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5 Systemaufbau

hbei gelösten Bindungen ist gleich dem

dlen Unbestimmtheit.

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firele zum AbbauPrinziP

:lahmen in Bitd 5.5 kann durch Einlegen

nke zu einem Dreigelenkrahmen gemacfit s ist ein statisch bestimmtes, unverschiebli- n, das aus der Anschauung bekannt isL

es auch rnöglich, durch Entfernen des zwei' ilagers, einen Kragträger mit zweifach abge

bachse als statisch bestimmtes System zu

n beiden Fällen werden zwei Bindungen System ist daher zweifach statisch unbe-

Stodaryerkrahmen in Blld 5.5 ist durch Einle lrs Gelenken auf zwei übereinandergesetzte

ahmen zurückgeführt worden' Eine weitere

ergibt sich daraus, durch beide Riegel zu

5.3 Aufbauprinzip

schneiden. Dadurch werden jeweils die drei Schnittgrö- Ben M, V und N gleich null gesetzt. ln beiden Fällen

werden insgesamt sechs Bindungen gelöst. Das System ist also sechsfach statisch unbestimmt.

5.3 AufbauprinziP

Wie das Abbauprinzip stellt auch das Aufbauprinzip eine

"Methode des scharfen Hinsehens" dar.

Ausgehend von einem statisch bestimmten Grundsys- tem wird das Gesamtsystem durch sukzessives Ankop- peln weiterer statisch bestimmter Elemente aufgebaut.

Das endgültige System erhält man durch Hinzufügen

von Bindungen. Die Zahl der zugefügten Bindungen ist

der Grad der statischen Unbestimmtheit.

lm Gegensatz zum Abzählkriterium ist das Aufbauprinzip

eine hinreichende Bedingung für die kinematische

Unverschieblichkeit eines Systems!

Beispiel 5.1

Für den Stockwerkrahmen in Bild 5.6 ist der Grad der statischen Unbestimmtheit mit Hilfe des Aufbauprinzips

zu ermitteln.

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Bild 5.6 Aufbau eines Stockwerkrahmens

Es werden die folgenden Schritte durchgeführt:

t. Aufbau des unteren Stockwerks durch einen Dn

lenkrahmen.

2. Auf den unteren Dreigelenkrahmen

wird ein weil

Dreigelenkrahmen gesetzt, der den linken Teil

oberen Stockwerks bildet.

3. Der rechte Teil des oberen Stockwerks wird gebi

indem der rechte obere Knoten durch zwei S

unverschieblich angeschlossen wird. Auch diese den Stäbe können als Dreigelenkrahmen angesr

werden.

4. Um das wirkliche System zu erhalten, müssen Gelenke geschlossen werden, das System isl

achtfach statisch unbestimmt.

Belspial5.2

Das Tragwerk

in Bild 5.7 besteht aus fünf einze

Scheibe lll wird als statisch bestimt

Scheiben.

unverschieblicher Kragträger zuerst eingebaut.

Scheibe /// fest ist, stellen die Gelenke zweiwertige lager für die angeschlossenen Scheiben ll und lV

Scheiben / und // bzw. lV und V bilden ie

Die

Dreigelenkrahmen. Weil das gesamte Tragwerk

Kragträger und Dreigelenkrahmen aufgebaut we

kann, ist es statisch bestimmt und unverschieblich.

Bild 5,7 Beispiel zum Autbauprinzip

Neben dem Nachweis der statischen Bestimmthe'i der kinematischen Unverschieblichkeit ist das Au

prinzip für die Berechnung eines Systems von bes(

rer Bedeutung. Wird die Berechnung entgegen del

henfolge des Aufbaus durchgeführt, lassen sicl

Gleichungen zur Bestimmung von Auflager- und schenreaktionen fast vollständig entkoppeln. Durcf ses Vorgehen wird nicht nur der Berechnungsauf

124

Auflagerreaktionen aus. Dabei führen wir

schnitt um jeden Knoten, für den die beiden

wichtsbedingungen )A

einen Rund_

Gleichge_

= 0 und IV

= O erfültt sein

müssen.

Abzählen

Die Anzahl der Unbekannten ergibt sich aus den

Aufla_

gerreaktionen und den durch die Rundschnitte freigeleg_

ten Stabkräften. Es gelten folgende Bezeichnungen:

a

s

k

Zahl der Auflagerreaktionen

ZahlderStäbe

Zahl der Knoten

Für jeden Knoten stehen zwei Gleichgewichtsbedingun_

gen zur Verfügung. Damit ergeben sich 2k Gleichun_

gen. Der Grad der statischen Unbestimmtheit folgt aus

der Gleichung:

n = a+ s-2k

ln Bild 5.4 ist die Anwendung für zwei Beispiele gezeigt.

n=3+22-2.11=3

3fach statisch unbestimmt

Bild 5.4 Abzählkriterium bei Fachwerken

5.2 Abbauprinzip

Das Abbauprinzip oder die Rückführung auf ein statisch

bestimmtes System ist eine ,,Methode

sehens". Es erfordert, dass anschaulich

des scharfen Hin_

festgestellt wer_

den kann, ob ein System statisch bestimmt ist.

Es werden so viele Bindungen gelöst, statisch bestimmt ist. Das Lösen von

bis das System

Bindungen

ent_

spricht dabei dem Nullsetzen der entsprechenden Schnittgrößen.

5 Systemaufuuu

Die Zahl der dabei gelösten Bindungen ist gleich darm

Grad der statischen Unbestimmtheit.

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Bild 5.5 Beispiele zum Abbauprinzip

Der obere Rahmen in

Bitd S.S kann durch Einlegemr

Dreigelenkrahmen gemaclü

zweier Gelenke zu einem

unveÄchie$.

ches System, das aus der Anschauung bekannt isr-

Alternativ ist es auch möglich, durch Entfeinen des zwel

werden. Dies ist ein statisch bestimmtes,

wertigen Auflagers, einen

knickter Stabachse als statisch

Kragträger mit zweifach abgre-

bestimmtes System arl

Bindungem

erzeugen. ln beiden Fällen werden zwei

gelöst, das System ist daher zweifach statisch unbe

stimmt.

Der untere Stockwerkrahm en in Bitd 5.5 ist durch Einle

gen von sechs Gelenken auf zwei übereinandergeseEF Dreigelenkrahmen zurückgeführt worden. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich daraus, durch beide Riegel ar

5.3 Aufbauprinzip

schneiden. Dadur<

ße-nM, VundA

werden insgesamt bt also sechsfach

5.3 Aufbar

Wie das Abbaupir Jlethode des scfu

Ausgehend von er bm wird das Gesi peln weiterer statl Das endgültige Sr von Bindungen. Di

der Grad der statis

lm Gegensatz zum eine hinreichende Unverschieblichkei

Beispiel S.l

Für den Stockwed

statischen Unbesti

zu ermitteln.

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Bild 5.6 Aufbau ein