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Testmagazin

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2/2009 Februar/März

2 2009 Februar/März n n Lesertelefon Mittwoch 14:00-16:00 jeden Wir zum beantworten Ihre Fragen
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Lautsprecherselbstbau
Rufen Sie an!
Ihre Fragen Lautsprecherselbstbau Rufen Sie an! Neuheiten im Einzeltest Mivoc MHE 380 Clevere

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Rufen Sie an! Neuheiten im Einzeltest Mivoc MHE 380 Clevere D‘Appolito-Kombi SB Acoustics SB 17

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Klangbild und be- eindruckende Dynamik- reserven.“ Menhir Ein Lautsprecher für die Ewigkeit. „Eine
Klangbild und be- eindruckende Dynamik- reserven.“ Menhir Ein Lautsprecher für die Ewigkeit. „Eine

Menhir Ein Lautsprecher für die Ewigkeit. „Eine Spitzenbox. Die Wiedergabe ist schlicht- weg beeindruckend, eine Bühne baut sich beim Hören auf, auf der Rockmusiker das sprichwörtliche volle Brett fahren, Kammer- musikensembles subtile Feinheiten zelebrie- ren oder riesige Orchester ihre ganze Band- breite entfalten. Man kann sich an der aberwitzigen Dynamik berauschen – das Beste daran: Man kann es bei jeder beliebigen Laut- stärke.“

Klang+Ton 6/2008

Cirrus Eine kompakte Standbox mit High-End- Tiefmitteltöner und Magnetostaten-Hochtöner für himmlischen Klang. „Definitiv ein außergewöhnlicher Laut- sprecher. Völlig unangestrengte, losgelöste Musikwiedergabe mit tiefer Räumlichkeit, ausgewogener Tonalität und sehr guten Leisehörer-Qualitäten. Der ideale Lautsprecher für Langzeithörer und Musikgenießer.“

Klang+Ton 1/2009

für Langzeithörer und Musikgenießer.“ Klang+Ton 1/2009 Klang+Ton 5/2008 Jetzt anfordern! Den kostenlosen

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KLANG+TON

3

Editorial

Die neuen Medien

KLANG+TON 3 Editorial Die neuen Medien M it dieser Ausgabe widmen wir uns zum er- sten

M it dieser Ausgabe widmen wir uns zum er- sten Mal dem Selbstbau in einer ganz an-

deren Sparte: Computer. Vergessen Sie mal das beige Monstrum, das rappelnd und surrend un- ter Ihrem Tisch sein Dasein fristet, bis die Köpfe der HDD ihr letztes Bit ausspucken. Heutztage sind gescheite PCs schnell, leise und vor allem vorzeigbar. Schöne Formen haben Einzug in die Computerwelt gehalten: gebürstetes Aluminium, bunt leuchtende Touchscreens und Bedienung vom Sofa aus. Zudem ist der moderne PC we-

der ein reines Arbeitspferd noch ein Mittel zum Zweck für Dauerzocker. Inzwischen beherrscht er Bild und Ton, egal ob direkt am Monitor mit Mini-Surroundset oder per Be-

amer auf die Leinwand und das selbstgebaute Monsterkino. Oder auch ein- fach als Tausende von Songs beherbergender Musikserver im ausschließlich

stereobewehrten Heim. Die Möglichkeiten sind unendlich, und der PC spielt seine Vorteile gnadenlos aus: Neues Format für Bild oder Ton? Kein Problem, kurzer Download aus dem Internet, und schon läuft‘s. Oder gar ein ganz neuer Standard? HDMI? Hochauflösende Surroundformate? Neue Sound- karte kaufen, alte raus, neue rein, spielt! Da kann kein Fertigplayer mithalten, der schon morgen durch irgendeine Entscheidung irgendeiner „Kommision

“ – Sie wissen schon – zum wert-

losen Blechhaufen erklärt werden kann. Diese KLANG+TON bietet ihnen erstmals einen kleinen Einblick in die mul- timediale Welt des Media-PCs. Aber keine Angst, wir werden deshalb nicht zum Computermagazin. Wir wollen nur eine Anregung bieten, sich in Sa- chen „Selbstbau“ – erstmal ein allgemeiner Begriff – ruhig einmal in ande- ren Bereichen umzusehen. Einfach mal den Staub abklopfen, den Kopf in die Luft und sich umsehen, ob es außer Lautsprechern da draußen vielleicht noch mehr interessante Selbstbauthemen gibt, die den Genuss von Ton und vielleicht auch Bild steigern können. Schließlich ist der Lautsprecher nicht das Einzige, was dazu gehört.

zur Festlegung des Standards für bla bla

Chefredakteur

Christian Gather

des Standards für bla bla Chefredakteur Christian Gather In diesem Sinne, Ihr Christian Gather E-Mail:

In diesem Sinne, Ihr Christian Gather

E-Mail: klangundton@brieden.de

KLANG+TON 2/2009

aktuelle
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Infos
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KLANG+TON

4

Inhalt

KLANG+TON 4 Inhalt Spezial: Media-PC Erfahren Sie in diesem 1. Teil alles zum Thema Media-PC und

Spezial: Media-PC

Erfahren Sie in diesem 1. Teil alles zum Thema Media-PC und dessen Hardware Seite 14

Bausatztest: Intertechnik „Dayton AL 17“

Seite 14 Bausatztest: Intertechnik „Dayton AL 17“ Top-Preis/Leistung: schlanke Standbox mit Dayton-Bestückung

Top-Preis/Leistung: schlanke Standbox mit Dayton-Bestückung Seite 44

Bausatztest: Monacor „Lightning“ & „Wild Thing“

Außergewöhnliches Gespann aus Line-Array-Satelliten und potenten Subwoofern Seite 18

Bausatztest: Strassacker „Darling“

Überraschend preisgünstiges, exotisches Ripol/Bipol-System Seite 50

Cheap Trick 241
Cheap Trick 241

K+T-Projekt:

„MPower“

Pegelstark, röhrentauglich & wohnraumfreundlich:

PA-Chassis im HiFi-Einsatz Seite 24

Bausatztest: Blue Planet Acoustic „Typus3“

Sehr potente Standbox mit außergewöhnlicher Bestückung Seite 54

Elektronik: Silvercore „833C AMP“

Bestückung Seite 54 Elektronik: Silvercore „833C AMP“ Die berühmte Riesenröhre als erschwinglicher

Die berühmte Riesenröhre als erschwinglicher Endstufenbausatz Seite 30

Highendige Minibox mit 6-dB-Weiche und Visaton-Bestückung Seite 58

Themen

 
 

Spezial: Media-PC

14

Erfahren Sie in diesem 1. Teil alles zum Thema Media-PC und dessen Hardware

Bausatztest: Monacor „Lightning“ & „Wild Thing“

18

Außergewöhnliches Gespann aus Line-Array-Satelliten und potenten Subwoofern

K+T-Projekt: „MPower“

24

Pegelstark, röhrentauglich & wohnraumfreundlich:

PA-Chassis im HiFi-Einsatz

Elektronik: Silvercore“833C AMP“

30

Die berühmte Riesenröhre als erschwinglicher Endstufenbausatz

Einzelchassistest

37

6 neue Chassis im K+T-Labor

Bausatztest: Intertechnik „Dayton AL 17“

44

Top-Preis/Leistung: schlanke Standbox mit Dayton-Bestückung

Bausatztest: Strassacker „Darling“

50

Überraschend preisgünstiges, exotisches Ripol/Bipol-System

Bausatztest: Blue Planet Acoustic „Typus3“

54

Sehr potente Standbox mit außergewöhnlicher Bestückung

Cheap Trick 241

58

Highendige Minibox mit 6-dB-Weiche und Visaton-Bestückung

Rubriken

 
 

Editorial

3

Inhalt

4

Leserforum

6

Magazin

8

·

Neues vom Bausatzmarkt

Designwettbewerb

11

·

Das Finale: stimmen Sie unter allen Designwettbewerb- Teilnehmern für Ihre persönlichen Favoriten ab und gewinnen Sie tolle Preise!

Händlermarkt

34

·

Die gute Adresse

Nachbestellung älterer Hefte

64

Impressum

Inserentenverzeichnis

Vertriebsadressen

65

Vorschau

66

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tionsmöglickeiten in Parallel- oder Reihenschaltung.
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Werte können beliebig kombiniert werden.
5 ATB701 AUDIO ANALYZER Zur Messung und Prüfung der
simulierten Frequenweiche.
WWW.LAUTSPRECHERBAU.DE
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KLANG+TON

6

Leserbriefe

Mehr Luftigkeit für CT 230

Hallo K+T-Redaktion, wie versprochen schicke ich Euch die Bilder vom „Superhochtöner“ auf der Rückwand des CT 230. Der Dayton ND20FA6 wird bei Inter- technik derzeit für unter 10 Euro angeboten. Als Weiche habe ich zwei parallelgeschaltete 0,47-µF-MKTs und zwei 1R5-Widerstände, je einen vor und hinter dem MKT, eingesetzt. So liegt der Wirkungsgrad der Kalotte wohl um die 85 dB, was sich als beste Lösung in meinem Fall herauskristallisiert hat. Ich kann jedem CT-230-Besitzer nur empfeh- len, das mal zu probieren … es lohnt sich – versprochen! Zumal der finanzielle Aufwand bei unter 30 Euro für beide Lautsprecher liegt. Luftigkeit und Transientwiedergabe werden, speziell bei Akustikgitarren, deutlich verbes- sert. Der Stimmwiedergabe hat das Ganze auch sehr gut getan – sie wirkt jetzt authen- tischer und greifbarer. Das interessante daran ist, dass die Tonalität nicht im Geringsten an- getastet wird. Alle Eigenschaften des CT 230 bleiben erhalten. Die Dayton-Kalotte sitzt bündig auf exakt der gleichen Höhe wie der TW6NG.

wie dem berühmten, rundum abstrah- lenden 4PI-Bändchenhochtöner von Elac. Die pragmatische Lösung des Problems ist der oben beschriebene, rückseitige Hochtöner, den man ab und an antrifft. Ohne die frontseitige Schallabstrahlung zu beeinflussen, bringt er weitere Hoch- tonenergie in dem Raum. Dadurch wird der Klang luftiger und freier, wirkt weni- ger an die Lautsprecher gebunden. Auf die richtige Dosierung des Hochtons ist allerdings zu achten, und etwas Abstand zur Rückwand ist Pflicht. Experimentier- freudige können mit dieser Methode bei vielen Lautsprechern hervorragende Er- gebnisse erzielen.

vielen Lautsprechern hervorragende Er- gebnisse erzielen. Änderung eines Bausatzes Sehr geehrtes Klang+Ton-Team.

Änderung eines Bausatzes

Sehr geehrtes Klang+Ton-Team. Nach einer Selbstbaupause möchte ich mich wieder dem Thema widmen und ein Paar Lautsprecher für das heimische Wohnzimmer bauen. Vom Bauvorschlag „Bifrost“ war ich aufgrund der Bestückung und Klangbeschrei- bung sehr angetan und denke über eine ab- gewandelte Realisierung nach.

Liebe Grüße, U. Ritter

Hallo Herr Ritter,

vielen Dank für den Tipp! Das haben wir natürlich sofort mal ausprobiert und befanden die Modi- fikation für absolut her- vorragend. Daher wollen wir unseren Lesern die preisgünstige „Tuning- maßnahme“ nicht vor- enthalten.

Noch einige Worte zum Verständnis der Technik:

Hohe Töne werden durch die physikalisch bedingte Bündelung von Hochtö- nern recht gerichtet abgestrahlt. Je weiter die Frequenz ansteigt, desto stärker wird die Bündelung. Auch für Tiefmitteltöner gilt das Prinzip, allerdings übernimmt der Hochtöner in den meisten Fällen das Geschehen, bevor starke Bündelung auftritt. Da für den Klang eines Lautsprechers nicht nur der Schall auf Achse, sondern auch die insgesamt in den Raum ange- gebene Schallenergie verantwortlich ist, leidet besonders der Hochton unter jener gerichteten Abstrahlung. Diese Tatsache führte unter anderem zu Entwicklungen

Folgende Ideen schwirren in meinem Kopf herum:

- Die Regalbox soll in eine Standbox gleichen Volumens umkonstruiert werden

- Die Frequenzweiche bekommt ein eigenes Fach im Sockel

- Der verbleibende Raum im Sockel wird mit Quarzsand gefüllt

- Die Innenwände des Lautsprechervolumens werden zueinander leicht angeschrägt (ste- hende Wellen)

- Die Schallwand wird aufgesetzt und behält die Breite. Auch die Tiefe der Box wird nicht geändert. Die Höhe der Schallwand wird reduziert

Es ergeben sich folgende Fragen:

- Haben die Konstruktionsänderungen einen Einfluss auf den Klang der Box (speziell die Änderungen der Schallwand und der Innen- teiler)?

- Was ist hinsichtlich des Volumens zu be- achten? Ist der Entfall der Frequenzweiche relevant? Was wenn ich Wände mit Platten, Hawaphon o.Ä. dämmen möchte?

- Wie ist das Nettovolumen der Box „im Ori- ginal“ (abzüglich Dämpfung, Weiche, Teiler etc.)?

Ich verbleibe mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches Jahr 2009.

A. Mayer

Sehr geehrter Herr Mayer

stellvertretend für viele Leser, die Fra- gen zur Änderung von Bausätzen stellen, möchte ich Ihre Fragen inklusive einiger genereller Tipps beantworten:

Ja, die Konstruktion eines Gehäuses hat Einfluss auf den Klang. Die Schallwand- breite bestimmt den Frequenzbereich des Baffle Step (Reflexionen der Tiefmit- teltöner-Schallwellen an der Schallwand bei Wellenlänge x), die Kanten (eckig, gerundet, angefast usw.) verursachen bzw. mildern Einbrüche im Hochton- Frequenzgang. Die eigentliche Frage ist allerdings: Was hört man davon? So lange die Änderungen so gering sind wie in Ih- rem Fall, hat die Umkonstruktion keinen nennenswerten Einfluss auf den Klang der Box. Erst wenn Sie aus einer 40 cm breiten 3-Wege-Standbox eine 10-cm- Säule mit Seitenbass machen, haben Sie eine Aufgabe, ein paar Zentimeter mehr oder weniger sind vernachlässigbar. Auch Änderungen am Volumen gestalten sich in der Praxis vergleichsweise unkri- tisch.Das tatsächliche Innenvolumen und dessen Beeinflussung durch Dämmma-

terial lassen sich sowieso nur in Grenzen berechnen, und kleine Undichtigkeiten, ein nicht genau abgelängtes Reflexrohr, Innenwiderstände von Spulen & Kabeln und vor allem Wohnraum und Aufstel- lung nehmen sowieso wieder Einfluss auf die Tieftonabstimmung. Damit möchte ich natürlich nicht aus- drücken, dass im Lautsprecherbau alles egal wäre, im Gegenteil: Erst der Fein- schliff macht das Projekt perfekt. Aller- dings gibt es Größen, bei denen man einfach mal schätzen muss, dann freund- lich auf- oder abrundet und mit dem Ergebnis am Ende hervorragend leben

kann. Im konkreten Fall heißt das für das Innenvolumen der ‚Bifrost‘: rechnerisch knapp 20 Liter minus Versteifungen, Weiche, Tieftönerkorb plus virtueller Volumenvergrößerung durch Dämmma-

macht knapp 20 Liter. Ob es bei

terial

Ihnen hinterher 19 oder 21 sind, ist egal, so viel Toleranz erlaubt der Tiefmitteltö- ner allemal.

CD-Tipp

Hallo Herr Gather! Aufgrund Ihrer Bemerkung in der letzten Klang+Ton habe ich mir die CD von ‚Air‘ ge- kauft und angehört. Ich hätte aber da noch einen heißen Tip für perfekt aufgenommenes (und auch gespieltes) Orchester. Meiner Mei- nung nach die beste CD, die ich gehört habe, und zwar die letzte CD von ‚ProBrass‘ (www. probrass.at). Da ist von Paukenschlägen, die man fast

sieht, bis zum Flirren der Gitarrensaiten alles

drauf. Auch Keyboards

einfach ein Spaß

zum Hören mit den Ganymed mit Subwoofer aus KLANG+TON (von ca. 1998?), allerdings aktiv getrennt mit fünf Endstufen und das Ganze in Altholz.

Ein begeisterter Klang+Ton-Leser M. Neubacher

Hallo Herr Neubacher, auch den Tipp wollen wir unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten – vielen Dank!

Leserbriefe

7

Lesertelefon

Das KLANG+TON-Team beantwor- tet gerne Fragen rund um das Thema Lautsprecher und hilft, wenn Probleme beim Nachbau von in K+T veröffent- lichten Lautsprecher-Bauvorschlägen auftreten. Wenn Sie wichtige Fragen haben, die schnellstens geklärt werden müssen, stehen wir Ihnen

mittwochs zwischen 14 und 16 Uhr

zur Verfügung. Wir sind unter der Telefonnummer

02 03 / 42 92 - 275

zu erreichen.

Falls Sie Ihre Fragen, Anregungen oder Wünsche lieber schriftlich loswerden möchten, richten Sie Ihren Brief oder auch gerne Ihre E-Mail an:

KLANG+TON Leserbrief Gartroper Straße 42 47138 Duisburg Fax: 02 03 / 42 92 - 248 klangundton@brieden.de

E-Mail an: KLANG+TON Leserbrief Gartroper Straße 42 47138 Duisburg Fax: 02 03 / 42 92 -

KLANG+TON

Magazin

8
8
KLANG+TON Magazin 8 7 Pure Dynamics Shop St. Peter Hauptstraße 185 8042 Graz (Österreich) Telefon: 00

7 Pure Dynamics Shop St. Peter Hauptstraße 185 8042 Graz (Österreich) Telefon: 00 43-3 16/40 14 10 E-mail: ruppert@puredynamics.com Internet: www.puredynamics.com

Neue Edel-Breitbänder bei Blue Planet Acoustic

Neu im Lieferprogramm der Frankfurter sind Breitbänder von Mark Audio, einem vom britischen Ingenieur Mark Fenlon geleiteten Unternehmen mit Sitz in China. Die op- tische Nähe zu den Treibern von Ted Jordan erklärt sich aus der Zusammenarbeit der beiden in der Vergangenheit, bei der unter anderem der Jordan JXR6 HD entstand. Nun macht Mark Audio mit Eigenentwicklungen weiter. Die ‚Alpair‘-Serie mit hochwertigen Metallmembranen in Silber oder Gold (Kupfer) ist in verschiedenen Durchmessern von 100 bis 160 mm bereits bei Blue Planet Acoustic lie- ferbar. Die Preise beginnen bei 108 Euro (pro Paar) für den kleinen Alpair 5 und enden beim Alpair 10 (als Breitbänder oder Bass) bei 130 Euro (pro Stück). Erste Exemplare befinden sich bereits in unserem Testlabor, schon in der kommenden Ausgabe können wir Ihnen also mehr über die Edel-Breitbänder erzählen.

7 Blue Planet Acoustic, Niklas Baur Westerbachstraße 47, Gebäude 6, 60489 Frankfurt Telefon: 0 69/74 30 8-845, Fax: 0 69/74 30 8-976 E-Mail: info@blueplanetacoustic.de Internet: www.oaudio.de

Neu in Graz: der Pure Dynamics Shop

Frei nach dem Motto: „Sich umschauen, sich umhören, ein wenig fachsimpeln und

“ eröffnete Pure Dynamics in Graz den gleichnamigen Shop. Als

Entwickler und Produzenten von Röhrenverstärkern und Lautsprechern verfügen die Österreicher über umfassendes Wissen und sind hinsichtlich der neuesten Ent- wicklungen auf diesem Sektor immer bestens informiert. Daneben bieten sie auch kompetente Fachberatung, wenn es um digitale Musikcenter und Multiroom-Lö- sungen geht. Zusätzlich zu den Pure-Dynamics-Geräten gibt es eine feine Auswahl an Produkten, die zur Philosophie von Pure Dynamics passen:„leistbares“ High-End von Marantz, Lautsprecher von Mordaunt Short, audio pro, Jamo und Mirage, Musikserver von Hifidelio und Sonos, Professionelles von RME … und natürlich viel gute Musik. Besucher sind zudem auch eingeladen, ihre CDs und Platten mitzubringen.

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7 Klangstudio Meisel, Brunnenstraße 7 56203 Höhr-Grenzhausen Telefon: 0 26 24/94 55 34, Fax: 0 26 24/94 55 35 E-Mail: info@klangstudio-meisel.de Internet: www.klangstudio-meisel.de

Klangstudio Meisel jetzt mit Laden

Das „Klangstudio Meisel“ hat in Höhr-Grenzhausen (nordöstlich von Koblenz) ein Ladenlokal eröffnet. Dort kann man sich in angenehmer Atmosphäre unter anderem die Eigenentwicklungen von Dietmar Meisel anhören. Links im Bild die ‚S3‘ in Ahorn mit Chassis von Vifa und ASE, rechts die kompakte ‚S1‘ mit Vifa- Treibern in behandeltem MDF. Nicht zu sehen ist die Standbox ‚S2‘, welche gerade überarbeitet wird. Vorgeführt wird an Elektronik von NAD, Audiolab, Quad und Analogem von Clearaudio. Zudem sind Hörvergleiche mit Fertiglautsprechern von Dynaudio, Elac und Quad möglich. Viel Wert legt Dietmar Meisel zudem auf die hauseige- nen Kabel und das selbst entwickelte HiFi-Zubehör. Adresse und Kontaktmög- lichkeiten finden Sie nebenstehend. Schauen Sie mal rein!

Magazin

9

Magazin 9 Neuer Bauteilkatalog von Intertechnik Im brandneuen Katalog „Electronic Components“ präsentiert

Neuer Bauteilkatalog von Intertechnik

Im brandneuen Katalog „Electronic Components“ präsentiert Intertechnik neben bewährten Bauteilen für den HiFi-Einsatz eine ganze Reihe an Neuheiten. Als sehr variablen und „schnel- len“ Kondensator bingen die Kerpener den „High Speed Audyn Cap“. In einem kompakten, ver- gossenen Gehäuse befinden sich dabei mehrere parallel geschaltete Einzelwickel, die Ladezeiten minimieren. Durch mehrere Abgriffe lassen sich zudem verschiedene Kapazitäten realisieren. Auch Silber hat Einzug in Intertechniks Kondensatorwelt gehalten: der Audyn Cap „True Silver“ bietet höchste Auflösung durch silber metallisierte Folien und Reinsilber-Anschlussdrähte. Auch die Kombination mit Gold ist als „Audyn Cap Gold Silver“ in gängigen Werten zu bekommen, und auch der edle „Audyn Reference“ ist erstmals im Katalog. Für Lautsprecherentwickler interessant sind zudem die Multiwert-Bauteile „Multicoil“, „Multi- cap“ und „Multiresist“, die alle benötigten Bauteilwerte in einem Gehäuse unterbringen.

7 I.T. Electronic, Europaring 28 50170 Kerpen Telefon: 0 22 73/90 84 0, Fax: 0 22 73/90 84 35 E-Mail: info@intertechnik.de Internet: www.intertechnik.de

E-Mail: info@intertechnik.de Internet: www.intertechnik.de 7 Manger Products Industriestraße 17 97638 Mellrichstadt

7 Manger Products Industriestraße 17 97638 Mellrichstadt Telefon: 0 97 76/98 16 Fax: 0 97 76/59 25 E-Mail: info@manger-msw.de Internet: www.manger-msw.de

Josef W. Manger wird 80

Der Erfinder des Manger-Schallwandlers und Pionier des Zeitverhaltens von Lautsprechern

feierte am 2. Februar 2009 seinen 80. Geburtstag. Der erste Artikel zum Manger-Schallwand- ler (MSW) wurde bereits 1973 veröffentlicht. Seit dieser Zeit war das Einschwingverhalten von Lautsprechern die Grundlage für die Entwicklungsarbeiten von Josef W. Manger. Der 1978 entwickelte „Diskus“ sorgte für Aufsehen in der HiFi-Szene, und auch in Tonstudios hielt der MSW in den 80ern Einzug. Forschungsinstitute und Mi-

krofonhersteller weltweit erkannten seine Qualitäten und setzen ihn für Untersuchungen und Entwicklungen ein. Seit 1994, als sich Josef W. Manger aus dem Alltagsgeschäft zurückzog und es seiner Tochter Daniela überließ, konzentriert er sich auf die theoretischen Erkenntnissse der Hörphysiologie und der Akustik in enger Zusam- menarbeit mit zahlreichen Instituten. Zudem arbeitet er seit längerer Zeit an einem Buch, in dem er die Erkenntnisse der letzten 40 Jahre zusammenfasst.

dem er die Erkenntnisse der letzten 40 Jahre zusammenfasst. Bleibt uns nur noch, Ihnen im Namen

Bleibt uns nur noch, Ihnen im Namen der KLANG+TON (nachträg- lich) alles Gute zu wünschen, Herr Manger!

(nachträg- lich) alles Gute zu wünschen, Herr Manger! Neue Lautsprecherständer bei Liedke Metalldesign Mit dem

Neue Lautsprecherständer bei Liedke Metalldesign

Mit dem „LM1“ und dem „Filigrano“ präsentiert Liedtke Metalldesign gleich zwei neue Lautsprecherständer. Der „LM1“ ist ein Zwei-Säulen-Stativ in der gewohnt hochwertigen und robusten Qualität des Herstellers. 20 kg Eigenge- wicht, bis zu 12 mm starke Edelstahlplatten und -Spikes sorgen für sicheren Stand für jeden Lautsprecher. Alle Maße sind wie immer nach Kunden- wunsch abstimmbar, die (Paar-) Preise beginnen bei 475 Euro. Für den zierlichen kleinen Monitor bietet Dirk Liedtke den „Filigrano“ an, der sich mit seinem ansprechenden Design in jede Wohnlandschaft integrie- ren lässt. Auch er ist vielseitig konfigurierbar, sein Paarpreis beginnt bei 299 Euro. Weitere Lautsprecherständer und noch viel mehr ist unter edles-in- edelstahl.de zu finden.

noch viel mehr ist unter edles-in- edelstahl.de zu finden. 7 Liedtke Metalldesign, An der Mühlenau 10c,

7 Liedtke Metalldesign, An der Mühlenau 10c, 25421 Pinneberg Telefon: 0 41 22/40 54 70, Fax: 0 41 22/40 54 71 E-Mail: liedtke-metalldesign@web.de Internet: www.edles-in-edelstahl.de

KLANG+TON

10

Magazin

Autoformer von Silvercore

Mit den „Autoformern“ präsentiert Dipl. Ing. Cristof Kraus – bekannt für Über- trager aller Farbe und Form – die highendige Alternative zum Spannungsteiler aus Widerständen. Über einen Übertrager mit verschiedenen Abgriffen kann der Pegel in vier Schritten zwischen 2 und 8 Dezibel reduziert werden. Im Gegen- satz zum Widerstand wird die überschüssige Leistung dabei nicht „verbraten“, es findet lediglich eine Übersetzung statt. Die Autoformer sind für 8-Ohm-Chassis ausgelegt und mit 30 Watt belastbar. Da er hinter dem Filter liegt reicht das voll- kommen aus, weil der Hochtöner nur einen Bruchteil der Gesamtleistung abbekommt. Wir werden die hochwertige Art der Pegelabsekung natürlich auf Herz und Nieren testen, alles Weitere dazu gibt‘s direkt bei Silvercore.

testen, alles Weitere dazu gibt‘s direkt bei Silvercore. 7 Silvercore, Dipl.Ing. Cristof Kraus Coppistraße 74,

7 Silvercore, Dipl.Ing. Cristof Kraus Coppistraße 74, 04157 Leipzig Telefon: 03 41/9 11 25 71, Fax: 03 41/9 01 54 11 Internet: www.silvercore.de

11 25 71, Fax: 03 41/9 01 54 11 Internet: www.silvercore.de „ZendoCable“ von Mundorf Nach den
11 25 71, Fax: 03 41/9 01 54 11 Internet: www.silvercore.de „ZendoCable“ von Mundorf Nach den

„ZendoCable“ von Mundorf

Nach den positiven Erfahrungen mit seinen Silber-Gold-Kondensatoren und diversen Tests in Sachen Signalübertragung präsentiert Mundorf unter dem Label „ZendoCable“ ein höchstwertiges Silber-Gold-Kabel für Laut- sprecher und Kleinsignalquellen. Die nach Kundenwunsch frei konfigurierbaren Kabel sind mit diversen Steckervarianten aller Grö- ßen der Branche lieferbar. Sie werden zudem vor Ort von Spezialisten handgefertigt und unterliegen einer hundertprozentigen Quali- tätskontrolle. Die Preise beginnen bei 509 Euro für den konfektionierten Stereosatz Cinchkabel mit Neutrik NYS373 und 890 Euro für den 2 x 3-m-Stereosatz Lautsprecherkabel mit acht vergoldeten MConnect-Byrillium-Bananas. Weitere Informationen zu den High-End-Ka- beln von „ZendoCable“ finden Sie unter ande- rem im Internet auf www.zendocable.com.

7 Zendocable, Liebigstr. 110, 50823 Köln Telefon: 02 21/97 77 05-0, Fax: 02 21/97 77 05-99 E-Mail: info@zendocable.com Internet: www.zendocable.com

Hörtest-Termine 2009

Internet: www.zendocable.com Hörtest-Termine 2009 Auch 2009 veranstalten wir wieder sechs Hörtests, bei denen

Auch 2009 veranstalten wir wieder sechs Hörtests, bei denen Sie Gelegenheit ha- ben, die in der KLANG+TON vorgestell- ten Projekte in gemütlicher Atmosphäre – im Sommer auch gerne draußen – live zu erleben. Das Mitbringen Ihrer Lieb- lings-CDs und -LPs ist natürlich auch möglich.

Die Termine:

7.

2.

20.

22.

7. November

Der Ort:

Michael E. Brieden Verlag Gartroper Straße 42 47138 Duisburg

März

Mai

Juni

August

Der Beginn ist jeweils um 14:00 Uhr. Wir bitten darum, sich im Vorfeld per E-Mail an klangundton@brieden.de oder tele- fonisch unter 0203 / 4292-275 anzumel- den, damit wir eine Übersicht über die Teilnehmerzahl haben. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Korrekturen zu K+T 1/2009

- In die Zubehörliste des „Schneewitt- chens“ haben sich einige Fehler ein- geschlichen. Das Bassreflexrohr ist nicht wie angegeben das „HP 45“, sondern das „Streamline 45“ von Intertechnik. Der Terminal-Ausschnitt gehört zudem zum Single-Wiring-Terminal „AT 105 S“ von Mivoc (www.mivoc.de).

- Das in der Nachberichterstattung von der HiFi Music World 2008 unter „Blue Planet Acoustic“ abgedruckte Foto zeigt tatsächlich die Lautsprecher von „Akustik Art“ aus Kiel. Blue Planet Acoustic führte seine Lautsprecher auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes vor.

AWM 104 55,- € AWM 124 75,- € - 10” und 12” Subwoofer-Chassis - Aluminium-Druckgusskorb

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- 10” und 12” Subwoofer-Chassis

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- Xmax +/- 9 mm

- hochwertige, beschichtete Membran

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- Schraub-Anschlussterminals

- einsetzbar in kleinsten Bassre exgehäusen Bauvorschläge: K+T 5/06 + 6/07

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Nachwuchs in der XAW-Familie!

Kapton-Schwingspule Nachwuchs in der XAW-Familie! XAW 310 HC XAW 180 HC XAW 210 HC XAW 110
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NEW
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- geschirmtes Neodym- / Ferrit Antriebssystem

- Kapton Schwingspulenträger

- hoher Wirkungsgrad

- massiver, gedrehter Alu-Montagering

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- hoher Wirkungsgrad - massiver, gedrehter Alu-Montagering WM 8 45,- € NEW - 8” Hochleistungs-Tiefmitteltonsystem -
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WM 8

45,- €

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NEW
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- 8” Hochleistungs-Tiefmitteltonsystem

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- luftgetrocknete Papiermembran

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- Polkern mit Kupferkappe

- geeignet für Bassre exgehäuse Bauvorschlag: K+T 6/08

Double Roll Sicke Xmax +/- 4,5 mm

Bauvorschlag: K+T 6/08 Double Roll Sicke Xmax +/- 4,5 mm WAL 416 25,- € - 4“

WAL 416

25,- €

K+T 6/08 Double Roll Sicke Xmax +/- 4,5 mm WAL 416 25,- € - 4“ Tieftonsystem

- 4“ Tieftonsystem

- Aluminium Membran

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- Xmax +/- 5 mm

- Impedanz 16 Ohm

Bauvorschlag: K+T 5/08

Langhubgummisicke

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HG 258 G

19,- €

- 1“ Seidenkalotte

- Impedanz 8 Ohm

- Frequenzbereich 2.000 – 22.000 Hz

- Größe (D x T) 104 x 31 mm

- Farben: schwarz und titan

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KFT 130 M

50,- €

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- Magnetostat mit Kaptonfolie und Kurzhorn

- Impedanz 8 Ohm

- Frequenzbereich 1.000 – 40.000 Hz

- Grösse (B x H x T) 98 x 135 x 44 mm Bauvorschlag: K+T 5/08

Grösse (B x H x T) 98 x 135 x 44 mm Bauvorschlag: K+T 5/08 AW

AW 3000

49,- €

- 12” Subwoofer-Chassis

- Gummisicke

- stabiler Aluminium Druckgusskorb

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- Xmax +/- 6,3 mm Bauvorschläge: K+T 4/06 + 6/06

- Xmax +/- 6,3 mm Bauvorschläge: K+T 4/06 + 6/06 NEW AW 2000 35,- € -
- Xmax +/- 6,3 mm Bauvorschläge: K+T 4/06 + 6/06 NEW AW 2000 35,- € -
NEW
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AW 2000

35,- €

- 8“ Tieftonsystem

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- stabiler Aluminium Druckgusskorb

- hochwertige beschichtete Membran

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AM 80 79,- €

- Aktivmodul 80 Watt

- einstellbare aktive Frequenzweiche 40-180 Hz

- Phasen-Umkehrschalter

- Low-Level Eingang Cinch

- High-Level Eingang- / Ausgang

- Satelliten über High-Level Ausgang anschließbar

- 80 Watt R.M.S. / 150 Watt max.

Passend für 8”- und 10”-Woofer

R.M.S. / 150 Watt max. Passend für 8”- und 10”-Woofer AM 120 129,- € - Aktivmodul

AM 120 129,- €

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und 10”-Woofer AM 120 129,- € - Aktivmodul 120 Watt - einstellbare aktive Frequenzweiche 40-180 Hz

einstellbare aktive Frequenzweiche 40-180 Hz

Phasen-Umkehrschalter

Low-Level Eingang Cinch

High-Level Eingang- / Ausgang

-

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Satelliten über High-Level Ausgang anschließbar

- 120 Watt R.M.S. / 250 Watt max. Passend für 12”- und 15”-Woofer sowie AWX 184

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AWM 104

AWM 124

XAW 110HC

XAW 110HC

WM 8

WAL 416

HG 258 G

KFT 130 M

AW 3000

AW 2000

 

Impedanz

4 Ohm

4 Ohm

8 Ohm

8 Ohm

8 Ohm

16

Ohm

8 Ohm

8 Ohm

4 Ohm

4 Ohm

X max

+/- 9 mm

+/- 9 mm

+/- 3 mm

+/- 3 mm

+/- 4,5 mm

+/- 5,0 mm

-

-

+/- 6,4 mm

+/- 6,5 mm

 
    Fs 37 Hz 30 Hz 54 Hz 54 Hz 45 Hz 61 Hz 1.500
 

Fs

37 Hz

30 Hz

54

Hz

54

Hz

45

Hz

61

Hz

1.500 Hz

1.100 Hz

27 Hz

30

Hz

 
  Qms 7,40 7,50 4,90 4,90 6,20   5,45 - - 4,10 4,10

Qms

7,40

7,50

4,90

4,90

6,20

 

5,45

-

-

4,10

4,10

Qes 0,27 0,26 0,36 0,36 0,33 0,62 - - 0,33 0,32
Qes 0,27 0,26 0,36 0,36 0,33 0,62 - - 0,33 0,32
Qes 0,27 0,26 0,36 0,36 0,33 0,62 - - 0,33 0,32
Qes 0,27 0,26 0,36 0,36 0,33 0,62 - - 0,33 0,32

Qes

0,27

0,26

0,36

0,36

0,33

0,62

-

-

0,33

0,32

 

Qts

0,26

0,25

0,34

0,34

0,31

0,55

-

-

0,31

0,29

Vas

37,0 l

68,0 l

4,9 l

4,9 l

39

l

4,0 l

-

-

97,0 l

37,0 l

 

SPL

88,1 dB

90,5 dB

86

dB

86

dB

93

dB

83

dB

91 dB

93

dB

89,6 dB

88

dB

R.M.S.

200

W

220

W

60

W

60

W

120

W

60

W

120 W

20

W

180

W

120

W

Besuchen Sie uns unter

 

Pmax

500

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150 W

150 W

300

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KLANG+TON

12

Designwettbewerb

Designwettbewerb

Das Finale!

Seit KLANG+TON 6/2006 präsentierten wir in jeder Ausgabe unter dem Motto „Designwettbewerb“ ein außergewöhnliches Lautsprecherprojekt von Ihnen, verehrte Leser. Jetzt haben Sie die Wahl: Entscheiden Sie sich in zwei Haupt- und drei Nebenkategorien für Ihre Favoriten aus 14 Projekten. Dabei winken nicht nur den Gewinnern tolle Preise, auch Sie können durch die Teilnahme ein glück- licher Gewinner werden.

Kategorie A: Beste Kompaktbox

1
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licher Gewinner werden. Kategorie A: Beste Kompaktbox 1 D en Anfang in dieser Kategorie macht diese

D en Anfang in dieser Kategorie macht diese „Swans Kompakt“ (K+T 1/05). Die Seitenwände sind in

Cremeweiß lackiert, den Korpus ziert ein mit Hart- wachsöl und Bienenwachs behandeltes Furnier namens „Ziricot“. Die Bestückung besteht aus einem goldenen Metall-Vollkonus von Swans und dem berühmten runden ATD-Magnetostaten.

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von Swans und dem berühmten runden ATD-Magnetostaten. 2 M arkus Brosig baute diese superkom- pakte Minibox

M arkus Brosig baute diese superkom- pakte Minibox „weg vom einheit-

lichen Kistendesign“, bestückt mit Seas Excel W11 und Monacor DT-28N. Der auf- wendige Aufbau versteckt sich unter einer knallroten Lackierung mit Verzierung, der Ständer ist eine Eigenentwicklung.

3
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mit Verzierung, der Ständer ist eine Eigenentwicklung. 3 I m wahrsten Sinne Herz für seine Freundin

I m wahrsten Sinne Herz für seine Freundin zeigte C. Patzer mit diesen kompakten

Lautsprechern. Für ihn als Haaner ist die Bestückung mit Visaton (W 100 S, CP 13) selbstverständlich, die Form erzeugte er mit einem Grundgerüst aus Multiplex und darumgelegten Platten aus in Wasser einge- legtem HDF.

4
4

G eschlitzes MDF nahm Eskil Jörgensen aus Dänemark

zuhilfe, um einen aktiv be- triebenen Fünfzehnzöller zu umbauen. Bewusst baute er die Schlitze nach außen und versah die Oberfläche mit „Sandblasted Silver“, um die ungewöhnliche Oberfläche zur Attraktion wer- den zu lassen.

A us den Niederlanden erhielten wir von Jan-Willem Obbink Bilder seiner kompakten Center- und Surround-Kleinode. Der

Clou an diesem Projekt ist neben dem schönen Finish der rundum-

strahlende Hochtöner.

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A ls Pate für die auf auszieh- baren Regalböden gelagerte

Minibox von Sascha Schlauch stand die „Mini TS“ aus K+T 6/07. Der scheibenweise Aufbau aus Multiplex ist viel (Schleif-) Arbeit, entlohnt allerdings auch mit unverwechselbarer Optik. Die Bestückung besteht aus dem Visaton TI 100 und Etons ER4.

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7
Bestückung besteht aus dem Visaton TI 100 und Etons ER4. 7 A lexander Reul kreierte dank

A lexander Reul kreierte dank seiner beruflichen Erfahrung

in Strömungs- und Strukturme- chanik diese Kompaktbox, die durch Computerpotimierung und der Zuhilfenahme von Koh- lefaser maximale Steifigkeit er- reicht. Die Bestückung entspricht Intertechniks „Ex Mag 2“.

Die Kategorien lauten wie folgt:

Hauptkategorien:

A: beste Kompaktbox B: beste Standbox

Hier geht es um das Gesamtbild der Lautsprecher: Welches Projekt hat Sie insgesamt am meisten angesprochen?

Nebenkategorien:

C: beste Detaillösung D: beste Ausführung E: bestes Konzept

In den Nebenkategorien dreht es sich um die Details. Haben Sie an einem Laut- sprecher eine Kleinigkeit entdeckt, die sie für besonders raffiniert gelöst halten? Hat eine der Boxen Ihnen handwerklich

besonders gut gefallen? Und halten Sie eines der Projekte für konzeptionell be- sonders ausgefeilt? Über die Gewinner der jeweiligen Kate- gorien wird per E-Mail oder Postkarte entschieden. Schreiben Sie einfach die Buchstaben von A bis E für die Katego- rien und hängen Sie jeweils die Ziffer Ihres persönlichen Favoriten an. Beispiel:

„A:3, B:11, C:5, D:14, E:9“. Mehrfachnen-

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8
9
9

Kategorie B: Beste Standbox

V iel Arbeit steckt auch in den 11 Standlautsprechern von Helfried Karner aus Österreich. Die
V iel Arbeit steckt
auch in den
11
Standlautsprechern
von Helfried Karner
aus Österreich. Die
geschwungene Form
entstand durch das
Verleimen von Biege-
MDF und Biegesperr-
holz, beschichtet mit
Markassar-Furnier.
Das Mitteltonge-
häuse ist „aus dem
Vollen“ gedreht
und mit Klavierlack
beschichtet.
12
G erald Hüpfels
Steckenpferd sind
Hörner verschiedenster
Ausprägung. Für den
Designwettbewert
wählten wir das „Pre-
sto“ bzw. „Allegro“,
welches mit wunder-
schönen Holzoberflä-
chen und geschwun-
genen Linien weitaus
attraktiver wirkt als
konventionelle Hörner.
13
13

A ndreas Eichele baute diese raffinierten

Standboxen aus Birken- multiplex, bestückt mit zwei 17-cm-Tiefmittel- tönern und einer HKM- Hochtonkalotte. Der
Standboxen aus Birken-
multiplex, bestückt mit
zwei 17-cm-Tiefmittel-
tönern und einer HKM-
Hochtonkalotte. Der
Clou ist der Unterbau,
der auf Vorder- und
Rückseite insgesamt 200
CDs fasst. Dazwischen
fand auch die Frequenz-
weiche noch Platz.
14
Z um Abschluss noch
der etwas andere
„Cheap Trick 230“ (K+T
3/2007) von „Kalle“.
Er baute die Box als
Mischform aus Onken-
Gehäuse und dem zu-
laufenden Reflexkanal
von CT 193. Mit MDF
kann er zudem nichts
anfangen, daher setzte
er auf diverse Hölzer in
„bunter Mischung.

B ilder dieser modifi- zierten „Grünanlage“

(K+T 3/2005) erhielten wir von Martin Kafka aus Ös- terreich. Sie ist komplett in veredeltem Bergahorn ge- baut und mittels Beschich- tung vor UV-Einflüssen und Alterung geschützt. Auch im Inneren gibt‘s nur Natur:

Schafwolle von heimischen Bauern.

D ieses wunderschöne Paar Standboxen bau-

te Johann Huber aus der Schweiz für sein trautes Heim. Das massive Ahorn- Gehäuse verschlang unzählige Stunden an Schleifarbeit, für die Bestückung zeichnet A.O.S.-Lautsprecher von Axel Oberhage verant- wortlich.

E in absolut

außerge-

wöhnliches Sub/ Sat-System stellte Roberto Webern- dorfer für seine Tochter her. Die Satelliten sind mit einem Visaton B200 bestückt, der Metallkragen ver- größert die Schall- wand. Der aktive Subwoofer ist ein kleines Bass-Eck- horn mit Magnat- Bestückung.

10
10

nungen (z.B. dasselbe Projekt in einer Haupt- und einer Nebenkategorie) sind möglich.

Ganz wichtig: Bitte vergessen Sie auch in E-Mails nicht, Ihre Adresse zu hinterlas- sen, damit wir Ihnen Ihren möglichen Gewinn schnell und unkompliziert zu- kommen lassen können.

Ausgenommen von der Teilnahme sind Mitarbeiter des Michael E. Brieden Ver- lages sowie deren Angehörige. Pro Per- son ist nur eine Einsendung erlaubt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Ge- winner werden in KLANG+TON 3/2009 veröffentlicht und selbstverständlich auch schriftlich benachrichtigt.

Designwettbewerb

13

In Zusammenarbeit mit Speaker Trade und Visaton verlosen wir für die Gewin- ner der jeweiligen Kategorien Preise im Gesamtwert von über 770 Euro.

Für die beiden Hauptkategorien winken je ein Subwoofer

Mivoc XAW 310 HC

jeder Gewinner einer Nebenkategorie erhält einen

Mivoc AW 3000

Unter allen Einsendungen verlosen wir zudem ein Pärchen

1 Paar

Visaton B200

verlosen wir zudem ein Pärchen 1 Paar Visaton B200 und fünf Mal das „Handbuch der Lautsprecher-

und fünf Mal das

wir zudem ein Pärchen 1 Paar Visaton B200 und fünf Mal das „Handbuch der Lautsprecher- technik“

„Handbuch der Lautsprecher- technik“

Schicken Sie Ihre Postkarten mit der Lösung und dem Stichwort „Designwettbewerb“ bitte an:

Michael E. Brieden Verlag GmbH KLANG+TON Designwettbewerb Gartroper Straße 42 47138 Duisburg

oder per E-Mail mit dem Betreff „Designwettbewerb“ an klangundton@brieden.de

Teilnahmeschluss ist der 15.03.2009. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Michael E. Brieden Verlag GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

KLANG+TON

14

Spezial

Media-PC im Selbstbau

Der Alleskönner

Im Laufe der Jahre hat sich der PC von der grauen Maus zur vielseitigen Multimediazentrale für jedermann gewandelt. Gerade in der aktuell stattfindenden Multimedia-Revolu- tion mit HDTV und Blu-ray fühlen sich viele verunsichert. Dass der PC hier als Mediacenter wichtige und zukunftssi- chere Dienste leisten kann, wissen dabei nur die Wenigsten

Grundsätzlich ist auch der Media-PC ein ganz normaler PC. Er ist technisch wie optisch einfach auf die anstehenden Aufgaben zugeschnitten. Die Auswahl der Komponenten ermöglicht ihm den vielseitigen Einsatz in Stereoanlage, im Heimkino oder als Multiroom-Server – die Möglichkeiten sind quasi endlos.

Der Zusammenbau gleicht dem eines herkömmlichen PCs und bereitet dank Standards keine Probleme mehr

PCs und bereitet dank Standards keine Probleme mehr Der eigentliche Vorteil beim Einsatz eines PCs anstelle

Der eigentliche Vorteil beim Einsatz eines PCs anstelle eines normalen Ab- spielgeräts liegt aber in dessen Aufrüst- barkeit. Gerade in der aktuellen Phase, in der Flachbildschirme sich durchsetzen, die hochauflösende Blu-ray Schritt für Schritt die DVD ablöst und neue Mehr- kanal-Tonstandards wie Dolby TrueHD und DTS-HD in den Startlöchern stehen, ist Zukunftssicherheit Gold wert. Durch den simplen Umstand, dass die Funktio- nalität eines PC auf dem Zusammenspiel einzelner Komponenten und der dazu- gehörigen Software basiert, kann hier jederzeit eingegriffen werden. Oft reicht tatsächlich nur das Update eines Pro- gramms, um den Media-PC wieder fit für die neuesten Standards zu machen. Stehen größere Änderungen ins Haus, so

kann der Tausch einer einzelnen Kompo- nente wie der Grafik- und der Soundkar- te schnell die volle Funktionalität wieder herstellen. Hier müssen die meisten sta- tionären Player passen. Und selbst wenn der Hersteller ein Softwareupdate ver- öffentlicht, so ist er immer noch an die Hardware des Players gebunden.

Hardware

Der mit Abstand größte finanzielle Ein- satz in Sachen PC kommt aus der Spie- lergemeinde. Die lechzt permanent nach mehr Leistung, braucht neueste Prozes- soren, schnellste Grafikkarten und lei- stungsfähige Kühlungen. Das geht ent- sprechend ins Geld. Sobald der Fokus vom Spielen abrückt, kommt man jedoch auch ohne Abstriche in Sachen Leistung und Ausstattung wesentlich preiswerter weg, so dass der Media-PC nicht mal ein teures Vergnügen sein muss. Natürlich lässt sich hier auch beliebig viel Geld aus- geben, eine sinnvolle Zusammenstellung (wir führen in der kommenden Ausgabe mehrere Beispielkonfigurationen auf) bleibt jedoch sehr bezahlbar. Eine Kernkomponente ist das Gehäuse. Vom hübschen „normalen“ PC-Gehäuse bis zur Vollalu-Trutzburg mit Riesen-

Konsolen wie Die Playstation 3 und die XBOX 360 arbeiten problemlos mit einem Media-PC Hand

Konsolen wie Die Playstation 3 und die XBOX 360 arbeiten problemlos mit einem Media-PC Hand in Hand

Touchscreen ist hier alles drin. Abgesehen von den ausgewählten, aber trotzdem herkömmlichen PC-Komponenten stellt es daher einen wesentlichen Aspekt des Auftretens und auch des Gesamtpreises des Media-PCs dar. Tipps zu jeder Kom- ponente haben wir auf der folgenden Doppelseite für Sie zusammengefasst. Was die Bedienung angeht, ist der PC nicht mehr auf kabelgebundene Ein- gabegeräte wie Maus und Tastatur an- gewiesen. Inzwischen gibt es drahtlose Helferlein, die den Rechner bequem vom Sofa aus steuern können. Ob es dabei bei der einfachen Tastatur mit zusätz- lichen Steuertasten oder der highendigen Touchscreen-Fernbedienung mit bidi- rektionaler Kommunikation handelt, bleibt dem Anwender bzw. dem Einsatz- zweck überlassen. Möglichkeiten gibt es viele, und täglich kommen neue dazu.

Lautstärke

Ein oft vernachlässigter Aspekt eines PCs ist dessen Lautstärke. Nach dem Motto „viel hilft viel“ wird er mit Lüftern und beliebig gewählten Komponenten vollge- stopft, die alle fleißig vor sich hinlärmen. Das ist natürlich besonders bei einem Media-PC fatal, da er entweder im Wohn- zimmer oder im Heimkino steht – zwei Orte, an denen man außer Musik bzw. Filmton eher nichts hören möchte. Auch hier ist allerdings problemlos Abhilfe zu schaffen: durch sorgsame Auswahl der

Komponenten und ein sinnvolles Belüf- tungskonzept wird der PC flüsterleise bis unhörbar. Die goldene Regel: je weniger Watt, de- sto weniger Wärme, desto weniger Lärm. Durch ihre Arbeit erzeugen vor allem der Prozessor und die Grafikkarte ein gerüttelt Maß an Abwärme. Die muss abgeführt werden, um die Komponenten vor dem Hitzetod zu bewahren. Selbiges wird mit Lüftern bewerkstelligt, welche die Warmluft abführen. Das Ziel ist nun, erstmal so wenig Ab- wärme wie möglich zu erzeugen und die- se dann so abzuführen, dass dabei kein Lärm entsteht. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Prozessor. Sowohl AMD als auch Intel bieten inzwischen ef- fiziente Mehrkern-CPUs an, die trotz der gestellten Aufgaben einen relativ kühlen Kopf bewahren. Zusätzlich wichig ist der richtige Kühler. Er sollte die Abwärme auf eine möglichst große Fläche vertei- len, damit sie effizient abgeführt wer- den kann. Empfehlenswert sind Kühler mit Heatpipes („Wärmeröhren“) und Alulamellen: Die Heatpipes führen die Wärme schnell vom Prozessor weg, die großen Flächen sorgen schon mit we- nig Luftstrom für guten Wärmetausch. Viele neue Mainboards besitzen zudem integrierte Lüftersteuerungen, welche die Geschwindigkeit der angeschlossenen Lüfter bei ausreichend niedrigen Tempe- raturen herunterregeln. Auch das ist bei der Zusammenstellung eines Media-PCs durchaus ein Argument. Auf dem Grafikkartenmarkt gibt es in- zwischen viele passiv gekühlte Modelle, welche ohne eigenen Lüfter auskommen und damit keine Lautstärke erzeugen. Modelle aus der Grafikkarten-Mittel- klasse sind für den Media-PC mehr als schnell genug, entlasten die CPU bei der Dekodierung von hochauflösendem Vi- deo und kosten wenig. Zum Schluss noch ein weit verbreiteter Irrtum in Sachen Kühlung: viele glau-

Diese drahtlose Microsoft-Tastatur ersetzt auch die Maus und bietet zusätzlich Steuertasten für Multimedia-Player

und bietet zusätzlich Steuertasten für Multimedia-Player Spezial 15 ben, dass größere Lüfter mehr Lärm ma- chen.

Spezial

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ben, dass größere Lüfter mehr Lärm ma- chen. Dabei sind es die kleinen Quirle, die mit Umdrehungszahlen über 3.000 U/min lautstark auf sich aufmerksam machen. Viel besser sind Lüfter der 120- mm-Klasse, die selbst unter 800 U/min wesentlich mehr Luft befördern, durch die vergleichsweise langsame Rotation aber quasi unhörbar sind. Daher ist beim Kauf von CPU- und Gehäuselüfter darauf zu achten, dass es Montagemöglichkeiten für 120-mm-Modelle an den geeigneten Stellen gibt. Wichtig dabei: die Gehäu-

an den geeigneten Stellen gibt. Wichtig dabei: die Gehäu- Hochwertiges Zubehör wie diese Touchscreen- Fernbedienung

Hochwertiges Zubehör wie diese Touchscreen- Fernbedienung zur Steuerung des PCs gibt es zum Beispiel von Logitech

selüfter sollten so angeordnet sein, dass sie einen konstanten Luftstrom durch das Gehäuse erzeugen. Wird die Luft nur umgegraben, können Hitzenester entste- hen, und die Komponenten leiden. Nur wenn an einer Seite des Gehäuses kühle Luft herein und an der anderen warme Luft herausbefördert wird, stimmt der Wärmehaushalt. Dabei sollten die kri- tischen Komponenten natürlich mit im Luftstrom liegen. Ist das gegeben, lassen sich sehr akzeptable Kühlleistungen ohne hörbare Luftbewegungen erreichen. Gerade flache Media-PC-Gehäuse lassen den Einsatz von 120-mm-Lüftern wegen mangelnder Bauhöhe jedoch nicht zu. Dann sollte zumindest auf gute 92-mm- Lüfter zurückgegriffen werden können. Als weitere Option gelten 80-mm-Lüfter, sie befördern unter 1.000 U/min jedoch nicht mehr viel Luft und müssen schnel- ler drehen, was sie wiederum hörbar macht. Ein gutes Exemplar wird bis ca. 1.200 U/min trotzdem akzeptabel leise bleiben. Zu früheren Zeiten noch klackernd und ratternd als ständiger Begleiter auszu- machen, haben sich auch die Festplatten weiterentwickelt. Ihre Umdrehungs- und Kopfgeräusche wurden durch verbes- serte Techniken minimiert, so dass sie im

KLANG+TON

Spezial 16 Zusatzkarten: CPU:
Spezial
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Zusatzkarten:
CPU:

Je nach Anwendungswunsch werden auch Zu- satzkarten interessant, zum Beispiel für den Emp- fang von Digital-TV. Auch der HDTV-Empfang und Pay-TV sind kein Problem

Also Prozessor sollte eine moderne Mehrkern- Variante zum Einsatz kommen. Sowohl AMD als auch Intel bieten in ihrer Oberklasse stromspa- rende Modelle mit viel Leistung zu erschwing- lichen Preisen an

Modelle mit viel Leistung zu erschwing- lichen Preisen an Optische Laufwerke: Blu-ray ist Trumpf, deshalb gehört

Optische Laufwerke:

Blu-ray ist Trumpf, deshalb gehört so ein Lauf- werk in jeden Media-PC. Auch Blu-ray-Brenner sind bereits auf dem Markt, hier werden die Prei- se durch die wachsende Verbreitung stetig fallen

Speicher:
Speicher:
se durch die wachsende Verbreitung stetig fallen Speicher: Festplatte: Bild und Ton brauchen viel Platz, daher

Festplatte:

Bild und Ton brauchen viel Platz, daher sind mindestens 500 Gigabyte nötig. Bis zu 1,5 Terabyte sind momentan verfügbar. Als besonders leise Alternative empfehlen sich kleinere Notebookfestplatten und die noch teuren SSDs

Er ist im Media-PC unkritisch. Angesichts niedriger Preise sind 4 GB anzuraten. Ansonsten ist nur auf Kompatibilität mit dem Mainboard zu achten – Markenhersteller sind empfohlen

Gehäuse kaum noch wahrnehmbar sind. Empfindliche Naturen können zusätz- lich auf Dämmgehäuse zurückgreifen, welche die Festplatte zusätzlich kapseln und Geräusche damit weiter dämpfen. In naher Zukunft könnte diese Maßnahme aber sowieso überflüssig werden, denn den Festplatten steht eine neue Techno- logie namens SSD („Solid State Drive“) ins Haus. Dabei werden die Daten nicht mehr auf einer Magnetscheibe gespei- chert und von beweglichen Köpfen ge- lesen, sondern in Speicherchips abgelegt. Damit entfallen alle beweglichen Teile, wodurch die Platte in allen Belangen ge- winnt: Geräusch- und Wärmeentwick- lung, Lese- und Schreibverzögerung, Energiekonsum usw. Einzig die Kapazi-

Schreibverzögerung, Energiekonsum usw. Einzig die Kapazi- täten hinken momentan noch hinterher, so dass die SSD pro

täten hinken momentan noch hinterher,

so dass die SSD pro Gigabyte noch we- sentlich teurer ist als die herkömmliche Festplatte. Wenn sich die SSD am Markt durchsetzt, werden die Preise jedoch pur- zeln, und die neue Technik wird auch im Media-PC Einzug halten.

Anschlüsse

Neben dem Stromnetz und dem Netzwerk

sucht der Media-PC natürlich Anschluss

an die heimische Anlage. Bei Grafikkar-

ten hat sich der digitale DVI-Anschluss inzwischen durchgesetzt. Der Vorteil:

DVI ist kompatibel zu HDMI, dem

neuen Standard in der Unterhaltungs- elektronik zur Verbindung von Geräten. Die flachen Kabel tragen sowohl Bild als auch Ton und finden damit Anschluss an jedem gängigen Surroundreceiver, der

die Signale an Fernseher und Beamer ausgeben kann. Nur auf die Kompati- bilität mit dem Kopierschutz HDCP ist an beiden Enden zu achten, sonst bleibt der Bildschirm schwarz. Inzwischen fin- den auch auf Media-PCs zugeschnittene Grafikkarten mit HDMI-Ausgängen den Weg auf den Markt. Sie finden ohne wei- tere Adaptierungen direkt Anschluss an den Receiver.

Viel Technik in einem kompakten Gehäuse:

der Media-PC muss nicht größer sein als ein HiFi-Gerät

Auch der Ton findet mehrere gang- bare Wege vor. Neben den klassischen Cinchausgängen steht hier natürlich der Digitalausgang zur Verfügung. Die in- teressanteste Lösung ist aber natürlich, den Ton direkt zum Bild per HDMI zu übertragen. Dafür wachsen inzwischen verschiedene Lösungen heran. Manche Grafikkarten fungieren gleichzeitig als Soundkarte, die neuesten Soundkarten mit HDMI-Anschlüssen werden zwi- schen Grafikkarte und Receiver einge- schleift und bringen den Ton mit auf den Weg. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig und hängen unter anderem auch von der Ausstattung des Receivers ab. So können ältere Modelle durchaus noch Zugang zu den neuen Tonformaten finden, wenn der Ton im Media-PC de- kodiert und dann Kanal für Kanal an den Receiver weitergereicht wird.

Möglichkeiten

Der Media-PC wird natürlich primär als Abspielgerät für Videodateien im Heim- kino bzw. im Wohnzimmer benutzt wer- den. Damit enden die Einsatzmöglich- keiten des PCs aber keineswegs. Besitzen Sie zum Beispiel eine XBOX 360 oder Playstation 3, so eröffnet sich Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, Bild und Ton per Netzwerk auf die Konsole zu über- tragen. Hängt diese zum Beispiel an Ih-

Mainboard: Beim Motherboard entscheidet hauptsächlich die Ausstattung. Der Chipsatz sollte auf jeden Fall ohne Lüfter

Mainboard:

Beim Motherboard entscheidet hauptsächlich die Ausstattung. Der Chipsatz sollte auf jeden Fall ohne Lüfter auskommen, ansonsten sind vor allem Features wie eine integrierte Lüftersteue- rung interessant

Features wie eine integrierte Lüftersteue- rung interessant Grafikkarte: Bei der Grafikkarte ist auf die passenden

Grafikkarte:

Bei der Grafikkarte ist auf die passenden Anschlüsse, HDCP-Kompatibilität (Kopierschutz) und die Kühlung zu achten. Passiv gekühlte Karten aus der Mittelklasse sind für den Media- PC optimal

Spezial Soundkarte:
Spezial
Soundkarte:

Kühler:

Bietet das Gehäuse ausreichend Platz, so sollte ein großer Kühler mit ebenso großem, langsam drehendem Lüfter zum Einsatz kommen. Für besonders flache Gehäuse gibt es spezielle Kühler mit niedrigem Bauprofil

Bei der Soundkarte entscheiden ebenfalls die Anschlussmöglichkeiten und die Ausstattung. Die neuen Surroundformate kommen gerade, für Stereo gibt es bei Profi-Herstellern hochwertige Karten

für Stereo gibt es bei Profi-Herstellern hochwertige Karten Gehäuse: Hier sind Fantasie und Geldbeutel kaum Grenzen

Gehäuse:

Hier sind Fantasie und Geldbeutel kaum Grenzen gesetzt. Touchscreens auf der Front werden gerade modern und bezahl- bar. Ansonsten ist auf gute Belüftungs- möglichkeiten zu achten

Netzteil:

Sie werden gerne stief- mütterlich behandelt, sind jedoch auch wichtig. Ein gutes Netzteil versorgt den PC stabil mit Strom und hat einen großen, aktiv gere- gelten und leisen Lüfter

rem Beamer, so darf der Media-PC ruhig in einem anderen Raum stehen und für andere Aufgaben gedacht sein. Durch die simple Ein- richtung einer Software (Media Server) kann die Konsole auf freigege- bene Dateien wie Songs, Videos und Bilder zugreifen und sie auf dem Beamer darstellen. Noch einen Schritt weiter geht die „Media Center Extender“-Technologie von Microsoft. Sie basiert auf derselben Idee, bringt die Benutzeroberfläche des Media-PCs aber direkt mit. Damit kann man mit einem Extender wie zum Beispiel der XBOX 360 die komplette Funktionalität des Media-PCs per Netzwerk übernehmen. Ob die Daten nun per Kabel oder drahtlos per W-LAN ausgetauscht werden, ist dabei gleich, so dass die Integration eines Extenders bzw. eines Clients wie der Playstation 3 kaum einfacher sein könnte. Natürlich kann ein Media-PC auch als reiner Audiolieferant fungieren. Dann sollte eine hochwertige Stereo-Soundkarte zum Zuge kommen, als Grafiklösung reicht dann auch eine Onboard-Lösung ohne dezi- dierte Grafikkarte. So ein System kann unter Umständen sogar kom- plett lüfterlos ausgelegt werden, so dass sich mit einer SSD-Festplatte oder einer leisen Notebook-HDD ein lautloser Musikserver, respekti- ve ein universelles Abspielgerät ergibt. Auch die Hochbit-Wiedergabe wird in dieser Variante interessant. So lange die Hardware die entspre- chenden Voraussetzungen bietet, sind Samplingrate und Quantisie- rung hier keine Grenzen gesetzt.

Ausblick

Im zweiten Teil unseres Media-PC-Spezials widmen wir uns der Software und stellen für Sie mehrere Beispielkonfigurationen für Media-PCs zusammen. Welches Betriebssystem ist am besten für den Media-PC geeignet? Welche Programme brauche ich zusätzlich? Wel- che Komponenten brauche ich genau? Diese und noch weitere Fragen beantworten wir in KLANG+TON 3/2009.

Christian Gather

Die Firma Jensen wurde 1917 gegründet. Ein Erfah- rungsschatz von nunmehr 91 Jahren Entwicklung und
Die Firma Jensen wurde
1917 gegründet. Ein Erfah-
rungsschatz von nunmehr
91 Jahren Entwicklung und
Produktion für professio-
nelle Anwendungen macht
Jensen zum begehrten
Partner internationaler Top-
Firmen bereits in der Ent-
wicklungsphase neuer Kon-
zepte. Am Schluss steht
auch heute noch ein quasi
unzerstörbares Produkt
höchster technischer Güte
versehen mit einmaliger
Anfassqualität.
Man sollte sich einmal ein
Jensen-Bauteil gönnen um
zu wissen, was im Hochton-
bereich echte Transparenz
bedeutet und wie der
Grundton musikalische
Substanz transportiert.
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wie sie gemeint war und
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Stimmungen und Farben
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KLANG+TON Bausatztest 18
KLANG+TON
Bausatztest
18

D ie Lightning und der Wild Thing waren nicht von Anbeginn ihres

Lebens Partner. Allerdings sind das Zweiweg-Line-Array und der Subwoofer Seelenverwandte, setzten sie doch beide auf Dynamik, heftige Pegel und hohe Be- lastbarkeit. Zudem sind beide Exoten, die man nicht an jeder Straßenecke findet. Umso interessanter die Frage, was sie im Verbund zu leisten imstande sind.

Bestückung

Gleich 32 der kleinen „Universallautspre- cher“ SP-6/8SQ dürfen sich pro Seite in der Lightning austoben. Der niedliche kleine Racker ist ein 5-cm-Breitbänder mit Papiermembran, Neodymantrieb

Chassistest:

• Monacor SP-6/8SQ

• Monacor RBT-95(SQ) K+T 6/2006

• Carpower Raptor-6 K+T 3/2004

Außergewöhnliches Sub-Sat-Gespann mit Line Arrays von Monacor

Wie der geölte Blitz

Ich dachte eigentlich, dass das Thema Subwoo- fer-Satelliten nach dem Cognito-Incognito- Gespann von Monacor (K+T 5/08) größenmäßig ausgereizt wäre. Falsch gedacht! Da geht noch einiges, mit Monacors „Lightning“ und „Wild Thing“

Das „Wild Thing“-Duo ist mit je vier der hochpotenten Raptor-6 von Car- power bestückt. Die Bässe sind bereits legendär, vereinten sie schon vor Jahren extreme Langhubigkeit, Belastbarkeit und hervorragende Tiefbassfähigkeiten. Der „6“ ist dabei sowas wie sein Son- derfall. 18 cm Nenn-Korbmaß sind für einen waschechten Subwoofer eher die Ausnahme. Nichtsdestotrotz spielt das kompakte Kraftpaket nicht nur alle Sub- woofer derselben, sondern auch viele der nächstgrößeren Klasse an die Wand. Das gleich vier Mal pro Seite, jeweils befeu- ert mit 200 aktiven Watt, ist schon ein Wort. Andererseits legt die „Lightning“ die Messlatte schon sehr hoch, da kann man mit ein paar Mini-Würfelchen we- nig ausrichten.

und relativ weicher Aufhängung. Das er- möglicht ihm den Betrieb vom Oberbass bis in den Hochton. Ein Stück alleine reicht ob der Größe aber nur für Zim- merlautstärke. Erst in der Summe wendet sich das Blatt, denn hier wird aus wenig Membranfläche plötzlich viel, garniert mit reichlich Antrieb. Bringt man vor sein geistiges Auge, wie 32 Membranen mit der Gesamtfläche eines Zwölfzöllers bei einem Impuls synchron „knack“ ma- chen, dann wird anschaulich klar, wie hier aus klein * viel = Spaß wird. Der Hochtöner ist ein guter Bekannter:

Ihn testeten wir schon 2006 und setzten ihn unter anderem in der „Specialist“ (K+T 4/07) ein. Der sehr preisgünstige Magnetostat besitzt eine sehr feine, lo- ckere und luftige Hochtonwiedergabe. Das klingt erstmal gar nicht nach feu- rigem Line-Array-Sound, auch hier ist es aber die Masse, die den Unterschied macht. Denn der Klang bleibt erhalten, nur Dynamik und Maximalpegel werden durch den mehrfachen Einsatz poten- ziert. So rückt das Folien-Dutzend die Impulsdynamik schwer Richtung Horn, ohne ihre sanfte Art abzulegen.

schwer Richtung Horn, ohne ihre sanfte Art abzulegen. Die Reflexkanäle der „Lightning“ münden auf der

Die Reflexkanäle der „Lightning“ münden auf der Rückseite der Box nach unten und erweitern den Übertragungsbereich

Für das Aktivmodul SAM-2 spricht in dieser Kombination noch ein ebenso sel- tenes wie wichtiges Ausstattungsmerk- mal: der variable Satellitenhochpass. Er kann in weiten Grenzen verstellt werden und bildet die Basis für den Betrieb der „Lightning“. Sie verlangt zwingend nach der entlastenden Maßnahme und fragt wegen deren Qualität gleichzeitig nach einer aktiven Lösung. Da drängt sich das SAM-2 als optimaler Partner gerade- zu auf. Selbst wenn die Bassbestückung eine andere werden sollte, der Einsatz des „Großen“ von Monacor wird nach- drücklich empfohlen. Einen Nachteil muss man allerdings in Kauf nehmen: den Preis. Selbst wenn die Chassis wie hier äußerst günstig sind, so sorgt die schiere Menge dafür, dass man nicht allzu billig wegkommt. Was bleibt, ist der Exotenbonus und die Vorteile des Konzepts. Auf dem Fertigmarkt kann man die Anzahl an Line Arrays an einer Hand abzählen, und mit fünfstelligen Preisen ist durchweg zu rechnen. So ge- sehen relativiert sich die Angelegenheit.

Gehäuse

Die Behausung für die Lightning klingt erstmal einfach, wenn auch nach viel Ar- beit. Allerdings gibt es noch einige Stol- perfallen, derer man sich auf dem Weg zum fertigen Line Array annehmen muss. So verlangen die Mitteltöner wegen des schmalen Korbrandes nach einem präzi- se ausgesägten Loch mit kleiner Fase, die eine Stufe im Korb abfängt. Gleichzeitig ist darauf zu achten, sie nach hinten mit einem zu engen Ausschnitt nicht abzu- schnüren, auch hier muss also eine Fase dran. Man tüftelt lange, und die Arbeit ist mühselig. Das Ergebnis lohnt sich da- für umso mehr. Je 8 Mitteltöner spielen auf ein gemein- sames Volumen von knapp 7 Litern. Ein großflächer Reflexkanal auf der Rück- wand sorgt für Performance bis ca. 150 Hz hinunter. Die Mitteltöner sind in zwei Reihen angeordnet. Normalerweise ver- pönt, weil durch Interferenzen gestraft, ist das Konzept hier realisierbar. Der Line-Array-Einsatz, die geringen Abmes- sungen der Chassis und die separaten Hochtöner machen‘s möglich. Unterhalb der untersten Chassis ist ein ungenutzer Bereich für die Weiche frei. Er bringt das Array auf die korrekte Höhe, in der das Ohr des sitzenden Zuhörers ungefähr auf halber Höhe der Chassisanordnung liegt. Nur so stellt sich der optimale Array- Effekt ein.

Die sitzen in einer 12er-Zeile nebenan. Die dünnere, zurückversetzte Schallwand macht das Einfräsen überflüssig. Um die Optik kümmern sich farblich abgesetzte Seitenwangen und der Standfuß aus Bir- kenmultiplex. Die gerundeten Wangen machen die Säulen deutlich gefälliger, auch wenn sie im Wohnraum eher durch die Bestückung als durch die eigentliche Größe auffallen. Das „wilde Ding“ setzt ebenfalls auf Multiplex-Wangen, hier allerdings tat- sächlich als Seitenwände. Zwischen ih- nen liegt eine separate Kammer für das Aktivmodul, ein langer Reflexkanal mit großem Querschnitt, drei Versteifungen und knapp 50 Liter Volumen für die Raptoren.

Frequenzweiche

Ob der exotischen Konstruktion darf die Frequenzweiche des Arrays äußerst ein- fach bleiben. Der Sperrkreis aus 3,9 mH, 47 µF und einer Widerstandsbatterie (zwecks Belastbarkeit) von 4 x 27 Ohm beseitigt eine Überhöhung im Grundton. Danach schließen sich ein 12-dB-Tiefpass und ein zusätzlicher Saugkreis, der eine weitere Unregelmäßigkeit im Frequenz- gang beseitigt, an. Dafür, dass ein Line Array den Frequenzgang im Vergleich zum Einzelchassis massiv verändert, ist der Flteraufwand vergleichsweise mode- rat. Noch einfacher wird es im Hochton:

ein 18-dB-Hochpass ohne weitere Wider- stände oder sonstige Korrekturglieder.

So funktioniert das

Line Array

Ein herkömmlicher Lautsprecher mit ein- zelnen Chassis bildet eine nahezu punkt- förmige Schallquelle. Daher breitet sich sein Schall näherungsweise kugelförmig aus. Da sich die abgestrahlte Wellenfront als Kugelfläche manifestiert, nimmt die Lautstärke pro Meter um 6 dB ab. Zudem beschallt der Lautsprecher nicht nur den Zuhörer, sondern auch den umliegenden Raum, mit allen Nachteilen (Reflexionen, Stehwellen usw.). Durch die linienförmige Anordnung von Schallquellen – dem Line Array – erreicht man durch geschickte Ausnutzung von In- terferenzen eine nahezu zylinderförmige Abstrahlung des Schalls. Das bedeutet, dass durch die geringere Fläche der Wel- lenfront nur noch 3 dB/m „verloren ge- hen“. Zudem werden Boden- und Decken- reflexionen mnimiert, was der räumlichen

Bausatztest

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Auch einen passiven Hochpass für die Satelliten hat Monacor wie schon er- wähnt verzichtet, da die „Lightning“ von vornherein als Satellit ausgelegt ist und die Bremer das passende Subwoofer- Aktivmodul mit einstellbarem Hochpass im Programm haben. Die aktive Variante stellt qualitativ auch eindeutig die beste Lösung dar.

Messwerte

So schön das Prinzip Line Array ist, so schwierig lässt es sich messtechnisch er- fassen. Bündelung, Interferenzen und weitere Eigenheiten des Konzeptes las- sen die klassische Messanordnung gna- denlos scheitern. Dank der früheren Erfahrungen mit Line Arrays war das Problem jedoch schnell gelöst. Mit grö- ßerem Miktofonabstand repräsentierte die Frequenzgangmessung das, was die „Lightning“ im Wohnraum produziert, sehr gut. Auf Achse gibt sich die Box trotz der exotischen Konstruktion er- staunlich ausgewogen, liefert an 2,83 V im Mittel 90 dB. Die leichte Zurückhal- tung im Präsenzbereich wird durch die extreme Dynamik und die Lautstärken, mit denen man das Array betreiben wird, ausgeglichen. Zusätzlich wird deutlich, dass eine Ausrichtung auf den Hörplatz unumgänglich ist. Schon bei 15 Grad sind deutliche Einbrüche zwischen 2 und 5 kHz zu verzeichnen, die sich unter größeren Winkeln noch verstärken. Das ist allerdings keineswegs ein Nachteil,

verstärken. Das ist allerdings keineswegs ein Nachteil, Abbildung zugute kommt. Den Vorteilen stehen ein unter

Abbildung zugute kommt. Den Vorteilen stehen ein unter Umständen größerer Platz- bedarf, gesteigerte Kosten durch mehr Trei- ber und der erhöhte Entwicklungsaufwand entgegen. Nichtsdestotrotz haben sich Line Arrays in der Großbeschallung quasi durch- gesetzt, und sie können auch im Wohnraum ihre Vorteile demonstrieren

KLANG+TON

20

Bausatztest

stellte sich die Lightning, ansonsten ge- prägt von Lautstärke und Dynamik, pa- radoxerweise doch als das perfekte Werk- zeug für Leisehörer heraus. Dadurch, dass sie wesentliche Anteile des Schalls ausschließlich Richtung Zuhörer schießt und zudem weniger davon auf dem Weg verliert (siehe dazu Kasten „So funktio- niert ein Line Array“), kann der Zuhörer die Fetzen fliegen lassen, ohne dass dem Nachbarn die Bilder von der Wand fallen. Auch bisher erfolglos suchende Leisehö- rer sollten deshalb einen zweiten Block riskieren. Die Impedanzmessung meldet problem- loses 4-Ohm-Verhalten, die Klirrmes- sungen zeigen deutlich die Reserven des Systems: Selbst bei 95 dB ist der gesamte Mittelton noch bei 0,1 %, nur ein K2- Buckel traut sich vorwitzig über das viel- zitierte Prozent. Da K3 bekanntlich die wesentlich klangschädigendere Kompo- nente ist, hinterlässt dieser Umstand kei- ne Sorgenfalten. Bleibt noch der Wasser- fall, der erstaunlich sauber ist, vor allem im Hochton. Der Wild Thing ist schon unter 30 Hz am Ball und gibt ihn je nach Einstellung bis 60 respektive 180 Hz auch nicht wie- der ab. Probeweise missbrauchte ich die Tiefbassanhebung als Frequenzgang- korrektur und erreichte auch bei maxi- maler Trennfrequenz eine hervorragend ausgewogene Messkurve. Klirr ist im Bassbereich naturgemäß ausgeprägt, für das menschliche Ohr allerdings weniger schlimm. Nichtsdestotrotz vermeldet der Wild Thing für Langhubbässe sehr niedrige Klirrwerte. Interessant noch das bei Aktivmodulen selten anzutref- fende, aktive Hochpassfilter. Es entlastet den Spielpartner wirkungsvoll und bietet dank Einstellmöglichkeit viel Spielraum für Feintuning.

Klang

Überraschenderweise ist die Lightning einer der wenigen Lautsprecher, der mit unseren„SymAsym“-Monoblöcken nicht

32 Breitbänder pro Box, dafür jeder nur 5 Zentimeter im Durchmesser

pro Box, dafür jeder nur 5 Zentimeter im Durchmesser Monacor „Wild Thing“ Frequenzgang f. Trenn. min/mid/max
pro Box, dafür jeder nur 5 Zentimeter im Durchmesser Monacor „Wild Thing“ Frequenzgang f. Trenn. min/mid/max

Monacor „Wild Thing“

Frequenzgang f. Trenn. min/mid/max
Frequenzgang f. Trenn. min/mid/max
Frequenzgang ohne / mit Korrektur
Frequenzgang ohne / mit Korrektur
Klirrfaktor K2/K3 für 90 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 90 dB/1 m
Trennfrequenzen des Hochpassfilters
Trennfrequenzen des Hochpassfilters

Technische Daten

Chassishersteller: Carpower

Vertrieb:

Monacor International, Bremen Monacor

Konstruktion:

Chassisparameter K+T-Messung

Funktionsprinzip:

Einweg, bassreflex

Bestückung:

4 x Carpower Raptor 6

Nennimpedanz:

entfällt, da aktiv

Kennschalldruckpl. 2,83 V/1 m: entfällt, da aktiv Abmessungen (BxHxT): 22,8 x 88,0 x 42,0 cm

Kosten pro Box:

ca. 780 Euro + Gehäuse

zur Höchstform aufläuft. Was scheinbar einfach fehlt, ist Kontrolle durch Leis- tung. Denn auch wenn die Schwing-

spulen hier nur klein sind – es sind viele! Also holte ich die dicke Stereoendstufe (2

x 100 W sind Pflicht, besser mehr) aus

dem Regal. Bei Vor-End-Kombis ist der Anschluss der Subwoofer kein Problem, bei Vollverstärkern ist auf die Auftrenn- barkeit (Pre-out & Main-in) zu achten. Dann wird das Vorverstärkersignal in die Subwoofer geschickt, dort vom Bass befreit und durch den Verstärker an die Satelliten weitergegeben. Die Aufstellung im Raum gibt wenig Rästel auf (Subs außen oder innen neben

den Arrays), die Einstellung bedarf aller- dings viel Feinarbeit. Wenn‘s dann passt, kann es auch richtig losgehen. Anders als vorher noch mit den Monos breiten die Lightnings nun ein opulentes und kräf- tiges Klangbild aus. Im ersten Moment täuscht mich die unangestrengte Wie- dergabe der Arrays noch über die in Kür-

ze über mich hereinbrechende Dynamik

hinweg. Wie aus dem Nichts erzeugen die Säulen heftige Impulse, wie es sonst nicht mal große Standboxen vermögen. Die Dynamikabstufungen der Lightning sind schlicht und ergreifend deutlich feiner und weitaus realistischer – eine Eigen- schaft, die man außer mit Hörnern sonst nicht erfahren kann. Und erst jetzt merke ich, wie wichtig diese Eigenschaft ist, und wie viel Realismus der Musikwiedergabe sonst abgeht. Tonal sind die Lightnings sehr ausge- wogen bis minimal dunkel timbriert,

schmiegen sich tonal eng an gute Kom- paktlautsprecher. Die Subwoofer steuern ihr Scherflein bei, unterfüttern das Ar- ray vorsichtig und doch nachdrücklich, oder schlagen direkt richtig zu – je nach Einstellung. Nichtsdestotrotz ist es die

Aufbauanleitung Holzliste pro Box
Aufbauanleitung
Holzliste pro Box

Den Anfang machen die vier Ausschnitte in der Schallwand für das Raptor-6-Quartett. Nun werden alle Bretter nacheinander auf einer lie- genden Seitenwand verleimt. Das Gehäuse für das Aktivmodul wird extern als Einheit gebaut (Kabeldurchführung nicht vergessen) und vor dem Verschließen mit der zweiten Seitenwand aufgeleimt. Nach dem Schleifen folgt die Ober- flächenbehandlung nach Wunsch. Anschließend wird der Noppenschaumstoff zugeschnitten und mittels Kleber befestigt. Ein Stück bedeckt die Oberfläche des Modul- Innengehäuses, ein ca. 17 cm langes Stück kommt auf den Reflexkanal ans hintere Ende, ein weiteres auf die Rückwand oberhalb des Modulabteils. Nun wird das Aktivmodul einge- schraubt und mit den Raptoren Stück für Stück nach Plan verkabelt. Nach deren Einbau ist der Subwoofer spielbereit.

Zubehör pro Box

• 1 x Aktivmodul SAM-2

• 0,5 x Noppenschaumstoff MDM-40

• 34 x Schrauben MZF-8614 (VE = 16)

Lieferant: Monacor International, Bremen

18-mm-Birkenmultiplex:

2

x 88,0 x 42,0 cm

Seitenwände

19-mm-MDF:

 

1

x 79,0 x 19,2 cm

Front

1

x 88,0 x 19,2 cm

Rückwand

1

x 37,9 x 19,2 cm

Boden

1

x 36,0 x 19,2 cm

Deckel

3

x 5,0 x 19,2 cm

Versteifungen

1

x 27,0 x 19,2 cm

Reflexkanal unten

1

x 8,0 x 19,2 cm

Reflexkanal hinten

Weichenbestückung

entfällt, da aktiv

27,0 x 19,2 cm Reflexkanal unten 1 x 8,0 x 19,2 cm Reflexkanal hinten Weichenbestückung entfällt,

KLANG+TON

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Bausatztest

Lightning, die bei extremen Lautstärken die Oberhand behält. Von einem zu klei- nen Subwoofer zu reden wäre vermessen, das Line Array kann nur einfach mehr und weiter. Ein 15-Zöller aus Monacors PA-Abteilung, das wär‘s. Einer pro Seite versteht sich. Oder gleich 18 Zoll? Egal. Der Wild Thing stellt auf jeden Fall die wohnraumfreundlichste Möglichkeit dar, die Lightning passend zu ergänzen. Mehr zu verlangen wäre unfair, und für sich genommen stellt der Subwoofer immer noch viele Konkurrenten in den Schatten.

Fazit

Das Gespann aus Lightning und Wild Thing ist die wohnraumfreundliche Vari- ante eines Hornsystems. Dynamik, Tona- lität und Sauberkeit sind vom Feinsten, die speziellen Eigenschaften des Line Ar- ray sorgen für praktische Nebeneffekte.

Christian Gather

Weichenbestückung

L1 = 3,90 mH Luft 0,85 Ohm 1,20 mm Draht L2 = 0,33 mH Luft 0,20 Ohm 1,20 mm Draht

L3 = 1,20 mH Luft 0,45 Ohm 1,20 mm Draht L4 = 0,10 mH Luft 0,20 Ohm 0,85 mm Draht

C1 =

47 µF MKT

C2 =

10 µF MKT

C3 =

3,9 µF MKT

C4 =

2,7 µF MKP

C5 =

4,7 µF MKP

R1-R4 =

je 27 Ohm 20 W Zement

R5-R6 =

je 6,8 Ohm 20 W Zement

Zubehör pro Box

• 1 x Terminal BP-500G

• 4 x Dämmwolle MDM-2

• 128 x Linsenkopfschraube 3,5 x 9,5 für die SP-6/8SQ

• 48 x MZF-8614 (VE = 16) für die RBT-95SQ

• 20 x MZF-4018 (VE = 100) für die Rückwand

• 10 x MZF-8616 (VE = 16) zum Anschrauben der Seitenteile Lieferant: Monacor International, Bremen

• optional: 53-mm-Forstnerbohrer für Ausschnitte SP-6/8SQ Lieferant: Werkzeughandel

Holzliste pro Box

10-mm-MDF:

2

x 160,0 x 13,3 cm

Seitenwände

1

x 160,0 x 15,0 cm

Schallwand Mitteltöner

1

x 158,0 x 21,0 cm

Rückwand

2

x 21,0 x 13,3 cm

Boden / Deckel

4

x 21,0 x 12,0 cm

Teiler

8

x 14,0 x 3,0 cm

Reflexkanal Seiten

4

x 21,0 x 14,0 cm

Reflexkanal Rückwände

4

x 19,0 x 3,0 cm

Reflexkanal Deckel

Monacor „Lightning“

Technische Daten

Frequenzgang für 0/15/30/45
Frequenzgang für 0/15/30/45
Impedanz und elektrische Phase
Impedanz und elektrische Phase

Chassishersteller:

Monacor

Vertrieb:

Monacor International, Bremen

Konstruktion:

Monacor

Chassisparameter K+T-Messung

Funktionsprinzip:

Zweiweg, bassreflex

Bestückung:

32 x Monacor SP-6/8SQ 12 x Monacor RBT-95SQ

Nennimpedanz:

4 Ohm

Kennschalldruckpegel 2,83 V/1 m:

90 dB

Abmessungen (BxHxT):26,6 x 160,0 x 15,3 cm

Kosten pro Box:

ca. 880 Euro + Gehäuse

x 160,0 x 15,3 cm Kosten pro Box: ca. 880 Euro + Gehäuse Klirrfaktor K2/K3 für
x 160,0 x 15,3 cm Kosten pro Box: ca. 880 Euro + Gehäuse Klirrfaktor K2/K3 für
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Zerfallspektrum (Wasserfall)

Aufbauanleitung

Vor dem Beginn des eigentlichen Aufbaus wer- den die beiden Fronten mit den Ausschnitten für die Chassis versehen. Die Mittelton-Löcher sind am einfachsten mit einem 53-mm-Forst- nerbohrer gemacht. Die Ränder bekommen an- schließend noch eine kleine Fase (vorne 1 mm, hinten 5 mm). Die Rückseite der Mitteltöner-Front dient nun als Basis zum Aufleimen des Deckels, einer Sei- tenwand und des Bodens. Nun werden Stück für Stück die Teiler (vorher mit Löchern für die Kabel versehen) eingeleimt. Auf dieses Gerüst kommen nun die zweite Schallwand und die noch fehlende Seitenwand. Jetzt werden die Kammern an der Rückseite mit den passend abgelängten Vierkanthölzern versehen, in welche später die Schrauben der Rückwand greifen. Während die Box trocknet, wird die Rückwand mit den Reflex-Ausschnitten (je 190

x 30 mm) versehen. Dann werden jeweils die beiden Seitenwände, der Deckel und die Rück- seite der Reflexkanäle aufgeleimt. Nach dem Trocknen wird geschliffen und mit beliebigem Finish versehen. Auch der Fuß und die Wangen aus Multiplex bekommen jetzt die Bearbeitung (runde Kanten) und die Farbe nach Wunsch. Die Wangen werden nach dem Durchtrocknen der Farbe von innen verschraubt, der Fuß wird verleimt. Jetzt werden die Chassis eingebaut und nach Plan gruppenweise verkabelt. Nach dem gleich- mäßigen Verteilen des Dämmmaterials in den Kammern wird noch die aufgebaute Weiche verkabelt und im nicht genutzten Fuß der Box untergebracht. Nach dem Anschluss des Termi- nals und dem Anschrauben der Rückwand ist die Box spielfertig.

der Box untergebracht. Nach dem Anschluss des Termi - nals und dem Anschrauben der Rückwand ist

KLANG+TON

24

K+T-Projekt

D er Beschallungssektor ist vergleichs- weise kompromisslos. Alles un- Bestückung
D er Beschallungssektor ist vergleichs-
weise kompromisslos. Alles un-
Bestückung

terhalb des Zwölfzöllers (30 cm) ist ein Mitteltöner, richtigen Bass gibt’s erst oberhalb dieser Größenordnungen. Das bringt den entsprechenden Volumenbe- darf mit, unter dem auf der Großveran- staltung mehr die Roadies als der ver- fügbare Platz leiden. Zu Hause sieht das aber schon wieder ganz anders aus. Wohl dem, der in einem Schloss wohnt, aber

Wohnraum ist im Allgemeinen nun mal Mangelware. Umso besser, dass es ab und an eben doch Ausnahmen gibt, die das Leben leichter machen. Wie den lediglich 22 cm mes- senden WM 8 aus Mivocs PA-Abteilung. Kombiniert mit einem MPA-Hochton- horn steckten wir ein Pärchen davon in eine Standbox, die nicht nur wohnraum- freundlich und angenehm preiswert ist, sondern auch Dauerbeschallung mit Monsterpegeln klaglos wegsteckt: die „Mpower“.

Auf den WM8 griffen wir ja bereits in Cheap Trick 239 zurück. Der Griff fällt allerdings auch leicht, bietet der Solinger doch alles, was man sich von einem pe- gelfesten 20er wünscht: Wirkungsgrad, Breitbandigkeit und Belastbarkeit satt, und das für nur 45 Euro pro Stück. Da tut auch der mehrfache Einsatz nicht weh. Ähnlich preiswert sind auch die beiden Hochtonhörner von MPA, die wir in Ausgabe 5/07 vorstellten. Für die MPower fiel die Wahl auf das etwas größere HPA 268 NEO mit Neo- dymantrieb. Es liegt it 39 Euro in ähnlichen Regionen wie die Bäs- se, bietet extreme Empfindlichkeit und einen linearen Frequenzgang. Größenmäßig passt es quasi per- fekt zwischen die WM 8 und bil- det mit dem Duo eine ansehnliche D‘Appolito-Anordnung.

Wirkungsgradstarke, kompakte Standbox mit PA-Chassis

Der Spaß am Pegel

Wer sich statt Kuschelsongs bei Kerzen- schein lieber rüstige Altrocker in Original- lautstärke gönnt, der kann mit fliligranen Monitörchen nichts anfangen. Er schielt lieber in die PA-Abteilung, denn da gibt’s Pegel satt. Nur schade, dass PA immer so groß sein muss … oder etwa nicht?

Gehäuse

Die Gehäuseform erwuchs aus der ge- wünschten Chassisanordnung auf der Front mit mittigem Hochtöner. Natur- gemäß bündelt er durch sein Horn recht stark, er sollte deshalb recht genau auf das Ohr des zu Beschallenden zielen. Mit dem Horn auf Ohrhöre (ca. 90 cm) wäre die Box durch den darüberliegenden Tiefmitteltöner allerdings über 1,25 m hoch geworden. Angesichts des modera- ten Innenvolumens eine kaum ansehn- lich proportionierbare Angelegenheit. Viel besser gefiel uns eine auf deutlich unter einen Meter gekürzte Version mit geneigter Schallwand. Diese zielt mit einem Winkel von 7 Grad in 2,5 bis 3 m Hörabstand genau aufs Ohr. Problem gelöst: Box kompakt und attraktiv, Vo- lumen verpackt! Letzteres liegt bei ca. 55 Litern, in denen sich die beiden WM 8 pudelwohl fühlen und Bass bis ca. 50 Hz hinunter liefern. Der Bau ist durch die Winkel natürlich etwas aufwendiger, allerdings sind die 7 Grad auch der einzig auftretende Geh- rungsschnitt. Ansonsten ist der Aufbau unkompliziert. Die Bässe machen sich gemeinsam über das gesamte Volumen

Chassistest:

• MPA HPA 268 NEO K+T 5/2007

• MPA WM8 K+T 6/2008

Das Chassisduo aus der MPower ist sehr universell einsetzbar und dabei angenehm preiswert

her, zwei Reflexrohre – eins vorn und eins hinten – sorgen für die passende Tiefton- performance. Ebenfalls im Doppel treten die Ringversteifungen auf, welche die größeren Flächen stabilisieren.

Frequenzweiche

Die Frequenzweiche der MPower ist angenehm einfach gehalten. Die paral- lelgeschalteten Bässe werden von einem 18-dB-Tiefpass steil nach oben herausge- nommen. Eine speziell angepasste Kor- rektur des Impedanzanstiegs unterstützt sie dabei. Nur so war eine zum Hochton- horn passende Flanke zu realisieren, in der die kleine Resonanzspitze bei 3 kHz ohne weitere Filtermaßnahmen ausrei- chend unterdrückt wurde.

((textdiagramm kt29 mivoc tt mit und ohne weiche))
((textdiagramm kt29 mivoc tt mit und
ohne weiche))

Das Hochtonhorn zeigte in der Box ei- nen linearen, leicht fallenden Verlauf mit kleinen Einbrüchen bei 4,5 und 15 kHz, die aber nicht weiter ins Gewicht fallen. Ein 12-dB-Hochpass mit rechnerisch zu kleinem Serienkondensator macht aus dem fallenden einen linearen Verlauf, ein Spannungsteiler sorgt für passenden Pegel. Das Kondensatorpärchen parallel zum Serienwiderstand liftet die obersten Höhen des Horns an, um das Klangbild mit etwas mehr Offenheit zu garnieren.

((textdiagramm kt29 mivoc ht mit und ohne weiche))
((textdiagramm kt29 mivoc ht mit und
ohne weiche))

Das Resultat ist ein sauberer Übergang bei knapp 3 kHz. Der kleine Einbruch unterhalb der Trennfrequenz rührt vom Pegelverlust des Horns an dieser Stelle. Der leicht zurückhaltende Hochtonpe- gel ist zudem Kalkül. Wie die Erfahrung gezeigt hat, spielen Hochtonhörner sich an der Seite von unbehornten Konustrei- bern gerne etwas in den Vordergrund. Da die MPower aber voll HiFi-tauglich blei- ben und hohe Pegel angenehm gestalten sollte, war hier weniger mal wieder mehr.

 

K+T - Projekt

25

„MPower“

Technische Daten

Technische Daten

Frequenzgang für 0/15/30/45
Frequenzgang für 0/15/30/45

Chassishersteller:

MPA

Vertrieb:

Speaker Trade, Solingen

Konstruktion:

Christian Gather

Impedanz und elektrische Phase
Impedanz und elektrische Phase
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Zerfallspektrum (Wasserfall)

Chassisparameter K+T-Messung

Funktionsprinzip:

Zweiweg, bassreflex

Bestückung:

2 x MPA WM8

1 x MPA HPA 268 NEO

Nennimpedanz:

4 Ohm

Kennschalldruckpegel 2,83 V/1 m:

92 dB

Abmessungen (BxHxT): 26,0 x 93,0 x 38,4 cm

Kosten pro Box:

ca. 210 Euro + Gehäuse

((textdiagramm kt29 mivoc box zweige summe))
((textdiagramm kt29 mivoc box zweige
summe))

Optional ist die Impedanzkorrektur aus drei Bauteilen, welche den im Boxen- steckbrief abgedruckten Verlauf erzeugt und vor allem im Betrieb mit Röhren- amps zu empfehlen ist. Für Transistor- verstärker ist sie vernachlässigbar, wird aber nicht schaden.

Messwerte

Für die Bestückung mit Semi-Profi- Material und die simple Filterung ist die MPower überraschend linear. Na- turgemäß ist die Bündelung der Chassis stärker als bei HiFi-Material, auch unter 15 Grad ist die Box aber noch problem- los genießbar. Zudem fällt der Pegel mit zunehmendem Winkel sehr gleichmä- ßig. Die Empfindlichkeit liegt im Mittel bei 92 dB. Technisch gesehen wäre mehr drin gewesen, allerdings entwickeln wir die Lautsprecher ja nicht zum Messen, sondern zum Hören. Der linearisierte Impedanzverlauf weist außer den obliga- torischen Tiefton-Spitzen eine nur noch geringe Schwankungsbreite auf, das Mi- nimum liegt über 4 Ohm und ist damit unkritisch.

KLANG+TON

26

K+T-Projekt

Aufbauanleitung

Einzig die Winkel erschweren den Aufbau ein wenig, ansonsten ist dieses Projekt schnell be- wältigt. Jene Winkel, stets 7 Grad, werden vor dem Beginn des Zusammenbaus an die Platten gesägt. Auch die Ausschnitte in den Verstei- fungen werden jetzt schon gemacht. Dann be- ginnt der Zusammenbau mit dem Deckel und einer Seitenwand, die beide auf die liegende Rückwand geleimt werden. Danach sind die beiden Versteifungen und der Boden dran. An- schließend kommt die zweite Seitenwand, die Front verschließt das Gehäuse vorerst. Nun werden eventuelle Überstände plan ge- schliffen. Danach werden die Löcher für Chas- sis, Rohre und das Anschlussterminal gesägt. Dank flach auslaufender Körbe erübrigt sich das Einfräsen. Nach dem letzten Feinschleifen erfolgt der Auftrag des Gehäusefinish nach Be- lieben. Während Selbiges trocknet, wird die Frequenz- weiche aufgebaut. Sie findet Platz auf der Rückwand unterhalb des hinteren Reflexrohres. Nach dem Verlegen der Kabel im Gehäuse wer- den die sechs Matten Dämmwolle gleichmäßig im Volumen verteilt. Zum Abschluss werden die Reflexrohre eingepresst, die Chassis und das Terminal angelötet.

Weichenbestückung

L1 = 0,68 mH Luft 0,24 Ohm 1,40 mm Draht

L2 = 0,56 mH Luft 0,22 Ohm 1,40 mm Draht

L3 =

1,0 mH Luft 0,60 Ohm 1,00 mm Draht

C1 =

15 µF Audyn MKP Q4

C2 =

22 µF Audyn MKP Q4

C3 =

1,5 µF Audyn MKP QS

C4 =

0,68 µF Audyn MKP QS

C5 =

0,68 µF Audyn MKP QS

R1 =

18 Ohm 10 W MOX

R2 =

8,2 Ohm 10 W MOX

R3 =

5,6 Ohm 10 W MOX

optional:

Lkorr =

0,05 mH 0,15 Ohm 0,71 mm Draht

Ckorr =

15 µF Audyn MKP Q4

Rkorr =

6,8 Ohm 10 W MOX

Holzliste pro Box

MKP Q4 Rkorr = 6,8 Ohm 10 W MOX Holzliste pro Box Zubehör pro Box 19-mm-MDF:

Zubehör pro Box

19-mm-MDF:

• 1 x Terminal AT 105 S

1 x 93,7 x 26,0 cm

Front

Lieferant: Speaker Trade, Solingen

1 x 93,0 x 22,2 cm

Rückwand

1 x 23,4 x 22,2 cm

Deckel

• 3 x Sonofil schwarz

1 x 26,3 x 22,2 cm

obere Versteifung

• 2 x Reflexrohr HP 70

1 x 31,6 x 22,2 cm

untere Versteifung

Lieferant: Intertechnik, Kerpen

1 x 34,6 x 22,2 cm

Boden

2 x 93,0 x 36,5 cm

Seitenwände

*alle Preise ohne Gehäuse aber mit den nötigen Bauteilen.

*alle Preise ohne Gehäuse aber mit den nötigen Bauteilen. Ungewöhnlich: ein zweites Reflexrohr auf der Rückseite

Ungewöhnlich: ein zweites Reflexrohr auf der Rückseite sorgt für eine bessere Verteilung der Tieftonenergie

Klirr glänzt durch Abwesen- heit, vor allem K3 hält sich sehr zurück. Hochtonhorn-typisch geht beim HPA 268 NEO die K2- K3-Schere mit steigendem Pegel weiter auf. K2 erreicht bei 95 dB ca 0,5 %, dafür verschwindet K3 im Nirvana der Messgrenze. Das Wasserfalldiagramm zeigt die außergewöhnliche Sauber- keit der MPower, nur minimale Verzögerungen zeigen sich hier und da in einem ansonsten sehr sauberen Spektrum.

Klang

Ein wesentlicher Eckpfeiler der Entwicklung war, dem Hochtöner seinen „hornigen“ Sound abzuerziehen – Kri- tikpunkt Nummer eins vieler HiFi-Fans. Das ist bei der MPower hervorragend gelungen. Ohne die Hochtondyna- mik abzulegen, bietet das HPA einen sauberen, neutralen Klang ohne die gefürchtete „Trötigkeit“. Im Mittelton steht es seinen konusbewehrten Partnern gleichberech- tigt gegenüber, sie steuern die nötige Würze zur Offen- heit des Horns bei. Vom druckvollen Bassbereich bis zum Anschluss an den Tweeter spielen sie knackig und doch ausgewogen auf. Eine ganz wichtige Eigenschaft ist die Lust auf Pegel. Fast egal wie laut es ist, die MPower animiert ständig dazu, noch weiter aufzudrehen. Das Hochtonhorn ist durch die starke Pegelreduktion vor Schäden sicher, die Tiefmit- teltöner schützt die clevere Auslegung: ihre Aufhängung wird mit zunehmender Auslenkung härter. Sie gehen ir- gendwann zwar in die mechanische Kompression, sind damit aber gut vor Beschädigung geschützt. Sofern man nicht gerade das Olympiastadion beschallen möchte, ist die MPower damit fast unzerstörbar. Mit diesem Hintergedanken lege ich „Rage Against The Machine“ auf, gebe dem Preamp reichlich Rechtsdreh und lasse mich „berieseln“. Selten saß ich einer Box gegenü- ber, die Extrempegel so angenehm vermittelt. Gleichzei- tig staune ich über den Detailreichtum, den sie trotzdem noch bietet. So sucht sie den Huster in Reihe 73 zwar nicht mit der Lupe, unterschlägt andererseits aber auch keiner- lei Informationen, die das Erlebnis maßgeblich steigern würden. Und das liegt ohnehin in der Lautstärke, welche die MPower zu erzeugen vermag.

Fazit

Die MPower ist eine uneingeschränkt HiFi- und wohn- zimmertaugliche Box; hochbelastbar, sehr dynamisch und knackig, und dabei ausgewogen und sehr bezahlbar – so soll es sein.

Christian Gather

und sehr bezahlbar – so soll es sein. Christian Gather Lautsprecherentwicklung, Produktion und Distribution

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KLANG+TON

30

Bausatztest

Röhrenverstärkerbausatz mit 833C

KLANG+TON 30 Bausatztest Röhrenverstärkerbausatz mit 833C XXL Wenn mich nicht alles täuscht, war die In- itialzündung

XXL

Wenn mich nicht alles täuscht, war die In- itialzündung beim Silvercore-Chef Chri- stof Kraus zur Entwicklung dieser End- stufen genau die gleiche wie bei mir, sie zum Test zu ordern: Eine Begegnung mit den Röhrenverstärkern des japanischen Herstellers Wavac. Ich jedenfalls trage dieses „Trauma“ jetzt seit ein paar Jahren mit mir herum, hatte ich seinerzeit doch das Vergnügen, ein Paar dieser raren und immens teuren Preziosen (60.000 Euro) testen zu dürfen. Preis hin, Aufwand her – was da hinten herauskam, war sensa- tionell. Einer der Gründe, warum jene Verstärker so ungeheuer schnell, flüssig,

Röhrenverstärker? Kennen wir. Solides mit EL34 oder 6550 im Push-Pull-Betrieb oder, für Leute mit wirklich „lauten“ Lautsprechern, exotische Single-Ended-Konzepte mit 2A3 oder 300B – das gibt so zwei bis acht Watt. Und jetzt das hier: Single Ended mit echten 40 Watt

direkt und leichtfüßig spielten, war die konsequente Umsetzung des Single- Ended-Class-A-Prinzips. Und zwar end- lich mal mit einer Röhre, die auch in jener extrem wirkungsgradschwachen Betriebsart nennenswerte Leistungen ge- nerieren konnte: die 833. Der gewaltige Glaskolben (fast 22 cm hoch und 12 cm im Durchmesser) mit dem unspektaku- lären Namen ist eine direkt geheizte Trio- de – hat demzufolge nur vier Anschlüsse – und entstammt der Rundfunk-Sende- technik. Auch heute noch blasen ganze Racks voll mit diesen Preziosen Mega- watt mit Radioprogrammen hinaus in

die Welt, und das hat einen gewaltigen Vorteil: Das Ding wird noch als Ersatzteil gebraucht und deshalb in nennenswerten Stückzahlen gefertigt. Zwar nicht mehr wie damals von RCA, aber im Reich der Mitte, und das in ansehnlicher Qualität. So eine 833 kann Erstaunliches: Sie ver- trägt 4000 Volt, liefert dabei einen Strom von 750 Milliampere und kann – ent- sprechende Kühlung vorausgesetzt – 450 Watt Verlustleistung „verbraten“. Damit gerüstet leisteten besagte Wavac-Endstu- fen satte 50 Watt, was auch für „norma- le“ Lautsprecher mehr als genug ist. Der Sound dieser Monster ist auch dem Leip-

K+T - Projekt

31

K+T - Projekt 31 für beide Kanäle exakt spiegelbildlich aufgebaut. Auf dem gebürsteten Chassis thronen die

für beide Kanäle exakt spiegelbildlich aufgebaut. Auf dem gebürsteten Chassis thronen die drei großen Induktivitäten – zu Netztrafo und Ausgangsübertrager gesellt sich noch eine Siebdrossel für die Anodenspannung – im polierten Edel- stahlmäntelchen, und spätestens nach deren Montage ist klar, warum das Chas- sis so stabil ist: Das wird eine mächtig schwere Kiste. Die dicke 833C ist natürlich der Blick- fang des Gerätes, und die Dame schätzt es sehr, wenn man ihre Unterbringung mit Sorgfalt organisiert, sonst wird‘s ihr nämlich zu warm. Zu diesem Zwecke ist im Chassis unterhalb der beiden als „Röhrenfassung“ dienenden Kunststoff- profile ein rundes Loch ausgeschnitten, durch das ein mit reduzierter Betriebs- spannung arbeitender Computerlüfter ein wenig frischen Wind aufs Gesäß der Chefin wedelt.

Ist die dick, Mann: Die 833C zählt zu den leistungsfähigsten Glasröhren überhaupt

zählt zu den leistungsfähigsten Glasröhren überhaupt ziger Tüftler Christof Kraus nicht aus dem Kopf gegangen,

ziger Tüftler Christof Kraus nicht aus dem Kopf gegangen, und so entschloss sich der unter „Silvercore“ firmierende Konstrukteur, der seit einigen Jahren mit Spezialübertragern und exotischen Röh- renverstärkern von sich reden macht, Verstärker nach ähnlichem Strickmuster wie die Wavacs für erheblich weniger Geld zu realisieren. Nunmehr ist’s voll- bracht, die Sivercore-833-Monos sind Realität, und man kann sie sogar selber bauen: 3.200 Euro für den Komplettbau- satz ist schon eine andere Hausnummer als 60.000, oder? Natürlich kann auch Christof Kraus nicht zaubern, deshalb musste er ein Konzept finden, das einerseits der hünenhaften Senderöhre gerecht wird, andererseits aber nicht uferlose Investitionen für Stromversorgung und Ausgangsübertra- ger erfordert. Auch die Schaltung selbst ist nicht ganz so simpel, denn eine 833 läuft im „A2-Betrieb“, will sagen: Im Ge- gensatz zu üblichen Röhrenschaltungen fließen hier nennenswerte Ströme übers Steuergitter der Röhre, man braucht also eine Treiberschaltung mit richtig Power. Christof Kraus‘ Lösung des Problems ist von bestechender Einfachheit und Ori- ginalität: Er verheiratet zwei Leistungs- pentoden vom Typ EL34 – die kennen wir zum Beispiel als Endröhren aus der „Erfolgsröhre“ Dynavox VR-70E – zu einer SRPP-Schaltung; diese Kombina- tion von zwei Triodensystemen ist eine beliebte Vorverstärkerschaltung, weil sie recht hoch verstärkt und trotzdem nie- derohmig ist. Und genau diese Meriten macht Kraus sich zunutze, nur nimmt er echte Leistungsröhren dafür. Die Rechnung geht auf: Mehr als eine solche SRPP-Schaltung mit zwei EL34 braucht’s neben der Endröhre für den kompletten Verstärker nicht. Gut. Eine strukturell einfache Topologie ist eine gute Voraussetzung dafür, dass der Selbstbau eines solchen Gerätes auch gelingen mag. Die Stromversorgungs- Thematik verdient zudem Aufmerksam- keit, denn sie ist bei einem solchen Kaliber na-

Bis hierhin ist alles ganz einfach: Nach der Montage der Komponenten geht‘s noch aufgeräumt zu

turgemäß so ziemlich die aufwendigste Baugruppe. Cleverer Schachzug Num- mer eins besteht darin, die Endröhre nicht voll auszureizen und sich in Sachen Ausgangsleistung etwas zurückzuhal- ten. Die Silvercore-833 leistet immerhin noch etwa 40 Watt und läuft mit einer ziemlich geringen Betriebsspannung von etwa 600 Volt. Das hält den Netztrafo im Rahmen und ist in jedem Falle weniger gefährlich als die deutlich vierstelligen Anodenspannungen, mit denen man die 833 sonst beaufschlagen würde. Au- ßerdem braucht‘s keine separate Versor- gung für die Treiberstufe, der passen die 600 Volt nämlich sehr gut. All das ändert nichts daran, dass die drei glimmenden Protagonisten geheizt werden wollen. Bei den beiden EL34 – tatsächlich lieferte Christof Kraus die deutlich hübscheren und weitgehend identischen 6CA7 mit – geschieht das per Wechselspannung vom Netztrafo aus, jede Röhre hat ihre eige- ne Heizwicklung. Bei der 833C – das ist übrigens eine etwas belastbarere Version der „normalen“ 833A – reicht das nicht mehr; das dicke Ding will mit 100 Watt (10 Volt, 10 Ampere) erwärmt werden. Die schlaue Problemlösung lautet: Man nehme zwei preiswerte 5-Volt-Compu- terschaltnetzteile, schalte diese in Reihe und schon haben wir das, was wir wol- len, und das auch noch platzsparend und energieeffizient. Für die ganzen guten Ideen gibt‘s eine hübsche Verpackung, oder besser gesagt, derer zwei. Zum Bausatz gehören zwei massive Chassis aus zwei Millimeter di- ckem Edelstahl. Alle Öffnungen sind sauber ausgelasert, die Ecken sau- ber gekantet, unten wurde zur Stabilisierung punktge- schweißt. Das hat Hand und Fuß und ist zudem

punktge- schweißt. Das hat Hand und Fuß und ist zudem Die Basis von allem: das sauber

Die Basis von allem: das sauber gelaserte Chassis aus dickem Edelstahlblech

KLANG+TON 2/2009

KLANG+TON

32

Bausatztest

KLANG+TON 32 Bausatztest Mit Verkabelung leidet die optische Güte des Aufbaus etwas Hört sich alles spannend

Mit Verkabelung leidet die optische Güte des Aufbaus etwas

Hört sich alles spannend an und klingt so, als ob man als Praktiker, der die hei- ße Seite des Lötkolbens nicht mehr em- pirisch ermitteln muss, mit dem Aufbau zweier solcher Verstärker klarkommen müsste. Um eben das herauszubekom- men, orderten wir bei Silvercore tat- sächlich den Bausatz und keine fertig zusammengebauten Geräte zur Begut- achtung. Bausatz heißt in diesem Falle:

zwei schwere Kartons; ein einzelner wäre deutlich oberhalb des Gewichtslimits sämtlicher Paketdienste gewesen. Neben den ganzen einfach zu identifi- zierenden größeren Kalibern an Teilen gibt‘s eine Unmenge akkurat beschrif- teter Tütchen, in denen die zu einer Funktionsgruppe gehörenden Teile ste- cken. Das sind in erster Linie Mengen von Schrauben und Unterlegscheiben, elektronische Bauteile dagegen kaum, was dem einfachen Schaltungskonzept geschuldet ist. Bevor man mit dem Zu- sammenbau loslegt, sollte man die bei- liegende Dokumentation eingehend studieren. Dem erfahrenen Löter werden die Zusammenhänge wohl rasch

klar werden, der Einsteiger dürfte mit einer ganzen Reihe von Dingen schnell überfordert sein. In Anbetracht von Preis und Anspruch dieser Endstufen sollte aber ohnehin klar sein, dass sich dieser Bausatz eher an den Routinier wendet als an Leute, die zum ersten Mal einen Röhrenverstärker aufbauen wollen. Für mich als eher mit Halbleitern und Pla- tinen vertrautem Bastler ist die luftige Freiverdrahtung voluminöser Teile ein bisschen wie „Lego Duplo“, aber das än- dert sich, je näher man der Fertigstellung kommt: Bei den letzten Strippen wird‘s ein wenig eng für die Finger. So richtig exakte Anweisungen zum Beispiel für die Masseführung im Gerät gibt Christof Kraus nur bedingt. Die Dokumentation gibt eine Marschrichtung von, aber keine sklavisch zu befolgende Kabelverlegean- leitung, und das ist auch richtig so: Bei so einem Verstärker führen viele Wege nach Rom, und jeder hat da so seine eigenen Vorstellungen, wie man am ehesten zum Ziel kommt.

Eisern: Netztrafo, Ausgangsüber- trager und Siebdrossel machen den Hauptteil des Gewichtes der Endstufe aus

machen den Hauptteil des Gewichtes der Endstufe aus Als Treiberröhren kommen die EL34-Derivate 6CA7 zum Einsatz
machen den Hauptteil des Gewichtes der Endstufe aus Als Treiberröhren kommen die EL34-Derivate 6CA7 zum Einsatz

Als Treiberröhren kommen die EL34-Derivate 6CA7 zum Einsatz

So richtige Stolperfallen habe ich keine gefunden; lediglich ein paar Kleinigkeiten könnte man besser dokumentieren. So ist nicht ohne Weiteres ersichtlich, wo die Windungsanfänge von Aus- und Ein- gangsübertrager liegen, so dass man im schlimmsten Fall einen Verstärker baut, der die absolute Phase dreht. Apropos Eingangsübertrager: Jener nämlich ver- hilft dem Verstärker zu einem echt sym- metrischen Eingang, der logischerweise per XLR-Buchse beschickt werden will. Wer nur einen unsymmetrischen Vor- verstärkerausgang hat, muss sich einen Adapter auf Cinch besorgen oder ein spezielles Kabel löten. Eine Pegelanpas- sung gibt‘s auch: In klassischer Manier ziert ein Poti zur Pegelanpassung (mit fettem Edelstahlknopf) die Gerätefront. Da die Endstufen aber nicht besonders hoch verstärken, dürfte der Knopf in al- ler Regel auf Rechtsanschlag stehen. Der Ausgangsübertrager ist mit drei Ab- griffen für Lautsprecher mit Nennim- pedanzen von vier, sechs und acht Ohm versehen, was zumindest in der Theorie eine feinfühlige Anpassung an die Gege- benheiten erlaubt. So, und nun muss das Ganze nur noch funktionieren. Trotz der relativen Schlichtheit des Konzeptes kann man sich hier und da ganz schnell mal ver- hauen, und vor der Inbetriebnahme ist eine mehrfache intensive Kontrolle des Aufbaus absolute Pflicht. Auch sollte

KLANG+TON 2/2009

K+T - Projekt

33

K+T - Projekt 33 Frischer Wind: Ein Computerlüfter kühlt die Endröhre praktisch geräuschlos man penibel darauf

Frischer Wind: Ein Computerlüfter kühlt die Endröhre praktisch geräuschlos

Computerlüfter kühlt die Endröhre praktisch geräuschlos man penibel darauf achten, dass keine stromführenden

man penibel darauf achten, dass keine stromführenden Leitungen das Gehäuse berühren können; lieber hier und da mal einen Kabelbinder zuviel für die Fixie- rung spendieren als einen zu wenig. Ich will gar nicht erst versuchen, Sie da- von zu überzeugen, dass mein Aufbau auf Anhieb funktioniert hätte, tatsäch- lich hatte ich bei beiden Endstufen Feh- ler eingebaut, sie sich zum Glück nicht spektakulär gerächt haben. Alles lösbare Probleme, und so durften die beiden hü- nenhaften Monos letztlich zeigen, was sie klanglich drauf haben. Schnell waren die Anstrengungen vergessen, die blutenden Finger unwichtig (die eine oder andere Kante der Gehäuse ist scharf), denn das Ergebnis entschädigt für vieles: Eine so perfekte Synthese aus röhrentypischen Klangidealen und halbleitertypischen Tugenden findet man selten. Die 833 spielen einmalig leichtfüßig und varia- bel, gleichzeitig aber mit richtig „Pfund“ und Substanz. Wirkungsgrad bei den angeschlossenen Lautsprechern trotz or-

dentlicher Nennleistung ist kein Fehler, und wenn‘s nur um einen Maximalpe- gel jenseits der Vernunftgrenze geht. Was diese beiden Röhrenmonster zum Bei- spiel mit unserem mit 92 Dezibel und sattem Tiefgang beseelten CT240 anstel- len, das ist schon atemberaubend: Diese Kombi stellt jedwedes Musikmaterial mit absoluter Souveränität und Leichtigkeit in den Raum; dabei ist es weitgehend egal, ob wir gerade eine Aida-Einspie- lung hören oder AC/DC: Der minimal geschönte, stets aufregende Sound der 833 bekommt jedem Programmaterial, die ungeheure Stabilität und Wucht in den tiefen Lagen sowieso. Wenn Sie mich fragen: Bauen, die Dinger. Ganz schnell. Wenn Sie sich selber nicht dazu in der Lage sehen – und diese Über- legung will sehr wohl angestellt werden – dann fragen Sie Christof Kraus einfach mal, was ein fertig montiertes Pärchen kosten würde.

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KLANG+TON

34

Stellenmarkt

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wir keine Haftung. Kürzungen und Abdruck vorbehalten. # 8000 Österreich Selektierte Transistoren IRF 510, IRF 610
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KLANG+TON

Einzelchassis

37

6 aktuelle Wandler im K+T-Labor

Neue

Chassis

Unser Messprozedere in Stichpunkten:

}

24

h einwobbeln aller Konuschassis

bei 10 Hz mit angemessener Leistung

}

24

h Abkühlphase

}

Einsetzen in 1000-Liter-Testbox mit 1,35 x 1,65 m IEC-Normwand

}

Platzieren der Testbox in der Raummitte mittels Hubwagen

}

Positionieren des Messmikrofons in 1 m Abstand

}

Ermittlung des Frequenzgangs per MLS-Messung in 0°

}

Generierung des Wasserfalls aus 0°-MLS-Messung

}

Messung des Klirrs K2 und K3 bei 85 und 95 dB (PA: 95 und 105 dB)

}

Ermittlung des Frequenzgangs von

20

bis 22 kHz in 0°,15° und 30°

}

Ausbauen des Probanden

}

Gleitsinusmessung der Impedanz und elektrischen Phase im Freifeld

}

Ermittlung der TSP durch eine zweite Impedanzmessung mit Zusatzgewicht

Klirrmessungen

Der Klirr wird zusammen mit dem Fre- quenzgang des Chassis als Absolutpe- gel dargestellt. Die erste Messung findet bei 85 dB mittlerem Schalldruck in 1 m Abstand statt, die zweite bei 95 dB (PA- Chassis: 95 und 105 dB). Als Hilfskurve zum einfacheren Ablesen wird die Kurve bei minus 40 dB (das entspricht genau 1 % Klirr) erneut abgebildet. Dann wer- den K2 in Blau und K3 in Rot darüber- gelegt. Die genaue Umrechnung kann durch Ablesen des Abstands zwischen Schalldruckpegel und Klirrkurve und die Umrechnung über unten stehende Ta- belle erfolgen.

Umrechnungsfaktor

-

10 dB = 30 %

-

20 dB = 10 %

-

30 dB = 3 %

-

40 dB = 1 %

-

50 dB = 0,3 %

- 60 dB = 0,1 % usw.

Getestete Chassis:

} Mivoc MHE 380

} SB Acoustics SB17NRXC35-8

} Tang Band W8Q-1071

} Thiel SCS3-N MkII

Farben

Die Farbe des Hintergrunds deutet auf den jeweilig getesteten Chassistyp hin. Die Farbtöne orientieren sich an den Wellenbereichen des sichtbaren Lichts, aäquivalent zu den Wellenbereichen des hörbaren Schalls. Die tiefen Töne eines Subwoofers entsprechen demnach den langen Wellen des Infrarot, die hohen Töne des Superhochtöners dem kurz- welligen Ultraviolett. Ein Breitbänder bearbeitet (mit Einschränkungen) den gesamten Bereich und erhält daher eine Mischung aus allen Farben, das Grau.

Hier ist die Farbtabelle zur Aufschlüsselung

Subwoofer = rot Tieftöner = orange Tiefmitteltöner = gelb Mitteltöner = grün Hochtöner = blau Superhochtöner = violett Breitbänder = grau

KLANG+TON

38

Einzelchassis

KLANG+TON 38 Einzelchassis Endlich ist sie da, die neue Mittelhoch- toneinheit von Mivoc. Nach viel Detail-

Endlich ist sie da, die neue Mittelhoch- toneinheit von Mivoc. Nach viel Detail- arbeit präsentieren die Solinger nun die dritte Version der kompakten Einheit, die mit zwei 8-cm-Tiefmitteltönern und einer dazwischenliegenden Hochtonka- lotte auf gemeinsamer Frontplatte den Frequenzbereich ab 100 Hz übernimmt. Äußerlich hat sich im Vergleich zu den beiden Vorgängern einiges getan. Die Oberfläche der Front wurde, genau wie die Anschlussterminals von Mivoc, mit einer äußerst angenehm anzufassenden Gummierung versehen. Dominiert wird die Front jedoch von der eingelassenen Platte aus gebürstetem Aluminium. Das eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit zur Farbgestaltung: Die MHT 380 ist sowohl mit silberner Alu-Natur-Front als auch in einer dunkel eloxierten Version zu ha- ben. Die Papiermembranen der Tiefmit- teltöner erstrahlen jetzt in hellem Weiß, zudem ziert ein metallenes Phaseplug mit Mivoc-Schriftzug deren Zentrum. Die Ausrichtung ist damit klar, die neue MHT ist für die Kombination mit der optisch identischen XAW-Serie von Mi- voc gedacht. Das Gewebe des Hochtöners musste gänzlich weichen – hier tut nun eine Aluminiumkalotte ihren Dienst. Die gesamte Einheit wirkt durch diese Maßnahmen wesentlich hochwertiger. Auch technische Details kommen aber nicht zu kurz. Der Rand der Einheit läuft

kommen aber nicht zu kurz. Der Rand der Einheit läuft Mivoc MHE 380 jetzt flacher aus,

Mivoc MHE 380

nicht zu kurz. Der Rand der Einheit läuft Mivoc MHE 380 jetzt flacher aus, und die

jetzt flacher aus, und die Chassisöff- nungen sind abstrahlfreundlich gerun- det. Die Rückseite ist fast vollflächig mit einer dünnen, dichtenden Moosgum- mischicht bedeckt. Mit der Schallwand verbunden wird die Einheit mittels acht Schrauben, die durch die Frontplatte in die Schraublöcher der Tiefmitteltö- ner tauchen. Der Hochtöner sitzt quasi freitragend dazwischen. Die passende Einbauschablone gibt‘s im Datenblatt auf www.mivoc.de. Neben weiteren De- tails zu Tiefmittel- und Hochtönern bietet es darüber hinaus einen fertigen Bauvorschlag inklusive Frequenzweiche,

Technische Daten

Hersteller:

Mivoc

Bezugsquelle:

Speaker Trade, Solingen

Unverb. Stückpreis

50 Euro

Chassisparameter K+T-Messung Z:

4 Ohm

Z

1 kHz:

- Ohm

Z

10 kHz:

- Ohm

Fs:

1508,24 Hz

Re:

3,45 Ohm

Rms:

- kg/s

Qms:

1,77

Qes:

2,40

Qts:

1,02

Cms:

- mm/N

Mms:

- g

BxL:

- Tm

Vas:

-

l

Le:

0,19 mH

Sd:

5,3 cm 2

Ausstattung

Frontplatte

Kunststoff mit Alueinsatz

Membran

Aluminium

Dustcap

-

Sicke

Gewebe, beschichtet

Schwingspulenträger

Kapton

Schwingspule

25 mm

Xmax absolut

k.A.

Magnetsystem

Neodym

Polkernbohrung

-

Sonstiges gemeinsame Frontpl. m. Tieftönern

Hochtöner

Frequenzgang für 0/15/30
Frequenzgang für 0/15/30
Impedanz und elektrische Phase
Impedanz und elektrische Phase
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Gehäuseempfehlung und Messungen – praktisch. Alle drei Treiber der MHT 380 werden von kompakten Neodymmagneten

Gehäuseempfehlung und Messungen – praktisch. Alle drei Treiber der MHT 380 werden von kompakten Neodymmagneten mit Kraft versorgt, die so streufeldarm sind, dass sie auch für noch vorhandene Röh- renfernseher (wie, Sie haben noch keinen Flachbildschirm?) kein Problem darstel- len. Die Antriebskräfte sind dabei durch- aus ordentlich, so dass sich die Einheit dank passender Güten problemlos in kompakte Gehäuse einsetzen lässt. 1,4 Li- ter – für beide Tiefmitteltöner zusammen wohlgemerkt – sind geschlossen bereits ausreichend für 150 Hz untere Grenz- frequenz. Wer es unbedingt noch tiefer braucht, greift zu 2 bis 2,8 ventilierten Litern und knackt die 80-Hz-Marke. Den Bassbereich sollte man der MHT allerdings nicht zumuten, dafür hält Mi- voc schließlich genug Alternativen be- reit. Viel besser ist die 380 als kompakter Satellit oder als Mittelhochtoneinheit in schlanken Standboxen. Auch Center- lautsprecher mit korrekt ausgerichteter D‘Appolito-Anordnung lassen sich ein- fach realisieren. Noch ein wichtiger Hin- weis in eigener Sache: die angegebenen TSP des Tiefmitteltöners sind für ein (!) Chassis, die Gehäusesimulation und die Messungen allerdings für beide zusam- men. Da die Parallelschaltung der einzig sinnvolle Betriebszustand ist, entschie-

der einzig sinnvolle Betriebszustand ist, entschie- den wir uns für diesen Schritt, sinnvolle TSP ergaben sich

den wir uns für diesen Schritt, sinnvolle TSP ergaben sich allerdings nur bei der Messung eines einzelnen Chassis. Die Messungen der Tiefmitteltöner erfassen einen hohen Wirkungsgrad, Breitbandigkeit bis 5 kHz mit gutem Rundstrahlverhalten und wenig Klirr. Letzterer steigt nur Richtung Tiefton an, was die Sinnhaftigkeit eines Hochpassfil- ters nochmal unterstreicht. Beim Hochtöner fällt angesichts der an- sonsten hervorragenden Linearität der Frequenzgangbuckel zwischen 3 und 6 kHz ins Auge. Er ist laut Mivoc eine un- vermeidbare Nebenwirkung der Chassis- anordnung. Angesichts seiner Symme- trie lässt er sich allerdings problemlos per Frequenzweiche beseitigen. Der Einsatzbereich des Hochtöners kann bei 2,5 kHz beginnen, was einen angenehm breiten Überlappungsbereich zu seinen Mitstreitern erzeugt. Mivoc belässt die Trennung in seinem Bauvorschlag aller- dings bei 2,5 kHz. Angesichts des nach vie vor hervorra- gend niedrigen Preises können wir den Solingern zur gelungenen Weiterent- wicklung der MHT nur gratulieren. Die 380 überflügelt ihre Vorgänger in allen Belangen, ist nach wie vor sehr flexibel einsetzbar und trägt trotz der Seltenheit einer solchen Konstruktion kein exo- tisches Preisschild.

Technische Daten

Chassisparameter K+T-Messung Z:

8 Ohm

Z

1 kHz:

7,1 Ohm

Z

10 kHz:

18,8 Ohm

Fs:

89,78 Hz

Re:

6,28 Ohm

 

Rms:

0,26 kg/s

 

Qms:

4,45

 

Qes:

0,47

Qts:

0,42

 

Cms:

1,54 mm/N

Mms:

2,04 g

BxL:

3,94 Tm

Vas:

1,21 l

Le:

0,17 mH

Sd:

24 cm

Ausstattung

Frontplatte

Kunststoff mit Alueinsatz

Membran

Papier, beschichtet

Dustcap

entfällt, da Phaseplug

Sicke

Gummi

Schwingspulenträger

Kapton

Schwingspule

19 mm

Xmax absolut

3 mm

Magnetsystem

Neodym

Polkernbohrung

entfällt, da Phaseplug

Sonstiges gemeinsame Frontpl. m. Hochtöner

Tieftöner

Einzelchassis

39

Frequenzgang für 0/15/30
Frequenzgang für 0/15/30
Impedanz und elektrische Phase
Impedanz und elektrische Phase
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Zerfallspektrum (Wasserfall)

KLANG+TON

40

Einzelchassis

SB Acoustics SB17NRXC35-8