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Übungen zu Anorganische Chemie I - Prof. Behrens / Dr.

Schneider Übung 1
Typische Fragen aus Klausur und Prüfung
Wasserstoff
Welches Gas besitzt das größte Diffusionsvermögen ? (1)

Können die folgenden Teilchen existieren: H2, H2+, He2, He2+ ? Begründen Sie Ihre
Antwort mit Hilfe der Molekülorbitaltheorie und geben Sie die Bindungsordnungen
der Teilchen an. (4)

Schildern Sie die einzelnen Schritte der Knallgasreaktion! Verdeutlichen Sie den
Charakter als verzweigte Radikalkettenreaktion! Worin lässt sich der explosive
Charakter der Reaktion begründen? (4)

Skizzieren und beschreiben Sie den Aufbau einer H2/O2-Brennstoffzelle unter


Einbeziehung eines äußeren „Verbrauchers“ ! Kennzeichnen Sie dabei auch den
Elektronenfluss und geben Sie die zugrunde liegenden chemischen Gleichungen an!
(4)

Beschreiben Sie anhand der Reaktionsgleichungen die folgenden Prozesse zur


Herstellung von Wasserstoff: Kohlevergasung, Dampfreformierung, Cracken,
Konvertierung. (4)

Benennen Sie die drei großen Klassen von Wasserstoffverbindungen und geben Sie
jeweils ein Beispiel! (3)

Hydride lassen sich in drei Klassen einteilen. Benennen Sie diese und geben Sie
jeweils ein Beispiel. Wie lassen sich die unterschiedlichen Hydride anhand ihrer
elektrischen Leitfähigkeit unterscheiden? (4)

Bei vielen Elektrolyseprozessen entsteht an der Kathode Wasserstoff. Geben Sie


einen Elektrolyseprozess an, bei dem Wasserstoff an der Anode entsteht ! (1)

Welche Produkte ergibt die Elektrolyse von geschmolzenem CaH2 an der Kathode
bzw. an der Anode? (2)

Nennen Sie eine Anwendung für schweres Wasser, D2O! Warum wirkt D2O auf
höhere Organismen giftig? (2)
Übungen zu Anorganische Chemie I - Prof. Behrens / Dr. Schneider Übung 1
Typische Fragen aus Klausur und Prüfung
I. Hauptgruppe
Welche typischen Mineralien enthalten die norddeutschen Salzstöcke? Welches ist
hiervon am wertvollsten? Wie sind die Salzstöcke entstanden? (4)

Salzstöcke und Erdölquellen treten häufig gemeinsam auf. Wie kann man das
erklären? (2)

Welches sind die Rohstoffe, aus denen sich die Alkalimetalle Lithium, Natrium und
Kalium herstellen lassen (Formel und Mineralnamen)? (3)

Beschreiben Sie das gebräuchlichste Verfahren zur Herstellung von Kalium! (2)

Welche Verbindungen entstehen beim Verbrennen der Alkalimetalle Lithium,


Natrium und Kalium an Luft (Formel und Namen!)? (3)

Beschreiben Sie den Solvay-Prozeß zur Herstellung von Natriumcarbonat in


Einzelschritten und bilanzieren Sie diese zu einer Gesamtgleichung! Würde die
Reaktion auch freiwillig entsprechend der Bilanzgleichung ablaufen? Wie reagiert
eine wäßrige Lösung von Natriumcarbonat: basisch, neutral oder sauer? (7)

Kaliumnitrat ist Bestandteil des Schwarzpulvers und von Düngemitteln. Wie kann
man es herstellen? (2)
Übungen zu Anorganische Chemie I - Prof. Behrens / Dr. Schneider Übung 1

Typische Fragen aus Klausur und Prüfung


II. Hauptgruppe

Beschreiben Sie die Struktur von und die Bindung im festen Berylliumhydrid! (3)

Calciumfluorid wird mit zwei verschiedenen Mineralnamen bezeichnet. Wie lauten


diese? Wie lässt sich die Herkunft dieser Namen erklären? (3)

„Gebrannter Kalk“ ist ein wichtiges Zwischenprodukt vieler technischer Prozesse. Es


spielt eine Rolle u.a. bei der Herstellung einer schwachen Base, bei der Beseitigung
eines Luftschadstoffs und bei der Herstellung eines Düngemittels. Beschreiben Sie
diese Prozesse! (6)

Ausgehend von Calciumcarbonat läßt sich Calciumcyanamid herstellen. Da die


notwendigen Schritte verhältnismäßig einfach durchzuführen sind, wird
Calciumcyanamid so auch in Entwicklungsländern als Düngemittel produziert.
Beschreiben Sie die Herstellungsschritte mit Reaktionsgleichungen! (3)

Nennen Sie drei Mineralien, die von Lebewesen - z.B. als Skelett oder für andere
Funktionen - gebildet werden (Biominerale) ! Geben Sie sowohl die Formel als auch
den Mineralnamen an ! (3)

Warum kann man als Röntgenkontrastmittel nicht Bariumcarbonat anstelle von


Bariumsulfat verabreichen ? Warum benutzt man statt Bariumsulfat nicht ungiftiges
Magnesiumsulfat ? (2)

Ionen der Alkali- und der Erdalkalimetalle bilden nur mit einigen wenigen Liganden
stabile Komplexe aus. Geben Sie je ein Beispiel (Name oder Trivialname sowie
Formel oder Struktur) für einen Liganden an, der mit K+ bzw. mit Ca2+ einen stabilen
Komplex ausbildet. Aufgrund welchen Effektes sind die Komplexe mit diesen
Liganden stabil? (4)
Übungen zu Anorganische Chemie I / Prof. Behrens
Zeichnen chemischer Strukturen I: Würfel
Konstruktion eines Würfels Innenzentrierung bcc 8+6-Koordination in der bcc

Flächenzentrierung ccp Beziehung zwischen


Würfel und Oktaeder

Beziehung zwischen

Übung 1
ccp: Lage der dichtest erste … zweite … Würfel und Tetraeder
gepackten Schichten: … von vier Lagen