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Testmagazin

Cheap-Trick 242

Designwettbewerb:

Die Gewinner

Testmagazin Cheap-Trick 242 Designwettbewerb: Die Gewinner Die neuen Etons im Test Plus zwei weitere Neuheiten von

Die neuen Etons im Test

Plus zwei weitere Neuheiten von Markaudio und PHL

K10607
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Ab 90 Euro Messtechnik- Revolution! ■ Membrananalyse per Laserstrahl ■ Erstmals dynamische Effekte sichtbar
Ab 90 Euro
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Aktivbox mit Digitalweiche

650 W Verstärkerleistung eingebaut

Via PC an jeden Geschmack anpassbar

Media-PC Teil 2

Software: Betriebssysteme, Player und Tools

5 Media-PC-Beispielkonfigurationen

Kommentar: Soundkarten im Umbruch

Kommentar: Soundkarten im Umbruch Mitteltonkalotte plus Magnetostat KLANG+TON-Projekt ■

Mitteltonkalotte plus Magnetostat

KLANG+TON-Projekt

Spielt unerreicht luftig und detailreich

3 2009 April/Mai

Toller Sound für Handy, MP3-Player & Co.

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AnlageAnlage

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Von minimalistisch bis üppig nach Kundenwunsch

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Cognito / Incognito Das D´Apollito-Konzept COGNITO MK2 ist ein Lautsprecher zum Hinhören, optimal zu ergän- zen mit dem aktiven Subwoofer INCOGNITO. „Das Trio aus 2 Cognito und 1 Incognito spielt perfekt aus einem Guss und dermaßen offen, ehrlich, souverän und erwachsen, dass man es kaum glaubt, bis man davorgesessen hat. Ein sehr lebensnahes Klangbild und be- eindruckende Dynamik- reserven.“

Klangbild und be- eindruckende Dynamik- reserven.“ Menhir Ein Lautsprecher für die Ewigkeit. „Eine
Klangbild und be- eindruckende Dynamik- reserven.“ Menhir Ein Lautsprecher für die Ewigkeit. „Eine

Menhir Ein Lautsprecher für die Ewigkeit. „Eine Spitzenbox. Die Wiedergabe ist schlicht- weg beeindruckend, eine Bühne baut sich beim Hören auf, auf der Rockmusiker das sprichwörtliche volle Brett fahren, Kammer- musikensembles subtile Feinheiten zelebrie- ren oder riesige Orchester ihre ganze Band- breite entfalten. Man kann sich an der aberwitzigen Dynamik berauschen – das Beste daran: Man kann es bei jeder beliebigen Laut- stärke.“

Klang+Ton 6/2008

Cirrus Eine kompakte Standbox mit High-End- Tiefmitteltöner und Magnetostaten-Hochtöner für himmlischen Klang. „Definitiv ein außergewöhnlicher Laut- sprecher. Völlig unangestrengte, losgelöste Musikwiedergabe mit tiefer Räumlichkeit, ausgewogener Tonalität und sehr guten Leisehörer-Qualitäten. Der ideale Lautsprecher für Langzeithörer und Musikgenießer.“

Klang+Ton 1/2009

für Langzeithörer und Musikgenießer.“ Klang+Ton 1/2009 Klang+Ton 5/2008 Jetzt anfordern! Den kostenlosen

Klang+Ton 5/2008

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KLANG+TON

3

Editorial

Von Linien und Wahrheiten

KLANG+TON 3 Editorial Von Linien und Wahrheiten A ls ich neulich in einem der einschlägigen HiFi-Magazine

A ls ich neulich in einem der einschlägigen HiFi-Magazine blätterte, stolperte ich über

eine gesund fünfstellig bepreiste High-End-Box, deren Frequenzgangmessung nur bedingt etwas mit Linearität zu tun hatte. Allerdings haben weder die Kollegen beim Messen, noch die Kon- strukteure beim Entwickeln der Box etwas falsch gemacht. Viel mehr transportiert diese unschein- bare Messkurve eine wichtige Botschaft: Lineari- tät wird schlicht und ergreifend überschätzt. Und das ist sogar verständlich. Denn wer hat schon die Gelegenheit, sich jeden Lautsprecher - ins- besondere teure – auch mal anzuhören? Daher versucht der Lesende, die Qualitäten des Laut-

sprechers anhand der abgedruckten Messungen

zu bewerten. Grundsätzlich ist die Idee ja nicht falsch, allerdings erzählen Messwerte eben immer nur einen Teil der Geschichte. Zudem schwankt die Qualität der erfassten Messungen extrem mit der Konstruktion – mancher Lautsprecher misst sich eben simpel, ein anderer liefert mit den klassischen Messmethoden nichts, was mit der Realität zu tun hätte. Sich gnadenlos an die Linie zu klammern und jede Abweichung davon als unverzeihlichen Fehler zu behandeln, macht demnach wenig Sinn. Vielmehr sollte jeder Lautsprecher und die dazugehö- rige Messung im richtigen Kontext betrachtet werden. Noch viel wichtiger ist allerdings eine andere Sache: Ein Lautsprecher darf

Charakter haben. Eine leichte Senke hier, eine Betonung da, fertig ist die Box

mit Gesicht. Mal unter uns

Chefredakteur

Christian Gather

nehmen wir mal an, jeder Mensch, jedes Auto

und jedes Haus sähen gleich aus – wäre das nicht furchtbar langweilig? Wa- rum soll dann jeder Lautsprecher so charakterlos wie möglich sein? Das kann es einfach nicht sein. In Preisbereichen, in denen sich der Kunde nicht mehr für Messungen, sondern nur noch für Klang interessiert, geht es doch auch. Warum also nicht auch im Niedrigpreis-Segment? Das soll natürlich nicht heißen, dass plötzlich alles egal ist. Ich möchte lediglich dazu animieren, ei- nen Lautsprecher als Ganzes zu betrachten und nicht anhand eines kleinen Ausschnitts dessen Qualitäten zu bewerten. Daher plädiere ich für Mut zur Hochtonanhebung, das Bekennen zur Senke und vor allem der Betrachtung des Dargebotenen im passenden Kontext.

der Betrachtung des Dargebotenen im passenden Kontext. In diesem Sinne, Ihr Christian Gather E-Mail:

In diesem Sinne, Ihr Christian Gather

E-Mail: klangundton@brieden.de

KLANG+TON 3/2009

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BESCHALLUNGSTECHNIK

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81/Mission 2410: 114,- · CC84 BlueSat ab 49,90

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82: 49,99 · Concorde MkII: 669,- · SubZERO

Mivoc: 279,- · CC 76: 155,- · Hora: 149,90 Sub10 BRHP: 145,- · Jericho 08-Exotic ab 799,- Jericho 08: 229,- · GHP-Monitor: 529,90 Wavesub 178: 189,- · StartAirKit 1R: ab 80,-

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KLANG+TON

4

Inhalt

Messtechnik: Visaton BG 20

Mit der umfangreichen Messtechnik von Fink Audio Consulting können wir Lautsprecher- chassis wie den BG 20 testen wie nie zuvor Seite 12

Bausatztest: Ground Sound „XT-612“

Die hervorragenden Aktivmodule von Ground Sound in einem Beispielprojekt mit Vifa- und Peerless-Bestückung Seite 16

Spezial: Media-PC – Teil 2

Im 2. und letzten Teil unseres Media-PC-Spezials gehen wir auf die zum Betrieb nötigen Programme ein und machen Beispielkonfigurationen Seite 22

Bausatztest: Monacor „Little Sumo“

Ein sehr kompakter und doch potenter, geschlossener Subwoofer von Monacor im Test Seite 28

Einzelchassistest

4 neue Chassis im K+T-Labor Seite 35

Bausatztest:

Blue Planet Acoustic „CerAl 4.1”

Äußerst kompakte und preiswerte Minibox mit Alu-Tiefmitteltöner und Tang Bands neuem Keramik-Tweeter Seite 40

Elektronik: Stein Musics modularer Vorverstärker

Holger Stein mit einem modularen Preamp, der technisch wie klanglich alle Register zieht Seite 46

Bausatztest: MPA PA 2.1

Der äußerst preiswerte Kleinbeschallungsbausatz PA 2.1 aus der Profi-Abteilung von Mivoc im Aufbautest Seite 50

K+T-Projekt: Dayton „Spring“

Eine pegelstarke Standbox mit Alu-Tieftönern, großer Mitteltonkalotte und Hochtonmagnetostat Seite 56

Cheap Trick 242

Mikro-Anlage mit Verstärker und Stromversorgung für Handy, MP3-Player und Co. Seite 60

Trick 242 Mikro-Anlage mit Verstärker und Stromversorgung für Handy, MP3-Player und Co. Seite 60 KLANG+TON 3/2009

Themen

 
 

Messtechnik: Visaton BG 20

12

Mit der umfangreichen Messtechnik von Fink Audio Consulting kön- nen wir Lautsprecherchassis wie den BG 20 testen wie nie zuvor

Bausatztest: Ground Sound ‚XT-612‘

16

Die hervorragenden Aktivmodule von Ground Sound in einem Beispielprojekt mit Vifa- und Peerless-Bestückung

Spezial: Media-PC - Teil 2

22

Im 2. und letzten Teil unseres Media-PC-Spezials gehen wir auf die zum Betrieb nötigen Programme ein und machen Beispielkonfigurationen

Bausatztest: Monacor ‚Little Sumo‘

28

Ein sehr kompakter und doch potenter, geschlossener Subwoofer von Monacor im Test

Einzelchassistest

35

4 neue Chassis im K+T-Labor

Bausatztest: Blue Planet Acoustic ‚CerAl 4.1‘

40

Äußerst kompakte und preiswerte Minibox mit Alu-Tiefmitteltöner und Tang Bands neuem Keramik-Tweeter

Elektronik: Stein Musics modularer Vorverstärker

46

Holger Stein mit einem modularen Preamp, der technisch wie klanglich alle Register zieht

Bausatztest: MPA PA 2.1

50

Der äußerst preiswerte Kleinbeschallungsbausatz PA 2.1 aus der Profi-Abteilung von Mivoc im Aufbautest

K+T-Projekt: Dayton „Spring“

56

Eine pegelstarke Standbox mit Alu-Tieftönern, großer Mitteltonkalotte und Hochtonmagnetostat

Cheap Trick 242

60

Mikro-Anlage mit Verstärker und Stromversorgung für Handy, MP3-Player und Co.

Rubriken

 
 

Editorial

3

Inhalt

4

Leserforum

6

Magazin

8

·

Neues vom Bausatzmarkt

Designwettbewerb

10

·

Die Gewinner: Sie haben abgestimmt! Sehen Sie die Gewinner und erfahren Sie, ob auch Sie dazugehören.

Händlermarkt

32

·

Die gute Adresse

Nachbestellung älterer Hefte

64

Impressum/Vertriebsadressen

65

Vorschau

66

· Die gute Adresse Nachbestellung älterer Hefte 64 Impressum/Vertriebsadressen 65 Vorschau 66
· Die gute Adresse Nachbestellung älterer Hefte 64 Impressum/Vertriebsadressen 65 Vorschau 66

KLANG+TON

6

CT239 6/2008

Leserbriefe

Schlanke Standbox für Röhren

Hallo Klang+Ton-Team!

Ich gehöre auch zu den sogenannten „Wie- derkehrern“ und möchte Euer Heft wieder regelmäßig lesen, studieren und nach aus- reichender Studie meinen ersten eigenen Lautsprecher bauen. Zu diesem gesuchten Lautsprecher habe ich eine Frage in Bezug auf Euer Magazin. Ich möchte gerne einen

schönen, schlanken Standlautsprecher bau- en, der folgende Kriterien erfüllt:

- Ein 2-Wege-System

- Ein Transmissionline-Gehäuse (Bassreflex ginge auch zur Not)

- Einen Magnetostaten- oder Bändchenhochtöner

- Einen Tiefmitelltöner mit Papiermembran

Ich möchte diesen Lautsprecher an einem hochwertigen Plattenspieler mit Röhrenver- stärker betreiben (Wirkungsgrad!). Habt Ihr in letzter Zeit einen solchen Bauvorschlag in einem Heft gehabt oder kommt so etwas bald?

Danke und macht weiter so! Gruß Kai

Hallo Kai,

uff, das ist ein Wunsch! Was dem am

nächsten kommt, ist Cheap Trick 239

aus K+T 6/2008. Der „Power-Monitor“

ist zwar eine Kompaktbox, lässt sich aber problemlos zur Standbox mit 30 Liter Innenvolumen (Reflexrohr 7 cm Durch- messer, 12 cm Länge) umbauen. Die

Box darf dabei so schmal wie möglich

werden: mit 19-mm-MDF und einer In- nenbreite von 184 mm (entspricht dem

Chassisausschnitt) wäre die Box mit 222

mm genau so breit wie der Durchmesser

des Tiefmitteltöners. Der ist mit 88 dB/

1 W/1 m in der Box recht laut, hat eine Papiermembran und wird von einem Magnetostaten begleitet.

Für die Röhre ist eine Impedanzkorrek-

tur vonnöten. Diese besteht aus der Rei- henschaltung von

Lkorr = 0,05 mH (gibt‘s bei Intertechnik)

Ckorr = 33 µF Rkorr = 12 Ohm 10 W

die parallel zu den Eingangsklemmen Box geschaltet wird. Sie linearisiert Impedanzverlauf im Mittelhochton:

der

den

Sie linearisiert Impedanzverlauf im Mittelhochton: der den Als weitere Modifi kationsmöglichkeiten empfehlen sich: -

Als weitere Modifikationsmöglichkeiten empfehlen sich:

- L1 = 1,5 oder 1,2 mH für einen kräf- tigeren Mittelton (je kleiner, desto kräf- tiger) - R2 = 12 oder 10 Ohm für mehr Hoch- ton (je kleiner, desto kräftiger)

Ansonsten geht immer Cheap Trick 230

aus K+T 3/2007. Der spielt noch offener

und knackiger, besitzt allerdings einen

Konus-Hochtöner und sollte auch als Standbox nicht allzu schmal werden. Ein Blick darauf lohnt sich aber allemal.

schmal werden. Ein Blick darauf lohnt sich aber allemal. CT226 5/2006 Cheap Trick 226 modifizieren Hallo

CT226 5/2006

Cheap Trick 226 modifizieren

Hallo Herr Gather, in einer der früheren Ausgaben 5/2006 von Klang+Ton stellten Sie den Subwoofer- Bauvorschlag CT 226 vor, der durch eine IKEA-Gitterbox „getarnt“ wurde. Da ich im Besitz eines Mivoc-Chassis AWM 104 und Aktivmodul AM 80 bin, würde ich gerne die- sen Subwoofer bauen. Ich möchte aber die Gehäuseabmessungen ändern – das ist ja sicher unkrtitisch,wenn man das von Ihnen ermittelte Volumen beibehält (25 Liter net- to)? Auch werde ich die Maße des Bassre- flexkanales einhalten Durchmesser 88 mm und Länge 36 cm . Meine Frage: Ihre ermittelte Abstimmung (Gehäusevolumen + Reflexkanal) hat die Tiefbassanhebung des Mivoc-AM-80-Moduls berücksichtigt? Ich konnte das Ihren Ausfüh- rungen so entnehmen? Haben Sie das mit dem Programm AJHorn simuliert? Wenn ich anstelle des AM 80 ein Modul Mivoc AM 120 einsetzen möchte, weil der ein Trennfilter von 24 dB/oct. besitzt und bei noch niedriger Frequenz (ca. 34 Hz) eine feste Tiefbassanhebung besitzt – muss ich doch entsprechend das Gehäuse und den Reflexkanal vergrößern? Wie kann man das ermitteln – rechnerisch oder über Software- Simulation? Was halten Sie von der Methode eines Hoch- pass-Kondensators in der (+)Zuleitung zum Chassis – damit könnte man das Gehäusevo- lumen geringfügig vermindern? In Ihrem Artikel zum CT 226 erwähnten Sie auch beiläufig einen Entwurf des CT 226 als Downfire-Sub – d.h. ja, dass das Chassis an der Unterseite montiert ist und zum Fußbo- den abstrahlt. Haben sie eine Skizze zu die- sem Entwurf? Welcher Abstand zum Boden muss eingehalten werden (entspr. Spikes müssen dann ja vorgesehen werden)?

Für Ihre Antworten bedanke ich mich schon mal!

Mit freundlichem Gruß Gerd Heinze

Hallo Herr Heinze,

ja, wenn Sie das Innenvolumen und die Abmessungen des Reflexkanals (Län- ge und Querschnitt) beibehalten, dann können Sie einen Subwoofer quasi nach Belieben umkonstruieren. Die Tiefbass- anhebung des Mivoc AM 80 wurde in unserem Bauvorschlag berücksichtigt. Die Simulation des Gehäuses fand wie in der KLANG+TON üblich mit LspCAD statt. Der Einsatz des größeren AM 120 ist problemlos möglich, dafür müssen das Innenvolumen und die Reflexöffnung allerdings modifiziert werden. Die opti- malen Eckdaten zeigt die folgende Simu- lation:

Die opti- malen Eckdaten zeigt die folgende Simu- lation: Das Volumen muss auf 33 Liter vergrö-

Das Volumen muss auf 33 Liter vergrö- ßert werden, die Reflexrohrlänge wächst auf 42,9 Zentimeter. Das ist dank der Variabilität des steckbaren Mivoc-Rohr- systems kein Problem, sofern das Gehäu- se generell Platz für die „Verrohrung“ bietet. Ein Hochpass-Kondensator ist in dieser Konstellation nicht zu empfehlen. In der passenden Umgebung – zum Bei- spiel einem definierten, geschlossenen Gehäuse mit einem geeigneten Chassis – kann der Einsatz eines solchen Kon- densators helfen. Hier würde er dem Zu- sammenspiel aus Chassis, Gehäuse und Modul nur schaden, da das System be- reits perfekt aufeinander angestimmt ist. Aus CT 226 einen Downfire-Subwoofer zu machen, ist ebenfalls kein Problem. Der Abstand zum Boden sollte minde- stens 5, besser 6 bis 7 Zentimeter betra- gen. Dies kann zum Beispiel auch durch verlängerte Seitenwände einfach reali- siert werden.

Leserbriefe

7

Lesertelefon

Das KLANG+TON-Team beantwor- tet gerne Fragen rund um das Thema Lautsprecher und hilft, wenn Probleme beim Nachbau von in K+T veröffent- lichten Lautsprecher-Bauvorschlägen auftreten. Wenn Sie wichtige Fragen haben, die schnellstens geklärt werden müssen, stehen wir Ihnen

mittwochs zwischen 14 und 16 Uhr

zur Verfügung. Wir sind unter der Telefonnummer

02 03 / 42 92 - 275

zu erreichen.

Falls Sie Ihre Fragen, Anregungen oder Wünsche lieber schriftlich loswerden möchten, richten Sie Ihren Brief oder auch gerne Ihre E-Mail an:

KLANG+TON Leserbrief Gartroper Straße 42 47138 Duisburg Fax: 02 03 / 42 92 - 248 klangundton@brieden.de

E-Mail an: KLANG+TON Leserbrief Gartroper Straße 42 47138 Duisburg Fax: 02 03 / 42 92 -

KLANG+TON

8

Magazin

Selbstbau-Umfrage bei Quint Audio

Q uint Audio, Deutschlandvertrieb der Marke Aurasound (siehe Cheap Trick 227), führt aktuell eine Umfrage zum Thema Selbstbau durch. Auf

der Webseite www.quint-audio.com/qaudio/index.php steht ein PDF-Frage- bogen zum Download bereit, der bequem innerhalb von wenigen Minuten ausgefüllt werden kann. In 22 Fragen können Sie Ihre Wünsche und Begehr- lichkeiten in Sachen Selbstbau an Quint Audio übermitteln. Unter allen Teil- nehmern der Umfrage verlosen die Sendener zwei 30-cm-Subwoofertreiber Aurasound NS12-513-4A im Wert von je 189 Euro. Die Umfrage läuft noch bis zum 24.04.2009, die Ergebnisse werden anschließend auf der Webseite von Quint Audio veröffentlicht.

Quint Audio, Teutonenstraße 4b, 89250 Senden Telefon: 0 73 07/94 98 14, Fax: 0 73 07/94 98 20 E-Mail: sales@quint-audio.com Internet: www.quint-audio.com

Sound Exciter von Dayton

Internet: www.quint-audio.com Sound Exciter von Dayton J ede Oberfläche zum Klingen bringen diese Sound Exciter

J ede Oberfläche zum Klingen bringen diese Sound Exciter (sprich „Äxeiter“)

von Dayton Audio. Die auf der NXT- Technologie basierenden DAEX25 wer- den mittels der selbstklebenden Füße an beliebigen Oberflächen angebracht und bringen diese im Takt der Musik zum schwingen. Egal ob Schaufenster, Paneele oder andere schwingfähige Flächen, der Exciter macht alle zum Lautsprecher. Das Resultat hängt von Material, Größe

und Beschaffenheit der Oberfläche ab, bei großen Flächen können auch meh- rere Exemplare zum Einsatz kommen. Anschluss an jeden herkömmlichen Ver- stärker (der Hersteller empfiehlt 10–50 Watt) findet der Exciter über Federklem- men, 1,3 Meter Kabel liegen bei. Zu be- kommen ist der DAEX25 für je 19,90 bei Intertechnik.

be- kommen ist der DAEX25 für je 19,90 bei Intertechnik. Coolcodes entschlüsseln Internetadressen mit dem Handy
be- kommen ist der DAEX25 für je 19,90 bei Intertechnik. Coolcodes entschlüsseln Internetadressen mit dem Handy

Coolcodes entschlüsseln Internetadressen mit dem Handy

E in Foto, ein Klick, und schon kommen die Infos aus dem Internet aufs Handy. So einfach funktionieren die Coolcodes und genauso viel Spaß macht es auch, sie zu

benutzen. „In einer Zeitungsanzeige habe ich diese Coolcodes zum ersten Mal gesehen“, schreibt Thomas K., ein begeisterter Nutzer der Coolcodes, per E-Mail. „Die Installation der Readersoftware auf meinem Handy war ganz einfach. Es ging schnell und hat sofort geklappt. Die Infos auf den Coolcodes-Seiten gehen ja viel weiter, als dafür Platz in der normalen Werbung wäre.“ Man kann sich vorstellen: Am Bioregal klebt der Cool- code, man fotografiert ihn mit dem Handy und landet auf der Seite des Biobauern und kann sich direkt über die Qualität auf dessen Internetseite informieren. Jedes Mobiltelefon mit integrierter Kamera und Internetzugang kann die Coolcodes

auslesen. Einfach die kostenlose Handy-Readersoftware installieren. Eine Reader- übersicht und der zugehörige Downloadlink befinden sich auf www.coolcodes.de. Die Coolcodes sind verschlüsselte Internetadressen. Diese zweidimensionalen Bar- codes dekodiert die Handy-Readersoftware und öffnet die dazugehörige Internet- seite. „Da findet der Verbraucher Produktbeschreibungen, Bilder, Ausstattungslisten oder auch Testberichte“, so Peter Röger, verantwortlicher Produktmanager für die Coolcodes. Der Vorteil der Coolcodes ist, dass die Seiten für die Darstellung auf Mo- biltelefonen optimiert sind. Somit sind die Infos jederzeit und von überall aus mit dem Handy abrufbar. Diese Codes gehören in Japan bereits fest zum täglichen Leben, befinden sich dort bereits auf Burgerverpackungen, T-Shirts und Grabsteinen und sind allgegenwärtig. In Deutschland erregen sie gerade große Aufmerksamkeit und Neugier. Der Siegeszug hierzulande hat bereits begonnen – halten Sie die Augen offen und Ihr Handy bereit.

I.T. Electronic, Europaring 28, 50170 Kerpen Telefon: 0 22 73/90 84 0 Fax: 0 22 73/90 84 35 E-Mail: info@intertechnik.de Internet: www.intertechnik.de

www.coolcodes.de wird betrieben von der Michael E. Brieden Publishing. Michael E. Brieden Publishing ist spezialisiert auf die Konzeption von Kampagnen und Content für Handycodes bis zum Rollout. Michael E. Brieden Publishing ist eine Division der Michael E. Brieden Verlag GmbH. Das Entwicklerteam beschäftigt sich professionell mit den Entwicklungen im Internet quasi seit den Pioniertagen der Coolcodes.

Viel Bewegung beim Lautsprechershop Strassacker

Viel Bewegung beim Lautsprechershop Strassacker B eim Lautsprechershop der Familie Strass- acker tut sich einiges. Zum

B eim Lautsprechershop der Familie Strass-

acker tut sich einiges. Zum Beispiel sind die berühmten Manger-Wandler (MSW) nun in vier Ausführungen ab 748 Euro pro Exemplar erhältlich. Auf Wunsch werden auch Projekte dazu angeboten, zum Beispiel mit Aktivierung durch Ground Sound. Ebenfalls neu ist der kleine PC-Verstärker Scythe Kama Bay Amp für 50 Euro (siehe Bild). Der auf Yamaha-Technik setzende, 2 x 10 Watt liefernde Amp kann sowohl extern betrieben als auch in einen 5,25-Zoll-Schacht eingebaut werden. Vorne gibt‘s neben Einschalter und Lautstärkeregler noch einen Kopfhörer- anschluss und eine Mute-Taste, hinten hat der Kama Bay ein Pärchen Cincheingänge und vergoldete Lautsprecher-Schraubklemmen. Neu im Programm vom Lautspre- chershop sind darüber hinaus Produkte von Rockford Fosgate, Fusion und Lightning Audio. In Vorbereitung ist zudem ein Temperance-Heimkinosystem.

Lautsprechershop Iris Strassacker, Albert-Schweitzer Str. 34, 76139 Karlsruhe Telefon: 07 21/97 03 72 4, Fax: 07 21/97 03 72 5 E-Mail: info@lautsprechershop.de, Internet: www.lautsprechershop.de

info@lautsprechershop.de, Internet: www.lautsprechershop.de Feldspulenlautsprecher von Voxativ W er stets auf der Suche

Feldspulenlautsprecher von Voxativ

W er stets auf der Suche nach außerge- wöhnlichen Treibern ist, dem wird bei

diesem Exemplar das Wasser im Munde zusam- menlaufen. Die Rede ist vom Field Coil Driver Voxativ AC-X. Bei ihm ersetzt – ganz nach klassischen Vorbildern – eine große Feldspule den Permanentmagneten des Antriebs. Dadurch sind wesentlich höhere Feldstärken zu erreichen; zudem eröffnet sich die Option eines Feldes mit einstellbarer Intensität. Zwischen 6 und 18 V Versor- gungsspannung ermöglichen ein Qts zwischen 0,25 und 0,60. Auch ein 48-V-Modell zur Verwendung eines Netzteils mit Röhrengleichrichtern ist lieferbar. Im Gegensatz

zu den Konstruktionen von Voigt, Jensen und Klangfilm aus den 40er-Jahren ist die Feldspule des AC-X komplett geschlossen, was die Leistung erhöht und ein Streufeld vermeidet. Die stark verminderte Versorgungsspannung eliminiert zudem die Gefahr für den Menschen. Ganz umsonst ist der Spaß natürlich nicht, ein Pärchen AC-X inklusive Standard-Netzteil liegt bei 4.500 Euro. Ein Röhrennetzteil ist auf Anfrage lieferbar. Alles weitere zu Voxativs Über-Treiber ist über stehende Kontaktmöglich- keiten zu erfahren.

Magazin

9

Hörtest-Termine 2009

keiten zu erfahren. Magazin 9 Hörtest-Termine 2009 Auch 2009 veranstalten wir wieder sechs Hörtests, bei denen

Auch 2009 veranstalten wir wieder sechs Hörtests, bei denen Sie Gelegenheit ha- ben, die in der KLANG+TON vorgestell- ten Projekte in gemütlicher Atmosphäre – im Sommer auch gerne draußen – live zu erleben. Das Mitbringen Ihrer Lieb- lings-CDs und -LPs ist natürlich auch möglich.

Die Termine:

2. Mai

20.

22.

7. November

Der Ort:

Michael E. Brieden Verlag Gartroper Straße 42 47138 Duisburg

Juni

August

Der Beginn ist jeweils um 14:00 Uhr. Wir bitten darum, sich im Vorfeld per E-Mail an klangundton@brieden.de oder tele- fonisch unter 0203 / 4292-275 anzumel- den, damit wir eine Übersicht über die Teilnehmerzahl haben. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Korrekturen zu K+T 2/2009

- In der Zeichnung zu Monacors Line Ar- ray „Lightning“ fehlte die Höhe des Ge- häuses. Diese beträgt ohne Fuß genau 160,0 Zentimeter.

Für aktuelle Korrekturen zu den letzten Ausgaben besuchen Sie bitte auch unsere neue Internetseite ‚www.klangundton.de‘.

Voxativ GmbH, Adalbertsraße 5-6 GSG-Hof Haus 3, 10999 Berlin Telefon: 0 30/20 29 14 84 E-Mail: info@voxativ.com Internet: www.voxativ.de

KLANG+TON

10

Designwettbewerb

Die Gewinner Designwettbewerb

KLANG+TON 10 Designwettbewerb Die Gewinner Designwettbewerb S ie haben entschieden! In zwei Haupt- und drei

S ie haben entschieden! In zwei Haupt- und drei Nebenkategorien haben Sie für Ihre Favoriten des KLANG+TON De- signwettbewerbs abgestimmt. Hier sind die Sieger der fünf Kategorien.

Kategorie A: Beste Kompaktbox

Sieger der fünf Kategorien. Kategorie A: Beste Kompaktbox Alexander Reuls aufwendig strömungsoptimierter, Excel-

Alexander Reuls aufwendig strömungsoptimierter, Excel- bestückter Lautsprecher konn- te das Rennen um die beste Kompakte für sich gewinnen

Unter allen Einsendungen verlosten wir zudem ein Pärchen Visaton B200 und fünf Mal das „Handbuch der Lautspre- chertechnik“, ebenfalls von Visaton. Di- ese gehen an:

chertechnik“, ebenfalls von Visaton. Di- ese gehen an: Visaton B200 · Alexander Kiehl, Paderborn Kategorie B:

Visaton B200

· Alexander Kiehl, Paderborn

Kategorie B: Beste Standbox

Den Titel „beste Standbox“ verliehen Sie dem Massiv-Ahorn-Projekt von Johann Huber aus der Schweiz

dem Massiv-Ahorn-Projekt von Johann Huber aus der Schweiz Beide erhalten je einen Mivoc XAW 310 HC

Beide erhalten je einen Mivoc XAW 310 HC im Wert von je 125 Euro.

erhalten je einen Mivoc XAW 310 HC im Wert von je 125 Euro. Kategorie C: Beste

Kategorie C: Beste Detaillösung

im Wert von je 125 Euro. Kategorie C: Beste Detaillösung „Handbuch der Lautsprechertechnik“ Die cleveren,

„Handbuch der Lautsprechertechnik“

Die cleveren,

rundumstrah-

lenden Hochtöner von Jan-Willem Obbink wählten Sie zur „besten Detaillösung“

· · · · w
·
·
·
·
w

· Alexander Pfirrmann, Leer

· Eric Nölle, Wuppertal

· Bastian Rauch, Eibelstadt

· Bert Hensler, Waltrop

· · Frank Hirsch, Pfinztal-Berghausen

Wir gratulieren allen Gewinnern aufs

Herzlichste. H Darüber hinaus danken wir

Ihnen I für die rege Teilnahme, insbeson-

Kategorie D: Beste Ausführung

Den Preis für die „beste Ausführung“ darf Helfried Karner aus Österreich für seine aufwendig gefertigten Standlautsprecher in Empfang nehmen

dere d für die überraschend zahlreichen

von der Damenwelt. Of-

empfanden Sie, verehrte

fensichtlich f

Zuschriften Z

Leserinnen, L den Designwettbewerb als

willkommene Oase in einem Meer von

Technik. T

Ihr KLANG+TON-Team

Kategorie E: Bestes Konzept

Im wahrsten Sinne ins Herz geschlossen ha- ben Sie C. Patzers Herzlautsprecher:

Ihr „bestes Konzept“

Sie C. Patzers Herzlautsprecher: Ihr „bestes Konzept“ Die drei Gewinner der Nebenkategorien erhalten je- weils
Sie C. Patzers Herzlautsprecher: Ihr „bestes Konzept“ Die drei Gewinner der Nebenkategorien erhalten je- weils

Die drei Gewinner der Nebenkategorien erhalten je- weils einen Mivoc AW 3000 im Wert von je 49 Euro.

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Größe (BxHxT) 100 x 226 x 69 mm - Ausführungen der Front: Echtes Aluminium in Silber

Echtes Aluminium in Silber oder Schwarz eloxiert

der Front: Echtes Aluminium in Silber oder Schwarz eloxiert XAW 110 HC 35,- € NEW -
der Front: Echtes Aluminium in Silber oder Schwarz eloxiert XAW 110 HC 35,- € NEW -

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WM 8

45,- €

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KFT 130 M

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- Grösse (B x H x T) 98 x 135 x 44 mm Bauvorschlag: K+T 5/08

Grösse (B x H x T) 98 x 135 x 44 mm Bauvorschlag: K+T 5/08 MPA

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5/08 MPA PA 2.1 Aktiv Sub-/Sat Systembausatz 229,- €/Set - 1x 12” (30 cm) PA Subwoofer

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und Bauanleitung - Der Bausatz beinhaltet kein Holz NEW AW 3000 49,- € - 12” Subwoofer-Chassis

AW 3000

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- Xmax +/- 6,3 mm Bauvorschläge: K+T 4/06 + 6/06 AW 2000 35,- € - 8“

AW 2000

35,- €

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und 10”-Woofer AM 120 129,- € - Aktivmodul 120 Watt - einstellbare aktive Frequenzweiche 40-180 Hz

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einstellbare aktive Frequenzweiche 40-180 Hz

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High-Level Eingang- / Ausgang

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AWM 104

MHE 380

AWM 124

XAW 110HC

WM 8

KFT 130 M

AW 3000

AW 2000

 

Impedanz

4 Ohm

8/4 Ohm

4 Ohm

8 Ohm

8 Ohm

8 Ohm

4 Ohm

4 Ohm

X max

+/- 1,5 mm

+/- 9 mm

+/- 3 mm

+/- 4,5 mm

-

+/- 6,4 mm

+/- 6,5 mm

 
    Fs +/- 9 mm 37 Hz 91 Hz 30 Hz 54 Hz 45 Hz
 

Fs

+/- 9 mm 37 Hz

91

Hz

30 Hz

54

Hz

45

Hz

1.100 Hz

27 Hz

30

Hz

 
  Qms 7,40 6,60 7,50 4,90 6,20   - 4,10 4,10

Qms

7,40

6,60

7,50

4,90

6,20

 

-

4,10

4,10

Qes 0,27 0,52 0,26 0,36 0,33 - 0,33 0,32
Qes 0,27 0,52 0,26 0,36 0,33 - 0,33 0,32
Qes 0,27 0,52 0,26 0,36 0,33 - 0,33 0,32
Qes 0,27 0,52 0,26 0,36 0,33 - 0,33 0,32

Qes

0,27

0,52

0,26

0,36

0,33

-

0,33

0,32

 

Qts

0,26

0,48

0,25

0,34

0,31

-

0,31

0,29

Vas

37,0 l

1,1 l

68,0 l

4,9 l

39

l

-

97,0 l

37,0 l

 

SPL

88,1 dB

90

dB

90,5 dB

86

dB

93

dB

93

dB

89,6 dB

88

dB

R.M.S.

200

W

100

W

220

W

60

W

120

W

20

W

180

W

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KLANG+TON

12

Messtechnik

Analyse des Visaton BG20 mit Klippel & Co.

Laserbefragung

Dass der BG20 von Visaton unser erklärter Freund ist, müssen wir, glaube ich, nicht mehr beweisen: Der äußerst preiswerte Breitbänder ist dank CT 230 und 235 nicht nur in der Redaktion heute schon der Klassiker von morgen. Die Chance, ihn mittels der sünd- haft teuren Messtechnik von Fink Audio Consulting so tief- gehend wie nie zuvor in der KLANG+TON zu untersuchen, wollten wir uns deshalb keineswegs entgehen lassen

K arl-Heinz arl-Heinz Fink Fink dürfte dürfte treuen treuen Le- Le- sern ein Begriff sein.
K arl-Heinz
arl-Heinz
Fink
Fink
dürfte
dürfte
treuen
treuen
Le-
Le-
sern ein Begriff sein. Er eröffnete
sern ein Begriff sein. Er eröffnete

unter anderem zusammen mit dem ver- storbenen K+T-Chefredakteur Heinz Schmitt 1983 den Laden „Klein aber Fein“ in Duisburg. Über das Geschäft- liche hinaus verband beide zudem eine enge Freundschaft. Inzwischen betreibt Karl-Heinz Fink seit vielen Jahren sein eigenes Consulting-Unternehmen in Essen, das für zahlreiche namhafte Her- steller des Audio-Sektors Geräte ent- wickelt und verbessert. Seine quasi in die Wiege gelegte Verbundenheit zur KLANG+TON brachte uns nun wieder zusammen. Deshalb haben wir die ein- malige Möglichkeit, Chassis in Zukunft wesentlich umfassender zu analysieren, als es uns mit der im Vergleich simplen Messtechnik bis dato möglich war. Als Testkandidat bemühten wir einen alten (und neuen) Bekannten: den BG20 von Visaton.

Der BG20

Auch den konnte man in den letzten Jah- ren der K+T nur schwer verpassen. Cheap Trick legte den Grundstein zur hausinter- nen Beliebtheit des 20-cm-Breitbänders. Dabei ist die Konstruktion simpel: eine Papiermembran mit kleinem Schwirrko- nus (engl. Wizzer), eingefasst von einer gefalteten Gewebesicke im Stahlblech- korb mit Ferritantrieb. Eigentlich un- spektakulär, für Ausgabe 3/2007 aber die perfekte Tiefmitteltonbestückung für ei- nen Cheap Trick Marke „Klassiker“. Und das wurde der Treiber dank seiner extrem dynamischen, lockeren und prägnanten Spielweise dann auch prompt.

Alt vs. Neu

Bei der Erfassung der Messdaten von zwei Probeexemplaren fiel uns auf, dass es zwischen den Probanden sowohl klei- ne optische, als auch technische Unter-

schiede gab. Das frisch ausgepackte und noch mit dem später entfernten Wizzer ausgestattete Chassis hatte

schiede gab. Das frisch ausgepackte und noch mit dem später entfernten Wizzer ausgestattete Chassis hatte eine gräu- lichere, minimal anders geprägte Mem- bran und eine steiler gefaltete Sicke. Beides stellte sich später als Segen heraus, machte uns für den Moment jedoch stutzig. Die Nachfrage bei Visaton-Tech- nikguru Friedemann Hausdorf brachte die Erkenntnis, dass es mit der dank EU notwendigen „Umstellung auf RoHS“ zu diesen kleinen baulichen Änderungen gekommen ist. Da diese, wie wir später sehen werden, aber ausschließlich positiv Einfluss auf das Chassis nehmen und für die TSP keine Änderung bedeuten, be- durfte es keiner Bekanntmachung.

Laserinterferometer

Ein kompliziertes Wort, das zu Deutsch schlicht ein Gerät zur optischen Ab- standsmessung beschreibt. Diese findet in einer aufwendigen Apparatur statt und ist ein höchst interessantes Mittel

zur Untersuchung, was mit der Membran eines Lautsprecherchassis im Betrieb ge- nau passiert. Um dies zu ermitteln, wird das Chassis in eine Vorrichtung gespannt und mit einem Verstärker verbunden. Eine Kamera schickt das Bild des zu untersuchenden Objekts zur System- software auf dem angeschlossenen PC. Dort wird festgelegt, welche Bereiche des Chassis wie untersucht werden sol- len. Die eigentliche Messung findet mit einem Laserstrahl statt. Während der Verstärker kurze Sweeps auf das Chassis gibt, ermittelt der Laser die exakte Mem- branposition an zahlreichen Stellen. Das Messergebnis wird anschließend auf dem Computer dargestellt. Letzteres verläuft äußerst anschaulich, denn die ermittelten Bewegungen werden dreidimensional animiert. Da wir Ihnen im Heft leider nur statische Bilder zeigen können haben wir ein paar kurze Videos vorbereitet, die Sie auf unserer neuen Webseite (www. klangundton.de) betrachten können.

Laserinterferometer-Messungen

Die Messungen bei knapp 500 Hz – hier zeigt der Frequenzgang des BG20 einen Einbruch – fördern zu Tage, dass sich die Sicke (rot) und die Membran (grün) gegenläufig be- wegen. Das führt zu einer Auslöschung und damit zu genanntem Einbruch

Die Analyse des neuen Treibers zeigt, dass das Problem nach wie vor vorhan- den, aber deutlich schwächer und vor allem regelmäßiger ausgeprägt ist. Daher verschwindet die Auslöschung beim neu- eren BG20 in der Frequenzgangmessung

Absolut normal für ein Chassis ist das „Aufbre- chen“ der Membran. Dieses findet oberhalb einer bestimmten Frequenz statt und steht für das Ende der kolbenförmigen Bewegung des Konus. Bei 2300 Hz ist sehr schön zu sehen, wie der innere und der äußere Bereich der Membran gegenläufig schwingen

Die Membran des BG20 zeigt auch bei hohen Frequenzen ein sehr gutmütiges Verhalten. Bei 7,5 kHz ist sehr schön zu erkennen, wie sich die Bewegungen der Schwingspule wellenförmig über die Membranoberfläche ausbreiten

sehr schön zu erkennen, wie sich die Bewegungen der Schwingspule wellenförmig über die Membranoberfläche ausbreiten
sehr schön zu erkennen, wie sich die Bewegungen der Schwingspule wellenförmig über die Membranoberfläche ausbreiten
sehr schön zu erkennen, wie sich die Bewegungen der Schwingspule wellenförmig über die Membranoberfläche ausbreiten
sehr schön zu erkennen, wie sich die Bewegungen der Schwingspule wellenförmig über die Membranoberfläche ausbreiten
sehr schön zu erkennen, wie sich die Bewegungen der Schwingspule wellenförmig über die Membranoberfläche ausbreiten
sehr schön zu erkennen, wie sich die Bewegungen der Schwingspule wellenförmig über die Membranoberfläche ausbreiten

KLANG+TON

14

Messtechnik

Akustische Messungen

KLANG+TON 14 Messtechnik Akustische Messungen Im direkten Vergleich zwischen der alten und der neuen Version des

Im direkten Vergleich zwischen der alten und der neuen Version des Chassis ist sehr schön zu erkennen, dass der Einbruch um 500 Hz beim neuen Exemplar (blau) komplett verschwunden ist. Zudem ist der Frequenzgang oberhalb von 2 kHz linearer

ist. Zudem ist der Frequenzgang oberhalb von 2 kHz linearer Die Klirrmessung des alten Chassis mit

Die Klirrmessung des alten Chassis mit 6 V, was 4,5 W entspricht, zeigt, dass der Frequenz- gangeinbuch des alten Exemplars von einer deutlichen K3-Klirrspitze begleitet wird

Exemplars von einer deutlichen K3-Klirrspitze begleitet wird Die ist beim neuen Exemplar nämlich ver- schwunden. Im

Die ist beim neuen Exemplar nämlich ver- schwunden. Im Übrigen sind die Klirrwerte beider Chassis absolut in Ordnung, schließ- lich geht der Durchschnittspegel bei dieser Leistung schon Richtung 100 dB

Klippel

Das „Klippel“ ist inzwischen zum festste- henden Begriff unter Lautsprecherent- wicklern geworden. Auch hier wird mit Laser abgetastet, allerdings ist das Ziel ein anderes. Mit dem Klippel-System las- sen sich nicht nur die TSP berührungslos ermitteln, es ermöglicht eine ganze Reihe an dynamischen Messungen, die über die klassische, statische Analyse eines Chas- sis hinausgehen. So lässt sich in wenigen Schritten herausfinden, wie sich die Pa- rameter eines Chassis im Betrieb verhal- ten. Das ermöglicht Rückschlüsse auf die Eigenschaften des Chassis und zeigt Wege auf, wie es unter Umständen noch verbessert werden kann. Genaueres kön- nen Sie in der Analyse der Messungen am BG20 nachlesen.

Akustische Messungen

Selbstverständlich haben wir im schall- toten Raum von Fink Audio-Consulting auch einige akustische Messungen ge- macht. Auch diese erfolgten mit einem Klippel-System, allerdings in bekanntem Aufbau mit Schallwand und Mikrofon. Hier ging es um Frequenzgang und Klirr im Vergleich zwischen der alten und der neueren Version des BG 20. Diese decken sich mit den weitere Untersuchungen, so dass sich ein stimmiges Bild für die im Folgenden erläuterte Gesamtanalyse des Treibers ergibt.

Ergebnisse

Spätestens nach der RoHS-bedingten Änderung des Treibers, aber auch schon im Urzustand, ist der BG20 ein gutes Chassis mit einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Er zeigt mit seiner Breitbandigkeit und dem geringen Klirr sehr gutmütige Qualitäten in der akustischen Messung. Die Vermessung der Membran stößt ins selbe Horn: die Sickenresonanz bei 500 Hz ist Vergan- genheit, zudem bricht die Membran sehr gutmütig und gleichförmig auf. Das steht für Resonanzarmut und schnelles Aus- schwingen im oberen Frequenzbereich. Interessant wird es bei der Klippel-Ana- lyse. Hier sind im Endeffekt drei Daten interessant: die Härte der Aufhängung (Cms), die Antriebskraft (BL) und die Resonanzfrequenz (fs). Diese Eckdaten stellen die Parameter des Masse-Feder- Systems Lautsprecher dar. Die Resonanz-

frequenz steht für die Masse, die Härte der Aufhängung stellt die Federkonstante

dar. Die Antriebskraft ist der Faktor, der das Masse-Feder-System zum Schwingen bringt.

Die Antriebskraft BL über Auslenkung

ist bei beiden analysierten Treibern in Ordnung, wenn auch bei beiden mit ei- ner leichten Abweichung von der Mit- tellage gesegnet. Woher diese stammt, bedarf einer genaueren Analyse, aber es dürfte sich wohl um kleinere Produkti- onsschwankungen oder „Lagerschäden“ handeln, die auch bei teuren Lautspre-

cherchassis durchaus möglich sind. Die Steifigkeit der Aufhängung Cms ist bei beiden Mustern etwas problematisch.

Das alte Muster wird richtigerweise bei

höheren Auslenkungen steifer, um die kurze Schwingspule unter Kontrolle zu halten. Beim neuen Muster ändert sich

die Steifigkeit nur wenig über die Auslen- kung und ist daher nicht progressiv ge-

nug, was die Gefahr der unkontrollierten

Auslenkung bei hoher Leistung erhöht. Abhilfe würde eine kleinere und damit progressiver ausgelegte Zentrierspin- ne schaffen. Zudem wäre eine längere Schwingspule mit leichterem Draht (CCAW statt Kupfer) sinnvoll, die im Verbund mit einem kräftigeren Magnet- system und einem Polkern mit T-Schnitt

in einem verbesserten Antriebssystem re- sultieren würde. Wer einfach nur bessere Parameter für ein 50-60-l-Bassreflex- gehäuse haben möchte, kann mit einem aufgeklebten Zusatzmagneten (90–100

mm Durchmesser) auf ein BL von etwa 6.75 aufsteigen.

Dass der BG20 es unabhängig vom Preis

auch so einfach kann und immer wieder

aufs Neue begeistert, hat er schon oft be-

wiesen. Dass es bei einem so preiswerten

Chassis Raum für Verbesserungen gibt,

war allerdings ebenso klar, denn eine so

tiefgehende Analyse und die daraus re- sultierenden Verbesserungsvorschläge

sind für den Hersteller schlicht und er-

greifend nicht finanzierbar. Wir werden

uns unseren „Liebling“ nun mal unter

den Arm klemmen und uns mit Visaton

wer weiß, vielleicht

zusammensetzen

wird ja ein BG20 MkII K+T-Edition draus.

Christian Gather

Klippel-Messungen

Klippel-Messungen Die Analyse der Antriebskraft über Auslen- kung zeigt, dass beide Chassis leicht asymme- trisch sind,

Die Analyse der Antriebskraft über Auslen- kung zeigt, dass beide Chassis leicht asymme- trisch sind, was durchaus nicht ungewöhnlich ist und zum Beispiel durch längere Lagerung entsteht. Das Absinken der Kraft mit zuneh- mender Auslenkung ist ebenso typisch. Es hängt stark von der Antriebsgeometrie ab und kann mit entsprechendem Aufwand in Grenzen linearisiert werden

mit entsprechendem Aufwand in Grenzen linearisiert werden Auch die Aufhängungsnachgiebigkeit Cms ändert sich mit

Auch die Aufhängungsnachgiebigkeit Cms ändert sich mit Auslenkung. Das ist auch anschaulich klar, denn mit zunehmender Aussteuerung werden Sicke und Zentrierspin- ne weiter gedehnt und damit unnachgiebiger. Hier ist eine Glockenform der Kurve, die einer progressiven Aufhängung entspricht, anzustreben, um die Membran bei starken Auslenkungen mechanisch unter Kontrolle zu halten

starken Auslenkungen mechanisch unter Kontrolle zu halten Ebenfalls interessant: die Änderung der Reso- nanzfrequenz

Ebenfalls interessant: die Änderung der Reso- nanzfrequenz im Betrieb durch die Änderung der Federkonstante. Das nimmt bei starken Auslenkungen natürlich Einfluss auf die Ge- häuseabstimmung und steht im Endeffekt für zusätzliche Verzerrungen

und steht im Endeffekt für zusätzliche Verzerrungen Die Messung des DC-Offset zeigt, ob sich die Membran

Die Messung des DC-Offset zeigt, ob sich die Membran bei starker Auslenkung durch tiefe Sinustöne noch sauber um die Mittellage be- wegt. Bei hohen Spannungen zeigt der BG20 durch die recht weiche Aufhängung hier eine deutliche Abweichung, die Membran „springt“ aus der Mittellage

der BG20 durch die recht weiche Aufhängung hier eine deutliche Abweichung, die Membran „springt“ aus der

KLANG+TON

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Bausatztest

Highendige Akitvelektronik von Ground Sound im Beispielaufbau

Musik aktiv erleben Von einer Aktivbox träumen viele Selbstbauer. Spit- zenklang nach Wunsch, keine Verluste
Musik
aktiv
erleben
Von einer Aktivbox träumen viele Selbstbauer. Spit-
zenklang nach Wunsch, keine Verluste durch passive
Frequenzweichen, jeder Zweig einen eigenen Amp.
Dieser Traum kann durchaus in Erfüllung gehen, und
das mit unerreichter Flexibilität. Die demonstrieren
wir an einem Beispielprojekt des dänischen Elektro-
nikherstellers Ground Sound

Chassistest:

• Peerless XXLS AL 10

• Peerless HDS Exclusive 180 K+T 6/2005

• Vifa XT25BG06-04

E inige Hörtest-Besucher werden Ground-Sound-Vordenker Robert

Sörensen bereits kennen, besuchte er im letzten Jahr doch eine der Sessions und demonstrierte die Fähigkeiten seiner Elektronik. Die ist in Deutschland übri- gens beim Lautsprechershop Strassacker zu bekommen (www.lautsprechershop. de), der für den deutschsprachigen Raum die erste Anlaufstelle ist. Detailfragen zum vorliegenden Projekt können aller- dings direkt an Ground Sound (www. groundsound.com) gehen, sollten aber auf Englisch formuliert sein.

Konzept

Ground Sound steht für Aktivelektronik in Modulbauweise. Neben einer digi- talen Aktivweiche stehen diverse Strom- versorgungen und Verstärkermodule zur Verfügung, die vielfältig kombiniert werden können. Natürlich gibt es auch fertige Zusammenstellungen wie den in diesem Projekt zum Einsatz kommenden ‚Coolback II 600‘. Der besteht aus je ei- ner Dreiweg-Aktivweiche pro Seite, drei Verstärkermodulen mit einmal 100 und zweimal 200 Watt Sinus an 8 Ohm und der entsprechenden Stromversorgung. Diese sitzen auf einer gemeinsamen, massiven und bestens verarbeiteten Alu- miniumplatte, die als Kühlkörper dient (daher auch Coolback). Alternativ ist dieselbe Elektronik auch in externen Ge- häusen zu haben, der Einbau in die Box ist keine Pflicht. Das Modul ist im Üb- rigen luftdicht und benötigt kein eigenes Abteil. Mit dieser Verstärkerkombination lässt sich jede herkömmliche Dreiweg-Box aktivieren. Die extreme Flexibilität der aktiven Frequenzweiche erlaubt dabei die Anpassung an jedes denkbare Konzept.

Bestückung

In der XT612, die wir als Beispielprojekt für die Demonstration der Leistungsfä- higkeit der edlen Aktivelektronik heran- ziehen, kommen Chassis von Vifa und Peerless zum Einsatz. DerVifa-Ringstrah- ler ist bereits legendär und schon öfters in der K+T aufgetaucht. Er steht dank der speziellen Membrangeometrie mit „fest- geheftetem“ Zentrum und Schwingspu- le auf halbem Radius der Membran für perfekte Messwerte und eine dynamische Musikwiedergabe. Auch den Peerless- Mitteltöner hatten wir schon zwischen. Er markiert die absolute Spitze des Pro- gramms und hebt sich durch den grau

Schön gemacht: MDF-Gehäuse plus massiver Küchenarbeitsplatte gibt viel Stabilität und gute Optik

lackierten, runden Korb und das Phase- plug von seinen preiswerteren Kollegen ab. Seine Messwerte sind ebenfalls ta- dellos, die Nomex-Membran hat zudem schon häufiger bewiesen, dass sie richtig gut klingen kann. Bleibt noch der Bass. Bevor Peerless die XLS-Serie aus der Taufe gehoben hat, war die Gattung Tief- töner mit Riesensicke, Monsterhub und supertiefem Bass aus Minigehäusen nur aus der Car-HiFi-Szene bekannt. Inzwi- schen liegt bereits die zweite Generation vor, für die Peerless das XLS-Programm weiter auffächerte und mit dem XXLS 10 eine zivilere Version für normale Volu- mina herausbrachte. Die Nomex-Varian- te wird inzwischen von einem XXLS mit Alu-Membran ergänzt, der als 4-Öhmer in der XT612 zum Einsatz kommt. Die Bestückung ist mit Sorgfalt gewählt, allerdings markiert sie auch den kleinsten gemeinsamen Nenner des Sinnvollen. Denn wenn schon aktiv, dann sollte sich der Anspruch natürlich auch in der Qua- lität der Chassis widerspiegeln. Unsere Empfehlung lautet daher, sich für ein solches Projekt – vorausgesetzt die zu aktivierende Box gibt es nicht schon – bei den einschlägigen Top-Marken nach entsprechendem Material umzusehen. Ihre Wünsche werden nur durch Ihren Geldbeutel gebremst, denn die Elektro- nik „frisst“ alles. Hier alle Daten jeder Komponente aufzuzählen, würde klar den Rahmen sprengen, hierfür empfehle ich den Blick auf www.lautsprechershop. de, wo es alle technischen Daten gibt.

Gehäuse

Sofern das Gehäuse es ermöglicht, kann der „Coolback“ wie in diesem Fall einge- baut werden. Ein separates Abteil ist wie gesagt nicht nötig. Mehr Optionen hält man sich allerdings offen, wenn man auf ein externes Gehäuse setzt. Dies kann mit jeder Box verwendet werden; der einmal eingebaute Coolback muss dafür erst wieder raus. Im vorliegenden Fall besteht das Gehäu- se hauptsächlich aus 22 mm starkem MDF, auf der Front begleitet von mas- siver Küchenarbeitsplatte in 26 mm Stär- ke. Der Mitteltöner sitzt zusammen mit dem Tweeter in einem eigenen Abteil,

Bausatztest

17

mit dem Tweeter in einem eigenen Abteil, Bausatztest 17 der Bass darf über den Rest des

der Bass darf über den Rest des trapez- förmigen Gehäuses verfügen. Die Bass- reflexkonstruktion ist über einen langen Kanal mit der Außenwelt verbunden, der im Boden der Box mündet. Er macht die ebenfalls aus Küchenarbeitsplatte ange- fertigten Füße nötig, die den Platz zum Boden halten und damit definiert in die Bassabstimmung eingreifen. Abgerun- dete Kanten und die sich nach oben ver- jüngende Front halten die Kanteneffekte für überschaubar, nur der Hochtöner hat bei 3 kHz eine Rest-Delle, die erst unter Winkel verschwindet.

Frequenzweiche

gibt es natürlich keine, zumindest nicht passiv. Aktiv ist so ziemlich alles realisier- bar, was man sich an Möglichkeiten zur Beeinflussung des Frequenzgangs vor- stellen kann. Wo das innerhalb kürzester Zeit hinführen kann, demonstrieren die folgenden Messungen der XT612. Zuerst einmal die Frequenzgänge der drei Chas- sis ohne Weiche.

((textdiagramm chassis ohne filter))
((textdiagramm chassis ohne filter))

Der Hochtöner ist rot, der Mitteltöner lila und der Tieftöner blau dargestellt. Die Bassperformance von Letzterem ist nicht repräsentativ, da diese Frequenzgän- ge im Freifeld gemessen wurden. Nicht

KLANG+TON

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Bausatztest

zuletzt durch die Anordnung auf der Schallwand empfiehlt sich der Tieftöner für eine Trennung unter 300 Hz, die der hoch belastbare Mitteltöner problemlos mitträgt. Oben ist der Spielraum groß, die Trennung an vielen Stellen möglich. Wie man nun vorgeht, hängt von den Vorlieben ab. Auch dem Spielkind sind hier wenig Grenzen gesetzt. Zum Beispiel können als erster Schritt die Frequenz- gänge der einzelnen Chassis mit unzäh- ligen parametrischen Equalizern, die pro Kanal zur Verfügung stehen, linearisiert werden. Andererseits kann auch erst die Trennung mit Filterflanken beliebiger Machart (Butterworth, Bessel, Linkwitz Riley von 6 bis 48 dB/Okt.) erfolgen, anschließend werden mit den EQs nur noch die „Reste“ eingesammelt. Die für jeden Benutzer beste Vorgehensweise kristallisiert sich während des Umgangs schnell heraus, letztendlich führen aber alle Wege zum Ziel. Nach einer halben Stunde sieht so was dann so aus.

Ziel. Nach einer halben Stunde sieht so was dann so aus. Hier ist die Auslöschung perfekt,

Hier ist die Auslöschung perfekt, was wiederum bedeutet, dass die Phasen bei korrekter Polung auf Punkt und Kom- ma genau sind. Eine ebenso komforta- ble Sache ist das Abspeichern von Wei- chenentwürfen. Egal ob während der Entwicklung oder nur für unterschied- liche Tagesformen lassen sich beliebig viele Setups auf dem Rechner speichern und innerhalb von Sekunden in die Box laden. Selbst die gleichzeitige Verbindung mit beiden Lautsprechern ist möglich, so kann vom Sofa aus die Stimmung inner- halb von 30 Sekunden von Pop-frisch auf Rock-fetzig oder Klassik-sanft gewech- selt werden. Der Benutzer hat alle Mög- lichkeiten in der Hand, kann sich jeden Tag ein neues Setup basteln und jederzeit eine Kleinigkeit ändern. So flexibel und vielseitig ist sonst kaum ein System. Das, zusammen mit der Tatsache, dass ein

Das „Coolback“ ist zum Einbau in zu aktivierende Lautsprecher, die den entsprechenden Platz bereitstellen, gedacht

((textdiagramm zweige summe)) Dieses Setup besteht hauptsächlich aus Filterung fast ohne Equalizing, nur die
((textdiagramm zweige summe))
Dieses Setup besteht hauptsächlich aus
Filterung fast ohne Equalizing, nur die
Membranresonanzen des Mitteltöners
und das „Loch“ des Hochtöners
wurde korrigiert. Letzteren EQ
nahmen wir aber wieder raus,
da er unter Winkel gemessen ein
schlechtes Resultat mit sich bringt.
Solche Sachen sind aber eben be-
quem vom Sessel aus per Laptop
zu bewerkstelligen, denn die ge-
samte Steuerung der Frequenzwei-
che findet per USB-Verbindung
vom PC aus statt.
Beide lassen sich selbstverständ-
lich auch mit einem Delay verse-
hen, was die Chassis virtuell nach
hinten rückt und eine perfekte
Phasenebene bilden kann. Wie das
aussieht, zeigt die probeweise Ver-
polung des Mitteltöners.
zeigt die probeweise Ver- polung des Mitteltöners. Die Trägerplatte des Moduls dient gleichzeit als

Die Trägerplatte des Moduls dient gleichzeit als Kühlkörper für die eingebauten Endstufen

Die Steuerung der Weiche

Die Steuerung der Weiche Die Software von Ground Sound bietet umfassende Möglichkeiten zum Mes- sen und

Die Software von Ground Sound bietet umfassende Möglichkeiten zum Mes- sen und Entwickeln der Frequenzweiche. Da in unserem Fall Messdaten vorlagen, reichte deren Import in das Programm

Das Programm frisst alle gängigen Datenformate und kommt perfekt mit einer als Textdatei ex- portieren CLIO-Messung zurecht. Diese wird in Frequenzgang und Phase dargestellt

Nach dem Import werden die Daten jedes ein- zelnen Chassis separat gespeichert. Sie werden anschließend im „X-Over“ (Crossover)-Fenster in den jeweiligen Filterzweig geladen

Dort werden die einzel- nen Zweige dann einmal solo, einmal in Summe mit den anderen Chassis dargestellt. Einfache Änderungen wie Pegel, Delay und Polarität können schnell „von außen“ vorge- nommen werden

Klickt man sich in einen Zweig, wird ein Logikdi- agramm der einzelnen Filterblöcke angezeigt. Diese können jeweils zu- und weggeschaltet, beliebig hinzugefügt und gelöscht werden. Die Änderungen werden unmittelbar in den Diagrammen angezeigt. Mit dem Klick auf ‚Program Device‘ wird die aktuelle Konfiguation in den Ver- stärker geschickt

Lautsprecherentwicklung, Produktion und Distributiondie aktuelle Konfiguation in den Ver- stärker geschickt Klangwiedergabe faszinierend nahe am Orginal Die Besondere

Klangwiedergabe faszinierend nahe am Orginal

Distribution Klangwiedergabe faszinierend nahe am Orginal Die Besondere Exklusiver Musikgenuss mit Chassis von
Distribution Klangwiedergabe faszinierend nahe am Orginal Die Besondere Exklusiver Musikgenuss mit Chassis von

Die Besondere

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Die Größte Nach der erfolgreichen Präsentation auf der letz- ten Selbstbaumesse kann die Tryptichon nun
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KLANG+TON

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Bausatztest

Ground Sound XT-612 Frequenzgang für 0/15/30/45 Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m Klirrfaktor K2/K3 für
Ground Sound XT-612
Frequenzgang für 0/15/30/45
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m

Technische Daten

Chassishersteller:

Peerless, Vifa

Vertrieb:

ASE, Balingen

Konstruktion:

Kurt Hansen & Ground Sound

Chassisparameter K+T-Messung Funktionsprinzip:

Dreiweg, bassreflex, voll aktiv

Bestückung:

1 x Peerless XXLS AL 10 1 x Peerless HDS Exclusive 6,5“ 1 x Vifa XT25BG06-04

Nennimpedanz:

entfällt, da aktiv

Kennschalldruckp. 2,83 V/1 m: entfällt, da aktiv

Abmessungen (BxHxT):

45,0 x 102,0 x ,0 cm

Kosten pro Box: ca. 2.200 Euro inkl. Verstärker

x ,0 cm Kosten pro Box: ca. 2.200 Euro inkl. Verstärker Zerfallspektrum (Wasserfall) Modul drei Verstärkerkanäle
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Zerfallspektrum (Wasserfall)

Modul drei Verstärkerkanäle enthält, re- lativiert auch den Preis der ganzen Ange- legenheit. Vollaktiv ist eben kein billiges Vergnügen, dafür aber richtig gut.

Messwerte

Die Messwerte des Projekts sind im Grunde Schall und Rauch, richten sich nach den Chassis, der Box und der entwickelten Weichenschal- tung. Der Vollständigkeit halber haben wir unser Setup der XT612 aber trotzdem gemessen, um zu zeigen, dass es sich um eine fle- xible und voll funktionsfähige Entwicklung handelt. In der Frequenzgangmessung sieht man nochmal sehr schön das 3-k-Loch bei 0 Grad, welches unter Winkeln ver- schwindet. Klirr ist natur- gemäß gering, nicht zuletzt durch die Abwesenheit von Frequenzweichenbauteilen. Das Ausschwingverhalten ist sauber, eine Impedanzmessung wegen der aktiven Natur des Projekts nicht verfügbar. Die Verstärker machen sich durch keinerlei Nebengeräusche ne- gativ bemerkbar, die Leistungsreserven pro Box sind über jeden Zweifel erhaben. Bis zu 400 Watt Sinusleistung sind an 8 Ohm von Ground Sound verfügbar, hier darf jeder selber wählen.

Klang

Auch über den Klang zu reden, ist im Grunde müßig, denn er hängt letztend- lich nur von der gewählten Bestückung ab. Den Rest darf jeder nach Belieben selber bauen. Was diese Kombination angeht, fächert sie nach etwas Feinschliff im Hörraum ein sanftes, relaxtes und zurückhaltendes Klangbild auf. Der Bass benötigt ein paar dB Zurückhaltung ge- genüber der Freifeldmessung, auch den Präsenzbereich gestalte ich noch etwas

auch den Präsenzbereich gestalte ich noch etwas Bereits ein Klassiker: der stets mit hervorragenden

Bereits ein Klassiker: der stets mit hervorragenden Messwerten glänzende Ringstrahler von Vifa, den es in zahlreichen Varianten zu kaufen gibt

Tieftonmonster: der XXAW mit Alumembran bietet Bass satt, nimmt sich dafür aber auch das passende
Tieftonmonster: der XXAW mit Alumembran
bietet Bass satt, nimmt sich dafür aber auch
das passende Volumen

Aufbauanleitung

Eine Aufbaubeschreibung haben wir uns an dieser Stelle gespart, da das Projekt lediglich als Beispielaufbau dient. Alle Details zur Box inklusive einer bebilderten Beschreibung vom Bau gibt es im Internet unter

http://www.groundsound.com/XT612.html

Bausatzttest

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freundlicher. Dann passt‘s perfekt. Din- ge wie Neutralität liegen in Auge und Maushand des Betrachters, ich mag‘s lie- ber leicht „würzig“ mit mehr Mittelton. Selbst das Herumprobieren macht einen Heidenspaß. Allerdings kann ich mich des Gedankens nicht erwähren, dass die- ser Amp mit anderen Chassis noch mehr könnte. Im Endeffekt ist das ein gutes Zeichen, denn damit qualifiziert er sich für alle Aufgaben unabhängig von der Klasse der Chassis.

Fazit

Das Programm von Ground Sound ist eine klanglich hervorragende und un- erreicht universelle Möglichkeit, seine Lautsprecher in vollem Umfang und mit allen denkbaren Möglichkeiten zu aktivieren. Der Preis relativiert sich bei Betrachtung des Aufwands, die Technik und deren Qualität rechtfertigt die Ko- sten in vollem Umfang. Sie wollten aus Ihrer Box schon immer ein Aktivprojekt mit allen Schikanen machen? Greifen Sie zu!

Christian Gather

Ihrer Box schon immer ein Aktivprojekt mit allen Schikanen machen? Greifen Sie zu! Christian Gather KLANG+TON

KLANG+TON

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Special

Media-PC im Selbstbau

Weichware
Weichware

Im ersten Teil unseres Specials haben wir uns mit der Hardware des Media-PCs – sprich den Komponenten – auseinandergesetzt. Im zweiten Teil geht es um zwei Dinge: Beispielkonfigurationen für Media-PCs und um Software – sprich Betriebssysteme, Programme und Tools. Was man wirklich braucht und was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier

Ohne Betriebssystem auf dem Rech- ner geht nix, so viel ist klar. Allerdings kommt die Gretchenfrage direkt als er- ste: Linux oder Windows? Fans des Pin- guins schwören auf die Vielseitigkeit und die Hardwarenähe des Betriebssystems, Freunde des „Fensters“ werfen die hohe Kompatibilität durch große Verbreitung in die Waagschale. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen. Beide

Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Welches also letztendlich den Zuschlag erhält, hängt von den Anforderungen ab. Nicht zuletzt ist es aber auch eine Frage des Anwenders. Wer bereit ist, sich im übertragenen Sinn mit beiden Armen im PC zu vergraben und an der Software zu basteln, ist durchaus linuxtauglich und mit Windows womöglich unterfordert. Wer andererseits ein einfaches „Drauf-

und-geht“-System sucht, ist mit Win- dows besser beraten. Zwar gibt es so was auch vorkonfiguriert auf Linux-Basis, aber wenn irgendwo etwas zickt oder der PC eine nicht allzu gängige Komponente enthält, kann es schnell kompliziert wer- den. Fällt die Wahl auf Windows, dann ist die Media Center Edition (MCE) die richtige Wahl. Diese setzt auf dem her-

Die Qual der Wahl: sowohl Linux als auch Windows bieten Media-PC-Funktio- nalitäten. Die Wahl bleibt
Die Qual der Wahl: sowohl Linux als
auch Windows bieten Media-PC-Funktio-
nalitäten. Die Wahl bleibt dem Anwender
und seinen Ansprüchen überlassen

kömmlichen Windows auf, bietet aber eine animierte Bedienoberfläche, die zum Beispiel mit der passenden Fernbe- dienung von Microsoft gesteuert werden kann. Das Media Center kommt entwe- der als Spezialversion von Windows XP oder integriert in Windows Vista Ulti- mate und Home Premium. Im Endeffekt sind letztere Versionen natürlich auf dem neuesten Stand und damit empfehlens- wert. Bezahlbar sind beide, mehr Sinn für den einfachen Endanwender macht die Home-Premium-Edition. Wer es lieber umsonst hat und sich mit Linux arrangieren kann, findet sich ei- ner breiten Palette an Distributionen ge- genüber. Für den Media-PC ist die aller Wahrscheinlichkeit nach sinnvollste Va- riante Mythbuntu. Wie der Name andeu- tet, setzt es auf der Ubuntu-Distribution von Linux auf, die auf einfache Installati- on und Bedienbarkeit ausgelegt ist. Die- ser Anspruch wird auch durchaus erfüllt, denn die Installation eines gängigen Li- nux geht in der Regel flott und problem- los vonstatten. Und selbst wenn die Ober- äche von Ubuntu für Windows-User im

ersten Moment ungewohnt ist, so macht die hohe Benutzerfreundlichkeit und das in der Regel sauber laufende System den Umstieg einfach. Nur neueste oder seltene Hardware verweigert durch feh- lende Treiber bzw. allgemeine Unterstüt- zung gegebenenfalls den Dienst. Dann heißt es im Internet suchen und basteln oder warten, bis die Unterstützung da ist. In der Regel werden gängige Komponen- ten aber von Mythbuntu erkannt, so dass auch der Einsatz von Linux quasi un- eingeschränkt empfohlen werden kann. Gerade angesichts der Tatsache, dass es kostenfrei erhältlich ist, bringt eine Testinstallation eines frisch montierten Systems meist innerhalb weniger Tage Klarheit. Zu verlieren hat der Anwender nichts, nur Englischkenntnisse sollten vorhanden sein. Beide Systeme bringen alles, was man von einem Media-PC erwartet, bereits mit: DVD und Blu-ray abspielen, TV gu- cken und aufzeichnen, Musik archivieren und abspielen, Fotosammlungen verwal- ten und zu Diashows verarbeiten. Dem Spaß steht bereits nach der Installation

verarbeiten. Dem Spaß steht bereits nach der Installation Drahtlose Keyboards mit Mausersatz durch Steu- erkreuz oder

Drahtlose Keyboards mit Mausersatz durch Steu- erkreuz oder Touchpad ermöglichen die vollstän- dige Bedienung des Media-PCs vom Sofa aus

Kommentar:

Soundkarten im Umbruch

Special

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D ie aktuelle Entwicklung eines neuen Anschlussstandards hat die Hardware-

Welt gehörig durcheinandergewirbelt. Die Rede ist vom HDMI-Anschluss, der das ak- tuelle „Must-Have“ in Sachen Audio-Video- Verbindung darstellt. Die findet sich inzwi- schen zahlreich an allen Flat-TVs, Playern und Receivern. Da sich auch der PC immer mehr zur Multimedia-Maschine entwickelt hat, findet man auch in diesem Bereich im- mer mehr HDMI-Ausgänge. Allerdings hat der Rechenknecht ein systemimmanentes Problem: die getrennte Erzeugung von Bild und Ton. Ein einfacher HDMI-Ausgang an der Grafikkarte tut‘s also nicht, denn ir- gendwie muss die Soundkarte ja auch noch mitspielen. Dieses Problem trieb äußerst bunte Blüten. Plötzlich gab es Grafikkarten mit Soundchips, der Ton wurde PC-intern per Kabel von der Sound- zur Grafikkarte weitergeleitet oder gar per externem Zu- satzgerät kombiniert. Das Chaos perfekt machten neue HDMI-Standards und die neuen Mehrkanal-Tonformate. Mainboards mit integriertem Grafikchip umgehen di- ese Problematik zwar, allerdings sind bei Leistung und Bild- und Tonqualität oft Ab- striche hinzunehmen. Und einen Media-PC zu betreiben nur weil es geht, machen wohl die Wenigsten. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels. Auzentech hat die erste mit dem aktuellen HDMI-Standard (1.3a) und den neuen Ton- formaten (Dolby TrueHD und DTS-HD) kom- patible Soundkarte auf den Markt gebracht (siehe Bild). Auch sie muss in das System ein- geschleift werden, in dem das Bildsignal der Grafikkarte seinen Weg durch die Sound- karte zum Receiver findet. Diese Eigenschaft wird aber auch in Zukunft kaum umgangen werden können und wollen, schließlich set- zen Enthusiasten auf sorgfältig ausgewähl- te und damit separate Grafik- und Sound- karten. Nichtsdestotrotz stellt die X-fi home theater HD 7.1 von Auzentech den ersten gangbaren Schritt in die richtige Richtung dar: aktuelle Tonformate vom PC ohne Zu- satzhardware, ohne Qualitätseinbußen und ohne Kompromisse. Inzwischen sind auch weitere Karten dieser Machart von ande- ren Größen des Business angekündigt oder frisch verfügbar. Deshalb darf auch der PC wieder ohne Sorgen in die hochauflösende, mehrkanalige Zukunft blicken.

KLANG+TON

24

Special

nichts mehr im Wege, nur Anwender mit speziellen Anforderungen müssen un- ter Umständen Treiber und Programme nachinstallieren. Das macht die Anwen- dung in beiden Fällen simpel.

Kleine Helferlein

Auch was an zusätzlichen Programmen benötigt wird, hängt natürlich vom Be- triebssystem ab. Windows MCE bringt bereits eine breite Palette an Audio- und Videoplayern mit, die mit allen gängigen Formaten kompatibel sind. Hier braucht nur der Spezialist mit Sonderwünschen zusätzliche Software. Dank Open Source und einer treuen Community bietet auch Linux vom Start weg alles an Program- men, was man zum einfachen Betrieb des Systems benötigt. Alles Weitere kann, sofern generell verfügbar, relativ einfach nachinstalliert werden. Glücklicherweise ist nahezu alles, was der Media-PC an Zusatzsoftware benötigen könnte, kostenlos im Internet verfüg- bar. Treiber für Hardware gibt es sowie- so umsonst, spezielle Software wird oft von Einzelnen geschrieben und/oder von Communitys unentgeltlich gefördert. Bei der Suche nach der passenden Software helfen fünf Minuten Google meist schon weiter, ansonsten empfehlen sich Foren wie www.htpc-forum.de, die im Zwei- felsfall Antworten auf Fragen geben kön- nen oder sogar schon bereithalten.

Was für wen?

Im Folgenden haben wir einige Beispiel- systeme aufgelistet, die auf die jeweils beschriebenen Anforderungen zuge- schnitten sind. Dabei sollte jeder seinen passenden Kandidaten finden. Selbstver- ständlich sind auch Abweichungen und Kombinationen mehrerer Systeme unter- einander möglich. Dabei ist aber zwang- haft auf Kompatibilität untereinander zu achten: Sind die passenden Steckplätze vorhanden, passt der Arbeitsspeicher, unterstützt das Mainboard die CPU, und so weiter

Beispielzusammenstellungen:

Der Sparer

Er will auf die Vorzüge eines HTPC nicht verzichten, hat aber nur ein schmales Budget zur Verfügung.

Motherboard: ASUS M2A-VM HDMI

70 Euro

CPU: AMD Athlon 64 X2 3600+ (Sockel AM2)

40 Euro

Kühler: Arctic Cooling Freezer 64 LP

10 Euro

RAM: 2 x 1GB PC2-6400 Kit vom Markenhersteller

20 Euro

Grafikkarte: ist ins Mainboard integriert

-

Festplatte: Samsung EcoGreen F2 500GB S-ATAII

50 Euro

opt. Laufwerk: Samsung SH-S203D S-ATA (nur DVD und CD)

35 Euro

Sound: ist ins Mainboard integriert

-

Netzteil: Seasonic S12II 380W Gehäuseform: µATX

50 Euro

Gesamtpreis:

ca. 275 Euro plus Gehäuse

Der Multimediale

Er will alle Formate abspielen können, lechzt immer nach dem neuesten Schnipsel HD-Material und dem aktuellsten Bild- und Tonstandard.

Motherboard: Gigabyte GA-MA78GM-S2H

70 Euro

CPU: AMD Athlon 4850e (Sockel AM2)

55 Euro

Kühler: Scythe Shuriken

20 Euro

RAM: 2 x 1GB PC2-6400 Kit vom Markenhersteller

20 Euro

Grafikkarte: Sapphire Ultimate Radeon HD 4670 passiv

70 Euro

Festplatte: Samsung EcoGreen F1 DT 1000GB S-ATAII

80 Euro

opt. Laufwerk: LG Electronics GGC-H20L S-ATA (für alle Formate)

100 Euro

Sound: ist ins Mainboard integriert

-

Netzteil: Seasonic S12II 380W Gehäuseform: µATX

50 Euro

Gesamtpreis:

ca. 455 Euro plus Gehäuse

Der Kinofreak

Er nutzt den Media-PC als Bild- und Tonquelle für sein Heimkino. Neben HD-Video braucht er insbesondere die Mehrkanalfähigkeiten des Rechners.

Motherboard: MSI P35 Neo-F

65 Euro

CPU: Intel Core 2 Duo E8400

150 Euro

Kühler: Scythe Ninja mini

30 Euro

RAM: 2 x 1GB PC2-6400 Kit vom Markenhersteller

20 Euro

Grafikkarte: Sapphire Ultimate Radeon HD 4670 passiv

70 Euro

Festplatte: Samsung EcoGreen F1 DT 1000GB S-ATAII

80 Euro

opt. Laufwerk: LG Electronics GGC-H20L S-ATA (für alle Formate)

100 Euro

Sound: Auzentech X-fi home theater HD 7.1

200 Euro

Netzteil: Seasonic S12II 380W Gehäuseform: ATX

50 Euro

Gesamtpreis:

ca. 765 Euro plus Gehäuse

Special 25 350 Euro - 150 Euro - 20 Euro 50 Euro 80 Euro 100
Special
25
350 Euro
-
150 Euro
-
20 Euro
50 Euro
80 Euro
100 Euro
-
-
Anmerkungen:

Die Wahl des Gehäuses überlassen wir mit Absicht dem Anwender, da die Ge- schmäcker in dieser Hinsicht sehr stark auseinandergehen. Wir geben für jede Zusammenstellung trotzdem einen Tip für die generelle Gehäuseform. Ebenso der Wahl des Anwenders obliegt die Aus- wahl der Peripherie. Ein Bildschirm ist in der Regel entbehrlich, Maus und Tastatur sind optional erhältlich. Tipp: kabellose Bluetooth-Tastaturen mit Touchpad er- lauben die komplette Bedienung des PCs ohne Kabelsalat, für einfache Aufgaben reicht die MCE-Fernbedienung von Mi- crosoft.

Außen vor lassen wir in dieser Liste zu- dem den Audio-PC. Der hat sich einen separaten Artikel verdient, da er für KLANG+TON-Leser das wohl interes- santeste Produkt darstellt.

Der Augenmensch

Sein PC muss auch im modern eingerichteten Wohnzimmer top aussehen. Volle Funktionalität ist natürlich trotzdem erwünscht, inklusive edlem Touchscreen

Barebone: Shuttle D10 Motherboard: ist im Bundle enthalten CPU: Intel Core 2 Duo E8400 Kühler: ist im Bundle enthalten RAM: 2 x 1GB PC2-6400 Kit vom Markenhersteller Grafikkarte: Gainward BLISS GeForce 9500 GT Festplatte: Samsung EcoGreen F1 DT 1000GB S-ATAII opt. Laufwerk: LG Electronics GGC-H20L S-ATA (für alle Formate) Sound: ist im Mainboard integriert Netzteil: ist ins Bundle enthalten Gehäuseform: -

Gesamtpreis:

ca. 750 Euro inklusive Gehäuse

Der Fernsehjunkie

Er gibt sich das TV-Programm in vollen Dosen, hat ständig das Gefühl, drei Sendungen zu verpassen und braucht daher einen Media-PC, der ihn in Sachen TV rundum versorgt.

Motherboard: Gigabyte GA-MA78GM-S2H CPU: AMD Athlon 4850e (Sockel AM2) Kühler: Scythe Shuriken RAM: 2 x 1GB PC2-6400 Kit vom Markenhersteller Grafikkarte: Sapphire Ultimate Radeon HD 4670 passiv TV-Karte: Hauppauge WinTV HVR-1200 MCE Festplatte: Samsung EcoGreen F1 DT 1000GB S-ATAII opt. Laufwerk: Samsung SH-S203D S-ATA (nur DVD und CD) Sound: ist ins Mainboard integriert Netzteil: Seasonic S12II 380W Gehäuseform: µATX

70 Euro

55 Euro

20 Euro

20 Euro

70 Euro

60 Euro

80 Euro

35 Euro

-

50 Euro

Gesamtpreis:

ca. 460 Euro plus Gehäuse

Ausblick

Damit endet unser Media-PC-Spezial. In der Pipeline befindet sich allerdings schon eine konkretisierte Version des hier Dokumentierten: ein lautloser PC für die Audiowiedergabe in Spitzenqualität von MP3 bis Hochbit. Mehr dazu gibt‘s in Bälde in der KLANG+TON.

Christian Gather

Spitzenqualität von MP3 bis Hochbit. Mehr dazu gibt‘s in Bälde in der KLANG+TON. Christian Gather KLANG+TON

KLANG+TON

28

Bausatztest

Aktiver Subwoofer von Monacor

Chassistest:

• Carpower Sonic-12 Seite 30

• Subwoofermodul Number One SAM-1 K+T 3/2000

Seite 30 • Subwoofermodul Number One SAM-1 K+T 3/2000 Kleines Dickerchen Fläche ist durch nichts zu

Kleines

Dickerchen

Fläche ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Fläche. Dies ist eine Weisheit im Lautsprecherbau. Eine andere Weisheit lautet sinn- gemäß: Großes Chassis UND kleines Gehäuse UND Tiefbass gibt es nicht. Diese zweite Weisheit ist aber nicht unumstritten – mit etwas Überle- gung und technischen Hilfsmitteln geht da was

„Little Sumo“ haben die Mannen von Monacor ihren Subwoofer genannt – ein Name, der schon die beiden Ansprü- che des Tieftonwürfels in sich vereint:

Kompakt sollte der Sub werden und gleichzeitig ein ernst zu nehmendes Schwergewicht in Sachen Basstiefe und Lautstärke.

Technik

Für diese Zwecke muss man im HiFi- oder gar im professionellen Beschal- lungsbereich gar nicht erst anfangen zu suchen – es gibt aber eine Umgebung, in der wahrscheinlich mehr Musik gehört wird als sonst auf irgend einem Ort der Welt, wo die Anforderungen an Kom- paktheit und Tieftonqualität ebenfalls sehr hoch sind, zumindest wenn man die Angelegenheit ernst nimmt: Im Auto. Dort muss naturgemäß an Platz gespart

werden, soll der Kofferraum denn auch noch zu etwas anderem dienen als zur Reproduktion zwerchfellerschütternder Bässe. Gut, dass die Firma Monacor unter dem Label „Carpower“ eine ganze Serie dieser Tiefbassspezialisten im Sortiment hat – der Sonic-12 wurde für den Little Sumo in dessen aktueller Version MkII zweckentfremdet und ei- ner zivilisierten Variante des Musikhörens gewidmet. Optisch kann der Sonic-12 seine Herkunft nicht verber- gen: 15 Kilogramm Lebend- gewicht, ein ultramassiver

Druckgusskorb und eine 75-Millimeter- Kapton-Schwingspule sprechen eine deutliche Sprache. Die Membran aus Karbonfaser ist in einer extrem breiten Gummisicke eingefasst, die eine line- are Auslenkung von 25(!) Millimetern

die eine line- are Auslenkung von 25(!) Millimetern Dickschiff: der Sonic-12 von Carpower kleckert nicht, er

Dickschiff: der Sonic-12 von Carpower kleckert nicht, er klotzt. Nicht mit abgebildet ist der zum Lieferumfang gehörende Abdeck- ring für den Korbrand

in beide(!!!) Richtungen erlaubt. Da im Car-HiFi-Bereich gerne auch mal gezeigt wird, was man hat,

in beide(!!!) Richtungen erlaubt. Da im Car-HiFi-Bereich gerne auch mal gezeigt wird, was man hat, wird der Korbrand von einem geprägten Gummirand ab- gedeckt, auf der gewaltigen Dustcap prangt unübersehbar das „Carpower“- Logo – im Sinne des häuslichen Friedens ist es sicherlich keine schlechte Idee von Monacor gewesen, eine Frontabdeckung für den Little Sumo vorzusehen. Anson- sten hat der Sonic-12 ein Respekt ge- bietendes Magnetsystem aus Ferrit und die üblichen Belüftungsmaßnahmen für die Schwingspule(n), die doppelt ausge- führt ist – zwei Spulen mit je 1,9 Ohm Gleichstromwiderstand bedienen die Anforderungen maximaler Leistungs- ausbeute im Car-HiFi-Bereich perfekt – für unsere Zwecke schalten wir die beiden Schwingspulen in Reihe, um ver- stärkerfreundliche 3,8 Ohm zu generie- ren. 250 Gramm bewegte Masse und eine Schwingspuleninduktivität von 2,8 Mil- lihenry sprechen eine deutliche Sprache, was den Verwendungszweck angeht: Der Sonic-12 hat keinerleich Mitteltonambi- tionen, er macht Tiefbass, darüber spielt sich nichts mehr ab. Das soll uns natür- lich recht sein, was anderes hatten wir auch nicht vor. Spielpartner des Boliden ist das ebenfalls hauseigene Subwoofermodul Number One SAM-1, das uns schon in mehreren Bausätzen treue Dienste geleistet hat. Mit einer Dauerleistung von knapp 100 Watt ist es kräftig genug für beeindru- ckende Pegel – die Ausstattung umfasst neben den Line- und Klemmeneingän- gen, Reglern für das Tiefpassfilter und Lautstärke auch einen stufenlosen Pha- senregler – auf eine Tiefbassanhebung hat man verzichtet, nicht jedoch auf ein hervorragend abgestimmtes Subsonic- lter mit einer Flankensteilheit von 24 Dezibel pro Oktave. Hier wird also nicht unnötig Leistung in Bereichen verbraten,

Der Little Sumo wird vom „kleinen“ SAM-1 mit Leistung versorgt - wem das noch immer nicht genug ist, greift zum großen Modul SAM-2

die ohnehin auf kaum einem Tonträger auftauchen und vor allem auch von den meisten Chassis nicht wiedergegeben werden können. Mittels Jumper kann das SAM-1 übrigens auch zum Vollbereichs- Verstärkermodul umgerüstet werden.

Gehäuse

Im Sinne einer möglichst trockenen Basswiedergabe auf kleinstem Raum wurde der Carpower Sonic-12 auf opti- male Leistung in geschlossenen Gehäu- sen optimiert – wobei die Parameter grundsätzlich auch ein doppelt so großes Gehäuse, wie es der Little Sumo mit sei-

nen gut 30 Litern aufweist, zu lassen. Von den inneren Kantenlängen des exakt 37 x

37 x 37 Zentimeter großen Würfels geht

noch das Abteil für den Verstärker drauf

– das Modul ist nicht abgedichtet, wo-

bei es ohnehin immer ein gute Idee ist, einer Elektronik ein eigenes Gehäuse zu verpassen oder sie gar auszulagern. Das Chassis wird einfach aufgesetzt und ver- steckt sich im trauten Heim hinter einer soliden Abdeckung mit MDF-Rahmen und Frontbespannung. (Wer übrigens den ultimativen Tiefbass-Kick sucht, kann den Sonic-12 in ein 90 Liter großes Bassreflex-Gehäuse einbauen – die unte- re Grenzfrequenz (-3dB) liegt dann bei atemberaubenden 19 Hertz!)

Messwerte

Aber auch in den gut 30 Litern des Little Sumo geht einiges im Tiefbass – stellt man die Trennfrequenz am Aktivmodul auf die unterste Trennfrequenz, dann liegt der -3dB-Punkt des Subs bei immer- hin 32 Hertz – für die meisten Anwender/ Musikrichtungen/Wohnräume mehr als ausreichend. Die auf dem Verstärker ab- gedruckte niedrigste Trennfrequenz von

50 Hertz wird aufgrund des zum Grund-

tonbereich steigenden Pegels des Chassis nicht eingehalten, realistischer sind hier 100 Hertz. Die höchste Trennfrequenz liegt bei etwa 200 Hertz, wobei auch hier

die Flanke zum Mitteltonbereich abso- lut sauber abfällt und erst bei 40 Dezibel unter Normpegel noch einen verschwin- dend kleinen Rest von Resonanzen zeigt

– in der Praxis nicht relevant. Den Klirr haben wir bei 90 Dezibel und mittlerer Trennfrequenz gemessen – im nutzbaren

Bausatztest

29

Monacor „Little Sumo”

– im nutzbaren Bausatztest 29 Monacor „Little Sumo” Trennfreq. mit angepassten Pegeln Trennfrequenzen
Trennfreq. mit angepassten Pegeln
Trennfreq. mit angepassten Pegeln
Trennfrequenzen min/mid/max
Trennfrequenzen min/mid/max
Klirr bei 90 dB/1m
Klirr bei 90 dB/1m

Technische Daten

Chassishersteller:

Monacor, Bremen

Vertrieb:

Monacor

Konstruktion:

Monacor

Chassisparameter K+T-Messung

Funktionsprinzip:

Geschlossen

Bestückung:

1 x Carpower Sonic-12

1 x Aktivmodul Number One SAM-1

Nennimpedanz:

-

Kennschalldruckpegel 2,83 V/1 m:

-

Abmessungen (BxHxT): 37,0 x 37,0 x 37,0 cm

Kosten pro Box:

ca. 500 Euro + Gehäuse

KLANG+TON

30

Bausatztest

Bereich liegt K2 bei etwas über einem Prozent, K3 sogar noch darunter – für ei- nen Subwoofer ein ganz hervorragender Wert!

Hörtest

All die graue Theorie besagt aber über- haupt nichts, wenn der Klang nicht stimmt – ehrlich gesagt habe ich dem Little Sumo aufgrund seiner Herkunft

ein bisschen Effekthascherei unterstellen wollen – ein Vorurteil, das der Würfel sofort weggefegt hat. Zusammen mit un- serem CT241 (die Visaton-Minimonitore aus K+T 2/2009), dem wir die Reflexrohre verstopft haben, ging richtig die Post ab

– von Effaktbass und Behäbigkeit keine

Spur, im Gegenteil, der Little Sumo fügt sich mit einer schnellen und ungemein trockenen Spielweise perfekt ins Gesche-

hen ein – da gibt’s kein Dröhnen und Wummern, sondern einfach nur Bass –

und den eben nicht aufdringlich, sondern in dieser sehr musikalischen Qualität, die man erst dann richtig würdigt, wenn sie auf einmal fehlt. Wieder einmal kann ich auch gar nicht genug die beeindruckende Tiefe und Räumlichkeit loben, die ein guter Subwoofer einem Pärchen kleiner Lautsprecher verleihen kann, wenn das Trio optimal aufeinander abgestimmt ist

– mit dem stufenlosen Phasenregler des

Moduls kein Problem. Auf diese Art und Weise empfiehlt sich der Monacor Sub als idealer Spielpartner für kleine bis mittelgroße Boxen, denen er Größe und Tiefgang verleiht und – ohne auch nur ein bisschen an Schnel- ligkeit einzubüßen – einer Anlage eine um einige Klassen gesteigerte Dynamik schenkt.

Fazit

Manchmal macht es eben Sinn, in frem- den Gefilden zu wildern: Mit dem ex- trem gut verarbeiteten und belastbaren Chassis von Carpower und dem grund- soliden Modul SAM-1 lassen sich auch mit einem sehr kompakten Gehäuse ausgedehnte Tiefbassausflüge unterneh- men – der Little Sumo macht fast alles mit – wenn‘s dann wirklich noch etwas mehr Tiefbass oder Pegel sein soll, gibt’s die Möglichkeit, auf ein größeres (Bass- reflex-)Gehäuse auszuweichen oder auf das potentere Subwoofermodul SAM-2. Wenn Sie meine Meinung hören wollen:

Ich finde den Little Sumo perfekt, so wie er ist – kompakt, tiefreichend und dyna- misch.

Thomas Schmidt

Carpower Sonic-12

und dyna- misch. Thomas Schmidt Carpower Sonic-12 Technische Daten Hersteller: Carpower Bezugsquelle: Monacor

Technische Daten

Hersteller:

Carpower

Bezugsquelle: Monacor International, Bremen

279 Euro

Unverb. Stückpreis

Chassisparameter K+T-Messung Z:

4 Ohm

Z

1 kHz:

18,3 Ohm

Z

10 kHz:

48,6 Ohm

Fs:

27,22 Hz

Re:

3,73 Ohm

 

Rms:

8,38 kg/s

 

Qms:

5,53

 

Qes:

0,58

Qts:

0,52

 

Cms:

0,13 mm/N

Mms:

271,09 g

BxL:

17,31 Tm

Vas:

45,21 l

Le:

1,91 mH

Sd:

507 cm 2

Ausstattung

 
 

Korb

Aludruckguss

Membran

Karbonfaser

Dustcap

Kunststoff

 

Sicke

Gummi

Schwingspulenträger

Kapton

Schwingspule

75 mm

Xmax absolut

50 mm

Magnetsystem

Ferrit

Polkernbohrung

30 mm

Sonstiges

-

Ferrit Polkernbohrung 30 mm Sonstiges - Frequenzgang für 0/15/30/45 Impedanz und elektrische Phase
Ferrit Polkernbohrung 30 mm Sonstiges - Frequenzgang für 0/15/30/45 Impedanz und elektrische Phase
Frequenzgang für 0/15/30/45
Frequenzgang für 0/15/30/45
Impedanz und elektrische Phase
Impedanz und elektrische Phase
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Zerfallspektrum (Wasserfall)

Bausatztest

31

Bausatztest 31 Wolf im Schafspelz: Mit der Abde- ckung wirkt der Subwoofer äußerst dezent - der

Wolf im Schafspelz: Mit der Abde- ckung wirkt der Subwoofer äußerst dezent - der häusliche Frieden ist gesichert, bis zum ersten lauteren Stück zumindest

ist gesichert, bis zum ersten lauteren Stück zumindest Aufbauanleitung Idealerweise sägt man den Ausschnitt für

Aufbauanleitung

Idealerweise sägt man den Ausschnitt für das Subwoofermodul vor dem Zusammenbau der Box und baut das separate Abteil auf die Rück- wand auf. Danach werden Rückwand, Front und die Seitenteile auf den liegenden Boden aufgeklebt, zuletzt schließt der Deckel ab. Nach dem Chassisausschnitt müssen nur noch die Löcher für den Treiber, das Modul und die Kabeldurchführung gebohrt werden. Die Ober- fläche kann nach eigenem Wunsch behandelt werden. Nach Montage des Moduls wird der Subwoofer angeschlossen – dabei bitte auf die korrekte Reihenschaltung der Schwingspulen achten!

Holzliste pro Box

19-mm-MDF:

2

x 37,0 x 33,2 cm

(Seiten)

4

x 37,0 x 37,0 cm (Deckel, Boden, Bespannrahmen)

2

x 33,2 x 33,2 cm

(Front, Rückwand)

10-mm-MDF:

 

2

x 25,0 x 7,5 cm

(Fach Subwoofermodul)

2

x 16,0 x 7,5 cm

1

x 27,0 x 16,0 cm

Zubehör pro Box

• 3 Dämmmatten MDM-3

• 8 Schrauben MZF-8615

• 10 Schrauben MZF-8614

• 1m Kabel SPC-125

• 4 Rahmendübel MBF-85

Lieferant: Monacor

Weichenbestückung

entfällt, da aktiv betrieben

SPC-125 • 4 Rahmendübel MBF-85 Lieferant: Monacor Weichenbestückung entfällt, da aktiv betrieben KLANG+TON 3/2009

KLANG+TON

32

Stellenmarkt

KLANG+TON 32 Stellenmarkt Der Michael E. Brieden Verlag ist der Spezialist der Unterhaltungselektronik. Seit 20 Jahren

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Getestete Chassis:

} Eton 7-300/A8/32HEX

} Eton 8-202/C8/37HEX

} Markaudio Alpair 10 Gold

} PHL B17-1320

Unser Messprozedere in Stichpunkten:

}

24

h einwobbeln aller Konuschassis

bei 10 Hz mit angemessener Leistung

}

24

h Abkühlphase

}

Einsetzen in 1000-Liter-Testbox mit 1,35 x 1,65 m IEC-Normwand

}

Platzieren der Testbox in der Raummitte mittels Hubwagen

}

Positionieren des Messmikrofons in 1 m Abstand

}

Ermittlung des Frequenzgangs per MLS-Messung in 0°

}