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Sebastian Suerbaum · Gerd-Dieter Burchard

Stefan H. E. Kaufmann · Thomas F. Schulz

Hrsg.

Burchard Stefan H. E. Kaufmann · Thomas F. Schulz Hrsg. Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie 8. Auflage

Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie

8. Auflage

Burchard Stefan H. E. Kaufmann · Thomas F. Schulz Hrsg. Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie 8. Auflage

Springer-Lehrbuch

Sebastian Suerbaum Gerd-Dieter Burchard Stefan H.E. Kaufmann Thomas F. Schulz (Hrsg.)

Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie

8., überarbeitete und erweiterte Auflage

Mit 652 Abbildungen

Herausgeber Sebastian Suerbaum Medizinische Hochschule Hannover Hannover

Gerd-Dieter Burchard Sektion Tropenmedizin und Infektiologie Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Hamburg

Stefan H.E. Kaufmann Max Planck Institut für Infektionsbiologie Berlin

Thomas F. Schulz Medizinische Hochschule Hannover Hannover

ISBN 978-3-662-48677-1

DOI 10.1007/978-3-662-48678-8

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

978-3-662-48678-8 (eBook)

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Umschlaggestaltung: deblik Berlin Fotonachweis Umschlag: Staphylococcus lugdunensis und Streptococcus pyogenes auf Blutagar. © MHH/Sabine Waldmann, Hannover

Gedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier

Springer ist Teil von Springer Nature Die eingetragene Gesellschaft ist Springer-Verlag GmbH Berlin, Heidelberg

V

Die Herausgeber und der Springer-Verlag danken den Begründern des Lehrbuchs der Medizinischen Mikrobiologie und Infektiologie

Professor Helmut Hahn, Professor Dietrich Falke und Professor Paul Klein (†)

Vorwort

VII

Rechtzeitig zu Semesterbeginn erscheint die 8. Auflage dieses Lehrbuches. Gründe für eine Neubearbeitung nach nur 4 Jahren gab es genug: Seit Dezember 2013 brachte eine mehr als 2 Jahre dauernde Ebolavirus-Epi- demie bisher ungekannten Ausmaßes die Gesundheits-

Die enorme Wichtigkeit der Identifizierung neuer

medizinischen Hintergründe und die klinische Relevanz ihrer Arbeiten informieren möchten. Die Herausgeber hoffen, dass das Lehrbuch auch bei diesen Wissenschaft- lerinnen und Wissenschaftlern auf gute Resonanz stoßen wird.

systeme der betroffenen Staaten, aber auch die Krisen- interventionskräfte weltweit agierender Hilfsorganisa- tionen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Anfang 2016 wurde die Öffentlichkeit auf die rasend schnelle Ausbrei- tung des Zikavirus aufmerksam, das im dringenden Ver- dacht steht, für Tausende Fälle von Mikrozephalie bei Neugeborenen verantwortlich zu sein. Globalisierungs- folgen, z. B. Migration, Kriege und ein Dasein in Flücht- lingslagern sowie die Verelendung ganzer Landstriche, leisten der Verbreitung von Krankheitserregern Vor- schub, und die nächste Seuche kommt bestimmt. Auch in den Industrieländern häufen sich mit der drastischen Zunahme von Nosokomialinfektionen mit antibiotika- resistenten Erregern die Probleme.

Krankheitserreger wurde vom Nobelkomitee zuletzt im Jahr 2008 durch die Verleihung des Nobelpreises für Medizin an 3 Infektionsforscher anerkannt: Harald zur Hausen, Françoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier erhielten den Preis für die Entdeckung krebserregender Papillomviren und des Humanen Immundefizienzvirus – nur 3 Jahre nach der Verleihung des Nobelpreises an die Entdecker des »Magenbakteriums« Helicobacter pylori und 103 Jahre nach der Ehrung Robert Kochs für die Entdeckung des Tuberkulose-Erregers. 2011 bedach- te das Nobelkomitee wieder die andere Seite des Wech- selspiels: Jules Hoffmann, Bruce Beutler und Ralph Steinman wurden für die Entdeckung zentraler moleku- larer und zellulärer Mechanismen der Infektabwehr aus-

Die 1. Auflage dieses Lehrbuchs erschien im Jahr 1991 unter der Herausgeberschaft von Helmut Hahn, Dietrich Falke und Paul Klein. Diese 8. Auflage ist die erste, bei der Helmut Hahn nicht mehr als Herausgeber mitge- wirkt hat. Auch wenn alle aktuellen Herausgeber bereits an früheren Auflagen des Buches mitgewirkt haben, markiert das Ende der Herausgebertätigkeit von Helmut Hahn genau 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung eine Zäsur in der Geschichte des Lehrbuchs. Wir als Heraus- geber – ebenso wie die Leserinnen und Leser dieser und früherer Auflagen – sind Helmut Hahn als dem Begrün- der dieses Lehrbuchs und als seinem wichtigster Ideen- geber und quirligen Schrittmacher zu großem Dank verpflichtet. Wir freuen uns, dass er für diese Auflage ein Nachwort geschrieben hat. Auch Dietrich Falke, der die- ses Lehrbuch als Herausgeber und Autor vieler Kapitel der Sektion Virologie lange Jahre maßgeblich geprägt hat, scheidet in dieser 8. Auflage als Kapitelautor aus. Wir danken ihm für seine langjährige Mitarbeit an diesem Lehrbuch und den Rat, den er seinen Nachfolgern im- mer zur Verfügung gestellt hat.

Seit der 7. Auflage ist mit dem Infektiologen und Tropen- mediziner Gerd-Dieter Burchard ein »echter Kliniker« Mitglied des Herausgeberteams. Der an klinischen Syn- dromen orientierte letzte Teil des Lehrbuchs wurde unter seiner Führung praktisch vollständig neu geschrieben und die inhaltliche Vernetzung dieses Teils mit den erre- gerorientierten Kapiteln erheblich verstärkt.

gezeichnet. Und im Jahr 2015 ging der Medizin-Nobel- preis an 3 Naturstoffforscher, William Campbell, Satoshi Omura und Youyou Tu, die neue Therapien gegen Infektionskrankheiten entwickelt haben – 76 Jahre nach der Nobel-Würdigung Gerhard Domagks für die Ent- deckung der antibakteriellen Wirkung der Sulfonamide und 70 Jahre nach der Nobel-Würdigung von Alexander Fleming, Ernst Boris Chain und Howard Walter Florey für die Heilwirkung des Penicillins bei verschiedenen

Unser Dank gebührt allen Autoren, den Mitarbeitern des Springer-Verlages, insbesondere Frau Christine Ströhla und Frau Rose-Marie Doyon, Herrn Markus Pohlmann für das Fachlektorat sowie zahlreichen anderen Mitar- beiterinnen und Mitarbeitern, die auf der Danksagungs- seite aufgeführt sind. Ohne diese Unterstützung wäre dieses Werk nicht zustande gekommen.

Infektionskrankheiten.

S.

Suerbaum, G.-D. Burchard,

S.

H. E. Kaufmann, T. F. Schulz

Grundkenntnisse in Mikrobiologie, Immunologie und Infektionslehre sind für Ärztinnen und Ärzte unabding- bar. Die Reaktionen der Leserschaft haben gezeigt, dass der Grundgedanke dieses Lehrbuches, in erster Linie ein Verständnis pathophysiologischer Zusammenhänge zu vermitteln, unverändert richtig ist.

Infektionsbiologische Forschung hat sich nun auch in Deutschland an den naturwissenschaftlichen Fakultäten als wichtige Forschungsrichtung durchgesetzt. Deshalb ist dieses Buch nicht nur für Mediziner, sondern auch für forschende Infektionsbiologen gedacht, die sich über die

Hannover, Berlin und Hamburg, im Frühjahr 2016

Nachwort

»Habent fata sua libelli« (Bücher haben ihre Schicksale):

Dieses uralte Dictum bewahrheitet sich wiederum an dem vorliegenden Lehrbuch der Medizinischen Mikro- biologie, das in Gestalt der hier vorgelegten 8. Auflage das erste Vierteljahrhundert seines Bestehens vollendet hat. Ursprünglich nicht vorhersehbar, musste in regel- mäßiger Reihenfolge alle 3 Jahre eine Neuauflage er- scheinen, Beweis für den raschen Wissensfortschritt auf dem Gebiet der Medizinischen Mikrobiologie und Infektionslehre, eines in kontinuierlicher Ausdehnung befindlichen Feldes von ungebrochener Aktualität.

Das durch die Aufteilung des Faches in Forschung und Lehre auf verschiedene Disziplinen entstandene Bedürf- nis der Leserschaft nach einer zusammenhängenden Darstellung des gesamten Fachgebietes dürfte zur Be- liebtheit des Lehrbuches maßgeblich beigetragen haben.

Pathogene Mikroorganismen erweisen sich als Hydra, die in immer neuen Erscheinungsformen und unter Einsatz immer aufs neue überraschender molekularer Mechanismen den Menschen mit neuen Herausforde- rungen konfrontiert, und mit gutem Grund wurde der Nobelpreis für Medizin oder Physiologie für das Jahr 2015 an drei Mikrobiologen vergeben.

Das Lehrbuch, das mit dieser 8. Auflage nun in jüngere Hände übergeht, war und ist bemüht, diesen kontinuier- lichen Wandel begleitend abzubilden.

Mögen unsere Nachfolger getreu dem Imperativ handeln »Bücher sind wie Kinder, man muss ständig an ihnen arbeiten.« In diesem Sinne wünscht Ihnen in Vertretung des ursprünglichen Herausgeberteams weiterhin viel Erfolg!

Ihr Helmut Hahn

Danksagung

IX

Sebastian Suerbaum

Ich danke meiner Mitarbeiterin Frau Sabine Waldmann herzlich für die Herstellung der Titelabbildung für diese Auflage des Lehrbuchs. Herrn Prof. Timo Ulrichs danke ich wie schon bei den vergangenen Auflagen herzlich für die Entwicklung der meisten Schemazeichnungen in Zu- sammenarbeit mit den Autoren. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Springer-Verlags möchte ich an dieser Stelle ebenfalls sehr herzlich im Namen aller Herausgeber für die gute Zusammenarbeit danken, be- sonders Frau Christine Ströhla, der für das Buch zu- ständigen Senior-Editorin, die die Entstehung dieser Ausgabe mit großem Interesse und wichtigen Ideen begleitet hat, und Frau Rose-Marie Doyon, die als Pro- jektmanagerin die zentrale Ansprechstelle für alle am Projekt beteiligten Herausgeber und Autoren war. Eben- falls danken wir Herrn Dipl.-Biol. Markus Pohlmann (IQ Verlagsbüro) für die redaktionelle Bearbeitung der Kapitel und Frau Corinna Pracht, die die Endphase der Produktion dieser Auflage seitens des Springer-Verlags begleitet hat. Prof. H. Karch, Prof. M. Hornef und ich danken Prof. Johannes Müthing für kritische Durchsicht und Korrektur von Kapitel 28. Alle Herausgeber danken außerdem herzlich der B. Braun-Stiftung in Melsungen und ihrem Vorstandsvorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Michael Ungethüm, die durch ihre großzügige Unterstützung für die 7. Auflage die Umgestaltung des Layouts mit durchgehend 4-farbigen Abbildungen und einer stark erhöhten Anzahl von Farbfotos ermöglicht haben.

Gerd-Dieter Burchard

Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Springer-Verlags für die gute Zusammenarbeit und stän- dige Unterstützung.

Stefan H. E. Kaufmann

Ich danke Frau Souraya Sibaei für ausgezeichnete Sekre- tariatshilfe und Frau Diane Schad für die Erstellung der exzellenten Grafiken für die Immunologie-Kapitel. Auch möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen Mitarbeiterin- nen und Mitarbeitern des Springer-Verlags herzlich für ihre professionelle Begleitung der Neuauflage des Buchs zu danken.

Thomas F. Schulz

Ich danke Prof. Gerlich, Gießen, für hilfreiche Kommen- tare zum Kapitel Hepatitisviren, Herrn Prof. Falke für die langjährige prägende Betreuung der Sektion Virolo- gie dieses Buchs sowie die Überlassung von Bildmaterial, Strichzeichnungen, Krankheitsabbildungen und Texten aus früheren Auflagen dieses Lehrbuchs. Ferner danke ich Dr. Gelderblom, Berlin, für die Überlassung elek- tronenmikroskopischer Aufnahmen, Prof. Lawrence Young, Birmingham, für immunhistologische Darstel- lungen von EBV, LMP1 und LMP2 in Morbus-Hodgkin- Gewebeschnitten, Dr. Tina Ganzenmüller, Hannover, für die Zusammenstellung von Western-Blots, der Leitung der Haut- und der Augenklinik des Klinikums der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz für Abbildun- gen von Infektionskrankheiten, Herrn Prof. T. Werfel, Klinik für Dermatologie der Medizinischen Hochschule Hannover, für die Überlassung von Bildmaterial, Herrn Dr. Nermuth, London, für die elektronenmikroskopi- sche Aufnahme mit der Schrägbedampfung von Adeno- viren und Herrn Prof. Dr. W. Stögmann, Wien, für 2 Ab- bildungen von Virusexanthemen.

Die Herausgeber

Die Herausgeber Sebastian Suerbaum 1962 geboren. Studium der Medizin in Bochum, Wien und an der Harvard
Die Herausgeber Sebastian Suerbaum 1962 geboren. Studium der Medizin in Bochum, Wien und an der Harvard

Sebastian Suerbaum

1962

geboren. Studium der Medizin in Bochum, Wien und an der Harvard Medical School.

1988

Promotion. Assistenzarzt am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg,

danach am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Immunologie in Bochum. 1991–1993

Postdoc am Institut Pasteur, Paris. 1994 Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektions- epidemiologie. 1995 Habilitation. 1999–2003 C3-Professor am Institut für Hygiene und Mikro- biologie der Universität Würzburg, seit 2003 C4-Professor und Direktor des Instituts für Medi- zinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Medizinischen Hochschule Hannover.

1996 Gerhard Hess-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 2007 Eva und Klaus Grohe-

Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Wissenschaftliche Arbeitsgebiete: Pathogenese, Populationsgenetik, Genomik und molekulare Epidemiologie bakterieller Infektionserreger, insbesondere Helicobacter pylori

Gerd-Dieter Burchard

1948 geboren. Studium der Medizin in Hamburg. Facharzt für Innere Medizin, Tropenmedizin,

Infektiologie. 1983 Aufenthalt in Hôpital Albert Schweizer, Lambaréné, Gabun; 1987 am Weiz- mann-Institut, Rehovot, Israel; 1988–1992 Oberarzt an der Klinischen Abteilung des Bernhard- Nocht-Instituts für Tropenmedizin; 1993–1995 Oberarzt und stellvertretender Institutsdirektor am Institut für Tropenmedizin der Universität Tübingen; 1996–1999 Arzt-Wissenschaftler am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg, Abteilung für Medizinische Grundla- genforschung, Auslandsaufenthalte in Senegal, Guinea und Ghana; 2000–2002 Leiter der Ambu- lanz im Institut für Tropenmedizin, Berlin, und stellvertretender Institutsdirektor, 2003–2005 Leiter der Klinischen Abteilung des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin, Hamburg, 2006–2013 Leiter der Sektion Tropenmedizin und Infektiologie, 1. Medizinische Klinik, Univer- sitätsklinik Hamburg-Eppendorf; jetzt Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin. 2005–2009 und seit 2014 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG); seit 1994 außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission. Wissen- schaftliche Arbeitsgebiete: Klinische Tropenmedizin.

Die Herausgeber

Die Herausgeber XI Stefan H. E. Kaufmann 1948 geboren, Studium der Biologie in Mainz, Promotion summa
Die Herausgeber XI Stefan H. E. Kaufmann 1948 geboren, Studium der Biologie in Mainz, Promotion summa

XI

Stefan H. E. Kaufmann

1948 geboren, Studium der Biologie in Mainz, Promotion summa cum laude 1977. 1981 Habilita-

tion in Immunologie und Mikrobiologie. 1976–1988 wissenschaftlicher Mitarbeiter in Bochum, Berlin, Freiburg. 1987–1991 Professor für Medizinische Mikrobiologie und Immunologie am Uni- versitätsklinikum Ulm; 1991–1998 Direktor der dortigen Abteilung Immunologie. Seit 1993 Gründungsdirektor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Infektionsbiolo- gie, Berlin, und Leiter der Abteilung Immunologie. Professor für Mikrobiologie und Immunologie an der Charité, Berlin. Gastprofessor an der Medizinischen Fakultät der Tongji Universität, Shanghai, und am Peking Union Medical College, Beijing, China. Honorarprofessor der Univer- sidad Peruana Cayetano Heredia, Lima, Peru. Ehrendoktor der Universität Marseille; Fellow des Royal College of Physicians of Edinburgh. Früherer Präsident und Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, früherer Präsident der European Federation of Immunological Societies (EFIS) und der International Union of Immunological Societies (IUIS). Wissenschaftliche Arbeitsgebiete: Immunologie und Pathologie von bakteriellen Infektionen, neue Impfstoff- strategien sowie diagnostische und prognostische Biosignaturen von Infektionskrankheiten und Impfungen.

Thomas F. Schulz

1953 geboren. Studium der Medizin in Mainz, Montpellier und London. 1980 Promotion.

Assistenzarzt Innere Medizin und Medizinische Mikrobiologie in Mainz und Innsbruck. Habilita- tion 1986. EMBO Fellow und Clinical Research Scientist am Institute of Cancer Research, London 1988–1995. Facharzt Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie 1990. Full Profes- sor im Dept. Medical Microbiology der Universität Liverpool 1995–2000. Seit 2000 Professor für Virologie und Leiter des Instituts für Virologie der Medizinischen Hochschule Hannover. 2003 Fellow of the Royal College of Pathologists (FRCPath). 1997–2003 Editor des Journals of General Virology.

Das Abbildungskonzept

Das Abbildungskonzept
Das Abbildungskonzept

Das Abbildungskonzept

XIII

Das Abbildungskonzept XIII Prof. Dr. med. Dr. PH Dr. h.c. Timo Ulrichs Das Abbildungskonzept und die
Das Abbildungskonzept XIII Prof. Dr. med. Dr. PH Dr. h.c. Timo Ulrichs Das Abbildungskonzept und die
Das Abbildungskonzept XIII Prof. Dr. med. Dr. PH Dr. h.c. Timo Ulrichs Das Abbildungskonzept und die

Prof. Dr. med. Dr. PH Dr. h.c. Timo Ulrichs

Das Abbildungskonzept und die meisten Illustrationen wurden von Timo Ulrichs erstellt. Timo Ulrichs ist Immunologe, Mikrobiologe und Gesundheitswissenschaftler und engagiert sich in der Tuberkuloseforschung und -kontrolle in Osteuropa, v. a. in Russland, Georgien und Moldawien. Außerdem zeichnet er sehr gern.

Das Layout

Einleitung führt Sie in wenigen Sätzen ins Thema

Einleitung führt Sie in wenigen Sätzen ins Thema Leitsystem: Schneller Überblick – wo finde ich welches

Leitsystem:

Schneller Überblick – wo finde ich welches Thema?

Schneller Überblick – wo finde ich welches Thema? 649 Abbildungen veranschaulichen komplexe Zusammen-

649 Abbildungen veranschaulichen komplexe Zusammen- hänge und zeigen Ihnen die Welt im Detail.

Zusammen- hänge und zeigen Ihnen die Welt im Detail. Bakteriologie Chlamydien A. Klos Chlamydien sind

Bakteriologie

hänge und zeigen Ihnen die Welt im Detail. Bakteriologie Chlamydien A. Klos Chlamydien sind intrazelluläre
hänge und zeigen Ihnen die Welt im Detail. Bakteriologie Chlamydien A. Klos Chlamydien sind intrazelluläre

Chlamydien

A. Klos

Chlamydien sind intrazelluläre Bakterien mit einem reduzierten Ge- nom aus etwa 1000 Genen. Sie haben im Laufe der Evolution Schlüssel- enzyme für einige Synthesewege verloren (. Tab. 49.1). Die human- pathogenen Spezies der Familie Chlamydiaceae werden wieder alle der Gattung Chlamydia (C.) zugeordnet. Chlamydien befallen zunächst die Mukosa, können aber auch streuen. Je nach Serovar verursacht C. tra- chomatis Erkrankungen des Urogenitaltrakts und des Auges.

Chlamydien weisen viele Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Spezies auf. Das betrifft ihren Repro duktionszyklus und die Formen, die diese intrazellulären Bakterien dabei annehmen, die Infektion der Mukosa, Pathomechanismen und die Immunantwort. Auch wenn vieles d avon bisher nur für einzelne Chlamy dienstämme gezei g t wurde, so liegen doch ähnliche Mechanismen für andere Isolate und verwan d te Arten nahe. Daher wer d en hier zunächst Gemeinsamkeiten d er Chlamy d ien benannt. Dabei wird bereits auf eini g e wichtige spezies- oder serovarabhängige Unterschiede hingewiesen.

Elementarkörperchen: Die extrazelluläre, infektiöse Form besitzt nur einen gerin g en Durchmesser von 0,2–0,3 μm. Kon d ensierte DNA un d Proteine werden von einer rig i d en Hülle (aus über Disul- fi dbrücken quer vernetzten Membranproteinen) geschützt. Elemen- tarkörperchen besitzen nur einen minimalen Stoffwechsel. Bei später geplanter Anzucht benötig t man wegen d ieses Basisenergie- verbrauchs ein spezielles, gekühltes Transportme d ium. Die Umwelt- resistenz d er chlamyd ialen Elementarkörperchen variiert spezies- abhäng i g .

Elementarkörperchen variiert spezies- abhän g i g . . Abb. 49.4 Immunfluoreszenz von in Zellkultur

. Abb. 49.4 Immunfluoreszenz von in Zellkultur gezüchteten Chlamydien (24 h nach Infektion). Chlamydiale Einschlüsse, die Retikularkörperchen enthalten, sind grün gefärbt. Epitheliale HeLa-Wirtszellen sind rot gegen- gefärbt

. Tab. 49.1 Chlamydia: Gattungsmerkmale

Merkmal

Ausprägung

Gramfärbung

keine Anfärbung (trotz rudimentärer Peptidoglykanschicht)

Aerob/anaerob

(intrazellulär)

Kohlenhydrat-

(intrazellulär)

verwertung

Sporenbildung

nein

Beweglichkeit

(intrazellulär)

Katalase

Oxidase

Besonderheiten

intrazelluläres Bakterium, das Schleimhäute befällt; Elementarkörperchen und Retikular- körperchen in Einschlüssen (sowie aberrante Körperchen)

Retikularkörperchen: Hierbei handelt es sich um d ie intrazelluläre un d stoffwechselaktive Form.

Geschichte

Den Begriff Phthisis (Schwindsucht ) prägte Hippokrates (ca. 460–375 v. Chr.), um damit eine Krankheit zu kennzeichnen, die mit einem allgemeinen Ver- fall einhergeht. 1689 verwendete der englische Arzt Thomas G. Morton in seiner »Phthisiologia« für die charakteristischen Läsionen der Lungen- schwindsucht den Ausdruck »Tuberkel« (Höcker, Knötchen). Davon leitete Johann Lucas Schönlein (1793–1864) im Jahre 1832 den Begriff »Tuberkulo- se« ab. Als »Skrofulose« wurde die damals häufige Form der tuberkulösen Lymphadenitiden bezeichnet. Im 16./17. Jahrhundert ging ein Viertel aller Todesfälle bei Erwachsenen in Europa auf die TB zurück. Besonders stark breitete sich die Krankheit im 19. Jahrhundert aus, eine Folge der Urbanisierung im Rahmen der industriel- len Revolution. Als »Weiße Pest« war sie die häufigste Todesursache in Euro- pa. Bei einer Mortalität von mehr als 1000 pro 100.000 Menschen hat die TB etwa 30 % der erwachsenen Bevölkerung dahingerafft. 65 % aller Patienten mit offener Lungen-TB verstarben innerhalb weniger Jahre nach Diagnose- stellung. Die Entdeckung des TB-Erregers (1882) ist mit dem Namen des deutschen Arztes Robert Koch (1843–1910) untrennbar verbunden, der un- ter Anwendung der Henle-Koch-Postulate den zwingenden Nachweis der Erregernatur von M. tuberculosis führte. Seit der Entwicklung des Thiosemikarbazons 1943 durch Gerhard Domagk (1895–1964, Nobelpreis 1939), des Streptomycins 1946 durch Selman Abra- ham Waksman (1888–1973, Nobelpreis 1952) und des Isoniazids 1952 durch 3 verschiedene Forschergruppen, sowie des Rifampicins, Ethambutols und Pyrazinamids lässt sich der Großteil aller Fälle chemotherapeutisch behan- deln: Die Therapie der TB hat sich in Deutschland von den Lungensanatorien hin zum Allgemeinkrankenhaus, ja sogar zur Praxis des niedergelassenen Arztes verlagert.

ja sogar zur Praxis des niedergelassenen Arztes verlagert. Hintergrundinformation: Interessantes für zwischendurch.

Hintergrundinformation:

Interessantes für zwischendurch.

Steckbriefe geben eine kurze Übersicht über die wichtigsten Erregerdaten. Gut für die Prüfungsvorbereitung! (Siehe
Steckbriefe geben eine kurze Übersicht
über die wichtigsten Erregerdaten. Gut für
die Prüfungsvorbereitung! (Siehe Übersicht
am Abbildungskonzept auf Seite XIII.

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49.1 · Gemeinsamkeiten aller humanpathogenen Chlamydienarten: C. trachomatis, C. psittaci, C. pneumoniae und C. abortus

Steckbrief Chlamydien enthalten wie alle Bakterien DNA, RNA, Ribosomen sowie eine Zytoplasmamembran. Sie weisen eine
Steckbrief
Chlamydien enthalten wie alle Bakterien DNA, RNA, Ribosomen
sowie eine Zytoplasmamembran. Sie weisen eine rudimentäre
Peptidoglykanschicht auf, die prinzipiell der von gramnegativen
Bakterien entspricht. Chlamydien sind auf Eukaryonten als Wirts-
zellen angewiesen. Sie lassen sich daher nur in Zellkultur ver-
mehren, werden aber üblicherweise mittels DNA-Amplifikations-
verfahren nachgewiesen. Im biphasischen Reproduktionszyklus
liegen Chlamydien sowohl als extrazelluläre »Elementarkörper-
chen« als auch als »Retikularkörperchen« in intrazellulären
»Einschlüssen« vor.
1966 wurde klar, dass Chlamydien intrazelluläre Bakterien sind
und keine Viren. Sie lassen sich bisher genetisch (z. B. zur funk-
tionellen Analyse von Virulenzfaktoren) kaum gezielt modifizie-
ren. Allerdings gehören sie gerade deshalb zu den am häufigs-
ten sequenzierten Bakterien.

kEpidemiologie Die Häufi g ke i t d er Psittakose wir d in Deutschlan d mit eini g en hun- d ert Fällen pro Jahr an g e g eben. Aktuelle Untersuchun g en le g en nahe, d ass d ieser Erre g er mit 2–3 % bei ambulant erworbenen Pneumonien in Deutschlan d min d estens genauso häufi g vorkommt wie C. pneumoniae. Im Re g elfall han d elt es sich um Einzelerkran- kun g en o d er kleinere Ausbrüche von Psittakose. Hauptsächlich sin d d abei Personen betroffen, d ie mit Vö g eln um g ehen (Anam- nese).

kÜbertragung N eben respirato risc hem S ekret bei en g em Tierkontakt stellt ein g e- atmeter Staub von Vogelkot ein Risiko d ar. Ein hohes Gefährdun g s- potenzial besteht beim ille g alen Import von Vö geln od er bei Täti g - keit in Geflü g elzuchtbetrieben o d er Schlachthöfen. Mit einer Trans- mission d es Erregers von Mensch zu Mensch muss nicht gerechnet werden; falls überhaupt mög lich, ist dieser eine Rarität.

kPathogenese Die Histolo g ie weist d a ra uf hin, d ass d urch Befall d er Epithelien d er Bronchiolen und durch Infektion d er Alveolen eine eitri ge intersti- tielle Reaktion der Lunge aus g elöst wird. Dieser Erre ger streut typi- scherweise von der Lunge aus in andere Organe.

kKlinik Die Psittakose be g innt mit plötzlich auftreten d em Fieber, Kopf- schmerzen, Husten un d d en rönt g enolo g ischen Zeichen einer bei d seiti g en interstitiellen Pneumonie. Vorüber g ehen d kann ein feinflecki g es Exanthem nachgewiesen wer d en. Systemische Kom- plikationen mit Myokar d itis, Enzephalitis o d er Hepatitis (un d Hepatosplenomegalie) sin d beschrieben.

kLabordiagnose Der hochspezifische un d empfin d liche Nachweis von C. psittaci durch PCR ist in Speziallaboratorien (an eini g en Unikliniken) mö g - lich. Allerd in g s g ibt es leid er derzeit noch keine zugelassenen kom- merziellen Tests für d iese Spezies.

In Kürze

Chlamydien

Bakteriologie Chlamydien können wie Viren nur in Wirtszellen überleben. Sie befallen primär die Mukosa. Chlamydien sind aber echte Bakterien mit einem kleinen Genom, denen im Stoff- wechsel einige Schlüsselenzyme fehlen. Man unterscheidet extrazelluläre Elementar- und intrazelluläre Retikularkörperchen sowie persistierende »aberrante Körperchen«. Chlamydien be- sitzen eine Zellwand mit rudimentärer Peptidoglykanschicht. Vorkommen Speziesspezifisches Wirtsspektrum, optimale Anpassung an den Wirt, Vermehrung nur in intrazellulären Ein- schlüssen. C. trachomatis und (relevante Stämme von) C. pneumonie nur beim Menschen. C. psittaci und C. abortus als Zoonosen. Umweltresistenz Außerhalb lebender Zellen gering; Ausnahme mit wochenlangem Überleben: C. psittaci. Epidemiologie

5

Unspezifische Genitalinfektionen (C. trachomatis D–K): welt-

weit.

5

Trachom (C. trachomatis A–C): insbesondere Afrika, Indien,

Ägypten.

5

Lymphogranuloma venereum (C. trachomatis L1–L3): Asien

5

und Afrika, bei homosexuellen Männern auch in Europa und

USA.

C. pneumoniae-Infektionen (weltweit) und Psittakose (welt-

weit, vor allem bei Kontakt mit Vögeln).

Zielgruppe

5

Berufsbedingt (Geflügelzucht, Schlachtbetriebe, Tierhandel):

C.

psittaci.

5

Personen mit häufig wechselndem Geschlechtspartner:

C.

trachomatis D–L3.

5

Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene: C. pneumoniae.

5

Zielgewebe abhängig von Spezies und Serovar: Schleim-

haut in Auge, Genitalien, Lunge (sowie selten Kolon bei

C. trachomatis).

Übertragung Enger Kontakt (C. trachomatis), Tröpfchen

(C.

pneumoniae), Staub aus Vogelkot oder Tröpfchen

(C.

psittaci).

Staub aus Vogelkot oder Tröpfchen (C. psittaci). In Kürze: Kurzrepetiroium für die schnelle

In Kürze:

Kurzrepetiroium für die schnelle Wiederholung.

In Kürze: Kurzrepetiroium für die schnelle Wiederholung. Einheitliche und über- sichtliche Gliederung aller

Einheitliche und über- sichtliche Gliederung aller Erregerkapitel.

Literatur Bavoil PM, Wyrick PB (2006) Chlamydia: Genomics and Pathogenesis. Horizon Bioscience. Burton MJ, Mabey
Literatur
Bavoil PM, Wyrick PB (2006) Chlamydia: Genomics and Pathogenesis. Horizon
Bioscience.
Burton MJ, Mabey DC, Mabey W (2009) The global burden of trachoma:

a review. PLoS Negl Trop Dis. 3(10):e460. Knittler MR, Berndt A, Böcker S, Dutow P, Hänel F, Heuer D, Kägebein D, Klos A, Koch S, et al. (2014) Chlamydia psittaci: New insights into genomic diversity, clinical pathology, host–pathogen interaction and antibacterial immunity. Int J Med Microbiol. 304:877-893. Mandell, Douglas, and Bennett’s (2014) Principles and Practice of Infectious Diseases. Elsevier Saunders, 8th ed. Vol. 2: p. 2154-2182.

Inhaltsverzeichnis

I Grundlagen

1 Die medizinische Mikrobiologie im 21. Jahrhundert

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3

 

S.

Suerbaum, H. Hahn

1.1 Gegenstand des Faches

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3

1.2 Aufgabenstellung des Faches

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3

1.3 Heutige Bedeutung des Faches

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4

2

Ursprung der medizinischen Mikrobiologie

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7

P.

Klein (†), D. Falke, H. Hahn

2.1 Vormedizinische Mikrobiologie

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7

2.2 Experimentelle Mikrobiologie Literatur

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8

11

3

Pathogenität und Virulenz

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13

J.

Heesemann

3.1 Konzept der Pathogenität von Krankheitserregern

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13

3.2 Evolutionäre Sichtweise der Entstehung von Infektionserregern

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15

3.3 Pathogenitäts- und Fitnessfaktoren als Basis der Infektionstüchtigkeit

 

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16

3.4 Infektionserreger kontrollieren den Zelltod .

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23

3.5 Klinische Aspekte der Infektionsbiologie

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24

3.6 Infektionsmarker

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25

3.7 Intoxikationen Literatur

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4

Physiologische Bakterienflora: Regulation und Wirkungen, iatrogene Störungen und Probiotika

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25

27

 

W. Bär, S. Suerbaum

 

4.1 Regulation der physiologischen Bakterienflora .

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27

4.2 Wirkungen der Normalflora

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28

4.3 Bakterielle Normalbesiedlung der Körperregionen

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29

4.4 Iatrogene Störungen der Mikroökologie

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31

4.5 Änderung der Mikroökologie aus therapeutischen Gründen

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31

4.6 Probiotika

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32

Literatur

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33

II

Immunologie

 

5

Immunologische Grundbegriffe

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37

S.

H. E. Kaufmann

5.1 Immunität

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37

5.2 Epitop .

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37

5.3 Epitoperkennung: Antigen-Antikörper-Reaktion

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37

5.4 Immunogenität: Antigene als Epitopträger

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37

5.5 Zelluläre Immunität .

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38

5.6 Angeborene Resistenz

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38

5.7 Wechselwirkung zwischen erworbener und angeborener Immunität Literatur zu Kap. 5–16

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