You are on page 1of 2

Übungen zur Vorlesung Technische Thermodynamik II Dr.-Ing. A. Obermeier Dr. M. Schäfer Professor Dr.-Ing. D.

Brüggemann

LEHRSTUHL FÜR TECHNISCHE THERMODYNAMIK UND TRANSPORTPROZESSE

Übungsblatt 16
Aufgabe 1 Die Anlagenskizze zeigt schematisch den Aufbau einer Klimaanlage, wie sie zur Klimatisierung der Räume der Flugsicherung Karlsruhe eingesetzt wird. Die Anlage fördert einen Zuluft& L ,ZU = 14 kgtr.Luft/s mit der Temperatur ϑZU = 18 °C und einer relativen Massenstrom von m Feuchte von ϕ ZU = 0,8 in die Räume (R). Durch Feuchte- und Wärmeabgabe von Personen und Geräten weist die Abluft im Zustand AB einen um ∆x ZU ,AB = 1 g/kgtr. Luft höheren Wassergehalt und eine um ∆ϑ ZU ,AB = 8 °C höhere Temperatur als die Zuluft auf. Der Druck in der Anlage beträgt konstant p = 1 bar. Die trockene Luft und der Wasserdampf können als ideale Gase behandelt werden. Die Änderungen äußerer Energien sind vernachlässigbar. Um die Außenluft vom Zustand AU zu konditionieren, wird sie im Mischer (M) mit einem Teil der Abluft vermischt (Zustand M), im Kühler (K) gekühlt (Zustand K), im Tropfenabscheider (T) teilweise von Kondensat befreit (Zustand T), im Erhitzer (E) erwärmt (Zustand E), und schließlich im Befeuchter (B) durch Einspritzen von flüssigem Wasser befeuchtet (Zustand ZU). Der nicht als Umluft genutzte Teil geht als Fortluft in die Umgebung.

Fall: Sommerbetrieb
An einem Sommertag beträgt die Außenlufttemperatur ϑAU,S = 32 °C bei einer relativen Feuchte von ϕ AU ,S = 0,8. Die Außenluft wird im Mischer (M) mit einem Teil der Abluft vermischt und im Kühler (K) auf ϑK = 12 °C herabgekühlt. Von der dabei anfallenden Kondensatmenge werden im Tropfenabscheider (T) 80% bei konstanter Temperatur entfernt, so dass sich beim Zustand T der geforderte Wassergehalt der Zuluft einstellt. Im Erhitzer (E) wird die Luft auf die gewünschte Temperatur ϑZU der Zuluft erwärmt. Der Befeuchter (B) ist im Sommer nicht in Betrieb (Zustand ES = Zustand ZU). a) b) c) d) e) Zeichnen Sie die Zustände ZU und AB in das h1+x,x- Diagramm ein. Bestimmen Sie den Wassergehalt xZU der Zuluft und die relative Feuchte ϕ AB der Abluft. Ergänzen Sie die Zustände AUS, T , K und MS im h1+x,x- Diagramm. & Bestimmen Sie die Wärmeleistung Q E ,S des Erhitzers. & L ,AU ,S / m & L ,UM ,S , in dem Außenluft und Umluft Bestimmen Sie das Verhältnis m
miteinander im Mischer (M) gemischt werden.

ZU M M K -QK . Außenluft mL.W .T . E B mW. Die Außenluft wird im Mischer (M) im Verhältnis m der Umluft gemischt. ZU . dass sich der Zustand ZU der Zuluft einstellt.W = 0 °C bei einer relativen Feuchte & L . K T mW.B . R Umluft mL. & Bestimmen Sie den Wärmestrom Q E . Die Luft wird dann im Erhitzer (E) erwärmt und im Befeuchter (B) mit flüssigem Wasser der Temperatur ϑW. QR . welcher im Erhitzer (E) zugeführt werden muss. welcher der Luft im Befeuchter (B) Bestimmen Sie den Massenstrom an Wasser m zugeführt werden muss. mW.UM . mL.x.AU AU .W = 0.R . Fortluft mL. f) g) h) Ergänzen Sie die Zustände AUW.W / m & L . Der Kühler ist nicht in Betrieb (Zustände MW = K = T). & W .6.B = 10 °C so weit befeuchtet.W = 1:1 mit von ϕ AU . MW und EW im h1+x.FO .B . T E QE .Übungsblatt 16 (Fortsetzung) Fall: Winterbetrieb An einem Wintertag beträgt die Außenlufttemperatur ϑAU.AB . AB mL. .AU .Diagramm.UM .