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Presseinformation

Stuttgart, 03. September 2014

von Michael Beck

Die Marktmeinung aus Stuttgart

Euro-Sklerose

Michael Beck Die Marktmeinung aus Stuttgart Euro-Sklerose Der Euro bekommt zunehmend internationalen Gegenwind. Die

Der Euro bekommt zunehmend internationalen Gegenwind. Die

Unterstützung der letzten ein bis zwei Jahre, als massive

Geldzuflüsse nach Europa insbesondere in die hoch verzinsten

Anleihen der südeuropäischen Peripherieländer stattfanden,

verebbt zusehends. Die jüngst eher schwachen Wachstumsraten

in der Euro-Zone in Verbindung mit einem angstvollen Ausblick

hinsichtlich einer sich immer schneller drehenden Russland-

Sanktionsspirale sorgten für eine weitere Abschwächung der

Euro-Währung. Mit knapp über 1,31 US-Dollar pro Euro erreichte

die europäische Währung ein 14-Monats-Tief. Die angekündigte

Ausweitung der geldpolitischen Maßnahmen der EZB durch ihren

Präsidenten Mario Draghi dürfte die Abwertungstendenzen

verstärken. Zudem wird der wichtigste Währungs-Counterpart

US-Dollar durch die Erwartungen steigender Zinsen in den USA

und gute Konjunkturdaten gestützt. Dass sich die Einstellung

dem Euro gegenüber gedreht hat, ist auch den Kurszielen von

Analysten und Banken zu entnehmen, die unisono tiefere Euro-

Kurse zwischen 1,25 und 1,30 US-Dollar erwarten. Mancher

Analyst zieht auch seine Studien des Jahres 2010 aus der

Schublade, als bei Euro-Kursen knapp unter 1,20 US-Dollar

Abwertungsentwicklungen bis zur 1:1-Parität vorausgesagt

wurden. Nun ist es wieder so weit, zumindest eine US-

amerikanische Adresse sieht den Euro-Kurs innerhalb der

nächsten zwei bis drei Jahre bis auf 1 US-Dollar pro Euro sinken.

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Bis auf Weiteres dürfte die Abwertungstendenz also anhalten, weil sich viele Investoren verstärkt mit

Bis auf Weiteres dürfte die Abwertungstendenz also anhalten,

weil sich viele Investoren verstärkt mit Absicherungsinstrumenten

in diese Richtung positionieren. Natürlich sollten dann aber auch

den Ankündigungen des EZB-Präsidenten Draghi Taten folgen,

denn sonst könnten die Paritätsanalysen wieder in der Schublade

verschwinden.

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