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#3 #4

#5 #6

#7 #8

II
#9 #10

#11 #12

#13 #14

#15 #16

III
Die MAUSER Multi Purpose Cap erlaubt Ihnen Zubehör (z.B. Reinigungs-
schnur) im Hinterschaft zu verstauen. Hierfür die Druckknöpfe am Hinter-
schaft auf beiden Seiten drücken und die Schaftkappe nach hinten abziehen
(Abb. 17).

The MAUSER Multi Purpose Cap allows you to store accessories (e.g. cleaning
equipment) in the butt stock of your rifl e. Press the buttons on the butt stock
on both sides and pull the recoil pad off to the back (fi g. 17).

IV
#17

V
Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeine Hinweise.................. 3 5 Sicherung.................................10


5.1 Position 1 – Sichern..................... 10
5.2 Position 2 – Lade-/
2 Sicherheitsregeln....................... 3 Entlade-Stellung......................... 10
2.1 Allgemeine Sicherheitsregeln..... 3 – 4 5.3 Position 3 – Entsichern................ 10

3 Produktbeschreibung................. 4 6 Zerlegung..................................10
3.1 Hauptbestandteile......................... 4 6.1 Riemenbügel demontieren........... 10
3.2 Technische Daten...................... 4 – 5 6.2 Magazin entnehmen.....................11
3.3 Hauptmerkmale............................ 5 6.3 Kammer ausbauen.......................11
3.4 Montage von Optik und Zubehör... 5
3.5 Ersatzteile..................................... 5
7. Pflege und Wartung...................11
7.1 Lauf....................................... 11 – 12
4 Handhabung............................... 5 7.2 Laufreinigung............................. 12
4.1 Erste Inbetriebnahme................ 5 – 6 7.3 Äußere Metalloberflächen............ 12
4.2 Munition....................................... 6
4.3 Laden des Gewehres
(Schussbereitschaft)...................... 6 8 Zusammenbau.......................... 12
4.4 Schussabgabe............................... 7 8.1 Riemenbügel montieren............... 12
4.5 Nachladen beim Schießen 8.2 Kammer einsetzen....................... 13
(Repetiervorgang).......................... 7 8.3 Magazin einsetzen....................... 13
4.6 Nachladen beim Schießen
(Magazin füllen)............................ 7
4.7 Entladen des Gewehres............. 7 – 8 9 Störungen.................................13
4.8 Kammer........................................ 8 9.1 Feststellen einer Störung....... 13 – 14
4.8.1 Spannanzeige................................ 8 9.2 Störungssuche und Behebung.....14
4.8.2 Kammer spannen.......................... 8
4.8.3 Kammer ausbauen........................ 8
10 Garantiebedingungen................14
4.8.4 Kammer einbauen......................... 8
10.1 Herstellergarantie.........................14
4.8.5 Schlagbolzen entspannen.............. 8
10.2 Garantie auf Schussleistung....... 15
4.8.6 Funktionskontrolle........................ 9
10.3 Umfang der Garantie................... 15
4.9 Magazin........................................ 9
10.4 Garantieausschluss.................... 15
4.9.1 Magazin herausnehmen................ 9
4.9.2 Magazin einsetzen......................... 9
4.9.3 Magazin füllen.............................. 9
4.9.4 Füllen bei eingesetztem Magazin... 9
4.9.5 Laden einer einzelnen Patrone...... 9
4.10 Direktabzug............................ 9 – 10
4.11 Einstellen des Direktabzugs........ 10

2
1. Allgemeine Hinweise 2. Sicherheitsregeln
Lesen Sie die ­Bedienungsanleitung Ihre neue Repetierbüchse

Deutsch
vor der B ­ enutzung Ihrer ­MAUSER 18 ­MAUSER 18 ­unterscheidet sich durch
aufmerksam durch. ihre besonderen Konstruktionsmerk-
Bewahren Sie die Bedienungsan- male von anderen Repetierbüchsen.
leitung für den späteren Gebrauch Das erhöhte Sicherheitsangebot
sorgfältig auf. der MAUSER 18 darf Sie auf keinen
Im Falle eines Besitzerwechsels des Fall dazu verleiten, die erforderliche
Gewehres ist diese Anleitung dem Sorgfalt und die ­gesetzlichen Bestim-
neuen Besitzer mit auszuhändigen. mungen im Umgang mit W ­ affen außer
Verwenden Sie das Gewehr erst, wenn Acht zu lassen.
Sie alle Sicherheitsvorschriften und
2.1 Allgemeine Sicherheitsregeln
die Handhabung des Gewehres voll-
ständig verstanden haben. •S  tellen Sie sicher, dass Waffe und
Beachten Sie die regionalen und Munition nie in unbefugte Hände
nationalen Gesetze, die den Besitz, gelangen.
das Tragen und die Verwendung von • Bewahren Sie Waffe und Muniti-
Feuerwaffen regeln. on stets getrennt voneinander auf,
Der Hersteller lehnt jegliche Haftung und zwar unter Verschluss, un­
für Folgen der Manipulation des erreichbar für Unbefugte.
Gewehres oder dem Gebrauch des • Beachten Sie die gültigen gesetzli-
Gewehrs ab. Dies gilt insbesondere chen Bestimmungen für das Führen
für die Haftung aus Körperverletzung und Aufbewahren von Waffen und
oder Sachschäden, welche teilwei- Munition.
se oder gänzlich verursacht werden • Machen Sie sich mit der Handha-
durch: bung der Waffe gründlich vertraut
• Gebrauch in krimineller Absicht und üben Sie vor dem Führen der
oder Fahrlässigkeit, Waffe alle Funktionen und Hand-
• unsachgemäße oder unvorsichtige griffe mit ungeladener Waffe.
Handhabung, • Betrachten Sie jede Waffe als ge-
• defekte, falsche, von Hand geladene laden und schussbereit, solange
oder wieder­geladene Munition, Sie sich nicht durch Öffnen des
• ungenügende Pflege des Gewehres Verschlusses und Blick in Pa­
(z.B. Rost, Beschädigungen, etc.), tronenlager (Lauf) vom Gegenteil
•N  ichtbeachten von Funktionsstö- überzeugt haben. Auch eine unge-
rungen, ladene Waffe ist zu handhaben wie
•W  iederverkauf entgegen den regio- eine geladene Waffe.
nalen Gesetzen und Vorschriften, • Halten Sie die Mündung bei jegli-
• andere Einflüsse, welche außerhalb cher Handhabung immer in eine
der direkten und unmittelbaren Richtung, in der Sie weder Personen
Kontrolle des Herstellers liegen. noch Gegenstände gefährden oder
Diese Einschränkungen gelten un- beschädigen können.
abhängig davon, ob eine Haftung • Kontrollieren Sie vor dem Laden
aufgrund eines Vertrages, einer Fahr­ der Waffen, ob sich Ölrückstän-
lässigkeit oder strikter Haftbarkeit de oder sonstige Fremdkörper im
geltend gemacht wird. Patronenlager oder Lauf befinden.
Ölrückstände im Pa­tronenlager
oder im Lauf können zu deutlichen
Treffpunktverlagerungen führen.

3
Fremdkörper im Lauf (z.B. Was- 3. Produkt­beschreibung
ser, Schnee, Erde, etc.) können
Laufsprengungen verursachen und 3.1 Hauptbestandteile
dadurch schwere Verletzungen des 1 Kammer
Schützen oder umstehender Perso- 2 Schaft (1-teilig) mit Magazinrahmen
nen herbeiführen. Stellen Sie sicher, 3 Barreled Action (Systemhülse mit
dass auch während des Gebrauchs Lauf und ­Abzugseinheit)
der Waffe keine Fremd­körper in den 4 Magazin
Lauf gelangen können.
3.2 Technische Daten
• Verwenden Sie ausschließlich Muni-
tion, welche den Anforderungen der •F  unktionsprinzip: Repetierbüchse
CIP, bzw. SAAMII0, insbesondere • Verschlussart:
hinsichtlich des maximalen Ge- Zylinderverschluss mit drei Verrie-
brauchsgasdruckes, Pmax, genügt. gelungswarzen und 60° Öffnungs-
• Laden Sie die Waffe erst unmittelbar winkel
vor dem Gebrauch. • Sicherungsart:
• Spannen (Entsichern) Sie die Waffe Abzugstollen-Sicherung mit drei
erst unmittelbar vor dem Schuss. ­Positionen
Halten Sie beim Spannen (Ent­ • Kaliber:
sichern) den Lauf immer in eine Mini:.222 Rem.,.223 Rem.
sichere Richtung. Medium:.243 Win., 6,5 Creedmoor,
• Überprüfen Sie vor jedem Schuss 6,5x55 SE,.270 Win.,.308 Win.,
das Vorder- und Hintergelände. .30-06 Spring., 8x57 IS, 9,3x62
• Richten Sie Ihre Waffe nur auf ein Magnum: 7mm Rem. Mag.,
Ziel, dass Sie eindeutig erkannt .300 Win. Mag.
haben. • Magazinkapazität:
• Legen Sie den Finger nur an den Medium: 5 Schuss
Abzug, wenn Sie schießen wollen. Magnum: 4 Schuss
• Geben Sie nur dann einen Schuss • Schaftlänge (LOP):
ab, wenn sicherer Kugelfang gege- 35,5 cm (Standard, mit 25 mm
ben ist. Gummi-­Schaftkappe)
• Versagt eine Patrone, dann öffnen • Gesamtlänge:
Sie den Verschluss erst nach ca. Mini, Medium: 1.060 mm (bei Stan-
60 Sekunden. So vermeiden Sie die dard Schaftkappe)
Gefahr durch einen Nachbrenner. Magnum: 1.120 mm (bei Standard
• Tragen Sie beim Schießen einen Schaftkappe)
Gehörschutz. • Lauflänge:
• Entladen Sie Ihre Waffe Mini, Medium: 560 mm
• vor dem Überqueren von Hindernis- Magnum: 620 mm
sen, • Abzug: Einstellbarer Direktabzug von
• vor dem Besteigen und Verlassen ca. 1.000 bis 1.500 g
von Hochsitzen, • Gesamtgewicht mit Polymerschaft:
• vor dem Betreten eines Gebäudes, Mini, Medium: ca. 3.170 g
• vor dem Besteigen eines Fahrzeu- Magnum: ca. 3.250 g
ges, *Anmerkung:
• vor dem Betreten einer Ortschaft Gewichte mit Holzschaft können
• Und auch dann, wenn Sie die Waffe aufgrund der ma­terial­spezifischen
vor­über­gehend ablegen oder aus- Dichteschwankungen abweichen.
händigen.

4
3.3 Hauptmerkmale 3.5 Ersatzteile
Die MAUSER 18 ist eine nach neusten Die MAUSER Jagdwaffen GmbH

Deutsch
Erkenntnissen konstruierte hochprä- liefert in Deutschland ausschließlich
zise Jagdwaffe. Sie ist eine einfach an Vertragshändler bzw. im Ausland
zu handhabende Repetierbüchse mit an den jeweiligen MAUSER-Impor-
einstellbarem Direktabzug. Sowohl teur. Bitte wenden Sie sich daher bei
mechanische als auch optische einer Ersatzteilbestellung immer an
Zielvorrichtungen können montiert ­Ihren MAUSER-Fachhändler, der Ihre
werden. Bestellung dann entsprechend an den
Importeur (Ausland) oder an ­MAUSER
3.4 Montage von Optik Jagdwaffen GmbH (Deutschland)
und Zubehör weiterleiten wird. Um eine z­ ügige und
Montierbar sind alle Zielfern- gezielte Bearbeitung Ihres Auftrages
rohr-Montagearten auf Basis Reming- zu ermöglichen, bitten wir Sie, bei
ton 700 Long Action. einer Ersatzteilbestellung folgende
Informationen bereit zu halten:
Anmerkung: – Modell, Kaliber, Lauflänge, Sonder-
Bitte achten Sie bei der Zielfern- ausstattung
rohr-Montage auf genaueste Passun- – Waffennummer
gen zwischen den Montagefüßen und – Positionsnummer aus der
dem Systemgehäuse. Werden fehlende ­Ersatzteilliste
Passungen durch zu festes Anziehen – Bezeichnung des gewünschten
der Montageschrauben ausgeglichen, ­Ersatzteils
besteht die Gefahr, dass das Gehäuse
beschädigt wird oder die Montage sich
bei Belastung löst. 4. Handhabung
• Montieren Sie nur Montagebasen Aus Sicherheitsgründen dürfen
auf das Gehäuse, deren Radien ­Kammer und Magazin nicht ein­
genau mit denen der Hülse überein- gesetzt sein bei:
stimmen. – Erstinbetriebnahme und
• Außerdem ist darauf zu achten, – Waffenübernahme.
dass die Montage­basen nicht nur
verschraubt, sondern zusätzlich Anmerkung:
auch flächig und gleichmäßig mit •D
 as Gewehr wird mit einer schüt-
hochwertigem Zweikomponen- zenden und konser­vierenden Öl-
ten-Kleber verklebt werden. und Fettschicht geliefert und muss
vor der ersten Inbetriebnahme von
WICHTIG: überflüssigem Schutz­öl und Fett
Möglicherweise Beschädigung des befreit werden.
Gewehres.
• Eine Beschädigung des Gehäuses 4.1 Erste Inbetriebnahme
kann negativen Einfluss auf die
Schuss­präzision haben. Ebenso Anmerkung:
können die Gewinde für die Mon- • Zu Ihrer eigenen Sicherheit ist das
tageschrauben beschädigt oder
Gewehr unter allen Umständen
zerstört werden.
• Bei anders als hier beschrieben dieser ersten Inbetriebnahme zu
montierten ­Gewehren übernimmt unterziehen. Eine fehlerfreie Funk-
die ­Firma keine Garantie für Funkti- tion des Gewehres kann sonst nicht
on und Schussleistung. gewährleistet werden.

5
ACHTUNG: • Lassen Sie die Munition niemals
Möglicherweise Tod oder schwere unbeaufsichtigt. Sie darf nicht in die
Verletzungen. Hände von Kindern oder von unbe-
• Wird das Gewehr vom Schützen in fugten Personen gelangen.
­einem u ­ nbekannten Zustand über-
nommen, so ist es als geladen und 4.3 Laden des Gewehres
­un­gesichert zu betrachten. ­(Schussbereitschaft)
Vorgehen: ACHTUNG:
1. S  icherstellen, dass das Gewehr Möglicherweise Tod oder schwere
entladen ist, sich also keine Patro- Verletzungen.
ne im Patronen­lager befindet. • Laden oder entladen Sie das Ge-
2. S  icherstellen, dass sich keine wehr niemals in einem Fahrzeug,
­Patrone(n) im Magazin befindet(n). in einem Gebäude, oder auf sonsti-
3. L  auf innen reinigen (siehe Ab- gem engen Raum (ausgenommen in
­einem dafür gebauten Schießstand).
schnitt 8.2).
• Verlassen Sie sich niemals auf die
4. Äußere Metalloberflächen von ­Sicherheitsmechanismen. Sie sind
überflüssigem Fett oder Öl befreien kein Ersatz für einen vorsichtigen
und reinigen (siehe Abschnitt 8.3). und ­korrekten Umgang mit dem
5. K  ammer spannen (siehe Abschnitt Gewehr.
4.8.2). • Geben Sie ein geladenes Gewehr
6. K  ammer einsetzen (siehe Abschnitt ­niemals aus der Hand.
4.8.4).
7. L  eeres Magazin einsetzen (siehe Vorbereitung:
Abschnitt 4.9.2).  ischen Sie vor dem Laden immer
1. W
8. W  affe entspannen. jegliches überschüssige Fett und Öl
9. Einige „leere“ Repetiervorgänge ab, und überprüfen Sie, ob keine
durchführen, um korrekte Funkti- Fremdkörper im Lauf sind.
on zu prüfen.  alten Sie die Mündung des
2. H
Gewehrs immer in eine sichere
ACHTUNG: Richtung.
Möglicherweise Tod oder schwere 3. L
 egen Sie den Finger nicht auf das
Verletzungen und Beschädigung
Abzugszüngel, sondern außerhalb
des Gewehres.
des Abzugsbügels.
• Verwenden Sie für Ihr Gewehr nur
im Fach­handel erhältliche, original- 4. L
 aden Sie das Gewehr durch Ein-
verpackte Munition gemäß CIP bzw. schieben des Magazins erst unmit-
­SAAMI-Spezifikation, welche dem telbar vor dem Schießen.
­ aliber des Gewehres entspricht.
K
Vorgehen:
4.2 Munition  ammer öffnen und bis zum An-
1. K
•V  erwenden Sie für Ihr Gewehr schlag nach hinten ziehen.
niemals nachgeladene, „wiederher- 2. M
 agazin füllen (siehe Abschnitt
gestellte“, handgeladene oder nicht 4.9.3).
normierte Munition. 3. M
 agazin einsetzen (siehe Abschnitt
• Verwenden Sie niemals schmutzige, 4.9.2).
nasse, rostige, verbogene, beschä- 4. K
 ammer nach vorne schieben und
digte oder geölte Munition. verriegeln.
• Besprühen Sie niemals Patronen 5. G
 ewehr sichern (Abb. 4) (siehe
direkt mit Schmier-, Schutz- oder Abschnitt 5.1).
Reinigungsmittel.

6
Zustand des Gewehres: • Lassen Sie das Gewehr auf das
Das Gewehr ist geladen und sichere Ziel g
­ erichtet.
­gesichert.

Deutsch
Vorgehen:
4.4 Schussabgabe 1. Kammer bis zum Anschlag nach
hinten ziehen.
ACHTUNG:
Möglicherweise Tod oder schwere 2. Kammer nach vorne schieben und
Verletzungen. verriegeln, so dass eine Patrone ins
• Vergewissern Sie sich, dass das Ziel Patronenlager eingeführt wird.
und 3. Gewehr sichern (siehe Abschnitt
die Umgebung eine gefahrlose 5.1).
Schussabgabe erlauben.
• Achten Sie beim Abfeuern darauf, Zustand des Gewehres:
dass sich Das Gewehr ist geladen und
Ihre Hände oder andere Körper­teile g
­ esichert.
nicht vor, über oder neben der Lauf-
mündung oder der Auswurföffnung 4.6 Nachladen beim Schießen
befinden. (Magazin füllen)
• Unterbrechen Sie das Schießen
sofort und entladen Sie das Gewehr, ACHTUNG:
wenn Sie vermuten, dass eine Patro- Möglicherweise Tod oder schwere
ne nicht richtig zugeführt wird, eine Verletzungen.
Hülse verklemmt ist, ein Geschoss • Geben Sie das Gewehr niemals aus
den Lauf verstopft haben könnte der Hand.
oder ein Schuss sich schwach oder • Lassen Sie das Gewehr auf das
abnormal anhört oder anfühlt. sichere Ziel g
­ erichtet.
• Versuchen Sie niemals, ein blockier-
tes ­Geschoss mittels einer anderen Vorgehen:
Patrone heraus­zuschießen. 1. Kammer öffnen
2. L
 eeres Magazin entfernen
Vorgehen: (siehe Abschnitt 4.9.1)
1. Gehörschutz und Schutzbrille 3. M
 agazin füllen
anlegen. (siehe Abschnitt 4.9.3)
2. Vergewissern, dass sich keine Per- 4. V
 olles Magazin einsetzen und Ein-
sonen in unmittelbarer Nähe be- rasten überprüfen
finden, wo sie von ausgeworfenen (siehe Abschnitt 4.9.2)
Patronenhülsen getroffen werden 5. K
 ammer nach vorne schieben und
könnten. ver­riegeln, sodass eine Patrone ins
3. Gewehr auf das sichere Ziel rich- Patronenlager eingeführt wird.
ten. 6. G
 ewehr sichern.
4. Gewehr entsichern
(siehe Abschnitt 5.3). Zustand des Gewehres:
Das Gewehr ist geladen und gesi-
chert.
4.5 Nachladen beim Schießen
(Repetiervorgang) 4.7 Entladen des Gewehres

ACHTUNG: ACHTUNG:
Möglicherweise Tod oder schwere Möglicherweise Tod oder schwere
Verletzungen. Verletzungen.
• Geben Sie das Gewehr niemals aus • Geben Sie das Gewehr niemals aus
der Hand. der Hand, bevor es entladen ist.

7
•D  as Gewehr ist geladen, im Patro- 4.8.3 Kammer ausbauen
nenlager des Laufes befindet sich
eine ­Patrone. ACHTUNG:
• Greifen Sie niemals mit der Hand Möglicherweise Tod oder schwere
über die ­Kammeröffnung. Verletzungen.
• Die Kammer darf nur im gesicherten
Vorgehen:
Zustand (Mittelstellung) ausgebaut
1. G
 ewehr auf einen Kugelfang rich- werden.
ten.
2. S
 icherung auf Lade-/Entladestel- Vorgehen:
lung bringen (Abb. 3). 1. Sicherung in Lade-/Entladestel-
3. M
 agazin entfernen. lung (Mittelstellung) bringen
4. K
 ammer öffnen. Patrone oder Pa- (Abb. 3)
tronenhülse wird aus dem Patro- 2. Kammer öffnen und die Kammer
nenlager gezogen und ausgeworfen. herausnehmen (Abb. 15).
(Abb. 6). 4.8.4 Kammer einbauen
5. P
 rüfen, ob die Patrone ausgeworfen
wurde und sich keine Patrone im ACHTUNG:
Patronenlager befindet. Möglicherweise Tod oder schwere
6. M
 agazin entleeren Verletzungen.
• Es darf sich keine Patrone im
7. A
 usgeworfene Patrone aufnehmen
­Patronenlager ­befinden.
und reinigen. • Es darf kein Magazin in die Waffe
Zustand des Gewehres: eingeführt sein.
Das Gewehr ist entladen. • Kammer darf nur in Sicherungs­
stellung „Laden/Entladen“ einge-
ACHTUNG: setzt ­werden (Abb. 3).
Möglicherweise Tod oder schwere Vorgehen:
Verletzungen.
 icherung muss sich in Lade-/
1. S
• Nach jedem Schießen muss
das G­ ewehr ­gereinigt werden Entladestellung (Mittelstellung)
(siehe Abschnitt 8.2). befinden (Abb. 3).
2. G
 espannte Kammer in das Ge-
4.8 Kammer häuse einführen, schließen und
4.8.1 Spannanzeige verriegeln.
Die Spannanzeige informiert über den 3. S
 icherung prüfen (Abb. 16).
Spannzustand der Kammer (Abb. 2). 4.8.5 Schlagbolzen entspannen
4.8.2 Kammer spannen
ACHTUNG:
Anmerkung: Möglicherweise Tod oder schwere
Damit die Kammer (100) in das Verletzungen.
Gewehr eingesetzt werden kann, • Entspannen des Schlagbolzens nur
muss der Schlagbolzen gespannt sein bei ­entladenem Gewehr und leerem
(Abb. 10). Patronen­lager.
Vorgehen:
Vorgehen: 1. Gewehr entladen und prüfen, ob
Mit der Hand oder einem geeigneten sich ­keine Pa­tro­ne im Patronenla-
Gegenstand den Rastbolzen nach ger befindet (siehe Abschnitt 4.7).
oben schieben und dabei das Schlöss­ 2. Abzugszüngel ziehen und Kammer
chen verdrehen bis der Rastbolzen bei ­gezogenem Abzugszüngel lang-
in der gespannten Position fixiert ist sam schließen.
(Abb. 10).

8
Anmerkung: 4.9.1 Magazin einsetzen
• Spannanzeige darf anschließend
nicht sichtbar sein (Abb. 1). Vorgehen

Deutsch
1. Magazin in den Magazinschacht
4.8.6 Funktionskontrolle
einführen und hochschieben, bis
ACHTUNG: das Magazin hörbar einrastet. Da-
Möglicherweise Tod oder schwere bei das Magazin nicht verkanten.
Verletzungen.
4.9.3 Magazin füllen
•F
 unktionskontrolle nur bei entlade-
nem Gewehr und leerem Patronen-
lager. Vorgehen:
1. Magazin kann direkt von oben ge-
Vorgehen: laden werden.
1. W affe entladen (siehe Abschnitt 2. Die Patronen werden dazu von
4.7). oben auf den Zubringer gedrückt,
2. K ammer schließen und Waffe ent- bis diese im Magazin einrasten.
sichern (Abb. 5).
4.9.4 Füllen bei eingesetztem
3. S icherung in die Lade-/Entlade-
stellung (Mittelstellung) bringen ­Magazin
(Abb. 3). ACHTUNG:
4. Abzug betätigen, Schlagbolzen darf Möglicherweise Tod oder schwere
nicht ausgelöst werden. Kammer Verletzungen.
muss sich öffnen lassen. • Die Kammer nur im gesicherten
5. Ö ffnen und Schließen der Kammer ­Zustand (Mittelstellung) öffnen.
6. S icherung in die Sicher-Stellung • Beim Laden keinen Finger am Abzug
(Abb. 4). Abzug betätigen, Schlag- halten.
bolzen darf nicht ausgelöst werden.
Kammer darf sich nicht öffnen Vorgehen:
lassen. 1. Kammer öffnen
7. Entsichern (Abb. 5), Abzug betäti- 2. Patronen durch das Auswurffens-
gen. Schlagbolzen muss auslösen. ter auf den Zu­bringer drücken, bis
diese im Magazin einrasten.
4.9 Magazin (Abb. 12)
4.9.5 Laden einer einzelnen
4.9.1 Magazin herausnehmen
­Patrone
WICHTIG:
Möglicherweise Beschädigung des Vorgehen:
Magazins. 1. Patrone mit den Fingern auf den
•H
 alten Sie die Hand beim Entneh- Zubringer des Magazins legen oder
men des M ­ agazins immer genau direkt in das Patronenlager einfüh-
unter das Magazin. ren.
2. Kammer schließen.
Vorgehen:
3. Prüfen, ob die Waffe gesichert ist.
1. M it der Hand unter das Magazin
(400) greifen. 4.10 4.10 Direktabzug
2. Mit dem Zeigefinger den Magazin­
knopf drücken. Anmerkung:
3. M agazin entfernen (Abb. 12). • Das Abzugsgewicht ist werksseitig
4. M agazin entleeren. auf ca. 12 N (1.200 g) eingestellt.
• Bei dem Abzug handelt es sich um

9
einen einstellbaren Direktabzug (von 5.2 Position 2 – Lade-/Entlade-­
1.000 g bis 1.500 g) ohne Vorweg. Stellung (Abb. 3)
• Der Schuss wird ausgelöst nach der
Überbrückung des Widerstandes. Vorgehen:
Sicherungshebel nach vorne bis zur
4.11 Einstellen des Direktabzugs
mittleren Position schieben (auf Höhe
(Abb. 13) der vorderen weißen Markierung).
ACHTUNG:
Zustand des Gewehres
Möglicherweise Tod oder schwere
Verletzungen. Das Gewehr ist gesichert, Kammer
• Das Abzugsgewicht nur bei entlade- kann geöffnet werden.
nem Gewehr und leerem Patronen-
5.3 Position 3 – Entsichern (Abb. 5)
lager ­ändern.

Vorgehen: Vorgehen:
1. Waffe entladen (siehe Punkt 4.7) Sicherungshebel bis zur vorderen
und Kammer öffnen. End­position schieben (auf Höhe der
2. Schraube im Abzugszüngel zum roten Markierung).
Verstellen des Abzug-Widerstan-
Zustand des Gewehres:
des mit einem Inbusschlüssel (1,5)
Waffe ist entsichert und feuerbereit.
drehen (Abb. 13).
a) Im Uhrzeigesinn = höherer Ab-
zug-Widerstand 6. Zerlegung
b) Gegen Uhrzeigersinn = niedrigerer
Abzug-Widerstand ACHTUNG:
3. Achten Sie darauf, dass die Möglicherweise Tod oder schwere
Schraube nicht ganz heraus ge- Verletzungen.
•E  s darf sich kein Magazin im Ge-
dreht wird.
wehr befinden.
4. Zum Kontrollieren des Abzug-Wi- • Das Gewehr muss vollständig ent­
derstandes, entladene Waffe leer laden sein.
abschlagen. Gegebenenfalls nach- •B  evor Sie Ihr Gewehr zerlegen, ver­
justieren. gewissern Sie sich nochmals, ob es
entladen ist (siehe Abschnitt 4.7).
5. Sicherung 6.1 Riemenbügel demontieren
Die MAUSER 18 verfügt über eine
Abzugstollen-­Sicherung mit drei Posi- WICHTIG:
tionen. Möglicherweise Beschädigung des
Gewehres.
5.1 Position 1 – Sichern (Abb. 4) • Bei Verwendung von ­Riemenbügeln
­anderer Hersteller die jeweiligen
Vorgehen: ­Mon­tage­hinweise ­beachten.
Sicherungshebel bis zur hintersten
Vorgehen:
Position ziehen (auf Höhe der hinters-
1. Riemenbügel mit Schlitzschrau-
ten weißen Markierung).
bendreher von der Riemenbügel-
Zustand des Gewehres schraube lösen.
Das Gewehr ist gesichert, die Kammer
ist gesperrt.

10
2. R
 iemenbügelschraube gegen den nach jedem Schießen gereinigt und
Uhrzeigersinn aus dem Schaft gegen Korrosion geschützt werden.
herausdrehen. Dabei ist darauf Zur optimalen Pflege Ihrer

Deutsch
zu achten, dass die untergelegten ­MAUSER 18 empfehlen wir hochwer-
O-Ringe nicht verloren gehen. tige Markenpflegeprodukte wie z.B.
Brunox Turbospray oder Brunox Lub
6.2 Magazin entnehmen & Cor.
Für eine normale Reinigung genügt
Vorgehen: es, wenn folgende Waffenteile demon-
Siehe Abschnitt 4.9.1, Magazin her- tiert bzw. ausgebaut werden:
ausnehmen. •M agazin
6.3 Kammer ausbauen (Abb. 15) •K  ammer
•G  ewehrriemen.
WICHTIG: Ist das Gewehr extremer Nässe ausge-
Möglicherweise Beschädigung des setzt gewesen oder stark verschmutzt,
Gewehres. empfiehlt es sich folgende Gewehrteile
• Wenden Sie niemals Gewalt an, um abzumontieren bzw. auszubauen:
die Kammer einzusetzen. •M  agazin
• Vor dem Wiedereinsetzen in die •K  ammer
­Waffe muss die Kammer gespannt •G  ewehrriemen
werden (siehe Abschnitt 4.8.2, Kam-
•Z  ielfernrohr
mer s
­ pannen).
Anmerkung:
Vorgehen:
In noch extremeren Fällen von Ver-
Siehe Abschnitt 4.8.3, Kammer aus-
schmutzung sollte eine Komplettrei-
bauen.
nigung mit gleichzeitiger Funktions-
prüfung durch einen qualifizierten
7. Pflege und Wartung Büchsenmacher oder Waffentechni-
ker durchgeführt werden. Dabei ist
7.1 Lauf zusätzlich zu den oben aufgeführten
Punkten der Schaft abzunehmen und
Allgemeines ggf. die Kammer zu zerlegen.
MAUSER-Gewehrläufe werden aus
hochwertigem Vergütungsstahl ge- WICHTIG:
fertigt, der höchsten Anforderungen Möglicherweise Beschädigung des
Gewehres.
hinsichtlich Reinheit, Homogenität
• Die komplette Zerlegung der Waffe
und mechanischer Eigenschaften –
darf nur von einem qualifizierten
insbesondere im hochdynamischen Büchsenmacher oder Waffentechni-
Bereich – gerecht wird. Die Material- ker durch­geführt werden.
qualität wird durch Werksprüfungen
und ständige Qualitätskontrollen WICHTIG:
überwacht und dokumentiert. Möglicherweise Funktions­
Die einwandfreie Funktion und Prä- störungen bei Niedrigtemperaturen
(< 30°C) durch das thermische Ver-
zision des Gewehres kann nur durch
halten von Ölen und Fetten.
regelmäßige und fachmännische
• Waffe vor dem Gebrauch bei extre-
Pflege aufrechterhalten werden. Das men ­Temperaturen entfetten (z.B.
Gewehr muss nach jedem Gebrauch bei der Auslandsjagd).
gereinigt und gegen Korrosion ge-
schützt werden. Das Laufinnere muss

11
ACHTUNG: im Handel erhältlichen Laufreini-
Unkontrollierte Schussauslösung, ger (je­weilige Gebrauchshinweise
da das Gewehr schussbereit ist. beachten) für ­Geschossrückstände
Möglicherweise Tod oder schwere reinigen.
Verletzung. 6. L
 aufbohrung und Patronenlager
• Es darf kein Magazin in dem Ge- von hinten mit einem kunst-
wehr sein.
stoffummantelten Reinigungsstab
• Bevor Sie Ihr Gewehr zum R ­ einigen
zerlegen, vergewissern Sie sich des richtigen Kalibers trockenrei-
­nochmals, ob es entladen ist (siehe ben.
Abschnitt 4.7). WICHTIG:
Laufreiniger darf nicht in das Inne-
7.2 Laufreinigung­
re der Abzugseinheit gelangen.
WICHTIG: 7.3 Äußere Metalloberflächen
Möglicherweise Beschädigung des
Gewehres. Für die Pflege und Konservierung der
• Lauf nie von vorn reinigen und äußeren Metall­oberflächen empfehlen
keine Stahl- oder Messingbürsten wir Brunox Turbospray und Brunox
benutzen, weil diese die g
­ latte Ober- Lub & Cor.
fläche des Laufes zerstören könn- Beachten Sie unbedingt die Anleitung
ten. ­Geeigneten Reinigungsstab auf der Ver­packung des Reinigungs-
und Bürsten des richtigen Kalibers mittels.
verwenden.
• Lösungsmittel können die Ober­ WICHTIG:
fläche des ­Gewehres beschädigen. Möglicherweise Beschädigung des
Vor ­Gebrauch eines Reinigungs- Gewehres.
oder Lösungsmittels beachten Sie • Die Pflege der äußeren Metallober­
die Hinweise und Warnungen des flächen ist besonders wichtig bei
Herstellers. feuchtem Wetter oder wenn die
Metallflächen mit verschwitzten
Vorgehen: ­Körperteilen in Berührung gekom-
1. Gewehr entladen men sind.
(siehe Abschnitt 4.7) • Gewehr vor dem Konservieren im-
2. Kammer ausbauen mer trocken wischen.
(siehe Abschnitt 4.8.3)
3. Anstelle der Kammer eine 8. Zusammenbau
Reinigungs­hilfe (­ „Falsches
Schloss“) zur exakten zentrischen WICHTIG:
Führung des Putzstockes ein­ Möglicherweise Beschädigung des
setzen. Gewehres.
4. Laufbohrung und Patronenlager  ur gereinigte Gewehrteile zusam-
•N
von hinten mit geeigneten Flüssig­ menbauen.
keiten oder Fetten (jeweilige 8.1 Riemenbügel montieren
Gebrauchshinweise beachten) und
geeigneter, zum Kaliber passen- WICHTIG:
der Bronze- oder Kunststoffbürste Möglicherweise Beschädigung des
reinigen. Gewehres.
5. Prüfen, ob sich auf den Feldern Ge­ • Bei Verwendung von Riemenbügeln
schoss­ablagerungen angesammelt anderer Hersteller die jeweiligen
­haben. Nötigenfalls Lauf mit einem Mon­tagehinweise ­beachten.

12
Vorgehen: • Halten Sie das Gewehr in eine si-
1. O
 -Ringe in die vorgesehenen chere Schuss­richtung, und nehmen
Bohrungen legen und die Riemen- Sie den Finger vom A­ bzugszüngel,

Deutsch
bügelschrauben im Uhrzeigersinn während Sie die nachfolgenden Ar-
eindrehen. beitsgänge durchführen.
2. R
 iemenbügel montieren (je nach
Vorgehen:
verwendetem Riemenbügel unter-
 as Schießen unverzüglich been-
1. D
schiedlich).
den und andere Personen auf die
Anmerkung: Störung aufmerksam machen.
• Der Riemenbügel muss genau um 2. M
 agazin entfernen (siehe Abschnitt
90° versetzt zur Laufrichtung ste- 4.9.1) und sicher deponieren.
hen. 3. K
 ammer öffnen. Patrone oder Pa-
tronenhülse wird aus dem Patro-
8.2 Kammer einsetzen nenlager gezogen und ausgeworfen.
4. K
 ontrollieren, dass sich im Pa-
Vorgehen: tronenlager oder im Lauf kein
1. Siehe Abschnitt 4.8.4 – Kammer Geschoss, keine Patrone, Patro-
einsetzen. nenhülse oder kein Fremdkörper
WICHTIG: befindet.
Beschädigung des Gewehres und 5. F
 alls die Störung in der folgenden
der ­Kammer durch gewaltsames Tabelle aufgeführt und die Behe-
Einführen einer nicht gespannten bung beschrieben ist, ist es dem
Kammer. Benutzer erlaubt, die Störung
• Damit die Kammer in das Gewehr gemäß der Tabelle zu beheben.
eingeführt werden kann, muss der 6. G
 ewehr reinigen, schmieren und
Schlagbolzen gespannt sein (siehe zusammenbauen.
­Abschnitt 4.8.2 Kammer spannen).  ewehr von einem Büchsenmacher
7. G
8.3 Magazin einsetzen oder qualifiziertem Waffentechniker
überprüfen lassen.
Vorgehen:
Anmerkung:
1. Siehe Abschnitt 4.9.2 – Magazin
• Bei Störungen, die nicht in der
einsetzen.
Tabelle aufgeführt sind, ist es dem
Benutzer keinesfalls erlaubt, die
9. Störungen Störung selbst zu beheben.
9.1 Feststellen einer Störung • Gewehr in diesem Fall von einem
Büchsenmacher oder qualifiziertem
Durch vorschriftsmäßigen Waffenun-
Waffentechniker überprüfen und
terhalt (Reinigung und Inspektion)
reparieren lassen
können Fehlfunktionen vermieden
werden. Sollte trotzdem während des ACHTUNG:
Schießens eine Fehlfunktion auftre- Unsachgemäße Wartung des Geweh-
ten, ist folgender maßen vorzugehen: res.
Möglicherweise Tod oder schwere
ACHTUNG: Verletzung.
Unkontrollierte Schussauslösung, • Treiben Sie ein im Lauf stecken
da das Gewehr geladen und mögli- gebliebenes Geschoss (Steckschuss)
cherweise defekt ist. unter keinen Umständen durch
Möglicherweise Tod oder schwere ­„Frei­schießen“ mit einem weiteren
Verletzung. G
­ eschoss heraus.

13
•S
 etzen Sie gebrochene oder abge-
nutzte Bauteile keinesfalls selbst
instand. Gebrochene und abge-
nutzte Bauteile sind fachgerecht zu
entsorgen.

9.2 Störungssuche und Behebung

Störung Mögliche Ursache Behebung


Magazin ist nicht richtig Magazin vollständig bis
­eingesetzt, deformiert zur Rastung einsetzen
Es wird keine Patrone oder verschmutzt (siehe Abschnitt 4.9.2)
­zugeführt
Reparatur durch Her-
Gewehr defekt
steller
Sicherung ist in Sicherung in Entlade-/
„Sicher“-Stellung Ladestellung bringen
Kammer lässt sich nicht Schlagfeder ist ent- Kammer spannen
ins Gehäuse einführen spannt (siehe Abschnitt 4.8.1)
Reparatur durch Her-
Gewehr defekt
steller
Gewehr spannen
Gewehr ist entspannt
Gewehr lässt sich (siehe Abschnitt 4.8.1)
nicht sichern Reparatur durch Her-
Gewehr defekt
steller

10. Garantie­bedingungen
Die Garantiezeit beträgt zehn Jahre
10.1 Herstellergarantie und beginnt mit dem Verkaufsdatum
Die Garantie der MAUSER Jagdwaffen und umfasst alle Mängel und Schä-
GmbH wird zusätzlich zu den gesetz- den der Waffe (Metall- und Kunst-
lichen Gewährleistungsansprüchen stoffteile), die nachweislich auf Mate-
des Händlers geleistet, dies unter rial- oder Fertigungsfehlern beruhen.
der Voraussetzung, dass die Regi­ In diesem Rahmen übernimmt der
strierung innerhalb von 10 ­Tagen ab Hersteller die Kosten für Material und
Verkaufsdatum vollständig ausge- Arbeitszeit. Für die Durchführung
füllt auf www.mauser.com/service/ der Garantiearbeiten ist die Waffe an
produktregistrierung.html ist. Die den autorisierten Fachhändler oder
Garantie wird nur für den Ersterwer- an die MAUSER Jagdwaffen GmbH in
ber geleistet, der seinen Wohnsitz im Isny abzugeben. Gefahr und Kosten
Erwerbsland hat. für den Hin- und Rücktransport der
Die Garantie bezieht sich ausschließ- Waffe trägt der Kunde. Die Garantie-
lich auf die Metall- und Kunststoff- leistung erfolgt nach Wahl des Her-
teile der Waffe, sowie auf Original stellers durch Reparatur oder Ersatz
­MAUSER-Anbauteile, nicht aber auf fehlerhafter Teile, ersetzte Teile gehen
die Zieloptik. in das Eigentum des Herstellers über.

14
10.2 Garantie auf Schussleistung 10.4 Garantieausschluss
Die Schusspräzision einer Waffe ist Die Garantie wird ausgeschlossen bei:

Deutsch
von vielen Faktoren abhängig. Der • Schäden als Folge normaler Abnut-
wichtigste Faktor ist die Munition. zung, bei Nichtbeachtung der Bedie-
Nicht jeder Lauf schießt mit jeder nungsanleitung oder unsachgemä-
Munitionssorte gleich gut, es können ßer Verwendung oder Handhabung
erhebliche Leistungsunterschiede und wenn die Waffe mechanische
bestehen. Die Zieloptik und deren Beschädigungen, gleich welcher Art,
Montage sind ebenso bedeutend. aufweist.
Parallaxe, lose Absehen, Defekte der • Schäden aufgrund höherer Gewalt
Absehenverstellung und eine man- oder Umwelt­einflüsse.
gelhafte Montage sind die häufigsten • Reparaturen, Bearbeitungen oder
Ursachen für mangelhafte Schuss- Veränderungen der Waffe durch
leistungen. Deshalb sollten Sie vom Dritte.
Fachmann montierte Markenziel- • Verwendung von wiedergeladener
fernrohre und die Munition auf Ihre oder nicht ­CIP-zugelassener Muni-
Waffe abstimmen, indem Sie mehrere tion.
Munitionssorten prüfen. Die Munition • Ausführung einer Brünierung durch
gleichen Fabrikats und der gleichen Dritte.
Laborierung kann von Fertigung zu Die Garantie besteht nicht für op-
Fertigung und von Waffe zu Waffe tische Ziel­ein­rich­tun­gen und Ziel-
eine unterschiedliche Schussleistung fernrohrmontagen anderer Hersteller
und Treffpunktlage haben. als der MAUSER Jagdwaffen GmbH.
Bei optimal ausgewählter Muniti- Weitergehende Ansprüche, insbeson-
on, Zieloptik und Montage leisten dere solche auf Ersatz außerhalb der
wir Gewähr für eine hervorragen- Waffe entstandener Schäden (Folge-
de Schussleistung unserer Waffen. schäden), sind – soweit eine Haftung
Beanstandungen der Schussleistung nicht zwingend gesetzlich angeordnet
müssen innerhalb von 20 Tagen nach ist – ausgeschlossen.
Verkaufsdatum schriftlich geltend
gemacht werden. Wir behalten uns
vor, die Waffe an ein unabhängiges
Institut zur Überprüfung zu geben
(DEVA oder Beschussamt). Sollte dort
eine hervorragende Schussleistung
bestätigt werden, sind wir berechtigt,
die dafür anfallenden Kosten beim
Kunden einzufordern.
10.3 Umfang der Garantie
Garantieleistungen bewirken weder
für die Waffe noch für die eingebau-
ten Ersatzteile eine Verlängerung oder
Erneuerung der Garantiefrist. Die
Garantiefrist für eingebaute Ersatztei-
le endet mit der Garantiefrist für die
gesamte Waffe.

15
Table of contents

1 General Notes...........................17 5 Safety...................................... 23


5.1 Position 1 – Safe.......................... 23
5.2 Position 2 – Loading/
2 Safety Regulations....................17 unloading position...................... 24
2.1 General safety regulations.... 17 – 18 5.3 Position 3 – Unlock...................... 24

3 Product Description..................18 6 Disassembly............................. 24


3.1 Main components.......................... 4 6.1 Disassemble the swing swivels.... 24
3.2 Technical data............................... 4 6.2 Removing the magazine............... 24
3.3 Main features................................ 4 6.3 Removing the chamber................ 24
3.4 Assembling optics and
accessories........................... 18 – 19
3.5 Spare parts................................. 19 7. Care and Maintenance............. 24
7.1 Barrel.................................... 24 – 25
7.2 Cleaning the barrel..................... 25
4 Handling...................................19 7.3 External metal surfaces.............. 26
4.1 Initial commissioning............ 19 – 20
4.2 Ammunition................................ 20
4.3 Loading the rifle 8 Assembly................................. 26
(ready for firing)........................... 20 8.1 Fit the swing swivels................... 26
4.4 Firing.......................................... 20 8.2 Inserting the chamber................. 26
4.5 Reloading while shooting 8.3 Inserting the magazine................ 26
(repeating the action).................. 21
4.6 Reloading while shooting
(filling the magazine)................... 21 9 Faults...................................... 26
4.7 Unloading the rifle...................... 21 9.1 Detecting a fault.................... 26 – 27
4.8 Chamber..................................... 21 9.2 Troubleshooting and remedy....... 27
4.8.1 Cocking indicator.................. 21 – 22
4.8.2 Cocking the chamber................ 7 – 8
10 Warranty Conditions................ 28
4.8.3 Removal of chamber.................... 22
10.1 Manufacturer warranty............... 28
4.8.4 Installing the chamber................ 22
10.2 Guarantee of the firing
4.8.5 Uncocking the firing pin.............. 22
performance................................ 28
4.8.6 Functional check........................ 22
10.3 Scope of the warranty................. 28
4.9 Magazine..................................... 22
10.4 Warranty exclusion............... 28 – 29
4.9.1 Removing the magazine............... 22
4.9.2 Inserting the magazine................ 23
4.9.3 Filling the magazine.................... 23
4.9.4 Filling with the magazine
inserted....................................... 23
4.9.5 Loading a single round................ 23
4.10 Direct action............................... 23
4.11 Adjusting the direct action.......... 23

16
1. General Notes 2. Safety Regulations
Before using your MAUSER 18, care- Your new MAUSER 18 bolt action
fully read the instruction manual. rifle has distinctive design features
Keep the instruction manual in a safe which make it very different to other
place for later use. bolt action rifles. The increased safety
In the event that the rifle changes features of the MAUSER 18 must in
ownership, this manual must be giv- no way misquide you to disregard the
en to the new owner. care required and statutory provisions
Only use the rifle after fully under- when handling weapons.

English
standing all safety regulations and
2.1 General safety regulations
handling instructions for the rifle.
Observe the regional and national • Make sure that the rifle and ammu-
laws that regulate the ownership, nition never fall into unauthorised
carrying and use of firearms. hands.
The manufacturer accepts no liability • Always keep the rifle and ammu-
as a result of manipulation or use of nition separate from one another
the rifle. This applies in particular for and locked away, not accessible to
liability for personal injury or damage unauthorised persons.
to property which is partially or fully • Observe applicable gun laws for
caused by: carrying and storing firearms and
• use with criminal intent or negli- ammunition.
gence, • Familiarise yourself thoroughly
• incorrect or careless handling, with the handling of your firearm.
• defective, incorrectly hand loaded or Practise all functions of the firearm
reloaded ammunition, while it is unloaded before starting
• insufficient care of the rifle (e.g. cor- to carry and use it.
rosion, damage, etc.), • Treat every firearm as if it were load-
• non-observance of malfunctions, ed and ready to fire unless you are
• resale contravening the regional certain it is unloaded having open-
laws and regulations, ing the bolt assembly and looked
• other influences that are outside the inside the chamber (barrel). Even
direct and immediate control of the when unloaded, a firearm must be
manufacturer. handled like a loaded firearm.
These restrictions apply regardless of • When handling, always keep the
whether a liability is based on a con- muzzle pointing in a direction in
tract, negligence or strict liability. which neither persons are at risk
nor objects can be damaged.
• Before loading the rifle, check to see
if there are any oil residues or other
foreign bodies in the chamber or the
barrel. Oil residues in the chamber
or the barrel can cause significant
inaccuracies in shot placement! For-
eign bodies in the barrel (e.g. water,
snow, soil, etc.) can cause the barrel
to burst, causing severe injury to
the shooter or to bystanders. While
using the firearm, also ensure that
no foreign bodies get into the barrel.

17
•O  nly use ammunition which meets • Type of safety:
the CIP requirements, or SAAMIIO, Trigger lug safety with three positions
particlarly regarding the maximum • Calibre:
gas pressure during use, Pmax. Mini:.222 Rem.,.223 Rem.
• Only load the rifle immediately Medium:.243 Win., 6,5 Creedmoor,
before use. 6,5x55 SE,.270 Win.,.308 Win.,.
• Cock (off safe position) your rifle 30‑06 Spring., 8x57 IS, 9.3x62
only when you are ready to shoot. Magnum: 7mm Rem. Mag.,.300 Win.
When cocking (off safe position), Mag.
always keep the barrel in a safe •M  agazine capacity
direction. Medium: 5 rounds
•C  heck your surroundings before Magnum: 4 rounds
every shot. •S  tock length (LOP):
• Only aim the rifle at a target which 35.5 cm (standard, with 25 mm
you have clearly identified. rubber butt plate)
• Only put your finger on the trigger •T  otal length:
when you intend to fire the rifle. Mini, Medium: 1,060 mm
• Only fire when there is a safe back- (with standard butt plate)
stop present. Magnum: 1,120 mm
• If a cartridge misfires, wait approx- (with standard butt plate)
imately 60 seconds before opening •B  arrel length:
the bolt assembly. This avoids the Mini, Medium: 560 mm
risk of a hang-fire. Magnum: 620 mm
•W  hen shooting, wear ear protection. •T  rigger: Adjustable direct action from
• Unload your rifle approx. 1,000 to 1,500 g
•b  efore crossing obstacles, • Total weight with polymer stock:
•b  efore climbing and leaving raised Mini, Medium: approx. 3,170 g
hides, Magnum: approx. 3,250 g
•b  efore entering a building,
*Note:
•b  efore boarding a vehicle,
Weights with a wooden stock can
•b  efore entering a built-up area,
deviate due to the fluctuations in
•A  nd also when you put down or
­density specific to the material.
handover the firearm.
3.3 Main features
3. Product Description The MAUSER 18 is designed as a
high-precision hunting rifle using the
3.1 Main components latest findings. It is an easy-to-use
1 Chamber hand operated bolt action rifle with
2 Stock (1-piece) with magazine frame adjustable direct action. Both me-
3 Barrelled action (system sleeve with chanical and optical sighting systems
barrel and trigger unit) can be fitted.
4 Magazine
3.4 Assembling optics and
3.2 Technical data
accessories
• Functional principle: bolt action rifle All rifle scope mounting types based
• Type of bolt assembly: on Remington 700 Long Action can be
Cylinder bolt assembly with three used.
locking lugs and 60° opening angle

18
Note: 4. Handling
Please take care when mounting the
For safety reasons, the chamber and
rifle scope to ensure that the fit is as
magazine must not be inserted during:
exact as possible between the mount
– Initial commissioning and
feet and the system housing. If there
– When receiving the weapon.
is maladjustment which is adjust-
ed by overtightening the assembly Note:
screws, there is a risk that the hous- • The rifle is delivered with a protec-
ing can become damaged or that it tive and preservative oil and grease
may become loose under loads.

English
layer. It must be freed of excess pro-
• Only fit mount bases to the housing tective oil and grease before initial
whose radii are exactly the same as commissioning.
the sleeve.
• In addition, ensure that the mount- 4.1 Initial commissioning
ing base is not just screwed on,
rather has additional and evenly Note:
applied high-quality two-component • For your own safety and in all cir-
adhesive used to stick it in place. cumstances, the rifle must undergo
initial commissioning. Fault-free
IMPORTANT: function of the rifle cannot other-
Possible damage to the rifle.
wise be guaranteed.
• Damage to the housing can have
a negative influence on the accuracy WARNING:
of the shooting. Also, the mounting Possible death or serious injuries.
screw thread may be damaged or • If the rifle is received from the
destroyed. shooter in an unknown condition,
• The company accepts no guarantee it should be treated as being loaded
for function and shooting perfor- and unsafe.
mance for rifles which have mount-
ings which are not described here. Procedure:
1. Ensure that the rifle is unloaded,
3.5 Spare parts
i.e. that no cartridges are in the
MAUSER Jagdwaffen GmbH only chamber.
supplies dealers within Germany o 2. Ensure that there is/are no car-
the respective MAUSER importer in tridge(s) in the magazine.
countries abroad. Therefore, please 3. Clean the inside of the barrel
pass your spare parts order to your (see section 8.2).
MAUSER specialist dealer. They will 4. Remove all excess grease and oil
pass on your order as appropriate to from the external metal surfaces
the importer (abroad) or to MAUSER and clean them (see section 8.3).
Jagdwaffen GmbH (Germany). To en-  ock the chamber (see section 4.8.2)
5. C
sure the speedy and targeted process- 6. Insert the chamber (see section
ing of your order, we request that you 4.8.4).
provide the following information with 7. Insert an empty magazine
your spare parts order: (see section 4.9.2)
– Model, calibre, barrel length, special 8. Uncock the weapon.
equipment 9. Perform several “empty” repeating
– Weapon number actions to check for correct function.
– Item number from the spare parts list
– Description of the spare part desired

19
WARNING: Procedure:
Possible death or severe injury and 1. Open the chamber and pull back to
damage to the rifle. the stop.
• For your rifle, only use commercially 2. Fill the magazine (see section 4.9.3).
available, originally packed ammu- 3. Insert the magazine
nition compliant with the CIP or (see section 4.9.2).
SAAMI specifications which corre-
4. Push the chamber forwards and lock.
sponds to the calibre of the rifle.
5. Apply the safety catch (fig. 4)
4.2 Ammunition (see section 5.1).
•N  ever use reloaded, “refurbished”,
Condition of the rifle:
hand-loaded or non-standard am-
The rifle is loaded and the safety
munition for your weapon.
catch is applied.
• Never use dirty, wet, rusty, bent,
damaged or oily ammunition. 4.4 Firing
• Never directly spray cartridges with
WARNING:
lubrication, protection or cleaning
Possible death or serious injuries.
agents.
• Make sure that the target and the vi-
• Never leave ammunition unattend- cinity permits firing without danger.
ed. It ay not fall into the hands of • When discharging the shot, ensure
children or unauthorised persons. that your hands or other body parts
are not in front of, above, or next to
4.3 Loading the rifle
the barrel’s muzzle or the ejection
(ready for firing) port.
• If you suspect that a round has
WARNING:
not been correctly loaded, a case is
Possible death or serious injuries.
jammed, a projectile is jammed in
• Never load or unload the rifle in a
the barrel or a shot sounds or feels
vehicle, in a building or in other
weak or abnormal, immediately
narrow spaces (exception: in a pur-
cease firing and unload the rifle.
pose-built shooting range).
• Never attempt to clear a blocked
• Never rely on the safety mecha-
projectile by shooting another round
nisms. They are no substitute for
careful and correct handling of the through the rifle.
rifle. Procedure:
• Never let a loaded rifle out of your 1. Put on ear protection and safety
hand. goggles.
2. Ensure that there are no persons
Preparation:
in your immediate vicinity where
1. Before loading, wipe off any excess
they might be hit be ejected
grease and oil and check that there
cartridge cases.
are no foreign bodies in the barrel.
3. Point the rifle at a safe target.
2. Always keep the muzzle of the rifle
4. Release the safety catch
pointed in a safe direction.
(see section 5.3).
3. Never rest your finger on the trigger
blade, but keep it outside the trig-
ger guard.
4. Only load the rigle by inserting
the magazine immediately before
shooting.

20
4.5 Reloading while shooting 4.7 Unloading the rifle
(repeating the action)
WARNING:
WARNING: Possible death or serious injuries.
Possible death or serious injuries. • Never let go of the rifle before it is
• Never let go of the rifle. unloaded.
• Keep the rifle pointed towards the • The rifle is loaded, there is a round
safe target. in the chamber of the barrel.
• Never place your hand over the
Procedure: chamber opening.

English
1. Pull the chamber back to the stop.
2. Push the chamber forwards and Procedure:
lock it, so that a round is fed into 1. Point the rifle towards a safe bullet
the cartridge chamber. stop.
3. Apply the safety catch 2. Move the safety catch to the load-
(see section 5.1). ing/unloading position (fig. 3).
3. R emove the magazine.
Condition of the rifle: 4. O pen the chamber. The round or
The rifle is loaded and the safety cartridge case are extracted from
catch is applied. the chamber and ejected (fig. 6).
5. C heck to ensure that the round
4.6 Reloading while shooting has been ejected and that there are
(filling the magazine) no more cartridges in the cartridge
WARNING: chamber.
Possible death or serious injuries. 6. E mpty the magazine.
• Never let go of the rifle. 7. P ick up the ejected round and
• Keep the rifle pointed towards the clean it.
safe target.
Condition of the rifle:
Procedure: The rifle is unloaded.
1. Open the chamber WARNING:
2. Remove the empty magazine Possible death or serious injuries.
(see section 4.9.1) • The rifle must be cleaned after
3. Fill the magazine (see section 4.9.3) every time you shoot with it
4. Insert the full magazine and check (see section 8.2).
to ensure that it has engaged
(see section 4.9.2) 4.8 Chamber
5. Push the chamber forwards and 4.8.1 Cocking indicator
lock it, so that a round is fed into The cocking indicator informs you
the cartridge chamber. about the cocking status of the
6. Apply the safety catch. chamber (fig. 2).

Condition of the rifle: 4.8.2 Cocking the chamber


The rifle is loaded and the safety Note:
catch is applied. The firing pin must be cocked so that
the chamber (100) can be inserted
into the rifle (fig. 10).

21
Procedure: 2. Pull the trigger blade and slowly
Using your hand, or a suitable object, close the chamber while pulling the
slide the locking pin upwards, the trigger blade.
bolt safety shroud will also turn until
Note:
the locking pin is fixed in the cocked
• The cocking indicator must then not
position (fig. 10).
be visible (fig. 1).
4.8.3 Removing the chamber
4.8.6 Functional check
WARNING:
Possible death or serious injuries. WARNING:
•T
 he chamber may only be removed Possible death or serious injuries.
in a safe state (centre position). • Only perform the functional check
with an unloaded rifle and an empty
Procedure: cartridge chamber.
1. M
 ove the safety catch to the Procedure:
loading/unloading position (centre 1. Unload the rifle (see section 4.7).
position) (fig. 3). 2. Close the chamber and remove the
2. O
 pen the chamber and remove it safety catch (fig. 5).
(fig. 15). 3. Move the safety catch to the loading/
unloading position (centre position)
4.8.4 Installing the chamber
(fig. 3).
WARNING: 4. Operate the trigger, the firing pin
Possible death or serious injuries. must not be triggered. You must be
•N
 o rounds must be in the chamber. able to open the chamber.
•N
 o magazine may be inserted in the 5. Open and close the chamber.
rifle. 6. Move the safety catch to the safe
•T
 he chamber may only be inserted position. Operate the trigger, the
in the “loading/unloading” safety firing pin must not be triggered.
catch position (fig. 3). You must not be able to open the
chamber (fig. 4).
Procedure:
7. Release the safety catch (fig. 5),
1. T
 he safety catch must be in the
operate the trigger. The firing pin
loading/unloading position (centre
must be triggered.
position) (fig. 3).
2. Insert the cocked chamber into the 4.9 Magazine (fig. 12)
housing, close it and lock it. 4.9.1 Removing the magazine
3. Check the safety catch (fig. 16).
IMPORTANT:
4.8.5 Uncocking the firing pin Possible damage to the magazine.
• When removing the magazine,
WARNING: keep your hand directly under the
Possible death or serious injuries. magazine.
• Uncock the firing pin only when the
rifle is unloaded and the cartridge Procedure:
chamber is empty. 1. Place your hand under the maga-
zine (400).
Procedure: 2. Using your index finger, press the
1. Unload the rifle and check to make magazine button.
sure that there are no rounds in the 3. Remove the magazine (fig. 12).
cartridge chamber (see section 4.7). 4. Empty the magazine.

22
4.9.2 Inserting the magazine 4.10 Direct action

Procedure Note:
1. Insert the magazine into the maga- • The trigger pull is factory set to
zine shaft and push it up until the approx. 12 N (1,200 g).
magazine can be heard to engage. • The trigger is an adjustable direct
Do not tilt the magazine while action trigger (from 1,000 g to
doing this. 1,500 g) without an advance path.
• The shot is fired after this resistance
4.9.3 Filling the magazine

English
is overcome.

Procedure: 4.11  djusting the direct action


A
1. T
 he magazine can be loaded directly
(fig. 13)
from above.
2. T
 he rounds are pressed from above WARNING:
onto the feeder until they lock into Possible death or serious injuries.
the magazine. • Only adjust the trigger pull with an
unloaded rifle and empty cartridge
4.9.4 Filling with magazine inserted chamber.

WARNING: Procedure:
Possible death or serious injuries. 1. Unload the rifle (see section 4.7)
• The chamber should only be opened and open the chamber.
in a safe state (centre position). 2. Use an Allen key (1.5) to adjust the
• When loading, do not place your trigger pull by turning the screw in
fingers on the trigger.
the trigger blade (fig. 13).
Procedure: a) Clockwise = higher trigger pull
1. Open the chamber. b) C ounter-clockwise = lower trigger
2. Push rounds through the ejection pull
port onto the feeder until they lock 3. Ensure that you do not fully un-
into the magazine. screw the screw.
4. Check the trigger pull by shooting
4.9.5 Loading a single round the unloaded rifle. If necessary,
readjust.
Procedure:
1. Using your fingers, place the round
5. Safety
onto the feeder of the magazine or
directly into the chamber. The MAUSER 18 has a trigger lug
2. C lose the chamber. safety with three positions.
3. C heck to ensure that the safety 5.1 Position 1 – Safe (fig. 4)
catch is applied.
Procedure:
Pull the safety catch back to the
rearmost position (at the height of the
rearmost white marking).

Condition of the rifle:


The rifle is safe, the chamber is locked.

23
5.2 Position 2 – Loading/unloading 6.2 Removing the magazine.
position (fig. 3)
Procedure:
Procedure: See section 4.9.1, Removing the
Push the safety catch forwards to the magazine.
centre position (at the height of the
front white marking). 6.3 Removing the chamber (fig. 15)

Condition of the rifle: IMPORTANT:


Possible damage to the rifle.
The rifle is safe, the chamber can be
• Never use force to insert the
opened. chamber.
5.3  Position 3 – Unlock (fig. 5) • Before reinserting into the weapon,
the chamber must be cocked (see
section 4.8.2 Cocking the chamber).
Procedure:
Push the safety catch forwards to the Procedure:
front end position (at the height of the See section 4.8.3, Removing the
red marking). chamber.
Condition of the rifle:
The rifle is unlocked and is ready to 7. Care and maintenance
fire.
7.1 Barrel

6. Disassembly General
WARNING: MAUSER rifle barrels are made
Possible death or serious injuries. of high-quality heat-treated steel.
• No magazine may be fitted to the They meet the highest requirements
rifle. in terms of purity, homogeneity and
• The rifle must be fully unloaded. mechanical properties – in particu-
• Before stripping your rifle, make lar in the high dynamic range. The
sure once again that it is unloaded quality of material is continuously
(see section 4.7). monitored and documented in factory
tests and through permanent quality
6.1 Disassemble the sling swivels
control.
IMPORTANT: The proper functioning and precision
Possible damage to the rifle. of the rifle can only be guaranteed
• When using sling swivels made by by regular and expert care. The rifle
other manufacturers, follow the re- must be cleaned after every use and
spective installation instructions. protected against corrosion. The
inside of the barrel must be cleaned
Procedure: after every use and protected against
1. Remove the sling swivel using a corrosion.
flat-blade screwdriver from the For optimum care of your
sling swivel screw. ­MAUSER 18, we recommend
2. Unscrew the sling swivel screw high-quality brand-name products,
from the stock by turning coun- such as Brunox Turbospray or
ter-clockwise. Ensure that the Brunox Lub & Cor.
O-rings underneath do not get lost.

24
For normal cleaning,it is sufficient to 7.2 Cleaning the barrel
remove or disassemble the following
weapon parts: IMPORTANT:
• Magazine Possible damage to the rifle.
• Chamber • Never clean the barrel from the
• Rifle sling. front end, and do not use a steel or
brass brush as they can destroy the
If the rifle has been exposed to ex-
smooth surface of the barrel. Use
tremely wet conditions or it is heavily cleaning rods and brushes suitable
contaminated, it is recommended to for the correct calibre.
remove or disassemble the following

English
• Solvents can damage the surface
weapon parts: of the rifle. Before using a cleaning
• Magazine agent or solvent, observe the notes
• Chamber and warnings from the manufacturer.
• Rifle sling
• Rifle scope Procedure:
1. Unload the rifle (see section 4.7)
Note: 2. Remove the chamber
In even more extreme cases of con- (see section 4.8.3)
tamination, you should get your qual- 3. Insert a cleaning aid (“false lock”)
ified gunsmith or weapons technician to exactly locate the cleaning rod
to completely clean the weapon and centrally in the barrel.
also perform a functional check at the 4. Clean the barrel bore and chamber
same time. In addition to the points from the rear using suitable liquids
mentioned above, the shaft should or greases (observe the respective
also be removed and, if necessary, the usage instructions) and a suita-
chamber should be disassembled. ble bronze or plastic brush which
matches the calibre.
IMPORTANT:
5. Check if bullet fouling has accu-
Possible damage to the rifle.
• Complete disassembly of the weap- mulated in the fields of the rifling.
on may only be performed by a If necessary, clean the barrel using
qualified gunsmith or weapons a commercially available barrel
technician. cleaner (observe the respective
usage instructions) to remove the
IMPORTANT: bullet fouling.
Possible malfunctions at low tem-
6. Dry clean the barrel bore and the
peratures (< 30°C) due to the ther-
chamber from the rear using a
mal behaviour of oils and greases.
• Before using the rifle at extreme plastic sheathed cleaning rod of the
temperatures, degrease the weapon correct calibre.
(e.g. when hunting abroad). IMPORTANT:
Do not allow barrel cleaner to enter
WARNING: the inside of the trigger unit.
Uncontrolled triggering of a shot,
because the rifle is ready to fire.
Possible death or serious injuries.
• No magazine may be inserted in the
weapon.
• Before stripping your rifle for clean-
ing, make sure once again that it is
unloaded (see section 4.7).

25
7.3 External metal surfaces IMPORTANT:
We recommend using Brunix Tur- Damage to the rifle and the cham-
ber by forcibly inserting an un-
bospray and Brunox Lub & Cor to
cocked chamber.
care and preserve the external metal • The firing pin must be cocked (see
surfaces. section 4.8.2 – Cocking the cham-
It is essential to observe the instruc- ber) so that the chamber can be
tions on the packaging of the cleaning inserted into the rifle.
product.
8.3 Inserting the magazine
IMPORTANT:
Possible damage to the rifle. Procedure:
• Care of the external metal surfaces
1. See section 4.9.2 – Inserting the
is particularly important in damp
weather conditions of if the metal magazine.
surfaces come into contact with
sweaty body parts. 9. Faults
• Always wipe the rifle dry prior to
applying the preservation. 9.1 Detecting a fault
With the prescribed weapon mainte-
nance (cleaning and inspection), you
8. Assembly can avoid malfunctions. If, despite
IMPORTANT: this, a malfunction occurs while
Possible damage to the rifle. shooting, proceed as follows:
• Only reassembly cleaned weapon WARNING:
parts. Uncontrolled shot discharge due
8.1 Fit the swing swivels to a loaded weapon with a possible
fault.
IMPORTANT: Possible death or serious injuries.
Possible damage to the rifle.
 • Keep the rifle pointed in a safe firing
• When using sling swivels made by direction and take you finger off the
other manufacturers, follow the re- trigger blade while you perform the
spective installation instructions. following operations.

Procedure: Procedure:
1. Insert the O-rings into the holes pro- 1. Immediately cease firing and in-
vided and screw in the sling swivel form other people about the fault.
screws turning them clockwise. 2. Remove the magazine (see section
2. Fit the swing swivel (differs de- 4.9.1) and place it in a safe location.
pending on the sling swivel used). 3. Open the chamber. The round or
cartridge case are extracted from
Note: the chamber and ejected.
• The swing swivel must be aligned 4. check that there is no bullet, no
exactly at 90° to the barrel direction. round, no case or other foreign
body in the chamber or in the
8.2 Inserting the chamber
barrel.
5. If the fault is listed in the follow-
Procedure:
ing table and corrective action is
1. See section 4.8.4 – Inserting the
described, the user is permitted to
chamber.
remedy the malfunction according
to the table.

26
6. Clean the rifle, lubricate it and
reassemble it.
7. Have the rifle checked by a gun-
smith or qualified weapons techni-
cian.

Note:
• For faults which are not listed in the
table, the user is not permitted at all
to remedy the malfunction them-

English
selves.
• In this case, have the rifle checked
and repaired by a gunsmith or qual-
ified weapon technician.
WARNING:
Improper maintenance of the rifle.
Possible death or serious injuries.
• If a bullet gets lodged in the barrel
(stuck projectile), never attempt to
“shoot it clear” by firing off another
round.
• Never reuse broken or worn com-
ponents yourself. Broken and worn
components should be disposed of
properly.

9.2 Troubleshooting and remedy

Fault Possible cause Remedy


The magazine is not cor- Completely insert the
rectly inserted, deformed magazine until it locks
No round is fed in or dirty (see section 4.9.2)
Rifle is defective Repair by manufacturer
Move the safety catch to
Safety is in “safe” posi-
the loading / unloading
tion
Chamber cannot be in- position
serted into the housing The firing pin spring is Cock the chamber
relaxed (see section 4.8.1)
Rifle is defective Repair by manufacturer
Cock the rifle (see sec-
Rifle is uncocked
Rifle cannot be made safe tion 4.8.1)
Rifle is defective Repair by manufacturer

27
10. Warranty Conditions mounting are also important. Paral-
lax, loose reticles, defects in reticle
10.1 Manufacturer’s warranty adjustment and faulty mounting are
The MAUSER Jagdwaffen GmbH the most common causes for unsat-
warranty is provided in addition to isfactory shooting performance. For
statutory warranty claims by dealers, these reasons, you should use brand-
provided that the firearm registration ed scopes, mounted by a specialist,
has to be signed under www.mauser. and you should tune the ammunition
com/service/produktregistrierung. to your rifle by testing several types of
html within ten days of purchase. ammunition. Ammunition of the same
The warranty is provided exclusively make and charge may exhibit differ-
for the first purchaser whose resi- ent performance and point of impact
dence is in the country of purchase. characteristics from one manufac-
The warranty applies exclusively to turing run to another and from one
the metallic and synthetic material firearm to another.
parts of the weapon and to original If the best available ammunition, rifle
MAUSER attachment parts, but not scopes and mounts are selected, we
to the optical sights. guarantee that our rifles will pro-
The warranty period is ten years and vide excellent shooting performance.
begins at the date of the sale and in- Complaints concerning shooting
cludes all defects and damage to the performance must be made within
weapon (metal and synthetic material 20 days of purchase and in writing.
parts) that result from verified mate- We reserve the right to submit the
rial faults or manufacturing errors. firearm to an independent body for
Within this framework, the manufac- review (DEVA or the National Shoot-
turer shall bear the costs for the ma- ing Office (Staatliches Beschussamt)).
terial and working time. The firearm If excellent shooting performance is
has to be returned to the authorized confirmed there, we are entitled to
dealer or to the MAUSER Jagdwaff- recover the costs incurred from the
en GmbH in Isny, Germany for work customer.
under this warranty to be carried out. 10.3 Scope of the Warranty
Risks and costs of transporting the
Fulfilment of the warranty does not
firearm (outward and return) shall be
result in an extension or renewal of
borne by the customer. The warranty
the warranty period for either the fire-
is performed at the discretion of the
arm or the fitted parts. The warranty
manufacturer by repairing or replac-
period for fitted spare parts ends with
ing defective parts; parts which have
the warranty period for the firearm as
been replaced become the property of
a whole.
the manufacturer.
10.4 Warranty exclusion
10.2 Guarantee of the Firing
The warranty shall be excluded in the
Performance
event of:
The shooting precision of a firearm
• Damage as a result of normal wear
depends on many factors. The most
and tear, through not observing the
important factor is the ammunition.
operating instructions or through
Not every barrel shoots equally well
improper use or handling and if the
with every type of ammunition. There
firearm exhibits mechanical damage
may be considerable differences in
of any type whatsoever.
performance. The rifle scope and its

28
•D  amage that is a result of force ma-
jeure or environmental influences.
• Repairs, treatment or changes to the
gun performed by third parties.
• The use of reloaded or non CIP ap-
proved ammunition.
• Bluing carried out by third parties.
The warranty does not apply to
optical sight devices, rifle scopes or
mountings from other manufacturers

English
than MAUSER Jagdwaffen GmbH.
More extensive or other claims are
excluded, in particular related to
compensation for damage occurring
outside the firearm (consequential
damages), unless liability is mandato-
ry under statute.

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31
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