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Auf den Spuren Adam Opels

Ende März schaute die Junge Union im Werk der Adam Opel AG in Rüsselsheim vorbei. Seite 9

im Werk der Adam Opel AG in Rüsselsheim vorbei. Seite 9 Mein Taunus Mitgliedermagazin Ausgabe Juni

Mein Taunus

Mitgliedermagazin Ausgabe Juni 2013

Bürgermeisterkandidat

In Eppstein möchte unser Mit- glied Alexander Simon neuer Bürgermeister werden. Seite 14

DER NEUE LANDESVORSITZENDE DR. STEFAN HECK MIT JU-MITGLIEDERN AUS DEM MTK

Alles neu macht der Mai!

Liebe Freunde der JU, an Pfingsten trafen sich über 400 JU-Mitglieder zum Lan- destag. Unser

Liebe Freunde der JU,

an Pfingsten trafen sich über 400 JU-Mitglieder zum Lan- destag. Unser Kreisverband war dabei wieder mit zehn De- legierten vollzählig vertreten. Inhaltlich konnten wir einige Erfolge verzeichnen: Unsere drei Anträge „Einführung des Familiensplittings“, „Bürgerfreundlicher Rundfunkstaats- vertrag“ und „Antragserledigungsberichte“ gingen alle mit großen Mehrheiten durch. Außerdem haben wir einen neuen Landesvorsitzenden gewählt: Dr. Stefan Heck. Er kam am Montag vor dem Landestag in den MTK, damit er uns und wir ihn näher kennenlernen konnten. Wir wün- schen ihm für die nächsten Jahre Gottes Segen und viel Er- folg im neuen Amt! Der Bericht zum Landestag ist ab Seite 12 zu finden. Auch der Wahlkampf steht bald bevor. Mit Heinz Riesenhuber für den Bundestag sowie Axel Winter- meyer und Christian Heinz für den Landtag haben wir ex- zellente Kandidaten, die bereits bewiesen haben, wie gut sie sind. Obendrein kandidiert am 22.09. unser JUler Alex- ander Simon als Bürgermeister in Eppstein. Ein Interview mit ihm findet Ihr auf Seite 14 dieser Ausgabe. Wir wün- schen eine gute Lektüre der neuen „Mein Taunus“-Ausgabe und freuen uns wie immer über Eure Rückmeldungen, per- sönlich oder per E-Mail an: redaktion@ju-main-taunus.de.

Eure Laura und Euer Frederic

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Landestag

Es ist mittlerweile zur hessischen J Pfingstwochenende zum Landesta über 400 Mitglieder die Gelegenh chen und spannenden Veranstaltu es einen neuen Vorsitzenden zu w

und spannenden Veranstaltu es einen neuen Vorsitzenden zu w Alexander Simon Einst unser Kreisvorsitzender, ist A

Alexander Simon

Einst unser Kreisvorsitzender, ist A Erster Stadtrat der Burgstadt Epps er neuer Bürgermeister werden. D Taunus“ über seine Kandidatur.

Burgstadt Epps er neuer Bürgermeister werden. D Taunus“ über seine Kandidatur. Seite 7 : Bezirkstag Seite

Seite 7: Bezirkstag

Burgstadt Epps er neuer Bürgermeister werden. D Taunus“ über seine Kandidatur. Seite 7 : Bezirkstag Seite

Seite 9: OPEL-

Uler-Tradition geworden, am g zu fahren. Auch diesmal hatten eit, bei einer abwechslungsrei- ng dabei

Uler-Tradition geworden, am g zu fahren. Auch diesmal hatten eit, bei einer abwechslungsrei- ng dabei zu sein, schließlich gab ählen.

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lexander Simon inzwischen tein. Am 22. September möchte er 32-Jährige sprach mit „Mein

Am 22. September möchte er 32-Jährige sprach mit „Mein Besuch Seite 11 : JU bei FFH

Besuch

September möchte er 32-Jährige sprach mit „Mein Besuch Seite 11 : JU bei FFH Aus der

Seite 11: JU bei FFH

Aus der politischen Arbeit

9 Auf den Spuren Adam Opels Eine hessische Erfolgsgeschichte besichtigte der Kreisverband Ende März in Rüsselsheim.

10 Gemeinsam in Frankfurt/Rhein-Main Frederic Schneider und Martin-Benedikt Schäfer in einem gemeinsamen Namensartikel.

11 Besuch bei HIT RADIO FFH Christian Kollmeier berichtet über den Besuch bei Hessens meistgehörtem Radiosender.

Der Kreisausschuss In der ersten Kolumne "Der Kreisausschuss" be- schreibt Elmar Bociek die Aufgaben des Kreises.

12 92. Landestag Einen neuen Landesvorstand und über 100 Anträge gab es in Wiesbaden zu wählen sowie zu beraten.

Wahlkämpfe

14 Alexander Simon Bislang Erster Stadtrat, hofft unser JU-Mitglied bald neuer Bürgermeister Eppsteins zu sein.

15 Wilhelm Speckhardt Der Eschborner Bürgermeister möchte am 22. September in seinem Amt bestätigt werden.

Übersicht

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Editorial

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Verbandsmeldungen

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Impressum

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Schüler Union

Titelfotos: Julian Wolf, facebook.com/JLNWLF

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WesterbachCup 2013

Am Donnerstag, 9. Mai 2013 fand die 8. Auflage des traditionell an Christi-Himmelfahrt ausgetragenen WesterbachCups auf der Westerbach-Sportanlage in Niederhöchstadt statt. Allen meteorologischen Un- kenrufen zum Trotz erfolgte der Anstoß durch den örtlichen Landtagsabgeordneten Christian Heinz bei bestem Fußballwetter. Es spielten insgesamt 20 Hob- bymannschaften in 4 Vorrundengruppen um den be- gehrten Pokal. Nach 48 Kleinfeldpartien stand der Sieger der Hauptrunde fest: Die Mannschaft des Mit- veranstalters „Team MediterraneO“ setzte sich in ei- nem packenden Finale mit 3:2 gegen die Mannschaft „Holzköppe F.C.“ durch und konnte so ihren Erfolg aus dem Jahre 2010 wiederholen. Die Junge Union Esch- born – Mitveranstalter – zog ein sehr positives Fazit. Organisator Bastian Thümmler fasst zusammen: „Der Einsatz zahlreicher Sponsoren und freiwilliger Helfer bei Essen, Getränken, Tombola und Spielleitung hat sich erneut überaus bezahlt gemacht. So werden wir auch in diesem Jahr eine Spende in mittlerer vierstelli- ger Höhe vergeben können.“ Ihren emotionalen Hö- hepunkt jedoch erreichte die Veranstaltung nicht etwa während des Torjubels oder beim Schlusspfiff nach dem spannenden Finale, sondern im Rahmen der Siegerehrung. Im Beisein des Eschborner Bürgermeis- ters Wilhelm Speckhardt wurde dem an Neurofibro- matose erkrankten Spendenempfänger und Mainz05-Fan Alexander Kläser ein Besuch in der Co- face Arena zum nächsten Bundesligaspiel geschenkt. Besonders gerührt waren alle Besucher, als er ein paar Freudentränen verdrücken musste. Dies ließ auch den kantigsten Hobbykicker nicht kalt. Am Ende des Tages gab es jenseits aller sportlichen Ergebnisse bei Hel- fern, Spielern und Gästen eben nur Gewinner, denn Fußball verbindet und gemeinsam spielen wir für einen guten Zweck. (Sebastian Brekner)

EXNERgy-Stadt

Hätte man im Januar die Vorstandsmitglieder der Jun- gen Union Hofheim gefragt, ob sie glauben würden, dass ihr Wahlkampfmittel in Form eines Energyge- tränkes es in sämtliche Regionalzeitungen schaffen würde, dann hätten wahrscheinlich alle dies verneint. Was folgte, ist eine echte Erfolgsgeschichte. Im Zuge des Bürgermeisterwahlkampfes entwickelte der JU- Vorstand eine eigene Idee. Unter dem Motto „EXNER- gy - Neue Energie für Hofheim -“, wurde ein eigenes

gy - Neue Energie für Hofheim -“, wurde ein eigenes Design für ein Energygetränk entwickelt. Die

Design für ein Energygetränk entwickelt. Die Geträn- kedose kam anschließend bei vielen Verteilaktionen zum Einsatz. Ob morgens am Bahnhof, an Verkehrs- ampeln, in der Innenstadt oder Mittwochabends vor dem Hofheimer Kino, überall ist das Exnergy super an- gekommen. Die Aktion war so erfolgreich, dass die JU während des Wahlkampfes eine Nachbestellung or- dern musste und sogar die CDU bestellte für sich ei- gene Dosen mit. Alle Helfer waren insgesamt zufrieden, denn nicht nur die Presseresonanz war sehr groß, sondern auch aus verschieden anderen Kreisen wurde die Aktion gelobt. Solch eine Aktion zeigt deut- lich, was für Potential in unseren eigenen Reihen steckt und dass JUler einem Wahlkampf bedeutenden Schwung verleihen können. (Jan Christopher Henze)

Besuch bei Wintermeyer

Mitte Mai besuchte die Junge Union Flörsheim Axel Wintermeyer in der Hessischen Staatskanzlei. An eine kurze Präsentation zur Geschichte des eindrucksvol- len Gebäudes schloss sich eine Führung durch das Erdgeschoss an. Beeindruckend war die Mischung aus alten Stuckelementen und Lampen aus dem 19. Jahr- hundert sowie der neuen Technik. Hierbei handelt es sich um moderne Lampen, welche teilweise die Räume über Spiegel belichten. Abgerundet wird das histori- sche Gebäude durch viel alte und neue Kunstwerke. Über die Geschichte der Staatskanzlei erfuhren die Teilnehmer außerdem, dass vor Bezug des jetzigen Gebäudes die Mitarbeiter auf acht verschiedene Im- mobilien verteilt waren. Um die Kommunikation in- nerhalb der einzelnen Abteilungen zu verbessern, wurde 2004 das neue Gebäude bezogen. Die Führung führte anschließend noch durch den beeindruckenden Kabinettssaal. Abschließend führte Herr Wintermeyer seine Gäste noch in sein sehr persönlich eingerichte- tes Büro und bot ihnen eine Stärkung an. In geselliger Runde bei Schnitzel und Riesling konnten die Flörshei- mer nun zu ihren wichtigen Themen kommen: Wirbel- schleppen und Fluglärm, Bürgerinitiativen und Dachziegel sowie die Eröffnung der neuen Bahnunter- führung und ihre Relevanz für Flörsheim. Obwohl rund ein Drittel der Teilnehmer aus Hofheim kamen, stand die Flörsheimer Flughafenproblematik klar im Vordergrund und wurde von Herrn Wintermeyer auch zufriedenstellend behandelt. Im Laufe des Gesprächs wurden aber dennoch verschiedene weitere Themen- felder angesprochen, wie beispielsweise die Grünen und der Mittelstand oder der Landestag der Jungen Union Hessen am Pfingstwochenende. Als Fazit lässt sich sagen, dass die einstündige Führung allen einen guten Einblick in das bis dato unbekannte Innere der Staatskanzlei bot. (Dorothea Thimm)

Perspektivwechsel

Die Junge Union Hattersheim hat eine neue Devise. Unter dem Motto „Perspektivwechsel für Hatters- heim“ soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass in ihrer Stadt einiges schief läuft. Die Hattersheimer JUler wollen mehr darauf bauen auch neue Wege zu gehen und alte Gewohnheiten zu überdenken. Pas- send eingekleidet mit ihren neuen T-Shirts sollen bei ihren monatlichen Stammtischen die Problemthemen angesprochen sowie der Dialog zwischen den weite- ren Stadtverbänden des Main-Taunus-Kreises gestärkt werden. Es gibt allerdings eine weitere Neuerung im Stadtverband. Zum neuen Geschäftsjahr hat der Vor- sitz gewechselt. Patrick Winter war fünf Jahre lang Vorsitzender der JU Hattersheim und bleibt als Beisit- zer weiterhin aktiv im Vorstand. Seine Nachfolgerin ist die 19-jährige Studentin Laura Marsch. Patrick hat

„Die JU ist aus der Hattersheimer CDU nicht mehr weg zu denken.“

in seinen Hattersheimer JU-Tagen viel miterlebt und erreicht. So war er damals Teil des neuen Vorstandes, welcher 2005 den inaktiven Stadtverband neu gegrün- det hat. Mit Veranstaltungen wie Fußballturnieren, Verteilaktionen oder politischen Filmabenden mit an- schließendem Grillen wurde die Präsenz der JU in Hattersheim gestärkt. Doch das wohl wichtigste Pro- jekt war der Kampf die Hattersheimer JUler-Stimme zu stärken. Heute sind die JUler aus der Hattershei- mer CDU nicht mehr wegzudenken, so sind vier junge Politiker derzeit Hattersheimer Stadtverordnete. Für sein Engagement möchten sich die Mitglieder, und vor allem der Vorstand, bei Patrick bedanken! Einen Ter- min sollten sich jetzt schon alle vormerken – am 25. Oktober 2013 feiert die Junge Union Hattersheim ihr 60-jähriges Bestehen. (Laura Marsch)

Eppstein neu entdecken

Im neuen Jahr hat die Junge Union Eppstein das neue Gewerbegebiet West sowie einige Feuerwehrwachen in ihrer Stadt besucht. Anfang März informierte sich die JU, gemeinsam mit Bürgermeisterkandidat Alex- ander Simon über den Bebauungsfortschritt des Ge- werbegebiets West. Bei der Begehung des neuen Wirtschaftsstandorts standen sowohl die bereits ver- kauften als auch die noch zu vermarktenden Grund- stücke im Vordergrund. Ende April hat eine internationale Nussrösterei den ersten Spatenstich gemacht. Wenige Wochen später stand für die JU

dann ein Besuch bei den Feuerwehrwachen in Alt- Eppstein und Vockenhausen an. Ziel der Veranstal- tung war es, ein genaueres Bild eines Alltags der vie- len ehrenamtlichen Feuerwehrleute zu erhalten. Außerdem informierten sich die JUler über die jewei- lige räumliche Situation sowie über den Zustand von Fahrzeugen und Geräten. Auch hier nahm Alexander Simon teil. Besonders eindrucksvoll fanden die Teil- nehmer vor allem die enorme Zahl an abgeleisteten Arbeitsstunden im vergangenen Jahr. Bei insgesamt 212 Einsätzen wurde eine Arbeitszeit von 2.070 Stun- den erreicht, das gesamte ehrenamtliche Engagement machte sogar eine Zeit von fast 20.000 Stunden aus. Positiv ist auch, dass alle Ehrenamtlichen für jede Art von Einsatz bestens geschult sind, unabhängig davon, ob es sich um einen Einsatz auf der Bundesautobahn, einen Brand oder Wasserschaden handelt. Insgesamt konnten sich die jungen Politiker einen guten Über- blick über die verschiedenen Tätigkeitsfelder ver- schaffen. Die JU Eppstein wünscht, dass die Freiwillige Feuerwehr von den Bürgern noch mehr honoriert wird und auch in Zukunft weiterhin junge Menschen sich dort engagieren. Es sollte außerdem nicht vergessen werden, welchem psychischen Druck und anderen Ge- fahren die Feuerwehrmänner sich immer wieder aus- setzen. Doch auch hier gilt: Die Feuerwehr ist ein Lebensgefühl. (Konstantin Piotrowski)

Valentinstreffen

Jedes Jahr hilft die Junge Union Kelkheim beim tradi- tionellen Valentinstreffen der CDU mit. Diesmal sprach Finanzexperte Friedrich Merz vor mehr als 500 erschienenen Besuchern. Als Hauptredner des Tref- fens referierte Merz über „Deutschland und Europa in der Welt", sowie über den bevorstehenden Wahlkampf der CDU. Er machte in seiner Rede klar, dass dieses „Superwahljahr“ nur mit Hilfe aller Mitglieder aller Ebenen zu gewinnen sei. Viel wichtiger sei aber auch, dass die CDU „klare Kante" zeigt und um die Gunst der Nichtwähler kämpft, denn sie bilden immer mehr die stärkste Kraft bei Wahlen. Die JU freut sich jetzt schon auf das nächste Valentinstreffen im kommen- den Jahr. (Lavinia Schrage)

6 Mein Taunus Ausgabe Juni 2013

Herausgeber und Verlag Junge Union Main-Taunus Frederic Schneider (V. i. S. d. P.) Hattersheimer Str. 46 65719 Hofheim am Taunus

Chefredakteurin

Laura Marsch

Layout

Frederic Schneider

Autoren dieser Ausgabe Elmar Bociek, Tobias Bülter, Sebastian Brekner, Jan Christo- pher Henze, Christian Kollmeier, Konstantin Piotrowski, Lavi- nia Schrage, Dorothea Thimm

Lektorat Roland Mittmann, Bad Homburg

Druck Westfalia Verlag GmbH, Eggertstr. 17, 33100 Paderborn

Alle Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages. Alle Angaben ohne Gewähr. „Mein Taunus“ erscheint zweimal im Jahr gedruckt und digital.

Bezirksvorsitzender aus dem MTK

(v. li.) Ex-Landesvorsitzender Ingmar Jung, Andrea Dietl, Mathias Völlger, Jens Fleck, Dominik Schöneberger, Sina Marzinski

Aller guten Dinge sind drei: So auch am 3. März um 15 Uhr, als sich die Junge Union Nassau zum Bezirkstag in der Bad Homburger Erlenbachhalle traf. Nach vier Jahren Amtszeit verabschiedete sich mit Dietrich Bu- be (Hochtaunus) ein Freund der Jungen Union Main- Taunus von seinem letzten JU-Vorstandsamt. Er bilan- zierte einen gut aufgestellten Bezirksverband, dem es auch in den letzten Jahren, trotz manchmal mäßiger Teilnehmerquoten gelang, als "Dienstleister für die Kreisverbände" zu wirken. Im Bezirksverband Nassau sind neben Hochtaunus und Main-Taunus auch die Kreisverbände Limburg-Weilburg, Rheingau-Taunus sowie Wiesbaden organisiert. Neuer Bezirksvorsitzen- der ist Jens Fleck, der zugleich auch (weiterhin) Nassau und damit den Kreisverband Main-Taunus im Landesvorstand vertritt. Er sagte zu, das Erbe Bubes

fortsetzen zu wollen, aber an der einen oder anderen Stelle andere Akzente zu setzen. Die Klausurtagung des Bezirksvorstandes und aller Kreisvorstände solle etwa in die Mitte des Jahres gelegt werden. Als stell- vertretende Bezirksvorsitzende wurden Andrea Dietl (Rheingau-Taunus) und Mathias Völlger (Hochtaunus) gewählt. Als einziger aus Bubes Vorstand ist Dominik Schöneberger (Limburg-Weilburg) wieder angetreten, der in seinem Amt als Bezirksschatzmeister bestätigt wurde. Sina Marzinski aus Wiesbaden ist neue Be- zirksgeschäftsführerin. Aus dem MTK sind außerdem Tobias Ruppert als Kassenprüfer und Alexander Kurz als ordentliches Mitglied des dreiköpfigen Bezirks- schiedsgerichtes gewählt worden. Traditionell wurden auf dem Bezirkstag auch die Nominierungen für den Landestag vorgenommen. (Frederic Schneider)

Am Ostersamstag veranstaltete die Junge Union Flörsheim zum zweiten Mal eine Ostereiersuche für Kinder im Stadtgarten. Zu Beginn der Veranstaltung sprach der Erste Stadtrat Markus Ochs ein paar Wor- te. Anschließend eröffnete die Vorsitzende der Jungen Union Flörsheim, Dorothea Thimm, die wilde Suchak- tion. Ausgerüstet mit kleinen Körbchen rannten die Kinder los. Strahlende Kinderaugen und zufriedene El- tern waren zu beobachten, während die Kleinen die 250 versteckten Eier fanden und sich zwischendurch mit ein paar Goldbären stärkten. Viele der anwesen- den Familien hatten bereits letztes Jahr teilgenommen und bedankten sich bei der Jungen Union für die ge- lungene Aktion. Auch im nächsten Jahr soll die Such- aktion wiederholt werden. Hoffentlich mit besserem Wetter zu Ostern, sodass die Kleinen noch mehr Spaß am Spiel haben können. (Dorothea Thimm)

Ostereisuche mit Kindern

Service für Schüler

In dieser Kolumne will die Schüler Union MTK darüber informieren, welche Neuigkeiten es aus dem Kreisver- band oder dem Landesverband gibt. Das aktuellste Thema ist derzeit der neue Servicebereich der SU Hessen, welcher seit dem 24. April 2013 online ist. Das Angebot zielt darauf ab, Schülern Unterstützung in alltäglichen Lebenslagen zukommen zu lassen und die Kompetenzen des Landesverbandes zu erweitern. Die SU MTK hat dabei die wichtige Aufgabe die Web- site zu betreuen. Der Service wird in zwei Kategorien unterteilt, einmal die Beratung sowie die Organisati- on. Die Beratung sieht wie folgt aus: Innerhalb von 24 Stunden sollte jede Anfrage beantwortet sein. Fragen können zum Thema Schulrecht gestellt werden, oder wir helfen bei der Auswahl von Stipendien und Aus- landsprogrammen. Außerdem geben wir Tipps, was bei Bewerbungen zu beachten gilt. Die SU MTK gehört zu den Kreisverbänden, die bei regelmäßiger Routine für den 24-Stunden-Dienst verantwortlich sind. In der

für den 24-Stunden-Dienst verantwortlich sind. In der Innerhalb 24 h : Auf einer Seite bietet die

Innerhalb 24 h: Auf einer Seite bietet die SU Schülern Hilfe an

24 h : Auf einer Seite bietet die SU Schülern Hilfe an Organisation geht es darum,
24 h : Auf einer Seite bietet die SU Schülern Hilfe an Organisation geht es darum,

Organisation geht es darum, dass wir Schülern und Schülervertretungen anbieten sie bei ihrer Planung und Durchführung von Seminaren, Podiumsdiskussio- nen und anderen Veranstaltungen zu unterstützen. Die Hilfe wird dann von den jeweiligen Kreisverbän- den durchgeführt. Außerdem gehört weiterhin zu un- serem Service, interessierten Schülern, die bereits wissen wollen, wie genau das Lernen an der Universi- tät funktioniert, Studenten zu vermitteln. Diese ver- stehen sich als „Betreuer“ und sollen den Schülern die Lebens- und Lernabläufe einer Universität zeigen, um dadurch den Schülern einen besseren Eindruck vor Antritt des Studiums zu bieten. Unser Service ist selbstverständlich kostenlos und unverbindlich. Soll- ten nun Fragen aufgekommen sein oder Ihr Interesse habt, unsere Serviceleistungen in Anspruch zu neh- men, dann besucht unsere Website unter http://su- hessen.de/service/ oder schreibt uns direkt unter der E- Mail-Adresse service@su-hessen.de. (Tobias Bülter)

Wahlkampf

Für die anstehende Bundes- tagswahl am 22. September hat der Kreisverband eine koordinierende Arbeitsgrup- pe „Bundestagswahlkampf“ in das Leben gerufen. Je ein Vertreter der Stadt- und Ge- meindeverbände sowie der Kreisvorsitzende der Schüler

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Union Main-Taunus gehören dem Gremium an. Da es im Bundestagswahlkreis 181 Überschneidungen der Kreisgrenzen Hochtaunus und Main-Taunus gibt, neh- men auch Vertreter aus Königstein, Kronberg und Steinbach an den Sitzungen teil. Geleitet wird die AG von den beiden Kreisvorsitzenden Frederic Schneider (Main-Taunus) und Sebastian Sommer (Hochtaunus). Ziel ist es, Synergien im Riesenhuber-Wahlkampf zu schaffen. (Frederic Schneider)

Auf den Spuren Adam Opels

Opel in Rüsselsheim ist eine hessische Erfolgsge- schichte. Ende März besuchten rund 30 Teilnehmer auf Einladung der Adam Opel AG und der Jungen Union Main-Taunus das Werksgelände. Jan Christo- pher Henze berichtet.

Wenn man die rund 30 Teilnehmer zu Beginn unserer Tour in Rüsselsheim gefragt hätte: „Was war das erste Gerät, das die Firma Opel gebaut hat?“, wäre die wahrscheinlichste Antwort „das Automobil“, vielleicht noch „Motorrad“ oder „Fahrrad“ gewesen. Doch das erste Produkt des Konzerns war tatsächlich die Näh- maschine. Von 1862 bis 1911 produzierte Opel rund eine Million Nähmaschinen, wie wir von Herrn Uwe Mertin, der uns durch die Oldtimer Werkstatt führte, erfahren durften. Gegründet von Adam Opel feierte das Unternehmen letztes Jahr seinen 150. Geburtstag und gehört damit zu den Traditionsunternehmen in Deutschland. Nach den Nähmaschinen entwickelte Opel Fahrräder und war in den 1920er Jahren der weltweit größte Fahrrad-Produzent. Erst 1899, unter der Leitung Adam Opels Söhne, stieg Opel auch in die Automobilbranche ein. Zwar glichen die ersten Autos eher motorisierten Kutschen, doch rasch wurden die Fahrzeuge moderner, schneller und in höheren Stück- zahlen produziert. Diese erreichte die Firma durch Fließbandarbeit, welche schließlich auch den amerika- nischen Autobauer GM 1929 dazu veranlasste Opel zu übernehmen. Auf unserem Rundgang durften wir au- ßerdem die verschieden Baureihen Kadett, Rekord und Manta bewundern und in sämtlichen Fahrzeugen selbst Probe sitzen. Zwischen alten Wagen, neuen Messestücken und sogar Rennwagen, fand doch schnell jeder Teilnehmer sein Lieblingsauto, welches er gerne mitgenommen hätte. Besonderes Augenmerk fiel auf die Mopetta, ein Einpersonenfahrzeug mit Plastikdach zum Zuschieben. Vor allem bei den weibli- chen Teilnehmern stieß dieses Modell auf Verzückung

Video vom Opel-Besuch:

https://vimeo.com/62928010

und es brachte sogar Opel-Mitarbeiter zum Nachden- ken, ob dieses Fahrzeug in Zukunft noch einmal in ähnlicher Form auf den Markt kommen könnte. Nach der Führung folgte ein Vortrag, bei dem uns präsen- tiert wurde, wie sich das Unternehmen für die Zukunft rüsten möchte, Stichwort: Elektromobilität. Hier ein Beispiel für eine erste Antwort des Konzerns: der Opel Ampera, momentan bereits auf dem Markt für rund 42.000 Euro. Er gehört zu den sogenannten E-REV-Wa- gen, Elektroautos mit erweiterter Reichweite, die durch einen zusätzlichen Benzinmotor ermöglicht wird. Während ein reines Elektroauto mit seiner Bat- terieladung rund 100 Kilometer weit kommt, sind es beim Ampera nur rund 70 Kilometer, mit seinem Ben- zinmotor jedoch können bis zu 500 km erreicht wer- den. Dadurch ist der Ampera alltagstauglicher und vor allem kundenorientierter. Man sieht deutlich, dass „reine“ Elektroautos momentan nicht für weite Fahr- ten geeignet sind, bei Ladezeiten von 10 Stunden bräuchte man von Frankfurt nach Berlin einen Tag und 21 Stunden. Aber mehr geben die Lithium-Ionen-Bat- terien momentan nicht her und mehr Batterien kann man auch nicht in das Auto bauen, da, wenn man eine Reichweite von 500 Kilometer sicherstellen wollte, al- leine nur dieses System mindestens 830 Kilogramm wiegen würden. Im Vergleich dazu wiegt momentan das gesamten System eines Benzintankes nur rund 43 kg. Weitere Planungen steckt Opel auch in reine Hy- bridfahrzeuge, welche mit Wasserstoff betrieben wer- den und als Abgas nur Wasserdampf produzieren. Ein großer Vorteil ist die Betankung: in nur rund drei Minuten kann die Fahrt weitergehen und „schlägt“ so- mit sämtliche Batterie-Ladezeiten. Der Besuch bei Opel war also folglich eine Reise zwischen der Ver- gangenheit und der Zukunft, die allen Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht hat und gezeigt hat, wie wich- tig das Automobilunternehmen Opel für den Standort Rüsselsheim und unsere Region ist.

Mein Taunus Ausgabe Juni 2013

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Gemeinsam in Frankfurt/Rhein-Main

Von Martin-Benedikt Schäfer und Frederic Schneider

In der globalen Welt rücken Metropolregionen immer weiter in das Zentrum der wirtschaftlichen Betrach- tung. Sie gelten als Motoren der sozialen und vor al- lem wirtschaftlichen Entwicklung eines ganzen Landes. Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zählt heute zu den wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland und Europa. Sie umfasst Teile von drei Bundesländern, sieben kreisfreie Städte, 18 Landkrei- se und 468 Städte und Gemeinden. Auf nur vier Pro- zent der Gesamtfläche Deutschlands konzentriert sich ein Anteil von 6,8 Prozent der Bevölkerung. Besonders hervorzuheben ist die Wirtschaftskraft – getragen von rund drei Millionen Arbeitsplätzen. Sie beträgt 8,4 % der gesamten Bruttowertschöpfung Deutschlands. In Frankfurt lag das Bruttoinlandsprodukt bei rund 79.000 Euro je Einwohner. In der Auflistung folgt als bester Kreis der Main-Taunus mit rund 40.000 Euro Bruttoinlandsprodukt je Einwohner. Die Frankfurter Skyline ist das Symbol für den wichtigsten Finanz- und Handelsplatz Deutschlands (und neben London auch Europas) und für eine sehr stark international ausge- richtete Wirtschaft. Doch neben Banken und Versi- cherungsunternehmen sind in der Region Frankfurt/Rhein-Main eine hohe Zahl weltweit agie- render Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen ansässig, sodass die Wirtschaftskraft der ge- samten Region auf einer Vielzahl solider und zu- kunftsorientierter Standbeine steht. Zahlreiche Hochtechnologiefirmen, Hochschulen und For- schungseinrichtungen, Chemie- und Pharmaunter- nehmen und die drittgrößte Messe der Welt machen die dienstleistungsstarke Region zu einem der zu- kunftsorientiertesten Wirtschaftsräume in Deutsch- land. Außerdem ist die Region auch ein Medien- und

Kreativstandort. Zahlreiche Verlage und Werbeagen- turen sowie Medienunternehmen schaffen als Zu- kunftsbranchen viele neue Arbeitsplätze. Schließlich nimmt die Region auch eine Schlüsselposition in der nationalen und europaweiten IT-Infrastruktur ein. Da- bei spielen vor allem auch mittelständische Unterneh- men eine wichtige Rolle. Die zentrale Lage in Deutschland und Europa sowie eine hervorragende Infrastruktur sind die Standortvorteile der Region. Der Flughafen Frankfurt ist eine der Drehscheiben des Weltluftverkehrs. Ein enges Autobahn- und Eisen- bahnnetz und die Wasserstraßen auf Rhein und Main bilden die entscheidenden Transportwege für die ge- samte Wirtschaft. Hinzu kommt ein weitverzweigter öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), der zu einer hohen Verflechtung der gesamten Region führt. All das führt dazu, dass vor allem wir als politisch Enga- gierte zusammenrücken müssen, um gemeinsam an der Fortentwicklung des Projektes Frankfurt/Rhein- Main zu arbeiten, das unsere Wirtschaftskraft und da- mit den Wohlstand unserer Bürgerinnen und Bürger sichert.

mit den Wohlstand unserer Bürgerinnen und Bürger sichert. Martin-Benedikt Schäfer ist Vorsitzender der Jungen Union

Martin-Benedikt Schäfer ist Vorsitzender der Jungen Union Frankfurt-Süd und stellv. Kreisvorsitzender der JU Frankfurt. Er ist Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat 5 (Niederrad, Ober- rad, Sachsenhausen). Frederic Schneider ist Kreisvorsitzender der Jungen Union Main-Taunus und Stadtverordneter in Esch- born.

Besuch bei FFH

Das Beste der 80er, 90er und das Beste von heute be- kamen die interessierten JUler aus dem Main-Taunus- Kreis zu hören, als sie Ende April den Radiosender Hit Radio FFH in Bad Vilbel besuchten. In der Tat be- schreibt dieser Slogan auch die Geschichte des Unter- nehmens, denn 1989 in Frankfurt-Rödelheim gegründet, avancierte es in den 90er Jahren zum hes- sischen Branchenkrösus und zog 2001 schließlich nach Bad Vilbel um. Neben dem Hauptsender FFH fin- den hier ebenso die beiden Radiosparten planet radio und Harmony fm Platz für die Redaktion, die Produk- tion und die Sendestudios. Auch das Musikarchiv mit insgesamt mehr als 70.000 CDs ist in Bad Vilbel zu fin-

mit insgesamt mehr als 70.000 CDs ist in Bad Vilbel zu fin- den. FFH-Mitarbeiterin Anika Kindervater

den. FFH-Mitarbeiterin Anika Kindervater führte die Gruppe Jungpolitiker mit dem nötigen Witz durch die Räume und konnte die eine oder andere Anekdote aus der FFH-Geschichte erzählen. So leitet der Geschäfts- führer Hans-Dieter Hillmoth zum Beispiel an Weih- nachten höchstpersönlich durch das Programm, damit die Mitarbeiter zuhause das Fest genießen können. Der Geschäftsführer hatte es sich auch nicht nehmen lassen, die JUler persönlich vor seinem Büro zu emp- fangen, um aus seiner Perspektive über das Unterneh- men zu berichten. Einen Gruß über den Staumelder durften wir zwar nicht absenden („Autobahn A5 – Es grüßt die Junge Union“ oder so ähnlich), dennoch war es ein sehr unterhaltsamer und informativer Mon- tagnachmittag beim erfolgreichsten hessischen Ra- diosender. (Christian Kollmeier)

Der Kreisausschuss

Derzeit sitzen die JU-Mitglieder Elmar Bociek und Flori- an Glawe im Kreisausschuss. Elmar gibt uns einen klei- nen Einblick über die Themenvielfalt und Informationen, welche Verantwortlichkeiten der Main-Taunus-Kreis hat.

Der Main-Taunus-Kreis ist der Zusammenschluss von insgesamt 12 Städten und Gemeinden. Die Aufgaben sind vielfältiger Natur und reichen von der Kfz-Zulas- sung über die Sozialhilfeleistungen und Bauauf- sichtstätigkeit bis hin zur Schulträgerschaft. Finanziert wird der Kreis hauptsächlich durch Zuwei- sungen des Landes und die Kreis- und Schulumlage, die aus den Gewerbesteuereinnahmen der Städte und Gemeinden generiert werden. Neben den angespro- chenen Aufgaben der Kernverwaltung ist der MTK Ge- sellschafter einer Reihe von Unternehmungen, dazu zählen der RMV, die MTV, die RMA, die GRKW (Ge- sellschaft zur Rekultivierung der Kiesgruben in Weil- bach) und viele weitere. Die bedeutendste Unternehmung, die dem Kreis zu 100% gehört, sind die Main-Taunus-Kliniken. Sie leiden derzeit unter ei- nem hohen Defizit, denn der diagnostizierte Jahres- fehlbetrag im Jahr 2012 soll 10,5 Mio. Euro betragen. Auch der Wechsel der Geschäftsführung führte dazu, dass die Kliniken in den letzten Monaten immer öfter in den Schlagzeilen standen. Dennoch sind die Klini- ken ein wichtiger Baustein der medizinischen Nahver- sorgung. Unter der Federführung des Aufsichtsrats- vorsitzenden Landrat Cyriax eingeleiteten Maßnah- men sollen die Hospitale bald wieder in ruhigere Fahr- wasser gelangen. Ein weiteres und sehr wichtiges Thema ist die Bildung. Der MTK investiert auch zu- künftigt viel Geld in die Schullandschaft um die Bil- dungsqualität und -vielfalt weiterhin zu stärken und auszubauen. Nur so können wir unsere gute Aus- gangslage im Wettbewerb der Regionen festigen.

18. und 19. Mai 2013 in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Landestag 2013

Landestag: Das bedeutet zwei Tage intensive Debat- ten gepaart mit Spaß und dem Treffen bekannter Gesichter. Laura Marsch mit einem Rückblick auf ein Pfingstwochenende in Wiesbaden.

Der Landestag der Jungen Union Hessen war ein Wo- chenende voller Emotionen, Entscheidungen und Ge- selligkeit. Dieses Jahr trafen sich die zirka 400 teilnehmenden JUler in der Landeshauptstadt Wiesba- den. Wie gewohnt sollte am Pfingstwochenende über Anträge beraten, am Speed-Dating teilgenommen und wie diesmal auch der neue Landesvorstand gewählt werden. Der Kreisverband Main-Taunus war mit zehn Delegierten und einigen Gästen vollständig anwe- send. Die wohl spannendste Frage an diesem Wochen- ende war, wer neuer Landesvorsitzender der JU Hessen wird. Denn nach vier Jahren Landesvorsitz musste Ingmar Jung sein Amt altersbedingt niederle- gen. Es war ein Abschied mit einem weinenden und la- chenden Auge, denn eins lässt sich sagen: Ingmar hat in seiner JU-Karriere eine Menge erreicht. Die wohl wichtigsten Themen für die Junge Union Hessen wa- ren die Schuldenbremse und die Zulassung eigener Delegierter auf dem CDU-Landesparteitag. Dement- sprechend wollte ihn während den beiden Sitzungsta- gen so schnell niemand gehen lassen. Viele Gäste aus befreundeten JU-Landesverbänden sprachen noch ein paar dankende Abschiedsworte an Ingmar. Auch CDU- Politiker wie Peter Beuth und Volker Bouffier bedank- ten sich für die Arbeit des jungen Politikers und freu- en sich besonders auf die weitere Zusammenarbeit in der CDU. Die Delegierten entschieden sich anschlie- ßend mit einer deutlichen Mehrheit von fast 90 Pro- zent für Stefan Heck als neuen Landesvorsitzenden. Der Mittelhesse möchte auch weiterhin, dass die Jun- ge Union Hessen ein starker Landesverband bleibt und hat sich deshalb einige Ziele für die kommenden zwei oder mehr Jahre gesetzt (siehe Infobox). Lena Ar- noldt (stellv. Landesvorsitzende) und Andreas Hof- meister (Schatzmeister) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Roland Mittmann und Ulf Homeyer vervoll- ständigen die Stellvertreter-Riege. Nach den Wahlen folgte das Speed-Dating, bei dem alle Teilnehmer der Veranstaltung CDU-Politikern Fragen zu ihrem The- mengebiet stellen konnten. So waren beispielsweise EU-, Bildungs- oder Umwelt-Politiker anwesend. Mit dem geistlichen Grußwort endete danach der erste Sitzungstag. Doch die Veranstaltung war so schnell noch nicht zu Ende, denn abends wurde erst einmal gemeinsam gefeiert. Es ist immer wieder toll zu beob- achten, wie viel Spaß die JUler aus allen hessischen Kreisverbänden haben. Sei es bei Gesprächen oder auf der Tanzfläche – jeder konnte den Abend zu seinen Vorstellungen gestalten. Zum Abschluss des Landes- tages folgte am Sonntagvormittag die Antragsbera- tung. Sollte jemand noch müde gewesen sein von der

Party am Abend zuvor, hatte dieser keine Zeit zum Ausruhen. Denn die Delegierten diskutierten viel und intensiv über die über hundert eingereichten Anträge. Die wohl prägnantesten Themen waren die Homoehe und die Abtreibung. Hier gehen die Meinungen der JUler heftig auseinander, dies merkte man nicht nur an der Länge der Diskussion, sondern auch daran, dass sehr emotional argumentiert wurde. Schlussendlich wurde man sich zunächst bei dem Antrag zur Abtrei- bung überhaupt nicht einig, sodass bei dem Antrag auf Verweisung ein Hammelsprung nötig war. Auch bei der Abstimmung zur Homoehe gab es nur ein knappes Ergebnis für die Befürworter der Gleichstellung. Damit endete der Landestag 2013. Es war ein Wo- chenende voller Emotionen, Entscheidungen und Ge- selligkeit und wir freuen uns jetzt schon auf den kommenden. Wir sind gespannt wer das nächste Mal Ausrichter sein wird!

Der neue Landesvorsitzende: Dr. Stefan Heck

sein wird! Der neue Landesvorsitzende: Dr. Stefan Heck Stefan ist 30 Jahre alt und war zuvor

Stefan ist 30 Jahre alt und war zuvor Bezirksvorsit- zender von Mittelhessen. Er studierte Jura in Mar- burg, Speyer und Krakau. Heute arbeitet der Landesvorsitzende als Rechtsanwalt in einer Wirt- schaftskanzlei in Frankfurt am Main. Für ihn ist an der Jungen Union wichtig, dass diese die Interessen der jungen Generation in die CDU sowie ins Land Hessen einbringen. Stefan kandidiert im September

ins Land Hessen einbringen. Stefan kandidiert im September als Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Marburg- Biedenkopf.

als Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Marburg- Biedenkopf. Seine Ziele für die JU Hessen sind: ein klares Bekenntnis zur Europäischen Union und zum christlichen Glauben, sowie mehr junge Menschen für Politik zu begeistern. (Laura Marsch)

„Mein Alter ist nicht von Nachteil“

Mein Taunus: Du bist Mitglied in der Jungen Union, was hat Dich damals dazu bewegt einzutreten? Alexander Simon: Politik hat mich sehr früh schon in- teressiert, dabei spielt sicherlich auch meine Familie eine Rolle. Ich komme aus einer politischen Familie, mit CDU-Hintergrund. Es war 1997, als mich Bekann- te zu einer Jahreshauptversammlung mitgenommen hatten und mich gleich als Schriftführer nominierten. Mit der Zeit wurde ich schließlich Stadtverbandsvor- sitzender und habe weitere Ebenen durchlaufen. Mein Interesse an Politik ist in dieser Zeit stetig gewachsen.

Was verbindest Du mit der JU? Ich habe viel in meiner aktiven JUler-Zeit gelernt, wie beispielsweise Politik von ihren verschiedenen Facet- ten zu erleben. Gerade für Themen wie Schulpolitik habe ich mich damals wie heute faszinieren können. Sehr schön waren auch die Erlebnisse während des Wahlkampfes für Roland Koch. Ich würde sagen, dass er und Helmut Kohl zu meinen politischen Vorbildern gehören.

Nun bist Du von der CDU als Bürgermeisterkandidat in Eppstein nominiert worden. Siehst Du Dein Alter als ein Nachteil an? Nein, ich denke nicht, dass mein Alter ein Nachteil sein wird. Es ist wichtig, mit Leidenschaft und Vision die Aufgabe eines Bürgermeisters zu erfüllen. Ohne- hin stellt sich die Frage, ob man wirklich zu jung sein kann, um Bürgermeister zu werden.

Was zeichnet Dich demnach besonders aus für die Aufgaben des Bürgermeisters? Ich bin Eppsteiner. Mir liegen die Stadt und unsere Bürger sehr am Herzen, deshalb möchte ich Eppstein voranbringen und ich glaube, dass auch mein Alter zu

einer neuen Kontinuität beitragen wird. Dadurch be- gegne ich gewissen Situationen unbefangener und ge- he auch neue Wege.

Welche Ziele hast Du für Eppstein? Es sind drei wichtige Bereiche. Erstens ist auch bei uns das Thema Schulden von enormer Bedeutung. Gerade im Hinblick auf die Schuldenbremse müssen wir wei- tere Einschnitte machen. Wir als Politiker haben die Verantwortung, unsere nachfolgende Generation zu schützen. Nur dann können die Kommunen auch in Zukunft noch wirtschaftsfähig bleiben. Zweitens liegt mir besonders am Herzen mehr junge Familien für Eppstein zu gewinnen. Ich erhoffe mir, junge Familien durch neue Wohngebiete und Jobangebote langfristig für Eppstein zu begeistern. Als letzter Punkt soll unser Wahrzeichen – die Burg – weiterentwickelt werden. Die Burg steht in gewisser Weise für unsere Vergan- genheit. Bei der Planung für die Zukunft sollte die Ge- schichte der Stadt Eppstein nicht völlig vergessen werden. Moderne hat immer auch etwas mit der Ver- gangenheit zu tun.

Abschließend: Welche drei Dinge sind Dir wichtig? Ich wünsche mir, dass der Wahlkampf unter allen Um- ständen fair bleibt, dass ich die Möglichkeit bekomme, Eppstein im Sinne der Bürger voranzubringen und weiterhin noch ein paar Freiräume für private Termine habe.

Vielen Dank für das Gespräch und wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg für Deinen Wahlkampf!

Die Fragen stellte Laura Marsch. Fotos: Frederic Schneider

Alexander Simon 32 Jahre, Kandidat für Eppstein Wilhelm Speckhardt 54 Jahre, Kandidat für Eschborn 22.09.

Alexander Simon 32 Jahre, Kandidat für Eppstein

Wilhelm Speckhardt 54 Jahre, Kandidat für Eschborn

22.09.

Wilhelm Speckhardt 54 Jahre, Kandidat für Eschborn 22.09. 32 Jahre jung, Eppsteiner „Bub“ Alexander Simon ist
Wilhelm Speckhardt 54 Jahre, Kandidat für Eschborn 22.09. 32 Jahre jung, Eppsteiner „Bub“ Alexander Simon ist

32 Jahre jung, Eppsteiner „Bub“

Alexander Simon ist am 10. Mai 1981 in Hofheim geboren. Doch aufgewachsen ist er in Eppstein. 1997 tritt der junge Politiker in die Junge Union ein und wird mit 19 zum ersten Mal Stadtverordneter, später ist er Kreisvorsitzender unseres Verbandes. Der 32-Jährige hat seitdem viel in der Eppsteiner Politik erlebt, ist Erster Stadtrat und möchte nun am 22. September Bürgermeister von Eppstein werden. Mit dem Motto „Transparent und bürgernah“ kämpft er für die Zustimmung der Bürger und überzeugt mit seiner Leidenschaft Eppstein voranzubringen. Der gelernte Volljurist ist Fan der Frankfurter Eintracht.

Der gelernte Volljurist ist Fan der Frankfurter Eintracht. Bürgermeister für Eschborn Am 22. September möchten Sie

Bürgermeister für Eschborn

Am 22. September möchten Sie als Bürgermeister bestätigt werden. Wie wollen Sie überzeugen? Mit Verlässlichkeit und einer tragfähigen Zukunfts- perspektive. Das Bauen von Traumschlössern über- lasse ich anderen. Wir müssen Eschborn weiterhin nachhaltig entwickeln und für die Zukunft aufstellen, das heißt gezielte Investitionen in die Infrastruktur, wie zum Beispiel der Bau einer neuen Stadthalle, ei- ner Musikschule oder auch der Süd-Ost-Verbindung, damit die Innenstadt endlich vom Durchgangsver- kehr entlastet wird.

Eschborn ist vor allem eine „reiche“ Kommune. Wie möchten Sie dieses hohe Niveau halten? Mir ist es in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, namhafte Unternehmen und Projektent- wickler von den Vorteilen Eschborns zu überzeugen. Diese Investitionen und Ansiedlungen bringen uns voran, aber auch die Bestandspflege dürfen wir nicht vernachlässigen. Wir haben eine hervorragende Wirtschaftsförderung und pflegen gute Netzwerke.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit neben der Politik? Ich unternehme gerne mit meiner Frau und auch mit Freunden Ausflüge in die Region. Bei einem Glas Wein im Rheingau sitzen, den Blick auf den Main ge- nießen oder das reichhaltige Kulturangebot nutzen, das sind Aktivitäten, die mir den notwendigen Aus- gleich bringen.

Was verbindet Sie mit der Jungen Union? Mit der JU gibt es gerade in Eschborn seit vielen Jah- ren ein gutes und enges Verhältnis. Dies lässt sich leicht an der Vielzahl der Stadtverordneten ablesen, die der JU angehören. Die JU hat mich bisher in all meinen Wahlkämpfen sehr unterstützt und ich weiß, ich kann auch im September wieder auf sie zählen.

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