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Umweltschutz

1. Was versteht man unter Umweltschutz und warum wird darüber immer mehr
gesprochen?
2. Was alles soll oder kann ein umweltfreundlicher Mensch für den Schutz seiner
Umwelt tun?
3. Was wissen Sie über die Ozonschicht?
4. Was für Alternativen kennen Sie für Energiesparen?

Heutzutage wird immer mehr vom Umweltschutz gesprochen. Die Lage ist ernst:
Unsere Umwelt ist sehr belastet und verschmutzt, d.h. die Luft ist verschmutzt, die
Bäume, die Wälder werden krank und sterben, die Fische kommen in den Gewässern
um, die Temperaturen steigen, die Eisberge am Nordpol tauen. Immer mehr Leute
leiden an Allergie oder an chronischen Erkrankungen der Atemwege. Unter
Umweltschutz soll nicht nur der Schutz der direkten Umwelt verstanden werden,
sondern der Schutz der ganzen Welt. So muss Umweltschutz ein organischer Teil der
Kultur sein und soll auch im Erziehungswesen vorhanden sein.

Was die Erziehung anbelangt, gibt es zehn Gebote des Umweltschutzes: EIN
UMWELTFREUNDLICHER MENSCH – benutzt kein Plastikgeschirr, das man nach dem
Essen wegwirft, weil beim Abbau des Kunststoffes gefährliche Gase entstehen.

 – kauft kein Putzmittel, das giftig sein kann.- schreibt nur auf Papier, das
aus Altpapier gemacht wurde, weil so die Wälder geschont, Wasser und
Energie gespart werden können.
 – kauft kein Obst in Dosen, um den Abfall nicht zu vermehren.
 – kauft Fruchtsaft nur in Pfandflaschen.
 – schenkt seinen Kindern Spielzeuge aus umweltfreundlichem Stoff,
meistens aus Holz, weil sie nicht so leicht kaputt gehen.
 – kauft keine Waren, die in Plastikflasche oder –tüte gepackt sind.
 – kauft kein Eis, das eine Verpackung hat.
 – sammelt Küchen-, und Gartenabfälle, aus denen man Kompost machen
kann.
 – sammelt Altpapier, Altglas und Altkleider getrennt in öffentlichen
Containern.
Die Belastung der Erdatmosphäre ist groß. Es gibt in der Atmosphäre ein Ozonloch.
Die Ozonschicht um die Erde wird immer dünner, so können die gefährlichen UV-
Strahlen die Erde erreichen. So darf man nicht lange in der Sonne liegen, aber wenn
schon, dann soll man Schutzcreme mit hohem Schutzfaktor benutzen. Diese UV-
Strahlen können Hautentzündung und Hautkrebs verursachen.
Mit der Energie sollte man auch sparsamer umgehen. Die Menschheit müsste neue
Energiequellen benutzen, die eigentlich nicht neu sind, sie sind ja seit je und je
vorhanden: z.B.: Windenergie (Niederlande), Wasserenergie (Schweiz), Solar-, oder
Sonnenenergie (Deutschland, Österreich) und auch die Kernenergie wäre eine
mögliche Lösung.

Wenn zur Papierherstellung Altpapier verwendet wird, dann kann nicht nur Energie
gespart werden, sondern durch das Recycling können auch viele Rohstoffe erspart
bleiben und so können die Wälder auch geschont werden.

Wir müssen die Probleme ernst nehmen, die Gefahr erkennen. Wir müssen es lernen,
umweltfreundlicher zu leben. Es gibt Menschen, die aus der Stadt in die Natur fliehen.
Sie versuchen in der Nähe der Natur zu leben, wie vor 2-300 Jahren. Statt Autos
fahren sie Rad, oder sie gehen zu Fuß. Das ist eine Art Ausbruchsversuch.

Umweltschutz ist also ein Teil der Kultur und man soll damit schon bei den
Kleinkindern beginnen. Man soll vor allem den Lebensstil gewissermaßen verändern.
Der Schutz unserer Umwelt und im weiteren Sinne der Schutz unserer Erde gehört zu
den wichtigsten Aufgaben jedes Menschen.

e Pfandflasche, -n – visszaváltható üveg


r Kompost,-e – komposzt(trágya)
r Container,- – konténer
r Strahl,-en – sugár
je und je – mindig, örökké
s Recycling – hulladék újrahasznosítása

https://erettsegi.com/tetelek/nemet/umweltschutz/

Klimawandel und Naturkatastrophen

Durch den Treibhauseffekt und die globale Erwärmung nehmen auch die
Temperaturunterschiede auf der Erde zu. Hierdurch verdunstet mehr
Wasser und es kommt zu heftigeren Niederschlägen. Die Wahrschein-
lichkeit von Überschwemmungen und Flutkatastrophen steigt. Auch
kommt es durch Ausgleichseffekte zu heftigeren Winden, mit einer
zunehmenden Zahl an Stürmen und Orkanen. Nach Untersuchungen der
Münchener Rück hat die Zahl der großen Naturkatastrophen in den letzten
Jahrzehnten deutlich zugenommen, wie die erste Tabelle zeigt. Um
fundierte wissenschaftliche Aussagen über den exakten Zusammenhang
von Treibhauseffekt und der Zahl der Naturkatastrophen treffen zu
können, ist hingegen die Datenlage noch zu gering. Zumindest der Trend
ist jedoch extrem besorgniserregend.
Welche Auswirkungen große Naturkatastrophen haben können, zeigte die
Sturmflut in Bangladesch im Jahr 1991, bei der 139.000 Menschen ums
Leben kamen. In Industrieländern ist die Zahl der Todesopfer bei
Katastrophen aufgrund besserer Vorsorgemaßnahmen, Zivilschutz und
Infrastruktur meist deutlich geringer, die Sachschäden jedoch deutlich höher.
Ein Beispiel hierfür war die Flutkatastrophe in Mitteleuropa im Jahr 2002 mit
einem geschätzten Schaden von rund 16,5 Milliarden Euro oder der Hurrikan
Katrina in den USA im Jahr 2005 mit Schäden von 125 Milliarden Euro. Die
Hitzewelle im Jahr 2003 forderte aber auch in Europa viele Todesopfer.
Obwohl Deutschland und Europa zu den Gebieten der Erde mit einem eher
geringen Risiko für Stürme und Flutkatastrophen gehört, sind dennoch
zunehmend große Schäden zu verzeichnen wie die beiden Tabellen unten
zeigen.

Diese Entwicklung sollte Anlass genug sein, endlich wirksame Maßnahmen


gegen den Treibhauseffekt zu ergreifen, Energie effizienter zu nutzen und
den Neubau von Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien zu forcieren.
Auch wenn für den Aufbau mittelfristig größere Geldsummen benötigt
werden, dürfte dies langfristig die deutlich billigere Alternative sein.

https://www.volker-quaschning.de/datserv/katastrophen/index.php