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28. MAI 2016

77 VERHALTENSWEISEN DEINES EGOS, DIE DU FÜR


MEHR LIEBE TRANSFORMIEREN KANNST

Ausgebrannt? Sinnsuchend? Innere Leere? Die größte Entwicklungschance der


Menschen liegt in der Loslösung von ihrem Ego – dem illusionären Selbstbild. Das
künstliche Gerüst aus Gedanken suggeriert eine Weltsicht, die das Gegenteil von
friedvoll und liebevoll ist. Es macht Menschen zu Sklaven. Der Sklaventreiber sind
sie selbst, bzw. ihr Ego.Es treibt sie an, auf der gierigen Suche nach mehr Macht,
Besitz, Bestätigung, Aufmerksamkeit und Liebe. Was sie nicht wissen: Die Suche ist
vergebens.

Ich habe in diesem Artikel 77 Verhaltensweisen zusammengefasst, die das Ego


entlarven. Prüfe hier, wo du stehst, erkenne deine Lügen und transformiere sie in
Wahrheit – vorausgesetzt, du willst dein Ego loslassen und wahre Liebe leben.
Bevor du loslegst, muss ich dich auf ein paar Grundlagen hinweisen, die es bei der
Selbsterkenntnis zu beachten gibt. Es geht primär um das Erkennen der Wahrheit.

Wie jedes Lebewesen besitzt auch du ein Bewusstsein. Dieses ist


in der Lage, Wahrheit zu erkennen. Es ist ein inneres Gefühl der
Richtigkeit. Darauf legst du deine Aufmerksamkeit.

Deine Bewusstwerdung tritt ein, wenn du au!örst zu lügen, au!örst zu


konsumieren und vor allem au!örst, dir und anderen was vorzumachen.

Pack die Wahrheit aus, wie sie ist.


Sie ist einfach, ungeschönt und manchmal radikal.

Für dein Ego ist sie der Tod. Du ö"nest damit die Vorhänge und es tritt Licht in den
dunklen Raum ein. Dabei liegt in deiner Hand, und nur in deiner Hand, wann du den
Vorhang ö"nest und wie viel Licht du in den Raum lässt.

Ein Lehrer oder eine Lektüre wie diese hier kann dir dabei nur behil#ich sein. Den
Weg gehen musst du immer selbst.

So gehst du vor:
Betrachte die folgenden Punkte aufmerksam. Ein #üchtiges Über#iegen bringt nicht
viel.

Lasse jeden einzelnen Punkt sacken. Lese ihn und halte inne. Mach eine kurze
Pause.

Sei ehrlich zu dir und zu schaue, wie und wo du diese Verhaltensweise bei dir
$ndest.

Komm bloß nicht auf die Idee, dich dafür zu verurteilen.

Spüre einfach nur das Gefühl, das dabei au%ommt. Nimm es liebevoll an und
besinne dich danach auf deine innere Wahrheit.

Das ist alles.

Trage das Bewusstsein über dein Denken und Verhalten bei dir.
Während du deinem Leben nachgehst, wirst du an die Wahrheit
erinnert. Im besten Fall jedes Mal, wenn du wieder dabei bist,
dich von deinem Ego in die Irre führen zu lassen.

Los gehts.

Die egohaften Verhaltensweisen


… die du für mehr Liebe, Wahrheit und Bewusstsein transformieren kannst:

1. Du musst dir etwas beweisen


Wenn das Selbstgefühl von Dingen im Außen abhängig ist, müssen wir uns immer
wieder aufs Neue beweisen, dass wir wertvoll sind.

2. Du musst anderen etwas beweisen


Das Selbstbild des Egos formt sich aus dem Feedback aus seiner Umwelt. Ich
bekomme Komplimente und daraus gewinne ich mein „Ich-Gefühl“. Dafür tut das
Ego alles und übergeht dabei eigene Grenzen.
3. Du kaufst Dinge, um dich wertvoller zu fühlen
Das Ego existiert nicht wirklich, deshalb ist da eine Leere. Diese Leere will gefüllt
werden. Das geht, indem man sie mit materiellen Dingen füllt.

4. Du siehst dich als getrennt


Aus der Perspektive des Egos siehst du dich als getrennt. Das ist das Ich und die
Anderen. Es ist ein Hang zum Egoismus da, der ein Wir-Denken ausblendet.

5. Du sehnst dich nach mehr


Die Gier ist ein Produkt des Egos. Es ist niemals genug und es muss ständig mehr
sein, denn im Innern bläht sich die Leere auf.

6. Du nimmst Kritik persönlich


Das künstlich erscha"ene Selbstbild des Egos ist zerbrechlich wie hauchdünnes
Glas. Deshalb landet jede Kritik stets einen Volltre"er und wir sind erschüttert.

7. Du brauchst Sicherheit
Das Ego hat Angst vor dem Tod. Es braucht deshalb Sicherheit. Alles muss
abgesichert sein. Wir kaufen Versicherungen, leben in einer Alltagsroutine und
bleiben in der Komfortzone.

8. Du willst das Leben kontrollieren


Das Wunsch des Egos nach Sicherheit zieht nach sich, dass wir alles und jeden
kontrollieren wollen. Menschen dürfen uns nicht verletzten, deshalb halten wir sie
klein. Durch Dinge wie Versicherungen denken wir, wir könnten Sicherheit kaufen.

9. Du erlaubst nur ein Gefühl


Das Ego erlaubt nur ein Gefühl, weil es sich damit identi$ziert: Der Traurige, der
Ängstliche, der Beschämte, der Wütende oder der Freudvolle. Solche Menschen
leben einseitig und haben Angst vor anderen Gefühlen. Die Folge ist, dass sie ihr
Lieblingsgefühl nur ober#ächlich erleben, weil sie es künstlich erzeugen und alles
andere unterdrücken.

10. Immer sind die anderen Schuld


Das Ego liebt Projektion. Das bedeutet, man schiebt die eigenen Probleme einfach auf
andere. Man selbst ist also niemals das Problem. So sind wir einfach und schnell aus
dem Schneider.

11. Du bewertest alles


Die Umwelt, die Geschehnisse und das Verhalten der Mitmenschen muss ständig
analysiert und bewertet werden. Denn es könnte uns ja etwas passieren.

12. Du vergleichst dich und andere


Das Ego lebt vom Vergleich. Es kann nur existieren, wenn es eine bestimmte Position
im Vergleich zu anderen einnimmt. Beliebt sind dabei „der Verlierer“, „das Opfer“,
„der/die Schöne“ oder „der/die Beste“.

13. Anderen Menschen begegnest du mit Misstrauen


Eines der verbreitetsten Urteile, das das Ego über andere Menschen fällt, ist: „Man
kann ihnen nicht vertrauen“. Daraus entsteht Trennung und Einsamkeit.

14. Du willst besser sein als andere


Das Ego identi$ziert sich mit der eigenen Leistung. Daraus gewinnt es künstliches
Selbstvertrauen.

15. Klagen gehört zu deiner Hauptbeschäftigung


Die Welt ist ja so schlecht, man hat immer so ein Pech und die anderen sind so
schlimm. Das Klagen gibt dem Ego einen inneren Kick.

16. Entscheidungen triffst du aus der Logik heraus


Das Ego als reines Gedankengerüst lebt nur im Verstand, deshalb kann es auch nur
logische Entscheidungen tre"en.

17. Du kämpfst gegen Menschen, die dich „verletzen“


Da dein künstliches Selbstbild beschützt werden will, darf niemand daran rütteln.
Denn wenn die Illusion entlarvt werden würde, wäre da erst mal ein Nichts, und
davor hat das Ego Angst.

18. Du flüchtest vor Konflikten


Das Ego hat Angst davor, zu verlieren, falsch zu liegen oder andere wütend zu
machen. Sicherer ist es, lieber gar keine Kon#ikte zu haben.

19. Du bist sehr beschäftigt


Ein illusionäres Selbstbild am Leben zu erhalten bedeutet viel Arbeit. Menschen, die
im Ego gefangen sind, wissen oft nicht, was sie da tun und warum. Sie sind einfach
nur bemüht, ihre Fassade zu p#egen.

20. Du sagst nicht, was du denkst


Wenn ich sagen würde, was ich wirklich denke, würden sich all meine Lügen und
Urteile o"enbaren. Dadurch wäre ich angrei&ar und das ist das Gegenteil von
Sicherheit. Zudem will das Ego nicht ausgeschlossen werden und deshalb auch nicht
anecken. Lieber die Klappe halten und hinterm Rücken lästern.

21. Du scherst dich darum, was andere denken könnten


Aus der Angst heraus, aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden und „zu sterben“
(früher waren wir alleine nicht überlebensfähig), sind wir bemüht, bloß nicht
aufzufallen und brav die gesellschaftlichen Konventionen einzuhalten.

22. Du fühlst dich wie das hilflose Opfer


Das Ego liebt Identi$kation. Auch mit Rollen. Dafür sucht es sich Rollen, wie z.B. „das
hil#ose Opfer“. Das gibt uns Sicherheit, denn wir sind Jemand. Dem Ego geht es nur
darum, dass da etwas ist, egal was es ist. Hauptsache da ist nicht das Nichts.

23. Du denkst, du bist der Tollste


Vergleichen $ndet das Ego toll. Es hebt sich gerne hervor und ist stolz auf die
eigenen Leistungen, denn es selbst hat sich damit identi$ziert. Der zweite Platz ist
nicht genug.

24. Du bist immer stark


Das Ego ist Weltmeister im Starksein. Bloß keine Schwäche zeigen und angrei&ar
sein.

25. Du brauchst deinen Besitz, um jemand zu sein


Zu wenig Geld oder Besitz sorgt für eine kla"ende Leere, denn das Ego meint, da
müsste was sein, damit wir etwas sind.

26. Du denkst, dass du erst in der Zukunft glücklich sein kannst


Ego-Menschen sind damit bemüht, stets auf eine Zukunft hinzuarbeiten. Sie denken,
dass sie dann glücklich sein können. Sie sind nicht wirklich anwesend, sondern
gedanklich immer schon beim Morgen. Das Hier und Jetzt erleben sie selten oder
nicht.

27. Du kannst nicht tief in die Augen schauen


Im wahren Kontakt zu Mitmenschen zerfällt jede Illusion und die Wahrheit kommt
ans Licht. Das will das Ego nicht, deshalb können Ego-Menschen nicht (lange) in die
Augen eines anderen sehen. Sie vermeiden wirklichen Kontakt weitestgehend.

28. Du kannst nicht zuhören


Da wir alles bewerten und vergleichen, können wir nicht wirklich zuhören. Das Ego
liebt es auch von sich zu erzählen, wie toll oder leidend es ist. Dadurch beginnen wir
gar nicht erst, die Welt des anderen zu verstehen. Es gibt nur uns selbst.
29. Du bist ständig unzufrieden
Wer niemals genug hat und ständig klagt, ist ständig unzufrieden. Das ist eine
logische Konsequenz.

30. Du musst immer Recht haben


Das Ego ist nur „toll“, wenn es Recht behält. Dafür sind ihm alle Mittel recht, wie z.B.
Kampf und Streit. Hauptsache, der andere erkennt, dass er „falsch“ ist – so sind wir
selbst automatisch „besser“.

31. Alles dreht sich um dich


In der egoistischen Welt des Egos existiert es alleine. Alles andere ist Beiwerk oder
Unwahrheit. Man selbst ist der erhabene, königliche Schöpfer der „richtigen Welt“.

32. Nichts dreht sich um dich


Die andere Seite der Polarität, die das Ego annehmen kann, ist die Minderwertigkeit.
Man selbst existiert nicht eigenständig, sondern nur im Kontakt mit anderen. Dann
sind wir bemüht, es anderen recht zu machen und vergessen uns selbst.

33. Du kannst nicht alleine sein


Im Alleinsein besteht die Gefahr, dass wir unseren wahren Gefühlen begegnen, die
jetzt da sind. Davor hat das Ego Angst und lenkt sich gerne künstlich mit Geselligkeit
ab.

34. Du kannst nicht mit Menschen sein


Die andere Kehrseite ist, keine wirkliche Beziehung mit anderen Menschen
eingehen zu können. Denn durch den Spiegel der anderen werden wir mit der
Wahrheit konfrontiert. Das ist anstrengend, weil wir entweder für die Illusion
kämpfen oder sie fallen lassen müssten.

35. Du bist super verletzlich


Wenn es darum geht, ein künstlich erscha"enes Selbstwertgefühl
aufrechtzuerhalten, wird natürlich jeder Satz und jede Tat eines Menschen auf die
Goldwaage gelegt. Wir klammern uns an einen dünnen Zweig der Illusion, während
wir denken, dass sich unter uns der fürchterliche Abgrund be$ndet. Aber was
passiert, wenn du dich fallen lässt?

36. Du bist gefühlskalt


Das Ego will mit Gefühlen nichts zu tun haben. Sie sind gespenstisch, widersprechen
jeglicher Logik und wirken unberechenbar. Sicherheit bedeutet da, sie zu
kontrollieren oder lieber ganz zu unterdrücken.

37. Du lebst in deiner Vergangenheit


Vor allem die „Opfer-Egos“ funktionieren nur, wenn sie sich mit ihrer
Aufmerksamkeit stets in ihrer Vergangenheit be$nden. Sie haben sich mit der
Lebensgeschichte identi$ziert.

38. Alle anderen sind dir egal


Im Wort Egoismus steckt bereits „Ego“. Es ist der Ausdruck einer ungesunden
Beziehung zur Umwelt, denn von Interesse ist nur das Ich. „Nach mir die Sint#ut“
und „Hauptsache mir geht’s gut“ ist die dominierende Denkweise.

39. Du denkst, dass du alles weißt


Das Ego kann alles erklären oder strebt den Zustand an, alles erklären zu können.
Das gibt Sicherheit, aber hat mit der Wahrheit nichts zu tun.

40. Du machst immer das Gegenteil


Weil wir zu stolz sind oder etwas Besonderes sein wollen, können wir keinen Rat
annehmen. Wir machen lieber das Gegenteil, auch wenn der andere Recht hat.

41. Du kannst nicht um Hilfe bitten


Das liegt daran, dass das Ego einfach zu stolz ist. Es will stark sein und denkt, es
müsse alles alleine scha"en. So wird das Leben anstrengend.

42. Du blickst auf andere herab


Damit das Ego besser sein kann als andere, setzt es andere herab. Das ist ein
einfacher gedanklicher Prozess, mit dem wir unseren Aufenthalt in der Illusion zu
einem teuren Preis verlängern.

43. Du denkst, dass andere dir schaden wollen


Die Welt des Egos ist Kampf, Konkurrenz, Macht und Absicherung.

44. Du kannst dich nicht entschuldigen


Das Ego, das stark sein will, kann keine Schwäche zeigen. Eine Entschuldigung wäre
ein Eingeständnis an die eigene Fehlbarkeit. Lieber auf der Illusion beharren, auch
wenn es der zwischenmenschlichen Beziehung schadet.
45. Du tust Dinge für Aufmerksamkeit
Um der inneren Leere zu ent#iehen und scheinbar jemand zu sein, suchen wir
Aufmerksamkeit. Facebook ist ein Paradebeispiel dafür.

46. Du machst dich über andere lustig


Das ist auch ein Weg, andere herabzusetzen. Wenn du das machst, hast du selbst
auch Angst davor, ausgelacht zu werden. So gestaltet man seine Welt.

47. Du bist streitsüchtig


Das Ego kennt nur Kampf oder Flucht und ist wegen jeder Kleinigkeit angepisst.
Eckhart Tolle spricht vom „Schmerzkörper“, der sich stets nach Schmerz sehnt.

48. Du folgst nicht den Impulsen deines Herzens


Ideen, dein Leben zu verändern, deinen Job zu kündigen oder den Menschen in der
U-Bahn anzusprechen, werden ignoriert, denn sie sind laut dem Ego unsicher!

49. Du willst andere Menschen besitzen


Sicherheit haben wir nur, wenn wir die Kontrolle haben. So will das Ego auch andere
Menschen kontrollieren und sie besitzen.

50. Du willst die Anerkennung anderer


Anerkennung von außen gibt unserem Selbstwertgefühl einen Kick. Wir verführen,
umgarnen, sind laut, stehen im Mittelpunkt, bringen gute Resultate oder zwingen
uns zu Höchstleistungen.

51. Du kannst keine aufrichtigen Komplimente geben


Wenn wir ehrlich ein Kompliment machen, gestehen wir uns ein, dass wir den
anderen toll $nden. Das ist für das Ego nur was für Schwächlinge.

52. Du fühlst dich nicht in andere Menschen hinein


Warum mit anderen mitfühlen, wenn man selbst kein Interesse am Fühlen hat. Das
macht für das Ego keinen Sinn und steht auch außerhalb seiner Kompetenz.

IN MEINEM ERSTEN BUCH HABE ICH DIESES THEMA


GENAUER BESCHRIEBEN. ES EIGNET SICH
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53. Du musst aus der Reihe tanzen
Wir sind „Jemand“, wenn wir Regeln nicht befolgen oder durch unser Aussehen
au"allen.

54. Du musst dich anpassen


Bloß nicht aufzufallen und die eigenen Fähigkeiten unter Verschluss zu halten ist
auch ein Weg, in Sicherheit zu leben.

55. Du willst nicht ausgeschlossen werden


Der Ausschluss aus der Gruppe ist wie gesagt eine der größten Ängste des Egos. Die
Sache ist nur, dass der Mensch oft nichts von seiner Angst weiß.

56. Du bist neidisch


Die Gier und die eigene Minderwertigkeit des Egos kommen vor allem auch durch
Neid zum Vorschein.

57. Du vernichtest dich selbst


Die Destruktivität des Egos kommt nicht selten auch im eigenen Dialog zur Sprache.
Wenn das Ego mit dir spricht, ist das verurteilend und zerstörend.

58. Du bist ein Schwätzer


Wenn Worten keine Taten folgen, dient das Reden nur einem Zweck:
Aufmerksamkeit und Ablenkung von der Wahrheit.
59. Du machst Selfies für dein „virtuelles Ich“
So verleihst du deinem illusionären Selbst einen Ausdruck. Du bist, was andere von
dir sehen. Das denkst du zumindest und es liegt dir viel daran.

60. Du hast Angst davor, etwas falsch zu machen


Denn das könnte für Kritik oder im schlimmsten Fall für den Ausschluss aus der
Gruppe sorgen.

61. Du bist perfektionistisch


Nichts ist gut genug. Auch deine Leistung nicht. Du bist dabei der strengste Richter,
den es gibt. Dein Talent bleibt lange versteckt. Es ist die Angst vor Kritik und nicht
genug zu sein.

62. Du denkst viel nach und grübelst


Um überhaupt das Ego am Leben erhalten zu können, müssen wir viel denken. So
bist du nie im Hier und Jetzt und erlebst nur das Schauspiel deiner
gedankenbeein#ussten Welt.

63. Du musst ständig etwas machen


Das illusionäre Selbstbild muss künstlich erscha"en werden. Das ist aufwändig und
kostet viel Zeit und Energie. Anhalten ist nur was für die, die Wahrheit wollen.

64. Du glaubst nur, was du siehst


Denn das kannst du rational erklären. Die Welt des Übersinnlichen und der Magie
bleibt dem Ego verschlossen. P.S.: Die Magie macht das Leben wesentlich einfacher.
65. Du denkst, dein Verstand ist das, was dich ausmacht
Die zentrale Steuereinheit ist dein Gehirn. Dein Körper ist nur ein Anhängsel und die
Idee von einer Seele ist Esoterikmüll. Das sagt zumindest das Ego.

66. Du glaubst deinen Gedanken


Die einfache Tatsache, dass wir unseren Gedanken glauben, ist die Voraussetzung
dafür, dass ein Ego existieren kann. Willkommen in der Illusion.

67. Du hast Angst vor dem Unbekannten


Das Unbekannte ist viel zu abenteuerlich, viel zu unsicher und unberechenbar. Auch
wenn da eine große Lust ist, ihm zu begegnen, gönnen wir uns diesen Aus#ug nur
selten oder besser gar nicht.

68. Du bist weder spontan noch flexibel


Das wäre viel zu unsicher. Planen und wissen, was passieren wird, ist sicherer… und
auch gähnend langweilig.

69. Du kannst dich nicht entscheiden


Das Ego will alles richtig machen. Zu den Gefühlen als Entscheidungshilfe ist kein
Kontakt mehr. Nicht mal zum Körper, der emp$ndungslos ist. Das macht
Entscheidungen-Fällen schwierig.
70. Du hilfst ständig anderen Menschen
Zu helfen kann zu einem Zweck werden, wenn wir uns die Liebe von anderen
Menschen wünschen. Das ist der Fall, wenn wir nur mit Erwartungen helfen.

71. Du hast Angst vor deinen Gefühlen


Für das Ego bleibt die Aufmerksamkeit im Kopf. Da ist es sicher. Angst? Kenne ich
nicht.

72. Du versteckst deine Gefühle


Wir sind weder verletzlich noch irgendwie gefühlsduselig. Das ist nur was für
schwache Menschen. Wir sind stark, sagt das Ego.

73. Du bist geizig


Wir selbst haben ja immer zu wenig und bekommen auch vom Leben zu wenig,
wieso also etwas geben?

74. Du spielst mit Menschen


Denn sie sind gute Lieferanten für Aufmerksamkeit. Auch für Nähe und Liebe geht
das Ego mit Menschen in Kontakt. So tre"en sich Menschen für einen Austausch,
ohne dabei eine wahre Begegnung zu erwünschen.

75. Deine Welt ist nur Wissen und Logik


Etwas erklären zu können, gibt dem Ego Sicherheit. Ob die Erklärung dabei richtig
oder falsch ist, spielt keine Rolle.

76. Du hast Angst vor dem Nicht-Denken


Das Ego lebt vom aktiven Prozess des Denkens. Es denkt auf unbewusster Ebene:
Hören wir auf zu denken, sterben wir. Das ist wirklich so. Wie als ob beim Nicht-
Denken unser Herz au!ören würde zu schlagen. Lerne Meditation und $nde heraus,
was wirklich passiert.

77. Du findest dich hier wieder und du wirst nichts verändern


Das ist der letzte Punkt der Ego-Eigenheiten.

Es ist der Punkt, der entscheidet, wie es weiter geht.

Letztlich ist wirklich deine Entscheidung, dein Leben auf mehr Wahrheit,
Authentizität, Mut, Vertrauen und echter Liebe auszurichten.

Es ist deine Entscheidung.

Du kannst weitermachen wie bisher.

Das ist wirklich nicht schlimm.


Das Ego loszulassen ist ein großer Schritt. Es ist das mutige
Fallenlassen in das Unbekannte, während du dem Leben
vertraust.

Wenn es für dich jetzt noch nicht passt, dann vielleicht ein anderes Mal. Du kannst
gerne wieder hierher zurückkommen.

Was ist zu tun, wenn ich mich hier wiedererkenne?


Halte an.

Halte an.

Halte an.

Das ist alles.

Du folgst den Impulsen der Illusion nicht mehr.

Du hörst auf zu lügen.

Du beendest die Selbstversklavung.

Halte einfach nur an.

Das ist alles.

Wenn du das tust, kann sich das Ego nicht mehr ausdrücken. Du lebst es nicht mehr
aus.

Das ist ein Prozess, der etwas dauern kann und darf.
Nachdem du gelernt hast, dein Ego-Verhalten zu erkennen und anzuhalten,
entscheidest du dich für ein anderes Verhalten.

Es ist auch nicht so, dass wir immer auf die Ein#üsse von außen
reagieren müssen. Nein. Gerade das Nicht-Reagieren führt oft
zur Erlösung vom Ego.

Andere verbreiten Gerüchte über dich. Na und?

Jemand ist sauer auf dich, weil er dich missversteht. Na und?

In dir ist ein Impuls dich zu verausgaben, um deinen Ertrag zu steigern. Na und?

Da sind Gefühle, die du eigentlich weghaben willst. Na und?

Lass all das erst mal so sein, wie es ist.

Ständig reagieren zu müssen, ist Suchtverhalten.

Höre auf damit.


IN MEINEM ZWEITEN BUCH HABE ICH DIESES
THEMA GENAUER BESCHRIEBEN. ES EIGNET SICH
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Das schrittweise Loslösen vom Ego


Es geht nicht darum, das Ego von heute auf morgen zu entmachten und sich
selbstlos der Welt hinzugeben. Auch wenn du es könntest und so tust als ob.

Es darum, mehr Wahrheit und Ehrlichkeit zu leben.

Wenn du das in all den Bereichen deines Lebens tust, und zwar schrittweise,
geschieht die Bewusstwerdung automatisch.

Vergiss also die „Instant-Erleuchtung“ über Nacht und widme dich einem Pfad, der
langfristig zu deinem spirituellen Wachstum führt.

Fazit
Gehe liebevoll mit dir um. Lasse jede Entscheidung in dir ein
Gefühl erzeugen und wähle dann die Option, die sich liebevoller
oder lebendiger anfühlt.

Gewohnheiten wie Dankbarkeit, Ehrlichkeit und Meditation können dir auf diesem
Weg helfen. Erkenne deine Gedanken und höre auf, dich zu versklaven.

Deine Gedanken haben nichts mit deiner wahren Natur zu tun. Sie sind beliebig bzw.
dienen in Wahrheit nur als Werkzeug oder Kommunikationsmittel.

Lasse dich also nicht blind von ihnen führen und spüre genau hinein, wie sie sich
anfühlen. Sind sie das Gegenteil von liebevoll, lebendig und friedlich, sind die mit
großer Wahrscheinlichkeit Teil eines Gehirnfurzes des Egos.

Traue ihnen nicht. Halte an und entscheide neu.

Mehr über das Ego erfährst du im ersten Buch. Darin behandle ich meinen ersten
Schritt der Bewusstwerdung. Im zweiten Buch widme ich mich der tieferen
Selbsterkenntnis und dem Umgang mit Gefühlen. Ich kann dir diese Werke
nahelagen, wenn du gleiche oder ähnliche Erfahrungen machen willst.

Die ultimative Bibel zum Thema Ego ist für mich das Buch „Eine neue Erde“ von
Eckhart Tolle. Dieses Buch war der Grundstein meiner Transformation.

Es wartet Freiheit, Liebe und Fülle auf dich.

Erzähle gerne unten in einem Kommentar von deinen Erfahrungen oder stelle eine
Frage. Ich beantworte sie gerne.

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Hallo! Ich arbeite als Begleiter für Selbstverwirklichung und unterstütze Men-
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Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist.
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8 Kommentare

MARIE - 15.09.19

Hey Elias,
bei Punkt 39 ist mir das Sprichwort „Wissen ist Macht“ in den Kopf gekommen. Diese „Macht“ gibt ei-
nem Sicherheit. Nur wenn diese Sicherheit, (hervorgerufen durch sich selbst angeeignetes Wissen)
ein Produkt des Egos ist, ist dann zu viel „Wissen“ schlecht? Es ist ja eigentlich die Perspektive, durch
die man den eigenen Wissensstand sieht und ob man sich dadurch definiert und sicherer fühlt, oder?

Antworten

ELIAS FISCHER - 17.09.19

Das Wissen-Wollen ist ein Laster des Egos, ein Zwang, weil es sich daraus Sicherheit erschaffen will.
Aber das ist nur scheinbar. Wie kann Sicherheit entstehen, in dem man etwas „weiß“?

Es ist nur eine Wahrnehmung im Innern, also subjektiv. Und was ist, wenn das Wissen in der jeweili-
gen Situation doch nicht die Lösung ist? Woher willst du willst, wie viel dein Wissen dir in der Praxis
wirklich bringt?

Und verwendest du „Wissen“ vielleicht auch dafür, dir etwas zu erklären, damit du keine Angst mehr
hast? Um die Begegnung mit deinen tieferen Gefühlen zu vermeiden? Dann wird dich die Angst
steuern.

Ich verfolge lieber den Weg der eigenen Erfahrung und des Nicht-Wissens.

Nur durch eigene praktische Erfahrungen kannst du dir echtes Wissen aneignen, weil du weißt, wie
die Dinge im entsprechenden Kontext praktisch funktionieren. Das theoretische Wissen ist dafür
bestenfalls nur eine Vorbereitung gewesen.

Und was passiert durch das Nicht-Wissen?

Wir sind gezwungen zu improvisieren und das lädt uns dazu ein, unsere Intuition zu erkennen und ihr
zu vertrauen. Das ist die Anbindung an die göttliche/universale Intelligenz. Durch nicht wissen bist du
offen dafür, über das Fühlen intuitive Handlungsimpulse zu empfangen. Es ist ein Geschehenlassen.
Du lässt einfach nur den Strom der göttlichen Intelligenz durch dich durch fließen.

Da ist kein „Ich“ mehr, das jetzt erst mal stundenlang darüber nachdenken, grübeln und zweifeln
muss, was jetzt die richtige Lösung ist. Die Handlung geschieht aus sich selbst heraus, aber nur, wenn
du dich mit deinen Gedanken nicht ständig einmischst, sondern den Prozess laufen lässt. Die Gedan-
ken brauchst du nur noch als Hilfsmittel der Umsetzung. Die Gedanken mischen sich aber nicht in den
Prozess ein!

Das Ego hat darauf natürlich keine Lust. Es will die scheinbare Kontrolle behalten (die nicht existiert).
Es will sich nicht hingeben. Zu Vermitteln wie das geht, ist mein Hauptjob. Ich zeige, wie man sich für
das Loslassen im Innern öffnen kann. Schritt für Schritt.

Auf diese Weise, können wir uns immer leichter dem Nicht-Kontrollieren hingeben und wir realisie-
ren, dass es OK ist, nicht zu wissen, denn wir brauchen das meiste für die Praxis auch nicht. Wir ler-
nen zu empfangen und erhalten die wesentlichen Infos für unser Leben durch einen innere Offenheit,
wo Intuition zu uns sprechen kann.

Mit deinen Gedanken kannst du nicht in Erfahrung bringen, wie du dein Leben zu leben hast und wo
es für dich hingeht. Das kann nur das Leben selbst und die Intuition ist deine Werkzeug dafür.

Wenn du den Weg dorthin wieder erlernen willst, melde dich einfach für ein kostenloses Erstge-
spräch: https://www.eliasfischer.de/erstgespraech/

Antworten

CAROLA KLEIN - 05.07.16

Hallo Elias,
es ist für mich beeindruckend, wie ernst Du Deine Aufgabe nimmt! Danke für diese Mühe, die Du Dir
machst. Ich beschäftige mich seit Jahren mit der Thematik der Selbsterkenntnis und den Behinderun-
gen durch das Ego. Bei Dir finde ich immer mal wieder neue Aspekte, die ich bisher noch nicht be-
dacht hatte. Auch gelingt es Dir, die wichtigen Zusammenhänge kurz und klar verständlich zu formu-
lieren. Es ist mir eine Freude, Deine E-Mails zu lesen.
Herzliche Grüße, Carola

Antworten

ELIAS - 07.07.16

Danke dir!

Antworten

HANNA MÜLLER - 01.06.16

Lieber Elias,
vielen Dank für diesen großartigen Beitrag und die Erinnerung, mich nochmals intensiv mit den Ei-
genarten des Egos auseinander zu setzen. Ich sehe mich auch auf dem Weg der Transformation und
verspüre große Lust „Eine neue Erde“ nochmals zu lesen und danach evt. dein neues Buch.

Viel Erfolg weiterhin !


Hanna

Antworten

MARKUS - 31.05.16

Hi Elias.

Ein sehr kraftvoller und tiefgreifender Beitrag. Herzlichen Dank für diese tollen Reflexionsfragen.

Die Frage 70. „Du hilfst ständig anderen Menschen“ fühlt sich für mich nicht ganz passend an. Statt-
dessen hätte ich mich bei „Du vernachlässigst dich indem du ständig anderen Menschen hilfst“ besser
wieder finden können.

Das Buch „Eine neue Erde“ von Eckhart Tolle habe ich heute zu Ende gelesen. Ich bin zu tiefst beein-
druckt und empfehle es jedem zu lesen. Kann der Beginn deiner Transformation sehr gut
nachvollziehen.

Antworten

ELIAS - 01.06.16

Hi Markus, um Missverständnisse vorzubeugen habe ich ja immer eine Beschreibung darunter ge-
schrieben. lg Elias :-)

Antworten

ARNE VOSS - 28.05.16

Hi Elias, vielen lieben Dank für diese, deine Zeilen , eine Bestätigung für meinen Weg – Hörbuch von
tolle soeben gezogen – Danke Danke Danke – liebe Grüße Arne
Antworten

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