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Landesversammlung

des Arbeitskreises Energiewende (AKE) der CSU


Antrag-Nr.
Abschaffung der EEG-Umlage auf den Eigenstromverbrauch
Antragsteller:
AKE Oberbayern (Martin Ehrenhuber, Dr. Clemens Grambow)

26. Septmeber 2015


Beschluss:
o Zustimmung
o Ablehnung
o berweisung
o nderung

Die Landesversammlung des Arbeitskreises Energiewende der CSU mge


beschlieen:
Die Bundesregierung wird aufgefordert, die mit der EEG-Novelle 2014 eingefhrte EEGUmlage (bis 2017 sukzessive 40 Prozent der EEG-Umlage bei Anlagen ber 10 kW Leistung) auf den Eigenverbrauch aus neuen EE- und KWK-Anlagen wieder abzuschaffen.

Begrndung:
1. Die Regelung trgt nichts zur Senkung der EEG-Umlage bei
Der Ertrag aus der EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch entspricht ca. 0,01-0,03 ct/kWh.
Das heit: Ein Vierpersonenhaushalt spart dadurch ca. 0,40 bis 1,20 im Jahr.
2. Die Regelung behindert die dezentrale Umsetzung der Energiewende
Die Belastung verlngert die Amortisationszeit gewerblicher PV- und KWK-Anlagen um
etwa die Hlfte und macht damit den Groteil solcher Investitionen unrentabel. Zentrale
Groanlagen sind dagegen (mangels Eigenverbrauch) nicht betroffen.
3. Die Regelung gefhrdet mittelstndische Arbeitspltze im lndlichen Raum
Die Regelung behindert den Zubau vor allem mittlerer PV- und KWK-Anlagen erheblich.
Dadurch gefhrdet sie Existenzen und Arbeitspltze bei den ausfhrenden Handwerksbetrieben insbesondere im lndlichen Raum.
4. Die Regelung ist im hchsten Mae ungerecht
Die Regelung belastet den Eigenverbrauch aus EEG- und KWK-Anlagen in erheblichem
Mae, ohne dass dadurch wie unter 1) gezeigt eine Entlastung der anderen Verbraucher erreicht wrde. Gleichzeitig wird nichts gegen den wachsenden Missbrauch von In-

dustrieprivilegien getan, obgleich dessen Volumen ein Vielfaches der aus der Regelung
erwarteten Ertrge ausmacht.