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;cüeinlichkeitsbegriff 1.8.

Der Satz von der vollständigen Wahrscheinüchkeit

nd die n
Beweis: Aus f,) = | l1 fogt
i=1
r6hren, von denen
lnnn
r 8 unbrauchbare.

e Röhr_ e entnom-
p(B) =p(Bo) =r(r I er) =r(I
'i=t
no') = I P(BA;) =
i=l i=l
rnrahl jeweils um
dt dafür, daß die = r1r7O,1 P(A), womit der Satz bewiesen ist.
i
i=1
ü wüd, und mit
Bemed<ung: Die Bedeutung der Formel (1.57) liegt in der Tatsache (vgl. Be.i.spiel 1.36)'
inis ,die ent- daß häulg die Wahrscheinlichkeiten P(fu) und die bedingten Wahrscheinlichkeiten
der einzelnen
P(B/AJ bekannt sind, woraus sich dann die Wahrscheinlichkeit P@) sehr einfach
=ft; r1r74r; =$. berechnen läßt.
@t
Beispbl 1.37 (vgl. Beispiel 1.20). In einer Kiste befinden sich zehn Werlstibke' von
denen vier fehlerhaft sind. Daraus werden zwei Werkstücke hintereinander ohne
n, so ergibt sich zwischenzeitliches Zurücklegen ausgewählt. Unter der Annahme, daß es sich dabei
um ein [:place-Experiment handelt, berechne man die Wahrscheinlichkeit dafür'
daß das beim zweiten Zug ausgewählte Werkstück brauchbar ist.
A sei das Ereignis ,,das zuerst ausgewählte Stück ist brauchbar" und B das Ereignis
,,das zuletzt ausgewählte Stück ist brauchbar".
Damit erhalten wir
hrahrschein-
rlich der Ent- P(A)=3; P(A)=l-P(A)=3' P(s/Ä,)=i; P(B/A)=3.
Rcgal.
Wegen fl = A + A folgt aus (t.57) mit Ar = A, Az = A die Gleichung

P(B) =P(B/A) P(A) + P(B/Ä)P(A) =; . * *3' Z =# =i.


iirdige Ereigni*
Die Ereignisse Ä und B besitzen also dieselbe Wahrscheinlichkeit. Wegen
,=flfürilk)
irdurchfiihrung
P(B /A) + P(B) sind sie jedoch nicht (stochastisch) unabhängig.
Für die bedingten Wahrscheinlichkeiten P(A;/B) gilt der

Saa, 1.22 (Bayessche Formel)


&n Watrschein- Für eine vollständige Ereignisdisjunktion A1, Az, ... , A' mit P(A1) ) 0
für alle i und jedes Ereignis B mit P(B) 0 gilt )
t= I \. Dann
p(Ak/B)-p(seqp(a'() k=r, 2,...,n. (,.s8)

|l)=
iiäfrtr,
i=l
(1.57)
L' Definitionsgemäß gilt für die bedingle Wahrscheinlichkeit
tsBdi'.
P(Ak/B) =w=