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Presseinformation

Stuttgart, 12. März 2014

von Michael Beck

Die Marktmeinung aus Stuttgart

Am seidenen Faden

Beck Die Marktmeinung aus Stuttgart Am seidenen Faden In den Nachrichten rückt die Krim-Krise schon wieder

In den Nachrichten rückt die Krim-Krise schon wieder etwas in

den Hintergrund, obwohl sich die Situation doch jeden Tag weiter

zuzuspitzen scheint. Die internationalen Finanzmärkte wirken

nervös, halten aber ihre Verluste in Grenzen. Jeder hofft, dass

sich diese Krise wie so viele in den vergangenen Jahren letztlich

in Luft auflösen wird und die Aktienmärkte ihre langjährige

Hausse fortsetzen können. Kursrückgänge waren in diesen

Phasen immer wieder Einstiegschancen. Dieses Bild zeigt sich

auch in diesen Tagen. Fallen die Kursrückgänge etwas stärker

aus, finden sich immer Käufer, die die Intraday-Schwankungen

wieder nahezu ausgleichen. Nichtsdestoweniger scheiterte der

DAX zweimal an seinem Rekordhoch um 9.800 Punkte und

verlor seitdem rund fünf Prozent. Eskalationen auf der Krim-

Halbinsel können jederzeit größere Kursbewegungen auslösen.

Viele Investoren haben ihre Gewinne über Stop-Loss-Marken

gesichert, so dass durch das Erreichen dieser Marken

Kursrückgänge durchaus verstärkt werden können.

Inwieweit das dann Einstiegschancen sind, hängt vom weiteren

Verlauf der Ukraine-Krise ab. Beschränken sich die angedrohten

Sanktionen gegenüber Russland auf punktuelle, insbesondere

die Machstrukturen oder Oligarchen betreffende Maßnahmen,

werden sich die konjunkturellen Auswirkungen in Grenzen halten.

Kommt es zu flächendeckenden Sanktionen und einem

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gravierenden Vertrauensverlust zwischen Ost- und Westeuropa, dürfte dies auch mittelfristig die Weltwirtschaft belasten.

gravierenden Vertrauensverlust zwischen Ost- und Westeuropa,

dürfte dies auch mittelfristig die Weltwirtschaft belasten. Es bleibt

zu hoffen, dass eine friedliche Lösung für den Krim-Konflikt zu

finden ist.

Sie finden die Marktmeinung ebenfalls unter folgendem Link:

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