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1. Aachener Themenabend am 05.02.2003 im Forum M der Mayerschen Buchhandlung Frauenklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Aachen Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. W. Rath

Vortrag: Prof. Dr. med. J. Beuth Institut zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Methoden an der Universität zu Köln

Vortrag vom 05.02.2003

Die Misteltherapie in der Krebsbehandlung

Entscheidende Grundlage jeder wirkungsvollen Therapie ist die Standardtherapie mit Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie. Die komplementären Methoden sind lediglich ergänzende Maßnahmen, die die Standardtherapie in der Krebsbehandlung ergänzen; sie stellen keine Alternative dar.

Der Nachweis über die Wirksamkeit komplementärer Methoden wird anhand kontrollierter klinischer Studien erbracht. Für die zahlreichen naturheilkundlichen Methoden gibt es in nur sehr eingeschränktem Maße diese fundierten Beweise ihrer Wirksamkeit.

Für die Misteltherapie besteht die Indikation zum Einsatz aus wissenschaftlicher Sicht bei unterdrücktem Immunsystem oder anders ausgedrückt bei Abfall der Zellzahl der weißen Blutkörperchen, die für die Körperabwehr zuständig sind, der nach einer Chemotherapie oder Strahlentherapie auftreten kann. Es gibt darüber hinaus auch Untersuchungen, die gezeigt haben, dass die Aktivierung des Immunsystems zu einem direkten Abtöten der Krebszellen führt. Diese Untersuchungen existieren zurzeit allerdings nur im Reagenzglas, also im Laborversuch. Den Beweis einer dahingehenden Wirksamkeit der Misteltherapie im menschlichen Organismus gibt es zurzeit nicht. Grundlage für die Therapieentscheidung zur Misteltherapie muss eine Untersuchung des Blutbildes sein, ein so genanntes Differentialblutbild. Hier werden die verschiedenen Unterzellgruppen der weißen Blutkörperchen untersucht und ausgezählt.

Die für die Wirksamkeit der Mistel entscheidende Komponente ist das Misteleiweiß, das so genannte Mistellektin oder ML1. Dieses Mistellektin wurde 1989 erstmalig von Hajto und Gabius isoliert und kann seit 1996 nun auch gentechnisch hergestellt werden. Uns ist heute die Gensequenz des Mistelektins bis ins Detail bekannt, was die normierte, also immer gleich bleibende Fertigung der Präparate ermöglicht.

Im Rahmen wissenschaftlicher Untersuchungen ist die Wirksamkeit des Mistellektins untersucht worden. Es gibt zurzeit 6 wissenschaftliche Untersuchungen, die uns mit Ihren Ergebnissen die Wirksamkeit der Mistel zeigen. Diese Studien haben folgende Wirksamkeiten bewiesen. Die Misteltherapie bewirkt:

1.

eine Erhöhung der Zahl der Abwehrzellen im Blut (CD4,CTL,NK-Zellen)

2.

die Aktivität der Zellen wird erhöht (IL2 Rezeptor, HLA/DR Antigen)

3.

aktivierende Eiweiße im Blut werden stimuliert, sog. Akutphaseproteine, Zytokininduziert (CRP, Haptoglobin)

4.

die Immunreaktion vom verzögerten Typ wird stimuliert

5.

ß-Endorphine werden vermehrt freigesetzt

Insgesamt sieht man durch die Immunmodulation, also die Stimulierung des Abwehrsystems, eine Verbesserung der Abwehrlage und durch Freisetzung von ß- Endorphinen eine Erhöhung der Lebensqualität. ß-Endorphine sind körpereigene Opioide, die eine Wirkung auf die Stimmungslage und das Schmerzempfinden haben. Diese Endorphine werden aber auch durch sportliche Aktivität freigesetzt und haben dann einen vergleichbaren Effekt.

Es gibt zurzeit keine Studie, die zeigt, dass durch die Misteltherapie die Überlebenszeit nach einer Krebserkrankung verlängert werden kann, oder die Häufigkeit des Auftretens von Rezidiven, das heißt das Widerauftreten eines Krebsgeschwürs nach Krebsfreiheit nach der Ersttherapie mit Operation und Chemo- und/oder Strahlentherapie, oder der Häufigkeit des Auftretens von Metastasen, also von Tochtergeschwülsten des Krebses, reduziert werden kann. Es gibt aktuell laufende Untersuchungen zur Verminderung der Metastasen- und Rezidivhäufigkeit, deren Ergebnisse aber noch nicht vorliegen.

Wie sehen nun die Empfehlungen komplementärer Methoden im Rahmen einer Krebsbehandlung aus, hier beispielhaft für den Brustkrebs:

1. Im Rahmen einer neoadjuvanten Behandlung (Chemo- oder Hormontherapie, die vor einer Operation eingesetzt wird mit dem Ziel, den Tumor zu verkleinern) werden folgende Maßnahmen empfohlen, die wissenschaftlich ihre Wirksamkeit gezeigt haben.

- Na-Selen

- proteolytische Enzyme (4-9 Tabletten täglich)

- Ernährung

- Sport

- Psychoonkologie

- eventuell bilanzierte Vitamin- und Spurenelementpräparate ( kein Eisen)

(300-1000 mcg täglich)

2. Während einer operativen Therapie

Na-Selen (300-1000 mcg täglich)

3.

Während der adjuvanten Chemo- oder/und Strahlentherapie (Therapie nach einer Operation mit dem Ziel, nicht sichtbare Tumorzellen zu bekämpfen)

- Na-Selen (300-1000 mcg täglich)

- proteolytische Enzyme (4-9 Tabletten täglich)

- Ernährung

- Sport

- Psychoonkologie

- eventuell bilanzierte Vitamin- und Spurenelementpräparate ( kein Eisen)

und erweiterte Maßnahmen, je nach Indikation zur Therapie. Das heißt eine grundsätzliche Empfehlung kann nicht ausgesprochen werden, da keine Sicherheit anhand vorliegender Daten besteht, aber Hinweise vorliegen, die eine Wirksamkeit nahe legen:

- Misteltherapie

- Mikrobiologische Therapie

- Rehabilitative / naturheilkundliche Maßnahme

4. Der Nachweis der Wirksamkeit einer Misteltherapie besteht nach der Standardtherapie, das heißt nach einer Chemo- oder Strahlentherapie. Der Grund für den Einsatz einer Misteltherapie ist eine Verbesserung der Immunitätslage nach diesen Therapien, die das Immunsystem häufig angreifen. Meist kann der Körper aber durch seine Regenerations- und Selbstheilungskräfte diese Störungen selbst wieder beheben, so dass eine Untersuchung der Immunitätslage nicht unmittelbar sondern erst 6-12 Wochen nach der Therapie erfolgen sollte. Meist hat sich das Immunsystem dann wieder erholt und eine Therapie zur Immunmodulation ist nicht notwendig

Es sollte also nach 6-12 Wochen nach Standardtherapie (nach Ende der Bestrahlung und Chemotherapie) ein Immunstatus erstellt werden.

Bei unterdrücktem Immunsystem, das sich in diesem Immunstatus zeigt, können dann Maßnahmen ergriffen werden.

Durch wissenschaftliche Untersuchungen in ihrer Wirksamkeit bewiesen ist dann die Misteltherapie.

Erweiterte Maßnahmen, deren Wirksamkeit zwar wissenschaftlich fundiert nicht aber bewiesen sind, für deren Wirksamkeit es aber gute Hinweise gibt, sind:

Thymuspeptide

Hyperthermie

5. Nachsorge

In der Nachsorge werden folgende Maßnahmen empfohlen

- Ernährung

- Sport

- Psychoonkologie

- Na-Selen 100 mcg täglich

Eine Immuntherapie wie beispielsweise eine Misteltherapie nur wenn die Indikation besteht, also nur bei Störungen des Blutbildes (Immunstatus erstellen lassen)

Nicht Wirksamkeitsgeprüfte Methoden

Es gibt leider zahlreiche Methoden, die ihre Wirksamkeit bisher nicht zeigen konnten und deren Wirksamkeit äußerst fraglich ist. Einige dieser Außenseitermethoden sind sogar schädlich und können zu bleibenden Schäden führen. Allen diesen Methoden ist gemein, dass sie sehr aufwendig beworben werden und mit der Angst von Menschen, die an Krebs erkrankt sind, spielen. Darüber hinaus sind die Methoden sehr teuer und werden von den Kassen nicht übernommen. Ein Wundermittel zur Krebsbekämpfung gibt es nicht!

Die Außenseitermethoden beinhalten Präparate aber auch Untersuchungsmethoden. Im Einzelnen sind hier einige Außenseitermethoden aufgelistet, die bisher keine Wirksamkeit gezeigt haben. Bei Fragen zu Methoden, die hier nicht aufgelistet sind, können Sie sich direkt an Herrn Prof. Beuth wenden (Kontaktanschrift am Ende des Textes)

1.

Diagnoseverfahren, die keine Wirksamkeit haben

- Redox-Serum-Analyse

- Dunkelfeldmikrosokopie/ Enderlein-Diagnostik

- Biophotonen

2.

Diagnoseverfahren, die noch keine Standards darstellen. Diese Methoden befinden sich noch in der klinischen Forschung. Zurzeit kann eine Bestimmung dieser Parameter nicht zuverlässig durchgeführt werden und wo dies möglich ist, kann aufgrund der fehlenden Erkentnisse, keine Konsequenz aus dem Ergebnis für eine etwaige Therapie gezogen werden

- Nachweis von Tumorzellen im Blut

- NK-Zell Funktionstest

- „kompletter“ Immunstatus

- „moderne“ molekularbiologische Diagnostik

4.

Nicht wirksamkeitsgeprüfte Therapien (bitte erkundigen Sie sich im Einzellfall bei Professor Beuth)

- Galavit®

- Ukrain®

- Megami®n

- Essiac®

- Nonni Fruit®

- PC-SPES

- Lokale Hyperthermie : u.a. bei Prostatakrebs

- Dr. Rath Vitamine®

- Dr. Klehr Eigenblut-Zytokine®

- Bioelementare Kombinationstherapie

Immunstatus

Zur Untersuchung der Funktionstüchtigkeit des Abwehrsystems im Blut muss vor einer etwaigen Therapie zur Aktivierung des Immunsystems ein sog. Immunstatus durchgeführt werden. Dieser Immunstatus beinhaltet 7 Faktoren, über deren Funktion im Abwehrsystem Kenntnisse bestehen. Die „großen“ Immunstatus-Untersuchungen sind auf der einen Seite sehr teuer und haben mit der Bestimmung der über diese 7 Faktoren hinausgehenden Analysen keinerlei Konsequenz für eine Therapieentscheidung, da die Funktion dieser Zellen nicht bekannt ist. Gerechtfertigt sind solche großen Immunstatus-Untersuchungen nur innerhalb klinischer Studien, um eben dies zu untersuchen, und sind dann für den Patienten kostenlos.

Die im Immunstatus bestimmten Blutzellbestandteile und Faktoren sind eine Typisierung der Lymphozyten, die eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) darstellen. Im Einzelnen sind dies.

1. T-Lymphozyten

2. B-Lymphozyten

3. T-Helfer-Zellen

4. T-Suppressor-Zellen

5. NK-Zellen

6. zytotoxische Zellen

7. Aktivierungsmarker

Eine solche Bestimmung kostet im Institut von Prof. Beuth in Köln etwa 86€, kann aber auch im Aachener Raum ohne weiteres durchgeführt werden. Ein wesentlich höherer Betrag ist aber auch hier nicht gerechtfertigt.

Fragen an Professor Beuth:

1. Frage: Für welche Krebsarten wird die Misteltherapie empfohlen?

Antwort: Grundsätzlich kann die Misteltherapie bei allen Krebsarten eingesetzt werden. Einzige Ausnahme sind Krebsarten des Blutes wie beispielsweise Leukämien. Hier kommt es im Rahmen der Krebserkrankung zu einem überschießenden Wachstum der Blutzellen. Dieser krankhafte Prozess wird durch die Immunmodulation der Misteltherapie noch zusätzlich gefördert und ist deshalb schädlich.

2. Frage: Wie soll die Mistel verabreicht werden?

Antwort: Die vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen beziehen sich immer auf eine Verabreichung von Spritzen unter die Haut, die so genannte subkutane Injektion. Daten über eine intravenöse, also ein direktes Einspritzen in die Vene, gibt es nicht. Deshalb ist hier auch keine fundierte Aussage möglich. Es gibt auch Mistel-Tees. Auch hier gibt es keine wissenschaftliche Untersuchung der Wirksamkeit. Allerdings befinden sich in der Darmschleimhaut Teile unseres Abwehrsystems, die so angeregt werden könnten. So wäre eine Wirksamkeit erklärbar, einen Beweis gibt es allerdings nicht. Von anderen Tee-Arten kennen wir eine so geartete Wirksamkeit, die über die Darmschleimhaut ausgelöst wird.

3. Frage: Seit 2 Jahren nehme ich die Mistel-Therapie. Woher weiß ich, ob die Gabe noch nötig ist?

Antwort: Man sollte zunächst zum Hausarzt gehen und dort ein Differentialblutbild machen lassen. Wenn die Lymphozyten mehr als 1000 oder 1100 Zellen betragen ist eine weitere Therapie nicht notwendig. Ansonsten sollte noch einmal ein Immunstatus erstellt werden.

4. Frage: Hat eine zu lange angewandte Mistel-Therapie negative Folgen?

Antwort: In der Regel nicht. Wenn das Abwehrsystem einmal stimuliert ist, dann können Sie immer weiter spritzen, es passiert nur nichts mehr. Allerdings bei Patienten, die eine allergische Veranlagung haben, kann man durch ein übermäßiges Anregen des Immunsystems so genannte Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Rheuma, in den Schub bringen. Allergische Erkrankungen wie Asthma oder Neurodermitis können verschlimmert werden.

5.

Frage: Mir wurde von einer Mistel-Therapie während der Chemotherapie abgeraten. Die Begründung war, dass man etwaige Nebenwirkungen wie Fieber dann nicht mehr zuordnen könnte, also nicht wüsste, ob sie von der Chemotherapie oder von der Mistelbehandlung kämen.

Antwort: Zurzeit gibt es noch keine Ergebnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen über den Einsatz der Mistel während einer Chemo- oder Strahlentherapie. Es liegen allerdings zwei Studien vor, deren Ergebnisse aber noch nicht veröffentlicht wurden, dann herrscht mehr Klarheit. Im Moment kann man noch keine Empfehlung zur Misteltherapie während einer Strahlentherapie aussprechen, nicht weil man was falsch machen kann, sondern weil die Datensicherheit fehlt.

6. Frage: Ich habe in einem Buch gelesen, dass man während einer Chemo- oder Strahlentherapie Zink, Vitamin C und E und ß-Carotin in hohen Dosen einnehmen soll. Was halten Sie davon?

Antwort: Davon raten wir ab. Die Chemo- und auch die Strahlentherapie wirken gegen den Krebs, indem sie so genannte freie Radikale bilden. Diese Vitamine sind aber antioxidative Vitamine, die also diesen Mechanismus, der die Krebszellen zerstören soll, abblocken. Das heißt, wenn Sie antioxidative Vitamine in hohen Dosen einnehmen, arbeiten Sie gegen die Chemo- und Strahlentherapie. Das gilt besonders für Vitamin C in hohen Dosen.

7. Frage: Wies stellt ein Patient fest, ob die Misteltherapie angeschlagen hat?

Antwort: Der Patient kann das am Befinden nicht fest machen. Man muss nach einiger Zeit ein Blutbild machen, um den Effekt auf die Immunmodulation zu untersuchen. Es gibt einige anthroposophische Behandlungsansätze, die davon ausgehen, dass die Misteltherapie immer mit einer Rötung an der Einstichstelle und mit einem leichten Anstieg der Körpertemperatur einhergehen müsse. Wir sind davon nicht so überzeugt. Das gilt für den anthroposophischen Behandlungsansatz, das gilt aber nicht für die Schulmedizin. Wir haben Untersuchungen mit dem reinen Mistellektin durchgeführt und haben dabei gesehen, dass die Wirkung auf das Immunsystem nachzuweisen ist, die aber weder mit einer Rötung der Einstichstelle noch mit einem Anstieg der Körpertemperatur einhergegangen waren. Wir schließen daraus, dass die Rötung und der Temperaturanstieg durch die Beiprodukte zustande kommen und nicht durch die aktive Komponente, das Mistellektin, bedingt sind. Man sollte zur Überprüfung der Wirksamkeit also immer ein Blutbild machen.

8.

Frage: Können Sie etwas zur Dosierung der Mistel sagen?

Antwort: Bei der lektin normierten Misteltherapie beginnt man mit einer niedrig dosierten Testdosis, um eventuelle Unverträglichkeitsreaktionen zu erkennen. Bei guter Verträglichkeit verabreichen wir dann zwei Mal wöchentlich das Mistellektin unter die Haut. Die Dosis hängt dabei vom Körpergewicht ab und wird immer gleich bleibend beibehalten. Nach drei Monaten machen wir dann eine Pause und untersuchen dann den Effekt auf das Blutbild. Je nach dem Ergebnis wird die Therapie dann weitergeführt oder eingestellt. In der Anthroposophie ist das anders. Hier wird das Mistelpräparat in einer zunächst aufsteigenden und dann wieder absteigenden Dosierung verabreicht. Im Prinzip ist das so eine Art Schaukeltherapie.

9. Frage: Sehen Sie einen Unterschied zwischen Mistel-Präparaten, die auf verschiedenen Bäumen wachsen?

Antwort: Wenn man davon ausgeht, dass das Mistellektin, also das Misteleiweiß, die eigentlich wirksame Komponente ist, so spielt es keine Rolle, auf welchem Baum die Mistel gewachsen ist, also ob sie vom Apfelbaum oder von der Pappel stammt. Wenn man jetzt aber den mehr ganzheitlichen Aspekt betrachtet, so wie die Anthroposophen das machen, so haben unterschiedliche Bäume auch unterschiedliche andere Komponenten und die können die Wirkung beeinflussen. Nur darüber ist sehr wenig bekannt.

Referent:

Prof. Dr. med. Josef Beuth ist Leiter des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Methoden an der Universität zu Köln. Dieses Institut ist in Deutschland einmalig und ist in Köln angesiedelt. Hier werden zahlreiche naturheilkundliche Methoden auf ihre Wirksamkeit untersucht. Besonders untersucht Herr Prof. Beuth auch die so genannten Außenseitermethoden, die bei häufig fehlender Wirksamkeit sehr teuer sind. Einige dieser Methoden sind sogar nachweislich schädlich. Bei Fragen rund um die naturheilkundlichen Methoden können Sie sich mit dem Institut in Verbindung setzen. Hier werden auch Therapien und Beratungen durchgeführt.

Für Fragen und Terminvereinbarungen wenden Sie sich direkt an das Institut. Anschrift:

Prof. Dr. med. Josef Beuth Leiter des Instituts zur Evaluation naturheilkundlicher Methoden an der Universität zu Köln Robert-Koch-Str. 10 50931 Köln

Tel. 0221-4786414 Internet: http://www.medizin.uni-koeln/institute/iwenv/

Vortragsniederschrift: Barmak Adhami, Arzt der Frauenklinik Autorisierung des Textes durch Univ.-Prof. Dr. med. J. Beuth und Univ.-Prof. Dr. med. W. Rath