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Testmagazin

4

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2008 Juni/Juli

Intertechnik & Valeria im Duo

4/2008 Juni/Juli

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KLANG+TON

3

Editorial

Das hohe Ende

KLANG+TON 3 Editorial Das hohe Ende S o manch eingeschworener Selbstbauer steht mit Fertigkomponenten prinzipbedingt auf

S o manch eingeschworener Selbstbauer steht mit Fertigkomponenten prinzipbedingt auf

Kriegsfuß – zu teuer, zu kommerziell, zu unflexi- bel. Ein Blick über den Zaun in Richtung Fertig- HiFi lohnt sich jedoch durchaus, und das in vie- lerlei Hinsicht. Worauf ich hinaus will? Auf die diesjährige High End 2008 in München. Ehrlich gesagt war es meine erste, und ich war primär als Redakteur der Zeitschrift LP dort. Nichtsdesto-

trotz gab es auch für mich als KLANG+TONer mehr interessante Sachen zu erleben, als ich in den vier Messetagen unterbringen konnte. Ich durfte Joe D‘Appolito, aktuell Entwickler bei der amerikanischen Lautsprecherfirma Snell, die Hand schüt- teln, lernte Joachim Gerhard kennen, der mich mit dem Projekt in dieser Aus-

gabe überraschte, durfte reihenweise neue Chassis und Lautsprecher bekann- ter und bis dato auch unbekannter Hersteller bewundern, konnte mir ein Bild der Referenzklassen aller namhafter HiFi-Hersteller machen und traf zu guter Letzt auch eine überraschende Zahl an treuen KLANG+TON-Lesern, mit denen ich ein kleines Pläuschchen halten konnte. Eine Menge Dinge also, die ich verpasst hätte, würde ich mich militant an den Selbstbau klammern. Daher kann ich den Besuch der High End selbst dem überzeugtesten Frickler nur wärmstens ans Herz legen. Zum Abschluss noch zu einer kleinen Neuerung im Heft, die so manchem Leser weiterhelfen wird. Wir können aus Platzgründen nicht in jedem Artikel alle Einzelchassis des jeweiligen Bausatzes vorstellen. Wir versuchen natür- lich, zumindest die Chassis, die noch nie in der KLANG+TON waren, auch separat zu testen, müssen so manchen Kandidaten aber weglassen. Um Ihnen die mühsame Suche nach einer früheren Vorstellung des Probanden in der KLANG+TON abzunehmen finden Sie deshalb ab sofort in einem kleinen Kasten am Anfang eines Artikels eine Übersicht, wo und in welcher Ausga- be Sie den Test der Chassis finden. Wie immer nehme ich natürlich auch in dieser Sache Feedback jedweder Art gerne entgegen; die passende E-Mail- Adresse finden Sie am Ende dieser Seite.

Chefredakteur

Christian Gather

Sie am Ende dieser Seite. Chefredakteur Christian Gather In diesem Sinne, Ihr Christian Gather E-Mail:

In diesem Sinne, Ihr Christian Gather

E-Mail: klangundton@brieden.de

KLANG+TON 4/2008

aktuelle
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Infos
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klangundton@brieden.de KLANG+TON 4/2008 aktuelle Infos LAUTSPRECHER · ELEKTRONIK BESCHALLUNGSTECHNIK Boxen von

LAUTSPRECHER · ELEKTRONIK

KLANG+TON 4/2008 aktuelle Infos LAUTSPRECHER · ELEKTRONIK BESCHALLUNGSTECHNIK Boxen von Triangle, Mordaunt Short,

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KLANG+TON

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Inhalt

Einzelchassistest

· 8 neue Chassis im K+T-Labor Seite 43

Einzelchassistest · 8 neue Chassis im K+T-Labor Seite 43 K+T Projekt: Flachsubwoofer · Carpower-Spezialbass in zwei

K+T Projekt:

Flachsubwoofer

· Carpower-Spezialbass in zwei extraflachen Subwoofer-Varianten Seite 20

in zwei extraflachen Subwoofer-Varianten Seite 20 Spezial: Joachim Gerhards „Diffusorbox“ · Extrem

Spezial:

Joachim Gerhards „Diffusorbox“

· Extrem einfach nachzubauendes Spaßprojekt der Entwicklerlegende Seite 28

Händlerbausatz:

akustik art „PXT 252“

· Kleine, hochwertige Zweiwegbox mit exzellentem Preis-Leistungsverhältnis Seite 34

Bausatztest:

Blue Planet Acoustic „Pipe SiX“

· Opulent klingende, elegante Standbox zum Kampfpreis Seite 54

Cheap Trick 237 · Kleine Reflexbox mit Tang-Band-Vierzöller und Top-Klang Seite 66 Lautsprecher Design und
Cheap Trick 237
·
Kleine Reflexbox mit
Tang-Band-Vierzöller und Top-Klang
Seite 66
Lautsprecher Design und
Distribution
Thiel Audio
Themen
Bausatztest: „the Bifrost“
12
·
Highendiger Seas-Bausatz mit Steingehäuse im Test
K+T-Projekt: Flachsubwoofer
20
·
Carpower-Spezialbass in zwei extraflachen Subwoofer-Varianten
Die Legende lebt.
Koaxial und Koinzident
aufgebaut.
Wirkliches High End und
keine Marketing Phrase.
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Spezial: Joachim Gerhards „Diffusorbox“
28
·
Extrem einfach nachzubauendes Spaßprojekt der Entwicklerlegende
Händlerbausatz: akustik art „PXT 252“
34
Tang Band
·
Kleine, hochwertige Zweiwegbox mit exzellentem Preis-Leistungsverhältnis
Einzelchassistest
43
·
8 neue Chassis im K+T-Labor
Bausatztest: Blue Planet Acoustic „Pipe SiX“
54
Führend in Breitband Technologie.
Das neue FAST System mit Titan
Breitband eröffnet eine neue
Dimension
Titan FAST ab
220,00 Euro (inkl. MwSt)*
·
Opulent klingende, elegante Standbox zum Kampfpreis
Bausatztest: Visaton-Subwoofer
60
·
Drei kompakte Subwoofer aus Haan im Vergleich
Omnes Audio
Cheap Trick 237
66
·
Kleine Reflexbox mit Tang-Band-Vierzöller und Top-Klang
DSP basierende Allzweckwaffe gegen
Raumresonanzen. Audioprozessor mit
Rubriken
Frequenzweiche, Equalizer und
Steuergerät für Ihren Subwoofer. Einfache
Einstellung über Software oder
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Editorial
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4
Leserforum
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Weichen und Chassie Design für OEM
Nachbestellung älterer Hefte
71
Impressum
Inserentenverzeichnis
Vertriebsadressen
72
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Westerbachstr. 47
Gebäude 6
D– 60489 Frankfurt am Main
Tel: +49.69.74 30 88 45
info@blueplanetacoustic.com
Vorschau
74

* alle Preise ohne Gehäuse aber mit den nötigen Bauteilen.

+49.69.74 30 88 45 info@blueplanetacoustic.com Vorschau 74 * alle Preise ohne Gehäuse aber mit den nötigen

KLANG+TON

6

Leserbriefe

Sperrkreis-Berechnung Teil 2

In der letzten Ausgabe beschrieben wir in der Beantwortung des Leserbriefs von Herrn Beckmann (Seite 6) die Berechnung eines Sperrkreises zur gezielten Pegelabsenkung bei Lautsprechern. Ein freundlicher Leser wies uns darauf hin, dass die abgedruckten For- meln in Sachen Einheiten „vorgefertigt“ sind, was zu Missverständnissen führen würde. Daher wollen wir den Gebrauch der Formeln an einer Beispielrechnung verdeutlichen. Hier zuerst nochmal die Formeln:

f

= Mittenfrequenz in Hz

B

= Bandbreite in Hz

C

= Kondensator des Sperrkreises

L

= Spule des Sperrkreises

R

= Widerstand des Sperrkreises

Berechnung:

C

= 0,03003 : f

L

= 0,02252 : (f 2 * C)

R

= 1 : (6,2832 * C * B)

= 0,02252 : (f 2 * C) R = 1 : (6,2832 * C * B)

Als Beispiel wählen wir die Absenkung einer Mittenbetonung eines Breitbänders bei 2 kHz. Die Bandbreite des einzuebnenden Bu- ckels beträgt 1000 Hz. Daraus ergeben sich:

C

= 0,03003 : f

= 0,03003 : 2000

= 0,000015015 Farad

= 15,015 µFarad

L

= 0,02252 : (f 2 * C)

= 0,02252 : (2000 2 * 0,000015015)

= 0,000375 Henry

= 0,375 mHenry

R

= 1 : (6,2832 * C * B)

= 1 : (6,2832 * 0,000015015 * 1000)

= 1 : 0,09434

= 10,599 Ohm

An den Größenordnungen der Bauteile kann man ablesen, ob man richtig gerechnet hat. Bekommt man riesige Spulenwerte oder mi- kroskopisch kleine Kondensatoren, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendwo das Komma verrutscht, oder es wurde eine Stelle vergessen. Zudem ist zu be- achten, dass diese Werte in der Praxis unter Umständen weiteres Feintuning benötigen.

Guten Tag!

Ich wollte Sie etwas fragen bezüglich Hör- nern. Ich bin auf der Suche nach Grundlagen zur Entwicklung von Hörnern, sowohl Bass auch als Hochton. Kennen Sie da ein Buch oder so etwas? Vie- leicht ist ja auch in einer Ihrer alten Ausgaben was dazu drin? Die meisten Bücher handeln dies nur kurz ab. Ich habe einmal ein Emi- nence-Boxen-Buch gesehen, jedoch war dies nicht mehr erhältlich. Dann wollte ich Sie noch fragen wie man das Rundstrahlverhalten von Hochtönern, spezi- ell im PA-Bereich, verbessern kann. Ich habe gehört, dass das Anbringen eines zweiten Hochtöners an der Rückseite der Box etwas bringt. Stimmt das, oder zieht das weitere Probleme nach sich?

Für ihre Hilfe danke ich Ihnen im Voraus!

Freundliche Grüße

R. Moritz

Sehr geehrter Herr Moritz,

wenn Sie sich ernsthaft mit der Entwick- lung von Hörnern beschäftigen wollen, empfehle ich Ihnen den Kauf der Simu- lationssoftware AJ Horn. Wie Sie schon sagten, behandeln die meisten Bücher zum Thema Lautsprecher das Horn eher stief- mütterlich. Zudem hat die Software von Armin Jost immer wieder unter Beweis gestellt, dass ihre Berechnungen extrem nah an der Wahrheit liegen. Aus diesem Grund empfehle ich eine „gefühlsmäßige“ Herangehensweise an das Thema: Kaufen Sie die Software (www.aj-systems.de, 119 Euro), simulieren Sie bekannte Hörner nach und fangen Sie an, mit den Eckdaten zu experimentieren. So lernen Sie schnell und anschaulich, was beim Horn für wel- chen Effekt zuständig ist, und sammeln viele Ideen für eigene Konstruktionen.

Zum Thema Hochtöner: es gab für Hornhochtöner vor einigen Jahren noch Schalllinsen. Diese erkannte man an den nach unten gerichteten und mittig ein- geschnittenen Lamellen. Dadurch wurde eine breitere Streuung des prinzipbedingt gebündelt abgestrahlten Hochtonschalls erreichen. Diese Linsen verschwanden aufgrund besser werdender Hochtöner und deren Nacheile (starke Deformierung des Frequenzgangs usw.) jedoch vom Markt und werden heute nicht mehr ein- gesetzt. Insbesondere bei Hornsystemen spielt die Bündelung eine wichtige Rolle, so dass der Einsatz eines zweiten Hochtö- ners auf der Rückseite sinnvoll erscheint. Dieser verbessert die Abstrahlung in- direkt, indem er zusätzliche Hochton- energie in den Raum strahlt. Der Effekt wird von einigen Fertiglautsprecherher- stellern durchaus genutzt und genossen, allerdings ist dafür eine sorgfältige An- passung der Frequenzweiche notwendig. Zudem wird plötzlich wichtig, wo und wie der Lautsprecher steht. Experimente mit dieser Technik lohnen sich durchaus, allerdings sollte dafür ein ausreichendes Maß an Geduld vorhanden sein, da die Anpassung im individuellen Fall viel Ar- beit bedeuten kann.

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Heft 5/2005 beschreiben Sie die Entwick- lung und Aufbau der Boxen Minuetta. Habe damals den Bericht begeistert gelesen, al- lerdings waren mir die Boxen noch zu teu- er. Den Artikel habe ich extra aufgehoben, um bei größerem Budget wieder darauf zurückzukommen. Meine Frage wäre daher: Können Sie die Boxen in diesem Aufbau noch empfehlen, oder gab es in der Zwischenzeit eine Neu- entwicklung? Außerdem: bekommt man die Frequenzweiche bei Intertechnik Kerpen mit, oder muss man die selber machen?

Über Ihre fachkundlige Meinung würde ich mich sehr freuen.

Mit den besten Grüßen M. Egner

Sehr geehrter Herr Egner,

wir können die Minuetta nach wie vor wärmstens empfehlen. Natürlich sind seit ihrer Vostellung Ende 2005 zahl-

reiche andere Lautsprecher entstanden, nichtsdestotrotz ist und bleibt die Minu- etta ein exzellenter Schallwandler für alle Gelegenheiten. Die Frequenzweiche ist in dem Bausatz, den Intertechnik anbietet, enthalten. Aufbauen müssen Sie die Wei- che auf der ebenfalls mitgelieferten Uni- versalleiterplatte allerdings eigenhändig. Mit etwas Löterfahrung, Geduld und dem Studium des Weichenplans sollte das allerdings kein Problem darstellen.

Weichenplans sollte das allerdings kein Problem darstellen. Hallo! Ich kaufe regelmäßig Ihre Zeitschrift und lese mit

Hallo! Ich kaufe regelmäßig Ihre Zeitschrift und lese mit wachsender Begeisterung jedes einzelne Exemplar. Was mich mittlerweile allerdings massiv stört,ist die Tatsache, dass Sie sich trotz vieler Anfragen dazu immer noch mit Händen und Füßen dagegen wehren, Leistungsan- gaben für Chassis und Lautsprecher preis zu geben. Dies ist für mich (und wohl auch etliche andere Leser) absolut unverständlich. Denn JEDER Chassishersteller, gibt für seine Produkte die Leistung an. Zu jedem Fertig-

lautsprecher sind diese Daten in Erfahrung zu bringen, jeder Verstärker, jeder Endstufe, hat diese Angaben. Selbst fertige Frequenzweichen werden mit Belastbarkeit angegeben, nur Sie sträuben sich dagegen. In der aktuellen Ausgabe wird ein Monacor PA Bausatz vorgestellt, der durchaus interessant ist, aber ohne weitere Recherche ist es nicht möglich, in Erfah- rung zu bringen, ob ich diesen nun mit einer 3-kW-Endstufe betreiben kann, oder ob ich den Lautsprecher damit töten könnte. Ich verstehe ja, dass es verschiedene Messme- thoden gibt und unterschiedliche Ansichten noch dazu, aber: Tut es denn wirklich so weh, diese Daten auf Wunsch mehrerer Leser zu veröffentlichen? Auch wenn Sie damit per- sönlich nicht einverstanden sind, so denke ich, dass Sie diese Daten zu den Chassis und Ihren Bauvorschlägen auf Wunsch der Leser dazu schreiben könnten, es spricht weniger dagegen als dafür.

Was ich mir darüber hinaus noch wünsche, wäre mal ein „PA Special“.

Mit freundlichen Grüßen, V. Schäfer

Sehr geehrter Herr Schäfer,

die nicht vorhandene Angabe von Leistungsangaben, genauer Belastbar- keiten, hat nichts mit unserer persön- lichen Meinung zum Thema oder mit gewollter Boshaftigkeit gegenüber dem Leser zu tun. Vielmehr machen wir diese Angaben nicht, weil sie eine sehr irrefüh- rende, weil schlicht falsche Basis für die Bewertung der Qualität von Lautspre- chern bieten. Viele Hersteller fühlen sich dazu genötigt, Belastbarkeitsangaben bei Chassis und Lautsprechern zu machen, weil der Endkunde es verlangt. Selbiger kauft dann allerdings die Box auf der„250 W“ steht, weil die mit „150 W“ ja schle- cher sein muss. Die Belastbarkeit sagt allerdings nicht das Geringste über den Klang der Box aus,zudem besitzt sie wenig Aussagekraft über die vom Lautsprecher benötigte Verstärkerleistung. Um also zu Ihrer konkreten Frage zu kommen: ja, Sie können den Bausatz „Sound-12“ von Monacor an einer 3-kW-Endstufe be- treiben. Allerdings werden Sie ihn damit genau so „töten“ können wie mit einem 50-W-Verstärker, der dank dauerhaftem Rechtsanschlag das Zeitliche segnet und

Leserbriefe

7

unangenehme Dinge wie Gleichspan- nung auf den Ausgang gibt. Im Endeffekt können Sie nahezu jeden Lautsprecher mit wenigen Watt zerstören, so lange sie das „richtige“ Signal an den Eingang legen. Dazu kommen noch klangliche Gesichts- punkte. Viele kleine Lautsprecher blühen erst mit kräftigen Verstärkern im Rücken richtig auf, während sich riesige Hornsys- teme mit den spärlichen Watt der Röhre deutlich besser anhören als mit der soli- den Leistung des Transistors. Daher ist die Angabe einer Belastbarkeit in den meisten Fällen absolut irrefüh- rend und wird aus diesem Grund von uns normalerweise nicht gemacht. Eine Ausnahme bilden momentan die Händ- lerbausätze, hier sind die Angaben je- doch eher als „sinnvolles Minimum und Maximum“ zu verstehen. Die tatsächlich benötigte Verstärkerleistung wird opti- malerweise am konkreten Fall gemessen und dann individuell festgelegt. Daher werden wir uns auch in Zukunft leider nur in Ausnahmen zu diesen Angaben hinreißen lassen.

Lesertelefon

Das KLANG+TON-Team beantwor- tet gerne Fragen rund um das Thema Lautsprecher und hilft, wenn Probleme beim Nachbau von in K+T veröffent- lichten Lautsprecher-Bauvorschlägen auftreten. Wenn Sie wichtige Fragen haben, die schnellstens geklärt werden müssen, stehen wir Ihnen

mittwochs zwischen 14 und 16 Uhr

zur Verfügung. Wir sind unter der Telefonnummer

02 03 / 42 92 - 275

zu erreichen.

Falls Sie Ihre Fragen, Anregungen oder Wünsche lieber schriftlich loswerden möchten, richten Sie Ihren Brief oder auch gerne Ihre E-Mail an:

KLANG+TON Leserbrief Gartroper Straße 42 47138 Duisburg Fax: 02 03 / 42 92 - 248 klangundton@brieden.de

KLANG+TON

8

Magazin

7
7

Abacus Electronics Bahnhofstr. 39a, 26954 Nordenham Telefon: 0 47 31/50 88, Fax: 0 47 31/50 80 E-Mail: info@abacus-electronics.de, Internet: www.abacus-electronics.de

Abacus-Vorverstärker Prepino RC

I n der letzten KLANG+TON berichteten wir über den klei- nen, mit innovativer Technik ausgestatteten Stereoverstär-

ker Ampino von Abacus Electronics. Dieser wird in Größe und Optik perfekt vom Vorverstärker Prepino RC ergänzt. Der überzeugt mit ebenso hoch- wertiger Verarbeitung und derselben Linetrei- ber-Technik, besitzt sechs Eingänge und einen per Alps-Poti geregelten Ausgang, eine Infrarot- fernbedienung und ein Display. Der Preis ist mit 530 Euro identisch zum Ampino. Das Gerät kommt in einem kleinen Köfferchen, flankiert von der Bedienungsanleitung, einem Kabel zur Stromversorgung und einer Kaltgerätebrücke, die auf Wunsch einen Ampino automatisch mit Netzspannung versorgt. Umfang- reiche Informationen zur Technik und beiden Geräte finden Sie wie gehabt auf der Webseite von Abacus Electronics.

Rabattaktion bei Trends Audio

von Abacus Electronics. Rabattaktion bei Trends Audio Verstärker TA-10.1 (oben) und Wandler UD-10.1 (unten) von

Verstärker TA-10.1 (oben) und Wandler UD-10.1 (unten) von Trends Audio

7 Trends Audio Junkernstraße 5, 47051 Duisburg Telefon: 01 77/2 00 44 06 E-Mail: info@trends-audio.de Internet: www.trends-audio.de

Neuer Edel-Breitbänder bei Blue Planet Acoustic

I n der letzten Ausgabe berichteten wir über den Schaltverstärker TA-10.1 und den USB-

Audiokonverter UD-10.1 von Trends Audio, die ob ihrer winzig kleinen Maße mit großem Klang auftrumpfen. Den Listenpreis von 179 Euro pro Gerät hat der Geschäftsführer Frank Koglin für den Zeitraum eines Monats nun exklusiv für die Leser der KLANG+TON gesenkt. Wer sich bis zum 30. Juni mit dem Stichwort „KT48“ bei Trends Audio meldet, bekommt beide Modelle zu einem Stückpreis von 169 Euro. Spätestens damit gibt es keine Argumente mehr ge- gen die Bestückung der edlen Computerbeschallung und der kompakten Zweitanlage im Arbeitszimmer mit den innovativen Mini-Amps.

Zweitanlage im Arbeitszimmer mit den innovativen Mini-Amps. 7 Der Tang Band W4-657 mit neuem Korb (links)

7

Der Tang Band W4-657 mit neuem Korb (links) und der Omnes Audio L5 (rechts)

Blue Planet Acoustic Niklas Baur Westerbachstraße 47, Gebäude 6, 60489 Frankfurt Telefon: 0 69/74 30 8-845 Fax: 0 69/74 30 8-976 E-Mail: info@blueplanetacoustic.de Internet: www.oaudio.de

M omentan kommen wir mit der Neuheitenvorstellung bei den Frankfurter Breitbandprofis Blue Planet Acoustic kaum nach.

Neben den zahlreichen Einzelchassistests weisen wir an dieser Stelle da- her nochmal gesondert auf den neuen, luftigeren Korb der W4-Serie von Tang Band hin, die inzwischen auch den Klassiker W4-657, dank der weiß eloxierten Aluminiummembran nicht zu verfehlen, erreicht hat. Darüber hinaus haben sich die fleißigen Mannen vom im Vertrieb befindlichen, ita- lienischen Hersteller Ciare eine Spezialversion des 13-cm-Breitbänders HX 132 anfertigen lassen. Die hört auf den namen Omnes Audio L5, hat eine

Gummi- statt einer Gewebesicke, verträgt mehr Hub und besitzt eine nied- rigere Resonanzfrequenz als das Original. Auch diesen Kandidaten werden wir uns natürlich nicht entgehen lassen und ihm schon in Kürze mit Mess- equipment zu Leibe rücken.

Magazin

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Messsystem und Subwooferamp von XTZ

Magazin 9 Messsystem und Subwooferamp von XTZ Das externe Subwoofer-Aktiv- modul „SubAmp 1“ D er schwedische

Das externe Subwoofer-Aktiv- modul „SubAmp 1“

D er schwedische Hersteller XTZ Audio konzentriert sich hauptsächlich auf das Thema Fertiglautsprecher, hat allerdings auch für den Selbstbau-

er einige interessante Produkte im Programm. Dazu gehört unter anderem der „Roomanalyzer“ für 220 Euro. Dieser besteht aus einem Mikrofon mit eingebauter Soundkarte zum Anschluss an den PC und der dazugehörigen Software, die verschiedene Messmethoden zur Analyse der Raumakustik bie- tet. Mit diesen Mitteln kann jedermann auf einfachem Weg und ohne große PC-Kenntnisse Raummoden ausfindig machen und die Aufstellung von Sub- woofer und Satelliten optimieren. Zusätzlich fertigen die Schweden ein interessantes Aktivmodul für Subwoo- fer. Der „SubAmp 1“ ist in ein hochglanz-schwarzes Gehäuse eingebaut, das gestellt oder gelegt werden kann. Es verfügt über Einstellmöglich- keiten für Pegel, Trennfrequenz und Phase und hat eine zuschaltbare Tiefbassan- hebung (+7 dB bei 50 Hz) und ein ebenso schaltbares Subsonicfilter. Zur Ansteuerung sind sowohl Cinch- als auch ein XLR- und Hochpegeleingänge vorhan- den. Die Ausgangsleistung liegt bei hohen 300 Watt RMS an 4 Ohm, der Preis hingegen bei äußerst nied-

Watt RMS an 4 Ohm, der Preis hingegen bei äußerst nied- rigen 249 Euro. Den Deutschlandvertrieb

rigen 249 Euro. Den Deutschlandvertrieb für XTZ hat Mind Audio übernommen.

Der „RoomAnalyzer“

7 Mind Audio / Icy-Medien GmbH Bergisch Gladbacher Str. 380 51067 Köln Telefon: 02 21/9 92 15 75 Fax: 02 21/9 92 15 76 Internet: www.mindaudio.de

von XTZ

Klingt exotisch! SEAS exotic f8 erobert neue klangwelten Der nordischen Lautsprechermanufaktur SEAS ist es wieder
Klingt exotisch!
SEAS exotic f8 erobert neue klangwelten
Der nordischen Lautsprechermanufaktur SEAS
ist es wieder gelungen akustisches
Neuland zu betreten. SEAS vereint
mit dem neuen Exotic F8 bewährtes
Entwickler Know-How mit innovativer
Bauteiltechnik.
• 8 Zoll Fullrange Treiber
• Neuartige hinterlüftete Zentrierspinne
• Hochtemperatur-Schwingspule auf Fiberglasträger
• 26 mm Unterhang-Schwingspule
• Papyruspapiermembran
• Alnicomagnet

KLANG+TON

10

Magazin

KTF-130 (links) und HG 258 G (rechts)
KTF-130 (links) und
HG 258 G (rechts)

7 Speaker Trade Neuenhofer Straße 42-44 42657 Solingen Telefon: 02 12/3 82 26 0 Fax: 02 12/3 82 26 40 E-Mail: info@mivoc.com Internet: www.mivoc.com

Hörtest-Termine 2008

In diesem Jahr stehen noch drei Hörtest- Termine an. Erste Anmeldungen für den Juni-Termin gibt es bereits, zögern Sie daher nicht zu lang mit dem Griff zu Tastatur oder Telefonhörer.

Die Hörtest-Termine 2008:

21.

Juni

23.

August

25.

Oktober

Am 21. Juni wird Robert Sorensen von Groundsound (www.groundsound.com) den Hörtest besuchen und das Potenzial seiner Elektronik an einer temporär ak- tiverten A/O demonstrieren. Vergangene Tests im Verlag hatten die Universalität und den tollen Klang der Geräte bereits eindrucksvoll demonstriert. Der Besuch lohnt sich also doppelt!

demonstriert. Der Besuch lohnt sich also doppelt! Der Beginn ist jeweils um 14:00 Uhr. Anmeldungen werden

Der Beginn ist jeweils um 14:00 Uhr. Anmeldungen werden per E-Mail an:

klangundton@brieden.de oder telefonisch unter 0203 / 4292-275 entgegengenommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Neuheiten von Mivoc

Z wei neue Mivoc-Chassis des Solinger Lautsprecherherstellers Speaker Trade finden sich bereits im Einzelchassistest dieser

Ausgabe, zwei weitere Neuheiten sind auf dem Weg. Dabei han- delt es sich um die Seidenkalotte HG 258 G und den Magneto- staten KTF-130. Die Kalotte ist ab 2500 Hz einsetzbar, liefert 91 dB an einem Watt und kostet lediglich 19 Euro. Akustisch wie optisch interessant: die „Golfball-Front“ mit abgesetztem Rand- bereich. Der mit 50 Euro zu Buche schlagende, 98 x 135 mm messende Magnetostat besitzt ein Kurzhorn, was seinen Wir- kungsgrad auf 93 dB hievt. Er ist bereits ab 1,5 kHz einsetzbar und damit äußerst universell. Beide Chassis sind voraussichtlich ab Juni lieferbar und werden sicherlich auch schnell den Weg in die KLANG+TON finden.

Jubiläumsbausatz:

40 Jahre Visaton

7 Visaton GmbH & Co. KG Ohligser Straße 29-31, 42781 Haan Telefon: 0 21 29/5 52 – 0 Fax: 0 21 29/5 52 – 10 E-Mail: visaton@visaton.com Internet: www.visaton.de

– 10 E-Mail: visaton@visaton.com Internet: www.visaton.de M it seinem zukunftsorientierten, innovativen und

M it seinem zukunftsorientierten, innovativen und vielseitigen Engagement im Lautsprecherbereich

ist der Lautsprecherspezialist Visaton seit nunmehr 40 Jahren erfolgreich am Markt. Diesen Anlass hat das Haaner Unternehmen zum Anlass genommen, den Ju- biläumsbausatz „Clou“ zu entwerfen, dessen Reiz ins- besondere im hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis liegt. Bestückt mit zwei Papiermembran-Chassis WS 17 E für Tief- und Mittelton und der Gewebekalotte SC 10 N für den Hochton gewährleistet die Box homogenen Klang und überzeugende Pegelfestigkeit in allen Situationen. Der Paarpreis für den Komplettbausatz liegt bei äußerst attraktiven 266 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie über die untenstehenden Kontaktmöglichkeiten.

Ergänzung zur Selbstbaugruppe Rhein/Ruhr

Ergänzung zur Selbstbaugruppe Rhein/Ruhr A ls kleinen Zusatz zum Bericht in der vergangenen Ausgabe,

A ls kleinen Zusatz zum Bericht in der vergangenen Ausgabe,

in der wir die Arbeit der Lautspre- cher-Selbstbaugruppe Rhein/Ruhr beleuchteten, wollen wir an dieser Stelle auf die Webseite der Grup- pe hinweisen, auf der es in Kürze ein Kontaktformular geben wird. Auf diesem Weg kann man mit der

Gruppe Kontakt aufnehmen

7 Internet: www.hifi-selbstbau-rr.de

KLANG+TON

11

Designwettbewerb

KLANG+TON

Designwettbewerb

Kategorie Kompaktbox

D ie „MiniTS“ aus unserem Mini-Mo- nitor-Shootout (K+T 6/2007) stand

Pate für die Kompaktbox von Sascha Schlauch. Ihr Gehäuse ist mit Multiplex- holz von vorne nach hinten scheibchen- weise aufgebaut, was einerseits jede Menge Schleifarbeit und andererseits eine her- vorragende Optik beschert. Bestückt hat er sie mit Visatons Mini-Tiefmitteltöner TI 100 und Etons berühmtem ER4. Die Frequenzweiche befindet sich noch in Überarbeitung, angestrebt wird eine 6-dB- Trennung bei 2 kHz. Ein raffiniertes Kon- zept ist zudem die Möglichkeit, die Laut-

sprecher per Schubladenschienen aus dem Regal zu ziehen und sie dank Gleitlagern auf den Hörplatz auszurichten.

Wir ordnen das eingesandte Material nach Kategorien (Standbox, Kompakt- box usw.) und veröffentlichen es nach und nach. Wenn genügend Projekte vorgestellt wurden, präsentieren wir die schönsten Vorschläge aus allen Bereichen zusammengefasst im Heft. Und dann sind Sie am Zug. Wer der Ge- winner der jeweiligen Kategorie wird, entscheiden nämlich nicht wir, sondern Ihre Stimmen. Sie bestimmen per Post oder E-Mail, welche Projekte den Sieg in ihrer Kategorie verdient haben.

Schicken Sie Ihre Arbeiten bitte an:

Michael E. Brieden Verlag GmbH KLANG+TON Designwettbewerb Gartroper Straße 42 47138 Duisburg

oder per E-Mail mit dem Betreff „Designwettbewerb“ an

klangundton@brieden.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter der Michael E. Brieden Verlag GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Brieden Verlag GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Den Gewinnern winken als Belohnung 2 x Mivoc
Brieden Verlag GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Den Gewinnern winken als Belohnung 2 x Mivoc
Brieden Verlag GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Den Gewinnern winken als Belohnung 2 x Mivoc

Den Gewinnern winken als Belohnung

Teilnahme ausgeschlossen. Den Gewinnern winken als Belohnung 2 x Mivoc XAW 310 HC 3 x Mivoc

2 x Mivoc XAW 310 HC

3 x Mivoc AW 3000

im Gesamtwert von 400 Euro, die Speaker Trade aus Solingen uns für die- sen Wettbewerb freundlicherweise zur Vefügung stellte.

Auch die Abstimmenden sollen natürlich nicht leer ausgehen. Für sie stellt Visaton aus Haan folgende Preise zur Verfügung:

sie stellt Visaton aus Haan folgende Preise zur Verfügung: 1 Paar Visaton B200 5 x „Handbuch
sie stellt Visaton aus Haan folgende Preise zur Verfügung: 1 Paar Visaton B200 5 x „Handbuch
sie stellt Visaton aus Haan folgende Preise zur Verfügung: 1 Paar Visaton B200 5 x „Handbuch

1 Paar

Visaton B200

5 x „Handbuch

der Lautsprechertechnik“

Wenn die Abstimmung erfolgt ist, ziehen wir aus dem Hut mit allen eingegangenen Stimmen die Gewinner.

KLANG+TON 4 /2008

KLANG+TON

12

Bausatztest

Chassistest:

• Seas Excel W18NX001 K+T 2/2007

• Seas Excel T29/CF002 „Crescendo“ Seite 15

Bausatztest

13

Seas-Bausatz „the Bifrost“ mit Steingehäuse

Fels in der Brandung

In der letzten Ausgabe fühlten wir dem Seas-Bausatz „the Mimir“ auf den Zahn und waren überrascht von dessen spritzigem Temperament. In diesem Heft greifen wir nicht nur eins, sondern gleich zwei Regale höher, zur Excel-bestückten „the Bifrost“ inklusive Steingehäuse.

D er Begriff „Bifrost“ (im Deutschen „Bifröst“) stammt genau wie „Mi-

mir“ aus der nordischen Mythologie. Er beschreibt die regenbogenförmige Brü- cke, die das Reich der Götter (Asgard) mit dem Reich der Menschen (Midgard) verbindet. Das besitzt für einen Laut- sprecher natürlich Symbolwert und legt gleichsam die Messlatte für dessen Quali- täten weit nach oben. Andererseits gehört die Chassisbestückung der Bifrost auch schon zur Elite des Hauses Seas, so gese- hen liegt die klangliche Brücke zwischen Himmel und Erde durchaus in greifbarer

Nähe. Interessant ist zudem die Frage, ob die Box den Edelklang der Excel-Treiber mit der Spielfreude der Mimir verbinden kann.

Bestückung

In der Bifrost teilen der 18-cm-Tiefmit- teltöner W18NX001, der auch in unserer Nexus (K+T 2/2007) schon mit heraus- ragenden Qualitäten beeindruckte, und die Edelkalotte „Crescendo“, beide aus der Excel-Serie, das Spektrum unter sich auf. Das Gespann ist durch und durch von edelster Machart und bringt die Box schon rein optisch auf absolut highen- diges Niveau. In den Tiefmitteltöner haben die Kon- strukteure alles einfließen lassen, was die skandinavischen Chassis so gut macht. Seine leichte Papiermembran ist rück- seitig mit einer dämpfenden Beschich- tung versehen, die Vorderseite bedeckt das widerstandsfähige Nextel. Auch der luftige und dennoch sehr stabile Alu- druckgusskorb ist vollständig mit dem leicht rauen, anthrazitfarbenen Material bedeckt. Den riesigen Magneten um- gibt eine schützende und Reflexionen

mindernde Gummikappe. Um das Ver- schließen einer Polkernbohrung muss man sich dabei keine Sorgen machen, diese ist dank des massiven Phaseplugs im Zentrum der Membran nicht vorhan- den und auch nicht notwendig. Das Ma- gnetsystem des Treibers wurde per Com- puter auf lineare Kraftentfaltung über einen großen Auslenkungsbereich und absolute Verzerrungsarmut getrimmt. Die Thiele-Small-Parameter zeigen ebenso Bestwerte und liefern in Gehäu- sen um 15 Liter adäquaten Tiefgang. Zu guter Letzt muss kaum erwähnt werden, dass das Chassis bis zur letzten Klebung perfekt verarbeitet ist. Nicht nur diese Qualität teilt sich der W18 mit dem Hochtöner T29CF002, veredelt mit dem Namenszusatz „Crescendo“. Er stellt, passend zum Tiefmitteltöner, die absolute Spitze der sowieso schon viel- gelobten Seas-Gewebekalotten dar. Ba- sis des Edelhochtöners bildet die mit 29 Millimetern Durchmesser recht große Kalotte aus Sonomex, eingefasst von ei-

ner ebenso ungewöhnlich breiten Sicke aus demselben Material. Angetrieben wird das Ganze von einer unterhängigen Schwingspule, die ihre Antriebskraft aus dem patentierten Hexadym-Magnet- system, einer Anordnung von sechs ra- dial magnetisierten Neodymstäben, be- zieht. Das schafft hinter der Membran genug Platz für ein großzügiges Koppel- volumen, welches die Resonanzfrequenz ohne den oft zu beobachtenden Doppel- höcker auf saubere 500 Hz drückt. Die Verbindung schafft die mit 5,5 Millime- tern Dicke extrem solide Aluminium- frontplatte, passend zum Tiefmitteltöner ebenfalls mit Nextel beschichtet. Ein die Membran umgebender, hornartig ge- formter Metallring, der die Optik des Tiefmitteltöner-Phaseplugs aufgreift und so eine äußerst harmonische Kombinati- on der Treiber formt.

Gehäuse

Die Gehäuseform der Bifrost ist für ei- nen Kompaktlautsprecher ungewöhn-
Die Gehäuseform der Bifrost ist für ei-
nen Kompaktlautsprecher ungewöhn-

Der Seas-Excel-Tiefmitteltö- ner der Bifrost ist hervor- ragend verarbeitet und gehört zu den Spitzenpro- dukten dieser Klasse

KLANG+TON

14

Bausatztest

lich. Während Breite und Tiefe noch ins „17er plus Hochtöner“-Raster passen, ist die Box mit knapp 50 cm sehr hoch. Mit dieser Maßnahme brachten die Norwe- ger allerdings nicht nur 18 Liter Volumen unter, sie verliehen der Box gleichzeitig ein äußerst edles und anmutiges Auftre- ten. Dem hat der Deutschlandvertrieb Inter- technik zusätzlich Rechnung getragen, indem sich die Kerpener, die dank ihrer Kooperation mit der Steinmanufaktur Valeria Audio (www.valeria-audio.de) Zugriff auf deren Fertigung haben, ein Gehäuse aus Stein herstellen ließen. Das wertet nicht nur das gesamte Projekt enorm auf, sondern birgt auch viele akustische Vorteile, die wir später im Kapitel „Klang“ erkunden. Der Valeria- Geschäftsführer Bernard Geppert hat zu- dem ein sicheres Händchen für die zum Lautsprecher passende Optik des Materi- als. In diesem Fall fiel seine Wahl auf bra- silianischen Schiefer, der im Gegensatz zu den lokal bekannten Sorten mit vie- len aufhübschenden Einschlüssen, einem helleren Grauton und einer fast metal- licartig glitzernden Oberfläche auffällt. Das passt natürlich nicht nur dank der sehr edlen Gesamtoptik, sondern auch im Farboton perfekt zu den dunkelgrau- en Excel-Chassis.

im Farboton perfekt zu den dunkelgrau- en Excel-Chassis. Das Verarbeitungsniveau des Gehäuses ist zudem exzellent.

Das Verarbeitungsniveau des Gehäuses ist zudem exzellent. Die Kanten sind auf Gehrung geschnitten und nachtäglich angefast, alle Fräsungen passen perfekt in Durchmesser und Tiefe. Das Gewicht ist in dieser Lautspechergröße im Wort- sinn sogar noch tragbar, 37 Kilo pro Box meldet die Waage. Bei Standboxen sieht das schon anders aus, da kann es schnell auch schon mal dreistellig werden. Aller- dings werden Lautsprecher ja auch nicht zum durch die Gegend fahren, sondern zum Anfassen und Anhören gemacht, und da hat Stein in Sachen Gehäuse- schwingungen und Gegenmoment na- türlich klare Vorteile. Nicht nur wegen der hervorragenden Optik können wir die Mehrausgabe von gut 800 Euro pro Gehäuse, die der Bausatz in seiner hohen Qualität sicherlich honoriert, nur wärm- stens empfehlen. Passende Ständer für die Lautsprecher sind im Übrigen bereits auf dem Weg, durch die Höhe der Box stehen sie auf normalen Ständern eher oberhalb des Ohres. Auch wir werden uns mit den Produkten von Valeria Au- dio sicherlich auch in Zukunft vermehrt auseinandersetzen.

Frequenzweiche

Die Frequenzweiche der Bifrost ist ein klassisches Zweiweg-Konstrukt. Der Tief- mitteltöner wird mit einem Filter dritter Ordnung gezähmt, welches nicht nur den Frequenzgang linearisiert, sondern auch dessen Spitze bei 4 kHz zuverlässig kaltstellt. Der Hochtöner benötigt keine so steile Filterung, er ist mit einem Hoch- pass zweiter Ordnung und einem Span- nungsteiler zur Pegelanpassung perfekt beschaltet. Die von Intertechnik gewählten Bauteile- qualitäten passen dabei gut zum hohen Anspruch des Projektes. Niederohmige Corobar-Spulen, hochwertige Folien- kondensatoren und Metalloxid-Wider- stände geben die Signale verlustarm wei- ter. Nichtsdestotrotz darf die Qualität hier natürlich noch beliebig nach oben geschraubt werden, die Kerpener halten dafür eine große Auswahl an Bauteilen bereit. Montiert ist die Weiche auf einer Universalleiterplatte, welche später im Gehäuse verschraubt wird und soliden Signaltransport über viele Jahre garan- tiert.

Die beiden Chassis sind sauber in die Front eingelassen und bilden mit der silbernen Metall- und grauen Nextel-Optik ein sehr ansprechendes Gespann

und grauen Nextel-Optik ein sehr ansprechendes Gespann Auf den Fotos kaum zu sehen, in natura aber

Auf den Fotos kaum zu sehen, in natura aber umso spektakulärer ist die bei Lichteinfall glitzernde Oberfläche des Steingehäuses

Ebenfalls der Erwähnung wert sind die von Intertechnik eingesetzten Polklem- men PK14/58. Diese sehen nicht nur sehr edel aus, sondern fassen sich ebenso an, lassen sich herausragend satt schrauben und halten die Kabel dank einem vorge- lagterten Ring bombenfest, ohne sie beim Festziehen herauszudrehen. Und dabei sind sie mit gut 16 Euro für das Pärchen noch nicht mal teuer.

Messwerte

Die Bifrost misst sich insgesamt ange- nehm linear, nur eine kleine Senke um 3 kHz fällt auf. Diese wird allerdings durch die Winkel-Frequenzgänge zugeschüttet, so dass sich in der Summe gesehen – schließlich hört man nicht ausschließlich „auf Achse“ – eine perfekte Energiever- teilung ergibt. Der Bass reicht durch das große Gehäuse angenehm tief, zudem läuft der Hochtöner trotz seiner Größe problemlos bis über unsere Messgrenze von 22 kHz hinaus. Die Impedanzmessung offenbart ei- nen lehrbuchmäßig sauberen 8-Ohm- Verlauf frei von bösen Überraschungen. Die glänzen auch in den Klirrmessungen durch Abwesenheit, hier meldet die Mes- sung insbesondere im Mittelhochton re- kordverdächtig niedrige Werte. Und auch das Zerfallspektrum zeugt von Sauber- keit, insbesondere der Crescendo klingt schnell ab. Eine kleine Resonanz bei 900 Hz tritt erst weit unter dem Nennpegel in Erscheinung und bleibt damit harmlos.

Klang

Im wahrsten Sinne in den Hörraum ge- wuchtet, durfte das Pärchen Bifrost dann beweisen, was es in sich hat. Die körper- liche Arbeit wird umgehend belohnt, denn was die beiden Boxen an edelstem

Seas Excel T29/CF002 „Crescendo”

Seas Excel T29/CF002 „Crescendo” Technische Daten Hersteller: Seas Bezugsquelle: Intertechnik, Kerpen
Seas Excel T29/CF002 „Crescendo” Technische Daten Hersteller: Seas Bezugsquelle: Intertechnik, Kerpen
Seas Excel T29/CF002 „Crescendo” Technische Daten Hersteller: Seas Bezugsquelle: Intertechnik, Kerpen

Technische Daten

Hersteller:

Seas

Bezugsquelle:

Intertechnik, Kerpen

Unverb. Stückpreis

299 Euro

Chassisparameter K+T-Messung Z:

6 Ohm

Z

1 kHz:

-

Z

10 kHz:

-

Fs:

500,97 Hz

Re:

4,67 Ohm

 

Rms:

- kg/s

 

Qms:

1,41

 

Qes:

0,73

Qts:

0,48

 

Cms:

- mm/N

 

Mms:

- g

BxL:

- Tm

Vas:

-

l

Le:

0,03 mH

Sd:

8 cm 2

Ausstattung

 

Frontplatte

Aluminium

Membran

Sonomex

Dustcap

-

 

Sicke

Sonomex

Schwingspulenträger

k.A.

Schwingspule

mm

Xmax absolut

1,0 mm

Magnetsystem

Neodym

Polkernbohrung

-

Sonstiges

Koppelvolumen

Neodym Polkernbohrung - Sonstiges Koppelvolumen Frequenzgang für 0/15/30° Impedanz und elektrische Phase
Frequenzgang für 0/15/30°
Frequenzgang für 0/15/30°
Impedanz und elektrische Phase
Impedanz und elektrische Phase
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Zerfallspektrum (Wasserfall)

KLANG+TON

16

Bausatztest

Klang in den Raum projizieren, und vor allem mit welcher Energie das geschieht, ist beinahe unbeschreiblich. Es hat zirka drei angespielte Tracks und eine Minute gedauert, bis ich darüber nachgedacht habe, diese Lautsprecher in meinen hei- mischen Hörraum zu entführen und un- auffällig von der Bildfläche zu verschwin- den. Was ich aktuell geboten bekam, ließ mich ebenso verblüfft wie beeindruckt zurück. Es ist die Kombination aus her- vorragenden Treibern, einer sauber ent- wickelten Frequenzweiche und der uner- reicht soliden Behausung, die den Klang so ungemein trocken und abgeklärt, glei- chermaßen aber extrem dynamisch und impulsiv aus den Boxen feuert, die mich nachhaltig beeindruckt. Kurze Klickge- räusche, Snaredrums und Percussion erinnern mich stark an die Wiedergabe per Hornlautsprecher. Verfärbungen hält die Bifrost dagegen keine bereit, lediglich der Hauch einer präsenten Tendenz ist zu spüren. Ähnliche Wunder passieren im Tiefton. Der kommt eher unterschwellig, ist dafür aber unglaublich mächtig für ei- nen Siebzehner und schiebt sich mit einer Souveränität unter den Klangteppich, die ihresgleichen sucht. Besonders an dieser Stelle hat mit Sicherheit das Steingehäuse seine Finger im Spiel. Im Kopf male ich mir aus, wie es den Korb des W18 un- verrückbar und von dessen Bewegungen vollkommen unbeeindruckt festhält, während der kräftige Antrieb und die große Schwingspule der Membran der- art vehement ins Kreuz treten, dass sie einfach nicht anders kann als die vor- gelagerte Luft mit der von mir erlebten Dynamik zu massieren. Ähnliches gilt für den Hochtöner, der schon von Haus aus alle Zutaten für Impulsivität beisammen hat und sich im mausetoten Gehäuse un-

Seas „the Bifrost”

und sich im mausetoten Gehäuse un- Seas „the Bifrost” Technische Daten Chassishersteller: Seas Vertrieb:

Technische Daten

Chassishersteller:

Seas

Vertrieb:

Intertechnik, Kerpen

Konstruktion:

Seas

Chassisparameter K+T-Messung

Funktionsprinzip:

Zweiweg, bassreflex

Bestückung:

1 x Seas Excel T29/CF002 „Crescendo“ 1 x Seas Excel W18NX001

Nennimpedanz:

8 Ohm

Kennschalldruckpegel 2,83 V/1 m:

83 dB

Abmessungen (BxHxT): 20,0 x 49,6 x 29,8 cm

Kosten pro Box:

ca. 577 Euro + Gehäuse

Die großzügig dimensionierte Frequenzweiche der Bifrost kann bequem auf einer Universallei- terplatte von Intertechnik aufgebaut werden

Frequenzgang für 0/15/30/45°
Frequenzgang für 0/15/30/45°
Impedanz und elektrische Phase
Impedanz und elektrische Phase
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Das großzügig gerunde- te Reflexrohr sitzt auf der Rückseite der Box. Die neuen Intertechnik- Polklemmen

Das großzügig gerunde- te Reflexrohr sitzt auf der Rückseite der Box. Die neuen Intertechnik- Polklemmen sind äußerst empfehlenswert und erstaunlich preiswert

gestört den feinen Hochtonsignalen wid- men kann. Was diese Boxen im Hörraum veranstalten, kann, ja, will ich fast nicht glauben. Sie ziehen in puncto Dynamik nicht mit der Mimir gleich, sie überflü- geln sie klar und bieten gleichzeitig ein deutlich spürbares Mehr an Feininfor- mationen. Dabei fluten die Lautsprecher den Raum mit reiner Musikenergie, was dafür sorgt, dass man schneller, als einem lieb ist, bei so derben Pegeln landet, dass der Tiefmitteltöner abenteuerliche Sprünge vollführt. Andere Lautsprecher winken hier schon längst klirrend ab, die Bifrost hält bis zum letztmöglichen De- zibel sauber die Stellung. Dabei muss es nicht mal die kleine Jazzcombo oder der

Weichenbestückung

L1 = 2,7 mH Ferrobar 0,34 Ohm 1,40 mm Draht

L2 =

0,39 mH Luft 0,18 Ohm 1,40 mm Draht

L3 = 1,00 mH Ferrobar 0,22 Ohm 1,40 mm Draht

C1 =

10 µF Audyn MKP Q4

C2 =

3,9 µF Audyn MKP Q4

R1 =

6,8 Ohm 10 W MOX

R2 =

10 Ohm 10 W MOX

A-cappella-Gesang sein, auch vor Groß- orchestralem mit richtig Dampf schreckt die Norwegerin nicht zurück. Das Gehäuse hat im Endeffekt einen wichtigen Anteil an den Qualitäten dieser Box, andererseits schaffen erst die high- endigen Chassis die Voraussetzungen für das hohe Niveau, auf der die Bifrost ope- riert. Sie klingt ohne Übertreibung zwei Klassen größer als sie ist und musiziert so beschwingt und abgeklärt, als wäre sie der älteste und weiseste Lautsprecher auf dem Markt, der sie schon alle kommen und auch wieder gehen sehen, dabei viel gelernt und stets die Stellung gehalten hat.

Fazit

Die Bifrost ist ein hervorragender, für alle Musikstile und vor allem auch für hohe Lautstärken geeigneter Bausatz. Ihre Dy- namikfähigkeiten überraschen und su- chen in dieser Klasse ihresgleichen, das optionale Steingehäuse bekommt trotz des gewichtigen Aufpreises eine ganz kla- re Kaufempfehlung.

ihresgleichen, das optionale Steingehäuse bekommt trotz des gewichtigen Aufpreises eine ganz kla- re Kaufempfehlung.
ihresgleichen, das optionale Steingehäuse bekommt trotz des gewichtigen Aufpreises eine ganz kla- re Kaufempfehlung.

KLANG+TON

18

Bausatzttest

Gehäuseaufbau

Mit dem Steingehäuse erübrigt sich eine Auf- baubeschreibung, da man es sowieso fertig aufgebaut beziehen wird. Die Holzversion hält sich an das folgende Schema:

Auf die Rückseite der Front werden der Deckel und eine Seitenwand aufgeleimt. Danach kom- men die beiden vorher mit den Ausschnitten versehenen Versteifungen dran. Darauf kommt die zweite Seitenwand, anschließend ist der Bo- den dran. Mit dem Aufleimen der Rückwand ist das Rohgehäuse fertig. Nun folgt ein beliebiges Finish. Gemessen an der Bestückung sollte es natürlich hochwertig sein, ein attraktives Holz- furnier zum Beispiel ist auf den glatten Flächen mit harten Kanten gut zu verarbeiten. Ist das erledigt, werden die Löcher für Chassis, Reflex- rohr und Polklemmen gebohrt bzw. gefräst.

Hat man sich für eine Lackierung des Gehäu- ses entschieden, sollte dies natürlich vor deren Auftrag erfolgt sein. Während das Finish trocknet, bauen wir die Frequenzweiche auf der Universalleiterplatte auf und versehen sie bereits mit Kabeln. Diese wird später mit Abstandshaltern an beliebiger Stelle in der Box, zum Beispiel auf der Rück- wand oder unter dem Deckel, befestigt. Nach dem Einsetzen des (ungekürzten) Re- flexrohrs wird das Gehäuse mit den selbstkle- benden Bitumenmatten ruhiggestellt und der Innenraum locker mit Sonofil gefüllt. Danach wird die Frequenzweiche eingebaut und deren Kabel mit den Polklemmen und den Chassis verbunden, welche direkt im Anschluss einge- schraubt werden. Fertig!

Zubehör pro Box

• 1 x Bassreflexrohr JET60

• 1 x Polklemmen PK14/58MS/NI

• 1 x Universalleiterplatte LP05

• 1 x Schraubensatz CKS/SKS/SET

• 2 x Matten Bitumex

• 1 x Beutel Sonofil

Lieferant: Intertechnik, Kerpen

Holzliste pro Box

Material: 19-mm-MDF

2

x 49,6 x 20,0 cm

Front / Rückseite

2

x 26,0 x 20,0 cm

Deckel / Boden

2

x 26,0 x 45,8 cm

Seitenwände

2

x 26,0 x 16,2 cm

Versteifungen

Anniversary-Set Bausatz SB 25 JM 39,- € / Set (für eine Box, ohne Gehäuse) Inhalt:
Anniversary-Set Bausatz SB 25 JM 39,- € / Set (für eine Box, ohne Gehäuse) Inhalt:
Anniversary-Set Bausatz SB 25 JM 39,- € / Set (für eine Box, ohne Gehäuse) Inhalt:

Anniversary-Set Bausatz SB 25 JM

39,- € / Set (für eine Box, ohne Gehäuse)

Inhalt: 2 x WPT 138 1 x HGH 258 FN-II 1 x Frequenzweiche x Anschlussterminal
Inhalt:
2 x WPT 138
1 x HGH 258 FN-II
1 x Frequenzweiche
x Anschlussterminal
Zubehör und Bauplan
1
- 2½ - Wege-System
- Impedanz 4 Ohm
- 140 Watt R.M.S.
- 350 Watt max.
auch einzeln erhältlich:
Anwendungsbeispiel

WPT 138 15,- €

- 5 ¼“ Tief-Mittelton-System

WPT 138 15,- € - 5 ¼“ Tief-Mittelton-System HGH 258 FN-II 15,- € - Hochton-System mit

HGH 258 FN-II 15,- €

- Hochton-System mit 1“-Seidenkalotte

XAW 180 HC

50,- €

XGH 258 ALU

25,- €

1“-Seidenkalotte XAW 180 HC 50,- € XGH 258 ALU 25,- € AW 3000 49,- € AWX
1“-Seidenkalotte XAW 180 HC 50,- € XGH 258 ALU 25,- € AW 3000 49,- € AWX
1“-Seidenkalotte XAW 180 HC 50,- € XGH 258 ALU 25,- € AW 3000 49,- € AWX

AW 3000

49,- €

AWX 184

149,- €

- 12” Subwoofer-Chassis

- Gummisicke

- stabiler Aluminium Druckgusskorb

- hochwertige beschichtete Membran

- Schraubanschlussterminals

- Xmax +/- 6,3 mm Bauvorschläge: K+T 4/06 + 6/06

- 18” Subwoofer-Chassis

- massiver Aluminium-Druckgusskorb

- Doppelzentrierung

- tiefgezogener Polkern

- 20 mm Polkernbelüftung

- 4-Lagen-Schwingspule

- verchromte Polplatte

- 4-Lagen-Schwingspule - verchromte Polplatte verchromte Pushterminals Bauvorschlag: K+T 2/06 - AM 80

verchromte Pushterminals Bauvorschlag: K+T 2/06

-

AM 80 79,- €

Pushterminals Bauvorschlag: K+T 2/06 - AM 80 79,- € - Aktivmodul 80 Watt - einstellbare aktive

- Aktivmodul 80 Watt

- einstellbare aktive Frequenzweiche 40-180 Hz

- Phasen-Umkehrschalter

- Low-Level Eingang Cinch

- High-Level Eingang- / Ausgang

- Satelliten über High-Level Ausgang anschließbar

- 80 Watt R.M.S. / 150 Watt max.

Passend für 8”- und 10”-Woofer

AWM 104

55,- €

AWM 124

75,- €

- 10” und 12” Subwoofer-Chassis

- Aluminium-Druckgusskorb

- Langhubgummisicke

- Xmax +/- 9 mm

- hochwertige, beschichtete Membran

- Kapton-Schwingspule

- Schraub-Anschlussterminals

- einsetzbar in kleinsten Bassre exgehäusen Bauvorschläge: K+T 5/06 + 6/07

AM 120 129,- €

- Aktivmodul 120 Watt

-

K+T 5/06 + 6/07 AM 120 129,- € - Aktivmodul 120 Watt - einstellbare aktive Frequenzweiche

einstellbare aktive Frequenzweiche 40-180 Hz

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-

-

-

-

- 120 Watt R.M.S. / 250 Watt max. Passend für 12”- und 15”-Woofer sowie AWX 184

Satelliten über High-Level Ausgang anschließbar

XAW 310 HC

125,- €

XAW 210 HC

65,- €

- 12”Tiefton-System

- 8”Tiefton-System

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- Hochton-System mit

- Waben-Membran

- Waben-Membran

- Waben-Membran

 

1“-Seidenkalotte

- CS Dustcap

- Phase Plug

- Phase Plug

- Alu Wave Guide

- vernähte Gummisicke

- vernähte Gummisicke

- vernähte Gummisicke

- Kapton Schwingspule

- Impedanz 4 Ohm

- Impedanz 4 Ohm

- Impedanz 8 Ohm

- Ferro uid-Kühlung

-

lineare Auslenkung

-

lineare Auslenkung

-

lineare Auslenkung

- Impedanz 8 Ohm

+/- 10 mm

+/- 7,8 mm

+/- 4,2 mm

- geschirmter Neodym-

-

belüftetes Segment

-

belüftetes Segment

-

magnetisch kompensiert

 

magnet

Magnet System

Magnet System

-

belüftete Zentrierspinne

-

Aluminium-Kühlkörper

-

belüftete Zentrierspinne

-

belüftete Zentrierspinne

-

Kapton Schwingspulen-

- belüftete Zentrierspinne - belüftete Zentrierspinne - Kapton Schwingspulen-

-

Kapton Schwingspulen- träger

-

Kapton Schwingspulen- träger

träger

- Kapton Schwingspulen- träger - Kapton Schwingspulen- träger träger
 
   
 
   

Bauvorschläge:

 

XAW 310 HC K+T 1/05 + 6/05 XAW 210 HC K+T 1/06 XAW 180 HC K+T 3/05 + 4/05

Bausatz XSB 250

175,- € / Set

(für eine Box, ohne Gehäuse)

Anwendungsbeispiel
Anwendungsbeispiel

- 2½ - Wege –System

- Impedanz 4 Ohm

- 140 Watt R.M.S.

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Inhalt:

2 x XAW 180 HC

1 x XGH 258 ALU

1 x Frequenzweiche

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Zubehör und Bauplan

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HGH 258 FN-II

XGH 258 ALU XAW 180 HC

XAW 210 HC

XAW 310 HC

AWX 184

AW 3000

WPT 138

AWM 104

AWM 124

Impedanz

8 Ohm

8

Ohm

8 Ohm

4 Ohm

4 Ohm

4 Ohm

4 Ohm

8 Ohm

4 Ohm

4 Ohm

X max

-

-

+/- 4,2 mm

+/- 7,8 mm

+/- 10 mm

+/- 5,0 mm

+/- 6,4 mm

+/- 3,5 mm

+/- 9 mm

+/- 9 mm

Fs

1.700 Hz

1.300 Hz

35,0 Hz

32,0 Hz

30,0 Hz

28

Hz

27 Hz

51

Hz

37 Hz

30 Hz

Qms

-

-

4,5

5,3

4,9

2,4

4,10

3,6

7,40

7,50

Qes

-

-

0,41

0,28

0,33

0,36

0,33

0,52

0,27

0,26

Qts

-

-

0,38

0,27

0,31

0,31

0,31

0,45

0,26

0,25

Vas

-

-

33,5 l

33,0 l

81,0 l

315

l

97,0 l

11,6 l

37,0 l

68,0 l

SPL

90 dB

93

dB

87,1 dB

87,9 dB

90,3 dB

98

dB

89,6 dB

87

dB

88,1 dB

90,5 dB

R.M.S.

100

W

100

W

80 W

120 W

225 W

500

W

180

W

70

W

200

W

220 W

Pmax

300

W

300

W

200 W

300 W

600 W

1200 W

450

W

180 W

500

W

600 W

Vertrieb: SpeakerTrade · Neuenhofer Straße 42-44 · D-42657 Solingen · Tel. 0212/38 226 0 · Fax 0212/38 226 40

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KLANG+TON K+T-Projekt 20 Superflacher Subwoofer in zwei Varianten
KLANG+TON
K+T-Projekt
20
Superflacher Subwoofer
in zwei Varianten

Immer an der Wand lang

In KLANG+TON 6/2002 stellten wir einen besonders flachen Transmissionline- Subwoofer vor, der sich eng an die Wand schmiegt und damit eine willkommene Hilfe bei Platzproblemen darstellt. Der neue, besonders flach bauende Subwoofer „Pulsar“ von Carpower animierte uns dazu, die Idee erweitert um mehr Tiefbass, Leistung und eine zweite Variante neu aufzulegen

Chassistest:

• Carpower Pulsar10 Seite 24

D as gesamte Projekt Flachsub steht und fällt mit dem Basschassis, ge-

nauer gesagt dessen Bautiefe. Hier ist je- der Zentimeter weniger pures Gold wert. Allerdings lässt sich eine Chassiskon- struktion aufgrund von notwendiger An- triebskraft, Belüftungsmaßnahmen des Korbs und Hubfähigkeit nicht beliebig flach konstruieren. Hier muss man mit

viel Hirnschmalz ran, und den haben die Mannen von Monacor zweifellos in ihre Pulsare gesteckt.

Das Chassis

Der „Pulsar-10“ bildet zusammen mit dem „12“ die neue Riege der extrem fla- chen Subwoofer-Chassis von Carpower. Beide bringen es auf eine Einbautiefe von deutlich unter zehn Zentimetern. Er- möglicht wird das durch einen innerhalb der Schwingspule liegenden Neodymma- gneten. Nur so kann sichergestellt wer- den, dass der Magnet die Bewegungen des Schwingsystems weder direkt me- chanisch noch indirekt durch Luftpol- ster behindert, und dass genug Antriebs-

kräfte vorhanden sind. Nichtsdestotrotz ist die mechanische Stabilität des Korbs und des Schwingsystems bei gleichzei- tig ausreichender Belüftung eine echte Herausforderung. Die Pulsare verfügen dementsprechend über zahlreiche Lö- cher und Schlitze, welche die Entstehung unerwünschter Luftpolster behindern. Für unser Projekt wählten wir den gut 26 Zentimeter messenden, kleineren Pulsar- 10. Natürlich sind Reserven immer gerne gesehen, hier kam es primär allerdings darauf an, dass die Gehäusegrößen nicht zu sehr ausufern. Volumengenügsam sind beide, der 10er geht prinzipbe- dingt aber noch etwas sparsamer mit der Luft um. Unsere Kollegen von der CAR&HiFi haben den Bass-Brüdern übrigens auch schon auf den Zahn gefühlt. Sie kom- mentierten das Duo mit dem Fazit:

„Konkurrenzlos flach, durchaus bezahl-

bar und vor allem mit richtig klasse Bass-

)“. Angesichts der

fähigkeiten gesegnet (

Tatsache, dass diese Jungs in Sachen Bass sehr verwöhnt sind, ist das mehr als nur ein Kompliment.

Die Gehäuse

Da der Flachsub an Cheap Trick 198 angelehnt ist, war eine Transmission- line natürlich Pflicht. Angenehmerweise konnten dank des flach bauenden Chas- sis ganze zwei Zentimeter mehr in der Tiefe eingespart werden. Mit nur noch 11,8 cm kauert sich die TML unerreicht eng an die Wand. Der Kanal verläuft aus Platzgründen nicht in der Tiefe der Box, sondern baut in die Breite. Bei der Dimensionierung hielten wir uns erst- mal an das KLANG+TON-Vorbild mit Chassis auf einem Drittel der Lauflänge. Bei der Simulation mit AJ-Horn wurde noch im Detail optimiert, so dass sich ein zulaufender und leicht bedämpfter Kanal ergab. Als Neuerung sahen wir auch eine ge- schlossene Variante vor. Diese ist, was das umbaute Volumen angeht, ungefähr halb so groß wie die Transmissionline, spart also nochmal deutlich mehr Platz. Das geht natürlich auf Kosten des Tiefgangs, aber wenn partout kein Raum zur Ver- fügung steht, ist ein kleinerer Subwoofer immer noch besser als gar keiner. Die Tiefe des Gehäuses ist prinzipbedingt dieselbe, nur Länge und Breite haben sich geändert. Theoretisch könnte man die Gehäuse sogar noch flacher bauen. Da ein Einfräsen von Chassis und Verstär- ker nicht vorgesehen ist, gibt es noch ein

wenig Spielraum. Allerdings muss man dem Pulsar trotz der flachen Bauweise nach hinten zumindest ein kleines biss- chen Luft zum Atmen bereitstellen. Da- her verzichteten wir auf weitere Einpsar- maßnahmen in dieser Richtung. Zudem baut das Verstärkermodul paradoxer- weise tiefer als das Lautsprecherchassis. Dem Modul verpassten wir übrigens ein eigenes Gehäuse, welches wir in der De- signphase natürlich vom zur Verfügung stehenden Volumen abziehen mussten. Im Sinne einer perfekten Dichtigkeit der Konstruktion – gerade bei Subwoofern äußerst wichtig – aber unabdingbar. Die Ausrichtung der Gehäuse im Raum ist übrigens beliebig. Ob mit Öffnungen nach oben, unten oder zur Seite weg, die Subs lassen sich universal anbringen und damit in nahezu jedem Wohnraum per- fekt verstecken. Auch unter einem Sofa, Sessel oder Bett findet er nahezu immer ein passendes Plätzchen. Allein darauf, dass man noch genug Platz für die An- schlusskabel bereithält, die Öffnungen der TML nicht verschließt und die Mem- bran des Pulsar nicht an ihrer Bewegung hindert, ist zu achten. Die Oberflächengestaltung der Behau- sungen sollte sich individuell nach der Einrichtung des Wohnraums richten. Um zwei Möglichkeiten aufzuzeigen rollten wir die Transmissionline mit weißer Wandfarbe, mit der sie auf gleichfarbiger Raufasertapete praktisch nicht mehr auf- fällt. Das geht zum Beispiel perfekt hin- term Sofa. Bringt man den Subwoofer sichtbar an, sollte man je nach Design noch über ein Pärchen Abdeckungen nachdenken, die Chassis und Modul ver- hüllen. Hier kann man sich ohne großen Aufwand ganz normale Bespannrahmen bauen. Die Wahl des Stoffs ist dabei un- kritisch, da eine Dämpfung des Schalls durch zu dichten Stoff sich nur im Hoch- ton auswirkt. Die geschlossene Version versahen wir mit einem tiefschwarzen

K+T-Projekt

21

Anstrich, damit sie versteckt unter oder hinter der Möblierung unauffällig in der Dunkelheit verschwindet. Zu guter Letzt ist natürlich auch die Tapete des späteren „Arbeitsplatzes“ eine denkbare und an- genehm unkomplizierte Variante, die beiden Subwoofer raffiniert zu tarnen. Hier sind Fantasie und Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt.

Das Aktivmodul

Das Angebot an Subwoofer-Verstärkern zum Einbau in Gehäuse ist recht groß, daher wirkt die passende Wahl für die Subwoofer zunächst einfach. Allerdings verträgt der Pulsar einiges an Leistung, und auch die Einbautiefe des Moduls darf nicht vernachlässigt werden. Mit einem Eisenkerntrafo oder einer senkrecht zur Montageplatte stehenden Verstärker- platine überschreitet man die 10-cm- Marke ohne Weiteres, und dann wird es sehr schnell sehr eng in unserem Sub. Letztendlich fiel uns die Wahl allerdings leicht, denn wir konnten im Programm von Monacor International bleiben. Das SAM-2 bringt nämlich nicht nur die er- forderliche Verstärkerleistung und eine sehr komplette Ausstattung mit, sondern baut dank Ringkerntrafo und liegender Platine flach genug, um in beiden Vari- anten Platz zu finden. Ein gerne vergessenes Problemchen in Sachen Bauhöhe soll nicht unerwähnt bleiben: die Verkabelung. hier ist insbe- sondere die Stromversorgung des Moduls – ein sogenannter Kaltgerätestecker – zu beachten, bei dem sich mehrere Zentime- ter zusätzliche Bautiefe kaum vermeiden lassen. Daher unser Tipp: besorgen Sie sich ein Kabel mit abgewinkeltem Ste- cker. Das spart wertvolle Zentimeter. Die Cinch-Zuleitungen sollten in der Bau- tiefe kein Problem darstellen, so lange es sich nicht gerade um massivste High- End-Stecker handelt.

An der Unterseite des Transmissionline-Subwoofers sind die Kanalöffnungen zu sehen, die aus Platzgründen in der Box zur Seite weg geführt werden

sind die Kanalöffnungen zu sehen, die aus Platzgründen in der Box zur Seite weg geführt werden

KLANG+TON

22

K+T-Projekt

KLANG+TON 22 K+T-Projekt Die Simulation der TML nach K+T-Vorbild und den anschließenden Optimierungen Messwerte Da das

Die Simulation der TML nach K+T-Vorbild und den anschließenden Optimierungen

Messwerte

Da das SAM-2 eine in Frequenz und In- tensität variable Bassanhebung besitzt, konnten wir bequem ausprobieren, was sich mit dieser zusätzlich zu Pegel und Trennfrequenz gewonnenen Einstellung aus unseren Subwoofern herausholen lässt. Zu Beginn stellte sich allerdings die Frage, was die Flachmänner ohne zusätz- liche Hilfe an Tiefton generieren. Ange- nehmerweise enttäuschte dabei keine der Varianten. Der geschlossene Sub zeigt prinzipbe- dingt einen recht früh nach unten ab- fallenden Frequenzgang. Die untere Grenzfrequenz lässt sich durch Herun- ternehmen der Trennung und/oder An- hebung der unteren Lagen allerdings in weiten Grenzen einstellen. So drangen wir mühelos in die Region über 30 Hz vor, was an Tiefgang für einen so kleinen, geschlossenen Subwoofer beeindruckend ist. Bei höherer Trennung sollte man tat- sächlich die Subbassanhebung bemühen. Die maximale Intensität von plus sechs Dezibel darf durchaus ausgeschöpft werden, die Leistungs- und Belastbar- keitsreserven der Probanden machen es möglich. Unterstützt man mit dem Sub-

woofer größere Lautsprecher und dreht die Trennfrequenz entsprechend runter, erübrigt sich die Anhebung der unteren Lagen. Im Vergleich zwischen geschlossenem Flachsub und Transmissionline fällt auf, dass letztere sich prinzipbedingt etwas welliger verhält (was in diesem Bereich allerdings absolut irrelevant ist), aber deutlich weiter in den Frequenzkeller hinabsteigt. Sie erreicht auch ohne zu- sätzliche Anhebung eine untere Grenz- frequenz von 30 Hz. Mit Anhebung oder niedriger Trennung kann man diese Grenze allerdings auch noch bequem durchbrechen. Der Mehraufwand beim Bau und das weitere Opfern von Platz zahlt sich also durchaus in gesteigertem Tiefgang aus.

Klang

Bei aller Platzsparerei darf man beide Va- rianten unserer Flachsubs keinesfalls zu Spielzeug degradieren – es handelt sich immer noch um ein sehr potentes 25- Zentimeter-Chassis mit ordentlich Ver- stärkerleistung im Rücken, welches bei Bedarf richtig „Wind“ machen kann. Den Anfang im Hörraum, genauer gesagt frei stehend, an der Wand, hinter und unter dem Sofa macht die geschlossene Varian- te. Sie gibt sich mit etwas Erfahrung in Sachen Einstellung von Subwoofern er- freulich unkompliziert. Meistens landet man sowieso dabei, den Sub erstmal zu laut einzustellen und ihn dann nach und nach leiser zu drehen, bis es irgendwann passt. Das ist unter dem Sofa natürlich etwas fummelig, daher haben wir ihn zwecks einfacher Einstellmöglichkeit mit dem Modul „raushängen“ lassen, bis wir so weit waren. Das geht je nach Möbel leider nicht immer, aber in den sauren Apfel muss man wohl beißen. Allerdings stellt man das gute Stück im Idealfall ja auch nur ein einziges Mal ein.

gute Stück im Idealfall ja auch nur ein einziges Mal ein. Bauhöhe: mit abgewinkelten Steckern spart

Bauhöhe: mit abgewinkelten Steckern spart man so viel Platz wie möglich, wenn es an der Wand oder unter dem Sofa doch mal eng wird

Schon die geschlossene Variante über- zeugt mit einem satten, sehr trockenen und kontrollierten Bass. Sie bietet sau- ber justiert absolut ausreichenden Tief- gang und verdaut die Tieftongewitter eines Films genauso gut wie stampfende Technobeats und druckvolle Rock-Bass- drums. Insbesondere in der Nähe des Sitzplatzes sorgt der Sub für viel Spaß. Ein positiver Nebeneffekt: man kann den Pegel noch etwas zurücknehmen und ge- winnt im Umkehrschluss weitere Reser- ven. Nicht dass er das nötig hätte, denn den Pulsar steht einem herkömmlichen 25er-Subwoofer in nichts nach und legt sich auch problemlos mit einem 30er aus dem HiFi-Bereich an. Aber schaden wird zusätzlicher Headroom auch nicht. Beim Umklemmen auf die TML wird’s dann nochmal interessant. Wie ändert sich der Klangcharakter, und ist das Mehr an Tiefgang spürbar? Um es kurz zu ma- chen: ja! Die Transmissionline-Variante legt bei gleicher Pegelfestigkeit nochmal gut nach, klettert bei passendem Materi- al spürbar weiter in den Frequenzkeller und klingt dadurch noch satter als der geschlossene Sub. Der kann im direkten Vergleich ein Quäntchen mehr Trocken- heit für sich verbuchen, dafür lässt die

Die TML im Bau: hier fehlen noch das Gehäuse für das Aktivmodul und die Front. Der Kanalver- lauf ist hier sehr schön erkennbar, das Chassis sitzt später links neben der Versteifung

Zahlreiche Entlüftungs- öffnungen im Korb machen den Carpower- Bass zu einem hervorra- genden Flachwoofer

Entlüftungs- öffnungen im Korb machen den Carpower- Bass zu einem hervorra- genden Flachwoofer KLANG+TON 4/2008
H I F I -R E
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I F
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1/2007 AS 105 SC Erhältlich in: schwarz silber 11/2006
1/2007 AS 105 SC Erhältlich in: schwarz silber 11/2006

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1/2007 AS 105 SC Erhältlich in: schwarz silber 11/2006

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Teac PD-H300mk3 Vincent Yamaha CDR-HD1500 (Recorder) sw/titan Yamaha CDX-397 MK II /-497 alle Modelle sw/titan

Infinity Beta 40 /-50 JBL L 880 /-890 JBL Northridge E80 KEF Fivetwo 11 KEF iQ 5SE /-7SE /-9 KEF XQ 30 /-40 Magnat Quantum

sw/buche/kirsch

alle Farben

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alle Modelle

Magnat Quantum Center 513 alle Farben

buche/silber

Yamaha NS-C125/-225/-525 alle Farben

Quadral Argentum 01 Base

GLE 409 Standlaut- sprecher Erhältlich in: schwarz, silber, kirsch-titan, buche-silber, nussbaum-silber,
GLE 409
Standlaut-
sprecher
Erhältlich in:
schwarz, silber,
kirsch-titan,
buche-silber,
nussbaum-silber,
mokka-weiß

Soundprojektor

Denon DHT-FS 3 Philips HTS-8100 Yamaha HTY-7030/-7040 Yamaha YSP-3000/-4000

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Made in White HDMI 1.3b In diversen Längen ab EUR 93,80 HDMI-Kabel
Made in White
HDMI 1.3b
In diversen Längen
ab EUR 93,80
HDMI-Kabel

Audioquest HDMI-1/-3/-X/-A Eagle HDMI Silver Blue inakustik Matrix S-1

div. Längen

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DX-7355/-7555

CD-Player

DX-7355/-7555 CD-Player

Mor.-Short MS 906/-908Avant alle Farben Opera Quinta /-Seconda Quadral Argentum 07.1/-09.1 alle Farben

Regal-/Effektspeaker

Canton CD 10/-220/-310F Canton Chrono 502 Canton Ergo 602/-603 Canton GLE 401/-402/-403 Canton Karat 720 /-730

alu-silber

alle Farben

alle Farben

alle Farben

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Erhältlich in schwarz und in silber

Erhältlich in schwarz und in silber

 

DX-7355:

REGLER-PREIS 018 05 25 25 70 www.hifi-regler.de
REGLER-PREIS
018 05 25 25 70
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9/2007

Canton Plus X.2/-XL.2/-XS.2/-XXL.2 Canton Vento 820

Focal Chorus 705 /-706V Focal Chorus 806 /-807V Focal Electra 1007 S Infinity Beta 10 /-20 JBL L 810 /-820 /-830 JBL Northridge E-20/-50 KEF Fivetwo 7 KEF iQ 1 /-3 KEF XQ 10 /-20

Magnat Quantum 501/-502/-503

Quadral Argentum 02.1

alle F.

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sw/buche/kirsch

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LS-502

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11/2004

überragend

 

AKTIVE

 

div. Längen

inakustik Premium HDMI inakustik Referenz HDMI Kimber HDMI (HD 19)

Nordost Wyrewizard WDM Oehlbach K8 MKII HDMI Oehlbach Real Matrix MKII Oehlbach XXL Made in Blue Oehlbach XXL Made in White

Panasonic RP-CDHG

Wireworld Chroma HDMI Wireworld Ultraviolet HDMI

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div. Längen

div. Längen

div. Längen

div. Längen

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div. Längen/Farben

div. Längen

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SUBWOOFER

Canton AS 65 /-85 SC

Canton AS 105 /-125 /-225SC alle Farben

Canton Chrono AS 525 SC

Canton Ergo AS

Canton Karat AS 750 SC Focal Profile SW 908 Heco Celan Sub 30A /-38A Infinity Beta SW 10 /-12 JBL L 8400 P JBL Northridge E150P

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650 SC

Komplett-Sets

Bose Acoustimass Serie Bose 3-2-1 Serie Bose Lifestyle Serie

Canton Movie 120 MX /-150QX

Canton Movie CD 102 /-202 /-206

alle Modelle

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Denon S-1020/-302 Focal Pack Cinema/-Cinemapro

Harman-Kardon HKTS 7/-8/11 (sw)/silber

Jet Black

anthrazit

Infinity Beta HCS

sw/buche/kirsch

Lautsprecher-Kabel

 

Infinity TSS-500 PLT /-800 PLT KEF KHT 1005.2/-2005.2/-5005.2

platin

silber

in-akustik Black&White-Serie in-akustik Gladiator C-2

lfd. Meter

lfd. Meter

Lautsprecherkabel (2,5 mm²) EUR 11,59 / Meter
Lautsprecherkabel (2,5 mm²)
EUR 11,59 / Meter

KEF KHT 3005 SE

sw/silber

Kimber 4 PR/VS/TC/-8 PR/VS/TC lfd. Meter

KEF PSW 1000.2 /-2500 /-4000

 

KEF KIT510/-520/-530/-540/-550

Kimber White Shadow Oehlbach Magic Movie

lfd. Meter

Magnat Beta 25A /-30A Mission M3AS / -M6AS Quadral

alle Farben

alle Farben

alle Modelle

M.-Short MS-Genie Onkyo HT-S990THX Tannoy Arena (5.1)

m./ohne LS-Ständer

sw/silber

alle Farben

lfd. Meter

Oehlbach Silverstream Wireworld Horizon

lfd. Meter

lfd. Meter

Yamaha YST-SW 225/-325 /-1500

 

Tannoy Highline 300 /-500 System

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schicken Sie uns eine E-Mail unter info@hifi-regler.de . 01805 - 252570 August-Horch-Str. 19 - 95213 Münchberg

01805 - 252570

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* Hotline (0,14 EUR/min.): Mo.-Fr.: 9.00 - 19.00 Uhr w w w . h i f

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KLANG+TON

24

K+T-Projekt

KLANG+TON 24 K+T-Projekt Nicht mal 8 zentimeter Einbautiefe: der Pulsar-10 von Carpower. Sein größerer Bruder Pulsar-12

Nicht mal 8 zentimeter Einbautiefe: der Pulsar-10 von Carpower. Sein größerer Bruder Pulsar-12 bleibt ebenfalls unterhalb der 10 Zentimeter

Transmissionline es – und darum baut man so etwas letztendlich – untenrum hervorragend mächtig und rund rollen. Damit muss man natürlich auch eine Kirchenorgel gehört haben, und spätes- tens jetzt steht man mit offenem Mund da und wundert sich, dass so viel satter Tiefgang aus einer so flachen, unschein- baren Kiste kommt. Umso mehr kann man unbedarfte Besucher beeindrucken, die bei gut versteckten Kabeln erst wäh- rend der Vorführung merken werden, dass es irgendwo einen Subwoofer geben muss. In Sachen Heimkino hat die TML also ganz klar die Nase vorn; wenn es um die reine Musikwiedergabe geht, ist auch der geschlossene Sub die absolut richtige Wahl. Ein Extraschmankerl zum Nulltarif gibt’s noch zum Schluss: Wenn Sie den Sub- woofer mit dem Chassis unmittelbar unter oder hinter dem Sitzplatz positio- nieren, gibt es bei heftigen Bassschlägen einen fühlbaren Kick. Gerade Basseffekte in Filmen profitieren davon und sorgen nicht nur für verbesserte Durchblutung des Hinterteils, sondern erweitern das Tieftonspektrum um eine neue Dimen- sion. Wenn Ihre Couch das zulässt: un- bedingt ausprobieren!

Fazit

Monacor International hat mit den Car- power Pulsaren zwei äußerst potente Flachsubwoofer geschaffen, die nicht nur im Auto, sondern auch in einem Spezial- projekt wie in diesen Subwoofern Marke ultraflach restlos überzeugen. Die sollten in jedem noch so kleinen Raum Platz finden. Und wenn die Möglichkeiten gegeben sind, lohnt sich der Sprung zur größeren TML auf jeden Fall.

Christian Gather

Carpower Pulsar-10

TML auf jeden Fall. Christian Gather Carpower Pulsar-10 Technische Daten Hersteller: Carpower Bezugsquelle: Monacor

Technische Daten

Hersteller:

Carpower

Bezugsquelle: Monacor International, Bremen

199 Euro

Unverb. Stückpreis

Chassisparameter K+T-Messung Z:

4 Ohm

Z

1 kHz:

15,7 Ohm

Z

10 kHz:

78,0 Ohm

Fs:

29,68 Hz

Re:

3,88 Ohm

Rms:

4,51 kg/s

Qms:

5,99

 

Qes:

0,51

Qts:

0,47

Cms:

0,20 mm/N

Mms:

144,85 g

BxL:

14,33 Tm

Vas:

32,62 l

Le:

2,04 mH

Sd:

343 cm 2

Ausstattung

 

Korb

Aludruckguss

Membran

Papier, beschichtet

Dustcap

Papier, beschichtet

Sicke

Gummi

Schwingspulenträger

Kapton / Aluminium

Schwingspule

50 mm

Xmax absolut

16 mm

Magnetsystem

Neodym

Polkernbohrung

entfällt, da Spezialkonstr.

Sonstiges

-

entfällt, da Spezialkonstr. Sonstiges - Frequenzgang für 0/15/30 Impedanz und elektrische Phase
entfällt, da Spezialkonstr. Sonstiges - Frequenzgang für 0/15/30 Impedanz und elektrische Phase
Frequenzgang für 0/15/30
Frequenzgang für 0/15/30
Impedanz und elektrische Phase
Impedanz und elektrische Phase
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Klirrfaktor K2/K3 für 95 dB/1 m
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Zerfallspektrum (Wasserfall)

K+T-Projekt

25 Flachsub GES Trennungen mid/max/min Trennungen mit angepassten Pegeln Holzliste pro Box Weichenbestückung
25
Flachsub
GES
Trennungen mid/max/min
Trennungen mit angepassten Pegeln
Holzliste pro Box
Weichenbestückung
20-mm-MDF:
entfällt, da aktiv
2
x 70,2 x 38,2 cm
Front / Rückseite
2
x 42,0 x 11,8 cm
Deckel / Boden
2
x 70,2 x 11,8 cm
Seitenwände
Zubehör
1
x 10,0 x 8,0 cm
Versteifung

10-mm-MDF:

2

x 34,0 x 8,0 cm Seitenwände Modulkasten

2

x 17,6 x 8,0 cm Deckel/Boden Modulkasten

• Aktivmodul

• Dämmung

• Kabel

Monacor SAM-2

3 Matten Dämmwolle

0,5 m Kabel 2,5 mm 2

Lieferant: Monacor, Bremen

Gehäuseaufbau

Der Zusammenbau dieses Gehäuses geht schnell vonstatten. Den Anfang machen eine der Sei- tenwände und der Deckel, die an die Front ge- leimt werden. Nun werden die Ausschnitte für Chassis und Verstärkermodul gesägt. Da beide nicht versenkt eingebaut werden müssen, reicht dafür die Stichsäge. Sind die Löcher drin, wer- den von hinten die Versteifung und der Kasten für das Modulabteil (vorher ein Loch für das Ka- bel bohren!) eingeleimt. Hier kommt es weniger auf Präzision als auf absolute Dichtigkeit an. Ist das erledigt, wird die Rückwand aufgeleimt. Mit der zweiten Seitenwand ist das Gehäuse bei- nahe fertig. Vor dem Boden kommt allerdings noch eine Dämmmatte in das Gehäuse, da die- se Stelle hinterher kaum noch erreichbar ist. Sie wird längs gerollt und von unten um das Verstärkerabteil gelegt. Der Boden schließt das Gehäuse vorerst. Nach dem Schleifen kann es je nach Einsatzort mit der passenden Optik ver-

sehen werden. Wir rollten unser Modul zwecks Verstecken unter der Couch mattschwarz. Ist die Oberfläche fertig, geht es an die Bestü- ckung. Zuerst kommen aber noch die beiden an- deren Dämmmatten dran. Diese werden eben- falls gerollt und entlang der Seitenwände durch die Chassisöffnung in das Gehäuse geschoben. Nun wird das Modul mit dem Kabel versehen, das Kabel durch die passende Bohrung geführt und der Verstärker eingebaut. Danach wird der Tieftöner mit dem beiliegenden Dichtring verse- hen und angeschlossen. Er bekommt eine kurze Kabelbrücke von der roten Klemme einer der Paare zur schwarzen des anderen Paars. Das Mo- dul geht mit Plus und Minus dann jeweils an die noch freien, farblich entsprechend gekennzeich- neten Klemmen. Damit sind die Schwingspulen in Serie geschaltet. Mit dem Einbau des Tieftö- ners ist der Subwoofer betriebsbereit.

Frequenzgang ohne und mit Boost
Frequenzgang ohne und mit Boost

Technische Daten

Chassishersteller: Carpower

Vertrieb:

Monacor International, Bremen Christian Gather

Konstruktion:

Chassisparameter K+T-Messung

Funktionsprinzip:

Subwoofer, geschlossen

Bestückung:

1 x Carpower Pulsar-10

Nennimpedanz:

entfällt, da aktiv

Kennschalldruckpegel 2,83 V/1 m:

entfällt, da aktiv

Abmessungen (BxHxT): 42,0 x 74,0 x 11,8 cm

Kosten pro Box:

ca. 550 Euro + Gehäuse

KLANG+TON

K+T-Projekt 26
K+T-Projekt
26

Holzliste pro Box

Weichenbestückung

19-mm-MDF:

2

x 99,0 x 57,6 cm

Front / Rückseite

1

x 57,6 x 8,0 cm

Deckel

1

x 41,8 x 8,0 cm

Boden

2

x 97,1 x 8,0 cm

Seitenwände

2

x 83,1 x 8,0 cm

Kanal

1

x 7,1 x 8,0 cm

Versteifung

10-mm-MDF:

 

2

x 34,0 x 8,0 cm Seitenwände Modulkasten

2

x 17,6 x 8,0 cmDeckel / Boden Modulkasten

entfällt, da aktiv

Zubehör

• Aktivmodul

Monacor SAM-2

• Dämmung

5 Matten Dämmwolle

• Kabel

0,5 m Kabel 2,5 mm 2

Lieferant: Monacor, Bremen

Gehäuseaufbau

Der Aufbau dieses Gehäuses wirkt komplizierter als der der geschlossenen Variante, allerdings ist der Unterschied gering. Da hier auf der Front bzw. Rückwand gearbeitet werden kann, gibt es sogar einige Vorteile. Den Anfang machen der Deckel und die beiden Seitenwände, die auf die Front geleimt werden. Dann kommt der Boden dran. Dieser ermöglicht eine Positionie- rung der Kanäle. Diese müssen theoretisch mit einem Winkel von 4,3 Grad versehen werden, allerdings tut‘s hier die Raspel und viel Leim ge- nau so gut. Nun werden die Löcher für Chas- sis und Verstärker mit der Stichsäge gemacht. Anschließend kommen die Versteifung und das Modulabteil (Achtung: Kabeldurchführung nicht vergessen!) dran. Ist auch hier alles drin und mit reichlich Leim oder Silikon abgedichtet, wird be- dämpft. Die fünf Matten werden jeweils längs eingerollt. Eine kommt unter das Modulabteil, zwei weitere rechts und links zwischen Abteil und Kanal. Der Tieftöner bleibt frei. Die beiden letzten Matten werden locker gerollt und gehen

oben in den Kanälen „ums Eck“. Ist das soweit fertig, wird das Gehäuse mit der Rückwand verschlossen. Nach dem Durchtrocknen wird geschliffen (da- mit das Dämmmaterial nicht den ganzen Staub abbekommt, am besten die verbliebenen Öff- nungen abkleben) und beliebig „getarnt“. Wir rollten den Sub mit weißer Wandfarbe, um ihn unauffällig hinter dem Sofa anzubringen. Dabei auch ein wenig in die TML-Öffnungen hineinpin- seln, die könnten später sichtbar sein. Wer ihn di- rekt sichtbar anbringen muss, sollte zudem zwei Abdeckrahmen mit Stoff der entsprechenden Farbe für Tieftöner und Modul vorsehen. Auch hier wird nun das Modul mit Kabel verse- hen und eingebaut. Der Tieftöner bekommt sei- nen Dichtring und eine kurze Kabelbrücke vom Plus eines Klemmenpaars zum Minus des ande- ren verpasst. Das Kabel vom Modul geht dann an die verbliebenen, freien Klemmen. Mit dem Einbau des Pulsars ist der TML-Sub spielfertig!

Mit dem Einbau des Pulsars ist der TML-Sub spielfertig! Flachsub TMS Trennungen mid/max/min Trennungen mit

Flachsub

TMS

Trennungen mid/max/min
Trennungen mid/max/min
Trennungen mit angepassten Pegeln
Trennungen mit angepassten Pegeln
Frequenzgang ohne und mit Boost
Frequenzgang ohne und mit Boost

Technische Daten

Chassishersteller: Carpower

Vertrieb:

Monacor International, Bremen Christian Gather

Konstruktion:

Chassisparameter K+T-Messung

Funktionsprinzip: Subwoofer, Transmissionline

Bestückung:

1 x Carpower Pulsar-10

Nennimpedanz:

entfällt, da aktiv

Kennschalldruckpegel 2,83 V/1 m:

entfällt, da aktiv

Abmessungen (BxHxT): 57,6 x 97,0 x 11,8 cm

Kosten pro Box:

ca. 550 Euro + Gehäuse

NEU

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6/07 1/08 2/08 3/08
6/07
1/08
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KLANG+TON

28

Spezial

Exotischer Bauvorschlag von Joachim Gerhard

Und plötzlich ging alles ganz schnell …

Es begab sich auf der diesjährigen HighEnd, dass ich – eigentlich als LP-Redak- teur vor Ort, aber auch immer wieder auf die KLANG+TON angesprochen – von Joachim Gerhard heimgesucht wurde, seines Zeichens genialer Lautsprecher- entwickler und Gründer der Marken Audio Physic und Sonics. Und er hatte ein höchst interessantes Selbstbaukonzept im Gepäck

Chassistest:

Vifa 10 BGS 119/8 K+T 5/2002

F lugs auf einen Zettel aufgezeichnet, gewann ich einen ersten Eindruck,

in welche Richtung es geht: „Breitbän- der“, „Dipol“, „dünnwandiges Gehäuse“. Klingt auf jeden Fall interessant, vor allem wenn es aus der Feder eben jenes Mannes stammt, von dem man weiß, dass er ‚es‘ kann. Dabei hatte er die Laut- sprecher natürlich nicht, aber er ließ in dem kurzen Gespräch durchblicken, dass ich mich doch einfach mal bei ihm mel- den soll. Damit habe ich natürlich nicht lange gewartet und direkt mal ein Treffen im Verlag festgezurrt. Zu dem kam der angenehm freundliche und lockere Jo- achim, der mir schon vorher am Telefon das „Du“ angeboten hatte, auch pünkt- lich und mit vier Lautsprechern im Ge- päck. Er hatte mir schon auf der Messe eröffnet, dass es zwei Varianten mit leicht unterschiedlichen Gehäusen gibt.

Bestückung

In beiden Modellen kommt dabei der quasi bereits legendäre Vifa 10 BGS 119 zum Einsatz, ein kleiner Dreizöller mit begrenzter Belastbarkeit, aber uner- reichter Breitbandigkeit und Linearität im Hochton. Den inzwischen nicht mehr lieferbaren und inoffiziell vom 9 BGS 119 und 10 BG 120 abgelösten Breit- bänder testeten wir bereits 2002, dort allerdings in der geschirmten 8-Ohm- Version. In Joachims Lautsprechern kommt der ungeschirmte Vieröhmer zum Einsatz, allerdings leicht modifi- ziert. Der unermüdliche Tüftler versieht die gesamte Membran inklusive Dustcap mit einer Schicht dämpfendem Lack. Wer nun an sündhaft teure Zauberwäs- serchen mit Pseudowirkung denkt, sei beruhigt, es handelt sich um eine sehr einfach selbst herstellbare Mixtur aus Spiritus und Dammar, dem Harz eines indischen Laubbaums. Dieses ist nicht nur für kleines Geld zu erstehen, es wird auch durchaus zur Herstellung von La- cken eingesetzt und hat mit HiFi-Voo- doo demnach nichts zu tun. Details zum Herstellungsprozess, bei dem es haupt- sächlich auf das korrekte Mischungs- verhältnis ankommt, sind genauso von Joachim Gerhard zu bekommen wie die fertig behandelten Chassis selbst. Zu- dem hat er sich dazu bereiterklärt, den „Support“ für dieses Projekt persönlich zu übernehmen. Dazu dient die Sprech- stunde bei Sonics, die jeden Donnerstag von 14 bis 18 Uhr unter 02961 / 529 8888 stattfindet.

Spezial

29

14 bis 18 Uhr unter 02961 / 529 8888 stattfindet. Spezial 29 Bei beiden Varianten sorgen

Bei beiden Varianten sorgen Diffusorplatten für gezielte Zerstreuung des rückseitig abgestrahlten Schalls. Bei der Variante mit drei Brettern (rechts) kann das mittlere Exemplar ausgerichtet werden

Natürlich ist prinzipiell die Bestückung mit jedem Dreizöller möglich, das An- gebot ist schließlich groß. Neben den Austauch-Vifas ist laut Herrn Gerhard insbesondere der brandneue Fountek FR88-EX interessant, den er in Kürze in der Box ausprobieren will. Ansonsten gibt es natürlich noch übliche Verdäch- tige, wie den Visaton FRS 8 (M), die klei- nen Tang Bänder, den Omnes Audio BB 3.01 und so weiter und so fort. Dieses Projekt ist durchaus zum Experimen- tieren gedacht. Falls also ein Pärchen besagter Breitbänder in Ihrer Schublade schlummert und Sie bisher nie wussten wohin damit: jetzt wissen Sie‘s!

Gehäuse

Wer dachte, dass das Projekt nach dem Einkleistern der Membran aufhört hat sich schwer geschnitten, jetzt geht es erst richtig los! Das Gehäuse ist nämlich der eigentliche Clou der ganzen Angele- genheit. Beide Versionen bestehen aus 8 Millimeter starkem Sperrholz, welches es im Baumarkt fertig zugeschnitten in 30 mal 40 Zentimetern Plattengröße gibt. Falls Sie sowas lokal nicht finden, tun es natürlich auch Zuschnitte in derselben Größe, zum Beispiel in 10-mm-MDF. Das schöne an der Angelegenheit ist, dass alle Platten in diesem Originalmaß blei- ben. Der Zusammenbau beschränkt sich auf deren Verbindung, das Sägen eines Lochs für das Chassis und die Befesti- gung des Anschlussterminals. Das kann wohl jeder bauen, und es geht auch be- quem an einem Nachmittag. Auch hier kann ich die Gelegenheitsbauer, die am

liebsten sofort ein abgeknalltes Projekt zusammenhauen wollen, nur mit Nach- druck an die Leimflasche rufen. Die Gehäusevariante mit drei Diffusoren sieht für die äußeren beiden etwas ande- re Positionen vor und nutzt den mittigen als „Ruder“. Dieses ist lediglich mit zwei Nägeln oder Schrauben befestigt und kann durch Verschieben die rückseitige Verteilung des Schalls beeinflussen. So entsteht ein weiterer Freiheitsgrad für Experimente mit der Technik. Den bieten auch die Versteifung der Wände durch kleine Brettchen oder Bitumenmatten (auch wenn‘s nicht sein muss) und die Bedämpfung der rückseitigen Auslässe mit Dämmwolle. Die klanglichen Unter-

Auslässe mit Dämmwolle. Die klanglichen Unter- Korrekte Aufstellung: hochkant, mit den Chassis nach außen.

Korrekte Aufstellung: hochkant, mit den Chassis nach außen. Zudem sollte man die Boxen weit auseinanderziehen, dafür näher an den Hörplatz stellen und stark einwinkeln

KLANG+TON

30

Spezial

KLANG+TON 30 Spezial Dämmvariante eins: eine gerollte Matte in der Mitte. So nimmt die Opulenz des

Dämmvariante eins: eine gerollte Matte in der Mitte. So nimmt die Opulenz des Klangraums etwas ab, dafür verbessert sich die Fokussierung. Der Grundton nimmt ebenfalls ab, wird aber etwas trockener

Der Grundton nimmt ebenfalls ab, wird aber etwas trockener Mittelweg: eine Matte Dämmwolle um eines der

Mittelweg: eine Matte Dämmwolle um eines der Diffusorelemente herumgelegt trifft ziem- lich genau die goldene Mitte der beschriebenen Eigenschaften

lich genau die goldene Mitte der beschriebenen Eigenschaften Ohne Dämmung: komplett frei von Dämmung spielt die

Ohne Dämmung: komplett frei von Dämmung spielt die Box am offensten und lebhaftesten, im Unkehrschluss aber ab und an auch etwas „hemdsärmelig“

schiede sind durchaus gravierend; inso- fern ist dieses Projekt neben allem Spaß eine hervorragende Spielwiese für Dipol- Einsteiger. Joachim Gerhard hat sich bei der Kon- struktion dieser Boxen natürlich auch et- was gedacht. In seinem Hinterkopf kreist grundsätzlich immer der Spaß am Mu- sikhören. Nichtsdestotrotz ist dieses Ge- häuse aufwendig computeroptimiert. Die zwei – respektive drei – Diffusorbretter, der außermittig platzierte Breitbänder, die (optionale) Bedämpfung: alles ge- nau berechnet. Und spätestens hier wird das Projekt genial. Eine aufwendig opti- mierte Konstruktion, die man in stereo an einem Tag für sehr kleines Geld bauen und damit richtig Spaß haben kann – Selbsbauherz, was willst du mehr?

Frequenzweiche

Das Thema Frequenzweiche ist schnell abgehandelt – es gibt keine! Natürlich kann man über ein die Belastbarkeit stei- gerndes Hochpassfilter nachdenken, da hört es aber auch schon wieder auf. Eine Korrektur des Frequenzgangs ist nämlich nicht notwendig, hier ist alles im grünen Bereich. Das kann mit anderen Chassis natürlich anders aussehen, prinzipiell ermöglicht das Gehäuse aber eine ausge- wogene Wiedergabe ohne Bauteile. Denkbar und auf Dauer auch sinnvoll ist der Einsatz eines Subwoofers. Auch hier sind die Möglichkeiten quasi unbegrenzt. Klanglich optimal sind knackige Siebzeh- ner oder Zwanziger in geschlossenen Ge- häusen oder – wieder ein Tipp von Joa- chim – Dipole. Mit einem preisgünstigen 30er oder 38er pro Seite im Dipolgehäuse kommt man pegelmäßig sicher hin, und der schlackenlose Dipolbass passt perfekt zum offen tönenden Breitbänder. Zudem lässt sich damit unauffällig ein passender Fuß für die Lautsprecher konstruieren. Dann kann man nochmal über einen Hochpass nachdenken.

Messwerte

Einem Dipol ist messtechnisch immer schwierig beizukommen. Gemessen an den einfachen Mitteln, die hier zum Ein- satz gekommen sind, misst sich das gute Stück allerdings sehr gut. Die Empfind- lichkeit liegt dank breiter Schallwand und der Nutzung des rückseitig abgestrahlten Schalls hoch, die Frequenzganglineari- tät ist überraschend. Auffällig sind eine Senke im unteren Mittelton und eine anschließende Betonung um 600 Hz. Wie man in den Winkelmessungen sehr

schön sieht, verschwinden diese Effekte außerhalb der Achse, was die Vermu- tung bestätigt, dass von Berg und Tal im Hörraum wenig übrig bleibt. Ansonsten spielt der Lautsprecher bis zum Bassbe- reich hinunter und kann durchaus ohne Bassunterstützung gehört werden. Das Ausschwingverhalten zeigt ebenfalls eine überraschende Sauberkeit, die leich- te Welligkeit im Mittelton zieht kaum Störungen nach sich. Die Klirrmessungen offenbaren einen sehr ausgewogenen und angenehm niedrigen Klirrteppich und das Erreichen der mechanischen Grenzen des Vifa unter 150 Hz bei 95 dB. Das ist für das eher kurzhubige Chassis allerdings eine Aufgabe, die es nicht er- füllen kann. Zudem sind solche Pegel im Praxistest schon mehr. als man meinen würde, im normalen Hörbetrieb erreicht man diese Grenze eher selten. Interessant bei diesem Konzept wa- ren natürlich auch die Messungen des Schalls, die aus der Rückseite der Box kommen. Ein Vergleich einer locker mit Dämmmatten verstopften zu einer unge- dämmten Version brachte ans Tageslicht, dass die Box generell ein überraschend schalldruckstarkes Plateau von 100 Hz bis 3 kHz abstrahlt (rot), welches durch die Dämmung linearisiert, aber auch ab- geschwächt wird (blau).

((kt48 gerhard textdiagramm rück.png))
((kt48 gerhard textdiagramm rück.png))

Der mittlere Diffusor der Drei-Platten-Box wird mit zwei kleinen Schrauben oder Nägeln schwenkbar befestigt

Josef Tenbusch ist bekannt als Autor vieler leicht verständlicher und doch tiefgründiger Abhandlungen zum Thema Lautsprecher. In diesem Buch fasst er sein gesamtes Wissen zusammen und berichtet in klar strukturierten Kapiteln über das interessanteste und umfassendste Wissensgebiet in der HiFi-Technik. Am Ende eines jeden Kapitels findet der Leser einen Multiple-Choice-Test, mit dem er seine erlernten Kenntnisse überprüfen kann. Das auf frische und unterhaltsame Weise erworbene Wissen liegt weit über dem Kenntnisstand allgemeiner Lehrgänge zur Akustik und empfiehlt sich auch dem engagierten HiFi-Fachhändler.

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KLANG+TON Gartroper Straße 42 47138 Duisburg

KLANG+TON

32

Spezial

KLANG+TON 32 Spezial Der schon zu Lebzeiten legendäre Vifa-Breitbän- der hat eine dämpfende Membranbeschichtung aus

Der schon zu Lebzeiten legendäre Vifa-Breitbän- der hat eine dämpfende Membranbeschichtung aus selbst herstellbarem Lack erhalten

Der Messvergleich zur anderen Version der Diffusorbox förderte nur geringe Unterschiede zutage. Die einzige wesent- liche Abweichung ließ sich bei der Mes- sung des rückwärtigen Schallfelds ermit- teln. Hier strahlt die dreibrettige Version (lila) im Präsenzbereich mehr Pegel ab und gibt sich welliger, während es im Hochton deutlich ausgewogener zugeht als bei der zweibrettigen Box (blau).

((kt48 gerhard textdiagramm rück 2v3. png))
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Im Endeffekt bestimmen also die Stellung des Mitteldiffusors und der Hörraum an sich den Gesamtklang der Box.

Klang

Gesamtklang

wirklich? Oh ja, sie klingt! Und wie sie klingt! Joachim musste mich erstmal in die passende Aufstellung einweihen: re- lativ nah am Hörplatz, dafür weit aus- einander, mit außen liegenden Chassis und dem Kreuzungspunkt der Mittelach- sen vor dem Hörer. Was dann passiert, ist verblüffend. Die Box spannt einen gera- dezu holographischen Klangraum auf, bietet bei sorgfältiger Ausrichtung trotz- dem eine saubere Mitte für Sängerinnen und Sänger und musiziert so locker-flo-

ok, aber klingt das Ding

Joachim Gerhards „Diffusorbox“

ok, aber klingt das Ding Joachim Gerhards „Diffusorbox“ Technische Daten Chassishersteller: Vifa Vertrieb:

Technische Daten

Chassishersteller:

Vifa

Vertrieb:

Joachim Gerhard

Konstruktion:

Joachim Gerhard

Chassisparameter K+T-Messung

Funktionsprinzip:

Breitband, Dipol

Bestückung:

1 x Vifa 10 BGS 119/4 (modifiziert)

Nennimpedanz:

4 Ohm

Kennschalldruckpegel 2,83 V/1 m:

87 dB

Abmessungen (BxHxT): 31,6 x 40,0 x 46,2 cm

ca. 50 Euro + Gehäuse

Kosten pro Box:

ckig drauflos, dass man einfach nur noch verdutzt Grinsen kann. Schnell stellt sich der typische „das kommt alles aus den kleinen Breitbändern?“-Effekt ein. Die zufällig beiwohnenden Kollegen von der CAR&HIFI waren ebenso überrascht wie ich und bescheinigten den ungewöhn- lichen Lautsprechern ebenfalls einen enormen Spaßfaktor. Tonal ist ebenfalls alles in bester Ord- nung, bis zum Bassbereich hinab fehlt nichts. Die Diffusorboxen tönen so- gar erstaunlich highendig, mit sanftem Hochton und ausgewogener, minimal runder Abstimmung. Interessant auch der Effekt einer vorsichtigen Dämmung der Rückseite. Je mehr Dämmmatten man anbringt, desto mehr ändert sich der Klang. Der Grundton geht im Pegel leicht zurück, wirkt dafür aber trocke- ner. Die Mittenfokussierung nimmt zu, im Gegenzug schrumpft die Raumab- bildung etwas. Hier kann jeder nach eigenem Rezept abschmecken. Was zu-

Frequenzgang für 0/15/30
Frequenzgang für 0/15/30
Impedanz und elektrische Phase
Impedanz und elektrische Phase
Klirrfaktor K2 /K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2 /K3 für 85 dB/1 m
Klirrfaktor K2 /K3 für 95 dB/1 m
Klirrfaktor K2 /K3 für 95 dB/1 m
Zerfallspektrum (Wasserfall)
Zerfallspektrum (Wasserfall)

sätzlich auffällt: die Box ist erstaunlich raumneutral. Die knackige Mittenortung verschwindet beim Verlassen des Stereo- dreiecks natürlich, dafür tönt die Box überall im Raum erstaunlich ausgewo- gen. Die kontrollierte und breitbandige Energieabstrahlung macht‘s möglich, sie macht aus der Diffusorbox einen äußerst angenehmen Spielpartner für Nicht-am- Hörplatz-Sitzer.

Fazit

O-Ton Joachim: „Natürlich ist dies nicht die beste Box der Welt, aber darum geht’s auch gar nicht. Die Leute sollen Spaß am

Zubehör

• 2 Beutel Dämmwolle

• 1 Anschlussterminal

• 0,5 m Lautsprecherkabel 2 x 1,5 mm 2

Lieferant: beliebig

Holzliste pro Box

8-mm-Sperrholz oder 10-mm-MDF:

7 x 40,0 x 30,0 cm

(für Version mit drei Diffusoren

8 x 40,0 x 30,0 cm)

Weichenbestückung

entfällt, da ohne Frequenzweiche

Gehäuseaufbau

Von diesen Gehäusen kann man innerhalb eines Tages bequem ein Pärchen spielfertig auf- bauen. Der Aufbau beginnt mit dem Verbinden einer Seitenwand mit der Front und dem Bo- den. Optimal haltbar ist die Kombination aus Leimen und Nageln, hier kann bei Bedarf aber natürlich ausschließlich geleimt werden (dann aber auf rechte Winkel achten!). Danach fol- gen der Deckel und die zweite Seitenwand. Nun wird das Loch für den Breitbänder ausge- sägt und das Anschlussterminal in einen der Diffusoren eingebaut. Anschließend werden die Positionen für Letztere angezeichnet und diese eingeleimt/festgenagelt. Das Chassis wird nach der Behandlung mit Lack (siehe dazu den Abschnitt „Bestückung“) mit dem Kabel verse- hen, eingeschraubt und angelötet. Danach ist die Box bereits betriebsbereit. Der Bau der Variante mit drei Diffusoren ge- staltet sich grundsätzlich gleich. Hier wird der mittlere Diffusor nach dem Aufbau der Box mit zwei Nägeln oder kleinen Schrauben 3-4 cm hinter seiner Vorderkante fixiert, um ihn ver- schiebbar zu machen.

Bausatztest

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Hören haben, das ist das Wichtigste!“ Lieber Joachim, das hast Du mit der Dif- fusorbox eindrucksvoll geschafft. Bleibt mir nur noch der Wunsch, dass Du uns auch in Zukunft mit Bausätzen dieser Art verwöhnen wirst.

Christian Gather

mit Bausätzen dieser Art verwöhnen wirst. Christian Gather So muss ein waschechtes Selbstbauprojekt aussehen: Maße und

So muss ein waschechtes Selbstbauprojekt aussehen:

Maße und Berechnungen auf Front und Seite

KLANG+TON

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Händlerbausatz

Händlerbausatz von akustik art im Test

akustik art PXT 252

Chassistest:

• Peerless HDS Exclusive 152 K+T 1/2006

• Vifa XT 200 K/4 K+T 3/2005

D ie Art PXT 252 ist eines der klas- sischsten Konzepte, die man wählen

kann: Zweiweg mit Papier-Dreizehner plus Gewebehochtöner – funktioniert na- hezu überall und in nahezu jeder Situati- on. Hier nun aufzuhören, würde diesem Lautsprecher allerdings in keinster Weise Genüge tun. Denn so klassisch das Kon- zept sein mag, so gut ist in diesem Fall die Ausführung. Beim Chassismaterial stand Hochwertigkeit bei exzellentem Preis/ Leistungsverhältnis ganz oben auf der Li- ste, zudem wurde das Konzept mit vielen Kleinigkeiten im Detail optimiert. Aber lesen Sie selbst

Bestückung

Als Tiefmitteltöner kommt in der Art PXT 252 der HDS Exclusive 152 von Peerless zum Zuge. Wir haben ihm im Einzelchassistest der Ausgabe 1/2006 be- reits hervorragende Leistungen beschei- nigt, haben bisher aber „nur“ mit dem Achtzehner und dem Einundzwanziger der selben Serie (exzellente) Erfahrungen gemacht. Alle Varianten der Exclusive und der Nomex-Serie verfügen über eine Membran aus dem Fasergemisch Nomex (daher auch der Name der Serie). Die Ex- clusive-Varianten wurden im Detail al- lerdings noch weiter optimiert. Obwohl es sich also um die absolute Tiefmittel- ton-Elite aus dem Hause Peerless han- delt, ist der Preis für das Chassis mit 83 Euro wahrlich nicht zu hoch. Zudem sind alle Varianten nicht nur mit exzellentem Verhalten im Mittelton gesegnet, sondern verfügen auch über erstaunliche Tiefton- qualitäten. Sie merken schon: ich mag ihn! Und das zu Recht: unkompliziert, durch- dacht und hochwertig gefertigt, sehr gute Messwerte und exzellenter Klang für we- nig Geld – was will man mehr? Der Hochtöner der Art PXT 252 ist genau wie im Bausatz von Pro-HiFi Höhn in der letzten Ausgabe ein Ringstrahler von Vifa. Bei diesem Exemplar handelt es sich al- lerdings um die klassisch mit Kunststoff- Frontplatte versehene Version. Außerdem ist hier die kleinere Variante „200“ – quasi das Äquivalent zur 19-mm-Kalotte – ver- baut, die dem Dynamikverlust durch weniger Membranfläche im Vergleich zum „300“ ein verbessertes Rundstrahl- verhalten entgegenstellt. Auch dieses Ex- emplar verfügt wie alle Vifa-Ringstrahler über exzellente Messwerte, er muss er sich den größeren Brüdern lediglich in der möglichen unteren Frenzfrequenz geschlagen geben.

Gehäuse

Das Gehäuse des Bausatzes ist klassisch zweiwegig aufgebaut. Die Reflexöffnung tönt nach hinten, wo sich auch die vier Polklemmen zum Anschluss bereithalten. Hoch- und Tiefmitteltöner dürfen dem- nach auch getrennt mit Signalen versorgt werden, ansonsten sorgen zwei kurze Kabelbrücken für die Übermittlung zum Spielpartner. Vorne arbeiten der Peer- less-Exclusive und der Vifa-Ringstrahler. Letzterer sitzt leicht außermittig, um die kaum vermeidbaren Kantenbeugungen des Schalls auf einen breiteren Frequenz- bereich zu verteilen und damit deren Intensität zu mindern. Das eröffnet die Möglichkeit der Aufstellung mit Hochtö- nern innen bzw. außen. Normalerweise ist innen immer die bessere Variante; da der individuelle Test in diesem Fall aber eine Sache von Sekunden ist, kann ich nur zum Ausprobieren raten.

Frequenzweiche

Trotz der Gutmütigkeit beider Proban- den war die Frequenzweiche laut Ent- wickler Harald Meyer kein Leichtes. Die beiden lassen sich zwar einfach und mit sauberen Flanken filtern, allerdings muss deren Form im Detail schon zueinander passen, und dort steckt ja bekanntlich der Teufel. Dass der Übergang nichtsdes- totrotz sauber gelungen ist, beweist die Messung der einzelnen Zweige und deren Summe:

((kt48 händlerbausatz textdiagramm zweige summe))
((kt48
händlerbausatz
textdiagramm
zweige summe))

Die Addition passt perfekt, die Summen- kurve liegt an jedem Punkt über den Ein- zelzweigen und zeugt so von korrekter Phasenlage. Die kleine Senke in der Mitte des Übergangs ist zudem Absicht, man lese dazu den kommenden Abschnitt.

Messungen

Genau wie der letzte Händlerbausatz überzeugt auch dieses Exemplar mit exzellenten Messwerten. Der Frequenz- gang ist über alles sehr ausgewogen. Ob der Linearität auffallend sind der leichte Anstieg vom Bassbereich zum Mittelton und die kleine Senke um 3 kHz. Ersterer

Händlerbausatz

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und die kleine Senke um 3 kHz. Ersterer Händlerbausatz 35 Die kleinere Version des Vifa-Ringstrahlers verfügt

Die kleinere Version des Vifa-Ringstrahlers verfügt über exzellente Messwerte und ist das Äquivalent zu einer sehr hochwertigen 19-mm-Kalotte

ist, wie der Klangcheck beweist, die abso- lut richtige Wahl gewesen, und auch die Senke hat Kalkül. Hierbei handelt es sich um einen Kanteneffekt, der sich unter Winkeln außerhalb der Hauptachse logi- scherweise verändert. Und wie man sehr schön sieht, fallen in die Lücke auf Achse genau die Überhöhungen unter Winkel. Die Energiebilanz „Schall im Raum“ stimmt unterm Strich also wieder, und das wird gerne mal vernachlässigt. Trotz 8-Ohm-Peerless zeugt auch der im Mittelton vierohmige Verlauf von der komplexen Frequenzweiche. Der Hoch- töner ist schon „ab Werk“ ein Vieröhmer. Mit einem Minimum von 3,9 Ohm bei 430 Hz stellt die PXT 252 allerdings kei- nen Verstärker vor Probleme, vor allem dank des durchgängig achtohmigen Bassbereichs. Klirr ist dank der hochwertigen Chas- sis kein Problem, selbst bei 95 dB bleibt alles im absolut grünen Bereich. Die Ringstrahler sind für etwas K2 bei Pe- gel bekannt, nichtsdestotrotz bleibt der kleine Vifa immer unter dem markierten Prozent. Das wesentlich gewichtigere Ar- gument K3 spielt zudem überhaupt kei- ne Rolle. Genauso sauber bleibt auch das Abklingspektrum, schnell und gleichmä- ßig kommt die Box zur Ruhe. Bleibt noch die Empfehlung des Entwick- lers: „Schau Dir mal den Frequenzgang unter 15 Grad an!“ – gesagt, getan:

KLANG+TON

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Händlerbausatz

KLANG+TON 36 Händlerbausatz Den Reflexschall entlässt der Bausatz nach hinten. Die Klemmen ermöglichen Bi-Wiring bzw.

Den Reflexschall entlässt der Bausatz nach hinten. Die Klemmen ermöglichen Bi-Wiring bzw. -Amping und vermeiden die sonst obligatorischen Blechbrücken

und vermeiden die sonst obligatorischen Blechbrücken Hier ist die Senke auf Achse bereits ver- schwunden, und

Hier ist die Senke auf Achse bereits ver- schwunden, und die minimale Bünde- lung des Hochtöners sorgt für perfekt lineare Verhältnisse.

akkustik art

sorgt für perfekt lineare Verhältnisse. akkustik art Klang Dass diese Box ausgewogen klingt und sich damit

Klang

Dass diese Box ausgewogen klingt und sich damit für alle Musikstile eignet, ha- ben schon die Messungen dokumentiert. Wie die PXT 252 dies in Klang ummünzt, können diese allerdings nicht zeigen. Überraschend ist die Potenz im Bass, die die Messungen so nicht enthüllen. Selbst vollkommen frei aufgestellt sorgt der Peerless für ein absolut ausreichendes wie ausgewogenes Tieftonspektrum. Auch ohne Wand verleiht er Bassdrums Druck und lässt Kontrabässe trocken knarzen. Die runde Abstimmung im unteren Be- reich greift ihm dabei mit ihrer minimal zurückhaltenden Art unter die Arme. Hier zeigt die Praxis der Theorie, wo‘s im Frequenzkeller langgeht. Der durchaus zu Hub fähige Peerless überrascht zudem mit erstaunlichen Fähigkeiten in Sachen Dynamik. Darüber schließt nahtlos eine Peerless- Spezialität an: ein sehr lebensechter und gleichzeitig abgeklärter Mittelton. Die Nomex-Membranen schaffen es immer wieder, Stimmen die gewisse „Würze“ zu verleihen und stel