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LEOs Kul-touren: Mit uns zu den schönsten Ausstellungen

april 09

Kul-touren: Mit uns zu den schönsten Ausstellungen april 09 Ausgegraben Queere Geschichtsarbeit in München Abgefahren
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Queere Geschichtsarbeit in

München

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Glockenbachblues

Zu provokant für die Weltstadt mit Herz? Motive der atheistischen Buskampagne, die auch in München
Zu provokant für die Weltstadt mit Herz?
Motive der atheistischen Buskampagne,
die auch in München für Furore sorgt.

Ach meine lieben Mitspazierinnen und Mitspazierer, für eine Kolumnistin gibt es eigentlich nichts Dankbareres als eine Reizfigur, die ständig Steilvorlagen liefert. Aber Hand aufs Herz – wenn immer der selbe Mittelstürmer die Tore schießt, macht das das Spiel nicht spannender. Also, lieber Josef Benedikt Ratzinger: du langweilst. Wenn du nicht mehr als das gebetsmühlenartige wi- derkäuen steinzeitlicher Denkansätze drauf hast und ernsthaft spirituelle Erleuchtung für ein probates Mittel zur Lösung von Aids, Armut und Homosexualität hältst – bitte. Aber muss es denn wirklich sein, jede noch so abstruse Meinung der gesamten Menscheit zu verkün- den? Ich jedenfalls kann mich darüber nicht einmal mehr wirklich aufregen, dafür ist das Ganze zu abge- schmackt und abgedroschen. Das konkrete Leiden und Sterben von Millionen Menschen zu einem Schlachtfeld der Religion und Ideologie zu machen, ist einfach nur billig. Interessant ist, dass bei all‘ den Problemen, die die Welt aktuell hat, die religiösen Führungsgestalten die Sexualmoral und ihre Ansichten zur Familie in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Offenbar fehlt den alten Männern in Rom, Istanbul, Moskau und sonstwo jegli- ches Konzept, mit der real existierenden Welt umzuge- hen. Für durch Wirtschaftskrise, wackelndes Weltbild der globalisierten Welt und rapide Umwälzungen der Gesellschaft verunsicherten Menschen muss es doch mehr als hohle Phrasen und reflexartige Schuldzuwei- sung an „Homoperverse“ und andere angebliche Zer- störer der abendländischen Moralvorstellungen geben.

Zum Glück scheint sich in weiten Teilen der westlichen Welt wenigstens die Politik endlich aus dem Würgegriff des Dogmatismus befreien zu können. Dänemark hat als erstes Land der Welt das Adoptionsrecht für Frauen- und Männerpaare dem der Heteros gleichgestellt. Und

Bayern öffnet die Standesämter für Verpartnerungen, wobei ich persönlich zweites für wesentlich sensatio- neller halte. Ob das und die offene Papstkritik der kon- servativen Bundeskanzlerin schon der Dammbruch im bürgerlichen Lager ist, ist zwar zu bezweifeln. Aber die Dinge kommen auch in Deutschland deutlich in Bewe- gung. Und das wird auch höchste Zeit, denn bei uns ha- pert es trotz Homo-Ehe und Gleichstellungsgesetz noch an vielen Ecken und Enden.

Beispiele gefällig? Während es im erzkatholischen Spa- nien und im konservativ regierten London kein Problem für Atheisten ist, eine Buskampagne zu starten, haben deutsche Kommunen damit ein massives Problem. München, Berlin und Köln winkten mit fadenscheinigen Begründungen ab, obwohl seit Jahren Werbung für Sekten, christliche Vereine und rechte Philsophen wie die „Neue Akropolis“ ohne irgendwelche Bedenken im öffentlichen Nahverkehr plaziert werden dürfen. Auch die Gleichstellung in unserem ach so liberalen Land schlägt sich in Sonntagsreden deutlich ausgeprägter als in den Geldbeuteln nieder. Mit aktuell immer noch 22 % weniger Lohn für Frauen im gleichen Job rangie- ren wir nicht nur in der Adoptionsfrage näher an Leso- tho als an Dänemark.

Aber wie gesagt, ich mag mich nicht mehr darüber aufregen. Das Leben findet jetzt und hier statt, ob mit oder ohne Götter ist und bleibt eine persönliche Ge- schmacksfrage. Ich habe viel Lust am Leben. Und ge- nau diese wünsche ich Ihnen auch, für einen April, der hoffentlich endlich wieder Farbe auf die Bäume, Wiesen und unsere Gesichter zaubert!

Sarah Jäckel, Verlegerin

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Liebe Leserinnen und Leser

Was machen eigentlich die Bisexuellen?

Das fragten wir uns neulich, als wir darüber diskutierten, wie sich die queere Com- munity heute definiert. In der englischsprachigen Welt werden der vier Basisfrak-

tionen unserer Szene meist griffig mit GLBT (Gay, Les- bian, Bisexual, Transgender) abgekürzt, hierzulande haben wir so et- was nicht. Und sind wir ehrlich: die Nennung aller vier Gruppen kommt ohnehin nur bei den ganz großen Anlässen wie CSD-Ansprachen oder im Wahlkampf vor. Immerhin hat sich die Transgender-Fraktion in den letzten Jahren nicht nur im Sprachgebrauch weitgehend etabliert.

Während also lesbisch, schwul und transgender immer häufiger in einem Atemzug genannt werden, geraten Bisexuelle aus dem Blickfeld. Das verwundert nicht: Es gibt weder Gruppen, noch Institutionen, Par- tys oder kulturelle Aktionen, die einen erkennbaren Bi-Stempel tragen. Offenbar schafft Bisexualität kein Bedürfnis nach eigenem sozialem Raum und vermittelt kein Zusammengehörigkeitsgefühl, das mehr als private Freundeskreise hevor bringt. Dabei gibt es so viele von ihnen – in einschlägigen Internet-Foren sogar mehr, als man vermuten sollte. Sollte es den Bis genug sein, sexuell auf ihre Kosten zu kommen und

es den Bis genug sein, sexuell auf ihre Kosten zu kommen und sich ansonsten im mehrheitlich

sich ansonsten im mehrheitlich heterosexuell geführten Leben einzu- richten? Dann wäre der Rückzug ins Internet eine logische Folge, weil allzu praktisch. Ein Hinweis darauf: Der mit Abstand größte Bi-Club der schwulen Online-Plattform Gayromeo wirbt mit „geilen Männern“ und „sexuellen Abenteuern“, aber nicht mit Austausch und Kommunikation. Der berühmte Leidensdruck, der noch immer Auslöser von Bewegung war, scheint hier (Gratulation!) nicht in ausreichendem Maße zu exi- stieren. Á propos Bewegung: Die Integration der Bis stammt aus der frühen Schwulenbewegung, die mit großem Sendungs- und Toleranzbewusst- sein viele sexuelle Spielarten unter ihre Fittiche nahm. Wird die Bisexu- ellen das gleiche Schicksal wie die Pädophilen ereilen, für die sich die queere Szene schon lange nicht mehr (oder nur noch in sehr geringem Maße) verantwortlich fühlt? Ich werde das Gefühl nicht los, unserer Szene könnte so ein enormes Potenzial an guten Ideen, tollen Leuten, an Kämpfern, Unterstützern und Freundinnen verloren gehen. Das wäre schade. Dagegen zu steuern erfordert Bewegung – von beiden Seiten.

Endlich erste Frühlingstage und einen tollen Monat April!

wünscht
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Bernd Müller, Chefredakteur

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Glockenbachblues

3

Editorial

4

10 Jahre queere Geschichtsarbeit

6

Szeneleben

8

Lesben

13

Kultur

14

Gay Business / Verlosung

17

Nachlese

18

Beautys & Party

20

Politik

24

Musik

26

Film

30

Buch

33

Kalender

36

Service/Kleinanzeigen

46

Horoskop / Impressum

52

Auto Special 2009

54

Reise

60

TV

62

Wellness

64

Letzte Seite

66

Pink packt aus: Interview auf Seite 26
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Lücken

in der Geschichte füllen

Das Forum Homosexualität München e. V. feiert im April sein zehnjähriges Bestehen. Ziel des Forums ist die Forschung in den Bereichen Kultur, Alltag und Geschichte homosexueller Frauen und Männer in München. Der Verein hat derzeit rund 30 Mitglieder und wird durch das Kulturreferat der Landeshaupt- stadt München gefördert.

Er bietet ein breit gefächertes Angebot wie Vorträ- ge und Lesungen über historische und aktuelle The- men, Veranstaltungen, Ausstellungen, Interviews, eine Hörbibliothek sowie Erzählcafés. Zusätzlich gibt es Filmabende, Stadtführungen oder dokumen- tierte Interviews im Archiv, das der Öffentlichkeit zugänglich ist.

Ein Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern Al- bert Knoll (Historiker und Leiter des Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau), Dr. Sabine Puhlfürst (Lehrerin, Doktorarbeit über „Homosexualität und Literatur“, aktiv in der Frauenbewegung) sowie Christine Schäfer (Lehrerin, Frauenaka- demie München [FAM], Frauenkulturhaus):

Wie kam es zur Gründung des Vereins? Albert Knoll: Vor über zehn Jahren saßen wir in einer Gruppe im Sub zusammen, und uns kam die Idee, dass sich einzeln forschende Schwule und Lesben im Bereich Geschichte und Kultur in München zusammen tun könnten, um ein ge- meinsames Projekt, das unabhängig vom Sub auf eigenen Beinen stehen sollte, zu gründen. Es war uns wichtig, dass dies ein eingetragener, gemein- nütziger Verein werden sollte, der von der Stadt München gefördert wird. Im Vordergrund standen auch die Anmietung eigener Räume sowie das Anlegen eines Archivs.

Was findet man in eurem Archiv? Albert Knoll: Darin finden sich Nachlässe und Schenkungen von Privatleuten, Sammlern und Vereinen. Ferner Zeitschriften, Filme, Fotos und eine antiquarische Büchersammlung, die unser ganzer Stolz ist.

Wie entwickelte sich die Arbeit des Forums? Christine Schäfer: Ein Jahr nach der Gründung haben sich auch Lesben zusammengetan und sind

zu dem Verein gestoßen. Damals haben wir uns gefragt, was aus den noch lebenden Zeitzeugen geworden ist. So haben wir begonnen, Schwule und Lesben zu befragen, die in den 1930er Jah- ren und auch später geboren waren, und solche, die die Zeit des Nationalsozialismus noch erlebt haben. Die ersten Erzählcafés, Ausstellungen und Vorträge wurden organisiert, aber auch Bücher publiziert. Bisher haben wir 32 ZeitzeugInnen in- terviewt. Diese Gespräche sind in unserer Hörbi- bliothek dokumentiert.

Welche Ziele verfolgt das forum? Sabine Puhlfürst: Mein Anliegen ist, dass wir eine breitere Öffentlichkeit erreichen. Unser umfangreiches Material steht natürlich auch für Forschungszwecke zur Verfügung. Ich würde mir übrigens mehr Material von Lesben wünschen, um ein Gleichgewicht zwischen schwuler und les- bischer Geschichte zu erreichen. Christine Schäfer: Wir wollen auch Basisarbeit leisten und schwul-lesbische Geschichte in die Schulen bringen. Seit 2007 haben wir das „Auf- klärungsprojekt“, das pädagogische Aufklärungs- arbeit unter SchülerInnen und LehrerInnen lei- stet, in unser Projekt integriert.

Welche Auswirkungen hat eure Arbeit in Bezug auf Politik und Gesellschaft? Albert Knoll: Ein Beispiel: Es gab die Diskus- sionsrunde mit Münchner Stadträten, ob den schwulen Opfern des Nationalsozialismus ein ei-

genes Denkmal in München gesetzt werden soll. Einigen wurde erst dabei klar, dass das Schicksal der Verfolgung der jüdischen Opfer mit denen der Schwulen nicht zu vergleichen ist. Die Schwulen haben ihr Schicksal schamhaft verschwiegen und deshalb gibt es darüber bis heute kaum Berichte. In diesem Jahr fällt die Entscheidung, ob dieses Denkmal am Oberanger gegenüber dem Jü- dischen Museum errichtet wird. Schon allein die Beschäftigung mit diesem Thema sehen wir als Erfolg. Jedoch ist dies nur einer von vielen Mosa- iksteinen. Keiner weiß wirklich, was genau in den 1950er oder 1960er Jahren passiert ist, und es ist uns wichtig, an die Zeitzeugen heranzutreten. Wir versuchen, Lücken in der Geschichtsschreibung zu füllen. Christine Schäfer: … inzwischen kann man im Radio sogar schon Vorträge auf „Bayern 2“ hören Das Bewusstsein ist schärfer geworden.

Wie lange lassen sich die Aufzeichnungen in München zurückverfolgen? Christine Schäfer: Meine Chronik beginnt bei Adele Spitzeder (1832–1895), einer deutschen Schauspielerin aus Berlin. Sie lebte damals in Dachau mit einer Frau zusammen und gründete mit ihr eine Bank in München. Damals hatte man aber noch nicht von Lesben oder Homosexualität gesprochen, die Themen Frauenstimmrecht und Frauenbewegung hatten Priorität. Albert Knoll: Um 1890/1900 gab es den ersten schwulen Münchner Verein, konkrete Personen

aus der Schwulenbewegung werden erstmals bi- ografisch fassbar.

Welche bekannten schwulen oder lesbischen Persönlichkeiten spielen eurer Meinung nach in der Münchner Geschichte eine größere Rolle? Sabine Puhlfürst: Für mich war Rainer Werner Fassbinder (1945–1982) einer der schillerndsten Münchner Persönlichkeiten. Albert Knoll: Ich denke da an August Fleisch- mann (1859–1931), der ein Vorkämpfer in der Münchner Schwulenbewegung war. Er gab die Zeitung „Seelenforscher“, die dritte Schwulen- zeitung der Welt, heraus. Christine Schäfer: Anita Augspurg (1857–1943), eine Juristin und Frauenrechtlerin, lebte in Mün- chen und im Isartal. Sie und ihre Lebensgefähr- tin Lida Gustava Haymann setzten sich für das Frauenstimmrecht ein, Augspurg hat sogar die Ausweisung Hitlers wegen Volksverhetzung be- antragt.

Was würdet ihr euch für das Forum in Zukunft wünschen? Albert Knoll: Wir würden uns über möglichst viele interessierte Leute freuen, die Zeit und Lust haben, auch aktiv an unserem Projekt ehrenamt- lich mitzuarbeiten, da wir von unseren Kapazi- täten her zur Zeit an unsere Grenzen stoßen. Tref- fen ist jeweils an jedem ersten Dienstag im Monat um 19 Uhr in unseren Räumen in der Bayerstraße. p Interview: Norbert Wagner

Forum Homosexualität München e. V., Bayerstr. 77a, 80335 München. Tel. 0 89/23 26 97 94, Fax 23 26 97 99, info@forummuenchen.org. Bürozeiten: Di. 13:00 bis 17:00 Uhr, Do. 09:00 bis 13:00 Uhr www.forummuenchen.org

Foto: iStockphoto_Melbye
Foto: iStockphoto_Melbye

Schwules Leben an der Isar

Radlführung mit Albert Knoll

Seit vielen Jahren zeigt Albert Knoll vom Forum Homosexualität und Geschichte München Interessierten bekannte und un- bekannte Stationen schwulen Lebens im Glockenbachviertel und in der Altstadt. Am Sonntag, den 26. April, geht es ausnahmswei- se nicht zu Fuß, sondern mit dem Fahrrad auf historische Entdeckungstour. Denn auch Plät- ze jenseits der Innenstadt haben ihre schwule Geschichte. Bei gutem Wetter gibt es einen ge- mütlichen Ausklang im Biergarten. Wichtig: Fahrrad mitbringen. p bm

szene

Splitter – Sonderausgabe

Zum zehnjährigen Jubiläum erscheint im April eine Sonderausgabe des „Splitter“, ei- ner Veröffentlichungsreihe, in der das Forum Materialien zur Geschichte der Homosexuellen in München und Bayern veröffentlicht. Diese Sonderausgabe fasst die zehnjährige Arbeit des Forums zusammen: Aufsätze, Veröffentli- chungen und Ausstellungen werden hier eben- so präsentiert wie Interviews und Porträts von Zeitzeugen. Hinzu kommen historische Texte

zu lesbisch-schwulem Leben und ausführliche Chroniken zur queeren Geschichte Münchens.

120 Seiten spannende Lektüre für alle, die sich

für die Wurzeln unserer Szene interessieren. p bm

Der Jubiläumsband ist zum Preis von 10 Euro auf der Homepage www.forummuen- chen.org zu bestellen oder ab 20. April in der Buchhandlung Max & Milian erhältlich.

Demonstrationen waren schon immer Marksteine schwul-lesbischer Geschichte. Oben: Asyl-Demo 1997. Unten: Demo gegen den
Demonstrationen waren schon immer Marksteine schwul-lesbischer Geschichte.
Oben: Asyl-Demo 1997.
Unten: Demo gegen den Gauweiler´schen Maßnahmenkatalog 1987
Fotos: Horst Middelhoff
Asyl-Demo 1997. Unten: Demo gegen den Gauweiler´schen Maßnahmenkatalog 1987 Fotos: Horst Middelhoff LEO 04/09 7

szene

Szene-News

Szene-News Rosa ALTERnative eröffnet Nach zwei Jahren Planung und Umbauzeit kann im April die Rosa ALTERnative,

Rosa ALTERnative eröffnet

Nach zwei Jahren Planung und Umbauzeit kann im April die Rosa ALTERnative, die schwule Alten-Wohn- gemeinschaft der Münchner Aids-Hilfe, ihren Betrieb aufnehmen. Bevor die ersten Bewohner ihre Zimmer in der Lindwurmstraße 71/4. Stock beziehen, sind die Münchner am Mittwoch, den 8. April, von 17:00 bis 20:00 Uhr zur Eröffnung und Besichtigung eingela- den.

Schnuppertage bei Yawara

Yawara, die Selbstverteidigungssparte von Team München, lädt im April zu zwei Schnuppertagen ein. Wer diesen Sport ausprobieren möchte, kann am Mittwoch, den 22. April oder den 29. April, ab 19:00 Uhr in der Turnhalle der Grund- und Hauptschule Perlacher Str. 114 vorbeischauen. Anmeldung ist er- wünscht unter Tel. (089) 89 043 780 oder yawara@ teammuenchen.de

Münchner Schwusos mit neuem Vorstand

Die Lesben und Schwulen in der Münchner SPD (Schwusos) haben einen neuen Vorstand. Der 22-jäh- rige Student Alex Kagerer ist neuer Sprecher, zu seinen Stellvertretern wurden Paul Schulz, Stadträ- tin Irene Schmitt und Schwuso-Gründungsmitglied Franz Weiss gewählt. „Damit haben wir auch in un- serem Vorstand die Vielfalt schwul-lesbischen Le- bens abgebildet“, so Alex Kagerer.

Arbeitsgruppe Wohnen im Alter

Jeden zweiten und vierten Donnerstag treffen sich im Sub (Müllerstr. 43) schwule Männer, die selbstbe- stimmt und in Gemeinschaft ihr Leben und Wohnen im Alter planen wollen. Die projektorientierte Gruppe diskutiert und informiert über Wohnmodelle, Lebens- weisen im Alter und die Vernetzung innerhalb der schwulen Szene. Ansprechpartner ist Theo Kempf, 089/17 99 84 28, theo.kempf@gmx.de.

HIV-Test im Sub

Der nächste anonyme und kostenlose HIV-Test im Sub (Müllerstr. 43) findet am Freitag, 17. April, von 17:00 bis 22:00 Uhr statt. Nach Intervention durch Rosa-Liste-Stadtrat Thomas Niederbühl können künftig übrigens vier Testabende angeboten werden. Wegen Personalengpässen der Kooperationspartne- rin, der Anonymen Aids-Beratungsstelle der Landes- hauptstadt, war das bisher nicht möglich. Weitere Testabende sind 2009 für Juli, September und No- vember vorgesehen.

Komm, lieber Mai

Benefiz-Aktion der Regenbogen-Apotheke

Auf dem Kalender hat der Frühling längst begonnen – jetzt wird es Zeit, dass

er auch in den Herzen der Menschen Einzug hält. Auch wenn die Tempera- turen nicht mitspielen, verbreitet eine neue Benefizaktion Frühlingsgefühle:

Zur diesjährigen Maibaumfeier initiierte Werner Schelken, Inhaber der Regenbo- gen-Apotheke, unter dem Motto „Komm, lieber Mai“ eine Spendenaktion für das schwule Zentrum Sub. Dazu liegen in der ganzen Szene Postkarten aus (eine davon findest du auch in dieser Ausgabe) mit drei einfachen Fragen zum schwulen Zentrum. Fragen beantworten und die Postkarte in der Regenbogen-Apotheke (Sonnenstr. 33), im Sub (Müllerstr. 43 ) oder beim Maibaumfest am Freitag, 1. Mai, am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz ab- geben. Für jede ausgefüllte Postkarte spendet die Regenbogen-Apotheke dem Sub 1 Euro. Mitmachen lohnt sich nicht nur für das Sub: Werner Schelken konnte viele Geschäftsleute aus der Münchner Szene gewinnen, Preise für diese bislang einmalige Aktion zur Verfü- gung zu stellen. So werden unter allen Teilneh- merInnen am 1. Mai um 18:00 Uhr auf der Bühne am Karl-Heinrich-Ulrich-Platz Gutscheine für Abendessen, Wellnessbehandlungen, Gratis-

Selige Majestäten

Wahl zur Maikönigin 2009

lieber Komm, Mai Feiern und gewinnen: die Benefizaktion am und zum 1. Mai zu Gunsten
lieber Komm, Mai
Feiern und gewinnen: die Benefizaktion am und zum
1. Mai zu Gunsten des Sub,
gestiftet von der
Foto: Horst Middelhoff

drinks oder freie Eintritte verlost. Unterstützt das Zentrum und tut euch selbst einen Gefallen – so einfach war es noch nie, Frühlingsgefühle zu verbreiten!

p bm

Zum vierten Mal findet am Abend des 30. April, heuer ein Donnerstag, die Wahl zur Maikönigin vor dem „Café Selig“ in der Hans-Sachs-Straße statt. Gesucht wird die Nachfolgerin der amtie- renden Maikönigin Lio (siehe Bild). Das Spekta- kel beginnt um 19:00 Uhr vor einem Szene-Lo- kal (Ort stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest). Ein kleiner Umzug, wie immer begleitet von der Brassband „Kein Vorspiel“, bringt An- wärterinnen und Zuschauer gegen 20:00 Uhr vor das Café Selig, wo sich die Kandidatinnen ihrem Volk präsentieren. Um 22:00 Uhr schließ- lich wird die neue Maikönigin, die zuvor von den Gästen des Events gewählt wurde, gekrönt und erste Worte an die Untertanen richten. Teilneh- men an dieser Wahl kann übrigens jede/r (auch

kurzfristig), der (oder die) sich zu einem solchen Amt befähigt fühlt und das Viertel ein Jahr lang

p bm

repräsentieren will. Mehr Infos: www.einfachselig.de

Foto: Bernd Müller
Foto: Bernd Müller

5. Glockenbach-Sommermarkt

Öffentliche Ausschreibung

Am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Juni 2009, findet auf dem Münchner Stephansplatz der 5. Glockenbach-Sommermarkt statt. Hiermit laden wir Händler ein, sich um einen der Stän- de dort zu bewerben. Anmeldung und nähere Informationen erhalten Sie von Robert Maier, Tel. 089/890 64 888 oder rm@die-grenzgaenger.de

Foto: Bernd Müller

szene

Gleichstellung, der nächste Schritt

Bayern öffnet die Standesämter für Lebenspartnerschaften

Die Bayerische Landesregierung aus CSU und FDP hatte in ihrem Koalitionsvertrag im Herbst 2008 be- schlossen, die Standesämter für gleichgeschlecht- liche Partnerschaften zu öffnen. Dieses Vorhaben soll noch im laufenden Jahr in die Tat umgesetzt werden. In der Regel werden dann Lebenspartner- schaften dann bei den Standesämtern angemeldet und beurkundet, auch das entsprechende Register wird dort geführt. Alternativ können Lebenspart- nerschaften allerdings weiterhin bei Notaren ein- getragen werden, für die Anmeldung und Führung der Lebenspartnerschaftsbücher ist aber in jedem Fall das Standesamt zuständig. Am 17. März berich- tete Kreisverwaltungsreferent Dr. Blume-Beyerle über die nächsten Schritte seitens der Landes- hauptstadt. Der wichtigste: Die rund 50 Münchner StandesbeamtInnen sollen durch die Städtische Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (in Zusammenarbeit mit Sub und LeTra) geschult werden. Andreas Unterforsthuber, Leiter der Koordinierungsstelle, will den Beam- tInnen dabei vor allem die Grundlagen homosexu- eller Lebensweisen näher bringen: „Wir schulen in Sachen Homophobie, Coming-out oder alltäglicher

Diskriminierung bis hin zu internationalen Menschen- rechten. Und wir geben auch ganz praktische Tipps, wie man Fettnäpfchen oder ungeschickte Formulie- rungen bei der täglichen Arbeit vermeiden kann:

So war beispielsweise der Vorschlag, alle Merkblätter zur Lebenspartnerschaft auf rosa Papier zu drucken vielleicht gut gemeint, wäre aber bei Lesben und Schwu- len wohl nicht wirklich gut angekommen.“

Auch Thomas Niederbühl,

Stadtrat der Rosa Liste, ist erfreut über die Entwicklung: „Jetzt zeigt Mün- chen einmal mehr, dass die Stadt bei der Gleich- stellung von Lebenspartnerschaften absolut spitze ist und seine Vorreiterrolle in Bayern behält.“ Die Landeshauptstadt hatte bereits im Jahr 2001, als

Hochzeitstorte, gesehen bei den Gay Wedding Days

erste Stadt Bayerns, ihre Trausäle für notarielle Eintragungen geöffnet. Die Neuregelungen sollen spätestens nach der Sommerpause im September 2009 in Kraft treten.

p bm

Helfen, aufklären, Spaß haben

2. Münchner Trans-Tagung

Vom 1. bis 3. Mai findet die zweite Münch- ner Trans-Tagung statt. Die Veranstalter erwarten dazu rund 120 Transgender jeglicher Couleur, deren Angehörige und Interessierte aus ganz Deutschland und Österreich. Neben einer Vielzahl an Vorträgen, Workshops und Beratungen stehen Begegnungen und persönlicher Austausch der TeilnehmerInnen im Vor- dergrund. „Wir wollen Menschen Hilfe- stellung geben, die auf der Suche sind“, so Tanja Federl, die sich im Orgateam engagiert. „Eine solch geballte Auswahl an Workshops, so viel konzentrierte In- formation und so viele Möglichkeiten zum Austausch gibt es im süddeutschen

Raum sonst nicht.“ Doch auch nach au- ßen soll die Tagung Wirkung entfalten:

Probleme, mit denen Trans-Menschen in unserer Gesellschaft zu kämpfen haben, werden hier benannt und ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

Die Tagung findet in den Räumlichkeiten der Münchner Aids-Hilfe, Lindwurmstr. 71, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro für die gesamte Zeit oder 10 Euro pro Tag. Anmeldung und detail- lierte Infos zu den Inhalten unter: www. transtagung-muenchen.com oder info@transtagung-muenchen.com. p bm

Das Orga-Team der Transtagung Foto: Sarah Jäckel
Das Orga-Team der Transtagung
Foto: Sarah Jäckel

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Jerusalem in der Bibel – Geschichte und Bedeutung einer heiligen Stadt

der Bibel – Geschichte und Bedeutung einer heiligen Stadt Jerusalem wird zur Heiligen Stadt Josia war

Jerusalem wird zur Heiligen Stadt

Josia war König in Jerusalem von 639 bis

609 v. Chr. Die längst nach mehr als 300

Jahren überfällige Renovierung des Tem- pelgebäudes war ihm ebenso ein Anliegen wie die Reform des religiösen Lebens angesichts der Verehrung fremder Götter auf dem Land wie in den Städten. Josia wurde als zweiter David gesehen, durch den der alte Gottesglaube wieder zum Zug kommen würde. Der Fund eines Gesetz- buches aus der Zeit des Mose förderte die Bedeutung Jerusalems als ausschließ-

lichem Ort der Begegnung von Gott und seinem Volk. So wurde aus der Sicht des Königs Jerusalem zur Heiligen Stadt. Der Titel selbst findet sich im Alten Testament erst für die Zeit des Wiederaufbaus Jeru- salems nach der Rückkehr der Verbannten aus dem Babylonischen Exil. Mittwoch, 15. April, 18:00 - 19:30 Uhr ASZ Haidhausen Wolfgangstr. 18, 81667 München Info/Anmeldung:

Tel. 089 / 448 52 72 (Wolfgang Aigner)

Foto: iStockphoto_sjlocke

szene

Lust auf Leben

Fotowettbewerb zum CSD 2009

Am 11. und 12. Juli findet der CSD 2009 in Mün- chen statt. Unter dem Motto „Lust auf Leben“ wird zwei Tage lang auf und um Marienplatz und Rindermarkt gefeiert. Das diesjährige Motto soll von Münchener Lesben, Schwulen und Transgen- dern mit Leben gefüllt werden und sich auf dem CSD-Plakat durch eine vielfältige Motiv-Collage aus der Community ausdrücken. Daher ruft das Orgateam die queere Szene auf, ihre besten Fo- tos zum Motto einzusenden – ob Schnappschuss oder Profifoto, alle Motive sind willkommen.

Beweg dich!

Wichtig: Sie sollten eine Größe von mindesten 4 MB besitzen. Als Dankeschön gibt es für alle, deren Fotos auf dem Plakat erscheint, freien Eintritt mit Begleitperson zum CSD-Rathaus- Clubbing.

Fotowettbewerb „Zeigt uns eure Lust auf Leben!“ Einsendungen via Mail an:

info@csd-muenchen.de Einsendeschluss: 30. April 2009

Neue Kampagne für HIV-Positive

Durch längeres Leben mit HIV und der entspre- chenden Therapie stehen HIV-Positive heute vor Problemen, die vor einigen Jahren noch keine Bedeutung hatten. Herzinfarktrisiko, Probleme mit Zucker- und Fettstoffwechsel, erhöhtes Krebsrisiko, HIV im Arbeitsleben oder Vorsorge sind nur einige Themen, die für Betroffene im- mer stärker in den Fokus geraten. Die Münchner Aids-Hilfe will mit ihrer neuen Kampagne „Be- weg dich!“ Hilfestellung leisten, diese neuen Herausforderungen zu meistern. Dabei soll dank einer Vielzahl von Angeboten nicht nur der Kör- per, sondern auch der Geist fit gehalten werden. Mit Kursen, Workshops und Vorträgen sollen HIV-Positive in den kommenden Monaten über wichtige Fragen des positiven Lebens informiert

CSD-Straßenfest verlängert

Heuer wird das Straßenfest auf dem Marienplatz erstmals bis 24:00 Uhr dauern. Hintergrund sind die kürzlich vom Stadtrat überarbeiteten „Richtli- nien für Veranstaltungen auf öffentlichem Grund“, die eine Verlängerung von Straßenfesten um eine, mit Zustimmung des Bezirksausschusses auch um zwei Stunden möglich machen. Voraussetzung:

Nach 22:00 Uhr darf nur noch leisere Hintergrund- oder Loungemusik gespielt werden.

p bm

und zur Änderung des eigenen Lebensstils an- geregt werden. Nicht zuletzt soll auch die Dis- kussion über HIV in der Gesellschaft nicht zu kurz kommen. Die Kampagne startet am Montag, 20. April, um 19:30 Uhr mit dem Vortrag „Wer rastet, der rostet“, der sich mit der Wichtigkeit von Sport und Ernährung befasst (Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71). Beendet wird die Kampagne im September mit der Teilnahme des „Beweg dich!“-Teams beim Run for Life durch den Eng-

p bm

lischen Garten.

Informationen und Anmeldung bei Engelbert Zankl, Tel. 089/54 333-100 oder therapie.hotline@muenchner-aidshilfe.de, www.muenchner-aidshilfe.de

Foto: Horst Middelhoff
Foto: Horst Middelhoff

Zehn Meter fürs Viertel

Vormerken: Maibaumfest am 1. Mai

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr findet auch heuer am Freitag, den 1. Mai, ein großes Stadtviertel-Fest rund um den Maibaum am Glockenbach statt. Von 11:00 bis 19:00 Uhr wird

am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz ge- feiert. Dabei sind klassische und rockig-moderne bayerische Töne ebenso vertreten wie afrikanische Folklore oder eine Brassband. Für Bühnen-Einlagen sorgen Jugend-

liche aus dem Stadtviertel. Außer- dem werden Maibaumkraxler die 12 künstlerisch gestalteten Bild-

tafeln des

Maibaums enthüllen.

Mehr dazu in der nächsten Ausga-

be.

p bm

ICH WURDE GERNE MAL BEIM SEX DEN KOPF AUSSCHALTEN! Thilo (44) Warum das nicht immer

ICH WURDE GERNE MAL BEIM SEX DEN KOPF AUSSCHALTEN!

ICH WURDE GERNE MAL BEIM SEX DEN KOPF AUSSCHALTEN! Thilo (44) Warum das nicht immer funktioniert?
Thilo (44)
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Warum das nicht immer funktioniert?

Das sag ich dir auf www.iwwit.de

SEX DEN KOPF AUSSCHALTEN! Thilo (44) Warum das nicht immer funktioniert? Das sag ich dir auf

Foto: Heidi Mayer

szene

kultur

Die Blockflöte ist ein männliches Instrument Flötist Stefan Temmingh präsentiert seine erste CD
Die
Blockflöte ist ein
männliches Instrument
Flötist Stefan Temmingh präsentiert seine erste CD

Vielen gilt die Blockflöte als Albtraum ihrer Kindheit – warum hast du dich für dieses In- strument entschieden? Die Blockflöte ist ein einfaches und ganz natür- liches Instrument – das heißt, sie kommt ohne Mundstück, Klappen oder ähnliches aus. So kommt nichts zwischen Mensch und Flöte, der Kontakt ist hautnah. Das hat mich schon seit meiner Kindheit fasziniert.

Ist die Blockflöte klanglich nicht eher schwach auf der Brust? Wenn man sie nur aus der neuen KIA-Werbung kennt, klingt sie tatsächlich nicht besonders. Aber ich spiele ein sehr teures, handgearbeitetes In- strument, das die einmalige Obertonstruktur der Blockflöte bestens zur Geltung bringt. Außerdem investiere ich viel Kraft, um laut und mit Fülle

zu spielen. Ich sage immer: Die Blockflöte ist ein männliches Instrument. Und sie hat einen sehr warmen Klang – einen Klang, der von meinem Herzen in die Herzen der Zuhörer gehen soll.

Was sagt dein Freund, wenn du in eurer ge- meinsamen Wohnung übst? (Lacht.) Er meint, nach 30 Minuten würde er ag- gressiv – aber wir haben uns arrangiert.

Kann man mit einem Nischeninstrument wie der Blockflöte Karriere machen? Sicher gibt es viel mehr Angebote für Pianisten oder Geiger. Die Blockflöte ist etwas Besonderes und viele haben keine Vorstellung, wie gut sie klingen kann. Zu einem solchen Konzert zu ge- hen, erfordert Mut – und der wird belohnt! p bm

Am Samstag, den 4. April, präsentiert Stefan Temmingh seine erste CD „Corelli à la mode“ (Oehms Classics) mit den Sonaten op. 5 von Arcangelo Corelli um 20:00 Uhr in der Aller- heiligen-Hofkirche, Eintritt 20 bis 40 Euro.

Der Südafrikaner Stefan Temmingh (31) stammt aus einer südafrikanisch-holländischen Musiker- familie und kam vor elf Jahren nach Deutsch- land. Sein musikalisches Herz schlägt für die Blockflöte. Als Spezialist für Alte Musik spielte er in zahlreichen Barockensembles, beteiligte sich aber auch an Projekten Neuer Musik. 2008 er- hielt er ein Stipendium für Neue Musik der Lan- deshauptstadt München. Stefan lebt zusammen mit seinem Freund im Münchener Glockenbach- viertel. www.stefantemmingh.com

Allzu bieder

„M. Ibrahim“ im Schauspielhaus Salzburg

Foto: Schauspielhaus Salzburg
Foto: Schauspielhaus Salzburg

Éric-Emmanuel Schmitts Roman „M. Ibrahim ou les fleurs du Co- ran“ schildert die Begegnung des alten Arabers M. Ibrahim, als Sufi ein Vertreter des mystischen Islam, mit dem elfjährigen Momo. Schmitt zelebriert diese Freundschaft als subtiles erotisches Spiel zwischen den Zeilen. Diese jüdische Éduca- tion sentimentale im Zeichen des Islams zeigt einfühlsame Bilder von Männlichkeit in unterschiedlichen Kulturen auf. Mit der Beziehung eines älteren Mannes zu einem Jungen tut man

sich in Salzburg allerdings schwer:

Der ambivalente wie unterhaltsame Text ist allzu bieder inszeniert, doch biedere Auslegung kommt bei einem ebensolchen Publikum gut an. Ogün Derendeli unterhält als Momo das Publikum prächtig. Trotz einfühl- samer musikalischer Untermalung von einem Saz-Spieler geht der poe- tische Reichtum leider unter. p Peter Jobst

Im April nur am Sonntag, den 5., um 19:30 Uhr im Studio des Schauspielhauses zu sehen.

Foto: SchlampenlichterFoto:

M. SchachenmayerFoto:

Modd un Dodschlaach!

Die „Schlampenlichter“ im Oberangertheater

Dodschlaach! Die „Schlampenlichter“ im Oberangertheater Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Diese

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.

Diese Volksweisheit trifft auch auf eine Gruppe illustrer High-Society-Schwestern zu, die sich auf eine Reise mit dem Gay-Oriental-Express begeben – und die endet für manche(n) tödlich. Zum Glück befindet sich zufällig der berühmteste Detektiv der Welt an Bord und klärt die mysteriösen Todesfälle auf. Frei nach (k)einem Roman von Agatha Christie entwi- ckelt die Nürnberger Laientheatergruppe Die Schlam- penlichter unter dem Titel „Tutu Peaupeau“ ihre Versi- on des Orient-Express – fränkisch-skurril, schwul und

rücksichtslos böse. Tutu peaupeau Samstag und Sonntag, 4./5. April Oberanger-Theater, Oberanger 38 Beginn Samstag 19:30 Uhr, Sonntag 18:30 Uhr Eintritt zu Euro 17,50 unter:

p bm

und so weiter

„theater

und so fort“ künftig in Schwabing

so weiter „theater und so fort“ künftig in Schwabing und so fort“ hat eine neue Hei-

und so fort“ hat eine neue Hei-

mat gefunden. Nach der überraschenden Kündigung durch die Hausbesitzerin (wir berichteten) wird das Team um Theaterleiter Heiko Dietz (Bild) das Glocken-

bachviertel verlassen und nach Schwabing ziehen. Im ehemaligen „Theater Unterton“ von Jörg Mauer (Kur- fürstenstraße 8) soll der Theaterbetrieb ab Mai fortge- führt werden. Hier verfügt das Theater über doppelt so viele Zuschauerplätze und eine eigene Gastronomie. Bis zum 26. April wird noch in der Hans-Sachs-Straße

Das kleine „theater

12 gespielt.

p bm

www.undsofort.de

Tempo, Poesie und Impro

Das neue Varieteprogramm „De Luxe“ im GOP

GOP
GOP

www.leo-magazin.de

„Ein Abend wie eine besondere Praline“, so kündi- gen die GOP-Macher ihr neues Programm „De Luxe“ an. Dieser Vergleich hinkt, denn weder liegt die Show schwer im Magen noch hinterlässt er ein klebriges Ge- fühl wie so manch Dinnershow in diversen Palazzos. Der blendend aufgelegte Impro-Wirbelwind Sascha Korff führt mit Esprit durch ein mit Highlights ges- picktes Programm. Wunderschön poetische Jonglage wechselt mit rasanter Rollschuharobatik, unfassbarer Körper-beherrschung, amüsanter Clownerie, atem-

Ein kurzweiliger Abend mit

beraubender Artistik

hervorragendem Künstlern und sehr ansprechendem

Essen, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis unbe-

p s-jj

dingt stimmt. De Luxe 12. März bis 03. Mai 2009 GOP, Maximilianstraße 47 Tel. 210 28 84 44 www.variete.de

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szene

kultur

Gerhard Richter Blau, 1988 Öl auf Leinwand 300 x 300 cm Privatsammlung © Gerhard Richter

Wieder da: LEOs Kul-Touren Kunstführungen mit Karl H. Prestele
Wieder da:
LEOs Kul-Touren
Kunstführungen mit Karl H. Prestele

In München gibt es jede Menge attraktiver Museen und Galerien – und ebenso viele sehens- werte Ausstellungen darin. Doch wer glaubt, Mu- seumsbesuche seien nur eine Ausweichaktivität bei schlechtem Wetter, irrt. Kommt mit auf kultu- relle Entdeckungsreise, denn die macht gemein- sam einfach mehr Spaß! Mit Kunstexperte und -führer Karl H. Prestele besuchen wir im Rahmen der „Kul-Touren“ einmal im Monat eine spannende Ausstellung. Den Anfang machen wir am Sonntag, den Sonnatg, 26. April, mit einer Führung durch die abstrakten Bilderwelten des Gerhard Rich- ter. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung via Mail erforderlich:

c.h.prestele@gmx.de.

Abstraktes Seh-Abenteuer

Gerhard Richter ist der berühmteste Maler der Gegenwart. Stilistisch ungeheuer wandlungsfä- hig und genial im Umgang mit Farbe, Form und Leinwand, sind die Werke des 77-Jährigen ein wahres Seh-Abenteuer: Mit Pinseln und Spach- teln trägt er dutzende Farbschichten auf und wieder ab, bis zuvor nie gesehene Welten ent- stehen. Sie wirken wie Ur-Landschaften oder kosmische Räume, die eine starke Faszination auf den Betrachter ausüben, zugleich jedoch im- mer geheimnisvoll verschlossen und unzugäng- lich bleiben. Die große Ausstellung im Haus der Kunst konzentriert sich erstmals ausschließlich auf Richters Abstraktionen, die mehr als zwei

Drittel seines Gesamtwerks ausmachen. Das muss man gesehen haben!

Gerhard Richter, Abstrakte Bilder

Sonntag, 26. April, 17:00 Uhr Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1 Dauer: ca. 2 Stunden, Kosten 8 Euro, Treff:

16:45 Uhr/Kasse, Anmeldung: c.h.prestele@gmx.de

LEOs Kul-Touren, die weiteren Termine:

Samstag, 16. Mai., 12:30 Uhr: Frans Hals und die Meister der Goldenen Zeit, Hypokunsthalle Sonntag, 21. Juni., 17:00 Uhr: Luxus und Deka- denz in römischen Villen am Golf von Neapel, Archäologische Staatssammlung

Villen am Golf von Neapel, Archäologische Staatssammlung Reisebilder Rinaldo Hopf in der Kunstbehandlung Der in

Reisebilder

Rinaldo Hopf in der Kunstbehandlung

Der in Berlin lebende Künstler Ri- naldo Hopf ist viel unterwegs in der Welt. So verwundert es nicht, dass er in seiner aktuellen Ausstellung „Around the world in a bad mood“ Reiseerinnerungen präsentiert. Seine Aquarelle zeigen sich in üp- piger Farbigkeit, gewürzt mit einer kräftigen Prise Erotik.

zu sehen bis 26. April Kunstbehandlung Müllerstr. 33 Mo, Di, Do, Fr 12-14 und 16-20 Uhr

Aktuelles

und

AIDS Prävention,

Wissenswertes

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zum

HIV

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Dein Zeichen für die Liebe

Augen auf im Garten der Lüste. Kondome schützen.

HIV ist eine sexuell übertragbare Infektion. Dagegen können Sie sich schützen. Gegen die Folgen nur schwer. Abbott forscht im Bereich HIV und AIDS und unterstützt Aids-Hilfen in Deutschland.

Gegen die Folgen nur schwer. Abbott forscht im Bereich HIV und AIDS und unterstützt Aids-Hilfen in

Vinobel Foto: Bernd MüllerFoto:

gay business / verlosung

Vinobel Foto: Bernd MüllerFoto: gay business / verlosung Kleines Jubiläum im kleinen Bistro Ein Jahr Johmann’s
Vinobel Foto: Bernd MüllerFoto: gay business / verlosung Kleines Jubiläum im kleinen Bistro Ein Jahr Johmann’s

Kleines Jubiläum im kleinen Bistro

Ein Jahr Johmann’s

Am 13. Mai 2008 wagte der Heilbronner Markus Johmann (32) den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete seine eigene Location im Glocken- bachviertel. Ein Jahr später hat er allen Grund zu feiern: Sein schick designtes Bistro mit den selbst gemachten Kuchen und leichten Klassikern der modernen Küche hat sich zu einem beliebten Treff- punkt gerade der jüngeren Klientel entwickelt. Am

Donnerstag, den 30. April, wird das kleine Jubilä- um mit Gratis-Prosecco (20:00 bis 21:00 Uhr) und

p bm

einer Party gefeiert.

Johmann’s, Café Bar Bistro Westermühlstr. 13 Tel. 089/23 70 24 26 www.johmanns.de

Bons Vins, bons Amis

Neu: Weinbar „Vinobel“ in der Westermühlstraße

Weinliebhaber dürfen sich über eine neue, attrak- tive Adresse im Glockenbachviertel freuen: Vinobel heißt die französische Weinbar, die am 14. März in der Westermühlstraße 39 eröffnete. Inhaber Cyril Marguerit (34), der seine Vinothek zuvor drei Jah- re lang in der Schrannenhalle führte, bietet hier eine im Viertel wohl unerreichte Vielfalt von rund 220 Weinen an. Der Schwerpunkt des Angebots liegt auf seinem Heimatland Frankreich und Euro- pa, aber auch einige Sorten aus Südamerika und Südafrika sind hier zu finden. Dabei legt er weniger Wert auf große Namen, sondern auf Qualität von kleinen aber feinen Weingütern. Dazu reicht der

charmante Pariser Cyril kleine Speisen wie Sup- pen, Tapas oder Käseteller. Unter dem Motto „Bons Vins, bons Amis“ ( zu deutsch: gute Weine, gute Freunde) lädt das Vinobel außerdem regelmäßig zu gesellig-familiären Events wie Weinproben, Jazz- Nachmittagen, Ausstellungen oder kulinarischen Mottoabenden. Mehr dazu auch unter www.weinbar-vinobel.de. p bm

Weinbar Vinobel Montag Samstag von 11:00 bis 22:00 Uhr Westermühlstr. 39, Tel. (089) 20208040 www.weinbar-vinobel.de

Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen Vielfalt bereichert München Die Stadt für Lesben, Schwule

Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen

Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen Vielfalt bereichert München Die Stadt für Lesben, Schwule

Vielfalt bereichert

München Die Stadt für Lesben, Schwule und Transgender

Information zur Lebens- partnerschaft

Beratung für Beschäftigte der Stadt

Fachberatung und Infor- mation

Projekte, Kampagnen, Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit

Fortbildungsmaßnahmen

Andreas Unterforsthuber Angertorstraße 7 (Eingang Müllerstraße) 80469 München

(0 89)

23 00 09 57 und

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23 00 09 42

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koordinierungsstelle

Termine nach Vereinbarung

Gewinnen mit LEO

Einfach eine eMail an „gewinnen@leo-magazin.de“. Viel Glück!

eine eMail an „gewinnen@leo-magazin.de“. Viel Glück! Erfrischung mit Schweizer Akzent Sie ist das Schweizer

Erfrischung mit Schweizer Akzent

Sie ist das Schweizer Nationalgetränk schlechthin: Rivella heißt die ein- zigartige Limonade mit LactoSerum, die bei den Eidgenossen seit über 55 Jahren hoch im Kurs steht. Auch Bayern soll künftig dem Schwyzer Geschmack verfallen, daher ist Rivella mittlerweile auch hier in zahl- reichen Filialen des Lebensmitteleinzelhandels und in ausgewählten Gas- trobetrieben erhältlich. Wer´s schon mal testen möchte, dem schicken wir eine Probepackung (inkl. Light-Version und mit Grüntee-Extrakten)

nach Hause.

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Sport und Wellness bei Fitness First

Hause. www.rivella.de Sport und Wellness bei Fitness First Fitness First (ehemals Fitness Company) bietet an 365

Fitness First (ehemals Fitness Company) bietet an 365 Tagen im Jahr Fitness und Wellness in angenehmem Ambiente, mit erstklassigem Service, lizensierten Trainern und bester Ausstattung. Getreu dem Motto „Making the world a fitter place“ stehen eine Vielzahl von Kraft- und Ausdauergerä- ten, Personal Training sowie ein umfangreiches Gruppen- programm mit wöchentlich bis zu 40 Kursen zur Verfügung. Nach dem Training lädt ein großzügiger Wellnessbereich mit Saunen und Dampfbädern zum Entspannen ein. www.fitnessfirst.de Unter allen Einsendern verlosen LEO und Fitness First sechs Monate Fitness & Wellness – gültig für alle Fitness First Lifestyle- und Platinum-Clubs in Deutschland und weltweit.

Sarah Jäckel Fotos: MelodivaFotos:

Sarah Jäckel Fotos: MelodivaFotos: lesben Good Weibrations Lesbenchorabend im Schloß Über mangelnden Zuspruch brauchen

lesben

Good Weibrations

Lesbenchorabend im Schloß

Über mangelnden Zuspruch brauchen sich die Münchner Chöre wahrlich nicht beklagen: das „Schloss“ war beim Konzert der „Melodiven“ und ihres Karlsruher Schwesternchores „WEIBrations“ mehr als voll. Nach anfänglichem Stühlerücken sorgten die Karlsruherinnen für beste Stimmung. Ihr Programm mit unaufdringlicher Moderation und diversen Therapeutinnen-Gags als roten Fa- den durch ein Kaleidoskop lesbischer Lebens- und Liebesstile wirkte frisch und sehr entspannend. Augenzwinkernde Texte, gelungene Arrangements und gute Stimmen – ein klasse Auftritt.

Im zweiten Teil des Abends präsentierte „Melo- diva“ einen Ausschnitt aus ihrem kommenden Programm. Auch wenn manches noch nicht hun- dertprozentig saß, kam viel Vorfreude auf das komplette „Wunderland“ auf. Mit durchwegs eige- nen Texten, teils sehr komplexen Arrangements und guten Solistinnen bewiesen die Melodiven ein- mal mehr ihre Klasse. Übrigens: um ihre Auftritte und Kostüme auch in Zukunft noch finanzieren zu können, suchen die Melodiven Fördermitglieder. Infos hierzu finden sich auf www.melodiva.com p Sarah Jäckel

Sexy Vibrations

Amazonas im „New York Tabledance“

Eine Lesbenparty im prolligen Kunstpark Ost, und dann auch noch in der Zentrale des Macho- Geschmacks mit Table- und Lap-Dance – kann das gut gehen? Ja, und wie! Der Stripschuppen krachte aus allen Nähten – und das sehr junge Publikum ging voll mit. Zu Polterabendmusik (DJ Ötzi ritt auf dem Roten Pferd zur House-Party) moderier- te Travestie-Künstlerin Chantal Gelatine in zotiger Bestform durch die Showeinlagen. Die Profi-Tänze-

rinnen ernteten begeistertes Johlen, einige Les- ben ließen sich auf dem Steg mitten ins Geschehen reißen. Auffällig häufige paarweise Toilettenkabi- nenbesuche sprachen eine deutliche Sprache: der Funken ist hier voll übergesprungen. Eine total andere, ausgesprochen witzige Party, die zeigt, dass Münchens Lesbenszene deutlich sexier ist als ihr oft nachgesagt wird. Weiter so! p Sarah Jäckel

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Neuer

Leder-Leader

Bavarian Mister Leather gewählt

Der Münchner Max Schmal ist neuer Bavarian Mister Leather 2009. Der Animateur und Fitness-Trainer wurde im Rahmen des stark-bier-fests des Münchner Löwen-Clubs (MLC) zum neuen Repräsentanten der bayerischen Leder- und Fetischszene gewählt. Max setzte sich am Abend des 12. März gegen seine beiden Mitbewerber Manuel Bayr (20, rechts) aus München und den Würzburger Manuel Brasch (23) durch. Für ein erstes optisches Ausru- fezeichen sorgte der 30-jährige Max schon an seinem zweiten „Amtstag“ bei

der Starkbierfeier im Augustinerkeller: Sein ungewöhnlicher Outfit-Mix aus Sportswear, Basecap und lederner Jogginghose sorgte jedenfalls für Aufse-

Bavarian Mr. Leather Max Schmal (Mitte), Zweitplazierter Manuel Brasch (links) und Manuel Bayr (dritter Platz)

Regenbogen-Romantik

Rückblick auf die Gay Wedding Days 2009

hen

p bm

Fotos: Bernd Müller
Fotos: Bernd Müller

Münchenpremiere für die schwul-lesbische Hoch- zeitsmesse Gay Wedding Days. 22 Aussteller waren am 14. März in die Goldbergstudios ge- kommen, um ihre Produkte und Ideen rund um den viel zitierten „schönsten Tag im Leben“ zu präsentieren. Doch unterscheiden sich die Be- dürfnisse eines homosexuellen Paares von denen eines heterosexuellen? Ob Tortenbäcker, Foto- grafen, Schmuckdesigner, Kosmetikexperten oder Hochzeitsplaner – die Antwort lautete fast überall:

Nein. Immerhin meint die österreichische Veran- staltungsexpertin Britta Maria Eugen: „Homose- xuelle trauen sich mehr und feiern besonders“. Und auch Wedding-Planner Birgit Nickel aus Ber- lin berichtet von einer originellen Homo-Hochzeit im Country-Stil, die sie im vergangenen Jahr auf

einer Ranch arrangierte – für ein lesbisches Paar, versteht sich. Dennoch: Wer Ausgeflipptes erwar- tete, wurde enttäuscht. Im günstigeren Fall hatten die Aussteller ihr Sortiment mann-männlichen beziehungsweise frau-fraulichen Bedürfnissen angepasst – aber auch das nicht immer. Für den in klassischen Hochzeitsvorbereitungen wohl eher unbedarften homosexuellen Besucher bot sich aber allemal ein interessantes Kaleidoskop an Möglichkeiten, diesen Festtag zu gestalten und es waren auch 300 Neugierige gekommen, um sich inspirieren zu lassen. Entsprechend positiv das Fazit von Veranstalterin Katja Kruse: „München hat meine Erwartungen übertroffen, ich fand´s toll! “ So toll, dass die Gay Wedding Days im März 2010 Münchens Männer- und Frauenpaare aber- mals in romantische Stimmung versetzen sollen.

p bm

Männer- und Frauenpaare aber- mals in romantische Stimmung versetzen sollen. p bm 18 LEO 04/09 www.leo-magazin.de
Männer- und Frauenpaare aber- mals in romantische Stimmung versetzen sollen. p bm 18 LEO 04/09 www.leo-magazin.de
Männer- und Frauenpaare aber- mals in romantische Stimmung versetzen sollen. p bm 18 LEO 04/09 www.leo-magazin.de

Queere

Schulstunde

Schulklasse in Eiche-Sauna

Der Münchner Max Schmal ist neuer Bavarian Mister Leather 2009. Der Animateur und Fitness-Trainer wurde
Der Münchner Max Schmal ist neuer Bavarian Mister Leather 2009. Der
Animateur und Fitness-Trainer wurde im Rahmen des stark-bier-fests des
Münchner Löwen-Clubs (MLC) zum neuen Repräsentanten der bayerischen
Leder- und Fetischszene gewählt. Max setzte sich am Abend des 12. März
gegen seine beiden Mitbewerber Manuel Bayr (20, rechts) aus München und
den Würzburger Manuel Brasch (23) durch. Für ein erstes optisches Ausru-
fezeichen sorgte der 30-jährige Max schon an seinem zweiten „Amtstag“ bei
der Starkbierfeier im Augustinerkeller: Sein ungewöhnlicher Outfit-Mix aus
Sportswear, Basecap und lederner Jogginghose sorgte jedenfalls für Aufse-
hen
p bm
Dietmar Holzapfel klärt auf
Fotos: Sarah Jäckel

Die Konfrontation mit Neuem oder Ungewohntem ist eine wichtige Bildungsaufgabe, gerade um Toleranz auf- und Vorurteile abzubauen. Manchmal ist dafür keine große Studienreise sondern nur ein Ausflug in der eigenen Stadt vonnöten. Peter Ruch, Lehrer und Mitarbeiter des Pädagogischen Instituts, organisiert seit Jahren queere Stadtrundgän- ge für Münchner Schulklassen. Neben den Beratungsstellen Sub und LeTra ist auch ein Besuch der Deutschen Eiche-Sauna Bestandteil dieser Exkursi- on. Wir haben uns unter die Schüler gemischt. Vor der Türe sind von den Jugendlichen um die 16 noch markige Sprüche zu vernehmen: „Krass, werden wir da jetzt auch verschwult?“, „Ist das eine richtige Lesbische da?“, „Kneif´ bloß deinen Hintern zusammen!“. Umso moderater dann die Töne drinnen. Vor allem den Jungs ist Unsicherheit anzumerken. Doch nach der erleichterten Feststellung, dass sie hier „nicht von wildgewordenen Tunten angegrabscht werden“, beginnt sich echtes Interesse breit zu machen. Eiche-Chef Dietmar Holzapfels Erklärungen zur Geschichte des Hauses und schwulem Lifestyle in der Sauna kommen durch- aus an. Nachzufragen trauen sich die Jungs kaum, die Initiative ergreift vor allem eine Schülerin. Das Thema „Safer Sex“ scheint in der Altersklasse durchaus von Bedeutung zu sein, hier wird aufmerksam zugehört. Auch für den begleitenden Klassenlehrer ist die Sauna eine vollkommen neue Erfah- rung, er registriert erstaunt die Größe, Einrichtung – und ihre Sauberkeit. Sicher werden durch diesen außergewöhnlichen Saunagang nicht alle Vor- urteile sofort verschwinden. Doch offenbar hat bei den Schülern ein Denk- prozess eingesetzt. Beim Verlassen der Sauna sind die Töne leiser gewor- den. Einer meint: „Das hätte ich mich vollkommen anders vorgestellt, das ist ja gar nicht widerlich.“ Immerhin. p Sarah Jäckel

ist ja gar nicht widerlich.“ Immerhin. p Sarah Jäckel www.leo-magazin.de 2. Mai – 7. Juni 2009

www.leo-magazin.de

widerlich.“ Immerhin. p Sarah Jäckel www.leo-magazin.de 2. Mai – 7. Juni 2009 Sports Weekend: 29. Mai
widerlich.“ Immerhin. p Sarah Jäckel www.leo-magazin.de 2. Mai – 7. Juni 2009 Sports Weekend: 29. Mai
widerlich.“ Immerhin. p Sarah Jäckel www.leo-magazin.de 2. Mai – 7. Juni 2009 Sports Weekend: 29. Mai
widerlich.“ Immerhin. p Sarah Jäckel www.leo-magazin.de 2. Mai – 7. Juni 2009 Sports Weekend: 29. Mai

2. Mai – 7. Juni 2009

Sports Weekend: 29. Mai – 1. Juni | Pride Weekend: 5. – 7. Juni

Juni | Kultur | Filme | Sport | Parties | Stadtfest |

Parade: 6.

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OrganiSatiOn: Verein eurOPride, POStFacH, 8021 ZüricH

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Partys and Beauties Rosenmontagsball im Oberangertheater Fasching im Bau Open Decks im Café am Hochhaus
Partys and Beauties Rosenmontagsball im Oberangertheater Fasching im Bau
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Beauties
Rosenmontagsball im Oberangertheater
Fasching im Bau
Rosenmontagsball im Oberangertheater Fasching im Bau Open Decks im Café am Hochhaus Jeden Montag bietet das
Rosenmontagsball im Oberangertheater Fasching im Bau Open Decks im Café am Hochhaus Jeden Montag bietet das
Rosenmontagsball im Oberangertheater Fasching im Bau Open Decks im Café am Hochhaus Jeden Montag bietet das

Open Decks im Café am Hochhaus

Jeden Montag bietet das Café am Hochhaus neuen DJ-Talenten die Chance, sich zu beweisen. Unter der mütterlichen Obhut des blauephase DJ-teams wer- den bei „Open Decks“ neue Talente, unentdeckte Plattendreher und ambitionierte Anfänger gesucht. Dabei ist musikalische Vielfalt und Originalität wich- tiger als Mainstream. Gage gibt’s erstmal keine, dafür free Drinks, im günstigeren Falle auch Groupies und Nachfolgegigs. Anmeldung im Café oder direkt bei Jens Poenitsch/Bernd Jakopich, www.blauephase.de Jeden Montag, 20:00 Uhr, Café am Hochhaus, Blumenstr. 29

It´s So Easy@Jennifer Parks

Zwar hat sich das Sonntags-Gay-Event 90ies-Eurodance in der kuscheligen Bar „Jennifer Parks“ nicht durchsetzen kön- nen, doch die queere Afterworkparty steigt im April mittlerweile zum achten Mal. Unter dem Motto „It´s So Easy“ lädt DJnicht nur für Madonna Pantona mit „intelligent elec- tronics“ (= best of Minimal, Deep House, Club & Dance) zur Afterworkparty. Der Ein- tritt ist frei. www.jennifer-parks.com

Faschingsdienstag
Faschingsdienstag
Fasching im Bau
Fasching im Bau
Fasching im Cafe Rubin
Fasching im Cafe Rubin

Get Your Ass to Copenhagen

Diese unmissverständliche Aufforderung for- mulieren die MacherInnen der World Outgames 2009, des Sportevents für Lesben und Schwule, das ab 25. Juli in Kopenhagen stattfindet. Um auf das internationale Großereignis einzustimmen, hat der NY-Club zur offiziellen Pre-Party eingela- den. Eine wahrhaft sportliche Angelegenheit mit Infos zu den Spielen und feinstem Sound. Samstag, 18. April, 23:00 Uhr, NY-Club, Sonnenstr. 25

Stuttgart: Fame Closing-Party

Zum achten und letzten Mal steigt am 18. April die erfolgreiche Megaparty Fame in der Stutt- garter Location N-Pir, das seine Pforten schließt. Zur finalen Party haben die Veranstalter wieder außergewöhnliche Liveacts und Animationen (Drums, Dance, Songs & Porn) sowie internatio- nale DJs eingeladen. Auch immer mehr Münch- ner verlassen zu diesem Event die bayerischen Gefilde, um in der Schwabenmetropole abzufei- ern. www.fame-party.de Samstag, 18. April, 22.30 Uhr, N-Pir, Borsigstr. 11/Stuttgart

Salzburg: Gay Tunnel

Eine Minute vor Mitternacht öffnen sich am 25. April zum zweiten Mal die Türen des „Tunnel“, dem entspannten Gay-Clubbing-Event in Salz- burg. Ausgewählte DJs, ausgefallene Deko und eine tolle Show erwarten die Gäste auch bei der „Splash Edition“, zu der Partymacher Andreas Berlot in diesem Monat einlädt. Achtung: Men only! Mehr Infos sowie Bilder vom Openingevent unter: www.tunnelsalzburg.com Samstag, 25. April, 23.59 Uhr, Studio@ARGE Kultur, Josef-Preis-Allee 16, 5020 Salzburg

Partys and Beauties

Stadtklub@NYC
Stadtklub@NYC
Partys and Beauties Stadtklub@NYC 5 Jahre Rendezvous PopParty @ Match-Club Ü30@Schlachthof MLC-Starkbierfest 22 LEO
Partys and Beauties Stadtklub@NYC 5 Jahre Rendezvous PopParty @ Match-Club Ü30@Schlachthof MLC-Starkbierfest 22 LEO
5 Jahre Rendezvous
5 Jahre Rendezvous
Partys and Beauties Stadtklub@NYC 5 Jahre Rendezvous PopParty @ Match-Club Ü30@Schlachthof MLC-Starkbierfest 22 LEO
Partys and Beauties Stadtklub@NYC 5 Jahre Rendezvous PopParty @ Match-Club Ü30@Schlachthof MLC-Starkbierfest 22 LEO

PopParty @ Match-Club

Ü30@Schlachthof
Ü30@Schlachthof
5 Jahre Rendezvous PopParty @ Match-Club Ü30@Schlachthof MLC-Starkbierfest 22 LEO 04/09 www.leo-magazin.de
MLC-Starkbierfest
MLC-Starkbierfest

Wer die Diagnose „Genital-Herpes“ erfährt, ist vielleicht erst mal erleichtert. Denn Herpes ist „nur“ schmerzhaft, HIV aber lebensbedrohlich. Herpes-Viren können schon beim Küssen übertragen werden und bleiben lebenslang im Körper. Außerdem erhöhen Herpes und andere sexuell übertragbare Krankheiten (STDs) das Risiko einer HIV-Übertra- gung. Kondome schützen vor HIV und helfen, andere STDs zu vermeiden. Bei häufig wechselnden Sexpartnern oder Verdacht auf Ansteckung empfehlen wir Beratung, Untersuchung und – wenn nötig – Behandlung. Das gilt auch für die Sexpartner! Mehr Informationen: www.stdinfo.de. Persönliche Beratung: www.aidshilfe-beratung.de und (02 21) 89 20 31 (BZgA-Beratungstelefon).

und (02 21) 89 20 31 (BZgA-Beratungstelefon). Eine gemeinsame Anzeige der Bundeszentrale für
und (02 21) 89 20 31 (BZgA-Beratungstelefon). Eine gemeinsame Anzeige der Bundeszentrale für

Eine gemeinsame Anzeige der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutschen AIDS-Hilfe e.V., unterstützt vom Verband der privaten Krankenversicherung e.V.

e.V., unterstützt vom Verband der privaten Krankenversicherung e.V. Verband der privaten Krankenversicherung e.V.

Verband der privaten Krankenversicherung e.V.

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politik

politik

Besorgniserregend

liberal

Es sei Sache der Bundesstaaten, über die Homo-Ehe zu entscheiden, meinte Michael Steele im Interview

Eine große Partei in der Krise: Seit der Wahlnie- derlage von John McCain und dem Weggang von George W. Bush ringen die US-Republikaner um ihre Identität. Den mittlerweile in Senat wie Re- präsentantenhaus in der Minderheit befindlichen Konservativen bleiben nur Störfeuer gegen Ge- setzesvorlagen des alles überstrahlenden demo- kratischen US-Präsidenten Barack Obama, der sich als unermüdlich Handelnder inszeniert. Da half auch die Wahl von Michael Steele, ehema- liger Vize-Gouverneur von Louisiana, zum ersten afroamerikanischen Parteivorsitzenden in der Ge- schichte, wenig. Denn der setzte sich Anfang März mit Äußerungen zu Homo-Ehe und Abtreibung bei seinen eigenen Parteifreunden in die Nesseln. Im ausführlichen Interview mit dem Magazin „GQ“ sprach er auch über wenig bekannte persönliche Details aus seinem Leben. So trat er nach der High School einem katholischen Orden bei. Nach drei Jahren Ausbildung hatte er sein Habit bereits empfangen, entschloss sich aber, ihn wieder an den Nagel zu regeln. „Ich erinnere mich, dass ich beim Verlassen des Ordens zu meinem Novizenausbil- der gesagt habe, dass es in der Priesterschaft noch andere gäbe, die diesen Schritt machen sollten.“

noch andere gäbe, die diesen Schritt machen sollten.“ US-Republikanerchef Michael Steele im Konflikt mit seiner

US-Republikanerchef Michael Steele im Konflikt mit seiner Partei

Zehn Jahre später sei er in seiner Meinung bestä- tigt worden, da wurde die katholische Kirche an- haltend durch die von den Medien aufgedeckten Missbrauchsskandale an Jungen und Mädchen erschüttert. „Die Kirche ist ein sehr sicherer Ort, um zu verbergen, wer du wirklich bist. Und sie hat dafür einen hohen Preis bezahlt.“ Seinem Verständnis für gleichgeschlechtliche Le- bensweisen schien dies keinen Abbruch getan zu haben. Er habe viele seiner Freunde, die schwul oder lesbisch seien, in vielen der Anliegen unter- stützt, die ihnen wichtig gewesen seien, etwa im Krankheitsfall Auskunft über den Zustand ihres Partners zu erhalten oder Angelegenheiten in seinem Namen zu erledigen, bekundete Steele. „Aber bei der Homo-Ehe ziehe ich eine Grenze.“ Nicht weil er selbst homofeindlich sei. Von seiner Glaubenstradition und seiner Erziehung her sei er überzeugt, dass die Institution der Ehe einem Mann und einer Frau vorbehalten sei. Aber er zwin- ge diese Ansicht niemandem mit Gewalt auf und sage auch keinem Homosexuellen, er habe kein Recht, nach der Ehe zu streben. „Darum glaube ich auch, dass es Sache der Bundesstaaten ist, hier eine Regelung zu treffen.“ Sie allein seien das „be-

ste Versuchslabor“, um Entscheidungen zu treffen, „die die Mehrheitsmeinung ihrer jeweiligen Bevöl- kerung“ am ehesten entsprechen. Und noch eine weitere Bombe zündete Michael Steele, als er seine Überzeugung bekräftigte, es solle jeder Frau überlassen sein, selbst über eine mögliche Abtreibung zu entscheiden. Ob solcher Worte wunderte sich James Withers, Autor der US-Website 365gay.com, ob denn Steele wirklich den Job als Parteichef wolle. „Auch wenn es viele Republikaner gibt, die einer Frau das Recht auf Ab- treibung einräumen wollen oder mit Schwulen und Lesben keine Probleme haben, ist die Parteibasis noch nicht so weit.“ Die Parteirechte nahm den Glücklosen schnell un- ter Feuer. Die dem Vorsitzenden zugeschriebenen Äußerungen seien „sehr besorgniserregend”, so gerate die Partei in Gefahr, viele ihrer Mitglieder und die Unterstützung vieler an der Basis zu ver- lieren, urteilte der Ex-Präsidentschaftsbewerber Mike Huckabee als nur einer von vielen. Steele ru- derte umgehend zurück. Seine persönlichen Mei- nungen repräsentiere nicht die Parteiplattform, die er in seiner Eigenschaft als Vorsitzender zu

verteidigen gedenke.

p to

Benedikts Kondom-Bann

Rom – Einen Sturm der Entrüstung hat Papst Be- nedikt XVI. zum Start seiner Afrika-Reise am 17. März ausgelöst. Die Aids-Epidemie in Afrika könne nicht mit der Verteilung von Kondomen gelöst wer- den, im Gegenteil, dies vertiefe die Probleme nur, erklärte der Pontifex während einer „fliegenden Pressekonferenz“ auf dem Weg nach Kamerun. Die einzige Lösung für das Problem sei „eine spiritu- elle und menschliche Erneuerung der Sexualität“, erklärte der Heilige Vater nach Angaben der italie- nischen Nachrichtenagentur ANSA. Thomas Niederbühl, Geschäftsführer der Münch- ner Aids-Hilfe, zeigte sich entsetzt und bezeich- nete die Bemerkungen Benedikts als „fahrlässige

Tötung“. „Man kann ja das Kondom als Verhü- tungsmittel ablehnen – aber zum Schutz vor HIV muss man für Kondome sein, wenn das Leben den größten und höchsten Wert bedeutet“, so Nieder- bühl gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Auch in der katholischen Kirche mochten nicht alle der Meinung des Papstes folgen: „Wer Aids hat und sexuell aktiv ist, wer wechselnde Partnerschaften sucht, muss andere und sich selber schützen“, schrieb der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke in einem Beitrag für die „Zeit“. Wenn ein Aids-kranker Ehemann mit seiner Frau verkehre, dann sei Schutz angesagt.

p to

Abschiebung = Tod

politik

In Bad Hersfeld bangt ein schwuler Iraner um sein Bleiberecht Schwule, die Angst vor Verfolgung
In Bad Hersfeld bangt ein schwuler Iraner
um sein Bleiberecht
Schwule, die Angst vor Verfolgung in ihrem Hei-
matland haben, sind auch in der EU nicht gegen
Abschiebung gefeit. Das zeigt der aktuelle Fall
eines 29-jährigen Iraners in Deutschland, dessen
Schicksal weiter ungewiss ist.
Die grausamen Bilder der zwei gehängten schwu-
len Jugendlichen aus dem Iran sind vielen noch
gegenwärtig. Es war im Juli 2005, als Mahmoud
Asqari (16) und Ayad Marhouni (18) in Mashad
öffentlich gehängt wurden. Ihnen wurde eine wi-
dernatürliche Beziehung zur Last gelegt. Doch
die ausländische Kritik an der rigiden Strafge-
setzgebung und ihrer menschenverachtenden
Ausübung ficht die Teheraner Machthaber nicht
an. Im Gegenteil. Seyed Mohsen Yahyavi, stellver-
tretender Vorsitzender der parlamentarischen
Energie-Kommission im Iran, sagte im November
vergangenen Jahres gegenüber britischen Abge-
ordneten, dass in seinem Land Homosexualität
mit dem Tod bestraft wird. Nach den Schätzungen
mehrerer Nichtregierungsorganisationen (NGOs)
sind seit der Islamischen Revolution 1979 im Iran
zwischen 1.000 und 4.000 Schwule hingerichtet
worden.
Um so mehr überrascht es, dass sich 2008 die
Fälle von schwulen Flüchtlingen aus dem Iran
gehäuft haben, die aus mehreren EU-Mitglieds-
staaten zurück in ihre Heimat geschickt wer-
den sollten. Nahezu im Monatsrhythmus wer-
den Homo- und Menschenrechtsorganisationen
von verzweifelten, von Abschiebung bedrohten
schwulen Männern um Hilfe gebeten, etwa dem
29-jährigen Mehdi N., derzeit in Bad Hersfeld. Im
Juli 2007 wurde sein Antrag auf Asyl abgelehnt,
berichtet die Iranian Queer Railroad (IRQR), eine
Organisation, die sich vom kanadischen Toronto
aus weltweit um die Belange von schwulen und
lesbischen Landsleuten kümmert. Mehdi musste
2006 aus seinem Land flüchten, nachdem in sei-
nem Familien- und Freundeskreis ein Sex-Video
von ihm kursierte, das sein Ex-Freund heimlich
mit seiner Handy-Kamera gedreht hatte. Vor
dem deutschen Gericht konnte er allerdings nicht
glaubhaft machen, schwul zu sein. Er habe schon
viele Schwule vor sich gehabt, „die auch so ausge-
sehen hätten“, soll der Richter in der Verhandlung
gesagt haben. Bei ihm aber habe er nicht diesen
Eindruck. Auch konnte das Gericht nicht glauben,
dass man als 28-jähriger Single im Iran für schwul
gehalten werde. Nun harrt Medhi gemeinsam mit
70 anderen abschiebebedrohten Flüchtlingen
in einem Heim in Bad Hersfeld: „Alle paar Tage
klopfen die Beamten an den Türen und nehmen
einige Leute mit“, ließ Mehdi über die IRQR mit-
Schwules Leben
kann im Iran nur im
Verborgenen stattfinden
teilen. „Jedes Mal, wenn sie kommen, rechne ich
mit dem Tod. Ich leide sehr.“
Inzwischen hat sich auch der Lesben- und Schwu-
lenverband in Deutschland (LSVD) in den Fall
eingeschaltet. In einem Schreiben an Bundesin-
nenminister Wolfgang Schäuble (CDU) erinnert
Verbandssprecher Manfred Bruns an die noch
nicht in Kraft getretene EU-Grundrechtecharta,
nach der eine Ausweisung von Flüchtlingen in
Staaten, in denen ihnen die Todesstrafe oder
Folter drohe, verboten sei. Zwar falle die Asylpo-
litik in die Zuständigkeit der einzelnen Mitglieds-
staaten, so Bruns. Doch habe die EU-Kommission
im Februar dieses Jahres betont, dass verfolgten
Homosexuellen der Flüchtlingsstatus anerkannt
werden müsse. „Wir möchten Sie bitten, sehr
geehrter Herr Bundesminister, sich dafür einzu-
setzen, dass Mehdi N. und alle abgelehnten ho-
mosexuellen Asylbewerber nicht in den Iran abge-
schoben werden.“
p fs
Lebenspartnerschaftsgesetz
Gleiche Rechte, gleiche Pflichten – dafür haben wir
zwei Anträge in den Bundestag eingebracht. Wir wollen
volle Gleichstellung – inklusive Adoptionsrecht!
Steuerrecht
Wir haben einen Gesetzentwurf zur Gleichstellung von
Lebenspartnern bei der Erbschaftsteuer eingebracht.
Nicht nur gleiche Freibeträge: Wir fordern auch gleiche
Steuersätze!
Weg mit der Diskriminierung!
Die FDP-Bundestagsfraktion setzt sich aktiv für
die Bürgerrechte ein. Auch in dieser Wahlperiode
haben wir eine Politik verfolgt, die Lesben und
Schwule in die Mitte der Gesellschaft stellt.
Wir haben bei zahlreichen Gesetzesvorhaben der
Regierung eine Gleichstellung beantragt: Etwa bei
der Beamtenbesoldung, beim Versorgungsausgleich
und beim Pfändungsschutz für die Alterssicherung von
Selbständigen.
Wir arbeiten für das Ende jeder Diskriminierung!
Michael Kauch, Mitglied des Bundestages
Ihr Ansprechpartner in der FDP-Bundestagsfraktion: michael.kauch@bundestag.de
www.fdp-fraktion.de | www.csd-liberal.de
Foto: Theelectriclowrider/Photocase

Foto: SonyBMG

musik

Liebe

istgroßartig

Pink über die Ehe und den Unterschied zwischen Männern und Frauen

Das verletzlichste Album ihrer Karriere hat Alecia Beth Moore alias Pink nach eigenem Bekunden mit „Funhouse“ abgeliefert – kein Wunder, musste sie doch gerade das Ende ih- rer Ehe verkraften. Nicht gar so zerknirscht zeigte sich die 29-Jährige in Berlin beim In- terview mit Paul Schulz von Timm TV. Am Montag und Dienstag, den 6. und 7. April, ist Pink live in der Münchner Olympiahalle zu se- hen.

Warst du überrascht, dass sich eine Mehrheit der Wähler in deinem Heimatstaat Kalifornien zwar für Obama als Präsident, aber am selben Tag auch gegen die Öffnung der Ehe für Schwu- le und Lesben ausgesprochen hat? Ich war ehrlich gesagt schockiert und bin es noch! Es ist unfassbar, dass wir uns im 21. Jahr- hundert noch damit beschäftigen müssen, wer wen liebt und ob das gut oder schlecht ist. Liebe ist eine so großartige Sache, dass man sie unter- stützen sollte, wo immer man auf sie trifft.

Ist es nicht Teil von Demokratie, dass die Mehrheit über das Leben der Minderheit ent- scheidet? Solange die Mehrheit das mit dem Wohlergehen der Minderheit im Sinn tut, sicherlich. Aber hier ging es nicht um das Wohlergehen einer Minder- heit, im Gegenteil. Den Unterstützern von Propo- sition 8 geht es nicht um demokratische Teilnah- me, sondern um das Ausschließen einer großen Bevölkerungsgruppe von einer Freiheit in der De- mokratie. Und die Mehrheit wird damit nicht durchkommen. Das Verfassungsgericht in Kali-

fornien wird diese Entscheidung wieder rückgän- gig machen. Was gut ist.

Du lebst getrennt von deinem Ehemann Carey Hart und bist – geht man nach den Songs der neuen CD – auch nicht gerade unglücklich da- rüber. Wie sehr kannst du denn die Ehe aus ei- gener Erfahrung guten Herzens empfehlen? Nur weil ich etwas nicht hinbekomme, kann es für alle anderen trotzdem etwas ganz Wunderbares sein. Carey und ich lieben uns immer noch sehr und unsere Freundschaft wird wahrscheinlich al- les andere überdauern. Um eine Ehe zu führen, muss man sich aber öfter als ein paar Wochen im Jahr sehen. Und das schaffen wir irgendwie nicht.

Du hattest auch schon längere Beziehungen zu Frauen. Lief das besser? Na, du hattest offensichtlich noch keine längeren Beziehungen zu Frauen. Mit einer Frau zusam- men zu sein, heißt, über alles, aber auch wirklich ALLES stundenlang reden zu müssen. „Schatz, du hast heute morgen beim Frühstück meine Hand nicht lange genug gehalten. Deswegen ge- hen wir heute nicht tanzen, stattdessen kommst du früher nach Hause und erklärst mir, warum du mir das angetan hast!“ So was hörst du ständig. Das ist mühsam, um mal höflich zu bleiben.

Bekommst du Heiratsanträge von Frauen? Ja (grinst). Ich finde das sehr schmeichelhaft. Meistens passiert es bei Konzerten, gelegentlich sogar mehrfach an einem Abend. Und was antwortest du?

Dass man mich vielleicht erst mal kennen lernen sollte (lacht). Ich glaube immer noch ein bisschen an Liebe auf den ersten Blick, an Ehe auf den er- sten Blick allerdings nicht. Das ist dann selbst mir etwas zu riskant.

Also bist du momentan glücklicher Single? Kein Kommentar (lacht). Ich bin nicht besonders gut in Glück im Moment, aber ich habe viel Spaß. Und ich glaube an Karma. Jemanden zu lieben, ist nie verkehrt.

Und darüber öffentlich zu singen, auch nicht? Aber nein. Man kann gar nicht offen genug sein. Ich glaube, es hilft, seine Gefühle und sein Leben mit anderen Menschen zu teilen. Das ist meiner Mei- nung nach unsere einzige Daseinsberechtigung.

Menschen zu teilen. Das ist meiner Mei- nung nach unsere einzige Daseinsberechtigung. 26 LEO 04/09 www.leo-magazin.de

In ihrer Doko „Viva Zapatero!“ nahm Sabina Guzzanti die etablierte Politik aufs Korn, die schlägt nun zurück

Hörprobe

Neues für den Player

Hit Shit
Hit
Shit

Miss Kittin and The Hacker: Two (Nobodys Business/Groove Attack)

and The Hacker: Two (Nobodys Business/Groove Attack) Als eine der wenigen Frauen der Technoszene meldet sich

Als eine der wenigen Frauen der Technoszene meldet sich Miss Kittin zurück. Sie begann ihre Karriere als Musikerin und DJ bereits 1996 ge- meinsam mit „The Hacker“ auf DJ Hells’ Label Gigolo Records. Nicht ganz so hart wie Techno-Dandy Hell, aber mit ebenso maschinell- kühler Atmosphäre und jeder Men- ge Anleihen zu Disco, Glamrock und 80er-Synthie-Pop legt sie nun elf neue Songs vor. Anspieltipps: Das

Disco-Stück „Party in my Head“, das auch von Donna Summer stammen könnte, würde nicht Kittin dann doch noch mit ihrem betont be- langlosen Sprechgesang loslegen.

Auch gut: die Cover-Version von El-

vis’ „Suspicious Minds“, die hier zu

trashig-fröhlichem Kirmestechno

mutiert. Wir hoffen, dass das iro-

nisch gemeint ist www.misskittin.com p bjö
nisch gemeint ist
www.misskittin.com
p bjö

DJ Hell: Teufelswerk (International DeeJay Gigolo Records)

DJ Hell: Teufelswerk (International DeeJay Gigolo Records) DJ Hell (46) als graue Eminenz des Techno zu

DJ Hell (46) als graue Eminenz des Techno zu bezeichnen, wäre ein bisschen gemein, obwohl der Elek- tro-Musiker über ein erstaunliches Pop-Wissen verfügt und gerne auf seine Idole von Bowie bis Kraftwerk verweist. Inzwischen bekommt er Selbige sogar für Kollaborationen:

So liefert Roxy-Music-Sänger Bryan Ferry die Vocals zu „U can Dance“, dem Opener des neuen Œuvres, das sich in eine düster-clubbige „Night“-

CD und eine düster-schwermütige

„Day“-CD aufteilt. Dass allerdings Prolo-Rapper P Diddy auf einem Stück rumpöbeln darf, gehört zu

den kleinen Geschmacksverirrungen

im Hell’schen Universum. Bis in die Störgeräusche perfekt produziert,

hält Hell die Fahne des Techno hoch

– streng, minimalistisch und hart. p bjö www.djhell.de
– streng, minimalistisch und hart.
p bjö
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Vicky Leandros: Möge der Himmel (Universal)

www.djhell.de Vicky Leandros: Möge der Himmel (Universal) Um ehrlich zu sein: die letzten Alben der Wahlberliner

Um ehrlich zu sein: die letzten Alben der Wahlberliner Griechin hatten doch etwas von allzu beliebig gera- tener Schlagersoße. Mit dem Wech- sel der Plattenfirma wurde Leandros kurzerhand eine musikalische Frisch- zellenkur verpasst. Die Söhne Mann- heims in Gestalt von Xavier Naidoo und Michael Herberger sollten es richten. Nun klingen die Songs der neuen Leandros eben so wie jene Na- idoo (der auch die meisten der Texte

beigesteuert hat). Neuland ist damit

allenfalls für Leandros gewonnen, für

die klassische Schlagerbranche hin-

gegen dürfte es irritierend sein. Auch vielleicht, weil sich der Mannheimer Sound geradezu harmonisch in den Balladenschmacht der Leandros ein- fügt. Schlager ist eben doch auch nur

Deutschpop mit geringfügig anderen Zutaten. p Sven Kielau www.vickyleandros.com

anderen Zutaten. p Sven Kielau www.vickyleandros.com DIE 1. OFFIZIELLE LIVE-DVD DER MOTOWN-LEGENDE AB 17.04. IM

DIE 1. OFFIZIELLE LIVE-DVD DER MOTOWN-LEGENDE

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Philippe Jaroussky: Opium – Melodies Française (Virgin Classics)

Jaroussky: Opium – Melodies Française (Virgin Classics) www.leo-magazin.de Im Hause EMI werden die Coun- tertenöre

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Im Hause EMI werden die Coun- tertenöre besonders gepflegt. Mit Max Emanuel Cencic reift ein vielversprechendes Talent heran, David Daniels hat sich als Alltags- waffe für den traditionsbewussten Barockliebhaber erprobt. Star in der Manege ist jedoch der Echo- Gewinner Philippe Jaroussky. Ihm ist es meisterlich gelungen, eine üp- pige Singstimme zu kultivieren, die mühelos die größten Säle füllt und sich neben den stimmgewaltigen

Damen nicht verstecken muss. Nun

betritt er ein neues Terrain – das französische Kunstlied. Vom er- sten bis zum letzten Ton wagt der Hörer nicht mehr, das Zimmer zu verlassen. Der Franzose Jaroussky

lebt diese Lieder und verleiht ihnen

menschliche Wärme, inniges Herz-

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Ihre erste Tour seit über einer Dekade

Einzigartiges Deluxe Set mit 3DVDs inkl:

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Ding oder Dong Statt eines einzelnen versprengten Fans mit Au- togrammwunsch plötzlich an die 60

Ding

oder Dong

Statt eines einzelnen versprengten Fans mit Au- togrammwunsch plötzlich an die 60 kreischende Fans, die sich nach einem Konzert um den Bühnen- ausgang herum scharen – das letzte Jahr war dann doch mitunter etwas überwältigend für Sia Furler. Schon 2001 war ihr Debüt-Album erschienen, doch erst mit ihrem im letzten Jahr in den USA erschie- nenen hochgelobten Werk „Some People Have Real Problems“ wurde sie beinahe unfreiwillig zum „In- Star“ der Medien. Jetzt will sich selbst Christina Aguilera von ihr neues Material auf den Leib schnei- dern lassen. Bevor die 32-Jährige auch auf eine kleine Tour nach Deutschland kommt, traf sie sich mit Torsten Bless zum Interview.

In früheren Alben hast du auch eigene Erfahrungen, etwa die Trauer über den Unfalltod deines dama- ligen Lovers, verarbeitet. Gibt’s auch bei diesem Album autobiografische Bezüge? In manchen Songs ja, in anderen nicht. Oft rede ich mir allerdings ein, auf diese oder jene Text-Idee durch ei- nen Magazin-Artikel oder einen Film gebracht worden zu sein. In „The Girl You Lost To Cocaine“ beschrei - be ich zum Beispiel, wie es ist, sich um jemanden zu kümmern, der drogenabhängig ist und ihn schließlich doch an die Sucht zu verlieren. Das ist mir selbst nie passiert. Aber so etwas wie Co-Abhängigkeit, so ein „du kannst der totale Loser sein, aber ich werde immer da sein, um die Scherben aufzusammeln“, zieht sich auch durch mein Leben. Ich bin wie ein Schwamm, ich sauge alle Energie aus meiner Umwelt auf, gute wie schlech- te. Und um das zu verarbeiten, schreibe ich Songs. Ständig. Und ich brauche viel geistige Anregung: Wenn ich daheim bin, habe ich den Fernseher an, sitze am Computer und löse dazu manchmal auch noch ein Kreuzworträtsel.

Deine Lieder haben mitunter Irritierendes an sich, „Little Black San- dals“ habe ich zunächst als ein Lied einer Frau verstanden, die sich von einem Mann befreit, der nicht wirklich gut für sie ist, aber ganz zum Schluss singt auf einmal ein Kind … Das kann ich erklären, der Co-Autor des Stücks hat eine kleine Tochter, die war damals fünf Jahre alt, und mir kam die Idee, für sie eine Art Märchen- Lied zu schreiben, das auch von den Gebrüdern Grimm stammen könnte. Das sollte von einem kleinen Mädchen handeln, deren kleine schwarze San- dalen sie weit weg von einem furchterregenden Riesen tragen. Mittlerwei- le habe ich realisiert, dass der Riese auch als Symbol für schlechte Bezie- hungen, Hörigkeit, Drogenabhängigkeit stehen kann.

Ein anderer Song, „Beautiful Calm Driving“, beginnt erst ganz sanft und beruhigend, um sich allmählich in einen ziemlich bedrohlich klingenden Refrain zu steigern. Was steckt da hinter? Ich hatte einen Verwandten, der sehr sanftmütig und lieb sein und sich dann im Bruchteil einer Sekunde in ein ziemlich beängstigendes Etwas verwan- deln konnte. Eines Tages fuhr ich mit ihm und seiner Freundin im Auto, als ihm ein anderer Fahrer quer kam. „Ich werde dich umbringen, du Huren-

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Foto: Hear Music

Illustration: Christoph Niemann

Sia im Interview

sohn“, zischte er auf einmal und begann dabei zu hyperventilieren. Seine Freundin redete auf ihn ein: „Schöne ruhige Fahrt, schöne ruhige Fahrt!“ Das beruhigte ihn auch, er entschuldigte sich in einer Tour und murmelte ständig „Schöne ruhige Fahrt, schöne ruhige Fahrt“ vor sich hin. Ich kannte ihn ja schon seit meiner Kindheit und war lange völlig davon überzeugt, dass es normal war, mit so einer Bedrohung aufzuwachsen.

Du hast dich nach langen Jahren in London für ein Leben in New York entschieden. Was ist da anders? In London hatte ich einen Manager, der mich nicht nur abgezogen, sondern überdies auch noch mit Drogen gedealt hat. Jetzt habe ich diese beiden tollen Kids, sie sind so etwas wie die schwule Anonyme-Alkoholiker-Mafia und die besten Manager, die ich mir nur wünschen konnte. Und ich finde Amerika sehr schön. Hier habe ich auch Jaydee getroffen und wurde für sie lesbisch. Ich bin jetzt etwas mehr als ein Jahr mit ihr zusammen, die längste Beziehung, die ich bisher mit einer Frau hatte. Ohnehin habe ich mich nie darum geschert, ob jemand nun ein „Ding“ oder ein „Dong“ hatte. Meine Freundin zieht mich immer damit auf, dass ich das ja alles nur für den „Gay Dollar“ machen würde. Ich erwidere dann immer, vielleicht hätte ich schon längst mit Linda Perry ausgehen oder mal mein Glück bei Pink oder Melanie C versuchen sollen …

Das Album „Some People Have Real Problems“ ist bei Hear Music/ Universal Jazz erschienen. Sia ist live in München am Donnerstag, den 30. April, 21:30 Uhr, im 59:1, Sonnenstr. 27 zu sehen. Karten ko- sten 20,80 Euro. Mehr unter siamusic.net.

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OKTOBER

Mittwoch 01.04. - Mittwoch 08.04.

Verzaubert

April OKTOBER Mittwoch 01.04. - Mittwoch 08.04. Verzaubert 13.04. Il Divo Non-Gay-Favourite Giulio Andreotti dürfte

13.04. Il Divo

Non-Gay-Favourite

Giulio Andreotti dürfte so ziem- lich das größte Mysterium der italienischen Nachkriegspolitik sein, weitaus merkwürdiger als Berlusconi. Das sehr freie Biopic rast in Fight-Club-Manier durch Andreottis Karriere des siebenfachen Premierministers und Senators auf Lebenszeit und präsentiert immer wieder „natürliche Tode“, die im Weg standen. Wahnsinnig witzige Satire über den italienischen Politsumpf – wenn es nicht so beängstigend wäre.

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20.04. Boystown —Chuecatown – OmU

Chueca ist so was wie der Pren- zlauer Berg von Madrid – ein schickes, aufstrebendes Viertel, in dem sich vor allem Homos wohl fühlen. Um den Wandel noch ein wenig zu beschleuni- gen, werden alteingesessene, renitente Omis vom Immobilien- hai einfach abgemurkst. Quasi eine schwule Gentrifizierungs- farce. Oder eine Liebeskrimiko- mödie mit lauter haarigen, spa- nischen Bären. Spaß macht’s in jedem Fall.

spa- nischen Bären. Spaß macht’s in jedem Fall. 27.04. Shelter – Zuflucht – OmU Zach hat

27.04. Shelter – Zuflucht – OmU

Zach hat schon fast aufgege- ben: Das Stipendium für die Kunsthochschule, die ausgie- bigen Surfernachmittage mit seinem Kumpel Gabe, und auch mit Freundin Tori läuft’s nicht gut. Aber sein invalider Vater und der Sohn seiner allein er- ziehenden Schwester dezimie- ren seinen Spielraum auf ein Minimum. Als er Gabes älteren Bruder Shaun trifft, haut ihn das mehr um als jede Monsterwelle. Romantisches Coming-out- Drama im Surfermilieu.

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präsentiert von

Drama im Surfermilieu. 3PRE VIEW präsentiert von • jeden Montag 21:15h • im Atelier-Kino, Sonnenstr. 12
Drama im Surfermilieu. 3PRE VIEW präsentiert von • jeden Montag 21:15h • im Atelier-Kino, Sonnenstr. 12

• jeden Montag 21:15h

• im Atelier-Kino, Sonnenstr. 12

(U Sendlinger Tor oder Karlsplatz)

Kartenvorbestellung: Tel. 59 19 18

LEO 07/08

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Gay Cinema

Neu in den Kinos, von LEO schon gesehen

Kult

Kult

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Kult
Kult
Kult
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Kult
Kult
Schund
Schund

Schund

Wellenreiter: „Shelter“ von Jonah Markowitz

Für den fünfjährigen Sohn sei- ner Schwester ist Zach (Trevor Wright) eine Art Ersatzvater. Sein privates Glück hatte er selbstlos stets zurückgesteckt, um den bei- den auszuhelfen. Doch als er nach Jahren den schwulen Bruder (Brad Rowe) seines besten Freundes wie- der trifft, funkt es zwischen den beiden. Shaun hat nicht nur Ver- ständnis für Zach, sondern weiß dessen Stärken auch zu schätzen. Eine schwule Liebesgeschichte im Surfermilieu, die nicht nur die durchtrainierten Körper angemes- sen ins Bild zu rücken versteht, sondern auch die authentische Geschichte eines Abnabelungspro- zesses erzählt.

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Geschichte eines Abnabelungspro- zesses erzählt. p fb Shelter. Drama, USA 2007, 82 Min., Regie Jonah Markowitz,

Shelter. Drama, USA 2007, 82 Min., Regie Jonah Markowitz, mit Brad Rowe, Trevor Wright, Tina Holmes u.a. Zu sehen im Rahmen der Gay-

Filmnacht im Cinemaxx am 24.

April sowie am 27.04. im Rah- men von MonGay im City-Kino

April sowie am 27.04. im Rah- men von MonGay im City-Kino Geister der Vergangenheit: „Ghosted“ von

Geister der Vergangenheit: „Ghosted“ von Monika Treutwitz

Die Liebe zwischen der Ham- burger Künstlerin Sophie (Inga Busch) und der Taiwanesin Ai-ling (Huan-Ru Ke) endete mit dem Tod der Asiatin. Bei einer Ausstellung von Fotos und Filmaufnahmen ih- rer einstigen Geliebten in Taipeh lernt Sophie die Journalistin Mei- li (Ting-Ting Hu) kennen, die sich

nicht nur für den Unfalltod Ai-lings interessiert, sondern auch ein Auge auf Sophie wirft. Monika Treuts neuer Film spielt mit asiatischen Geistermythen, ist aber unnötig verschachtelt und mit Handlungssträngen überladen, die die Wirkung des Films unnöti- gerweise wieder zurückschrauben.

p fb

des Films unnöti- gerweise wieder zurückschrauben. p fb Ghosted. Mystery, D/Taiwan 2009, 90 Min., Regie Monika

Ghosted. Mystery, D/Taiwan 2009, 90 Min., Regie Monika Treut, mit Inga Busch, Yi-Ching Lu u.a., Filmstart Do., 30. April

L-Filmnacht-Preview im Cinemaxx,

Regensburg 16.04., München, Aug- sburg und Würzburg 17.04.

Regensburg 16.04., München, Aug- sburg und Würzburg 17.04. Zwei Kulturen: „I Can’t Think Straight“ von Shamim

Zwei Kulturen: „I Can’t Think Straight“ von Shamim Sarif

Die Palästinenserin Tala (Lisa Ray) und die Inderin Leyla (Sheetal Sheth) stehen kurz vor ihren jewei- ligen heterosexuellen Hochzeiten, als sie sich kennen lernen und in- einander verlieben. Obwohl sie in London beheimatet sind, haben sie mit den Vorurteilen ihrer traditio- nellen Familien zu kämpfen. Shamim Sarif („Die verborgene Welt“) hat auch in ihrem neuen Film ein glaubwürdiges Liebesdra- ma vor dem Hintergrund kultureller Unterschiede entworfen und dabei wieder einen ausgesprochen guten Blick für die richtigen Bilder und ein sicheres Gespür für gute Schau- spielerführung bewiesen. p fb

Gespür für gute Schau- spielerführung bewiesen. p fb I Can’t Think Straight. Tragikomö- die, GB 2008,

I Can’t Think Straight. Tragikomö- die, GB 2008, 82 Min., Regie Sha- mim Sarif, mit Lisa Ray, Sheetal Sheth u.a., Filmstart Do., 16. April

die, GB 2008, 82 Min., Regie Sha- mim Sarif, mit Lisa Ray, Sheetal Sheth u.a., Filmstart

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Wie ein Backsteingebäude

Action-Star Vin Diesel kehrt zurück

Nach acht Jahren ist Vin Diesel („xXx“, „Pitch Black“) zurück in der Rolle, die seinen Weg zum Actionstar ebnete. Als Dominic Toretto gibt er in „Fast & Furi- ous – Neues Modell. Originalteile“ wieder mächtig Gas. Unser Autor Frank Brenner unterhielt sich mit dem Muskel bepackten Schauspie- ler über seine Entscheidung, im vierten Teil wieder mitzumachen, und über seine Ambitionen, einmal einen Schwulen zu spielen.

Foto: Universal Pictures
Foto: Universal Pictures

Könntest du dir vorstellen, selbst einmal einen schwulen Charakter zu spielen? Es gab ganz zu Beginn meiner Karriere mal eine Rolle, die ich unbedingt haben wollte: Der Film hieß „Makellos“, der Regisseur war Joel Schumacher und Philip Seymour Hoffman spielte am Ende die Rolle. Ich ging zum Vorsprechen. Joel Schumacher saß mir gegenüber und ich sagte: „Ich komme aus New York City, und es gibt nichts, was ich nicht schon einmal gesehen hätte. Ich war fast zehn Jahre lang Türste- her im ‚The Tunnel‘ [ein New Yorker Club, der auch häufig von Schwulen besucht wurde, Anm. d. Red.]. Ich kenne diese Leute. Ich kenne diesen Charakter.“ Und Schumacher sagte: „Hmm … steh mal kurz auf.“ Und ich erhob mich in meinem Türsteher-Stil und er sagte: „Du hast die Statur eines verdammten Back- steingebäudes! So sieht die Rolle nicht aus.“ Wie gut ich als Schauspieler gewesen wäre, zählte gar nicht mehr. Er sagte: „Du siehst körperlich nicht im gering- sten nach jemandem aus, der versucht, eine Frau zu sein. Nichts gegen dich oder deine schauspiele- rischen Fähigkeiten, aber ich brauche jemand ande- ren für diese Figur.“ Wie man sehen kann, war Philip Seymour Hoffman nicht der einzige, der für die Rolle vorgesprochen hat.

Wie war es denn, nach all den Jahren zu der Rolle des Dominic Toretto zurückzukehren? Das Spannende liegt darin, dass man eine geschickte Erklärung für all die Zeit finden muss, in der die Fi- gur im Äther verschwunden war. Das muss man bei der Darstellung seines Charakters berücksichtigen. Das Tolle an diesem Film ist, dass er sehr stark von seiner Geschichte gelenkt wird. Meine Figur ist der Motor der Geschichte, seine Kraft und Energie. Und genau diese Tatsache, dass die Geschichte das wichtigste am Film ist, unterscheidet ihn von den vo- rangegangenen Fortsetzungsversu- chen. Ich hatte mit denen nichts zu tun, das sollte uns doch schon alles sagen, oder? (Lacht.)

Neben den Frauen und Autos, die diese Filme zu bieten haben, gibt es darin ja auch deine beeindru- ckende Körperlichkeit zu bestau- nen, die dir viele Fans unter schwulen Männern ein- gebracht hat. Bist du dir dessen bewusst? Nein, dessen bin ich mir nicht bewusst. Ich mache mei- ne Filme für jedermann.

Es gibt in dem Film Szenen, in denen sich Frauen gegenseitig küssen und lesbischen Sex andeuten. Wahrscheinlich wäre es ungleich schwerer gewesen, in einem solchen Film zwei Männer zu zeigen, die sich gegenseitig küssen … Das stimmt wohl. Frauen, die sich küssen, hat man in den „Fast and Furious“-Filmen schon häufig gesehen. Ich weiß zwar nicht genau, warum er das eingebaut hatte, aber mein Produktionspartner Neal Moritz findet diese Szenen extrem scharf und findet immer wieder eine Stelle in den Filmen, in die er sie einbauen kann. Ich weiß nicht so recht, was Neal an diesen Szenen so mag. Sie sind ein Überbleibsel der vorangegangenen Filme und Neal fühlt sich wohl sicher damit, diese Kom- ponenten beizubehalten. Ich glaube noch nicht einmal, dass dabei der homosexuelle Aspekt im Vordergrund steht. Neal möchte damit wohl zum Ausdruck bringen, wie schnell und schnittig es in der Welt der schnellen Autos wirklich zugeht. Und ein klein wenig soll damit wohl auch provoziert werden.

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L-Filmnacht im CinemaxX

APRIL

werden. www.leo-magazin.de L-Filmnacht im CinemaxX APRIL GHOSTED ein Film von Monika Treut · D/TW 2009, 89

GHOSTED

ein Film von Monika Treut · D/TW 2009, 89 Minuten, dt./engl./chin. OF mit dt. UT, FSK 0 mit Inga Busch, Huan-Ru Ke, Ting-Ting Hu, Jana Schulz im Verleih der Edition Salzgeber

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen zwei Welten: Die Hamburger Künstlerin Sophie reist nach Taiwan, um den plötzlichen, ungeklärten Tod ihrer Geliebten Ai- ling zu verarbeiten. In Taipeh heftet sich eine Journalistin an ihre Fersen, die von Ai-lings Schicksal besessen scheint. Gleichzeitig setzt die geheimnisvolle Fremde alles daran, Sophie zu verführen…

AUGSBURG Fr, 17.04.09, 20.00 Uhr, CinemaxX

FREIBURG Fr, 24.04.09, 20.00 Uhr, CinemaxX

MÜNCHEN Fr, 17.04.09, 20.00 Uhr, CinemaxX

REGENSBURG Do, 16.04.09, 20.00 Uhr, CinemaxX

WÜRZBURG Fr, 17.04.09, 19.00 Uhr, CinemaxX

Uhr, CinemaxX WÜRZBURG Fr, 17.04.09, 19.00 Uhr, CinemaxX Die L-Filmnacht wird unterstützt durch www.L-Filmnacht.de
Uhr, CinemaxX WÜRZBURG Fr, 17.04.09, 19.00 Uhr, CinemaxX Die L-Filmnacht wird unterstützt durch www.L-Filmnacht.de

Die L-Filmnacht wird unterstützt durch

19.00 Uhr, CinemaxX Die L-Filmnacht wird unterstützt durch www.L-Filmnacht.de Karten: www.cinemaxx.de Mit freundlicher

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Karten: www.cinemaxx.de

Mit freundlicher Unterstützung durch

Die L-Filmnacht wird unterstützt durch www.L-Filmnacht.de Karten: www.cinemaxx.de Mit freundlicher Unterstützung durch

verzaubert filmfestival

München verzaubert

Das queere Filmfestival vom 1. bis 8. April

Echte Fans des queeren Kinos haben sich die erste Aprilwoche sicher frei gehalten. Denn von Mittwoch bis Mittwoch, 1. bis 8. April, ist das 18. „Verzaubert – International Queer Film Festival“ endlich auch in München zu Gast. 55 Langfilme aus aller Welt sind zu sehen, dazu kommen die be- liebten Kurzfilmnächte „The Elle World“ (Freitag, 3. April, 22:00 Uhr) und „Gay Propaganda Night (Samstag, 4. April, 21:45 Uhr). Wie immer können die FestivalbesucherInnen aus zwölf der Wettbe- werbsteilnehmer ihre Lieblings-Movies wählen. Alle Filme werden im City und Atelier-Kino, Son- nenstraße 12, gezeigt.

Das Programmheft liegt bereits seit einigen Wochen in den Szenelocations und den teilneh- menden Kinos aus. Der Kartenvorverkauf läuft bei den Buchläden Max & Milian, Ickstattstraße 2 und Lillemor’s, Barer Straße70. Alle Infos gibt es auch im Internet unter www.verzaubertfilmfest.com.

Wir wünschen eine verzauberte Kinowoche!

Wir wünschen eine verzauberte Kinowoche! Verzaubert – Specials 2009 Opening-Night Eröffnet wird

Verzaubert – Specials 2009

Opening-Night

Kinowoche! Verzaubert – Specials 2009 Opening-Night Eröffnet wird das diesjährige Cinema-Spekta- kel am

Eröffnet wird das diesjährige Cinema-Spekta- kel am Mittwoch, den 1. April, um 20:30 Uhr mit dem Film „The Man Who Loved Yngve“ des norwegischen Regisseurs Stian Kristiansen. Im Anschluss kann man in der benachbarten Film- wirtschaft beim Get Together auf den Start einer spannenden Kinowoche anstoßen.

Signierstunde mit Shamim Sharif

Kinowoche anstoßen. Signierstunde mit Shamim Sharif Die Autorin und Regisseurin Shamim Sharif, deren Wurzeln in

Die Autorin und Regisseurin Shamim Sharif, deren Wurzeln in Südafrika und Asien liegen, sorgte mit

ihrem Roman „Die verborgene Welt“ (seit Januar auch in den Kinos) bereits für Furore. Beim dies- jährigen Verzaubert-Filmfestival stellt sie ihren neuen Streifen „I Can’t Think Straight“ dem deut- schen Publikum vor. Am Samstag, den 4. April, lädt sie um 15:00 Uhr zu einer Signierstunde in den Buchladen Max & Milian, Ickstattstraße 2. Das sollte man wohl auf den nächsten Tag verwei- sen, 11:00 Matinee

Verzaubert-Party mit blauephase

verwei- sen, 11:00 Matinee Verzaubert-Party mit blauephase Nach den Highlights auf der Leinwand geht’s zum Feiern

Nach den Highlights auf der Leinwand geht’s zum Feiern am aufs Tanzparkett. Die offizielle Party zum Filmfest steigt heuer am Samstag, 4. April, ab 22:00 Uhr im Oberanger-Theater, Oberanger 38. Zum zauberhaften Verzaubert-Partyspaß haben die Veranstalter von der U27-Party erst- mals Jens Poenitsch und Bernd Jakopich vom blauephase DJ-Team engagiert, die mit Elektro- House und Partymusic für Laune sorgen. Wer mit der Kinokarte des Samstags kommt, erhält einen

reduzierten Einlass von 5 Euro (regulär 8 Euro). Die Party ist offen für Film- und Partyfreaks aller Geschlechter und Altersklassen. www.gaytimer.de/verzaubertparty.html

Matinee mit Kaffee und Croissants

Vor der Münchenpremiere des Streifens „I Can’t Think Straight“ lädt die Filmwirtschaft am Sonn- tag, den 5. April, um 11:00 Uhr zur Matinee mit der Regisseurin Shamim Sharif. An diesem Tag ist ihre Lebensgefährtin und Produzentin des Films, Hannan Kattan, ebenfalls anwesend. Eintritt inkl. Film: 10 Euro.

Closing Night

anwesend. Eintritt inkl. Film: 10 Euro. Closing Night Im Anschluss an den Abschlussfilm „The Myste- ries

Im Anschluss an den Abschlussfilm „The Myste- ries of Pittsburgh“ am Mittwoch, 8. April, 21:30 Uhr treffen sich Filmfreunde zum Get Togehter in der Filmwirtschaft.

buch

Priscilla lässt grüßen:

Sprachverrückter Transgender-Roman von Svealena Kutschke

Sprachverrückter Transgender-Roman von Svealena Kutschke Lisa hat kein Glück mit Männern. Vielleicht liegt das ja

Lisa hat kein Glück mit Männern. Vielleicht liegt das ja an ihrer Vor- liebe für die eher queeren Modelle, die sie an den Tag legt: Zuerst ist da B., der so ganz anders ist. So anders, dass er am liebsten Frauenkleider trägt, unter denen Lisa dann aber handfeste Liebesspuren findet, die ihm sein Freund unter Schmerzen beibringt. Um diese Gespenster los zu werden, nimmt sie eine Einladung von Marc, einem Ex ihres Bruders Elias, nach Sydney an. Marc gewährt Lisa Unter- schlupf, bis sie einen Job und eine andere Bleibe gefunden hat, doch beides will nicht so richtig klappen. So bleibt Lisa bei Marc kleben, bis er sie – vier Wochen vor Ende des Ro-

mans – vor die Tür setzt in der Hoffnung („die an sich ein ziemlich sadistisches Konstrukt ist“, wie Lisa meint), dass sein Ex wieder bei ihm einzieht. Dazwischen passiert so allerhand im Liebesle- ben von Lisa: sie ver- liebt sich unsterblich in den schlaksigen Nick, der aber Linn nachtrau- ert, weshalb Lisa ihre unstillbare Sehnsucht nach körperlicher Nähe durch heftigen Sex mit Ben kompensiert. In aussichtslosen Situati- onen – und derer sind viele – befragt Lisa ihr Orakel: das Kultbüch- lein „Findet mich das Glück?“ des Künstler- paares Fischli & Weiss, dessen Weisheiten sich leitmotivisch durch den Roman ziehen. Ihr Pendant finden die Sprüche in Haiku-artigen Ge- dichten, die Lisa mit Elias erfindet, um das Leben zu meistern.

Bei so viel Poetik wundert es die Le- serIn auch nicht wirklich, dass Lisa mitten in Sydney Fotos von sich fin- det und mit ihnen quasi eine neue Familie gründet, zu der auch das Transgender-Wesen Mora gehört. Bliebe noch zu sagen, dass „Etwas Kleines gut versiegeln“ wohl der sprachverrückteste Roman dieses Frühjahrs ist. Und sicher einer, der Judith Butler viel Freude machen

würde.

p rgk

Svealena Kutschke: Etwas Kleines gut versiegeln. Geb., 294 S., 19,90 Euro, Wallstein Verlag

Schwul. und bitterböse Michael Onica Zapzarap 192 Seiten € 12,00 erschienen bei BoD .uuuuuuuuuuuuuuu
Schwul.
und
bitterböse
Michael Onica
Zapzarap
192 Seiten
€ 12,00
erschienen bei BoD
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www.leo-magazin.de

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Michael Onica Zapzarap 192 Seiten € 12,00 erschienen bei BoD .uuuuuuuuuuuuuuu www.leo-magazin.de www.leo-magazin.de

buch

Liebe, vielleicht?

Der erste Roman des Autorenpaares Hans Stempel und Martin Ripkens

Foto: Querverlag
Foto: Querverlag

Und wieder einmal leuchtet München. Diesmal im Roman „Liebe vielleicht“ des Autorenduos Hans Stempel (Jg. 1924) und Martin Ripkens (Jg. 1934). Der Titel ist Programm: Robert, Immobilienmakler in den besten Jahren, ver- guckt sich in den 20 Jahre jüngeren Boris, dem günstigerweise Gleichaltrige in Liebes- dingen zu oberflächlich sind. Da jedoch keiner

der beiden Männer den ersten Schritt wagt, bleibt es bei Blicken. Im wirklichen Leben wäre es daher bei Erreichen des Fahrtziels mit dieser embryonalen Romanze auch schon wie- der vorbei. Nicht so hier: Zweimal noch laufen Robert und Boris einander unabsichtlich (aber heiß ersehnt) über den Weg, bevor sie, zur großen Erleichterung des Lesers, endlich zu-

einander finden. Doch ist in dieser Geschich- te der Zufall mitnichten ein Zufall. Nein, hier waltet, man merkt es bald, das Schicksal. Und das meint es gut mit den beiden, oder etwa doch nicht?

In 25 Kapiteln konzentriert sich die Handlung ganz auf die beiden Protagonisten und ihre Irr- fahrt durch die sommerliche Bayernmetropole, wo man wahlweise Espresso, Sherry oder Cock- tails trinkt, T-Shirts bei Konen kauft, Sex in der Sauna oder mit dem Ex im Hinterzimmer hat und ansonsten alte Filme auf DVD anschaut. Manchmal erinnert das inhaltlich an jene Ver- kettung verhängnisvoller Umstände wie sie heutige TV-Seifenopern als genuine Erben der Schicksalsdramen des 19. Jahrhunderts in einem schier endlosen Reigen undurchsich- tiger Verwandtschaftsbeziehungen durchde- klinieren. Man mag sogar geneigt sein, die vorliegende Erzählung als (schwule) Parodie gängiger Klischees der heterosexuellen Mas- senkultur aufzufassen. p Dino Heicker

Hans Stempel & Martin Ripkens:

Liebe vielleicht. 114 S., 14.90 Euro, Querverlag

Liebe im Vorübergehen

Fünf Fragen an Hans Stempel und Martin Ripkens von Rolf G. Klaiber

Ihr seid ja nun schon lange nicht nur im Film- geschäft, sondern auch als Kritiker, Autoren und Journalisten unterwegs. Was hat euch ge- trieben, sozusagen im hohen Alter, mal wieder einen literarischen Text zu schreiben? Wir hatten einfach Lust dazu! Auch uns gehen immer wieder Geschichten durch den Kopf, nicht zuletzt schwule Liebesgeschichten. Da sind nun viele Variationen möglich. Uns fesselte schließlich die Idee, einen anarchistisch gestimmten Liberalen auf einen zögerlichen Konservativen zu hetzen. Wenn Boris und Robert nicht schon bei der ersten Begegnung im Bett landen, gibt uns das die Chan- ce, die Typen genauer zu beleuchten, sie auch in heiklen Situationen zu zeigen. Dann müssen auch wir Farbe bekennen, denn unsere Gefühle sind manchmal anarchistisch, manchmal konservativ gefärbt. Insofern sind beide mit uns verwandt.

Wer euch und euren beruflichen Werdegang kennt, entdeckt im Buch viele Dinge, die mit euch persönlich zu tun haben… Wir schreiben über Dinge, die wir kennen, deshalb die Berufe Trödler aus Leidenschaft und Makler aus Gewinnsucht. Das Maklerlatein haben wir bei vielfacher Wohnungssuche gelernt. Filme und Bücher spielen eine gewisse Rolle, weil sie Teil unseres Lebens sind, obwohl sie hie primär zur Charakterisierung der Personen dienen.

Ihr verlangt von euren Lesern ganz schön viel Bildungshintergund: Fremdsprachen, lateinische Zitate, Namen von Literaten und Künstlern, die nicht näher erläutert werden – das ist eher nicht die Welt des jungen schwulen Mannes Englische Brocken gehören längst zur Umgangs- sprache. Wenn Boris gelegentlich äußert „Wie wir Lateiner sagen“, so beleuchtet das nur seine Nei- gung zum Angeben. Solange die Spannung erhal- ten bleibt, und das wurde uns inzwischen schon mehrfach bestätigt, darf man dem Leser auch zu- muten, durch Fenster zu schauen, die ihm bisher verschlossen geblieben sind. Im Übrigen schrei- ben wir für Menschen, die selbständig denken.

Die Geschichte ist ja starker Tobak, man könnte sagen: eine griechische Tragödie am Münchner Gärtnerplatz. Ihr verlangt dem Leser viel Glau- be an die Macht des Schicksals ab Würden wir an ein dunkles Schicksal glauben, dann wäre aus unserer Geschichte eine grie- chische Tragödie geworden. Hier jedoch handelt es sich um Menschen, die gerade lernen, ihr Leben selbst zu bestimmen und deshalb auch den Bruch eines der letzten Tabus riskieren. Nicht zufällig haben wir als Motto einen Satz von Alfred Döblin gewählt: „Der Mensch ist nicht frei geboren, wie es in der amerikanischen Verfassung heißt. Er wird erst langsam frei. Wie stellt er das an?“

Was der Verlag „Roadmovie“ nennt möchte ich bezeichnen als eine Kette von hübschen Mo- mentaufnahmen. Gab es da vorher schon Minia- turen, die ihr in einen zusammenhängenden Text packen wolltet oder entstanden diese „moments littéraires“ erst im Prozess des Schreibens? Boris und Robert laufen sich zweimal über den Weg, aus Angst und Arroganz wagen beide nicht das erste erlösende Wort. Doch dann beginnt eine Verfolgungsjagd durch die verschiedensten Lokali- täten, natürlich sind es Schauplätze, die uns nicht fremd sind, einschließlich schwuler Sauna und Stri- cherlokal. Wer die Innenstadt Münchens nicht ge- nau kennt, wird vielleicht überrascht sein. Dennoch haben wir keinen Stadtführer geschrieben, wenn auch mancher Schwule das Buch so lesen mag. Er wird, so hoffen wir, bis zum Happyend dabei blei- ben, wenn auch hinter diesem Ende ein dickes Fra- gezeichen steht. Liebe, vielleicht? p rgk

Lesung im Sub

Die beiden München Autoren Hans Stempel und Martin Ripkens stellen auf Einladung des Forum Homosexualität dem Münchner Publikum ihr neues Buch „Liebe vielleicht“ vor. Die Lesung findet statt am Donnerstag, den 23. April um 20:00 Uhr im Sub, Müllerstr. 43, Eintritt frei.

Sizematters

XXL – die kompletten Werke des Tom of Finland

XXL – das war Jahrzehnte lang Programm im Werk von Touko Laaksonen, der es als
XXL – das war Jahrzehnte lang
Programm im Werk von Touko
Laaksonen, der es als Tom of Fin-
land mit seinen erotischen Zeich-
nungen nicht nur in der schwulen
Szene zu Weltruhm brachte. 18
Jahre nach seine Tod erschei-
nen nun seine kompletten Werke:
1.000 Arbeiten, teilweise unver-
öffentlicht, aus europäischen
und US-amerikanischen Samm-
lungen. Das Besondere an diesem
Band ist aber nicht so sehr der
Inhalt – der ist seit Jahrzehnten
bestens bekannt. Spektakulär ist
die Form, mit der der Taschen
Verlag den zeichnerischen Ob-
sessionen des Künstlers ein
kleines Denkmal setzt: Fast einen
halben Meter hoch und satte 7,5
Kilogramm schwer ist der Pracht-
band. Der Schutzumschlag im
Reliefdruck, der die Brustwarzen
und das Gemächt des Coverboys
spürbar macht, ist ein haptisches
Erlebnis. So sinnlich war Tom of
Finland noch nie! Und wer im-
mer noch glaubt, Tom of Finland
sei einfach billiger Porno, kann
sich von den Betrachtungen
namhafter Kunsthistoriker und
Kulturwissenschaftler von etwas
anderem überzeugen lassen. p
bm
Dian Hanson (Hg.): Tom of Fin-
land XXL – Complete Works. Ge-
bunden, 668 S., mit Essays von
von Camille Paglia, Armistead
Maupin, Edward Lucie-Smith
und anderen, dt., engl., frz.,
150,00 Euro, Taschen Verlag

kalender

01.04.-03.04.

Sport

Alle Angebote von Team München und den Isarhechten auf einen Blick

Achtung: In den Schulturnhallen findet während Schulferien kein Training statt.

Montag

Aerobic

Mittlerer Schwierigkeitsgrad. 19–20:30,

Badminton

Schulturnhalle, Stielerstr. 6, Infos: Roland 089/260 38 90, aerobic@teammuenchen.de 19:30–22:00, Bezirkssportanlage, Görzer Str. 53,

Boxen

Infos: Werner 0171-813 72 14, badminton@teammuenchen.de 20:30–21:30, Schulturnhalle, Stielerstr. 6,

Schwimmen

Infos: Rene 089/54 40 44 15, Bettina 089/45 47 74 31, Sepp 0172- 97352443, info@boxteam2001.de 20–21:30, Schulschwimmbad Moosach, Gerastr. 6.

Tischtennis

Von Anfänger bis Wettkampfreife. Infos: www.isarhechte.de 19:30–21:30, Berufsfachschule, Sendlinger-Tor-Platz 14,

Yawara

Eingang Wallstr. (untere Turnhalle), Infos: tischtennis@teammuenchen.de 20–21:30, Schulsporthalle Hauptschule, Perlacher Str. 114, Infos: Bettina 089/89 04 37 80, yawara@teammuenchen.de

Dienstag

Basketball

19–21, Halle 2, Eduard-Schmidt-Str. 1 (Pestalozzigymnasium an der Cor- neliusbrücke) von 19–21 als Ausweichmöglichkeit. Infos: André 089/82

94

00 32, info@korbschlampen.de

Cheerleading

20:00 -21:30 Uhr, Turnhalle der BOS in der Briennerstraße 37.

Fußball

cheerleading@teammuenchen.de 18:30, Anton-Fingerle-Zentrum, Schlierseestr. 47,

Lauftraining

Infos: Nils, 0163-561 24 00, info@streetboys.de 19:00, Kiosk an der Wittelsbacherbrücke,

Tanzen

Infos: Peter, Tel. 0171-6471045, Frontrunners@teammuenchen.de 19–21, St.-Martin-Schule, St. Martin-Str. 30/1. Stock,

Volleyball

Infos: Bernd, Tel. 0170-461 87 84, info@tanz-lust.de 19:45–21:30, B-Level, Asam-Gymnasium, Schlierseestr. 20 (Giesing), Infos: Thomas, Tel. 089/272 42 92, volleyball@teammuenchen.de

Mittwoch

Aerobic

Step & einfache Aerobic. 20–21:30, EFH Halle, Brienner Str.37,

Badminton

Infos: Roland 089/260 38 90, aerobic@teammuenchen.de 18:30–20:30, Bezirkssportanlage, Görzer Str. 53,

Schwimmen

Infos: Werner 0171-813 72 14, badminton@teammuenchen.de 20–21:30, Schulschwimmbad Moosach, Gerastr. 6.

Tischtennis

Von Anfänger bis Wettkampfreife. Infos: www.isarhechte.de 18–21, Berufsfachschule, Sendlinger-Tor-Platz 14, Eingang Wallstr.

Volleyball

(untere Turnhalle), Infos: tischtennis@teammuenchen.de 19:30–21:30 Anfänger und C-Level, 20–21:30

Yawara

A-Level, Asam-Gymnasium, Schlierseestr. 20 (Giesing), Infos: Thomas 089/272 42 92 oder Tom 0172-891 99 98, volleyball@teammuenchen.de 19–21, Schulsporthalle Hauptschule, Perlacher Str. 114, Infos: Bettina 089/89 04 37 80, yawara@teammuenchen.de

Donnerstag

Handball

18–19:30, Schulsporthalle, Albrechtstr. 6,

Sportschießen

Infos: Thomas 089/90 54 09 96 oder Susanne 0177-596 61 17, handball@teammuenchen.de 17:30–21:30, Kleingartenanlage, Sadelerstr. 20 Luftgewehr@teammuenchen.de, Ulf: 0179-4816157

Freitag

Boxen

20–21:30, Schulturnhalle, Stielerstr. 6,

Infos: Rene 089/54 40 44 15, Bettina 089/45 47 74 31, Sepp 0172-97 35

24

43, info@boxteam2001.de

Fußball

18:30, Bezirkssportanlage, Westpreussenstr.

Schwimmen

Infos: Nils, 0163-561 24 00, info@streetboys.de 20–21:30, Schwimmhalle der Carl-von-Linde-Realschule, Ridlerstr. 26, Eingang über die Geroltstr. Anfänger bis Wettkampfreife, eine Bahn zum freien Schwimmen

Infos: www.isarhechte.de, info@isarhechte.de

Sonntag

Bowling

(jeden 3. Sonntag/Monat), 16 – 18 Uhr, Isar-Bowling, Martin- Luther-Str. 22 (Giesing), Info: Anke, Tel. 0171 – 5481660, bowling@teammuenchen.de

Cheerleading

Interessierte erfahren mehr über den Start der neuen Gruppe unter info@teammuenchen.de

Mittwoch 1.4.

der neuen Gruppe unter info@teammuenchen.de Mittwoch 1.4. Szene 10:00 Relax and Sex bis 03:00 Uhr. Duplexx,

Szene

10:00 Relax and Sex bis 03:00 Uhr. Duplexx, Theresienstr. 130 12:00 M54-Happy Hour Heute bis 18 Uhr nur 10 Euro Eintritt M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 089/54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Jägermeister for Youngsters Jägermeister for free für alle unter 25 Alexanders, Utzschneiderstr. 4 18:00 Caipi-Special Jeder Caipirinha 4,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 18:00 Beratung: HIV in der Arbeitswelt Kostenlose Rechtsberatung mit Arbeitsrechtler Bernhard Lehner. Bis 19:00 Uhr Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:00 Euro-Night Jedes Fassbier nur 1 Euro, bis 21:00 Uhr Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 19:00 Offener Abend der Ateliergruppe ÜberlebensZeichen bis 22:00 Uhr Ateliergruppe ÜberLebensZeichen, Amalienstr. 44 19:00 Wir lieben Augustiner Augustiner Hell (0,4l) nur 1,50 Euro, bis 21:00 Uhr Glocke und Bach, Hans-Sachs-Str. 2 22:30 Verzaubert – Get Together Filmfreunde stoßen nach dem Opening-Film auf eine spannende Verzaubert-Woche an. Filmwirtschaft, Sonnenstr. 12

Gruppen

18:30 Coming out 30+ Coming-out-Gruppe für Männer ab 30. Anmeldung unter 089/26 02 50 70 oder beratung@subonline.org Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 19:00 Rosa Bahn Lesbisch, schwule, bisexuelle und transgender EisenbahnerInnen Werner 0163-880 46 24, Patricia 0163-896 69 24 werner@rosa-bahn.de, patricia@rosa-bahn.de www.rosa-bahn.de Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71 19:00 Iyengar-Yoga für HIV-Positive Anmeldung 089/543330, bis 20:30 Uhr Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:30 Spiele-Abend Offener Treff für alle spielfreudigen Schwulen. Zur Zeit stehen über 400 Spiele zur Verfügung. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Schwule/bisexuelle Ehemänner und Väter Offener Gesprächskreis für Männer jeden Alters. Info 0162-86 89 858 Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Stammtisch der Isarbiker Netter Abend mit den schwulen Motorradfahrern. Foyer, Oberanger 38

Lesben

19:30 LeTRaktiv – Kneipenabend Bis 20:00 Uhr die neuesten Infos holen, Bücher ausleihen und zurückgeben. Danach gemeinsamer Besuch einer Location nach Wahl. LeTra, Beratungsstelle des Lesbentelefons, Angertorstr. 3

Kultur

20:00 Das Kuckucksei Theaterstück von Harvey Fierstein, Karten zu 15/10 Euro unter 0176-48242767, www.das-kuckucksei.de Oberanger-Theater, Oberanger 38

Party

20:00 Naked-Party Men only. Geöffnet bis 4:00 Uhr Energie, Maistr. 63 20:00 Neo:lounge Masterclass Electronic Music mit Alex Kiss und DJ Luckystar, Sunrise-Lounge, Herrnstr. 11 22:00 House mit Kraus Zeit zu feiern mit DJ Jo Kraus und Air. 3 Türme, Friedenstr. 10

Donnerstag 2.4.

Szene

16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 089/54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71

Tagestipp

Get Rid-Party

03.04.

e.V., Lindwurmstr. 71 Tagestipp Get Rid-Party 03.04. Die alternative Party unter dem Motto „Any Gender is

Die alternative Party unter dem Motto „Any Gender is a Drag“ geht heute mit dem live Debut der Künstlerin Luke Lucie an den Start. Ihr Markenzeichen:

Elektrosounds und unterkühlter Sprechgesang. Ansonsten gibt es wie immer Elektro, Pop und Punk, günstige Preise, ein buntes Partyvolk und die beliebte Bartbar. www.get-rid.de 22:00 Uhr, Sunny Red, Hansastr. 41, Eintritt 3 Euro.

17:00 Checkpoint Beratung und Infos zu sexuell übetragbaren Krank- heiten, inkl. HIV-Schnelltest. Bis 20:00 Uhr geöffnet. Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Bier-Donnerstag Den ganzen Abend kostet das Bier nur 1,50 Euro Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 19:00 Bier-Party Heute gibt es bis 21:00 Uhr jedes Bier für nur 2 Euro. Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 19:00 Bartabend Alle Bartträger erhalten heute das 2. Bier frei Edelheiss, Pestalozzistr. 6 19:00 Vodka Happy Hour bis 22:00 Uhr. Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 19:00 Schlagerabend Schwitzen zum Schlagersound Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 19:00 Positiver Sport Sanfte Gymnastik (19:00 Uhr), Fitness&Gymnastik (20:00 Uhr) Info bei Engelbert, 089/54 333-0 (MüAH) Sporthalle Max-Planck-Institut, Kraepelinstr.10 20:00 Rubbel dir einen Zu jedem Longdrink, Hütchen oder Schnaps gibt es heute ein Rubbellos. Bau, Müllerstr. 41 20:00 M54-Schaumparty Cruising im Schaum M54 Saunaclub, Müllerstr. 54

Gruppen

14:15

Bis 15:15 Uhr Alten- und Servicezentrum, Hans-Sachs-Str. 14 19:00 Paartanzen mit L.U.S.T. Latein- und Standard-Tanzen beim lesbischen und schwulen Tanzclub, bis 22 Uhr. www.tanz-lust.de Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8 20:00 Cercle français Franzosen und Deutsche treffen sich, um sich auf Französisch zu unterhalten. Kontakt: Nicholas, 089/58988069, cerclefrancais@web.de Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Treffen der Amnesty International- Gruppe Treffen der AI-Arbeitsgruppe Menschenrechte und sexuelle Identität (MERSI), Info: Tel. 089/20 20 51 72 Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 MLC-Clubabend Treffen für Mitglieder und Freunde des Münchner Löwen-Clubs Camp, Reisingerstr. 15 20:00 Motorboys-Stammtisch Club für schwule Autofreaks, www.motorboys.org oder 089/14334591 (Uli) Deutsche Eiche, Reichenbachstr. 13 20:00 Queer Kafe Plenum und Orgatreffen der Gruppe für Schwule, Lesben, Bi und Transgender aus der alternativen Szene. Café Marat, Thalkirchner Str. 104 20:30 GayOn Schwule Freizeitgruppe ab 26 Jahren. Treffen jede Woche in einer anderen Bar. Infos: gayon-muenchen@web.de

Fitness für ältere Schwule

Lesben

18:00 JuLeZ Offener Treff für junge lesbische und bisexuelle Frauen bis 25 Jahren. Bis 22:30 Uhr, www.julez- muenchen.de. IMMA e.V., Jahnstr. 38

Kultur

21:00 Radio Uferlos Schwul-lesbisches Radioprogramm in München über Antenne auf 92,4 MHz und im Kabel. Internet- Lifestream: www.lora924.de. Bis 22 Uhr Radio Lora, Gravelottestr. 6

Party

20:00 Naked Party bis 04:00 Uhr. Energie, Maistr. 63

Freitag 3.4.

Szene

10:00 Becks Wellcum-Time bis 01:00 Uhr Duplexx, Theresienstr. 130 18:00 Mylord-Happy Hour Jedes Bier nur 2 Euro, bis 21:00 Uhr. Mylord, Ickstattstr. 2a

03.04. – 04.04.

kalender

Tagestipp

07.04.

Schlagershow mit Mary Roos

Michas Schla-

gershow ist ein zweistündiges

Internetradio-

Special, in dem Schlager, Oldies und aktuelle Titel präsentiert werden. Heute und am 15. April gibt es eine Sondersendung zu Mary Roos, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum und 60. Geburtstag feiert. Dienstag, 7. und Mittwoch 15. April, 20:00 bis 22:00 Uhr, www.dance4youradio.eu

15. April, 20:00 bis 22:00 Uhr, www.dance4youradio.eu 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr

18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 18:00 M54-Cocktail-Happy Hour bis 20:00 Uhr. M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 19:00 2 for 1 Zwei Getränke zum Preis von einem, bis 21:00 Uhr Glocke und Bach, Hans-Sachs-Str. 2 20:00 Naked- und Underwear-Party Motto- und Fetischparty. Einlass bis 23:00 Uhr Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 22:00 Happy Cocktail-Hour alle Cocktails 5 Euro Chic-Saal, Pestalozzistr. 20 00:00 Midnight Sun Cocktails für 4,90 Euro, bis 1:00 Uhr Kraftakt, Thalkirchner Str. 4

Gruppen

10:00 Bi-Day Erotixx, Lindwurmstr. 84 19:00 Paartanzen mit L.U.S.T. Latein- und Standard-Tanzen beim lesbischen und schwulen Tanzclub, bis 22 Uhr. www.tanz-lust.de Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8 19:00 JuLes bei diversity Offener Abend für junge lesbische und bisexuelle Frauen bis 27 Jahren. www.jules-bei-diversity.de Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 19:00 JUNGS Gruppe für Schwule bis 27. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 19:00 Queercampus Der Campus für alle schwul-lesbischen StudentInnen in München mit diversen Freizeitaktivitäten. Mehr Infos: www.queercampus.de AStA der TU München, Arcisstr. 17 19:30 Offener Abend der VIVA Kennenlernen und Ratschen bei der Transsexuellen- Selbsthilfe München Viva TS, Baumgartnerstr. 15 20:00 Anonyme Alkoholiker Meeting der schwulen AAs - jeden 3. Freitag auch für Angehörige, Freunde und Interessierte. Sub-Beratungsstelle, Pestalozzistr. 6

Lesben

Interessierte. Sub-Beratungsstelle, Pestalozzistr. 6 Lesben 22:00 Amazonas-Frauenparty Heute: Kings and Queens of

22:00 Amazonas-Frauenparty Heute: Kings and Queens of Pop-Party. Gay and Trans welcome, Entritt 8 Euro. Crowns Club, Am Kosttor 1

Party

20:00 Naked Party bis 4:00 Uhr Energie, Maistr. 63 21:00 Fetisch-Night: Masked Men Fetisch-Party, strikter Dresscode, Einlass bis 23:00 Uhr, Eintritt: 10/8 Euro Underground, Hans-Preißinger-Str. 8 21:00 Lost in music Best of Disco Classics und jede Stunde eine Lokal- runde. Jennifer Parks, Marienstr. 18 22:00 Gay-Lesbian-and-Friends-Party mit DJ Andi Apitzsch, www.womanact.de Orange ClubandCoffee, Gögginger Str. 26-28, Augsburg 22:00 Get Rid! Any gender is a drag-Party, mit Elektropopunk, Bartbar und Bildauflösung. Live: Luke Lucie Sunny Red, Hansastr. 41

23:00 Stadtklub Neue Freitags-Partyreihe für Freunde von Electro und Minimal. www.stadtklub.de NY-Club, Sonnenstr. 25 23:00 Hot and Dirty Club and Party-Tunes, im 2. Floor: Disco-Inferno Die Carmens, Theklastr. 1

im 2. Floor: Disco-Inferno Die Carmens, Theklastr. 1 23:00 PopParty Pop- und Partymusik for Gays and

23:00 PopParty Pop- und Partymusik for Gays and Straights. Match Club, Neuhauser Str. 47

Samstag 4.4.

Szene

10:00 Becks Wellcum Time bis 01:00 Uhr. Duplexx, Theresienstr. 130 15:00 Signierstunde mit Shamim Sharif Die Autorin und Regisseurin Shamim Sharif steht anlässlich der Münchenpremiere ihres neuen Films (I Cant Think Straight) für eine Signierstunde zur Verfügung. Max & Milian Buchladen, Ickstattstr. 2 16:00 Bike-Putz Bei Kaffee und Fachsimpelei das Motorrad gemein- sam mit anderen Bikern auf Vordermann bringen. www.mlc-munich.de Underground, Hans-Preißinger-Str. 8 18:00 Mylord-Happy-Hour Jedes Bier nur 2 Euro, bis 21:00 Uhr. Mylord, Ickstattstr. 2a 19:00 Rechtsberatung im Sub Kostenlose, persönliche Kurzberatung zu Rechtspro- blemen durch einen schwulen Anwalt. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 19:00 diversity-Café Café für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und deren FreundInnen. Bis 01:00 Uhr. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 21:00 Jack-off-Party Volles Schwitzen, volle Gruppenaction. Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 21:30 The Night @ Bar Jeans Heute bis 6:00 Uhr früh geöffnet Bar Jeans, Blumenstr. 15 22:00 Happy Hour Bis 23:00 Uhr gibt es heute Becks für 2 Euro und Wodka Longdrinks für 5 Euro Chic-Saal, Pestalozzistr. 20 00:00 Midnight Sun Cocktails für 4,90, bis 01:00 Uhr. Kraftakt, Thalkirchner Str. 4

Gruppen

07:30 GOC-Winterbergtour Notkarspitze, Treff: München Partnachplatz, Info:

Charly 089/20 33 79 76, charly@gocmuenchen.de 08:00 GOC-Wanderung Von Geltendorf nach Riederau, Treff: München Hbf. vor Gleis 30, Info: Werner K, 08092/32 81 8 12:00 GTB GirlsTransBoys Freizeitgruppe für junge Transsexuelle und Trans- gender, bis 15:30 Uhr. Kontakt: Kai 0174-933 95 57 GTB-Orga@diversity-muenchen.de Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 16:00 TransMann - Informationsgruppe bis 18:00 Uhr, www.transmann.de Selbsthilfezentrum, Westendstr. 68

Kultur

19:30 Tutu Peaupeau Der Mord im Orient-Express in der schrägen Version der schwulen Nürnberger Theatergruppe Die Schlampenlichter. Eintritt Euro 17,50, inkl. Menü Euro 32,–. Karten: www.schlampenlichter.de Oberanger-Theater, Oberanger 38 20:00 Corelli à la mode Blockflötist Stefan Temmingh präsentiert live seine erste CD mit den Sonaten op. 5 von Arcangelo Corelli, Eintritt 20 bis 40 Euro Allerheiligen-Hofkirche, Residenzstr. 1

Party

19:30 Cocktail Party meets Singstar Mit seinem Star singen und Cocktail-Gutscheine gewinnen, wenn man die richtigen Töne trifft. Wie Karaoke, nur einfacher Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Naked Party bis 04:00 Uhr Energie, Maistr. 63 21:00 Fetisch-Night: Leather, Cross- and Bikerwear Fetisch-Party, strikter Dresscode, Einlass bis 23:00 Uhr, Eintritt: 10/8 Euro Underground, Hans-Preißinger-Str. 8 22:00 Verzaubert-Party Partyspaß mit dem Blauephase DJ-Team, Eintritt 8 Euro, mit Kinokarte vom heutigen Tag nur 5 Euro. Oberanger-Theater, Oberanger 38

Gutschein: 2 Bier 2,90 ! von 19-22 Uhr, Gültig bis 30. April Besuchen Sie uns
Gutschein:
2 Bier 2,90 !
von 19-22 Uhr,
Gültig bis 30. April
Besuchen Sie uns im
Reisinger Stüberl
Täglich von 14 bis 22 Uhr geöffnet
Nebenraum für private Feiern vorhanden
Eingang neben Reisingerstrasse 1
80337 München • Tel.: 23 24 92 61
Reisingerstrasse 1 80337 München • Tel.: 23 24 92 61 Petra Doren Jeden Dienstag im April
Petra Doren Jeden Dienstag im April (07./ 14./ 21./ 28.) Tanz in den Mai am
Petra Doren
Jeden Dienstag im April
(07./ 14./ 21./ 28.)
Tanz in den Mai
am 30.04.2009
Baby Bubble
Jeden Donnerstag im April
(02./ 09./ 16./ 23.)
Bar Rendezvous · Müllerstr. 54 · 80469 München · Tel.: 260 41 25

kalender

04.04. – 09.04

kalender 04.04. – 09.04 22:00 We Love Disco Die Nacht der 70er mit DJ Pascha, DJ
kalender 04.04. – 09.04 22:00 We Love Disco Die Nacht der 70er mit DJ Pascha, DJ

22:00 We Love Disco Die Nacht der 70er mit DJ Pascha, DJ Sammy T. & DJ Gigi 3 Türme, Friedenstr. 10 23:00 Extreme Feat. DJ Micky Friedmann, Kartenvorverkauf: www.tickets.nyclub.de NY-Club, Sonnenstr. 25 23:00 Partymania Der Partykult mit DJ Jörg, im 2. Floor: Disco-Inferno, Eintritt 5 Euro. Die Carmens, Theklastr. 1

Sonntag 5.4.

Szene

06:00 Oxxxn-Afterhour Chillout für alle Nachtschwärmer Ochsengarten, Müllerstr. 47

11:00

Yes-Brunch Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71

11:00

Verzaubert-Matinee Kaffee und Croissants mit der Regisseurin Shamim Sharif (I Cant Think Straight) Filmwirtschaft, Sonnenstr. 12

12:00 Sonntags-Verkehr bis 03:00 Uhr Duplexx, Theresienstr. 130 14:00 Kinosonntag Cruising im Kino heute bis 21:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 14:00 Sunday Cruising Erotixx, Lindwurmstr. 84 14:00 Schwimmen mit den JUNGS Treff: Jugendzentrum Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 15:00 Pastatag Pasta all you can eat und ein Softdrink für nur 9,90 Euro Glocke und Bach, Hans-Sachs-Str. 2 16:00 diversity-Café Café für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und deren FreundInnen. Bis 22:00 Uhr. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 18:00 Überraschungsabend Live-Kleinkunst, Cocktailpartys u.a. Mylord, Ickstattstr. 2a

Gruppen

10:15

GOC-Wanderung Rund um die Osterseen, Treff: München Hbf. vor Gleis 30, Info: Florian, 0171-28 87 19 0, florian@gocmuenchen.de

19:00 Frauengruppe/Lesbentreff www.red-kisses.de RESI e.V., Blaue-Lilien-Gasse 1, Regensburg 19:30 Trennungsgruppe Angebot für Menschen, die ihre Trennung von einem Partner oder einer Partnerin aktiv bewältigen wollen. trennungsgruppe@subonline.org Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

Kultur

14:00 Tag der offenen Tür Ausstellung: Fashion and Body by Holger Sommer, bis 16:00 Uhr. Kristall-Villa, Reifenstuelstr. 10 18:30 Tutu Peaupeau Der Mord im Orient-Express in der schrägen Version der schwulen Nürnberger Theatergruppe Die Schlampenlichter. Eintritt Euro 17,50, inkl. Menü Euro 32,–. Karten: www.schlampenlichter.de Oberanger-Theater, Oberanger 38

Party

11:00

jeden Sonntag mit Live DJ Sunrise-Lounge, Herrnstr. 11 16:00 Naked Party bis 20:00 Uhr. Energie, Maistr. 63

Chill-out-Party

Party bis 20:00 Uhr. Energie, Maistr. 63 Chill-out-Party 20:00 Das Schlagertrauma DJ Hillary spielt die Hits

20:00 Das Schlagertrauma DJ Hillary spielt die Hits der 60er,70er und 80er. Mitsingen erwünscht! Bau, Müllerstr. 41

und 80er. Mitsingen erwünscht! Bau, Müllerstr. 41 20:00 Gay-T-Dance Heute mit Lino Rodrigues (Nektar),

20:00 Gay-T-Dance Heute mit Lino Rodrigues (Nektar), Eintritt frei. Café am Hochhaus, Blumenstr. 29

Montag 6.4.

Szene

12:00 M54 Partnertag Heute Eintritt für Zwei zum Preis von Einem M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 089/54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Checkpoint Beratung und Infos zu sexuell übetragbaren Krank- heiten, inkl. HIV-Schnelltest. Bis 20:00 Uhr geöffnet. Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Montags-Special Alle Gerichte 5,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 20:00 Das Guten-Abend-Ticket Zu jedem Getränk gibt es einen Bon, der gegen ein Freigetränk eingelöst werden kann. Bis 22 Uhr. Bau, Müllerstr. 41 20:00 Code gelb Motto- und Fetischparty. Einlass bis 22:00 Uhr Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a

Gruppen

10:00 Blowing Monday Erotixx, Lindwurmstr. 84 18:30 Gruppe für schwule Männer mit

Alkoholproblemen Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71, 2. Stock Gay and Gray Die Gruppe für ältere Schwule ab 40. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

20:00 Chorprobe der Philhomoniker Münchens schwuler Chor singt immer montags, Anmeldung: Martin 0160/2193919 Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8

19:15

Kultur

20:00 Das Kuckucksei Theaterstück von Harvey Fierstein, Karten zu 15/10 Euro unter 0176-48242767, www.das-kuckucksei.de Oberanger-Theater, Oberanger 38

Party

20:00 Open Decks Party und Plattform für unentdeckte DJ-Talente Café am Hochhaus, Blumenstr. 29 20:00 Naked Party bis 04:00 Uhr Energie, Maistr. 63

Dienstag 7.4.

Szene

12:00 M54-Youngster-Day Gäste unter 27 Jahren zahlen heute nur 6 Euro Eintritt M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 12:00 Infotreff Im 1. OG der MüAH oder bei Andrea Brunner, Tel. 544 64 70 (bis 14 Uhr) Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 089/54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71

18:00 Caipi-Special Jeder Caipirinha 4,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Ralf und Rudi-Abend Den ganzen Abend jeder Schnaps nur 1,50 Euro Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 19:00 Yoga-Kurs für HIV-Positive bis 20:30 Uhr Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:30 Positiver Stammtisch Treff für Menschen mit HIV und Aids sowie deren FreundInnen. Bis 21:30 Uhr Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71 20:00 Bierbörse Von 20 bis 22 und von 1 bis 3 Uhr kostet jedes Bier 1 Euro weniger. Bau, Müllerstr. 41 20:00 Line-Dance Tanzen zu Country, Western, Pop & Rock, keine Vorkenntnisse erforderlich, mit Richard Lootens, 089/530 96 20, richardlootens@alice-dsl.de. 4 Euro. Volkshochschule am Gasteig, Kellerstr. 6 20:00 Rubbel dir einen Das Rubbellos-Spiel, jeden Dienstag Glocke und Bach, Hans-Sachs-Str. 2 21:00 Jack-off-Party Volles Schwitzen, volle Gruppenaction Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7

Gruppen

19:00 20+pos Treffen der Gruppe für junge Menschen bis 30 Jahre mit HIV und Aids, bis 21:00 Uhr Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 19:30 Schachgruppe Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:30 Círculo Español Alle, die der spanischen Sprache mächtig sind, treffen sich, um sich miteinander zu unterhalten und gemeinsam Freizeit zu gestalten. circuloespanol@ subonline.org Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

Lesben

19:30 Chorprobe Lilamunde Lesbisches Vokalensemble, Voranmeldung und Infos:

Katharina 089/28 80 49 06 oder annekruelle@hotmail.com Lilamunde Lesbenvocal,

Kultur

20:00 Das Kuckucksei Theaterstück von Harvey Fierstein, Karten zu 15/10 Euro unter 0176-48242767, www.das-kuckucksei.de Oberanger-Theater, Oberanger 38

Party

20:00 Naked-Party Men only. Geöffnet bis 4:00 Uhr Energie, Maistr. 63 21:00 Heimatabend Zeit zu feiern mit der wöchentlichen deutschen Party-Nacht von Marianne bis Juli. Mit DJ Karsten Kiessling, Ben G. & Pascha 3 Türme, Friedenstr. 10 21:00 Easy Listening Kitsch, Glitter und Glamour der 60er bis 80er. Mit Bernd Hartwich und Rainer Mund. 089 Club, Maximiliansplatz 5

Mittwoch 8.4.

Szene

10:00 Relax and Sex bis 03:00 Uhr. Duplexx, Theresienstr. 130 12:00 M54-Happy Hour Heute bis 18 Uhr nur 10 Euro Eintritt M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 089/54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Eröffnung der Rosa ALTERnative Die schwule Alten-Wohngemeinschaft der Münchner Aids-Hilfe eröffnet heute um 17:00 Uhr, Besichtigung bis 20:00 Uhr, 4. Stock. Rosa ALTERnative, Lindwurmstr. 71

Mittwochs Jägermeister-Nacht Jäger for free für alle unter 25 Café–Bar · Täglich ab 18:00 Uhr

Mittwochs Jägermeister-Nacht Jäger for free für alle unter 25

Café–Bar · Täglich ab 18:00 Uhr Utzschneiderstraße 4

18:00 Jägermeister for Youngsters Jägermeister for free für alle unter 25 Alexanders, Utzschneiderstr. 4 18:00 Caipi-Special Jeder Caipirinha 4,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 19:00 Euro-Night Jedes Fassbier nur 1 Euro, bis 21:00 Uhr Kraftakt, Thalkirchner Str. 4

Tagestipp

10.04.

Drei Jahre Way-Out Boys

Way-Out Boys, das ist die Jugendgruppe der Regenburger Schwulen- und Lesbeninitiative RESI e.V. Am heutigen Freitag feiern sie ihr drei- jähriges Beste- hen, zu der auch Nicht-Mitglieder und Nicht-nur- Jugendliche zum Feiern und Verzehr von Gratishäppchen eingeladen sind. Der Eintritt ist frei. 20:00 Uhr, Blaue-Lilien-Gasse 1, Regensburg, www.wayoutboys.de

Uhr, Blaue-Lilien-Gasse 1, Regensburg, www.wayoutboys.de 19:00 Wir lieben Augustiner Augustiner Hell (0,4l) nur 1,50

19:00 Wir lieben Augustiner Augustiner Hell (0,4l) nur 1,50 Euro, bis 21:00 Uhr Glocke und Bach, Hans-Sachs-Str. 2 20:00 Sub-Ausgehgruppe Gruppe für alle, die neu in der Stadt sind und/oder nicht gerne alleine ausgehen möchten. Ansprechpartner: Mark Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 23:00 Verzaubert – Closing Night Ausklang des Verzaubert-Filmfestivals Filmwirtschaft, Sonnenstr. 12

Gruppen

18:30 Coming out 30+ Coming-out-Gruppe für Männer ab 30. Anmeldung unter 089/26 02 50 70 oder beratung@subonline.org Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 19:00 Iyengar-Yoga für HIV-Positive Anmeldung 089/543330, bis 20:30 Uhr Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:30 Spiele-Abend Offener Treff für alle spielfreudigen Schwulen. Zur Zeit stehen über 400 Spiele zur Verfügung. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Linedance mit The Lucky Ones e.V., Gäste jederzeit willkommen, nur für geübte Tänzer/Innen. Pfarrsaal St. Benedikt, Schrenkstr. 2a

Kultur

20:00 Das Kuckucksei Theaterstück von Harvey Fierstein, Karten zu 15/10 Euro unter 0176-48242767, www.das-kuckucksei.de Oberanger-Theater, Oberanger 38

Party

20:00 Naked-Party Men only. Geöffnet bis 4:00 Uhr Energie, Maistr. 63 20:00 Neo:lounge Masterclass Electronic Music mit Alex Kiss und DJ Luckystar Sunrise-Lounge, Herrnstr. 11 22:00 House mit Kraus Zeit zu feiern mit DJ Jo Kraus und Air. 3 Türme, Friedenstr. 10

Donnerstag 9.4.

Gründonnerstag

Szene

16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 089/54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Checkpoint Beratung und Infos zu sexuell übetragbaren Krank- heiten, inkl. HIV-Schnelltest. Bis 20:00 Uhr geöffnet. Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Bier-Donnerstag Den ganzen Abend kostet das Bier nur 1,50 Euro Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 19:00 Bier-Party Heute gibt es bis 21:00 Uhr jedes Bier für nur 2 Euro. Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 19:00 Bartabend Alle Bartträger erhalten heute das 2. Bier frei Edelheiss, Pestalozzistr. 6 19:00 Vodka Happy Hour bis 22:00 Uhr Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 19:00 Schlagerabend Schwitzen zum Schlagersound Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 19:00 Positiver Sport Sanfte Gymnastik (19:00 Uhr), Fitness&Gymnastik (20:00 Uhr) Info bei Engelbert, 089/54 333-0 (MüAH) Sporthalle Max-Planck-Institut, Kraepelinstr.10 19:30 Radio Uferlos – Offene Redaktions- konferenz Raum 203, Kontakt: info@uferlos.org Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 20:00 Rubbel dir einen Zu jedem Longdrink, Hütchen oder Schnaps gibt es heute ein Rubbellos. Bau, Müllerstr. 41

09.04. – 12.04.

kalender

Tagestipp

12.04.

Sultanna Orient Party

Der NY-Club wird zum orien- talischen Club:

Die einzig in München verblie- bene Gay Orient Party geht am Ostersonntag an den Start:

mit Turkish-Pop, Arabic Music, House & Disco bringt Sultanna die angefutterten Osterkalorien spielend zum Schmelzen. 23:00 Uhr, NY-Club, Sonnenstr. 25 www.sultanna.com

23:00 Uhr, NY-Club, Sonnenstr. 25 www.sultanna.com 20:00 M54-Schaumparty Cruising im Schaum M54 Saunaclub,

20:00 M54-Schaumparty Cruising im Schaum M54 Saunaclub, Müllerstr. 54

Gruppen

14:15

Bis 15:15 Uhr Alten- und Servicezentrum, Hans-Sachs-Str. 14 19:00 Paartanzen mit L.U.S.T. Latein- und Standard-Tanzen beim lesbischen und schwulen Tanzclub, bis 22 Uhr. www.tanz-lust.de Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8 19:00 Queerbeet Jugendgruppe für Lesben, Schwule und Bisexuelle bis 26 Jahre. www.queerbeet-augsburg.de ZAS Schwaben, Schaezlerstr. 36, Augsburg 19:30 Wohnen und Leben im Alter Neue Arbeits- und Projektgruppe für schwule Männer, die Leben und Wohnen im Alter planen. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 19:30 Ermis Stammtisch der griechischen Gruppe für Lesben und Schwule Café Glück, Palmstr. 4 20:00 Cercle français Franzosen und Deutsche treffen sich, um sich auf Französisch zu unterhalten. Kontakt: Nicholas, 089/58988069, cerclefrancais@web.de Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:30 GayOn Schwule Freizeitgruppe ab 26 Jahren. Treffen jede Woche in einer anderen Bar. Infos: gayon-muenchen@web.de

Fitness für ältere Schwule

Lesben

18:00 JuLeZ Offener Treff für junge lesbische und bisexuelle Frauen bis 25 Jahren. Bis 22:30 Uhr, www.julez-muenchen.de IMMA e.V., Jahnstr. 38

Kultur

20:00 Das Kuckucksei Theaterstück von Harvey Fierstein, Karten zu 15/10 Euro unter 0176-48242767, www.das-kuckucksei.de Oberanger-Theater, Oberanger 38 21:00 Radio Brühwarm Radioprogramm zu sexuellen Orientierungen und Identitäten, in München über Antenne auf 92,4 MHz und im Kabel. Bis 22:00 Uhr Radio Lora, Gravelottestr. 6

Party

20:00 Naked Party bis 04:00 Uhr Energie, Maistr. 63

Freitag 10.4.

Karfreitag

Szene

10:00 Becks Wellcum-Time bis 01:00 Uhr Duplexx, Theresienstr. 130 14:00 Omas Kuchenbuffet Das große Kuchenbuffet mit leckeren Schnitten aus Omas Kuchenrezepten. Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 18:00 Mylord-Happy Hour Jedes Bier nur 2 Euro, bis 21:00 Uhr. Mylord, Ickstattstr. 2a 18:00 Nachtkino Cruising im Kino heute bis 24:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 18:00 M54-Cocktail-Happy Hour bis 20:00 Uhr M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 19:00 2 for 1 Zwei Getränke zum Preis von einem, bis 21:00 Uhr Glocke und Bach, Hans-Sachs-Str. 2 20:00 Naked- und Underwear-Party Motto- und Fetischparty. Einlass bis 23:00 Uhr Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 22:00 Happy Cocktail-Hour alle Cocktails 5 Euro Chic-Saal, Pestalozzistr. 20 00:00 Midnight Sun Cocktails für 4,90 Euro, bis 1:00 Uhr Kraftakt, Thalkirchner Str. 4

Gruppen

10:00 Bi-Day Erotixx, Lindwurmstr. 84

19:00 JuLes bei diversity Offener Abend für junge lesbische und bisexuelle Frauen bis 27 Jahren. www.jules-bei-diversity.de Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 19:00 JUNGS Gruppe für Schwule bis 27. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 20:00 Pokergruppe Queer Flush bis 20:30 Einführung in die Regeln der Poker- Variante TexasHold-em, ab 20:30 Poker-Sit-and-Go Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Anonyme Alkoholiker Meeting der schwulen AAs - jeden 3. Freitag auch für Angehörige, Freunde und Interessierte. Sub-Beratungsstelle, Pestalozzistr. 6

Party

20:00 Naked Party bis 4:00 Uhr Energie, Maistr. 63

Samstag 11.4.

Szene

10:00 Becks Wellcum Time bis 01:00 Uhr Duplexx, Theresienstr. 130 18:00 Mylord-Happy-Hour Jedes Bier nur 2 Euro, bis 21:00 Uhr. Mylord, Ickstattstr. 2a 19:00 diversity-Café Café für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und deren FreundInnen. Bis 01:00 Uhr. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 21:00 Jack-off-Party Volles Schwitzen, volle Gruppenaction. Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7 21:30 The Night @ Bar Jeans Heute bis 6:00 Uhr früh geöffnet Bar Jeans, Blumenstr. 15 22:00 Happy Hour Bis 23:00 Uhr gibt es heute Becks für 2 Euro und Wodka Longdrinks für 5 Euro Chic-Saal, Pestalozzistr. 20 00:00 Midnight Sun Cocktails für 4,90, bis 01:00 Uhr. Kraftakt, Thalkirchner Str. 4

Gruppen

16:00 Youngsters Treffen der Gruppe für junge Schwule bis einschl. 19 Jahren. Bis 19:00 Uhr. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 18:00 Munich Deaf Rainbow Club Treff der schwulen Münchner Gehörlosengruppe. Andys Krablergarten, Thalkirchner Str. 2

Party

19:00 Riots not Diets! Pure female pleasure pop and electro clash trash mash bash! Sub-Zentrum, Müllerstr. 43 20:00 Naked Party bis 04:00 Uhr Energie, Maistr. 63 21:00 Fetisch-Night:

Sneaks and Boots-Weekend Fetisch-Party, strikter Dresscode, Einlass bis 23:00 Uhr, Eintritt: 10/8 Euro, www.mlc-munich.de Underground, Hans-Preißinger-Str. 8 22:00 We Love Disco Die Nacht der 70er mit DJ Pascha, DJ Sammy T. & DJ Gigi 3 Türme, Friedenstr. 10 23:00 Raw Riot Easter Special feat. DJ Markus (London). Eintritt frei bis 23:59 Uhr NY-Club, Sonnenstr. 25 23:00 Partymania Der Partykult mit DJ Jörg, im 2. Floor: Disco-Inferno, Eintritt 5 Euro. Die Carmens, Theklastr. 1

Sonntag 12.4.

Ostern

5 Euro. Die Carmens, Theklastr. 1 Sonntag 12.4. Ostern Szene 06:00 Oxxxn-Afterhour Chillout für alle

Szene

06:00 Oxxxn-Afterhour Chillout für alle Nachtschwärmer Ochsengarten, Müllerstr. 47 10:00 Großer Osterschlemmerbrunch Schlemmen im KraftAkt für nur Euro 10,90, dazu: Eier suchen und Geschenke bekommen. Bis 15:00 Uhr. Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 12:00 Sonntags-Verkehr bis 03:00 Uhr. Duplexx, Theresienstr. 130 14:00 Kinosonntag Cruising im Kino heute bis 21:00 Uhr Buddy, Rumfordstr. 11a 14:00 Sunday Cruising Erotixx, Lindwurmstr. 84

World Outgames 2009 presents DJ Rosa Lux · DJ Dolk · Miss OTB · Sonia
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DJ Rosa Lux · DJ Dolk · Miss OTB · Sonia · The Vikings
NY. Club · Sonnenstr. 25 · Samstag 18.04.09 · 23 Uhr
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kalender

12.04. – 17.04.

15:00 Pastatag Pasta all you can eat und ein Softdrink für nur 9,90 Euro Glocke und Bach, Hans-Sachs-Str. 2 16:00 diversity-Café Café für junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und deren FreundInnen. Bis 22:00 Uhr. Lesbi-schwules Jugendzentrum, Blumenstr. 11 18:00 Überraschungsabend Live-Kleinkunst, Cocktailpartys u.a. Mylord, Ickstattstr. 2a 19:00 Katholischer Gottesdienst Für Lesben, Schwule, Queers und FreundInnen. St. Stephan, Lüdersstr. 12

Gruppen

19:00 Frauengruppe/Lesbentreff www.red-kisses.de RESI e.V., Blaue-Lilien-Gasse 1, Regensburg

Party

11:00

Chill-out-Party jeden Sonntag mit Live DJ Sunrise-Lounge, Herrnstr. 11

16:00 Naked Party bis 20:00 Uhr Energie, Maistr. 63

11 16:00 Naked Party bis 20:00 Uhr Energie, Maistr. 63 20:00 Gay-T-Dance Heute mit PPF und

20:00 Gay-T-Dance Heute mit PPF und Freunde (Harry Klein), Eintritt frei. Café am Hochhaus, Blumenstr. 29 21:00 Fetisch-Night: Sneaks and Boots- Weekend Fetisch-Party, strikter Dresscode, Einlass bis 23:00 Uhr, Eintritt: 10/8 Euro, www.mlc-munich.de Underground, Hans-Preißinger-Str. 8 22:00 Munich Mirchi Night Die Bollywood Party, Eintritt 8 Euro, Paare 12 Euro. Oberanger-Theater, Oberanger 38 23:00 Sultanna Gay Orient-Party mit Turkish Pop, Arabic Music, House und Disco. www.sultanna.com NY-Club, Sonnenstr. 25 23:00 Hot Bunny Club Die Hasenparty zu Ostern mit DJ Simo, im 2. Floor:

Disco-Inferno, Eintritt 5 Euro. Die Carmens, Theklastr. 1

Montag 13.4.

Ostern

5 Euro. Die Carmens, Theklastr. 1 Montag 13.4. Ostern Szene 12:00 M54 Partnertag Heute Eintritt für

Szene

12:00 M54 Partnertag Heute Eintritt für Zwei zum Preis von Einem M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 14:00 Omas Kuchenbuffet Das große Kuchenbuffet mit leckeren Schnitten aus Omas Kuchenrezepten - dazu: Eier suchen und Geschenke bekommen. Kraftakt, Thalkirchner Str. 4 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19:00 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 089/54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 17:00 Checkpoint Beratung und Infos zu sexuell übetragbaren Krank- heiten, inkl. HIV-Schnelltest. Bis 20:00 Uhr geöffnet. Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Montags-Special Alle Gerichte 5,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 20:00 Das Guten-Abend-Ticket Zu jedem Getränk gibt es einen Bon, der gegen ein Freigetränk eingelöst werden kann. Bis 22 Uhr. Bau, Müllerstr. 41

20:00 Naked-Party Motto- und Fetischparty. Einlass 20-22.00 Uhr Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a

Gruppen

10:00 Blowing Monday Erotixx, Lindwurmstr. 84 18:30 Gruppe für schwule Männer mit

Alkoholproblemen Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71, 2. Stock Gay and Gray Die Gruppe für ältere Schwule ab 40. Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

20:00 Chorprobe der Philhomoniker Münchens schwuler Chor singt immer montags, Anmeldung: Martin 0160/2193919 Atelierhaus der Glockenbachwerkstatt, Baumstr. 8

19:15

Kultur

20:30 Isar 148 Personality-Impro-Show des Duos Birgit Linner und Roland Trescher Oberanger-Theater, Oberanger 38

Party

20:00 Open Decks Party und Plattform für unentdeckte DJ-Talente Café am Hochhaus, Blumenstr. 29 20:00 Naked Party bis 04:00 Uhr Energie, Maistr. 63

Dienstag 14.4.

Szene

12:00 M54-Youngster-Day Gäste unter 27 Jahren zahlen heute nur 6 Euro Eintritt M54 Saunaclub, Müllerstr. 54 12:00 Infotreff Im 1. OG der MüAH oder bei Andrea Brunner, Tel. 544 64 70 (bis 14 Uhr) Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 16:00 HIV-Therapie-Hotline Bis 19 Uhr stehen dir heute Experten bei Fragen rund um die HIV-Therapie zur Verfügung. Tel. 089/54 333 123 Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 18:00 Caipi-Special Jeder Caipirinha 4,90 Euro Café Rubin, Thalkirchner Str. 10 18:00 Ralf und Rudi-Abend Den ganzen Abend jeder Schnaps nur 1,50 Euro Eagle Munich, Buttermelcherstr. 2a 19:00 Yoga-Kurs für HIV-Positive bis 20:30 Uhr Münchner Aids-Hilfe e.V., Lindwurmstr. 71 19:30 Positiver Stammtisch Treff für Menschen mit HIV und Aids sowie deren FreundInnen. Bis 21:30 Uhr Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71 20:00 Bierbörse Von 20 bis 22 und von 1 bis 3 Uhr kostet jedes Bier 1 Euro weniger. Bau, Müllerstr. 41 20:00 Line-Dance Tanzen zu Country, Western, Pop & Rock, keine Vorkenntnisse erforderlich, mit Richard Lootens, 089/530 96 20, richardlootens@alice-dsl.de. 4 Euro. Volkshochschule am Gasteig, Kellerstr. 6 20:00 Rubbel dir einen Das Rubbellos-Spiel, jeden Dienstag Glocke und Bach, Hans-Sachs-Str. 2 21:00 Jack-off-Party Volles Schwitzen, volle Gruppenaction Schwabinger Men-Sauna, Düsseldorfer Str. 7

Gruppen

19:00 20+ pos Treffen der Gruppe für junge Menschen mit HIV und Aids, bis 21:00 Uhr Café Regenbogen, Lindwurmstr. 71 19:30 Schachgruppe Sub-Zentrum, Müllerstr. 43

Lesben

19:30 Chorprobe Lilamunde Lesbisches Vokalensemble, Voranmeldung und Infos: