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Das sind die Vor- und Nachteile am Leben in einem Studentenwohnheim

Jemand hat dein Essen aus dem Kühlschrank geklaut? Gut möglich, dass du in einem
Studentenwohnheim wohnst...

Nachteile

1. Dreckige Küche

Eine der wichtigsten Regeln für ein Zusammenleben im Studentenwohnheim ist, dass jeder sein
Geschirr sofort spült, abtrocknet und wegräumt.

2. Kein eigenes Bad

Genauso wie die Küche, wird sich auch das Bad und damit die Duschen und Toiletten in einem
Studentenwohnheim geteilt. Nachteile hierbei sind, dass diese besetzt oder schlimmer noch
verschmutzt sein können. Bei ganz viel Pech haben deine Mitbewohner ihre Duschzeit voll
ausgekostet und für dich bleibt nur noch kaltes Wasser übrig. Das häufigste Problem ist aber
folgendes: fehlendes Klopapier. Eine sehr unangenehme Situation....

3. Lernen ist unmöglich

Du steckst mitten in der Klausurenphase oder musst Hausarbeiten schreiben und wohnst in
einem Studentenwohnheim? Dann bist du aufgeschmissen... Deine Mitbewohner feiern natürlich
genau zu dieser Zeit die größten Partys, diskutieren lauthals über den Flur und das alles gefühlt
genau vor deiner Zimmertür. In dieser Zeit suchst du dir lieber einen Zweitwohnsitz in der
Bibliothek!

4. Jemand hat dein Essen geklaut

Du freust dich riesig auf den Joghurt, den du dir extra aufgehoben hast. Aber als du nichtsahnend
den Kühlschrank aufmachst und in dein Fach schaust, ist er WEG. Da hat sich wohl wieder ein
Mitbewohner an deinen Sachen bedient. Es tut ihm natürlich schreeecklich leid, aber das bringt
dir deinen Joghurt auch nicht wieder zurück...

5. Deine Mitbewohner bekommen ALLES mit

Egal, ob du am Wochenende zu tief ins Glas geschaut hast oder vielleicht sogar eine nette
Bekanntschaft mitgenommen hast. Deine Mitbewohner sehen ALLES. Natürlich wird dann auf
dem Stockwerk ausgiebig über dich diskutiert und du wirst mit Fragen durchlöchert. Du kannst
ihnen dann tagelang nicht mehr ohne ein Grinsen, Zuzwinkern oder Heben der Augenbraue
begegnen.

Vorteile:

1. Günstiges Wohnen

In einem Studentenwohnheim zu leben ist eine sehr günstige Alternative. Aber nicht nur die
Miete ist preiswert, sondern in den meisten Fällen sind die Möbel im Zimmer schon enthalten.
Auch Küchenausstattung, Waschmaschine, Sofa und Co. sind im Allgemeinen bereits vorhanden.
Das spart Geld!

2. Immer jemand da

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Manchmal können die Mitbewohner einem schon auf die Nerven gehen, aber wenn man mal
jemanden braucht, ist immer einer da. Egal ob nur zum Quatschen oder bei Problemen und
Sorgen. Die Stockwerksgenossen haben immer ein offenes Ohr für dich.

3. Anschluss finden

Vor allem, wenn man neu in eine Stadt zieht und noch niemanden kennt, ist der Einzug in ein
Studentenwohnheim ideal. Du lernst sofort neue Leute kennen und findest den ersten Anschluss.
Auch bei Fragen rund ums Studium und die neue Umgebung stehen dir deine Mitbewohner
gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

4. Keine Langeweile

Im Studentenwohnheim ist immer was los. Außerdem ist immer jemand da, mit dem du etwas
unternehmen kannst. Vor allem die gemeinsamen Abende mit deinen Mitbewohnern sind
legendär. Egal ob Stockwerksparty, gemeinsames Kochen, Film- oder Spieleabend, langweilig
wird dir im Studentenwohnheim nie.

Essen stibitzen

Klar, selbst findet man es doof, wenn jemand das Essen geklaut hat. Aber, wenn einem beim
Kochen auffällt, dass noch etwas fehlt oder man vergessen hat, einkaufen zu gehen und sein
Kühlschrankfach total leer ist, bedient man sich doch selbst auch sehr gerne mal bei den
Anderen. Das sollte aber natürlich nicht so häufig vorkommen und der Bestohlene sollte über
seinen Verlust informiert werden.

WG oder Wohnheim? Die Pros und Cons beider Wohnformen

Wohnheim oder Wohngemeinschaft, das ist hier die Frage. Welche Vor- und Nachteile beide
Optionen bieten, haben wir für euch aufgelistet.

Vorteile am Studentenwohnheim

• Studentenwohnheime liegen verkehrsgünstig und oft in Hochschulnähe.


• Der Mietpreis ist günstiger als auf dem normalen Wohnungsmarkt.
• Ihr zahlt einen Pauschalpreis (keine Extrakosten für Strom, Internet etc. und keine
Nachzahlungen am Jahresende für Heizung oder Strom).
• Die Möbel sind inklusive.
• Barrierefreier Zugang für Studis mit Einschränkungen ist vorhanden.
• Gemeinschaftsräume sind verfügbar (je nach Studentenwohnheim können Fitness-, TV-
oderPartyräume vorhanden sein).
• Viel Anschluss an Studierende (auch aus anderen Studiengängen).
• Der Auszug ist unkompliziert (keine Nachmietersuche).

Nachteile am Studentenwohnheim
• Kleine Räume (typischerweise 11 bis 18 qm)
• Eher spartanisch-funktionale Einrichtung (Bett, Schrank, Schreibtisch, Stuhl)
• Tendenziell viel Trubel inklusive erhöhtem Geräuschpegel
• Küche und Bad werden oft mit anderen Bewohnern geteilt und entsprechen nicht immer dem
eignen Sauberkeitsempfinden (Ausnahme: Einzelapartments und -Wohnungen im Wohnheim
verfügen über separate Koch- und Waschräume).
• Nicht leicht zu ergattern; einen Platz im Wohnheim gibt es oft erst nach einer Wartezeit
• Begrenzte maximale Wohndauer (meist die Regelstudienzeit)

Vorteile einer Wohngemeinschaft


• Gemeinschaft mit Gleichgesinnten
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• Geteilte Kosten
• Bei bestehenden Wohngemeinschaften braucht es fast keine eigenen Möbel.
• Zusammenleben mit anderen trainiert soziale Kompetenzen.

Nachteile einer Wohngemeinschaft

• Erfordert Rücksicht und Kompromissbereitschaft.


• Das Finden (oder Gründen) der richtigen WG bedeutet einen hohen Zeitaufwand, aktuell
herrschen Wohnungsknappheit und eine große Nachfrage nach WG-Zimmern in Unistädten.
• Nachzahlungen für Strom und Heizkosten drohen.
• Je nach WG kann es an Ruhe und Sauberkeit mangeln.
• Als Hauptmieter oder gleichberechtigter Mieter trägt man viel Verantwortung.

Fazit

Studentenwohnheim oder WG - wie wollt ihr wohnen? Wir haben euch die Pros und Cons beider
Optionen vorgestellt. Macht euch Gedanken, welche Wohnform besser zu euch persönlich passt.
In unserer Gegenüberstellung punktet das Wohnheim mit niedriger Miete, viel Anschluss und
Abwechslung, Langeweile kommt da garantiert nicht auf. Testen könnt ihr das Leben
im Studentenwohnheim allemal, wenn es euch nicht gefällt, könnt ihr problemlos wieder
ausziehen und das WG-Leben ausprobieren.