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Forum Medientechnik

Interactive Things: Empfehlen von Objekten im Social Web
Alexander Stocker , Robert Möstl , Isabel Anger , Christian Wagner , Christian Kittl, Stefan Ponsold
JOANNEUM RESEARCH, DIGITAL – Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien1 evolaris next level2 SunnyBAG3
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Zusammenfassung
Das digitale Empfehlen von Objekten wie Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen aller Art über Plattformen des Social Web wie Twitter, Facebook & co. ist heute gelebte Praxis bei den Nutzern. Doch bisher existiert keine Möglichkeit, diese Empfehlungen direkt über das Objekt aus der realen in die virtuelle Welt auszusprechen. Vielmehr müssen Fans vorher erst mühsam eine Plattform in der virtuellen Welt aufrufen und dort eine entsprechende Aktion bei der digitalen Repräsentation des Objekts (z.B. die Facebook Seite) setzen. In Zukunft wird es möglich sein, dass Objekte direkt und ohne Umweg über eine Web-Seite über das Mobiltelefon mit dem Social Web vernetzt werden. Mit dem seit Anfang 2011 im deutschsprachigen Raum erhältlichen „Google Nexus S“ steht ein mit der dafür notwendigen Technologie Near Field Communication (NFC) ausgerüstetes Smartphone mit Konnektivität zum Web für die breite Masse zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund wurde in dem von JOANNEUM RESEARCH und evolaris next level gemeinsam durchgeführten Projekt „Interactive Things“ ein Demonstrator für das Betriebssystem Android mit folgender Funktionsweise entwickelt: Bringt ein Nutzer sein mit der gleichnamigen Applikation „Interactive Things“ versehenes Mobiltelefon in die Nähe eines mit einem NFC-Tag versehenen Objekts, können über die Applikation digitale Empfehlungen wie „Facebook: Check-in“, „Facebook: Gefällt-mir“ und „Twitter: Send Tweet“ durchgeführt werden. SunnyBAG, Hersteller einer innovativen Tasche, welche einen integrierten Akku mit Hilfe eingebauter Solarpanelen auflädt, macht sich die in diesem Projekt entwickelte Technologie schon heute zunutze.

1 Einleitung
Mit Web 2.0 (O’Reilly 2007) wurden die Nutzer von reinen Konsumenten zu Produzenten von Inhalten. Das Web 2.0, auch Social Web genannt, übt noch immer eine unvergleichliche Faszination auf Menschen aus, Inhalte mit anderen am Web zu teilen – und mehr als 750 Millionen Nutzer1 auf Facebook untermauern das. Plattformen wie Facebook, Twitter und neuerdings auch Google+ ermöglichen es Kunden, sich als Fans bestimmter Produkte und Dienstleistungen im Social Web zu deklarieren. Dieses „Fan werden“ geschieht durch den Klick auf durch eine soziale Plattform bereitgestellten Buttons oder Widgets, welche der Hersteller eines Produktes in seine Produktwebsite eingebaut. Eine weitere Möglichkeit passiert durch manuelles Suchen nach Produkten (und deren Seiten) auf den sozialen Plattformen selbst – und durch dortiges Klicken eines Buttons. Bei Facebook heißt dieser magische Knopf „Gefällt mir“ während ihn Google+ „+1“ nennt. Diese Entwicklung ist für Unternehmen besonders relevant, denn das persönliche Netzwerk ersten Grades (d.h. direkte Freunde) wird auf Facebook und Google+ darüber informiert, wie ein Nutzer zu einem Fan eines Produkts wird. Nach dem Klick auf den jeweiligen Button wird auf der sozialen Plattform ein Statusupdate dieses Fans zu seinem favorisierten Produkt veröffentlicht (z.B. „Max Mustermann gefällt Musterprodukt XY“ bzw. „Max Mustermann ist jetzt hier: Musterunternehmen“). Dieses Statusupdate erscheint in den jeweiligen Activity-Streams (d.h. der Summe aller Statusmeldungen von Freunden) aller Personen aus dem persönlichen Netzwerk – und diese können ihrerseits zu Fans dieses Produktes werden. Damit entstehen virale Effekte, welche die rasche Verbreitung von Inhalten im Web erlauben und den Produkten damit zu einer größeren Fangemeinde und schließlich auch zu neuen Kunden verhelfen.

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People on Facebook: http://www.facebook.com/press/info.php?statistics. Abgerufen am 31.08.2011.

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ein NFC Transponder. Mit dem „Nokia N9“ hat auch Nokia ein neues Smartphone mit NFC Funktionalität und dem Betriebssystem Windows Mobile am Markt.net SunnyBAG: http://www. Gewinner des Fast Forward Award in der Kategorie „Kleinstunternehmen“. vor der Empfehlung eines Produkts. der durch ein magnetisches Feld mit Strom versorgt wird) versehene Gegenstände sind eindeutig identifizierbar. Außerdem können die Taschen durch Sunnybag mit einem digitalen Branding versehen werden.sunnybag. produziert qualitativ hochwertige Umhängetaschen und Rucksäcke. Christian Kittl. Als mobiler Wegbegleiter für unterwegs. Dieser Demonstrator kann mit einem NFC-Tag versehene Objekte wie Produkte oder Betriebsstätten auf Facebook und Twitter empfehlen und wird im vorliegenden Beitrag im Detail vorgestellt. Damit können Kunden ihre Tasche mit der von JOANNEUM RESEARCH und evolaris next level gemeinsam entwickelten Technologie mit dem Social Web vernetzen. Als Zusatznutzen kann ein Kunde diesen NFC-Tag mit personenbezogenen Daten wie beispielsweise einer digitalen Visitenkarte beschreiben. kratz. Fleisch und Mattern 2005) und ermöglicht durch Magnetfeldinduktion einen kontaktlosen Datenaustausch zwischen NFC-fähigen Endgeräten innerhalb eines stark begrenzten Wirkungsbereichs von maximal 10 cm. Mit Near Field Communication (NFC) steht eine solche geeignete Technologie zur Verfügung. So wird es für Nutzer viel einfacher. Hersteller können auf solche NFC-Tags produktspezifische Informationen für die Empfehlung im Social Web schreiben – beispielsweise die Facebook-ID der Produktseite für eine Empfehlung auf Facebook oder einen Tweet zum Produkt für eine Empfehlung des Produkts auf Twitter.evolaris. 2 3 4 JOANNEUM RESEARCH – DIGITAL: http://www. 2 „Interactive Things“ Use Cases Mit dem Aufkommen von Technologien zur kontaktlosen Übertragung von Daten wie NFC in Mobiltelefonen werden Menschen in die Lage versetzt.joanneum.Alexander Stocker. An der Außenseite sind zwei flexible. Der Einsatz von NFC für das Digitale Marketing im Social Web wurde im gemeinsamen Projekt „Interactive Things“ von JOANNEUM RESEARCH2 und evolaris next level3 erforscht. Das Mobiltelefon fungiert dabei als Gateway zum Internet – und der Gegenstand wird über den NFCTag eindeutig identifiziert. Isabel Anger.at/ 2 . macht sich SunnyBAG die Technologie NFC in einer der nächsten Produktlinien zunutze. Christian Wagner. wasserabweisende. Damit diese Praxis in der breiten Masse zur Anwendung kommt.h. gegenstandsspezifische Informationen ohne das Aufrufen einer Webseite mit anderen zu teilen.und stoßfeste Solarpaneele integriert. welche Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln und in einem eingebauten Lithium-Polymer Akku zwischenspeichern.at/digital. müssen die Nutzer über entsprechende Lesegeräte mit Konnektivität zum Internet verfügen. All das ermöglicht es. entwickelt und mit dem Nexus S getestet. Dabei wird ein NFC-Tag fest in der Tasche vernäht. Denn dazu bedarf es zwei Faktoren: eine geeigneten Technologie sowie eine ausreichende Verbreitung dieser Technologie. Robert Möstl. eine bestimmte Website im Browser aufzurufen und dort eine Fan-Aktion zu setzen. Die viel praktikablere soziale Interaktion mit dem Produkt selbst ist noch nicht möglich. Stefan Ponsold Bisher ist es leider noch notwendig und zugleich sehr mühsam. Das Grazer Unternehmen SunnyBAG4. Mit dem seit Anfang 2011 im deutschsprachigen Raum erhältlichen „Google Nexus S“ steht ein mit NFC ausgerüstetes Smartphone als geeignetes Endgerät mit dem Betriebssystem Android für die breite Masse zur Verfügung.html evolaris next level: http://www. mit Gegenständen des täglichen Alltags zu interagieren. Leider hat Apple im kürzlich erschienenen iPhone 4S die NFC-Funktionalität nicht implementiert. Vor diesem Hintergrund wurde ein Demonstrator in Form einer Android Applikation für NFC-fähige Mobiltelefone konzipiert. Das Teilen von Informationen wird direkt über das Produkt gestartet. Near Field Communication (NFC) basiert auf der RFID-Technologie (Vgl. Mittels eines NFC-Tags (d. neue Wege im digitalen Marketing im Social Web zu beschreiten – und SunnyBAG fungiert dabei als Pionier. obwohl es zuvor eine Reihe an diesbezüglichen Gerüchten gab.

org/resources/N-Mark 3 . Um einem Benutzer nun zu signalisieren. auf Facebook empfohlen wird. wie ein konkretes Produkt. Das N-Mark Trademark wurde durch das NFC-Forum als universal einsetzbares Symbol für die Verwendung von NFC-Technologie entwickelt. die das N-Mark für ihre Produkte nutzen wollen. Denn dieser muss und wird vermutlich auch nicht an der Oberfläche für alle erkennbar sein. Dieser Vorgang ist (bisher noch) kostenlos. Die nachfolgenden beiden Use Cases sollen in dem Demonstrator „Interactive Things“ umgesetzt werden.nfc-forum. müssen sich vorab auf der Website des NFC-Forums registrieren. eine Facebook Statusmeldung zum Produkt erstellt werden. Forum Medientechnik Typischerweise weiß ein Benutzer nicht. Beim Auslesen des angebrachten Tags wird ein „FacebookCheck-In“ auf der Facebook-Seite des Unternehmens erstellt bzw. ob ein Objekt mit NFC versehen wurde und an welcher Stelle sich der diesbezügliche NFC-Tag befindet. um das Empfehlen von Objekten im Social Web zu veranschaulichen: Use Case 1 Ein Kunde findet Gefallen an einem Produkt und möchte das seinem persönlichen Netzwerk auf Facebook und Twitter mitteilen. bietet sich das durch das NFC-Forum5 konzipierte Symbol N-Mark6 an. wie ein Besucher einen Tweet aus dem Institut DIGITAL bei JOANNEUM RESEARCH veröffentlicht und damit das Unternehmen JOANNEUM RESEARCH an sein Netzwerk auf Twitter empfiehlt. Das NFC-Forum definiert Guidelines. Es ermöglicht einem Konsumenten rasch und einfach festzustellen. dass ein Produkt mit einem NFC-Tag versehen ist. Die nachfolgende Abbildung zeigt. Auf der rechten Seite wird dargestellt. Use Case 2 Ein Besucher betritt die Betriebsstätte eines Unternehmens und möchte das seinem persönlichen Netzwerk auf Facebook und Twitter mitteilen.4. 5 6 NFC-Forum: http://www. in diesem Fall die SunnyBAG. Im zweiten Use Case findet ein Besucher beim Betreten eines Gebäudes typischerweise ein mit einem NFC-Tag versehenes Begrüßungsschild vor. ein empfehlender Beitrag zum Unternehmen auf Twitter veröffentlicht.org NFC-Forum N-Mark: http://www. Alternativ kann auch eine empfehlende Statusmeldung auf Twitter zum Produkt verfasst werden.nfc-forum. wie mit diesem Symbol umgegangen werden darf. Tabelle 1:Use-Cases für den Demonstrator Interactive Things Im ersten Use Case soll beim Auslesen des NFC-Tag auf einem Produkt durch einen Kunden ein „Gefällt mir“-Eintrag auf der produktspezifischen Facebook-Seite bzw. ob und wo ein NFC-Tag an einem Objekt angebracht wurde. Unternehmen.

um einen NFC-Tag zu beschreiben? Welche Endgeräte und Smartphones sind für das Beschreiben von NFC-Tags geeignet? Mit welchem Entwicklungsaufwand können NFC-Tags mit einem dafür geeigneten Smartphone beschrieben und wieder ausgelesen werden? In einer zweiten Versuchsreihe galt es. Nachfolgend wird die Umsetzung der beiden UseCases detailliert beschrieben. Auf Basis der Ergebnisse dieser technischen Versuchsfälle wurde der Demonstrator für die Veranschaulichung der Use Cases konzipiert und umgesetzt. kann der Facebook Graph API Explorer verwendet werden.B.php?id=101385.Alexander Stocker.com/tools/explorer/?method=GET&path=707488043 NXP TagWriter: http://www.und Twitter herauszufinden. Robert Möstl. Dabei galt es in einem ersten Schritt. Zugriff am 19. Um die ID einer Facebook-Seite bzw.developers.8 Das Beschreiben des Tags kann beispielsweise durch den Hersteller eines Produkts beim „Branding“ geschehen. Christian Kittl. Facebook Devlopers. Damit können beispielsweise Kontakte. Bei diesen technischen Versuchsfällen zeigte sich ein grundlegendes Problem: Folgt man den Diskussionen in den einschlägigen Foren. mehr über Aspekte wie Authentifizierung. Facebook-Seiten über eine selbst entwickelte mobile Applikation zu „liken“. Für die Nutzung der Facebook-Funktionalitäten ist es nötig.: fb:278089515866) zu beschreiben. eines Beitrags auf einer Facebook-Seite herauszufinden. Zum Beschreiben des NFC-Tag kann die von NXP entwickelte Applikation Tag-Writer9 verwendet werden. 7 8 9 Facebook Developer Forum: http://forum.com/news/press-releases/2011/03/nxp-launches-its-first-data-sharing-app-for-android. dass die Facebook-API es Applikations-Entwicklern derzeit nicht erlaubt. die folgenden Fragen zu NFC über speziell dafür konzipierte technische Versuchsfälle zu beantworten:     Welche Arten von NFC-Tags gibt es und wie unterscheiden sie sich voneinander? Welche Speicherkapazitäten sind auf NFC-Tags verfügbar? Welche Formate können auf einen NFC-Tag geschrieben werden? Welche Möglichkeiten gibt es. Christian Wagner.html 4 . Oktober 2010.7 Denn derzeit ist ein „Gefällt mir“ nur in Verbindung mit den von Facebook zur Verfügung gestellten „Gefällt-mir“-Widgets möglich.net/viewtopic. Abfrage und Erstellung von Content und Auslösen bestimmter Aktionen auf den Social Media Plattformen Facebook.facebook. stellt man fest.nxp. Isabel Anger. Stefan Ponsold Abbildung 1: Anwendungsbeispiele für Interactive Things: Das N-Mark symbolisiert die Position des NFC-Tag 3 „Interactive Things“ Umsetzung Vor der Umsetzung der beiden Use Cases wurde eine umfangreiche Evaluierung der technischen Möglichkeiten durchgeführt. den verwendeten NFC-Tag vorab mit einer Facebook-Object-ID mit dem Präfix „fb:“ im plain text (z.facebook. Graph API Explorer: http://developers.

Aus diesem Grunde sind bei der Entwicklung von Anwendungen Prozeduren zu beachten. denn für SunnyBAG ist Social Media ein wichtiger Kanal. einem offenen Protokoll zur standardisierten und sicheren API-Autorisierung für Desktop.und Webanwendungen. Dieser vernetzt Gegenstände des täglichen Alltags mit Hilfe eines NFC-fähigen Mobiltelefons mit Plattformen aus dem Social Web. Im Zuge dieses Dialogs muss der Nutzer dann der Applikation Interactive Things die erforderlichen Berechtigungen zum „Posten“ von Beiträgen und zum „Einchecken“ erteilen. welche derzeit auf dem mit einem NFC-Tag versehenen Gegenstand ausgeführt werden können.und Inhaltsdaten können beispielsweise zum Zwecke der Personalisierung von Inhalten maschinell ausgewertet werden. muss der Benutzer der Interactive Things Applikation beim ersten Start zustimmen. „Check in“. „Check In“ und „Send Tweet“ 4 Diskussion Im vorliegenden Beitrag wurden Konzeption und Umsetzung des Demonstrators „Interactive Things“ beschrieben. den NFC-Tag vorab mit einem Text inklusive der Zeichenkette „tw:“ zu beschreiben.org/specs/spec_list/ Oauth: http://oauth. Hat sich ein Nutzer noch nicht bei Facebook angemeldet. Um die Twitter-API zu nutzen. „Facebook Check In“ und „Send Tweet“. 10 11 NFC Forum Technical Specifications: http://www. Plattformen wie Facebook und Twitter greifen in die Privatsphäre ihrer Nutzer ein. Abbildung 2: Userinterface Interactive Things: „Like“. Dabei erfolgt die Autorisierung bei Twitter über OAuth11. Im Zusammenhang mit NFC und Social Media sind eine Reihe sozio-technischer Aspekte diskussionswürdig. also beispielsweise mit „tw:Ich grüße von JOANNEUM RESEARCH aus der Steyrergasse 17“.10 Nach dem Erkennen eines mit einer Facebook-ID beschriebenen NFC-Tag durch das Smartphone öffnet sich die Interactive Things Applikation mit der Facebook-Aktivität. dass Interactive Things auf dessen persönlichen Twitter-Account zuzugreifen darf. was beispielsweise immer beim ersten Start der Applikation der Fall ist. Mit der SunnyBAG steht ein Produkt zur Verfügung. je nachdem wohin die Facebook-Object-ID verweist. Für die Nutzung der Twitter-Funktionalitäten ist es ebenfalls nötig. Auch dafür kann wiederum die Applikation NXP Tag Writer verwendet werden. Denn die durch Social Media Widgets und Apps gesammelten Verkehrs. welche die Privatsphäre eines Nutzers schützen. „Gefällt mir“ bzw. Deshalb gilt es hier Vorkehrungen zu leisten.4. Die nachfolgende Abbildung vermittelt einen Einblick in das User Interface von „Interactive Things“ und zeigt dabei die drei Aktionen „Facebook Gefällt mir“. das einen NFC-Tag beinhalten wird.nfc-forum. wird ein FacebookAnmeldedialog zur Authentifikation geöffnet. Forum Medientechnik Plain-Text und URLs einfach im NFC Data Exchange Format (NDEF) auf den Tag geschrieben werden.net/ 5 . was aus datenschutzrechtlichen Gründen als bedenklich angesehen wird.

F. damit der Demonstrator als Smartphone-Applikation auch am Android Market12 zur Verfügung gestellt werden kann. E. SpringerVerlag Berlin Heidelberg. Zweitens muss er sein Smartphone in die unmittelbare Nähe eines NFC-Tag bringen.com/ 6 . 5 Zusammenfassung und Ausblick Der vorliegende Beitrag stellt erste Ergebnisse aus dem Projekt „Interactive Things“ sowie den gleichnamigen Demonstrator vor.android. T. In Zukunft wird gemeinsam mit SunnyBAG eine umfassende wissenschaftliche Evaluierung des Demonstrators hinsichtlich Usability und Akzeptanz gemeinsam mit SunnyBAG durchgeführt. denn NFC ist ein Standard zur kontaktlosen Datenübertragung über sehr kurze Strecken. (2007): What Is Web 2. Christian Wagner. Schließlich muss jede durch das Lesen des NFC-Tag ausgelöste Aktion durch den Nutzer zuvor bestätigt werden. O'Reilly.. Stefan Ponsold Auch bei der Umsetzung von „Interactive Things“ stand der Schutz der Privatsphäre des Nutzers im Mittelpunkt. damit überhaupt eine Aktion ausgelöst wird.Alexander Stocker. 12 Android Market: http://market. (2005): Das Internet der Dinge. 17-37. Mattern. Robert Möstl. In: International Journal of Digital Economics No. Christian Kittl. Ferner werden weiteren Funktionalitäten in Interactive Things implementiert. Ubiquitous Computing und RFID in der Praxis. 65 (March 2007): pp. Ferner stellt er dar. Isabel Anger. wie die Ergebnisse in ein reales Produkt – die SunnyBAG – einfließen können. 6 Literaturverzeichnis Fleisch. Durch den gewählten Ansatz wird Missbrauch auf drei Arten verhindert.0: Design Patterns and Business Models for the Next Generation of Software. Erstens muss ein Benutzer die Applikation zuerst auf seinem Smartphone manuell installieren.