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Ernährung

 Gesunde Ernährung
Eine einheitliche Definition für Gesunde Ernährung gibt es nicht. Zunächst
muss die Bezeichnung „gesund“ etwas näher betrachtet werden. Das
bedeutet, die tägliche Nahrungsaufnahme sollte aus Lebensmitteln
bestehen, die Nährstoffe liefern, die der Körper für die
tägliche Funktionserhaltung benötigt. Doch hierbei spielt die Auswahl
der Lebensmittel eine entscheidende Rolle. Insgesamt sollte der
Speiseplan mehr pflanzliche Produkte,  wie zum Beispiel Obst, Gemüse
oder Hülsenfrüchte, als tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Milch und
Milchprodukte enthalten. Auch die Getränkeauswahl zählt zur gesunden
Ernährung dazu. Andere Faktoren, wie beispielsweise
eine ausreichende Bewegung, tragen genauso viel zu einem gesunden
Leben bei wie die Ernährung. Die Kombination aus all diesen Faktoren
lässt sich auch als eine ausgewogene Ernährung bezeichnen. Ausgewogen
im Sinne eines Gleichgewichts aus der Aufnahme
von lebensnotwendigen Nährstoffen in der richtigen Menge und eines
insgesamt gesunden Lebensstils, der viel Bewegung, ein gesundes
Stresslevel sowie einen mäßigen Genussmittelkonsum (Alkohol,
Zigaretten) beinhaltet.
 Vegetarismus
 Gründe
Die vegetarische Ernährungsweise geht auf den Philosophen Pythagoras
zurück und beinhaltet die Lehre, dass der Mensch ausschließlich oder
vorwiegend Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs als Nahrung verwenden
sollte. Dabei gibt es verschiedene Formen der vegetarischen Ernährung.
Ebenso existieren unterschiedliche Gründe für Vegetarismus und Vor-
sowie Nachteile dieser Art der Ernährung.
- Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird durch eine weitgehend
fleischfreie Ernährung auch die Fett- und Eiweißaufnahme
verringert, was ebenfalls der Gesundheit zu gute kommt, da die
meisten Menschen von diesen Nährstoffen zu viel aufnehmen und
somit langfristig Gefahr laufen an Zivilisationserkrankungen wie
z.B. Diabetes, Gicht, Fettstoffwechselstörungen usw.
- Weitere Gründe für Vegetarismus sind z. B. der Wunsch die
Schadstoffaufnahme durch gezielte Nahrungsmittelauswahl zu
verringern oder auch ökologische Gründe, natürliche Ressourcen
der Natur zu schonen.
- Beweggründe für Vegetarismus können
auch religiöser sowie ethischer Natur (Tiere nicht für die
menschliche Existenz töten) sein oder einfach nur die
Unverträglichkeit Fleisch riechen zu können.

 Vorteile
- Das Körpergewicht kann unter einer solcher Ernährung wieder
normalisiert werden, Übergewicht kann abgebaut werden.
- Zivilisationserkrankungen als Folge einer falschen Ernährungs- und
Bewegungsweise treten bei Vegetariern seltener auf. Dazu zählen
beispielsweise Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Durch die reduzierte Fett- und Cholesterinaufnahme kann ein
erhöhter Cholesterinspiegel wieder ins Gleichgewicht gebracht
werden.
- Wenige Tiere sind für die menschliche Nöte getötet

 Nachteile
- Bei einer vegetarischen Kostform wird ein Großteil der Nahrung
naturbelassen verzehrt – damit steigt auch die Gefahr für
Lebensmittelallergien
- Vegetarier nehmen teilweise zu wenig Eiweiß auf. Um einer
Mangelversorgung und somit Nachteilen vorzubeugen, ist auf einen
hohen Anteil an Leguminosen (insbesondere Sojabohnen, Nüsse,
sonstige Samenfrüchte) zu achten.
- In Bezug auf die Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen
und Vitaminen ergeben sich – vor allem bei einer streng
vegetarischen Lebensweise – Probleme, die Nachteile darstellen
können. Eisen, Jod, Vitamin B12 und Kalzium sind hier besonders
zu nennen. Daher ist auf eine geeignete Lebensmittelauswahl zu
achten.

 Veganismus
 Gründe
Veganismus ist aus dem Vegetarismus entstanden, einer Lebens- und
Ernährungsweise, die es schon seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt.
Hinter dieser Einstellung stehen zahlreiche Vegetarierinnen und
Vegetarier, die sich meistens ovo-lacto-vegetarisch ernähren. Das
bedeutet, sie essen nichts, wofür ein Tier sterben musste. Also
kein Fleisch und keine Produkte mit Gelatine oder auch Käse mit
tierischem Lab. Veganismus bedeutet Tierschutz. Für den Fleischkonsum
der Menschheit sterben weltweit jährlich 56 Milliarden Tiere,
Meeresbewohner nicht eingerechnet. Zuvor mussten sie unter oft
grausamen Umständen leben. Doch auch bei der Produktion von Milch
und Eiern gibt es zahlreiche Missstände, weswegen sich Veganer im
Gegensatz zu Vegetariern rein pflanzlich ernähren – sie  kommen ohne
jegliche Fleisch-, Ei- oder Milchprodukte aus.
- Ethik - Der wahrscheinlich häufigste Grund für eine vegane
Lebensweise ist die ethische Einstellung. Vegan lebende Menschen
möchten nicht, dass Tiere für ihre Lebensweise sterben oder
ausgebeutet werden. Die Massentierhaltung ist Ausdruck der
Ausbeutung der Tiere, welche folglich ethisch nicht vertretbar ist.

- Tierschutz - Derzeit essen die Deutschen in ihrem Leben


durchschnittlich über 1000 Tiere. Um diesen immensen
Fleischkonsum der Verbraucher zu decken, müssen die Tiere auf
engstem Raum gehalten werden. In der
sogenannten Massentierhaltung werden Tiere nur noch als Ware
betrachtet. Ihre natürlichen Bedürfnisse können sie so nicht
ausleben. Doch nicht nur die Fleischproduktion greift auf solch eine
Haltung zurück, sondern auch die Ei- oder Milchindustrie. Milchkühe
werden künstlich befruchtet, um Milch zu geben, nach wenigen
Jahren werden sie dann aufgrund der sinkenden Milchleistung
getötet. 

- Krebs - Krebs ist nach den Herz-Kreislauferkrankungen


die häufigste Todesursache in Deutschland. Mittlerweile gibt es
viele Studien, die sich mit einer veganen Lebensweise und dem
Krebsgeschehen befassen. Diverse Studien zeigen, dass vegan
lebende Menschen gegenüber Fleischessern ein deutlich
geringeres Risiko haben an Krebs zu erkranken oder zu sterben.
Vor allem das Risiko an Dickdarm- oder Lungenkrebs zu erkranken,
ist deutlich geringer.

- Genuss - Viele Menschen fragen sich, was man überhaupt noch


essen kann, wenn man auf Fleisch, Eier, Milch und Milch-Produkte
verzichtet. Doch eine vegane Ernährung ist alles andere als
einseitig. Durch eine vegane Ernährungsumstellung entdeckt man
viele neue unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten, andere
Zutaten und Kombinationen, die für Abwechslung auf dem Teller
sorgen. Mittlerweile ist das Angebot an pflanzlichen Lebensmitteln
in deutschen Supermärkten sehr vielfältig. Getreide- bzw.
Hülsenfrucht-Produkte ersetzen Fleisch und Käse. Auch das
Angebot an veganen Kochbüchern und Restaurants nimmt stetig
zu.
 Vorteile
- geringeres Krebsrisiko
- geringeres Diabetesrisiko
- Nie wieder Kalorien zählen - Eine vegane Ernährung scheint nicht
nur vor Übergewicht zu schützen, sondern auch vor den damit
einhergehenden Folgeerkrankungen. So haben Veganer z. B.
offenbar ein deutlich geringeres Risiko, an Diabetes Typ 2 zu
erkranken.
- Dein Beitrag zum Umweltschutz - Als Veganer verursachst Du mit
Deiner Ernährung deutlich weniger Wasser- und CO²-Verbrauch
und leistest so einen ganz persönlichen Beitrag zum Schutz von
Umwelt und Klima.
- Vegane Ernährung ist eine bewusste Ernährung - Das
Thema Achtsamkeit ist heute in aller Munde. Kein Wunder,
immerhin soll ein bewusstes, achtsames Leben im Hier und Jetzt zu
mehr Stress Resilienz und Lebensfreude führen – beides Dinge, die
sich viele heutzutage wünschen. Wer sich vegan ernährt, übt sich
auch in Achtsamkeit – denn er wählt seine Lebensmittel bewusst
aus und achtet darauf, was er zu sich nimmt.

 Nachteile
- Vegane Lebensmittel sind doch viel teurer...
- Hohes Maß an Selbstdisziplin notwendig...
- Risiko einer Mangelversorgung...
• Diäten
 Gründe – Übergewicht
 Arten – Es gibt viele unterschiedliche Arten von Diäten, alle von
denen