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Deutsch für Pflegeberufe Jetzt Probekapitel


testen!
Pflege
Deutsch für Pflegeberufe So funktioniert Linie 1 Pflege!
Das kurstragende Lehrwerk Linie 1 Pflege vermittelt
aufgabenorientiert
Deutsch für Pflegepersonal auf dem Niveau B2 und Auf jeder Kursbuchseite kleinschrittige Pflegefachkraft

deckt die Fachbereiche Gesundheits- und Kranken- Teilaufgaben, die zu einer komplexeren, 2 Einen neuen Bewohner in Empfang nehmen
Bewohner

kommunikativen Anwendung führen a Wie kann eine Senioreneinrichtung neuen Bewohnern/


sowie Altenpflege, Geburtshilfe, Physiotherapie und Bewohnerinnen das Ankommen und die Orientierung erleichtern?
ready to teach
ambulante Pflege ab. Integration verschiedener Sozialformen
individuell 8 b Marica Kovač nimmt Herrn Paulsen in Empfang. Welche Themen
werden angesprochen? Hören Sie das Gespräch und kreuzen Sie an. und Fertigkeiten auf jeder Seite
Aktivierung der vorhandenen
• T raining von berufsspezifischen Fähigkeiten und Berufserfahrung 1. Schwerhörigkeit 4. Zimmereinrichtung
2. Schlafgewohnheiten 5. Gemeinschaftsräume
Kompetenzen sowie sprachlichem Handeln in 3. Bezugsbetreuer/in im 6. Garten und Umgebung
Seniorenheim
Pflegeberufen mithilfe von Szenarien
c Lesen Sie die Sätze. Hören Sie dann noch einmal und bringen Sie die Sätze in die richtige Reihenfolge. authentisch
• Kommunikation anhand von Fallbeispielen 8
Gemeinsam mit Pflegerinnen und Pflegern
Marica Kovač stellt sich Herrn Paulsen als seine Bezugsbetreuerin vor.
• Authentische Schauplätze und Situationen mit entwickeltes Audiomaterial
Frau Kovač schlägt ihm vor sich auszuruhen und möchte ihm das Haus später zeigen.
Pflegefachkräften als Protagonisten personalisiert Marica zeigt Herrn Paulsen sein neues, schon möbliertes Zimmer.
Pflegefachkräfte als Protagonisten 1 Herr Paulsen und seine Tochter werden auf Station in Empfang genommen.
• Modular einsetzbar Marica Kovač erklärt, dass der Hausmeister beim Aufhängen der Bilder helfen wird.
Herr Paulsen erzählt Frau Kovač, dass er schwerhörig ist.
• Vermittlung von Wortschatz und Redemitteln aus
d Hören Sie die Redemittel und sprechen Sie nach. Achten Sie darauf, dass Ihre Stimme freundlich klingt.
der Pflege 9

• Grammatikvermittlung auf dem Niveau B2 und wohlwollend zustimmen um Zustimmung bitten Verständnis zeigen
Wiederholung relevanter Grammatikinhalte von A1 bis B1 Prima/Wunderbar/Schön! (Ist das) in Ordnung? Das verstehe ich. praxisnah
Ja, natürlich. Wäre das so in Ordnung für Sie? Das kann ich gut verstehen. Training von Redemitteln und Sprach­
• Originalformulare und -dokumente aus der Pflege Das ist aber schön, dass … Einverstanden? handlungen aus dem Pflegealltag
Aber ja, auf jeden Fall!
• Lernziele aus dem erweiterten Europäischen Ja, genau. So machen wir das!
Referenzrahmen (eGER) wie Sprachmittlung und Online-
G Tipp
Modalpartikeln denn, ja, aber Der Ton macht die Musik!
Kommunikation werden adressatengerecht vermittelt In Fragen drückt denn Interesse aus: Versuchen Sie, möglichst verständnisvoll mit den Be-
funktional
• Konzipiert für den Einsatz im Sprachunterricht Präsentation relevanter Grammatik­ Haben Sie es denn schnell gefunden? wohnern/Bewohnerinnen umzugehen. Dazu gehört
In Aussagen drückt ja Bekanntes aus: auch, dass Sie immer wieder nachfragen und Ihre
mit Pflegefachkräften strukturen, die im Übungsbuchteil trainiert
Wir haben uns ja schon mal kennengelernt. und die Aussagen der Bewohner positiv verstärken.
werden In Ausrufen drückt aber Überraschung aus: Üben Sie eine freundliche Intonation und bitten Sie
• Ideal für den Einsatz im Spezialmodul Das ist aber nett von Ihnen! ► ÜB 2 Ihre Kollegen/Kolleginnen um Feedback.
„Nichtakademische Gesundheitsberufe“
e Rollenspiel – Spielen Sie ein ähnliches Gespräch wie in 2b. Verwenden Sie Modalpartikel.
• Zur berufssprachlichen Vorbereitung (B2) im Kontext Pflegefachkraft Bewohnerin Eva Dauner aktivierend
der Anerkennung von beruflichen Abschlüssen Sie sind für die neue Bewohnerin Frau Dauner Sie haben gerade Ihr neues Zimmer im Senioren- Situative Anwendung der gelernten
zuständig. heim bezogen, weil Sie sich zu Hause nicht mehr
• Zur Vorbereitung auf die Prüfungen Sprachhandlungen und erreichten
Sie sprechen zum ersten Mal mit ihr und zeigen allein versorgen können.
ihr ihr neues Zimmer. Alles ist neu, deshalb fühlen Sie sich unsicher. Lernziele
telc Deutsch B1·B2 Pflege und Goethe-Test PRO Pflege
Info
Anrede von Pflegefachkräften in Senioreneinrichtungen
Die folgenden Formen der Anrede sind üblich: Die Anrede „Schwester“ stammt aus einer informativ
– Herr/Frau + Familienname Zeit, in der die meisten Pflegefachkräfte einem Interkulturelle und landeskundliche
– Vorname christlichen Orden angehörten. Obwohl das heute Informationen für den Pflegebereich
– Schwester + Vorname (nur weiblich) nicht mehr der Fall ist, wird der Begriff immer
mit dazugehörigen Aufgaben über
– Schwester (nur weiblich) noch häufig verwendet. Sprechen Sie mit Ihren
Kollegen/Kolleginnen über dieses Thema.
Klett Augmented

transparent
Lernziele jeder Seite auf einen Blick 26 neue Bewohner in Empfang nehmen | wohlwollend zustimmen | um Zustimmung bitten | Verständnis zeigen
Übersicht der Lern- und Grammatikziele in Pflege

1 Neu im Team auf der Inneren! 6 Ich rufe jetzt den Notarzt.
Lernziele  as Team begrüßen und kennenlernen | Die wichtigsten Abteilungen und Funktionsbereiche
D Lernziele  ach einem Sturz erste Maßnahmen ergreifen | Einen Notfall melden | Einen Bewohner beruhigen |
N
benennen | Über Dienstpläne sprechen | Mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Maßnahmen zur Sturzprophylaxe kennen | Die Hausärztin verständigen | Eine ärztliche Verordnung
Abteilungen Termine abstimmen | Eine Patientin / Einen Patienten beruhigen | Ein Infoblatt zur verstehen und überprüfen | Sich fallbezogen mit der Hausärztin besprechen | Über Kostformen und
Mobilisierung von Patienten verstehen und sich Wichtiges notieren Esshilfen für Senioren informieren | Pflegebedürftige Menschen zum Essen motivieren

Grammatik  rtsangaben / Wechselpräpositionen (Wiederholung) | Passiv mit Modalverben |


O Grammatik Adjektive auf -bar und -lich | Partizip I und Partizip II als Adjektiv | Nomen-Verb-Verbindungen |
Nomen-Verb-Verbindungen Modalpartikeln denn, mal, doch

2 Willkommen bei uns im Haus Friedenwill! 7 Es tut auch gar nicht weh!
Lernziele Einen neuen Bewohner in Empfang nehmen | Über Beschäftigungsangebote im Seniorenheim Lernziele Informationen über eine kindliche Patientin von einer Angehörigen einholen | Einen Verbandswechsel
informieren | Pflegerelevante Informationen sammeln und dokumentieren | Biografische Angaben sprachlich begleiten | Angehörige beruhigen | Motivierend anleiten | Sich über Strategien zur
verstehen und dokumentieren | Einen Bewohner bei der Körperpflege unterstützen Stressbewältigung austauschen | Mit Vorgesetzen über Überstunden sprechen

Grammatik  odalpartikel denn, ja, aber | Ausdrücke und Verben mit Präpositionen | Über Vergangenes
M Grammatik Verben mit Präpositionen und Präpositionaladverbien | je … desto
berichten: Präteritum (Wiederholung), als/wenn-Sätze

3 Diese Krankheit wird das Leben Ihrer Familie verändern. 8 Achtung, Notfall auf der Vier!
Lernziele Einen Arztbrief verstehen | Bei Angaben zur Eigenanamnese helfen | Eine Therapie erklären Lernziele  iner Auszubildenden Einsatzmittel in der Notfallmedizin erklären | Symptomatik von Notfällen
E
und auf ärztliche Aufgaben verweisen | Angebote über Diabetes-Management erklären können | beschreiben und Verdachtsdiagnosen diskutieren | Sich im Rea-Team bei einem Notfall
Ein Gerät zur Diagnostik erklären verständigen | Den Sinn eines Debriefings und ein Protokoll dazu verstehen | Im Team eine
emotionale Situation bewältigen | Im Rahmen der Ausbildung einen Notfall dokumentieren
Grammatik Indirekte Rede | Zweiteilige Konnektoren | Imperativ (Wiederholung)
Grammatik  onjunktiv II | Imperativ (Wiederholung) | Zustandspassiv | temporale Konnektoren |
K
Passiversatzformen

4 Tut mir leid, ich bin heute spät dran! 9 Wir tun alles, damit Ihr Vater nicht leiden muss.
Lernziele  ich vorstellen und Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen einen Überblick über die
S Lernziele I nformationen des Arztes / der Ärztin verstehen und weitergeben | Mit einem todkranken
Inhalte der Pflegehandlung geben | Eine Ganzkörperwaschung im Bett sprachlich begleiten | Patienten sprechen | Eine Palliativ-Pflegeplanung erstellen | Auf Beschwerden von Angehörigen
Das Dekubitusrisiko beurteilen und Angehörige für die Prophylaxe anleiten | Über Ausscheidung eines Sterbenden reagieren | Mit Kolleginnen und Kollegen über den nahenden Tod von
und Inkontinenz sprechen | Über die eigene Arbeit in der ambulanten Pflege sprechen | Patientinnen und Patienten sprechen | Den Angehörigen kondolieren
Physiotherapeutische Übungen anleiten
Grammatik Vergleichssätze mit als ob / wenn | Adjektive und Partizipien als Nomen
Grammatik  ätze mit um … zu / damit (Wiederholung) | Modalsätze mit dadurch, dass | Modalsätze mit indem |
S
Nominalisierte Verben | Sätze mit ohne dass / ohne zu

5 Da haben Sie ja nochmal Glück gehabt! 10 Bald sind Sie wieder auf den Beinen!
Lernziele  ei Notfällen die wichtigen Daten über Funk weitergeben | Mit Vormund und Eltern kommunizieren |
B Lernziele  uszubildende für Pflege bei der OP-Vorbereitung informieren | Eine Patientin vor einer OP betreuen
A
Emphatisch und tröstend sprechen | Mit einem Patienten nach der Versorgung mit einem Gipsverband und beruhigen | Die wesentlichen therapeutischen Abläufe klar erläutern und auf Rückfragen
sprechen | Bei der Übergabe Notizen machen | Konflikte lösen antworten | Sprachinseln im Team thematisieren | Wunddokumentationen am PC erledigen

Grammatik Indefinitpronomen/Indefinitartikel | Präpositionen mit Genitiv | Präpositionalphrasen Grammatik Relativsätze mit Präpositionen | Passiv mit Modalverben
11 So viele unterschiedliche Emotionen! Willkommen
Herzlich willkommen!
bei uns 2
im Haus Friedenwill!
Lernziele Ein empathisches Gespräch mit einer demenzkranken Bewohnerin führen | Körpersprache
deuten und Angehörige beraten | Therapeutische Angebote machen | Einen Streit schlichten |
Einen Übergabebericht schreiben | Von schwierigen Erfahrungen am Arbeitsplatz berichten und
um Rat bitten

Grammatik  ergangenheitsformen der Verben (Wiederholung) | Reflexive Verben (Wiederholung) |


V Bewohner
Ausdrücke mit es | Perfekt der Modalverben | Negationswörter | Vorgangspassiv Präteritum/Perfekt Jan Paulsen aus Husum, Mitte 80, pensionierter Lehrer, hat vor Einstiegsseite
sechs Monaten seine Frau verloren und kann sich nicht mehr allein mit realistischem
zu Hause versorgen. Zusammen mit seinen Töchtern hat er be- Fallbeispiel
schlossen, dass er in eine Senioreneinrichtung zieht: das Haus Frie-

12 Es gibt noch viel zu lernen. denwill in Husum.


Herr Paulsen ist hörgeschädigt und trägt beidseitig ein Hörgerät.
Wegen einer Prostatavergrößerung trägt er einen suprapubischen
Lernziele  it Vorgesetzten über Erfahrungen und Perspektiven sprechen | Über das Thema
M Dauerkatheter. Er ist gern an der frischen Luft und kann mit sei-
Hygieneschulung kontrovers diskutieren | Sich während einer Schulung aktiv an Gesprächen nem Rollator noch längere Strecken gehen.
und Diskussionen beteiligen | Eine Auszubildende über hygienische Maßnahmen informieren |
Einen Konflikt im Team besprechen und klären | Über das eigene pflegerische Handeln in der
Supervision reflektieren

Grammatik Nomen und Adjektive mit Präpositionen | Präpositionen mit Genitiv

Viel Bildmaterial

13 Jede Minute zählt.


Lernziele  inem Kollegen über einen Notfall berichten | Monitoring verstehen und dokumentieren | Monitoring und
E
Vitalparameter erklären | Den Zustand eines komatösen Patienten schriftlich in Worte fassen | Eine ärztli-
Pflegefachkraft
che Verordnung verstehen und bei Problemen nachfragen Marica Kovač aus Kroatien lebt seit 20 Jahren in
Grammatik Verbalisierung von Nomen mit temporalen Konnektoren Deutschland und ist examinierte Altenpflegerin. Im
Haus Friedenwill ist sie die stellvertretende Pflege-
dienstleitung und die Bezugsbetreuerin von Herrn
Paulsen. Sie zeigt ihm sein Zimmer, informiert ihn Pflegefachkräfte,
über die Angebote im Haus und übernimmt die Patienten/
14 Mit viel Ruhe wird es gut gehen. Pflegeanamnese. Frau Kovač dokumentiert die Le- Patientinnen bzw.
bensgeschichte von Herrn Paulsen und unterstützt Pflegebedürftige
Lernziele  in Vorgespräch mit einer schwangeren Frau in der Hebammenpraxis führen | Einen Mutterpass
E ihn zusammen mit dem Auszubildenden Lars bei der in der Altenpflege
Körperpflege. Sie leitet Lars an und erklärt ihm wich- als Protagonisten
verstehen | Informationen in einem Mutterpass deuten und in die Anamnese einbinden
tige Details.
können | Bei einem Hausbesuch die Frau in einem Stimmungstief motivieren und beraten |
Bei einem Hausbesuch eine Stillberatung durchführen und den Vater motivieren | Bei der
Säuglingspflege unterstützen und beraten

Grammatik Futur (Vermutung, Pläne, Prognosen) | trennbare Verben (Wiederholung) | Zustandspassiv

1 Einstieg
a Sprechen Sie über die Fotos. Wer sind die Personen und wo befinden sie sich? Was machen sie gerade?
b Wie leben alte Menschen in anderen Ländern? Wo wohnen sie? Wer pflegt sie, wenn sie Hilfe benötigen? Anregung zum
c Was für eine soziale Stellung haben Altenpfleger/innen und alte Menschen hier und in Ihrem Kulturkreis? Kulturvergleich

25
2 Einen neuen Bewohner in Empfang nehmen
Pflegefachkraft
Bewohner
3 Über Beschäftigungsangebote im Seniorenheim informieren
Pflegefachkraft
Bewohner
2
a Wie kann eine Senioreneinrichtung neuen Bewohnern/ a Lesen Sie den Ausschnitt aus der Hauszeitung des Seniorenheims. Zu welchen Themen gibt es
Bewohnerinnen das Ankommen und die Orientierung erleichtern? Angebote? Kreuzen Sie an.
1. Bewegung 3. Spiele 5. Essen und Trinken 7. Basteln, Handarbeit 19. Natur
8 b Marica Kovač nimmt Herrn Paulsen in Empfang. Welche Themen
2. Ausflüge 4. Politik 6. Musik 8. Filme 10. Mode
werden angesprochen? Hören Sie das Gespräch und kreuzen Sie an.
1. Schwerhörigkeit 4. Zimmereinrichtung
2. Schlafgewohnheiten 5. Gemeinschaftsräume
Haus Friedenwill: Veranstaltungskalender vom 30. März bis 5. April
3. Bezugsbetreuer/in im 6. Garten und Umgebung Montag, 30. März Donnerstag, 2. April 14:30 Kaffee – Kuchen –
Seniorenheim 10:00 Tischkegeln im Therapieraum 10:15 Nähkreis mit Frau Binge-Gerz Kurzgeschichten
11:00 Quiz und Gedächtnistraining 11:00 Was trällert denn da? 16:00 Treffen der ehrenamtlichen
15:00 Spaziergang durch den Garten (Vogelstimmen) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im
8 c Lesen Sie die Sätze. Hören Sie dann noch einmal und bringen Sie die Sätze in die richtige Reihenfolge.
Dienstag, 31. März 15:30 Bingo mit Ronaldo im Therapieraum
Marica Kovač stellt sich Herrn Paulsen als seine Bezugsbetreuerin vor. 9:15 Kraft- und Balancetraining (1) Mehrzweckraum Sonntag, 5. April
Frau Kovač schlägt ihm vor sich auszuruhen und möchte ihm das Haus später zeigen. 10:15 Kraft- und Balancetraining (2) Freitag, 3. April ab 10 Uhr Jung trifft Alt: Wir dekorie-
Marica zeigt Herrn Paulsen sein neues, schon möbliertes Zimmer. 15:30 Wir singen alte Volkslieder 8:00 Männerfrühstück ren für Ostern mit Kindern vom Kinder-
1 Herr Paulsen und seine Tochter werden auf Station in Empfang genommen. 10:00 Modenschau: Firma MAKU- garten Moorhof.
Mittwoch, 1. April
Marica Kovač erklärt, dass der Hausmeister beim Aufhängen der Bilder helfen wird. Moden kommt zu uns ins Haus. 14:30 Tanztee
10:00 Kochgruppe im Festsaal
Herr Paulsen erzählt Frau Kovač, dass er schwerhörig ist. 15:00 Vorlesen in der Cafeteria
15:15 Kaffeefahrt nach Friedrichstadt „Mobiler Kiosk“: Auf Wunsch
Übungen zur 14:00–15:30 Bewegungsbad: 15:30 Skat, Rommée & Co. besorgen unsere Alltagsbegleiter
9 d Hören Sie die Redemittel und sprechen Sie nach. Achten Sie darauf, dass Ihre Stimme freundlich klingt.
Intonation Wassergymnastik mit der Physio- Samstag, 4. April Ihnen kleine Artikel, z. B. Zeitschriften,
therapeutin Sonja 10:00 Plattdeutsche und hochdeutsche Toilettenartikel usw.
wohlwollend zustimmen um Zustimmung bitten Verständnis zeigen Geschichten
Redemittel mit Prima/Wunderbar/Schön! (Ist das) in Ordnung? Das verstehe ich.
direkt anwendbaren Ja, natürlich. Wäre das so in Ordnung für Sie? Das kann ich gut verstehen. 10 b Marica Kovač bringt Herrn Paulsen die Hauszeitung. Hören Sie das Gespräch. Richtig oder falsch?
Formulierungen Das ist aber schön, dass … Einverstanden?
Aber ja, auf jeden Fall! Frau Kovač … R F R F
Ja, genau. So machen wir das! 1. entschuldigt sich bei Herrn Paulsen. 4. lädt ihn zu einem Ausflug ins Grüne ein.
2. erkundigt sich nach seinem Befinden. 5. informiert ihn über die Angebote im Haus.
G Tipp 3. fragt nach seinen Interessen. 6. reagiert auf seine Wünsche.
Modalpartikeln denn, ja, aber Der Ton macht die Musik! G
Grammatik­darstellung In Fragen drückt denn Interesse aus: Versuchen Sie, möglichst verständnisvoll mit den Be- Verben mit Präpositionen
sich entschuldigen bei (+ Dat) Verweis auf die
­anhand von Haben Sie es denn schnell gefunden? wohnern/Bewohnerinnen umzugehen. Dazu gehört
reagieren auf (+ Akk) sich beschäftigen mit (+ Dat)
In Aussagen drückt ja Bekanntes aus: auch, dass Sie immer wieder nachfragen und Ihre Grammatikübungen
praxisrelevanten informieren über (+ Akk) sich erkundigen nach (+ Dat)
Wir haben uns ja schon mal kennengelernt. und die Aussagen der Bewohner positiv verstärken. im Übungsbuchteil
Beispielsätzen eingehen auf (+ Akk) fragen nach (+ Dat)
In Ausrufen drückt aber Überraschung aus: Üben Sie eine freundliche Intonation und bitten Sie
sich interessieren für (+ Akk) einladen zu (+ Dat) ► ÜB 3d und e
Das ist aber nett von Ihnen! ► ÜB 2 Ihre Kollegen/Kolleginnen um Feedback.

e Rollenspiel – Spielen Sie ein ähnliches Gespräch wie in 2b. Verwenden Sie Modalpartikel. 10 c Welche Angebote im Veranstaltungskalender könnten für Herrn Paulsen interessant sein? Hören Sie noch
einmal und begründen Sie Ihre Wahl.
Pflegefachkraft Bewohnerin Eva Dauner
Sie sind für die neue Bewohnerin Frau Dauner Sie haben gerade Ihr neues Zimmer im Senioren- d Rollenspiel – Spielen Sie ein ähnliches Gespräch wie in 3b. Aufgaben, die freies
zuständig. heim bezogen, weil Sie sich zu Hause nicht mehr und personalisiertes
über Beschäftigungsangebote informieren zum Mitmachen motivieren
Sie sprechen zum ersten Mal mit ihr und zeigen allein versorgen können.
Ich habe Ihnen hier mal unsere Hauszei- Sie werden sehen, es wird Ihnen nicht langweilig bei uns. Sprechen fördern
ihr ihr neues Zimmer. Alles ist neu, deshalb fühlen Sie sich unsicher.
tung mit dem Veranstaltungskalender Da finden wir sicherlich etwas für Sie.
Info für nächste Woche mitgebracht. Sehen Sie sich die Angebote doch einfach mal in Ruhe an.
Anrede von Pflegefachkräften in Senioreneinrichtungen Hier gibt es ganz unterschiedliche Vielleicht interessieren Sie sich ja auch für …
Die folgenden Formen der Anrede sind üblich: Die Anrede „Schwester“ stammt aus einer Angebote. Wie wäre es zum Beispiel mit …?
– Herr/Frau + Familienname Zeit, in der die meisten Pflegefachkräfte einem
– Vorname christlichen Orden angehörten. Obwohl das heute Pflegefachkraft Bewohnerin Herta Döbel Anwendung des
– Schwester + Vorname (nur weiblich) nicht mehr der Fall ist, wird der Begriff immer Sie informieren Frau Döbel über Sie sind neu im Haus Friedenwill und sitzen im Rollstuhl. Gelernten in praxis­
– Schwester (nur weiblich) noch häufig verwendet. Sprechen Sie mit Ihren die Angebote in der Hauszeitung. Sie sind gern mit anderen Menschen zusammen und singen gern. nahen Aufgaben
Kollegen/Kolleginnen über dieses Thema. Sie machen ihr Vorschläge. Sie lieben Handarbeit und basteln gern.

26 neue Bewohner in Empfang nehmen | wohlwollend zustimmen | um Zustimmung bitten | Verständnis zeigen über Beschäftigungsangebote im Seniorenheim informieren | zum Mitmachen motivieren 27
4 Pflegerelevante Informationen sammeln und dokumentieren
Pflegefachkraft
d Vergleichen Sie den Ausschnitt aus einem Pflegeanamnesebogen und das Fallbeispiel über die
Bewohnerin Frau Meixner.
2
a Was versteht man unter „Pflegeanamnese“? Welche Informationsquellen kann man nutzen, um die
Aktivierung von Bedürfnisse eines Bewohners zu ermitteln? Pflegeanamnese Name Meixner Vorname Ella Geb.-Dat. 1 4 0 4 1 9 3 4 Gezieltes Kompetenz-
Vorwissen Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen (ABEDL) nach M. Krohwinkel Pflege- training für die
b Das ABEDL-Pflegemodell – Sehen Sie die Grafik an und sprechen Sie darüber. Wählen Sie drei Bereiche. planung pflegerische Arbeit
Wie könnte man sie beschreiben? Nennen Sie konkrete Beispiele. 1. Kommunizieren Unselbst- Teilweise Bedingt Selbst- Bemerkungen/ Probleme:
ständig unselbst- selbst- ständig Hilfsmittel:
Bei „Bewegung“ geht es wahrscheinlich darum, dass die Bewohner sich ständig ständig ________________ •_____________________
Bew. hat links­
möglichst viel bewegen, also dass sie nicht nur im Bett liegen oder sitzen. Hören X ________________ seitige Lähmungen
_____________________
Sehen X ________________ •_____________________
Bew. hat Wortfin­
Wahrnehmung X ________________ dungsstörungen
_____________________
Zeit, Orientierung X ________________ Ressourcen:
Örtl. Orientierung X ________________
Situative Orientierung X ________________ •_____________________
Bew. zeigt
Persönl. Orientierung X ________________ Motivation zu
_____________________
Bewusstsein/Gedächtnis X ________________ üben
_____________________

Frau Meixner kommt nach einem stationären Krankenhausaufenthalt und einem anschließenden Aufenthalt in einer Reha-
Klinik in das Seniorenheim Friedenwill. Da sie einen Schlaganfall hatte, ist sie nicht mehr in der Lage, in ihre kleine Woh-
5 nung zurückzukehren und sich dort selbst zu versorgen. Ihre linke Körperseite ist seit dem Schlaganfall gelähmt und auch

das Sprechzentrum ist betroffen. In der Reha-Klinik bekam sie ein intensives Sprechtraining, das aber wenig Erfolg hatte.
Frau Meixner hat immer noch große Schwierigkeiten zu sprechen und die passenden Wörter zu finden, deshalb wird sie
sehr schnell wütend und ungeduldig. Wenn es Frau Meixner relativ gut geht, zeigt sie viel Motivation, ihre Sprechfähigkeit
zu verbessern. Ihr linker Arm und ihr linkes Bein sind gelähmt und gefühllos, deswegen hat sie ihre Selbstständigkeit ver-
10 loren und braucht bei der Grundpflege teilweise Unterstützung durch die Pflegefachkräfte. Mit einem Rollstuhl bewegt sie
Vermittlung von sich in ihrem neuen Zimmer und zu den Aufenthaltsräumen. Sie übt fleißig mit dem Physiotherapeuten und den Pflege-
Fachwissen für fachkräften, selbstständig zu laufen. Sie kann keine Treppen steigen. Unter ihrer Inkontinenz leidet sie sehr. Glücklicherwei-
die Berufspraxis se kann Frau Meixner wieder schlucken und selbstständig klein geschnittene Nahrung essen.

e Lesen Sie das Fallbeispiel noch einmal und ergänzen Sie den nächsten Ausschnitt. Angewandte
Sprachmittlung für
2. Sich bewegen Unselbst- Teilweise Bedingt Selbst- Bemerkungen/ Probleme: den Pflegealltag
ständig unselbst- selbst- ständig Hilfsmittel:
ständig ständig • Bew. ...
________________ _______________________________
Aufstehen/Hinlegen ________________ _______________________________
Sitzen ________________ _______________________________
Stehen ________________ _______________________________
Gehen ________________ _______________________________
Treppensteigen ________________ Ressourcen: Authentische
Transfer ________________
Lagern im Bett ________________ • Bew. ...
_______________________________ Formulare aus der
c Lesen Sie die folgenden Informationen über Herrn Paulsen und ordnen Sie sie den
Gebrauch von Gehhilfen ________________ _______________________________ Pflegepraxis
entsprechenden Bereichen des ABEDL-Pflegemodells zu. Umgang mit dem Rollstuhl _______________________________
________________
1. 13 Herr Paulsen hat seine Frau verloren und trauert um sie. Kontrakturen / Lokalisation: ____________________________________________________________________________

2. Er kann die Mundpflege selbstständig durchführen. Praxisrelevante


f Denken Sie an eine Ihnen bekannte Person. Wählen Sie einen ABEDL-Bereich und notieren Sie die Schreibanlässe
3. Er isst wenig, hat aber Appetit.
Ressourcen und Probleme dieser Person. Vergleichen Sie anschließend Ihre Notizen.
4. Herr Paulsen ist hörgeschädigt und trägt beidseitig ein Hörgerät.
Notizen machen: Ressourcen benennen Notizen machen: Probleme beschreiben
5. Wegen einer Prostatavergrößerung hat er einen suprapubischen Dauerkatheter.
Bew. kann problemlos / mit Einschränkung … Bew. benötigt aufgrund von … Hilfe bei …
6. Er kann mit seinem Rollator noch längere Strecken gehen. Bew. kann eigenständig … Bew. leidet an …
Nützliche
(Keine) Allergien/Veränderungen … bekannt. Bew. hat die Selbstständigkeit bei der
7. Er hat ein gutes Verhältnis zu seiner Tochter, die ihn regelmäßig besucht. Textbausteine
Bew. lässt Hilfe durch weibliche PK zu. Grundpflege verloren.
8. Er kann seinen Oberkörper selbstständig waschen. Bew. bevorzugt … Bew. kann (keine) Treppen steigen.
Bew. zeigt Motivation zu üben.
9. Er leidet manchmal an Verstopfung.

pflegerelevante Informationen sammeln und dokumentieren | Bedürfnisse, Probleme und


28 Ressourcen erfassen und dokumentieren 29
Interaktions­-

5 Biografische Angaben verstehen und dokumentieren


Pflegefachkraft
Bewohner
6 Einen Bewohner bei der Körperpflege
unterstützen
Pflegefachkraft
Azubi
Bewohner
2 partner/innen der
Seite auf einen Blick
a Im Rahmen der Biografiearbeit interessiert sich Marica Kovač für die Lebensgeschichte von
Vielfältige Herrn Paulsen. Notieren Sie mögliche Fragen zu folgenden Themen. a Welche Materialien und Hilfsmittel brauchen Pflegefachkräfte, um
Sozialformen Bewohner/innen bei der Körperpflege zu unterstützen? Sammeln Sie.
1. Familie, Partnerschaft 4. Prägende Ereignisse
Gab es besondere Ereignisse
2. Kindheit, Schule 5. Wohnen (Stadt/Land, Wohnung, Haus) Zum Rasieren braucht man … Um Bewohner zu waschen, nehme ich …
in Ihrem Leben?
3. Ausbildung, Beruf 6. Bezugspersonen, Kontakt
11 b Marica Kovač und der Auszubildende Lars unterstützen Herrn
b Während des Gesprächs dokumentiert Marica Kovač die Informationen. Lesen Sie den Biografiebogen
Paulsen bei der Ganzkörperpflege am Waschbecken. Hören Sie den
und ordnen Sie die passenden Themen aus 5a zu.
Anfang des Gesprächs. Was ist das Problem? Kreuzen Sie an.
BIOGRAFIE Name: Paulsen, Jan Herr Paulsen … 1. möchte keine Hilfe annehmen.
Bew. machte Lehre zum KFZ­Mechaniker in Kiel, fuhr 4 Jahre zur See, dann studierte er 2. versteht den Namen Lars nicht, weil er schwerhörig ist.
Physik, Mathe und Maschinenbau in Augsburg und Hamburg. Er arbeitete von 1969 bis zu seiner 3. kennt die Abkürzung „Azubi“ nicht.
Pensionierung als Berufsschullehrer in Husum.
Todesfälle nahestehender Personen: Im Alter von 3 Jahren verlor Bew. seine Mutter. Seine erste 12 c An wen richtet Marica Kovač die Aussagen 1–8? Hören Sie weiter und ergänzen Sie „P“ (= an Herrn Paulsen)
Ehefrau und das gemeinsame Baby sind bei einem Autounfall gestorben. oder „L“ (= an Lars).
Bew. hat 1 jüngeren Bruder und 1 Halbschwester aus 2. Ehe seines Vaters.
Fertigkeiten­training Mit 23 heiratete Bew. seine erste Frau Lucie, die zwei Jahre später mit dem gemeinsamen Sohn bei 1. P Ich helfe Ihnen jetzt beim Waschen und 5. Soll das Wasser eher etwas wärmer
für den pflegerischen einem Unfall starb. 4 Jahre später heiratete Bew. 2. Ehefrau Helene, mit der er 2 Töchter hat. Bew. Kämmen. oder kühler sein?
Alltag ist seit 6 Monaten verwitwet: Kurz vor der Goldenen Hochzeit starb die Ehefrau. 2. Hier muss man zum Beispiel immer gut 6. Ja, aber selbstverständlich!
aufpassen, dass die Bremsen am Rollator fest- Das, was Sie können, machen Sie
Bew. lebte mit seiner Familie/Ehefrau in eigenem Haus mit großem Garten.
gestellt sind und dass das Wasser nicht so spritzt. alles selbst.
1 Tochter lebt in München, 1 Tochter wohnt in Husum, mit beiden guter Kontakt. 3. So, dann fangen wir doch mal ganz in Ruhe an. 7. Das ist überhaupt kein Problem,
1 jüngerer Bruder im Heim, kein Kontakt, 1 Halbschwester lebt noch mit ihrer Familie im
Womit möchten Sie denn beginnen? dafür sind wir ja da.
Heimatdorf, guter Kontakt.
4. Möchten Sie, dass ich Sie auch beim 8. Und was ist mit der Hände-
Bew. wurde in Segeberg geboren, wuchs auf einem Bauernhof in Hitzhusen auf, besuchte dort die Rasieren unterstütze? desinfektion?
Dorfschule und später das Gymnasium in Kaltenkirchen. An den Wochenenden und an den schul­
freien Tagen musste er bei der Feldarbeit helfen und sich um den jüngeren Bruder kümmern.
13 d Was sollte man bei der Versorgung alter Menschen immer beachten? Hören Sie das Gespräch noch einmal
und machen Sie Notizen. Sprechen Sie im Kurs.
c Richtig oder falsch? Lesen Sie die biografischen Informationen noch einmal und kreuzen Sie an. Info Info
Aufgaben einer Pflegefachkraft Intimsphäre
Korrigieren Sie die falschen Informationen.
R F In Deutschland gehören sowohl Grundpflege und medizinische In den Einrichtungen wird in Wissenswerte
1. Als Herr Paulsen drei Jahre alt war, ist seine Mutter gestorben. Behandlungspflege als auch Tätigkeiten wie das Bettenmachen der Regel darauf geachtet, Informationen zu
2. Während seiner Kindheit lebte er auf einem Bauernhof in Husum. zu den Aufgaben einer Pflegefachkraft – also auch Tätigkeiten, für dass die Pflegebedürftigen Landeskunde und
3. Herr Paulsen verlor seine zweite Ehefrau vor zwei Jahren. die es in manchen Ländern Pflege- oder Waschhelfer/innen gibt. nach Möglichkeit vom glei-
Inter­kulturellem
4. Wenn er keine Schule hatte, musste er bei der Arbeit helfen und Unter medizinischer Behandlungspflege versteht man Tätigkeiten, chen Geschlecht gewaschen
auf den jüngeren Bruder aufpassen. die in Absprache mit einem Arzt / einer Ärztin erfolgen: Wundver- werden. Bei Personalmangel
G sorgung, Verbandswechsel, Medikamentengabe, Dekubitus- kann es aber auch vorkom-
über Vergangenes berichten Zeitangaben im Nominalstil
behandlung, Blutdruck- und Blutzuckermessung usw. men, dass weibliche Pflege-
Sätze mit wenn oder als in der Vor allem in der Schriftsprache wird häufig der
Transparente Unter Grundpflege versteht man pflegerische Hilfen in folgenden fachkräfte Bewohner oder
Vergangenheit Nominalstil mit Präposition und Nomen verwendet.
Visualisierung der Bereichen: Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden, Mund- und männliche Pflegefachkräfte
Als er drei Jahre alt war, … Im Alter von drei Jahren verlor Herr Paulsen seine Mutter.
Grammatikthemen Haarpflege, Rasieren, Darm-/Blasenentleerung), Ernährung Bewohnerinnen waschen.
Als er 23 Jahre alt war, … Mit 23 Jahren heiratete er seine erste Frau.
(mundgerechte Zubereitung, Nahrungsaufnahme), Mobilität
… und wenn er keine Schule hatte, … … und an den schulfreien Tagen musste er
(Hilfe beim Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, An- und Auskleiden,
bei der Feldarbeit helfen. ► ÜB 5c, d und e
Gehen, Stehen usw.), Vorbeugung (Prophylaxen), Förderung von
Eigenständigkeit und Kommunikation.
d Erzählen Sie aus dem Leben einer Person, die Sie gut kennen. Ihr Partner / Ihre Partnerin stellt Fragen
und macht sich Notizen.
e Rollenspiel – Spielen Sie ein ähnliches Gespräch wie in 6b. Die Redemittel in 6c helfen Ihnen.
Tipp
Biografiearbeit Pflegefachkraft Bewohnerin Gerda Frey Auszubildende/r
Die Biografiearbeit hilft, ein Vertrauensverhältnis zu den Bewohnern aufzubauen, sie besser zu Sie unterstützen Frau Frey bei der Ober- Sie können sich vor dem Sie befolgen die Berufstypische
Praxisbezogene Tipps verstehen und individuell auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Aber Bewohner erinnern sich manchmal körperwäsche am Waschbecken. Waschbecken auf den Stuhl Anweisungen des Sprachhand­lungen
ungerne an negative Ereignisse. Man sollte diese Methode deshalb sehr vorsichtig anwenden und Sie erklären der/dem Azubi die einzelnen setzen und sich das Gesicht Kollegen / der Kollegin.
individuell anpassen. Es soll kein „Verhör“ sein. Arbeitsschritte und gehen auf Fragen ein. selbst waschen. Sie stellen Fragen.

30 biografische Angaben verstehen und dokumentieren | über Vergangenes berichten Bewohner/innen bei der Körperpflege unterstützen | Auszubildende anleiten 31
2
ÜBUNGEN

ÜBUNGEN 2 Neue Bewohner in Empfang nehmen

1 Einstieg
14 Modalpartikeln in der gesprochenen Sprache – Hören Sie und sprechen Sie nach.
1. Interesse ausdrücken mit denn
a Wohnen im Alter – Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die passenden Überschriften. Wo ist denn mein Rollator? / meine Brille? / meine Hose? / Schwester Maria? / der Doktor?
Gespiegelte Aufgaben: a) Betreutes Wohnen
Wo sind denn meine Bilder? / meine Tabletten? / meine Töchter? / die Zeitschriften? / Hans und Lea? Flüssigkeits­training
b) Leben zu Hause mit ambulanter Pflege egeheim
/ Pfl
Zu jeder Kursbuch- c) Pflegeeinrichtung Was ist denn das? / hier los? / da passiert?
d) Leben zu Hause mit Pflege durch Angehörige Was möchten Sie denn hören? / spielen? / machen? / singen? / essen?
Aufgabe passende e) Seniorenresidenz / Wohns
tift
Übungen mit iden- aft 2. Überraschung ausdrücken mit aber
f) Wohngemein schaft / Hausgemeinsch g) Leben zu Hause mit stationärer Tagespflege
tischer Nummerierung Das ist aber schön! / eine gute Idee! / nett von Ihnen! / eine nette Ärztin! / ein schönes Lied!
h) Leben zu Hause mit privater Pflegefachkraft
3. Bekanntes ausdrücken mit ja
Wir haben uns ja schon kennengelernt. / schon mal gesehen. / schon mal begrüßt.
1. 5. Ihren Rollator haben Sie ja auch schon dabei. / heute nicht dabei. / im Speisesaal gelassen.
Diese Wohnanlagen sind luxuriös ausgestattet Jeder Senior / Jede Seniorin verfügt über eine Das hatte ich Ihnen ja schon gesagt. / bereits erklärt. / schon mal gezeigt.
und in bester Lage. Dort werden vor allem Appar- abgeschlossene Wohnung in einem gemeinsamen Lernen lernen
tements, aber auch kleinere Wohnungen angebo- Haus oder sie teilen sich eine gemeinsame Modalpartikeln
ten. Das Service- und Betreuungsangebot ist Wohnung. Dann hat jede/r sein eigenes Zimmer. Diese kleinen Wörter sind das „Gewürz“ der Achten Sie bei Ihren Gesprächspartnern darauf,
wesentlich umfangreicher als bei anderen Wohn- Gemeinschaftsräume werden zusammen genutzt. mündlichen Sprache. Sie verstärken die Aussage wann und wie sie Modalpartikeln einsetzen. Nützliche
formen. oder drücken eine Absicht oder eine Emotion aus. Versuchen Sie einzelne Sätze als Einheit zu ler-
6. Lernstrategien
Sie haben oft mehrere Bedeutungen. Man kann nen und verwenden Sie Modalpartikeln immer
2. Die Senioren leben innerhalb einer Wohnanlage
auch Modalpartikeln kombinieren. wieder, z. B. „Das ist aber schön!“
Neben Unterkunft und Verpflegung bekommen in einer eigenen, altersgerechten Wohnung mit
die Bewohner rund um die Uhr die notwendige Betreuungsservice. Diese Wohnform ist für
medizinische Pflege und stationäre Betreuung. Menschen geeignet, die ihren Haushalt noch 3 Über Beschäftigungsangebote im Seniorenheim informieren
Dazu kommen unterschiedliche Kontakt- und weitgehend allein führen können. Die Zusatz-
a Räumlichkeiten im Seniorenzentrum: Wo kann man das machen?
Freizeitmöglichkeiten. Die Kosten für die Unter- leistungen erleichtern ihnen das eigenständige
Lesen Sie die Situationen 1–12 und ordnen Sie die passende Raumnummer zu.
bringung sind oft sehr hoch. Wohnen.
1. O 102 Herr Martens, Frau Hahn und Frau Heller möchten Karten spielen.
3. c 7.
2. Frau Andresen möchte sich mit ihren Freundinnen einen alten Film mit Doris Day ansehen.
Bei dieser Wohnform wird ein professioneller Viele Familien engagieren private Pflegefach-
3. Die Bewohner im Seniorenzentrum feiern Silvester.
Pflegedienst mit der Pflege des Seniors / der kräfte. Diese kommen meist aus Osteuropa und
4. Frau Martens möchte zum ersten Mal an der Wassergymnastik teilnehmen.
Seniorin beauftragt. Er kommt einmal oder mehr- haben oft keine fachliche Ausbildung. Sie wohnen
5. Es regnet und Herr Levsen möchte einen Kilometer auf dem Laufband laufen.
mals täglich vorbei, kümmert sich fachkundig um vor Ort und kommen vor allem dann zum Einsatz,
6. Die Unterwäsche und zwei Blusen von Frau Wagner müssen gewaschen werden.
die Pflege und kann auch kleinere medizinische wenn Pflegebedürftige rund um die Uhr betreut
7. Herr Jacobs möchte mit seinem Sohn, der ihn heute besucht, einen Kaffee trinken gehen.
Aufgaben übernehmen. werden müssen.
8. Herr Paulsen braucht noch eine Fernsehzeitschrift und eine Tafel Schokolade.
4. 8. 9. Heute gibt es Sauerbraten mit Rotkohl.
70 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zu Die Pflegebedürftigen leben zu Hause, sind aber 10. Herr Schulz geht heute zum Balancetraining mit der Physiotherapeutin.
Hause gepflegt. Bei dieser Wohnform ist es die tagsüber in einer stationären Einrichtung. Dort 11. Frau Hinrichsen ist dement. Ihre Wahrnehmung der Umgebung soll gefördert werden.
Familie, die die Betreuung und Pflege übernimmt. können sie an verschiedenen Aktivitäten teilneh- 12. Frau Sievers möchte mit ihren Kindern und Enkeln ihren 80. Geburtstag feiern.
Hierfür bieten Krankenkassen und Pflegedienste men, während die Angehörigen ihren Verpflich-
spezielle Pflegekurse an. tungen nachgehen können.

b Was passt zusammen? Lesen Sie die Texte noch einmal, suchen Sie die Wendungen im Text und ordnen
Sie die Verben zu.
1. einen Pflegedienst a) engagieren Lernen lernen Realitätsnahe
2. Pflegebedürftige b) verfügen
Mein Wortschatz Schauplätze
3. einen Haushalt c) führen
Erstellen Sie eine Liste mit
4. eine private Pflegefachkraft d) kommen
Wortschatz, der für Sie
5. medizinische Aufgaben e) beauftragen
persönlich wichtig ist.
6. über eine eigene Wohnung f) nachgehen
7. zum Einsatz g) übernehmen
8. seinen Verpflichtungen h) betreuen

32 33
2
ÜBUNGEN

b Berufe im Seniorenzentrum: Lesen Sie die Texte 1–4 und ordnen Sie die Berufsbezeichnungen zu. 4 Pflegerelevante Informationen sammeln und dokumentieren
a) Betreuungsassistenten und -assistentinnen bzw. Alltagsbegleiter/innen b) Altenpflegehelfer/innen a Lesen Sie den Text und notieren Sie am Rand.
c) Ergotherapeuten und -therapeutinnen d) Hauswirtschafter/innen Das war neu für mich. ! Das war mir bekannt. √ Das finde ich wichtig. !! Das verstehe ich nicht. ??
1. Sie unterstützen Pflegefachkräfte und 3. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die
ABEDL® Pflegemodell nach Monika Krohwinkel
Altenpfleger/innen bei allen Tätigkeiten rund um Verpflegung, die Haus- und Textilreinigung sowie
(Aktivitäten, soziale Beziehungen und existenzielle Erfahrungen des Lebens)
die Pflege älterer Menschen. Sie absolvieren eine die personenorientierte Betreuung. Sie überneh-
einjährige Ausbildung an einer Berufsfachschule men hauswirtschaftliche Versorgungsleistungen Monika Krohwinkel beschreibt 13 Bereiche, die ohne hierarchische Struktur alle miteinander in Bezie-
der Altenpflegehilfe und sind v.a. pflegerisch tätig, und betreuen Personen verschiedenen Alters mit hung stehen: Diese Einteilung ermöglicht die Dokumentation des Pflegeprozesses, beispielsweise die
weniger in der Betreuung und Aktivierung. unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen. strukturierte Erstellung einer Pflegeanamnese. Die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ressourcen eines
Informative Texte
Informationen über Die Ausbildung dauert drei Jahre. Menschen können systematisch beschrieben und so der genaue Pflegebedarf ermittelt werden. Ziel zum Pflegealltag
die Tätigkeitsfelder des ABEDL-Struktur-Modells ist es außerdem, die Unabhängigkeit und das Wohlbefinden der pflege-
von Pflegefachkräften 2. Sie beraten, behandeln und fördern 4. Sie aktivieren und begleiten ältere bedürftigen Person zu entwickeln oder zu erhalten. Ihre individuelle Lebenssituation/-geschichte und
Patienten jeden Alters, die durch eine physische und behinderte Menschen im stationären Bereich die Förderung und der Erhalt ihrer Fähigkeiten spielen dabei eine wichtige Rolle.
oder psychische Erkrankung, durch eine Be- und bei der ambulanten Versorgung. Sie unter-
hinderung oder durch eine Entwicklungsverzöge- stützen sie im Alltag (Haushalt, Arztbesuche) und Krohwinkel unterteilt den Pflegeprozess in vier Phasen:
rung weniger selbstständig oder handlungsfähig kümmern sich um die Freizeitbeschäftigung, z. B. 1. Im Rahmen der Pflegeanamnese werden die Daten gesammelt.
sind. Sie erarbeiten individuelle Behandlungs- in Form von Bastel- und Handarbeiten, Spazier- 2. Darauf basierend werden innerhalb der Pflegeplanung die Ziele und Maßnahmen festgelegt.
pläne und führen Therapien sowie Maßnahmen gängen oder beim Musizieren. Die Qualifikation 3. Die Pflege wird durchgeführt und die geplanten Maßnahmen umgesetzt.
der Prävention durch. Die Ausbildung dauert umfasst 160 Unterrichtsstunden sowie ein zwei- 4. Es erfolgt eine Evaluation.
3 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschluss- wöchiges Betreuungspraktikum. In der Regel
prüfung. dauert diese Ausbildung rund vier Monate.
b Lesen Sie den in 4d Text in 4d noch einmal. Richtig oder falsch? Kreuzen Sie an.
R F
c Lesen Sie noch einmal und ergänzen Sie die Tabelle mit den Informationen aus den Texten.
1. Die einzelnen Bereiche des Modells müssen in einer bestimmten Reihenfolge bearbeitet werden.
2. Das Modell hilft, den Pflegeprozess besser zu dokumentieren.
Text Beruf Hauptaufgaben Dauer der Ausbildung 3. Das Modell hilft, eine Pflegeanamnese strukturiert durchzuführen.
(z. B. Pflege, Betreuung, Förderung, Aktivierung) 4. Ohne das Modell kann man nicht herausfinden, welchen Pflegebedarf die pflegebedürftigen Aufgaben im
Personen haben. Prüfungsformat
1. Altenpflege­ Unterstützung der … 5. Das Ziel des Modells ist, dass Pflegebedürftige so lange wie möglich selbstbestimmt leben können.
helferin
c Welche beiden Wörter passen nicht? Warum? Arbeiten Sie mit dem Wörterbuch und streichen Sie durch.
1. Körperteile: der Rumpf – der Stuhl – der Kopf – der Nacken – die Extremitäten (Pl.) –
der Rücken – der Urin – die Hüfte
2. Gefühle: die Freude – das Vertrauen – die Orientierung – die Zuversicht – die Hoffnung –
die Sorge – die Angst – die Wahrnehmung
3. körperliche die Herztätigkeit – der Kreislauf – das Sicherheitsbedürfnis – der Wärmehaushalt –
d Was passt zusammen? Unterstreichen Sie Verben und Präpositionen und verbinden Sie die Sätze.
Funktionen: der Hormonhaushalt – der Stoffwechsel – die Atemfähigkeit – der Ruhebedarf
1. Ein Alltagsbegleiter informiert die a) auf die Beschwerden seiner Patienten ein.
4. körperliche die Obstipation – der Hautzustand – die Diarrhoe – die Inkontinenz –
Personen b) mit dem Speiseplan und der Arbeit in der
Beschwerden: das Gleichgewicht – die Lähmung – der Infekt – die Schluckstörung
2. Eine Altenpflegehelferin erkundigt sich Wäscherei.
3. Ein Ergotherapeut geht c) zum gemeinsamen Kochen und Backen ein.
d Wofür brauchen Senioren diese Hilfsmittel? – Machen Sie eine Tabelle und ordnen Sie zu. Wenn Sie einige
4. Eine Hauswirtschafterin beschäftigt sich d) über das Kulturprogramm in der Stadt.
Hilfsmittel nicht kennen, suchen Sie entsprechende Bilder im Internet.
5. Eine Betreuungsassistentin interessiert e) für die Freizeitangebote für Senioren in der Stadt.
die Brille das Hörgerät die Beinprothese die Lupe
sich f) nach den Bedürfnissen der pflegebedürftigen der Rollator Strategien zur
6. Eine Hauswirtschafterin lädt die Senioren Person. der Rollstuhl der Gehstock die Unterarmgehstütze die Krücke Wortschatzarbeit
die Zahnprothese der Haltegriff der Drei-Punkt-Stock das Gehgestell
e Schreiben Sie die Verben und Präpositionen aus 3d in eine Tabelle in Ihr Heft und bilden Sie dann
eigene Sätze. Sehen Hören Fortbewegen Sich festhalten Ersatz-Körperteile
Verb + Präposition + Akkusativ Verb + Präposition + Dativ die Brille
informieren über

34 35
2
ÜBUNGEN

e Markieren Sie: Sind die Adjektive eher positiv (), neutral () oder negativ ()? Vergleichen Sie im Kurs. 5 Biografische Angaben verstehen und dokumentieren
1. belastend:  6. existenzfördernd: 11. lebensgeschichtlich: 16. sozial: a Lebensstationen – Bringen Sie die Begriffe in eine sinnvolle chronologische Reihenfolge.
2. bestehend: 7. existenziell: 12. persönlich: 17. störend:
Erweiterung von 3. bevorzugt: 8. gefährdend: 13. pflegerisch: 18. (non)verbal: Berufstätigkeit Pensionierung/Rente Trennung Kindheit
Fachwortschatz 4. bewusst: 9. gesellschaftlich: 14. sexuell: 19. vital:
5. emotional: 10. individuell: 15. sicher: 20. zweckmäßig:

f Lesen Sie die Stichpunkte A–M und ordnen Sie sie den ABEDL-Bereichen 1–13 zu.
Scheidung Ehe Heirat Schulzeit
1. M Kommunikation 8. Ruhen & Schlafen
2. Bewegung 9. Beschäftigung
3. Vitale Funktionen erhalten 10. Sich als Frau/Mann fühlen
4. Körperpflege 11. Für sichere Umgebung sorgen
5. Essen & Trinken 12. Soziale Bereiche sichern
1 Geburt Ausbildung Tod Jugend
6. Ausscheiden 13. Umgang mit existenziellen Erfahrungen
7. Kleidung
Geburtstag Studium

soziale Beziehungen, persönliche (Lebenspartner, Gefahren von Seiten des Umfeldes


Geschwister, Kinder, Freunde etc.) und pflegerische einschätzen können: Stolperfallen, Brand-
Gezieltes Lesetraining A
Bezugspersonen, mit belastenden Beziehungen quellen, individuelles Sicherheitsbedürfnis, G
anhand authentischer
umgehen können, Geschäftsbeziehungen, persönlicher Hilfsmittel zur Orientierung (Kalender, Uhr,
Dokumente und Texte b Ergänzen Sie zu jeder Station aus 5a den passenden Wortschatz.
Kontakt, gesellschaftliches Leben, bestehende soziale Zeitung, Fernseher, …), Erkennen von
Beziehungen aufrecht erhalten Gesundheitsveränderungen
sich scheiden lassen Ehefrau/-mann geboren werden aufwachsen studieren

Sensorik/Motorik, Symmetrie, Rumpf, Kopf, existenzfördernde, belastende, gefährdende verheiratet sein sterben geschieden sein Rentner/in sein heiraten verwitwet sein
Gesicht, Extremitäten, Mund, im und außer- Erfahrungen wie Unabhängigkeit, Freude, eine Schule besuchen eine Lehre machen pensioniert sein gestorben sein
B H
Studium
halb des Bettes und Hauses, Bewegungs- Vertrauen, Zuversicht, Hoffnung, Sorge, Angst,
Auszubildende/r (Azubi) Todesfall sich trennen zur Welt kommen Witwe/Witwer sein
einschränkungen, Gehen, Lagerung, Gleich- Trennung, Isolation, Tod, Sterben, Glaube
gewicht, Gleichgewichtsstörungen (Religion), lebensgeschichtliche Erfahrung Jugendliche/r Hochzeit eine Ehe schließen einen Beruf ausüben Geburtstag

essen, trinken, kauen, schlucken, Verträglichkeit, Urin, Stuhl, Obstipation, Diarrhoe,


I
c Was ist richtig: wenn oder als? Unterstreichen Sie.
Kostformen (Diät…), Bedürfnisse (persönlicher C Inkontinenz, Toilettentraining
1. Wenn / Als Frau Mendes geboren wurde, war ihre Mutter 21.
Geschmack), Anreichen, Zubereitung, Zahnstatus
2. Frau Mendes war fünf Jahre alt, wenn / als ihr Bruder zur Welt kam.
Wahrnehmung und Gestaltung der Rolle 3. Wenn / Als sie schulfrei hatte, musste sie meistens im Geschäft
Ruhebedarf, Rückzugsphasen, Ruhepausen tagsüber, als Frau/Mann, Wahrnehmung und J ihrer Eltern helfen.
Tag- und Nachtrhythmus, Schlafzeiten, störende D Befriedigung der sexuellen Bedürfnisse, 4. Wenn / Als die Oma zu Besuch kam, brachte sie immer
Einflüsse, Schlafgewohnheiten, Schlafstörungen „Geschlechtlichkeit als Ganzes“ Süßigkeiten mit.
5. Wenn / Als Frau Mendes zum ersten Mal zum Dorffest gehen
Art der Kleidung: zweckmäßig, ankleiden Hautpflege, Ganzkörperpflege, Teilkörperpflege, durfte, lernte sie ihren Mann kennen.
und auskleiden, auswählen, richtige einzelne Körperbereiche pflegen und waschen K 6. Wenn / Als sie 24 war, bekam sie ihr erstes Kind.
E Übungen zur
Reihenfolge, Verschmutzung erkennen, können, Hautschäden, Hautzustand
Wiederholung von
Individualität: bevorzugte Kleidung d Markieren Sie alle Präteritum-Formen in den Sätzen 1–6 in 5c.
Grammatik sowie
Tagesgestaltung, Aktivitäten
e Wie kann man es auch ausdrücken? Ergänzen Sie die passenden Nebensätze aus 5c. zur B2-Grammatik
Atmen, Herztätigkeit, Kreislauf, Wärmehaushalt, mit anderen Personen:
Flüssigkeitsbilanz, Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Angehörige, Bezugspersonen, L
Nebensatz Zeitangaben im Nominalstil Präpositionen
F
Immunfunktion, Vitalzeichen, RR (Riva-Rocci = Blutdruck), Mitbewohner, Erinnerungs-
BZ (Blutzucker), Atemfähigkeit, Infekte arbeit, Hobbys Im Alter von 24 / Mit 24 bekam sie in + Dativ
ihr erstes Kind. mit + Dativ
sich der Umgebung bewusst sein, die Umgebung wahrnehmen und verstehen, sich verbal und An schulfreien Tagen musste sie an + Dativ
nonverbal mitteilen und wahrnehmen können, verstehen und erkennen, fühlen, Orientierung M im Geschäft ihrer Eltern helfen.
(situativ, örtlich, zeitlich, zur Person), Wahrnehmungsfähigkeit, Ausdruck von Gefühlen, Gestik,
Bei der Geburt ihres Bruders war bei + Dativ
emotionale Bedürfnisse, Sprache, Schreiben, Mimik, Sehen, Hören (auch jeweilige Hilfsmittel)
Frau Mendes fünf Jahre alt.

36 37
6 Pflegebedürftige bei der Körperpflege unterstützen Wichtige Wörter 2
a Was passt? Ordnen Sie zu. Berufe, Funktionen unterstützen das Hörgerät, -e
die Ganzkörperwaschung das Material die Mundpflege die Krücke, -n
die Haarpflege der Alltagsbegleiter, – / verständnisvoll
das Duschen die Hautpflege die Lupe, -n
die Maniküre die Rasur die Alltagsbegleiterin, -nen wohlwollend
der Rollator, -en
der Altenpflegehelfer, – /
A B C D die Altenpflegehelferin, -nen Allg. medizinische Begriffe der Rollstuhl, -stühle
der/die Auszubildende, -n (Azubi, -s) die Atemfähigkeit (Sg.) die Unterarmgehstütze, -n
der Bezugsbetreuer, – / das Gleichgewicht (Sg.) die Zahnprothese, -n
die Bezugsbetreuerin, -nen der Hautzustand (Sg.)
die Bezugsperson, -en
Pflegemittel
der Hormonhaushalt (Sg.)
der Betreuungsassistent, -en / der Kreislauf (Sg.) die Bodylotion, -s
die Betreuungsassistentin, -nen die Motorik (Sg.) der Einmalwaschlappen, –
der Ergotherapeut, -en / die Sensorik (Sg.) die Ganzkörperwaschung, -en
die Ergotherapeutin, -nen das Sprachzentrum (Sg.) die Haarpflege (Sg.)
der Hauswirtschafter, – / der Stoffwechsel (Sg.) die Maniküre (Sg.)
die Hauswirtschafterin, -nen die vitalen Funktionen (Pl.) die Mundpflege (Sg.)
die Pflegedienstleitung, -en der Wärmehaushalt (Sg.) die Nagelfeile, -n
die Pflegefachkraft, -kräfte die Nagelschere, -n
die Rasur examiniert
Krankheiten, Beschwerden der Rasierer, –
die Allergie, -n der Rasierschaum (Sg.)
fachkundig die Rasur, -en
E F G H stationär/ambulant die Bewegungseinschränkung, -en
die Gleichgewichtsstörung, -en der Sichtschutz (Sg.)
stellvertretend der Zahnputzbecher, –
der Infekt, -e
Pflege die Lähmung, -en Gefühle
die Behandlungspflege (Sg.) die Prostatavergrößerung, -en
die Schluckstörung, -en die Angst, Ängste
die Blutdruckmessung, -en die Freude, -n
die Blutzuckermessung, -en die Wortfindungsstörung, -en
die Hoffnung, -en
die Darm- und Blasenentleerung, -en hörgeschädigt die Sorge, -n
die Desinfektion (Sg.)
die Evaluation, -en Pflegebedürftige
das Vertrauen (Sg.) Sammlung wichtiger
das Wohlbefinden (Sg.)
die Förderung (Sg.) das Bedürfnis, -se die Zuversicht (Sg.)
Wörter aus dem
die Grundpflege (Sg.) die Fähigkeit, -en Kapitel zum selbst-
die Lagerung, -en emotional
die Motivation (Sg.)
ungeduldig ständigen Lernen
die Maßnahme, -n die Orientierung (Sg.)
die Pflegeanamnese (Sg.) wütend
der Ruhebedarf (Sg.)
der Pflegedienst, -e
b Ergänzen Sie die passenden Oberbegriffe aus 6a. der Pflegeprozess, -e
die Unabhängigkeit (Sg.) Existenzielle Erfahrungen
die Wahrnehmung, -en
die Prävention, -en das Ereignis, -se
1. die Ganzkörperwaschung : der Sichtschutz – die Waschschüssel – der Einmalwaschlappen die Prophylaxe, -n sich festhalten der Glaube (Sg.)
sich fortbewegen die Isolation (Sg.)
2. : die Zahnbürste – der Zahnputzbecher – die Zahnpasta die Ressource, -n
die Tagespflege (Sg.) sich versorgen die Religion, -en
3. : der Rasierer – der Rasierschaum – das Aftershave
die Therapie, -n bewusst die Trennung, -en
4. : der Kamm – die Bürste – der Föhn – das Shampoo
der Verbandwechsel, – eigenständig überwinden
5. : das Duschgel – die Waschlotion – das Handtuch die Verpflegung (Sg.) individuell
6. : die Bodylotion – die Gesichtscreme – das Körperpflegeöl belastend
die Versorgung (Sg.) vital
gefährdend
7. : die Nagelfeile – die Handcreme – die Nagelschere das Vertrauensverhältnis, -se
8. : die Waschutensilien (Pl.) – die Kosmetikartikel (Pl.) – die Wundversorgung (Sg.) Körperteile störend

das Inkontinenzmaterial die Zusatzleistung, -en die Extremitäten (Pl.) Einrichtungen


Zahlreiche Übungen aktivieren der Genitalbereich, -e
das Pflegeheim, -e
zur Festigung und anleiten der Kopf, Köpfe
c Ergänzen Sie passende Verben. Manchmal gibt es mehrere Möglichkeiten. die Reha-Klinik, -en
der Nacken, –
Erweiterung von aufrechterhalten
der Rücken, –
die Senioreneinrichtung, -en
unterlegen füllen basteln das Seniorenheim, -e
Wortschatz abtrocknen rasieren bereitlegen feilen behandeln der Rumpf, Rümpfe
abdecken die Seniorenresidenz, -en
aufstellen eincremen waschen zudecken beraten Hilfsmittel der Wohnstift, -e
kämmen putzen schneiden betreuen
durchführen die Beinprothese, -n Wohnformen
das Gesicht den Sichtschutz die Brille, -n
eingehen auf + Dativ das betreute Wohnen
die Nägel die Waschschüssel mit Wasser einschätzen der suprapubische Dauerkatheter, –
die Hausgemeinschaft, -en
die Zähne den Pflegebedürftigen in Empfang nehmen der Drei-Punkt-Stock, -Stöcke
die Wohngemeinschaft, -en
sich erkundigen nach + Dativ das Gehgestell, -e
die Haare
festlegen der Gehstock, -stöcke
den Bart die Waschutensilien der Haltegriff, -e
fördern
den Genitalbereich ein Handtuch

38 39
Szenar o a s
Mög chke t der
Pflege ist Teil der Lehrwerksreihe
Se bsteva uat on durch
akt ves Sprachhande n
der Lernenden

Szenario 2 Schnell f t für das Berufsleben Sprachhandeln als erstes Z el und Erfolgserlebn sse fördern:
D e bewährten Le tpr nz p en der Lehrwerksre he Linie 1 – Deutsch in Alltag und Beruf
etzt auch m aktuellsten Lehrwerk für n chtakadem sche Gesundhe tsberufe Linie 1 Pflege
Die Situation
Person A nimmt Person B in einer Senioreneinrichtung in Empfang. A zeigt B ihr neues Zimmer, geht auf ihre
Tra n ng von re evanten
Wünsche ein und informiert B über die Beschäftigungsangebote im Haus. Zusammen mit Person C unterstützt sie
Kommun kat ons
Person B bei der Grundpflege. Dabei erklärt sie C wichtige Arbeitsschritte.
s tuat onen durch e ne
Kette von rea täts
nahen Hand ungen am Deutsch in Alltag und Beruf Deutsch in Alltag und Beruf Deutsch in Alltag und Beruf Deutsch in Alltag und Beruf

Die Rollen
Kurs- und Übungsbuch mit DVD-ROM Kurs- und Übungsbuch mit DVD-ROM Kurs- und Übungsbuch mit DVD-ROM Kurs- und Übungsbuch mit Audios und Videos

Arbe tsp atz ist auf die Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt
Schnell fit für Alltags- und Berufsleben
ist auf die Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt ist auf die Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt
Schnell fit für Alltags- und Berufsleben ist auf die Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt
Schnell fit für Alltags- und Berufsleben
Sprachhandeln als erstes Ziel Sprachhandeln als erstes Ziel Sprachhandeln als erstes Ziel Schnell fit für Alltags- und Berufsleben
Erfolgserlebnisse fördern Erfolgserlebnisse fördern Erfolgserlebnisse fördern Sprachhandeln als erstes Ziel
Erfolgserlebnisse fördern

Rolle A: Pflegefachkraft Rolle B: Bewohner/in Rolle C: Auszubildende/r vernetzt die Buchinhalte mit neuen Medien
DVD-ROM mit motivierenden Video-Clips und allen Audiodateien
vernetzt die Buchinhalte mit neuen Medien
DVD-ROM mit motivierenden Video-Clips und allen Audiodateien
vernetzt die Buchinhalte mit neuen Medien
DVD-ROM mit motivierenden Video-Clips und allen Audiodateien
Lehrwerk digital mit interaktiven PDFs und Tafelbildern
Mit motivierenden Video-Clips und umfangreichem Audio-Material
vernetzt die Buchinhalte mit neuen Medien

Lehrwerk digital mit interaktiven PDFs und Tafelbildern Lehrwerk digital mit interaktiven PDFs und Tafelbildern

– arbeitet in einer – ist neu in der – ist im ersten Ausbildungsjahr.

Deutsch in Alltag und Beruf


Deutsch in Alltag und Beruf

Deutsch in Alltag und Beruf


Deutsch in Alltag und Beruf
Lehrwerk digital mit interaktiven PDFs des Kurs- und Übungsbuchs,
Vielfältige Trainingsangebote online sowie Wortschatz-App Online-Übungen zum abwechslungsreichen Vertiefen und Festigen Online-Übungen zum abwechslungsreichen Vertiefen und Festigen
mit Unterrichtsvorschlägen, Transkripten und Kopiervorlagen
Vokabeltrainer mit CD-ROM für interaktives Vokabellernen Vokabeltrainer mit CD-ROM für interaktives Vokabellernen
sowie allen Audios und Videos
nach dem Karteikartensystem in vielen Sprachen nach dem Karteikartensystem in vielen Sprachen

Akteure und
eignet sich für jugendliche und erwachsene Lernende ohne Vorkenntnisse Online-Übungen zum abwechslungsreichen Vertiefen und Festigen

Senioreneinrichtung. Senioreneinrichtung. – ist interessiert.


Führt aktiv und sicher zu den Niveaus A1, A2, B1 und B2
Bereitet auf alle relevanten Prüfungen vor: telc Deutsch A1 und A2 (Start Deutsch 1 und 2) eignet sich für jugendliche und erwachsene Lernende ohne Vorkenntnisse eignet sich für jugendliche und erwachsene Lernende ohne Vorkenntnisse eignet sich für jugendliche und erwachsene Lernende und richtet
Goethe-Zertifikat A2, Deutsch-Test für Zuwanderer, DSD I PRO (A2/B1), Führt aktiv und sicher zu den Niveaus A1, A2, B1 und B2 Führt aktiv und sicher zu den Niveaus A1, A2, B1 und B2 den Fokus verstärkt auf den beruflichen Aspekt

Akteur nnen m t
Goethe-/ÖSD-Zertifikat B1, Zertifikat Deutsch, telc Deutsch A2+ Beruf, Bereitet auf alle relevanten Prüfungen vor: telc Deutsch A1 und A2 (Start Deutsch 1 und 2), Bereitet auf alle relevanten Prüfungen vor: telc Deutsch A1 und A2 (Start Deutsch 1 und 2), Führt aktiv und sicher zum Niveau B2

– hat schon Erfahrung im – hat aufgrund von Diabetes – kann gut mit den Bewohnern telc Deutsch B1+ Beruf, telc Deutsch B1·B2 Beruf und telc Deutsch B2 Goethe-Zertifikat A2, Deutsch-Test für Zuwanderer, telc Zertifikat Deutsch, Goethe-/ÖSD- Goethe-Zertifikat A2, Deutsch-Test für Zuwanderer, DSD I PRO (A2/B1), telc Zertifikat
g Deutsch, Bereitet auf die Prüfungen telc Deutsch B1 · B2 Beruf,
Sonnta nntag rmann
ag
Zertifikat B1, telc Deutsch B1+ Beruf, telc Deutsch B2 und Goethe-/ÖSD-Zertifikat B2 ch ·
Goethe-/ÖSD-Zertifikat B1, telc Deutsch A2+ Beruf, telc Deutsch B1+ Beruf,
· Rus telc Deutsch B1·B2 ch · So i · Roh
· Sonnt telc Deutsch B2 und Goethe-/ÖSD-Zertifikat B2nnvor
· Rus · Rod
rmann rmann rma Moritz
i · Roh Beruf, telc Deutsch B2 und Goethe-/ÖSD-Zertifikat i · Roh B2 i · Roh
· Rod · Rod · Rod
Moritz · Moritz Moritz

denen Pf egefachkräfte Heimatland gesammelt.


ann · fmann ann ·

ein amputiertes Bein. umgehen.


Kaufm · Kau · Kaufm
Sichere und aktive Teilnahme Sprachliches Training für den Sichere und aktive Teilnahme Sprachliches Training für den Sichere und aktive Teilnahme ffmann
Sprachliches
· Ho Training für den Sichere und aktive Teilnahme ffmann
Sprachliches Training für den
Erfolgreiches Bestehen Erfolgreiches Bestehen ngler Erfolgreiches Bestehen er · Ho Erfolgreiches Bestehen
am Alltagsgeschehen in Alltag und für die berufliche am Alltagsgeschehen in Alltag und für die berufliche am Alltagsgeschehen in De Alltag und für die berufliche am Alltagsgeschehen in Dengl Alltag und für die berufliche
einer Prüfung einer Prüfung einer Prüfung deutschsprachigen Ländern Qualifikation einer Prüfung
deutschsprachigen Ländern Qualifikation deutschsprachigen Ländern Qualifikation deutschsprachigen Ländern Qualifikation

kommun z eren – lebt seit 9 Jahren in Deutschland. – ist auf den Rollstuhl angewiesen. Scannen, lernen, entdecken!
HA – 2 3 Kennen Sie D-A-CH?
a Schreiben Sie die Städtenamen richtig. Ergänzen Sie die Ziffern in der Landkarte.
1. LINBER
2. MAHBURG
Berlin
Wie heißt das auf
Deutsch?
3
HA – 2
3 Kennen
a Schreiben
1. LINBER

4. NÖLK
5. NEWI
6. NERB
7. RICHÜZ
8. RANKTURFF
Sie D-A-CH?

2. MAHBURG
3. CHENMÜN
Sie die Städtenamen

Berlin
richtig. Ergänzen
Sie die Ziffern
in der Landkarte.

1
Scannen, lernen, entdecken!
K4 – 1 2 Im Kaufhaus

a Wie heißen die Kleidungsstücke? Ordnen Sie zu. Das Wörterbuch hilft.
4

das Hemd der Gürtel


Nr. 1 ist ein Hemd.
K4 – 2

1.51 – 52
3 Wie gefällt dir …?

a Sie hören zwei Dialoge. Welche Bilder passen? Ordnen Sie zu.
A B C
4
Scannen, lernen, entdecken!
2 Vor 50 Jahren und heute

a Wie und warum verändern sich Essgewohnheiten? Lesen


Sie die Fragen und sammeln Sie Antworten im Kurs. 1.51 – 52
3 Jonas hat nachgefragt.

a Hören Sie die beiden Gespräche. Ergänzen Sie in den Berichten von Jonas die passenden Verben im
Präteritum.
4
Scannen, lernen, entdecken!
3.17

3.17
5 Die Lieferung

a Hören Sie das Telefonat. Wer ruft wen an? Was soll wann geliefert werden?

b Lesen Sie die Liste und hören Sie das Telefonat noch einmal. Welche Informationen hat die Händlerin nicht
oder falsch notiert?
6 Erfolgreich verhandeln

a Was haben die folgenden Begriffe mit erfolgreichem Verhandeln zu tun? Sprechen Sie.
Harmoniebedürfnis Mut Psychologie Small Talk

b Lesen Sie die Absätze 1–4 und formulieren Sie für jeden Absatz eine passende Überschrift.
Fragen Humor
10

der Mantel
1 1. Wer arbeitet und wer kocht? stand bekam

der Rock
fiel weg

die Jacke
6 die Badehose aßen aßen
der Anzug
3 2. Welche Lebensmittel gibt es und wie viel kosten sie?
9. STARTGUTT 5

die Jeans der Schal


3. CHENMÜN tranken
7 backte gab kamen gingen Hiermit bestellen wir nachstehende Artikel: Strategie 1: Verlangen Sie viel! Strategie 3:
8

&
4. NÖLK Ängstlichkeit und übergroßes Harmoniebedürfnis sind Wer viel redet, wirkt schnell unglaubwürdig oder unsi-
der BH der Slip
2 wusste Bezeichnung Anzahl Einzelpreis in Euro Gesamtpreis in Euro Anmerkungen
1 10. ZIGLEIP

&
kochte waren Gift für jede Verhandlung. Wenn Sie Konflikten auswei- cher. Der Mut zur Pause fehlt den meisten. Der Drang, zu

&
12 veränderten
5. NEWI 10 11 b Arbeiten Sie zu zweit. Jeder sucht auf dem Arbeitsblatt von Jonas Informationen zu einer Frage von 2a. inkl. MwSt.
der Badeanzug Tauschen Sie die Informationen aus. Bericht von meiner Oma Marianne Meine Mutter Lena berichtet
Rotbarschfilet 30
chen, werden Sie immer den Kürzeren ziehen. Extreme
Forderungen führen mitunter zu den besten Verhand-
20 sprechen und damit Pausen zu überbrücken, ist einer der
gröbsten Fehler in Verhandlungen. „Stille“ demonstriert
6. NERB 11. DENSERD der Hut die Mütze

die Hose
9 15 (ca. 1955) (90er Jahre)
13 5 lungsergebnissen. Ein typischer Anfängerfehler besteht Bestimmtheit und Selbstbewusstsein. Wenn Sie schwei-
der Stiefel Salatgurken
14
7. RICHÜZ die Kette Datum 23.5. Klasse 8b Name Jonas Wächter 10 bis darin, mit zu kleinen Preisen zu beginnen, aus Angst, gen, muss Ihr Verhandlungspartner Stellung beziehen
12. NEMERB b Lesen Sie die Dialoge. Markieren Sie die Personalpronomen im Dativ und die Verben mit Dativ. Als meine Oma jung war, In den 90er-Jahren man morgen 10 Uhr mögliche Kunden zu verschrecken. Wer mehr verlangt, und aktiv werden. Probieren Sie es aus und Sie werden
8. RANKTURFF
16
20 der Strumpf die Unterhose Welche anderen Verben mit Dativ kennen Sie?
Möhren 10 kg spätestens bekommt auch mehr! 25 feststellen: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
der Schuh die Leute sehr viel Kartoffeln. Ihre Mutter alles und viele auch zu
9. STARTGUTT
21
die Krawatte 1 2 Essgewohnheiten früher und heute einfache Sachen, die viel. Man aber auch
Salatköpfe 10 Strategie 2: Strategie 4:
10. ZIGLEIP 17 18
19
der Handschuh . Kann ich Ihnen helfen? 0 Jonas, die Hose sieht sehr schön aus. Strauchtomaten 2 Kisten
„Wer fragt, der führt“ – erfolgreiche Verhandlungspart- Der „Small Talk“ zu Beginn einer Verhandlung über per-
10 0 Ja, gern. Mein Sohn braucht eine Hose. . Das finde ich auch. Sie steht ihm ausgezeichnet. K4 – 2 3 Wie gefällt
Vor 50 Jahren war es normal, dass die Frauen nicht arbeiten
billig . Fleisch mehr über den Zusammenhang von 10 ner stellen im Schnitt mehr als doppelt so viele Fragen sönliche Erlebnisse oder Einstellungen gibt beiden
11. DENSERD
1 12
b Ordnen Sie die Wörter aus 2a. Wie? Hier einige Beispiele. Haben Sie noch andere Ideen? .
0
Welche Größe hast du denn?
Er hat Größe 172.
Der Stoff ist auch sehr gut.
Quatsch! Die Hose gefällt mir gar nicht. Sie ist
1.51 – 52
a Sie hören
dir …? gingen. Sie blieben zu Hause und sorgten „nur“ für Haushalt und
Kinder. Es gab drei Mahlzeiten pro Tag. Wenn es möglich war, es nur am Sonntag. Und Essen und Gesundheit. Deshalb 3 Jonas hat nachgefragt.
wie weniger erfolgreiche. Stellen Sie Fragen und wie-
derholen Sie Ihren Standpunkt und Ihre Forderungen.
Seiten die Möglichkeit, sich auf das Gespräch einzustel-
len und den anderen besser zu verstehen. Zeigen Sie 5 Die Lieferung
12. NEMERB Männer Frauen Sommer Winter Freizeit Arbeit … … zwei Dialoge. c Die Lieferung kommt. Hören Sie das Gespräch. Was ist schiefgelaufen? So spielen Sie Ihrem Gesprächspartner immer wieder daher Interesse am Verhandlungspartner und sprechen
11
.
kamen die Männer zum Mittagessen nach Hause. Dann aß die 3.18 30

b Welche Schau mal, die Hose steht dir sicher gut. hässlich, absolut uncool und sie passt mir auch bei jedem Mittagessen sich die Gewohnheiten.
4
Welche Bilder den Ball zu und drängen ihn in die passive Rolle – er Sie ihn mit Namen an. Wenn Sie in Verhandlungen auf
anderen Hm, ich weiß nicht. Wo kann ich die Hose nicht. Sie ist viel zu weit. passen?
Ordnen Sie
ganze Familie gemeinsam.
a Hören Sie muss reagieren. Wichtig dabei ist Ausdauer: Bleiben Höflichkeit, Anteilnahme und Humor setzen, werden
3.17
a Hören Sie
Städte in 0
A
zu. auch eine Suppe auf dem Tisch. Viele Frauen arbeiten, die
3.18 d Wer sagt was? Lesen Sie die Aussagen und notieren Sie K (Koch) oder H (Händler). 15
das Telefonat.

4
D-A-CH kennen anprobieren? Haben Sie die Hose auch in Größe 164? Heute ist vieles anders. Die meisten Frauen sind auch berufstätig. 1.51 – 52 beiden Gespräche. Sie dran und geben Sie nicht nach, bis Sie Ihr Ziel er- Sie Zusagen erhalten, die vorher unmöglich gewesen
2 15
DORTM c An der Information – Welche Kleidungsstücke aus 2a kann man wo kaufen? Sehen Sie die Informationstafel
. .
B Präteritum. Hören Sie dann das Gespräch zur Kontrolle noch einmal. Wer ruft
14 Sie? Spielen an. Spielen Sie Dialoge.
Die Anprobe ist dahinten rechts. Ja natürlich, einen Augenblick … Viele Leute essen mittags in der Kantine oder direkt am Arbeits- Am Sonntag ihre Mutter die Kinder oft erst Ergänzen reicht haben. wären. 3.17
b Lesen Sie wen an? Was
Sie in den

Deutsch in Alltag und Beruf


13
Dortmund

Deutsch in Alltag und Beruf


Sie: platz: Auf dem Weg zur Arbeit kaufen sie Sandwiches, einen Salat Berichten Ich bringe Ihre Lieferung.
die soll wann
b Welche anderen Städte in D-A-CH kennen Sie? Spielen Sie: Buchstabieren und raten Sie. 9 Buchstabieren C
immer einen Kuchen. Zum Kuchen spät von der Schule. Das gemeinsame von Jonas Liste und geliefert
werden?

Deutsch in Alltag und Beruf


1.54 – 56 c Wiederholen Sie die Personalpronomen im Dativ. Notieren und sprechen Sie. ich mir oder ein Fertiggericht, das sie in der Mikrowelle aufwärmen. Wir können Ihnen die Ware oder falsch hören Sie
c Hören Sie.

Deutsch in Alltag und Beruf


und raten 3. Stock
die passenden Ich warte schon seit einer Stunde auf Sie. notiert? das Telefonat
DORTM Dortmund 3 4 7
Was sagt Sie. du dir … Auch Kinder essen mittags oft im Kindergarten oder in der sie richtigen Kaffee. Mittagessen . aßen Verben im bis Mittwoch nachliefern. c Welche Strategien passen zu den Situationen A–D?
noch einmal.
6 man wo? Kinderabteilung – Junge Mode d stehen, gefallen, passen – Was gefällt Ihnen? Wählen Sie. Schule. stand Wo kann ich die Sachen abstellen?
Ordnen Sie Und was sollen wir dann A Sie haben den Namen Ihres Gesprächspartners nicht gut verstanden. Welche Informationen
1.54 – 56 c Hören Sie. Was sagt man wo? Ordnen Sie zu. 5 Grüezi. zu.
Fundbüro, Kundentoilette
Sprechen Sie über das Foto. oder Sprechen Sie über Kleidung im Kurs. Aber nicht nur die Arbeitswelt war anders. Die Frauen kochten backte gab tranken Ich möchte die Lieferung erst prüfen. gleich den Gästen servieren? Sollen Sie nachfragen? Hiermit bestellen hat die Händlerin
8
Moin. b Schreiben Sie Kärtchen mit den Verben aus der Liste und mit Substantiven. Ziehen Sie eine Karte aus bekam
Grüezi. Moin. Grüß Gott. Tschüs. Uf Widerluege. Servus. 2. Stock viel mit Grundnahrungsmitteln: Kartoffeln, Mehl, Milch und aßen B Sie fragen sich, wie viel Sie verlangen können. Sollten Sie vielleicht am Anfang nicht so viel wir nachstehende nicht
Grüß Gott. Entschuldigung, wo Die Jacke von Carola Ja, ich finde, sehr gut. Eier. Das brauchte viel Zeit. Fleisch war teuer, der Sonntagsbraten hatte seinen Namen zu Recht. jedem Stapel und bilden Sie Sätze. fiel weg Hier ist Ihre Bestellung: Möhren, … Vielen Dank für Ihr Entgegenkommen!
Bezeichnung
Damenmode – Damenschuhe
finde ich Röcke? gefällt mir sehr!
Steht Victoria die Bluse?
b Lesen Sie Nach dem Fußballtraining kochte waren
fordern? Artikel:
A B C
der Bleistift das Heft die Maus Tschüs. 1. Stock
die Dialoge.
Welche anderen Markieren
Unter der Woche kam nur wenig Fleisch auf den Tisch. Für ein Kilo Fleisch musste man 5x länger schmecken • probieren • sich ärgern •
schmeckte das Essen
kamen gingen Ich hatte ausdrücklich darauf hingewiesen, C Sie haben noch viele Fragen an Ihren Verhandlungspartner. Sollen Sie sie stellen? Anzahl
A Uf Widerluege. Im zweiten Stock, Verben mit Sie die Personalpronomen arbeiten als heute (siehe Infokasten). Gemüse und Obst gab es je nach Saison: Wenn gerade die stehen • machen • stellen • essen • Bericht von
meiner Oma
Das war anders vereinbart. Ich hatte … dass ich … brauche. Oder ist das nicht gut? Einzelpreis
Herrenmode – Herrenschuhe in
inkl. MwSt. Euro
der Kuli das Handy die Brille besonders gut. (ca. 1955)
Servus. Erdgeschoss
Und Parfüm? bei Damenmode. 1
. Kann
Dativ kennen
Sie? im Dativ
und die Verben So lange muss man arbeiten für
heimischen Tomaten reif waren, aß man Tomaten, sonst nicht. holen • telefonieren • bestellen • Marianne veränderten wusste bestellt.
Wäre das eine akzeptable Alternative für Sie?
D Im Verhandlungsgespräch entstehen manchmal unangenehme Pausen. Sollten Sie eventuell
Rotbarschfilet Gesamtpreis
in Euro
15 1960 verbrauchte man pro Person ca. 110 Kilo Kartoffeln, bekommen • bezahlen • zufrieden sein mehr sprechen?
der Radiergummi das Deutschbuch die Lampe
B 0 Ja, gern.
ich Ihnen mit Dativ. 1 Kilogramm Fleisch Als meine Oma Meine Mutter Da muss ein Missverständnis vorliegen. 30 Anmerkungen
der Spitzer das Wörterbuch die Tasse
Schmuck, Parfümerie, Kosmetik
Alles für Hand und Fuß
etik
Ich suche Nicht vergessen: . Welche
helfen?
Mein Sohn
braucht
2 1960: 2 Stunden 37 Minuten
heute sind es nur noch 70 Kilo. Das Essen ist auch internatio-
naler geworden. Früher waren Nudeln noch selten, heute sind c Als Jonas einmal kochte – Schreiben Sie die Geschichte im Präteritum. jung war, (90er Jahre) Lena berichtet Ich kann Ihnen anbieten, die Ware
Das ist hier nicht auf dem Lieferschein vermerkt.
d Welche Strategien kennen Sie? Welche Strategien finden Sie gut?
Salatgurken
einen Anzug. Wo? 0 Er hat
Größe hast eine Hose. 0 Jonas,
die Hose heute: ca. 32 Minuten (italienische) Pasta und Pizza wichtige Speisen der Deutschen. die Leute sehr wieder mitzunehmen. Tut mir leid, dass es bei Ihrer Bestellung zu
10
d Zahlen in D-A-CH – Was passt? Ordnen Sie die Dominosteine.
der Laptop das Post-it die Schere C Untergeschoss
im zweiten Stock . Schau
Größe 172.
du denn?
. Das
finde ich
sieht sehr
schön aus. Jonas, mach bitte das viel Kartoffeln. In den 90er-Jahren Missverständnissen gekommen ist. Bei uns ist es in Vertragsverhandlungen ganz wichtig, dass man sich erst einmal Möhren
Mode für Sport und Urlaub mal, die Der Stoff auch. Sie
steht ihm Projekt: Interview Essen für dich und Anna Ihre Mutter e Schreiben und spielen Sie einen Dialog zu Situation A oder B oder zu einer Situation aus Ihrem danach erkundigt, wie es dem Gesprächspartner und seiner Familie geht.