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FREIHANDZEICHNEN

LV 203.151
SS 2016

Einführung

Dr. J. ZANCANELLA / DI. S. PIBER


Institut für Städtebau, TU - Graz

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FREIHANDZEICHNEN Einführung

WOZU „ Freihandzeichnen“ ?

• Einfaches Mittel zur Darstellung von


Sachverhalten, Begriffen und Ideen

• Ein Weg Gegenstände oder


Zusammenhänge genauer zu ergründen
……….

„Die Sprache des Technikers ist


die Skizze ........ !„

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FREIHANDZEICHNEN Einführung

WOZU „ Freihandzeichnen“ ?

• Zum Studieren und Notieren


von Sachverhalten

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WOZU „ Freihandzeichnen“ ?
• als Entwurfshilfe
– Ideenfindung

– Räumliche Überprüfung

– Abklärung von Sachverhalten

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……. oder Einfach weil es Spaß macht .... !

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VORTEILE .....

• geringer Materialaufwand

• überall und jeder Zeit möglich,


vielleicht nicht bei Regen
- oder doch .... ?

• man kann sich auf das


Wesentliche beschränken

• auch Experimente /Fantasien


können gezeigt werden

• Jedenfalls wird dabei Blick und


„Geist“ geschärft …. !
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VORAUSSETZUNGEN ..........

• Genaues Beobachten Teilung des Prozesses:


1. („kognitives“) Erfassen des Motivs
2. Wiedergabe durch die Zeichnung

• Sorgfältige Wiedergabe Jeder Linie hat seine Bedeutung:


„ ... ist Niederschrift eines abgeschlossenen
Gedankenvorganges ....“ (Prof. Pillhofer)

• Übung, Übung, Übung .......... Die Hand muss fähig werden, dem Geist
zu gehorchen – perfekte Maschine

• Begabung …… ? Jeder Mensch kann zeichnen !!


Meister gibt es ohnedies auf jedem Gebiet
nur wenige .......

• Lust ....... Unlust verdirbt den besten Brei .......!


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• Das Seminar

– Anlass zur Auseinandersetzung


mit dem Skizzieren
– Studium der Objekte/Motive
– Hinführen von der Darstellung
einfacher Motive zu komplexen
– Unterstützung des eigenen
Erwerbs von Fertigkeiten
– Anleitung zur Verbesserung
– Fertigkeit kann nur durch
Übung erreicht werden!

INFOS von Städtebau-Homepage zum downloaden: www.stdb.tugraz.at


Skripten / Freihandzeichnen
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MATERIALIEN ........
Mitzubringen sind:
• Unterlage (>A3), Klemmen

• Papier (A3-Format),
abhängig von Zeichengerät
(glatt/rau/weiß/getönt/farbig)

• Zeichengeräte:
je nach Gusto / Stil /
Verwendung / Motiv .....
Radiergummi, Spitzer

• für die Bequemlichkeit ….

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• Anforderungen:

– Regelmäßige Teilnahme und


Abgabe der Blätter für Reviews
– Abgabe der Hausübungen

– Mappe mit 20 Blättern:


• je 1 zu den bearbeiteten Themen (12)
• 8 weiter nach eigener Wahl
– „Seminar-Report“:
• Reflexion der eigenen Entwicklung
(Erwartungen an die LV; was war
schwierig; welche Techniken,
Materialien, Motive werden
bevorzugt, … etc.)
• Verbesserungsvorschläge für die
Lehrveranstaltungen

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• TERMINE, Ablauf des Seminars

Termine sind vorläufig – insbesondere die Außentermine sind witterungsabhängig.


Treffpunkte werden kurzfristig bekannt gegeben. 11
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TECHNIKEN ........

.....gibt es so viele wie


Sandkörner am Meer ...

• Spannweite von
„technisch – reduziert“
bis „malerisch“

von schwarz/weiß bis


farbig (z.B. aquarelliert)

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TECHNIKEN ........

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TECHNIKEN ........

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TECHNIKEN ........

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TECHNIKEN ........

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wesentlich ist ........

• Abbildung des 3-dimensionalen


Raums in 2 Dimensionen:
„Illusion des Räumlichen...“

• Perspektive!

• Lage am Blatt … unterstützt das Motiv

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Perspektive

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Perspektive
Lage der Objekte zum
Horizont (= Augenhöhe)

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wesentlich ist ........

• Darstellung der
– Körperlichkeit
(Licht und Schatten)

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wesentlich ist .......

– Materialität
(Textur, Ober-
flächenqualität)

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– Lichteffekte

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wesentlich ist ........

Abstraktion:
– Vereinfachen
– Finden eines Zeichens
für etwas,
– auf Typisches reduzieren
– Weglassen ……

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wesentlich ist ……

Erkennen und Wiedergeben


der Charakteristik

z. B.: typische Baumformen

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Vereinfachung

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Hilfen ........

Rahmen für Bildausschnitt:


„Visier“

Die Grundgröße kann im Bereich


zwischen 10cm Innenöffnung und 21cm
(A4) außen frei gewählt werden (größer
oder kleiner empfiehlt sich nicht).

Die Proportion 4 quadratische Felder


horizontal bzw. 6 Felder vertikal mit
einer Mindestgröße von 25/25mm bis
40/40 sollte man einhalten

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Hilfen ........

Ideale Entfernung zum Motiv:


wenn Zeichenblatt das Motiv
bei ausgestreckten Armen
abdeckt

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• Hilfen ........

Positionierung am Blatt:
Ordnungslinien suchen ….

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Hilfen ........

„Messen bzw.
Überprüfen von
Winkeln“ mit
Bleistift o. ä.

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ÜBUNGEN .........

• kontrollierte Linien

• Spiel mit dem „Duktus“

• Schraffieren, Punktieren

• Ausprobieren von
verschiedenen
Zeichengeräten und Papier

• Zeichnen .............
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ÜBUNGEN .....

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ÜBUNGEN .........

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Beispiele aus
dem Seminar

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„einfache Körper“

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„Oberflächenqualität“

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„Körperlichkeit/Oberflächenqualität“

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„Innenräume“

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„Menschen“

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„Fassaden, Stadtraum“

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„Gebäude und Landschaft“

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FREIHANDZEICHNEN Einführung

„Gebäude und Landschaft“

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FREIHANDZEICHNEN Einführung

„Stadtraum“

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1. Hausübung: …. Abgabe nächste LV

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1. Hausübung: Beispiele

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FREIHANDZEICHNEN Einführung

1. Hausübung: Beispiele

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FREIHANDZEICHNEN Einführung

1. Hausübung: Beispiele

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Danke für die


Aufmerksamkeit .......

…. und nun ans Werk!

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