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GOETHE

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER

ERSTES BUCH
Am 4. Mai 1771
- Werther schreibt an seinen Freund Wilhelm, dass er froh darüber ist, dass er weg ist,
obwohl er ihn auch vermisst
- Er ist besorgt über Leonore, aber sagt, dass er auch nichts an ihrem Leid kann
- Er bittet seinen Freund seiner Mutter zu sagen, dass es mit dem Geschäft gut geht, er
hat mit der Tante gesprochen, die nicht so böse ist wie alle sagen, und hat das Problem
mit dem Erbschaftsanteil gut gelößt
- Werther geht es gut:˝die Einsamkeit ist meinem Herzen köstlicher Balsam...˝; er ist hin
und weg von der wunderschönen Natur
- Die Stadt selbst findet er unangenehm, aber die Natur die sie umringt macht es
erträklicher dort zu leben, das ist auch der Grund, dass der verstorbene Graf von M.
einen Garten auf dem Hügel angelegt hat, in dem sich Werther oft befindet
- Werther freut sich bald selbst der Herr des Garten zu werden

Am 10. Mai
- eine wunderbare Heiterkeit hat Werthers Seele eingenommen
- er ist überweltigt von der Schönheit der Natur, aber er sagt, er erliegt unter der Gewalt
der Herlichkeit dieser Erscheinungen und seine Kunst leidet darunter

Am 12. Mai
- er schreibt von einem Brunnen, an dem er jeden Tag mindestens eine Stunde sitzt
- es kommen dann Mädchen aus der Stadt um Wasser zu holen

Am 13. Mai
- er sagt seinem Freund, er solle ihm seine Bücher nicht schicke:˝...ich bitte dich um
Gottes willen, lass mir sie vom Halse. Ich will nicht mehr geleitet,ermuntert,
angefeuert sein....˝
- er bracht ˝Wiegengesang˝, den er bei Homer gefunden hat
- ˝Auch halte ich mein Herz wie ein krankes Kind; jeder Wille wird ihm gestattet.˝

Am 15. Mai
- er schreibt, dass ihn die geringen Leute des Ortes schon kennen und lieben, besonders
die Kinder
- am Anfang war er sehr neugierig und hat die Bewohner über vieles ausgefragt, sie
glaubten dass er sich über sie lustig machte und haben ihn grob abgewiesen
- er war wieder beim Brunnen und dort war ein Dienstmädchen, die sich umsah ob eine
ihrer Kamerädin kommt um ihr das Gefäß auf den Kopf zu stellen
- er bot ihr seine Hilfe an, doch sie wurde ganz rot und sagte, er soll sich keine
Umstände machen, er half ihr trotzden

Den 17. Mai


- er schreibt, er habe sehr viele Bekanntschaften gemacht, aber leider keine Gesellschaft
gefunden
- er versteht sich mit vielen sehr gut, aber trotzdem gehen sie nur ˝kleine Strecken˝
miteinander und reden wenig
- die Menschen in diesem Ort arbeit um fürs Leben zu verdienen und das bißchen
Freiheit was ihnen geblieben ist, nutzen sie überhaupt nicht
- er erinerrt sich an die Freundin seiner Jugend: ˝Konnt ich nicht vor ihr das ganze
wunderbare Gefühle entwickeln, mit dem mein Herz die Natur umfaßt!˝
- sie war älter als er und ist gestorben, er wird sie nie vergessen
- voe wenigen tagen traf er einen jungen V., der ein offener Junge war und frisch von
der Akademie kommt; er glaubt er weiß alles und als er hörte, dass Werther viel
zeichnet und Griechisch kann, wollte er ihn treffen
- sie sprachen über viele Philosophen ( Batteux, Wood, Piles, Winckelmann, Sulzer)
- er hat noch den fürstlichen Amtmann S. kennengelernt, der als treuherziger und
offener Mensch gilt, er hat neun Kinder und besonders auffalend soll seine älteste
Tochter sein
- er hat Werther zu sich eingeladen in seinen fürstlichen Jagdhof, wo er nach dem Tod
seiner Frau hingezogen ist

Am 22. Mai
- er bezeichnet das Leben des Menschen als einen Traum
- er findet, dass die Menschen keinen richtigen Zweck zum Leben gefunden haben, was
sie tun, tun sie nur um ihre Existenz zu verlängern, sie sind alle eingeschränkt
- die Erwachsenen sind für ihn wie Kinder, die Kinder haben es zwar leicht, sie sind
unbekümmert, aber so kann ein erwachsener Mensch nicht ewig leben

Am 26. Mai
- Werther hat sich in Wahlheim niedergelegt, eine Stunde von der Stadt entfernt
- man kann das ganze Tal übersehen
- dort gibt es auch ein Wirtshaus mit einer freundlichen Wirtin, dort ruht er sich immer
aus und liest Homer
- es gibt auch zwei Linden (lipa) bei einer Kirche
- das erste mal als er bei den Linden war, sah er zwei Kinder darunter sitzen, sie habne
ihm gefallen und er hat sich auf einen Pflug gesetzt und sie gezeichnet
- er beschließt absofort nur Naturmotive zu zeichnen:˝Sie allein ist unendlich reich und
sie allein bildet den großen Künstler.˝

Am 27.Mai
- er erzählt was mit den Kindern war, die er zeichnete
- es kam ihre Mutter nach zwei Stunden, die Brot,Zucker und eine Breipfanne kaufen
ging, sie hat dem ältesten Jungen (Phillips) gesagt, er solle auf den jüngeren (Hans)
aufpassen
- die Frau war die Tochter des Schulmeisters und ihr Mann ist auf einer Reise nach
Schweiz um die Erbschaft abzuholen, denn man wollte ihn betrügen darum
- sie ist in Sorge weil sich ihr Mann nicht gemeldet hat
- Werther gab den Kindern zum Abschied Geld
- Die Kinder haben sich an ihn gewöhnt, er gibt ihnen Geld, Zucker wenn er Kaffee
trinkt und er teilt mit ihnen Butterbrot und saure Milch; sie sind auch sehr neugierig
und fragen ihn über alles mögliche aus
- Die Mütter waren anfangs besorgt und mistrauisch, aber mit der Zeit nicht mehr
Am 30. Mai
- er schreibt von einem Bauernburschen mit dem er sich vertraut gemacht hat
- der Baurenbursche ist im Dienste einer netten Witwe, die nicht mehr dir jüngste, aber
Werther konnte aus dem Reden des Bauernburschen merken, dass er verliebt in sie ist
- der Mann der Witwe war sehr streng zu ihr und deshalb will sie nicht mehr heiraten,
aber der Bauernbursche hofft einmal der nächste Auserwählte der Witwe zu werden
um die Fehler ihres Mannes gut zu machen
- die Art und Weise wie der Bauernbursche von der Witwe spricht, bezeichnet Werther
als Dichtkunst

Am 16. Junius
- Werther entschuldigt sich, dass er so lange nicht geschrieben hat
- er hat eine Bekanntschaft gesagt, die seinem Herz sehr nahe geht
- er will sie nicht als einen Engel bezeichnen weil das jeder von der Seinigen sagt, und
sie ist noch vollkommener als ein Engel
- er war schon drei mal im Begriff den Brief zu scheiben, aber jedes mal ist er fast
wieder zu ihr gegangen, aber er hat jetzt wirklich vor den Brief zu schreiben
- nach einer Pause, beginnt er den Brief weiterzuschreiben, denn er konnte sich nicht
überwinden nicht zu ihr zu gehen; jetzt macht er sich ein Butterbrot und schreibt
weiter
- es war für ihn unbeschreiblich sie im Kreise ihrer 8 Geschwister zu sehen
- Werther erzählt ihm wieder, dass er den Amtmann S. Kennengelernt hat und er
Werther gebeten hat ihn zu besuchen
- Werther hatte die Einladung schon vergessen, aber ein Zufall wollte, dass er doch
noch zu ihm kommt
- de jungen Leute haben einen Ball auf dem Lande organisiert, dem sich Werther auch
angeschlossen hat
- e wurde ausgemacht, dass er eine Kutsche nimmt, mit seiner Tänzerin und ihrer Base
(ujna) zu dem Ball fährt und auf dem Weg Charlotte S. Mitnimmt
- die Base sagte zu Werther, er solle aufpassen sich nicht in das Mädchen zu verlieben,
denn sie sei schon an einen braven Mann vergeben, der weggereist ist; das war
Werther in diesem Moment ziemlich gleichgültig
- als sie ankamen, bat man sie zu warten
- Werther ging durch den Hof und auf die Treppe und trat zur Tür
- Er sah 6 Kinder von 2 bis 11 jahren und ein schönes Mädchen mittlerer Größe, die ein
simples weißes Kleid , mit blaßroten Schleifen an Arm und Brust , an hatte
- Sie hielt ein schwarzes Brot in der Hand und schritt jedem Kind ein Stück Brot nach
Proportion ihres Alters und Appetits ab
- Als sie ihn bemerkte, entschuldigte sie sich für das Durcheinander, holte schnell ihre
Handschuhe und Fächer
- Werther ging auf den kleinen Louis zu, der zurückzog, aber als ihm Lotte sagtem er
soll dem ˝Herren Vetter˝ die Hand geben, tat er das auch
- im Gehen, gab sie Sophien, der ältesten Schwester nach ihr, den Auftrag auf die
anderen aufzupassen bis der Vater Spazierritt kommt
- zwei ihrer Brüder durften bis vor den Wald in der Kutsche mitfahren
- in der Kutsche fragte die Base Lotte, ob sie das Buch, das sie ihr gegeben hat, gelesen
hat, Lotte sagt, sie hätte das nicht getan weil ihr das Buch nicht gefällt
- Lotte sagt, dass sie früher sehr gern Roman gelesen hatte, aber jetzt etwas lesen will
was ihre Welt wiederspiegelt, wo es so zugeht wie bei ihr; Werther ist völlig hin und
weg ihrer Art
- Werther konnte nichts in sich halten und redete ununterbrochen mit Lotte, die Base
sah ihn schon spöttisch an
- sie redeten auch übers Tanzen
- er war so überweltigt von ihrer Schönheit, dass er nicht mal hören konnte was sie alles
sagte
- als sie ankamen, stieg er wie ein Träumender aus
- Herr Audran und ein gewisser N.N. wareb Bases und Lottes Tänzer und warteten
schon auf sie, Werther führte seine Tänzerin in den Saal
- Sie Tanzen Menuette und Englischen Walzer und Werther bezeichnet Lottes Tanz als
eine Harmonie
- Werther bat sie um den zweiten Contretanz, aber sie versprach ihm den dritten
Deutschen Walzer:˝...jedes Paar, dass zusammen gehört, bleibt beim Deutschen
zusammeb...˝-sagt Lotte
- sie klärten mit ihren Tänzern, dass sie zusammen den nächsten Tanz tanzen wollen
- Lotte und Werther waren die besten Tänzer beim Walzer
- sie nahmen sich eine Pause und Werther gab ihr die letzten Orangen, die sie dann mit
einer Nachbarin teilte
- beim dritten englischen Tanz waren sie in der zweiten Reihe, dort war eine Frau die
Lotte lächelnd ansah und den drohenden Finger hob, und den Namen Albert zweimal
mit viel Bedeutung nannte
- er fragte sie wer Albert ist, und bevor sie ihm antwortete, musste sie sich trennen um
die große Achte zu machen, als sie wieder zusammenkamen, sagte sie ihm , dass
Albert ein braver Mann ist, mit dem sie so gut wie verlobt ist
- obwohl Werther das wusste, hat er sich komplett verwirrt und die Schritte vergessen,
so dass Lotte an ihm zerren musste, damit er wieder in Ordnung kommt
- das Donnern und Blitzen des Unwetters übertonte die Musik undes kam zum
Gedrängel, denn die Frauen und Kinder hatten Angst
- die Herren zogen sich in ein Zimmer um eine Pfeife zu rauchen
- Lotte hatte die Idee ein Spiel zu spielen-Zählens (Lotte geht im Kreis herum von recht
nach links, und so zählen die anderen rings herum, jeder die Zahl die an ihn kommt,
und das muss gehen wie ein Lauffeuer, und wer sich irrt, bekommt eine Ohrfeige, und
so bis tausend
- Werther bekam zwei Ohrfeigen von ihr und er hatte das Gefühl, dass sie ihn ein
bißchen härter Schlug als die anderen
- Das Gewitter stoppte und alles gingen wieder in den Saal
- Lotte und Werther gingen ans Fenster
- Es donnerte in der Frene und es regnete, Lotte stützte sich auf ihre Elbogen und sah in
die Ferne, ihre Augen waren voller Trännen und sie legte ihre Hand auf Werthers
Hand und sagte nur:˝Klopstock!˝
- Werther erinnerte sich sofort an die Oden von Klopstock und konnte es nicht mehr
aushalten, er musste ihre Hand küssen
- Er vergötterte sie in diesem Augenblick, schreibt er

Am 19. Junius
- er hat den letzten Brief bis zwei Uhr Nacht geschrieben, jetzt will er etwas über die
Heimfahrt vom Ball erzählen
- die Gesellschafterinnen sind eingeschalfen, doch Werther wollte nicht schalfen so
lange Lotte noch wach war
- sie haben es bis an ihr Tor ausgehalten und Werther fragte sie ob er ncoh den selben
Tag zu ihr kommen darf (es war nach Mitternacht ), sie erlaubte es ihm

Am 21. Junius
- Werther ist überglücklich, er hat sich in Wahlheim völlig etabliert, weil er von dort
nur eine halbe Stunde zu Lotte braucht
- Er schreibt, dass er nie gedacht hätte, dass Wahlheim so nah am Himmel sein wird
( wegen Lotte )
- Er schreibt wieder wie überweltigt er von der Natur ist, und ist traurig, dass Wilhelm
das nicht selber sehen kann

Am 29. Junius
- vorgestern war der Medikus ( Doktor) aus der Stadt beim Amtmann und als er kam,
fand er Werther auf dem Boden vor wie er mit den Kindern spielte
- Werther hat sofort an seiner Nase bemerkt, dass er fand das so etwas unter der Würde
eines gescheiten Menschen sei, doch Werther war das völlig egal
- in der Stadt hat der Doktor dann erzählt, dass die Kinder schon sowiesi ungezogen
genug seien und Werther verderbe sie völlig
- er sschreibt, dass er die Kinder am meisten liebe, und dass ihn ihre Unbekümmerkeit
am meisten fasziniert

Am 1. Julius
- Lotte wird einige Tage in der Stadt verbringen bei einer rechtschaffenen Frau, die
nach den Ärzten nicht mehr lange Leben wird, und sie wollte Lotte in den letzten
Augenblicken ihres Lebens um sich haben
- letzte Woche besuchte Werther mit Lotte und ihrer Schwester den Pfarrer von St.
- als sie kamen, saß der Pfarrer unter einem Nußbaum und stand auf obwohl einen
Knotenstock hatte, Lotte lief zu ihm um ihn hinzusetzten und sie redeten über alles
mögliche
- Werther lobte die zwei Nußbäume und der Pfarrer erzählte, dass er nicht weiß wer den
alten Baum gepflanzt hat, aber den jüngeren hat der Vater seiner Frau gepflanzt als sie
geboren wurde, so dass der Baum im Oktober 50 Jahre alt wird
- das erste mal sah er seine Frau unter den Baum stricken als er als Student zu ihrem
Vater (der auch Pfarrer war ) kam, und später wurde er sein Nachfolger und heiratete
seine Frau
- dann kam seine Tochter Friederike mit dem Herren Schmidt durch den Garten
- Friederike war eine nette Brünette und Schmidt sehr zurückgezogen
- als sie gemeinsam spazieren gingen, stellte sich heraus, dass Herr Schmidt ziemlich
eifersüchtig ist, denn Lotte hatte Werther darauf hingewiesen nicht so nett mit
Friederike zu sein weil es Schmidt stören würde
- als sie dann beim Tisch saßen, fing Werther sofort über schlechte Laune zu reden und
wie die Menschen den guten Tag und das Gute was sie im Leben haben geniesen und
schätzen können
- Friederike meinte, dass das auch körperliche Ursachen hat, den wer krank ist, fühlt
sich überall schlecht
- Werther begann über die guten Dinge des Lebens zu reden und wie wir sie nicht
sehen, wie wir andere Menschen nicht immer glücklich machen können, obwohl das
doch jeder will und jeder es verdient hat; alle hatten Tränen in den Augen
- Werther konnte es micht mehr aushalten, nahm ein Schnupftuch und stand auf; Lotte
ging nach ihm und tröstete ihn, er darf sich nicht alles so zu Herzen nehmen, denn er
wird daran zugrunde gehen

Am 6. Julius
- Lotte ging mit Marianne und Malchen spazieren und Werther wusste das, so dass er
ihr entgegen kam und sie gingen zusammen
- Sie kamen zu dem Brunnen und Malchen kam mit einem Glas Wasser, Marianne
wollte es ihe abnehem, doch Malchen wollte, dass Lotte als erste trinkt
- Werther war entzückt von der Güte des Kindes und nahm es hoch und küsste es, so
dass es das ganze Wasser verschüttet hat
- das Kind ging zum Brunnen um sich abzuwaschen und hat das so getan als ob es bei
einer Wunderquelle ist, das alles Schlechte wegwäscht
- Werther hat das einem Mann erzählt dem er vertraute, doch der sagte, dass das
schlecht von Lotte war, denn so zieht man Kinder in Abergaluben und Irrtürmer auf;
Werther ist nicht dieser Meinung

Am 8. Julius
- sie waren in Wahlheim; die Frauen gingen spazieren
- um die Kutsche standen der junge W., Selstadt, Audran und Werther
- Lotte redete mit allen, Werther versuchten ihren Blick zu fangen, aber sie sah ihn nicht
an, sie redete nur mit den anderen
- Werther war sehr betroffen darüber
- Lotte streckte ihren Kopf aus der Kutsche, Werther hoffte, dass sie sich umsah um ihn
zu finden

Am 10. Julius
- Werther schreibt wie albern er aussieht, wenn ihn jemand über Lotte fragt
- man fragt ihn ständig, wie ihm Lotte gefällt; er findet das unpassent: ˝Was muss man
für ein Mensch sein, dem Lotte gefällt, dem sie nicht alle Sinne, alle Empfindungen
ausfüllt.˝
- neulich fragte ihn jemand, wie ihm Ossian gefiele

Am 11. Julius
- Frau M. geht es schlecht, sie wird nicht mehr lange leben
- ihr Mann ist ein sehr geiziger Mensch der ihr das Leben schwer gemacht hat, aber sie
konnte sich immer helfen und als ihe der Arzt sagte, dass ihr Leben am Ende ist,
wollte sie mit ihm sprechen (Lotte war im Zimmer)
- sie sagte ihm, dass sie ihn dreißig Jahre lang hintergangen hat, denn sie hatte den
Haushalt immer sparsam geführt, aber als er ihr dann nur 7 Gulden die Woche gab,
nahm sie sich immer etwas aus der Kasse
- sie will nicht, dass er glaubt, dass ihre Nachfolgerin (fals es eine geben wird) mit 7
Gulden in der Woche auskommen könnte
- sie bereut das nicht

Am 13. Julius
- er schreibt, dass er fühlt, dass ihn Lotte liebt, er sieht es ihren schwarzen Augen
- wenn er daran denkt, fühlt er sich so wertvoll, aber wenn Lotte von ihrem Verlobten
mit einer großen Wärm redet, ist er am Boden zerstört
Am 16. Julius
- er schreibt, dass jede zufällige Berührung von Lotte ihm den Atem raubt
- er kann sich kaum zurückhalten wenn sie sich ihm nährt um ihm etwas in vertrauen zu
sagen
- er ist von ihrem Klavierspiel und Gesang hin und weg

Am 18. Julius
- er konnte heute nicht zu Lotte, weil er jemanden zu Besuch hatte
- er schickte einen Diener zu Lotte nur um jemanden um sich zu haben, der ihr nahe war
- er war überglücklich als der Diener wiederkam, er wollte ihn küssen vor Freude
- er vergleicht den Jungen mit einem Bononischen Stein, der wenn man ihn die Sonne
legt die Strahlen anzieht und in der Nacht leuchten

Den 19. Julius


- er schreibt wie glücklich er ist Lotte heute zu sehen, nichts anderes ist ihm in diesem
Augenblick wichtiger, als die Vorfreude sie zu sehen

Den 20. Julius


- er ist nicht mit Idee Wilhelms einverstanden mit seinen Gesandten nach ?zu gehen
- seine Mutter möchte ihn ˝Aktivität haben˝, Werther findet das lustig, er ist jetzt schon
aktiv
Am 24. Julius
- seine Sinne sind so klar in demn letzten Tagen
- er will Lottes Porträt malen, doch drei mal hat er es versucht und war nicht zufrieden,
deshalb ist er auf ihrem Schattenriß geblieben

Am 26. Julius
- er schreibt Lotte, dass er alles besorgen will worum sie ihn bittet
- er bittet sie nur, keinen Sand mehr auf die Zettelchen zu geben, die sie ihm schreibt,
denn es hatten ihm die Zähne geknistert

Am 26. Julius
- er schreibt, dass er sich vorgenommen hat, nicht mehr jeden Tag zu Lotte zu gehen ,
aber er kann einfach nicht wiederstehen, er findet immer eine Ausrede um zu ihr zu
gehen
- er vergleicht es mit einem Märchen, das ihm seine Großmutter erzählte: Schiffe die
einem Magnetenberg zu nahe kamen, verloren das ganze Eisenwerk (die Nägel) und
auf die Besatzung stürtzten dann die Bretter

Am 30. Julius
- Albert ist angekommen und Werther will gehen
- Er war zum Glück nicht beim Empfang da
- Er muss Albert gern haben, denn er ist ein braver lieber Mann, der mit Lotte sehr gut
ist; Werther verzweifelt daran, er kann nichts Schlechtes an ihm finden
- Albert ist sogar zu Werther sehr nett; Werther ist der Meinung, dass er das mehr auf
Lottes Wunsch tut, als dass er das selber so will
- Albert ist sogar selten schlecht gelaunz, was Werther am meisten bei Menschen stört,
ihm macht es auch nichts aus, dass Werther so oft mit Lotte zusammen ist
- für ihn ist es nicht mehr das gleiche bei Lotte zu sein, wenn Albert bei ihr ist, macht
Werther immer komische Szenen und übertreibt; Lotte hat ihn schon darum gebeten
sich ein bißchen zurückzuhalten
- Werther wartet immer auf die passende Gelegenheit, wenn Lotte allein ist um mit ihr
zu reden

Am 8. August
- Wilhelm hat ihm geschrieben, dass ein Problem selten mit dem Entweder-Oder gelöst
werden kann, doch Werther versucht sich trotzdem zwischen dem Entweder-Oder
durcgzustehlen: Entweder hat er Hoffnung auf Lotte, oder keine
- Er weiß nicht was er tun soll, er will sie nicht aufgeben, kann aber nicht miz ihr sein

Abends
- er schreibt, dass er wieder sein Tagebuch in die Hand genommen hat, das er in letzter
Zeit vernachlässigt hat
- er ist erstaunt wie wissenschaftlich, mit klarem Verstand er in das alles
hineingegangen ist,Schritt vor Schritt, aber trotzdem verhalten hat wie ein Kind
- er hat den Anschein, dass keine Besserung in Sicht ist
Am 10. August
- er schreibt, in welchen wunderbaren Verhältnisen er lebt: die ganze Familie liebt ihn,
Lotte, Albert ist wie ein Bruder zu ihm und wenn sie zusammen spazieren gehen gibt
es keine schöneres Bild, aber doch kann er nicht glücklich sein
- Albert wird hier bleiben und ein Amt mit einem guten Auskommen vom Hofe
erhalten, er ist auf dem Hof sehr beliebt

Am 12. August
- Werther ist jetzt im Gebirge und schreibt den Brief
- er ging sich bei Albert verabschieden
- Werther sah die Pistolen an der Wand und fragte, ob ihm Albert eine fürs Gebirge
leien möchte, Albert hatte nichts dagegen, nur muss man sie noch laden
- Albert erzählt, wie er einmal einem Bedienten die Pistolen zur Reinung gegeben hat
( sie waren geladen) und er ein Mädchen erschreken wollte und die Pistole ging los
- er schoß ihr in den rechten Arm, und Albert bezahlte die ganze Kur, seitdem sind die
Pitolen ungeladen
- Albert redete weiter, aber Werther hörte ihm nicht zu, er drückte sich die Pistole übers
rechte Auge an die Stirn
- Albert nahm ihn die Pistole schnell ab, und fragte was das sein sollte
- Werther sagte, dass die Pistole doch nicht geladen sei
- Albert sagte, dass ihm nicht klar ist wie ein Mensch so töricht sein kann und sich
erschießen, allein der Gedanke macht ihn stuzig
- Werther sagte, dass man nicht so schnell urteilen sollte, wenn man nicht die
Beweggründe für so ein Handeln kennt
- Albert findet so eine Handlung lasterhaft
- Werther nennt Beispiele, wie ein Mensch wird zu Räuber um sich und seine Familie
vom Hungertod zu bewahren
- Albert sagt ihm, dass er einen Selbstmord nicht als große Tat darstellen soll, denn er
hällt es für eine Schwäche, denn es ist leichter zu sterben, als ein qualvolles Leben
standhaft zu ertragen
- Werther war aufgebracht, dass Albert so einen unbedeutenden Gemeinspruch gesagt
hat, doch er hat sich zurückgehalten nichts schlechtes zu sagen
- er nennt Beispiele, wie ein Volk das gegen einen Tyranen aufsteht und ein Mann der
Sachen aus einem breneden haus trägt die er so nie bewegen könnte:˝Wenn
Anstrengung Stärke ist, warum soll die Überspannung das Gegenteil sein?˝
- Albert findet seine Argumenete unpassent
- Werther sagt, dass man ihm das oft sagt weil er mit viel Seele über eine Sacher
redet:˝Denn so fern wir mitempfinden, haben wir Ehre, von einer Sache zu reden.˝
- Werther sagt, dass die menschliche Natur ihre Grenzen hat und wir können alles nur in
gewissen Maßen ertragen und es hat dann nichts mit Schwäche oder Stärke zu tun
- Albert ist nicht seiner Meinung, und Werther erzählt ihm von einem Mädchen, das
man tot im Wasser gefunden hat; sie war verliebt und ihr Geliebter hat sie verlasen, in
ihrer Verzweiflung und Einsamkeit ertränkte sie ihre Quallen:˝Die Natur findet keinen
Ausweg aus dem Labyrint der verworrenen und wiedersprechenden Kräfte, und der
Mensch muss sterben!˝
- Albert verstand nicht wovon Werther redete, er fand das Mädchen töricht
- sie gingen auseinander, ohne einander verstanden zu haben

Am 15. August
- er wollte Lottes Klavier stimmen, doch er konnte nicht weil die Kinder wollten, dass
er ihnen ein Geschichte erzählt
- die Kinder hörten ihm so gut zu, dass sie jedes mal bemerkten, wenn die Geschichte
anders geht

Am 18. August
- Werther ist verzweifelt, er kann die Schönheit der Natur, die ihn so glücklich gemacht
hat, nicht mehr genießen
- es ist für nicht mehr das selbe; die Erinnerung an diese schönen Zeiten macht ihn noch
hoffnungsloser

Am 21. August
- er kann nicht mehr schalfen, Albträume verfolgen ihn wie das Lotte nicht mehr bei
ihm ist
- wenn er etwas schönes träumt, wie z.B. das er Lotte auf einer Wiese küsst, wacht er
auf und sieht, dass sie nicht da ist und er bricht in Tränen aus

Am 22. August
- er beneidet Albert um seinen Platz neben Lotte
- er denkt darüber nach die Stelle bei der Gesandtschaft, die ihm Wilhelm versichert,
anzunehmen

Am 28. August
- heute ist sein Geburtstag; er bekommt ein Päckchen von Albert
- Werther bemerkt sofort die blaßrote Schleife, die er auf Lotte sah, als er sie das erste
mal getroffen hatte
- er bekam zwei Büchlein in Dudez, der kleine Wetsteinische Homer, den er sich
wünschte
- er nahm die Schleifen und richte daran um sich an die schönen Tage mit Lotte zu
erinnern
Am 30. August
- Werther ist verzweifelt, er ist bessesen von Lotte, er denkt nur an sie und bedet nur
für sie; um sich zu besinnnen geht er dann stundenlang spazieren durch Dornen bis
ihm die Füße anfangen weh zu tun
- er sieht dem Elend kein Ende, außer das Grab

Am 3. September
- er will fort; er dankt Wilhelm, dass er seinen Entschluß bestimmt hat
- er denkt schon 14 Tage land daran sie zu verlassen
- sie und Albert sind in der Stadt bei einer Freundin

Am 10. September
- es war Nacht und der Mond war wunderschön als Werther, Albert und Lotte zum
Kabinette auf der Terrasse gingen, Werther hat vor ihnen zu sagen, dass er geht, es
fällt ihm sehr schwer, er ist unruhig und hat Tränen in den Augen
- er kniete vor Lotte nieder, weinte und versicherte ihr, dass sie sich wieder sehen
werden
- er sagte zu Lotte, dass der Segen Gottes und der Geist ihrer Mutter über sie ruht
- sie sagt zu ihm, dass sie wert wäre, von ihm gekannt zu sein; Werther ist gerührt
- sie erinnert sich an den Tod ihrer Mutter, alle Kinder waren an ihrem Bett, sie
versprach ihrer Mutter die Mutter für ihre Geschwister zu sein
- Albert war im Nebenzimmer und die Mutter wollte ihn sehen, sie wollte, dass Lotte
und er glücklich miteinander werden
- Albert umarmte sie in diesem Moment, er war aus seiner Fassung
- Lotte stand auf und wollte die Hand wegziehen, doch Werther hielt sie noch fester
- Werther blickte ihr und Albert noch lange nach, er strekte die Arme nach ihr aus bis
sie verschwandt

ZWEITES BUCH
Am 20. Oktober 1771
- gestern ist Werther angelangt, er fühlt sich unsicher und fragt Gott, warum er iihn
nicht mehr Selbstvertrauen geschenkt hat
- Werther hofft, dass alles besser wird, er fühlt sich besser hier unter Menschen
- er vergleicht sich mit anderen und denkt sich, dass man die Einsamkeit überwinden
kann, wenn man anderen gleich ist oder ihnen sogar vorläuft

Am 26. November 1771.


- Werther hat viel zu tun, aber dass tut ihm gut
- er hat den Grafen C. Kennengelernt mit dem er sich sofort angefreudet hat
- sie haben sich vom ersten Augenblick an verstanden un jetzt erzählen sie sich alles

Am 24. Dezember 1771.


- Werther beglagt sich über den Gesandten für den er arbeitet
- der Gesandte ist nie mit Werthers Arbeit zufrieden, er gibt immer seine Arbeit zurück
und sagt, dass sie gut ist, aber man kann immer ein besseres Wort finden
- der Graf C. Ist der einzige der mit Werther mitfühlt und ihn versteht, der Graf ist auch
der Meinung, dass der Gesandte zu anspruchsvoll ist
- sein Alter ist spürt den Vorzug den Werther bei den Grafen hat und deswegen redet er
schlecht über den Grafen, aber Werther versucht sich nicht dadurch aus der Fassung
bringen zu lassen, aber es gelingt ihm nicht immer und er nimmt den Grafen in Schutz
- Werther begreift die Menschen hier nicht, die nur auf ihren Rang fiksiert sind und
alles dafür tun würden um jemandem nur einen kleinen Schritt voraus zu sein, die
Langeweile und das ˝glänzende Elend˝ des Volkes, macht Werther zu schaffen
- er lernte bei einem Spaziergang eine Fräulein von B. kennen und sie verstanden sich
auf anhieb gut, er fragte sie ob er sie besuchen könnte und sie war einverstanden
- sie wohnt bei ihrer Tante und als Werther zu ihnen kam, redete er sehr viel mit ihr und
versuchte sich von guten Seiten zu zeigen, doch die Tante beachtete ihn nicht
- später sagte das Fräulein zu Werther, dass ihre Tante ihr Vermögen verloren hat, sie
hällt sehr viel von ihrem Rang und kann sich nicht damit abfinden, dass sie alles
verloren hat, sie wollte immer wohlahabend sein und heiratete so einen alten Offizier,
der jetzt tot ist

Den 8. Januar 1772.


- Werther versteht die Menschen nicht, deren ganze Seele auf dem Zeremoniell ruht
- Vorige Woche war eine Schlittenfahrt wo es Händel gab, was alles verdorben hat
- jeder wollte nur erster werden und der Spaß ging verloren

Am 20. Januar
- er schreibt Lotte
- er ist in einer Bauernherberge, wo er sich vor dem schlechten Wetter versteckt
- als er in die Hütte hereintrat und den Schnee aus dem Fenster sah, dachte er sofort an
sie
- er schreibt ihr, dass alles für ihn keinen Sinn mehr hat, er weiß nicht warum er das tut
was er tut, der ˝Sauerteig˝ der seinem Leben Sinn gab, ist weg
- er sagt ihr, dass er Fräulein von B. kennengelernt hat, sie ist Lotte ähnlich, Fräulein
von B. ist ihr Stand eine Last, sie will auch weg von dort
- Werther erzählt ihr auch oft von Lotte und sie liebt Lotte fast so wie Werther es tut
- Werther wünscht sich wieder bei ihr zu sein, er fragt nach Albert und bereut die Frage
sofort

Den 8. Februar
- seit 8 Tagen ist schon Unwetter und Werther tuut das gut
- er sagt sich, wenn es so schlecht ist, kann es zu Hause nicht schlimmer werden, oder
umgekehrt

Am 17. Februar
- Werther fürchtet, dass er mit dem gesandten nicht mehr arbeiten kann
- er ist mit er Wise wie der Gesandte Geschäfte macht außer sich
- er will dem Gesandten nicht folgen und tut es auf seine Art, womit der Gesandte
natürlich nicht einverstanden ist
- der Gesandte hat sich dann beim Minister über Werther beschwert und Werther bekam
einen sanften Verweis
- Werther war kurz davor zu gehen, als er dann einen Privatbrief vom Minister bekam
im dem stand, dass er Werthers Empfindsamkeit gut verstehen kann und seine
jugendliche Arbeitsweise nicht ausrotten will, sondern versucht zu leiten
- das hat Werthers Entschluss zu gehen verändert

Am 20. Februar
- er hat erfahren, dass Lotte und Albert verheiratet ist, er hatte vor den Schattenriß von
Lotte abzuhänge, aber tut es nicht
- er will den zweiten Platz in Lottes Herzen bewahren

Den 15. März


- Werther ist wütend und macht diejenigen an seinem Leid schuld, die ihm zu dieser
Arbeit geraten haben, obwohl sie wussten, dass das nichts für ihn ist
- er war bei dem Grafen C zum Abendessen und zwar dann wenn die noble Gesellschaft
zu Besuch kommt
- es waren der Obristen B., die übergnädige Dame von S. mit ihrem Gemahl und ihre
Tochter zu Besuch; Werther mag sie nicht
- es kam aber auch die Fräulein von B. und Werther redete mit ihr, aber sie war diesmal
nicht so offen wie sonst
- Werther kam der gedanke, dass Fräulein von B. eine von denen ist und wollte es nicht
glauben, er blieb um zu sehen ob es so ist
- es kamen immer mehr Leute und Werther redete mit ein paar Bekannten, aber hatte
imer ein Auge auf F. von B.
- er merkte nicht, dass die anderen Frauen sich etwas ins Ohr flüsterten, bis der Graf C.
zu ihm kam und ihn zu Seite nahm
- er sagte zu Werther, dass die Gesellschaft unzufrieden ist, dass er da ist
- Werther entschuldigt sich, sagte, dass er vor hatte schon frührer zu gehen, aber ihn
etwas zurückgehalten hatte; er geht
- er kam am Abend wieder zurück und es waren nur noch wenige da
- es kam der ehrliche Adelin und fragte ihn ob er Verdruß (neprilike) hatte und dass er
das nicht so ernst nehmen sollte, aber es haben schon alle davon gehört

Am 16. März
- Werther bestandt auf ein Treffen mit Fräulein B. um mit ihr über ihr Verhalten zu
reden
- sie sagt in Tränen, wie leid es ihr tat ihn so zu sehen, sie wollte ihn verteidigen, aber
durfte nicht weil ihre Tante da war, sie musste ihn auch herabsetzten und erniedrigen
weil man sie kritisierte wie sie mit Werther umging; ihre Tante hatte ihr eine Predigt
gegen ihr offenherziges Verhalten zu Werther gehallten
- Werther konnte nicht glauben was er hörte, er war am Boden zerstört
- er schreibt wie oft er ein Messer nahm um es sich ins Herz zu lassen nur um ein
bißchen Luft zu bekommen, dem Leid ein Ende setzen
- er vergleicht sich mit einem Pferd, das wenn es schreklich erhitzt ist, sixh selbst aus
Instinkt eine Ader aufbeißt

Am 24. März
- Werther hat beim Hofe seine Entlassung verlangt und bittet Wilhelm um Verzeiund,
dass nicht erst bei ihm um Erlaubnis gefragt hat
- er bittet ihm es seiner Mutter schonend beizubringen
- Werther hat einen netten Fürsten kennegelernt, der ihn auf seine Güter gerufen hat,
den Frühling wollen sie dort verbringen

Zur Nachricht
Am 19. April
- er bedankt sich bei Wilhelm für seine beiden Briefe, aber konnte ihm nicht antworten
bis er endlich den Abschied vom Minister bekommen hatte, weil er dachte das seine
Mutter die Sache erschwären könnte indem sie sich dem Minister meldet
- er schreibt, dass der Minister und der Erbprinz ihn nur ungern gehen lassen, der Prinz
hat ihm 25 Dukaten gegeben, so muss ihm seine Mutter nichts schicken

Am 5. Mai
- morgen geht Werther, er wird bei sienem Geburtsort vorbeikommen und will dort
hingehen, um sich an die schönen Tage dort zu erinnern

Am 9. Mai
- er war in seinem Geburtsort; er stieg bei der alten Linde aus, wo er immer gern
spazierte als kleiner Junge und von der weiten Welt träumte die seine Wünsche und
Träume erfüllen sollte
- jetzt kommt er von der weiten Welt mit vielen fehlgeschlagenen Hoffnungen und
zerstörten Planen
- er ging zu der Stadt, alle Veränderungen waren ihm zuwider, aber das Alte war ihm
noch immer lieb
- als er ans Tor kam, fand er sich sofort wieder, er ging den gleichen Weg, wie er es als
Kind tat
- er beschloss auf dem Markt zu wohnen, gleich neben seinem alten haus
- die Schulstube ist zu einem Kramladen geworden
- er kommt auf das fürstliche Jagdschloß an
- Werther stört, dass der Fürst von Dingen redet, die er nur gesehe oder gehört hat, und
zwar aus den gleichen Gesichtspunkten, wie es ihm der andere vorgestellt hat
- der Fürst schätzt Werthers Verstand und sein Talent mehr als sein Herz, aber Werther
findet sein Herz als Quelle von allem

Am 25. Mai
- er schreibt, dass er vor hatte in den Krieg zu gehen, aber jetzt nichts daraus wird
- deshalb ist er eigentlich dem Fürsten gefolgt, weol er ein General der ***schen
Diensten ist
- er hat es dem Fürsten bei einem Spaziergang gesagt, aber er hat ihn davon abgeraten,
seine Gründe haben Werther dann eingeleuchtet

Am 11. Junius
- er hällt es bei dem Fürsten nicht mehr aus, er will nur noch 8 Tage bleiben
- er versteht sich mit dem Fürsten gut und es geht im gut bei ihm, aber er ist zum
Entschluss gekommen, dass sie nichts gemeinsam haben
- der Fürst hat viel Verstand, aber viel zu gemein:˝sein Umgang unterhält mich nicht
mehr, als wenn ich ein wohlgeschriebenes Buch lese.˝
- wenn Werther von Kunst redet, stolpert der Fürst mit einem gestempelten Kunstwort
ins Gespräch und das kann Werther nicht ertragen

Am 16. Junius
-˝ Ja wohl bin ich nur ein Wandrer, ein Waller auf der Erde! Seid ihr den mehr?˝

Am 18. Junius
- 14 Tage muss Werther noch hier bleiben
- er hat sich weis gemacht, dass er die Bergwerke im ***schen besuchen will, aber im
Grunde will er nur Lotte näher sein
- er lacht über sein Herz, dem er seinen Willen gibt

Am 29. Julius
- er wünscht sich, dass Lotte seine Frau ist
- ihm geht der Schauder durch den ganzen Körper, wenn er daran denkt, dass Albert sie
anfasst
- er sit der Meinung, dass Lotte glüclicher mit ihm wäre, als mit Albert
- er weiß, dass Albert Lotte von ganzem Herzen liebt, und diese Liebe verdient nur
gutes, aber trotzdem kann er sich damit nicht abfinden
- er findet, dass Albert einen gewisse Fühlbarkeit fehlt
- er ist zerstreut und weiß nicht was er tun soll

Am 4. August
- er schreibt wie er sein gutes Weib unter der Linde besuchte
- ihr jüngster Sohn ist gestorben und ihr Mann ist aus der Schweiz gekommen, hat
nichts mitgebracht, aber hat das Fieber bekommen
- er schenkt dem ältesten Sohn etwas und nimmt Äpfel als dank an
- er verlässt sie traurig

Am 21. August
- wenn er mit seinen Träumerein aufhört, kann er sich nicht helfen, denn es kommt ihm
immer der Gedanke wie es wäre wenn Albert sterben würde
- er geht oft den Weg, den er gegangen ist, als er das erste mal zu Lotte fuhr

Am 3. September
- ˝Ich begreife manchmal nicht, wie sie einander lieb haben kann, lieb haben darf, da ich
sie so ganz allein, so innig, so voll liebe, nichts anders kenne, noch weiß, noch habe
als sie!˝

Am 4. September
- er vergleicht sich mit dem Herbst; seine Blätter werden auch gelb und fallen ab
- er fragt Wilhelm, ob er sichnoch an den Bauernburschen erinnert von dem er ihm
schon erzählt hat
- Werther hat ihn Wahlheim versucht ihn wieder zu treffen und man hat ihm gesagt,
dass man den Bauernburschen weggetrieben hat
- Werther hat ihn zufällig wieder getroffen und fragte ihn, was passiert ist; seine
Geschichte hat Werther sehr gerührt
- der Bauernbursche erzählte wie verzweifelt er versuchte das Herz seiner Hausfrau zu
erobern, aber sie das nicht bemerkte; er wusste nicht mehr was er tat und eines Tages
folgte er ihr in eine obere Kammer und sich ihr mit Gewalt bemächtigen; er weiß
selber nicht wie es dazu gekommen ist; er wollte ihr nie Schaden zufügen
- er sagt Werther welche Vertraulichkeiten sie ihm gestatete und wie sie sich näher
kamen; er sagt das nicht um sie schlecht darzustellen, denn er schätzt sie wie vorher
und daran wird sich nichts ändern
- Werther fühlt mit ihm und kann ihn auch gut verstehen
- Er schreibt was mit dem Bauernburschen weiter geschah: die Hausherrin hat sich ihm
erwehrt und es kam ihr Bruder dazu, der ihn sehr hasst und ihn aus dem Haus haben
will weil er um seine Erbschaft fürchtet, die er bekommt weil seine Schwester
kinderlos ist
- Er hat den Bauernburschen rausgeschmissen und die Hausherrin konnte ihn nicht
zurückholen auch wenn sie wollte
- Jetzt hat sie einen neuen Bauernburschen, weswegen sie sich wieder mit dem Bruder
streitet und man redet sogar von einer Hochzeit
- Werther vergleicht sich mit den Bauernburschen und nennt diese Geschichte auch
seine Geschichte, nur dass er nicht so brav und entschlossen ist wie der Bauernbursche

Am 5. September
- Lotte schrieb ein Zettelchen zu Albert, der sich im Land wegen Gschäften etwas
länger aufhielt; sie bittet ihn so schnell wie möglich nach hause zu kommen, sie
erwartet ihn mit tausend Freuden; es kam die Nachricht , dass er doch nicht so schnell
kommen kann
- Werther laß es am Abend weil es auf dem Tisch lag
- Er bildete sich ein wie es wäre, wenn der Zettel für ihn gedacht wäre

Am 6. September
- er schreibt, dass er lange brauchte um einfachen blauen Frack, den trug als er mit Lotte
zum ersten mal tanzte abzulegen
- er hat sie einen gleichen machen lassen, doch es ist das selbe, er hofft, dass ihm der
Frack schon lieber wird

Am 21. September
- Lotte war einige Tage verreist um Albert abzuholen, als sie wieder kam war Werther
überglücklich sie zu sehen
- sie hat einen kleinen Kanarienvogel für ihren Kleinen mitgebracht
- der Kanarienvogel küsst sie schon sogar, und er ging zu Werther und küsste ihn; es
war als ob ihn Lotte küssen würde
- der Vogel futtert auch aus ihren Lippen
- Werther kann sich das nicht ansehen, den er bildet sich ein der Vogel zu sein

Am 15. September
- Werther ist rasend vor Wut, dass die schönen Nußbäume abgehackt worden, die er das
erste mal gesehen hat als er mit Lotte bei dem Pfarrer von St. war
- der Pfarrer von St. ist gestorben und die Frau vom neuem Pfarrer ist Schuld daran,
denn sie wollte die Bäume nicht
- die Bäume würden ihr das Licht versperen und die Blätter den Hof verunreinigen; und
wenn die Nüße reif sind werfen die Jungen mit Steinen danach und das geht ihr auf die
Nerven

Am 10. Oktober
- er hat bemerkt, dass Albert nicht so glücklich ist, wie er es sein sollte; wie Werther es
wäre, wenn er an seiner Stelle wäre

Am 12. Oktober
- er schreibt, wie Ossian sei Herz erobert hat, er hat Homer verdrängt
- er ist von dem Bezug, den Ossian zu der Natur hat fasziniert

Am 19. Oktober
- ˝Ach diese Lücke! Diese entsetzliche Lücke, die ich hier in meinem Busen fühle!- ich
denke oft, wenn du sie nur einmal,nur einmal an dieses Herz drücken könntest, diese
ganze Lücke würde ausgefüllt sein.˝

Am 26. Oktober
- es kam eine Freundin zu Lotte und Werther war im Nebezimmer und schrieb etwas
- er hörte worüber sie redeten: über Stradtneuigkeiten, wer heiratet und wer schwer
krank ist
- als er sie vom Sterben reden hörte, stellte er sich vor wie es wäre, wenn er
verschwinden würde

Am 27. Oktober
- ˝Ich möchte mir oft die Brust zerreißen und das Gehirn einstoßen, dass man einander
so wenig sein kann.˝

Am 27. Oktober abends


- ˝ Ich habe so viel und die Empfindungen an ihr verschlingt alles, ich habe so viel und
ohne sie wird mir alles zu Nichts.˝

Am 30. Oktober
- er weiß nicht wie oft er den Drang verspürt ihr um den Hals zu fallen
- er will ihre Liebenswürdigkeit greifen, wie ein Kind, das alles zugreift was es will

Am 3. November
- er legt sich oft ins Bett in der Hoffnung nicht wieder aufzwachen, alles ist für ihn nu
Elend; er findet sich als die Quelle alles Elends
- die Seligkeit, die er frührer verspürte ist jetzt fort und das Elend hat komplett ihren
Platz eingenommen

Am 8. November
- ihm wurden seine Exzesse vorgeworfen, die er macht wenn er etwas trinkt
- er lässt sich dann veleiten immer mehr zu trinken und Lotte ist das unangenehm

Am 15. November
- er dankt Wilhelm für seinen Rat und sagt, dass er die Religion sehr schätzt, aber sie
nicht als ein Leitzeichen in seinem Leben sieht
- er schähmt sich nicht das zu sagen

Am 21. November
- ˝Sie sieht nicht, sie fühlt nicht, dass sie ein Gift bereitet, das mich und sie zugrunde
richten wird; und ich mit voller Wollust schlürfe den Becher aus, den sie mir zu
meinem Verderben recht.˝
- Lotte ist zu nett zu ihm, dass kann er nicht ertragen
- Als er gestern ging, gab sie ihm ihre Han dund sagte: ˝Adieu, lieber Werther.˝
- Werther geht das einfach nicht aus dem Kopf

Am 22. November
- er weiß nicht mehr wie er beten soll
- er kann nicht beten, dass Gott sie ihm laasen soll, denn er sieht sie oft als die Seinige;
er kann nicht beten, dass Gott sie ihm gibt, denn sie gehört schon einem anderem

Am 24. November
- er konnte in Lottes Blick sehen, dass sie spürt was er durchmacht; ihr Blick war voll
Mitgefühl
- sie sagte nichts und spielte Klavier
- Werther schwört ihre Lippen nie küssen zu wollen

Am 26. November
- er tröstet sich, in dem er denkt, dass niemand außer ihm so ein Leid ertragen muss,
doch dann liest er einen Dichter der Vorzeit und sieht, dass auch andere so leiden wie
er

Am 30. November
- Werther ging am Wasser spzieren und da sah er einen Jungen der etwas suchte
- Werther fragte ihn, was er sucht, und der Junge (Heinrich) sagte, dass er Blumen sucht
- Werther sagt ihm,dass jetzt nicht die Zeit für Blumen wäre und der Junge wurde ganz
traurig, er ist davon überzeugt, dass es viele Blumen gibt irgendwo
- Werther fragt ihn, wozu er die Blumen braucht, und er antwortet, dass sie für seine
Schatz sind ( sie hat Juwelen und eine Krone, aber freut sich trotzdem über seinen
Strauß)
- Es kommt seine Mutter, die Werther erzählt, dass er krank ist, er hatte zuerst die
Raserei, aber jetzt tut er niemandem etwas
- Werther fragt sie, an was Heinrich meint, wenn er über die Zeit redet, wann er
glücklich war; sie dsagt, dass er damit sie dei Zeit im Tollhaus, wo er nichzs von sich
wusste, meint
- Werther gab ihr Geld und ging

Am 1. Dezember
- er schreibt, dass der Junge Schreiber bei Lottes Vater war und er sich auch in Lotte
verleibte und verrückt nach ihr wurde, dan bekam er die Raserei
- Albert hat ihm das gelassen gesagt

Am 4. Dezember
- Lotte spielte auf dem Klavier und ihre Schwestre spielte mit einer Puppe
- Werther kamen die Tränne in die Augen
- Er ging auf und ab, konnte es nicht mehr aushalten und schrie, dass sie aufhören solle
- Lotte sah ihn mit strrem Blick an, und bat ihm sich zu beruhigen, er sei sicher krank

Am 6. Dezember
- er sieht Lotte immer vor sich und kann ihr Bild nicht aus dem Kopf bekommen

Der Herausgeber an den Leser


- der Herausgeber sagt, dass er die Nachrichten von denen gehört hat, die von Werthers
Geschichte gut informiert sind
- die Erzählungen passen bis auf wenige Kleinigkeiten überein
- Unmut und Unlust nahemn von Werther immer mehr Besitz; die Harmonie seines
Geistes war völlig zerstört
- Alberts Freunde sagen, dass Albert noch immer der selbe wie am Anfang war, den
Werther sehr schätzte und sie bemerkten, dass Albert oft das Zimmer verlies wenn
Werther bei Lotte war, nicht weil Werther Anwesendheit nicht ertragen kann, sondern
weil er wusste, dass Werther von seiner Gegenwart bedrückt war
- Lottes Vater wurde krank und konnte nicht mehr aus dem Haus
- Werther glaubte viel mehr, dass er das Verhältnis zwischen Lotte und Albert stört
- er fing an Albert zu hassen, er sagte sich selbst oft, dass Albert Lotte nicht genug
schätzt, ihm wären die Geschäfte wichtiger als sie
- einmal kam Albert und erzählte von einem Unglück in Wahlheim wo ein Bauer
erschlagen wurde (ihm wurde der Kopf abgehackt)- es handelt sich um einen Knecht
der bei einer Witwe im Dienst, die vorher einen anderen im Dienst hatte, der mit
Unfrieden aus dem Haus geworfen war
- als Werther das hörte, dachte er sofort an den Bauernburschen und wollte nicht
glauben, dass er die Tat begangen konnte
- er ging sofort nach Wahlheim wo es passierte und dort traf er auf eine Truppe
bewaffneter Männer, die den Täter wollten
- sie hatten den Bauernburschen gefangen genommen und Werther ging zu ihm und
fragte ihn was er da getan hat, daraufhin sagte der Bauernbursche: ˝Keiner wird sie
haben, sie wird keinen haben!˝
- Werther versetzte sich in seine Lage, er wollte ihn so gerne retten, er wollte so geren
für ihn sprechen
- Werther ging entschlossen zum Amtmann (wo auch Albert war) um für den
Bauernburschen einzutreten, als er dem Amtmann leidenschaftlich seine Argumente
nannte, blieb er kalt, Albert war auch auf der Seite des Amtmannes
- Werther gab nicht auf und bat, dass man ihm durch die Finger sieht wenn man ihm
zur Flucht verhilft, doch der Amtmann sagte nur:˝Nein, er ist nicht zu retten!˝
- später fand man einen Zettel unter Werthers Papieren auf dem stand:˝Du bist nicht zu
retten, Unglücklicher! Ich sehe wohl, dass wir nicht zu retten sind.˝
- unter diesen Papiren fand man auch diesen Zettel, dass sein Verhältnis zu Albert
bescgreibt:˝Was hilft es, dass ich mir’s sage und wieder sage, er ist brav und gut, aber
es zerreist mir mein inneres Eingeweide;ich kann nicht gerecht sein.˝
- bei einem Spziergang,sagte Albert zu Lotte, dass er es nicht mehr mag, dass Werther
sie so oft besuche, er bittet, dass sie ihm beibringen soll sein Verhalten ein bißchen zu
bremsen, sie schweigte nur
- Werther war nun am Boden zerstört wegen der mislungenen Rettung des
Bauernburschen; er versank immer mehr in Untätigkeit und all seine Leiden und
Verdruße, die er je erlebt hatte, gingen in seiner Seele auf und ab
- von seiner Verzweiflung zeugen ein paar Briefe am besten

Am 12. Dezember
- er schreibt Wilhelm, dass er unruhig ist, er fühlt ein innneres Toben
- letzte Nacht ging er zum Fluß, er stand am Fels und war von den Fluten fasziniert
- er wollte eins mit dem der stürmenden See sein und sich von den Fluten wegreisen
lassen

Am 14. Dezember
- er ist verwirrt, weiß nicht wohin er gehen soll, niergendwo ist im gut, und überall ist
ihm wohl
- er will einfach nur fort, er kann nicht mit Lotte, auch nicht ohne sie

- Werthers Entschluß die Welt zu verlassen ist in den letzten Tagen viel stärker
geworden, er sieht das als einzigen Ausweg
- seine Zweifel und sein Streut mit sich selbst, sind am besten in einem angefangen
Brief für Wilhelm ohne Datum sehr gut zu sehen: ˝Ihre Gegenwart, ihr Schicksal, ihre
Teilnehmung an dem meinigen preßt noch die letzten Tränen aus meinem versengten
Gehirne.˝

Am 20. Dezember
- dieser Brief ist sozusagen ein Anschiedsbrief an Wilhelm
- Werther lehnt seine Einladung zuihm zu kommen ab und findet sein Angebot ihn
abzuholen auch nett, aber er bittet ihn noch 14 Tage Gedult zu haben, dann schreibt er
ihm wieder einen Brief
- Er bittet Wilhelm seiner Mutter zu sagen, dass er ihm Leid tut, dass er ihr so viel
Kummer bereitet hat:˝Das war nun mein Schicksal, die zu betrüben, denen ich Freude
schuldig war.˝

- Lotte war es in dieser Zeit auch sehr schwer; sie tat alles um Werther zu entfernen,
aber hatte nicht immer ein Herz dazu; sie tat es um wegen Albert
- den Sonntag vor Weihnachten war Werther mit Lotte alleine und sie redeten über den
Weihnachtsbaum und Geschenke für die Kinder
- Lotta sagte daraufhin, wenn Werther sich auch brav benehme, würde er auch
Geschenke bekommen
- Werther fragte, wie er den sein solle und Lotte sagte ihm er solle erst wieder zu
Weihnachten kommen nicht frührer, sie brache ein bißchen Luft von ihm
- Werther stand auf, ihm war nichts mehr klar, er murmelte nur etwas vor sich und Lotte
versuchte ihn zu beruhigen
- Werther sagte, er will sie dann nie wieder sehen, doch sie will das nicht, er soll sich
nur mäßigen
- Sie fragt ihn , warum er ausgerechnit sie will, sie gehört einem anderen, sie sagt ihm,
dass sie glaubt, dass er sie nur deswegen will weil es unmöglich ist für ihn, sie zu
haben, das macht für ihn den Reiz aus; sie kann aber nichts anderes als ihn zu
bedauern; es gibr doch in der weiten Welt ein anderes Mädchen, das die Wünsche
seines Herzen erfüllt
- Werther ist der Meinung, dass ihr das Albert alles eingeredet hat
- Sie schlägt ihm vor, dass er auf Reisen geht um jemanden für sich zu finden, damit sie
dann Freunde sein können
- es kam Albert und der rest des Abends verlief ziemlich kühl und unangenehm,
Werther wollte auch nicht zu Abendessen beliben, obwohl ihn Albert bat zu bleiben
- er ging nach hause, dort schmiss er die ganzen sachen im Zimmer rum, ging auf und
abm redete aufgebracht mit sich selbst und befahl, dass nieman d in sein Zimmer
kommen soll bis er jemanden ruft
- Montags früh, den 21. Dezember, schrieb er einen Brief an Lotte, den man nach
seinem Tode versiegelt auf seinem Tisch fand und ihn auch Lotte überbrachte
- in dem Brief schreibt er, dass er beschlossen hat zu sterben, der letzte Abend bei ihr,
habe seinen Entschluss befästigt ; er opfert sich für sie, eines von ihnen dreien muss
sterben und das wird er sein; er hofft, dass sie sich an ihn erinnern wird, wenn sie im
Tal spezieren geht
- gegen zehn Uhr er seinen Bedienten und sagte ihm ,dass er in einigen Tagen verreisen
würde, er solle überall Kontos fordern und den Armen, denen Werther immer etwas
gibt, sollen für zwei Monate im voraus bezahlt werden
- er ging zum Amtmann, den er nciht antraf
- er ging sich von den Kindern verabschieden, die auch für ihn eine Liste von
Neujahrwünsche haben; er verlies sie mit Tränen
- um 5 kam er nach hause und schrieb den letzten Absatz von Lottes Brief
- er schreibt, dass er nicht bis Weihnachten warten wird sie zu sehen, jetzt oder nie,
Weihnachten wird sie diesen Brief in den Händen halten und zittern
- Lotte wurde immer klar, dass er nicht leicht fallen würde ohne Werther zu sein
- Er war ihr so teuer geworden weil sie gewohnt war alles was sie interessiert mit ihm
zu teilen, wenn er geht wird es in ihrem Leben eine unfüllbare Lücke geben
- Sie wünschte, er wäre ihr Bruder oder mit einer ihrer Freundinnen verheiratet, doch an
jede hatte sie etwas auszusetzen
- Es war halb 7 als Werther zu ihr kam, sie wusste nicht recht wie sie reagieren sollte,
sie lies Freundinnen rufen um mit Werther nicht allein zu sein, doch sie waren nicht
da, sie setzte sich an das Klavier und dann zu Werther
- sie wolte, dass Werther ihr seine Übersetzungen von Ossian vorliest, er las mit Tränen
in den Augen

- Ossian: Minona (die Schöne), Colma (die mit der wunderbaren Stimme, die allein auf
einem Hügel ist), grauer Ullin, Fingal, stattlicher Ryno und Alpin treffen sich wieder
- Colma ist auf einem Hügel, verlassen und verloren; sie wartet auf ihren geliebten
Salgar, der versprocen hat sie zu holen, weg von ihrem Bruder und Vater zu bringen
- Sie ruft nach ihrem Geliebten, sie sieht vom Hügel ihren Bruder, Salgar und ihre
Freunde auf der Heide liegen mit blutigen Schwertern, sie sind tod
- Ryno und Alpin besingen (trauern über) die Toten

- Lotte brach in Tränen aus, Werther hörte auf zu weinen, griff ihre Hand und weinte
mit ihr, sie waren beide so gerührt und fanden sich in den gestallten wieder
- er warf sich vor ihre Füße, umarmte sie, drückte sie an sich; in diesen Moment hatte
sie eine Annahme von seinem Geschehen, er fing sie an zu küssen, sie riß sich von
ihm und mit der größten Liebe und Verständniss, sagte sie ihm dass er sie jetzt das
letzte mal gesehen hat und ging in ein Zimmer und schloß hinter sich ab
- Werther kniete auf dem Boden mit ausgestreckten Armen, neigte seinen Kopf auf den
Kanapee und blieb so einen halbe Stunde bis ein Mädchen kam um den Tisch zu
deken
- Werther wollte sich nur noch Lotte Lebewohl sagen, doch sie antwortete ihm nicht,
dann sagte er laut lebewohl und verschwand in die kalte, Schneenacht
- Als er nach Hause kam, bemerkte sein Bedienter, dass ihm der Hut fehlt; man hat den
Hut später auf einem Felsen gesehen und niemandem war klar wie er den Felsen in so
einer nacht besteigen konnte ohne zu fallen
- Er schrieb noch einen Brief an Lotte den nächsten Tag
- In dem Brief bittet er Lotte um verzeihung, er sagt ihr, dass das jetzt der letzte Morgen
für ihn ist, er kann es nicht beschreiben, er sagt, dass er gestern das erste mal das
Gefühl hatte, dass sie ihn liebt, er wusste s zwar vom ersten Augenblick an, aber
gestern spürte er es richtig, obwohl er auch oft an ihrer Liebe zweifelte (als mit Albert
zusammen war)
- Er sschreibt, dass er ihre Mutter im jenseits finden wird, ihr Ebenbild und sie wird so
für immer sein sein
- Werther fragte einen Bedienten ob Albert zurückgekommen ist; er fragt Albert ob er
ihm für eine Reise seine Pistole leihen würde
- Lotte konnte in dieser Nacht nicht schlafen, ihr gingen tausend Gedanken durch den
Kopf; sie trauerte um Werther, den sie sich selbst überlassen musste
- Lotte konnte sich in diesem Augenblick auch nicht zu Albert wenden und ihn um rat
fragen, wie es sonst immer tat, denn Albert hatte eine große Abneigung geegnüber
Selbstmord und sie wusste, dass Albert Werther so nicht helfen konnte
- Albert fragte sie ob alles in Ordnung sei, sie antwortet mit ja
- Albert ging in sein Zimmer um die brife zu lesen, Lotte ging ihm nach
- Es kam Werther Knabe, der die Pistole wollte, Albert sagte Lotte sie soll ihm die
Pistole vom Regal holen; ihr war als ob sie ein Blitz getroffen hatte, sie zögerte und
zitterte, Albert sah sie fragent an, sie wischte den Stazb weg und gab sie ihm
- Daarufhin ging sie in ihr Zimmer und dachte darüber nach wie sie Albert von ihrer
Ungewisheit um Werther erzählen soll
- Zum Abendessen kam eine Freundin, die es erträglicher für Lotte machte, sie vergass
für einige Momente ihre Qualen
- Werther nahm die Pistole mit entzücken vom Knaben als er hörte, dass Lotte sie ihm
gegeben hatte
- Er schrieb an Lotte:˝...und du, Geist des Himmels, begünstigst meinen Entschluß und
du Lotte, reichst mir das Werkzeug...˝
- Er ging noch ein paar Schulden begleichen und kam erst nachts zurück, und schrieb an
Wilhelm einen Abschiedsbrief, er bittet ihn seine Mutter zu trösten und er sagt, dass er
seine Sachen in Ordnung gebracht hat
- Er schreibt an Albert: er entschuldigt sich, dass er den Frieden seines Hauses gestört
hat und sagt ihm er soll auf Lotte gut aufpassen
- Er kramte noch in seinen Papieren, verbrannte viel im Ofen und schickte schließlich
alle Bediente ins Bett
- Seine letzten aufgeschriebenen Gedanken: er schreibt dass er Lottes Vatre gebeten hat
ihn bei den Linden im Kirchenhof zu begraben; er ist glücklich für Lotte zu sterben, er
empfindet es für eine Ehre für ihr Glück zu sterben; er will in diesen Kleidern
begraben werden und mit der blaßroten Schleife die sie das erste mal hatte als er sie
sah und die sie ihm zum Geburtstag geschenkt hat
- Es schlägt zwölf, es ist so weit
- Ein Nachbar hörte den Schuß, aber achtet nicht darauf da alles ruhig blieb
- Ein Bedienter fand ihn um 6 Uhr röchelnt, Albert und Lotte wurde sofort
benachrichtigt, Lotte wurde unmächtig
- Als der Doktor kam, schlug Werthers Puls noch, er hatte sich über das rechte Auge
durch den Kopf geschossen , man schnitt ihm noch eine Ader auf, er holte noch immer
Atem
- Man stellte fest, dass er sich im sitzen erschossen hatte vor dem Schreibtisch und viel
auf den Boden völlig bekleidet (gestiefelt, im blauen Frack mit gelber Weste)
- Als Albert kam, lag Werther auf dem mit verbundetem Kopf und röchelte schwer, man
erwartete sein Ende, auf seinem Tisch lag Emilia Galotti aufgeschlagen
- Der alte Amtmann kam an sein Bett mit seinen Söhnen, sie küssten ihn und wollte
nicht von ihm gehen
- Der Amtmann und seine Söhne haben Werther an seinem ausgesuchten Platz
begraben, Albert und Lotte konnte einfach nicht zu seiner Beerdigung kommen, man
fürchtete um Lottes Leben; Handwerker trugen ihn; kein Geistlicher hat ihn begleitet

ENDE