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UBUNG MATHEMATIK 1 F

UR MB, WIMB UND VT (Montag)


(KAPITEL 1)
(11) Beweisen Sie durch vollstandige Induktion: Wenn sich von n in einem Raum anwesenden
Personen alle begr uen, so werden insgesamt

n
2

, also
n(n1)
2
Begr uungen vorgenom-
men.
(12) Beweisen Sie die Identitat 1 + 3 + 5 +... + (2n 1) = n
2
durch vollstandige Induktion
(13) Einige Bahnsteige der Wiener Schnellbahnstationen sind mit solchen Pastersteinen in
L-Form, die optisch in drei gleich groe Quadrate unterteilt sind, gepastert:
1dm
Gegeben sei nun ein quadratischer Bereich mit Seitenlange 2
n
dm, wobei n eine nat urli-
che Zahl ist. Von diesem Bereich ist 1dm
2
mit einem Stander belegt. Zeigen Sie mit
vollstandiger Induktion, dass der restliche Bereich gepastert werden kann, ohne Steine
zerschneiden zu m ussen.
Hinweis: Teilen Sie f ur den Induktionsschritt den quadratischen Bereich in vier gleich
groe Quadrate wie in folgender Skizze, in der der Kreis die Position des Standers an-
deuten soll. Legen Sie dann den ersten Pasterstein wie in der Skizze angedeutet in
der Mitte. Warum konnen Sie dann die Induktionsvoraussetzung auf alle vier Quadrate
anwenden?
(14) Zeigen Sie direkt mit Hilfe des binomischen Lehrsatzes:
(a)
n

k=0
(1)
k

n
k

= 0, n N, n = 0
(b) (1 +x)
n
1 +
n(n1)
2
x
2
, f ur x 0, n 1.
(15) Zeigen Sie mit vollstandiger Induktion, dass die Bernoullische Ungleichung
(1 +x)
n
1 +nx
f ur x 1 und n N gilt. Wo genau verwenden Sie die Voraussetzung x 1?
(16) Beweisen Sie durch vollstandige Induktion, dass

1
1
2

1
1
3

1
1
4

. . .

1
1
n

=
1
n
.
(17) Bestimmen Sie die kleinste nat urliche Zahl n
0
N, f ur die
1 +
1

2
+
1

3
+. . . +
1

n
>

n
gilt, und zeigen Sie mit vollstandiger Induktion, dass die Ungleichung auch f ur alle
nat urlichen Zahlen n > n
0
gilt.
(18) Zeigen Sie mit vollstandiger Induktion, dass
3
n
> n
3
+
1
2
,
wenn nur n N gro genug ist. Wie konnen Sie herausnden, wie gro n sein mu?
(19) Eine Zahlenfolge (x
n
) ist wie folgt gegeben:
x
1
= 3, x
n+1
=

x
n

1
4
n = 1, 2, . . .
Berechnen Sie die Werte x
1
, x
2
, x
3
.
Zeigen Sie, dass alle x
n
tatsachlich

wohldeniert sind, d.h. der Term unter der


Wurzel ist nie negativ!
Zeigen Sie, dass (x
n
) monoton fallend ist, d.h. x
n+1
x
n
.
(20) Zeigen Sie durch vollstandige Induktion, dass die Anzahl der Teile, in die man eine
Kreisache (Pizza) durch n Geraden (gerade Schnitte) zerlegen kann, hochstens
n(n+1)
2
+1
betragt. Hinweis:

Uberlegen Sie zuerst, wie viele Schnitte ein neuer Schnitt hochstens
kreuzen kann. Wie viele neue Teile entstehen daher hochstens?