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Daten in ERP & SAP

Stammdaten vs. Bewegungsdaten

Daten in ERP & SAP Stammdaten vs. Bewegungsdaten
Daten in ERP & SAP Stammdaten vs. Bewegungsdaten
Stammdaten vs. Bewegungsdaten  Stammdaten sind Daten, die über einen längeren Zeitraum unverändert bleiben 

Stammdaten vs. Bewegungsdaten

Stammdaten vs. Bewegungsdaten  Stammdaten sind Daten, die über einen längeren Zeitraum unverändert bleiben 
Stammdaten vs. Bewegungsdaten  Stammdaten sind Daten, die über einen längeren Zeitraum unverändert bleiben 

Stammdaten sind Daten, die über einen längeren Zeitraum unverändert bleiben

Bewegungsdaten ergeben sich aus einem Geschäftsprozess

Stammdaten sind (meistens) notwendig, um einen Geschäftsprozess im ERP-System abwickeln zu können, oder stellen zumindest die „Vorlage“ für Daten dar - damit man die Daten nicht immer wieder eingeben muss

Stammdaten referenzieren immer Organisationsstrukturen!

Beispiel (Erfassung eines Kundenauftrags im Verkauf):

Kunde muss im System als Stammdatum gepflegt sein

Das zu verkaufende Produkt (Material) muss im System als Stammdatum gepflegt sein

Der Preis sollte im System als Stammdatum gepflegt sein

Der Auftrag selbst wird ein Bewegungsdatum werden weitere Bewegungsdaten sind der Bestand des Produkts (Materials), die Lieferung, der Transport

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Prof. Dr. Norbert Ketterer HS Fulda

Exkursion: Der Auftragsbearbeitungsprozess  Folie aus “ Methoden (Grundlagen) der WI” 3 Bestellung als Auftrag

Exkursion: Der Auftragsbearbeitungsprozess

Exkursion: Der Auftragsbearbeitungsprozess  Folie aus “ Methoden (Grundlagen) der WI” 3 Bestellung als Auftrag
Exkursion: Der Auftragsbearbeitungsprozess  Folie aus “ Methoden (Grundlagen) der WI” 3 Bestellung als Auftrag

Folie aus Methoden (Grundlagen) der WI”

3

Bestellung als Auftrag eingeben
Bestellung
als Auftrag
eingeben

[Laud]

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Exkursion: Architektur eines integrierten Systems  Folie aus “ Methoden (Grundlagen) der WI” 4 [Laud]

Exkursion: Architektur eines integrierten Systems

Exkursion: Architektur eines integrierten Systems  Folie aus “ Methoden (Grundlagen) der WI” 4 [Laud] Prof.
Exkursion: Architektur eines integrierten Systems  Folie aus “ Methoden (Grundlagen) der WI” 4 [Laud] Prof.

Folie aus Methoden (Grundlagen) der WI”

4

[Laud]
[Laud]

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Stammdaten vs. Bewegungsdaten (2)  Beispiel : Abbildung auf Auftragsabwicklungsprozess 5 Vertriebs- prozess nutzt

Stammdaten vs. Bewegungsdaten (2)

Stammdaten vs. Bewegungsdaten (2)  Beispiel : Abbildung auf Auftragsabwicklungsprozess 5 Vertriebs- prozess nutzt
Stammdaten vs. Bewegungsdaten (2)  Beispiel : Abbildung auf Auftragsabwicklungsprozess 5 Vertriebs- prozess nutzt

Beispiel: Abbildung auf Auftragsabwicklungsprozess

5

Vertriebs- prozess
Vertriebs-
prozess
auf Auftragsabwicklungsprozess 5 Vertriebs- prozess nutzt Tabellen für Bewegungsdaten Tabellen für

nutzt

Tabellen für Bewegungsdaten Tabellen für Stammdaten Select …
Tabellen für
Bewegungsdaten
Tabellen für Stammdaten
Select …

Update/ Insert

Applikation für Vertrieb
Applikation für Vertrieb

Applikation

für Vertrieb

Applikation für Vertrieb
Applikation für Vertrieb

Datenbank des ERP-Systems

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Identifikation von Stammdaten  Identifikation von Stammdaten – Stammdaten können „sprechend“ sein, oder

Identifikation von Stammdaten

Identifikation von Stammdaten  Identifikation von Stammdaten – Stammdaten können „sprechend“ sein, oder
Identifikation von Stammdaten  Identifikation von Stammdaten – Stammdaten können „sprechend“ sein, oder

Identifikation von Stammdaten

Stammdaten können „sprechend“ sein, oder „nicht-sprechend“ kodiert vorliegen

„sprechende“ Stammdaten sind für den Nutzer oftmals intuitiver zu verstehen,

aber systemseitig/ prozessseitig nicht immer optimal sie enthalten Information

über die Semantik des Objekts direkt in der entsprechenden Kodierung

Beispiel: Materialnummern nach gewissem Schema etwa ein Rohmaterial hat immer eine „0“ an einer gewissen Stelle - Beispiel: TTTT0NN

Kodierung der Stammdaten

Durch interne Nummer Nummer wird durch System generiert

Anwender findet ein bestimmtes Stammdatum über Referenzen, wie Texte, Klassifikation

Durch externe Nummer - Nummer wird extern vorgegeben

Anwender findet ein bestimmtes Stammdatum durch Kenntnis der Nummer etwa da die Nummer „sprechend“ kodiert ist

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Stammdaten

Kunden und Lieferanten

Stammdaten Kunden und Lieferanten
Stammdaten Kunden und Lieferanten
Kunden & Lieferantenstamm  Bitte vergleichen Sie auch: Kapitel 4.1 im Buch von Benz! 

Kunden & Lieferantenstamm

Kunden & Lieferantenstamm  Bitte vergleichen Sie auch: Kapitel 4.1 im Buch von Benz!  Prozesse
Kunden & Lieferantenstamm  Bitte vergleichen Sie auch: Kapitel 4.1 im Buch von Benz!  Prozesse

Bitte vergleichen Sie auch: Kapitel 4.1 im Buch von Benz!

Prozesse mit Geschäftspartnern eines Unternehmens:

Beschaffung und Vertrieb von Sach- und Dienstleistungen

Benötigt: Information über Lieferanten und Kunden

Daten werden in SAP in entsprechenden Stammsätzen, mit Bezug auf die Organisationsstrukturen, gepflegt.

Was müssen wir über unsere Kunden/ Lieferanten wissen ?

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Definition Kunde (Debitor)  Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon: – Tatsächlicher oder potenzieller

Definition Kunde (Debitor)

Definition Kunde (Debitor)  Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon: – Tatsächlicher oder potenzieller
Definition Kunde (Debitor)  Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon: – Tatsächlicher oder potenzieller

Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon:

Tatsächlicher oder potenzieller Nachfrager auf Märkten. Kunden können

Einzelpersonen oder Institutionen (organisationales Kaufverhalten) mit

mehreren Entscheidungsträgern sein. Sog. Schlüsselkunden sind aus der Anbietersicht aufgrund ihres Kaufvolumens oder anderen Merkmalen von bes. Bedeutung (Key Account Management).

Definition laut SAP:

Geschäftspartner, mit dem Geschäftsbeziehungen im Hinblick auf die Abgabe von Produkten und/oder Dienstleistungen bestehen können.

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Kundenstamm (Debitorenstamm)  Zentrale Datenhaltung von Kundenstammsätzen in einem SAP-ECC-System – Redundanzen

Kundenstamm (Debitorenstamm)

Kundenstamm (Debitorenstamm)  Zentrale Datenhaltung von Kundenstammsätzen in einem SAP-ECC-System – Redundanzen
Kundenstamm (Debitorenstamm)  Zentrale Datenhaltung von Kundenstammsätzen in einem SAP-ECC-System – Redundanzen

Zentrale Datenhaltung von Kundenstammsätzen in einem SAP-ECC-System

Redundanzen werden vermieden und Pflege findet nur einmalig statt

Wird von verschiedenen Abteilungen zur Durchführung der Businessprozesse genutzt

Kundenstammsätze werden von der Buchhaltung und dem Vertrieb genutzt

Sichten-Konzept

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Sichten bezogen auf Organisationsstrukturen

t 10  Sichten bezogen auf Organisationsstrukturen Vertriebsweg, Sparte, Verkaufsorganisation (Benz, 2011)

Vertriebsweg,

Sparte,

Verkaufsorganisation

Organisationsstrukturen Vertriebsweg, Sparte, Verkaufsorganisation (Benz, 2011) Prof. Dr. Norbert Ketterer – HS Fulda

(Benz, 2011)

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Definition Lieferant (Kreditor)  Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon (nur für Kreditor): – 1. Begriff: a)

Definition Lieferant (Kreditor)

Definition Lieferant (Kreditor)  Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon (nur für Kreditor): – 1. Begriff: a)
Definition Lieferant (Kreditor)  Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon (nur für Kreditor): – 1. Begriff: a)

Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon (nur für Kreditor):

1. Begriff:

a) I.e.S.: Gläubiger einer Unternehmung aus den auf Kredit bezogenen Waren

(Gläubiger).

b) I.w.S.: Gläubiger aller Art, z.B. auch Bank- und Darlehensgläubiger,

Maschinenlieferanten.

2. Buchung: Die Konten der Kreditoren werden in den Büchern des Unternehmens beim Warenbezug erkannt (Gutschrift ins Haben) und bei Begleichung der Rechnung belastet (Lastschrift ins Soll); häufig in Form des

Kontokorrents.

Definition laut SAP:

Geschäftspartner, von dem Materialien oder Dienstleistungen bezogen werden können.

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Lieferantenstamm (Kreditorenstamm)  Zentrale Datenhaltung von Lieferantenstammsätzen in einem SAP-ECC-System –

Lieferantenstamm (Kreditorenstamm)

Lieferantenstamm (Kreditorenstamm)  Zentrale Datenhaltung von Lieferantenstammsätzen in einem SAP-ECC-System –
Lieferantenstamm (Kreditorenstamm)  Zentrale Datenhaltung von Lieferantenstammsätzen in einem SAP-ECC-System –

Zentrale Datenhaltung von Lieferantenstammsätzen in einem SAP-ECC-System

Redundanzen werden vermieden und Pflege findet nur einmalig statt

Wird von verschiedenen Abteilungen zur Durchführung der Businessprozesse genutzt

Lieferantenstammsätze werden von der Buchhaltung und dem Einkauf genutzt

Sichten-Konzept

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Sichten bezogen auf Organisationsstrukturen

Sichten-Konzept 12  Sichten bezogen auf Organisationsstrukturen (Benz, 2011) Prof. Dr. Norbert Ketterer – HS Fulda

(Benz, 2011)

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Frage ….  Warum verlinken wir den Kundenstamm und den Lieferantenstamm mit der Buchhaltung ?

Frage ….

Frage ….  Warum verlinken wir den Kundenstamm und den Lieferantenstamm mit der Buchhaltung ? –
Frage ….  Warum verlinken wir den Kundenstamm und den Lieferantenstamm mit der Buchhaltung ? –

Warum verlinken wir den Kundenstamm und den Lieferantenstamm mit der Buchhaltung ?

Warum nicht nur mit dem Vertrieb und dem Einkauf ??

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Rolle des Abstimmkontos  Das externe Rechnungswesen im SAP-System ist in ein Hauptbuch und mehrere

Rolle des Abstimmkontos

Rolle des Abstimmkontos  Das externe Rechnungswesen im SAP-System ist in ein Hauptbuch und mehrere Nebenbücher
Rolle des Abstimmkontos  Das externe Rechnungswesen im SAP-System ist in ein Hauptbuch und mehrere Nebenbücher

Das externe Rechnungswesen im SAP-System ist in ein Hauptbuch und mehrere Nebenbücher untergliedert.

Das Hauptbuch ist Grundlage für die Erstellung von Bilanz sowie GuV und enthält Forderungs- und Verbindlichkeitskonten.

Lieferanten und Kunden werden aus auf Nebenbüchern als Offene-Posten- Buchhaltung geführt.

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aus auf Nebenbüchern als Offene-Posten- Buchhaltung geführt. 14 (Benz, 2011) Prof. Dr. Norbert Ketterer – HS

(Benz, 2011)

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Exkursion: Grundlagen Buchführung  Basis : Buch von Wünsche (BWL für IT-Berufe – Kapitel 7)

Exkursion: Grundlagen Buchführung

Exkursion: Grundlagen Buchführung  Basis : Buch von Wünsche (BWL für IT-Berufe – Kapitel 7) 
Exkursion: Grundlagen Buchführung  Basis : Buch von Wünsche (BWL für IT-Berufe – Kapitel 7) 

Basis: Buch von Wünsche (BWL für IT-Berufe Kapitel 7)

Prinzip der doppelten Buchführung

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– Kapitel 7)  Prinzip der doppelten Buchführung 15 Verbuchung eines Geschäftsvorfalls (Wünsche, 2010) Prof.

Verbuchung eines Geschäftsvorfalls

(Wünsche, 2010)

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Exkursion: Grundlagen Buchführung (2) 16 Industriekontenrahmen ( W ü n s c h e ,

Exkursion: Grundlagen Buchführung (2)

Exkursion: Grundlagen Buchführung (2) 16 Industriekontenrahmen ( W ü n s c h e , 2
Exkursion: Grundlagen Buchführung (2) 16 Industriekontenrahmen ( W ü n s c h e , 2
Exkursion: Grundlagen Buchführung (2) 16 Industriekontenrahmen ( W ü n s c h e , 2

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Industriekontenrahmen

(Wünsche, 2010)

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Beispiel einer Bilanz (Wikipedia)  Aktivseite: – Wie werden meine Mittel verwendet ? – Welche

Beispiel einer Bilanz

Beispiel einer Bilanz (Wikipedia)  Aktivseite: – Wie werden meine Mittel verwendet ? – Welche Arten
Beispiel einer Bilanz (Wikipedia)  Aktivseite: – Wie werden meine Mittel verwendet ? – Welche Arten
(Wikipedia)
(Wikipedia)

Aktivseite:

Wie werden meine Mittel verwendet ?

Welche Arten von Vermögen ?

Wo ist es investiert ?

Passivseite:

Quellen des Kapitals ?

Wie bin ich finanziert ?

Basiert auf buchhalterischen Transaktionen

Existiert pro Buchungskreis ebenso die zugeordneten Konten (wie etwa Sachkonten)

Details zu Bilanzen: Gabler Wirtschaftlexikon http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/bilanz

.html

Bilanzgliederung nach § 266 HGB

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Exkursion: Grundlagen Buchführung (3)  Bestandskonten  Bankkonten 18  Erfolgskonten (alle Bilder aus

Exkursion: Grundlagen Buchführung (3)

Exkursion: Grundlagen Buchführung (3)  Bestandskonten  Bankkonten 18  Erfolgskonten (alle Bilder aus
Exkursion: Grundlagen Buchführung (3)  Bestandskonten  Bankkonten 18  Erfolgskonten (alle Bilder aus

Bestandskonten

Exkursion: Grundlagen Buchführung (3)  Bestandskonten  Bankkonten 18  Erfolgskonten (alle Bilder aus

Bankkonten

Buchführung (3)  Bestandskonten  Bankkonten 18  Erfolgskonten (alle Bilder aus Wünsche, 2010)

18

Erfolgskonten

 Bestandskonten  Bankkonten 18  Erfolgskonten (alle Bilder aus Wünsche, 2010) Bemerkung : Komplette

(alle Bilder aus Wünsche, 2010)

Bemerkung: Komplette Geschäftsvorfälle sehen in unserem ERP- System in Detail etwas anders aus als im Buch von Wünsche

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Datenbereiche Kundenstamm  Pflege der Allgemeinen Daten pro Kunde (Benz, 2011) 19  Pflege der

Datenbereiche Kundenstamm

Datenbereiche Kundenstamm  Pflege der Allgemeinen Daten pro Kunde (Benz, 2011) 19  Pflege der Buchungskreisdaten
Datenbereiche Kundenstamm  Pflege der Allgemeinen Daten pro Kunde (Benz, 2011) 19  Pflege der Buchungskreisdaten
Datenbereiche Kundenstamm  Pflege der Allgemeinen Daten pro Kunde (Benz, 2011) 19  Pflege der Buchungskreisdaten

Pflege der Allgemeinen Daten pro Kunde

(Benz, 2011)

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 Pflege der Allgemeinen Daten pro Kunde (Benz, 2011) 19  Pflege der Buchungskreisdaten pro Kunde

Pflege der Buchungskreisdaten pro Kunde & Buchungskreis

(Benz, 2011)

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Datenbereiche Kundenstamm (2)  Pflege der Daten pro Vertriebsbereich (Benz, 2011) 20 Prof. Dr. Norbert

Datenbereiche Kundenstamm (2)

Datenbereiche Kundenstamm (2)  Pflege der Daten pro Vertriebsbereich (Benz, 2011) 20 Prof. Dr. Norbert Ketterer
Datenbereiche Kundenstamm (2)  Pflege der Daten pro Vertriebsbereich (Benz, 2011) 20 Prof. Dr. Norbert Ketterer
Datenbereiche Kundenstamm (2)  Pflege der Daten pro Vertriebsbereich (Benz, 2011) 20 Prof. Dr. Norbert Ketterer

Pflege der Daten pro Vertriebsbereich

(Benz, 2011)

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Datenbereiche Lieferantenstamm  Pflege der Allgemeinen Daten pro Lieferant (Benz, 2011) 21  Pflege der

Datenbereiche Lieferantenstamm

Datenbereiche Lieferantenstamm  Pflege der Allgemeinen Daten pro Lieferant (Benz, 2011) 21  Pflege der
Datenbereiche Lieferantenstamm  Pflege der Allgemeinen Daten pro Lieferant (Benz, 2011) 21  Pflege der
Datenbereiche Lieferantenstamm  Pflege der Allgemeinen Daten pro Lieferant (Benz, 2011) 21  Pflege der

Pflege der Allgemeinen Daten pro Lieferant

(Benz, 2011)

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Pflege der Allgemeinen Daten pro Lieferant (Benz, 2011) 21  Pflege der Buchungskreisdaten pro Lieferant &

Pflege der Buchungskreisdaten pro Lieferant & Buchungskreis

(Benz, 2011)

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Datenbereiche Lieferantenstamm (2)  Pflege der Daten pro Einkaufsorganisation (Benz, 2011) 22 Prof. Dr. Norbert

Datenbereiche Lieferantenstamm (2)

Datenbereiche Lieferantenstamm (2)  Pflege der Daten pro Einkaufsorganisation (Benz, 2011) 22 Prof. Dr. Norbert
Datenbereiche Lieferantenstamm (2)  Pflege der Daten pro Einkaufsorganisation (Benz, 2011) 22 Prof. Dr. Norbert
Datenbereiche Lieferantenstamm (2)  Pflege der Daten pro Einkaufsorganisation (Benz, 2011) 22 Prof. Dr. Norbert

Pflege der Daten pro Einkaufsorganisation

(Benz, 2011)

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Stammdaten

Materialien

Stammdaten Materialien
Stammdaten Materialien
Materialstamm  Bitte vergleichen Sie auch: Kapitel 4.2 im Buch von Benz!  Geschäftsprozesse eines

Materialstamm

Materialstamm  Bitte vergleichen Sie auch: Kapitel 4.2 im Buch von Benz!  Geschäftsprozesse eines
Materialstamm  Bitte vergleichen Sie auch: Kapitel 4.2 im Buch von Benz!  Geschäftsprozesse eines

Bitte vergleichen Sie auch: Kapitel 4.2 im Buch von Benz!

Geschäftsprozesse eines Industrieunternehmens verwenden oft Materialien:

Die beschafften und vertriebenen Sach- und Dienstleistungen

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Benötigt: Information über Material

Art des Material (Rohstoff, Betriebsstoff,

Art der Beschaffung (einzeln, auf Palleten, in Fässern)

Wert im Lager

Art der Lagerung (zusammen mit …)

)

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Definition Material/ Materialstamm  Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon (nur Material): – Stoffe; Rohstoffe,

Definition Material/ Materialstamm

Definition Material/ Materialstamm  Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon (nur Material): – Stoffe; Rohstoffe,
Definition Material/ Materialstamm  Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon (nur Material): – Stoffe; Rohstoffe,

Definition laut Gablers Wirtschaftslexikon (nur Material):

Stoffe; Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe der Fertigung sowie Kleinmaterial, bezogene Normteile, einbaufertige Aggregate, wiederverwertbare

Reststoffe etc., d.h. vorwiegend Ausgangsstoffe der Produktion. Halb- und

Fertigerzeugnisse und selbst gefertigte Bestandteile gehören nicht zum Material.

Definition laut SAP (Material):

Gut, das Gegenstand der Geschäftstätigkeit ist.

Mit einem Material wird gehandelt, es wird bei der Fertigung eingesetzt, verbraucht oder erzeugt.

Definition laut SAP (Materialstamm):

Im Materialstamm werden alle in einer Firma vorkommenden Materialien und deren wesentliche Daten geführt.

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Materialstamm  Stammdatum zur Abbildung aller Produkte (Fertigwaren, Zwischenprodukte, Rohmaterial)  Zentrale

Materialstamm

Materialstamm  Stammdatum zur Abbildung aller Produkte (Fertigwaren, Zwischenprodukte, Rohmaterial)  Zentrale
Materialstamm  Stammdatum zur Abbildung aller Produkte (Fertigwaren, Zwischenprodukte, Rohmaterial)  Zentrale

Stammdatum zur Abbildung aller Produkte (Fertigwaren, Zwischenprodukte, Rohmaterial)

Zentrale Datenhaltung von Materialstammsätzen in einem SAP-ECC-System

Redundanzen werden vermieden und Pflege findet nur einmalig statt

Von den meisten Abteilungen zur Durchführung der Businessprozesse genutzt

Material besitzt eine Reihe von Sichten, die den Prozessen der verschiedenen Abteilungen zugeordnet sind

Sichten-Konzept

Sichten bezogen auf Vielzahl von Organisationsstrukturen, wie Werk, Vertriebsorganisation, Vertriebswerk, Lagerort, etc

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Werk, Vertriebsorganisation, Vertriebswerk, Lagerort, etc 26 Sichten entsprechen den Geschäftsprozessen für das

Sichten entsprechen den

Geschäftsprozessen für

das Material!!

entsprechen den Geschäftsprozessen für das Material!! Weitere Org-Einheiten existieren, wie: - Vertriebsweg, -

Weitere Org-Einheiten existieren, wie:

- Vertriebsweg,

- Verkaufsorganisation

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(Benz, 2011)

Wichtige Sichten eines Materialstammes  Grunddaten – Grunddaten sind übergreifend und gelten für das gesamte

Wichtige Sichten eines Materialstammes

Wichtige Sichten eines Materialstammes  Grunddaten – Grunddaten sind übergreifend und gelten für das gesamte
Wichtige Sichten eines Materialstammes  Grunddaten – Grunddaten sind übergreifend und gelten für das gesamte

Grunddaten

Grunddaten sind übergreifend und gelten für das gesamte Unternehmen

Daten liegen organisatorisch auf Mandantenebene

Beispiele: Materialkurztexte, Mengeneinheiten, Abmessungen und Gewichte

Buchhaltung

Buchhaltungsdaten des Materials liegen (bei uns) auf Werksebene ein Material wird pro Werk einheitlich bewertet

Dies bedeutet, dass für ein bestimmtes Material z.B. nur einen Wert pro Werk existiert, mit dem es buchhalterisch bewertet wird. Auch wird es pro Werk nur auf einem bestimmten Konto geführt

Beispiele: Preis (i.S. des Werts) des Materials

27

Konto geführt – Beispiele : Preis (i.S. des Werts) des Materials 27 Prof. Dr. Norbert Ketterer

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Wichtige Sichten eines Materialstammes  Disposition – Disposition eines Materials wird pro Werk gleich durchgeführt

Wichtige Sichten eines Materialstammes

Wichtige Sichten eines Materialstammes  Disposition – Disposition eines Materials wird pro Werk gleich durchgeführt
Wichtige Sichten eines Materialstammes  Disposition – Disposition eines Materials wird pro Werk gleich durchgeführt

Disposition

Disposition eines Materials wird pro Werk gleich durchgeführt es gibt jedoch einige wenige Parameter, die pro Lagerort definierbar sind

„Disposition“ des Materials definiert Dinge, wie die Art der Planung (verbrauchs-

oder plangesteuert), verantwortliche Planer, Vorgaben für Wiederbeschaffungszeiten, Losgrößen, etc

Auf Lagerortebene können einige Dispositionsparameter verfeinert werden etwa ob ein Material dieses Lagerortes an der Disposition teilnimmt

Beispiele: verantwortliche Planer, Verfahren der Planung, Verfahrung der Losgrößenbildung, Rundungsfaktoren, Minimale & Maximale Losgrößen

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der Losgrößenbildung, Rundungsfaktoren, Minimale & Maximale Losgrößen 28 Prof. Dr. Norbert Ketterer – HS Fulda

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Wichtige Sichten eines Materialstammes  Einkauf – Einkaufsdaten eines Materials werden hauptsächlich

Wichtige Sichten eines Materialstammes

Wichtige Sichten eines Materialstammes  Einkauf – Einkaufsdaten eines Materials werden hauptsächlich
Wichtige Sichten eines Materialstammes  Einkauf – Einkaufsdaten eines Materials werden hauptsächlich

Einkauf

Einkaufsdaten eines Materials werden hauptsächlich werksspezifisch gepflegt

es gibt auf Ebene der Einkaufsorganisation lieferantenspezifische Ergänzungen (etwa durch den Einkaufsinfosatz)

Einige Daten liegen nur auf Mandantenebene

Einkaufsdaten beschreiben Dinge wie Bestellmengen, Verantwortliche Personen, Mahnverfahren (falls nicht rechtzeitig geliefert wird)

Bestelltexte (etwa lieferantenspezifische Bezeichnungen) sind pflegbar (auf Mandantenebene)

Beispiele: Bestellmengeneinheit, Einkäufer, Warengruppe

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– Beispiele : Bestellmengeneinheit, Einkäufer, Warengruppe 29 Prof. Dr. Norbert Ketterer – HS Fulda

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Wichtige Sichten eines Materialstammes  Vertrieb – Einige Vertriebsdaten werden auf Ebene des Vertriebs gepflegt

Wichtige Sichten eines Materialstammes

Wichtige Sichten eines Materialstammes  Vertrieb – Einige Vertriebsdaten werden auf Ebene des Vertriebs gepflegt
Wichtige Sichten eines Materialstammes  Vertrieb – Einige Vertriebsdaten werden auf Ebene des Vertriebs gepflegt

Vertrieb

Einige Vertriebsdaten werden auf Ebene des Vertriebs gepflegt (Vertriebsorganisation und Vertriebsweg), für den Datenanteil der diesen Sichten zuordbar ist dies sind die wirklich verkaufsbezogenen Daten

Einige Vertriebsdaten werden auf Ebene des Werkes gepflegt dies sind die logistischen Daten das Material muss nach dem Verkauf aus einem Werk geliefert werden

Einige Vertriebsdaten gelten für den gesamten Mandanten

Vertriebsdaten beschreiben Verkaufsmengeneinheiten, Steuern, Vertriebstexte, Daten können gruppiert werden etwa aus Gründen der Preissteuerung. Daten beschreiben die Art des Versands.

Beispiele: Vertriebsmengeneinheit, Vertriebsbüro, Versandpunkt

Arbeitsvorbereitung

Arbeitsvorbereitungsdaten werden hauptsächlich werksspezifisch gepflegt

Es werden Dinge beschrieben, die die Produktion beschreiben wie die Fertigungsmengeneinheit, Produktionsspezifische Zeiten

Beispiele: Fertigungsmengeneinheit, Rüstzeit, Übergangszeit

30

Zeiten – Beispiele : Fertigungsmengeneinheit, Rüstzeit, Übergangszeit 30 Prof. Dr. Norbert Ketterer – HS Fulda

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Materialart  Materialien, die gleiche oder ähnliche Eigenschaften bezüglich der Businessprozesse, wie Einkauf,

Materialart

Materialart  Materialien, die gleiche oder ähnliche Eigenschaften bezüglich der Businessprozesse, wie Einkauf,
Materialart  Materialien, die gleiche oder ähnliche Eigenschaften bezüglich der Businessprozesse, wie Einkauf,

Materialien, die gleiche oder ähnliche Eigenschaften bezüglich der Businessprozesse, wie Einkauf, Produktion und Vertrieb aufweisen, werden in unserem ERP-System Materialarten zusammengefasst

Es existiert eine Reihe von Standard-Materialarten es ist jedoch auch möglich, diese zu erweitern

Rohstoffe (ROH) - Rohstoffe werden ausschließlich fremdbeschafft. Sie enthalten zwar Einkaufsdaten, jedoch keine Arbeitsvorbereitungsdaten.

Halbfabrikate (HALB) - Diese Materialien können eigengefertigt oder fremdbeschafft werden. Sie enthalten Arbeitsvorbereitungsdaten und Einkaufsdaten.

Fertigerzeugnisse (FERT) - Fertigerzeugnisse sind oft Materialien, die ein Unternehmen selbst herstellt. Weiterhin sind sie für den Verkauf bestimmt. Sie enthalten nicht unbedingt Einkaufsdaten, wohl aber Vertriebssichten.

Materialarten sind ein wesentliches steuerndes Element im Materialstamm und anderen Stammdatenfunktionen (z.B. Stücklistenpflege) steuert z.B. die Sichtenauswahl beim Materialstamm, die verfügbaren Felder

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