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I.

LINGUISTIK

1.

Linguistik: moderne Sprachwissenschaft; Wortschatz, Gramm., Verwendung

2.

Sprachwissenschaft: altere Betrachtung der Sprache/ Geschichte der Sp.

3.

Kompetenz: Fähigkeit

4.

Performanz: Anwendung

5.

Objektspr.: Sp., die man beschreibt

6.

Metaspr.: Sp., in der man etwas beschreibt

7.

Sprachdefinitionen:

Semiotisch=Zeihensystem

Strukturell

Pragmatisch= wozu die Sprache dient

8.

Angewandte Sprachwissenschaft (alkalmazott)

Kontrastive Ling. 2 Sprache vergleicht

Spracherwerbforschung wo,wie,wann erlernt man zu sprechen

Patholinguistik Medizin +Sprachwissenschaft

Psycholinguistik wie viele Wörter dürfen im Reportagen sein, um es verständlich zu sein

Soziolinguistik Erforschung von Soziolekten

Sprachdidaktikwann ist die Dt-stude gut?

LexikographieWörterbuch schreiben

ComputerlinguistikGoogle Übersetzer

9.

Definitionen von Sprache

CHOMSKY: ~ist eine Menge von Sätzen, von denen jeder von endlicher Länge ist und aus einer endlichen Menge von Elementen aufgebaut ist. strukturell; Kompetent; Performanz

SAUSSURE: ~ ist ein System von Zeichnen, die Ideen ausdrücken semiotisch; Langue & Parole

10.

Langage = Fähigkeit zu erlernen einer Sp.

11.

Langue = Sprache als System- abstrakt

12.

Parole = Benutzung der Sprache- konkret

II. SPRACHTYPOLOGIE =strukturelle Klassifizierung der Sprachen

AgglutinierendStamm + viele Endungen

Flektierend Stammvokalveränderung ~Deutsch

Isolierend keine gramm.Morfeme änderung

Inkorporierend1 Satz 1 Wort

Analytisch/ synthetischZusammengesetzt/ einfach –szétbontó/összetett

ProsodischBetonung/ Akzent ~Chinesisch

IntroflektivStammvokalveränderung ( alle Vokale in 1 Wort) ~Arabisch

-bekebelez

1

III.DAS SPRACHLICHE ZEICHEN

1)

Index: zw.Form und Bedeutung gibt es Zusammenhang/ Ursache +

Folge ( Rauch = Feuer) Ikone: Lautmalende Wörter Symbole: zw Form und Bedeutung kein Zusammenhang (Erde)

2)

3)

Bilateral: zweiseitigForm + Inhalt

Konventionell: Vereinbarung

Arbiträr: willkürlich

Akustisch: hörbar

Linear: der Reihe nach aufgebaut

Segmentierbar: aufteilbar

Offen: auf Grund aufgrund

Produktiv: können immer neu gebildet werden

Relativ konstant: wandelt das sprachliche Zeichen nicht schnell

Darstellend: bezieht sich auf etwas was in der Sp.nicht existiert ist

IV. SYSTEMLINGUISTIK: Benutzung der einzelnen sprachlichen Ebenen

Langue

Parole

Linguistische

Disziplin

Phonem

Phon

Phonetik, Phonologie (nyelvészeti)

 

(konkrét

megjelenése

 

a

fonémának)

Morphem

Morph

Morphologie=alaktan

 

Lexem,

Lexikologie=szótan

Semantik=Bedeutungslehre

Wort

Syntagma/

 

Phrase/

Syntax=mondattan

Wortgruppe

Satz

Außerung

 

Text

Textlinguistik

 

V. GRAMMATIK: - Abstraktes Regelsystem einer Sprache

- Beschreibung dieses Regelsystems, Theorie

- Buch

Rekursivität: Wiederholbarkeit

VI. PHONETIK PHONOLOGIE:

Phonem: kleinste Einheit ohne Bedeutung, die eine bedeutungsunterscheidende Funktion hat (Hast-Rast)

Phonetik: Lautproduktion, wie man Laute bildet/klingt.

2

Phonologische Regeln:

1)

Auslautverhärtung(=zöngés hangokat zöngétlenül ejtünk): Tag(‚Tak‘)

2)

Allophone:“ACH“ Laut-a,o,u

3)

„ICH“ Laut-e,i,ü,ö Knacklaut: um Acht  um Macht

4)

Keine Doppelkonsonanten: Mutter„Muter“

5)

Aussprache von „r“

6)

Aspiration: P-T-K => h (Tee/Kakao)

7)

„N“ => Engel

formal

VII.

MORPHOLOGIE:

Morphem: kleinste Bed.; nur Endung

 

Morph: konkrete Erscheinung des Morphems (Kaufend)

 

Phonotaktik =Lautkombinationsmöglichkeiten: /rit//tir/

Allomorph: Sprachzeichen mit verschiedener Ausdrucksseite (in Dl:8)

 
 

Lexikalisch(konk rete Bedeutung)

Deiktisch

grammatisch

(situations

 

bezogen)

Flexionsmorph

Wortbildungs

Sonstige

morph

(Präp.)

frei

Tisch

ich

-

-

von

     

Affixe: -e,-st, -er Präfix: vor-lesen Suffix: nach

-ler

 

Gebunden

-bar

(nicht

-lein

-

wortfähig)

geb-

Jetzig-

Infix: anzubieten Zirkumfix:Gebäude

-ur

-lich

I.

WORTKLASSEN:

1.

Verb

2.

Substantiv:

Personal-,Relativpronomina =ich, deren

Reflexivpronomina =sich

Pronominaladverbien =daran

Pronominalform es =es

Substantivische Possessiv-,Demonstrativ =meiner, dieser

Interrogativ-, Indefinitpronomina =welcher, irgendwer

3.

Adjektiv (Zahladjektive)= Ordnungszahl : rot, drei, dritter

4.

Adverb= jetzt, deshalb

5.

Artikelwörter:

Artikel= der, ein

adjektivische Possessivpronomina= mein,kein

adj.Demonstrativpronomina =dieser

adj.Interrogativpronomina =was für ein

adj.Indefinitpronomina =irgendein

3

6.

Fügewörter:

Präposition =für,außer,zu

Konjunktion-mellérendelő= und, denn

Subjunktion-alárendelő = dass, wenn, als

Adjunktion= als, wie

7. Partikel= denn, ja, sogar, auch, ziemlich, etwa

8. Modalwort-Vermutung =sicher, bestimmt, wahrscheinlich

9. Satzäquivalente= ja,nein,doch,bitte,danke, autsch

Arten der Wortbildung:

1)

Komposition(Zusammensetzung): min 2 Stamm

Determinativkomposita: endozentrisch (jelentés van a szóban)  exozentrisch (jelentést a szón kívül keressük)

Kopulativkomposit: gleichgeordnete = Arzt-Jurist

2)

Derivation(szóképzés): 1Stamm, 1freies-1lexikalisches-1gebundene Morph.

Explizit: wenn die Wortbildungsmorpheme sehbar sind

3)

Implizit: Konversion (igét befőnevesít) + Rückbildung (levág) + Innere Ableitung (tretender Tritt) Kurzwortbildung

VIII. SYNTAX= Satzlehre

Langue: Morphem < Syntagma(Phrase) (=Wortgruppe) < Satz

Parole: Außerung

Klassifizierung von Sätzen:

1.

Nach Sprecherintention(Absicht): Aussage-,Frage-,Aufforderung- ,Ausrufe-,Wunschsatz

2.

Nach Struktur:

einfacher Satz

Zusammengesetzter Satz: Satzverbindung=Nebengeordnete / Satzgefüge=Untergeordnete

3.

Nach Stellung:

Rheienfolge von Hauptsatz und Nebensatz (HS vor NS, NS vor HS, HS-NS-HSRelativsatz)

Typologische Wortstellungstypen ( Subjekt-Verb-Objekt)

Stellung des finiten Verbs

Wortstellungstypen des Deutschen:

a) Stirnsatz (= V-1-Satz)/ ungerade:

Entscheidungsfragesatz

Ausrufesatz

Aufforderungssatz

Wunschsatz

Uneingeleitete Konditionalsatz: Kommst du, gehen wir Eis essen

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b. Kernsatz (=V-2-Satz)/ gerade/ungerade:

Aussagesatz (g:du kommst aus Bp./u:vielleicht kommst du )

Uneingeleitete Nebensatz

Ergänzungsfragesatz

Ausrufesatz

c. Spannsatz (=V-letzt-Satz)/ Nebensatzwortstellung:

Ausrufesatz (Wie schön du bist!)

Wunschsatz (wenn du doch kommen würdest!)

Eingeleitete Nebensatz-KATI

Ermittlung der Satzglieder in der traditionellen Sytax

a) Umstellprobe: alles, was im Satz umgestellt werden kann, ist ein Satzglied

b) Austauschprobe: alles, was durch ein Pronomen ausgetauscht werden kann, ist ein Satzglied

c) Frageprobe: alles,was erfragt werden kann, ist ein Satzglied

d) Weglassprobe: welches Satzglied obligatorisch ist, und welches nicht

IX. SEMANTIK (Bedeutungslehre)-LEXIKOLOGIE

Semiotik: Zeichentheorie (Form+Bedeutung)

1)

Lexikalische Semantik: untersucht die Wortbedeutungen

a. Semasiologie: geht vom Form ausBedeutung

b. Onomasiologie: geht von Bedeutungen ausBenennung

c. Etymologie: Herkunft der Wörter

Sem/ Semem: Gesamtheit der Bedeutungsmerkmalen

Synonymie: 2Wörter- dieselbe Bedeutung VIEL-ZAHLREIHE

Antonymie: Bedeutungsgegensätzlichkeit LEBENDIG-TOT

Hyponymie/ Hyperonymie: LEBENSMITTEL-KUCHEN

Ambiguität: mehrdeutigkeit

Polysemie: 1 Form mit 2 Bedeutungen, haben 1 BeziehungMAUS

Homonymie: 1 Form+ 2 Bed. DAS STEUER- DIE STEUER

Homophonie: gleich kling, schreiben anders MALEN-MAHLEN

Homographie: gleich schreiben, anders klingenUM|SCHREIBEN-

UMSCHREIBEN

2)

Satzsemantik: =Satzbedeutung

a. Grammatikalisierte Bed.=wortwörtliche Grundbed.: wahr/falsch

b. Situative Bed.=was willst du damit sagen?

Wahrheitsbedingungen-Semantik: man vesteht die Satzbed., wenn man angeben kann, unter welchen Umständen er wahr ist.

5

X. TEXTLINGUISTIK:

1.Textdefinition: Text= begrenzte Folge von sprachlichen Zeichen, die in sich kohärent(=zusammenhängend) ist und als Ganzes eine erkennbare kommunikative Funktion hat. Kohärenz:

a. Kohäsion- formal:

Wiederaufnahme(explizit,implizit)

Anaphorisch(zurückverweisen) / kataphorisch (vorverweisen)

Ellipse (unvollendeter Satz)

Konnektoren (Subjunktion:dann/ Konjunktion)

Tempusgebrauch/ Artikelgebrauch: unbestimmte- bestimmte

Deixis

b. Kohärenz- inhaltlich:

Thema (Thema-Rhema-Gliederung): alte-neue Infos

Rhamen (was wir erwarten) & Scenen (Ereignisse)

Präsupposition=Voraussetzung: angenommene plus Bed.; Voraussetzungen müssen stimmen, damit der Satz überhaupt wahr/ falsch sein kann.

2.Implikation: (=Folgerung): wenn Satz A wahr ist, muss B auch wahr sein. 3.Präsupposition: B ist wahr egal ob A wahr/falsch ist.

Synchronie: Untersuchung der Sprache zu einem Zeitpunkt

Diachronie: 2Zeitpunkt- untersucht die Veränderung

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