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Geistige Führung erhalten

Harald II über verschiedene Quellen von Information, Energie und


Inspiration (geistige Freunde, Verwandte, Geistige Helfer, Lehrer
und Meister, Engel und die Ebene II) / Januar 2009

Seit gegrüsst liebste Freunde in dieser ausserordentlichen Runde.

Wie wir sagten, braucht es ein offenes Herz, um in der Lage zu sein, seinen persönlichen
Bewusstseinsraum zu öffnen und hinein zu greifen, in grössere Dimensionen, um Kontakt
aufzunehmen, zu Quellen von Inspiration und Energie, jenseits dessen was euch im
normalen Tagesbewusstsein zugänglich ist und auch jenseits von allem Wachbewusstsein
und der Vernunft. Um ein offenes Herz zu haben braucht es eine Wahrnehmung der
Wirklichkeit, die liebevoll ist, voller Dankbarkeit und voller Freude über die Dinge wie sie
sind, über die Möglichkeiten die genutzt werden können und über die schöpferische Kraft,
die sowohl den physischen Körper, als auch die Gefühle, die Gedanken und die Phantasie
nähren und erhalten.

Es braucht ein Bewusstsein darüber, dass der Mensch keine eigene Energie besitzt, das
alles was er darstellt aus dem göttlichen Urgrund kommt und in hält, ernährt und nach
vorne treibt. Der freie Wille des Menschen ist nicht zu verwechseln mit der Fähigkeit
eigene Energie zu erschaffen. Alle Energie die existiert ist im göttlichen Urgrund, im
göttlichen Fluss. Der freie Wille hilft dem Menschen nur, wenn die Energie durch ihn
fliesst, diese zu prägen und darüber zu bestimmen, welche Form sie annimmt, im
persönlichen Leben. Darüber hinaus gibt es ein grosses Gefüge, in welches sich der
Mensch einpassen sollte, damit er problemlos seiner Bestimmung entsprechend Leben
kann. Das grosse Herz ist sich dessen bewusst und betrachtet liebevoll und aufmerksam
alles was ist in dem Bewusstsein, es ist eine Form, eine Spielform des göttlichen Seins.
Erfüllt von Dankbarkeit und Freude über die Möglichkeiten beginnt es zu spielen mit dem
was diese Wirklichkeit an Möglichkeiten bietet. Aber nicht um des Spielen selbst willen
alleine, sondern vor allem auch, um in einen bestimmten Erfahrungskreis zu kommen, um
dass Bewusstsein wachsen zu lassen und die Selbsterkenntnis wachsen zu lassen und zu
mehr zu werden als man gewesen ist als Mensch im Eintritt in dieses Leben.

Um den Bewusstseinsraum zu öffnen mit diesem grossen Herzen braucht es aber auch
die Stille, wie wir sagten, die Stille als ein Zustand, in welchem die Vernunft zur Ruhe
findet, die Gedanken und Gefühle sich nicht mehr automatisiert verhalten, geprägt durch
die persönlich erlebte beobachtete und teilweise aber auch unterstellte Vergangenheit,
sondern eben frei. Aber es braucht noch etwas, es braucht eine Sehnsucht nach Kontakt.
Und diese Sehnsucht nach Kontakt entsteht nicht im menschlichen Herzen einfach um der
Sehnsuchtswillen, dass ein Kontakt immer gut ist, sondern eine Sehnsucht entsteht im
Herzen dann, wenn ein Mensch die grössere Dimension, die grösseren Quellen von
Informationen, Inspiration und Energie aktiv nutzen möchte, im eigentlichen persönlichen
Leben. Das heisst, eine spirituelle Spielerei erzeugt nicht eine solche Sehnsucht, aber
eine feste Entscheidung diese Quellen von Information, Inspiration und Energie zu nutzen,
Hand in Hand, wie mit einem grossen Bruder, um durch das Leben zu gehen zur eigenen
Bestimmung, schon.

Zu solchen Sehnsüchten gehört beispielsweise die Sehnsucht nach Heilung, um wieder fit
zu sein, den Weg zu gehen zur eigenen Bestimmung, die Sehnsucht nach Hilfe, nach
Information, nach Aufklärung, nach Erleuchtung, die Sehnsucht aber auch um Liebe,
Freude und Dankbarkeit ins Herz zu bringen, von der persönlichen Geschichte, um nicht
mehr ausgehen zu müssen, sondern um eine neue Plattform zu erhalten für die eigene
Betrachtung, die eigene Entscheidung. All dies sind Sehnsüchte, die relevant sind.

Die Öffnung des Bewusstseinsraumes und die Verbindung mit anderen Quellen kommt
nicht einfach indem dies gewünscht wird, sondern es muss mit einer praktischen, akuten
Sehnsucht verbunden sein, die das Leben danach ändern soll. Es gibt verschiedene
Quellen von Information, von Energien und Inspiration. All diese Quellen haben eine
unterschiedliche Aufgabe, aber auch eine unterschiedliche Kompetenz. Nicht immer ist es
wichtig zu wissen mit welcher Quelle man kommuniziert, aber es ist wichtig zu wissen,
dass es diese Quellen gibt, um tief innen auch Überzeugt zu sein, dass Hilfe und Heilung
und Inspiration in kompetenter Form entstehen kann.

Geistige Freunde und Verwandte

Liebste Freunde, wenn ein Mensch stirbt und dieses Leben verlässt, dann ist es nicht
immer so, dass das Bewusstsein aus dem Körper geht und dann gleich die Dimension
verlässt, manchmal gibt es Menschen, die nach dem physischen Tod als
Bewusstseinsform noch sehr anhänglich sind. Genauso anhänglich, wie sie es zu
Lebzeiten waren. Anhänglich an den Menschen an sich, an Freunde, an Verwandte, an
Familienmitglieder, anhänglich manchmal auch an Orte oder anhänglich auch an
Erlebnisse, an Umstände, die ein Mensch sich gewünscht hat beispielsweise zu
Lebzeiten, aber sie nie wirklich so nutzen konnte wie gewollt oder die er genutzt hat, aber
nicht zu ende und glaubt, er hätte etwas verpasst.
Solche anhänglichen Bewusstseinsformen werden oft als Geistwesen gesehen, als
geistige Freunde, als geistige Verwandte, die sich noch bemerkbar machen oder noch
fühlbar sind. Kontakt aufzunehmen mit geistigen Wesen, die vielleicht als Freunde oder
ehemalige Verwandte auftauchen, mag vielleicht für das Gefühl sehr befriedigend sein,
aber wirklich kompetent sind möglicherweise die Informationen und Energien, die von
einer solchen Quelle kommen nicht. Aus einem ganz einfachen Grunde. Oftmals wenn
Menschen sterben, dann legen sie zwar den Körper ab, aber sie bleiben als
Bewusstseinsform mit der üblichen Sichtweise über sich selbst und der Welt erhalten. Und
wenn solche Geistwesen als geistige Freunde Kontakt aufnehmen, dann ist das was durch
einen solchen Kontakt fliessen kann nicht mehr oder weniger wert als zuvor, als noch ein
physischer Körper vorhanden war. Eine Grossmutter findet vielleicht es immer noch
adäquat, dass ihre Kinder in die Kirche gehen oder nicht auffallen in der Nachbarschaft
oder die richtige Rolle spielen in der Partnerschaft.

Manchmal ist es aber auch anders. Sie erkennen im Tode, dass die Rollen die sie gespielt
haben auf keinen Fall von den Nachfahren gespielt werden sollten, weil sie sich nicht als
glücklich erwiesen haben. Aber unabhängig davon inwieweit der Erkenntniszustand
fortgeschritten ist, ist es immer noch so, dass Menschen die anhänglich sind an diese
Wirklichkeit von Raum und Zeit, an Menschen oder Orte nicht notwendigerweise mehr
verstehen von dieser Wirklichkeit oder gar begriffen hätten, wie diese Wirklichkeit
aufgebaut ist, über den göttlichen Urgrund oder gar verstehen, was sie selbst sind und
inwieweit ihre Sichtweise begrenzt ist oder nicht. Solche geistigen Freunde haben oftmals
eine grosse Sehnsucht ihren Nachfahren etwas wichtiges zu sagen, aber nicht immer ist
es das. Es ist nur eine Spiegelung der eigenen Sichtweise, genauso wie vorher.

Mit Verstorbenen zu kommunizieren, entweder eigenständig, selbst, in dem man den


Bewusstseinsraum öffnet und sie einladet in eure Träume beispielsweise oder sie
ermuntert euch Zeichen zu geben, durch eine Kerze die zu flackern beginnt oder ein
Papier was raschelt oder ein Bilderrahmen der sich verschiebt, dass ist beruhigend für
diejenigen, die nicht wirklich sicher sind, dass es ein Leben nach dem Tode gibt, aber
wirklich fruchtbar für euren eigenen Weg ist dies nicht. Es ist sehr leicht in Kontakt zu
treten mit solchen Verstorbenen, wenn man sich an sie erinnert, sehr heftig, wie sie waren,
sehr intensiv, sich an gemeinsame Szenen erinnert, an Dinge die man erlebt hat,
geschaffen hat, erfahren hat, weil dies erzeugt eine Resonanz mit den
Bewusstseinsstrukturen, auch wenn der physische Körper nicht mehr da ist, und führt
dazu, dass diese Menschen angezogen werden, in die Träume oder als Vision sichtbar
werden oder auch nur als Gefühl.

Ihr müsst euch vorstellen, der Zustand in dem verstorbene Menschen sind, ist nicht direkt
vergleichbar mit dem Zustand in dem ihr seit. Sie erleben die Welt anders, aber sie
können nicht Einfluss nehmen auf die Welt, so wie ihr, unabhängig davon, wie sie sie
erleben. Lasst uns ein Beispiel geben. Es kann sein, ein verstorbener Freund möchte sich
bemerkbar machen, aber die Energie, die er zur Verfügung hat ist nicht in der Lage
irgendeinen Effekt auszuüben auf euch. Er legt die Hand auf eure Schulter, aber ihr spürt
sie nicht, er möchte euch etwas sagen, ihr hört ihn nicht, er stellt sich vor euch auf, ihr lauft
durch ihn hindurch und spürt nichts, weil die Energie, die die Verstorbenen leben, von
ganz feiner Essenz sind, feiner Struktur. Erst dann, wenn genügend Gefühlskraft
aufgebaut ist oder eine Sehnsucht gross genug ist im Verstorbenen selbst, steigert sich
seine Energie in der Art, dass er Einfluss nehmen kann auf das Raum- und Zeitgefüge und
sich beispielsweise dann auch bemerkbar macht durch physikalische Effekte oder durch
eine Stimme die hörbar ist oder durch eine Art Wind oder er selbst sichtbar wird als eine
Art Schatten und im Extremfall sogar als physische Form.

Noch einmal liebste Freunde, solche Kontakte sind vielleicht tröstend, weil man weiss, es
gibt ein weiterleben nach dem Tode, euer geliebter Freund oder euer geliebtes
Familienmitglied ist nicht verschollen in Raum und Zeit, aber wirklich fruchtbar darüber
hinaus sind diese Kontakte nicht, und sie bergen sogar einen Nachteil. Und dieser
Nachteil besteht darin: Wenn sich verstorbene Freunde an euch anhaften, mit euch
kommunizieren, sich austauschen, dann hindert es sie gleichzeitig daran, ihren
Bewusstseinsraum weiter zu öffnen und empor zu steigen, in die Dimensionen, wo sie
eigentlich empor steigen sollten, ausserhalb und unabhängig von Raum und Zeit. Eine
Zeitlang mag dies in Ordnung sein, aber sie über Monate oder Jahre hinweg zu rufen und
den Kontakt zu pflegen, hält sie tatsächlich auf und ist so betrachtet sehr egoistisch. Das
solltet ihr beherzigen, wenn es darum geht, frisch verstorbene zu kontaktieren.

Manche Verstorbene sitzen euch natürlich auch auf der Pelle ohne das ihr sie überhaupt
wahrnehmt oder wahrnehmen wollt. Sie sind so anhänglich, da sie glauben, sie werden
noch gebraucht oder wollen gebraucht werden und versuchen sich ständig und dauernd
einzumischen. Dies gelingt umso mehr, je weniger stabil euer Bewusstsein strukturiert ist.
Wenn ihr jemand seit mit wenig Selbstbewusstsein, unsicher in der Entscheidung, nicht
genau wissend was ihr wollt, nicht genau wissend welche Fähigkeiten ihr habt, was ihr
bewegen könnt, dann ladet ihr geistige Kräfte ein, die sich diese Unsicherheit zunutze
machen und ihre eigenen Ideen einbringen. Dies kann dazu führen, dass ihr sehr häufig
auf Ideen kommt oder in Gefühle hineinrutscht, die gar nicht eure eigenen sind. Das ist
nicht wirklich angenehm, weil das Leben wird dann sehr unübersichtlich.

Ein Teil des Lebens, was ihr führt entspricht euch, ein anderer Teil entspricht dem Einfluss,
dem ihr eben dann gerade hörig seit. Und um dies zu verhindern liebe Freunde ist es
wichtig, dass ihr euch immer wieder klar macht: Was will ich im Leben erreichen? Welche
Gefühle will ich in mir bewegen, welche Gedanken? Wohin drängt mich meine Sehnsucht?
Wie kann ich in meinem Energiesystem - und das ist wichtiger als alles - stabil werden.
Stabil werden bedeutet: Wie kann ich lernen nicht mehr zu reagieren, auf das was im
aussen auftaucht, auf Erinnerungen der Vergangenheit. Wie kann ich lernen
wahrzunehmen ohne eine Wahrnehmung mit einem zwanghaften Gefühl zu verknüpfen?
Wie kann ich neutral wahrnehmen und sehen was ist, ohne ein Gefühl, eine Wertung
damit zu verknüpfen, die das was ich sehe bereits in eine Schublade packt. Es ist dieses
Schubladenwahrnehmen, was alte verstorbene Freunde einlädt sich wichtig zu machen.

Geistige Helfer

Ausser diesen Freunden als Verstorbene gibt es dann noch geistige Helfer. Geistige Helfer
sind in der Regel Menschen die euch kennen, aus diesem Leben, physisch, in einer
physischen Form oder aus anderen Leben und die sich über die Spur eurer Seele mit
euch verbinden. Solche Menschen sind nicht nur einfach Freunde, sondern sie haben
einen gewissen Überblick gewonnen, über das Raum- und Zeitgefüge. Sie wissen welche
Zukunft ihr gestaltet habt, sie kennen eure Vergangenheit genau, nicht aus ihren
Erinnerungen, sondern aus der Beobachtung der Zeitstruktur im Jetzt. Sie sind in gewisser
Weise unabhängig vom Fluss der linearen Zeit, und haben deshalb einen sehr
grundsätzlichen Überblick über das was ihr seit, über das was ihr wollt und auch darüber,
woher eure Probleme kommen.

Solche Geistigen Helfer stehen euch nah, entweder aus vergangenen Leben heraus oder
auch aus zukünftigen Leben heraus oder auch aus diesem Leben, was ihr jetzt lebt. Sie
stehen euch nahe, sie sind euch freundschaftlich gesinnt, ähnlich wie die geistigen
Freunde, aber sie haben einen entsprechenden Überblick, der sie dazu bringt euch helfen
zu wollen in einer kompetenten Form ein besseres Leben zu leben. Ein besseres Leben
bedeutet: Ein Leben in dem ihr glücklich seit. Und solche geistigen Helfer geben euch
Impulse und Zeichen mit einem einzigen Ziel: Euch zu helfen zu erkennen, was tut euch
gut, was tut euch nicht gut, was hilft euch eure Sehnsüchte zu erfüllen, Probleme zu lösen
und ein gutes Leben zu leben und was hilft euch nicht und führt zur Verwicklung und
Unglück. Diese geistigen Helfer haben einen grösseren Überblick als geistige Freunde wie
vorhin erklärt, weil sie nicht mehr in der Raum- und Zeitstrukturen gefangen sind.

Entsprechend sind sie auch nicht immer da und verfügbar. Sie kommen und gehen. Aber
sie folgen dem Zug eurer Seele. Und wann immer eure Seele Hilfe braucht, wann immer
eurer Bewusstsein zweifelt, sind sie da und versuchen zur Stelle zu sein. Aber sie stehen
nicht auf Abruf bereit in dem Sinne, weil sie wandern durch Raum und Zeit und bleiben
nicht in einer linearen Spur.
Geistige Lehrer und Meister

Dann gibt es geistige Lehrer und Meister. Geistige Lehrer und Meister sind überlegene
Wesen, die Raum und Zeit durchdringen und beherrschen. Die in der Regel Leben gelebt
haben in denen sie Meister waren über Raum und Zeit, über die Materie, über den Fluss
der Zeit. Die viel gelernt haben über das Gefüge der Welt über Gott an sich und nun
versuchen einzelne Menschen zu finden, die bereit sind, dieses Wissen aufzunehmen,
umzusetzen und zu teilen. Diese geistigen Lehrer und Meister haben kein Interesse daran
grundsätzlich, ob euer Leben leicht oder nicht leicht geht, was sie interessiert ist euer
spiritueller Wachstum, die Entfaltung eures Bewusstseins. Und in so fern schrecken sie
auch nicht davor zurück euch gelegentliche Steine in den Weg zu werfen, über
Krankheiten, über Verluste, über Begegnungen oder andererseits auch euch zu verführen
durch Versprechungen durch Visionen die euch ziehen. Ihr Ziel ist nicht dieses Leben gut
zu ordnen für euch, sondern hauptsächlich euch zu helfen ans Licht zu kommen, zu
wissen wer ihr wirklich seit, euch als göttliches Geschöpf zu erkennen, ein Bewusstsein
darüber zu haben, was ihr als menschliches Bewusstsein in dieser Wirklichkeit, in diesen
und in anderen Leben gelebt und beabsichtigt habt, und wie ihr dazu kommt euer grosses
Ziel als Summe aller Leben zu erreichen.

Diese Meister sind sehr durchtrieben und manchmal sehr grob, manchmal auch liebevoll,
abhängig davon in welchem Stimmungszustand ihr durch die Welt geht. Die meisten
spiegeln in der Regel im Stil ihrer Hilfe wieder, wie ihr mit der Welt umgeht. Wenn ihr
liebevoll mit der Welt umgeht, mit eurer Familie, mit euren Freunden, mit den Menschen
die mit euch zu tun haben, dann werden diese Meister euch auf liebevolle weise zu eurem
Ziel führen. Seit ihr selbstruppich und unkontrolliert, werden sie euch genauso ruppich und
unkontrolliert und manchmal vielleicht auch knüppelhart behandeln, aber mit einem
positiven Ziel. Das Ziel ist Freiheit eures Bewusstseins.

Das Aufwachen zu eurem göttlichen Funken, mit dem ihr die Wirklichkeit von Raum und
Zeit beherrschen könnt, ähnlich wie sie und dieses Wissen benutzen könnt, um anderen
auf ihrem Weg zu helfen. Solche Meister kommen bevorzugt zu Menschen, die spüren das
Leben - auch erfolgreich Leben - zu wenig ist. Das es eine tiefe Sehnsucht gibt nach
Wissen, nach begreifen. Wenn dieses Wissen als Licht eurer Seele erkennbar wird, dann
werden diese Meister angezogen, das heisst, die Meister folgen dem Licht eurer Seele.
Und das Licht eurer Seele, dass ausstrahlt, wenn ihr eine Sehnsucht habt, nicht nur
einfach zu überleben, sondern Liebe und Freude zu leben, die göttliche Energie
hineinzubringen in diese Wirklichkeit; dieses Licht strahlt auf eine Weise, die Meister und
Lehrer anzieht und sie werden sich um euch kümmern, intensiv. Ein Mensch, den es nicht
interessiert, was hinter dem Schleier der Wirklichkeit steckt, dem es nur interessiert, dass
er im Alter sicher ist, dass er ein schönes Auto fährt, ein Haus hat und eine schöne
Familie, der wird betreut von geistigen Helfern, auch das ist gut. Aber in dem Moment wo
ein Mensch aufwacht, in seiner Sehnsucht nach mehr, strahlt er ein besonderes Licht aus
in seiner Seele und dieses Licht zieht geistige Lehrer und Meister an.

Diese Meister können kommen in geistiger Form, sie können kommen in körperlicher
Form, in physischer Form, um euch die Hand zu reichen, um euch den Weg zu zeigen. Im
Prinzip spielt es keine Rolle, ob ein geistiger Meister in physischer Form oder in geistiger
Form auftaucht, allerdings ist es unendlich viel befriedigender ihn in physischer Form zu
sehen. Oftmals arbeiten physische, inkarnierte Meister mit geistigen Meistern körperlos
zusammen und versuchen ein grosses Bild zu entwerfen, ein grosses Gefüge, sehr
kompliziert, sehr durchtrieben, mit einem einzigen Ziel: Euch Erleuchtung zu geben über
das Sein und über euch Selbst, euch in die göttlichen Kräfte einzuführen und sie nutzbar
zu machen.

Engel

Dann gibt es ebenfalls eine Quelle die ihr anzapfen könnt, die aber nicht ein eigenes
Wesen besitzen, so wie ihr dies versteht. Es sind Wesen, die ausgesendet werden, von
einem überlegenem Bewusstsein, vom göttlichen Bewusstsein an sich oder von Meistern,
die diese Wesen als Energieform gestalten. Diese Energieformen sind Engel. Engel sind
Energieformen mit einem positivem göttlichen Auftrag. Kommt dieser Auftrag direkt von
Gott, können wir sie Erzengel nennen. Kommt dieser Auftrag von einem göttlichen Meister,
dann sind es Engel. Diese Engel werden ausgeschickt, zum Teil allgemein und werden
angezogen von den Seelen, mit denen sie in Resonanz gehen von selbst und
automatisch. Teilweise werden sie aber auch ausgeschickt, ganz speziell für gewisse
Menschen, um diese Menschen auf ihren Weg zu begleiten, dazu gehören auch die
Schutzengel. Jeder Mensch hat eine solche Energieform von Anfang an in seinem Leben
dabei, weil die Seele natürlich und die Meister die sich um die Seele kümmern wissen,
dass viele Menschen dazu neigen verloren zu gehen, in dieser Wirklichkeit von Raum und
Zeit und sie stütze brauchen, ein schützendes Feld was sie umgibt. Es ist möglich den
Kontakt zu solchen Energieformen, Engelsformen bewusst zu knüpfen, für Schutz, aber
nicht nur für Schutz, auch als Begleiter für Heilung, als Begleiter für Erkenntnis und
Erleuchtung, als Begleiter auf dem Weg zur eigenen Bestimmung. Und es ist sogar
möglich, dass so wie Gott Erzengel kreiert, göttliche Meister Engel kreieren, der Mensch
selbst seiner Bewusstseinsform ebenfalls eine solche Energieform kreiert und sie anderen
Menschen zur Verfügung stellt als eine Art Gedankenform und Gefühlsform, eine Art
kleiner Engel. Diese Engelswesen haben enorme Energie, weil, sie folgen absolut, präzise
ihrer Bestimmung. Sie können nicht anders, weil sie haben kein eigenes Wesen. Sie tun
das, wozu sie geschaffen sind. Tag und Nacht. Sie sind immer da. Unabhängig von Raum
und Zeit.
E b e n e II

Und dann liebste Freunde gibt es natürlich eure eigene Seele, eure grössere Ebene II. Die
Dimension, die ausserhalb von Raum und Zeit existiert, als ein grosses Tröpfen im
göttlichen Meer, von dem ihr ein Teil seit. Es ist möglich zu dieser Ebene II, zu eurer
Seelenessenz in Kontakt zu treten und von dort Informationen zu erhalten über eure
Bestimmung, warum seit ihr hier in dieses Leben eingetaucht. Ihr könnt sogar
herausfinden, was ist der Sinn aller Leben und welche Leben habt ihr gelebt und wie habt
ihr euch dort geschlagen, wie hängt dieses Leben zusammen, mit den anderen Leben, die
ihr lebt. In Kontakt zu treten mit der eigenen Seelenessenz, ist ein sehr befriedigendes
Erlebnis, weil dort werdet ihr spüren, ihr werdet geliebt, durch und durch, als Ausfluss
dieser Seele. Ihr werdet behütet, gelenkt und durchdrungen von dieser Essenz. Diese
Seele ist natürlich ein Teil des göttlichen Urmeers, und somit ein göttlicher Aspekt, aber
das seit auch ihr.

In diesen Tagen möchten wir euch Wege zeigen, wie es möglich ist zu all diesen Quellen,
die wir eben beschrieben haben Kontakt aufzunehmen und sie zu nutzen. Einiges davon
wird in dieses Tagen stattfinden, einiges müsst ihr suchen, über den Verlauf dieses Jahres
hinweg, weil der Kontakt geht nicht immer ganz so einfach und schnell in intensiver Form.
Aber entscheidend ist, unabhängig welcher Quelle ihr euch nun nähern wollt, zu welcher
Quelle ihr ein energetisches Band knüpfen möchtet, es braucht eine Sehnsucht. Keine
dieser Quellen mischt sich in euer Leben ein, ohne eure Bereitschaft, weil das höchste
Gut, was euch mitgegeben wurde in dieses Leben ist euer freie Wille. Ihr könnt diesen
freien Willen benutzen, um euer Leben völlig zu ruinieren, euren Lebenssinn zu bedrohen,
euren Körper zu bedrohen oder ihr könnt diesen freien Willen benutzen, um dass zu tun,
was euch tief berührt in eurem Herzen und über alles hinaus zu wachsen, was ihr je wart,
um gross zu werden an Bewusstsein, an Erkenntnis. Wenn ihr dies wollt, wenn euer
Bewusstsein, wenn ihr euren freien Willen benutzen wollt, um über alles hinaus zu
wachsen, was ihr je wart, dann ist es sinnvoll, um Unterstützung zu beten von diesen
Quellen.

Und jeder der betet wird eine Antwort erhalten, jeder.

Sobald eine bitte aus dem Herzen kommt, verbunden mit der Bereitschaft, sich dieser Hilfe
auch unterzuordnen, sie anzunehmen, sie zu benutzen, wird die Hilfe fliessen. Was nicht
funktionieren kann und wird, ist diese Quellen zu rufen, ihre Informationen zu rufen, aber
dann mit der Vernunft zu überprüfen, was wohl angemessen wäre zu tun. Dies sind zwei
völlig verschiedene Ebenen. Und wenn es nicht gelingt mit offenem Herzen den Kontakt
zu suchen, weil die Vernunft sich ständig einmischt, sie denkt, sie fühlt, sie wiederholt sich
in ihrem denken, in ihren Werten in ihrer Beurteilung, sie reagiert kleinlich aufgrund ihrer
Meinung, dann ist dies Sinnlos, einen solchen Kontakt zu suchen.

Wer einen Kontakt sucht zu überlegenen Quellen, der muss diese Überlegenheit auch
anerkennen und bereit sein ihr zu folgen. Ohne diese Bereitschaft, macht es keinen Sinn.
Deshalb ist es wichtig, als nächster Schritt in diesem Unterfangen liebste Freunde, zum
einen euch klar zu machen, mit welchen Quellen ihr es zu tun habt und mit welcher
Überlegenheit ihr konfrontiert werden werdet auf der einen Seite und auf der anderen
Seite euch darüber Gedanken zu machen, warum sucht ihr überhaupt einen Kontakt zu
diesen geistigen Quellen. Reine Neugierde wird nicht reichen.

Es ist kein spirituelles Spiel, was diese Quellen zu euch zieht, es ist eine tiefe Leidenschaft
euer Potential zu entfalten, den göttlichen Funken zum Leuchten zu bringen, mehr zu
werden als ihr je ward. Mehr zu werden als ihr je ward, bedeutet aber auch gesund zu
sein, eure Wahrnehmung zu erweitern in den aussersinnlichen Bereich; aussersinnlichen
Bereich der Wirklichkeit hinein, den Kanal zu öffnen für Informationen und Energien in
einer gewaltigen Form, die das übliche Ausmass eures Bewusstseinsraumes bei weiten
sprengt. Die Leidenschaft für Kontakt mit der Akzeptanz dieser Überlegenheit solcher
Quellen, wird euch diesen Kontakt sichern und nutzbar machen. Wie dies praktisch
anzugehen ist wird euch unser werter Freund Harald I am Nachmittag erklären.

Nachtrag: Wer ist Harald 2 ?

Das Phänomen Harald II


Wie Harald II in mein Leben trat

Vor über 25 Jahren kam ich in einem Institut für Bewusstseinsforschung (Monroe Institute
of Applied Sciences) in Kontakt mit einer Ebene meines Bewusstseins, die offensichtlich
unabhängig oder außerhalb von Raum und Zeit existiert und vielleicht dem entspricht, was
man üblicherweise unter dem größeren Selbst versteht.

Zu Beginn sprach diese Ebene durch mich in einer Art Trancezustand und wurde der
Einfachheit halber meine „Ebene II“ oder „Harald II“ genannt. Natürlich besitzt jeder
Mensch eine solche Ebene II und erfährt sie vielleicht als innere Führung als Intuition oder
als sechsten Sinn, ohne sich dessen bewusst zu sein.
Über die Jahre hinweg lernte ich mit meiner Ebene II jeder Zeit in Kontakt treten zu
können, auch ohne dafür in einen tranceartigen Zustand gleiten zu müssen. Die Flut von
Information, Heilenergie und Führung, die ich in diesem mehr und mehr bewussten
Kontakt erhielt, veränderte meine Sichtweise vom menschlichen Dasein, von unseren
größeren Möglichkeiten und vom göttlichen Urgrund, aus dem alles entsteht, genauso
grundsätzlich wie über mein eigenes persönliches Leben.

Ich fühle mich heute so gesund, glücklich und frei, wie noch nie zuvor. Und eine große
Sehnsucht von mir ist es, andere Menschen an dieser Möglichkeit teilhaben zu lassen,
ihnen Information, Energie und Führung aus dieser Ebene II zur Verfügung zu stellen und
letztlich ihnen einen Weg zur ihrer eigenen Ebene II zu zeigen, die sie sich bei jedem dann
auch unterschiedlich zeigen wird.

Harald Wessbecher

Schlusszeile:
Weitere Vorträge von Harald Wessbecher zu vielen anderen Themen des Lebens gibt es
auf Audio CD unter:

www.haraldwessbecher.de

oder

www.thomas-mueller-ra.de

oder

www.peterswelt.de

Copyright 2010 by Harald Wessbecher.


Es ist gestattet den Inhalt dieses Dokumentes zu kopieren, auszudrucken, weiter zu leiten und zu
verbreiten, insofern er vollständig verbreitet wird, inclusive dieser Schlusszeile.
Auf Audio CD sind erhältlich:

- Die Freiheit des Bewusstseins und die Gefahr von Einfältigkeit – Harald II,
23. April 2010 Bernried

- Schicksalsfäden lösen – Vortrag, 22. April 2010 München

- Zukunft neu gestalten – Vortrag, 21. April 2010 München

- Die Energie des Todes und die Bedeutung von Visionen – Harald II, 16. Jan.
2010 Bernried

- Bewusstseinskräfte entfalten – Vortrag, 15. Jan. 2010 München

- Gefühle und Gedanken heilen – Vortrag, 14. Jan. 2010 München

- Integrität, Freude und Wege zum Glück – Harald II, 18. Dez. 2009 Bernried

- Glücklich und erfolgreich leben – Vortrag, 17. Dez. 2009 München

- Den Wunschpartner anziehen – Vortrag, 16. Dez. 2009 München

- Das neue Zeitalter des Herzens – Harald II, 30. April 2009 Bernried

- Sehnsüchte wahr werden lassen – Vortrag, 29. April 2009 München

- Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen – Vortrag, 28. April 2009 München

- Die Erde im Wandel - Tagesseminar mit Harald II, 8. März 2009 Zürich (als
DVD oder MP3-CD erhältlich)

- Erwachen schöpferischer Energien in der Ausdrucksphase des Frühlings –


Harald II, 16. Januar 2009 Bernried
- Souverän & intensiv leben - Selbstwert, Selbstvertrauen – Vortrag, 14. Januar
2009 München

- Gesundheit und Heilung von Innen – Vortrag, 13. Januar 2009 München

- Was kann ich tun für die Welt in schwierigen Zeiten - Harald II, 2. Oktober
2008 München

- Wachträume als Tor zum magischen Selbst – Vortrag, 1. Oktober 2008 München

- Die Kunst, unwiderstehlich zu sein – Vortrag, 30. September 2008 München

- Das Prinzip der Resonanz - Harald II, 30. Mai 2008 München

- Eintauchen in die Ebene II – Vortrag, 29. Mai 2008 München

- Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen finden – Vortrag, 28. Mai 2008 München

- Chakren verstehen und aktivieren – Vortrag, 28. Februar 2008 München

- Bewusstseinsreisen und ausserkörperliche Erfahrungen – Vortrag, 27.


Februar 2008 München

- Die Einzigartigkeit des Menschen als aktive Bewusstseinsform – Harald II, 8.


Nov. 2007 München

- Heilenergien freisetzen – Vortrag, 24. Oktober 2007 München

- Träume als Tor in eine magische Welt – Vortrag, 23. Oktober 2007 München

- Die Kraft des Herzens und das wohlwollende Betrachten der Welt – Harald II,
30. Aug. 2007 München

- Wunschenergie und die Schöpferkraft des Bewusstseins – Harald II, 1. März


2007 München

- Über den Zustand der Welt – Harald II, 16. November 2006 München