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NWT Jahresarbeit

Lukas Ulrich & Franz Sauerstein, 11b

Die Gausskanone
Elektromagnetischer Beschleuniger

Inhalt

1. Einleitung
a. Wie kamen wir auf unser Thema?

b. Was ist eine Gausskanone?

c. Material

d. Werkzeuge

e. Referenzsuche

2. Experimenteller Teil

a. Das Projektil – Gedankenarbeit

b. Exkursion: Verhältnis zwischen Spule und Projektil

c. Der Lauf – eine Frage des Werkstoffes

d. Einstufiger Beschleungiger:

i. Der Schaltplan

ii. Aufbau

iii. Theorie: Funktionsweise

iv. Versuch: Position des Nagels im Lauf

v. Versuch: Mehr Spannung – mehr Energie im Kondensator?

vi. Versuch: Vergleichbarkeit der Schüsse

vii. Errechnung von Geschwindigkeit und Energie des Projektils und


Wirkungsgrad des einstufigen Beschleunigers

e. Mehrstufiger Beschleuniger

i. Der Schaltplan

ii. Aufbau

iii. Der Weg der Energie

iv. Verschiedene Auslösemechaniken bzw. der Kampf gegen das


MFZG

v. Versuch: Vergleichbarkeit der Schüsse

vi. Errechnung von Geschwindigkeit und Energie des Projektils


sowie Wirkungsgrad des Beschleunigers

3. Theoretischer Anhang

a. Wie funktionieren Elektromagnete?


b. Warum haben wir unsere Spulen selbst hergestellt?

c. Wie funktioniert ein Kondensator?

d. Fehlerbetrachtung

4. Fazit

a. Hat das Projekt funktioniert?

b. Was hat das Projekt uns gelehrt?

c. Was bringt uns die Erfahrung für unsere Zukunft?

d. Welchen Nutzen auf den freien Markt hat die Gausstechnologie?

e. Welchen Nutzen könnte sie einmal haben?

1.b. Was ist eine Gausskanone?


Die Gausskanone, auch bekannt unter der englischen Bezeichnung Coilgun (von
engl.: coil = Spule, gun = Kanone), ist ein elektromagnetischer Beschleuniger für
Metallgeschosse, bei dem Spulen zur Erzeugung der Magnetfelder verwendet
werden. Namensgeber ist der deutsche Mathematiker und Physiker Carl Friedrich
Gauß, der sich jedoch lediglich mit den Grundlagen des Magnetismus befasste.

Bei unsrem Beschleuniger handelt es sich um einen ferromagnetischen


Beschleuniger, der ein magnetisches Geschoss mit Hilfe elektromagnetischer Kräfte
beschleunigt. Zum Beschleunigen wird durch eine Spule vor dem Geschoss
elektrischer Strom geleitet. Das dabei erzeugte Magnetfeld zieht das Geschoss an
und beschleunigt es so ins Spulenzentrum, jedoch muss hierbei das Magnetfeld
wieder rechtzeitig abgeschaltet werden, bevor das Geschoss das Zentrum erreicht,
ansonsten würde die Spule das Geschoss abbremsen oder sogar in ihrer Mitte
festhalten. Durch das Aktivieren von mehreren hintereinandergeschalteten Spulen
lassen sich immer höhere Geschwindigkeiten erreichen (sog. Mehrstufige
Gausskanone). Der dazu notwendige kurze und sehr kräftige Stromimpuls wird
meistens mit Hilfe von Kondensatoren erzeugt, die über die Spule kurzgeschlossen
und somit schlagartig entladen werden. Problematisch ist hierbei das zeitlich exakte
Abschalten der Spule.

2.a. Das Projektil – Gedankenarbeit


Wie bei allen größeren Projekten sollte man, zumindest als Mann, sich zuerst
überlegen, wo man anfangen soll. Durch Gespräche mit Fachkundigen aus dem
Bereich des Gausskanonen-Baues und Recherche per Internet in der noch jungen
Community der Gausskanonenbauer stellte sich heraus, dass man am besten mit
der Wahl eines Projektils anfängt. Dieses wird später von einem
elektromagnetischen Feld beschleunigt. Das legt nahe, dass unser Projektil auf
dieses Feld reagieren sollte, also aus einem ferromagnetischen Material bestehen
muss, wie Eisen, Kobalt oder Nickel.

Auch die Form spielt eine Rolle: Das Projektil sollte möglichst stromlinienförmig sein;
um die Flugeigenschaften nach Abschuss positiv zu beeinflussen und so beschaffen,
dass wir möglichst wenig Arbeit damit haben, das Projektil für unsere Versuche
vorzubereiten.

Außerdem haben wir viel Energie zur Verfügung, wodurch wir große Elektromagnete
benutzen können. Um ein großes Magnetfeld optimal zu nutzen, sollten möglichst
viele ferromagnetische Atome im Projektil sitzen. Ein großes Projektil kann die Kraft
des Elektromagnetismus besser nutzen.

Unsere Wahl fiel also auf 2,5mm dicke, 50 mm lange Stahlnägel, die zum größten
Teil aus Eisen bestehen.
BILD STAHLNAGEL
3.a. Wie funktionieren Elektromagnete?
Die Erfindung des Elektromagneten gelang dem Engländer William Sturgeon im
Jahre 1826. Ein Elektromagnet besteht aus einer Spule, in der sich bei
Stromdurchfluss ein magnetisches Feld bildet. Die Magnetfeldlinien konzentrieren
sich im Inneren der Spule. Die magnetische Flussdichte ist im Zentrum der Spule am
höchsten. Außerhalb der Spule ist die magnetische Flussdichte geringer, sie nimmt
mit der Entfernung schnell ab, so dass Elektromagnete nur in geringen Entfernungen
eine große Wirkung haben.
Quellen:
CTC-Labs http://www.ctc-labs.de/phpBB_3/viewtopic.php?f=7&t=3466

Another Coilgun Site http://www.anothercoilgunsite.com/

Scitoys http://scitoys.com/board/messages/8/25169.html?1267230256

Barry Hansens Coilguns http://www.coilgun.info/about/home.htm