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A

 "Abwarten und Tee trinken." - Wander-DSL, Bd. 5, Sp. 702, commons. (Dort zitiert als:
"Abwarten und Theetrinken.")

 "Adel verpflichtet." - nach François Gaston de Lévis, Maximes et réflections


 "Alle Sünden in eine münden."
 "Alle Wege führen nach Rom." - Wander-DSL, Bd. 4, Sp. 1842, commons

 "Aller Anfang ist schwer." - Wander-DSL, Bd. 1, Sp. 80, commons

 "Aller guten Dinge sind drei." - Wander-DSL, Bd. 1, Sp. 605, commons. (Dort zitiert als:
"Aller guten Ding seynd drey.")

 "Alles Gute kommt von oben."


 "Alles hat seine Zeit, nur die alten Weiber nicht." - Wander-DSL, Bd. 1, Sp. 46, commons

 "Alles neu macht der Mai."


 "Alte Füchse gehen schwer in die Falle." - Wander-DSL, Bd. 1, Sp. 1240, commons.
(Dort zitiert als: "Alte Füchse gehen nicht in die Falle.")

 "Alte Leute, alte Ränke; alter Fuchs, alte List."


 "Alte Leute, alte Ränke - junge Füchse, neue Schwänke."
 "Alte Liebe rostet nicht."
 "Alter geht vor Schönheit."
 "Alte Liebe welket nicht auch wenn es dir das Herzen bricht."
 "Alter schützt vor der Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern."
 "Alter schützt vor Torheit nicht." Wander-DSL, Bd. 1, Sp. 60, commons. (Dort zitiert als:
"Alter schützt vor Thorheit nicht und Jugend schadet der Weisheit nicht.")

 "Altes Brot ist nicht hart, kein Brot, das ist hart."
 "Am Abend noch Jungfrau, um Mitternacht eine junge Frau, beim Morgenrot schon ein
Hausfrauchen."
 "Am Abend wird der Faule fleißig."
 "Am Anfang hieß es "lebe lang!", das Ende klang wie Grabgesang."
 "Amtleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen dem Bauern zwei." - Wander-DSL, Bd. 1,
Sp. 73, commons. (Dort zitiert als: "Amtleute geben dem Herrn ein Ei und nehmen den
Unterthanen zwei.")

 "An der Leine fängt der Hund keinen Hasen."


 "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen." - sprichwörtlich nach der Bibel, Matthäus 7,20
 "Andre Leut' sind auch Leut."
 "Andre Mütter haben auch schöne Töchter."
 "Anfangen ist leicht, beharren eine Kunst."
 "Angst verleiht Flügel."
 "Appetit holt man sich woanders, gegessen wird zuhause."
 "Arbeit adelt."

 Nachsatz: "… wir bleiben bürgerlich."

 "Arbeit bringt Brot, Faulenzen Hungersnot."


 "Arbeite klug, nicht hart."
 "Arbeit, Müßigkeit und Ruh, schließt dem Arzt die Türe zu."
 "Arbeit zieht Arbeit nach sich."
 "Ärgere dich nicht, dass die Rosen Dornen haben, sondern freu' dich, dass die Dornen
Rosen haben."
 "Arm und fromm beisammen gab's nur bei Josef im Stall."
 "Armut ist aller Künste Stiefmutter."
 "Armut schändet nicht."

 Nachsatz: "… aber sie drückt."

 "Ärzte sind des Herrgotts Menschenflicker."


 "Auch auf dem höchsten Thron sitzt man auf dem eigenen Hintern."
 "Auch der Tüchtige braucht Glück."
 "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn."
 "Auch für einen starken Stier findet man Menschen, die ihm den Hals umdrehen."
 "Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut."
 "Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!"
 "Auch wenn die Zeiten hart sind, das Volk ist immer härter."
 "Auf alten Pfannen lernt man kochen."
 "Auf alten Pferden lernt man reiten."
 "Auf alten Rädern lernt man Fahren."
 "Auf alten Schiffen lernt man segeln."
 "Auf alten Träckern lernt man löppen." - Eifeler Sprichwort, frei übersetzt: Auf alten
Traktoren lernt man es, mit einem Anhänger rückwärts zu setzen
 "Auf der Kanzel ist der Mönch keusch." - Wander-DSL, Bd. 2, Sp. 1133, commons

 "Auf einem Bein kann man nicht stehen."


 "Auf einen schiefen Topf gehört ein schiefer Deckel."
 "Auf einen Weisen kommen tausend Narren."
 "Auf fremden Arsch ist gut durch Feuer reiten."
 "Auf jeden Regen folgt auch Sonnenschein." - Wander-DSL, Bd. 3, Sp. 1575, commons.
(Dort zitiert als: "Auf Regen folgt Sonnenschein.")

 "Auf seinem Misthaufen ist der Hahn König." - nach Publilius Syrus
 "Augen auf beim Eierkauf."
 "Auge um Auge, Zahn um Zahn." - sprichwörtlich nach der Bibel, Exodus 21,24
LUT19912

 "Aus dem Esel macht man kein Reitpferd; man mag ihn zäumen, wie man will." -
Wander-DSL, Bd. 5, Sp. 506, commons. (Dort zitiert als: "Zäume den Esel, wie du willst,
du machst doch kein Reitpferd daraus.")

 "Aus dem Stein der Weisen macht ein Dummer Schotter."


 "Aus den Augen, aus dem Sinn."
 "Aus einer Igelhaut macht man kein Brusttuch."
 "Aus fremder Leute Leder ist trefflich Riemen schneiden."
 "Aus Schaden wird man klug."
 "Aus ungelegten Eiern schlüpfen keine Hühner."
 "Aushorcher und Angeber sind Teufels Netzeweber."
 "Außen hui und innen pfui."

B
 "Bäume wachsen nicht in den Himmel."
 "Begabung verpflichtet."
 "Begib´dich nicht in die Höhle des Löwen."
 "Bei Wölfen und Eulen // Lernt man heulen."
 "Beim Reden kommen die Leute zusammen."
 "Beinahe ist noch lange nicht halb."
 "Beiß nicht in die Hand, die dich füttert."
 "Bellende Hunde beißen nicht!"
 "Bescheidenheit ist die höchste Form der Arroganz."
 "Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr."
 "Besser arm dran als Arm ab."
 "Besser dem Bäcker als dem Doktor!"
 "Besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach."
 "Besser eigenes Brot als fremder Braten."
 "Besser einäugig als blind."
 "Besser ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende."
 "Besser eine schiefe Nase als gar keine."
 "Besser gar nicht Arzneien, als sich damit kasteien."
 "Besser schlecht im Auto gefahren als gut zu Fuß gegangen."
 "Besser schnell gestorben als langsam verdorben."
 "Besser spät als nie."
 "Beten ist kein Katzengeschrei."
 "Beten und düngen ist kein Aberglaube."
 "Betrug ist der Krämer Acker und Pflug."
 "Betrunkene und Kinder sagen die Wahrheit."
 "Betrunkene und Kinder schützt der liebe Gott."
 "Bettler und Krämer sind nie vom Wege ab."
 "Blinder Eifer schadet nur!" - aus einer Fabel von Magnus Gottfried Lichtwer
 "Blut ist dicker als Wasser."
 "Borgen bringt Sorgen."
 "Borgen bringt Sorgen, abgeben Kopfschmerzen."
 "Braune Augen sind gefährlich, aber in der Liebe ehrlich."
 "Buchen sollst du suchen, Eichen sollst du weichen."

C
D
 "Da beißt die Maus keinen Faden ab."
 "Da liegt der Hase im Pfeffer."
 "Da liegt der Hund begraben."
 "Dankbarkeit kostet nichts und tut Gott und Menschen wohl."
 "Dankbarkeit und Weizen gedeihen nur auf gutem Boden."
 "Das Auge ist ein Fenster in die Seele." - angelehnt an die Bibel, Matthäus 6,22; dort:
"Das Auge ist des Leibes Licht"
 "Das Denken soll man den Pferden überlassen, die haben den größeren Kopf." als
Antwort auf unsichere/falsche Annahme
 "Das Ei will klüger sein als die Henne."
 "Das fünfte Rad am Wagen sein."
 "Das Gerücht ist immer größer als die Wahrheit."
 "Das Hemd ist mir näher als der Rock."
 "Das letzte Hemd hat keine Taschen."
 "Das Küken will klüger sein als die Henne."
 "Das Kind mit dem Bade ausschütten."
 "Das Leben ist kein Pizzastück."
 "Das Leben ist kein Ponyhof."
 "Das Leben ist kein Wunschkonzert"
 "Das Leben ist kein Zuckerschlecken."
 "Das macht das Kraut auch nicht mehr fett."
 "Das Rad, das am lautesten quietscht, bekommt das meiste Fett."
 "Das Schicksal bestimmt dein Leben." - Oberbergisches Heimatbuch, 1936

 (Original rheinfränkisch: "Lää dich enn d'n Troch, watt d'r wäerden sall, datt witt
d'r doch.")

 "Das schlägt dem Fass den Boden aus."


 "Dem Betrübten ist übel geigen."
 "Dem Gesunden fehlt viel, dem Kranken nur eins."
 "Dem Glücklichen schlägt keine Stunde."
 "Dem Hahn, der zu früh kräht, dreht man den Hals um."
 "Demut, diese schöne Tugend, ehrt das Alter und die Jugend."
 "Den Bürgen sollst du würgen!"
 "Den letzten beißen die Hunde!"
 "Den Menschen gehts wie de Leut!"
 "Den Nagel auf den Kopf treffen."
 "Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf."
 "Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen."
 "Der Adler fängt keine Mücken." - Wander-DSL, Bd. 5, Sp. 718, commons

 "Der Alten Rat, der Jungen Tat, macht Krummes grad."


 "Der Angler wartet Stunden, der Narr ein Leben."
 "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm."
 "Der Appetit kommt beim Essen."
 "Der April macht, was er will."
 "Der Argwohn isst mit dem Teufel aus der gleichen Schüssel."
 "Der Arzt ist ein Wegweiser ins Himmelreich."
 "Der beste Arzt ist jederzeit des eigenen Menschen Mässigkeit."
 "Der beste Prediger ist die Zeit."
 "Der Bettler schlägt kein Almosen aus, der Hund keine Bratwurst, der Krämer keine
Lüge."
 "Der Dreck geht vor dem Besen."
 "Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln."
 "Der erste Eindruck zählt."
 "Der Esel nennt sich immer zuerst."
 "Der Faule wird erst abends fleißig."
 "Der Fisch stinkt vom Kopf her."
 "Der Frosch springt immer in den Pfuhl und säß' er auch auf gold'nem Stuhl."
 "Der frühe Vogel fängt den Wurm."
 "Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist."
 "Der Glaube kann Berge versetzen." - sprichwörtlich nach der Bibel, 1. Korinther 13,2
 "Der Hals verschlingt all's."
 "Der Hunger kommt beim Essen."
 "Der Klügere gibt nach."
 "Der Knochen kommt nicht zum Hund, sondern der Hund zum Knochen."
 "Der kommt nimmer in den Wald, der jeden Strauch fürchtet."
 "Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht."
 "Der Lauscher an der Wand hört nur die eigene Schand'."
 "Der liebe Gott hat uns die Zeit geschenkt, aber von Eile hat er nichts gesagt."
 "Der Magen einer Sau, die Gedanken einer Frau und der Inhalt einer Worscht bleiben
ewig unerforscht."
 "Der Mensch denkt, Gott lenkt."
 "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein." - sprichwörtlich nach der Bibel, Matthäus 4,4
 "Der Mensch sah in den Spiegel und erkannte sich."
 "Der Neider sieht nur das Beet, aber den Spaten sieht er nicht."
 "Der Reiter duldet Kalt und Nass, der Schreiber lobt sein Tintenfass."
 "Der Schuster hat (oder trägt) die schlechtesten Schuhe."
 "Der Teufel ist ein Eichhörnchen."
 "Der Teufel macht nur dorthin, wo schon gedüngt ist."
 "Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen."
 "Der Ton macht die Musik." Beyer 567
 "Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert."
 "Der Wunsch ist der Vater des Gedanken."
 "Der Zweck heiligt die Mittel."
 "Des einen Leid ist des anderen Freud'."
 "Des einen Tod, des andern Brot." Beyer 587
 "Des Teufels liebstes Möbelstück ist die lange Bank."
 "Dicht daneben ist auch vorbei."
 "Die Absicht ist die Seele der Tat."
 "Die Ameise hält das Johanniswürmchen für ein großes Licht."
 "Die Axt im Hause erspart den Zimmermann." - sprichwörtlich nach Friedrich Schiller,
Wilhelm Tell
 "Die Bibel lässt sich nicht auspredigen."
 "Die Bohne fällt nicht weit vom Strauch."
 "Die Bohne für den Strauch, der Strauch für die Bohne."
 "Die dümmsten Bauern ernten (haben) die dicksten Kartoffeln."
 "Die Frau ist des Mannes Visitenkarte."
 "Die Gans lehrt den Schwan singen."
 "Die Gesunden und die Kranken haben ungleiche Gedanken."
 "Die Hälfte seines Lebens, wartet der Soldat vergebens."
 "Die Hoffnung stirbt zuletzt."
 "Die Katze läßt das Mausen nicht."
 "Die Kirche ist erst aus, wenn man aufhört zu singen" - "Sprichwort aus dem
Hohenlohischen,
Quelle: Karl Simrock, Deutsche Sprichwörter 1846

 "D Kärch isch erscht aus wemmr ufhärt zu singa"

 "Die Kuh vom Eis holen."


 "Die Krume der Muhme, die Rinde dem Kinde."
 "Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos."
 "Die Letzten werden die Ersten sein!" - sprichwörtlich nach der Bibel, Matthäus 19,30
und 20,16, Markus 10,31, Lukas 13,30
 "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff."
 "Die Schweine von heute sind die Schinken von morgen."
 "Die Suppe wird nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird."
 "Die Wahrheit liegt in der Mitte."
 "Die Wahrheit von heute ist die Lüge von morgen."
 "Die Woche fängt gut an, sprach der Zimmermann - da hieb er sich den Daumen ab."
 "Die Zeit heilt alle Wunden."
 "Die Zeit ist der beste Arzt."
 "Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps."
 "Doppelt genäht hält besser."
 "Draußen ein Luchs, daheim ein Maulwurf."
 "Du bist nur einmal jung."
 "Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht".
 "Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben."
 "Dumm, der gibt, dümmer, der nicht nimmt."
 "Dumm' Fleisch muss ab."
 "Dummheit frisst."
 "Dummheit frisst, Intelligenz säuft, das Genie macht beides."
 "Dummheit ist immer Natur, Klugheit ein Kunstprodukt."
 "Dummheit muss Weh tun!
 "Dummheit schützt vor Strafe nicht." - Volkstümliche Ableitung des Rechtsgrundsatzes
"Unwissenheit schützt vor Strafe nicht."
 "Dummheit tut weh."
 "Dummheit und Stolz wachsen auf demselben Holz."
 "Dürftigkeit mit frohem Mut, das ist Reichtum ohne Gut."

E
 "Ehrlich währt am längsten."
 "Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft." - Friedrich
Schleiermacher zugeschrieben
 "Eigener Herd ist Goldes wert."
 "Eigenlob stinkt, Freundes Lob hinkt, Fremdes Lob klingt."
 "Eile mit Weile."
 "Ein Advokat und ein Wagenrad wollen geschmiert sein."
 "Ein Apfel am Tach [Tag] hält den Doktor in Schach."
 "Ein Bauer zwischen zwei Advokaten ist ein Fisch zwischen zwei Katzen."
 "Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn." – nach Georg Rollenhagen
 "Ein Brand alleine brennt nicht lange."
 "Ein Fremder bringt sein Recht mit sich."
 "Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt."
 "Ein freundlich Angesicht ist's halbe Zugemüse."
 "Ein gebranntes Kind scheut das Feuer."
 "Ein Glas Wein auf die Suppe ist dem Arzt einen Taler entzogen."
 "Ein gutes Turnierpferd springt nicht höher, als es muss."
 "Ein halber Christ ist ein ganzer Mist."
 "Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür."
 "Ein jeder ist seines Glückes Schmied."
 "Ein jeder nach seiner Art."
 "Ein junger Arzt muss drei Kirchhöfe haben."
 "Ein Lächeln ist die schönste Sprache der Welt."
 "Ein Leben wie eine Hühnerleiter: kurz und beschissen"
 "Ein leerer Topf am meisten klappert, ein leerer Kopf am meisten plappert." Beyer 587
 "Ein leichter Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen."
 "Ein Mensch ohne Bildung ist ein Spiegel ohne Politur."
 "Ein Narr fragt mehr, als zehn Weise beantworten können."
 "Ein reines Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen."
 "Ein rollender Stein setzt kein Moos an."
 "Ein schlafender Fuchs fängt kein Huhn."
 "Ein schlechter Theologiestudent gibt allemal einen guten Juristen ab."
 "Ein Schwab' wird erst mit vierzig gscheit."
 "Ein Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach."
 "Ein Streichholz bricht, dreißig aber nicht."
 "Ein treuer Hund, ein braves Pferd sind mehr als tausend Frauen/Männer wert."
 "Ein Unglück kommt selten allein."
 "Ein voller Bauch studiert nicht gern." - nach dem Lateinischen "plenus venter non studet
libenter"
 "Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht."
 "Einbildung ist auch 'ne Bildung"
 "Eine große Kuh bringt selten mehr denn ein Kalb, eine kleine Meise brütet auf einmal
wohl zehn Junge aus."
 "Eine Hand wäscht die andere."
 "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus."
 "Eine Kuh macht muh, viele Kühe machen Mühe."
 "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer." - nach Aristoteles, Nikomachische Ethik I,
Kap. 6, 1098a
 "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul."
 "Einem nackten Mann kann man nicht in die Taschen greifen."
 "Einen alten Baum verpflanzt man nicht."
 "Einer, der schreit, hat schon verloren."
 "Einer spinnt immer."

 Nachsatz: "… wenn zwei spinnen, wird's schlimmer."

 "Einer trage des anderen Last." - sprichwörtlich nach der Bibel, Galater 6,2
 "Einer zahlt immer drauf."
 "Einmal findet jeder seinen Meister."
 "Einmal ist keinmal."
 "Ein Pferd ohne Reiter bleibt ein Pferd; ein Reiter ohne Pferd ist nur noch ein Mensch."
 "Einsicht ist der erste Weg zur Besserung."
 "Ein treuer Hund, ein braves Pferd sind mehr als tausend Frauen/Männer wert."
 "Ein Unglück kommt selten allein."
 "Ende gut, alles gut."
 "Entweder regnet es in Münster, oder es läuten die Glocken. Geschieht beides
gleichzeitig, ist Sonntag."
 "Er gönnt ihm nicht das Schwarze unter den Fingernägeln." - (Er neidet ihm den
geringsten Erfolg.)
 "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt."
 "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen."
 "Erst kommt das Fressen, dann die Moral." - Sprichwörtlich nach Bertolt Brecht,
Dreigroschenoper
 "Erst schmeicheln, dann kratzen, das schickt sich nur für Katzen."
 "Erst schmieren, dann privatisieren."
 "Es friert im dicksten Winterrock der Säufer und der Hurenbock."
 "Es geschehen noch Zeichen und Wunder."
 "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung."
 "Es gibt nichts Gutes außer man tut es."
 "Es hat alles ein Ende, nur die Wurst hat zwei." - Wander-DSL, Bd. 1, Sp. 817, commons

 "Es hat nicht sollen sein."


 "Es ist alles Jacke wie Hose."
 "Es ist besser geritten als hoffärtig geritten."
 "Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet. - zitiert in Johann Michael Sailer, Die
Weisheit auf der Gasse: oder Sinn und Geist deutscher Sprichwörter, Verlag M. Veith und
M. Rieger, 1810, Seite 160. books.google.com
 "Es ist etwas faul im Staate Dänemark." - nach William Shakespeare, Hamlet
 "Es ist kein Topf so schief. Er findet seinen Deckel."
 "Es ist leichter sich zu entschuldigen als vorher um Erlaubnis zu fragen."
 "Es ist nicht alles Gold, was glänzt."
 "Es ist nicht gut, wenn die Bänke auf den Tisch hüpfen wollen."
 "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen."

 Nachsatz: "…, aber vom Gerüst."

 "Es kommt alles wie es kommen soll."


 "Es lässt sich gut gackern, wenn anderer Leute Hühner die Eier legen." - Oberbergisches
Heimatbuch, 1936

 (Original rheinfränkisch: "Dä hett chood kackeln, wann and'r Löck's Hohnder d'
Eier läen!")
 Sinngemäß: Auf Kosten anderer Leute kann man gut leben.

 "Es nimmt kein Schlachter dem andern eine Wurst ab."


 "Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird."
 "Es zu einer Statt, Stätte bringen!" - Oberbergisches Heimatbuch, 1936

 (Original rheinfränkisch: "Wäe-er jelo-est wäre well, moß stä-erwen, wä-er


jeschannt wäre well, moß sich bestahn!" jeschannt = geschimpft; bestahn =
heiraten, von bestaden, bestatten.)

 "Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen."


 "Et hätt noch imma jot jejannge." ("Es ist noch immer alles gut gegangen.")
 "Et kütt wie et kütt." ("Es kommt wie es kommt.")
 "Etwas brennt mir auf den Nägeln." - ("Ich habe dringend etwas zu sagen/zu erledigen.")

F
 "Fast richtig ist ganz verkehrt."
 "Faulheit denkt scharf."
 "Faulheit ist die Triebfeder des Fortschritts."
 "Faulheit lohnt mit Armut."
 "Fehlt es am Wind, so greife zum Ruder."
 "Feigheit ist manchmal ein Zeichen von Klugheit."
 "Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber schlimme Herren."
 "Fliegen und Freunde kommen im Sommer."
 "Frechheit siegt."
 "Frisch, fromm, fröhlich, frei!"
 "Frisch gewagt ist halb gewonnen."
 "Früh gefreit, schnell gereut."

 Sinngemäß: "Eine im jungen Alter geschlossene Ehe wird eine schlechte Ehe."

 "Früh krümmt sich, was ein Haken werden will."


 "Früh übt sich, was ein Meister werden will." - sprichwörtlich nach Friedrich Schiller,
Wilhelm Tell
 "Frühe Zucht bringt gute Frucht."
 "Füchse kennt man bald am Schwanz."
 "Fünf Minuten vor der Zeit, ist des Soldaten (Deutschen) Pünktlichkeit."
 "Fünf sind geladen, zehn sind gekommen. Tu' Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen."
 "Für jede Dummheit findet sich einer, der sie macht."
 "Für jeden Topf gibt es einen passenden Deckel."

G
 "Geben ist seliger denn nehmen." - sprichwörtlich nach der Bibel, Apostelgeschichte
20,35
 "Gefährlich wird es, wenn die Dummen fleißig werden."
 "Geflickte Freundschaft wird selten wieder ganz."
 "Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen." - Abwandlung: "Gegen Dummheit ist kein
Kraut gewachsen."
 "Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens."
 "Gegensätze ziehen sich an."
 "Gehe nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst."
 "Geiz ist die größte Armut."
 "Geld allein macht nicht glücklich."

 Nachsatz: "… aber es beruhigt."

 "Geld allein macht nicht unglücklich."


 "Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts."
 "Geld regiert die Welt."
 "Geld stinkt nicht." - nach Vespasian: pecunia non olet.
 "Gelegenheit macht Diebe."
 "Gelegenheit macht Liebe."
 "Gemein Gerücht ist selten erlogen."
 "Gerste und Malz, Gott erhalt's."
 "Geschehene Dinge haben keine Umkehr."
 "Geschmierte halten sich gern für Gesalbte."
 "Geteilte Freude ist doppelte Freude."
 "Geteilter Pudding ist halber Pudding."
 "Geteiltes Leid ist halbes Leid."
 "Getroffene Hunde bellen."
 "Gib den kleinen Finger, und man nimmt die ganze Hand."
 "Gibst du mir, so geb' ich dir."
 "Gleich und gleich gesellt sich gern." - nach Platon, Phädrus 240c
 "Gleich Vieh leckt sich gern."
 "Glück und Glas - wie leicht bricht das."
 "Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige"
 "Glück im Unglück haben."
 "Gott bestraft den Hochmütigen." - Oberbergisches Heimatbuch, 1936
 "Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein."
 "Gottes Wege sind unergründlich."
 "Gott hält die Bäume auf, bevor sie in den Himmel wachsen."

 (Original niederfränkisch: "Chott stüppt d' Bööme, eh datt se in d'n Himmel


waßen.")

 "Gott lässt genesen, der Arzt kassiert die Spesen."


 "Gott sprach »Es werde Licht!« doch Petrus fand den Schalter nicht"
 "Gott sprach »Es werde Licht!« und es wurde Licht - nur in Paderborn und Münster, dort
blieb es fünster."
 "Graue Köpfe und blonde Gedanken passen nicht zusammen."
 "Große Klappe, nichts dahinter."
 "Gut Ding will Weile haben."
 "Gut gekaut ist halb verdaut." - Beyer: Sprichwörterlexikon, Bibliographisches Institut
Leipzig, 1. Auflage, 1984, S. 304
 "Guter Jurist, schlechter Christ."
 "Guter Rat ist teuer."
 "Gut lernen oder lesen macht gute Noten."
 "Gut Pferd, das nie stolpert, gut Weib, das nie holpert."

H
 "Handwerk hat goldenen Boden."
 "Harte Schale und weicher Kern."
 "Hast du kein Pferd, so nimm den Esel."
 "Hast Du nichts Gutes zu sagen, sage lieber gar nichts!"
 "Haste was, dann biste was." - nach Friedrich Schillers Gedicht "Das Werthe und das
Würdige"
 "Hätt' der Hund nicht geschissen, hätt' er den Hasen gefangen."
 "Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger
G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt."
 "Halb/Knapp daneben ist auch vorbei"
 "Hätte, Wenn und Aber, alles nur Gelaber."
 "Heiliger St. Florian, verschon' mein Haus, zünd' andre an!"
 "Heim und Herd sind Goldes Wert!"
 "Heiter kommt weiter."
 "Herrenfürze sind nun mal edler."
 "He sit up Perd un söcht dorna." - ("Er sitzt auf dem Pferd und sucht danach.")
 "Heute ist die beste Zeit."
 "Hilf dir selbst, so hilft dir Gott."
 "Hinter Kronstadt hat das deutsche Vaterunser ein Ende." - Wander (Hg.): Deutsches
Sprichwörter-Lexikon, Band 2. Leipzig 1870, Sp. 1638. Siebenbürgen galt als äußerster
Punkt des deutschen Sprachraums; jenseits dessen die Bewohner nicht einmal das
Vaterunser konnten.
 "Hinterher ist man immer klüger."
 "Hinterher ist man schlauer."
 "Hinterher sind die Offiziere schlauer."
 "Hochmut kommt vor dem Fall."
 "Höflichkeit ist wie ein Luftkissen: nichts darin, doch es mildert die Stöße des Lebens."
 "Holzauge, sei wachsam."
 "Hoffen und Harren hält manchen zum Narren."
 "Hoffnung ist die Wiese, auf der die Narren grasen."
 "Hunde, die bellen, beißen nicht."
 "Hundert Jahre und kein bisschen weise."
 "Hunger ist der beste Koch."

I
 "Ich bin ein angesehener Mann, sagte der Dieb, da er am Schandpfahl stand."
 "Ich tue als ein guter Christ nicht mehr, als mir befohlen ist."
 "Im Becher ersaufen mehr Leute als im Bach."
 "Im Dunkeln ist gut munkeln, aber nicht gut Flöhe fangen."
 "Im Falle eines Falles, ist richtig fallen alles."
 "Im Krieg ist jedes Loch ein Bunker."
 "Im Leben kommt alles, wie es vom Schicksal bestimmt ist."
 "Im Mund ist alles rund."
 "Im Sturm tut es jeder Hafen."
 "Im Wein liegt die Wahrheit."
 "Immer bleibt der Affe ein Affe - werd' er selbst König oder Pfaffe."
 "In der aller größten Not // schmeckt der Käs' auch ohne Brot."
 "In der geballten Faust sind alle Finger gleich."
 "In der Kürze liegt die Würze."
 "In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt."
 "In der Mitte geht man am sichersten."
 "In der Nacht sind alle Katzen grau."
 "In der Not frisst der Teufel Fliegen."
 "In der Not isst der Bauer die Wurst auch ohne Brot."
 "In der Not isst der König Brot"
 "In der Ruhe liegt die Kraft."
 "In Gefahr und größter Not ist der Mittelweg der Tod."
 "In Häusern, wo Bildung herrscht und Sitte, da gehen die Frauen zuerst, die Männer
folgen ihrem Schritte."
 "Irren ist menschlich." - nach Cicero und Seneca d.Ä.: errare humanum est.
 "Ist das Kind erst in den Brunnen gefallen und ertrunken, dann ist es zu spät, um diesen
oben abzudecken."
 "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert."
 "Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch."

J
 "Jedes Böhnchen lässt/gibt ein Tönchen"
 "Jammern füllt keine Kammern."
 "Je älter der Bock, desto steifer das Horn."
 "Je höher der Affe steigt, desto mehr Hintern er zeigt."
 "Je mehr Gesetz, je weniger Recht."
 "Je näher dem Feind, desto näher dem Boden!"
 "Je schiefer, je lieber, eine Gerade hat jeder."
 "Je später der Abend, desto netter/schöner die Gäste."
 "Jede Münze hat zwei Seiten."
 "Jedem Tierchen sein Pläsierchen."
 "Jeder hat sein Binkerl zu tragen."
 "Jeder ist seines Glückes Schmied."

 Nachsatz: "… und so sieht es denn auch meist aus."

 "Jeder kehrt vor seiner eigenen Tür."


 "Jeder Mensch hat ein Laster, LKW-Fahrer haben derer oft zwei."
 "Jeder Topf hat einen Deckel."
 "Jedes Ämtlein hat auch sein Schlämplein."
 "Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen."
 "Jedes Ding hat zwei Seiten."
 "Jedes Ding ist wert, was sein Käufer bereit ist dafür zu zahlen."
 "Jedes Ding ist, wie einer es achtet."
 "Jedes Handwerk verlangt seinen Meister."
 "Jedes Schaf hofft ungeschoren davon zu kommen."
 "Jedes Tiegelchen find' sein Deckelchen."
 "Jemand ein X für ein U vormachen." - siehe Wikipedia und Wiktionary
 "Jugend kennt keine Tugend."
 "Jung gefreit, früh/spät bereut."
 "Jungfern, die pfeifen, und Hühnern, die krähen, soll man beizeiten den Hals umdrehen."

K
 "Kannst du Karre schieben, kannst du Arbeit kriegen."
 "Kannst du was, dann bist du was. Bist du was, dann hast du was!"
 "Kapital hat keine Moral."
 "Kassenschlüssel schließen alle Schlösser."
 "Kein Brot ist zu hart, aber kein Brot ist hart."
 "Kein Rauch ohne Feuer."
 "Keine Antwort ist auch eine Antwort."
 "Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied."
 "Keine Rose ohne Dornen."

 Nachsatz: "… doch viele Dornen ohne Rosen."

 "Keiner ist zu klein, ein Meister zu sein."


 "Kinder, die was willen, krieg'n eins auf die Brillen."
 "Kinder, die was wollen, bekommen was auf'fe Bollen."
 "Kinder und Narren sagen immer die Wahrheit."
 "Kinderleut', isch des a Freud."
 "Kindermund tut Wahrheit kund."
 "Klage ist des Händlers Gruß."
 "Klappern gehört zum Handwerk."
 "Klappe zu, Affe tot." - Refrain des Lieds "Im Sommer einundsechzig" von Heinz Kahlau
 "Kleider machen Leute."
 "Klein, aber fein." auch "Klein, aber oho"
 "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft."
 "Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder große Sorgen!" - Oberbergisches
Heimatbuch, 1936

 (Original rheinfränkisch: "Kleen Kenger, kleenen Bascht, chro-eße Kenger, chro-


eße Bascht!")

 "Kleine Kinder spielen gern, große noch viel lieber"


 "Kleine Sünden bestraft (der liebe) Gott sofort."

 Nachsatz: "… große in neun Monaten."

 "Kleinvieh macht auch Mist."


 "Klug reden kann jeder."
 "Klug wird man nur aus Erfahrung."
 "Knapp daneben ist auch vorbei." (entspricht: "Dicht daneben ist auch vorbei.")
 "K(o)a Germane schifft gern allane." (Oberdeutsche Mundart)
 "Komm ich über'n Hund, komm ich auch über'n Schwanz."

 Sinngemäß: Wenn die Hauptschwierigkeit bewältigt ist, lassen sich auch die
kleineren Probleme lösen.

 "Kommt Zeit, kommt Rat."

 Nachsatz: "Kommt mehr Zeit, kommt Oberrat." (Anspielung auf


Regelbeförderungen von Beamten zum (Regierungs(ober)rat), ohne dass diese
entsprechende Leistung zeigten.)

 "Kurz gefreut, lang gereut."

L
 "Lachen ist die beste Medizin."
 "Lachen ist eine Brücke."
 "Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen."
 "Langer Draht, faule Naht." - untergegangenes Sprichwort; heute sinnentstellt zu
"Langes Fädchen, faules Mädchen."
 Erklärung: "(Draht=Faden, faul=schlecht) Eine Naht, die nur aus einem langen
Faden besteht, reißt in ihrer ganzen Länge auf, wenn der Faden reißt. Wenn die
Naht mit mehreren kurzen Fäden genäht wurde, ist der Schaden auf die Länge
eines solchen Fadens begrenzt."

 "Lange Rede, kurzer Sinn." - sprichwörtlich nach Friedrich Schiller, Wallenstein


 "Langes Fädchen, faules Mädchen."
 "Lass die Leute reden, sie reden über jeden."
 "Leere Wagen klappern am meisten."
 "Lebendige Beispiele erklären tote Regeln."
 "Leben und leben lassen."
 "Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh // gedeihen selten oder nie."
 "Lehrjahre sind keine Herrenjahre."
 "Lerne leiden, ohne zu klagen." (Scherzhafte Verdrehung: * "Lerne klagen, ohne zu
leiden.")
 "Lerne Ordnung, liebe sie. Sie erspart dir Zeit und Müh'."
 "Lesen gefährdet die Dummheit."
 "Liebe geht durch den Magen."
 "Liebe macht blind."
 "Liebe vergeht, Hektar besteht."
 "Lieber arm dran als Arm ab."
 "Lieber arm und gesund, als reich und krank."

 Scherzhafte Verdrehung: "Lieber reich und gesund, als arm und krank."

 "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!"
 "Lieber einen dicken Bauch vom Saufen, als einen krummen Buckel vom Arbeiten."
 "Lügen haben kurze Beine."
 "Lustig gelebt und selig gestorben, heißt dem Teufel die Rechnung verdorben."

M
 "Mach was du willst, die Leute reden eh." - nach einer plattdeutschen Redensart
 "Mamor, Stein und Eisen bricht, aber Omas Plätzchen nicht!"
 "Man beißt nicht die Hand, die einen füttert."
 "Man findet manchen Tropf, der nie nach Aachen kam."
 "Man glaubt einem Auge mehr als zwei Ohren."
 "Man hat nur einen Kopf damit es nicht in den Hals regnet."
 "Man hat´s nicht leicht, Frau hat´s leichter."
 "Man kann des Guten auch (oder: nie) zuviel tun."
 "Man kann einer Laus nicht mehr nehmen als das Leben."
 "Man muss auch zwischen den Zeilen lesen."
 "Man muss die Feste feiern, wie sie fallen."
 "Man muss die Menschen so nehmen, wie sie sind, und nicht, wie sie sein müssten."
 "Man muss die Suppe auslöffeln, die man sich eingebrockt hat."
 "Man muss nicht mehr schlachten, als man salzen kann."
 "Man muss nichts - außer sterben."
 "Man soll das Eisen schmieden, solange es heiß ist."
 "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben."
 "Man soll die Nacht nicht vor dem Morgen loben."
 "Man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist."
 "Man wird alt wie ein Haus und lernt nie aus."
 "Man wird alt wie 'ne Kuh und lernt immer noch dazu."
 "Man wird zu schnell alt und zu spät g'scheit."
 "Mancher entfleucht dem Falken und wird vom Sperber gehalten."
 "Mancher reist gesund in's Bad // und kommt zurück malad."
 "Manchmal muss man durch Dornen gehen, um Rosen zu erreichen."
 "Man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen."
 "Man muss das Pferd und nicht den Reiter zäumen."
 "Menschenfleisch muss gepeinigt werden."
 "Messer, Gabel, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht."
 "Millionen Fliegen können sich nicht irren."
 "Mit den Lahmen lernt man hinken, mit den Säufern trinken."
 "Mit der Gabel ist es eine Ehr, mit dem Löffel erwischt man mehr."
 "Mit dir ist nicht gut Kirschenessen"
 "Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke."
 "Mitgegangen - Mitgefangen"
 "Mit Gewalt lupft man eine Geiß hintenrum, falls der Wedel nicht bricht."
 "Mit Speck fängt man Mäuse."
 "Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute." - nach Christian Felix Weiße
 "Morgenstund hat Gold im Mund."
 "Mühsam nährt sich das Eichhörnchen."
 "Müßiggang ist aller Laster Anfang."

N
 "Nach dem Essen sollst du ruhen oder (oder auch: und dann) tausend Schritte tun."
 "Nach dem Rathaus ist man schlauer."
 "Nach den Flitterwochen kommen die Zitterwochen."
 "Nach jedem Bergauf kommt auch ein Bergab."
 "Nachts sind alle Katzen grau."
 "Nadel ohne Spitz ist nicht viel nütz."
 "Narrenhände beschmieren Tisch und Wände."
 "Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung."
 "Neid und Missgunst sind die höchsten Formen der Anerkennung."
 "Neue Besen kehren gut." - nach Freidank: "Der niuwe beseme kert vil wol."

 Nachsatz: "… die alten kennen die Winkel."

 "Neun Leben hat die Katze."


 "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir."
 "Nicht lang schnacken, Kopf in' Nacken."
 "Nicht wieder tun ist die beste Buße."
 "Nichts ist gelber als gelb selber."
 "Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern."
 "Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird."
 "Niemand kann mir verbieten, über Nacht klüger zu werden."
 "Nobel geht die Welt zu Grunde."
 "Noch ist Polen nicht verloren." - Józef Wybicki
 "Not macht erfinderisch."
 "Nur ein guter Seemann sticht auch ins rote Meer."
 "Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt an die Quelle."

O
 "Offen gesagt, viel gewagt!"
 "Oft gesagt, nie gewagt."
 "Ohne Fleiß kein Preis!"
 "Ohne Schweiß kein Preis !"
 "Ordnung ist das halbe Leben."

 Nachsatz: "… aber die andere Hälfte ist schöner."


 Nachsatz: "… aber wer will schon halb leben?"
 Nachsatz: "… ich lebe in der anderen Hälfte."
 Nachsatz: "… und die Hälfte habe ich hinter mir."
 Nachsatz: "… und ich hasse halbe Sachen."

 "Organisation ist alles!"

P
 "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich." - Oberbergisches Heimatbuch, 1936

 (Original rheinfränkisch: "Pack schleet sich, Pack verdreet sich!")


 Sinngemäß: Es sind charakterlose Menschen, die sich zanken und schlagen und
dann schnell wieder Freunde sind.

 "Passt wie die Faust auf`s Auge. "


 "Pech im Spiel, Glück in der Liebe."
 "Pech in der Liebe, Glück im Spiel."
 "Pessimisten sind Optimisten mit mehr Erfahrung."
 "Pferd ohne Zaum, Kind ohne Rut´ tun nimmer gut."
 "Pferde lassen sich zum Wasser bringen, aber nicht zum Trinken zwingen."
 "Politik verdirbt den Charakter."
 "Probieren geht über studieren!"

Q
 "Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz."
 "Quantität ist nicht gleich Qualität."
 "Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es könnt geladen sein." (Oder so ähnlich)

R
 "Rache ist süß."
 "Raubvögel singen nicht."
 "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold."
 "Reichtum protzt, Armut duckt sich."
 "Reisen ist kein' Schand, zu Wasser und zu Land."
 "Reisende soll man nicht aufhalten."
 "Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut."
 "Rostige Dächer haben meist feuchte Keller."
 "Rotes Haar und Erlenhecken wachsen nicht auf guten Flecken."
 "Rund und g'sund."

S
 "Sage mir, mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, was Du bist."
 "Sage nicht immer, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst."
 "Säge nicht an dem Ast, auf dem du sitzt."
 "Schaden, Sorge, Klage wachsen alle Tage."
 "Schadenfreude ist die beste Freude."
 "Schaffe, schaffe, Häusle baue und net nach de Mädle schaue."
 "Scherben bringen Glück."
 "Schlachtet der Bauer eine Henne, so ist entweder die Henne krank oder der Bauer."
 "Schlafende Hunde soll man nicht wecken."
 "Schlaf ist die beste Medizin."
 "Schlechten Leuten geht's immer gut."
 "Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten." - sprichwörtlich nach der Bibel, 1. Korinther
15,33
 "Schuster, bleib bei deinem Leisten." - auf Apelles zurückgehend; gemäß Plinius d.Ä.,
Naturgeschichte XXXV, 36, 85
 "Sei es wie es sei."
 "Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage."
 "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung."
 "Selbst die größten Könige gehen zu Fuß aufs Klo."
 "Selbst ist der Mann!"
 "Selbst ist die Frau!"
 "Sich kein X für ein U vormachen lassen." - siehe Wikipedia und Wiktionary
 "Sich selbst zu besiegen ist der schönste Sieg."
 "Sitzt, wackelt und hat Luft."
 "So eins nicht Falken hat, muss es mit Eulen beizen."
 "So gern wir alle würden alt, wenn's erst kommt, ist's jedem zu bald."
 "So schnell schießen die Preußen nicht."
 "Soldaten holen nur und bringen nichts."
 "Soldaten sind des Feindes Trutz, Des Landes Schutz."
 "Spiel nicht mit dem Schießgewehr, denn es könnt' geladen sein."
 "Spinne am Abend - erquickend und labend."
 "Spinne am Mittag - Glück am Dritttag."
 "Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen."
 "Sport ist Mord."
 "Stadtluft macht frei!" - ursprünglich ein mittelalterlicher Rechtsgrundsatz (Wikipedia)
 "Steter Tropfen höhlt den Stein." - nach Ovid, Ex Ponto IV, X, 5
 "Stille Wasser sind tief."
 "Stillstand bedeutet Rückschritt."

T
 "Totgesagte leben länger."
 "Trau, schau, wem!"
 "Träum' süß von sauren Gurken."
 "Träume sind Schäume"
 "Trautes Heim, Glück allein."
 "Trink, was klar ist, iss, was gar ist, sag, was wahr ist."
 "Tritt ein, bring Glück herein."
 "Trocken Brot macht Wangen rot."
 "Tue Gutes und rede darüber."
 "Tue nichts Gutes, dann passiert dir nichts Schlechtes."
 "Tu's Maul auf, tu's laut auf, hör' bald auf" - Sinngemäß: Sag deine Meinung deutlich,
reite jedoch nicht darauf herum.

U
 "Übermut kommt vor dem Fall."
 "Übermut tut selten gut."
 "Über'm vollen Bauch lächelt ein fröhliches Haupt."
 "Über vergossene Milch soll man nicht jammern."
 "Über verschüttete Milch lohnt sich nicht zu weinen."
 "Übung macht den Meister."
 "Umsonst ist nicht einmal der Tod -- er kostet das Leben."
 "Undank ist der Welt(en) Lohn."
 "Ungerecht geht die Welt zu Grunde."
 "Unkraut vergeht nicht."
 "Unrecht Gut gedeihet nicht."
 "Uns ist beschieden dies und das: Der eine sitzt trocken, der andere nass."
 "Unter Blinden ist der Einäugige König."
 "Unter jedem Dach ein Ach."
 "Unverhofft kommt oft."

V
 "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr."
 "Vergesslichkeit und Faulheit sind Geschwisterkinder."
 "Versprechen und nicht halten, tun die Jungen und die Alten."
 "Vertrau auf Jesus in allen Dingen, dann wir dir alles wohlgelingen!"
 "Viele Jäger (Hunde) sind des Hasen Tod."
 "Viel Feind, viel Ehr'." - nach Georg von Frundsberg
 "Viel hilft viel."
 "Viel Lärm um nichts."
 "Viel Köche verderben den Brei." - Wander-DSL, Bd. 2, Sp. 1447, commons

 "Viele Wege führen nach Rom."


 "Voller Bauch studiert nicht gern." - Übersetzung des Lateinischen Sprichworts "plenus
venter non studet libenter"
 "Vom Danke kann man keine Katze füttern." - untergegangenes Sprichwort, nach einer
Fabel von Burkard Waldis; heute noch "das ist für die Katz"
 "Vom Wiegen wird die Sau nicht fett."
 "Von den Worten zu den Taten ist es ein weiter Weg."
 "Von der Wiege bis zur Bahre, feste Gewohnheiten sind das einzig Wahre."
 "Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare."
 "Von hinten Lyzeum, von vorne Museum."
 "Von nichts kommt nichts."
 "Vor der Kirche (dem Rathaus) hieß es anders."
 "Vorfreude ist die schönste Freude!"
 "Vor Geld fallen Baals Brüder // Wie vor dem goldnen Kalbe nieder."
 "Vor Gericht sind alle gleich, nur manche sind eben gleicher."
 "Vor Gericht und auf hoher See bist du in Gottes Hand!"
 "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste."
 "Vun nix kütt nix. (Von nichts kommt nichts. - Kölner Dialekt)"

W
 "Wahltag ist Zahltag."
 "Wahrer Adel liegt im Gemüte und nicht im Geblüte!"
 "Warte nie bis du Zeit hast!"
 "Was dem einen seine Eule, ist dem anderen sein Nachtigall." ("Wat den eenen sien Uuhl,
is den annern sien Nachdigall.")
 "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht."
 "Was dich nicht umbringt, macht dich stark."
 "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen."
 "Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem andern zu."
 "Was Gicht und Alter hat getan, das sieht der Mensch als Besserung an."
 "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr."
 "Was juckt es die stolze Eiche, wenn sich der Eber an ihr reibt?"
 "Was lange währt, wird endlich gut."
 "Was man anbietet, muß man annehmen" - Wander-DSL, Bd. 1, Sp. 75, commons
 "Was man erheiratet, muss man nicht erarbeiten."
 "Was man nicht gesehen hat, kann man nicht malen." - www.zeno.org

("Was jemand nicht selbst erfahren hat, darüber kann er nicht berichten.")
 "Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben."
 "Was nicht blüht, das körnert nicht."
 "Was nicht passt, wird passend gemacht." ("Wit net paaten duit, wed paatend muit.")
 "Was sich neckt, das liebt sich."
 "Was übrig lässt Christus, das holt der Fiskus."
 "Wasser hat keine Balken."
 "Wat mutt, dat mutt!"
 "Weder Fisch noch Fleisch."
 "Wem die Jacke passt, der mag sie anziehen."
 "Wem Gott gibt ein Amt, dem gibt er auch Verstand."
 "Wem's nicht geht nach seinem Willen, den stechen leicht die Grillen."
 "Weniger ist mehr!"
 "Wenn das Arbeiten nur leicht wär, tät's der Bürgermeister selber."
 "Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär', wär' ich längst schon Millionär."
 "Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt's an der Badehose."
 "Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berge gehen."
 "Wenn der Hund nicht geschissen hätte, dann hätte er den Hasen gekriegt."
 "Wenn der Kuchen spricht, schweigen die Krümel."
 "Wenn die Bauern besoffen sind, laufen die Pferde am besten."
 "Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch."
 "Wenn die Laus einmal im Pelze sitzt, so ist sie schwer wieder herauszubringen."
 "Wenn du einen Freund brauchst, kaufe dir einen Hund."
 "Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her."
 "Wenn du schnell ans Ziel willst, gehe langsam."
 "Wenn es am besten schmeckt, soll man aufhören."
 "Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis tanzen."
 "Wenn man auch schief sitzt, so muss man doch gerade sprechen." - (Benutze keine
Ausreden.)
 "Wenn man unter Wölfen ist, muss man mit ihnen heulen."
 "Wenn man vom Esel tratscht, kommt er gelatscht."
 "Wenn man vom Teufel spricht, dann kommt er gelaufen."
 "Wenn mir mein Hund das Liebste ist, so denke nicht, es wäre Sünde: Mein Hund blieb
mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde."
 "Wenn's Ärschle brummd, isch's Herzle g'sund!" - Schwäbische Mundart
 "Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte."
 "Wer am Fluss baut, muss mit nassen Füßen rechnen."
 "Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein."
 "Wer anderen eine Grube gräbt, der hat ein Grubengrabgerät."
 "Wer an die Liebe seiner Erben glaubt, dem ist aller Witz beraubt."
 "Wer angibt, hat mehr vom Leben."
 "Wer Arbeit kennt und danach rennt und sich nicht drückt, der ist verrückt."
 "Wer A sagt, muss auch B sagen."
 "Wer A sagt, muss auch -limente sagen."
 "Wer A sagt, muss auch einen Kreis drum machen!"
 "Wer bei den Frauen keine Gunst hat, kann sich leicht der Keuschheit rühmen."
 "Wer borgt ohne Bürgen und Pfand, dem sitzt ein Wurm im Verstand."
 "Wer das Maul verbrannt hat, bläst die Suppe."
 "Wer dem Pferd seinen Willen lässt, den wirft es aus dem Sattel."
 "Wer den Flüssen wehren will, der muss die Quellen verstopfen."
 "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert."
 "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen."
 "Wer die Wahl hat, hat die Qual."
 "Wer dir lange droht, macht dich nimmer tot."
 "Wer einen will zur Ader lassen, muss ihn auch verbinden können."
 "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch (alt: auch wenn er gleich) die
Wahrheit spricht."
 "Wer entbehrt der Ehe, lebt weder wohl noch wehe."
 "Wer fleißig dient und treu hält aus, der baut sich dereinst sein eigen Haus."
 "Wer flüstert, der lügt."
 "Wer gackert, muss auch ein Ei legen."
 "Wer gegen den Wind pisst, bekommt nasse Hosen."
 "Wer Glück hat, dem fohlt sogar der Wallach."
 "Wer Grillen jagt, wird Grillen fangen". - Sprichwörter
 "Wer gut für sein Gemüse sorgt, der wird es in seinem Schwein wieder finden." - Aus
Ostfriesland
 "Wer gut schmiert, der gut fährt, so hat der Ratsherr es gelehrt."
 "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen."
 "Wer ins Feuer bläst, dem stieben die Funken in die Augen."
 "Wer nicht annehmen will braucht auch nicht zu geben" - Wander-DSL, Bd. 1, Sp. 95,
commons

 "Wer nix derheiert und nix dererbt blebt arm, bis er sterbt." - aus Oberfranken (Wer
nichts erheiratet und nichts erbt, bleit arm, bis er stirbt)
 "Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche."
 "Wer Krieg predigt, ist des Teufels Feldprediger."
 "Wer leiht, reißt sich den Bart aus."
 "Wer mit dem Teufel frühstücken will, muß einen langen Löffel haben."
 "Wer mit den Hunden zu Bett geht, steht mit Flöhen auf."
 "Wer mit den Wölfen essen will, muss mit den Wölfen heulen."
 "Wer mit jungen Pferden pflügt, der macht krumme Furchen."
 "Wer morgens pfeift, den holt abends die Katze."

 Anderer Ausgang: "… der hat einfach gute Laune."


 "Wer nach dem Himmel speit, dem fällt der Speichel in den eigenen Bart".
 "Wer nicht anfängt, wird nicht fertig."
 "Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt."
 "Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang."
 "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt."
 "Wer nicht will, der hat schon."
 "Wer nichts wird, wird Wirt."

 Nachsatz: "… wer gar nichts wird, wird Bahnhofswirt."

 "Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht, wie Krümel pieken."
 "Wer niemals anfängt, wird auch nie etwas zustande bringen."
 "Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum Suchen."
 "Wer rastet, der rostet."
 "Wer schief ladet, hat böse fahren."
 "Wer schläft, der sündigt nicht."
 "Wer schon hat, der will nicht mehr."
 "Wer schön sein will, muss leiden."
 "Wer seine Finger in alle Löcher steckt, der zieht sie oft übel heraus."
 "Wer selber verzagt im Bitten, macht den andern beherzter im Abschlagen."
 "Wer sich im Alter wärmen will, muss sich in der Jugend einen Ofen bauen." - Wander-
DSL, Bd. 1, Sp. 62, commons

 "Wer über sich haut, dem fallen die Späne in die Augen".
 "Wer viel fragt, der viel irrt."
 "Wer viel fragt, geht weit irr."
 "Wer viel fragt, gibt nicht gern."
 "Wer vom Rathaus kommt, ist schlauer."
 "Wer wagt, gewinnt." (Wer nichts wagt, auch nichts gewinnt.)
 "Wer weiter will als sein Pferd, der sitze ab und gehe zu Fuß."
 "Wer Wind sät wird Sturm ernten." - sprichwörtlich nach der Bibel, Hosea 8,7
 "Wer Wurst, Brot und Schinken hat, der wird noch alle Tage satt."
 "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst." - nach Eike von Repgow, Sachsenspiegel
 "Wer zuletzt lacht, lacht am besten."
 "Wer zum Himmel emporspuckt, bespuckt sich selbst".
 "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben." - nach einer fehlerhaften Übersetzung
eines Michail-Gorbatschow-Satzes
 "Wess' Brot ich ess', dess' Lied ich sing'."

 Mittelhochdeutsch: "swes brôt man ezzen will, des liet sol man ouch singen
gerne" - Der Tugenthafte Schreiber, 13. Jahrhundert; in: Friedrich Heinrich von
der Hagen: Minnesinger. Deutsche Liederdichter des zwölften, dreizehnten und
vierzehnten Jahrhunderts …, Band 2, Leipzig 1838, Seite 153

 "Wie der Herr, so's Gescherr."


 "Wie der Vater, so der Sohn."
 "Wie die Faust auf`s Auge ."
 "Wie du mir, so ich dir."
 "Wie gewonnen, so zerronnen." - nach Johann Wolfgang von Goethe, Reineke Fuchs 1,
160f
 "Wie man aussieht, so wird man angesehen."
 "Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus." (Wie man ruft in den Wald, so es ei'm
entgegen schallt)
 "Wie man sich bettet, so liegt man."
 "Wie's die Alten sungen, so zwitschern's auch die Jungen."
 "Willst du was gelten, dann mach dich selten!"
 "Wir sind das Volk." - Ostdeutsche Forderung nach Freiheit und Selbstbestimmung, 1989
 "Wissen ist Macht." - nach Francis Bacon Meditationes sacrae, 11
 "Wo Bacchus das Feuer schürt, sitzt Frau Venus am Ofen."
 "Wo das Auge nicht sehen will, helfen weder Licht noch Brill'."
 "Wo Du nicht bist, Herr Jesu Christ, da schweigen alle Flöten!"
 "Wo Dünkel über den Augen liegt, da kann kein Licht hinein."
 "Wo ein Adler nicht fort kann, findet eine Fliege noch zehn Wege."
 "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg."
 "Wo gehobelt wird, da fallen Späne." - Wander-DSL, Bd. 2, Sp. 688, commons

 "Wo kein Kläger, da kein Richter."


 "Wo man singet, laß dich ruhig nieder, […] Bösewichter haben keine Lieder." - Johann
Gottfried Seume, Die Gesänge. Gedichte, dritte, neuvermehrte und verbesserte Auflage,
Wien und Prag (Franz Hans) 1810. S. 272
 "Wo nichts ist, hat der Kaiser das Recht verloren." - Wander-DSL, Bd. 2, Sp. 1097,
commons

 "Wo Rauch ist, da ist auch Feuer."


 "Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten." - nach Johann Wolfgang von Goethe, Götz von
Berlichingen, Erster Akt; dort "Wo viel Licht ist, ist starker Schatten"
 "Worte können tödliche Waffen sein."
 "Worten sollten Taten folgen."
 "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen" - nach Ludwig
Wittgenstein, aus: Tractatus logico-philosophicus, Satz 7, Frankfurt am Main 2003, ISBN
3-518-12429-3, Seite 111

X
 "Ein Satz mit x - Das war wohl nix."

Y
Z
 "Zehn mal Versagen ist besser als einmal Lügen."
 "Zuerst der Herr, dann das G'scherr."
 "Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben."
 "Zu viele Köche verderben den Brei." - Wander-DSL, Bd. 5, Sp. 1510, commons. (Dort
zitiert als: "Viel Köche versalzen den Brei, deshalb sind auch die Herren mehr für
Köchinnen.")

 "Zusammen ist man stark."


 "Zwei Dumme, ein Gedanke." - Wander-DSL, Bd. 4, Sp. 495, commons. (Dort zitiert als:
"Zwei Seelen und ein Gedanke.")

 "Zwei Regeln für Erfolg im Leben: erzähle nicht alles."


 "Zweimal abgeschnitten und immer noch zu kurz, sagte der Schneider."
 "Zwei Tode kann niemand sterben." - Wander-DSL, Bd. 4, Sp. 1244, commons

WWW.WIKIQUOTE.DE

Aller Anfang ist schwer.

Aller guten Dinge sind drei.

Alles hat seine Zeit.

Alle Wege führen nach Rom.

Alte Liebe rostet nicht.

Alter schützt vor Torheit nicht.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Aus den Augen, aus dem Sinn.

Besser eine Stunde zu früh als eine Minute zu spät.


Besser ein Spatz / Sperling in der Hand als eine Taube auf dem Dach.

Besser etwas als nichts.

Besser spät als nie.

Bier auf Wein, lass das sein; Wein auf Bier, das rat ich Dir.

Borgen macht Sorgen.

Das Ei will klüger sein als die Henne.

Das Ende krönt das Werk.

Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Der Appetit kommt beim Essen.

Der erste Schritt ist der schwerste.

Der Klügere gibt nach.

Der Mensch denkt und Gott lenkt.

Der Schein trügt.

Der Teufel ist nicht so schwarz, wie man ihn malt.

Der Zweck heiligt die Mittel.

Die Ausnahme bestätigt die Regel.

Die Furcht hat große Augen.

Dienst ist Dienst (und Schnaps ist Schnaps).

Die Wände haben Ohren.

Durch Schaden wird man klug.

Eile mit Weile.

Eine Hand wäscht die andere.


Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Ende gut, alles gut.

Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Freunde erkennt man in der Not.

Friede ernährt, Unfriede verzehrt.

Gegensätze ziehen sich an.

Geist ist gut, aber Verstand besser.

Geld regiert die Welt.

Geld stinkt nicht.

/ Es stinkt nicht.

Hunde, die bellen, beißen nicht.

In der Kürze liegt die Würze.

Jeder ist Herr in seinem Hause.

Jeder ist seines Glückes Schmied.

Jeder Topf findet seinen Deckel.

Keine Flamme ohne Rauch.

Keine Regel ohne Ausnahme.

Kleider machen Leute.

Lachen ist gesund.

Langsam, langsam, aber sicher.

Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist.

Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.

Morgenstunde hat Gold im Munde.


Nach dem Essen sollst du ruhen oder tausend Schritte tun. (Nach dem Essen sollst du stehen oder
tausend Schritte gehen.)

Ohne Fleiß kein Preis.

Ordnung muss sein.

Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige.

Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

Rache ist süß.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Scherben bringen Glück.

Schönheit vergeht, Tugend besteht.

Spare in der Zeit, so hast du in der Not.

Steter Tropfen höhlt den Stein.

Stille Wasser sind tief.

Strafe muss sein.

Übung macht den Meister.

Viele Köche verderben den Brei.

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen / Füßen haben.

Was sich liebt, das neckt sich.

Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

Wer A sagt, muss auch B sagen.


Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Thalers nicht wert.

Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Wer schläft, (der) sündigt nicht.

Wer sich zuletzt freut, freut sich am besten.

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten.

Wie die Arbeit, so der Lohn.

Wie Du mir, so ich Dir.

Wie gewonnen, so zerronnen.

Zeit ist Geld.

Ein Sprichwort ist ein kurzer Satz, der sich auf lange Erfahrung gründet.

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A
 Adel verpflichtet.
o Translation: Aristocracy obligates

o Translation: Noblesse oblige

 Alle Sünden in eine münden.


o Translation: All sins flow into one

 Aller guten Dinge sind drei.


o Translation: All good things are three.

o Meaning: Good things come in numbers of three

o Meaning: [Said on third attempt, strike, or similar third-ness. It does not usually
invoke luck.]
o Equivalent: Third time is a charm.

o Equivalent: Third time lucky.

 Alles Gute kommt von oben.


o Translation: All good come from above.

o Meaning: God gives us all good things, e.g. rain.

o Or sometimes ironical, when something falls on someone's head.

 Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.


o Translation: Everything has an end, only sausage has two.

o Meaning: Everything must come to an end.

 Alles neu macht der Mai.


o Translation: May makes everything new.

o Meaning: In spring everything starts anew.

 Alte Füchse gehen schwer in die Falle.


o Translation: Old foxes go with difficulty into the trap.

o Meaning: The old and wise are less likely to get tricked.

 Alte Liebe rostet nicht.


o Translation: Old love does not rust.

o Equivalent: Old flames never die.

 Alter schützt vor Torheit nicht.


o Translation: Age does not protect from foolishness.

o Equivalent: No fool like an old fool.

 Altes Brot ist nicht hart, kein Brot, das ist hart.
o Translation: Old bread isn't hard, no bread, that is hard.

o Meaning: It is better to have some food than no food.

 Andere Länder, andere Sitten.


o Translation: Other countries, other customs
o Meaning: Foreigners have different customs [which may be perfectly normal
there]
o Similar: When in Rome, do as the Romans do.

 Anfangen ist leicht, beharren eine Kunst.


o Translation: To begin is easy, to persist is art.

o Meaning: It is easy to start but hard to continue.

 Angst verleiht Flügel.


o Translation: Fear lends wings.

o Meaning: Fear will make you do things you would deem impossible in a different
situation.

 Arbeit adelt.
o Translation: Work ennobles.

 Arbeit zieht Arbeit nach sich.


o Translation: Work involves work.

 Auf alten Pfannen lernt man kochen.


o Translation: On old pots you learn cooking.

o Meaning: Older women can teach you a lot in bed.

o Similar equivalent: Women are like wine; the older the better.

 Auf alten Pferden lernt man reiten.


o Translation: On old horses you learn how to ride.

o Meaning: see the one with the pots above.

 Auf jeden Regen folgt auch Sonnenschein.


o Translation: There is sunshine after every rainfall.

o Similar: Every cloud has a silver lining.

o Similar equivalent: April showers bring May flowers.

 Aus einer Mücke einen Elefanten machen.


o Translation: To make an elephant out of a mosquito.

o Equivalent: To make a mountain out of a molehill.

o Meaning: To blow things out of proportion

 Aus Schaden wird man klug. (Darum ist einer nicht genug.)
o Translation: From damage one becomes intelligent. (Sometimes you need more of
these.)
o Equivalent: One learns from their mistakes.

[edit] B
 Bäume wachsen nicht in den Himmel.
o Translation: Trees do not grow into the sky.

o Meaning: There are natural limits to things

o Meaning: Grandiose [career] plans may not realize [completely]

 Beiß nicht in die Hand, die dich füttert.


o Translation: Do not bite into the hand which feeds you.

o Equivalent: Don't bite the hand that feeds you.

 Bellende Hunde beißen nicht.


o Lit. translation: Barking dogs don't bite.

o Meaning: As long as talking (barking) continues, even albeit threatening, violence


is averted.
o Meaning: Cowards threaten a lot.

o English version: Barking dogs seldom bite.

 Bescheidenheit ist die höchste Form der Arroganz.


o Translation: Modesty is the highest form of arrogance.

 Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.
o Translation: Modesty is an adornment, but you come further without it.

o Translation: Modesty may be a grace; forget it if you want to win the race.
o Meaning: Adornment is tought to the people but the succesful ones don't care.
(The rhyme is achieved by false German grammar. This symbolises, that people,
who don't care too much about rules will succeed).

 Besser spät als nie


o Translation: Better late than never

 Besser ein Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach.
o Translation: A sparrow in the hand is better than a pigeon on the roof

o Meaning: A bird in the hand is worth two in the bush.

o Proverb: A bird in the hand multilingual.

 Besser eigenes Brot als fremder Braten.


o Translation: Better your own bread than another's roast.

o Meaning: What's yours, is yours.

 Besser einäugig als blind.


o Translation: Better one-eyed than blind.

o Equivalent: Better something than nothing.

 Betrug ist der Krämer Acker und Pflug.


o Translation: Fraud is a shopkeepers field and plow.

o Meaning: Shopkeepers deal in fraud.

o Equivalent: Buyer Beware.

 Betrunkene und Kinder sagen die Wahrheit.


o Translation: The drunk and children tell the truth.

 Blut ist dicker als Wasser


o Blood is thicker than water.

o Meaning: Familial ties are stronger than Monetary (water) ones.

[edit] D
 Dankbarkeit und Weizen gedeihen nur auf gutem Boden.
o Translation: Gratitude and wheat prosper only on good soil.

 Das Ei will klüger sein als die Henne.


o Translation: The egg wants to be smarter than the hen.

 Das Rad, das am lautesten quietscht, bekommt das meiste Fett.


o Translation: The wheel that squeaks loudest gets most of the fat.

o Equivalent: The squeaky wheel gets the grease.

 Das sitzt wie angegossen.


o Translation: It fits like cast-on.

o Meaning: Something - clothes normally - fits very good, like specially made just
for that person
o English equivalent: It fits like a glove.

 Das passt wie Arsch auf Eimer. (not a traditional proverb - slang)
o Translation: It fits like an ass on a bucket.

o Meaning: like the one above, but in a more vulgarly way and actually not meant
in case of clothes rather than in situations

 Die Armen und die Geizigen zahlen zweimal.


o Translation: The poor and the stingy pay twice.

 Dem Hahn, der zu früh kräht, dreht man den Hals um.
o Translation: A cock that crows too early gets a twisted neck.

o Equivalent: Patience is a Virtue.

 Demut, diese schöne Tugend, ehrt das Alter und die Jugend.
o Translation: Humility, this beautiful virtue, honors the age and the youth.

 Den Bock zum Gärtner machen.


o Lit. translation: Turn a billy-goat into a gardener.

o Meaning: To disregard a trustee's harmful conflict of interests.

o English equivalent: Setting a fox to guard the henhouse.


o English equivalent: To trust the cat to keep the cream.

 Den Ast absägen, auf dem man sitzt.


o Lit. translation: To saw off the branch (bough) you're sitting on.

o Meaning: To foolishly undermine one's own position of power or revenue stream

o Equivalent: To shoot oneself in the foot.

o Similar: To bite the hand that feeds you.

 Den Letzten beißen die Hunde.


o Lit. translation: The last one is bitten by the dogs.

o English equivalent: The devil takes the hindmost.

 Den Teufel nicht an die Wand malen.


o Lit. translation: Not to paint the devil on the wall.

o Meaning: Do not make it out to be worse than it actually is

o Meaning: Do not maximize hypothetical problems [and through magical thinking


make the situation worse]
o Similar: Let sleeping dogs lie.

 Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.


o Lit. translation: The devil always shits on the biggest pile.

o Meaning: Where money already is, more money goes.

 Der Teufel steckt im Detail.


o Translation: The devil hides himself in details

o English equivalent: The devil's in the details.

 Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.


o Translation: The apple doesn't fall far from the tree.

o Meaning: Like father, like son.

 Der Appetit kommt beim Essen


o Lit.: The appetite comes at the eating
o Meaning.: Just do it. You will find out that it's fun while doing it.

 Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln.


o Translation: The dumbest farmer harvests the thickest potatoes.

o Meaning: Dumb luck.

 Der erste Eindruck zählt.


o Translation: The first impressions counts.

o Equivalent: First impression is the last impression

 Der Fisch stinkt vom Kopf her.


o Translation: The fish stinks from the head.

o Meaning: Corruption starts at the top.

 Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist.


o Translation: The healthy does not know how rich he is.

 Der Knochen kommt nicht zum Hund, sondern der Hund zum Knochen.
o Translation: The bone doesn't come to the dog, but the dog goes to the bone.

o Meaning: You must pursue your dreams, they won't come to you.

 Der Lauscher an der Wand hört nur die eigene Schand'.


o Translation: The eavesdropper at the wall hears only his own dishonor.

 Der Mensch denkt, Gott lenkt.


o Translation: Humans think, God directs.

o English equivalent: Man proposes, God disposes.

o Variation/Extension: Der Mensch dachte, Gott lachte.

o Lit. Translation: Humans thought, God laughed

o The variation puts the 1st part of the proverb grammatically into the past.

 Der Weg ist das Ziel


o Lit.: The path is the destination / The destination is not important, but the path that
leads there.
o Meaning: Enjoy the present without always dreaming of a better future.

 Deutsche Sprache, schwere Sprache.


o Literally, German language, difficult language.

o 1st Meaning: German language is hard to learn

o Used when someone (usually German himself) has just made an embarrassing
German grammar mistake.
o General saying about the language.

 Die Tat wirkt mächtiger als das Wort.


o Translation: The action has a mightier impact than the word.

o Similar: Actions speak louder than words.

 Das Eisen schmieden, solange es heiß ist.


o Strike the iron while it's hot / Make hay while the sun shines.

o English equivalent: Strike while the iron is hot.

 Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln.


o Literally, The most stupid farmers harvest the biggest potatoes

o Meaning: Dumb people are often very lucky.

o Equivalent: The sun shines on a dog's tail sometimes. from Sam Sneed, golfer

 Die Katze im Sack kaufen.


o Translation: To buy a cat in a bag.

o Meaning: To pay for something you haven´t seen or you know nothing about.

o English equivalent: To buy a pig in a poke.

 (Zusammen oder mit XY) Durch Dick und Dünn gehen.


o Translation: To go through thick an thin (together or with XY).

o Meaning: To stay together no matter what.

o Equivalent: They travelled through thick and thin.

 Das letzte Hemd hat keine Taschen.


o Translation: The last shirt has no pockets.

o Meaning: Piling up money won't serve you anything once you're dead.

o Equivalent: Money isn't everything.

o Equivalent: You can't take it with you.

 Der Blinde erklärt dem Einäugigen die Farben.


o Translation: The blind man explains the colors to the one-eyed man.

o Meaning: Somebody tries to explain something he knows nothing about.

o Similar equivalent: Blind leading the blind.

 Unter den Blinden ist der Einäugige der König.


o Translation: Among the blind, the one-eyed man is king.

o Equivalent: In the land of the blind, the one-eyed is king.

o Meaning: Someone with limited means can only be considered superior by people
with even more limited means.

 Dumm fickt gut.


o Translation: Simpleminded fucks well.

o Meaning: self-explanatory

o Equivalent: Blonds have more fun

 Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht.


o Translation: You fail to see the forest because of all the trees.

o Said when somebody fails to see the obvious solution to a problem.

o Equivalent: You can't see the wood for the trees.

o Equivalent: You can't see the forest for the trees.

o Meaning: You only see the details, but not the big picture.

[edit] E
 Eile mit Weile.
o Translation: Hurry with leisure.
o Meaning: Slower is faster.

o Equivalent: Slow and steady wins the race. Haste makes waste. More haste, less
speed.
o English equivalent: Make haste slowly.

 Einbildung ist auch eine Bildung.


o Translation: Vanity is also an education.

o Explanation: It's a pun: Bildung - > education; einBILDUNG -> Vanity So


"Einbildung" is also some kind of "Bildung".
 Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn.
o Literally: A blind chicken finds a grain once in a while.

o Equivalent: Even a broken clock is right twice a day.

 Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.


o Translation: Don't look a gift horse in the mouth.

o Meaning: Do not look for faults when something has been received as a gift.

 Eine Hand wäscht die andere.


o Literally: One hand washes the other.

o Equivalent: You scratch my back and I'll scratch yours.

 Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!


o Literally: One swallow doesn't make summer.

o Meaning: One spark of hope does not mean all is well

o Equivalent: A single swallow doth not the summer make

 Einmal ist keinmal.


o Literally: Once is never.

o Meaning: Used often as an excuse for trying something again after the first try or
to make somebody prove him/herself again.
o Meaning 2: A first time offence should be forgiven.

o Meaning 3: "It's OK to try anything once." - As a rationalization or an excuse for


doing something one perhaps shouldn't, one time.
o Meaning 4: Something that happened once might as well never happened at all.

o Note: Sometimes extended to Einmal ist keinmal, aber zweimal ist dreimal

o Translation: Once is never, but twice is thrice. It all rhymes in German, as you can
see
o Note: Sometimes extended to Einmal ist keinmal, aber zweimal ist einmal zuviel.

o Translation: Once is never, but twice is once too often

o Meaning: A first time offence should be forgiven, but a second one will have
consequences.

 Ein Unglück kommt selten allein.


o Translation: A disaster seldom comes alone.

o Equivalent 1: It never rains but it pours.

o Equivalent 2: Bad luck comes in threes.

 Ein Tropfen auf den heißen Stein.


o Literally: A drop on a hot stone.

o Meaning: Not enough to make a difference.

o English Equivalent: A drop in the sea.

o English equivalent: A drop in the bucket.

 Ende gut, alles gut.


o All's well that ends well.

 Erst denken, dann lenken.


o Translation: First think, then steer.

o Meaning: Think before you act.

 Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral (Dreigroschenoper)


o Translation: First comes chow, then morals.

o Meaning: A hungry man cannot afford a conscience.

o Meaning: Higher ethics are not of much use to people whose basic needs are not
met.
o those were the original meanings from the Threepenny's Opera, however the
saying got a life of its own and now in the semiliterate public means also and
primarily: Morals can wait until pockets are full.
o Similar: It's a dog-eat-dog world.

 Es ist nicht alles Gold, was glänzt.


o Not all that glitters is gold.

o Meaning: Beware of superficial impression.

o Similar: You can't tell a book by its cover.

 Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


o Literally: A master has never yet fallen from the sky.

o Meaning: No one is an expert rightaway without any practice.

o Similar: Practice makes perfect.

 Es schüttet wie aus Eimern. (Es schüttet wie aus Kübeln)


o Literally: It's pouring as if out of buckets.

o Meaning: Describes heavy rain.

o Equivalent: It's raining cats and dogs.

 Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.


o Literally: Nothing is eaten as hot as it is cooked.

o Meaning: Maximum theoretical damage (like from laws, statues, future problem)
is not standard in practice, you usually get cut some slack.

 Et kütt wie et kütt. (Es kommt wie es kommt.)


o Literally: It comes as it comes.

o Spanish equivalent: que sera, sera.

o English equivalent: What will be, will be.

 Et hät noch immer joot jejange. (Es ist noch jedesmal gut gegangen.)
o Translation: It went well everytime.

o Meaning: Do not fear the future.


 Eulen nach Athen tragen
o Lit.: Carrying owls to Athens.

o Meaning: A pointless exercise/activity.

o Equivalent: To carry coals to Newcastle. (UK)

[edit] F
 Freunde in der Not, gehen 1000 auf ein Lot.
o Translation: In time of need, 1000 friends shrink to a lot (16.5 grams).

o Meaning: In bad times you have very few friends.

o Equivalent: A friend in need is a friend indeed.

o Equivalent: Remember man and keep in mind: A faithful friend is hard to find.

[edit] G
 Gebranntes Kind scheut das Feuer.
o Translation: The burned kid avoids the fire.

o Once bitten, twice shy.

 Gleich und gleich gesellt sich gern.


o Translation: Like and like love to join.

o Birds of a feather flock together.

 Gehoppst wie gesprungen. OR Gehuppt wie geduppt. OR Gehupft wie gesprungen.


o Translation: Hopped just as jumped.

o Meaning: Two solutions are basically equivalent.

o English equivalent: Six of one, half a dozen of the other.

 Gelernt ist gelernt.


o Translation: Learned is learned

o If you really learned something you are good at it.

o If you really learned something you tend not to unlearn it.

o (usually spoken in boasting mode)


 Geschenkt ist geschenkt - wiedergenommen in die Hölle gekommen" OR Geschenkt ist
geschenkt - wiederholen ist gestohlen
o Lit.: A present is a present - you'll go to hell if you are taking it back.

o Meaning: Gifts are final. (Ironically, they are not always under German law.)

 "Geschmacksache," sagt der Affe und beißt in die Seife.


o Lit.: "A matter of taste" says the monkey and bites into soap.

o Meaning: Personal tastes differ.

[edit] H
 Hochmut kommt vor dem Fall.
o Literal Translation: Arrogance comes before the fall.

o Correct meaning: People tend to be arrogant until they fall

o Equivalent: Pride cometh before the fall.

 Hans Dampf in allen Gassen


o Equivalent: jack-of-all-trades

[edit] I
 Ich verstehe nur Bahnhof
o Translation: I only understand Trainstation

o English equivalent: It's all Greek to me.

 Iss, was gar ist, trink, was klar ist, und sprich, was wahr ist. (obsolescent)
o Translation: Eat what's been well cooked, drink liquids which are clear, and speak
what is true.
o More modern (and vulgar) form: Fressen was gar ist, trinken was klar ist, ficken
was da ist.
o Translation: Gorge what's been well cooked, drink what's available (alcohol)
["klar" -> clear OR available/ready (colloquial)] fuck what's around.

 In der Not frisst der Teufel Fliegen


o Translation: During hardship, the devil eats flies.
o English equivalent: Beggars can't be choosers.

 In der Kürze liegt die Würze.


o Translation: In briefness lies the spice.

o Meaning: Be concise; don't ramble.

o English equivalent: Brevity is the soul of wit (Shakespeare)

 In der Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot.


o Translation: When in distress the cut tastes without bread.

o Meaning: Enjoy luxury as long as you have it.

o Meaning: Silly saying either ironically loathing the taste of bread or those who
prefer the sausage.

 Bei Nacht sind alle Katzen grau


o Translation: In the night all cats are gray

o Meaning: Human vision switches to monochrome mode in the dark.

o Meaning: Used when explaining why you could not discern one thing from the
other, either literally or as a metaphor. (Polite)
o other Meaning: If it is late enough and I am drunk enough I don´t care what my
one-night-stand looks like. (Vulgar)

[edit] J
 Jacke wie Hose.
o Translation: Jacket like pants.

o Meaning: Six of one, half a dozen of the other.

 Jeder Jeck ist anders. Used mainly in the Rheinland (Cologne etc.).
o Translation: Every loony is different.

o Meaning: Show some broad-mindedness.

 Jedem Narr gefällt sei' Kapp.


o Translation: Every jester likes his hat.

o Meaning: Personal tastes differ.


[edit] K
 Sich nicht um ungelegte Eier kümmern.
o Literally: Don't worry about eggs that haven't been laid.

o Meaning: Don't cross your bridges until you come to them.

o English proverb: Don't count your chickens before they hatch.

 Kommt Zeit, kommt Rat.


o Literally: If time comes, advice comes.

o Meaning: With time comes insight.

 Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich's Wetter oder 's bleibt wie's ist.
o Literally: If the cock crows on the dung heap, the weather will change or stay the
way it is.
o Meaning : Do not rely upon proverbs! or The opinion of loud but insignificant
people has no influence on the world.
o Meaning: Satirizing bad science or old wives' tales.

o Romanian: Daca se urca un cocos pe un maldar de gunoi, poate ploua, poate nu


ploua.

 Kehre vor Deiner eigenen Tür.


o Translation: Sweep the ground in front of your own door.

o Meaning: Don´t mess with other peoples business, better take care of your own.

 Kleider machen Leute


o Clothes make the man.

 Keine Antwort ist auch eine Antwort.


o Literally: No answer is also an answer.

o Meaning: Not responding to a question is still replying.

o Similar: Silence equals consent.

 Kindermund tut Wahrheit kund.


o Literally: The mouthes of children proclaim the truth.
o Similar: From the mouths of babes.

 Klug zu reden ist doch schwer, klug zu schweigen noch viel mehr
o Literally: It's indeed hard to talk cleverly, still harder to be silent cleverly

o Meaning: Know when to keep your mouth shut

 Koste es was es wolle.


o Meaning: Achieve something by whatever it will cost

o Similar: Come hell or high water.

 Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe.


o Literally: One cow moos, many cows make work.

o Explanation: It's a pun: "macht Muh" is the german equivalent to "makes a moo
(sound)". The grammatical plural form would be "machen Mühe" [make moo
(sounds)] but something "macht Mühe" means "gives trouble", "makes work"
["Mühe = trouble, effort ...]

[edit] L
 Leben wie Gott in Frankreich.
o Lit. translation: To live like God in France. (Sometimes, other
Countries/Regions/Cities etc. than France are used. The meaning stays the same:
"To live like God in ...", or to live the comfortable life of people in ...")
o English equivalent: To live the life of Riley.

o English equivalent: To live in clover.

 Eine Leiche im Keller haben.


o Translation: To have a corpse in the basement.

o English equivalent: Skeletons in the closet.

 Leichter gesagt als getan.


o Translation: Easier said than done

 Lieber ein Ende mit Schmerzen als Schmerzen ohne Ende. or Lieber ein Ende mit
Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. ( Sophie Scholl )
o Translation: Better an end with pain than pain without end. or Better an end with
horror than a horror without end.
o Meaning: Cut your losses.

 Lügen haben kurze Beine.


o Translation: Lies have short legs

o Meaning: All lies come back to haunt you

 Lieber das Messer ablecken als den Löffel abgeben.


o Translation: Better to lick the knife than to give up the spoon.

o Meaning: It is preferable to face adversity than to die.

[edit] M
 Man sollte das Fell des Bären nicht verkaufen, bevor man ihn erlegt hat.
o Translation: One shouldn't sell the bear's fur before it has been killed.

o Meaning: Don't count your chickens before they are hatched.

 Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.


o Translation: One shouldn't praise the day before the evening.

o Meaning: Avoid premature judgement.

o Meaning: There's many a slip 'twixt cup and lip.

 Mit den Wölfen muss man heulen. or mit den Wölfen heulen
o Translation: With the wolves one must howl.

o Similar: When in Rome, do as the Romans do.

 Mit solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr.


o Lit. Translation: With such friends, one doesn't need enemies anymore.

o English Proverb: With friends like these, who needs enemies?

o Meaning: Said if people considered to be friend behave in reality as the worst


enemies.

 Morgenstund hat Gold im Mund.


o Translation: Morning hour has gold in the mouth.

o Meaning: The early bird gets the worm.


 Man schlägt den Sack und meint den Esel.
o Translation: Hitting the bag, aiming at the donkey.

o Meaning: To punish someone for someone else's mistake.

 Du bist, was du isst. or Man ist, was man isst.


o Lit. translation: "You are what you eat." or "One is what one eats."

o In German this is a pun: Man (one) ist (is), was (what) man (one) isst (eats).

o English Proverb: You are what you eat.

 Mit Geduld und Spucke fängt man eine Mucke [actually: Mücke]. (humorous,
obsolescent)
o Lit. translation: With patience and spit one gets the midge (gnat/mosquito).

o English equivalent: You catch more flies with honey than you do with vinegar.

 Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.


o Translation: Tomorrow, tomorrow, just not today, all the lazy people say.

o Never put off till tomorrow what you can do today.

 Man muss das Eisen schmieden solange es heiß ist.


o Meaning: You have to take advantage of immediate opportunities.

o English equivalent: Strike while the iron is hot.

[edit] N
 Neue Besen kehren gut ... (Part 1 often used without part 2)
o Translation: New brooms clean well...

o Meaning: New things may look good on the first glimpse...

or: A change may be an improvement...

 ...aber der Alte kennt die Ecken. (Part 2)


o Translation: ...but the old one knows the corners.

o Meaning: ...but old things can still be better on the second look.

 Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom


o Translation: Only dead fish swim with the stream

o Meaning: People who do not possess willpower and individuality will simply
follow the majority, doing what everyone else does, without thinking.

[edit] O
["ohne" = "without"]

 Ohne Fleiß kein Preis.


o Lit.: No diligence, no prize.

o No pain, no gain.

o No sweet without sweat.

 Ohne Knete keine Fete (Not traditional)


o Lit.: No money["Knete" is a colloquial form for money, lit: plasticine], no party.

o No mon(ey), no fun.

 Ohne Moos nix los. (Not traditional)


o Lit.: No money["Moos" is a colloquial form for money, lit. "Moos" = "moss"],
nothing going on.
o No mon(ey), no fun.

[edit] P
 Papier ist geduldig.
o Translation: Paper is patient.

o English equivalent: Paper doesn't blush.

o Meaning: This writing isn't true.

o Alternative meaning: Paper will listen when people won't. Write a diary.

o Alternative meaning: Nobody reads what's on paper. Go and complain in person.

 Probieren geht über studieren.


o Lit. translation: Trying is worth more than studying.

o English equivalent: The proof of the pudding is in the eating.


[edit] Q
 Quatsch keine Opern. (slang, derog, not traditional)
o Translation: Don´t talk operas.

o Meaning: Say it short.

[edit] R
 Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
o Lit.: Talking is Silver, Silence is Gold

o English Proverb: Talk is cheap, silence is golden.

 Rein in die Kartoffeln - raus aus den Kartoffeln. oder Mal so, mal so oder ... wie das
Fähnchen im Winde. oder Mal hüh, mal hott
o Literal translation: [Jump] into the potatoes, [jump] out of the potatoes.

o English equivalent: To chop and change.

o English equivalent: To blow hot and cold.

 Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden.


o Rome wasn't built in a day.

o Meaning: If you aim high, allow time.

[edit] S
 Schadenfreude ist die schönste Freude.
o Translation: Joy from others' misfortune is the best joy.

o Meaning: Taking pleasure from someone else's misfortune is most enjoyable.

 Schnee von gestern


o Translation: Snow from yesteryear. (lit. yesterday)

o Meaning: Something belongs to the past.

 Schuster, bleib bei deinem Leisten.


o Translation: Shoemaker, stick to your last.

o Meaning: Just do what you can do best.


o Meaning: Do not meddle in affairs or careers which are too high over your head
or social standing.

 Setz nicht alles auf eine Karte.


o Translation: Don't bet on only one card.

o English Equivalent: Don't put all your eggs in one basket.

 Schlafende Hunde soll man nicht wecken.


o Translation: One should not awaken sleeping dogs.

o English Equivalent: Let sleeping dogs lie.

 Stadtluft macht frei.


o City air makes you free.

o Meaning: In medieval times peoples living in free cities were free from a
sovereign. They were not bond-slaves like the people in rural areas. So living in a
city - ´breathing city air´- meant to be free from bond-slavery to a sovereign.
People living in cities could express their own opinion without being harassed. If
people escaped to a free city and lived there for one year and one day, they were
free of any previous bond to a sovereign.

 Steter Tropfen höhlt den Stein.


o Translation: A steady drop will carve the stone.

o Meaning: Continuous effort will eventually lead to success.

o Meaning: Insignificant damage accumulates.

 Das kommt mir spanisch vor.


o Translation: It seems Spanish to me.

o Meaning: There's something strange.

o English Equivalent: That's a bit fishy.

[edit] T
 Taten statt Wörter! or Taten sagen mehr als Wörter. or Lass Wörtern Taten folgen! or
Lass Taten sprechen!
o Translation: Actions instead of words! or Actions speak louder than words" (lit.
Actions say more than words.) or Let actions result from your words! or Let
actions speak!
o Meaning: A little less conversation - a little more action.

o Practise what you preach!

 Totgesagte leben länger!


o Lit. Translation: Declared dead live longer!

o Similar: There's life in the old dog yet.

 Träume sind Schäume.


o Translation: Dreams are foam.

o Meaning: A dream has nothing to do with reality.

 Trau, schau, wem.


o Translation: Trust, (but)look, whom.

o Meaning: One should be carefull whom one trusts.

[edit] U
 Übung macht den Meister
o Translation: Practice makes the master.

o Meaning: Practice makes perfect.

 Unter Blinden ist der Einäugige König


o Translation: In the country of the blind, the one-eyed man is king

o Latin origin: In regione caecorum rex est luscus (Erasmus)

o Meaning: To stand out doesn't neccessarily imply/require perfection

[edit] V
 Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr (Wilhelm Busch)
o Translation: It's easy to become a father, but hard to be one

 Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser (coined by Lenin)


o Trust is good, but verification is better

o Trust but verify.


 Viele Köche verderben den Brei.
o (Too) Many cooks spoil the broth.

o Meaning: Large teams are inefficient.

o Meaning: Shared leadership does not work.

 Viele Wege führen nach Rom.


o Translation: Many roads lead to Rome.

o Meaning: There may be more than one way to solve this problem.

o Or: In the end, it doesn't matter how you reached your aim.

o Or: You cannot really avoid or miss [whatever Rome stands for]

o Similar: There's more than one way to skin a cat.

 Viel Feind, viel Ehr'.


o Literal: "Much enemy [sic], much honor"

o Common proverb attributed to Georg von Frundsberg (1473-1528), a German


Landsknecht commander
o Meaning: "Who fights a lot will be honoured a lot". Also often used when refering
to difficult non-military challenges.
o Meaning: Honorable it is to have [made] many adversaries [implying: having
spoken out for truth and cause]
o English equivalent: The more danger, the more honor

o English equivalent: More risk, more reward

 Viele Hände macht leicht Arbeit. (obsolescent)


o Many hands make light work

 Vier Augen sehen mehr als zwei.


o Four eyes see more than two.

o English equivalent: Two heads are better than one.

 Friss, Vogel, oder stirb! (also: Friss oder stirb!)


o Lit. translation: Eat, bird, or die! (Eat or die!)
o Meaning: You're in a sticky situation where you don't have much of a choice
among a wide variety of gourmet meals. In a wider sense, you've got to make do
with some unpleasant prospect because the alternative is even worse.
o English equivalent: It's sink or swim.

o English equivalent: Take it or leave it!

o There's an outdated expression in English that was current at the time of the Civil
War: "Root, hog, or die!"

 Vom Regen in die Traufe.


o Lit. translation: "Out of the rain and into the eaves.

o Meaning: Going from one unpleasant situation into one that is even worse. The
idea seems to be that you are coming from the rain to stand under the edge of the
eaves, where the water collected from the whole roof is going to pour onto your
head.
o English equivalent: Out of the frying pan and into the fire.

 Von nichts kommt nichts


o Lit. translation: "From nothing comes nothing.

o Meaning: The outcome of your effort is related to the effort you put into it. If you
don't try, you aren't going to get any results.
o English equvivalent: You can't make something out of nothing.

o English equivalent: No pain, no gain.

o English equivalent: There ain't no such thing as a free lunch (TANSTAAFL).

[edit] W
 Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig.
o Translation: "What's right for one, is fair for the other."

o English equivalent: "What's sauce for the goose is sauce for the gander."

o English equivalent: One man's meat is another man's poison.

 Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.


o Translation: "What the peasant doesn't know, he doesn't eat."

o Meaning: Used when criticizing someone for refusing to try new ways of doing
something.,
 Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
o Translation: Don't postpone things you can do today to tomorrow.

o Meaning: You should do tasks straightaway without any postponement.

o English equivalent: A stitch in time saves nine

 Was nicht ist, kann noch werden.


o Translation: "What isn't yet can still become."

o Meaning: "'It hasn't' doesn't mean 'it won't'."

 Was man sich eingebrockt hat, das muss man auch auslöffeln.
o Literal translation: "What one dishes out, he must also eat."

o English equivalent: "You made your bed, now lie in it."

o English equivalent: "You do the crime, you do the time"

 Was Hänschen nicht lernte, lernt Hans nimmermehr.


o Translation: "What Hänschen (diminutive, little Hans) didn't learn, (grown-up)
Hans will never learn."
o "You can't teach an old dog new tricks."

 Wasser unter der Brücke.


o Translation: "Water beneath the bridge"

o Meaning: "'It is in the past."

o English equivalent: What's done is done.

 Wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an.


o Translation: "He whom the shoe fits puts it on."

o Meaning: If something (usually bad) true has been said about you, better to accept
it than to disagree.
o Meaning2: If something bad has been said about someone, this person reacts
angrily only if it is true.
o English equivalent: "If the shoe fits, wear it."

o English equivalent2: ??
 Wenn der Reiter nichts taugt, ist das Pferd schuld.
o Translation: If the horseman is bad, it's the horse's fault.

o English equivalent: "A poor craftsman blames his tools."

 Wenn Gauner sich streiten, kommt die Wahrheit ans Licht.


o Translation: When scoundrels argue, the truth is revealed.

o Meaning: Secret or criminal acts can only be kept a secret as long as the
perpetrators do not quarrel among themselves.

 Wer A sagt, muss auch B sagen. (Plattdeutsche Variante: De A seggt, mut ok B seggen")
o Translation: If you say A, you have to say B as well.

o Meaning: No half-assed evading or cherry picking.

o Meaning: If you want or assert A and it turns out to involve B, you have to put up
with B too.
o Meaning: Follow through [don't wimp out]

o Similar: "In for a penny, in for a pound."

 Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert oder Wer den Cent nicht ehrt, ist den
Euro nicht wert.
o Translation: You aren't worth the Taler (ancient German currency) if you don't
honor the Pfennig. (f. G. c.) or You aren't worth the Euro if you don't honor the
Cent.

 Wer nicht will, der hat schon.


o Lit. translation: Who wants not, has already.

o Translation: He who does not want something already has enough.

o Meaning: Slightly oponionated reply to a refused offer. "So you are provided for
already")
o Meaning: Used in situations where somebody who desires something must make
himself heard, or lose some benefit ("Who wants the last slice of pizza?").
o Similar English idioms: "Use it or lose it." "Speak now or forever hold your
peace."

 Wer zuletzt lacht, lacht am besten.


o "He who laughs last, laughs best."

 Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.


o Translation: "Who wagers nothing, he wins nothing"

o English equivalent: "Nothing ventured, nothing gained."

 Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.


o Translation: "Who digs a pit for others falls into it himself."

o Meaning: "Harm set, harm get."

 Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.


o Translation: "Who comes first, grinds (his grain) first."

o Meaning: "First come, first served."

 Wes' Brot ich ess, des' Lied ich sing.


o Translation: "Whose bread I eat, that's whose song I sing."

o Meaning: "He who pays the piper calls the tune."

 Wer die Wahl hat, hat die Qual.


o Literally: "Who has the choice, has the suffering"

o Meaning: Decisions can be painful.

o Meaning: Having the choice also means having to choose.

 Wein auf Bier, das rat' ich dir. Bier auf Wein, das lass sein. (humorous)
o Translation: "Wine on beer, I recommend to you. Beer on wine, leave alone."

o Meaning: "Cider on beer, never fear; beer upon cider, makes a bad rider."

o Alternate: "Liquor before beer, all is clear; beer before liquor, get sicker and
sicker."
o American: "Beer on whiskey, pretty risky; Whiskey on beer, have no fear." or
"Liquor before beer, you're in the clear; beer before liquor, never been sicker."

 Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.


o Lit.: "Just as one calls into the forest, so it echoes back."

o Meaning: Do not expect friendly reply when being obnoxious.


o Meaning: Bad language may have other causes than innate bad character.

o Similar: "What goes around, comes around."

 Wie man sich bettet, so liegt man.


o Literally: "As you put yourself to bed, so you will lie."

o Meaning: "You made your bed, now lie in it."

o Meaning: Everyone makes his own fate.

 Wie Pech und Schwefel.


o Lit.: "Like pitch and sulphur."

o Meaning: "E.g. good friends, who are inseparable or/and make all together, are
like pitch and sulphur."

 Wo gehobelt wird, fallen Späne.


o Lit.: "Where you plane splinters fall."

o Meaning: If something non-trivial gets done there are non-perfect aspects to it.

o Meaning: "You can't make an omelette without breaking eggs."

 Wo Wäre da noch Geist zu Suchen.


o Lit.: "Where there could be a mind you should search."

 Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.


o Lit.: "When two quarrel, the third rejoices."

 Wer nicht hören will, muss fühlen.


o Translation: "He who doesn't want to listen will have to experience."

o Meaning: "If you don't want to listen to what I tell you, you will get to feel a
spanking." (as a threat to children)
o Other Meaning: "I told you better but you didn't listen. Now you have to deal with
the problem."
o English equivalent: "Experience keeps a dear school, but fools will learn in no
other." (Benjamin Franklin)

 Wer rastet, der rostet.


o Translation: "He who rests, will be rusting."

o Meaning: "If you stop moving (in both a physical and an intellectual meaning) it
gets harder to start moving again."
o English proverb: "A rolling stone gathers no moss."

 Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater Millionär.
o Lit. translation: "If there wasn't the little word if, my father would be a
millionaire."
o Meaning: a) "There is no use in thinking about impossible possibilities.
Concentrate on reality."
o English proverb: "If wishes were horses..."

o Meaning: b) also used as an answer on an excuse meaning "That is a lame


excuse!"
o English proverb: "If I had a nickel for every time I heard that, I'd be a
millionaire."
o Meaning: c) Slight regret of missed chances or opportunities.

 Wer poppen will, muss lächeln können. (vulgar) (nontraditional)


o Translation: "If you want to score, you have to know how to smile."

o Meaning: "If you keep this bad mood, you´ll never find a girlfriend."

 "Wie der Ochs' vorm Scheunentor"


o Translation: "Like the ox in front of the barn door"

o Meaning: Said when someone sees the way he must go (the obvious solution), yet
he's afraid to go it.

[edit] Z
 Zeit ist Geld.
o Translation: Time is money. (Henry Ford)

 Drei Z sind gern beieinander: Zecher, Zänker, Zungenschmied. (obsolescent)


o Literal translation: Three Z like to be together: drinker, quarreller, tongue-smith.

o Meaning: Drinking leads to arguments and loose talk.


 Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen
o Literal translation: Hit two flies with one fly swatter.

o Meaning: To solve two problems with one sophisticated solution.

o English equivalent: Kill two birds with one stone.

 Zwei Seelen und ein Gedanke, Zwei Herzen, und ein Schlag. (obsolescent)
o Translation: Two souls, one thought, Two hearts, one beat.

 Zwei Dumme, ein Gedanke. , also: Zwei Kranke, ein Gedanke. (vulgar) (nontraditional)
o Translation: Two idiots, one thought.

o English equivalent: Great minds think alike.

o Explanation: Usually said referring to oneself and someone else who has had the
same idea. Generally considered banter and thus not as offensive as it may sound.

 Zwei Flaschen, ein Kühlschrank. (nontraditional)


o Literal translation: Two twerps, one fridge.

o Meaning: Two people had the same (dumb or obvious) idea at the same time.

o Explanation: "Flasche" can mean "bottle" or "twerp" (idiot). Less offensive than
"Zwei Kranke, ein Gedanke", but may not be understood as easily even by native
speakers.

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