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Zur Analyse eines literarischen Textes.

1. Der Autor. (Lebensdaten, Zeitperiode, Literarische Richtung, Stellung in der Literatur, die wichtigsten
Werke).
2. Allgemeine Bemerkungen zum Werk, dem der Text entnommen ist (Entstehungsgeschichte, Genre)
3. Gegenstand des Textes.
4. Textinterpretation.
4.1.Grundgedanke des Textes.
4.2.Erzählperspektive (Personale-, Auktoriale- und Ich-Perspektive)
4.3. Komposition des Textes ( horizontale, vertikale Struktur: KF des Berichts, der Beschreibung und der
Erörterung oder gemischte Kompositionsform. Merkmale der jeweiligen KF im Text)
4.4. Koloritzeichnung des Textes. (Die Merkmale des zeitlichen, sozialen, territorialen Kolorits)
4.5. Analyse der lexikalischen Textstruktur. (Zusammensetzungen, Ableitungen, Einmalbildungen, Synonyme,
Antonyme, Homonyme, mehrdeutige Wörter, umgangssprachlich und gehoben gefärbte Lexik, veraltete Wörter
und Formen, Historismen, Archaismen, Phraseologismen.)
4.6. Analyse der grammatischen Textstruktur. (Vorherrschender Satzbau (Parataxe, Hypotaxe, Periode),
Tempusgebrauch, kommunikative Satzarten (Aussagesatz, Fragesatz, Ausrufesatz, Aufforderungssatz),
Satzlänge und Umfang der Satzglieder, elliptische Sätze, direkte Rede, indirekte Rede, erlebte Rede….
4.7. Analyse der stilistischen Textstruktur. (Metapher, Metonymie, Epitheta, Vergleich, Aufzählung, Elision,
Isolierung, Parzellierung, Ausklammerung, Prolepse, Nachtrag, Parenthese, Inversion, grammatischer
Parallelismus usw. Wozu werden diese Stilmittel vom Autor gebraucht?
5. Eigene Meinung zum Text.

Lexisch-grammatische Stilfiguren
Die Satzarten: (nach der Redeabsicht)
1) der Aussagesatz: dient der ruhigen, sachlichen und leidenschaftslosen Mitteilung.
2) der Aufforderungssatz: ist stets emotional gefärbt, in allen Stilen der Sprache verwendet; ist die
vorherrschende Satzform in Mahnrufen, Plakaten, Transparenten, Anzeigen, Aufschriften, Befehlen usw.
Wunschsätze/Befehlssätze
3) der Fragesatz: a) echte Fragesätze (erfordern eine Antwort); b) scheinbare Fragesätze (sie erfordern von
keine Antwort – rhetorische Fragen). Rhetorische Frage deutet ein Problem an, das zu durchdenken ist, steigert
die Ausdruckskraft einer Aussage, drückt Zorn, Protest, Empörung aus.
4) der Ausrufesatz (eine emotionale Abart der erwähnten Sätze): sein Ausdruckswert ist eindeutig: affekt-
betonte Darstellung eines Sachverhalts mit persönlicher Anteilnahme (Zorn, Ironie, Drohung, Begeisterung).
z.B.: Wie alt sieht er aus! Ob ich ihn kenne!
Präsens bezeichnet Gegenwart, Dauer in der Handlung. Das Präsens kann in einer Erzählung über
vergangene Ereignisse die Bedeutung des Präteritums annehmen (präsens historicum). Das historische Präsens
dringt in den Bereich der Vergangenheit ein, wo es das Präteritum ersetzt und dessen Synonym wird. Dies
kommt in einer Erzählung vor an den Stellen, die von besonderer Bedeutung und Spannung für den Erzähler
sind.
Perfekt - Vergangenheit, Vollendung der Handlung, Einbeziehung der Gegenwart;
Futur – Zukunft. Das Perfekt kann sein Sem “Vergangenheit” verlieren, erlangt ein neues Sem “Zukunft” und
bekommt die Seme der Hauptbedeutung “Vollendung der Handlung und Einbeziehung der Gegenwart”.
Indikativ drückt Wirklichkeit, Konjunktiv Nicht-Wirklichkeit, Hypothese aus. Mit Gebrauch des
irrealen Konjunktivs betritt er das Reich der Phantasie, der Träumerei: Ich wollt, ich wäre ein Fisch. Die
Komparativsätze mit als, als ob, wie wenn dienen für poetische Vergleiche. Imperativ drückt Nicht-
Wirklichkeit, Aufforderung.
Die Nebenordnung (Beiordnung, Parataxe) betrachtet man als eine strukturell unwesentliche Erscheinung, die
zur Erweiterung des Satzmodells gehört. Jede Beiordnung bildet eine offene Reihe, die fortgesetzt werden
kann.
Die Unterordnung (Hypotaxe) ist in erster Linie bestimmt, logische Beziehungen auszudrücken. Sie
unterstreicht die Gleichzeitigkeit mehrerer Aktionen, sie verlangsamt die Lesegeschwindigkeit und erhöht
damit die Aufmerksamkeit. Kurze, abgehackte Sätze drücken Geschwindigkeit, Erregung aus; lange Sätze -
Ruhe, Entspannung, Kontemplation.
Stilistische Leistung der Wortfolge
Absonderung - erfolgt in dem Falle, wenn die Rahmenkonstruktion fehlt. Die abgesonderten Satzteile werden
strukturell und intonatorisch von dem übrigen Satz abgehoben. Unsicher von Natur, ist er infolge des
überraschenden Empfanges doppelt linkisch. Alle Männer, von Gang und Tisch gesprungen, stehen, starr die
Augen zur Tür.
die Aposiopese (Gedankenabbruch): vor Zorn, Empörung, Aufregung unterbricht der Sprechende sich selbst.
Und der Hörende muss das Ende sich selbst ausmalen. Erweckt Spannung und Neugier. Du gehst mir oder ...
(Drohung) Dass dich- (der Teufel holt) – недоговаривание + угроза. Ach, die Krawatte…! Die habe ich
wahrhaftig ganz vergessen…! (взволнованность) Die hat mir doch so … gefehlt! (поиск подходящего
слова)
Ausklammerung - das Ersetzen eines großen satzumfassenden Spannungsbogens durch kleinere Abschnitte:
Plötzlich, keiner wusste so recht, wie es kam, fingen beide an zu lachen, verrückt und albern und toll. Dank der
Ausklammerung wird dieser Satz in vier Abschnitte eingeteilt; zugleich wird der letzte Teil hervorgehoben, da
nach der Entspannung, durch das Verb lachen ausgelöst, ein neuer Spannungsbogen entsteht.
Isolierung - ausgeklammerte oder abgesonderte Gruppen können in Form von Sätzen isoliert werden.
Heute Nacht hat man eingebrochen. In der Fabrik Ich muss ja ein Geschenk kaufen. Für die Mutter.
Die Prolepse - die Wiederaufnahme eines Substantivs durch ein Pronomen oder Adverb, bei völliger
Absonderung dieses Substantiv in Spitzenstellung (mit oder ohne Komma): Mein Schatz, der ist ... Die Nacht,
das ist für dich die Ewigkeit.
Der Nachtrag - die Wiederaufnahme eines Pronomens oder Adverbs durch ein Substantiv in abgesonderter
Endstellung. Dem werde ich ’s geben, diesem Kerl.
die Ellipse(эллипс): die Auslassung, Ersparung von Wörtern, die zum Verständnis entbehrlich erscheinen.
- Kennst du ihn? - War unser Chef. Je süßer, umso besser. Ab drei geschlossen. Drücken die Nachlässigkeit
aus, dienen zur Sprachökonomie, Lakonisierung der Darlegung, die sie beleben und dynamisieren.
Eine Art Ellipse stellt der Satzabbruch (Aposiopese) dar. Er unterscheidet sich von der Ellipse dadurch, dass
die erstere (Ellipse) aus sprachökonomischen Gründen entsteht und sich leicht durch die sprachliche Umgebung
und Situation ergänzen lässt, während bei dem Satzabbruch der Sprecher seine Aussage unterbricht und der
Empfänger selbst die Fortsetzung erraten soll.
Inversion –Umkehrung der normalen Wortstellung im Satz. Dient zur Hervorhebung (Betonung) des
Umgestellten, schafft Expressivität.
die Parenthese – (Schaltsatz, Schaltgruppe, Schaltwörter). Absonderung in der Zwischenstellung. Graphisch
wird durch Komma, Gedankenstrich, Klammer bezeichnet. P. kann die Aussage des Satzes erklären,
begründen, kommentieren, beurteilen, die Gefühle des Sprechenden ausdrücken.
Gleichartige Satzglieder dienen der ruhig- umständlichen Darstellung der Geschehnisse.

Lexisch -grammatische Stilfiguren


Die Wiederholung dient zur Hervorhebung bestimmter Teile der Kommunikation, ist Ausdruck der
emotionalen, gefühlsmäßig gefärbten Rede. Sie erhöht den Grad der emotionalen Expressivität: Ein alter, alter
Mann = ein sehr alter Mann. W. bezieht sich auf alle Spracheinheiten, dieselben Phoneme, Morpheme, Wörter,
Wortgruppen, Sätze.Wiederholt wird etwas, was semantisch und emotional besonders unterstrichen werden
soll.
Lexikalische Wiederholung - ein Wort, eine Wortgruppe oder ein Satz werden mehrmals in vollständig
gleicher Form wiederaufgenommen. Aus. Aus. Aus. Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an! Die Blätter
fallen und fallen. „Ist das Buch interessant?” – “Interessant, sogar sehr.” Ich habe Kopfschmerzen,
abscheuliche Kopfschmerzen.
Grammatische Wiederholung.
Parallelismus – die symmetrische Stellung gleichartiger Satzglieder oder ganzer Sätze, d. h. symmetrische
Wiederholung der grammatischen Strukturen: Und keiner weiß: wohin? Und alle fahren: mit. , schafft
Gleichförmigkeit, Symmetrie, Rheim, Rhythmus, kann emotionale Expressivität zum Ausdruck bringen.
Antithese - (auch Kontrast) entsteht durch Gegenüberstellung zweier Begriffe, die auf einer logischen Ebene
liegen: N. ist ein guter Dramatiker, aber ein mäßiger Lyriker. Ebenso wie der Parallelismus, spielt auch die
Antithese eine wichtige Rolle im Stil der wissenschaftlichen Prosa. Sie trägt zur logischen Gliederung des
Gedankengehalts bei und bewirkt durch Schärfe und Gegenüberstellung größere Klarheit.
Aufzählung - eine Kette von gleichartigen Bezeichnungen der Gegenstände, Handlungen, Merkmale, durch
oder ohne Konjunktion verbunden: An der Neujahrstanne hingen viele Äpfel, Nüsse, Apfelsine und noch viele
gute Sachen. Schafft Anschaulichkeit, Dynamik und Rhythmik.
Anapher - die Wiederholung desselben Wortes, oder derselben Wortgruppe an der Spitze des Satzes:
Da wurde sie bestürzt … Da sprach sie …
Epipher - die Wiederholung des letzten Wortes oder der letzten Wortgruppe am Ende des Satzes:
Er tut das alles mit Anteil, er isst beflissen, trinkt beflissen, liest beflissen
Phonetische Wiederholung
Alliteration ist der Gleichklang der anlautenden Konsonanten: über Stock und Stein, mit Mann und Maus
Unter Assonanz versteht man den Gleichklang der inlautenden Vokale, gewöhnlich bei Verschiedenheit der
Konsonanten. … oder man tändelt und schäkert mit den lieben, zärtlichen Engelein …, von echtem Schrott
und Korn.
Allusion – Anspielung. Eine hübsche Anspielung auf Shakespeares Ein Pferd! Ein Pferd! Ein Königreich für
ein Pferd! (König Richard III.) Hatte einst Heinrich Heine geliefert: Ein Bild, ein Bild, mein Pferd für gutes
Bild!
Realienwörter- verhelfen in der schönen Literatur meist das zeitliche, nationale, örtliche und berufliche Kolorit
zu vermitteln.
Synonyme – (begriffliche, stilistische). Begriffliche zeigen Schattierungen in der Bedeutung, helfen den
Gedanken präziser zu äußern, Tautologie zu vermeiden. Stilistische drücken verschiedene Stilfärbung aus.
Antonyme (lexische, wortbildende) – dienen zum Kontrast.
Fremdsprachige Wörter helfen: 1) das Kolorit der Darstellung zu verstehen 2)können im Dienst von Humor
und Satire stehen 3)das fremdsprachiges Wort und sein deutsches Äquivalent bilden Synonyme.
- Adjektive verleihen dem Text Anschaulichkeit, Farbigkeit, Lebendigkeit; Steigerung (Positiv, Komparativ,
Superlativ) – zeigt Rangfolge, dient zum Vergleich.
- Verben -> Bewegung, Ruhe; Emotionen, Spannung; (dynamische Verben - statische Verben, Verben der
sinnlichen Wahrnehmung, der Gemütsbewegung ...)
Verbalstil ist die Darstellungsweise, der häufige Gebrauch von Verben eigen ist.
Unter dem Nominalstil versteht man die hohe Gebrauchsfrequenz der Substantive, sowie der Adjektive.
Der Erzähler verwendet sehr viele Adjektive/Adverbien/dynamische/statische Verben/..., die den Text sehr
anschaulich /dynamisch ... machen.
Modalpartikeln - machen die Rede emotionell gefärbt, sie helfen dem Sprechenden eine bestimmte Stimmung
schaffen. Ja – Zustimmung, wohl – Vermutung, aber-Widerspruch, Überraschung; mal, doch usw.
Interjektionen - machen die Rede emotionell gefärbt. pah, oha
Elision – umgangssprachliches, poetisches Element.
Euphemismus (Mittel der Umschreibung) – eine Periphrase, die den Zweck hat, etwas Unangenehmes
angenehmer darzustellen, etwas Unhöfliches höflicher, etwas Schreckliches harmloser auszudrücken: Eier –
Fliegerbomben, der Schwarze – der Teufel.
Die Litotes (Mittel der Umschreibung) – eine Periphrase auf Grund von Verneinung. Das ist nicht übel – Das
ist sehr gut. Diese Idee ist so dumm nicht! Sie ist gar nicht dumm! – Die Idee ist sogar sehr klug.
Die Hyperbel (Mittel der Umschreibung) – die Darstellung des Sachverhalts in übertriebener Form: totmüde
anstatt müde, es regnet wie aus Scheffeln, in Strömen anstatt es regnet stark, eine Ewigkeit warten anstatt lange
warten.
– eine Periphrase, die den Zweck hat, etwas Unangenehmes angenehmer darzustellen, etwas Unhöfliches
höflicher, etwas Schreckliches harmloser auszudrücken: Eier – Fliegerbomben, der Schwarze – der Teufel.
Das Oxymoron (unlogische Verbindung) – die scheinbar widersinnige Verbindung von Gegensätzen, deren
Vereinigung dennoch wieder eine sinnvolle Ganzheit ergibt. Dieses Stilmittel ist dazu berufen,
widersprüchliche Erscheinungen der Wirklichkeit expressiv und emotional widerzuspiegeln. dummklug,
Freundfeind; hässliche Schönheit, bittere Freude.
Vergleich (Mittel der Bildkraft) - von einem Menschen gesagt, dass er wie ein Löwe kämpft, Diese Frau ist so
dick wie eine Litfaßsäule. V. dient zur Veranschaulichung.
Periphrase - Nominierung eines Denotats entweder durch Hervorhebung charakteristischer Merkmale,
Eigenschaften, Tätigkeiten,(Rom - Stadt der sieben Hügel); durch Verbildlichung in uneigentlicher Rede (der
Dichter der Ilias - Homer)
Epitheton – (Mittel der Umschreibung) jede Merkmalbestimmung des Substantivs. Konkretisierende -
präzisieren Farbe, Geruch, Klang, Größe usw. Bewertende – zeigen die Beziehung des Autors zum
Gegenstand, zur Person.
Allegorie - besondere Form der Personifizierung. Körperhafte Verbildlichung von Ideen, abstrakten
Begriffen, von Naturgeschehen und Naturgewalten. Justitia mit Augenbinde, Waage und Schwert, der Tod als
Sensenmann
Ausgangspunkt für Entstehung eines Symbols ist Gegenstand, eine Pflanze, ein Tier, seltener ein Mensch.
Eiserne Taube (Flugzeug), Öllblatt – Zeichen des Friedens, die Rose – Symbol für Schönheit.
Personifikation (Mittel der Bildkraft) ist die Übertragung von Eigenschaften eines Lebewesens auf ein
unbelebtes Wesen: die Uhr schlägt, der Berg mit ruhigem Herzklopfen, die Blumen flüstern zärtlich, der Wind
singt.
Die Entpersonifizierung (Mittel der Bildkraft) erfolgt mit Hilfe des sächlichen Geschlechts, da es vor allem
mit dem Begriff der Geschlechtslosigkeit verknüpft ist …. und was da aus dem Bette kommt, gelb, … das
alles verkleidet sich rasch, färbt sich, rasiert sich, und am Ende bei einer Tasse Kaffee sitzt da ein junger
Mann, sauber und breit …
Metapher (Mittel der Bildkraft, bildlicher Ausdruck) die Übertragung der Namensbezeichnung von einem
Gegenstand auf einen anderen, von einer Erscheinung auf eine andere. hell der Farbe > hell der Tonart,
Fliege > Krawatte. Die Sirenen heulen bei Feueralarm auf (Vergleichsbasis – Klangart)
Metonymie (Mittel der Bildkraft) ist die Übertragung aufgrund räumlicher, zeitlicher, stofflicher und logischer
Beziehungen.
1. auf einem Raumverhältnis: Die ganze Universität kam zur Jubiläumsfeier. (anstatt: alle Professoren und
Studenten kamen …) 2. auf einem Zeitverhältnis: Das Zeitalter der Technik fordert… (anstatt: die Menschen
dieses Zeitalters); 3. auf einem Stoffverhältnis: Traube anstatt Wein, Stahl anstatt Dolch usw.
Ironie - das Gegenteil des Gesagten ist gemeint. Das Wetter ist ja prachtvoll! (es regnet und man ist ganz nass).
Du bist mir aber ein Schöner.
Sarkasmus (Mittel der Umschreibung) – beißender, bittere und verletzender Spott und Hohn. Der Geschlagene
anstelle zu weinen sagt: Natürlich! Gleich noch einmal!
Die Sprache - überwiegend verständlich und nicht kompliziert, einfach, knapp, nüchtern, lyrisch, weich,
lakonisch, gefühlsmäßig, gefühlsbetont, schlicht, volkstümlich, kurz und bündig, leichter Text.
Die Lexik ist alltäglich, einfach, (stark) expressiv, es finden sich viele … gefärbte … usw. Wörter.

Stilistische Charakteristik des deutschen Wortschatzes.


Wortschatz

Stilistisch undifferenzierter Wortbestand Stilistisch differenzierter Wortbestand. D.h. die


allgemeinverständliche Wörter, die in verschiedenen Wörter und Wendungen, deren Verwendungsbereich
kommunikativen Bereichen und Situationen von durch zeitliche, territoriale, berufliche, soziale,
allen Deutschsprachigen verstanden und verwendet nationale Faktoren eingeengt ist. Sie werden von
werden. Grundkriterium: Allgemeinverständlichkeit, manchen Gruppen der Gemeinschaft nicht immer
Allgemeingebräuchlichkeit, vollständige Neutralität. verstanden. Hier lassen sich 2 Gruppen absondern:
1.stilistisch kolorierte Lexik, d.h. Wörter mir
absoluter Stilfärbung (offenbar positive oder negative
Einstellung der Person), Liebe (gehobene), Grobheit,
Beleidigung, Verachtung, Spott (salopp, grobe,
vulgäre Lexik)
2. Charakterologische Lexik, d.h. Wörter und
Wendungen die zeitliche, territoriale Gegebenheiten
charakterisieren. Sie verleihen der Aussage ein
bestimmtes Kolorit.