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Übungsfall 1 Strafrecht Übung

A. F gegen M §§ 223 I, 224 I, Nr.1, Nr.5 StGB


>> Flaschenwurf gegen den Kopf
I Tatbestand
1. Obj. TB
a. körperliche Misshandlung
b. Gesundheitsschädigung
c. Kausalität
d. Obj. Zurechenbarkeit
e. Ergebnis
2. Obj TB 224 I Nr.5 Qualifikation
a. Nr.2 Fall 2
Flasche ist gefährliches Werkzeug
b. §224 I Nr.5 StGB
eine das Leben gefährdende Behandlung Schlag ins Gesicht
Meinungsstreit: abstrakte vs konkrete lebensgefährdung
Konkret entbehrlich
c. Ergebnis
3. Subj. TB
a. Vorsatz bzgl. 1 und 2
b. Ergebnis
II. RWI
1Notwehr
a. Notwehrlage
aa. Angriff
bb. Gegenwärtig
cc. Rechtswidrigkeit
b. notwehrhandlung
aa Erforderlichkeit
möglichkeit der Abwehr
bb Geeigneheit
mildestes gleichgeeignetes Mittel
cc Gebotenheit
Einschränkung durch Ehe
War M schuldlos da alkoholisiert
III. Schuld
Übungsfall 2 – Sekte X

A Sektenführer (Deutschland) Sekte S Politikerin P


B Sektenführer (Deutschland) (Land X, Stadt X) (Land X)

C fanatisches Sektenmitglied >>> tötet die P hinterrücks durch erschießen


(Deutschland)

D weiteres Sektenmitglied >>> beschafft die Waffe und Informationen


(Deutschland)

A. §§ 212 I, 212 I StGB


C gegen P wegen erschießen
I. Tatbestand
1. Objektiver Tatb. § 212 I StGB
a. töten
b. Tod
c. Kausalität
d. Obj. Rechtswidrigkeit
e. Zwischenergebnis
2. Obj. Tatb. §211 I StGB
a. Heimtücke
b. Zwischenergebnis
3. Subj. Tatb.
a. Vorsatz
b. Zwischenergebnis
II. Rechtswidrigkeit
1.ETI
III Schuld
2. Erlaubnis Entschuldigungs Irrtum
Vermeidbarer Verbotsirrtum
IV. Ergebnis
B. A und B gem. §§ 212 I, 211, 25 I Var.2 StGB
>mittelbare Täterschaft

A und B Täter hinter dem Täter

I. Tatbestand
1. Obj. Tatb.
a. Tod eines anderen Menschen
b. Heimtücke
c. Täterschaft
aa. Tatherrschaftslehre
(1.) Deliktisches Defizit
(2.) Täter hinter dem Täter: Tatherrschaft kraft Organisationsgewalt/
überlegenes Wissen
bb. Animustheorie
cc. Stelungnahme
2. Subj Tatb.
a. Vorsatz
b. Heimtücke
II. RWI
III. Schuld
IV. Ergebnis

C.
Anstiftung
I. Tatbestand
1. Obj. Tatb.
a. Teilnahmetaugliche Hauptat
aa. vollendete oder versuchte Haupttat
bb. vorsätzliche
cc. rechtswidrige
b. teilnehmerhandlung
aa. anstiften
c. kausalitäz teilw. Str.
d. obj. zurechenbrkeit für a und b

D.
Aufstiften und Beihilfe

E. 211,212 I
Teilnahme des D Beihilfe durch beschaffen der Waffe und Informationen

I. Tatbestand
1. Obj. Tatb.
a. Teilnahmetaugliche Haupttat
aa. vollendete oder versuchte Haupttat
bb. vorsätzliche
cc. rechtswidrige
b. Teilnehmerhandlung
aa. Beihilfe: Hilfe leisten (str. hier eindeutig +)
bb. Anstiften
 Aufstiftung
bb. Ergebnis
c. kausalitäz teilw. Str.
d. obj. zurechenbrkeit für a und b
e. Ergebnis
2. Subj. Tatb.
a. Vorsatz bzgl. 1a-c.
b. sonstiges subj. Unrechtselement
II. Rwi.
III Schuld
Übungsfall 3

A Ehemann will Bank überfallen


B Ehefrau will A töten

A. Strafbarkeit des A gem. §§ 212 Abs.1 StGB

I. objektiver Tatbestnad
a. töten,Tod
b Kausalität
c obj. Zurechenbarkeit Schuss löst sich
d. ergebnis
II. Subjektiver Tatbestand
> A hatte keinen Tötungsvorsatz
III. Ergebnis

B. Strafbarkeit des A gem. §222 StGB

I. Tatbestandsmäßigkeit