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Allgemeine Geschäftsbedingungen des

ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Erft


Michael Tück
Osttangente 1
53919 Weilerswist
im Teil I Veranstalter genannt
im Teil II Vermieter genannt

Stand: Juni 2010

Teil I: Bedingungen für Einzel- und Gruppenteilnehmer/Firmenkunden


Teil II: Ergänzende Bedingungen für ein- und mehrtägige Vermietungen und
Fremdveranstaltungen

Teil I: Bedingungen für Einzel- und Gruppenteilnehmer/Firmenkunden

1. Teilnahmebedingungen

1.1. Privatpersonen sind nur teilnahmeberechtigt, wenn die Kursgebühr im Voraus bezahlt bzw. ein für die
Kursform berechtigender Gutschein oder Berufsgenossenschaftszuschuss vorgelegt wurde.
1.2. Die Teilnahme ist nur Inhabern mit einer für das Trainingsfahrzeug gültigen Fahrerlaubnis gestattet.
Der Veranstalter kann verlangen, dass die Fahrerlaubnis vor Beginn der Veranstaltung vorgezeigt wird.
Fahrerlaubnisinhaber des Modells „Begleitetes Fahren“ dürfen nur gemeinsam mit der jeweiligen
eingetragen Begleitperson am Kurs teilnehmen.
1.3. Für das Training nutzen die Teilnehmer grundsätzlich ihre eigenen Fahrzeuge. Sind Halter und
Teilnehmer nicht identisch, kann der Fahrer zu Vorlage einer Einverständniserklärung des Halters zur
Teilnahme am Fahrsicherheitstraining aufgefordert werden. Der Teilnehmer ist für die Verkehrssicherheit
seines Fahrzeugs selbst verantwortlich. Eine Überprüfung des Fahrzeugs durch das ADAC
Fahrsicherheitszentrum Rhein-Erft findet nicht statt. Das Trainingsfahrzeug muss zum Straßenverkehr
zugelassen und ordnungsgemäß versichert sein.
1.4. Auf Wunsch werden den Teilnehmern, je nach Verfügbarkeit auch Fahrzeuge zur Verfügung gestellt
(s. Ziffer 4).
1.5. Auf dem gesamten Gelände des Fahrsicherheitszentrums Rhein-Erft gelten die Regeln der
Straßenverkehrsordnung (StVO) und der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO).
1.6. Ohne Erlaubnis des Instruktors darf die Fahrbahn nicht betreten werden.
1.7. Die für den Veranstaltungsort geltende Platz- und Betriebsordnung ist zu beachten.
1.8. Der Teilnehmer hat sich während des Kurses diszipliniert zu verhalten. Insbesondere sind die
Anweisungen der Instruktoren zu befolgen.
1.9. Während des Kurses gilt absolutes Alkohol- und Drogenverbot.
1.10. Bei winterlichen Witterungsverhältnissen sind Winterreifen empfehlenswert.
1.11. Während des praktischen Sicherheitstrainings besteht Gurtpflicht.
1.12. Die Mitnahme von Begleitpersonen ist nur nach Absprache mit dem Veranstalter und Zustimmung
des Instruktors gestattet. Kinder unter 12 Jahren dürfen während des Kurses nicht im Fahrzeug
mitgenommen werden.
1.13. Die Mitnahme von Tieren ist nicht gestattet.

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ADAC FSZ Rhein-Erft Telefon 02254 60 15 0 Kreissparkasse Köln Steuernummer


Michael Tück Telefax 02254 82 60 5 Kto-Nr.: 052 203 395 224/5312/1130
Osttangente 1 Email: info@sicherheitstraining.de BLZ 370 502 99 Ust.Id-Nr DE 189063116
53919 Weilerswist www.sicherheitstraining.de BIC COKS DE 33 IBAN DE05370502990052203395
1.14. Teilnehmer von Sicherheitstrainings für Motorradfahrer verpflichten sich, nach der StVZO
zugelassenen Helm, sowie komplette Motorradschutzbekleidung (Protektorenjacke und -hose)
Motorradhandschuhe und -stiefel zu tragen.

2. Vertragsabschluss

Die Anmeldung zu einem Training erfolgt durch


— Zusendung (per Post, Fax, E-Mail) oder Übergabe eines Buchungsformulars oder
— der Buchung per Telefon oder
— Buchung über die Internetportale

Mit der Buchung bietet der Teilnehmer dem Veranstalter den Abschluss eines Vertrages zur Durchführung
eines Trainings verbindlich an und erteilt eine Einzugsermächtigung über die ausstehende Kursgebühr von
einem gültigen Konto. Der Teilnehmer gibt bei der Buchung an, ob er zur Reduzierung der Kursgebühr
einen Rabatt, Gutschein oder eine Berufsgenossenschaftsförderung einreichen möchte. Für Lastschriften,
die von der Bank des Teilnehmers nicht ausgeführt werden (z.B. mangelnde Deckung, falsche Angabe von
Kontodaten) erhebt der Veranstalter eine Gebühr in Höhe von 15 €, die sich aus einer Gebühr der
Hausbank (aktuell 8,11 €) und einer Bearbeitungsgebühr zusammensetzt. Der Vertrag ist abgeschlossen,
wenn der Veranstalter das Angebot schriftlich bestätigt oder die vereinbarte Kursgebühr von dem
benannten Konto eingezogen hat. Ein Vertragsabschluss unter Bedingungen ist nicht möglich. Bei
weiterführenden Trainings muss der Teilnehmer die entsprechende Qualifikation nachweisen, die nicht
älter als 24 Monate sein darf. Veranstalter, Firmengruppen und Gruppenbucher erhalten ein verbindliches
Angebot. An dieses Angebot fühlt sich der Veranstalter bis zum vermerkten Datum gebunden. Der Kunde
nimmt das Angebot an, wenn er es innerhalb der angegebenen Frist beim Veranstalter eingehend
schriftlich bestätigt.

3. Preise / Leistung / Zahlung / Gutscheineinlösung

Die Leistungen erfolgen laut aktuellem Angebot.


Es gilt die vom Veranstalter durch Internet, Prospekt oder Flyer veröffentlichte aktuelle Preisliste. Die
Zahlung der Rechnung/Bestätigung erfolgt per Einzugsermächtigung. Es kann immer nur ein Rabatt pro
Teilnehmer geltend gemacht werden. Gutscheine, Berufsgenossenschaftsförderungen sowie Rabatte
können nur bei der Buchung kostenfrei berücksichtigt werden. Nachträgliche Änderungen der Buchung
werden mit 10 € Umbuchungsaufwand berechnet. Berufsgenossenschaftsförderungen müssen spätestens
am Trainingstag vollständig vorgelegt werden, um kostenfrei berücksichtigt zu werden. Gutscheine und
Berufsgenossenschaftsförderungen werden für ein vorgesehenes Training in ausgestellter Höhe oder mit
Zuzahlung höherwertig eingelöst. Entsteht durch die Einlösung von Gutscheinen, Rabatten und/ oder
Berufsgenossenschaftsförderungen ein Guthaben bei der Buchung, wird dies im internen Kundenkonto
registriert und bei einer erneuten Buchung automatisch verrechnet. Eine Auszahlung kann nicht erfolgen.
Gutscheine sind Wertgutscheine. Es darf kein Umsatzsteuerausweis erfolgen. Der Umsatzsteuerausweis
erfolgt bei der Kursbuchung.
Fremdleistungen berechnen wir, nach Vorlage der Originalrechnung, mit 15% Handling-Fee.
Ausgenommen sind die Leistungen der von uns benannten Cateringfirmen.
Individualabreden werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie von uns schriftlich bestätigt worden sind. Bei
Gruppenbuchungen und Veranstaltungen mit einem Angebotswert über 6.000 € Netto gelten folgende
Zahlungsfälligkeiten:
- Optionen können nur bis 90 Tage vor Trainings- oder Veranstaltungsbeginn kostenfrei vergeben werden.
Danach werden kostenpflichtige Optionen in Höhe der unter Punkt 6.1. für Firmenkunden gültigen

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Stornogebühren vergeben, die bei der entsprechenden Buchung der dazugehörigen Veranstaltung
verrechnet werden.
- 50% der Angebotssumme sind als 1. Anzahlung nach Eingang der Buchungsbestätigung als offene
Rechnung mit 14 Tagen Zahlungsziel fällig.
- 50% der Angebotssumme sind spätestens einen Tag vor der Veranstaltung eingehend auf unser Konto
fällig. Auch hier wird eine offene Rechnung zwei Wochen vor der Veranstaltung mit 14 Tagen Zahlungsziel
gestellt.
- Anfallende Restkosten für die Veranstaltung werden umgehend nach der Veranstaltung mit 14 Tagen
Zahlungsziel in Rechnung gestellt.

4. Trainingsfahrzeuge:

Trainingsfahrzeuge können für bestimmte Trainings vom Veranstalter nach Voranmeldung gegen
zusätzliche Vergütung gestellt werden. In diesem Fall gelten hinsichtlich der zur Verfügungstellung des
Fahrzeugs gesonderte Bedingungen, die dem Teilnehmer zusätzlich ausgehändigt werden. Die genauen
Modalitäten sind bei der Buchung von Ihnen zu erfragen. Der Anspruch auf ein gestelltes Fahrzeug
besteht ohne bestätigte Voranmeldung nicht.

5. Versicherungsschutz

5.1. Eigene Fahrzeuge des Teilnehmers


Es besteht die Möglichkeit, am Kurstag für Pkw eine trainingsgültige Vollkaskoversicherung abzuschließen.
5.2. Trainingsfahrzeuge
Hier gelten hinsichtlich des Versicherungsschutzes die vom Betreiber auszuhändigenden Bedingungen.

6. Stornierung oder Umbuchung durch den Kunden

6.1. Stornierung
Vor Beginn des Trainings kann der Kunde seine Teilnahme stornieren. In diesem Falle kann der
Veranstalter folgende Stornogebühren berechnen:
Einzelteilnehmer:
— Stornierung ab 20 Tage vor Kurstermin: 50% der Kursgebühr als Stornogebühr
— Stornierung ab 10 Tage vor Kurstermin: 100% der Kursgebühr als Stornogebühr
Firmen- und Gruppenbuchung:
— Stornierung ab dem 90. Tag vor der Veranstaltung: 25% der Kursgebühr als Stornogebühr
— Stornierung ab dem 60. Tag vor der Veranstaltung: 40% der Kursgebühr als Stornogebühr
— Stornierung ab dem 30. Tag vor der Veranstaltung: 80% der Kursgebühr als Stornogebühr
— Stornierung ab dem 10. Tag vor der Veranstaltung: 100% der Kursgebühr als Stornogebühr
Dem Teilnehmer bleibt es unbenommen, den Nachweis zu erbringen, dem Veranstalter sei ein geringerer
Schaden als in den Stornobedingungen bezeichnet, entstanden.

Die Stornierung der Anmeldung muss schriftlich per Post, Telefax oder E-Mail erfolgen. Die Rechtzeitigkeit
der Stornierung bestimmt sich nach deren Eingang beim Veranstalter. Der Eingang der Stornierung wird
vom Veranstalter schriftlich bestätigt. Bei Nichtteilnahme ohne rechtzeitige Stornierung muss die volle
Kursgebühr bezahlt werden.

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Nach § 312b Abs. 3 Nr.6 BGB unterliegen Dienstleistungen im Bereich der Freizeitgestaltung nicht dem
14-tägigen Widerrufs- und Rückgaberecht nach dem Fernabsatzgesetz, wenn diese zu einem genauen
Zeitpunkt oder innerhalb eines genau angegebenen Zeitraums zu erbringen ist.

Ein Gutschein kann innerhalb 14 Tagen nach Kauf gegen eine Bearbeitungsgebühr von 15 €
zurückgegeben werden. Zur Stornierung muss der Originalgutschein innerhalb der Frist dem Veranstalter
übergeben werden.

6.2. Umbuchung
Einzelteilnehmer:

— Eine einmalige Umbuchung bis 20 Tage vor dem Kurstermin ist kostenfrei, führt aber zum Verlust
eventuell gewährter Rabatte.
— Alle anderen Umbuchungen kommen einer Stornierung und Neubuchung gleich.

Umbuchungen können nur zu gleich- oder höherwertigen Kursen erfolgen.

7. Veranstaltungsabsage / -verlegung und Kündigung durch den Veranstalter

7.1. Der Veranstalter behält sich vor, aus wichtigem Grund, insbesondere bei Nichterreichen der
vorgegebenen Mindestteilnehmerzahl oder bei extremen Witterungsverhältnissen, das Training
abzusagen, abzubrechen oder auf einen anderen Zeitpunkt zu verlegen.
7.2. Bei Absage erstattet der Veranstalter die volle, bereits gezahlte Kursgebühr. Bei Verlegung in
Absprache mit den Teilnehmern wird die Kursgebühr auf den Ersatztermin angerechnet. Bei vorzeitigem
Abbruch der Veranstaltung aus o.g. Gründen kann der Veranstalter für bereits erbrachte Kursleistungen
eine angemessene Entschädigung in Höhe bis maximal des vertraglichen Gesamtpreises verlangen.
7.3. Der Veranstalter behält sich in folgenden Fällen vor, Teilnehmer vom Kurs auszuschließen:
— Bei wiederholten groben Verstößen gegen die Anordnungen des Instruktors oder die StVO, die geeignet
sind, den Teilnehmer selbst, andere Personen oder Sachen von bedeutendem Wert zu gefährden.
— Wenn der begründete Verdacht einer Fahruntüchtigkeit besteht, insbesondere durch den Verdacht auf
Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss.
— Wenn durch mangelnde Fahrfähigkeit eine Gefährdung Dritter nicht auszuschließen ist.
Ein Anspruch auf Rückzahlung der Kursgebühr besteht in diesen Fällen nicht.
7.4. Der Veranstalter verpflichtet sich zur gewissenhaften Vorbereitung und Durchführung des Trainings.
Er haftet für Schäden, die dem Teilnehmer durch schuldhafte Nichterfüllung der vertraglichen
Verpflichtungen entstehen. Der Schadensersatz ist hierbei für leicht fahrlässig verursachte Sachschäden
auf die Höhe der dreifachen Kursgebühr beschränkt.

8. Haftung für Personen- und Sachschäden

Dem Teilnehmer ist bekannt, dass es sich bei dem Training um eine Veranstaltung mit erhöhtem
Gefahrenpotenzial handelt. Die Teilnahme an einem Training erfolgt daher auf eigenes Risiko. Hat der
Veranstalter nach Maßgabe gesetzlicher Bestimmungen für einen Sachschaden aufzukommen, der leicht
fahrlässig verursacht wurde, so haftet der Veranstalter und seine Erfüllungsgehilfen beschränkt: Die
Haftung besteht nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten und ist auf den bei Vertragsschluss
vorhersehbaren typischen Schaden begrenzt. Der Veranstalter haftet nicht für die durch Dritte zugefügten
Personen- bzw. Sachschäden. Ausgeschlossen ist zudem die persönliche Haftung für Schäden durch
leichte Fahrlässigkeit der Eigentümer des Geländes auf dem der Kurs durchgeführt wird oder ihrer

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Erfüllungsgehilfen. Diese Beschränkungen gelten nicht für Schäden durch grobe Fahrlässigkeit sowie bei
Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Vom Teilnehmer verursachte Sachschäden sind vom
Teilnehmer unverzüglich in enger Abstimmung mit dem Fahrsicherheitszentrum Rhein-Erft auf dessen
Kosten zu beheben. Gleiches gilt bei Veranstaltungsteilnehmern für den Veranstalter. Das
Fahrsicherheitszentrum Rhein-Erft behält sich vor, selbst die erforderlichen Reparaturaufträge zu
vergeben und dem Teilnehmer oder Veranstalter die hieraus entstehenden Reparaturkosten zur Erstattung
aufzugeben.

8.2. Fotos und Filmmaterial

Die Teilnehmer erklären ihr Einverständnis, dass der Veranstalter Foto-, Ton- und Filmaufnahmen von
Veranstaltungen aufzeichnet. Der Veranstalter ist berechtigt, unentgeltlich über dieses Material zu
verfügen, insbesondere dieses zu Werbezwecken zu verwenden.

8.3. Datenschutz

Das ADAC FSZ Rhein-Erft ist berechtigt, im erforderlichen Umfang personenbezogene Daten im
Zusammenhang mit Buchungen und Durchführungen einer Veranstaltung zu erheben und zu verarbeiten,
ggfs. die dazu erforderlichen Daten einer vorhandenen Mitgliedschaft zu nutzen. Diese Daten dürfen für
die Zeit der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung und darüber hinaus zur Beratung und
Betreuung in Fragen der Verkehrssicherheit gespeichert werden. Die Daten dürfen nicht an Dritte
weitergegeben werden. Die Einwilligung zur Speicherung der Daten zur Beratung und Betreuung kann
jederzeit widerrufen werden.

9. Gerichtsstand

Der Gerichtsstand ist Brühl.

10. Schlussbestimmungen

Sämtliche Vereinbarungen sind schriftlich niederzulegen. Dies gilt auch für Nebenabreden und
Zusicherungen sowie für nachträgliche Vertragsänderungen.
Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder undurchführbar werden, wird hierdurch die
Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrags nicht berührt. Anstelle einer unwirksamen,
undurchführbaren oder fehlenden Bestimmung gilt diejenige Bestimmung als vereinbart, die die Parteien
vernünftigerweise vereinbart hätten, wenn ihnen die Unwirksamkeit, Undurchführbarkeit oder
Lückenhaftigkeit bewusst gewesen wäre.
Sollte der Vertrag mit einem ausländischen Vertragspartner geschlossen werden, so findet auf das
Vertragsverhältnis ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.

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Teil II: Ergänzende Bedingungen für ein- und mehrtägige Vermietungen und
Fremdveranstaltungen:

1. Versicherungsbedingungen

1.1. Der Veranstalter (im Weiteren als Mieter bezeichnet) muss gegenüber dem ADAC
Fahrsicherheitszentrum Rhein-Erft in Weilerswist (im Weiteren als Vermieter bezeichnet) bis spätestens 14
Tage vor Veranstaltungsbeginn den Nachweis erbracht haben, dass er für die Dauer der Veranstaltung
eine Veranstalter-Haftpflichtversicherung in ausreichender Höhe abgeschlossen hat.
1.2. Der Mieter haftet für auf dem Gelände des Vermieters verursachte Schäden während der
Veranstaltungsdauer in voller Höhe.

2. Storno- und Zahlungsbedingungen

2.1. Erscheint der Mieter nicht zum vereinbarten Veranstaltungstermin, ohne den Vertrag vorher wirksam
gekündigt zuhaben, schuldet der dem Vermieter den gesamten vereinbarten Bruttopreis. Die Kündigung
des Vertrages durch den Mieter muss schriftlich per Post oder Fax erfolgen. Die Frist beginnt am Tag des
Eingangs der Kündigung beim Vermieter. Im Zweifelfall ist der Mieter für den Zugang der Kündigung
nachweispflichtig.
2.2. Erfolgt die Kündigung
— Ab dem 90.Tag vor dem Veranstaltungstermin werden 25 % der vereinbarten Mietzahlung als
Stornogebühr fällig.
— Ab dem 60. Tag vor dem Veranstaltungstermin werden 40 % der vereinbarten Mietzahlung als
Stornogebühr fällig.
— Ab dem 30. Tag vor dem Veranstaltungstermin werden 80 % der vereinbarten Mietzahlung als
Stornogebühr fällig.
— Ab dem 10. Tag vor dem Veranstaltungstermin werden 100 % der vereinbarten Mietzahlung als
Stornogebühr fällig.

2.3. Dem Mieter bleibt es unbenommen, den Nachweis zu erbringen, dem Vermieter sei infolge der
Kündigung oder des Nichterscheinens ohne Kündigung kein Schaden oder ein wesentlich geringer
entstanden, als die vereinbarten Stornopauschalen. Soweit der Mieter den Nachweis führt, reduzieren sich
die Pauschalen entsprechend oder geraten in Wegfall.
2.4. Der Vermieter hat das Recht, bis zu drei Monate vor dem Veranstaltungszeitpunkt die Terminzusage
zu widerrufen, wenn die Terminverlegung einer Großveranstaltung oder die Einfügung einer weiteren
Großveranstaltung dieses erfordert. Ersatzansprüche des Mieters sind ausgeschlossen.
2.5. Bei Veranstaltungen, die den Angebotsbetrag von 6.000 € netto überschreiten, werden
- 50% der Angebotssumme als 1. Anzahlung nach Eingang der Buchungsbestätigung als offene Rechnung
mit 14 Tagen Zahlungsziel fällig.
- 50% der Angebotssumme spätestens einen Tag vor der Veranstaltung eingehend auf unser Konto fällig.
Auch hier wird eine offene Rechnung zwei Wochen vor der Veranstaltung mit 14 Tagen Zahlungsziel
gestellt.
- anfallende Restkosten für die Veranstaltung umgehend nach der Veranstaltung mit 14 Tagen
Zahlungsziel in Rechnung gestellt.
2.6. Die Verbrauchswerte von Energie und Wasser werden durch Zählerablesung ermittelt. Bei kleineren
Veranstaltungen wird eine Pauschale vereinbart.
2.7. Alle Rechnungsbeträge sind nach überschreiten der genehmigten Zahlungsziele säumig und werden
zur kostenpflichtigen Mahnung freigegeben.

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3. Mietvoraussetzungen

3.1. Haftungsausschluss
Die Benutzung der Anlage erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung der Teilnehmer. Der Mieter
verpflichtet sich, nur solche Teilnehmer zur Veranstaltung zuzulassen, die vorher schriftlich auf Ihnen
eventuell zustehende Schadensersatzansprüche gegenüber dem Vermieter und dessen Beauftragte
verzichtet haben.
3.2. Der Mieter wird hiermit ermächtigt und verpflichtet, den jeweiligen Verzicht für den Vermieter
schriftlich anzunehmen.
3.3. Eine Untervermietung der Anlage durch den Mieter kann nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung
des Vermieters erfolgen.
3.4. In den vom Vermieter bestätigten Mietzeiten sind die Übergabe und Abnahme der Anlage enthalten.
Es wird jeweils ein Übergabe- und ein Abnahmeprotokoll ausgefüllt und von beiden Parteien
gegengezeichnet. Die Mietzeit beginnt mit Erstellen des Übergabeprotokolls. Die Mietzeit läuft bis zu dem
Zeitpunkt, zu dem das Abnahmeprotokoll zur Aufnahme eventueller Schäden mit dem Mieter oder einem
Beauftragten des Vermieters komplett ausgefüllt und durch den Mieter oder einem Beauftragten des
Mieters gegengezeichnet ist, mindestens aber bis zu der vom Vermieter bestätigten Zeit. Stellt der Mieter
keinen Vertreter zur Abnahme der gemieteten Anlage, so erkennt der Mieter die Ermittlungen des
Vermieters widerspruchslos an. Der Mieter hat vor der Übergabe keine Berechtigung, das Gelände oder
die Räumlichkeiten des Vermieters zu benutzen.
3.5. Von der Erstellung des Übergabeprotokolls bis einschließlich der Unterzeichnung des
Abnahmeprotokolls durch den Vermieter trägt der Mieter die volle Verantwortung für alle Vorkommnisse
auf der benutzten Anlage. Während dieser Zeit übernimmt der Vermieter für Ereignisse auf oder an der
Anlage keine Haftung.
3.6. Das Betreten der gesamten Anlage des Vermieters außerhalb der Veranstaltungszeiten ist verboten.
3.7. Bei Schnee- oder Eisglätte besteht kein Anspruch des Mieters auf Räumung der Strecke durch den
Vermieter. Nach Aufforderung räumt der Vermieter die Strecke vom Schnee im Rahmen seiner
Möglichkeiten.
3.8. Ungefugt angebrachte Aufkleber, Hinweisschilder und Werbung jeglicher Art werden im Auftrag des
Vermieters entfernt. Die Kosten der Entfernung sowie eventuell durch Anbringung oder Entfernung
entstandener Schäden werden dem Mieter in Rechnung gestellt.
3.9. Der Vermieter weist ausdrücklich darauf hin, dass das Anbringen von Hinweisschildern und Werbung
jeglicher Art im öffentlichen Verkehrsraum rund um das Gelände des Vermieters verboten ist. Die
zuständige Behörde der Gemeinde Weilerswist bringt jede Zuwiderhandlung zur Anzeige.
3.10. Die Kosten der Wiederinstandsetzung bzw. Reinigung des Geländes hat der Mieter an den Vermieter
zu entrichten. Die Schadensabwicklung mit Versicherungsgesellschaften und Teilnehmern ist Sache des
Mieters.
3.11. Der Vermieter hat das Recht, Reparaturaufträge durch vom Mieter verursachte Schäden im Namen
und auf Rechnung des Mieters an Fremdfirmen zu vergeben. Diese Rechungen werden vom Vermieter
sachlich geprüft und an den Mieter zur Regulierung weitergeleitet.
3.12. Die Catering-Rechte liegen beim Vermieter. Dieser gibt sie an einen ihm bekannten Caterer weiter.
Der Vermieter stellt den Kontakt zwischen Mieter und Caterer her. Die Rechnung des Caterers ist für den
Mieter gegenüber dem Vermieter Handling-Fee frei.
3.13. Jegliche Form von Hospitality des Mieters oder der Teilnehmer muss im Vorfeld der Veranstaltung
mit dem Vermieter schriftlich abgestimmt werden.
3.14. Der Verkauf von Speisen, Getränken, Zubehör, Souvenirs, T-Shirts usw. im Veranstaltungsbereich
bzw. auf dem Gelände des Vermieters ohne vorherige Genehmigung durch den Vermieter ist verboten.
3.15. Bei Verstößen des Mieters gegen die oben genannten Bestimmungen behält sich der Vermieter vor,
dem Mieter eine Konventionalstrafe von bis zu 2.000,- Euro netto aufzuerlegen.

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4. Zusatzvereinbarung für Veranstalter und Instruktoren

4.1. Der Auf- oder Abbau von Übungen oder Sektionen vor oder während der angegebenen Betriebszeiten
ist im Vorhinein mit den Verantwortlichen des Vermieters zu besprechen. Das Probieren von Übungen
oder Veranstaltungsteilen außerhalb der Betriebszeiten ist nur nach schriftlicher Genehmigung des
Vermieters erlaubt.
4.2. Das Waschen von Fahrzeugen ist auf dem Gelände des Vermieters verboten. Reparaturen an
Fahrzeugen, die Flüssigkeitsaustritt jeglicher Art mit sich bringen können, sind auf dem Gelände des
Vermieters verboten.
4.3. Schlüssel oder Kommunikationsanlagen, die für die Veranstaltung notwendig sind, werden dem
Mieter vom Vermieter im Rahmen seiner Möglichkeiten für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Die
Übergabe wird dokumentiert. Der Mieter ist bei Verlust oder Beschädigung voll für die Ersatzbeschaffung
und anfallenden Genehmigungskosten haftbar. Verlorene Schlüssel führen zum Austausch der kompletten
Schließanlage.

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