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MASARYK - UNIVERZITÄT

PEDAGOGISCHE FAKULTÄT

Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur

Fertigkeit dialogisches Sprechen im Daf-Unterricht an den ausgewählten Grundschulen

Bachelorarbeit

Brno 2014

Betreuerin: PhDr. Alice Brychová, Ph.D

Verfasserin: Lenka Hrbková

Erklärung

Hiermit erkläre ich, dass ich diese Bachelorarbeit selbständig erarbeitet und nur die im Literaturverzeichnis angegebenen Quellen benutzt habe.

Brno am 18. April 2014

Lenka Hrbková

Danksagung

An dieser Stelle möchte ich mich bei Frau PhDr. Alice Brychová, Ph.D. für ihre Hilfe und ihre wertvollen Ratschläge bedanken.

Obsah

EINLEITUNG

 

5

1

UNTERRICHT DER FREMDSPRACHE

6

1.1 GESCHICHTE DES SPRACHUNTERRICHTS

6

1.2 RAHMENBILDUNGSPROGRAMM

6

1.2.1

Bildungsbereich weitere Fremdsprache

7

2

DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE

8

2.1 DEUTSCH ALS TERTIÄRSPRACHE

8

2.2 FERTIGKEIT SPRECHEN

11

2.2.1 Fertigkeit dialogisches Sprechen

11

2.2.2 Übungstypologie zur Fertigkeit dialogisches Sprechen

12

3 EMPIRISCHER TEIL

22

 

3.1 DIE BESTIMMUNG DES ZIELES UND DIE METHODOLOGIE DER FORSCHUNG

22

3.2 FORSCHUNGSTEIL

23

3.3 DIE FESTGESTELLTEN ERGEBNISSE AUS DEN FRAGEBOGEN VON DEN SCHÜLERN

36

3.4 ANALYSE UND VERGLEICH DER ERGEBNISSE DER FORSCHUNG

43

4 SCHLUSSFOLGERUNG

47

5 RESUMÉ

 

48

LITERATURVERZEICHNIS

50

ANHANGVERZEICHNIS

52

ANHANG

 

52

Einleitung

Die Kenntnis der Fremdsprachen ist in der heutigen Zeit sehr nutzbringend. Ich erlaube mir zu behaupten, dass das Wissen wenigstens zwei Fremdsprachen heute notwendig ist. Deshalb wurde an den Grundschulen im Schuljahr 2013/2014 obligatorisch die zweite Fremdsprache eingeführt. Die Aneignung der Fremdsprachen hilft die Sprachbarriere senken und sie trägt zur Erhöhung der Mobilität bei. Die gute Kenntnis der Fremdsprache hat einen großen Wert für weiteres Studium oder für den zukünftigen Beruf. Sie ist aber auch wichtig für Reisen, das uns viel Neues bringen kann und es kann uns neue Möglichkeiten geben, wie zum Beispiel, neue Leute oder Kulturen kennen zu lernen. Unter dem Begriff ,,Kenntnis der Sprache“ stellen wir uns vor, dass wir die Grammatik gut beherrschen, dass wir einen guten Wortschatz haben, dass wir fremdsprachige Texte durchlesen können usw. Es ist aber wichtig, diese Fertigkeiten benutzen zu können und zur Verständigung oder Konversation zu gebrauchen. Deshalb beschäftige ich mich in meiner Bachelorarbeit mit der Fertigkeit Sprechen in DaF-Unterricht. Meine Bachelorarbeit gliedert sich in zwei Teile, theoretische und empirische. Der theoretische Teil teilt sich in zwei Kapitel ein. Das erste Kapitel handelt von dem Fremdsprachenunterricht allgemein. Ich widme mich hier der Geschichte des Sprachunterrichts und dem Rahmenbildungsprogramm. Das zweite Kapitel konzentriert sich auf das Deutsch als zweite Fremdsprache und die Fertigkeit Sprechen. In meinem Forschungsvorhaben, das das Thema des empirischen Teiles ist, befasse ich mich mit der Analyse des Unterrichts, wo ich feststellen möchte, wie viel Zeit die Lehrer der Fertigkeit Sprechen widmen, wie sie in den Stunden mit den Schülern sprechen (ob Deutsch oder Tschechisch). Die Forschung habe ich an drei Grundschulen durchgeführt und die festgestellten Ergebnisse aus den einzelnen Schulen habe ich verglichen.

1 Unterricht der Fremdsprache

1.1 Geschichte des Sprachunterrichts

Der Fremdsprachenunterricht ändert sich schon viele Jahre. Nach dem zweiten Weltkrieg (im Jahr 1948) wurde in der Tschechoslowakei als Pflichtunterricht die russische Sprache an allen Grundschulen eingeführt. ,,Nach den politischen Veränderungen, die das Jahr 1989 gebracht hat, wurde die erste Fremdsprache im Jahr 1990 obligatorisch in der 5. Klasse eingeführt und die zweite Fremdsprache wurde als Wahlfach in der 7. und 8. Klasse eingeführt.‘‘ (Najvar, 2010, S. 47) In weiteren Jahren ist es noch zu vielen Veränderungen im Fremdsprachenunterricht gekommen. Der Unterricht ist nach neuen Ausbildungsprogrammen: Die Grundschule, Allgemeinschule und Nationalschule verlaufen. Im Jahr 2007 wurden diese Programme aufgehoben und das Rahmenbildungsprogramm hat sie ersetzt, das im Jahr 2004 entstanden ist. Aufgrund dieses Programmes wird an den Grundschulen eigenes Schulbildungsprogramm gebildet, nach dem man unterrichtet. Nach dem Rahmenbildungsprogramm ist der Unterricht der Fremdsprache folgend verlaufen: die erste Fremdsprache wurde als Pflichtfach unterrichtet und die zweite Fremdsprachen wurde als Wahlfach unterrichtet. Seit dem Schuljahr 2013/2014 wurde die zweite Fremdsprache obligatorisch eingeführt.

1.2 Rahmenbildungsprogramm

Das Rahmenbildungsprogramm ist das wichtigste Dokument für die Grundschulausbildung, das im Jahr 2004 entstanden ist. Dieses Dokument beinhaltet die Prinzipien der ganzen Grundschulausbildung und beschreibt ausführlich die Themenbereiche der Grundschulausbildung. Es hilft den Lehrern und den Direktoren ihr eigenes Schulbildungsprogramm zu bilden.

Der Bildungsbereich Sprache und Sprachkommunikation wird in drei Teile eingeteilt. Der erste Teil beschäftigt sich mit der tschechischen Sprache, der zweite behandelt die erste Fremdsprache und der dritte die zweite Fremdsprache. Alle drei Teile werden hier charakterisiert und es sind hier auch die Ziele dieses Bildungsbereichs spezifiziert.

1.2.1 Bildungsbereich weitere Fremdsprache

Die Forderungen auf die Bildung in Fremdsprachen, die im Rahmenbildungsprogramm formuliert werden, gehen von dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen aus, der verschiedene Niveaus der Beherrschung der Fremdsprache beschreibt. (MSMT, [online]) Im Bildungsbereich zweite Fremdsprache sollte man nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen zur Erreichung des Niveaus A1 1 kommen. Zur Erreichung dieses Niveaus müssen die Schüler die erwarteten Ergebnisse des Bildungsinhaltes erfüllen, die im Rahmenbildungsprogramm festgesetzt sind. Im Jahr 2013 wurden im Rahmenbildungsprogramm ein paar Veränderungen durchgeführt, vor allem im Gebiet, für das ich mich interessiere, d.h. in der zweiten Fremdsprache. Die größte Veränderung erfolgte, als die zweite Fremdsprache als Pflichtfach eingeführt wurde. Deswegen wurde die zweite Fremdsprache im Rahmenbildungsprogramm aus dem Bildungsbereich ,,Die nachfüllende Bildungsfachgebiete‘‘ im Bereich ,,Sprach und Sprachkommunikation‘‘ verschoben. Die Schule muss also die zweite Fremdsprache nach ihren Möglichkeiten spätestens von 8. Studienjahr in der Minimaldotation 6 Stunden pro Woche einführen. (gepflegtes Rahmenbildungsprogramm für Grundausbildung, 2013) Das hat viele Veränderungen im Bildungsinhalt zur Folge.

1 Niveau A1: Der Schüler – Kann vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Kann sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen - z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben - und kann auf Fragen dieser Art Antwort geben. Kann sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.

Im Rahmenbildungsprogramm aus dem Jahr 2010, nach dem die zweite Sprache als Wahlfach unterrichtet wurde, wurde der Bildungsinhalt in drei Bereiche eingeteilt: die rezeptiven Sprechfertigkeiten, die produktiven Sprechfertigkeiten und die interaktiven Sprechfertigkeiten. Im umgearbeiteten Rahmenbildungsprogram aus dem Jahr 2013 wird der Bildungsinhalt folgend eingeteilt: Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen und Schreiben. Jedem diesen Bereich werden neue erwartete Ergebnisse zugeteilt. Die Unterschiede im Bildungsinhalt zwischen dem alten und dem neuen Rahmenbildungsprogramm sind in den Anhängen 1 und 2 zu sehen.

2 Deutsch als Fremdsprache

Heutzutage ist durchaus notwendig, mindestens zwei Fremdsprachen zu beherrschen. Deshalb wurde in dem Schuljahr 2013/2014 die zweite Fremdsprache als Pflichtfach eingeführt. An manchen Schulen können die Schüler als zweite Fremdsprache nur Deutsch lernen, weil es keine andere Wahl gibt. An anderen Schulen können die Schüler zum Beispiel Deutsch, Russisch, Französisch oder Spanisch lernen. Am häufigsten wählen die Schüler Deutsch als zweite Fremdsprache. In dem Anhang Nr. 3 ist im Graph zu sehen, wie sich das Interesse an den die Fremdsprachen seit dem Schuljahr 2003/04 bis dem Schuljahr 2009/10 entwickelt hat.

2.1 Deutsch

als Tertiärsprache

Weil Deutsch als zweite Fremdsprache nach Muttersprache (L1) und der ersten Fremdsprache (L2) unterrichtet wird, benannte man sie die Tertiärsprache. Nach dem Neuner sind für den Tertiärsprachenunterricht vor allem zwei Aspekte charakteristisch, an die man anknüpfen kann, um den Unterricht und den Lernprozess in der Folgefremdsprache effizienter zu gestalten:

1) Die Schüler bringen vom Unterricht in der Muttersprache (L1) und in der ersten Fremdsprache (L2) Sprachkenntnisse und Sprachbewusstsein in den Deutschunterricht mit; in den meisten Fällen sind dies, wie gesagt,

grundlegende Englischkenntnisse. Dieses bereits vorhandene Sprachbewusstsein gilt es bewusst zu erweitern.

2) Die Schüler haben schon Erfahrungen mit dem Erlernen einer Fremdsprache gemacht. Auch das bereits vorhandene Sprachlernbewusstsein wird im Tertiärsprachenunterricht genutzt und erweitert.)

(Neuner, 2009, S.6)

2.1.1 Grundlagen der Tertiärsprachendidaktik und -methodik

In vielen Schulen, nicht nur bei uns, aber auch in vielen Ländern Europas, wird Englisch als erste Fremdsprache und Deutsch als zweite Fremdsprache unterrichtet, so versucht man die Grundsätze der Planung und Gestaltung des Lehrens und des Erlernens von Tertiärsprachen zu entwickeln. (Neuner, 2009, S. 6)

Drei Aspekte nach Neuner, die für die Entwicklung der Tertiärsprachendidaktik wesentlich sind:

1) Erweiterung des Sprachwissens und des Sprachbewusstsein

Das bedeutet: Anknüpfung an vorhandenes sprachliches Wissen (Sprachsysteme) und an Erfahrungen mit der Verwendung von Sprache (sprachliche Fertigkeit). Sprachwissen und erfahrung haben ihre Grundlagen in der Muttersprache, werden in der ersten Fremdsprache erweitert und im Tertiärsprachenunterricht aufgegriffen und weiterentfaltet.

2) Entfaltung des Sprachlernbewusstseins

Das bedeutet: Anknüpfung an vorhandene Erfahrungen mit dem Unterrichten von Sprachen (Lernmethoden) und dem Erlernen von Sprachen (Lernprozesse/Lernstrategien).

3) Begegnung mit einer neuen Soziokultur in der Auseinandersetzung mit der neuen Sprache

Das bedeutet: Erweiterung des Wissens- und Erfahrungshorizonts über fremde Welten.

(Neuner, 2009, S.24)

Neuner sagt, dass es im Tertiärsprachenunterricht darum geht, das fremdsprachendidaktische Gesamtkonzept im Hinblick auf die Besonderheiten des Lehrens und Erlernens von Folgefremdsprachen zu präzisieren und zu differenzieren.

Bei der Ausgestaltung der Tertiärsprachendidaktik spielt die wichtige Rolle eine Reihe von Faktoren, die für das Erlernen der Folgefremdsprache charakteristisch sind:

a)

Die Besonderheit des sprachlichen und des landeskundlichen Lehrstoffs

Bei der Konstellation Englisch (L2) und Deutsch (L3) ist es die sprachtypologische Nähe beider Sprachen, deren Berücksichtigung z. B. im Grammatikbereich zu einer Veränderung der Progression und zu einer spezifischen Auswahl und Gewichtung von Wortschatzbereichen führt.

b) Die

Besonderheit

der

Lerngruppe:

individuellen Merkmale

ihre

gruppenspezifischen

und

Faktoren wie etwa die Muttersprache, das Lerneralter, Lerntyp und Lernstil, Vorkenntnisse, Interessen etc. spielen bei der Entwicklung von Lehrangeboten und Lernverfahren eine wichtige Rolle.

c)

Die Lehrsituation

Dazu gehören

die geografische Nähe bzw. Distanz zum Zielsprachenraum, die Sprachensituation und die Sprachenpolitik im eigenen Land, die Abfolge der Fremdsprachen, die angeboten werden, und die Zeit, die zur Verfügung steht;

die im eigenen Kulturkreis ausgeprägten Lehrverfahren und Lerntraditionen;

die sprachliche und fachliche Kompetenz der Lehrenden sowie die Eignung der zur Verfügung stehenden Lehrmedien (Lehrwerke, technische Medien etc.)

(Neuner, 2009, S.41)

2.2 Fertigkeit Sprechen

Sprechen als Mittel sprachlicher Kommunikation gilt heute als eine der wichtigsten Fertigkeiten. Das Sprechen im Fremdsprachenunterricht reduziert sich oft auf eine Mittlerfertigkeit, die sich auf die Aneignung und Festigung einzelner sprachliche Elemente bezieht. (Janikova 2010, S. 84, 86 ) Es gibt den Wortschatz, die Aussprache und die Grammatik. Solche Unterrichtsaktivitäten werden in der Fremdsprachendidaktik Mittlertätigkeiten, die erworbenen Teilfertigkeiten Mittlerfertigkeiten genannt. Sie müssen jedoch stets in das direkte Üben und Ausüben der kommunikativen Zielfertigkeiten einfließen. (Günter Storch, 1991, S.17, 18)

2.2.1 Fertigkeit dialogisches Sprechen

Die Fertigkeit Sprechen gliedert sich in zwei Teile, monologisches Sprechen und dialogisches Sprechen. Beim dialogischen Sprechen spielen die Interaktion und die sprachlichen Reaktion auf den Kommunikationspartner eine wichtige Rolle. Beim monologischen Sprechen ist hingegen die gut strukturierte und zusammenhängende sprachliche Darstellung eines Sachverhalts wichtig. (Storch 1991, S. 234) ,,Im Anfängerunterricht wird vor allem das situationsbezogene dialogische Sprechen, in geringerem Ausmaß auch das situationsbezogene monologische Sprechen gefördert.‘‘ (Storch 1991, S. 220)

Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen dem monologischen und dialogischen Sprechen.

 

dialogisch

 

monologisch

 

Funktion

Informationsaustausch

 

Informationsvermittlung

Sprachverhalten

oft

spontan;

Verlauf

nur

oft

stärkere

Planung

bedingt planbar

 

möglich

 

Struktur

interaktiv:

 

immanent: innere Logik

- Initiative, Reaktion,

 

- gedanklicher Aufbau

 

- Aufrechterhaltung und

-

inhaltlicher

- Beendigung d. Kontakts

Zusammenhang der Teiläußerungen

Redemittel

für

Interaktion

und

zur

Strukturierung

des

Partnerbezug

 

inhaltlichen Aufbau

Tabelle 1 (Storch 1991, S. 234)

2.2.2 Übungstypologie zur Fertigkeit dialogisches Sprechen

Die Sprechfertigkeit kann durch verschiedene Aktivitäten und Aufgaben geübt werden. Das reicht von sprachlich sehr einfachen, stark gesteuerten und gebundenen Übungen bis hin zu komplexen, problemlösenden Aufgaben. (Schatz, 2006, S.43) Die Fertigkeit dialogisches Sprechen kann nicht ohne Vorbereitung geübt werden, d.h. dass wir zuerst den Wortschatz und geeignete Redemittel wiederholen sollten. Heide Schatz gliedert die Übungstypologie zur Entwicklung der Sprechfertigkeit in drei Gruppen:

Übungen und Aufgaben, die mündliche Kommunikation vorbereiten

Übungen und Aufgaben, die mündliche Kommunikation aufbauen und strukturieren

Übungen und Aufgaben, die mündliche Kommunikation simulieren (Schatz, 2006, S.43)

I. Übungen und Aufgaben, die Sprechen vorbereiten

A. Übungen zur Verbesserung des artikulierenden Sprechens

Diese Aufgaben hängen mit der Aussprache, die für die Fertigkeit Sprechen sehr

wichtig ist. Deshalb möchte ich sie näher beschreiben.

Aussprache Ausspracheschulung war lange ein Stiefkind im Fremdsprachenunterricht, aber

in den letzten Jahren erscheinen mehr Veröffentlichungen zu dieser Thema. Didaktiker

haben erkannt, dass der Aussprache im Unterricht bislang zu wenig Zeit zur Verfügung

stand, denn eine verständliche und norm-adäquate Aussprache ist die Basis für

jegliches fremdsprachliche Handeln, und umgekehrt führt eine normabweichende

Aussprache zu Verstehensproblemen oder gar Kommunikationsabbrüchen. (Huneke,

2010, S.158) Es ist aber unrealistisch, eine muttersprachliche Norm anzusetzen. Die

Aussprache muss jedoch so verständlich sein, dass sie die Kommunikation nicht

beeinträchtig. (Janikova,2010)

Es ist wichtig mit der Übung der richtigen Aussprache gleich im Unterricht mit

Anfängern zu beginnen. Die Voraussetzung der guten Aussprache ist das intensive

Hören. Am besten lernen die Schüler die Aussprache, wenn sie zuerst ein gutes Beispiel

von dem Muttersprachler hören. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Lehrer für

die Schüler so ein Modell der Aussprache ist. Die Schüler hören ihn am häufigsten

sprechen, deshalb sollte der Lehrer eine gute Aussprache haben.

Übungstypologie

Vorbereitende Hörübungen durch kleine, leicht verständliche Texte sollen die

Schüler für den zu übenden Schwerpunkt sensibilisiert werden.

Kontrollierbare Hörübungen Aufgabe des Lernenden ist es, zwischen zwei

ähnlichen klingenden Lauten zu unterschieden (können X kennen) beziehungsweise den

geübten Laut in einem Hörbeispiel zu erkennen.

Vorbereitende Sprechübungen zu den vorbereitenden Sprechübungen zählen

zunächst einfache Nachsprechübungen, dann Leseübungen sowie sogenannte kaschierte

Nachsprechübungen, bei denen der Lerner das vorgegebene Sprachmuster bereits leicht

variieren muss.

phonetischen

Kenntnisse frei angewandt werden, wie zum Beispiel beim Vortragen oder lauten Lesen

eines Gedichts oder Textes oder in kommunikativen Sprechübungen.

Angewandte

Sprechübungen

auf

dieser

Stufe

müssen

die

(Janíková, 2010, S.47)

Beispiel der vorbereitenden Sprechübung der Aussprache aus dem Lehrwerk

,,Deutsch mit Max‘‘

Hör zu und sprich nach./Poslouchej a opakuj.

Mädchennamen

Jungennamen

Lisa

Maria

Pia

Peter

Paul

Leon

Julia

Lea

Laura

Jonas

David

Alexander

Ines

Sophie

Anna

Dieter

Jürgen

Maximilian

Martina

Helene

Christine

Thomas

Andreas

Sascha

Sarah

Christel

Karoline

Mario

Christian

Lukas

Familiennamen

Tiernamen

Schmidt

Scholz

Schäfr

Bello

Mieze

Rex

Bieler

Beier

Böll

Lucy

Donna

Rony

Wagner

Weber

Zimmer

Pippo

Waufi

Rollo

Jung

Lang

Hahn

Akon

Maike

Waldi

(Deutsch mit Max, 2006, S.13)

B. Übungen und Aufgaben, die sich auf den Aufbau eines Wortschatzes beziehen

Wortschatz Wörter und Wendungen sind die Grundlage sprachlicher Kommunikation und damit Ausgangspunkt des gesteuerten Fremdspracherwerbs. (Janíková 2010, S. 59) Der Wortschatzerwerb ist notwendigerweise immer mit der Entwicklung der sprachlichen Fertigkeiten Lesen, Hörverstehen, Sprechen und Schreiben verbunden und ohne grammatische, phonetische und orthographische Kenntnisse nicht funktionstüchtig. (Bohn 2007, S. 5) Das Ziel der Wortschatzarbeit besteht in der Aneignung eines dauerhaften, schnell abrufbaren, disponibel verknüpfbaren und korrekt anwendbaren Wortschatzbesitzes, der auf die Realisierung von relevanten Kommunikationsabsichten und die Bewältigung bestimmter Themen und Kommunikationssituationen abgestimmt ist. (Storch, 1991, S.57)

Die Aneignung des Wortschatzes vollzieht sich in drei Phasen:

1) Vermittlungsphase

Das Vermittlungsverfahren gliedert sich in fünf Klassen ein:

Demonstration

Verwendung in einem typischen Kontext

Herstellung eines logischen Bezugs

Erklärung durch einzelne bereits bekannte Wörter

Übersetzung

(Heyd, 1991, S.97)

2) Festigungsphase Die neuen Wörter sollten in der Integrierungsphase in sinnvollen Zusammenhängen von Texten und Übungen gefestigt werden. Viele Lerner lernen jedoch lieber Vokale auswendig. Es ist deshalb wichtig, dass Wörterverzeichnisse nicht einfach zweisprachige Gleichungen isolierter Wörter sind, sondern neue Wörter in ihrer typischen Verwendungsweise anführen. (Heyd, 1991, S.102)

Übung zur Festigung der Vokabel

Bitte lernen Sie diese Verben im Kontext

essen

möchten

nehmen

trinken

wünschen

Die Kinder essen. Die Dame isst Spaghetti. Pizza esse ich gern Was möchtest du? Der Herr möchte eine Tasse Kaffee. Ich möchte einen Whisky trinken. Ich nehme eine Apfeltorte. Nimmst du Zucker? Ich trinke Bier. Fräulein Kirsch trinkt Tee. Bitte, was wünschen Sie? Ich wünsche Ihnen einen schöne Tag.

du Zucker? Ich trinke Bier. Fräulein Kirsch trinkt Tee. Bitte, was wünschen Sie? Ich wünsche Ihnen
du Zucker? Ich trinke Bier. Fräulein Kirsch trinkt Tee. Bitte, was wünschen Sie? Ich wünsche Ihnen
du Zucker? Ich trinke Bier. Fräulein Kirsch trinkt Tee. Bitte, was wünschen Sie? Ich wünsche Ihnen
du Zucker? Ich trinke Bier. Fräulein Kirsch trinkt Tee. Bitte, was wünschen Sie? Ich wünsche Ihnen

(Heyd, 1991, S.102)

Zur Festigungsphase gehört auch die Wiederholung. Wiederholen ist ein unerlässliches Mittel, Lerninhalte fester im Gedächtnis zu verankern und schneller abrufbar zu machen. Dabei stellt sich sowohl die Frage nach dem Wann als auch dem Wie des Wiederholens. (Janíková, 2010, S.63)

Faustregel der Widerholungsplan nach Henrici und Riemer:

1. Wiederholung nach ein paar Stunden,

2. Wiederholung nach einem Tag,

3. Wiederholung nach einer Woche,

4. Wiederholung nach einem Monat,

5. Wiederholung nach einem halben Jahr. (Henrici, Riemer, 1994, S.200)

3) Anwendungsphase

Diese Phase kommt im Unterricht oft nur kurz, weil für sie nicht so viel Zeit

bleibt. Trotzdem ist es für den Verstehens- und Erinnerungsprozess notwendig.

(Janíková, 2009, S.63)

Übungen zum Aufbau der Festigung des Wortschatzes

Kettenübungen

Partnerübungen

Bilgesteuerte Übungen

C. Übungen und Aufgaben, die sich auf die sogenannten ,,Redemittel‘‘

beziehen.

,,Die Redemittel oder Diskursmittel sind sprachlichen Mittel, mit denen wir

unsere ,,Sprechintentionen‘‘, d.h. unsere Absichten, Ziele und Zwecke, die wir mit der

sprachlichen Äußerung verbinden, realisieren wollen‘‘. (Schatz, 2006, S.80)

Beispiele des Redemittels

nach der Meinung fragen

Glaubst du/Glauben Sie, dass …? Was denkst du/denken Sie …? Wie findest du/finden Sie …? Was meinst du/meinen Sie …?

zustimmen

Ja, das finde/glaube ich auch. Ja, das sehe ich auch so. Das stimmt. Genau!

seine Meinung sagen

Ich glaube/finde, dass … Ich denke/meine, dass … Meiner Meinung nach …

(Schatz, 2006, S.87

D. Grammatik und Sprechen

Grammatik In die vorbereitende Phase gehört auch die Grammatik. Die Grammatik ist ein wichtiges Mittel zur Fertigkeit Sprechen. Wenn man die Sprache zu lernen beginnt, muss man die Grammatik gut beherrschen, um zum Beispiel den Satz komponieren zu können. In dieser Phase halte ich die Grammatik für sehr wichtig. Im fortgeschrittenen Stadium, ist meiner Meinung nach die Grammatik nicht so wichtig. Ich bin der Meinung, dass man vor allem sprechen sollte. Es ist nicht so wichtig, wenn man einen schlechten Artikel oder eine Endsilbe sagt. Wichtig ist zu sprechen, mit den Fehlern, aber sprechen. Es gilt: ,,Je besser die Grammatik beherrscht wird, umso besser gelingt sicher die Kommunikation, aber es gilt auch: Die Grammatik muss nicht so perfekt sein, damit die Kommunikation gelingt‘‘. (Schatz, 2006, S.18) Nach Janíková (2010, S.51) geht es im Fremdsprachenunterricht nicht um die Vermittlung des kompletten wissenschaftlichen Regelsystems einer Sprache, sondern es muss eine gezielte Auswahl solcher Elemente getroffen werden, die für kommunikative Zwecke unmittelbar relevant sind.

Übungsformen:

Visualisierung von Regeln - die Grammatik wird mit Hilfe bildlicher Darstellungen ins Sprachkönnen hereinholt

Übungen zum Satzaufbau

- im Fremdsprachenunterricht sollte man Übungen anbieten, bei denen

die Lernenden Sätze nach ihren gedanklichen Strukturen Schritt für Schritt aufbauen

Übungen mit Bildern

- grammatische Strukturen werden anhand von Bildern geübt

Weitere Übungen die zur Vorbereitung der Kommunikation dienen sind Spiele. Es gibt zum Beispiel Ratespiele, Kartenspiele und Würfelspiele.

Übung der Ratespiele aus dem Lehrwerk Planet

Würfelspiele. Übung der Ratespiele aus dem Lehrwerk Planet Bild 1 (Planet, 2004, S.16) II. Übungen und

Bild 1

(Planet, 2004, S.16)

II. Übungen und Aufgaben, die Kommunikation aufbauen und strukturieren

Bei diesen Übungen kommt man noch mehr in den Bereich der produktiven Übungen. (Schatz, 2006, S.108)

Übungen und Aufgaben zur Dialogarbeit

Übungen und Aufgaben zum Telefonieren

Fragen stellen und Interviews vorbereiten

Diskutieren und argumentieren

Monologische Redebeiträge und erzählen

III. Übungen und Aufgaben, die Kommunikation simulieren

Rollenspielen

Planspiel

IV. Hörverstehen

Auch Hörverstehen ist sehr wichtig für die Fertigkeit dialogisches Sprechen. Um mit jemandem sprechen zu können, müssen wir ihn verstehen, was er sagt. Deshalb ist die Übung des Hörverstehens nötig. Das Hören wurde zu diesem Zeitpunkt im Wesentlichen als Vorstufe zur Entwicklung der Sprechfertigkeit gesehen und beschränkte sich auf Hören und Nachsprechen, Hören und Antworten sowie Hören und Umformung von gehörten Sätzen. Berücksichtigt werden muss dabei auch, dass in einer realen Kommunikationssituation nicht nur dem Sprechen, sondern auch dem Hören normalerweise eine bestimmte kommunikative Absicht zugrunde liegt. Im Sinne der Fertigkeit Hören ist nicht das wörtliche Reproduzieren gehörter Informationen, sondern das sinngemäße Erfassen der Aussageabsicht des Sprechers. (Janíková,2010, S.47)

Übungstypologie zum Hörverstehen

1 Phase: Übungen vor dem Hören

in dieser Phase werden durch eine Hinführung zum Thema das sowohl sprachliche als auch inhaltliche Vorwissen der Schüler aktiviert, eine

Hörerwartung aufgebaut und so Antizipationsprozesse stimuliert

2 Phase: Übungen während des Hörens

Ziel und Inhalt dieser Phase ist die Überprüfung des Hörverstehens auf

verschiedene

Ebene.

Je

nach

Textsorte

und

Hörstil

bieten

sich

verschiedene Aufgabentypen an, die entweder verbale oder nichtverbale Reaktionen erfordern.

3 Phase: Übungen nach dem Hören An die Erarbeitung von Textinhalt und –aussage können weiterführende Aufgaben angeschlossen werden, die die Auseinandersetzung mit diesen Inhalten fördern.

(Janíková, 2010, S.69)

3 Empirischer Teil

3.1 Die Bestimmung des Zieles und die Methodologie der Forschung

Das Hauptziel meiner Bachelorarbeit ist die Analyse des Deutschunterrichts, in der ich mich damit befasste, ob die tschechische Lehrerin für die Kommunikation mit ihren Schülern in den Deutschstunden deutsche oder tschechische Sprache benutzt.

Die partiellen Ziele:

Analysieren wie viel Zeit die Lehrer der Fertigkeit Sprechen widmen.

Bestimmung der Zeit der Kommunikation zwischen der Lehrerin und den Schülern in der Unterrichtseinheit in der tschechischen und deutschen Sprache.

Vergleich der konstatierten Ergebnisse aus den einzelnen Schulen.

Die Forschungsfragen:

FF 1: Welches Gebiet der Fremdsprache ( Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen, Grammatik ) ist für die Schüler am schwierigsten?

FF 2: Wie oft sprechen die Schüler im DaF-Unterricht deutsch?

FF 3: Übt die Lehrerin mit den Schülern die Aussprache? Wie oft?

FF 4: Wie oft spricht die Lehrerin im DaF Unterricht deutsch/tschechisch?

FF 5: Wie viel Zeit widmet die Lehrerin der Fertigkeit Sprechen und auf welche Art und Weise?

Zur Realisierung der Forschungsuntersuchung habe ich Kombination der qualitativen und quantitativen Forschung benutzt.

Techniken und Methoden der Untersuchung

Beobachtung der Schüler

Strukturiertes Gespräch mit den Lehrern

Fragebogenuntersuchung mit den Schülern

3.2 Forschungsteil

Für meine Forschung habe ich drei Schulen ausgewählt, die sich im Bezirk Žďár nad Sázavou befinden. Die Untersuchung begann ich nach der persönlichen Vereinbarung mit den Direktoren und Lehrer der Schulen durchzuführen. An allen Schulen bin ich mit einer positiven Einstellung begegnet und die Mitarbeiter sind mir in allem immer entgegengekommen.

Die Grundschule Bobrová

Die Grundschule gehört zu den modern eingerichteten Gebäuden. Sie dient nicht nur den Kindern aus Bobrová, sondern auch den Kindern aus der nahen Umgebung.

In diesem Schuljahr 2013/2014 besuchen die Schule 173 Schüler. Der Unterricht verläuft hier nach dem eigenen Schulprogramm mit dem Motivationsname ,,Die Welt

öffnet sich den Vorbereiteten‘‘. Die Schule nahm an verschiedenen Projekten im Bereich der environmentalen Ausbildung, Erziehung und Aufklärung teil. Dank der Teilnahme an diesen Projekten bekam die Schule den internationalen Titel EKOŠKOLA. An dieser Schule werden zwei Fremdsprachen unterrichtet. Die erste Fremdsprache ist hier Englisch. Die Schüler haben die Möglichkeiten schon in der zweiten Klasse Englisch zu lernen. Der Unterricht verläuft einmal pro Woche. In anderen Klassen (von 3. Klasse bis 9. Klasse) werden drei Stunden Englisch pro Woche unterrichtet. Als die zweite Fremdsprache wird hier Deutsch unterrichtet. Deutsch lernen die Schüler in der 7., 8. und 9. Klasse. Alle diesen drei Klassen haben Deutsch zwei Stunden pro Woche.

Anzahl der Schüler in einzelnen Unterrichtseinheiten

 

7. Klasse

8. Klasse

9. Klasse

Anzahl

der

13

9 Jungen

21

8 Jungen

5

3 Jungen

Schüler

4 Mädchen

13 Mädchen

2 Mädchen

Tabelle 2

Beschreibung einer DaF-Unterrichtseinheit an der Grundschule Bobrová

Beschreibung der Klasse

Die Schule hat eine spezielle Klasse für den Fremdsprachenunterricht. Manchmal verläuft der Unterricht in dieser speziellen Klasse, manchmal in den Stammklassen. In der speziellen Klasse sind die Schulbänke in den Halbkreis gestellt und das ist gut für den Unterricht der Fremdsprache. Die Sitzordnung begünstigt die Kommunikation der Schüler untereinander. (Zasedací pořádek pozitivně ovlivňuje komunikaci mezi žáky) Die Klasse für den Fremdsprachenunterricht ist mit einer interaktiven Tafel ausgestattet. Weiter befinden sich hier die Wandzeitungen und verschiedene Erzeugnisse der Schüler, die für Gemütlichkeit der Klasse dienen.

Beschreibung des Unterrichts

An dieser Grundschule habe ich drei Deutschstunden besucht. Die Beschreibung des Deutschunterrichts wird auf die Fertigkeit dialogisches Sprechen gerichtet. Im Unterricht benutzt die Lehrerin das Lehrwerk ,,Deutsch mit Max‘‘. Die Lehrerin hat mit den Schülern am meisten die Übungen gemacht, die das Sprechen vorbereiten und die reproduktiv, d.h. stark imitatorisch Charakter haben. Am Anfang jeder Stunde hat die Lehrerin mit den Schülern den Wortschatz geübt. In einer Stunde haben sie eine sehr interessante Aktivität gemacht. Zwei Schüler sind hinter die Tafel gegangen, der Rest hat auf dem Papier geschrieben. Die Lehrerin hat die Wörter diktiert und die Schüler haben geschrieben. Zum Schluss haben sie alle Wörter zusammen korrigiert. Unter den Schülern hat eine große Wettbewerbslust geherrscht. Es hat ihnen Spaß gemacht. Bei dieser Aktivität hat die Lehrerin auch sehr auf die Aussprache geachtet. Nur in einer Stunde hat die Lehrerin mit den Schülern eine Übung gemacht, die die Kommunikation aufbaut und strukturiert. Es war die Übung zur Dialogarbeit. Die Schüler haben mit einem Modelldialog aus dem Lehrbuch gearbeitet. Zuerst haben sie sich die Aufnahme mit dem Gespräch dreimal angehört. Dann haben sie sich zu zweit geteilt und sie haben ca. 5 Minuten für Vorbereitung bekommen.

Gesprächsübung

Pavel: Ich bin Pavel Lang.

Tony: Ich heiße Tony Meier. Ich komme aus Deutschland, aus Köln.

Und du?

Pavel: Ich komme aus Tschechien. Ich wohne in Brno.

Und wo wohnst du hier?

Tony: Im Hotel Stern.

Pavel: Ich wohne im Bungalow dort.

Wie ist deine Handynummer?

Tony: 804 721 354 und deine?

Pavel: 905 207 359. Tschüs!

Tony: Ade!

(Deutsch mit Max, 2006, S.18)

In der nächsten Deutschstunde haben die Schüler neue Grammatik gelernt, die auch zu der Vorbereitung des Sprechens diente. Die Lehrerin hat die Regeln der neuen Grammatik tschechisch erklärt. Dann hat sie mit den Schülern die neue Grammatik geübt. Sie hat ihnen Fragen gestellt und die Schüler mussten nach den Bildern antworten. Das waren die einzigen Übungen zu der Fertigkeit Sprechen.

Übung zur Grammatik

Die Lehrerin: Wo ist Max?

Der Schüler:

Max ist in dem/im Park.

Max ist in dem/im Hotel.

Max ist in der Schule.

Gespräch mit der Lehrerin

(Deutsch mit Max, 2006, S.68)

Um mehr über die Fertigkeit Sprechen in der Unterrichtseinheit zu erfahren, machte ich ein strukturiertes Gespräch mit der Lehrerin. Die Lehrerin aus der Grundschule Bobrová hat die Mittelschulausbildung und das Staatexamen aus der deutschen Sprache. Sie unterrichtet ca. 5 Jahre. Auf die Frage:

,,Welches Gebiet im Unterricht der Fremdsprache halten Sie für das wichtigste‘‘? hat sie mir geantwortet, dass alles darauf ankommt, ob es sich um Anfänger oder Fortgeschrittene handelt. Weiter hat sie zu dieser Frage keine andere Antwort gegeben. Was die Konversation betrifft, widmet ihr die Lehrerin ein Viertel der Unterrichtseinheit.

Die Aussprache, die sehr mit der Fertigkeit Sprechen zusammenhängt, hält sie für wichtig und sie übt sie mit den Schülern sehr oft. In der Stunde spricht die Lehrerin mit den Schülern halb und halb (deutsch und tschechisch). Mit den Anfängern unterhält sie sich nur tschechisch. Im Unterricht benutzt sie das Lehrwerk ,,Deutsch mit Max‘‘, mit dem sie sehr zufrieden ist.

Das Verhältnis der deutschen und tschechischen Sprache bei der Lehrerin in der Unterrichtseinheit nach meiner Beobachtung

15% 85%
15%
85%

deutsch15% 85% tschechisch

tschechisch15% 85% deutsch

Graph 1

Von dem Graph geht aus, dass die Lehrerin im Deutschunterricht vorwiegend tschechisch spricht. 15 Prozent gehört den deutschen Phrasen wie: Guten Tag. Setzt euch !, Wie geht es ihnen?, Jetzt machen wir eine Übung auf der Seite … ., usw. Sonst hat sie nur tschechisch gesprochen.

Grundschule Žďár nad Sázavou

Im Schuljahr 2013/2014 gibt es in der Schule 35 Klassen, die in zwei Gebäude eingeteilt sind. Alle Schüler werden nach dem Schulprogramm ,,Verschiedene Wege- gemeinsames Ziel‘‘ unterrichtet. Auf der Sekundarstufe arbeiten die Klassen ,,B‘‘. Das sind die Klassen mit dem erweiterten Unterricht der Mathematik. Im Gebäude Švermova 4 arbeiten die Schüler in Stammklassen und in modernen Fachklassenzimmern. Die Klassen sind mit der EDV-Technik und mit der audiovisuellen Technik ausgestattet.

Die Schule nimmt an verschiedenen Projekten und Programmen teil, wie zum Beispiel Škola pro demokacii und Škola pro udržitelný život sind. Im Jahr 2012 hat sie den Titel EKOŠKOLA gewonnen. Die Schule arbeitet auch seit dem Jahr 2005 mit der polnischen Schule in der Stadt Krzywini zusammen. Die Schule nimmt an dem Austausch von Schülern und ihren Lehrer teil. Die Vereinbarung dieser Zusammenarbeit ist ganz zufällig entstanden und heutzutage sind alle für sie an beiden Schulen sehr dankbar. Die Schüler können neue Leute, Kultur usw. kennen lernen. Sie können ihre Fremdsprache verbessern, vor allem Englisch, das an beiden Schulen als zweite Sprache unterrichtet wird. Die Schüler können sich auch tschechisch und polnisch unterhalten. Diese Sprachen sind ähnlich, so können sie sie auch benutzen.

Die Anzahl der Schüler in einzelnen Unterrichtseinheiten

 

7. Klasse

8. Klasse

9. Klasse

Anzahl der Schüler

15

9 Jungen

23

11 Jungen

11

10 Jungen

6 Mädchen

12 Mädchen

1 Mädchen

Tabelle 3

Beschreibung einer DaF-Unterrichtseinheit an der Grundschule Žďár nad Sázavou

Beschreibung der Klasse

Die Schule hat eine spezielle Klasse für den Fremdsprachenunterricht. Als ich auf der Hospitation war, ist der Unterricht aber in den Stammklassen verlaufen. Die Klasse hatte die klassische Sitzordnung, das heißt, die Bänke waren in drei Reihen hintereinander geordnet. Das ist aber nicht so gut für die Kommunikation unter den Schülern. Die Klasse war aber hübsch ausgeschmückt, so herrschte eine angenehme Atmosphäre im Unterricht.

Beschreibung des Unterrichts

An dieser Grundschule habe ich auch drei Deutschstunden besucht. Die Beschreibung des Deutschunterrichts wird sich auf die Fertigkeit dialogisches Sprechen beziehen. In dem Unterricht wird das Lehrwerk ,,Planet‘‘ benutzt. In allen drei Stunden hat die Lehrerin auf die Fertigkeit Sprechen geachtet. Die Lehrerin hat sich die ganze Stunde bemüht, deutsch zu sprechen. Sie hat sehr einfach gesprochen, damit sie die Schüler verstanden. Wenn sie nicht verstanden haben, sie hat versucht, es anders zu sagen. Die Schüler mussten sich auch bemühten, die ganze Stunde deutsch zu sprechen. Zum Beispiel wenn sie nach etwas fragen wollten, mussten sie zuerst versuchen, es deutsch zu sagen. Wenn sie es nicht einmal mit der Hilfe der Lehrerin geschafft haben, haben sie es auf tschechisch gesagt. Zur Übung der Fertigkeit dialogisches Sprechen haben sie die Aktivitäten aus dem Lehrbuch ,,Planet‘‘ gemacht. Die Lehrerin hat sie aber ein bisschen geändert. Diese Übungen gehören zu den Übungen, die das Sprechen vorbereiten und aufbauen.

Partner-Suchspiel

Vor dieser Aktivität hat die Lehrerin mit den Schülern den Wortschatz wiederholt, der notwendig war. Die Instruktionen zu dieser Aktivität hat sie ihnen auf deutsch erklärt. Die Schüler hatten damit kein Problem. Die Aufgabe der Schüler war, durch die Klasse zu gehen und die Informationen von seinen Mitschüler zu sammeln. Dazu brauchten sie die Tabelle, die sie von der Lehrerin bekommen haben. Wie findest du ……?

Unterrichtsfach

Name

Wie?

Tabelle 4

(Planet, 2004, S.36)

Nach dieser Aktivität, die ca. 7 Minuten gedauert hat, mussten die Schüler ihre Ergebnisse der Lehrerin mitteilen. Es hat so ausgesehen.

Die Lehrerin hat zum Beispiel Peter gefragt: Peter wie viel Mitschüler hast du gefragt? Peter: Ich habe 6 Mitschüler gefragt.

Lehrerin: Und was hast du erfahren?

Peter: Lukas findet Mathe langweilig.

Martina findet Chemie blöd.

Die Aktivität hat den Schüler viel Spaß gemacht und sie hatten damit kein Problem.

Weiter hat die Lehrerin mit den Schülern die Konjugation des Verbs ,,haben‘‘ und die Namen der Tage wiederholt. Sie hat den Schülern Fragen gestellt und sie mussten antworten. Diese Aktivität ist nach der Übung aus dem Lehrwerk ,,Planet‘‘.

Frage: Wann hast du Sport?, Wann hat dein Nachbar Chemie?, Wann hast du Mathe?, usw.

Die Schüler haben mit der Hilfe des Stundeplans geantwortet: Ich habe Sport am Freitag. Mein Nachbar hat Chemie am Montag und am Donnerstag.

(Planet, 2004, S.37)

In nächsten Deutschstunden hat die Lehrerin mit den Schülern die neue Grammatik und die Aussprache ,,ö‘‘ durchgenommen, die zu der Vorbereitung des Sprechens gedient haben. Die Regel hat sie ihnen auf deutsch erklärt und dann haben sie alles mündlich geübt.

Übung zur Grammatik

Die Schüler haben die Fragen und die Antworten gelernt.

Frage: Woher kommt sie/er?

Wo wohnt sie/er?

Antworten:

Er/sie kommt aus Deutschland.

Er/sie wohnt in Deutschland.

Übung: Schau genau

Woher kommt sie?

wohnt in Deutschland. Übung: Schau genau Woher kommt sie? Wo wohnt sie? Die Schüler haben zu
wohnt in Deutschland. Übung: Schau genau Woher kommt sie? Wo wohnt sie? Die Schüler haben zu
wohnt in Deutschland. Übung: Schau genau Woher kommt sie? Wo wohnt sie? Die Schüler haben zu

Wo wohnt sie?

Die Schüler haben zu zweit gearbeitet. Der erste Schüler hat zum Beispiel gefragt: Wo wohnt sie? und er hat auf ein Bild gezeigt, der zweite Schüler musste zum Beispiel antworten: Er wohnt in Deutschland.

Übung zur Aussprache

Lies laut. /Hör zu. Wiederhole.

(Planet, 2004, S.27)

Jörg ist zwölf. Er kommt aus Österreich und wohnt jetzt in Köln. Oma und Opa sind noch in Österreich. Das ist blöd. Jörg hört gern Rock und Pop. Er lernt Französisch.

Gespräch mit der Lehrerin

(Planet, 2004, S.35)

Die Lehrerin aus der Grundschule Žďár nad Sázavou hat eine Hochschulbildung. Sie lernt mehr als 10 Jahre. Als ich sie gefragt habe, welches Gebiet im Fremdsprachenunterricht für das wichtigste haltet, sagte sie sofort, dass die Konversation/das Sprechen. Sie hat gesagt: ,, Das macht nichts, dass die Schüler mit

den grammatischen Fehlern sprechen, hauptsächlich ist, dass sie sprechen‘‘. Die Lehrerin möchte vor allem, dass sich die Schüler verständigen konnten. Der Fertigkeit Sprechen widmete die Lehrerin eine halbe Stunde aus der Unterrichtseinheit. Im strukturierten Gespräch hat sie mir auf die Frage: Welche Sprache sie im Fremdsprachenunterricht benutzt, ob deutsch oder tschechisch, geantwortet, dass halb und halb. Als ich aber im Unterricht anwesend war, hat sie vorwiegend deutsch gesprochen. Die tschechische Sprache hat sie nur benutzt, wenn die Schüler zum Beispiel nicht die Aufgabestellung verstanden. Die Aussprache hält sie auch für wichtig und daher achtet sie sehr darauf. Im Unterricht benutzte sie das Lehrwerk ,,Planet‘‘, das sie sehr gut finde. Am liebsten arbeitet die Lehrerin mit dem Lehrbuch, weil hier sehr gute Übungen sind. Die Schüler haben noch mit dem Arbeitsheft gearbeitet. Das Verhältnis der deutschen und tschechischen Sprache bei der Lehrerin in der Unterrichtseinheit nach meiner Beobachtung

Lehrerin in der Unterrichtseinheit nach meiner Beobachtung Graph 2 Dieser Graph hat die gleichen Ergebnisse als

Graph 2

Dieser Graph hat die gleichen Ergebnisse als der Graph aus der Grundschule Bobrová. Hier können wir sehen, dass die Lehrerin 10 Prozent der Stunde tschechisch spricht und 90 Prozent der Stunde deutsch spricht. Am Anfang der Stunde spricht die Lehrerin vor allem deutsch. Wenn die Schüler nicht etwas verstehen, versucht sie es anders zu sagen. Wenn sie immer nicht verstehen, sagt sie es ihnen auf tschechisch. Aber das ist nur selten passiert. In die tschechische Sprache übersetzt die Lehrerin den Schülern nur schwierigere Aufgabestellung. Während meiner Beobachtung haben die Schüler auf das Sprechen der Lehrerin gut reagiert. Die Lehrerin spricht mit ihnen von der ersten Deutschstunde auf deutsch, damit sie sich besser daran gewöhnen.

Die Grundschule Nové Město na Moravě

An dieser Grundschule verläuft der Unterricht nach dem Schulbildungsprogramm ,,Wir lernen mehr sehen‘‘. Den Schülern dieser Grundschule bietet man den Unterricht drei Fremdsprachen an. Es handelt sich um das Englisch, das Deutsch und das Russisch. Mit Englisch als die erste Fremdsprache fängt man in der 3. Klasse an. Von 3. bis 5. Studienjahr haben die Schüler 4 Stunden pro Woche. Seit dem Schuljahr 2005/2006 wurden für die sprachlich begabten Schüler noch die Gruppen mit dem erweiterten Unterricht eingerichtet. Diese Gruppen haben auf der Primarstufe um eine Stunde mehr als klassische Fremdsprachklasse. Die Stunde ist vor allem den Konversationsthemen gewidmet. In der 6., 7., 8. Und 9. Klasse lernen die Schüler Englisch 3 Stunden wöchentlich. Als die zweite Fremdsprache werden hier Deutsch und Russisch von 7. Klasse unterrichtet und zwar 2 Stunden pro Woche. Zum Unterricht steht den Schülern die technische Ausstattung zur Verfügung, die ermöglicht die Schüler mehr in den Unterricht einzuschalten. Diese Weise der Arbeit führt die Schüler zu der Selbstständigkeit, zur Zusammenarbeit und zur Verantwortung, die zu den Hauptprinzipien des Daltonsunterrichts gehören. Der Daltonsunterricht verläuft an dieser Grundschule seit 6 Jahren. Diese Schule ist auch stolz auf den Titel EKOŠKOLA, wie die beiden Schulen, die ich schon erwähnt habe. Sie nimmt auch an verschiedenen Projekten teil, wie zum Beispiel ,,Vzdělání 21‘‘ ist.

Anzahl der Schüler in einzelnen Unterrichtseinheiten

 

7. Klasse

8. Klasse

9. Klasse

Anzahl der Schüler

14

4 Jungen

12

6 Jungen

11

7 Jungen

10 Mädchen

6 Mädchen

4 Mädchen

Tabelle 5

Beschreibung Město na Moravě

einer

DaF-Unterrichtseinheit

Beschreibung der Klasse

an

der

Grundschule

Nové

An dieser Grundschule steht die spezielle Klasse den Schülern zur Verfügung. Der Deutschunterricht verläuft in den Stammklassen, aber die spezielle Klasse für der Fremdsprachenunterricht konnte ich mir anschauen. In der speziellen Klasse sind die Schulbänke in den Halbkreis gestellt, was gut für den Unterricht der Fremdsprache ist. Es begünstig die Kommunikation der Schüler untereinander. In der Klasse befindet sich eine interaktive Tafel und jeder Schüler hat die Kopfhörer zur Verfügung. Ich denke, dass die Klasse sehr gut ausgestattet ist und es ist zu schade, dass sie die Lehrerin nicht so viel für den Fremdsprachenunterricht nutzt.

Beschreibung des Unterrichts

An dieser Grundschule war ich auch in drei Deutschstunden anwesend. Auch hier wollte ich feststellen, wie viel Zeit die Lehrerin der Fertigkeit dialogisches Sprechen widmet und auf welche Art und Weise. Wie mir die Lehrerin gesagt hat, übt sie die Fertigkeit Sprechen zweimal pro Woche. Aus drei Deutschstunden, in denen ich anwesend war, hat die Lehrerin nur in einer die Fertigkeit Sprechen geübt. Sie hat mit den Schülern den 4. Kasus des unbestimmten Artikels durchgenommen. Für Übung der neuen Grammatik hat sie eine Aktivität vorbereitet, die zur Übungen gehört, die das Sprechen vorbereiten. Die Instruktionen zu der Aktivität hat sie auf tschechisch erklärt. Die Schüler haben sich in den Kreis gesetzt. Die Lehrerin hat immer einem Schüler eine Sache in die Hand gegeben und sie hat gefragt: Was hast du in der Hand? Die Schüler mussten zum Beispiel antworten: Ich habe ein Auto. Wenn sie alle Schüler gefragt hat, haben die Schüler ihre Dinge gezeigt. Sie hat noch einen Schüler gefragt, was seine Mitschüler in der Hand haben.

Zu der Aktivität wurden die Sachen benutzt, die die Schüler gekannt haben. Es waren zum Beispiel das Lineal, der Kaugummi, die CD, usw. Die Aktivität hat den Schüler Spaß gemacht, aber meiner Meinung nach hat sie auch ihnen ein bisschen Schwierigkeiten gemacht. Die Lehrerin hat mit den Schülern in dem Deutschunterricht vorwiegend tschechisch gesprochen.

Gespräch mit der Lehrerin

Die Lehrerin aus der Grundschule Nové Město na Moravě hat eine Hochschulbildung und sie lernt mehr als 10 Jahre. Für den wichtigsten Bereich des Fremdsprachunterrichts hält sie die Konversation und das Hören. Meiner Meinung nach achtet sie vielleicht mehr auf die Artikel des Substantivs und auf die Endsilben. Der Fertigkeit Sprechen widmet sie ein Viertel der Stunde, zweimal pro Woche. Die Schüler machen zum Beispiel Gespräche. Die Lehrerin achtet auf die Übung der Aussprache, vor allem bei dem Lernen der neuen Vokabeln und auch im Verlauf des Unterrichts. Im Fremdsprachenunterricht spricht sie mit den Schülern vorwiegend auf tschechisch. Im Fremdsprachenunterricht benutzt sie das Lehrwerk ,,Deutsch mit Max‘‘. Ihr steht das Lehrbuch und das Arbeitsheft zur Verfügung. Sie ist aber mit diesem Lehrwerk nicht zufrieden.

Das Verhältnis der deutschen und tschechischen Sprache bei der Lehrerin in der Unterrichtseinheit nach meiner Beobachtung

der deutschen und tschechischen Sprache bei der Lehrerin in der Unterrichtseinheit nach meiner Beobachtung Graph 3

Graph 3

Der Graph sieht gleich aus, wie der Graph der Lehrerin an der Grundschule

Bobrová. Auch hier spricht die Lehrerin den vorwiegenden Teil der Stunde tschechisch.

Im Gespräch hat sie mir selbst gesagt, dass sie mit den Schülern fast ganze Stunde

tschechisch spricht. Nach dem Gespräch mit der Lehrerin meinte ich, dass die Lehrerin

denkt, dass die Schüler sie nicht verstehen können. Das ist möglich wahr, aber wenn sie

immer mit ihnen deutsch sprechen, würden sie sich daran gewöhnen, meine ich.

3.3 Die festgestellten Ergebnisse aus den Fragebogen von den Schülern

Im Forschungsteil habe ich den Unterricht an einzelnen Schulen nach eigenen

Hospitationen und nach den Gesprächen mit der Lehrerin beschrieben. Vor allem habe

ich mich auf die Benutzung der deutschen und tschechischen Sprache der Lehrerin im

Deutschunterricht konzentriert. Diese Beobachtungen und Gespräche halfen mir die

zwei Forschungsfragen zu beantworten. Die Antworten auf die übrigen Fragen bekam

ich aus den Fragebogen von den Schülern.

Anzahl der Schüler an den ausgewählten Schulen in einzelnen Klassen mit

Deutschunterricht

7. Klasse

8. Klasse

9. Klasse

Klassen mit Deutschunterricht 7. Klasse 8. Klasse 9. Klasse ZŠ Bobrová   13 21 5 ZŠ
Klassen mit Deutschunterricht 7. Klasse 8. Klasse 9. Klasse ZŠ Bobrová   13 21 5 ZŠ

ZŠ Bobrová

 

13

21

5

Žďár

nad

15

23

11

Sázavou

ZŠ Nové Město na Moravě

14

12

11

INSGESAMT

 

42

56

27

11 Sázavou ZŠ Nové Město na Moravě 14 12 11 INSGESAMT   42 56 27 Tabelle
11 Sázavou ZŠ Nové Město na Moravě 14 12 11 INSGESAMT   42 56 27 Tabelle

Tabelle 6

Die erste Frage, die für meine Forschung wichtig war, hat gelautet: Welches Gebiet der Fremdsprache (Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen, Grammatik) ist für die Schüler am schwierigsten?

Grammatik) ist für die Schüler am schwierigste n ? Graph 4 In diesem Graph können wir

Graph 4

In diesem Graph können wir sehen, dass für die Schüler der 7. Klasse in der Grundschule Bobrová das Schreiben am schwierigsten ist. Hören und Sprechen stehen zusammen auf der zweiten Stelle, dann kommen die Grammatik und das Lesen. An der Grundschule in Žďár nad Sázavou halten die Schüler für das schwierigste Bereich der Fremdsprache das Hören, auf der zweiten Stelle ist das Sprechen, dann folgen die Grammatik, das Sprechen und das Lesen. Die Schüler der Grundschule in Nové Město na Moravě finden Sprechen als das schwierigste. Weiter sind die Grammatik und das Hören, dann das Schreiben. Das Lesen wird nicht angegeben.

Graph 5 Der Graph der Schüler der 8. Klasse sieht ganz anders a us. Nur

Graph 5

Der Graph der Schüler der 8. Klasse sieht ganz anders aus. Nur an der

Grundschule Bobrová finden 4 Schüler das Schreiben als das schwierigste. An der

anderen zwei Schulen niemand. Auf dem ersten Blick ist klar, dass hier vor allem drei

Bereiche dominieren und zwar Hören, Sprechen und Grammatik. Das Lesen ist nur für

zwei Schüler an zwei Grundschulen schwierig.

nur für zw ei Schüler an zwei Grundschulen schwierig. Graph 6 Dieser Graph scheint sich ein

Graph 6

Dieser Graph scheint sich ein bisschen leer zu sein. An der Grundschule

Bobrova habe ich nur 5 Schüler befragt. Für 3 Schüler ist das Sprechen das schwierigste

Bereich der Fremdsprache, für zwei Schüler ist es das Hören. An der Grundschule Žďár

nad Sázavou überwiegt das Hören, dann folgen nur das Sprechen und das Lesen.

Andere Bereiche wurden nicht beantwortet. Die Schüler in Nové Město na Moravě

antworteten folgend: Für 4 Schüler ist das schwierigste Bereich die Grammatik, 3

Schüler finden Sprechen und Hören am schwierigsten und ein 1 Schüler findet das

Schreiben schwierig.

Die zweite Frage lautete: Wie oft sprechen die Schüler im DaF-Unterricht deutsch?

Wie oft sprechen die Schüler im DaF-Unterricht deutsch? Graph 7 Von den Fragebogen von den Schülern

Graph 7

Von den Fragebogen von den Schülern der 7. Klasse ist ausgegangen, dass sie

im Fremdsprachenunterricht nur zeitweise deutsch sprechen. An allen drei Schulen

haben auch ein paar Schüler geantwortet, dass sie die ganze Stunde deutsch sprechen.

An der Grundschule Bobrova hat nur ein Schüler beantwortet, dass sie im

Fremdsprachenunterricht nicht deutsch sprechen.

Graph 8 Auch aus diesem Graph geht hervor , dass die Mehrheit der Schüler angegeben

Graph 8

Auch aus diesem Graph geht hervor, dass die Mehrheit der Schüler angegeben

hat, dass sie im DaF-Unterricht ab und zu deutsch sprechen. An der Grundschule Žďár

nad Sázavou haben aber auch viele Schüler geantwortet, dass sie im

Fremdsprachenunterricht die ganze Stunde deutsch sprechen. Nur ein Schüler an dieser

Schule und vier Schüler aus der Grundschule Bobrova haben geantwortet, dass sie im

Fremdsprachenunterricht nicht deutsch sprechen.

dass sie im Fremdsprachenunterricht nicht deutsch sprechen. Graph 9 Die Ergebnisse dieses Graphen sind eindeutig. An

Graph 9

Die Ergebnisse dieses Graphen sind eindeutig. An der Grundschule Nové Město

na Moravě haben alle Schüler der 9. Klasse geantwortet, dass sie im Deutschunterricht

ab und zu deutsch sprechen. An den weiteren zwei Grundschulen hat die Mehrheit der

Schüler geantwortet, dass sie zeitweise im Deutschunterricht deutsch sprechen. Der Rest

hat angegeben, dass sie die ganze Stunde deutsch sprechen.

Weiter habe ich den Schülern gefragt, ob die Lehrerin mit ihnen die Aussprache übt und wie oft?

ob die Lehrerin mit ihnen die Aussprache übt und wie oft ? Graph 10 Von den

Graph 10

Von den Fragebogen ist ausgegangen, dass an allen drei Schulen die Lehrerin

mit den Schülern der 7. Klasse die Aussprache viel übt. Ein paar Schüler haben auch

geantwortet, dass die Lehrerin mit ihnen die Aussprache nur ab und zu übt. Ein Schüler

an der Grundschule Bobrová hat angegeben, dass die Lehrerin mit ihnen die Aussprache

nicht übt.

Graph 11 An den Grundschulen Žďár nad Sázavou und Nové Město na Moravě haben die

Graph 11

An den Grundschulen Žďár nad Sázavou und Nové Město na Moravě haben die Schüler geantwortet, dass die Lehrerin mit ihnen die Aussprache viel übt. Einige Schüler haben angegeben, dass sie die Aussprache nur ab und zu üben. Der Graph der 8. Klasse ist ähnlich als der Graph der 7. Klasse. Er unterscheidet sich nur in den Antworten an der Grundschule Bobrová. Hier haben die Schüler ganz im Gegenteil zu dem Graph der 7. Klasse geantwortet. 12 Schüler behaupten, dass die Lehrerin mit ihnen die Aussprache ab und zu übt und 7 Schüler haben angegeben, dass die Lehrerin mit ihnen die Aussprache viel übt. Noch zwei Schüler haben geantwortet, dass sie gar nicht die Aussprache üben.

die Aussprache viel übt. Noch zwei Schüler haben ge antwortet, dass sie gar nicht die Aussprache

Graph 12

An diesem Graph können wir sehen, dass nur an zwei Grundschulen die Mehrheit der Schüler geantwortet hat, dass die Lehrerin mit ihnen die Aussprache viel übt. An der Grundschule Nové Město na Moravě haben 6 Schüler angegeben, dass sie die Aussprache zeitweise üben. 5 Schüler haben geantwortet, dass die Lehrerin mit ihnen die Aussprache viel übt. An den weiteren zwei Schulen haben noch einige Schüler angegeben, dass sie die Aussprache mit der Lehrerin ab und zu üben. Ein Schüler an der Grundschule Žďár nad Sázavou hat geantwortet, dass sie die Aussprache nicht üben.

3.4 Analyse und Vergleich der Ergebnisse der Forschung

Zur Realisierung der Forschungsuntersuchung meiner Bachelorarbeit habe ich Kombination der qualitativen und quantitativen Forschung benutzt. Das heißt, ich habe die Schüler und die Lehrerin beobachtet. Weiter habe ich ein strukturiertes Gespräch mit den Lehrerinnen und noch eine Fragebogenuntersuchung mit den Schülern gemacht. Diese Methoden helfen mir meine Forschungsfragen beantworten.

FF 1: Welches Gebiet der Fremdsprache (Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen, Grammatik) ist für die Schüler am schwierigsten?

Zu dieser Frage beziehen sich Graph 5, Graph 6 und Graph 7. Von diesen drei Graphen geht aus, dass 28,2% der Schüler aus der Grundschule Bobrová für das schwierigste Gebiet der Fremdsprache das Sprechen halten. An der Grundschule Žďár nad Sázavou halten 48,9% der Schüler für das schwierigste Gebiet der Fremdsprache das Hören. 40,5% der Schüler der Grundschule Nové Město na Moravě beantwortet haben, dass für sie das Sprechen am schwierigsten ist. Es ist nicht überraschend, dass für die Schüler der Grundschule Bobrová und Nové Město na Moravě das Sprechen am schwierigsten ist. Wenn es die Lehrerin nicht mit den Schülern übt, wird es ihnen die Schwierigkeiten machen. An der Grundschule Žďár nad Sázavou hat die Lehrerin mit den Schülern, in den Stunden wo ich anwesend war, das Hören nicht geübt. Vielleich deswegen macht es den Schülern die Schwierigkeiten.

FF 2: Wie oft sprechen die Schüler im DaF-Unterricht deutsch?

Nach meiner Beobachtung haben nur die Schüler an der Grundschule Žďár nad Sázavou die Mehrheit der Stunde deutsch gesprochen. Die Lehrerin hat mit ihnen viele mündliche Übungen gemacht und sie mussten deutsch sprechen. Aber nicht jede Stunde sieht so aus, wie diese drei, wo ich anwesend war. Deshalb bin ich zu diesen Ergebnissen von den Schülern gekommen. 65,3% der Schüler aus allen drei Klassen an der Grundschule Žďár nad Sázavou haben mir geantwortet, dass sie im Fremdsprachunterricht zeitweise deutsch sprechen. 32,6% hat angegeben, dass sie die ganze Deutschstunde deutsch sprechen. Nur ein Schüler aus allen drei Klassen hat mir geantwortet, dass sie im Deutschunterricht nicht deutsch sprechen. Nach meiner Hospitation an dieser Grundschule muss ich mit den 32,6 Prozenten der Schüler zustimmen. Das heißt, dass ich der Meinung bin, dass die Schüler aus der Grundschule Žďár nad Sázavou die ganze Stunde deutsch sprechen. An der Grundschule Nové Město na Moravě hat 94,5% der Schüler aus allen drei Klassen angegeben, dass sie im Deutschunterricht ab und zu deutsch sprechen. An der Grundschule Bobrová hat mir 71,7% der Schüler geantwortet, dass sie ab und zu deutsch sprechen. Alles können Sie im Graph 8, Graph 9 und Graph 10 sehen.

FF 3: Übt die Lehrerin mit den Schülern die Aussprache? Wie oft?

Die Aussprache ist für die Fertigkeit Sprechen wichtig. Ich habe deshalb die Schüler gefragt, ob die Lehrerin mit ihnen die Aussprache übt. Von den Graphen 11, 12, und 13 geht gleich auf dem ersten Blick aus, dass an allen drei Schulen die Antwort: ,, Ja, die Lehrerin übt oft mit ihnen die Aussprache.‘‘ überwiegt. An der Grundschule Bobrová hat so 53,8% der Schüler geantwortet. An der Grundschule Žďár nad Sázavou und Nové Město na Moravě war es 83,6% und 67,5%.

FF 4: Wie oft sprechen die Lehrerin im DaF-Unterricht deutsch/tschechisch?

Die Lehrerin aus der Grundschule Bobrová hat mir im strukturierten Gespräch geantwortet, dass sie mit den Schülern halb und halb spricht, mit den Anfängern spricht sie nur tschechisch. Bei meiner Hospitation hat sie in der Stunde ca. 5 Minuten deutsch gesprochen. Sie hat einige Phrasen wie: Guten Tag. Setzt euch! , Wie geht es ihnen? usw. benutzt. Die Situation an der Grundschule Žďár nad Sázavou ist absolut umgekehrt. Die Lehrerin spricht mit den Schülern ca. 10 Minuten tschechisch. Sonst bemüht sie sich deutsch zu sprechen. Sie erklärt den Schülern neue Grammatik in Deutsch, die Instruktion zu irgendeinen Aufgaben erklärt sie auch in Deutsch usw. An der Grundschule Nové Město na Moravě spricht die Lehrerin mit den Schülern vorwiegend tschechisch, wie sie mir im strukturierten Gespräch gesagt hat. Ich habe ausgemessen, dass sie ca. 5 Minuten im Deutschunterricht deutsch gesprochen hat. Alles hat sie den Schülern im Tschechischen erklärt, manchmal hat sie irgendeine deutsche Phrase benutzt. Die prozentuale Äußerung des Sprechens der Lehrerin im Deutschunterricht können Sie sich im Graph 2, Graph 3 und Graph 4 anschauen.

FF 5: Wie viel Zeit widmet die Lehrerin der Fertigkeit dialogisches Sprechen und auf welche Art und Weise?

Nach meiner Beobachtung und nach dem strukturierten Gespräch mit den Lehrerinnen bin ich zu diesem Schluss gekommen. Die Lehrerin aus der Grundschule Bobrová hat mir im strukturierten Gespräch geantwortet, dass sie ein Viertel der Stunde der Fertigkeit dialogisches Sprechen widmet. Sie hat viel Zeit den Übungen gewidmet, die zur Vorbereitung des Sprechens gedient haben. Sie hat mit den Schülern den Wortschatz, die Aussprache und die Grammatik geübt. Sie hat aber mit den Schülern auch die Übungen gemacht, die das Sprechen aufbauen und strukturieren, zum Beispiel ein Modelldialog.

An der Grundschule Žďár nad Sázavou hat die Lehrerin der Fertigkeit Sprechen eine Halbe Stunde gewidmet. Sie hat mit den Schülern die Übungen gemacht, die die Kommunikation vorbereiten und aufbauen. An der Grundschule Nové Město na Moravě hat sich die Lehrerin der Fertigkeit Sprechen zweimal pro Woche ein Viertel der Stunde gewidmet. Sie hat mit den Schülern vor allem die Übungen gemacht, die das Sprechen vorbereiten.

4

Schlussfolgerung

Bei meinem kurzen Praktikum im DaF Unterricht an einer Grundschule habe ich bemerkt, dass die Lehrerin mit den Schülern die ganze Stunde tschechisch spricht. Im Unterricht hat sie sich vor allem dem Wortschatz und den Übersetzungsübungen aus dem Lehrbuch gewidmet. Die Lehrerin hat überhaupt nicht auf die mündliche Äußerung geachtet. Ich wollte dann feststellen, ob diese Situation auch an anderen Grundschulen ist.

Deshalb habe ich mich in meiner Bachelorarbeit mit der Fertigkeit dialogisches Sprechen im DaF - Unterricht befasst. Für meine Forschung habe ich drei Schulen aus dem Bezirk Žďár nad Sázavou ausgewählt. Das Ziel meiner Bachelorarbeit war die Analyse des Deutschunterrichts an diesen ausgewählten Grundschulen, in der ich mich damit befasste, ob die tschechische Lehrerin für die Kommunikation mit ihren Schülern in den Deutschstunden deutsche oder tschechische Sprache benutzt. Mit der Benutzung der verschiedenen Forschungstechnik, wie die Beobachtung der Schüler, ein strukturiertes Gespräch mit den Lehrern und die Fragebogenuntersuchung mit den Schülern sind, bin ich zu diesem Schluss gekommen. Nur an einer Grundschule aus den drei ausgewählten Schulen hat die Lehrerin auf die Fertigkeit dialogisches Sprechen geachtet. Sie hat sich bemüht, mit den Schülern die Mehrheit der Stunde auf deutsch zu sprechen. Die Lehrerin hat mit den Schülern die Übungen geübt, die die Fertigkeit dialogisches Sprechen aufbauen. An den anderen zwei Grundschulen haben die Lehrerinnen mit den Schülern die Mehrheit der Stunde auf tschechisch gesprochen. Die Lehrerinnen haben mit den Schülern die Übungen geübt, die das Sprechen vorbereiten. Meiner Meinung nach ist die Kenntnis der deutschen Sprache heutzutage sehr wichtig. Nicht nur, dass Deutsch die Muttersprache unserer zwei Nachbarländer ist, sondern auch in unserem Land befinden sich viele Firmen, die deutsche Sprache verlangen. Deutsch wird seit dem Schuljahr 2013/2014 als Pflichtfach ,,Die zweite Fremdsprache‘‘ unterrichtet. Ich denke aber, dass der Unterricht sehr unterschätzt ist. Nach meiner Forschung kann ich sagen, dass man Deutsch nicht so viel Aufmerksamkeit widmet.

5

Resumé

Tématem mé bakalářské práce je dovednost ,,dialogického mluvení‘‘ ve výuce německého jazyka jako druhého cizího jazyka na vybraných základních školách. Hlavním cílem bakalářské práce bylo zjistit, jaký jazyk užívají učitelé ve vyučovací jednotce při komunikaci s žáky, zda německý nebo český. V teoretické části se zabývám rámcovým vzdělávacím programem, ve kterém se nachází vzdělávací obsah a očekávané výsledky pro německý jazyk jako druhý cizí jazyk. Dále jsou popsány základy didaktiky a metodologie výuky německého jazyka jako druhého cizího jazyka. Zaměřila jsem se zde na dovednost ,,dialogického mluvení‘‘, především na jeho rozdělení na monologické a dialogické mluvení, a na jeho procvičování. Empirická část bakalářské práce je tvořena výzkumným šetřením, které analyzuje výuku německého jazyka. K realizaci výzkumného šetření byla použita kombinace kvalitativního a kvantitativního výzkumu, s využitím různých výzkumných technik jako je metoda dotazníkového šetření, pozorování a strukturovaného rozhovoru s vyučujícími. Získané informace z výzkumného šetření mohou být zpětnou vazbou jak pro ředitele základních škol tak i pro vyučující.

This bachelor thesis examines the topic of dialogic communication and its respective skills in teaching German language as a second foreign language at selected elementary schools. The main objective of the thesis was to determine whether teachers use German or Czech language for communication with students in their lessons. The theoretical part deals with Framework Education Programme for Elementary Education which outlines educational content and expected results for German as a second foreign language. Furthermore, fundamental concepts in didactics and methodology of teaching German as a second foreign language are described. The skill of dialogic communication, monologic and dialogic production and their practice became the main focus there.

The empirical part of the thesis presents a research that analyzes German language teaching. Its implementation is based on a combination of qualitative and quantitative data, using different research techniques, such as questionnaires, observation and structured interviews with teachers. The information obtained through the research can provide feedback for both headmasters and teachers at elementary schools.

Literaturverzeichnis

BOHN, Rainer. Probleme der Wortschatzarbeit: jak se učíme jazykům, jak je vyučujeme

a jak v jazycích hodnotíme. 1. české vyd. Berlin: Langenscheidt, c1999, 192 s. Fernstudieneinheit, 22. ISBN 34-684-9652-4

FIŠAROVÁ, Olga a Milena ZBRANKOVÁ. Němčina A1: Deutsch mit Max : pro základní školy a víceletá gymnázia. 1. vyd. Plzeň: Fraus, 2006-2007, 6 sv. Fernstudieneinheit, 26. ISBN 978-80-7238-595-92.

HEYD, Gertraude. Deutsch lehren: Grundwissen für den Unterricht in Deutsch als Fremdsprache. 2. überarbeitete und erweiterte Aufl. Editor Gert Henrici. Frankfurt am Main: Moritz Diesterweg, 1991, 290 s. Handbücherei Sprachen. ISBN 34-250-4373-0.

HUNEKE, Hans-Werner a Wolfgang STEINIG. Deutsch als Fremdsprache: eine Einführung. 5., neu bearb. und erw. Aufl. Berlin: Erich Schmidt, 2010, 306 s. Grundlagen der Germanistik, 34. ISBN 978-350-3122-035.

JANÍKOVÁ, Věra. Didaktik des Unterrichts Deutsch als Fremdsprache: eine

Einführung. 1. vyd. Brno: Masarykova univerzita, 2010, 175 s. ISBN 978-802-1050-

358.

KOPP, Gabriele a Siegfried BÜTTNER. Planet: Deutsch für Jugendliche. 1. Aufl. Ismaning: Max Hueber, c2004, 128 s. ISBN 31-900-1678-X.

NAJVAR, Petr. Raná výuka cizích jazyků v České republice na konci 20. století. 1. vyd. Brno: Paido, 2010, 131 s. Pedagogický výzkum v teorii a praxi. ISBN 978-807-3152-

000.

NEUNER, Gerhard. Deutsch als zweite Fremdsprache. Berlin: Langenscheidt, c2009,

176 s. Fernstudieneinheit, 26. ISBN 978-346-8496-486.

RIEMER, Claudia. Einführung in die Didaktik des Unterrichts: Deutsch als Fremdsprache mit Videobeispielen. Editor Gert Henrici. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, c1994, xiv, 271 s. ISBN 38711695791.

SCHATZ, Heide, Eva-Maria JENKINS, Gabriele NEUF-MÜNKEL a Regine ROLAND. Fertigkeit Sprechen. Berlin: Langenscheidt, 2006, 208 s. Fernstudieneinheit, 20. ISBN 34-684-9655-9.

Společný evropský referenční rámec pro jazyky: jak se učíme jazykům, jak je vyučujeme

a jak v jazycích hodnotíme. 1. české vyd. Olomouc: Univerzita Palackého, 2002, xviii,

267 s. ISBN 80-244-0404-4

STORCH, Günther. Deutsch als Fremdsprache: eine Didaktik : theoretische Grundlagen und praktische Unterrichtsgestaltung. München: Wilhelm Fink, c1999, 367 s. UTB für Wissenschaft. ISBN 978-382-5281-847.

Elektronische Quellen

Metodický portál RVP: Další cizí jazyk v českých základních školách [online]. 2010 [cit. 2014-04-20]. Dostupné z: http://clanky.rvp.cz/clanek/k/z/9557/DALSI-CIZI-JAZYK-V- CESKYCH-ZAKLADNICH-SKOLACH.html/

Ministerstvo školství, mládeže a tělovýchovy: Upravený rámcový vzdělávací program

pro základní vzdělání platný od 1.9. 2013 [online]. 2013 [cit. 2014-04-20]. Dostupné z:

Anhangverzeichnis

Beilage Nr. 1: Bildungsinhalt der zweiten Fremdsprache aus dem Rahmenbildungsprogramm 2010

Beilage Nr. 2: Bildungsinhalt der zweiten Fremdsprache aus dem Rahmenbildungsprogramm 2013

Beilage Nr. 3: Entwicklung der Sprachen seit dem Schuljahr 2003/04 bis zum Schuljahr 2009/10

Beilage Nr. 4: Strukturiertes Gespräch mit der Lehrerin aus der Grundschule Bobrová Beilage Nr. 5: Strukturiertes Gespräch aus der Grundschule Žďár nad Sázavou Beilage Nr. 6: Strukturiertes Gespräch aus der Grundschule Nové Město na Moravě Beilage Nr. 7: Fragebogen für die Schüler

Anhang

Beilage Nr. 1: Bildungsinhalt der zweiten Fremdsprache aus dem Rahmenbildungsprogramm 2010

Die weitere Fremdsprache

Bildungsinhalt des Bildungsprogramms

Sekundarstufe

Die rezeptiven Sprechfertigkeiten Erwartete Ergebnisse Der Schüler:

spricht aus und lies laut fließend und phonetisch richtig die einfachen Texte, die aus dem bekannten Wortschatz zusammengesetzt wird

versteht die bekannten alltäglichen Ausdrücken, die ganzen Grundphrasen und die einfachen Sätzen

versteht den Inhalt und den Sinn des einfachen Texts, im Text sucht er

die notwendige Information und die Antwort auf die Frage aus

benutzt das alphabetische Wörterbuch des Lehrbuchs und das zweisprachige Wörterbuch

Die produktiven Sprechfertigkeiten Erwartete Ergebnisse Der Schüler:

teil mündlich und schriftlich die Grundinformationen mit, die ihn selbst, seine Familie und übliche Alltagssituationen betreffen, er füllt die Grundangaben im Formular aus gibt mündlich und schriftlich das Inhalt des entsprechenden schwierigen Texts, der Ansprache und einfache Konversation wieder schreibt einfache Mitteilung und Antwort auf die Mitteilung mit der Benutzung der grammatischen Struktur und Sätze

Die interaktiven Sprechfertigkeiten

Erwartete Ergebnisse

Der Schüler:

schaltet sich in einfache, sorgfältig ausgesprochene Konversation der

anderen Personen ein und mittels der üblichen Ausdrücke gewährt er

die fordernde Information

Lehrstoff

Grundregel der Kommunikation in Alltagssituationen – Gruß, Danksagung,

Vorstellung

einfache Mitteilung – Adresse, Glückwunsch, Gruß und Brief aus der Ferien,

Entschuldigung, Verlangen

Thematische Bereiche – Wohnen, Familie, Schule, Freizeit und Freizeitaktivität,

Kleidung, Einkäufe, Natur und Wetter, Tradition und Gewohnheiten, Feiertage,

die wichtige geografische Angabe

Wortschatz und Wortbildung – Synonym, Antonym, Bedeutung der Wörter im

Kontext

Grammatische Strukturen und Satztypen, Grundlage der lexikalische Prinzip der

Rechtschreibung der Wörter – einfache Satz, Bildung der Frage und der

Negation, Wortstellung im Satz

Beilage Nr. 2: Bildungsinhalt der zweiten Fremdsprache aus dem Rahmenbildungsprogramm 2013

Die weitere Fremdsprache

Bildungsinhalt des Bildungsprogramms

Sekundarstufe

Erwartete Ergebnisse

Hörvestehen

Der Schüler:

versteht einfache Instruktionen und Fragen des Lehrers, die langsam und mit sorgfältiger Aussprache mitgeteilt werden und er reagiert auf sie

versteht die Wörter und einfache Sätze, wenn sie langsam und deutlich mitgeteilt werden und wenn sie den erworbenen Themen betreffen, vor allem wenn er zur Verfügung eine visuelle Unterstützung hat

versteht Grundinformationen in kurzen Hörtexten, die Alltagsthemen betreffen

Sprechen

Der Schüler:

schaltet sich in einfache Gespräche ein

teilt auf einfache Weise die Grundinformationen mit, die ihn selbst, seine Familie, Schule, Freizeit und andere erworbene Themen betreffen

antwortet auf einfache Fragen, die ihn selbst, seine Familie, Schule, Freizeit und stellt ähnliche Fragen

Leseverstehen

Der Schüler:

versteht einfache Informationsaufschriften und Instruktionen

versteht Wörter und einfache Sätze, die mit Alltagsthemen zusammenhängen

versteht einen kurzen einfachen Text, vor allem wenn ihm eine visuelle Unterstützung zur Verfügung steht, und sucht in dem Text die benötigte Information aus

Lehrnstoff

Ton- und Grafikform der Sprache phonetische Zeichen (passiv),Grundausspracheangewohnheiten, Beziehung zwischen Ton- und Grafikform der Wörter

Wortschatz – die Schüler eignen sich den Wortschatz an und können den Grundwortschatz in Kommunikationssituationen benutzen, Arbeit mit Wörterbuch

Thematische Bereiche Wohnen, Familie, Schule, Freizeit, Beruf, menschlicher Körper, Gesundheit, Essen, Kleidung, Einkäufe, Gemeinde, Verkehrsmittel, Jahreskalender (Feiertage, Jahreszeiten, Monate, Tage der Woche, Uhr), Tiere, Natur, Wetter, Realien der betreffenden Sprachgebiete

Grammatik – elementare grammatische Strukturen und Sätze (es werden Elementarfehler toleriert, die den Sinn der Mitteilung und ihr Verstehen nicht beeinflussen)

Beilage Nr. 3: Entwicklung der Sprachen seit dem Schuljahr 2003/04 bis zum Schuljahr 2009/10

seit dem Schuljahr 2003/04 bis zum Schuljahr 2009/10 (Methodisches Portal des Rahmenbildugsprogramms, [online]) 57

(Methodisches Portal des Rahmenbildugsprogramms, [online])

Beilage Nr. 4: Strukturiertes Gespräch mit der Lehrerin aus der Grundschule

Boborová

Dobrý den, jmenuji se Lenka Hrbková a jsem studentkou 3. ročníku Pedagogické fakulty Masarykovy univerzity, oboru Lektorství německého jazyka. Chtěla bych Vás poprosit o vyplnění dotazníku, který využiji pro výzkum k mé bakalářské práci.

1. Pohlaví

a) žena

b) muž

2. Jaké je Vaše vzdělání?

Děkuji za Vaši spolupráci.

a)

Střední odborné

b)

Vysokoškolské bakalářské

c)

Vysokoškolské magisterské

d)

Vysokoškolské doktorské

e)

Jiné Státní zkouška z německého jazyka

3. Jak dlouho již učíte?

a)

2 a méně let

b)

3 5 let

c)

6 10 let

d)

10 a více

4. Kterou oblast ve výuce cizího jazyka považujete za nejdůležitější?

a) čtení

b) psaní

c)

poslech

d)

konverzace

e)

gramatika

f)

Jiné – vše záleží na tom, zda se jedná o začátečníky nebo pokročilé

5. Jak velkou část hodiny věnujete konverzaci?

a)

½ hodiny

b)

¼ hodiny

c)

nevěnuji se jí

d)

Jiné

6. Který jazyk využíváte v hodině pro komunikaci s žáky?

a) převážně český jazyk

b) převážně německý jazyk

c) půl na půl - u začátečníků používám český jazyk

7. Považujete procvičování výslovnosti za důležité?

a) ano

b)

ne

8. Procvičujete s žáky výslovnost?

a)

ano často

b)

občas

c)

ne

9. Jakou učebnici používáte při výuce?

a)

Heute haben wir Deutsch

b)

Alles Klar

c)

Spaß mit Max

d)

Deutsch mit Max

e)

Jiné

10. Jste s učebními materiály spokojen/á?

a) ano

b)

ne

11. S jakým učebním materiálem pracujete v hodinách nejčastěji?

a)

učebnice

b)

pracovní sešit

c)

vlastní materiály

Beilage Nr. 5: Strukturiertes Gespräch aus der Grundschule Žďár nad Sázavou

Dobrý den, jmenuji se Lenka Hrbková a jsem studentkou 3. ročníku Pedagogické fakulty Masarykovy univerzity, oboru Lektorství německého jazyka. Chtěla bych Vás poprosit o vyplnění dotazníku, který využiji pro výzkum k mé bakalářské práci.

12. Pohlaví

c) žena

d) muž

13. Jaké je Vaše vzdělání?

f)

Střední odborné

g)

Vysokoškolské bakalářské

h)

Vysokoškolské magisterské

i)

Vysokoškolské doktorské

j)

Jiné

14. Jak dlouho již učíte?

Děkuji za Vaši spolupráci.

e)

2 a méně let

f)

3 5 let

g)

6 10 let

h)

10 a více

15. Kterou oblast ve výuce cizího jazyka považujete za nejdůležitější?

g)

čtení

h)

psaní

i)

poslech

j)

konverzace

k)

gramatika

16. Jak velkou část hodiny věnujete konverzaci?

e)

½ hodiny

f)

¼ hodiny

g)

nevěnuji se jí

h)

Jiné

17. Který jazyk využíváte v hodině pro komunikaci s žáky?

d) převážně český jazyk

e) převážně německý jazyk

f) půl na půl

18. Považujete procvičování výslovnosti za důležité?

c) ano

d)

ne

19. Procvičujete s žáky výslovnost?

d)

ano často

e)

občas

f)

ne

20. Jakou učebnici používáte při výuce?

f)

Heute haben wir Deutsch

g)

Alles Klar

h)

Spaß mit Max

i)

Deutsch mit Max

j)

Jiné - Planet

21. Jste s učebními materiály spokojen/á?

c) ano

d)

ne

22. S jakým učebním materiálem pracujete v hodinách nejčastěji?

d)

učebnice

e)

pracovní sešit

f)

vlastní materiály

Beilage Nr. 6: Strukturiertes Gespräch aus der Grundschule Nové Město na

Moravě

Dobrý den, jmenuji se Lenka Hrbková a jsem studentkou 3. ročníku Pedagogické fakulty Masarykovy univerzity, oboru Lektorství německého jazyka. Chtěla bych Vás poprosit o vyplnění dotazníku, který využiji pro výzkum k mé bakalářské práci.

23. Pohlaví

e) žena

f)

muž

24. Jaké je Vaše vzdělání?

k)

Střední odborné

l)

Vysokoškolské bakalářské

m)

Vysokoškolské magisterské

n)

Vysokoškolské doktorské

o)

Jiné

25. Jak dlouho již učíte?

i)

2 a méně let

j)

3 5 let

k)

6 10 let

l)

10 a více

Děkuji za Vaši spolupráci.

26. Kterou oblast ve výuce cizího jazyka považujete za nejdůležitější?

l) čtení

m) psaní

n)

poslech

o)

konverzace

p)

gramatika

27. Jak velkou část hodiny věnujete konverzaci?

i)

½ hodiny

j)

¼ hodiny – 2 krát týdně

k)

nevěnuji se jí

l)

Jiné

28. Který jazyk využíváte v hodině pro komunikaci s žáky?

g) převážně český jazyk

h) převážně německý jazyk

i) půl na půl

29. Považujete procvičování výslovnosti za důležité?

e) ano

f)

ne

30. Procvičujete s žáky výslovnost?

g)

ano často

h)

občas

i)

ne

31. Jakou učebnici používáte při výuce?

k)

Heute haben wir Deutsch

l)

Alles Klar

m)

Spaß mit Max

n)

Deutsch mit Max

o)

Jiné

32. Jste s učebními materiály spokojen/á?

e)

f)

ano

ne

33. S jakým učebním materiálem pracujete v hodinách nejčastěji?

g) učebnice

h) pracovní sešit

i) vlastní materiály

Beilage Nr. 7: Fragebogen für die Schüler

DOTAZNÍK

Dobrý den, jmenuji se Lenka Hrbková a jsem studentkou 3. ročníku Pedagogické fakulty Masarykovy univerzity, oboru Lektorství německého jazyka. Chtěla bych Vás poprosit o vyplnění dotazníku, který využiji pro výzkum k mé bakalářské práci.

Děkuji za Vaši spolupráci.

1. Pohlaví

a) Chlapec

b) Dívka

2. Který ročník ZŠ navštěvuješ?

a) 7. ročník

b) 8. ročník

c) 9. ročník

3. Baví Tě německý jazyk?

a) ano

b) ne

4. Líbí se Ti výuka německého jazyka?

a) ano

b) ne

5. Chtěl/a bys na vyučování něco změnit?

a) ano (co?)

b) ne

6. Je pro Tebe příprava na výuku náročná?

a) ano

b) ne

7. Kolik času věnuješ doma přípravě na hodiny německého jazyka?

a) 0 1 hodinu

b) 2 hodiny

c) 2 3 hodiny

d) Jiné

8. Jak často mluvíte v hodině německy?

a) celou hodinu

b) občas

c) skoro vůbec

9. Procvičujete v hodinách výslovnost?

a) ano, často

b) občas

c) ne

10. Chtěl/a bys v hodinách více mluvit německy?

a) ano

b) ne

11. Hrajete v hodině nějaké hry, kterými si procvičíte mluvení a výslovnost?

a) ano často

b) někdy

c) ne

12. S čím pracuješ v hodině nejraději?

a) učebnice

b) pracovní sešit

c) materiály od paní učitelky

13. Která oblast ve výuce německého jazyka je pro Tebe nejtěžší?

a) čtení

b) psaní

c) poslech

d) konverzace

e) gramatika