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1 Aufgaben 1961

Aufgabe 23/61

Auf einer 22,5 km langen Straßenbahnstrecke sollen während der Zeit von 8h bis 16h die Wagenzüge in
beiden Richtungen in 10-min-Folge verkehren. Die ersten Züge dieser Betriebszeit verlassen 8h die beiden
Endhaltestellen. Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit (einschließlich der Haltezeiten) beträgt 18 kmh . Das
Fahrpersonal soll an den Endhaltestellen eine Pause von mindestens 10 und höchstens 20 min haben.
1. Wann verlässt der erste von Endhaltestelle A abfahrende Wagenzug diese Endhaltestelle zum zwei-
tenmal?
2. Wieviel Wagenzüge müssen auf dieser Strecke in der Betriebszeit von 8h bis 16h eingesetzt werden?
Dabei sollen Züge, die aus dem Berufsverkehr vor 8h noch auf der Strecke sind und aussetzen, sowie
Züge, die für den 16h beginnenden Berufsverkehr bereits vorher zusätzlich auf die Strecke gehen,
nicht mitgerechnet werden.
3. In welchen Zeitabständen begegnen sich die Wagenzüge?

Aufgabe 24/61

Beweis für die Behauptung, dass weniger mehr ist: Es ist


 n  n  n+1
1 1 1 1
> · =
2 2 2 2
Durch Logarithmieren ergibt sich daraus
 n  n+1
1 1
lg > lg
2 2
Nach einem Logarithmengesetz ist lg am = m · lg a; also folgt
1 1
n · lg > (n + 1) · lg
2 2
Dividiert man beide Seiten der Ungleichung durch lg 21 , so erhält man n > n + 1. Wo steckt der Fehler?

Aufgabe 25/61

16
Ein Schüler kürzt den Bruch 64 fälschlicherweise, indem er in Zähler und Nenner jeweils die Ziffer 6
streicht. Er erhält damit das richtige Ergebnis 14 .
Es ist festzustellen, für welche Brüche mit zweiziffrigem Zähler und zweiziffrigem Nenner dieses fehlerhafte
Verfahren ebenfalls zum richtigen Ergebnis führt.

Aufgabe 26/61

Der geometrische Mittelpunkt der kreiszylin-


derförmigen Ausfräsung (Abbildung) sei nicht be-
R kannt. Zur Ermittlung des Durchmessers D = 2R
werden in die Ausfräsung genau geschliffene Bolzen
mit dem Durchmesser d = 2r = 30 mm gelegt und
a a zu a = 12 mm bestimmt.
Welchen Durchmesser D hat die Ausfräsung?