in ein Hochhausviertel in Berlin zogen verschlechterte sich ihre Lebenssituation
sehr. Ihre Eltern trennten sich, ihre Schwester zog zum Vater und ihr Hund starb, was sie sehr
belastet hat. Mit 12 kam sie das erste Mal mit Marihuana in Kontakt, als sie ein evangelisches
Jugendheim besuchte. Im Laufe der Zeit, als sie schon 13 Jahre alt war ging sie zum ersten Mal in
eine Diskothek die „Sound“ hieß, in welcher sie zum Ersten mal mit Heroin in Kontakt kam. In diesem
lernte sie ihren Freund Detlef und seinen Freundeskreis kennen, welche alle Heroinabhängig waren.
Durch diesen schlechten Umgang dauerte es nicht lange bis Christiane auch drogenabhängig wurde.
Der Bahnhofszoo war der Ort an dem Detlef und seine Freunde anschaffen gingen, um Geld zu
verdienen und es für Heroin ausgeben zu können. Nicht lange dauerte es bis Christiane auch anfing
anzuschaffen um ihr Geld zu verdienen. Die Zeit verging nach und nach und sie wurden gemeinsam
immer Süchtiger nach dem Heroin und es begannen in ihrem Umfeld von Person zu Person wer
aufgrund der Droge zu sterben. Christiane sah nach viel vergangener Zeit letztendlich keinen anderen
Ausweg und wollte sich mit einem Goldenen Schuss (Überdosis) das Leben nehmen. Sie überlebte
jedoch. Als sie dann von der Polizei aufgegriffen worden ist, brachte sie ihre Mutter zu verwandten in
Hamburg in der Hoffnung das sich alles bessern würde. Christiane tat sich schwer, doch sie schaffte
es. Sie gewöhnte sich an ihren neuen Freundeskreis, machte ihren Hauptschulabschluss fertig und
kam endlich vom Heroin weg.

Kritik: Das Buch wurde überwiegend als, schockierend, aber auch sehr aufklärend und wahnsinnig
interessant beschrieben. Das Buch wurde so gut aufgenommen, dass es sogar in manchen Schulen
Pflichtlektüre wurde und eines der erfolgreichsten Büchern Deutschlands wurde. Viele ziehen das
Buch dem Film vor, weil dass Buch noch viel detailreicher ist und mehr vor Drogen abschreckt als es
der Film tut.
Marko, Stefan , Pascal