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1.

Erläutern Sie die Fehler und allgemeinen Probleme, die im Rahmen des
Empowerment-Projekts bei SportsGear aufgetreten sind!

Das Empowerment Projekt bei Sportsgear war von Anfang an von Problemen geprägt. Vom
Anfang an würde die Empowerment Idee als eine leere Schlagzeile im Speech des
Vorstandvorsitzendes vorgestellt. Ein großes Versprechen, jedoch ohne etliche klare
Umsetzungsideen. Dies sorgte eigentlich für Unruhe und Missvertrauen bei den
Mitarbeiter:innen, besonders bei denen die mehrere solche Initiativen überlebt haben, wie Hr.
Lewis.

Als Nächstes, fand nach mehreren Wochen einen Kick Off für das Empowerment Projektteam
statt. Was sehr interessant ist, ist das nur die Projektteilnehmer:innen eingeladen worden sind,
und nicht auch andere Abteilungen in der Firma. Der Vorstandsvorsitzende hatte auch keine
Zeit dafür, nicht einmal für eine kurze Begrüßung oder Nachricht obwohl Empowerment als
Rettung für das Unternehmen präsentiert worden ist. Dies wird später für weitere Problemen
sorgen.

Das Projektteam war sehr motiviert und hat sehr viel Zeit (auch von ihr Privatleben) dazu
verwendet, einen passenden Vorschlag vorzubereiten. Sie waren alle bis auf Hr. Lewis sehr
motiviert ihr Ziel zu erreichen und das Unternehmen zu verändern.

Die Präsentation der Ergebnisse war die allergrößte Enttäuschung für die Gruppenmitglieder.
Der Vorstandsvorsitzende begann das Meeting auf seine enthusiastische Art und Weise,
verschwand aber kurz danach und ließ das Projektteam alleine ohne ihre größte
Unterstützung. Wenn Empowerment wirklich so wichtig für das Unternehmen sei, ist das eine
sehr merkwürdige Art es zu zeigen. Ohne die Unternehmensleitung hinten ihnen, wurde das
Projektteam von den anderen Bereichsleiter:innen angegriffen und viele ihrer Vorschläge
zerstört. Am Ende des Meetings ist das Bericht des Projektteams von einer
Unternehmensrevolution zu eine „gute Grundlage“ mutiert die aber noch „einiges an
Analyse- und Forschungsarbeit bedürfe“. Zu sehen wie ihre harte Arbeit und investierte Zeit
eigentlich nichts brachte, hat das Moral des Teams zerstört. Das Unternehmen hat an dem Tag
weitere Mitarbeiter:innen wie Hr. Lewis geschaffen indem sie gelernt haben das persönliche
Bemühungen eigentlich nichts bringen. Vielmehr war diese Präsentation und die
Umgangsweise der Geschäftsführung damit der Todesschlag für das Empowerment Konzept.
Empowerment ist nun als leere Floskel der Geschäftsführung bei den Mitarbeiter:innen

Cristian Golovescu
IT Management
verankert und auch weitere solche Initiativen werden von nun an mit einer größeren Skepsis
statt Begeisterung begrüßt.

2. Welche Maßnahmen wären besser gewesen bzw. sollten nun ergriffen werden, um das
Projekt doch noch zum Erfolg zu führen!

Jetzt noch etwas zu retten wird nicht besonders einfach sein, falls noch überhaupt möglich.
Als aller erstens und wichtigstes, würde ich dem Hr. Griffin empfehlen, sich persönlich für
sein Verhalten bei dem Projektteam zu entschuldigen. Der Vertrauensbruch der dadurch
entstanden ist, kann nur persönlich gerettet werden, falls irgendwie noch möglich.

Als nächstes, sollte man das Meeting mit den anderen Abteilungen wiederholen. Diesmal
müsste aber der Vorstandsvorsitzende nicht nur zumindest für die ganze Dauer anwesend
sein, sondern, viel mehr, aktiv hinter das Projektteam stehen. Er müsste wie ein Champion für
das Team agieren damit die anderen Bereichsleiter:innen verstehen können das Empowerment
doch eine besondere strategische Relevanz für das Unternehmen hat. Nur wenn die
Geschäftsleitung diese Umgestaltung wirklich unterstützt, kann es zu spürbare Ergebnissen
kommen.

Solche Projekte müssen Top – Down angegangen werden. Sobald die Unternehmensleitung
und die Führungskräfte motiviert worden sind, müssen auch die restlichen Mitarbeiter:innen
motiviert werden. Das heißt Informationsveranstaltungen wo Empowerment näher erklärt
wird. Falls es einen Intranet gibt, müsste dort auch Werbung für Empowerment gemacht
werden aber auch bei den Mitarbeiter:innen die kein Zugriff darauf haben. Man könnte auch
unternehmensweite Projektsprints anbieten, wo das Projektteam über ihren Fortschritt
berichten kann. Somit wäre die unternehmensweite Verteilung der Nachricht gewährleistet.

Alle dies Maßnahmen wären auch von Anfang an geeignet. Durch die fehlende Unterstützung
des Vorstandvorsitzendes, trotz übertriebene Aussagen, hat die Glaubwürdigkeit des Projektes
und die Motivation des Teams sehr gelitten. Das alles noch zu reparieren und das Projekt
richtig zu beenden erfordert ein hohes Commitment seitens der Geschäftsleitung.

Cristian Golovescu
IT Management
Cristian Golovescu
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