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REGINA LEGIONIS

Zeitschrift der Legion Mariens in Österreich


01|2009
INHALT EDITORIAL

04 SPIRITUELLES
Leitartikel:
» Interview mit der
Gottesmutter Maria
» Katechese über den
hl. Paulus
» Liebe Hilfslegionäre!

16 LEGIONSLEBEN
» Curia Ybbs:
„Wunder sind ... möglich“ Liebe Legionäre, geschätzte Hilfslegionäre
» Aus dem Senatus: und Freunde der Legion Mariens!
Legion Mariens
in Kroatien
„Magnificat anima mea Dominum! – Meine
» Aus der Legionswelt:
Einsatz in der Ukraine Seele preist die Größe des Herrn!“ So stimmen
die aktiven und betenden Mitglieder täglich in
28 SPLITTER den Lobpreis der Gottesmutter ein. Mit diesem
» Gebetserhörungen Gebet steigt in diesen Tagen gewiss ein vielstim-
» Gebetsmeinungen miger Dank für 60 Jahre Legion Mariens in
Österreich in den Himmel auf. Dank für alle
30 EINDRÜCKE Gnaden, die durch Maria, die Mittlerin aller
» 60 Jahre Legion Gnaden, uns selber und unzähligen Betreuten
in Österreich geschenkt worden sind.
Gott durch unser Streben nach Heiligkeit die
32 V E R A N S TA LT U N G S T I P P S
Ehre zu geben, keine Mühe zu scheuen, um für
» Jänner bis März 2009 Christus Seelen zu erobern und alles zu tun,
» Impressum dass Maria besser erkannt und geliebt wird,
mit Offenlegung
war und ist all die Jahre hindurch das Ziel
unserer Organisation.
Wie liebevoll die Muttergottes die österreichi-
schen Legionäre vom Anfang an bis zum
heutigen Tag geführt und geleitet hat,
soll aus diesem Heft ersichtlich werden.

Dankbar jenen Legionären gegenüber,


die mich in die Legion eingeladen und
Titelbild: Königin des Weltalls, auf diesem Weg begleitet haben
jetzt Rochuskirche, früher
Salesianerinnenkirche Rennweg grüßt Sie in tiefer Verbundenheit Ihre
Elisabeth Ruepp
SPIRITUELLES 4 5 SPIRITUELLES

Foto | Archiv
P. Florian Calice

INTERVIEW MIT DER MUTTERGOTTES (lächelnd):


Meine Lieben, natürlich weiß ich, dass die
GOTTESMUTTER MARIA Legion Mariens seit 60 Jahren in Österreich
am Werk ist. Schließlich habe ich sie ja ge-
60 Jahre Legion Mariens in Österreich. Zu diesem außerordentlichen Anlass fragte der gründet und in all diesen Jahren gab es
Geistliche Leiter des Senatus, P. Florian Calice, die Muttergottes, wie sie die Entwicklung nicht einen Moment, in dem ich sie nicht
P R O FESSO R WESS ELY
der Legion in unserem Land sieht. Hier sind ihre Antworten: geführt und mich nicht ihrer bedient hätte. MI T D EN ERSTEN LEG I O NÄRE N

I C H W A R V O M A N FA N G A N D A B E I du das damals empfunden – warst du

Fotos | Schmauz
eventuell sogar verletzt?
R L : Es ist wunderschön, das aus deinem MUTTERGOTTES: Ich habe den Heiligen
Mund zu hören. Muttergottes, wie siehst Geist gebeten, ihm keine Ruhe zu geben,
du denn auf die Anfänge der Legion in bis er sich nicht doch damit eingehend
Österreich zurück? beschäftigen würde – und so hat er die
MUTTERGOTTES: Die Allerheiligste Drei- Schätze entdeckt, die Gott im Handbuch
faltigkeit war so unermesslich gütig, als für ihn hinterlegt hatte. Seine aufrichtige
ich sie auf die Bedürfnisse in Österreich Liebe zu mir hat mir immer große Freude
aufmerksam gemacht habe, und hat mir bereitet!
sehr schöne Gnaden gewährt. Die ersten R L : Muttergottes, wir – die Legionäre
dieser Gnaden waren alle für Friedrich von heute – wissen ja, dass die ersten
Wessely bestimmt. Ich hatte um einen Legionäre rund um Prof. Wessely mit
Priester gebeten, der mir und meinen sehr großem Einsatz bei der Sache wa-
Worten in Fatima uneingeschränkt Glau- ren. Ich muss gestehen, dass ich die
ben schenken würde. Diese Bitte hat mir Befürchtung habe, dass du mit unserem
der liebe Gott erfüllt. Einsatz heute nicht so zufrieden bist…?
R L : Muttergottes, ich staune immer, wie MUTTERGOTTES: Meine Lieben, ich
P. F LO R I A N die himmlische Regie funktioniert: War danke Gott für jeden von euch, der
das nicht sehr kompliziert, diesen Priester mir vertraut. Ich preise den lieben Gott
mit der Legion in Kontakt zu bringen? unaufhörlich für alle Gnaden, die er über
MUTTERGOTTES: Wisst ihr, ich habe Mög- euch ausschüttet. Ich danke ihm für alles,
lichkeiten, die ihr nicht kennt. Ich danke was ich unter euch tun darf. Lernt etwas
KÖNI G I N D ES W ELTAL LS den heiligen Engeln, denn sie haben eine von dem großen Glauben, den dieser Die-
R L : Muttergottes, es ist eine Riesenehre ganze Reihe von Ereignissen verkettet, ner Gottes in mein Wirken gehabt hat! Ihr
für uns, dass wir dich heute um einen und so ist das Handbuch über einen lie- wisst doch, dass er nicht weniger errei-
Beitrag für die Regina Legionis bitten R L : Ähm… das stimmt natürlich! Ent- ben Sohn von mir in Straßburg, P. Neu- chen wollte, als die Bekehrung aller, die
dürfen. schuldige bitte, dass wir das nicht ernst bert, durch ein Zusammentreffen mit Hinwendung einer ganzen Stadt zu mei-
MUTTERGOTTES (mit einem Schmunzeln): genug genommen haben! Muttergottes, einem Beichtkind Friedrich Wesselys in nem Herzen. Du hast recht, wenn du ver-
Es freut mich, euch diese Freude bereiten wie du sicher weißt, feiert die Legion Einsiedeln bis nach Wien gelangt… mutest, dass mir das sehr große Freude
zu können. Aber schon bisher waren die Mariens in Österreich ihren sechzig- R L : Muttergottes, wir wissen, dass das bereitet hat, denn nicht weniger wünsche
Ausgaben der Regina Legionis voll von sten Geburtstag, und da hätten wir dich Handbuch Prof. Wessely ja anfangs ich, und ich bitte Gott, euch nicht weniger
Beiträgen, an denen ich mitgearbeitet gerne um eine Stellungnahme oder ein überhaupt nicht zugesagt hat – wie hast zu gewähren.
habe. Grußwort gebeten.
SPIRITUELLES 6 7 SPIRITUELLES

Foto | Schmauz
Menschen begegnen, werden ebenso von Regina Legionis folgenden Gruß aus:
diesem Feuer erfasst und so breitet sich Meine lieben Kinder! Ich freue mich über
das Feuer des Heiligen Geistes aus. jeden und jede von euch und danke Gott
R L : Muttergottes, wie kann man vom für jede Gnade, durch die er euch meinem
Heiligen Geist ergriffen werden? Herzen näher gebracht hat. Ich wünsche
MUTTERGOTTES: Der Heilige Geist liebt sehr, dass ihr alle wachset im Verständnis
die Seelen, die demütig sind. Die Apostel meiner mütterlichen Liebe. Denkt daran,
haben sich von Herzen bekehrt und De- dass ich jeden Menschen liebe und von
mut gelernt. Auch ihr müsst unaufhörlich ganzem Herzen sein Heil ersehne! Ich bit-
an der Bekehrung eurer Herzen arbeiten. te euch, euch dieser meiner Kinder anzu-
R EN N W EG 1 0 , Nützt das Bußsakrament, so oft und so nehmen und ihnen meine mütterlichen
E RS T E S H A U PT-
Q U AR T IER gut ihr könnt! Bittet den Heiligen Geist Liebe zu bringen. Lernt, in ihnen meinen
darum, euch bei der Vorbereitung auf die Sohn Jesus zu sehen und zu lieben! Alle
heilige Beichte zu helfen. Achtet darauf, Gebete und jedes Apostolat, das mir mit
dass jede eurer Beichten ein wirklicher aufrichtigem Herzen dargebracht wird,
R L : Muttergottes, oft wissen wir nicht, und eure Liebe werden euch die Schleu- Schritt der Umkehr ist! auch wenn es noch so klein ist, kann ich
wo wir ansetzen sollen: dieses Ziel sen des Himmels öffnen. verwenden, um Großes zur Ehre Gottes
scheint ja so unfassbar hoch und weit und zum Heil des Nächsten zu wirken.
von uns entfernt zu sein. Es gibt so viele BETET, BETET, BETET! Seid euch sicher, dass alle, die sich mei-
Probleme, Schwierigkeiten, und eigene FEUERSEELEN nem Dienst weihen, in ganz besonderer
Schwächen… Und dann betet, betet, betet! Auch die Apo- Weise in mein Herz eingeschrieben sind!
MUTTERGOTTES: Meine Lieben, meine R L : Muttergottes, in diesem Brief ist stel haben den Heiligen Geist durch das Seid nicht verzagt, sondern mutig! Bleibt
Diener haben sich von mir führen las- auch davon die Rede, dass die Mitglie- Gebet in Gemeinschaft mit mir erlangt. demütig und bemüht euch um Innerlich-
sen, und so konnte unter ihnen mein der des Präsidiums Feuerseelen sein sol- Denkt daran, dass mein Sohn euch gesagt keit! Seid eingedenk, dass ihr gegen den
Werk aufblühen. Ihr vergesst so schnell, len, die sich gegenseitig immer mehr in hat, dass ihr den Heiligen Geist durch das Satan zu kämpfen habt; aber fürchtet
dass es das Werk Gottes ist. Erinnert euch, Glut bringen, und dass von diesem Prä- inständige Gebet erhalten werdet! Ich tre- euch nicht, denn ich behüte euch! Sagt ja
in welcher Weise Frank Duff, und dann sidium eine Flamme des Glaubens und te für euch ein und kann jeder Seele, die zu den Opfern, um die mein Sohn euch
auch Friedrich Wessely begonnen haben! des Eifers ausgehen wird. Vor dieser sich mir hingibt, die Gaben des Heiligen bittet: sie sind Teil eures Legionsdienstes!
Ihr kennt doch den Brief aus Dublin, der Feuersbrunst werden sich alle Schwie- Geistes von Gott erlangen. Ehrt die Priester und helft ihnen! Vor al-
Friedrich Wessely den Weg gewiesen hat. rigkeiten und Probleme des Landes auf- R L : Muttergottes, jetzt hast du uns schon lem gehorcht dem Heiligen Vater! Je mehr
R L : Ja, Muttergottes, darin heißt es, lösen… Darf ich nachfragen, wie das zu soviel Zeit gewidmet – ist es unbeschei- ihr euch mir überlasst, desto mehr wer-
dass das erste Präsidium gut sein muss. verstehen ist? den, wenn wir dich jetzt auch noch um de ich euch helfen können. Schaut nicht
Meinst du das? Dass alles damit beginnt, MUTTERGOTTES: Eine Feuerseele ist ein ein Grußwort bitten? auf eure Schwächen, sondern vertraut auf
dass im Präsidium alles mit Sorgfalt ge- Mensch, der vom Heiligen Geist ergriffen MUTTERGOTTES: Meine Lieben, wenn ihr meine Liebe und die Vollmachten, die mir
macht wird, mit Aufmerksamkeit auch und gelenkt wird. Denkt an die Apostel wüsstest! Ich verbringe meine ganze Zeit der gütige Vater verliehen hat!
auf die kleinen Dinge, mit Genauigkeit und was mit ihnen zu Pfingsten geschah! mit euch, und es gibt für mich keine grö- R L : Muttergottes, du hättest sicher noch
bei der Befolgung der Regel? Der Heilige Geist hat sie entflammt, und ßere Freude, als mich mit euch zu unter- viel zu sagen. Wir wissen gar nicht, wie
MUTTERGOTTES: Bemüht euch darum, in ihren Herzen große Absichten, Groß- halten. Ich warte immer darauf, dass ihr wir dir danken sollen. Wir werden ver-
eure Liebe zu mir und euren Glauben an zügigkeit und Mut hervorgerufen. Das zu mir kommt. suchen, uns nach Deinen Worten zu
mich zuerst im Treffen zu leben, dann in Feuer des Heiligen Geistes ist ansteckend: Richte den Legionären und den Lesern der richten.
der Arbeit und im Gebet! Euer Vertrauen Seelen, die einem solchen entflammten
SPIRITUELLES 8 9 SPIRITUELLES

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WAS IST FÜR DIE LEGION MARIENS ALS DIE ZEIT ERFÜLLT WAR …
TYPISCH? Aus einer Predigtreihe von Erzbischof Hans Hermann Groër im März 1987
zur Vorbereitung des Marianischen Jahres. Dr. Groër war von 1970 bis 1987
Geistlicher Leiter der Legion in Österreich.
Aus einem Brief Prof. Friedrich Wesselys, des ersten Geistlichen Leiters der Legion Mariens
in Österreich, von Ende 1948, in dem er unmittelbar vor der Gründung in Österreich
sein Verständnis der Legion darlegt:
„A ls die Zeit erfüllt war, sand-
te Gott seinen Sohn, gebo-
ren von einer Frau … damit
wir die Sohnschaft erlangen.“ (Gal 4,4)

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Paulus nennt den Namen der Frau nicht,
und das ist gut so. Das zeigt nämlich
… Wir dürfen uns nicht damit begnügen, das namenlose Geheimnis, das sich hier
Menschen zu sammeln, die bereit sind, vollzieht. Für Paulus ist es die Frau, nicht ERZ B ISCHO F
den Rosenkranz zu beten und apostoli- eine, sondern die Frau. Aber die Frau, HAN S HERMANN
sche Arbeiten zu übernehmen. Das Cha- die kein Nein sprechen will und wird, GRO ËR.

rakteristische der Legion scheint mir im nie eines sprechen wird. „Geboren von
Folgenden zu liegen: der Frau“, ein unsagbares Geheimnis.
Und doch wird der gläubige Mensch sich von dem Paulus sagt: „Er wohnt in un-
• ERSTENS: Die Legion ist eine Gemein- immer neu in dieses Geheimnis hinein- zugänglichem Licht.“ (1 Tim 6,16) Und
schaft, die den Geist der Vollkommenen beten, gleichsam hineinknien wollen, er wenn man Gott gesehen hat, findet man
Andacht atmet. Auch wenn nicht alle wird es bedenken, bestaunen, er wird kein Wort mehr unserer Sprache, und
Mitglieder diese Andacht praktisch sich zu diesem Geheimnis wieder flüch- nichts kann letztlich diesem unendlich
üben, so müssen sie doch insofern auf ten, denn er weiß ja: Mit dieser Geburt großen Wort, dem Ewigen Wort oder
dem Weg dorthin sein, als sie entschlos- P RO F. W ESS ELY aus der Frau wird er zum ewigen Leben Sohn, entsprechen. Aber Gott sendet
sen sind, Heilige werden zu wollen und geboren, wie der Apostel sagt, „dass er ihn. Er wird wirklich durch die Kraft des
sich dem Willen Gottes unterzuordnen. uns freikaufe“, dass wir den Geist der Heiligen Geistes aus jener Urliebe, die
• VIERTENS: Sie lebt vom Glauben, dass Kindschaft empfangen, Söhne Gottes nie einen Anfang gehabt hat, in welcher
• ZWEITENS: Das Apostolat wird aufge- sie für Maria Werkzeug ist, das sie nach werden durch sie. Freilich nicht durch der Vater dieses lebendige Bild seines
fasst als Fortsetzung der Sendung des dem Willen Gottes benützt, um ihre sie in ihrer eigenen Kraft, durch ihren Wesens ewig liebt, in welcher der Sohn
Sohnes in die Welt und wird primär zur Macht sichtbar zu machen. Daher muss Willen, sondern durch diesen einzig- den Vater ewig liebt. In dieser Liebe
Verherrlichung, zur Offenbarung seines die Legion gerade dort Erfolg haben, wo artigen Ratschluss Gottes (vgl. Gal4,5), empfängt die Frau vom Heiligen Geist.
Heilswillens gewählt und zugleich als andere keinen haben. der Wirklichkeit wird. Gott sagt es nicht Es ist tiefstes Geheimnis, aber auch ge-
das Heiligungsmittel, das zur innigen nur, Gott verkündet es nicht nur, son- waltigstes Geheimnis; vor ihm verblasst
Vereinigung mit Christus führen soll. • FÜNFTENS: Die Mitglieder der Legion dern er sendet Seinen Sohn. Und dieser alles in dieser Welt. Und würde die Welt
sind asketisch so zu schulen, dass sie be- Sein „Sohn“ ist kein „Mensch“ wie einer vergehen, es wäre nicht so groß, wie
• DRITTENS: Die Legion wagt große reit sind, sich zu jeder Aufgabe senden sonst. Dieser Sohn wird „vom Heiligen dieses Große, dass Gottes Sohn von ei-
Dinge im Vertrauen auf die Hilfe Gottes zu lassen, so dass sie, was die innere Geist empfangen“ als die zweite gött- nem Menschen angenommen wird, dass
und im Bewußtsein, in Maria Werkzeug Haltung betrifft, einem Ordensmann liche Person, das lebendige „Ebenbild er selbst nun die menschliche Natur an-
des Heiligen Geistes zu sein, denn bei ähnlich sind, der jede Arbeit, die ihm des unsichtbaren Gottes“ (Kol 1 ,15), nimmt und Mensch wird, um es ewig zu
Gott ist kein Ding unmöglich. zugewiesen wird, zu übernehmen hat. der unendlich vollkommener Geist ist, bleiben.
SPIRITUELLES 10 11 SPIRITUELLES

PAULUS VON TARSUS entspringt. Vor seiner Bekehrung war


Paulus keineswegs ein Mensch, der
Gott und seinem Gesetz fernstand. Im
Katechese von Papst Benedikt XVI. (8.11.06) Gegenteil, er war ein strenggläubiger
Jude, treu gegenüber den Vorschrif-
ten bis hin zum Fanatismus. Im Licht

I n der letzten Katechese habe ich


versucht, die wesentlichen Züge
der Biographie des Apostels Paulus
nachzuzeichnen. Wir haben gesehen,
wie die Begegnung mit Christus auf
des Glaubens zu verstehen. So schreibt
er im Brief an die Römer: »Denn wir
sind der Überzeugung, dass der Mensch
gerecht wird durch Glauben, unabhän-
gig von Werken des Gesetzes« (3,28).
der Begegnung mit Christus verstand
er jedoch, dass er auf diese Weise ver-
sucht hatte, sich selbst und seine eige-
ne Gerechtigkeit aufzubauen, und dass
er mit dieser ganzen Gerechtigkeit nur
der Straße nach Damaskus sein Leben Und ebenso auch im Brief an die Gala- für sich selbst gelebt hatte. Er verstand,
buchstäblich »revolutioniert« hat. Chris- ter: »Weil wir aber erkannt haben, dass dass eine neue Ausrichtung seines Le-
tus wurde der Sinn seines Daseins und der Mensch nicht durch Werke des Ge- bens absolut notwendig war. Und diese
der tiefe Beweggrund für seine ganze setzes gerecht wird, sondern durch den neue Ausrichtung finden wir in seinen
apostolische Arbeit. Glauben an Jesus Christus, sind auch Worten ausgedrückt: »Soweit ich aber
wir dazu gekommen, an Christus Jesus jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich
Nach dem Namen Gottes, der über zu glauben, damit wir gerecht werden im Glauben an den Sohn Gottes, der
500mal vorkommt, wird in seinen Brie- durch den Glauben an Christus, und mich geliebt und sich für mich hinge-
fen am häufigsten der Name Christi ge- nicht durch Werke des Gesetzes; denn geben hat« (Gal 2,20). Paulus lebt also
nannt (380mal). Es ist daher wichtig, dass durch Werke des Gesetzes wird niemand nicht mehr für sich selbst und für seine
wir uns bewusst werden, wie sehr Jesus gerecht« (2,16). »Gerecht werden« heißt Gerechtigkeit. Er lebt aus Christus und

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Christus das Leben eines Menschen und »gerecht gemacht werden«, also ange- mit Christus, indem er sich selbst hingibt
auch unser eigenes Leben prägen kann. nommen zu sein von der barmherzigen und nicht mehr sich selbst sucht und die
Tatsächlich ist Jesus Christus der Höhe- Gerechtigkeit Gottes, mit ihm in Gemein- eigene Person aufbaut. Das ist die neue
punkt der Heilsgeschichte und daher schaft zu treten und infolgedessen eine Gerechtigkeit, die neue Ausrichtung, die
der wirklich entscheidende Punkt auch viel authentischere Beziehung zu allen A NTI KE STRA SSE NAC H DAMAS KUS
uns vom Herrn und durch den Glauben
im Dialog mit den anderen Religionen. unseren Brüdern herstellen zu können, geschenkt wird. Vor dem Kreuz Christi,
auf der Grundlage einer vollkommenen dem höchsten Ausdruck seiner Selbst-
GERECHT GEMACHT DURCH Vergebung unserer Sünden. Paulus sagt hingabe, gibt es niemanden, der sich
GLAUBEN also in aller Deutlichkeit, dass dieser Da- selbst und seine eigene, selbstgemach-
seinszustand nicht von etwaigen guten te und für sich selbst geschaffene Ge-
Im Hinblick auf Paulus könnten wir die Werken unsererseits abhängt, sondern rechtigkeit rühmen könnte! An anderer
grundlegende Frage folgendermaßen rein von der Gnade Gottes: »Ohne es Stelle erläutert Paulus diesen Gedan-
formulieren: Wie vollzieht sich die Be- verdient zu haben, werden sie gerecht, ken, indem er in Anlehnung an Jeremia
gegnung eines Menschen mit Christus? dank seiner Gnade, durch die Erlösung schreibt: »Wer sich also rühmen will, der
Und worin besteht die daraus erwach- in Christus Jesus« (Röm 3,24). rühme sich des Herrn!« (1 Kor 1,31; vgl.
sende Beziehung? In der Antwort, die Mit diesen Worten bringt der hl. Paulus Jer 9,22f.); oder: »Ich aber will mich al-
Paulus gibt, lassen sich zwei verschie- den grundlegenden Inhalt seiner Bekeh- lein des Kreuzes Jesu Christi, unseres
dene Momente wahrnehmen. An ers- rung zum Ausdruck, die neue Ausrich- Herrn, rühmen, durch das mir die Welt
ter Stelle hilft uns Paulus, den absolut tung seines Lebens, die seiner Begeg- gekreuzigt ist und ich der Welt« (Gal
grundlegenden und unersetzlichen Wert nung mit dem auferstandenen Christus 6,14).
SPIRITUELLES 12 13 SPIRITUELLES

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gensein von Christus und dem Christen, ches Universum verunreinigen, denn
das für die Lehre des Paulus charakteris- sonst würden wir, anstatt die erworbene
tisch ist, vervollständigt das, was er über Freiheit zu genießen, in eine Form ent-
den Glauben sagt. Obwohl uns nämlich würdigender Knechtschaft zurückfal-
der Glaube tief mit Christus vereint, lässt len. Andererseits muss unsere radikale
PA U L I BE K EH R U N G, er den Unterschied zwischen ihm und Zugehörigkeit zu Christus und die Tat-
F R A NK R E I C H 1 5 . J H . uns deutlich hervortreten. Aber nach sache, dass »wir in ihm sind«, uns eine
Paulus gibt es im Leben des Christen Haltung vollkommenen Vertrauens und
auch ein Element, das wir »mystisch« unermesslicher Freude einflößen. Letzt-
nennen können, da es eine Identifizie- lich müssen wir nämlich mit dem hl.
rung mit Christus unsererseits und mit Paulus ausrufen: »Ist Gott für uns, wer
uns von Seiten Christi einschließt. In die- ist dann gegen uns?« (Röm 8,31). Und
sem Sinn geht der Apostel sogar soweit, die Antwort darauf ist: Nichts und nie-
unsere Leiden als »Leiden Christi«, die mand kann »uns scheiden von der Liebe
uns »zuteil geworden sind« (2 Kor 1,5) Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem
zu bezeichnen, denn »wohin wir auch Herrn« (Röm 8,39). Unser christliches
kommen, immer tragen wir das Todes- Leben ist also auf den stärksten und
leiden Jesu an unserem Leib, damit auch sichersten Felsen gegründet, den man
das Leben Jesu an unserem Leib sichtbar sich vorstellen kann. Und aus ihm be-
wird« (2 Kor 4,10). ziehen wir unsere ganze Kraft, genau
„T O T S E I N F Ü R D I E S Ü N D E , ebenso wie an seinem Leben. Eben das wie der Apostel schreibt: »Alles vermag
ABER LEBEN FÜR GOTT IN schreibt Paulus im Brief an die Römer: „NICHTS KANN UNS SCHEIDEN ich durch ihn, der mir Kraft gibt« (Phil
CHRISTUS JESUS“ Wir sind »auf seinen Tod getauft wor- VON DER LIEBE GOTTES“ 4,13).
den, … wir wurden mit ihm begraben,
Beim Nachdenken darüber, was Recht- … mit ihm … vereinigt … So sollt auch All das müssen wir in unser Alltagsle- Gestützt von diesen großen Empfindun-
fertigung – Rechtfertigung nicht durch ihr euch als Menschen begreifen, die ben hineintragen, indem wir dem Bei- gen, die Paulus uns mitteilt, nehmen wir
die Werke, sondern durch den Glau- für die Sünde tot sind, aber für Gott le- spiel des Paulus folgen, der immer mit also unser Leben in Angriff, mit seinen
ben – bedeutet, sind wir somit beim ben in Christus Jesus!« (Röm 6,3.4.5.11). dieser großen geistlichen Weite gelebt Freuden und seinen Leiden. Wenn wir
zweiten Moment angelangt, das die Gerade dieser letzte Satz ist bezeich- hat. Einerseits muss uns der Glaube in diese Empfindungen selbst erfahren,
vom hl. Paulus in seinem eigenen Le- nend: Für Paulus ist es nämlich nicht ge- einer ständigen Haltung der Demut, ja werden wir verstehen können, wie
ben beschriebene christliche Identität nug zu sagen, dass die Christen Getaufte der Anbetung und des Lobes gegenüber wahr das ist, was der Apostel schreibt:
definiert. Die christliche Identität setzt oder Gläubige sind; für ihn ist es ebenso Gott erhalten. Was wir als Christen sind, »Ich weiß, wem ich Glauben geschenkt
sich aus zwei Elementen zusammen: wichtig zu sagen, dass sie »in Christus verdanken wir nämlich nur ihm und habe, und ich bin überzeugt, dass er
sich nicht selbst zu suchen, sondern Jesus« sind (vgl. auch Röm 8,1.2.39; seiner Gnade. Da nichts und niemand die Macht hat, das mir anvertraute Gut
sich von Christus zu empfangen und 12,5; 16,3.7.10; 1 Kor 1,2.3 usw.). An an- seinen Platz einnehmen kann, ist es da- bis zu jenem Tag zu bewahren« (2 Tim
sich mit Christus hinzugeben und so deren Stellen kehrt er die Worte um und her notwendig, dass wir nichts anderem 1,12), das heißt bis zum Tag unserer
persönlich am Geschehen Christi teil- schreibt: »Christus ist in uns/euch« (vgl. und niemandem anderen die Verehrung endgültigen Begegnung mit Christus,
zunehmen, bis hin zum Versenken in Röm 8,10; 2 Kor 13,5) oder »in mir« (Gal entgegenbringen, die wir ihm entgegen- dem Richter, dem Erlöser der Welt und
ihn und zur Teilhabe an seinem Tod 2,20). Dieses gegenseitige Durchdrun- bringen. Kein Götze darf unser geistli- unserem Erlöser.
15 SPIRITUELLES

„GELIEBTER JESUS, WERDE DU MIR

Foto | PSchmauz
HEUT’ ZUR STRAHLEND HELLEN
WIRKLICHKEIT!“

Liebe Hilfslegionäre!

Edel Quinn lebte aus dem lichtreichen Jesus selbst kommt zu Johannes und zu
Geheimnis, das Jesus selber ist: Gott von den Menschenscharen. Johannes kennt
Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom schon vom Mutterleib an die Freude, die
wahren Gott ... für uns Menschen und von Jesus ausgeht. Und doch ist diese
zu unserem Heil vom Himmel gekom- Begegnung auch für ihn ein unbegreif-
men. Die von gläubiger Zuversicht ge- bares Geheimnis: „Ich sollte von Dir ge-
tragene Sehnsucht, Gott, dem Vater der tauft werden und Du kommst zu mir?“
unendlichen Liebe, sich selbst ganz und
ungeteilt zurückzuschenken, war schon Wir sollten die Rosenkranzgeheimnisse
lange vor ihr in großen prophetischen sehr besinnlich betrachten. Es offenbart
Gestalten wach: Elias, Jesaja ... Sie hat sich in ihnen etwas vom Geheimnis der
auch auf viele im auserwählten Volk Sehnsucht Gottes, uns zu heilen, unse-
übergegriffen. re Sünden hinwegzutragen, uns in die
Gemeinschaft mit seinem Vater hinein-
Im Advent haben wir schon die Stimme zuführen, etwas von der „Torheit der
des letzten großen zur Liebe Rufenden Liebe Gottes“. In der Taufe Jesu zeigt
des Alten Testamentes vernommen: sich schon das Geheimnis auch unseres
„Bereitet den Weg des Herrn!“ Der Ruf Gnadenlebens: Der Himmel ist offen ge-
Johannes des Täufers fand ein großes blieben. Der Heilige Geist kommt auch
Echo. Die Freude, die er bringt, ist ein auf uns herab. Die Stimme des Vaters im
Weiterstrahlen des Lichtes von Weih- Himmel umfängt auch uns mit Liebe.
nachten. „Das Reich Gottes ist nahe.“ Er Unsere Taufe ist unser lichtreiches Ge-
muss die vielen Menschen in ihrer Heils- heimnis. „Wir lernen Jesus in dem Maß
sehnsucht mit sehr viel Einfühlung an- kennen, mit dem wir ihm gehören wol-
gesprochenen haben. Sie konnten ihre len“ lehrt uns die Kreuzschwester und
Sünden bekennen. Im Kommen Jesu an Märtyrerin Zdenka Schelingová.
den Jordan beginnt die Erfüllung dieser
Sehnsucht … Franz Huemer Erbler
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F T J E S U S.
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LEGIONSLEBEN 16 17 LEGIONSLEBEN

Fotos | Weiss
Christoph Weiss

„WUNDER SIND ANDERSWO MÖGLICH,


WARUM NICHT AUCH HIER?“
Nach eingehenden Beratungen mit allen betroffenen Räten, vor allem mit dem bisherigen
Comitium Sankt Pölten und der einhelligen Zustimmung aller, sowie nach Besprechung
mit Diözesanbischof DDr. Klaus Küng hat der Senatus von Österreich die Verantwortung
DIE LE GI ON B RAUC HT JUNG E KRÄFTE.
für die Curien im südlichen Teil der Diözese der Curia Ybbs übertragen und hat sie zum
Comitium für dieses Gebiet erhoben. In der Curia Ybbs sind in der letzten Zeit von einem
dynamischen Team junger Legionäre mehrere Erwachsenen- und Jugendpräsidien errichtet
worden. Der Präsident beschreibt, wie sie vorgehen. Das neue Comitium wird aber sicher Jahren sind alle weg!“ So mancher hatte
viel Gebetsunterstützung brauchen. dafür nur ein Lächeln übrig. Aber nur,
wenn wir mit Maria planen, können wir

„W under sind anderswo mög-


lich, warum nicht auch
hier?“ Diesen Satz von
Edel Mary Quinn würde ich jedem Rat
PRINZIP „OFFIZIERE“:
Doch sogar dem besten Feldherrn ist
klar, dass er nicht alleine gewinnen
kann, sondern seine Offiziere braucht.
Großes vollbringen. Es heißt ja im Mag-
nificat: „Denn der Mächtige hat Großes
an mir getan!“

in Österreich – ob Curia, Comitium oder Aus Filmen kennen wir die Szenen, bei P R I N Z I P „ S PÄ H E R “ :
Senatus – mit dicken, roten Lettern ins denen die Offiziere mit dem Feldherrn Jede Armee setzt Kundschafter ein, um
Stammbuch bzw. auf die Agenda schrei- vor einer riesigen Landkarte stehen und vor der Armee das Gelände zu erfor-
DAS AP O S TOLAT B EGI NNT B EI D EN KLEI NSTEN.
ben. Und die Muttergottes ist in Afrika die Strategie für die nächsten Kämp- schen oder neue Ziele zu entdecken.
keine andere als in Österreich! fe austüfteln. Die Amtsträger eines Ra- Für uns Legionäre gilt es gleicherma-
tes sind die Offiziere der Gottesmutter. ßen: Eine Ausbreitung ist kein einma-
Bei der Verwirklichung dieser Wunder Das heißt: Als Rat müssen wir mit Maria liger Überfall auf eine Pfarre. Vielmehr PRINZIP „REKRUTEN UND
spielen die höheren Räte eine wesentli- planen. Amtsträgerbesprechungen zur ist es notwendig, schon zuvor durch VETERANEN“:
che Rolle. Das Vorbild für die Räte aber Koordination sind für jeden Rat uner- Späher Kontakte mit dem Priester und Jeder antike Feldherr wusste bereits,
ist die römische Legion: lässlich! Nicht umsonst empfiehlt Frank den Gläubigen zu knüpfen – auch län- was heute die Stärke jeder Fußball-
Duff, täglich einige Minuten vor einer gerfristig. Bei einer Ausbreitung der Cu- mannschaft bestimmt: die Mischung aus
PRINZIP „CÄSAR“: Landkarte zu beten. Wann haben wir zu- ria Ybbs vor zwei Jahren erlebte ich die erfahrenen, älteren und quirligen, jun-
Von Caius Julius Cäsar ist bekannt, dass er letzt Ziele ausgesucht, die wir mit Maria Auswirkungen solcher Kontakte: Als ich gen Spielern. Diese perfekte Mischung
sich als Feldherr mit seinen Soldaten ins für Gott erobern wollen, sei es im Apos- Ministrant im Alter von neun Jahren war, gibt jedem Rat die richtige Würze: junge
Schlachtgetümmel warf. Dies beflügelte tolat oder in der Ausbreitung? hatten wir einen Kaplan, der später in Legionäre sollen in den Rat eingeglie-
die Soldaten derartig, dass sie trotz der der Nähe Pfarrer wurde. In den nächs- dert, aber nicht sofort mit Verantwor-
Übermacht der Feinde diese besiegten. Als Junglegionär nahm ich mit 15 Jahren ten Jahren blieben wir in Kontakt und tung überlastet werden. Und ältere
Als Legionäre Mariens kämpfen wir für am Curientreffen teil und erinnere mich zwölf Jahre später erhielt ich unverhofft Legionäre sollen sich nicht zurück-
Gott auf den verschiedensten Schlacht- noch gut an unseren Materialschrank. ein Mail: „Ich werde heute abend dem ziehen, weil „jetzt eh die Jungen alles
feldern dieser Welt, in der wir Christen Dieser barg neben alten Protokollen und Pfarrgemeinderat die Gründung einer machen.“ Die Legion vereint alle
uns oft als Minderheit fühlen. Doch nie- Säckchen voll Wunderbarer Medaillen Legio in unserer Pfarre vorschlagen …“ Altersgruppen – auf den Punkt gebracht:
mals sind wir alleine: Die Muttergottes ist auch sechs bis sieben verstaubte Vexilla Beim Informationsabend stellte mich Wer soll denn die übereifrigen Rekruten
unsere Feldherrin und sie geht uns vor- von aufgelösten Präsidien. In jugendli- der Pfarrer als seinen ehemaligen Minis- nach einem Misserfolg trösten, wenn
an, wie uns das Bild der Tessera zeigt. chem Eifer entfuhr mir der Satz: „In zwei tranten vor. nicht die Veteranen …
LEGIONSLEBEN 18 19 LEGIONSLEBEN

Foto | Archiv
Iva Pavković
sidium in Kroatien, „Mutter der Barm-
herzigkeit“ in Zagreb, das schon mehr
FREUDE ÜBER DIE LEGION MARIENS als 50 Jahre existiert, als aktives Mitglied
noch immer Sr. Mira Urli wirkt, die jetzt
IN KROATIEN 96 Jahre alt ist! Und noch immer über-
setzt sie deutsche Texte ins Kroatische.
Das älteste Präsidium in Osijek, „Rosa
Der zentrale Rat der Legion Mariens, das Concilium in Dublin, hat entschieden, das Comi- mystica“, hat dieses Jahr sein 1000. Tref-
tium in Zagreb zur Regia zu erheben und ihm damit die Verantwortung für die Legion im fen gefeiert und P. Božidar Ipša SJ, der
ganzen Land Kroatien, aber auch für die Curien Laibach in Slowenien, Sarajewo in Bosnien- erste Geistliche Leiter, war auch dabei.
Herzegowina und für die Ausbreitung in den anderen ehemaligen Teilrepubliken Jugoslawi- Die neuen aktiven Mitglieder gewinnen
ens übertragen. Gleichzeitig ist die neue Regia direkt der Legionszentrale in Dublin unter- wir meistens durch persönlichen Kon-
stellt worden. Damit endet die über 50-jährige Verantwortung Österreichs für das äußere takt und bei verschiedenen Treffen und
und innere Wachstum der Legion in diesen Ländern. Wallfahrten. Wir halten auch Treffen mit
Hilfslegionären: im Comitium Osijek or-
ganisieren einige Präsidien monatliche
Treffen und aktive Mitglieder besuchen

Z ur Zeit freuen sich die Legionäre


in Kroatien sehr darüber, dass das
Concilium das Comitium Zagreb
zur Regia erhoben hat, und erwarten
weitere Hinweise und Neuheiten direkt
RASCHES WACHSTUM

Von Zagreb aus wird Ende November


eine neue Curia gegründet werden, die
erste im Bistum Varaždin. In 2 Jahren
besten angenommen wird, wo die Leute
regelmäßig Hilfslegionäre zu Hause, um
Es ist interessant, dass die Legion am einen besseren Kontakt aufzubauen.

(im Krieg) am meisten gelitten haben. J U G E N D I N D E R L E G I O N


So wird zum Beispiel die Legion in Vu-
von Dublin. Voll Dankbarkeit gegenüber sind dort 5 Präsidien entstanden. In der
kovar und Umgebung immer stärker, Am 27. September wurde in Petrinja die
allen Legionären, die sich seit über 50 Curia Dugo Selo wurden in den letzten 2
und dasselbe passiert in Petrinja. Die erste Jugendcuria „Königin der Apostel“
Jahren sehr bemüht haben, dass die Le- Jahren noch 3 Präsidien gegründet und
beiden Städte wurden im Krieg sehr zer- gegründet. Dazu gehören 2 Jugendprä-
gion Mariens in Kroatien gewachsen ist in der Curia Sisak hat sich die Zahl der
stört. Im Dorf Bogdanovci in der Nähe sidien aus Dugo Selo und 4 Jugendpräsi-
und nun selbständig wird. berichten wir Präsidien verdoppelt.
von Vukovar, wo man nach dem Krieg dien aus Petrinja und Umgebung. Junge
für Euere wunderbare Zeitung „Regina Ebeno ist auch im Comitium Zadar die
nicht in einem einzigen Haus wohnen Legionäre treffen sich oft: Nach dem ers-
Legionis“ über die Legion in Kroatien. Zahl der Präsidien in den letzten zwei
konnte und wo in jeder Familie jemand ten Treffen aller Junglegionäre Kroatiens
Wir möchten besonders auch unseren Jahren von 25 auf 34 gewachsen, die
sein Leben für die Heimat gegeben hat, Anfang 2007 in Dugo Selo gab es ein Ka-
lieben Korrespondenten Sr. Anna Co- der aktiven Mitglieder von 228 auf 307.
gibt es jetzt ein Präsidium und auch eine na-Fest in Marija Bistrica, ein Sommer-
reth, Sr. Anna Lang, Sr. Irene Rohringer Das Comitium Osijek ist auch gewach-
Nazaretgruppe; die Atmosphäre dort ist camp auf der Insel Ugljan (beide unter
und Br. Rupert Schmid Dank sagen. sen: Anfang 2007 gab es 18 Präsidien mit
ganz besonders. Und im Gegenteil, wo der geistlichen Leitung des Montforta-
151 aktiven Mitgliedern, jetzt gibt es 22
man ziemlich reich ist und schon lange nerpaters und Geistlichen Leiters der
Wenn wir den gegenwärtigen Zustand Präsidien mit 180 Legionären.
im Frieden lebt, kann man die Herzen Curia Zagreb-Süd, P. Mihovil Filipovi ć),
der Legion Mariens in Kroatien beschrei- Das wichtigste Ziel der Besuche bei
der Menschen sehr schwer berühren, und Ende 2007 hat die Curia Sisak eine
ben, müssen wir Gott sehr dankbar sein. Familien, in Heimen, Krankenhäusern
besonders wenn die Pfarrer nicht of- Legionsschule für junge Legionäre or-
Die Zahl der Präsidien und der aktiven usw. ist die Rückkehr der Menschen zu
fen sind. Hier müssen wir uns noch viel ganisiert. Dieses Jahr hat das Kana-Fest
Mitglieder, auch der Jugendpräsidien und den Sakramenten. Aus den Berichten ist
mehr bemühen und wie Edel Quinn den in Osijek und Aljmaš stattgefunden, das
Nazaretgruppen wird immer größer. Die sichtbar, dass das Apostolat gute Ergeb-
Priestern immer wieder erklären, was Sommercamp auf der Insel Prvi ć (auch
Apostolats-Einsätze sind sehr verschie- nisse hat: es gibt viele Krankensalbun-
die Legion für die Pfarre bedeutet. mit P. Filipovi ć), und die Legionsschule
den, die Ergebnisse sind wertvoll und es gen, Beichten, Kommunionen und auch
Es ist interessant, dass im allerersten Prä- findet im November wieder in Petrinja
gibt viele Pläne für die Zukunft: Ehesanierungen.
LEGIONSLEBEN 20 21 LEGIONSLEBEN

statt, unter der geistlichen Leitung von P. SCHULUNGEN UND


Mihil Gojani, dem Geistlichen Leiter der W A L L FA H R T E N
Jugendcuria. Das Programm besteht aus
heiliger Messe, Anbetung, Curientref- Schon seit drei Jahren organisieren wir
fen, Allocutio, Apostolat (Besuche in der Treffen für Legionsehepaare und als
Pfarre und Straßenapostolat) und Tref- Gäste luden wir die Ehepaare Seidl und
fen in kleinen Gruppen. Unterkunft und Cech aus Österreich ein. Danke! Dieses
Verpflegung werden in Familien gebo- Jahr haben der Präsident des Comitiums
ten. Alle diese Treffen haben eine große Osijek Stjepan Madecki und seine Frau
Bedeutung für die jungen Legionäre, die Marija über ihre Erfahrungen gespro-
ihren Glauben vertiefen können durch chen. Zu diesen Ehepaartreffen laden LET ZT ER BERI C HT I M SENAT US WI EN

Fotos | Führer
die Vertiefung der Freundschaften, wir immer auch die Legionäre ein, die
durch Zusammenhalt und Familienat- nicht mehr aktiv sind, und möchten ih-
mosphäre, die in der Legion Mariens so nen helfen, wieder zur Legion zu kom-
natürlich existieren. men. Die Ehepaare werden ermutigt,
die aktive Mitgliedschaft nicht zu unter-
brechen, wenn Kinder zur Welt kom- haben ein wunderbares Willkommen
men. Wie wir gehört haben, können sie ausgerichtet, zusammen mit dem Pfar-
auch zu Hause Apostolat machen. So rer. Man hat sich wie in einer großen
haben wir in Dugo Selo die Betlehem- Familie gefühlt.
gruppe organisiert, wo die Mütter mit Unsere Legionäre haben auch an der
Babys und kleinen Kindern zusammen PPC in Ljubljana teilgenommen und hof-
im Haus einer Mutter beten und über fentlich genug gelernt, um jetzt selbst
verschiedenen Themen des Familienle- eine PPC organisieren zu können!
bens sprechen. P. Mihovil Filipovi ć hat uns berichtet,
Dieses Jahr hat in Lovran, in der Nähe dass er mit dem Bischof von Skopje HERZ LI C HER AB SCHI ED
von Rijeka, die 5. Legionsschule stattge- (Mazedonien) gesprochen hat und dass
funden. 95 Legionäre und 5 Geistliche die Legion Mariens dort willkommen ist.
T REFFEN F ÜR L E G IO N S-E HE PA A R E
Foto | Seidl

I N MARIN Ć I 2 006
Leiter sind gekommen und das Thema Auch die Bischöfe von Krk und Dubrov- ABSCHIED UND DANK
war „Das innere Leben der Legionäre“. nik sind einverstanden, dass die Legion
Und gerade diese jungen Leute sind die Die Teilnehmer waren begeistert und Mariens in die Pfarren kommt. Nur brau- Wir hoffen dass die Legionäre aus Ös-
Zukunft der Legion! In der Arbeit mit der haben viele Anregungen bekommen, chen wir jetzt viele mutige und großmü- terreich uns in Kroatien nicht vergessen
Jugend haben wir sehr viel von Euch, wie sie noch besser für Maria und Gottes tige Legionäre und auch Priester, die mit werden und dass sie fortfahren werden,
liebe österreichische Legionäre, gelernt! Königreich arbeiten können. uns arbeiten wollen … für die Legion Mariens in Kroatien zu be-
Jetzt gibt es 10 Jugendpräsidien in Kro- Das Comitium Zadar organisiert schon Unsere Probleme liegen meistens im ten. Eine riesige Arbeit liegt vor unseren
atien. Sie haben sich vorgenommen, in seit 2 Jahren seine eigene Legions- Mangel an Geistlichen Leitern und an Augen: die Legion Mariens in jede Pfar-
den Nachbarpfarren die Legion vorzu- schule. Legionären, die bereit sind, Ausbreitung re einzuführen … Aber, wie Frank Duff
stellen, wo es noch keine Jugendpräsi- Es ist schon eine Tradition, dass alle Le- zu unternehmen. Die Pfarrer sind leider sagt: Wenn etwas unmöglich scheint,
dien gibt. gionäre Kroatiens zusammen eine Wall- sehr selten oder überhaupt nicht beim soll man es in viele kleine Möglichkeiten
Die Legionäre bemühen sich auch, mög- fahrt zu Marienkirchen organisieren. Präsidiumtreffen anwesend, weil sie im- verwandeln! So werden wir mit kleinen
lichst viel mit Kindern zu arbeiten. Jetzt Dieses Jahr sind 11 Autobusse nach Sinj mer so beschäftigt sind. Auch haben wir Schritten beginnen und um die Hilfe der
gibt es in Kroatien 12 Nazaretgruppen. gekommen und die Legionäre aus Sinj nicht genug „heroische Arbeit“. Muttergottes beten!
LEGIONSLEBEN 22 23 LEGIONSLEBEN

Andreas Seidl
v.l.n.r.:
A N N I LAN G, KO RRESP O ND ENTI N, †2004
IR EN E R O H R I N GER , KORRES P O ND ENTI N

50 JAHRE NACHBARSCHAFTSHILFE R U PER T S C H MI D , KO RRESP O ND EN T

D I E A N FÄ N G E D E R L E G I O N I N J U G O S L A W I E N
„Es ist sehr wichtig und von großer Bedeutung, die Legion Mariens in unserem Land
zu gründen und alles zu tun, damit es dazu kommt. Seien Sie nicht kleinmütig!
Der Teufel wird den Kampf verlieren, obwohl er alles unternimmt, um immer mehr Opfer zu
erfassen. Christi und seiner Mutter Zeit kommt sicher, die Hölle kann das nicht verhindern, P PC I N B IO GRAD 1 996
auch wenn sie noch Ströme von Blut vergießt.“
Seliger Alois Kardinal Stepinac

S chon bei der Gründung der Legion


Mariens in Österreich wies Br. Duff
in einem Brief auf die Verantwor-
tung Österreichs für seine damals kom-
munistischen Nachbarstaaten hin. Die
„Eskadron“ (d. i. eine berittene Einheit
in einer Armee) nannte und die durch
mehrere Jahre systematische Ausbrei-
tung in der Tschechoslowakei, in Polen,
Ungarn und Jugoslawien durchführte.
eines Präsidiums in Opatia hatte Kardi-
nal Stepinac, noch in Haft, aus der Ferne
übernommen, was Br. Duff große Freu-
de bereitete. Präsidentin der Curia wur-
de die junge und sehr begeisterte Jelena
eine neue Periode, die bis zur ersehnten
Neugründung der Curia Zagreb (1966)
dauerte. Alle Legionäre im früheren po-
litischen System haben durch ihren Op-
fermut und ihre Beständigkeit den Weg
österreichische Legion hat diesen Auf- Brajsa, eine Tochter des Rechtsanwaltes dazu gebahnt.
trag nie aus den Augen verloren. Schon und Verteidigers des inhaftierten Kardi- Es gab immer wieder Ausbreitungsbe-
in den ersten Jahren versuchte man mit nals Stepinac. Sie unternahm Ausbrei- mühungen österreichischer Legionäre.
den Bischöfen dieser Länder in Kontakt AN N A C OR ET H, tungsfahrten ins ganze Land, ersuchte Die Zahl der Präsidien wuchs langsam.
L EIT ER IN DER
zu kommen und konnte viele ernsthaft „ ES K ADR ON “ ,
auch um Bewilligung des Bischofs von Es entstand ein Präsidium in Biograd am
für die Legion interessieren, besonders † 2008 Djakovo, auch in seiner Diözese Präsidi- Meer, bei dessen Aufstellung Sr. Anna
durch das Buch „Theologie des Apo- en zu gründen. Dies erfolgte erst später, Coreth half, und etwas später eines in
stolates“ von Leon J. Suenens, einen im Herbst 1958, als der Bischof erkannt Osijek, wo Sr. Anni Lang anwesend war.
Kommentar zum Legionsversprechen. hatte, daß die Legion nicht „etwas von Im Übrigen begann um 1971 die Phase
Gleichzeitig suchte man nach persönli- Die Gründung der Legion Mariens in Menschen, sondern von der Muttergot- der großen „Peregrinatio pro Christo“-
chen Kontakten mit Menschen der an- Jugoslawien erfolgte durch die fran- tes“ ist. Dadurch wurde auch der Weg in Projekte, wobei jedes Jahr viele Legio-
grenzenden Länder, und einzelne Fahr- zösische Legionsgesandte Sr. Veronika die Stadt Osijek frei. näre ihr Ferienapostolat in Jugoslawien
ten dorthin wurden unternommen. O’Brien, die im Juni 1956 Priester be- Im Jahr 1958 wurde die Verfolgung der ausübten.
suchte, von Bischöfen die Erlaubnis zur Christen in Jugoslawien sehr verschärft, Ab 1991 tobte im ganzen Land der grau-
Einführung der Legion Mariens erbat ein Bischof wurde ins Gefängnis ge- same Krieg, besonders zwischen den
K A R D IN A L S T E PI NAC und zwei Präsidien aufstellte. Die weite- worfen, Sr. Jelena musste ins Ausland Serben und den Kroaten. Die Kontakte
ÜB E R N A H M 1 9 56 A U S re Betreuung erfolgte im Auftrag der Le- fliehen. Es fehlte nun der Curia Zag- zum Senatus wurden aber weiter ge-
S E IN E R V E R B A NNUN G
I N K R AŠI Ć D I E G E IS T -
gionszentrale in Dublin durch den Sena- reb der Präsident und die Einheit be- pflegt, und nach Ende der kommunisti-
L I C HE L EI TUNG E I NES tus von Österreich. Schon ein Jahr nach gann zu schwinden. Aufgrund dieser schen Diktatur wurden auch regelmäßig
PR ÄS ID IUM S .
den ersten Besuchen durch österreichi- ungünstigen Auskünfte entschied der Berichte im Senatus abgelegt.
sche Legionäre konnte am 13. Mai 1958 Senatus, die Curia vorläufig aufzulösen Nach gründlicher Vorbereitung wurde
in Zagreb eine Curia gegründet werden. und inzwischen die Verantwortung für am 22. Jänner 1994 die Curia Osijek ge-
Fotos | Archiv

1957 stellte Prof. Dr. Wessely, der Geist- Es wurden fünf Präsidien in der Stadt die gesamte Legion in Kroatien der Vi- gründet, später auch die Curia in Zadar
liche Leiter des Senatus eine Gruppe und zwei in einem kleinen Ort in der zepräsidentin der Curia, Sr. Elza Labas, an der adriatischen Küste.
von tapferen Legionären auf, die er Nähe vereinigt. Die geistliche Leitung zu übertragen. Damit begann zweifellos In Slowenien entstand die Curia 1992.
LEGIONSLEBEN 24 25 LEGIONSLEBEN

EINSATZ IN DER UKRAINE: Ich lernte zuerst einmal einige Beson-


derheiten der Ukraine: Anstelle eines
und Curien, Berichte der Legionäre und
Präsidien, Fahrkostenabrechnung und
EIN JAHR MIT FOLGEN eigenen Fahrzeugs ist man auf öffentli-
che Verbindungen angewiesen. Hinzu
Visitationsformular.

kommt der Umstand, dass es sich viele Danach ging es endlich los. Zusammen
Elisabeth Kriss ist Lehrerin in Vorarlberg, gehört seit vielen Jahren der Legion an und Legionäre nur am Sonntag leisten kön- mit schon „zweijährigen“ Legionären ei-
hat schon mehrere längere Einsätze für die Legion Mariens in Sibirien geleistet. nen, zur Kirche bzw. zum Präsidium zu nes einzelnen Präsidiums begannen wir,
Auf Bitte des Conciliums der Legion Mariens verbrachte sie jetzt ein Jahr in der Ukraine. gehen, denn die Entfernungen sind groß rundum in den Nachbarpfarren auszu-
und die Fahrkartenpreise hoch. Uns oft breiten, wobei 50 km Entfernung (also 2
selbstverständlicher Dinge wie legions- Stunden für einen Weg) normal waren.
gemäße Marienstatuen, Original-Tesse- Während der Wochentage besuchten

A ls das Concilium mich bat, ein


Jahr beruflich frei zu nehmen,
um die Muttergottes in die Ukrai-
ne zu begleiten, tat ich es gerne. Die Uk-
raine ist ein riesengroßes, wunderschö-
rae, passende Kerzenständer und Vasen,
Handbücher, Frank-Duff-Gebete fehl-
ten. Von ein- oder weiterführender Legi-
onsliteratur träumte ich gar nicht mehr.
wir die Bischöfe, die die Legion alle mit
Achtung und Liebe aufnahmen, wer sie
schon kannte, mit Freude.

Ein Hilfeschrei aus Kiew veranlasste das


nes postkommunistisches Land, in dem Ukrainisch unterscheidet sich vom Rus- Concilium, mich für einen Monat in die
Maria nur über sechs Curien (davon ein sischen nur zu etwa einem Drittel, ähn- Hauptstadt zu senden. Aber wie immer,
Comitium) und zwei einzelne Erwach- E L ISA BE T H K R I SS lich wie beim Wiener, Schweizer und so auch hier: kaum hatten wir ein wenig
senen-Präsidien verfügte. Den Samen Hamburger Dialekt. Es ging also um arbeiten können, hatten ein paar Her-
dazu hatte das schottische Legions-Ehe- eine Haltung der Achtung, des Hinhö- zen gewonnen, die Hingabe wirklich
paar Bill und Morag Mitchell in jahrelan- rens. So kamen mir die vielen Winter- konkret in der Legion zu leben, da hieß
ger Aufbauarbeit gelegt, manches war schulen und PPC-Einsätze nicht nur von es schon wieder: „Weiter, weiter, die Zeit
gewachsen, aber vieles war wieder zu- der Legionserfahrung her, sondern auch drängt! Überlass es der Gnade, was da-
grunde- oder nicht aufgegangen. sprachlich zugute. raus wird!“

Für mich stellte sich die Frage: „Was Diese ersten Wochen gaben mir die Ge- CURIENGRÜNDUNGEN
können wir tun, dass Gott mehr geliebt legenheit, die Legionäre der Curia etwas
wird?“ Die Legion Mariens dort aufbau- Wichtiges zu lehren: die Legion Mariens Am 2. Februar folgte die erste Curien-
en, wo es sie noch nicht gibt. Zuvor E H E PA A R M I TC H ELL ist eine Familie. Bei Kurzbesuchen war gründung, der noch drei weitere im Os-
wollte ich den Segen der Bischöfe erbit- es nie möglich gewesen, Freundschaft ten und Süden folgen sollten. Nach der
ten, denn im Jahr 2004 wurden aus den unter Beweis zu stellen und nicht nur Erlaubnis des Conciliums und des Bi-
drei Diözesen sieben gemacht. Somit von ihr zu reden. In postkommunisti- schofs sowie der Ernennung des Geist-
war das Programm klar. schen Ländern hat man schlimme Er- lichen Leiters machten wir es zumeist
fahrungen mit einem allgegenwärtigen so: Vormittags besprachen wir mit den
Doch es kam anders, und somit wurde Überwachungsapparat. Aber Berichte Amtsträgern und anderen Legionären
die erste Spielregel gleich festgelegt: es basieren auf Vertrauen und Wohlwollen, jeweils Wesen und Aufgaben einer Cu-
Fotos | Maria Legionis

ist gut, einen Plan zu haben, aber Gott und das muss zuerst entgegengebracht ria. Nach dem Mittagessen fand dann
wirft ihn immer wieder durcheinander, werden, bevor die Struktur eingefordert das 1.Treffen mit der Wahl der Amts-
weil er einen besseren hat, den er aber wird. Nebenbei übersetzten wir alle jene träger statt. Die Hand Mariens bzw. ihr
nur in Teilstücken zeigt. Die Bischöfe E S IS T MA R I A S U K R AIN E Unterlagen auf Ukrainisch, die einfach Ruf waren dabei spürbar. Zugegeben, es
waren nach Rom gefahren. unabdingbar sind: Agenda für Präsidien war ein hartes Ringen im Gebet, ob man
LEGIONSLEBEN 26 27 LEGIONSLEBEN

2 bis 3 Monate alte Präsidien zu einer nisiert hatte. Wenn ich vor Ort in Gefahr Seiten. „Man kann nicht alle Sprachen in der Legion Mariens schon empfan-
Curia zusammenschließen darf, wenn war, mich zu verzetteln, so leitete mich (Ukrainisch, Russisch, Polnisch, Unga- gen habe, hätte ich den Legionären und
weit und breit kein Comitium ist; ob so doch der Blick des Conciliums aufs Gan- risch) vereinen.“ „Die Entfernung ist zu Priestern niemals so viel weitergeben
junge Legionäre einer solchen Aufgabe ze. Und doch verließ sich das Concilium groß.“ „Die Legionäre haben kein Geld.“ können. Nun kann ich in Österreich zu-
gewachsen sein können. Aber die Erfah- in manchen Dingen auf meine Entschei- Doch da ich um die Richtigkeit wusste, rückgeben, was ich in der Ukraine ge-
rung, dass die früheren Ausbreitungen dung, einfach weil ich vor Ort die Lage, hielt ich mich an den Ausspruch von lernt habe. Es bleibt nun einmal der eine
in der Ostukraine allesamt gestorben die konkrete Situation der Legion und Edel Mary Quinn, der mich schon seit Dienst: Totus Tuus.
waren, weil sie keine Curia in akzeptab- der Kirche besser beurteilen konnte. frühen Legionstagen begleitet. „Das Un-
ler Entfernung hatten – 4 bis 8 Stunden Wie weit weg ist die Legion doch von ei- mögliche ist auch anderswo geschehen. NEUE VERANTWORTUNG FÜR
Fahrzeit für einen Weg ist sogar für uns ner zentralistischen, besserwisserischen Warum nicht auch hier? Lassen wir Glau- ÖSTERREICH
schwierig, wo es am Geld nicht hapert – Diktatur, die aus der farbigen Welt einen be und Gnade walten!“ Und so fanden
und das Vertrauen, dass Maria es richten Einheitsbrei macht! sich genau zum Geburtstag von Frank Nach reiflichem Überlegen und Überbe-
wird, wie sie es für ihre Legion will, ga- Duff 45 Legionäre aus Ost und West, von ten hat nun das Concilium den Senatus
ben dann doch den Frieden. Nun liegt es Nord und Süd, Alte und Junge, Erfahre- Österreich gebeten, die Ukraine unter
in der Hand der Korrespondenten, diese ne und Neue, bei der Muttergottes von seine Obhut zu nehmen. Maria verfügt
jungen Curien umsichtig und liebevoll Letitschew ein. Den Ablauf der Som- nun nämlich über etwa 500 Legionäre
in Gebet und Brief zu begleiten. merschule hatten wir von Österreich in 11 Curien und 3 einzelnen Präsidien,
übernommen und nur geringfügig dem doch die meisten von ihnen sind noch
ukrainischen Zeitverständnis angepasst. sehr jung und brauchen nicht nur un-
Auch die neuen, einheitlichen Tesserae ser Gebet, sondern liebevolle konkre-
und die Seligsprechungsgebete waren te Weiterführung. Ich sehe das als eine
gerade fertig geworden. Eine wunderba- große Ehre an, aber auch als eine ganz
re Einheit lag über allem, Maria hat die natürliche Verantwortung, denn wer so
ansonsten so zerrissene Ukraine geeint. viel empfangen hat wie wir, muss es mit
den anderen teilen. Die geschichtliche
Mein besonderer Dank gilt allen Legio- Sonderstellung Österreichs, das sich
nären und Hilfslegionären, denn ohne ohne politische Ansprüche nun kirch-
ihr Gebet und Opfer, ohne ihre Treue lich um seine ehemaligen Kronländer
wären nie so viele Gnaden über die Uk- kümmert, muss als klarer Gang der Vor-
raine gekommen. Aber auch finanziell: sehung angesehen werden. Natürlich ist
SOMMERSCHULE unser „Ganz-Dein“ auch in der Beutel- eine neue Aufgabe auch eine neue He-
A MTSTR ÄGE R WA HL E N kollekte ist ein notwendiger Ausdruck rausforderung, denn die Ukraine ist ein
Das wohl größte Wunder war die erste unserer Liebe zu Maria, zu ihrer Legion, riesengroßes Land verglichen mit dem
Sommerschule der Legion Mariens in zur Kirche in ärmeren Diözesen. Dank kleinen Österreich. Aber, ehrlich gesagt,
In meinem Korrespondenten im Concili- der Ukraine. Viele Jahre schon war sie gilt aber auch den vielen Legionären, wer schafft es, ein Nachzüglerkind ab-
um hatte ich eine große Hilfe: Ich konn- ein Traum; manche Priester forderten die uns in Österreich mit scheinbar zulehnen, nur weil die großen Kinder
te auf Deutsch schreiben (was mir aber von der Legion Mariens konkrete Wei- selbstverständlichen Dingen verwöh- (sprich: die anderen Nachbarländer Ös-
auch immer mehr Mühe bereitete), be- terbildung der Legionäre mit viel Kapi- nen, die in der Ukraine erst aufgebaut terreichs, die nun z. T. schon der Leitung
kam konkrete Antworten auf alles, was tal aus dem Ausland. Nachdem sich die werden müssen: Materialstelle, Sena- des Conciliums unterstellt sind) schon
Fotos | Kriss

ich nicht wusste, – z.B. bei Ratsgründun- Sache als richtig und notwendig erwie- tus- und Conciliumsberichte, Regina recht selbständig sind? Wie sollten wir
gen – einfach weil ich es in Österreich sen hatte, wendete sich jedoch das Blatt: Legionis, Sommer-/Winterschule. … sonst an der Mutterschaft Mariens an
noch nie erlebt, geschweige denn orga- „Das ist unmöglich!“, hieß es von allen Ohne den reichen Schatz, den ich selbst den Seelen teilnehmen?
GEBETSANLIEGEN
SPLITTER 28

VON PAPST BENEDIKT XVI


GEBETSERHÖRUNG AM 7. NOVEMBER

Foto | Concilium
D er 7. November 2008 war der
28. Todestag des Dieners Gottes
Frank Duff. Wir hatten wie an
jedem Freitag unser Präsidium im Ge-
fängnis. In letzter Zeit gab es immer
FR AN K DU FF

weniger Katholiken in der Haft, alle un- Was ist denn daran wunderbar? Wun-
serer Legionäre mit Versprechen waren derbar in meinen Augen ist, dass die-
bereits entlassen und es hat sich eine ser Häftling aus dem früheren Ostblock
seltsame Mauer aufgebaut: wir hatten der erste in all den Jahren ist, der den
bereits mehrere Wochen höchstens spo- hl. Ludwig Maria von Montfort bereits
radischen Besuch. Oft saßen wir Legio- vor seiner Legionsmitgliedschaft kann-
näre von draußen allein beim Treffen. te. Wegen meiner nicht zu bremsenden
Mir war zu Ohren gekommen, dass ein Neugier, wie denn das gekommen sei,
neuer Häftling eingelangt sei, der katho- erzählte er uns von seiner Taufe im Alter
lisch war und noch dazu gut Deutsch von 20 Jahren, und dass er als Jugendli-
sprechen konnte. cher in Deutschland mit seiner Familie
Als wir heute mit unseren Eingangsge- gelebt hatte. Dadurch kann er fast per-
beten begannen, war niemand da. Ich fekt Deutsch. Durch seine Bekehrung
bettelte in meinem Herzen zu meinem war er auch in einer Gebetsgruppe, wo
JANUAR
großen Fürsprecher Frank Duff, er möge man den Rosenkranz betete. Dort habe
FEBRUAR
doch etwas tun. Dreimal war bereits der er einmal eine kleine Schrift vom hl. WI R B E T E N F Ü R D IEI E FA
F M IL IEEN,
diensthabende Beamte gekommen, um Ludwig Maria von Montfort geschenkt DA SS S I E A L S O R T E U NDN D HE I MAT
AT W I R B ET
E T EN
E N F Ü R D I E L E HR R E R UN D
uns mitzuteilen, wenn niemand käme, bekommen … D E R E R Z I E H U NG
N G Z U R L IE
I BE , HIR
HI R T E N D E R K I R C H E , DA S S S I E
sollten wir unsere Gebetsstunde anders- Freilich, er habe dann Blödsinn gemacht ZU R P ERS ÖN L I C HE H E N E N T FA
FALT
LT
TUNG B E I I H R E R L E HR TÄT IGK E I T U ND ND IM
wo halten. „Das kannst du doch nicht und den guten Weg verlassen. UN D WEI TE R GA B E D E S GL A U BE N S D I E NS T A M G OT T E S VOL K I M M E R O F -
zulassen heute an deinem Festtag!“ rief Vielleicht musste er ins Gefängnis kom- WACHS EN . FE N S I N D F Ü R DA S W I R K E N
ich unhörbar und siehe da, es ging die men, um so auf diesem Umweg wieder D ES
E S HE I L I G E N G E I S T E S .
Tür auf und der an sich versprochene in die Arme seiner himmlischen Mutter WIR B E TE N F Ü R D IE C HR IS STLICHEN
KON F E SSIO N E N IN D E R HEU T IGE EN W I R B E T E N F Ü R D I E K I RC HE I N
Neue war da! Eigentlich nur ein kleines zu gelangen? Ich freute mich unsagbar,
ZE I T D E S W WA A N D E L S , DA SS S I E Z U A F R I K A , DA SS S I E D U R C H D I E
Missverständnis in der Mitteilung der denn ich wusste, ich kann mich auf mei-
Foto | Schmauz

E IN E M G LA L A U B W Ü RD I G E N Z E U G N I S Z W E ITTE S SO N D E R S Y N O DE DAZ
DAAZU
Beamten … Er glaubte, wir seien bereits nen Fürsprecher im Himmel verlassen.
D E S E V ANA GELIUMS WERDEN UND B EI T R A G E , V ERE R S ÖH N U N G, G E-
wieder weg! Darum kam er erst nach Er hilft immer, wenn ich ihn wirklich
GEE M E INN S AM
A I M DI E NST E D E R N EU - R ECC H T IG
I G K E IT
I T U NDD FRIEDEN
dem Rosenkranz. bitte.
E VA
V A N GE L I SI E R UN G D E N W EG ZUR W I R KSS AM
AM ZU F FÖÖ R D ER N .
E I N H E I T A L L E R C HR R I S T E N GE HE N .
EINDRÜCKE 30

Leo Führer

FOTOS ZUR LEGIONSGESCHICHTE


Fotos | Archiv, Führer, Schmauz

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S T O ),
TO
H IER IN P OLEN KARD I NAL G ROË R B ESUCHT EI N SENATUSTREFFEN.
PROF. WESSELY HIELT 1948
IN DER SALESIANERINNEN-
KIRCHE EINEN PREDIGT- IN D EN 80ER
ZYKLUS ÜBER DAS JAHREN STELLT
„GEHEIMNIS MARIENS“ DER DAMALIG E
WEI HB ISCH OF
SCH ÖNBORN
BEI M SENATUS-
TREFFEN D EN
WELTKATECHIS-
AM ABEND DES 2. FEBRUAR MUS VOR.
1949 FAND DAS GRÜNDUNGS-
TREFFEN DES ERSTEN ÖSTER-
REICHISCHEN PRÄSIDIUMS
„KÖNIGIN DES WELTALLS“
STATT.
U NS ER LAN GJ ÄH RIGER KO RRESP OND ENT
BEIM C O NC IL IU M, B R. HERLI HY, B E SUCHT
EIN S EN AT U ST R EFFEN.

AM 2. APRIL 1949 KAMEN DIE AMTSTRÄGER DER MITTLERWEILE


DREI PRÄSIDIEN ZUSAMMEN ZUR GRÜNDUNG DER CURIA WIEN,
DIE BEREITS EIN JAHR SPÄTER ZUM SENATUS ERHOBEN WURDEs.

NOCH WÄHREND DER


KOMMUNISTISCHEN
ZEIT ERHÄLT ÖSTER-
REICH DEN AUFTRAG,
IM MAI 1951 DIE LEGION IN DEN
ERSCHEINT DIE OSTBLOCKSTAATEN
ERSTE NUMMER AUSZUBREITEN: IN
DER „REGINA DER CSSR, IN UNGARN, A B 1 9 70 R EGELM ÄSS I GE SO MMERSCHU LEN
LEGIONIS“, IN JUGOSLAWIEN UND IN DU BLIN, S PÄT ER G I B T ES AUCH SO LCHE
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UNTER DEM SR. CORETH PAPST IN ÖS T ER R EIC H GALLNEUKI RCHEN, O .Ö.
NAMEN „MARIA JOHANNES PAUL DAS
LEGIONIS“ ERSTE POLNISCHE
HANDBUCH. IN DEN LETZTEN JAHREN VERANSTALTET DER SENA-
TUS JÄHRLICH EINEN MARIOLOGISCHEN KONGRESS EIN BLICK IN DAS NEUE LEGIONSHAUPTQUARTIER
VON 1970 BIS 19
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JÄN NER ’09 FEBRUAR ’09 MÄRZ ’09
2.-5.1. Winterschule des 7.2., 9 Uhr, 5.-8.2., Exerzitien
Senatus in Stift Göttweig Mariologischer Kongress, für Legionäre im Dominikaner-
Festsaal der Akademie der kloster Retz, NÖ
11.1., Hl. Messe im Stephans- Wissenschaften, 1010 Wien, Info: Friedrich Pollak
dom in Wien, gestaltet von der Dr. Ignaz Seipl Platz 2 02952-35204
Studentencuria
Info: Michael Cech Jeden 1. Freitag im Monat,
0676-977 27 10 9.-11.2., Exerzitien 20.15-23 Uhr, Jugendvigil
der Herz-Jesu-Familien im im Stift Heiligenkreuz
Jeden 11. im Monat, kath. Bildungshaus Sodalitas, Info: P. Karl Wallner
19 Uhr, Monatswallfahrt Tainach, Ktn, 0664-53 61 595
in Maria Raisenmarkt, NÖ mit P. Stanislaus Leszynski,
Info: Frater Emmanuel Thema: Jeden 1. Freitag im Monat,
Heißenberger Das verwundete Herz Jesu 22.00-7.00 Uhr,
02258-87 03-238 Info: Johann Reiterer Liturgische Nacht
04782-31 62 im Stift Heiligenkreuz
Jeden 13. im Monat, nfo: P. Karl Wallner
19 Uhr, Monatswallfahrt 0664-53 61 595
in Maria Kumitz, Stmk. 12.-15.2., Exerzitien
Info: Andreas Hofer im kath. Bildungshaus Jeden 13. im Monat,
03623-2675 Sodalitas, Tainach, Ktn, 15.30 Uhr und 19.30 Uhr,
mit P. Antoni Ulaczyk, Monatswallfahrt
Thema: in Maria Roggendorf, NÖ
24.1., 20 Uhr, X-Fest
Wahre Marienverehrung Info: P. Michael Fritz
in Wien, Katakombenkeller,
– das Geheimnis Mariens 0664-40 22 339
Pfarrhofgasse 1, 1030 Wien,
Info: Gerhard Trapp im März gestaltet von der Ju-
Info: Michael Cech
0664-1647840 gendcuria Maria Roggendorf
0676-977 27 10

31.1., 9 Uhr, Einkehrtag Impressum


18.-21.2., Exerzitien
der Curia Gmunden Medieninhaber, Herausgeber: Verein „Freunde
im Exerzitienhaus Subiaco, der Legion Mariens“, A-1030 Wien, Rochus-
im Pensionat Orth der Kreuz-
Kremsmünster, OÖ, gasse 9/21, Tel. und Fax: 01/512 57 19,
schwestern, Gmunden redaktion@legion-mariens.at.
mit P. Bernhard Vošicky OCist,
Info: Gabi Rader 07613-6464 Vertrieb: rl-verwaltung@legion-mariens.at.
Thema: Spe salvi Preis: E 0,62. Konto: Schelhammer & Schattera
Info: Anneliese Bauernberger 300 239 266 (BLZ 19.190).
31.1., 20 Uhr, Jugendge- 0732-25 27 42 Hersteller: WMP Ges.m.b.H., 2340 Mödling.
betskreis im Pfarrzentrum Verlagspostamt: 1150 Wien.
Hollabrunn, NÖ
Info: Maria-Teresa Pollak
28.2. Einkehrtag IHRE VERANSTALTUNG
0664-64 91 226
für Legionäre und Interessierte
(ganztägig) in Graz, TEILEN SIE UNS BITTE MIT:
Mariengasse, Stmk.
Offenlegung
Obmann des Medieninhabers: Elisabeth Ruepp. Info: Angela Obenauf MARIA-TERESA POLLAK
Grundlegende Richtung: Zeitschrift der Legion 03135-477 21
Mariens in Österreich, über deren Leben sie
informiert und deren Vertiefung im Glauben 0680-212 36 72
sie fördern soll.