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Die Epoche der Romantik lässt sich vom Ende des 18. Jahrhunderts bis ins späte 19.

Jahrhundert verorten, wobei


die literarische Romantik in etwa auf die Jahre 1795 bis 1848 datiert wird und demnach zwischen Klassik, Sturm
und Drang, Empfindsamkeit, Aufklärung und Biedermeier, Vormärz und Realismus steht. Motive waren Sehnsucht,
Liebe, das Unheimliche, Fernweh, aber auch politische Motive wie Weltflucht und Kritik an der Gesellschaft und
Politik. Außerdem steht die Epoche für Sehnsucht und das Schweifen in die Ferne. Trotz diesem Einfluss auf
unser heutiges Verständnis von Romantik ging es in der Epoche selbst jedoch nicht direkt um romantische
Liebesgefühle, sondern vielmehr um das Mystische, das Geheimnisvolle sowie die Hinwendung zu Natur. Auch ein
starker Ich-Bezug ist ein Merkmal dieser Zeit.Die Themen der Romantik zeigen sich in verschiedenen Motiven
und Symbolen. Zu ihnen gehören die Blaue Blume, das Spiegel- und das Nachtmotiv.
Die Blaue Blume
Die Blaue Blume ist das zentrale Motiv der Romantik. Sie symbolisiert Sehnsucht und Liebe und verbindet Natur,
Mensch und Geist. Außerdem steht sie für das Streben nach der
Erkenntnis der Natur und damit des Selbst. Zuerst wurde dieses Symbol von dem Dichter
Novalis verwendet….. Spiegelmotiv
Im Spiegelmotiv zeigt sich die Hinwendung der Romantik zum Unheimlichen – denk an das
Märchen Schneewittchen und die Rolle, die der Spiegel darin spielt. Gleichzeitig ist der
Spiegel die Schnittstelle zwischen Realität und Irrealität und stellt das eigene Ich in den
Vordergrund. Auch das lässt sich sehr gut am Schneewittchen-Märchen nachvollziehen……
Nachtmotiv
Die Nacht hat ebenfalls eine besondere Bedeutung in der Romantik. Sie ist der Schauplatz für zahlreiche weitere
Motive dieser Epoche: Tod, Vergänglichkeit und nicht alltägliche, obskure Phänomene…. Die Blaue Blume ist das
zentrale Symbol der Romantik: Epoche der großen Gefühle (1795–1835) Weltflucht, Mystik und die Blaue Blume.
Die Romantik ist eine Epoche der Kunstgeschichte, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis ins späte 19.
Jahrhundert hinein auch die Literatur, Musik, Kunst und Philosophie prägte. Wir erklären dir die zentralen Motive
dieser Zeit und sagen dir, wie du erkennst, ob es sich um ein romantisches Gedicht handelt.
Die Epoche der Romantik
Die Romantik ist eine Epoche, die einerseits das beeinflusst hat, was wir heute noch unter dem Begriff
"romantisch" verstehen: Betont werden große Gefühle. Außerdem steht die Epoche für Sehnsucht und das
Schweifen in die Ferne. Trotz diesem Einfluss auf unser heutiges Verständnis von Romantik ging es in der Epoche
selbst jedoch nicht direkt um romantische Liebesgefühle, sondern vielmehr um das Mystische, das Geheimnisvolle
sowie die Hinwendung zu Natur. Auch ein starker Ich-Bezug ist ein Merkmal dieser Zeit. . Die drei Phasen der
Romantik Als Literaturepoche der Romantik wird die Zeit von 1795 bis 1835 angesehen. Die Literaturwissenschaft
unterscheidet drei Phasen, die Frühromantik, die Hochromantik und die Spätromantik. Ihre geistigen Zentren
waren die Städte Jena, Heidelberg, Berlin und Tübingen.
Frühromantik (Jenaer Romantik)
Die Frühromantik, auch Jenaer Romantik genannt, dauerte von 1798 bis 1804. Ihr geistiges
Zentrum war die kleine Universitätsstadt Jena in der Nähe von Weimar. Hier kamen
Philosophen, Literaten, Dichter und Naturwissenschaftler zusammen und schufen das
Weltbild der Romantik. Vor dem Hintergrund des Zeitgeschehens entstand die literarische Strömung der
Frühromantik. Berühmtester Dichter dieser Zeit ist Friedrich von Hardenberg alias Novalis (1772–1801).
Hochromantik (Heidelberger Romantik)
Zentrum der Hochromantik zwischen 1804 bis 1815 war Heidelberg, als Nebenzentren gelten Berlin und München.
Den politischen Wirren jener Zeit setzten viele Dichter der Heidelberger Romantik die Wertschätzung nationaler
Traditionen und das Bemühen um geistige Einheit entgegen. Diese Haltung spiegelt sich in ihrem Interesse an
aller Art von Volkspoesie. Alte Stoffe wie Sagen, Märchen, Fabeln und Volkslieder wurden gesammelt, zum Teil
überarbeitet und neu publiziert.
Spätromantik (Berliner Romantik) Ihren Abschluss fand die literarische Epoche der Romantik mit der Berliner
Romantik, die auch Spätromantik genannt wird und von 1816 bis 1835 andauerte. München, Wien und Tübingen
gelten als Nebenzentren der Spätromantik. In den Salons der heutigen Hauptstadt versammelten sich neben
Rahel Varnhagen, E.T.A. Hoffmann, Bettina von Arnim und Ludwig Tieck viele weitere literarische Größen dieser
Zeit zu Diskussionen und Debatten.
Literarische Texte werden in der Regel einer der drei literarischen Gattungen zugeordnet. Die drei großen
Gattungen der Literatur sind Epik, Lyrik und Dramatik .. Das Wort Epik stammt aus dem Griechischen und
bedeutet in etwa „Wort“, „Erzählung“ oder auch „Geschichte“. Sie umfasst nahezu alle Texte der erzählenden
Literatur.
In den Bereich der Epik fallen mit Sicherheit die meisten Textsorten und -formen der drei literarischen Gattungen.
So umfasst der Bereich Romane, Autobiografien, Kriminal- und Abenteuerromane, aber auch Kurzformen wie
Kurzgeschichten, Märchen, Novellen und den Schwank, die Fabel sowie die Anekdote.
Lyrik leitet sich von der Lyra ab, einem Zupfinstrument, und meinte ursprünglich einen Gesang, der von der Leier
(Lyra) begleitet wurde. Heutzutage fassen wir damit Gedichte aller Art. Die Lyrik ist uns also hauptsächlich als
literarische Gattung der Dichtung bekannt. Das bedeutet, dass sich unter diesen Gattungsbegriff alle Formen des
Gedichtes fassen lassen, wie beispielsweise die Ode, die Ballade, das Sonett oder auch das Elfchen…. Das
Drama kennen wir aus dem Theater und meint übersetzt „Handlung“. Folglich meint diese literarische Gattung
alles, was für die Bühne gedacht und geschrieben wurde.
Demnach fallen alle Bühnenstück in diesen Bereich. Namentlich sind das die Oper, Theaterstücke und hierbei die
Untergattungen Tragödien und natürlich Komödien. Aber auch hier finden sich zahlreiche Unterteilungen, weshalb
es sinnvoll ist, auf die Merkmale der Gattung zu schauen. Zusamnfg : In einer Rahmenhandlung erfährt der Ich-
Erzähler von einer alten Frau das Schicksal ihres Enkels Kasper und seiner Verlobten Annerl. Der Soldat Kasper
überlieferte aus Pflichtgefühl Vater und Stiefbruder wegen Diebstahls dem Gericht. Aus Scham, der Sohn eines
Diebes zu sein, erschoss er sich daraufhin. Annerl wiederum, die lange Zeit ohne Nachricht von Kasper geblieben
war, gab einem Verführer nach und ermordete ihr uneheliches Kind, um der Schande zu entgehen. Im Gefängnis
erwartet sie nun ihre Hinrichtung. Dem Ich-Erzähler gelingt es, den einzigen Wunsch der alten Frau - ein
gemeinsames Grab für die Liebenden - zu erfüllen. Die allgemeine Erschütterung führt schließlich noch zum
Selbstmord des adligen Verführers, sodass in gewisser Hinsicht die Gerechtigkeit wiederhergestellt ist. Das
zentrale Motiv der Ehre wird hier in religiösem und gesellschaftlichem Kontext gezeigt und in Bezug gesetzt zu der
Frage nach Schuld, Gerechtigkeit und Gnade.
Kasperl liebt Annerl, muss sich aber aus Ehrengründen selbst töten, während sie entehrt wird, ein uneheliches
Kind tötet und dafür freiwillig per Hinrichtung büßt - um ihre Ehre wiederherzustellen. Michael Sommer und sein
Playmobilensemble präsentieren eine kompakte und unterhaltsame Kurzversion von Brentanos romantischer
Novelle. Das Leitmotiv in Brentanos Erzählung ist die Ehre. Eigentlich geht es in diesem Buch um nichts anderes
als die Ehre. Um der Ehre Willen bringt Kasperl sich um, und aus Ehre zeigt Annerl sich selber an. Außerdem
errichtet der Herzog auf dem Grab von Kasperl und Annerl ein Monument, das die falsche und wahre Ehre
darstellt. Ein Dingsymbol in der Novelle ist die Schürze in die der Freund von Annerls Mutter gebissen hat, weil
Annerl mit dieser Schürze auch ihr Kind tötet. Als weiteres Dingsymbol könnte man das Eehrliche Grab" nehmen,
und den weißen Schleier, den der Graf an sein Schwert bindet, als er zum Richtplatz reitet um Annerl zu retten.
Auf dem Monument, das der Herzog errichtet hat, ist auch ein Schleier zu sehen. Figuren: Die alte Frau ist eine
fromme Bäuerin, die weiß, dass die einzige Ehre Gott gebührt. Sie ist der zentrale Punkt, in dem die drei
Handlungen zusammentreffen. Die Großmutter erzählt dem Schriftsteller ganz verzweifelt ihre Leidensgeschichte
(Kasper, Annerl) und ihr Anliegen (Bittschrift). Sie setzt sich für ihren Enkel und dessen Geliebte ein. dass sie auch
nach dem Leben nicht mit Schande befleckt sind. Der Schriftsteller ist zunächst ebenso uneingeweihter Zuhörer
wie der Leser. Dann greift er aus Mitleid in die Handlung ein. Er ist ein interessierter Zuhörer und sehr hilfsbereit.
Er kann sich in die Geschichte der Alten gut hineinversetzen. Das ist wohl der Grund, warum er sich dann so
engagiert einsetzt, Kasper und Annerl zu helfen, und die Bittschrift für den Herzog schreibt. Obwohl er ein
Schriftsteller ist, wagt er es nicht, sich als solcher auszugeben und sagt der
Bäuerin, er sei ein Schreiber. Kasper ist der Enkel der alten Frau und ein pflichtbewusster Ulan (Unteroffizier), der
es mit seiner Ehre übertreibt. Er ist etwas naiv im Glauben, immer das Richtige tun zu müssen. Annerl ist das
Patenkind der alten Frau und die Geliebte des Kasper. Auch sie hält so viel auf die Ehre, dass sie sogar ihr
unehelich geborenes Kind erstickt. Dadurch glaubt sie, der Schande entgehen zu können und ihre Ehre
wiederherzustellen.
Motive: Die Ehre, die in individuellem, sozialem und religiösem Bezug gespiegelk erscheint, verbindet als Leitmotiv
die drei Handlungsstränge. Wegen der Ehre zeigt Kasper seinen Vater und seinen Stiefbruder an und erschießt
sich dann. Die Ehre ist auch der Grund, warum Annerl ihr Kind umbringt. Außerdem kommt die alte Frau in die
Stadt zum Herzog um die Ehre von ihrem Enkel und ihrer Patgen reinzuwaschen.
Wirkung: Die Begeisterung über Brentanos Werk war gedämpft. Viele empfanden die Novelle als eine gute
Erzählung, andere waren enttäuscht Nur wenige Autoren ließen sich in späterer Zeit davon inspirieren.
Andeutungsweise kann man sie in Arnims Erzählung vom Heckebeutel erkennen. In Die Zwiebel von Ruth
Schaumann sind Motive und Personen der
Novelle wiederum