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MOLIÈRE

PROJEKT
Barladeanu Alexandra und Petcu Cristina
◦ Jean-Baptiste Poquelin, alias Molière,
(Geboren am 15.01.1622; gestorben am
17.02.1673.) war
französischer Schauspieler
Theaterdirektor und Dramatiker.
◦ Er ist einer der großen Klassiker und
machte die Komödie zu einer
der Tragödie potenziell gleichwertigen
Gattung. Vor allem erhob er das Theater
seiner Zeit zum Diskussionsforum über
allgemeine menschliche Verhaltensweisen
in der Gesellschaft.
Leben
◦ 1. Kindheit und Jugend:
◦ Molière ist ein Künstlername, den der Schauspieler und spätere Autor wohl ab 1643,
spätestens jedoch seit Juni 1644 benutzte. Die Herkunft des Namens ist unklar, vielleicht stand
eine gleichnamige südfranzösische Ortschaft Pate. Geboren wurde Molière als ältester Sohn
eines wohlhabenden Pariser Händlers.
◦ Mit zehn Jahren verlor der Junge seine Mutter, mit knapp 15 dann auch seine Stiefmutter,
beide starben im Kindbett. Die Schulzeit absolvierte er auf dem von Jesuiten geführten
Pariser College de Clermont, wo er eine solide klassische Bildung erhielt und einige
Mitschüler hatte, die später für ihn eine besondere Rolle spielten.
◦ Sein Großvater mütterlicherseits, ein Theaterliebhaber, nahm ihn immer wieder zu
Aufführungen mit, insbesondere zum volkstümlichen Jahrsmarktheater, wo er Einblicke in
eine Welt erhielt, die ihn früh faszinierte.
Le collège de Clermont Pariser Jahrmarktstheater
Wanderjahre
◦ 1641 oder 1642, also um die 20, lernte er die vier Jahre ältere
Schauspielerin Madeleine Béjart kennen, die ihn in seinem Drang zum
Theater bestärkte – gegen den Willen seines Vaters, der ihn im
Sommer 1642 nötigte, in Ausübung seines Tapissier-Amtes Ludwig
XIII. auf einer längeren Reise zu begleiten und ihm die wechselnden
Nachtquartiere einzurichten.
◦ Bald stieg er zum Direktor der Truppe auf und gewann 1653 für einige
Jahre den Gouverneur des Languedoc als Förderer, den Prince de
Conti. Eine Legende ist wohl die von La Grange in die Welt gesetzte
Behauptung, jener habe mit Molière zusammen das Collège de
Clermont besucht. Das Repertoire der Truppe umfasste neben
Tragödien, Tragikomödien und Komödien zeitgenössischer Autoren
auch komische Farcen und lustige Theaterstücke im Stil der
italienischen Commedia dell’arte. Ab 1655 nahm Molière auch eigene
Werke ins Programm.
Die letzten Jahre
◦ Insgesamt aber hatte sich Molière nach 1667
auf unverfänglichere Themen zu verlegen
begonnen. Mit gefälligen Stücken,
insbesondere sogenannten Ballettkomödien zu
Musik von Lully, versuchte er sein Theater zu
füllen und den König bei Laune zu halten.
Neben etlichen anderen, heute vergessenen
Stücken schrieb er:
◦ 1668 L’Avare
◦ 1669 Monsieur de Pourceaugnac
◦ 1670 Le Bourgeois gentilhomme
◦ 1671 Les fourberies de Scapin
◦ 1672 Les femmes savantes
◦ 1673 Le Malade imaginaire