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Filmrausch

Siegfried A. Fruhauf
Höhenrausch, 1999
16-mm-Material, 4 min, auf Video / 16 mm material, 4 min, on video
3 DVDs, 3 Monitore durchlaufendes Panorama /3 DVDs, panorama running across 3 monitors
Installationsansicht O.K Centrum für Gegenwartskunst/ View of installation at O.K Center for Contemporary Art

Im Rahmen von crossing europe – Film- gramm erstmals alle seine bisherigen die Präsentation filmischer Arbeiten Within the framework of the Crossing
festival Linz versteht sich das ATELIER Film- und Video-arbeiten und versucht in der Ausstellung über die etablierte Europe Film Festival Linz, the ATE-
als künstlerischer Freiraum, der 2004 durch neue Präsentationsformen in der Filmprojektion im Kino hinaus. Mit LIER is intended to be an artistic free
dem oberösterreichischen Film- und Ausstellung Filmrausch auch die Gren- Phantom Ride, dem Trailer für crossing space. In 2004 it was madeavailable
Videokünstler Siegfried A. Fruhauf zur zen der Filmleinwand zu überwinden. europe, gibt Fruhauf dem Festival to the film and video artist Siegfried
Verfügung gestellt wurde und durch die Wie in der neu entwickelten Arbeit darüber hinaus eine filmische A. Fruhauf and expanded with an ar-
Partnerschaft mit dem O.K um ein Ar- Work in Progress werden die filmi- Visitenkarte. tist in residence scholarship through
tist-in-Residence-Stipendium erweitert schen Projekte installativ umgesetzt partnership with the O.K. Fruhauf,
werden konnte. Der auf internationalen und finden so ihre räumliche Ent- Christine Dollhofer, Festivalleitung who has received numerous distinc-
crossing europe Filmfestival Linz
Festivals mehrfach ausgezeichnete sprechung. Durchaus im Sinne des tions at international festivals, com-
Martin Sturm, Direktor O.K Centrum
Fruhauf versammelt in einem Filmpro- Begriffes „Expanded Cinema“, geht für Gegenwartskunst piles all his film and video works to
date in one film program for the first
time. With new forms of presentation,
in the exhibition Filmrausch he also
attempts to overcome the boundaries
of the film screen.
Just as in his newly developed work,
Work in Progress, his cinematic
Impressum/Imprint projects are also conceived as instal-
Siegfried A. Fruhauf, Filmrausch lations, and thus have a correspon-
Artist in Residence: 8. 3. - 14. 5. 2004 ding spatial aspect. As indicated by
Ausstellung / Exhibition: 4. 5. – 9. 5. 2004
Im Rahmen von / Within the frame of crossing europe Filmfestival Linz ATELIER the term “Expanded Cinema,“ the
presentation of works on film in the
O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich
Direktor O.K / Director O.K: Martin Sturm exhibition context goes far beyond
Kurator / Curator: Genoveva Rückert conventional cinematic projection. In
Produktion / Production: Georg Seyfried addition, with Phantom Ride, the
Aufbau / Setup Team: Martina Rauschmayer, Andreas Steindl, Michael Weingärtner. crossing europe film trailer, Fruhauf
O.K Team: Erika Baldinger, Max Fabian, Maria Falkinger, Wolfgang Feichtenschlager, Tamara Haber- provides the festival with a cinemato-
fellner, Marion Gillhofer, Gottfried Gusenbauer, Rainer Jessl, Franz Krug, Jörg Lehner, Barbara Mair,
Bettina Mülleder, Wolfgang Nagl, Karin Pils, Franz Quirchtmayr, Brigitte Rosenthaler, Genoveva graphic calling card.
Rückert, Markus Schiller, Ulrike Schimpl, Norbert Schweizer.
Christine Dollhofer, Festival Director
Artists in Residence Broschüre / Brochure crossing europe Filmfestival Linz
Martin Sturm, Director O.K Center for
Katalogredaktion / Catalogue Editor: Ingrid Fischer-Schreiber Contemporary Art
Übersetzung / Translation: Jennifer Taylor-Gaida
Fotos O.K / Photos O.K: Otto Saxinger
Gestaltung / Graphic Design: Erwin Bauer KEG ± www.d-lab.at
Lithographie / Lithography: Christian Schepe
Druck/Printing: Holzhausen Druck & Medien; Wien
© O.K Centrum für Gegenwartskunst, Künstler und AutorInnen / Artist and Authors 2004

Dank dem Künstler und den AutorInnen / Thanks to the artist and authors und/and:
Hypo Oberösterreich, Gerhard Obermüller, crossing europe Festival Linz, Christine Dollhofer,
moviemento, Wolfgang Steininger
Dank an / Thanks to: crossing europe Team

O.K Centrum für Gegenwartskunst Oberösterreich Mit Unterstützung/With support from:


O.K Center for Contemporary Art Upper Austria
Dametzstraße 30, A-4020 Linz
Tel. +43(0)732-78 41 78
Fax +43(0)732-77 56 84
office@ok-centrum.at
www.ok-centrum.at
Geheimnisgenerator Zu Siegfried A. Fruhaufs filmischer Arbeit

Generator of secrets On the cinematic work of Siegfried A. Fruhauf

Stefan Grissemann Fünf Männer gie ist auf das Verschleiern eher gerich- Peter Kubelkas Arnulf Rainer, revisited. Five men move through the shot to-
bewegen tet als auf das Entdecken: das Kino Structural Filmwaste. Dissolution 2 ward the viewer, over and over, from
sich durchs als Geheimnisgenerator. Gegen Ende intensiviert die hypnotische Qualität far in the background all the way to
Bild, auf den Betrachter zu, immer gewinnt Exposed an Lichtstärke, geht des ersten Teils noch. (Die feinglied- the foreground, trapped in an endless
wieder, von weit hinten bis ganz nach im reinen Weiß eines Bildes auf, das im rige elektronische Musik Jürgen loop: workers crossing the factory
vorn, verfangen in der Endlosschleife: Wesentlichen verborgen geblieben ist: Grubers erhöht die Wirkung beider floor. The filmmaker Siegfried A.
Arbeiter durchqueren die Fabrik. Der exponiert, belichtet, gelöscht. Werke übrigens beträchtlich.) Aus Fruhauf works with memories from
Filmemacher Siegfried A. Fruhauf Die rauschhafte Beschleunigung ist dem rasanten Wechselspiel schwarz- cinematic history, while avoiding any
operiert mit Erinnerungen an die eines der vordringlichen strukturel- weißer, in rechten Winkeln streng hint at nostalgia. He does not cast
Filmgeschichte, meidet dabei aber jede len Mittel Fruhaufs, ein anderes der zueinander geordneter Linien erwächst the past in a sentimental light. When
Nostalgie. Das Vergangene besetzt (gerade auch in seinen elektronischen bewegte konzeptuelle Malerei, eine Art dealing with the early history of
er nicht sentimental. An der Frühge- Produktionen präsente) Verweis auf digi-taler Mondrian: das Flackern des cinema, Fruhauf is not interested in
schichte des Kinos interessiert Fruhauf die Grundmaterialien des analogen Lichts aus dem Rechner, die Anmut der pioneering achievements, but rather
nicht die Pioniertat, sondern das Kinos: die „Verwundbarkeit“ des Bildstörung. in the aesthetic system – and in its
ästhetische System – und dessen Be- einzelnen Filmbilds; die serielle Natur In seinem Umgang mit der Filmge- capacity for adaptation. The group
arbeitbarkeit. Die Männergruppe, die des Filmischen; die Perforation des schichte stellt sich Siegfried A. Fruhauf of men that plumbs the depth of the
in dem Film La sortie (1998) die Tiefe Filmstreifens; das attackierte, traktier- als systematischer und damit auch als scene in the film La sortie (1998)
des Bildes auslotet, bewegt sich immer te fotografische Bild. Das Rohe, Hand- überraschend umfassender Künstler moves faster and faster, accompanied
schneller, begleitet vom Lärm undefi- gemachte, scheinbar Unfertige betont dar. Er setzt beim frühen Kino an, um by the noise of indefinable machines,
nierbarer Maschinen, vom Hintergrund Fruhauf gern. Höhenrausch (1999) über das New American Cinema beim from the background to the front,
an der Kamera vorbei nach vorn, am vollzieht eine virtuelle Heimatreise, die gegenwärtigen österreichischen Avant- past the camera and past the viewer
Zuschauer vorbei (genau wie der in Fahrt entlang einer Postkartenserie, gardefilm anzukommen. (Dass Fruhauf (just like the train entering the stati-
den Bahnhof einfahrende Zug in der die Bewegung durch eine imaginäre, etwa bei Peter Tscherkassky studiert on in the famous Lumière brothers’
berühmten Lumière-Arbeit L’arrivée eine surreale Landschaft: Das Traditi- hat, kann man bisweilen sehen.) Die work of 1895, L’arrivée d’un train à
d’un train à la Ciotat von 1895). Der onsbild des alpinen Österreich, hier aus hiesige Avantgarde bereichert und la Ciotat). The title, La sortie, refers
Titel La sortie verweist auf jenen ande- aneinandergelegten Kitschpostkarten entwickelt Fruhauf dabei selbst – quid back to another early Lumière film
ren frühen Lumière-Film, der Arbeiter re- und zugleich dekonstruiert, wird in pro quo – mit seiner durchaus eigenen that shows workers leaving a factory.
beim Verlassen ihrer Fabrik zeigt; bei giftigen Farben und beschallt von den Form des Filmemachens weiter: einer In Fruhauf’s film, the title leads into
Fruhauf führt der Titel ins Leere: Hier aggressiven Klängen eines übersteuer- Form der kalkulierten filmischen Zer- nothingness: here, any way you look
ist, so oder so, kein Ausgang in Sicht. ten Akkordeons demontiert. (Die Nähe setzung. Der Begriff der dissolution, at it, there is no exit in sight.
Ein altes Filmstück, eine kurze ins- Fruhaufs zu den Punk/Volksmusik- der Auflösung, drängt sich nicht ohne An old film clip – a short, staged
zenierte Szene, bildet die Basis von Kreuzungen der oberösterreichischen Grund in gleich drei seiner Filmtitel scene – forms the basis for Exposed
Exposed (2001), der – mit neun Minu- Band Attwenger konkretisiert sich auf: Er ist bei Fruhauf entscheidend. (2001), which, with a running time
ten Laufzeit – bislang längsten Arbeit 2003 noch einmal in dem minimalisti- Mona Lisa Dissolution heißt eine ganz of nine minutes, is Fruhauf’s longest
Fruhaufs. Die gefundene Filmszene ist schen Clip zu dem Song „Sun“, einem neue Produktion, die einen Alten Meis- work to date. The found footage scene
großteils verdeckt, verdunkelt; kleine synthetischen, toxisch strahlenden ter dem Häcksler der neuen Bildbear- is largely darkened and obscured;
bewegliche Bildausschnitte, die sich „Licht-Bild“). beitungsmaschinerie überantwortet. small, moving snippets of images,
ineinanderzuschieben beginnen, geben Die Abstraktion, der die meisten der In Fruhaufs Filmen laufen die Bilder, which begin to slide into one another,
nur teilweise zu erkennen, was in ihr Produktionen Fruhaufs tendenziell ent- so fest gefügt sie auch scheinen, akut allow us to recognize only partially
vorgeht (eine junge Frau dreht und gegenstreben, treibt der Filmemacher Gefahr, sich an sich selbst zu verlieren. what is happening in the scene (a
betrachtet sich, selbst beobachtet von in seiner zweiteiligen Arbeit Structural young woman turns and observes
einem namenlosen Voyeur), Stimmen Filmwaste. Dissolution (2003) auf die herself, watched in turn by an
flüstern dazu Mysteriöses. Exposed Spitze. Was in Teil eins als digitale anonymous voyeur); voices whisper
demonstriert Grundsätzliches: Das Neuvermessung des analogen Filmbil- something mysterious in accom-
Kino, eine Frage des Blicks, hält die des beginnt, verwandelt sich jäh in eine paniment. Exposed demonstrates
Schaulust intakt, indem es diese nie Reflexion der Kinobasismittel Schwarz a fundamental idea: the cinema, a
ganz befriedigt; seine eigentliche Ener- und Weiß sowie Ton und Nichtton: question of which point of view one
takes, keeps our curiosity intact by Although most of Fruhauf’s produc- not without reason that the term ”dis-
never satisfying it completely. Its true tions tend to strive against abstrac- solution” has made its way into three
energy is focused more on concealing tion, in his two-part work Structural of his film titles: it is a definitive
things than it is on discovering them: Filmwaste. Dissolution (2003), the concept in Fruhauf’s work. In a brand
the cinema as a generator of secrets. filmmaker takes abstraction to an new production entitled Mona Lisa
Toward the end, the intensity of light extreme. What begins in Part I as a Dissolution, an old masterwork is
in Exposed dissolves into the pure digital reassessment of the analogue handed over to the shredding process
whiteness of a picture that, in es- film image, is suddenly transformed of new film editing machinery. As
sence, has remained hidden: exposed, into a reflection on the basic elements rigidly structured as they seem to be,
illuminated, erased. of cinema: black and white as well as the images in Fruhauf’s films are con-
Intoxicated acceleration is one of sound and silence – Peter Kubelka’s stantly in great danger of becoming
Fruhauf’s main structural tools; Arnulf Rainer, revisited. Struc- lost within themselves.
another (which is particularly evident tural Filmwaste. Dissolution 2
in his electronic productions) is the takes the hypnotic quality of the first
reference to the basic materials of part to yet another level of intensity.
analogue cinema: the ”vulnerability” (Jürgen Gruber’s delicate electronic
of the individual cinematic image; the music also contributes significantly to
serial nature of film; the perforations the impact of both works.) The rapid
in a strip of film; the photographic interplay of black and white lines,
image tormented, under attack. arranged at precise right angles to
Fruhauf likes to emphasize the raw, one another, evolves into moving con-
the handmade, the seemingly unfi- ceptual painting – a kind of digital
nished. Höhenrausch (”Mountain Mondrian: the flickering of light from
Trip”) (1999) traces a virtual journey the computer, the grace of screen
home, a drive through a series of interference.
postcards, a movement through a In dealing with the history of film,
surreal, imaginary landscape. The Siegfried A. Fruhauf shows himself
traditional image of Alpine Austria to be a systematic and thus, also, an
– simultaneously reconstructed and astonishingly thorough artist. He
deconstructed here in the form of uses early cinema as a starting point
kitsch postcards placed side by side – in order to move through the New
is dismantled in garish colors, accom- American Cinema and arrive at pre-
panied by the aggressive tones of an sent-day Austrian avant-garde film.
over-modulated accordion. (Fruhauf’s (For example, now and then we can
connection with the punk/folk music see evidence that Fruhauf studied
fusion sound of the Upper Austrian with Peter Tscherkassky.) However,
band Attwenger is evidenced again Fruhauf enriches and develops the
in 2003 in his minimalist film clip to local avant-garde further himself
the song ”Sun” – a synthetic, toxically – quid pro quo – with his own unique
glowing ”light picture”.) form of filmmaking: a form of calcu-
lated cinematic decomposition. It is
Structural Studies, 2003
Beta-SP-Material, 4 min, auf Video / Beta-SP material, 4 min, on video
Sound: Jürgen Gruber
Kaderpläne (gesamt 400 x 100 cm), Einzelbildausdrucke (gesamt
400 x 100 cm), 3 DVDs, 3 Monitore, Rückprojektion auf Glastüre,
5 Rohmaterialausdrucke (je 100 x 70 cm) / Frame plans (full size
400 x 100 cm), single-frame prints (full size 400 x 100 cm), 3 DVDs,
3 monitors, back projection on glass doors, 5 raw material prints
(100 x 70 cm each)
Installationsansicht O.K Centrum für Gegenwartskunst / View of
installation at O.K Center for Contemporary Art
Work in Progress, 2004
16-mm-Material, 5 min, auf video / 16 mm material, 5 min, on video
Sound: Jürgen Gruber
DVD, Doppelprojektion auf abgewinkelter Leinwand, rechte Projektion gespiegelt / DVD, double projection on
angled screen, right projection mirrored
Installationsansicht O.K Centrum für Gegenwartskunst / View of installation at O.K Center for Contemporary Art
Siegfried Alexander Fruhauf

Mona Lisa Dissolution, 2003 Geboren 1976 / Born 1976 in Grieskirchen / A


Bilder aus dem Internet / Images from the Internet Lebt und arbeitet in Linz und Heiligenberg / Lives and works in Linz and
DVD, Plasma-Monitor
Installationsansicht O.K Centrum für Gegenwarts-
Heiligenberg / A
kunst / View of installation at O.K Center for
Contemporary Art 1991 – 1994 Ausbildung zum Industriekaufmann / Training as commercial manager
Seit 1993 Experimente mit Video und später auch Film / Since 1993 experiments
with video and later also with film
1995 Beginn des Studiums experimentelle visuelle Gestaltung an der Kunstuniversi-
tät Linz / 1995 began studying experimental visual design at the Art University Linz
Seit 2001 Organisation von Film- und Kunstveranstaltungen mit der Künstler-
gruppe wunderkinder, Teilnahme an zahlreichen internationalen Filmfestivals /
Since 2001 has organized film and art events with the artist group „wunderkinder“;
participation in numerous international film festivals (International Film Festival
Venice, Nuovi Territori, Sundance Film Festival Park City, International Film
Festival Toronto, International Film Festival Rotterdam, International Film Festival
Melbourne, Short Film Festival Sao Paulo, Viper – Internationales Medien-
kunstfestival, Semana de Cine Experimental Madrid, Festival de Court Métrage
Clermont-Ferrand, Pandaemonium Festival of Moving Images London, European
Media Art Festival Osnabrück, Underground Film Festival Chicago, NY Under-
ground Film Festival, Festival Internacional de Curtas-Metragens Vila do Conde,
Short Film Festival Tampere, International Short Film Festival Uppsala, Internati-
onal Short Film Days Istanbul, Ann Arbor Film Festival, Cinematexas International
Short Film+Video+New Media Festival, World Wide Video Festival Amsterdam,
Viennale, Diagonale ...)

Preise / Awards
Realtime, 2002
35-mm-Material, 4 min, auf Video / 35 mm material, 4 min, on video
7 DVDs um 1000 Frames versetzt auf 7 Monitoren abgespielt / 7 DVDs Diagonale Preis der Jugendjury für den besten Nachwuchsfilm (2000)
staggered by 1000 frames each, played on 7 monitors Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich für Film (2000)
Installationsansicht O.K Centrum für Gegenwartskunst / View of installation Award for Best Experimental, New York Underground Film Festival, USA (2001)
at O.K Center for Contemporary Art
Award for Best Animation, Humboldt International Film Festival, Arcata, USA (2001)
Special Mention, Int. Videoart, Film & Media Festival Palermo, Italien (2001)
Audiovisions Award for Best Sound Design, Ann Arbor Filmfestival, Michigan,
USA (2002)
Förderungspreis für Filmkunst der Republik Österrreich (2002)

Filmografie / Filmography

La Sortie (1998, 16 mm, s/w / b/w, 6 min)


Höhenrausch (1999, 16 mm, Farbe / colour, 4 min)
Blow-up (2000, 35 mm, s/w / b/w, 1,5 min)
Exposed (2001, 16 mm, s/w / b/w, 9 min)
Frontale – Diagonale-Trailer (2002, 35 mm, Farbe / colour, 1 min)
Realtime (2002, 35 mm, Farbe / colour, 4 min)
Sun (2003, Beta SP, Farbe / coulour, 6 min)
Structural Filmwaste. Dissolution 1 (2003, Beta SP, s/w / b/w, 4 min)
Structural Filmwaste. Dissolution 2 (2003, Beta SP, s/w / b/w, 4 min)
Phantom ride – crossing-europe-Trailer (2004, 35mm, Farbe / colour, 1 min)
Filmrausch
Siegfried A. Fruhauf

O.K Artists in Residency

Das O.K Centrum für Gegenwartskunst The O.K Center for Contemporary
Oberösterreich ist ein Experimental- Art is an experimental laboratory
labor in Sachen Kunst. Es hat die in matters of art. It has especially
Herausforderungen an ein zeitgenössi- taken up the challenges that face
sches Kunsthaus in besonderer Weise an institution of contemporary art
angenommen und konzentriert sich today and focuses explicitly on
nicht nur auf die Präsentation, sondern the production of art works, rather
auch ausdrücklich auf die Produktion than on presentation. The Artists in
von künstlerischen Arbeiten. In den Residence programs offer a mostly
„Artists in Residence“-Programmen younger generation of transregionally
wird einer zumeist jüngeren Gene- interesting and internationally active
ration von überregional interessan- artists a public platform, infrastruc-
ten und international arbeitenden ture and laboratory situation in one
KünstlerInnen öffentliche Plattform, – from the development of an artistic
Infrastruktur und Laborsituation in idea to its implementation. The invited
einem geboten – von der Entwicklung artists, whose residence generally
einer künstlerischen Idee bis zu ihrer lasts three months, are discursively
Ausführung. Die im Regelfall dreimo- accompanied by the O.K curators
natigen Residence-Aufenthalte der and supported by an experienced
eingeladenen KünstlerInnen werden production team.
von den O.K-KuratorInnen diskursiv
begleitet und von einem erfahrenen
Produktionsteam betreut.