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Forschungen zu Spätantike und Mittelalter

herausgegeben von Orsolya Heinrich-Tamáska, Niklot Krohn und Sebastian Ristow

Band 2

Forschungen zu Spätantike und Mittelalter 2

herausgegeben von

Orsolya Heinrich-Tamáska, Niklot Krohn und Sebastian Ristow

Macht des Goldes, Gold der Macht

Herrschafts- und Jenseitsrepräsentation zwischen Antike und Frühmittelalter im mittleren Donauraum

Akten des 23. Internationalen Symposiums der Grundprobleme der frühgeschichtlichen Entwicklung im mittleren Donauraum, Tengelic, 16.–19.11.2011

herausgegeben von Matthias Hardt und Orsolya Heinrich-Tamáska

2013

Verlag Bernhard Albert Greiner

Gedruckt mit Unterstützung

des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e. V. gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Macht des Goldes, Gold der Macht/ Herrschafts- und Jenseitsrepräsentation zwischen Antike und Frühmittelalter im mittleren Donauraum/ Akten des 23. Internationalen Symposiums der Grundprobleme der frühgeschichtlichen Entwicklung im mittleren Donauraum, Tengelic, 16.–19.11.2011/ herausgegeben von Matthias Hardt und Orsolya Heinrich-Tamáska/ Forschungen zu Spätantike und Mittelalter 2/ herausgegeben von Orsolya Heinrich-Tamáska, Niklot Krohn und Sebastian Ristow/ Weinstadt : Greiner 2013/ ISBN 978-3-86705-071-5

Bibliographische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationablibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliographie; detaillierte bibliographische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

1. Auflage 2013

© 2013 by Verlag Bernhard Albert Greiner, 71384 Weinstadt; www.bag-verlag.de

Umschlagbild: Abdruck einer römischen Bronzemünze des Crispus auf einer Goldfolie (Anhänger) aus dem Grab 2 des Gräberfeldes Keszthely-Fenéki út; Keszthely Balatoni Múzeum, Invnr. 1975.71.7. (Foto: József Bicskei) Umschlaggestaltung und Satz: Anita Mezei Redaktion: Orsolya Heinrich-Tamáska, Eva-Maria Tepest, Hans Geisler, Daniela Hofmann, Matthias Hardt Herstellung: Verlag Bernhard Albert Greiner, 71384 Weinstadt; www.bag-verlag.de

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

ISBN 978-3-86705-071-5 ISSN 2195-2221

Grußwort

Das Wosinsky Mór-Museum, der regionale Veranstalter des 23. Kolloquiums der „Grundprobleme der frühgeschichtlichen Entwicklung im mittleren Donau- raum“ vom 16. bis zum 19. November 2011 in Tengelic, erfüllt seit 1895 seine Aufgaben in der Stadt Szekszárd und im Komitat Tolna. Die Archäologie besaß in unserem Haus durch die Bodendenkmalpflege und das Ausstellungswesen von Beginn an einen hohen Stellenwert. Mehrere Direktoren, darunter auch der Gründer Mór Wosinsky (1854–1907), setzten sich intensiv für die archäologische Erforschung der Region ein. Die schönsten und bedeutendsten Funde dieser über 100 Jahre andauernden Sammeltätigkeit lassen sich in der archäologischen Dauerausstellung unseres Museums bewundern. Aus diesem Grund ist es immer eine besondere Freude, archäologische Fachkon- ferenzen in unserem Komitat begrüßen zu dürfen. Das Kolloquium „Macht des Goldes - Gold der Macht. Herrschafts- und Jenseitspräsentation zwischen Antike und Frühmittelalter im mittleren Donauraum” erlaubte uns einen internationa- len Kollegenkreis aus den Ländern Mittel- und Ostmitteleuropas willkommen zu heißen. Ausrichter dieser Konferenz zu sein, erfüllte uns mit besonderem Stolz, zumal diese traditionsreiche Veranstaltungsreihe zum ersten Mal in Ungarn tagte. Wir möchten daher für die Kooperation danken, die uns das Geisteswis- senschaftliche Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Uni- versität Leipzig ermöglichte, ebenso allen weiteren Institutionen aus Österreich, Polen, Tschechien und der Slowakei, die sich an der Tagung organisatorisch und finanziell beteiligten.

Das Kolloquium widmete sich einer der größten Faszinationen in der Kulturge- schichte, dem Gold, und stellte sich die Frage, welche Bedeutung dieses Edelme- tall für die Herrschaftsbildung in der Zeit der Spätantike und des frühen Mittelal- ters besaß. Unser Komitat liegt auf dem Gebiet der einstigen römischen Provinz Pannonien, an der Donau, die zu diesem Zeitpunkt als Limes die nordöstliche Außengrenze des Römischen Reiches bildete. Das Gebiet erfuhr während der an- schließenden Völkerwanderungszeit eine wechselvolle Geschichte, die durch die Aufeinanderfolge verschiedener, nach Westen und Süden vorstoßender Gruppen geprägt war. Einzelne Gräber dieser Zeitphase, wohl die der ehemaligen Füh- rungsschichten, waren reich an Gold und Edelsteinen, wie u. a. das Beispiel des Grabes von Regöly zeigt. Diese Bestattung einer Frau aus dem 5. Jahrhundert wurde 1967 entdeckt und seither in mehreren internationalen Ausstellungen gezeigt. Die Schmuckstücke des Grabes dürften an der Wende vom 4. zum 5.

Grußwort

Jahrhundert in einer Werkstatt im Pontus-Gebiet hergestellt worden sein und verdeutlichen die weitreichenden Verbindungen, die diese frühen Eliten an der mittleren Donau unterhielten. Auch die Ausgrabungen der letzten zwei Jahrzehnte, die im Rahmen des Auto- bahnbaus und anderer großer Investitionen im Komitat Tolna durchgeführt wor- den sind, verdeutlichen, dass dieses Territorium besonders reich ist an Funden und Befunden aus der Zeit nach der Aufgabe der römischen Provinz Pannonien – also aus dem späten 5. und aus dem 6. Jahrhundert. Das Fundmaterial deutet zudem auf eine Vielfalt an kulturellen Beziehungen der hier ansässigen völker- wanderungszeitlichen gentes, Alanen, Hunnen, Ostgoten und Langobarden hin.

Die Konferenz fand in Tengelic statt, in demselben, wenn auch inzwischen re- novierten Hotelgebäude, welches bereits rund 20 Jahre zuvor ein internationa- les Team aus Archäologen beherbergte. Die Beiträge dieser 1989 abgehaltenen Konferenz, die sich überwiegend dem awarenzeitlichen Karpatenbecken widme- te, wurden in unserem Jahrbuch (Wosinszky Mór Muz. Évk. 15) veröffentlicht. Es ist sehr erfreulich, dass mit dem vorliegenden Band auch die Ergebnisse der Tagung des Jahres 2011 zeitnah der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgelegt werden und damit den Ruf unseres Museums auf internationaler Ebene stärken.

Ich hoffe sehr, dass das angenehme Ambiente in Tengelic und die Tagesexkur- sion nach Szekszárd, Paks und Pécs allen Teilnehmern gut in der Erinnerung bleiben wird. Ich möchte allen Kolleginnen und Kollegen für die kompetenten Vorträge und für die intensive Diskussion danken.

Szekszárd, April 2013

János Gábor Ódor Direktor des Wosinsky Mór-Museums, Szekszárd

Das Wosinsky Mór-Museum, Szekszárd. 7

Das Wosinsky Mór-Museum, Szekszárd.

Vorwort

Der zweite Band der Reihe „Forschungen zu Spätantike und Mittelalter“ stellt die Beiträge des 23. internationalen Symposiums zu „Grundproblemen der frühge- schichtlichen Entwicklung im mittleren Donauraum“ zusammen, das unter dem Titel des vorliegenden Buches im Jahr 2011 in Tengelic, Ungarn, veranstaltet wurde. In der über zwanzig Jahre währenden Geschichte der „Grundprobleme“ kam der Kreis der an den einschlägigen Forschungsgebieten Interessierten zum ersten Mal nach Ungarn, in das Land, das eine der Kernregionen des mittleren Donau- raumes bildet. Die Veranstaltung des Kolloquiums wurde durch die Einladung des Direktors des Wosinszky Mór-Museums in Szekszárd, durch János Gábor Ódor ermöglicht. Ihm ist auch die Idee zu verdanken, die Tagung in die Region zwanzig Kilometer nördlich von Szekszárd, in ein ausgezeichnetes Tagungsho- tel in Tengelic zu verlagern, wo bereits 1989 eine internationale Konferenz über „Kulturelle und Handelsbeziehungen im frühmittelalterlichen Mittel- und Ost- europa“ (publ. in: Wosinszky Mór Múz. Évk. XV, 1990) stattfand. Von deutscher Seite war die Projektgruppe „Die frühmittelalterlichen Zentren an der Donau. Städtische Topographie, Christentum und Handel zwischen Mit- teleuropa und dem Schwarzen Meer“ des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig an der Aus- richtung der Tagung beteiligt. Das Tagungsthema ging aus den aktuellen Frage- stellungen dieser Projektgruppe hervor, die sich u. a. auf die Rekonstruktion von Prozessen konzentriert, welche die Herausbildung neuer Eliten und Herrschafts- formen an der Grenze zwischen Spätantike und Frühmittelalter begleiteten.

Mit dem Thema „Macht des Goldes, Gold der Macht“ wurde zugleich ein in- terdisziplinäres Forschungsfeld der Frühgeschichte für die Jahrestagung gewählt. Das Spektrum der Vorträge und die anschließende Diskussion zeugten davon, dass die Frage nach der Verbindung zwischen Herrschaft und Gold für ein nach- haltiges Forschungsinteresse sorgt. Die Tagungsteilnehmer aus den Ländern Mittel- und Ostmitteleuropas haben am Beispiel ihrer laufenden Forschungspro- jekte eindrucksvoll die vielseitigen Facetten der Zusammenhänge zwischen Gold und Macht beleuchtet. Der zeitliche und regionale Rahmen reichte dabei von der Latènezeit bis zum 11. nachchristlichen Jahrhundert und von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer. Der Besitz eines Schatzes, eines thesaurus bedeutete in den spätantik-frühmit- telalterlichen Gesellschaften viel mehr als nur Reichtum. Die Bestandteile des

Vorwort

Schatzes dienten unter anderem als Gaben der Fürsten an ihre Gefolgschaft und waren somit ein wichtiges Mittel, die jeweilige soziale Hierarchie zu regulieren. Zugleich konnten Teile des Schatzes die gentile Identität stärken, indem beson- dere Objekte bei feierlichen Anlässen zur Schau gestellt wurden, die man mit Erzählungen und Gesängen über vergangene ruhmreiche Ereignissen verband und so der Konstruktion ethnischer Identität und Erinnerung dienten. Gaben galten zudem als ein wichtiges Medium der Diplomatie, wenn man damit Ver- bündete gewinnen oder drohende militärische Gefahren abzuwenden versuchte oder man damit Friedensschlüsse oder politisch relevante Ehen besiegeln wollte. Auch Roms Politik war über die Jahrhunderte geprägt durch die Vergabe von Ge- schenken und Tribute an die Barbaren, die zunächst als Gegner, aber später auch als Söldner und Foederaten des Reiches in Erscheinung traten. Die römischen Luxusobjekte prägten nachhaltig den Geschmack der fremden Eliten und führten zu Erscheinungen, die in der Forschung als imitatio imperii diskutiert werden. Die Quellen der Archäologie, ob Herrschaftssitze und/oder ökonomische Zentren oder Gräber mit prächtigen Edelmetallobjekten, erlauben in der Regel erst über den Befundkontext einen Rückschluss auf die einstigen sozialen Verhältnisse. In diesem Sinne werden in mehreren Beiträgen des Bandes die gesellschaftliche Rol- le und der Einfluss barbarischer Eliten in ihrem eigenen sozialen Umfeld unter- sucht und zugleich die Frage nach der Art der Verbindungen gestellt, welche die gentilen Spitzen zur Reichsadministration und zum römischen Heer unterhiel- ten. Der römische Einfluss, ob in Form von entwickelten Technologien, Bau- oder Feinschmiedetechniken oder aber auch die Nutzung von Insignien wird anhand mehrerer Beispiele deutlich: nördlich der Donau befinden sich Herrschaftszen- tren, die nach provinzialrömischem Vorbild errichtet wurden, Keramik- und Metallobjekte zeugen ebenso von römischen Formen wie Ornamente und an- gewendete Techniken. Goldene Zwiebelknopffibel und Prachtgürtel weisen auf den militärischen Rang ihrer Träger im römischen Dienst hin. Nicht zuletzt sind Münzen aus Edelmetall wichtiges Quellenmaterial im Rahmen der gegeben Fra- gestellung und können nach ihrer Verbreitung und Wertigkeit in den jeweiligen regionalen und zeitlichen Rahmenbedingungen befragt werden. Die Analyse der herstellungstechnischen und ornamentalen Merkmale von Einzelobjekten bzw. Fundgruppen können schließlich helfen, den Austausch von Edelsteinen, Gold und Prestigeobjekten zu rekonstruieren und die Rolle der Handwerker und des handwerklichen know-how zu erschließen. Die vorgelegten Aufsätze betonen schließlich, dass nicht allein Goldfunde als Demonstration von Macht gesehen werden dürfen. Auch Lage und Ausbauformen von Herrschaftssitzen und zentra- len Orten können als Ausdruck gesellschaftlichen Ranges angesehen werden und einen indirekten Hinweis auf die ökonomischen Möglichkeiten, auf den Einfluss und die weitreichenden Kontakte ihrer einstigen Bewohner bieten. Die Aufsätze des Sammelbandes zeigen deutlich, dass sich die Quellen aus dem mittleren Donauraum besonderes gut zur Bearbeitung der gestellten Frage nach dem Verhältnis von Edelmetall und Herrschaft eignen. Die schnelllebigen po- litischen und sozialen Umwälzungen des ersten nachchristlichen Jahrtausends fanden hier ihren Niederschlag in Form von reichen Bestattungen und Hortfun- den, wie die im Buch behandelten Beispiele aus Mušov, Zohor, Gáva, Untersie-

Vorwort

benbrunn, Žuraň, Hauskirchen, Mikulčice oder Rakamaz zeigen, um nur wenige exemplarisch zu nennen. Auch einer der größten spätrömischen Silberfunde, der sogenannte Seuso-Schatz, dürfte ebenso aus dem Karpatenbecken stammen wie die goldenen Gefäße des spätawarenzeitlichen Fundkomplexes von Nagyszent- miklós. Die neuen Ergebnisse eines Wiener Forschungsteams zu diesem Ensem- ble wurden während der Tagung von Birgit Bühler und Viktor Freiberger vorge- stellt, werden aber in Form einer Monographie an anderer Stelle publiziert.

Die Ausrichtung der Tagung wurde durch die großzügige finanzielle Unterstüt- zung der Prähistorischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wis- senschaften, des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien, der Slowakischen Akademie der Wissenschaften und der Tschechischen Akademie der Wissenschaften sowie des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig finanziert, wofür wir im Namen der Organisation an dieser Stelle danken möchten. Einen Dank möchten wir auch den Kolleginnen und Kollegen aussprechen, die sich an der mühsamen Arbeit der Redaktion beteiligten, an Eva-Maria Tepest, Lisa Goldmann und Hans Geisler für die Bearbeitung der deutschen Aufsätze und an Daniela Hofmann für die Korrektur der englischen Beiträge. Unser Dank gilt nicht zuletzt allen Kolleginnen und Kollegen, die im Rahmen der Tagung ihre Ergebnisse präsentierten im vorliegenden Band zur Diskussion stellen. Wir erinnern uns gern an die entspannte und arbeitsreiche Atmosphä- re in Tengelic und hoffen, unsere Gespräche über „Macht des Goldes, Gold der Macht“ künftig fortsetzen zu können.

Leipzig, April 2013

Orsolya Heinrich-Tamáska und Matthias Hardt

Inhalt

Grußwort

5

Vorwort

9

Jiří Militký und Maciej Karwowski Gold und Silber bei den Boiern und ihren südöstlichen Nachbarn – numismatische und archäologische Überlieferung

17

Thomas Fischer Römische Militärgürtel aus Edelmetall

33

Miroslava Daňová Römischer Goldschmuck aus Gerulata und seiner Umgebung

47

Zsolt Visy Geschichtliche Probleme des Seuso-Schatzes

55

Alois Stuppner Völkerwanderungszeitliche Herrschaftszentren und spätrömische Militärarchitektur am Beispiel des Oberleiserberges

63

Vladimír Varsik und Titus Kolník Cífer-Pác – Neue Erkenntnisse zur spätantiken quadischen Elitenresidenz

71

Kristian Elschek Zohor – Ein neues Fürstengrab der „Lübsow- Gruppe“ und Brandgräber mit Edelmetallbeigaben aus Zohor (Westslowakei)

91

Ján Rajtár Das Gold bei den Quaden

125

Jan Schuster Byrsted – Lübsow – Mušov: Der Gebrauch von Edelmetall in germanischen Fürstengräbern der älteren Römischen Kaiserzeit

151

Dieter Quast Ein kleiner Goldhort der jüngeren römischen Kaiserzeit aus Černivci (ehem. Czernowitz/ Cernăuţi) in der westlichen Ukraine nebst einigen Anmerkungen zu goldenen Kolbenarmringen

171

Péter Prohászka Die jungkaiserzeitliche Goldfibel aus Oláhpián (Pianu, Rumänien)

187

Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár The “upper class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin

195

David Zs. Schwarcz Buntmetallverarbeitung in der sarmatischen Siedlung in Tiszaföldvár-Téglagyár (Ungarn)– Fragen zum Beginn der sarmatischen Buntmetallverarbeitung im Karpatenbecken

211

Zsófia Masek Die kulturellen Beziehungen der hunnenzeitlichen Eliten im östlichen Mitteldonaugebiet am Beispiel der einglättverzierten Drehscheibenkeramik

229

Eszter Horváth, Zsolt Bendő and Zoltán May

One hundred years later

Characteristics of materials technology and workshop

affinities of the polychrome metalwork from Gáva (North-East Hungary)

251

Eduard Droberjar Gold und Elite des 5. Jahrhunderts in Böhmen

281

Jaroslav Tejral Anonyme Herrscher des 5. Jahrhunderts nördlich der Donau und ihre Selbstdarstellung auf dem Weg ins Jenseits

295

Zuzana Loskotová Lombard burial grounds and graves of social elites north of the Middle Danube in the light of recent research

321

Tivadar Vida Spätantike Buntmetallgefäße im langobardenzeitlichen Pannonien

339

Zsófia Rácz Sind Goldschmiede in den „Goldschmiedegräbern“ der Awarenzeit bestattet?

361

Orsolya Heinrich-Tamáska Tierornamentik auf Gold und Silber – Zeichen von Herrschaft und Identität?

381

Pavel Kouřil und Lumír Poláček Goldfunde von Mikulčice – Probleme und Perspektiven

407

Karol Pieta Bojná – ein frühmittelalterliches Machtzentrum in Reichweite von Gold- und Eisenrevieren

423

Elisabeth Nowotny Repräsentation zwischen Karolingerreich und Großmähren. Das Beispiel des Gräberfeldes von Thunau am Kamp, Obere Holzwiese

439

Erwin Gáll The Question of Centres of Power in the light of 10 th Century Necropoles in the Transylvanian Basin – The case of the Cluj necropoles

461

Károly Mesterházy Das Gold der landnehmenden Ungarn (10. Jh.)

483

Undine Ott Die Repräsentation und Legitimation von Herrschaft im hochmittelalterlichen Karpaten- und Tarimbecken. Indizien aus arpadischen und qarakhanidischen Konversionserzählungen

499

Matthias Hardt Gold, Prestige, Herrschaft: Warum der Schatz den König macht

525

Bildnachweis

535

Autoren

541

TeilnehmerInnen der Tagung in Tengelic, 16.–19.11.2011.

TeilnehmerInnen der Tagung in Tengelic, 16.–19.11.2011.

Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár

The “upper class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin

In the case of nomads, it is a characteristic fea- ture that due to the plundering raids which they carry out, usually only the leading stratum of tribal society (in certain cases perhaps only the leading tribe) grew rich. Archaeological traces of this phenomenon are well-documented in the finds from the steppe. However, in the recorded graves from the Carpathian Basin the difference in wealth is not so characteristic. The question is whether this is due to the great number of looted graves or the nivellation of society as a consequence of settling. In any case, the sources of wealth in Scythian society, and also perhaps in the case of the Sarmatians, were most likely not slavery and the subjugation of own kinsmen; instead, wealth came from sacking neighbouring peoples 1 . It should be kept in mind that among the Barbarian peoples arriving in the Carpathian Basin, Sarmatians were the first to draw annual subsidiaries from the Roman Empire 2 . We know that “when the king of the Roxolani complained of the diminution of his subsidy, he [Hadrian] investigated his case and made peace with him” 3 . We should not forget that the term of wealth, es- pecially in a nomadic society, is relative. Already for the Scythians, it could be observed that the find material in territories far from the North Pontic region, which lack Greek import goods,

seemed to be poorer than the material culture of the tribes living closer to the Greek colonies. We must take into consideration that the prima- ry sign of wealth is the size of the animal herds, something we have no data about. It must be made clear that the western branch of the Sarmatians who invaded the Great Hungari- an Plain could not continue their nomadic way of life in the Carpathian Basin, as its geographical conditions exclude this possibility. In the Danu- be Valley, the amount of precipitation is amply sufficient for the pastures not to dry out. Former water conditions – resulting in widespread areas prone to flooding, interspersed with territories safe from floods – made a nomadic way of life redundant (and impossible). The sedentarisation is well illustrated by thousands of Sarmatian sett- lements known from the Hungarian Plain. Researchers dealing with Sarmatian society have generally used classical sources as their starting point, based on the works of Theodor Momm- sen, Carl Patsch and András Alföldi. Applying methods of classical philology, they have dis- cussed the terminology of dignitaries (rex, dux), analysing the possibility of double kingship in Sarmatian society 4 . Thus, the term of ‘upper class’ was limited to the bearers of political pow- er, leaving to one side representatives of the sac-

1 А. И. ΠЕРШИЦ, Некоторые особенности классообразования и раннеклассовых отношений у кочевников-скотоводов. Становление классов и государства (Москва 1976) 280–313.

2 This practice would continue with the Huns, Gepids and Avars.

3 Scriptores Historiae Augustae, Historia Augusta, Vita Hadriani 6,8, ed. and translated by D. Magie (Cambridge/Mass., London 1967).

4 See e. g. A. Vaday, Military system of the Sarmatians. In: E. Istvánovits/V. Kulcsár (eds), International Connections of the Barbarians of the Carpathian Basin in the 1 st –5 th centuries A. D. Múz. Füz. Aszód 51. Jósa András Múz. Közl. 47 (Aszód, Nyíregyháza 2001) 171–193.

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Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár

1 2 3 4
1
2
3
4

Fig. 1

Examples of looted Sarmatian graves from Nyíregyháza, Felsősima: 1–2 grave 104; 3 grave 1; 4 grave 105.

ral aristocracy. The question is whether it is at all possible to examine an ancient society based on archaeological sources. If the answer is yes, the only relevant data at our disposal are cemeteries. Finds from settlements cannot be used for our present purpose. Unfortunately, the analysis of burials is difficult because most of the Sarmatian graves in the Carpathian Basin were looted (in many cases soon after the funerals). In this article we examine three questions that can throw some light on the upper stratum of Sarmatian society, or to be more precise, of the Sarmatian population of the Great Hungarian

Plain:

1. What kinds of grave goods mark wealth (pre- cious materials, prestige objects)?

2. What are the criteria of elite burials (from the aspect of the burial rite)?

3. Which objects can be considered as insignia

of power? Before we begin, we have to note that the num- ber of plundered Sarmatian graves is unusually high: about 80 % (e. g. fig. 1). For that reason, at first glance this culture seems to be poor. How- ever, this is an illusion. In order to reach conclu- sions on the wealth of Sarmatian society in the

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The “upper class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin

class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin Fig. 2 Roman period gold finds from the

Fig. 2

Roman period gold finds from the Great Hungarian Plain (the dots correspond to the site numbers in the Appendix).

Carpathian Basin, we have collected all known burials containing gold objects (see Appendix and fig. 2). This gives a total of 96 graves from 71 sites, with around 237 or more gold objects or sets of objects (e.g. gold plaques decorating the dress). This shows that rich grave goods were

relatively common in Sarmatian cemeteries, and this could be the most probable reason for their frequent and extensive looting. More than half of the sites with gold objects (and most of the gold finds) belong to the so-called “golden horizon” – a group of finds usually re-

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Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár

Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár Fig. 3 Characteristic finds of the “golden horizon”: torques and carnelian

Fig. 3 Characteristic finds of the “golden horizon”: torques and carnelian beads (Nyíregyháza, Felsősima), earring, golden beads, flitters (Füzesabony, Kastély-dűlő), lunula (Tenk, Sand-pit).

lated to the earliest Sarmatian migrants arriving at the Danube-Tisza interfluve somewhere in the 1 st century AD (fig. 3) 5 . Burials of this group, mostly those of women and children, were not plundered like those from later periods. The rea- son for this phenomenon could be that these ear- ly burials were not marked; at least in the well documented cases we do not find either ditches

surrounding them or barrows above the burials. Returning to the distribution of gold by gen- der, the dominance of female graves containing gold finds is striking (see Appendix: 43 female, 5 child, 8 male burials). Leaving aside rich grave goods, a further crite- rion marking wealth and power could be some special feature of the burial rite: barrows (e. g.

5 For the most recent summary, see E. Istvánovits/V. Kulcsár, Az első szarmaták az Alföldön. (Gondolatok a Kárpát-medencei jazig foglalásról). (The first Sarmatians in the Great Hungarian Plain. [Some notes on the Jazygian immigration into the Carpathian Basin]). Nyíregyházi Jósa András Múz. Évk. 48, 2006 (2007) 203–237.

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The “upper class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin

class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin Fig. 4 Sarmatian barrow from Isaszeg. Fig. 5

Fig. 4

Sarmatian barrow from Isaszeg.

the Carpathian Basin Fig. 4 Sarmatian barrow from Isaszeg. Fig. 5 Burial surrounded with a ditch,

Fig. 5

Burial surrounded with a ditch, Nyíregyháza-Felsősima, Grave 130.

fig. 4) and/or ditches (e. g. fig. 5) surrounding the graves (perhaps marking the existence of former barrows now disappeared) and timber (or, very rarely, stone) burial chambers. The best examp-

le are the well recorded chambers found inside the barrows of Jászalsószentgyörgy. However, in most cases there are no traces of wooden const- ructions, only unusually large grave pits (2 x 3 m)

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Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár

Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár Fig. 6 Iron pole-top from Pesčanyj, Kuban region. hint at the

Fig. 6

Iron pole-top from Pesčanyj, Kuban region.

hint at the existence of some construction inside the grave 6 . What other objects should we interpret as signs of wealth and power? In this context, symbols of political and/or of sacred power must be con- sidered. In this study, we focus on the sceptres and to a lesser extent the whips. Sceptres appear

among Sarmatian finds, but exclusively in the graves of the elite. We also have written sources at our disposal. A stone inscription was erected by grateful citizens in honour of Protogenes, a wealthy Olbian, to commemorate his magnani- mous help in a time of crisis. The inscription has been variously dated to the early 2 nd century 7 and the later 3 rd and early 2 nd century BC 8 . Amongst other deeds, we learn that “when he [Protoge- nes] was elected one of the Nine he made an advance of not less than 1,500 gold pieces to be repaid from future revenues, from which many chieftains [σκη(α)πτουχος=sceptre-bearers] were conciliated” 9 . On the basis of these data – noting the participation of several chiefs – János Har- matta suggested that there was a tribal alliance 10 . Another reference to Sarmatian sceptre-bearers as chiefs appears in Tacitus’ work in connection with a Transcaucasian war led by the Parthians and Iberians for the Armenian throne in 35 AD. Pharasmanes … procured aid from the Sarma- tae, whose highest chiefs [sceptuchi] took bribes from both sides” 11 . Sceptres were found in elite graves on the step- pe from the earliest periods of Sarmatian histo- ry. In a Sauromatian assemblage from Bis-Oba, a pole-top decorated with an animal head was discovered 12 . Iron pole-tops of presumably sac- ral function, depicting a Tree of Life and deer antlers, are known from a series of elite gra- ves, mainly from the Kuban region, dated to around the turn or the end of the 1 st century BC

6 For the most recent summary and further references, see E. Istvánovits/V. Kulcsár, Sarmatian chamber graves in the Great Hungarian Plain and their steppe antecedents. In: C. von Carnap-Bornheim (ed.), Kammergräber im Barbaricum. Zu Einflüssen und Übergansphänomenen von der vorrömischen Eisenzeit bis in die Völkerwanderungszeit. Internat. Tagung, Schloss Gottorf, 25.–27. Nov. 2010 (Schleswig in print).

7 J. Harmatta, Studies in the history and language of the Sarmatians. Acta Univ. Szegediensis Acta Antiqua et Arch. 13, 1970, 10 f.

8 For a summary of the debate with further literature, see Д. Б. ШЕЛОВ, История. In: Г. А. Кошеленко at al. (eds), Античные государства Северного Причерноморья. Археология СССР (Москва 1984) 8–25 here

12.

9 Italics from the authors. – M. M. Austin, The Hellenistic world from Alexander to the Roman conquest. A selection of ancient sources in translation (Cambridge 1981) 172.

10 Harmatta 1970 (note 7) 10–12.

11 Italics from the authors. – P. Cornelius Tacitus, The Annals, VI,33, ed. and translated by J. Jackson

(Cambridge/ Mass., London 2 1970).

12 K. Firsov, Gräber sauromatischer Eliten. In: W. Menghin at al. (eds), Im Zeichen des goldenen Greifen.

Königsgräber der Skythen (München at al. 2007) 184–195 here 185, Abb. 2.

200

The “upper class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin

class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin Fig. 7 Gold plate from Dunaharaszti. Fig. 8

Fig. 7

Gold plate from Dunaharaszti.

in the Carpathian Basin Fig. 7 Gold plate from Dunaharaszti. Fig. 8 Bronze whip mount from

Fig. 8

Bronze whip mount from Endrőd, Szujókereszt,

Grave 14.

(fig. 6) 13 . From the 1 st century AD there are two

significant finds possibly referring to sceptres. In the Lower Don region, in barrow 1, grave 2 of the Oktjabr’skij 5 cemetery, a warrior was bu- ried with a wooden (?) sceptre decorated with

a golden plaque depicting two lying animals

(wolves?) 14 . A similar piece, also thought to be

a sceptre decoration, is known from the Lower

Volga region, from barrow 4 at the Baranovka

I cemetery: a 27.5 cm long, 3.1 cm wide golden

plate depicting three lying animals (tiger, griffin,

goat) 15 .

The latter two examples represent a distant ana- logy of the finds from the Carpathian Basin. The golden plate from Dunaharaszti, from a looted male grave dated to the 1 st –2 nd centuries, depicts

a series of running animals (wolves?) and a Sar-

matian tamga almost identical with king Farzoi- os’ sign (fig. 7) 16 . The idea that these objects could refer to sceptres is supported by a later, 7 th –8 th

century fresco from Afrasiab (Central Asia) de-

picting two men with sceptre-like objects possib-

ly decorated with similar plates 17 .

Starting from Scythian times, gold mounts ap- plied to a wooden handle were also used to deco-

13 E. Istvánovits/V. Kulcsár, Some Considerations about the Religion, Tribal Affiliation and Chronology

of the Sarmatians of the Great Hungarian Plain. Annali 58,1–2, Napoli 1998 (2000) 193–228 here 203 f., Fig. 3,2–3.

14 В. И. МОРДВИНЦЕВА, Полихромный звериный стиль (Симферополь 2003) 86–87, Nr. 51, Abb. 21.

15 Ibid., 87, Nr. 52, fig. 21.

16 E. Istvánovits/V. Kulcsár, Szarmata nemzetségjelek a Kárpát-medencében (Sarmatian clan signs in the

Carpathian Basin – Nationale Zeichen der Sarmaten im Karpatenbecken). Arrabona 44, 2006, 175–186 here 176 f.

17 А. В. КИЯШКО/Е.П. МЫСЬКОВ, Ритуал элитного сарматского погребения на реке Есауловский

Аксай (предварительное исследование) (An Elite Sarmatian Burial on the Yesaulovskii Aksai River:

Preliminary Analysis of Funerary Rites). In: Ю.К. Гугуев (ed.) Сарматы и их соседи на Дону. Материалы и исследования по археологии Дона. вып. I (Ростов-на-Дону 2000) 46–60, 310; Г. А. ПУГАЧЕНКОВА/Л. И. РЕМПЕЛЬ, Очерки искусства Средней Азии (Москва 1982) 117, 120.

201

rate objects traditionally identified as whips, for instance among the grave goods of the royal bu- rial of Aržan 2, grave 5 18 . The only known whip find from the Barbaricum of the Carpathian Ba- sin – a 27.2 cm long bronze tube with remains of wood and leather or textile (fig. 8) – comes from the 2 nd century cemetery of Endrőd, Szu- jókereszt, but from grave 11, which cannot con- sidered as elite 19 . In sum, given the present state of research we have very little data on the upper stratum of Sar- matian society. The extensive looting of Sarma- tian graves prevents us from drawing even just a relatively complete picture of society at that

time. Perhaps the only find that can be interpre- ted as possibly royal is the main barrow at Jász- alsószentgyörgy. In spite of looting, however, there is a relatively large number of gold finds from Sarmatian graves, a circumstance which points to a rather well-off society. Unfortunate- ly, at the moment Sarmatian chronology is not precise enough for us to make conclusions on the distribution of gold finds in different peri- ods. The only thing we can definitely state is that the early “golden horizon” is outstandingly rich comparing to the later phases, though in all pro- bability this is only due to the fact that its burials remained intact.

Summary

The article deals with three questions that can throw some light on the upper stratum of Sarmatian society, or to be more precise, of the Sarmatian population of the Great Hungarian Plain: 1 What kinds of grave goods mark wealth (precious materials, prestige objects)? 2 What are the criteria of elite burials (from the aspect of the burial rite)? 3 Which objects can be considered as insignia of pow- er? In this connection we collected all golden objects known from Sarmatian graves of Eastern Hun- gary (see appendix); examined the special types of burial rite marking elite graves (barrows, burial chambers); and analysed the data of literary sources for the so-called sceptre-bearers (=chieftains?), comparing this information with the archaeological evidence.

Zusammenfassung

Die Elite der sarmatischen Gesellschaft im Karpatenbecken

Die Artikel beschäftigt sich mit drei Fragen, die ein neues Licht auf die Oberschicht der sarmatischen Gesellschaft – oder präziser ausgedrückt der sarmatischen Bevölkerungsstruktur – werfen könnten:

1 Welche Beigaben signalisieren Reichtum (bestimmte Materialien, Prestigeobjekte)?; 2 Was sind die Kriterien für Elitenbestattungen (aus der Sicht der Bestattungssitte)?; 3 Welche Objekte können als Insignien der Macht betrachtet werden? Um sich diesen Fragen zu widmen, wurden sämtliche Goldobjekte der sarmatischen Gräber in Ostungarn zusammengestellt (s. Anhang) und dahingehend überprüft, ob spezielle Bestattungsformen (Hügelgräber, Grabkammern) Elitengräber kennzeichnen und ob die von den Schriftquellen so genannten Zepter-Träger (=Anführer?) in der archäologischen Überlieferung nachweisbar sind.

18 K. V. Čugunov/H. Parzinger/A. Nagler, Der skythenzeitliche Fürstenkurgan Aržan 2 in Tuva (Mainz

2010) 48, Taf. 28.

19 A. H. Vaday/B. M. Szőke, Szarmata temető és gepida sír Endrőd–Szujókereszten (Sarmatischen

Gräberfeld und gepidisches Grab in Endrőd–Szujókereszt). Commun. Arch. Hungariae 1983, 79–132 here 79, Abb. 1.

202

Appendix

Sarmatian sites with gold objects (see fig. 2)

         

Marked

 

No

Site

Gold finds

Gender

Circumstance

burial

Dating

1

Ároktő,

box brooch

female

intact burial

 

4 th c.

Szivárgócsatorna 20

(Dosenfibel)

 

Átány 21

flitters, bucket

     

1 st –2 nd c.

2

pendant

child

intact burial

3

Békéscsaba 22

lunula, 5 beads

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

 

Békéscsaba, Mokri-, or Gorka-tanya 23

bracelet with

       

4

gold plaques

no data

3 rd –4 th c.

   

7

flitters, lunula,

       

5

Békéscsaba,

Ószőlők 24

chain, 2 earrings, ring

stray find

1 st –2 nd c.

6

Budapest, Káposztás- megyer 25

torques,

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

2

earrings

7

Budapest, X. Keresztúri út 162. 26

torques, pendant

 

stray find

 

?

8

Cegléd, vicinity 27

2

earrings

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

9

Cegléd, Intézeti- and Bába–Molnár-dűlő 28

earring

female

looted

ditch

3 rd c.

   

box brooch

       

10

Csárdaszállás 29

(Dosenfibel)?

female

looted

4 th c.

   

horse-shaped

       

11

Dunaharaszti 30

plate, plaque,

male?

looted

1 st –2 nd c.

strap end

20 E. Lovász, Adatok Észak-Magyarország római kori történetéhez (Neure Angaben zur römerzeitlichen

Geschichte Nordungarns). A Nyíregyházi Jósa András Múz. Évk. 30–32, 1987–1989 (1992) 31–46 here 32–34, Abb. 3.

21 M. Párducz, Denkmäler der Sarmatenzeit Ungarns, I. Arch. Hung. 25 (Budapest 1941) 56,

Taf. XXIX,54–59.

22 Párducz 1941 (note 21) 59, Taf. X,4–9.

23 A. Liska, Békéscsaba, Bokri-, vagy Gorka-tanya. Régészeti kutatások Magyarországon 2004.

Archaeological Investigations in Hungary 2004 (Budapest 2005) 177.

24 M. Kőhegyi, Kora szarmata aranyleletes női sírok az Alföldön (Frühsarmatische Frauengräber mit

Goldfunden in der Grossen Ungarischen Tiefebene). A Debreceni Déri Múz. Évk. 1982 (1985) 267–355 here 268–270, pl. I,1–2; 13–14; 6–12.

25 Ibid., 307–309, pl. IX,1–3.

26 M. Nagy, Kora népvándorláskori leletek Budapest területéről (Grabfunde aus der frühen

Völkerwanderungszeit im Gebiet von Budapest). Budapest Rég. 40, 2006, 95–102, Abb. 1,1a; Abb. 2,1.

27 Kőhegyi 1985 (note 24) 270, pl. I,15–16.

28 Gy. Gulyás, Szarmata temetkezések Abony és Cegléd környékén. Stud. Comitatensia 31, 2011, 125–253

here 160, pl. 53,1.

29 A. Vaday, Late Sarmatian graves and their connections within the Great Hungarian Plain. Slovenská

Arch. 42,1, 1994, 105–124, 109, pl. 7,9; pl. 8,1. – There is no information in the publication on the material of the piece, but from the context we assume that it was made of gold.

30 A. H. Vaday, Sarmatisches Männergrab mit Goldfund aus Dunaharaszti. Folia Arch. 40, 1989, 129–136.

203

Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár

         

Marked

 

No

Site

Gold finds

Gender

Circumstance

burial

Dating

 

Dunakeszi,

flitters, lunula,

       

12

Székes-dűlő 31

earring

female

no data

1 st c.

13

Dunavecse 32

torques

 

stray find

 

?

14

Ecser, site 7 grave 3478 33

earring

female

looted

 

3 rd –4 th c.

   

2

earrings,

       

15

Eger, vicinity 34

lunula, 39 flitters,

stray find

1 st –2 nd c.

5

beads

16

Endrőd, Szujókereszt grave 17 35

beads

female

looted

 

2 nd c.

17

Fábiánsebestyén 36

pendant

 

stray find

 

2 nd –3 rd c.

 

Füzesabony, Kastély-dűlő grave 60

2

earrings, 25

female

intact burial

 

1 st –2 nd c.

18

flitters

Füzesabony, Kastély-dűlő grave 150 37

2

earrings,

female

intact burial

 

1 st –2 nd c.

 

5

beads, lunula

19

Füzesabony, Kettőshalom grave 3 38

8

flitters, torques

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

 

Gyulavarsánd

         

20

(Vărşand),

5

beads, lunula

stray find

1 st –2 nd c.

Laposhalom 39

 

21

Hajdúnánás,

pendant

female

looted

 

3 rd –4 th c.

Fürj-halom-dűlő 40

22

Hortobágy,

aureus of

 

no data

barrow

4 th c.

Bivalyhalom 41

Diocletian

23

Hortobágy, Poroshát, grave II/14. 42

pendant

female

looted

barrow

3 rd –4 th c.

31 A. Korom/L. Reményi, Dunakeszi, Székes-dűlő. Régészeti kutatások Magyarországon 2004. –

Archaeological Investigations in Hungary 2004 (Budapest 2005) 209–210.

32 M. Párducz, A Nagy Magyar Alföld római kori leletei. Römerzeitliche Funde des Grossen Ungarischen

Alföld. Dolgozatok (Szeged) 7, 1931, 74–187, 125.

33 Excavation of Valéria Kulcsár, unpublished.

34 Kőhegyi 1985 (note 24) 271–273, Pl. II,1–47.

35 Vaday/Szőke 1983 (note 19) 79, 82, Abb. 2,6–8.

36 M. Párducz, Denkmäler der Sarmatenzeit Ungarns, II. Arch. Hung. 18 (Budapest 1944) 61 f., Taf. LII,2.

37 Cs. Farkas, Kora szarmata sírok Füzesabony határában (Füzeesabony–Kastély dűlő I.). In: T. Petercsák/A.

Váradi (eds), A népvándorláskor fiatal kutatóinak kilencedik konferenciája. Heves Megyei Régészeti Közl. 2, 2000, 15–50 here 15–18, Fig. 10,1–4; 13,1–4.

38 Kőhegyi 1985 (note 24) 304–306, pl VIII,9–17.

39 Ibid., 273 f., pl. II,48–53.

40 G. Szabó/K. Sebők, Hajdúnánás, Fürj-halom-dűlő. Régészeti kutatások Magyarországon 2005. –

Archaeological Investigations in Hungary 2005 (Budapest 2006) 253.

41 M. Párducz, Denkmäler der Sarmatenzeit Ungarns, III. Arch. Hung. 30 (Budapest 1950) 200.

42 L. Zoltai, Die Hügelgräber der römischen Kaiserzeit in Hortobágy. Diss. Pannonicae II,11 (Budapest

1941) 269–308, Abb. IV,1; Vaday 1994 (note 29) 108 f., Pl. 6,2.

204

The “upper class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin

         

Marked

 

No

Site

Gold finds

Gender

Circumstance

burial

Dating

 

Jászalsószentgyörgy, side barrow3 43

468 knobs, 17 knobs with glass

insets

   

barrow,

 

24

male

looted

chamber

4 th –5 th c.

Jászalsószentgyörgy, Borsa barrow 44

     

barrow,

4 th –5 th c.

belt terminal

male

looted

chamber

25

Jászberény, Csegelapos 45

2

rings

 

stray find

 

?

26

Kecel, Csukástó 46

2

earrings

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

   

brooch

       

27

Kecskemét, Szikra 47

(Dosenfibel)

stray find

3 rd –4 th c.

 

Kelebia, Vermesjárás grave 1

2

earrings,

female

modern

 

1 st –2 nd c.

lunula, 11 flitters

looting

28

Kelebia, Vermesjárás 48

earrings, 2 lu- nulae, 6 beads,

4

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

11

flitters

29

Kiskőrös, Csukástó, Rácz-kút grave 6 49

6

pendants

female

intact burial

 

1 st –2 nd c.

 

Kiskőrös, Vágóhídi- dűlő, Seregélyes grave 3

4

flitters

?

looted

 

1 st –2 nd c.

Kiskőrös, Vágóhídi- dűlő, Seregélyes grave 7

lunula, 3 beads

female

intact burial?

 

1 st –2 nd c.

Kiskőrös, Vágóhídi-dűlő,

flitter, bead

female

intact burial?

 

1 st –2 nd c.

30

Seregélyes grave 16

Kiskőrös, Vágóhídi-dűlő, Seregélyes grave 17

lunula

female

intact burial?

 

1 st –2 nd c.

Kiskőrös, Vágóhídi-dűlő, Seregélyes grave 18 50

17

flitters

female

looted

 

1 st –2 nd c.

 

Kiskundorozsma-

         

31

Jerney brick factory

bead

stray find

2 nd –3 rd c.?

32

Kiskundorozsma, Suba- sa site 26/78 grave 130 51

object

 

no data

ditch

3 rd –4 th c.

43 Párducz 1950 (note 41) 204 f., Taf. CIV,1–1a.

44 Ibid., 205–207, Taf. XCIV,21.

45 A. H. Vaday, Die sarmatischen Denkmäler des Komitats Szolnok. Ein Beitrag zur Archäologie und

Geschichte des sarmatischen Barbaricums. Antaeus 17–18, 1988–1989 (1989) 236 f., Taf. 21,1–2.

46 Kőhegyi 1985 (note 24) 277 f., pl. III,8–9. – The site may be identical with Kiskőrös, Csukástó, Rácz-kút.

47 M. Párducz, Archäologische Beiträge zur Geschichte der Hunnenzeit in Ungarn. Acta Arch. Acad.

Scient. Hungaricae 11, 1959, 309–398 here 376, Taf. XXVIII,14.

48 Kőhegyi 1985 (note 24) 279–284, pl. IV.

49 Párducz 1941 (note 21) 56–57, Taf. XXIV,1–6.

205

Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár

         

Marked

 

No

Site

Gold finds

Gender

Circumstance

burial

Dating

   

aureus of Flavius

       

33

Kiskunfélegyháza,

Borsihalom 52

Severus (counterfeit)

stray find

4 th c.

   

9

flitters, earring,

       

34

Kiskunfélegyháza, Kecskeméti út 53

lunulae, pen- dants, 7 beads, plate

2

stray find

1 st –2 nd c.

35

Kiskunmajsa,

earring, lunula

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

Kuklásföld 54

 

Kunszentmárton, Péterszög grave 55

box brooch

       

36

(Dosenfibel)

female

no data

4 th c.

 

Madaras, Halmok grave 19

earring

female

looted

 

3 rd –4 th c.

Madaras, Halmok grave 66

     

barrow,

3 rd –4 th c.

earring

female

looted

ditch

Madaras, Halmok grave 424

ring

female

looted

barrow

3 rd –4 th c.

Madaras,

       

3 rd –4 th c.

37

Halmok grave 584

plates

female

looted

Madaras, Halmok grave 650

     

barrow,

3 rd –4 th c.

3

plaques

female

looted

ditch

Madaras, Halmok grave 656

     

barrow?

 

3

plaques

female

looted

large grave

3 rd –4 th c.

 

pit

Madaras, Halmok grave 657 56

aureus of

     

end of the 3 rd –4 th c.

Carinus

female

looted

barrow

 

Mezőcsát, Hörcsögös grave 56

5

beads, lunula

female

intact burial

 

1 st –2 nd c.

38

Mezőcsát, Hörcsögös grave 63 57

torques

child

intact burial

 

1 st –2 nd c.

50 Párducz 1941 (note 21) 58 f., Taf. XXVIII,1–3, 8–9; Taf. XXIX,4–5, 29, 35–51.

51 K. Bozsik, Szarmata-sírok a kiskundorozsma-subasai 26/78. számú lelőhelyen (Sarmatian graves at site

26/78. in Kiskundorozsma-Subasa]). In: Cs. Szalontai (ed.), Úton útfélen. Múzeumi kutatások az M5 autópálya nyomvonalán (Szeged 2003) 97–106 here 98.

52 Párducz 1931 (note 32) 131.

53 Kőhegyi 1985 (note 24) 286–288, pl. VI,1–11.

54 Ibid., 288–291, pl. VI,18–19.

55 Vaday 1989 (note 45) 251, pl. 55,5.

56 M. Kőhegyi/G. Vörös, Madaras–Halmok. Kr.u. 2–5. századi szarmata temető (Szeged 2011) 28, 41 f.,

130, 154 f., 169, 170–172, 312, pl. 6,9; 17,5; 98,2; 114,12; 126,18–20; 127,5–7; 128,13.

57 A. H. Vaday, Das Gräberfeld der Jazyges Metanastae in Mezőcsát–Hörcsögös. Mitteil. Arch. Inst. Ung.

Akad. Wiss. 12–13, 1982–1983 (1984) 167–188 here 169, Taf. 4,4; 5,2; 3,2; 4,1; 5,1.

206

The “upper class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin

         

Marked

 

No

Site

Gold finds

Gender

Circumstance

burial

Dating

39

Mezőcsát, Kintelen szőlők 58

2

earrings,

female

no data

 

1 st –2 nd c.

6

beads

40

Mezőtúr 59

ring

 

stray find

 

?

   

12 flitters, bra-

       

41

Monor, Csévpuszta 60 (2 assemblages)

celet, part of a buckle

female+

male

stray find

2 nd –3 rd c.

42

Monor, vicinity 61

2

earrings,

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

lunula, 14 flitters

 

Nagykálló, Industrial park grave 11

     

contracted

 

pendant

?

intact burial

skeleton

3 rd –4 th c.

43

Nagykálló, Industrial park grave 53 62

ring

female

looted

 

3 rd –4 th c.

44

Nagykörű,

lunula, 6 beads

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

Marsó-tanya 63

 

Nyíregyháza-

ring, bucket

child

intact burial

 

2 nd –3 rd c.

Felsősima grave 39

pendant

Nyíregyháza-

lunula

female

intact burial

 

2 nd –3 rd c.

Felsősima grave 71

45

Nyíregyháza-

small fragment

male

looted

 

2 nd c.?

Felsősima grave 96

Nyíregyháza-

 

child

intact burial

 

2 nd c.

Felsősima grave 140.02 64

torques

46

Nyíregyháza, Oros grave 972 65

bead

female

looted

 

3 rd –4 th c.

 

Óföldeák, Ürmös I. 66

2

box brooches

       

47

(Dosenfibeln)

no data

3 rd –4 th c.

48

Örvény, Seres szőlő 67

lunula

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

49

Pusztamonostor 68

flitter

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

58 Kőhegyi 1985 (note 24) 292, pl. VI,20–27.

59 Párducz 1931 (note 32) 116.

60 Ibid., 55 f., Taf. XXVI. 1–12, 20, 23.

61 Kőhegyi 1985 (note 24) 292–294, pl. VII,1–17.

62 Excavation of Róbert Scholtz and Gábor Pintye, unpublished. We thank the authors for the opportunity to

use their material.

63 Párducz 1941 (note 21) 55, Taf. XXII,16–22.

64 Excavation of Eszter Istvánovits. Unpublished.

65 Excavation of Eszter Istvánovits. Unpublished.

66 K. Sóskuti, Óföldeák, Ürmös I. Régészeti Kutatások Magyarországon 2008. – Archaeological

Investigations in Hungary 2008 (Budapest 2009) 247.

67 M. Párducz, Az örvényi jazig lelet (Der Jazigische Fund von Örvény). Folia Arch. 3–4, 1941, 159–165

here Taf. I,7.

68 Párducz 1941 (note 21) 56, Taf. XXVIII,14.

207

Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár

         

Marked

 

No

Site

Gold finds

Gender

Circumstance

burial

Dating

50

Pusztamonostor, road construction 69

2

earrings

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

51

Regőcze (Riđica),

earring,

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

Idina 70

7

fragments

   

3

pendants,

       

52

Szank, Móricgát 71

2

earrings,

stray find

1 st –2 nd c.

torques, flitters

53

Szeged, Csongrádi street grave 24 72

lunula, 2 beads

female

intact burial

 

1 st –2 nd c

   

box brooch

       

54

Szentes, Bökény 73

(Dosenfibel)

stray find

3 rd –4 th c.

55

Szentes, Mágocs

decorated golden

male

no data

horse?

2 nd c.

(Donát) 74

plates, plaques

56

Szentes, Nagyhegy grave 20 75

parts of diadem, flitters

female

intact burial

 

4 th c.

57

Szentes, Sárgapart 76

earring

female

no data

 

3 rd –4 th c.

   

flitters of diadem,

       

58

Szihalom, Budaszög, grave X.2.A. 77

bead, box brooch (Dosenfibel)

female

intact burial

stone pa-

cking

3 rd –4 th c.

59

Szolnok, Szőlősi halom 78

earring, 3 beads,

 

stray find

 

1 st –2 nd cc.

3

flitters

60

Szőreg, Iván brick factory 79

bead

 

stray find

 

2 nd –3 rd c.

61

Tarnaméra, Urak-dűlő grave 4 80

17 flitters,

female

no data

ditch

1 st –2 nd c.

2

beads

62

Tatárszentgyörgy 81

earring

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

69 Kőhegyi 1985 (note 24) 297 (according to him the site is identical with the one above); Vaday 1989

(note 45) 264, pl. 87,11.

70 Kőhegyi 1985 (note 24) 299.

71 Ibid., 326–329, pl. XIV,1–6.

72 G. Vörös, Adatok a szarmatakori női viselethez (Angaben zur sarmatenzeitlichen Frauentracht).

Commun. Arch. Hungariae 1981, 121–135 here 122; Kőhegyi 1985 (note 24) 318–321, pl. XII,3–5.

73 Párducz 1959 (note 47) 376, Taf. XXVIII,6.

74 Párducz 1941 (note 21) 59 f., Taf. XXXII,1–5.

75 Istvánovits/Kulcsár 1997 (note 13).

76 Párducz 1931 (note 32) 107.

77 L. Fodor, Szihalom-Budaszög. Late Sarmatian and Early Migration Period cemetery from the AD

4 th –5 th century. In: P. Raczky/T. Kovács/A. Alexandra (eds), Utak a múltba. Az M3-as autópálya régészeti leletmentései (Paths into the past, Rescue excavations on the M3 motorway). (Budapest 1997) 120–123.

78 Kőhegyi 1985 (note 24) 300 f., pl. VI,20, 24–25.

79 M. Párducz, A szarmatakor legkorábbi emlékei a Bánságban (Les trouvailles sarmatiques les plus

anciennes du Bánság). Arch. Ért. 69, 1942, 305–328 here 319 f.

80 Kőhegyi 1985 (note 24) 323–326, pl. XII,7, 14–15, 24.

81 Ibid., 301, pl. VII,26.

208

The “upper class” of Sarmatian society in the Carpathian Basin

         

Marked

 

No

Site

Gold finds

Gender

Circumstance

burial

Dating

 

Tápiószele, Szumrák grave 53

lunula

female

intact burial

 

1 st –2 nd c.

63

Tápiószele, Szumrák grave 55 82

belt decoration

?

looted

 

1 st –2 nd c.

64

Tenk, sand pit 83

lunula,

 

stray find

 

1 st –2 nd c.

2

beads, 2 flitters

   

box brooch

       

65

Tiszaalpár 84

(Dosenfibel)

stray find

3 rd –4 nd c.

 

Tiszaföldvár,

       

4 th c.

66

brick factory

pendant

female

looted

 

Törökszentmiklós, Sur- ján, Újtelep grave 54 85

torques

female

looted

 

2 nd –3 rd c.

67

Törökszentmiklós, Surján, Újtelep 86

earring

 

stray find

 

?

68

Újszilvás, Gólyajárás grave 1 87

torques

male

intact burial

 

1 st –2 nd c.

69

Üllő site 5 grave 1499

earring

female

looted

ditch

3 rd –4 th c.

Üllő site 5 grave 4923

earring

female

looted

ditch

3 rd –4 th c.

Üllő site 5 grave 4938

2

earrings

female

looted

ditch

4 th c.

Üllő site 5 grave 5978

2

earrings

female

looted

ditch, de-

3 rd –4 th c.

 

ceased in

prone posi-

tion

Üllő site 5 grave 5981 88

earring

child

looted

ditch

4 th c.

70

Vizesdpuszta (Vizejdia) barrow 4 89

8

harness

male

looted

barrow

2 nd –3 rd c.

decorations

71

Versec (Vrsac) 90

5

earrings

 

stray find

 

?

82 Ibid., 301 f., pl. VII,27.

83 Ibid., 303, pl. VIII,1–5.

84 Párducz 1959 (note 47) 332, Taf. XXVIII, Fig. 7a–b.

85 A. H. Vaday, Sarmatisches Gräberfeld in Törökszentmiklós-Surján-Újtelep. Acta Arch. Acad. Scient.

Hungaricae 37, 1985, 345–390 here 350 f., Abb. 8,9.

86 Vaday 1989 (note 45) 45, 289, cat. 416, pl. 149,4.

87 E. Tari, Korai szarmata sír Újszilváson (Early Sarmatian grave from Újszilvás) In: Lőrinczy G. (ed.), A

kőkortól a középkorig. (Von der Steinzeit bis zum Mittelalter). (Szeged 1994) 259–261, 1994, 259, Fig. 2,1.

88 Unpublished. Graves 1499, 5978, 5981 were excavated by Valéria Kulcsár, graves 4923 and 4938 by Andrea

Nagy. We thank Andrea Nagy for the possibility to use her records.

89 A. H. Vaday, Beitrag zum Fund von Vizesd-puszta (Megjegyzés a vizesd pusztai lelethez). Folia Arch. 37,

1986, 197–223 here Fig. 4.

90 Párducz 1931 (note 32) 81.

209

Bildnachweis

Jiří Militký und Maciej Karwowski

Abb. 1 Grafik: Maciej Karwowski; Kartengrundlage: Microsoft Encarta ’99. – Abb. 2a: Nationalmus. Prag, Invnr. H5-201.085; Foto: Jiří Vaněk. – Abb. 2b Nationalmus. Prag, Invnr. H1-27.287; Foto:

Jiří Vaněk. – Abb. 3 Privatsammlung; Foto: Jiří Militký. – Abb. 4a Nationalmus. Prag, Invnr. H5-201.085; Foto: Jiří Vaněk. – Abb. 4b Nationalmus. Prag, Invnr. H1-235.446; Foto: Jiří Vaněk.

– Abb. 4c Nationalmus. Prag, Invnr. H1-235.432; Foto: Jiří Vaněk. – Abb. 4d Nationalmus. Prag,

Invnr. H5-201.192; Foto: Jiří Vaněk. – Abb. 5a Nationalmus. Prag, Invnr. H1-235.816; Foto: Jiří Vaněk. – Abb. 5b–c Urgeschichtliche Mus. in Asparn/Zaya, „Slg. Laab“; Foto: Gabriele Gattinger. – Abb. 5d Nationalmus. Prag, Invnr. H5-201.056; Foto: Jiří Vaněk. – Abb. 6 Grafik: Maciej Karwowski; Kartengrundlage: Microsoft Encarta ’99; zu Literaturangaben vgl. Anm. 81–85. – Abb. 7 Grafik:

Maciej Karwowski; Kartengrundlage: Microsoft Encarta ’99; zu Literaturangaben vgl. Anm. 87–97.

– Abb. 8a Nationalmus. Prag, Invnr. PČ 6316; Foto: Jiří Vaněk. – Abb. 8b–c Südböhmisches Mus. České Budějovice, ohne Invnr.; Foto: Jiří Vaněk.

17–31

33–45

Abb. 1 und 4 Zeichnung: B. Burandt (Arch. Inst. Univ. Köln). – Abb. 2 nach Mano Zisi 1957 (Anm. 13) Taf. 11–17; Zeichnung: A. Smadi (Arch. Inst. Univ. Köln). – Abb. 3 nach Down/Rule 1971 (Anm. 15). – Abb. 5–6, 9–10 Foto: A. Pangerl (München). – Abb. 7 Nach Spier 2010 (Anm. 26).

Thomas Fischer

– Abb. 8 Zeichnung: A. Smadi (Arch. Inst. Univ. Köln). – Abb. 11 nach Heurgon 1958 (Anm. 41) Taf. 3–4. – Abb. 12 nach Bornheim von 2003 (Anm. 47) 241, Abb. 2.

47–53

Abb. 1 nach Varsik 1996 (Anm. 2) Abb. 78. – Abb. 2,1–3 Photo: Verf., techn. Bearbeitung K. Kolozsvári. – Abb. 3 Zeichnung nach Schmidtová 2010 (Anm. 2) Abb. 4,1. – Abb. 4 Zeichnung/ Photo: I. Bazovský (Arch. Múz. SNM, Bratislava, SK).

Miroslava Danova

55–62

Tab. 1 Verf. – Abb. 1 Nach Bildvorlage umgezeichnet von K. Kolozsvári. – Abb. 2 Ungarisches Nationalmus., Invnr. 54.1878. – Abb. 3 Verf.

Zsolt Visy

63–70

Abb. 1 Inst. für Ur- und Frühgesch., Univ. Wien, Luftbildarchiv. – Abb. 2–4 Grafik: Burghard List, Czernin Verlag Wien.

Alois Stuppner

71–90

Abb. 1; 4 Zeichnung: Verf. – Abb. 2 nach Rajtár/Hüssen im Druck (Anm. 13), ergänzt durch Verf. – Abb. 3 nach Cheben/Ruttkay 2010 (Anm. 14) Taf. I–II, modifiziert durch Verf. – Abb. 5 Zeichnungen: J. Mészarosová/N. Vaššová. – Abb. 6 Foto: J. Rajtár. – Abb. 7 nach Kolník 1986 (Anm. 10) und 1972 (Anm. 21). – Abb. 8; 10 Zeichnungen: J. Mészarosová. – Abb. 9 nach Varsik/ Kolník 2011 (Anm. 41) Abb. 2–3. – Abb. 11 nach ŠTOLCOVÁ/KOLNÍK 2010 (Anm. 43) Abb. 2–3, modifiziert durch Verf. – Abb. 12 nach ŠTOLCOVÁ/KOLNÍK 2010 (Anm. 43) Abb. 5, modifiziert durch Verf. – Abb. 13 nach Varsik/Kolník 2009 (Anm. 46) Abb. 2. – Abb. 14 nach Varsik /Kolník 2009

Titus Kolník/Vladimir Varsik

(Anm. 46) Abb. 3. – Abb. 15 Zeichnungen: L. Hlavenková.

535

Bildnachweis

Kristián Elschek

Abb. 1 nach J. Rajtár. – Abb. 2 Foto: Verf. – Abb. 3 Zeichnung: M. Vrablec, Digitalisierung: P.Červeň.

– Abb. 4–14 Zeichnungen: N. Vaššová. – Taf. I Fotos: P. Červeň – Taf. II Fotos: Verf.; Zeichnungen:

N. Vaššová. – Taf. III Foto: Verf. (alle Personen Arch. Instit. d. Slowakischen Akad. d. Wiss., Nitra).

91–123

Jan Rajtár

Abb. 1 nach den Vorlagen von J. Rajtár, zusammengestellt von P. Červeň (Archäol. Inst. d. Slow.

Akad. d. Wiss.). – Abb. 2–3 Foto: P. Červeň. – Abb. 4 Foto: P. Červeň, Zeichnungen: J. Mészarosová.

– Abb. 5 Foto: J. Rajtár; Umzeichnung: N. Vaššová nach Ondrouch 1945–1946 (Anm. 104) Taf. 6. –

Abb. 6–8 Foto: Verf. – Abb. 9–11 Foto: J. Krátky. – Abb. 12 nach Kolník 1984 (Anm. 99) Abb. 165.

125–150

Jan Schuster

Abb. 1 Gebühr 2009 (Anm. 10) Abb. 1. – Abb. 2 Nach Worsaae 1849 (Anm. 13) Taf. 6. – Abb. 3 nach Møller-Jensen 2006 (Anm. 22) Abb 11. – Abb. 4 Foto: Landesamt für Denkmalpfl. und Arch. Sachsen-Anhalt, Juraj Lipták. – Abb. 5 Schuster 2010 (Anm. 5) Abb. 29, mit Erg.; Fibelabb. nach ebd. Taf. 55. – Abb. 6 Unter Verwendung von Schuster 2010 (Anm. 5) Abb. 57; Kettendetails nach

Arch. Kalender Sachsen-Anhalt 2012. Römische Funde in Sachsen-Anhalt, S./Frontblatt. – Abb. 7 von Jenny 1940 (Anm. 38) Taf. 2 und Schuldt 1958 (Anm. 38) Taf. 44,2. – Abb. 8 u. 16 Foto: Verf.

– Abb. 9 Zeichnung: Verf. – Abb. 10 unter Verwendung von Cosack 1979 (Anm. 26) Karte 11. –

Abb. 11 unter Verwendung von Cosack 1979 (Anm. 26) Karte 10. – Abb. 12 unter Verwendung von Schuster 2010 (Anm. 5) Abb. 118. – Abb. 13 Walter 1889 (Anm. 11) Abb. 5–6. – Abb. 14 vgl. Anm. 59. – Abb. 15 Carnap-Bornheim von 2002 (Anm. 60) Abb. 2, verändert und ergänzt; Goldanhänger: Peška/Tejral 2002 (Anm. 3) Farbtaf. l 4; Silberanhänger: Skorupka 2004 (Anm. 61)

Abb. 126. – Abb. 17 Carnap-Bornheim von 2002 (Anm. 60) Abb. 9, ergänzt. – Abb. 18 Schuster

2010 (Anm. 5) Abb. 117, Fotos: Ebd. Taf. 54.

151–170

Dieter Quast

Abb. 1 nach ГЕЙ 1980 (Anm. 6) 49 mit Erg. – Abb. 2 nach Arneth 1850 (Anm. 3) Taf. S.VIII G, 277 und 279. – Abb. 3,1 nach Arneth 1850 (Anm. 3) Taf. S.VIII G, 278; 2 Vorlage: Muzeum Miejskie Wrocławia, Oddział Muz. Arch.; 3 nach Prohászka 2006 (Anm. 7) Taf. 14. – Abb. 4,1 nach Párducz

1941 (Anm. 11) Taf. 23,23; 2 nach Mordvintseva/Khabarova 2006 (Anm. 15) 78 Nr. 16; 3 nach

ГУЩИНА/ЗАСЕЦКАЯ 1994 (Anm. 13) Таf. 41,370. – Abb. 5 Nachweise vgl. Abb. 8 und Anm. 23–26. – Abb. 6 nach Menghin 2007 (Anm. 29) 39 Abb. 6. – Abb. 7 Nachweise vgl. Tab. 1 (Y-Achse entspricht Nummerierung in der Tab. 1). – Abb. 8 Nachweise vgl. Anm. 34. – Abb. 9,1 nach Hagberg 1973 (Anm. 39) 27 Abb. 6; 2 nach Andersson 2011 (Anm. 22) 67). – Abb. 10,1 nach Pococke 1773 (Anm. 43) Taf. 3,4; 2 nach Carson/O’Kelly 1977 (Anm. 45) Taf. VII,A, E56:945; 3 nach БАРАЧКИ

1971 (Anm. 40) 287 сл. 1; 4 (rechts) nach Henriksen/Horsnæs 2004 (Anm. 10) 133 Abb. 13, (links)

nach Horsnæs 2010 (Anm. 10) 87 Abb. 42; 5 nach ЗАСЕЦКАЯ u. a. 2007 (Anm. 62) 170 Таf. 3,5.

171–186

Péter Prohászka

Abb. 1a Marshall 1911 (Anm. 2) Pl. LXVI,2854; 1b Kenner 1863 (Anm. 8.) [321] 137; 1c Hampel

1880 (Anm. 10) 83. – Abb. 2 Verf.

187–193

Eszter Istvánovits and Valéria Kulcsár

Fig. 1, 3, 5, 7 Photos: Eszter Istvánovits. – Fig. 2 Authors. – Fig. 4 Photo: Dénes Jankovich-Bésán.

– Fig. 6 V. Schiltz, L’or des amazones. Peuples nomades entre Asie et Europe (Paris 2011) 175, Nr. 193. – Fig. 8 Vaday/Szőke 1983 (note 19) Abb. 1.

195–209

536

Bildnachweis

211–228

Abb. 1 nach Zs. Visy u. a., Hungarian Archaeology at the turn of the Millennium (Budapest 2003) 264 f. – Abb. 2 für die Publikation danke ich Frau A. Vaday, zusammengestellt nach ihre Vorlage mit einigen Erg. d. Verf. – Abb. 3, 8, 11 Fotos: Verf. – Abb. 5–7, 9–11 Vaday 2005 (Anm. 21) Abb. 9; 17–18; 25,8; 26.

David Schwarz

229–250

Abb. 1,1 Jósa András Múz., Invnr. 64.1101.1; 2–3 Herman Ottó Múz., Invnr. 2001.21.6, 73.24.62; 4 Koszta József Múz., Invnr. 55.3.1. – Abb. 2, 4 und Tab. 1 Verf. – Abb. 3 nach É. GARAM/P. PATAY/ S. SOPRONI, Sarmatisches Wallsystem im Karpatenbecken. Rég. Füz. Ser. II,23 (Budapest 2003) Karte A, umgearbeitet durch K. Kolozsvári. – Abb. 5,1–2, 4 Magyar Nemzeti Múz., Népvándorláskori Gyűjtemény, Invnr. 65.4.1; 54.2.59, 54.2.100; 3 Magyar Nemzeti Múz., Germán-Szarmata Gyűjtemény, Invnr. 83.2.1; 5 Jósa András Múz., Invnr. 79.17.1; 6 Koszta József Múz. Invnr. 55.82.163; 7 MNM, Germán-Szarmata Gyűjtemény, Invnr. 16/1912.284; 8 Herman Ottó Múz., Invnr. 53.1131.2. – Abb. 6,1–2 Herman Ottó Múz., Invnr. 2001.21.6, 53.1197.10; 3 Jósa András Múz., Invnr. 64.1126.1; 4–5 Herman Ottó Múz., Invnr. 73.24.62, 95.3.721; 6 Koszta József Múz., Invnr. 61.9.950; 7 Kubinyi Ferenc Múz., Invnr. 51.22.

Zsófia Masek

251–280

Tab. 1–4 Authors. – Fig. 1 Drawing: Eszter Horváth. – Fig. 2 Drawing: Zsolt Bendő – Fig. I–IV; V.a–h; l–s; VI Photos: Eszter Horváth. – Fig. V.i–k Photos: Zsolt Bendő.

Eszter Horváth, Zsolt Bendő, Zoltán May

281–294

Abb. 1 nach W. Menghin, Germanen, Hunnen und Awaren an der mittleren Donau. In: Menghin, W. (Hrsg.), Merowingerzeit – Europa ohne Grenzen. Archäologie und Geschichte des 5. bis 8. Jahrhunderts (Berlin 2007) 102–110. – Abb. 2 nach J. Zeman, Böhmen im 5. und 6. Jahrhundert. In: Menghin 1988 (Anm. 52) 515–527, verändert durch Verf. – Abb. 3 nach Vávra u. a. 2008 (Anm. 6) Abb. 11. – Abb. 4 nach Teichner 1999 (Anm. 20) Taf. 72 ergänzt durch Verf. – Abb. 5,1 nach Strnadová 2007 (Anm. 19) 27 und Ausstellung „Údolím stínů“, 2006–2007, Mus. der Hauptstadt Prag; 2 digitale Sammlungen des Nationalmus. Prag; 3 nach A. Stuppner, Rund um den Oberleiserberg. Archäologische Denkmale der Gemeinden Ernstbrunn und Niederleis (Wien 2006) Abb. 58a; 4 nach Périn 2000 (Fundliste 1,6); 5 nach Prohászka 2008 (Anm. 22) Abb. 1; 6 nach B. Anke, Grabbeigaben: Gáva (Kom. Szabolcs-Szatmár, H, Grab von 1910). In: A. Koch/B. Anke (Hrsg.), Attila und die Hunnen. Ausstellungskat. (Stuttgart 2007) 347 Abb. c; 7 nach Kiss/ Bernhard-Walcher 1999 (Anm. 22) Abb. 6. – Abb. 6,1–2; 6–7 Foto: L. Káchová (Nationalmus. Prag); 3 nach Hlava 2010 (Fundortliste 1,12) Abb. 12; 6,4–5 Unpubl., Foto: P. Jungr (Kolín).

Eduard Droberjar

Jaroslav Tejral

Abb. 1 nach Périn/Wieczorek 2000 (Anm. 24) Abb. 9, 1, 5–6, 11; Tejral 2000 (Anm. 1). – Abb. 2 oben: Foto: A. Jedličková, Brno; unten: Foto: M. Mucha, Olomouc. – Abb. 3 nach Stadler 2007 (Anm. 7). – Abb. 4 nach Tejral 2011 (Anm. 1). – Abb. 5,1–2; 6 nach Périn/Wieczorek 2000 (Anm. 24) Abb. 33,2–3, 5. – Abb. 7 nach Périn/Wieczorek 2000 (Anm. 24) Abb. 33, 1, 8. – Abb. 8 nach Pieta 1987 (Anm. 8) Farbtaf. IX,29a-d. – Abb. 9 nach Stadler 2007 (Anm. 7) 308–311. – Abb. 10 nach Bóna/Szabó 2002 (Anm. 53). – Abb. 11–12 nach Ivaniševič/Kazanski 2007 (Anm. 59) Fig 5; 7. – Abb. 13 nach Tihelka 1963 (Anm. 16) Abb. 9; 13. – Abb. 14 nach Périn/Wieczorek 2000 (Anm. 24) Abb. 33,9–11. – Abb. 15 nach Prichodnjuk/Chardajev 2004 (Anm. 68) Abb. 7.

295–319

537

Bildnachweis

321–337

Fig. 1 author, changed and adjusted according to Tejral 2005 (note 3) Abb. 1. – Fig. 2; 5 Photo: Ondrej Šedo. – Fig. 3–4, 6 Photo: author. – Fig. 8 drawing: Jindra Grieblerová. – Fig. 9,1–2 Zeman 1990

(note 27) Abb. 37,23; 3 Schmidt 1976 (note 22) Taf. 90,1c; 4 Schmidt 1970 (note 22) Taf. 43,1a–b;

5 Losert/Pleterski 2003 (note 20) Abb. 12,2; 6 B. Schmidt, Die späte Völkerwanderungszeit in

Mitteldeutschland. Veröff. d. Landesmus. für Vorgesch. in Halle 18 (Halle 1961) Taf. 36e; 7 Ebd., Taf 36c. – Fig. 10 drawing: Jindra Grieblerová, photo Jiří Foltýn. – Fig. 11; 13Archive AÚ AVČR, Brno, v.v.i., No. 19597_7; No. 1182. – Fig. 12,1–2 Archive AU AVČR, Brno, v.v.i., Nos. 19595_6 and 19613_11; 3–4a Novotný 1975 (note 5) tab. 34,5 and 2; 4b Photo: Author. – Fig. 14,1 Poulík (note 17), Abb. 2; 2 Tejral 2009 (note 5) Abb. 22,3. – Fig. I photo: Jiří Foltýn. – Fig. II,1 Poulík (note 17) Abb. 45,2; 2 Tejral 2009 (note 5) Abb. 25,2; 3–4 Poulík (note 17) Abb. 7; 5–6 Tejral 2009 (note 5) Abb. 24,1–2, 7 Tejral 2009 (note 5) Abb. 25,1; 8 Poulík (note 17), Abb. A. 1,4, B,1.

Zuzana Loškotova

339–360

Abb. 1 Bóna/Horváth 2009a (Anm. 2) Abb. 19,34a–b. – Abb. 2 Bóna/Horváth 2009a (Anm. 2). Taf. 10,1–6. – Abb. 3a und 4a Zeichnung: Katalin Nagy. – Abb. 3b und 4b Soproni Múz., Invnr. 65.60.4, Fotos: András Dabasi (Ungarisches Nationalmus., Budapest). – Abb. 5,1 Castoldi 1989 (Anm. 16) Fig. 3,15; 2 Franken 1944 (Anm. 38) Taf. 31,3. – Abb 6; 7,1 Ivanišević/Kazanski/ Mastikova 2006 (Anm. 17) Pl. 15; Fig. 48; 7,2 Ilieva/Cholakov 2005 (Anm. 19) Fig. 11. –

Tivadar Vida

Abb. 8,1–3 Schnellenkamp 1934 (Anm. 36) Abb. 3,21. – Abb. 9,1 Lenkei 1955 (Anm. 45) Taf. XXIII;

2

Miglbauer 1994 (Anm. 50) Abb. 9; 3 Mundell Mango/Bennet 1994 (Anm. 48) Fig. 13,1–2;

4

Cahn/Kaufmann-Heinimann 1984 (Anm. 9) Nr. 54. – Abb. 10 Lund Hansen 1987 (Anm. 51)

Taf. 17,2. – Abb. 11 Bruce-Mitford 1983 (Anm. 52) Fig. 40. – Abb. 12 Pusztai 1988 (Anm. 64) Nr. 93. – Abb. 13,1 David H. Wrigth, The Vatican Vergil: A Masterpiece of Late Antique Art, University of California Press, 1993, Aen. 2.1-2, fol. 100v.; 2 Der Stuttgarter Bilderpsalter: Bibl. Fol. 23. Württemberg. Landesbibl. Stuttgart (Stuttgart 1965–1968) Cod. Bibl. 2,23, fol.32.

361–380

Tab. 1–2; Abb. 1 Verf. – Abb. 2 nach ÓDOR/RÁCZ 2011 (Anm. 12) Abb. 3. – Abb. 3 nach László in Vorbereitung (Anm. 10) und Rácz 2004 (Anm. 2) Taf. 6–8. – Abb. 4 nach Kiss 2001 (Anm. 1) Bd. 1, Abb. 7, 105 und Bd. 2, Taf. 24–27. – Abb. 5 nach Kovács 1913 (Anm. 18) Abb. 2, 12, 16. – Abb. 6 nach Csallány 1933 (Anm. 33) Taf. VI, IX; Photo: R. Müller (RGZM Mainz). – Abb. 7 nach Rácz 2004 (Anm. 2) Taf. 27, 29. – Abb. 8 nach Rácz 2004 (Anm. 2) Taf. 57; Photo: R. Müller (RGZM Mainz).

Zsófia Rácz

381–405

Abb 1,1a; 1,2a Szekszárd, Wosinszky Mór Múz., Invnr. 75.4.1.1–2 und 73.148.10.1–2; Foto: Csilla

Tóth; 1,2a; 1,2b nach Haseloff 1981 (Anm. 7) Bd. 2, Abb. 487, 492. – Abb. 2a; 5a; 9a Ungarisches Nationalmus. Invnr. 65.1.90, 65.1.228, 65.1.136 (Abb. 2a und 9a nach Vorlagen in: Die Langobarden

2008 [Anm. 52] Kat. 118/1; 119); 2b nach Haseloff 1981 (Anm. 7) Bd. 2, Abb. 485; 5b Ebd. Abb,

503. – Abb. 3a Moravské Zemské Múz., Brno (nach Vorlage in: Die Langobarden 2008 [Anm. 52] Kat. 57/1); 3b nach Nagy 2007 (Anm. 22) Taf. 60,1. – Abb. 4,1 Lackó Dezső Múz. Veszprém, Invnr. 61.17.57, Foto: Oszkó Zsuzsa; 4,2 nach Nagy 2007 (Anm. 22), Taf. 61,1a. – Abb. 6,1a; 2b Janus

Pannonius Múz., Pécs, Invnr. 63.59.37; 63.59.85; Foto: István Füzi; 6,1b; 2b Nagy 2007 (Anm. 22) Taf. 59,1a und 4a. – Abb. 7a Bóna/Horváth 2009 (vgl. Anhang: I/3) Abb. 33; 7b-c Bóna/Horváth

2009 (Anm. 17) Abb. 72, 83. – Abb. 8a und c Soproni Múz. Invr. 55.40.1–2 (nach Vorlage in: Die

Langobarden 2008 [Anm. 52] Kat. 121/2–3); 8b und d Haseloff 1981 (Anm. 7) Bd. 2, Abb. 506a-b. – Abb. 9b umgezeichnet nach Stadler u. a. 2003 (Anm. 64) Abb. 3; 9c nach Schmidtová/Ruttkay

Orsolya Heinrich-Tamáska

2008

(Anm. 60) Abb. 12. – Abb. 10 Rippl Rónai Múz., Kaposvár, Invnr. Z/93.16.1, Foto Krisztián

Balla.

538

Bildnachweis

407–422

Abb. 1 Geändert nach Poláček 2005 (Anm. 48) Abb. 9. – Taf. 1,1–6; 2,1–3b, Foto: Foto: Archiv AÚ AV ČR Brno, Grafik: K. Kolozsvári (Budapest). – Taf. 2,4 Foto: Archiv AÚ AV ČR Brno.

Pavel Kouřil und Lumír Poláček

Karol Pieta

423–437

Abb. 1; 3 zusammengestellt von M. Bartík (Slow. Akad. d. Wiss., Nitra) und Verf. –

Abb. 2; 5–6

Zeichnungen: J. Mészarosová (Slow. Akad. d. Wiss., Nitra). – Abb. 4 erstellt durch E. Blažová und

M. Bartík (Slow. Akad. d. Wiss., Nitra). – Abb. 7; 10 Foto: Verf. – Abb. 8 nach M. Krąpiec/J. Henning

(unpubl.). – Abb. 9 Zeichnung: J. Gajdošíková (Slow. Akad. d. Wiss., Nitra).

439–459