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DAS LICHT DES QURAN

VERNICHTET
DEN SATANISMUS

… Folgt nicht den Fußstapfen Satans;


siehe, er ist euch ein offenkundiger Feind.
(Sure 2:168 – al-Baqara)

HARUN YAHYA
INHALT

EINFÜHRUNG:
DIE GEFAHR ERKENNEN
Die Eigenschaften des Teufels
Satanisten lassen sich vom Teufel täuschen
Warum werden Menschen zu Satanisten?
Gott ist der Verzeihende und der Barmherzige
Wie kann man sich vom Einfluss
des Teufels befreien?
Die Teufelskirche
Satanismus:
Eine atheistische, materialistische Religion
Satanismus und Darwin’s Evolutionstheorie
Satanismus und Faschismus
Der Satanismus und die kommunistische Ideologie
Ein Aufruf an Eltern, Erzieher
und Sozialwissenschaftler
SATANISTISCHE BRÄUCHE
Das schreckliche Ende, zu dem
der Satanismus den Menschen führt
SCHLUSSFOLGERUNG:
DIE LIST DES TEUFELS IST LEICHT
ZU DURCHSCHAUEN
EINFÜHRUNG:
DIE GEFAHR ERKENNEN

Der Satanismus mit seiner ins 18. Jahrhundert zurückreichenden Vergangenheit rückte in den
letzten Jahren durch Gewalttaten und mehere Fälle von Selbstmord mehr und mehr ins Bewusstsein
der Öffentlichkeit. Die Welt der Satanisten voller Blut und Brutalität und ihrer perversen
Lebenseinstellung erscheint den Menschen zunächst kaum glaublich. Doch diese Vorfälle sind nur
die Spitze des Eisbergs einer sich immer weiter ausbreitenden Gefahr.
Wenn die furchterregend geschminkten und gekleideten Satanisten und die in der Presse des
öftern erwähnten Nachrichten über blutige Rituale, ermordete Tiere, gefolterte Menschen,
Vergewaltigungsfälle und Selbstmorde miteinander in Verbindung gebracht werden, ergibt sich ein
Schreckensbild. Verblüffend dabei ist die Tatsache, dass Menschen ein derart anormales Leben und
eine solch perverse Auffassung als “Religion” annehmen können. Wie ist es möglich, dass manche
Menschen es sich zum Lebenszweck machen, Böses zu tun, Tiere und Menschen zu quälen, in einer
Welt voller Schrecken zu leben und das Ganze auch noch als Religion bezeichnen?
Sehr viele Menschen interessieren sich für die Antwort auf diese Frage, aber sie suchen die
Antwort am falschen Ort. Um zu verstehen, wie der Satanismus sich entwickelt hat, auf welche
Weise er viele Menschen in seinen Bann ziehen konnte, was diese Menschen zu einer derartigen
Perversion geführt hat, ist es notwendig, die hinter dieser perversen “Religion” stehende Philosophie
aufzudecken. Denn der Ursprung des Satanismus ist nicht nur auf die Labilität vieler junger
Menschen zurückzuführen; es gibt eine Philosophie, die sie in diese Labilität hineinmanövriert.
Diese Philosophie ist, wie in diesem Buch nachgewiesen werden wird, keine andere als die des
Sozialdarwinismus, der den Menschen als eine Tierart betrachtet und die Botschaft “Die Natur ist
erbarmungslos, auch du musst erbarmungslos sein” verkündet.
In diesem Buch werden wir den Satanismus in all seinen Spielarten untersuchen und uns auf
die Gründe konzentrieren, warum eine “Philosophie”, die Gewalt und Brutalität zu einem religiösen
Ritual macht und blutige Morde als Kulthandlungen erforderlich macht, sich derart verbreiten kann.
Religionsfeindlichkeit ist der Ausgangspunkt des Satanismus. Seine Anhänger sind Menschen, die
ohne religiöse Erziehung aufwuchsen und unter materialistischen Einfluss gerieten. Es ist eine
Tatsache, dass sich der Satanismus verbreitet hat, und dass er gerade junge Menschen beeinflusst.
Jedoch ist Satanismus kein unlösbares Problem. Die Auseinandersetzung mit dieser perversen
Strömung ist sehr einfach, die Moralwerte des Quran sind der einzige Weg, um junge Menschen aus
den Fesseln des Satanismus zu befreien. Das Licht des Quran wird den Satanismus vernichten, und
mit Erlaubnis Gottes wird eine Welt voller Licht, Liebe und Frieden entstehen.
TEUFELSANHÄNGER IM QURAN

Die in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern kurz aufeinanderfolgenden


Satanistenmorde und verschiedenen Selbstmordfälle haben die Frage “Was ist Satanismus?” aktuell
werden lassen. Jedoch haben sich die über den Satanismus gemachten Nachforschungen,
Diskussionen und Berichte stets in einem bestimmten Rahmen bewegt. Der Satanismus wurde
meistens als eine eigentümliche Strömung dargestellt, welche unter jungen Menschen die psychische
Probleme haben, mit ihrer Familie nicht kommunizieren können und am Rande der Gesellschaft
leben, –verbreitet ist. Es ist jedoch ein Fehler, den Satanismus derart vereinfacht darzustellen und die
Menschen nicht auf diese gewaltorientierte, perverse Religion mit all ihren Seiten bekanntzumachen.
Im Gegensatz zu dem, was diesbezüglich geschrieben und gesagt wird, blickt der Satanismus auf
eine sehr lange Vergangenheit zurück und birgt eine dunkle Philosophie in sich. Die schwarze
“Kirche” mit ihren tausenden von Anhängern und Schriften ist eine der gefährlichsten Institutionen
zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Unter den Satanisten gibt es verschiedene Strömungen.

Zunächst muss also geklärt werden, was denn der Satanismus eigentlich genau vertritt. Zum
Beispiel glauben manche Satanisten, dass der Teufel die Welt erschaffen hat, und sie betrachten es
deshalb als ihre Pflicht, seine Wünsche zu erfüllen. Die Jesiden können in diese Gruppe
eingeschlossen werden. Manche betrachten den Teufel auch nur als symbolischen Begriff und
vergöttlichen ihre eigenen Wünsche. Auch wenn sich die Satanisten über viele Aspekte ihrer
“Religion” nicht einig sind, so gibt es doch Anhaltspunkte die zeigen, dass alle Satanisten
gleichgesinnt sind:

Satanisten haben eine teuflische Neigung und gleichen in diesem Sinn dem Teufel. Sie
besitzen Eigenschaften wie Verstoss gegen die Moralvorschriften, Hochmut, Rebellion und
Feindschaft. 1

Daraus geht hervor, dass der eigentliche Ausgangspunkt dieser perversen Strömung, der
Teufel, mit all seinen Eigenschaften als eigener Wegweiser zu akzeptieren ist.
Um den Satanismus verstehen zu können, werden wir uns in diesem Kapitel anhand von
Quranversen mit dem Teufel und der teuflischen Denkweise befassen.
Wenn das Thema Satanismus behandelt wird, muss man sich zunächst klar machen, dass jeder
Satanist Atheist und Materialist ist, dass er also glaubt, Materie sei das einzig Existierende.

Die Satanisten verleugnen die Existenz Gottes und auch die im Quran verkündeten
metaphysischen Wesen wie Dämonen und Engel. Demzufolge glauben sie auch nicht an die Existenz
des Teufels. Der Teufel ist für sie ein Symbol der Religionsfeindlichkeit.
Trotzdem haben die Satanisten den als Symbol betrachteten Teufel zu einem Gott gemacht.
Dem zu Grunde liegt das Ziel, ihre verirrte Ideologie und perversen Rituale als Religion zu
präsentieren. Im Rahmen ihrer eigenen Regeln beten sie den Teufel an und veranstalten um die von
ihrem Klanführer festgesetzten Rituale auszuführen, verschiedene perverse Zeremonien. So schaffen
sie mit ihren Symbolen, ihrer Kleidung, ihren Regeln und Ritualen eine teuflische Religion.
Die Satanisten erheben den Teufel mit jedem Wort, und sie sagen, dass sie von ihm Hilfe
fordern und gemäss den von ihm erhaltenen Befehlen handeln würden. Es wird auch angenommen,
dass insbesondere der Klanführer fortwährend mit dem Teufel in Verbindung steht, mit ihm spricht
und von ihm Befehle empfängt. Ein neu zum Satanismus bekehrter Mensch ist von diesem Führer
sehr abhängig und erfüllt all seine Wünsche. In den letzten Jahren häufig vorgekommene
Satanistenmorde wurden von Personen begangen, die sich mit Aussagen wie “Ich habe auf Befehl
des Teufels getötet” verteidigen, oder die, bevor sie Selbstmord begehen, eine Notiz hinterlassen wie
“Der Teufel will, dass ich Selbstmord begehe”. Diese Beziehung zwischen den Menschen und dem
Teufel wird im Quran sehr ausführlich beschrieben. Gott hat die Menschen mit dem Vers “Siehe, sie
rufen neben Ihm weibliche Idole - damit aber nur den rebellischen Satan – an” (Sure 4:117 –
an-Nisa) gewarnt und im Quran etliche Male bekundet, dass der Teufel ein ganz Feind ist:

Habe Ich euch nicht befohlen, o ihr Kinder Adams: "Dient nicht dem Satan. - siehe, er
ist euch ein offenkundiger Feind – (Sure 36:60 – Ya Sin)

Auch in anderen Versen wird verkündet, dass der Prophet Abraham seinem Vater einen
Ratschlag dieser Art erteilte:

O mein Vater! Diene nicht dem Satan. Wahrlich, der Satan war ein Rebell gegen den
Erbarmer. O mein Vater! Ich fürchte fürwahr, dass dich eine Strafe des Erbarmers trifft und
dass du ein Freund des Satans wirst." ( Sure 19:44, 45 – Maryam)

Der in den obigen Quranversen erwähnte Begriff “sich dem Teufel unterwerfen” ist äusserst
wichtig. Denn in allen Schriften der Satanisten trifft man Aussagen wie “den Teufel anbeten”, “mit
dem Teufel in Verbindung treten”, und “die Wünsche des Teufels erfüllen” an.

Für die Menschen, die Gott verleugnen, den Teufel vergöttern und ihr ganzes Leben auf die
Provokationen des Teufels aufbauen, hält Gott unendliche Höllenqualen bereit. Gott hat das Ende
des Teufels und der sich nach dem Teufel richtenden Menschen wie folgt verkündet:

... Wahrlich, wer von ihnen dir folgt, mit euch allesamt fülle ich die Hölle!" ( Sure 7:18 –
al-A’raf)

Die Eigenschaften des Teufels


Gott macht uns im Quran mit dem Teufel und seinen Anhängern mit ihren verschiedenen
Eigenschaften bekannt. Im Quran kommt der Teufel als ein Wesen vor, das sich seit der Erschaffung
Adams bis zum heutigen Tag stets bemüht hat, alle Menschen vom Weg Gottes abzubringen. Das
Wort Teufel hat die Bedeutung von “weit entfernt fallen, verlassen, fremd werdend”. Der arabische
Ursprung des Wortes trägt gleichzeitig auch die Bedeutungen “kochen vor Wut” und “zu einem
Nichtsnutz werden”. Iblis ist der Anführer aller Teufel und teuflischer Handlungen. Aus dem
Wörterbuch geht für Iblis auch die Bedeutung “einem Kummer und einer Reizbarkeit verfallen, die
von der Aufgabe der Hoffnung auf das Gute und das Glück herrühren” sowie “Hoffnungslosigkeit
und Verstörtsein durch Reue” hervor. 2
Zu der Zeit als Gott Adam erschuf, hatte er den Engeln und Iblis befohlen, vor Adam
niederzuknien. Während alle Engel diesem Befehl gehorchten, hatte Iblis rebelliert, und aufgrund
seines Ungehorsams wurde er aus der Nähe Gottes verjagt. Iblis’ Ungehorsam wird in den
Quranversen folgenderweise beschrieben:

Als dein Herr zu Seinen Engeln sprach: "Seht, ich werde den Menschen aus Lehm
erschaffen, und wenn Ich ihn geformt und ihm von Meinem Geist eingehaucht habe, dann fallt
vor ihm nieder!", da warfen alle Engel sich nieder!" - außer Iblis. Er war hochmütig und
wurde einer der Undankbaren. Er fragte: "O Iblis! Was hinderte dich daran, dich
niederzuwerfen vor dem, was Ich mit Meinen Händen erschuf? Bist du zu stolz oder glaubst
du etwa, höherrangig zu sein?” (Sure 38:71-76 - Sad)

In anderen Versen wurde bekundet, dass Iblis’ Hauptgrund zu dieser Rebellion sein Stolz und
Hochmut gewesen seien und dass er deswegen den Menschen als minderwertig betrachte. Der
Quranvers “Er antwortete: "Ich bin besser als er! Mich hast Du aus Feuer erschaffen, ihn aber
nur aus Lehm." (Sure 38:77 – Sad) zeigt auch, wie undankbar, unverschämt sich Iblis verhalten
hat. Derjenige, der den Menschen, die Engel, Dämonen, den Teufel und das ganze Universum
erschuf, ist Gott. Gott erschafft nach seinem Willen. Jedes einzelne Wesen ist gegenüber unserem
Herrn verpflichtet, Ihm eine tiefe Achtung entgegenzubringen. Sich Gott, der ihn aus dem Nichts
erschaffen und ihm jede Möglichkeit gegeben hat, nicht zu unterwerfen und ihm nicht zu gehorchen,
ist eine sehr grosse Dummheit und Undankbarkeit. Ein solches Wesen ist der Teufel. Der wegen
seines Ungehorsams aus dem Paradies vertriebene Teufel betrachtet den Menschen als seinen Feind,
und um die Menschen vom geraden Weg abzubringen und sie ins Unheil zu stürzen, hat er von Gott
eine Frist verlangt. Diese Situation wird in den Quranversen wie folgt übermittelt:

Er sprach: "Geh weg von hier! Siehe, du bist jetzt ein Verworfener! Auf dir lastet Mein
Fluch bis zum Tage des Gerichts." Er sagte: "O mein Herr! Gewähre mir Aufschub bis zum
Tag der Auferweckung." Er sprach: "Wohlan, dir wird Aufschub gewährt bis zum Tage,
dessen Zeitpunkt bestimmt ist." Er sprach: "Bei Deiner erhabenen Macht, ich werde sie
gewiss allesamt verführen, außer Deinen auserwählten Dienern unter ihnen." Er sprach: "So
steht es in Wahrheit, und Ich spreche die Wahrheit: Wahrlich, Ich werde die Hölle füllen - mit
dir und mit denen, die dir folgen, allesamt.” (Sure 38:78-85 – Sad)

Zur Verwirklichung dieses grossen Ziels ist der Teufel seit tausenden von Jahren aktiv, und er
wird sein hinterhältiges Werk bis zum Jüngsten Tag, dem Weltuntergang, weiterführen. Seit
Menschengedenken hat er sich ausnahmslos jedem mit der Absicht genähert, ihn zum Bösen zu
verführen. Er versucht, Menschen jeden Alters, Status, jeder Kultur und Rasse, ob arm oder reich,
gleich welchen Charakters auf seine Seite zu ziehen.
Der Teufel kennt den Menschen sehr gut, weiss Bescheid über jede Kultur, Ideologie und
jegliche Meinung. Besonders kennt er auch des Menschen Willensstärke und seine Schwächen sehr
gut. Somit ist es für ihn ein Leichtes, Pläne zu schmieden und Fallen vorzubereiten. Dagegen können
die meisten Menschen das tatsächliche Ausmass der Gefahr nicht richtig erkennen. Die meisten
Menschen leben, ohne dass sie dem Teufel, der sie zu Bosheiten reizt und sie in die Hölle schleppen
will, Beachtung schenken. Sie merken nicht, welchen Einfluss der Teufel auf sie ausübt.
Einer der meist verbreiteten Irrtümer in bezug auf den Teufel ist der Glaube, es handle sich bei
ihm um eine von Gott unabhängige Macht (Allah ist erhaben darüber), und dass der Teufel sich in
einer Auseinandersetzung mit Gott befinde. Dies ist denn auch einer der grössten Irrtümer der
Satanisten. Satanisten glauben, der Teufel sei eine selbstständige Macht und nehmen sich seine
Auflehnung und Undankbarkeit zum Beispiel.

Sie glauben, wenn sie sich selbst gegen die Ordnung und das Gute auflehnen, würden sie den
Teufel in seinem Kampf unterstützen. Dabei ist in Wahrheit auch der Teufel ein von Gott
erschaffenes, ein sich Gott fügendes Wesen. Die Empörung, die er gegen Gott hegt, ist wiederum in
einem von Gott bestimmten Schicksal enthalten. Dazu kommt noch, dass der Teufel ein an Gott
glaubendes und sich vor Gott fürchtendes Wesen ist. Es ist ihm bewusst, dass ihm eine Frist bis zum
Jüngsten Tag gegeben wurde, und dass er im Jenseits die Strafe für seine Sünden verbüssen muss.
Im Quranvers wird dies so verkündet:

(Sie waren verraten) wie von Satan, wenn er zum Menschen spricht: "Sei ungläubig!"
und dann, wenn er ungläubig geworden ist, sagt: "Ich habe nichts mit dir zu schaffen. Ich
fürchte Allah, den Herrn der Welten!" (Sure 59:16 – al-Haschr)

Ausserdem hat der Teufel mit dieser Undankbarkeit keinen Vorteil erzielt, ganz im Gegenteil
hat er einen ewigen Verlust erlitten. Als der Teufel aus dem Paradies vertrieben und zu Höllenqualen
verurteilt wurde, setzte er sich zum Ziel, möglichst viele Menschen mit in diese Qualen hinein zu
reissen. Dies ist der Kern seines Kampfes. Anders ausgedrückt, sein Kampf richtet sich gegen die
Menschen und deren Güte. Wie aus den Quranversen hervorgeht, ist der Teufel sich der Wahrheit
voll bewusst, während er die Menschen ständig zum Verleugnen auffordert, in Gedankenlosigkeit zu
versinken und ein Leben fern von Gott zu führen. Er wird denen, die sich nach ihm richten, am Tag
des Jüngsten Gerichts ihrem Schicksal überlassen und ihnen erklären, dass alles von ihm
Versprochene eine grosse Lüge gewesen ist. Das Ende derjenigen, die sich durch die vom Teufel
geschmiedeten Pläne, die Menschen auf den Irrweg zu führen, haben verleiten lassen, wird von
grosser Enttäuschung sein. Im diesbezüglichen Vers heisst es wie folgt:

Und wenn das Urteil gefällt ist, wird Satan sprechen: "Seht, Allah gab euch ein wahres
Versprechen. Ich versprach euch auch (manches), aber hinterging euch. Doch Gewalt hatte ich
über euch nicht, sondern rief euch nur, und ihr habt auf mich gehört. Tadelt mich deshalb
nicht, sondern tadelt euch selber. Ich kann euch keine Hilfe bringen, und ihr könnt mir nicht
helfen. Siehe, ich hatte stets geleugnet, Allah gleich zu sein, Dem ihr mich beigesellt hattet."
Siehe, die, welche Unrecht begehen, tıiftt schmerzliche Strafe. (Sure 14:22 – Ibrahim)

Auch die Satanisten, die sich durch Suggestionen des Teufels täuschen liessen und Perversion
und Boshaftigkeit als ihr Leitmotiv angenommen haben, werden eines Tages wie die anderen
Menschen verstehen, welch grossen Fehler sie gemacht haben. Wichtig ist, dass sie diese Wahrheit
noch während ihres irdischen Daseins begreifen können. Denn der Teufel, den sie sich zum Führer
auserwählt haben, wird sich niemals ihrer annehmen; er wird sie stets auf halbem Wege verlassen.
Seinen Lügen zu glauben und seine Suggestionen für die Wirklichkeit zu halten, ist nichts anderes
als eine grosse Dummheit.

Satanisten lassen sich vom Teufel täuschen


Der Teufel ist der grösste Feind des Menschen, denn seine Existenz auf Erden bezweckt, die
Menschen vom Glauben an Gott abzuwenden und sie daran zu hindern, ein gemäss dem Quran
empfohlenes Leben zu führen. Gott verkündet, dass der Teufel die Menschen jeden Moment
beobachtet (Sure 7:27 – al-A’raf), sich hinterlistig bemüht, ihren Körper und ihre Seele in
Versuchung zu bringen (Sure 114:45 – an-Nas), die Menschen zu erschrecken versucht (Sure 3:175 –
Al-Imran), und ihnen auflauert auf dem richtigen Weg (Sure 7:16 – al-A’raf). Ein Mensch, der die im
Quran beschriebenen Eigenschaften des Teufels nicht kennt, kann sich daher auch nicht über dessen
möglichen Einfluss auf ihn selbst bewusst werden. Deshalb hört er auf die vom Teufel kommenden
Versuchungen, richtet sich nach seinen Provokationen und glaubt ihm.

Einer der wichtigsten Gründe, weshalb die meisten Menschen sich über den Einfluss des
Teufels nicht bewusst werden, ist, dass er sich ihnen hinter verschiedenen Masken versteckt nähert.
Der Teufel kann sich den Anschein geben, den Menschen durch Ratschläge zur Wahrheit
führen zu wollen. Da er des Menschen Mängel und Schwächen sehr gut kennt, benutzt er diese, um
sich vorübergehend mit den Menschen anzufreunden. Er gibt ihnen seine wirkliche Absicht, und in
welche Vernichtung er sie stürzen will, nicht zu verstehen. Den Menschen, den er zu beeinflussen
versucht, kann er dann erst richtig beherrschen, nachdem er ihm glaubhaft machte, nur an seinen
Vorteil zu denken, und dass er sich bemühe ihm zu helfen, um ihn aus seiner unglücklichen Situation
zu retten und ihn in eine bessere Position zu bringen. Alle seine Suggestionen haben jedoch nur das
Ziel, den Menschen auf seine Seite zu ziehen. Seine zentrale Behauptung ist, sich an ihn zu halten
sei der einzig mögliche Ausweg.
Der Grund für die Vertreibung Adams aus dem Paradies war denn auch diese hinterlistige
Falle. Der Teufel hatte sich Adam und Eva als vermeintlicher Freund genähert und ihnen
ausdrücklich geschworen, dass er ihnen nur einen guten Ratschlag erteile. Den diesbezüglichen
Quranversen ist dieses Thema wie folgt zu entnehmen:

Und Satan flüsterte ihnen ein, dass er ihnen zeigen wolle, was ihnen verheimlicht war -
ihre Nacktheit. Und er sagte: "Euer Herr hat euch diesen Baum nur verboten, damit ihr nicht
Engel oder unsterblich werdet." Und er schwur ihnen: "Gewiss bin ich euch ein guter
Berater." (Sure 7:20, 21 – al-A’raf)

Der Teufel hatte durch Betrug erreicht, dass Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben
wurden. Was für ein hinterlistiger Lügner dieser dem Menschen sein Leben lang gegenüberstehende
unsichtbare Feind ist, zeigt diese Situation auf das allerdeutlichste.
Die Suggestion “Ich bin derjenige, der euch einen Rat erteilt” wurde Adam durch Iblis, dem
grössten aller Teufel, eingegeben; den anderen Menschen wird dies durch Teufel in menschlicher
Gestalt (Menschen-Teufel) gemacht. (MenschenTeufel ist die Bezeichnung für Teufel, die wie
Menschen aussehen, oder für Menschen, die direkt durch Inspiration vom Teufel handeln. Gott hatte
im Quran die Existenz von Menschen und dämonischen Teufeln erwähnt und bekundet, dass diese
die Anhänger von Iblis seien.)
Dies zeigt ein Beispiel, als Pharao sein eigenes Volk daran hinderte, auf dem Weg Gottes zu
schreiten – indem er ihnen sagte.

... Pharao sprach: "Ich zeige euch nur, was ich sehe, und will euch nur auf den richtigen
Weg leiten." (Sure 40:29 – Ghafir)

Die Suggestionen der Satanisten gleichen genau diesem Beispiel. Diese Menschen-Teufel,
welche die Menschen in die Finsternis des Satanismus reissen wollen, führen sie mit ähnlichen
Täuschungen in die Irre. Die Satanisten zeigen den Satanismus als eine Welt, in der jemandem alles
nach seinem Willen zu tun erlaubt ist, eine Welt die dem Menschen Kraft verleiht, von allen Nöten
befreit und alle Pflichten aufhebt, in der es möglich ist, seinen primitiven Trieben nachzugeben,
genau wie ihr Vorbild, der Teufel die Menschen vom richtigen Weg abzubringen bezweckt. Mit
diesen Suggestionen erwecken sie den Anschein, als ob sie den Menschen etwas Gutes tun wollten.
In Wirklichkeit sind diese Suggestionen grosse Lügen.

Der von dieser Täuschung beeinflusste Mensch wird erst später sehen können, dass eine
satanistische Lebensführung nicht Freiheit, sondern Abhängigkeit bringt, und dass das unbegrenzte
Ausleben des Bösen begonnen hat, ihn in ein Ungeheuer zu verwandeln. Dieser Weg, den er zu
seiner vermeintlichen Rettung gewählt hat, wird ihn in einen grossen Sumpf reissen.
Der Teufel kann seine Taktik des Erteilens von Ratschlägen auch anwenden, indem er die
nächsten Angehörigen eines Menschen benutzt. Die Suggestion eines Freundes oder einer von der
Gesellschaft zum Vorbild genommenen Person kann auf die Menschen unterschiedlichen Einfluss
ausüben. Zum Beispiel werden im Quran Menschen erwähnt, die, nachdem sie sich zum Glauben
bekannt hatten, vom Teufel verführt wurden und durch die Suggestionen ihrer Freunde auf Abwege
gerieten. Die Worte dieser “Freunde” führen die Taktik des Teufels sehr deutlich vor Augen: “Der
richtige Weg führt über uns ...”. Den Quranvers, der diese Taktik des Teufels erörtert, zitieren wir
hier vollständig:

Sprich: "Sollen wir neben Allah anrufen, was uns weder nützt noch schadet? Sollen wir
auf unseren Fersen umkehren, nachdem uns Allah geleitet hat, wie einer, den die Satane
verführten, so dass er ratlos herumirrt, obwohl seine Gefährten ihn zur Rechtleitung rufen:
"Komm zu uns! Sprich: "Allahs Leitung, das ist fürwahr die Rechtleitung. Und uns wurde
geboten, uns dem Herrn der Welten zu ergeben, (Sure 6:71 – al-An’am)

Der Mensch muss gegenüber diesem Feind äusserst vorsichtig sein. Jemand, der sich
vollkommen Gott anvertraut hat und an Ihm festhält, ist fähig, dem Teufel zu widerstehen. Er kann
den Ursprung dieser Suggestionen identifizieren und sie aus seinem Gedächtnis vertreiben.
Andernfalls meint er, dies alles sei sein eigenes Gedankengut, doch dadurch liefert er sich dem
Willen des Teufels aus. Gott erklärte mit dem Quranvers “... Wer Satan zum Kameraden hat - ein
schlimmer Kamerad!” (Sure 4:38 – an-Nisa) die Situation der Menschen, die sich nach den
Versuchungen des Teufels richten, mit ihm zusammen und gemäss seinen Befehlen handeln. Was der
Mensch indessen tun soll, steht im folgenden Quranvers, in dem Gott mitgeteilt hat: “Satan ist
wirklich euer Feind. So betrachtet ihn auch als Feind. Er lädt ja seine Anhänger dazu ein,
Gefährten der Feuersglut zu werden. (Sure 35:6 – al-Fatir) Folgendermassen wird das Ende
derer sein, die auf den Ruf des Teufels antworten:

Und doch gibt es Menschen, die ohne jedes Wissen über Allah streiten und jedem
rebellischen Satan folgen, über den geschrieben ist, dass er den, der ihn zum Beschützer
nimmt, irreführen und zur Strafe der Flamme leiten wird. (Sure 22:3, 4 – al-Hadsch)

Auch der Teufel ist ein von Gott erschaffenes Wesen, und alle die vom Teufel gestellten Fallen
sind ein Werk Gottes. Nachdem Gott sehr viele Verfügungen angeordnet hatte, um unter den
Menschen die Guten und Gesitteten herauszufinden, sie in ihrem weltlichen Leben zu prüfen und zu
erziehen, hat Er auch den Teufel mit seiner Bosheit und den Satanismus als ein Schicksal erschaffen.
Gott hat den Teufel beauftragt sich zu bemühen, die Menschen im weltlichen Leben vom richtigen
Weg abzubringen. Dies ist die den Menschen von Gott auferlegte Prüfung. In der Quransure “al-
İsra’” wird dieser Befehl wie folgt beschrieben:

“Verführe nun mit deiner Stimme, wen von ihnen du kannst. Und bedränge sie mit Ross
und Reitern von dir, und sei ihr Teilhaber an Vermögen und Kindern, und mache ihnen
Versprechungen." Aber was ihnen der Teufel verspricht, ist nur Trug. ( Sure 17:64 – al-Isra’)

In diesem Vers verkündet Gott dem Teufel:

"Über Meine Diener hast du gewiss keine Gewalt!" Und dein Herr genügt als
Beschützer. (Sure 17:65 – al-Isra’)

Auf die gläubigen Diener Gottes kann der Teufel überhaupt keinen Einfluss ausüben. Auf wen
der Teufel Eindruck machen kann, wird im Quranvers “az-Zukhruf” so mitgeteilt:

Wer von der Ermahnung des Erbarmers nichts wissen will, dem gesellen Wir einen
Satan bei, der sein Begleiter sein wird. Diese bringen sie tatsächlich vom Weg ab, während sie
sich für rechtgeleitet halten, (Sure 43:36, 37 - az-Zukhruf)

Warum werden Menschen zu Satanisten?


Die Tatsache, dass sich der Satanismus in den letzten Jahren derart verbreitete, und dass
Satanistenmorde und Selbstmorde in der Presse so viel Platz einnehmen, wirft die Frage auf, warum
Menschen zu Satanisten werden. In den Berichten dazu werden stets dieselben Gründe genannt:
Wirtschaftliche Not und Kommunikationsprobleme innerhalb der Familie. Doch dies entspricht nicht
der Wahrheit.
Einer der wichtigsten Gründe, der die Menschen dazu führt, Satanist zu werden, ist die
materialistische, atheistische und darwinistische Gesinnung. Die Menschen, die gegen die zum
Schönen und Guten führenden göttlichen Religionen eine grosse Feindseligkeit empfinden und diese
in verschiedenen Formen zum Ausdruck bringen, bekunden ihren Hass mit dem Satanismus. Der
Teufel hat sie mit allen möglichen Versuchungen beeinflusst und den Satanismus als ein mystisches,
in Aufregung versetzendes Abenteuer präsentiert. Gott hat in einem Quranvers folgendes verkündet:

... Satan hat ihnen ihre Werke in schönem Licht erscheinen lassen und sie abseits vom
Weg geführt, so dass sie nicht rechtgeleitet sind. (Sure 27:24 – an-Naml)

Siehst du nicht jene, welche behaupten, sie glaubten an das, was auf dich hinabgesandt
wurde und was vor dir hinabgesandt wurde? Sie wollen ihre Streitigkeiten vor die Götzen
bringen, obwohl ihnen befohlen ist, nicht daran zu glauben. Satan will sie tief abirren lassen.
(Sure 4:60 – an-Nisa)

Diese Personen wählen bewusst den Satanismus und bemühen sich, die Menschen auf diesen
Weg zu drängen. In den Quranversen wird erwähnt, dass nur Menschen, die Gottes Quranverse
verleugnen, sich den Teufel zum Freund nehmen können:

Wer von der Ermahnung des Erbarmers nichts wissen will, dem gesellen Wir einen
Satan bei, der sein Begleiter sein wird. Diese bringen sie tatsächlich vom Weg ab, während sie
sich für rechtgeleitet halten, bis einer schließlich, wenn er zu Uns kommt, (zu seinem Begleiter)
sagt: "O wenn zwischen mir und dir doch nur der Abstand wie zwischen Osten und Westen
wäre!" Was für ein schlimmer Begleiter! An diesem Tage wird es euch nichts nützen, dass ihr
die Strafe teilt, weil ihr zusammen gesündigt hattet. (Sure 43:36-39 – az-Zukhruf)

Die zweite Gruppe, die den Satanismus wählt, bilden manche der Menschen, die oft in
Zeitungen und Diskussionssendungen auftauchen, die unwissend sind und keine gute Erziehung
genossen haben. Es ist möglich, dass diese Menschen mit problematischer Persönlichkeit zu
Satanisten werden, sich in der Gesellschaft einen Platz zu verschaffen, Freunde zu gewinnen, ihre
Komplexe zu befriedigen, um ihre Misserfolge und Probleme zu vergessen und um Aufmerksamkeit
zu erregen. Sie lassen sich von den Suggestionen des Teufels täuschen und verfallen dem Irrtum,
durch den eingeschlagenen Weg Ansehen zu gewinnen.
Das Hauptproblem der beiden Gruppen ist jedoch, dass sie die Religion Gottes und die Sitten
des Quran nicht kennen. Diese Menschen haben keine Kenntnis über das Ziel der Schöpfung und
darüber, wieso sie selber auf die Welt gekommen sind, und sie verfallen dem Irrtum, dass sie ein
herrenloses Leben führen. Indessen hat Gott die Erde für alle Menschen als eine Prüfung erschaffen.
Die Menschen sind verpflichtet, ein Leben nach dem Willen Gottes zu führen. Das heisst, der
Mensch hat ein Ziel in der Schöpfung. Gott hat im Laufe der Geschichte durch Vermittlung der
göttlichen Religionen das Ziel der Schöpfung des Menschen, Methoden der Gottesverehrung, und
die Ihm gefallenden hochstehenden Verhaltensweisen verkündet. Das Schöpfungsziel des durch eine
makellose Schöpfung entstandenen Menschen hat Gott im Quran, den er Seinen gläubigen Dienern
als einen Wegweiser gesandt hat, anhand des folgenden Verses mitgeteilt:

Und die Dschinn und die Menschen habe Ich nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen.
(Sure 51:56 – adh-Dhariyat)
Es ist sehr wichtig, dass die Menschen sich in Anbetracht der auf der Erde verbrachten Frist,
die im Vergleich mit dem ewigen Leben im Jenseits sehr kurz ist, bewusst verhalten. Früher oder
später werden alle Menschen sterben und vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Wie Gott im Vers
“(Der,) Der Tod und Leben schuf, um zu prüfen, wer von euch am besten handelt. Und Er ist
der Erhabene, der Verzeihende, (Sure 67:2 – al-Mulk) verkündet hat, werden die Menschen durch
verschiedene Ereignisse auf die Probe gestellt.

Das Verhalten eines jeden Menschen in seinem weltlichen Dasein bestimmt, wo er einst im
Jenseits sein ewiges Leben verbringen wird. Wenn die Menschen diese Tatsache als unwichtig abtun,
ihr keine Beachtung schenken, als ob sie sich auf dieser Welt ohne Ziel befänden und handeln, sich
von den Versuchungen des Teufels verleiten lassen, ihre Zeit mit leeren und schädlichen Dingen
vergeuden und einem Wahnsinn verfallend ihr Leben verbringen, dann nähern sie sich den Qualen,
zu denen sie am Tag des Jüngsten Gerichts verurteilt werden. Die Menschen, die sich den Teufel
zum Freund machen, werden in den Quranversen wie folgt beschrieben:

Einen Teil hat er rechtgeleitet und einen Teil verdientermaßen dem Irrtum überlassen.
Siehe, sie haben sich die Satane neben Allah zu Beschützern angenommen und wähnen, sie
seien rechtgeleitet. (Sure 7:30 – al-A’raf)

Der Teufel ist in sie gefahren und hat sie das Denken an Allah vergessen lassen. Sie sind
Satans Verbündete, und Satans Verbündete sind gewiss verloren. (Sure 58:19 – al-
Mudschadala)

Gott ist der Verzeihende und der Barmherzige


Man muss die Menschen, die als Folge einer Dummheit oder durch Verführung durch den
Teufel in die Strömung des Satanismus geraten sind, an folgende Eigenschaften Gottes erinnern:
“der Vergebende, der Barmherzige, und der Verzeihende”.
Welch grossen Fehler der Mensch auch begangen hat und wieviel Böses er auch getan hat,
sofern er seine Taten bereut, mit Aufrichtigkeit ablegt und seine sittlichen Gepflogenheiten
verbessert, hat Gott ihm versprochen, sein Bussgelöbnis anzunehmen. Dazu zitieren wir einige
Quranverse wie folgt:

Außer denen, die umkehren und sich bessern und dies klar bekennen. Ihnen wende Ich
mich zu; denn Ich bin der Vergebende, der Barmherzige. (Sure 2:260 – al-Baqara)

Außer denen, die danach umkehren und sich bessern. Denn siehe, Allah ist verzeihend
und barmherzig. (Sure 3:89 – Al-Imran)

Allah will sich euch gnädig zuwenden. Jene aber, die ihren Begierden folgen, wünschen,
dass ihr völlig abweicht. (Sure 4:27 – an-Nisa)

Wer aber nach seiner Sünde umkehrt und sich bessert, siehe, zu dem kehrt sich auch
Allah; siehe, Allah ist verzeihend, barmherzig. Weißt du nicht, dass Allahs das Reich der
Himmel und der Erde ist? Er straft, wen Er will, und verzeiht. (Sure 5:39 – al-Ma’ida)
Das doch noch glückliche Ende der Menschen, die sich durch derartige Perversionen
beschmutzt haben, dies aber bereuen und Busse tun, sich Gott anvertrauen und fortan nach dem
Quran leben, wird so verkündet:

Damit ihr eueren Herrn um Verzeihung bittet und euch reuevoll Ihm zuwendet. Er
versorgt euch mit schönen Dingen bis zu einem bestimmten Termin. Und jedem, der Gnade
verdient, gewährt Er Seine Gnade. Kehrt ihr euch jedoch ab, so fürchte ich für euch die Strafe
eines großen Tages. (Sure 11:3 – Hud)

O ihr, die ihr glaubt! Kehrt euch Allah zu, in aufrichtiger Reue. Vielleicht deckt Allah
euere Missetaten zu und führt euch in Gärten ein, durcheilt von Bächen - an jenem Tage, an
dem Allah den Propheten und die Gläubigen mit Ihm nicht beschämen wird. Ihr Licht wird
Ihnen vorauseilen und zu ihrer Rechten. Sie werden sprechen: "O unser Herr! Mache unser
Licht vollkommen und verzeihe uns; siehe, Du hast Macht über alle Dinge." (Sure 66:8 – at-
Tahrim)

Wie kann man sich vom Einfluss


des Teufels befreien?
Es ist möglich, dass der Teufel einen sehr starken Einfluss auf den Menschen ausübt. Es mag
auch sein, dass jeder Moment des Lebens dieses Menschen durch den Teufel beherrscht wird. Jedoch
ist dies kein Zustand, aus dem es keinen Ausweg gibt. Wichtig ist zu wissen, wie man sich aus dieser
Lage befreien kann. Wenn der Einfluss des Teufels auch noch so umfangreich und sehr gezielt ist, so
ist es doch äusserst einfach, diesen Einfluss zu zerschlagen. Gott hat im Quran den Menschen
verschiedene Wege gezeigt, mit denen sie sich vom Einfluss des Teufels befreien können:

Und wenn dich Satan anstacheln will, nimm deine Zuflucht zu Allah. Siehe, Er ist
hörend und wissend. Die Gottesfürchtigen erinnern sich gewiss (an Allah), wenn sie eine üble
Anregung Satans erreicht; und siehe, dann werden sie hellsichtig. (Sure 7:200, 201 – al-A’raf)

Die Furcht vor Gott, das Nachdenken über Gottes Quranverse und das ihm gegenüber
aufrichtige Verhalten bilden zusammen ein sehr wichtiges Mittel gegen den Einfluss des Teufels.
Denn Gott verkündet im Quran, dass Er den sich vor ihm Fürchtenden “das Vermögen zur
Unterscheidung (von gut und böse) geben wird.” (Sure 8:29 – al-Anfal) Es würde genügen,
wenn die Menschen, damit sie den ihnen anhaftenden negativen Einfluss feststellen können, einzig
und allein auf die Stimme ihres Gewissens hören. Ein aufrichtiger, auf sein Gewissen hörender
Mensch kann sich mit Leichtigkeit vom Einfluss des Teufels befreien. Denn das Gewissen ist ein
sich niemals irrender, nie vom Weg abweichender Führer und ein grosser Segen, den Gott den
Menschen gegeben hat.
Gott gibt den Gläubigen die Freudenbotschaft, dass die aufrichtig Glaubenden und auf ihn
Vertrauenden niemals in die Fallen des Teufels gehen werden, und dass diese Fallen seinen
aufrichtigen Dienern nichts anhaben können. Der Quranvers diesbezüglich lautet so:

Außer Deinen auserwählten Dienern unter ihnen." Er sprach: "(Auch) das ist für Mich
ein zum Ziel führender (gerader) Weg. Siehe, dir ist keine Macht über Meine Diener gegeben,
außer über die Verführten, die dir folgen." (Sure 15:40-42 – al-Hidschr)

Damit der Teufel keinen Einfluss haben kann, genügt es aufrichtig zu sein, nach dem Quran zu
denken, und sich bei einer Provokation des Teufels sofort Gott anzuvertrauen. Nichts davon ist
schwierig. Zweifellos kann der Teufel den richtigen, gläubigen Dienern Gottes niemals Schaden
zufügen. Denn Gott ist der Erzieher und Fürsprecher der Gläubigen. Mit Seiner Gnade wird er die
Gläubigen schützen und ihnen stets den richtigen Weg zeigen.
Der Mensch muss stets daran denken, dass er auf jeden Fall eines Tages sterben wird, dass
alles vorherbestimmt in schönster Weise erschaffen wurde, dass die Welt nur ein vorübergehender
Ort zur Prüfung des Lebens ist – und an Gottes absolute Existenz. Dieses Wissen und dieses
Bewusstsein verleihen dem Menschen eine sehr frohe Stimmung und innere Ruhe. Die durch den
Glauben verliehenen geistigen Güter sind unvergleichlich.
Gegen die Fröhlichkeit, Lebhaftigkeit und den Verstand, die der Glaube bringt, kann keine
Taktik des Teufels ankommen.
TEUFELSANBETER
IN DER GESCHICHTE

Bis hierher haben wir das wahre Gesicht des Satanismus besprochen, das so viele Satanisten
beeinflusst hat. An diesem Punkt wird es nützlich sein zu untersuchen, wie der Satanismus
entstanden ist.

Im Mittelalter standen die Satanisten in enger Verbindung mit geheimnisvollen


Organisationen und Sekten bekannt als die Kabbalisten und Rosenkreuzler. Der moderne, heutzutage
anzutreffende Satanismus ist jedoch erst in den 60er Jahren in Kalifornien aufgetreten. Ein Mann
namens Anton Szandor LaVey hat 1966 erklärt, dass er die “Church of Satan” (Kirche des Satans)
gegründet habe. Jedoch schon lange vor LaVey hatte der anfangs dem 20. Jahrhundert lebende
Aleister Crowley die ersten Fundamente zum heutigen Satanismus gelegt. Der unter dem
Spitznamen “Die grosse Bestie” (The Beast 666) bekannte Crowley war durch seine Magie, seine
Tiermorde und blutigen Rituale, bei denen starke Drogen benutzt wurden, berüchtigt. Der Leitsatz
von Crowleys “Philosophie” war “Mach was du willst”.

Diese Philosophie wurde in dem laut Crowley extra für ihn vom Teufel geschriebenen Buch
des Gesetzes “The Book of Law” ausführlich erläutert. Laut diesem perversen Glauben hat der
Mensch das, was ihm durch den Kopf geht, ohne dass er an die daraus entstehenden Konsequenzen
denkt, sofort zu tun. Wenn er Lust auf Exzesse hat, sollte er sich ihnen sofort hingeben; wenn er auf
jemanden wütend ist, sollte er dies sofort zeigen; sogar wenn er den Wunsch verspürt, seinen
Gesprächspartner umzubringen, so sollte er dies sofort tun.
Diese abnormen Ideen, die keine Harmonie in der Gesellschaft erlauben, hat Crowley mit
folgenden Worten verteidigt:

Ich will das Fluchen auf heilige Dinge, das Verüben von Mord, Vergewaltigung und
Revolution. Irgend etwas Gutes oder Schlechtes, wenn es nur stark ist. 3

Zweifellos befand sich Crowley in einem grossen Irrtum als er meinte, dass er Starksein durch
Schlechtsein und Vertretung des Bösen erreichen könne. Das Böse ist eine Eigenschaft, die vor allem
zuerst dem Menschen selbst Schaden zufügt. Auch wenn zusammen damit eine auf das Böse
gestützte Macht gewonnen werden kann, ist diese Macht stets zu kurzer Dauer verurteilt. Jedes
System, das auf Unterdrückung, Ungerechtigkeit und Gewissenlosigkeit gebaut wurde, hat eine
Niederlage erlitten. Was mit Aleister Crowley’s Philosophie “Der Mensch soll das tun, worauf er
Lust hat” gesagt werden soll ist aber, dass der Mensch seine schlechten Gedanken, Gefühle und
Entscheidungen ohne jegliche Begrenzung in die Tat umsetzen soll. Das heisst, dass sich der Mensch
nach dem richten soll, was ihm von seinen Wünschen befohlen wird und nicht versuchen soll, seine
Triebe zu beherrschen. Dies ist aber ein äusserst gefährlicher Zustand. Gott verkündet im Quran,
dass die Triebe des Menschen ihm fortwährend Böses befehlen (Sure 12:53 - Yusuf), aber
gleichzeitig sei dem Menschen auch eingegeben worden, wie er sich vor diesem Bösen hüten kann.
(Sure 91:8 – asch-Schams) Wie ausserdem mit dem Quranvers “...wer den Fußstapfen des Satans
folgt - siehe, er gebietet euch Abscheuliches und Verbotenes.” (Sure 24:21 - an-Nur) gesagt
wird, ist es das Ziel des Teufels, die Menschen zum Bösen zu verleiten. Das wichtigste dazu vom
Teufel benutzte Mittel sind des Menschen eigene Triebe. Da der Trieb ständig Schlechtes befiehlt,
befindet sich der sich nach seinen Trieben und dem Teufel richtende Menschen in einem chaotischen
Zustand. Die Befreiung und das Glück des Menschen sind jedoch nur möglich, wenn er sich vor
seinen Trieben hütet und sich nach seinem Gewissen richtet. Für diejenigen, die sich dem Bösen
fügen und meinen, damit zur Befreiung zu gelangen, ist das Ende eine schreckliche Enttäuschung:

An dem Tage, an dem der Mensch an all sein Bestreben erinnert wird und die Hölle
anschaulich gemacht wird für den, der (sie) sieht, dann wird für den, der (das Maß)
überschritt und das irdische Leben vorzog, die Hölle fürwahr der Aufenthalt sein. (Sure 79:34-
39 – an-Nazi’at)

In Wahrheit ist der Satanismus eine Philosophie, die die eigene Persönlichkeit vergöttert und
die Erfüllung des eigenen Willens und der eigenen Wünsche als einzigen Lebenszweck betrachtet. In
diesem Sinn zeigt der Satanismus auch für die humanistische Philosophie Sympathie. An dieser
Stelle muss daran erinnert werden, dass der Humanismus nicht, wie die meisten Menschen meinen,
eine Philosophie ist, die Botschaften wie Liebe, Frieden und Brüderlichkeit enthält, sondern eine
religionslose Strömung, deren Begriff der Menschlichkeit zum einzigen Ziel und Brennpunkt der
Menschen gemacht wird.
Der Humanismus ist, wie die eigenen Vertreter auch deutlich zum Ausdruck bringen, eine
atheistische Strömung. Laut Humanismus seien “Universum und Mensch nicht erschaffen worden”,
“der Mensch von alleine entstanden” und “für niemanden verantwortlich”. “Das eigentlich Wahre sei
der Mensch selbst, und es gäbe überhaupt kein wichtigeres Wesen als der Mensch”. Zudem herrscht
beim Humanismus hauptsächlich der “Profit”Gedanke vor. Demzufolge kommt der Mensch nur
einmal zur Welt, und je mehr Gewinn er hier erzielen kann, desto rentabler wird es für ihn sein.
Dann sollte der Grundsatz, der Haltung und Sparsamkeit des Menschen bestimmt, auch den eigenen
Willen und die Leidenschaften der Menschen bestimmen. All diese Gedanken sind jedoch eine
Einstellung, die die Menschheit in eine grosse Katastrophe stürzt. In erster Linie ist das Universum
nicht, wie die Humanisten behaupten, ein Werk blinder Zufälle. Das Universum wurde von Gott,
dem Besitzer von überragender Kraft und Macht, erschaffen. Und der Mensch ist denn verpflichtet,
wie im Quranvers mit “... die Dschinn und die Menschen habe Ich nur dazu erschaffen, dass sie
Mir dienen.” (Sure 51:56 – adh-Dhariyat) geboten wird, demjenigen, der uns aus dem Nichts
erschaffen hatte – unserem Herrn – zu dienen und nach Seinen befohlenen Anstandsregeln zu leben.
Aus denjenigen, die fern von Religionssitten unter dem Einfluss von Ideologien wie Humanismus
stehen, kommen als Ergebnis ihrer verteidigten Ideen Individuen zum Vorschein, die nur an ihre
eigenen Vorteile denken und uneinsichtig, treulos, lieblos und unbarmherzig sind.
Wie es aussieht, ist der Humanismus für die Menschheit eine äusserst gefährliche Einstellung.
Der Satanismus, der den Humanismus als eine seiner ideologischen Stützen benützt, hat jedoch
einen sehr viel perverseren und gefährlicheren Blic kwinkel entwickelt und Gewalt, Wut, Blut und
Grausamkeit zu seinem grundlegenden Wert gemacht.
Die Teufelskirche
Nach Aleister Crowley war Anton Szandor LaVey der Gründer des heutigen Satanismus.
LaVey, der durch seine enge Beziehung zu Magie und geheimnisvollen Ritualen bekannt ist, hatte
zunächst eine sich gegen das Christentum auflehnende Gruppe, genannt “Magic Circle”
(Zauberkreis) gegründet. Später hatte er die Satanic Bible (Teufelsbibel) geschrieben, in der auch die
berüchtigten “Neun teuflischen Grundsätze” enthalten sind, und er gab der Gruppe den Namen
“Teufelskirche”. Die Einstellung dieser Kirche basiert wiederum auf den von Anton LaVey
geschriebenen Büchern The Satanic Rituals, The Satanic Witch, The Devil’s Notebook und Satan
Speaks (“Die Satansrituale”, “Der Hexer des Satans”, “Das Notizbuch des Teufels” und “Satan
spricht”). Die Teufelskirche, die allein in Nordamerika etwa zehntausend Anhänger hat, verfügt über
eine äusserst perverse Einstellung. Im Lexikon der Religionen Amerikas wird LaVey’s perverse
Religion wie folgt beschrieben:

Das Grundthemen des Satanismus von LaVey sind, keiner Kirche anzugehören und an der
physischen und geistigen Struktur des Menschen Genuss zu finden. Der Teufel symbolisiert die
Hauptsünde, die aus der Meinung besteht, dass der Mensch eine Art Tier sei, das physischen
und geistigen Genüssen erliegt. Gemäss LaVey symbolisiert der Teufel den Ursprung dieser Werte.
Wie es bei den traditionellen Magierritualen der Fall ist, ist auch bei seinen Ritualen denkbar, dass
Aktionen durch psychokinetische Kraft zentralisiert werden. Seine Satansphilosophie gleicht
ziemlich den Lehren aus dem “The Book of the Law” (Das Buch des Gesetzes) von Aleister
Crowley. Es wird akzeptiert, dass jeder Mensch nach seinen eigenen Regeln lebt. 4

Zweifellos ist einer der Grundsätze des Satanismus die Feindlichkeit gegenüber religiösen
Sitten, die sich gegen alles, was damit zusammenhängt, richten muss. Überdies beschränkt sich diese
Opposition nicht nur auf das geistige Gebiet. Satanisten sind Atheisten, die gleichzeitig gegen die
religiösen Werte kämpfen.

Der Satanismus von LaVey sieht aber sein eigentliches Ziel im Kampf gegen das Christentum.
LaVey stellt seine Religionsfeindlichkeit auf diese Weise dar:

Der Satanismus ist nicht nur eine atheistische Formation, er ist gleichzeitig auch eine
antitheistische, gegen Gott gerichtete Formation. Der Mensch verschmutzt dieses Universum mit
einer Schnelligkeit; die Religion als Grund der Existenz zu sehen ist nunmehr kein zumutbarer
Zustand... Um am Leben zu bleiben, müssen wir diese während 2000 Jahren gleichgebliebene
Passivität und Todesleidenschaft zerstören. Vor uns liegen realistische Lösungen, die sofort in die Tat
umgesetzt werden können. Wie immer steht das Christentum dem Fortschritt als das grösste
Hindernis im Wege. 5

Diese Worte von LaVey weisen eine starke Parallele mit der sich im 19. Jahrhundert
entwickelnden materialistischen Weltanschauung auf. Dass dort, wo es keine Religion gibt, sich die
verschiedensten Perversionen und Brutalitäten ereignen, und dass Menschen, denen Gottesfurcht
unbekannt ist, sich in an Blutvergiessen ergötzende Ungeheuer verwandeln können, wird am
Beispiel des Satanismus auf die wirksamste Art ersichtlich. Wenn heute sehr viele, vor allem junge
Menschen sich vom Unheil des Satanismus verleiten lassen, dann ist dies direkt auf die ein
religionsloses Leben vorsehenden Ideologien zurückzuführen. Bevor wir uns mit dem vom
Satanismus vorgesehenen Leben befassen, das die Idee “das Böse frei und unbeschränkt auszuleben”
vertritt, die Nichtachtung der Regeln und die Gesetzlosigkeit sich zum Grundsatz macht und
jeglichen moralischen Werten den Krieg erklärt, ist es sinnvoll, wenn wir zuerst die ideologischen
Verbindungen des Satanismus untersuchen.

Satanismus:
Eine atheistische, materialistische Religion
Der Satanismus ist eine “Religion” der Menschen, die sich in einer geistigen Leere befinden.
Alle sich im 19. Jahrhundert entwickelnden Gedanken und Strömungen, die die Welt rein
materialistisch auffassten, haben die Menschen in eine grosse geistige Leere getrieben. Währenddem
bis zu dieser Zeit religiöse Werte ein untrennbarer Teil der Gesellschaft waren, wurde nach diesem
Zeitpunkt eine gesellschaftliche Umwandlung festgestellt und man begann, die Religion als
unwichtig zu betrachten. Meistens wurde sogar versucht, geistige Werte bewusst aus dem
gesellschaftlichen Leben zu verweisen. Einer der wichtigsten gemeinsamen Punkte der im 19.
Jahrhundert aufkeimenden Strömungen war, sich gegen die Religion und die Gläubigen zu richten,
und die Vertretung der Ansicht, dass es für das Vorhandensein von Sitte und Moral keiner
Gottesfurcht bedürfe. Deshalb führte die Verweisung der Religion aus dem Gesellschaftsleben zu
einer grossen Leere, und die Erfahrung zeigte, dass es ohne Gottesfurcht niemals Sitte und Moral
geben kann.
In dieser Leere hatten auch die Werte, von gut und schlecht begonnen, ihren Sinn zu verlieren,
und grosses Chaos enstand. Gemeinschaften, die unter dem Einfluss von Suggestionen standen, die
ihnen einflössten, noch mehr zu verdienen und noch mehr zu verbrauchen, und falls dazu nötig
andere Menschen zu unterdrücken und auszubeuten, begannen nach einer Weile nur noch Menschen
zu akzeptieren, die nur an sich selber denken, Selbstlosigkeit als Naivität bewerten und Gutes nur
tun, solange die Betäubung durch Profite andauert. All dies war der Grund, warum die wichtigsten
Eigenschaften und Grundbedürfnisse der Seele des Menschen wie Liebe, Erbarmen, Zärtlichkeit,
Freundschaft, Treue und Beständigkeit vergessen wurden, und anstelle des Guten das Böse Platz
nahm. Dieser Zustand ist von religionsfeindlichen Kreisen geplant worden, die durch die
Beseitigung der geistigen Werte solche Verhältnisse herbei führten.
Eine der gefährlichsten Strömungen, die am Ende dieses gesellschaftlichen
Veränderungsprozesses zum Vorschein kam, ist der Satanismus. Der Satanismus war in dieser
Epoche als ein Produkt der sich entwickelnden materialistischen und atheistischen Strömungen
entstanden, und er wurde zu einem wichtigen Beispiel dafür wie es kam, dass Brutalität und
Perversion durch diese Philosophien legalisiert wurden. Die durch diese Strömungen verteidigten
Werte und die vom Satanismus vorgebrachten Behauptungen stimmen voll überein.
Materialismus und Atheismus geben vor, dass alles auf diese Welt beschränkt ist und dass am
Ende des Lebens alles vernichtet wird.

Demgemäss sind die Menschen für nichts verantwortlich. Sofern es keine Verantwortung gibt,
dann bleibt dem Menschen auch kein Grund zur Verhinderung des Bösen. Doch ist dies nichts als
Selbstbetrug. Das gesamte Universum und die Menschheit hat ein überragender und mächtiger
Schöpfer – Gott – erschaffen, und jeder Mensch ist unserem Schöpfer gegenüber verantwortlich. Die
Existenz des Menschen auf Erden ist durch eine bestimmte Frist begrenzt. Nach Ablauf dieser Frist
wird jeder dem Tod begegnen, und nach dem Tod muss jeder Mensch vor unseren Herrn treten und
über jeden Moment seines Lebens Rechenschaft ablegen. Diejenigen die meinen, keine
Verantwortung zu haben und keine Rechenschaft ablegen zu müssen, werden an jenem Tag einen
grossen Verlust erleiden.
Um zu verstehen, wie der Satanismus vom Materialismus und Atheismus beeinflusst wird
genügt es, sich einen Einblick in die von satanistischen Gruppen veröffentlichten Bücher zu
verschaffen. Wenn wir zum Beispiel die von der Teufelskirche veröffentlichten Schriften
durchgehen, sehen wir, dass jedes einzelne Mitglied dieser Gruppe Atheist ist. Ausserdem sind die
Satanisten Materialisten; sie glauben einzig an die Existenz der Materie. So wie die grosse Mehrheit
der Satanisten Gottes Existenz abstreitet, verleugnen sie auch alle metaphysischen Wesen wie die
Engel. Demzufolge glauben diese Leute eigentlich auch nicht an die Existenz des Teufels. Obwohl
sie sich “Anbeter des Teufels” nennen, erkennen sie ein Wesen namens Teufel nicht an. Für sie ist
der Teufel ein Symbol für Religionsfeindlichkeit. In einem von der Teufelskirche veröffentlichten
Dokument betitelt mit “A description of Satanism” (Eine Beschreibung des Satanismus) werden
folgende Ansichten dargestellt:

Der Satanismus ist wie der Buddhismus eine atheistische Religion. Aufgrund unserer
Aktivitäten gibt es keine Instanz, der wir Rechenschaft abzulegen haben. Die Satanisten glauben
weder an die Heiligkeit des Heiligen Buches, noch an die Existenz der Engel, des Paradieses
und der Hölle, an den im Heiligen Buch beschriebenen Teufel, die bösen Geister, die guten
Geister und die Dämonen. Der Materialismus und Realismus sind Gebote, die beim Satanismus an
erster Stelle kommen. Der Satanismus ist atheistisch. Wir sind eigentlich Autodeisten, d.h. wir
beten uns selber an. Der Satanismus ist das Gegenteil von Religion, nämlich Religionslosigkeit. 6

Wiederum in einer der von der Teufelskirche veröffentlichten Schriften beschreiben die
Satanisten in einem Artikel unter dem Titel “Feared Religion” (Gefürchtete Religion) ihren
wirklichen Glauben wie folgt:

Die Satanisten glauben nicht an die Übernatürlichkeit; sie glauben weder an die Existenz
Gottes, noch an die des Teufels. Für den Satanisten ist der Mensch selbst der eigentliche Gott. Der
Teufel ist gemäss seiner eigenen tierischen und hochmütigen Natur das Symbol des lebenden
Menschen. Der Teufel ist kein bewusstes Wesen, das anzubeten ist; es ist eher eine potentielle
Kraft, die sich in jedem Menschen befindet und mit einer einzigen Berührung in Bewegung gesetzt
wird. 7

Auch in einem Artikel der Washington Post über Satanisten, in dem LaVey’s Satanismus
geschildert wird, wird beschrieben, dass er nicht an die Existenz des Teufels glaubt, und dass er den
Teufel nicht anbetet. Nach LaVey ist der Teufel ein Symbol für die “lüsterne, unersättliche und
rachenehmende Natur des Menschen”, ein Symbol seines Egos.8 Satanismus sieht die Natur des
Menschen als brutal und erbarmungslos. Indessen gehören Erbarmungslosigkeit, Brutalität, Gewalt,
Unersättlichkeit, Egoismus und Rache nicht zum Menschen; es handelt sich vielmehr um primitive
Triebe und jeder Mensch ist zur Verhinderung all dessen im Besitz eines Gewissens und eines
Willens.
Der eigentliche Grund, weshalb die Satanisten mit diesen Behauptungen bezüglich der Natur
des Menschen derart beharrlich sind ist, dass sie zu sehr von Darwin’s Evolutionstheorie beeinflusst
wurden. Dieses Dogma, das als sogenannte wissenschaftliche Theorie unterbreitet wird, schafft wie
viele andere die Menschheit in die Katastrophe führende Strömungen, auch dem Satanismus eine
geistige Stütze. Eine Aussage aus dem oben zitierten Text ist recht aufschlussreich: “Der nach
seiner eigenen tierischen und hochmütigen Natur lebende Mensch”... Diese Aussage vertritt auf
eine Art den Inbegriff des Satanismus. Nach Ansicht der Satanisten ist der Mensch durch Evolution
als eine Tierart entstanden und hat demnach tierisch zu leben. Rick Hall, einer der Vertreter des
Satanismus, betont in einer mit “Satan Really Wants You” (Satan Will Dich wirklich) betitelten
Abhandlung, indem er einerseits den teuflichen Materialismus beschreibt und andererseits auch die
Beziehung zwischen Darwinismus und Satanismus hervorhebt:

Der Materialismus der teuflischen Philosophie lehnt jegliche geistigen Werte ab, die sich vom
physischen Wesen unterscheiden oder auch höherstehend sind... LaVey war ein Auserwählter und ein
Sozialdarwinist. 9

Die Satanisten begreifen auch eine andere wichtige Tatsache im Zusammenhang mit dem
“Stolz in des Menschen Natur” nicht. “Stolz in des Menschen Natur” heisst nämlich, dass der
Mensch kein Tier ist. Gott hat dem Menschen seinen eigenen Geist eingehaucht und ihn in
bestmöglicher Form erschaffen. Die Menschenseele ist von empfindlicher Struktur und wurde auf
eine solche Weise erschaffen, dass sie sich an Barmherzigkeit, Zärtlichkeit, Liebe, Behutsamkeit,
Menschlichkeit und Freundschaft erfreuen kann. Die Kraft, die den Menschen zum Bösen und zur
Erbarmungslosigkeit aufhetzt, ist die Stimme des vom Teufel gelenkten Triebes. Doch der Stimme
des Triebes nachzugeben, treibt den Menschen zu schrecklichem Unheil.

Satanismus und Darwin’s Evolutionstheorie


Die Kraft, die das von den Satanisten vorgesehene Gesellschaftsleben formt und die die
Grundlage ihrer Lebensauffassung bildet, ist der Darwinismus; dies wird von sehr vielen Satanisten
überzeugend bewiesen.
Tatsache ist, dass die Satanisten in vielen Veröffentlichungen deutlich hervorheben, dass jeder
einzelne ein fanatischer Verteidiger des Darwinismus ist. Eine der Beschreibungen des Satanismus
durch Dr. Roald Kristiansen von der Russischen Pomor Universität, der mit seinen Nachforschungen
über den Satanismus bekannt wurde, ist folgende:

Wenn wir den Satanismus auf bestmöglich beschreiben wollten, so ist Satanismus der
radikalste Zustand des atheistischen Sozialdarwinismus, welcher das Christentum als seinen
Hauptfeind betrachtet. Der Grundgedanke beim Satanismus liegt nicht in der Idee, zu versuchen mit
einem übernatürlichen Wesen Kontakt aufzunehmen, sondern in dem Gedanken, um im Kampf ums
Dasein bestehen zu können, müssten die persönlichen Eigenschaften entwickelt werden. Zur
Entwicklung dieser Eigenschaften sei es notwendig, Zauberrituale abzuhalten. 10
Die Zeitschrift MF, die den Gründer der Teufelskirche Anton LaVey kurz vor seinem Tod
interviewte, formulierte LaVey’s wichtigste “Leistung”, die Verbreitung des Sozialdarwinismus, mit
diesen Worten:

Anton LaVey hatte für Individuen, die Ende der 1960er Jahre der Hippie Anhängerschaft und
der moralischen Werte des Christentums überdrüssig wurden, einen neuen Weg geschaffen, indem er
die Ideologie des Sozialdarwinismus und eine positive Denkweise in leicht verständlicher Form
vereinte. 11

Für Satanisten ist das Durchbrechen der Eintönigkeit gleichbedeutend mit Blutvergiessen,
Böses zu tun, den Menschen Schaden zuzufügen und der Zerrüttung der Gesellschaftsordnung. Aus
diesem Grund werden die von der Religion gebotenen Werte wie Ruhe, Vertrauen und Frieden durch
die Satanisten – da sie die Tugend der Religion weder begreifen noch erleben können – auf diese
Weise interpretiert.
Unter den Veröffentlichungen der Teufelskirche ist in dem mit “Feared Religion”
(Gefürchtete Religion) betitelten Artikel der Satz “Der Satanismus existiert, damit der Mensch als
ein Tier akzeptiert werden kann” 12 aufschlussreich. Damit will nämlich der Satanismus zeigen,
dass er die Verbreitung der darwinistischen Weltanschauung in der Gesellschaft als eines seiner
wichtigsten Ziele betrachtet. Eine weitere Mitteilung der Teufelskirche aus “The Nine Satanic
Statements” (Die neun teuflischen Grundsätze), die Ansichten fern von Verstand und jeglicher Logik
enthalten, wird im siebten “Grundsatz” gemacht:

Der Teufel definiert den Menschen als ein Tier. Dieses Tier ist manchmal besser als die
anderen vierbeinigen Tiere, manchmal aber auch schlechter. 13

“Ein nur nach seiner Wollust lebendes wildes Tier”


Die Teufelskirche benützt für den Menschen in all ihren Schriften beharrlich den Begriff
“carnal beast”, was “sinnliches wildes Tier” bedeutet. Auch laut Aussage des Satanisten Peter
Gilmor “ist der Mensch ein Tier und muss sich wie ein Tier verhalten.” Für Satanisten gilt
bezüglich ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen und ihrer Haltung gegenüber anderen
Lebewesen diese perverse Logik: Der Mensch ist ein Tier und soll sich nicht scheuen, tierische
Manieren zur Schau zu stellen. Satanisten sehen Verwaltigung als berechtigt, denn Vergewaltigung
ist nach ihrer perversen Logik zwischen wilden Tieren in der freien Natur normal. Gemäss den
Satanisten ist es auch normal, jemanden umzubringen, denn in der Natur dauert zwischen den Tieren
ein mitleidloser Überlebenskampf an. Tiere zu Tode zu quälen entspringt der gleichen Logik. Sofern
der Mensch ein “carnal beast” ist, ist es nicht notwendig, solche Taten zu vermeiden. Nach Meinung
der Satanisten muss das tierische Leben bis zuletzt unterstützt und verteidigt werden. Welche Art
Gesellschaft sich durch Menschen bilden kann, die nach tierischen Gefühlen handeln, ist nicht
schwer zu erraten. In dieser Lage solte man es nicht als eigenartig empfinden, wenn Leute mit einer
solchen Logik auf schrecklichste Art gegen das Gesetz verstossen.
Woran liegt es aber, wenn Satanisten glauben, nach ihrer Wollust lebende wilde Tiere zu sein?
Auf diese Frage gibt es nur eine einzige Antwort: Evolutionstheorie. Die Evolutionstheorie betont
das im Satanismus enthaltene Gedankengut, wie Dr. Roald Kristiansen in seiner These über den
Satanismus herausfand.

Der Satanismus kann als eine ”sozialdarwinistische Religion” gesehen werden, nach der
die Herrschaft der Stärksten über die Schwachen verteidigt werden muss, weil die Menschheit
nur auf diesem Weg als eine biologische Art fortschreiten und ihren Anspruch auf die soziale
Führerrolle innerhalb der Evolution in der Natur geltend machen kann. 14

In einem mit “A Description of Satanism” (Eine Beschreibung des Satanismus) betitelten


Artikel werden die grundlegenden Standpunkte des Satanismus, seine Weltanschauung und die
Tatsache, dass er ein untrennbarer Teil des Darwinismus ist, wie folgt zum Ausdruck gebracht:

Nach unseren Prinzipien haben alle Menschen und Tiere einen gemeinsamen und einfachen
biologischen Ursprung. Im Grunde genommen GLAUBT DER SATANISMUS, DASS DER
MENSCH NICHTS ANDERES ALS EIN WEITERENTWICKELTES TIER IST. Abgesehen
davon, dass wir uns durch einen glücklichen Zufall evolutionell entwickelt haben und am Leben
blieben, nehmen wir in der Schöpfung überhaupt keine besondere Stellung ein... Die Satanisten
definieren sich selbst und alle Menschen als Tiere und sind dagegen, sich als Menschen zu sehen,
denen Gott eine Seele gegeben hat... 15

Es ist auffallend, dass die Satanisten die Evolutionstheorie, die wissenschaftlich vollkommen
unhaltbar geworden ist und deren Irrtümer und verdrehte Ideen korrigiert wurden, mit solchem
Beharren verteidigen. Indessen heben alle Zweige der sich stets weiterentwickelnden Wissenschaft
hervor, dass die Schöpfung eine nicht zu leugnende Tatsache ist. Diejenigen, die ideologisch vom
Darwinismus abhängen, befinden sich in einem grossen Irrtum. Der Darwinismus ist in einer Weise
zusammengebrochen, dass er sich nicht nochmals aufraffen kann und er wurde in der historischen
Vergangenheit begraben.
Das Universum und alle sich im Universum befindlichen Geschöpfe sind von Gott erschaffen.
Es gibt nichts, das ein Werk aus blinden Zufällen wäre. Da die Beweise der Schöpfung an vielen
Stellen dieser Erde deutlich zu sehen sind, ist es eine grosse Dummheit zu behaupten, die tadellose
Ausgeglichenheit und Perfektion des Universums sei das Werk blinder Zufälle. Zu einem derart
perversen Glauben können nur –Menschen mit einem krankhaften Geist gelangen – wie die
Satanisten.

Als Ergebnis der darwinistischen Einstellung glauben die Satanisten nicht daran, dass alle
Menschen gleich sind. Nach ihnen haben sich gewisse Menschen im Vergleich zu anderen
weiterentwickelt, während manche auf den unteren Stufen der Evolution verblieben. Dieser Glaube
wurde zum Grund einer natürlichen Annäherung zwischen Satanismus und Faschismus. Der
Satanismus begnügt sich jedoch nicht damit, nur zwischen Gemeinschaften und Rassen einen
Unterschied zu konstruieren, sondern er vertritt die Ansicht, dass auch innerhalb derselben Rasse
und derselben Gesellschaft gewisse Menschen den anderen überlegen sind. Demgemäss sind
diejenigen, die die Macht des Bösen begriffen haben und daran glauben, im Vergleich zu den
anderen überlegen und haben das Recht, sich den Unterlegenen gegenüber in jeder Weise zu
benehmen.
Wie diese Information zeigt, ist der Satanismus eine atheistische Religion, die die
Evolutionstheorie in ihrem Zentrum untergebracht hat. Die Evolutionstheorie vertritt die Ansicht, der
Mensch sei eine Tierart, die Satanisten hingegen entwickeln dementsprechende Verhaltens- und
Denkmodelle. Wenn Sie einen Blick in die Bücher der die Evolutionstheorie verteidigenden
Biologen und Philosophen werfen, werden Sie feststellen, dass darin Sätze enthalten sind, die mit
den in diesem Buch weiter vorne erwähnten Artikeln über Satanisten genau übereinstimmen.

Satanistische Aussagen finden sich auch in Büchern von darwinistischen und atheistischen
Denkern wie Richard Dawkins, Stephen J. Gould, Daniel Dennet und Carl Sagan zu finden. Auch sie
betrachten den Menschen als weiterentwickeltes Tier, und das Leben als einen Kampfplatz, und sie
bringen zum Ausdruck, dass nur die Starken überleben können.
Im einem Artikel betitelt mit “Meet My Cousin the Chimpanse” (Treffen Sie meinen Cousin,
den Schimpansen) erzählt der bekannte Evolutionist Richard Dawkins den Unsinn, die Vorfahren
von besonders grossgewachsenen Menschen seien Affen, und schreibt folgendes:

Wir akzeptieren es, den Affen zu gleichen, doch in Wirklichkeit merken wir meistens nicht,
dass wir Affen sind... Es gibt keine einzige Klassifizierung in der Natur, welche die Schimpansen,
Gorillas und Orang-Utans einschliesst, aber die Menschen nicht miteinbezieht... Alle lebenden
grossen Affen – einchliesslich wir selbst – sind durch das Familienband miteinander verbunden. 16

Stephen Jay Gould als ein leidenschaftlicher Vertreter der Evolution verteidigt in seinem Buch
Darwin und Danach seine Auffassung: Erbarmungslosigkeit, Aggression, kurz allgemeine
Schlechtigkeit sind die uns von unseren äffischen Vorfahren verbliebenen Fesseln.” 17 In einem
anderen Artikel behauptet er, Menschheit und Universum seien das Werk blinder Zufälle:

Heute sind wir hier, weil eine Gruppe von Wesen eine Anatomie besass, die es erlaubte, ihre
sonderbaren Fischflossen in Füsse zu verwandeln, welche bei auf dem Festland lebenden Tieren
notwendig sind; weil die Welt während der Eiszeit nie ganz vollständig zugefroren war; weil es den
vor einer Viertelmillion Jahren aus Afrika stammenden kleinen und mageren Lebewesen gelang, bis
heute am Leben zu bleiben. Zu all dem können wir höhere Antworten suchen, aber eine solche
Antwort gibt es nicht. 18

Wie ersichtlich, bieten die unwissenschaftlichen und unvernünftigen Behauptungen, die diese
Personen im Namen der Wissenschaft vorbringen, Ideologien wie dem Satanismus eine geistige
Grundlage. Diese Leute verteidigen beharrlich diese verdrehten Gedanken und reissen die ganze
Menschheit in eine Katastrophe. Doch Gott hat das Universum und den Menschen als ein
überragendes Kunstwerk erschaffen. Jeder Mensch ist Gott gegenüber verantwortlich. Dies ist eine
völlig klare Wahrheit. Wer hingegen vor dieser Wahrheit zu fliehen versucht und deshalb Lügen
vorbringt, der wird bei seinem Tod das Ausmass des Irrtums in dem er sich befindet, begreifen
können..

Eine Illusion der Satanisten:


Die sozialdarwinistische Gesellschaft
Die Satanisten, die den Slogan der Evolutionstheorie ”Der Mensch ist ein Tier” zur Grundlage
ihrer Philosophie machen, ersehnen sich die Gründung einer Welt, in der Menschen leben wie die
Tiere. Laut Satanismus ist die ideale Gesellschaftsordnung eine solche, die völlig von
darwinistischen Prinzipien beherrscht wird. Die Grundregel ihrer ersehnten Welt ist das Prinzip “Die
Starken unterdrücken die Schwachen”. Nach dem Satanismus ist jeder Mensch gezwungen, sich
selbst evolutiv zu entwickeln und sich zu fördern, damit die Fortsetzung seiner Existenz und der
Erfolg in seinem Lebenskampf gewährleistet werden können. Wer dies nicht erreicht, wird sich
selbst überlassen, bis er von selbst vernichtet wird. Die gleiche Regel ist auch im sozialen Bereich
gültig. Gemeinschaften, die dies nicht zustandebringen, müssen akzeptieren, dass auch Kulturen und
Völker vernichtet werden. Gemäss dem Satanismus wird die wirksamste Art der Familienplanung
durch Akzeptieren der Vernichtung der Schwachen sichergestellt. 19
Einer der Priester der Teufelskirche, der Schriftsteller Burton H. Wolfe, erklärt im Vorwort der
1976 veröffentlichten “Teufelsbibel” die Lebenseinstellung des Satanismus in folgender Weise:

Der Satanismus ist eine unverschämte, egoistische und erbarmungslose Philosophie. Diese
Philosophie ist gestützt auf den Gedanken, dass die Menschen von Geburt egoistische und zur
Gewalt neigende Wesen sind, dass das Leben einzig aus Darwin’s “Überlebenskampf” besteht, und
dass nur die Stärksten am Leben bleiben. Sie stützt sich auf den Glauben, dass die Erdoberfläche –
verstädterte Gemeinschaften gehören auch dazu – Urwäldern gleicht und dass es, um eine
unaufhörliche Konkurrenz zu besiegen notwendig ist, dass die Führung sich in der Hand von
Kämpfern befindet. 20

Wie auch Wolfe zum Ausdruck bringt, ist die vom Satanismus vorgesehene Lebensform auf
Streit, Konkurrenz, Gewalt, Egoismus und Unbarmherzigkeit gestützt.

Auch Peter H. Gilmore, einer der “Hauptpriester” der Teufelskirche, drückt dies sehr deutlich
aus:

Werfen wir doch einen Blick auf den heutigen Satanismus und prüfen, was er denn nun
wirklich genau ist: Eine unbarmherzige Religion, die sich auf den Elitismus (Macht der
Auserwählten) und den Sozialdarwinismus stützt, die die erneute Gründung der Herrschaft der
Begabten über die Toren verteidigt... und die das seit zweitausend Jahren die Evolution der
Menschenheit verhindernde Märchen des “Egalitarismus” ausrotten will... 21

Was Peter Gilmore mit “seit zweitausend Jahren” meint, ist das Christentum. Vor dem
Christentum waren die europäischen Völker Götzendiener oder Atheistischen und es waren
barbarische, wilde und erbarmungslose Menschen. Die zu den göttlichen Religionen gehörenden
Prinzipien Mitleid, Hilfsbereitschaft für die Schwachen und Gleichberechtigung für alle Menschen
wurden bei den europäischen Völkern durch das Christentum bekannt. Das Ziel der Satanisten ist es,
diese auf dem Prinzip “Wer sich im Recht befindet, ist stark” beruhenden Moralbegriffe vollkommen
zu beseitigen und an deren Stelle eine sozialdarwinistische Welt, gestützt auf dem Prinzip des Rechts
des Stärkeren zu errichten.
Gilmore scheut sich nicht, dies in der Fortsetzung seines Artikels deutlich zur Sprache zu
bringen:
Die Satanisten betrachten die menschliche Gesellschaftsstruktur in Form von verschiedener
Schichten, aufgrund derer jeder Mensch als Ergebnis seiner eigenen Fähigkeiten klassifiziert wird.
Das Prinzip, nach dem die Stärksten überleben, wird auf jedem Niveau der Gesellschaft verteidigt...
So hätte die Natur schon immer dafür gesorgt, die eigenen Kinder zu stärken und, wenn nötig, sie
auch zu vernichten. Dies sei traurig, aber es sei nun mal der Lauf der Welt... 22
Dr. Kristiansen, der diesen Artikel Gilmore’s interpretiert, macht darauf aufmerksam, dass bei
der praktischen Anwendung dieser Ideologie die bestehende Gesellschaftsordnung und alle die
Armen und Bedürftigen unterstützenden Hilfsprogramme abgeschafft werden würden. An Stelle
dieser Programme träten Mechanismen, die den Reichen und Mächtigen die Erreichung aller ihrer
Ziele erleichtern würden. Wer sich nicht an diese Regeln hält, wird zum Beispiel in
Zwangsarbeitslager gesteckt. 23
Der Satanismus und dessen wichtigste geistige Stütze, der Darwinismus, würden die
Menschheit ins Verderben stürzen. Die Sitten aber, die den Menschen von Gott befohlen und im
Quran verkündet wurden, sind Sitten, die der Gemeinschaft stets zu Wohlstand, Ruhe und Frieden
verhelfen. In Gemeinschaften, in denen der Moralkodex des Quran befolgt wird, werden die
Obdachlosen und Hilfsbedürftigen geschützt. Es wird für sie gesorgt, alle Menschen werden gleich
behandelt, und ihre Rechte werden geschützt.
Doch Aleister Crowley, der auf den heutigen Satanismus einen grossen Einfluss hat,
behauptet, dass ihm durch die vom Teufel gesandte Botschaft folgendes mitgeteilt wurde:

Lass nur, die Anzahl meiner Diener soll wenig und geheim sein, sie werden noch mehrere und
bekanntere führen... Wir haben mit denjenigen vom Rande der Gesellschaft und den Hilflosen
nichts zu tun, lass sie nur in ihrem eigenen Elend sterben. Bemitleide sie nicht... Erbarme Dich
nicht derer, die fallen! Diese interessieren mich überhaupt nicht. Ich bin nicht für sie da.
Unterstütze sie nicht, ich hasse die Unterstützenden und Unterstützten. 24

Kurzum, die Teufelskirche verteidigt folgendes: “Helft nicht den Armen, Hungernden und
Schwachen, lasst sie nur sterben. Dies ist der Ausgleich der Natur. So vermindert sich die
Bevölkerung, und die Starken erwerben noch mehr Möglichkeiten!” Eine mit dieser Auffassung der
satanistischen Ideologie gegründete Gesellschaftsordnung würde nicht anders aussehen als ein
Leben im Urwald.
Im Grunde genommen ist diese grausame und erbarmungslose Doktrin kein Einfall der
Satanisten. Diese Ideen wurden von dem im 19. Jahrhundert lebenden englischen Ökonomen
Thomas Malthus erstmals zur Sprache gebracht. Malthus hatte in seinem Buch Über die
Bedingungen und Folgen der Volksvermehrung als Mittel zur Verhinderung der Überbevölkerung der
Welt die These verteidigt, “es müsse darauf verzichtet werden, die Armen und Schwachen zu
schützen”. In der mit “Der wissenschaftliche Hintergrund der Nazis” betitelten Abhandlung
hingegen wird die Ansichten von Malthus bezüglich des Bevölkerungswachstums, und wie die
führenden Persönlichkeiten Europas des 19. Jahrhunderts dem Bedeutung beimassen, wie folgt
erläutert:
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatten sich in Europa die Mitglieder der führenden
Klasse versammmelt, um über das damals neu entdeckte “Problem der Bevölkerungszunahme” zu
diskutieren, die Todesrate der Armen zu erhöhen und die Methoden der Anwendung von Malthus’
Ideen zu planen. Sie kamen zu folgendem Ergebnis: “Anstatt dass wir den Armen Sauberkeit
empfehlen, müssen wir sie zu ganz gegenteiligen Gewohnheiten anspornen. Wir müssen die Strassen
in unseren Städten enger machen, die Häuser mit mehr Menschen füllen und versuchen, die Pest zu
verbreiten. In unserem Land müssen wir unsere Dörfer in die Nähe von stehenden Wassern ansiedeln
und anspornen, in Sumpfgebieten zu leben usw.” 25

Malthus’ Theorie fand keine grosse Verbreitung, doch weil sie den Weg zu einer anderen
Theorie anbahnte, ging sie in die Geschichte ein. Diese andere Theorie ist Darwin’s
Evolutionstheorie. Darwin hatte die Begriffe für die Grundsteine seiner Theorie wie
”Überlebenskampf” und “Auslese der kraftlosen Individuen” unter Malthus’ Einfluss entwickelt und
hat dies auch in seinen Schriften offen dargelegt. Die Weltanschauung der Satanisten und Darwin’s
Theorie nähren sich also von der gleichen Quelle, und das Ergebnis zu dem beide gekommen sind,
ist nichts anderes als die Anpassung der Theorie Darwin’s an die Gesellschaft.

Daneben werden in satanistischen Verhältnissen, in denen moralische Werte als Feind


betrachtet werden, sämtliche möglichen Sittenlosigkeiten vorkommen, und zur Verübung von
Raubüberfällen und Mord wird sogar angespornt werden. Denn gemäss dieser “Philosophie”
gehören diese Schlechtigkeiten zur Natur des Menschen, der man sich nicht widersetzen dürfe.
Gott aber hat all dies verboten. Gott hat den Menschen befohlen, den Armen zu helfen, sich
den Mitmenschen gegenüber freundlich zu benehmen, die Hilfsbedürftigen zu schützen,
Hilfsbereitschaft zu üben, Böses mit Gutem zu vergelten, Geduld zu haben, sanftmütig zu sein und
sich barmherzig und tolerant zu verhalten. Ein Quranvers dazu lautet wie folgt:

Und die unter euch, die großes Vermögen besitzen, sollen nicht schwören, ihren
Verwandten und den Armen und denen, die auf Allahs Weg ausgewandert sind, nichts mehr zu
geben, sondern Nachsicht üben und verzeihen. Wünscht ihr nicht, dass Allah euch vergibt?
Und Allah ist verzeihend und barmherzig. (Sure 24:22 – an-Nur)

Gemeinschaften, die aus nach Gottes Geboten lebenden Menschen gebildet werden, werden
zu Gemeinschaften, in denen gute Sitten vorhanden sind und in denen Liebe und Achtung
vorherrschen. Dies sichert Frieden, Behaglichkeit, Ruhe und Sicherheit in der Gemeinschaft.

Satanismus und Faschismus


Die von den Satanisten empfundene Nähe zum Darwinismus führte zur Entwicklung einer
natürlichen Allianz zwischen Faschismus und Satanismus. Die grundlegende Philosophie des
Faschismus stützt sich genau wie der Satanismus auf den Sozialdarwinismus. Laut Faschismus ist
die Welt ein Ort der Konflikte und des “Lebenskampfes” zwischen unterschiedlichen Rassen.
Blutvergiessen, Krieg führen und anderen Menschen Leid zufügen sind nach Ansicht der Faschisten
sowohl heilige Aufgaben, als auch ein Vergnügen. (Für ausführliche Information siehe Harun Yahya,
Die blutige Ideologie des Darwinismus: Faschismus, Istanbul, 2001)

Eine weitere Gemeinsamkeit zwischen Faschismus und Satanismus ist die Bewunderung für
Friedrich Nietzsche, einem Atheisten und Religionsfeind des 19. Jahrhunderts. Nietzsche hatte gegen
alle göttlichen Religionen hasserfüllte Abhandlungen verfasst, sich selber als “Antichrist” (Dajjal)
charakterisiert und verlor vor seinem Tod den Verstand. In seinen Schriften hatte er Tugenden wie
Liebe und Mitleid angegriffen und die Meinung vertreten, man sollte an deren Stelle auf der Welt
rohe Gewalt walten lassen, und Herrschaft nur den Mächtigen zu überlassen. Als erste, die sich der
Ideen Nietzsche’s annahmen, kamen die Nazis und auch heute verteidigen Neo-Nazi Gruppen
Nietzsche’s Lehre. Eine weitere Strömung von Nietzsche-Bewunderern sind die Satanisten. In dem
von der Teufelskirche veröffentlichten Artikel “A Description of Satanism” (Eine Beschreibung des
Satanismus) wird folgendes gesagt:

Im allgemeinen wird Nietzsches’ als Satanisten-Philosophen gedacht. Daran dass LaVey von
Nietzsche beeinflusst wurde, besteht kein Zweifel; LaVey hat sehr viel von ihm zitiert. 26

Die Satanisten genieren sich nicht, offen zuzugeben, dass sie mit faschistischen Gruppen in
Europa und Amerika zusammen arbeiten. Zum Beispiel haben Anton LaVey und Blanche Barton –
ein weiterer bekannter Name im Satanismus – Fragen zum Zusammenhang zwischen Satanismus
und Faschismus wie folgt beantwortet:

Anton LaVey: Dies ist kein heiliges Bündnis. Die meisten dieser Menschen (Faschisten) haben
sich bis jetzt mit uns in Verbindung gesetzt. Es ist wirklich auch für die Satanisten der Antichristen-
Macht vom nationalsozialistischen Deutschland sehr reizvoll. Durch das Drama hatten sie mit
Beleuchtung und Choreographie Millionen von Menschen in Bewegung versetzt.

Blanche Barton: Das wichtigste Element zur Bildung einer gemeinsamen Grundlage
zwischen Satanismus und Faschismus ist Ästhetik. Der Nationalsozialismus und der Satanismus
zeigen eine grosse Parallele in bezug auf das ästhetische Verständnis. 27

Die von Barton erwähnte “Ästhetik” ist nichts anderes als der Seelenzustand dieser beiden
finsteren Ideologien, der deren Hässlichkeit und Abscheulichkeit reflektiert. Bestimmte „Heavy
Metal Bands“, die die satanistisch-faschistische “Ästhetik” in Konzerten und Videoclips –
propagieren, bauen ihre Themen auf Schmutz, Abscheulichkeiten und Finsternis auf, wie die
englische Gruppe „Cradle of Filth“ (Wiege des Drecks).

Die Videoclips der Gruppe werden in dunklen Verliesen gedreht, deren Boden mit Schlamm
und Pech bedeckt ist, und von deren Wänden Blut und Dreck fliessen. Die Gruppenmitglieder
schminken ihre Gesichter zu einer äusserst abstossenden und schrecklichen Fratze und tragen
Kleider, die Homosexualität wachrufen.
In den Konzerten der Gruppe wird die Religion beleidigt, die Zuschauer zerreissen religiöse
Bücher und der Sänger Marilyn Manson suggeriert ihnen, dass sie die Gesellschaft und die
religiösen Gemeinschaften angreifen sollen. Manson hatte 1995 während eines Interviews die Frage
„Was denken Sie über die Evolution“ hingegen wie folgt beantwortet:

Ich glaube an den Sozialdarwinismus, demzufolge glaube ich an die Evolution der
Gesellschaft. Auch glaube ich an die Theorie Darwins… aber dem Schöpfungsgedanken und
dem Erschaffungsglauben gegenüber bin ich verschlossen. Das bedeutet für mich nichts. 28

Eine weitere gemeinsame Grundlage von Satanismus und Faschismus ist die Eugenik-
Theorie. Diese sieht vor, gebrechliche und kranke Menschen aus der Gesellschaft auszulesen und
gesunde Individuen durch Paarung zu vermehren und wurde insbesondere im Nazi-Deutschland
angewendet. Laut der Eugenik-Theorie galt die Einstellung, wenn es durch Paarung gesunder Tiere
möglich ist, bessere Tierrassen zu züchten, dann kann auch eine Menschenrasse verbessert werden.
Die der Verbesserung der Menschenrasse im Weg stehenden Invaliden, chronisch Kranke und geistig
Behinderte müssten von der Gesellschaft ausgeschieden werden. Im Nazi-Deutschland wurden
demgemäss zehntausende von erbkranken und geisteskranken Menschen erbarmungslos ermordet.
Der Satanismus verteidigt die gleichen schrecklichen Morde. Die Haltung der Satanisten zur
Eugenik-Theorie wird in einschlägigen Quellen auf folgende Weise dargestellt:

Ausserdem suchen die Satanisten zur Entwicklung der Naturgesetze Wege, indem sie die
Eugenik-Theorie in die Praxis umsetzen... Dies sind die Bemühungen zur Sicherung der Erbanlagen
für einen rascheren Fortschritt der Menschheit, indem begabte Menschen unterstützt werden.
Weltweit ist dies eine allgemein angewandte Methode... Bis die genetischen Codes entschlüsselt sind
und wir die Möglichkeit haben werden, diejenigen auszuwählen, welche unser Geschlecht
weiterführen sollen, verteidigen die Satanisten die Ansicht der Paarung von den Besten mit den
Besten. 29

Der Satanismus und die kommunistische Ideologie


Ein weiterer Faktor der finsteren Welt des Satanismus ist die kommunistische Ideologie. Der
Kommunismus, der im Laufe des vergangenen Jahrhunderts ungefähr 120 Millionen Menschen das
Leben gekostet hat, wurde von Ideologen hervorgebracht, die sich selber als Satanisten definierten. 30
Das Leben von Karl Marx, dem Gründer des Kommunismus, enthält dafür gewisse
Anzeichen. Dass Marx gegen jeglichen religiösen Glauben eingestellt war, ist eine bekannte
Tatsache. Hinter dieser Feindschaft steht Marx’ Beziehung zur satanistischen Lehre. Malachi Martin,
der berühmte Historiker der Vatikan Universität, gibt diesbezüglich folgende Information:

Als Karl Heinrich Marx während seiner Jugend und Studienzeit an der Berliner Universität
sich eines Tages für eine Form von sehr gefährlichem zeremoniellem Satanismus interessierte,
wurde sein Hassgefühl aufgewühlt. Seine Gedichte, die er nach diesem Tag schrieb, widmete er
„Oulanem“. „Oulanem“ war ein für den Teufel benützter mystischer Name. 31

Nicht nur Karl Marx, auch Michael Bakunin, der in der Geschichte des Kommunismus einen
wichtigen Platz einnimmt, war Satanist. Von Bakunin weiss man, dass er der Begründer des
Anarchismus war, und dass der Anarchismus nichts anderes als eine radikale Version des
Kommunismus ist. Bakunin, der sich die Vernichtung von Staat, Religion, Familie und
gesellschaftlicher Werte zum Ziel setzte, wurde vom Satanismus inspiriert, und er hat dies auch
deutlich zum Ausdruck gebracht. Die Auflehnung des Teufels gegen Gott vergleicht Bakunin mit der
Auflehnung der Kommunisten gegen Religion, Staat und Gesellschaft, und schrieb „Iblis ist der
Wegweiser und Pionier aller Revolutionäre“. 32

In ihren Internetauftritten und anderen Veröffentlichungen übernehmen heute die Satanisten


voller Lob Bakunin’s Worte, und so wird Propaganda für die durch Bakunin geschaffene
anarchistisch-kommunistische Ideologie gemacht. In der Website “Satanic Reds” (Die roten
Satanisten) wird die satanistisch-kommunistische Ideologie verteidigt und folgendes gesagt:

Wieso die Roten? Oh, dieser schreckliche Name! Rot war stets gleichbedeutend mit
Radikalität. Die Sowjetunion, ein wirklich kommunistisches Land, war das einzige Land, in
dem die Teufelsbibel von hohen Staatsbeamten gelesen und zudem im Museum ausgestellt
wurde. 33

Das Emblem der Gruppe der „Die roten Satanisten” ist ein Symbol mit Hammer und Sichel
im satanistischen Stern. Die Gruppe hat sich in Form von „Generalsekretär, Kommissar und
Proletariat“ organisiert und diese Struktur in der Website erläutert. Ausserdem sind dort
Abhandlungen vorzufinden, welche die kommunistische Ideologie verteidigen und sogar die
blutigsten Diktatoren des Kommunismus, Stalin und Mao, loben. Zum Beispiel ist eine Abhandlung
betitelt mit “Stalin Was Right” (Stalin hatte Recht), in der Erklärungen enthalten sind, die diesen
grossen Verbrecher, der 40 Millionen Menschen ermorden liess, loben und sein Massaker so
darstellen, als sei es berechtigt gewesen.34

Ein Aufruf an Eltern, Erzieher


und Sozialwissenschaftler
Die jungen Menschen, die von den dunklen Versuchungen des Satanismus beeinflusst werden,
mögen sich zu Beginn der grossen Gefahr, in der sie sich befinden, nicht bewusst sein. Junge Leute,
die mit Suggestionen wie „frei leben“, „sich gegen die Regeln auflehnen“ und „das Leben alleine
meistern“ in dieses Unglück gestürzt werden, können vielleicht nicht sofort merken, dass der
Satanismus sowohl ihre Umgebung als auch sie selbst in eine Katastrophe führt. In dem Glauben, sie
hätten eine interessante, geheimnisvolle neue Welt entdeckt, können sie plötzlich von dieser
Strömung mitgerissen werden. Deshalb ist es lebenswichtig, die Jugend in bezug auf den Satanismus
umfassend zu informieren und ihr Bewusstsein zu fördern.
Die Informationen in diesem Buch können für Eltern, Erzieher und Sozialwissenschaftler, die
sich fragen, woher das Unheil des Satanismus gekommen ist, ein Wegweiser sein. Sofern in einer
Gesellschaft den Menschen gesagt wird „Ihr seid eine von den Affen abstammende Tierart“ und dies
in Zeitungen, Zeitschriften, Schulbüchern und sogenannten „wissenschaftlichen“ Quellen
nachdrücklich wiederholt wird, dann ist es ganz normal, wenn sich in dieser Gesellschaft Satanismus
oder ähnliche Ideologien der Brutalität entwickeln.

Demgemäss müssen das Erziehungssystem, die Kultur und die Sozialpolitik ausgerichtet sein.
Andernfalls werden junge Leute, die im satanistischen Wahnsinn unschuldige Menschen ermorden,
auf die Frage „Warum hast du einen Mord verübt?“, antworten: „Weil wilde Tiere töten um zu leben,
und ich bin auch ein wildes Tier“.
Deswegen sollte der erste Schritt in der geistigen Auseinandersetzung mit dem Satanismus das
Austrocknen der Quellen sein, die diese perverse Strömung ideologisch ernähren. Deshalb ist es
nötig, die Irrtümer und Täuschungen dieser Ideologien, vor allem des Darwinismus, zu erkennen.
Die jungen Menschen müssen zusätzlich zu einem geistigen Bewusstsein geführt werden. Es ist
nicht möglich, dass ein Mensch, der sich seiner Verantwortung Gott gegenüber bewusst ist und
weiss, dass er nach seinem Tode auferstehen und für jeden auf Erden verbrachten Moment
Rechenschaft abzulegen hat, irgendwelcher Perversion verfällt und sich Aktivitäten hingibt, die ihm
selbst und seiner Umgebung Schaden zufügen.
SATANISTISCHE BRÄUCHE

Beim Satanismus handelt es sich um eine perverse Lehre, die jegliche religiösen und sittlichen
Werte ablehnt, den göttlichen Religionen feindselig gegenüber tritt und genau das Gegenteil aller
durch religiöse Moral gebotenen Verhaltensweisen propagiert und behauptet, all dies im Namen des
Teufels zu tun und ihm zu gehorchen.
Die Satanisten sind vollkommen gegen die Sitten, die in den göttlichen Religionen wie Islam,
Christentum und Judentum befohlen werden und sich auf Liebe, Wahrheit und Ehrlichkeit stützen
und die Lügen, Diebstahl und Mord verbieten. Der Satanismus betrachtet das Verüben aller Sünden
der göttlichen Religionen als Erhabenheit und eine Art Überlegenheit, weshalb er auch seine
Anhänger zur Versündigung anspornt. Gefühlen wie Hass, Wut und Rache, dem Bösen allgemein
wird keine Grenze gezogen. Im Quran wird der Zustand von Menschen, die hinter dem Teufel
herlaufen, auf folgende Weise erläutert: „... so dass ihm der Satan folgte und er einer der
Verführten war.“ (Sure 7:175 – al-A’raf) Nachdem sich diese Personen mit dem Teufel verständigt
hatten, wurden sie Sklaven ihrer Triebe und ihr Leben war angefüllt mit Exzessen und
Ausschweifungen. In den Quranversen werden die Eigenschaften der mit dem Teufel in Beziehung
tretenden Menschen folgenderweise bekundet:

Soll Ich euch von dein Kunde geben, auf welche die Satane (wirklich) niedersteigen? Sie
steigen auf jeden sündigen Selbstbetrüger nieder. Diese leihen jeder Lüge ihr Ohr; und die
meisten von ihnen lügen auch selbst. (Sure 26:221-223 – asch-Schu’ara’)

Die Satanisten, die ständig auf den Teufel hören und nach seinen Sitten leben, beurteilen auch
das Leben in der Hölle als ideales Modell. Deshalb sind die Orte, an denen Satanisten leben, dunkel
und feucht. Ihr Sinn für Ästhetik basiert auf dem Schrecken und der Brutalität der Hölle und auf Blut
und Gewalt. Falls nach den satanistischen Sitten gelebt würde, käme eine Gesellschaft zum
Vorschein, in der niemand niemanden wirklich lieben würde, die in allen Lebenslagen
Verunsicherung und Schrecken erlebt, in der Verrat und Treulosigkeit vorherrschen, Prostitution,
Diebstahl, Mord, Folter und Massaker sich weit verbreiten würden, und es würden Unglück und
Hoffnungslosigkeit herrschen.
Wenn sich die Satanisten die Hölle wünschen, dann rührt dies daher, weil sie nicht wissen,
was für ein Ort die Hölle ist, und weil sie die Hölle mit ihrem Verstand nicht nachvollziehen können.
Gott hat uns im Quran in allen Einzelheiten verkündet, welch fürchterlicher und schrecklicher Ort
die Hölle ist. Die Hölle ist ein derart schrecklicher Ort, dass Menschen, die die Hölle sehen, ja sogar
nur schon von weitem ihr Dröhnen hören, zu bitten und flehen beginnen um davor bewahrt zu
werden. ...

Diejenigen, welche die Höllenqualen erleben, flehen zu unserem Herrn, sie aus der Hölle zu
befreien. Sie schwören, sofern ihnen die Möglichkeit gegeben würde, sie die begangenen Sünden nie
wieder begehen werden. Jedoch wird jener Tag für Reue zu spät sein. In den Quranversen wurde
folgendes verkündet:
Wenn sie sie aus der Ferne wahrnimmt, hören sie bereits ihr Rasen und Brüllen, und
wenn sie zusammengekettet in ihren engen Raum geworfen werden, werden sie um (ihre)
Vernichtung bitten. "Fleht heute nicht nur einmal um Vernichtung, sondern fleht immer
wieder um Vernichtung!" (Sure 25:12-14 – al-Furqan)

Sähst du nur, wie sie vor das Feuer gestellt werden und dann sprechen: " Ach, dass wir
doch zurückgebracht würden. Wir würden dann die Botschaft unseres Herrn nicht mehr der
Lüge zeihen und würden gläubig sein!" (Sure 6:27 – al-An’am)

Wie kommt es dazu, dass ein Mensch glaubt, ein solches Leben sei ideal? Die Antwort auf
diese Frage ist in der Einstellung der Satanisten zum Leben verborgen:

1. Die Satanisten glauben, für nichts und für niemanden verantwortlich zu sein. Sie behaupten,
dass ihnen niemand das Richtige zeigen kann, und dass was für sie richtig ist, nur sie allein
entscheiden können. Doch auch sie entscheiden sich in Wahrheit durch Eingebung des Teufels. Die
einzige Verantwortung eines Satanisten ist die gegenüber seinen Trieben. Deshalb führt er auch alle
Befehle seiner Triebe aus. Er hat Gefallen an Lügen, Hass, Rache und daran, den Menschen und sich
selbst Schaden zuzufügen. Physisch freut er sich an schmutziger, dunkler und feuchter Umgebung.
Die aus der Presse hervorgehenden Versammlungsorte und Zeremonien, und das Aussehen der
satanistischen Musikgruppen sind Reflexionen der Satanistenmoral. Dass die Satanisten einen
solchen Lebensstil geniessen und Schmutz, Brutalität, Gewalt und Finsternis bevorzugen, ist auch in
einem Quranvers Gottes enthalten. Gott gebietet im 23. Vers der Sure „al-An’am“: “... Satan hatte
ihnen ihr Tun im besten Licht gezeigt.” Das bedeutet, indem der Teufel ihnen die schmutzigen
Dinge als schön und attraktiv darstellt, bringt er sie von Gottes Weg ab.
2. Der Satanismus ist auf die Befriedigung der Triebe gegründet. Das Ziel der Triebe ist es, die
Befehle des Teufels auszuführen und ihn auf diese Weise zufriedenzustellen. Für die Satanisten die
erklären, nur nach den Wünschen ihrer Triebe leben zu wollen, und dies als Form von Freiheit
betrachten, haben Drogen, Alkohol, Prostitution und Diebstahl die Form eines Lebensstils
angenommen. Wie wir den Nachrichten der Presse ersehen können, werden diese Sittenlosigkeiten
meistens auch in grösserem Ausmass erlebt.

Zum Beispiel sind die Satanisten stolz auf Abscheulichkeiten wie Vergewaltigung, sexuelle
Belästigungen kleiner Kinder, zu Tode Quälen von Tieren sowie das Trinken des eigenen Blutes oder
das Blut der ermordeten Tiere. Sie betrachten auch Mord als erlaubt. Wie Gott in der Sure al-Bakara
mitgeteilt hat, befiehlt der Teufel denen „... Schändliches...“ (Sure 2:268 – al-Baqara), und sie
führen diesen Befehl gleichgültig aus. Gott warnt die Menschen vor den Überredungskünsten des
Teufels in der Sure an-Nur wie folgt:

O ihr, die ihr glaubt! Folgt nicht den Fußstapfen des Satans; denn wer den Fußstapfen
des Satans folgt - siehe, er gebietet euch Abscheuliches und Verbotenes. Und ohne AIlahs Huld
gegen euch und Seine Barmherzigkeit wäre kein einziger von euch geläutert. Jedoch läutert
Allah, wen Er will, Und Allah ist hörend und wissend. (Sure 24:21 – an-Nur)
3. Eine der auffallendsten Eigenschaften der Satanisten ist ihr rebellischer Charakter. Sie sind
gegen jegliche Regeln der Gesellschaftsordnung, vor allem aber gegen die religiösen Sitten. Sie
suggerieren einander, dass die Regeln nur zum Zerstören aufgestellt wurden. Diese Aufstände
beginnen innerhalb der Familie und setzen sich in der Schule und dem Freundeskreis fort. Sie wollen
sich nach keinen Regeln richten und werden zu Menschen, die stets Probleme verursachen.
Der Teufel lässt bei diesen Menschen Gefühle der menschlichen Triebe wie Hass, Rache, Gier,
Wut, Gewalt und Lust aufleben, damit sie ihm zu seinen Zwecken dienen. Gott hatte in der Sure
Maryam mit “Siehst du nicht, dass Wir die Satane gegen die Ungläubigen entsenden, um sie
aufzureizen?” (Sure 19:83 – Maryam) verkündet, und dass der Teufel diejenigen, die Gott
verleugnen, „fortwährend aufreizt“ und zum Bösen verführt. Anton LaVey erklärt in seinem Buch
Satanic Bible (Teufelsibel) die Grundprinzipien des Satanismus und legt seinen Anhängern nahe, das
Böse wunschgemäss auszuleben und zu verbreiten. LaVey sagte in einem Interview sogar „Ich habe
das Gefühl, dass die Gesetze nur dazu gemacht wurden, um dagegen zu verstossen...
Überhaupt sehe ich nichts Falsches daran, jemanden auf der Strasse zu überfallen.“ 36 Diese
Worte von LaVey sind mit seiner sozialdarwinistischen Haltung zu erklären. Denn der Satanismus ist
eine materialistische, darwinistische Lehre, und nach ihr ist Gewalt in der Natur vorhanden und
somit unvermeidlich. Nach diesem sinnlosen Glauben sollte die ohnehin in der Natur des Menschen
existierende Gewalt unbegrenzt ausgelebt werden, und der Mensch sollte sich überhaupt keine
Grenzen setzen. Diese Gewalt zu verhindern oder zu versuchen, ihr vorzubeugen sei gegen die
menschliche Natur, und es sei auch nicht möglich, dies zu verhindern. Deshalb führt der Satanismus
die Menschheit in ein grosses Chaos – und letzten Endes in die Vernichtung.

Ausserdem findet in der Natur nicht – wie die Satanisten angeben – ein ständiger Konflikt
statt. Die Opferbereitschaft der Lebewesen, die zur Sicherung der Lebenserhaltung ihrer Jungen und
zum Schutz von Individuen ihrer eigenen Sippe dient, ist aussergewöhnlich. Diese Opferbereitschaft
wird von den Satanisten und Darwinisten meistens als unwichtig abgetan. Es ist eine grosse Lüge,
wenn die Satanisten so tun, als ob sie zum Streiten gezwungen wären. Menschen und
Gemeinschaften setzen ihre Existenz nicht mit Streiten, sondern mit Solidarität und durch
gemeinsames Handeln fort. Streit und Gewalt bedeuten hingegen das Ende jener Gesellschaft.

4. Der Satanismus empfindet als eine Notwendigkeit der sozialdarwinistischen Auffassung


den schwachen, hilfsbedürftigen und alten Menschen gegenüber weder Respekt noch Erbarmen. Sie
beurteilen diese als Parasiten, die vernichtet werden müssen. Qualitäten wie Liebe, Erbarmen und
Opferbereitschaft charakterisieren sie als Schwäche. Dass diese Eigenschaften religiöse Sitten ins
Gedächtnis rufen, verursacht bei den Satanisten eine sehr grosse Unruhe. Gemäss den Satanisten
darf der Mensch, um am Leben bleiben zu können, sich allerlei Bösem zuwenden.

Diese Einstellung liegt denn auch im aggressiven und grausamen Charakter des Satanismus.
Er vertritt die Einstellung „Sofern dir etwas zu einem Vorteil verhilft, tu es; falls es nicht dir, sondern
einem anderen Nutzen bringt, dann gib dir keine Mühe.“ Das Ergebnis dieser Einstellung ist eine
Gesellschaft, die aus egoistischen, gewissenlosen, unmenschlichen, grausamen und unbarmherzigen
Menschen besteht. Die untenstehenden Worte von Anton LaVey über eine ideale
Gesellschaftsordnung sind aufschlussreich, was die vom Satanismus verteidigte Unbarmherzigkeit
angeht:

Um ideal zu sein bedarf es keiner Regeln und keiner Ordnung, damit diejenigen, die Beute
sind, wissen werden, dass sie zur Beute werden und die Jäger wissen werden, dass sie zum Jäger
werden. Dies ist die ganze Frage. Ich denke es spielt eine grosse Rolle wenn die Menschentiere
dieser Welt etwas bewusster sein würden, damit sich die Menschheit ein Stück weiterentwickeln und
fortschreiten kann... 37

Gemäss LaVey sollten in einer Gesellschaft wie in einem Tierrudel keine einzige Regel und
überhaupt keine Ordnung herrschen. Der vorgesehene Lebensstil von LaVey, der die Gesellschaft in
zwei Klassen, „Jäger“ und „Beute“ aufteilt, wird auch den Begriff vom Jagen in jeglicher Beziehung
innerhalb der Gesellschaft bestimmen, genau wie es in einer wilden Arena erlebt wird...
Dies ist ein weiteres Beispiel für diese Gesellschaft, in der keine Regeln anerkannt werden,
und der Satanismus mit seinem wilden Gesicht jedoch zeigt, wie die Ordnung sicherzustellen ist. Ein
türkischer Satanistenclan-Führer bringt seine Interpretation dieses Aspekts des Satanismus wie folgt
zum Ausdruck:

Diese Regel („Tu was du willst“ Regel) kann die seit dem 18. Jahrhundert verlangsamte
Menschenevolution beschleunigen. Denn im Fall, dass der vollkommen freigelassene Mensch Leid
erfährt, wird er sich ohne irgendwelchen Druck selber einschränken. 38

Die Regel und Gesetzesfeindlichkeit der Satanisten ist sehr unvernünftig, denn eine
Gesellschaft ohne Regeln und Gesetze wird sich auch gegen sich selbst richten. Um die Existenz der
Gemeinschaften fortsetzen zu können ist es unerlässlich, Ruhe und Stabilität durch die Existenz des
Staates und durch die Anwendung der vom Staat festgelegten Gesetze sicherzustellen.

Auch die Religion erzwingt den Gehorsam gegenüber dem Staat. In einer
Gesellschaftsstruktur, in der Menschen sich gegen andere Menschen schuldig machen, werden die
Satanisten selbst zur „Beute“ und werden leiden müssen.
Die Geschichte ist voll von Beispielen. Jeder, der Terror und Blutvergiessen verteidigt, wird
schliesslich selbst zur Zielscheibe von Terror und Gewalt. Die Jakobiner, die während der
französischen Revolution zehntausende von Menschen unter die Guillotine brachten, landeten am
Ende selbst unter der Guillotine. Auch die Satanisten schüren mit ihrer Einstellung eine Katastrophe,
die sowohl sie selbst als auch die Welt zur Vernichtung führen wird.

5. Hochmut und Grosstun sind notwendige Eigenschaften, die beim Satanismus gefördert und
unbedingt erworben werden müssen. Deshalb charakterisieren die Satanisten alle Menschen, die
nicht die gleiche Meinung mit ihnen teilen, als naiv und dumm, und betrachten sich selbst als am
intelligentesten, findigsten und erfolgreichsten.

Diejenigen die meinen, sich nach abergläubischen Strömung richtend zu Grösse zu gelangen,
müssen schon ganz am Anfang damit rechnen, zu verlieren und als minderwertig angesehen zu
werden. Wer Ehre und Ansehen in dieser perversen Lehre sucht, befindet sich in einem sehr grossen
Irrtum. Denn wahre Herrlichkeit und Ehre sind nur auf göttlicher Ebene zu finden.
Diejenigen, die sich Gott mit aufrichtigem Herzen ergeben, die den Glaubensweg als einzige
Rettung kennen und entschlossen sind, jeden Moment ihres Lebens in sittlichster Weise zu
verbringen, sind die Gläubigen, welche diese Herrlichkeit und Ehre besitzen. Gott bringt den
Gläubigen im Quran die Freudensbotschaft wie folgt:

Doch die Gläubigen und die, welche das Rechte tun, sie sind fürwahr die besten der
Geschöpfe. Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die Gärten von Eden, durcheilt von Bächen, für
immer darin zu verweilen. Allah ist mit ihnen zufrieden und sie werden mit Ihm zufrieden
sein. All dies erwartet denjenigen, der seinen Herrn fürchtet. (Sure 98:7, 8 – al-Bayyina)

Das schreckliche Ende, zu dem


der Satanismus den Menschen führt
Wenn das Wort „Satanismus“ fällt, dann kommen dem Menschen Perversionen wie
Teufelsrituale, Zeremonien mit ermordeten, dem Teufel geopferten Tieren, schwarze Magie und das
Trinken von Blut in den Sinn. Teufelszeremonien bilden einen untrennbaren Teil des Satanismus.
Wie sehr sich die Satansrituale auch ähneln mögen, so organisieren die satanistischen Gruppen in
jedem einzelnen Land nach eigener Anschauung doch unterschiedliche Zeremonien. Neuen
Satanisten-Mitgliedern werden diese Zeremonien nach und nach beigebracht. Um mit dem Teufel in
Verbindung zu treten wird ihnen empfohlen, Rituale abzuhalten, auch wenn sie allein sind.

In einer Satanisten Website werden Satanismus-Neulingen Ratschläge zum Verlassen des


rechten Weges erteilt: „In dem Moment wo du denkst, dass die dunklen Mächte zu dir Verbindung
aufgenommen haben, fürchte dich nicht und gerate nicht in Panik... Nähere dich den dunklen
Mächten mit dem ihnen zustehenden Respekt.” Zeremonien dienen dazu, um mit ihnen eine
Beziehung aufbauen zu können...“39 Das satanistische Ritual wird folgenderweise beschrieben:

Um ein wirkungsvolles Ritual abhalten zu können, musst du nicht unbedingt alle in LaVey’s
Buch genannten Materialien finden. Vielleicht hast du kein Geld zum Kauf von Schwerten, Ritual-
Bechern, schwarzen Seilen und Gongs, oder es ist nicht möglich ein Geschäft zu finden, das all dies
beschaffen kann. Trotzdem kannst du ein Ritual abhalten... Zünde eine schwarze Kerze an und setze
dich davor... Indem du ins Kerzenlicht schaust, sollst du ihn so anreden: „Gebieter der Finsternis,
ich bin bereit, ich fühle deine Kraft in mir und will dass du mein Leben beehrst. Ich bin
Anhänger des Teufels. Es lebe der Teufel“... Dies ist ein einfacher Weg, um den Teufel in dein
Leben einzulassen. 40

Dass die Satanisten bei ihren Zeremonien dem Blutvergiessen eine besondere Beachtung
schenken, ist ein symbolischer Ausdruck. Der Teufel, der mit grosser Verachtung auf das
Menschengeschlecht herunterblickt, will ihm soviel Leid wie möglich zufügen. Deshalb hat er sich
das Blutvergiessen in der Welt zu seinem Ziel gesetzt. So fügen sich die Satanisten denn auch
diesem Befehl des Teufels und setzen seinen Wunsch nach Blutvergiessen in Form eines Rituals in
die Tat um.
Die Hauptmaterialien der satanistischen Rituale sind Beile, Schwerter und Seile. Blut
verkörpernde rote und die dunklen Mächte symbolisierende schwarze Farbe sind bei diesen
Zeremonien unerlässlich. Eines der haarsträubendsten Rituale der Satanisten sind das Opfern von
Tieren und – in fortgeschrittenem Stadium – von Menschen an den Teufel.

Das Töten von Tieren wie Katzen und Ziegen während der satanistischen Rituale ist üblich.
Anschliessend wird das Blut der Tiere in Becher gefüllt und getrunken. Denn die Satanisten meinen,
dass die durch dieses Blut gewonnene Energie die Kraft derer, die die Rituale leiten und die der
Teilnehmer erhöht. Die Entscheidung, wer ermordet werden soll, ist einfach: Jemand, der
irgendeinem Satanisten etwas getan hat, was diesem nicht gefällt oder ihn stört, gilt als ideales Opfer
für ein Ritual. 41

Ein Satanist, der das Töten und Morden als Bedingung zur Verbundenheit mit dem Teufel
betrachtet, zeigte mit seinen Erklärungen deutlich, in welche Sitten der Satanismus die Menschen
hineinstürzt:

Für die Verbundenheit mit dem Teufel habe ich 45 mal eine Ziege getötet... Was das Töten
eines Menschen betrifft, so muss der Mensch, der getötet werden soll, es zuerst selber wünschen, im
Namen des Teufels geopfert zu werden. Nur unter dieser Bedingung kann ich jemanden töten. 42

Eine der schrecklichsten Seiten der satanistischen Zeremonien ist, dass die Satanisten es nicht
nur auf das Leben von Tieren, sondern auch auf dasjenige von Menschen abgesehen haben. Während
dieser Feiern werden junge Mädchen vergewaltigt, und zur Beschaffung des notwendigen Blutes für
die Rituale werden auch Menschen ermordet.
Der Satanismus kann so weit ausarten, dass manche sich selbst umbringen. Die bei den
Menschen durch den Satanismus mit seiner unbegreiflichen Doktrin geschaffene geistige Leere und
seelische Labilität ist der Grund für den Selbstmord.

So wie die Satanisten sich in bezug auf das Leben sehr stark irren, enthalten auch ihre
Ansichten betreffend Tod und dem Leben nach dem Tod sehr viele Perversionen. Für manche
Satanisten bedeutet Selbstmord das möglichst schnelle Erlangen des ersehnten Höllenlebens, für
andere ist er eine Demonstration ihres “Mutes” und ihrer Rebellion. Indessen ist aber der Tod nicht,
wie manche Satanisten meinen, eine Rettung für die Verleugner, sondern er ist viel schwieriger und
bedrückender; ausserdem ist er der Beginn eines ewigen Lebens. Auch diejenigen, die den
Selbstmord als eine Art Rebellion betrachten, irren sich gewaltig. Überdies hat Gott den Selbstmord
verboten.
All dies sind Beispiele dafür, zu welch schrecklichem Ende der Teufel den Menschen drängen
will. Der Mensch, der sich zum Satanimus hinreissen liess, hat jegliche menschlichen Eigenschaften
verloren und ein wildes, aggressives und tierähnliches Wesen angenommen. Er hat nicht gemerkt,
dass das vorübergehende weltliche Dasein und die Versprechen des Teufels eine Prüfung sind. Gott
erläutert uns diesen Zustand in der Sure Saba’ wie folgt:

So fand Iblis seine Meinung von ihnen bestätigt; sie folgten ihm alle, mit Ausnahme eines
Teils der Gläubigen. Doch er hatte keine Macht über sie. Wir wollten nur unterscheiden, wer
an das Jenseits glaubt und wer darüber in Zweifel ist. Und Dein Herr wacht über alle Dinge.
(Sure 34:20, 21 – Saba’)

Ausserdem ist dies nur das Ende im weltlichen Leben. Diejenigen, die sich von Gott
abwenden, den göttlichen Religionen den Krieg erklären und die Menschen aufrufen, dem Teufel zu
dienen, werden ihre Antwort beim Jüngsten Gericht unter Qualen erhalten. Im Zusammenhang mit
diesem Thema verkündet Gott im Quran folgendes:

Satan ist wirklich euer Feind. So betrachtet ihn auch als Feind. Er lädt ja seine
Anhänger dazu ein, Gefährten der Feuersglut zu werden. (Sure 35:6 – al-Fatir)

Bei Allah! Wir schickten schon vor dir Gesandte zu den Völkern. Doch Satan ließ ihnen
ihre Werke verlockend erscheinen. So ist er heute ihr Beschützer. Doch sie wird schmerzliche
Strafe treffen. (Sure 16:63 – an-Nahl)

Und wenn ihnen gesagt wird: "Folgt dem, was Allah hinabgesandt hat!" - antworten sie:
"Nein, wir folgen (lieber) dem, was wir bei unseren Vätern (an Glauben) vorfanden." Was!
Selbst wenn es der Satan wäre, der zur Strafe der Feuersglut einlädt? (Sure 31:21 – Luqman)

Allen Völkern gaben Wir Opferriten, damit sie Allahs Namen über dem Vieh
aussprächen, mit dem Wir sie versorgten. Und euer Gott ist ein einziger Gott. Darum seid Ihm
ergeben! Und verkünde denen frohe Botschaft, die sich (vor Allah) demütigen. (Sure 22:34 –
al-Hadsch)

Sobald die Satanisten jedoch die Höllenqualen erfahren, werden sie eine weitere Ratlosigkeit
erleben. Der Teufel, den sie als einen Heiligen und Freund betrachtet hatten, und dem sie im
weltlichen Leben hinterher gelaufen sind, auf dessen Suggestionen sie gehört und dessen Befehlen
sie gehorcht haben, hat sich von ihnen abgewandt und sie mutterseelenallein gelassen. Die
Verleugner, welche Zeuge dieser Haltung des Teufels werden, werden grosse Reue empfinden, doch
wird es für sie kein Zurück mehr geben. An jenem Tag werden ihre Sündenbekenntnisse nicht mehr
akzeptiert, und sie werden für all ihr Handeln die Vergeltung bekommen. Gott verkündet die
Situation dieser Menschen auf diese Weise:

Denn an diesem Tage wird der Sünder sich in die Hände beißen und rufen: "O hätte ich
doch nur den Weg mit dem Gesandten genommen! O weh, hätte ich mir doch keinen solchen
zum Freund genommen! Wahrlich, er führte mich in die Irre, weg von der Ermahnung,
nachdem sie an mich ergangen war!" In der Tat, der Satan ist des Menschen Verräter." (Sure
25:27-29 – al-Furqan)
SCHLUSSFOLGERUNG:
DIE LIST DES TEUFELS IST LEICHT
ZU DURCHSCHAUEN

Die Themen, die wir in diesem Buch behandelt haben, führten uns einerseits die gefährliche
und schreckliche Weltanschauung des Satanismus vor Augen, andererseits wurde uns die geistige
Basis dieser Strömung gezeigt. Eines der wichtigsten Ergebnisse im Licht dieser Informationen ist,
dass der Satanismus sich in einer gesellschaftlichen Umwelt entwickelt hat, in der die geistigen
Werte vergessen wurden, die Religion als unwichtig abgetan wurde, und keine Gottesfurcht und
Liebe zu Gott mehr vorhanden waren. Ein weiteres Ergebnis ist, dass der Satanismus eine allein mit
bekannten Vorsichtsmassnahmen nicht aufzuhaltende Strömung ist, und dass ein solcher Eingriff
ganz im Gegenteil sogar der Grund für eine Stärkung des Satanismus sein könnte.
Somit ist die gegen den Satanismus zu führende Auseinandersetzung unter folgenden
grundlegenden Aspekten zusammenzufassen:

1. Die wichtigste Ebene dieser Auseinandersetzung ist die geistige. Eine geistig besiegte
Ideologie, wieviel Anhänger sie auch haben mag und wie weit verbreitet sie auch sein mag, ist
generell zur Niederlage verurteilt.

Deshalb müssen die Unvernunft, die Perversionen und die Irrtümer der vom Satanismus
propagierten Ideologie aufgedeckt werden. Wenn gezeigt wird, dass ihre Schlagworte und
Propaganda aus leeren Worten bestehen, wird verhindert, dass der Satanismus neue Anhänger
gewinnt, und die vorhandenen Anhänger können erkennen, dass sie einer grossen Täuschung
aufgesessen sind.

2. Die wichtigste Phase der geistigen Auseinandersetzung sollte die Untergrabung der
ideologischen Grundlage des Satanismus sein. Zwei zentrale Elemente sind vorhanden, die den
Satanismus aufrechterhalten, der Materialismus und der Darwinismus. Der Darwinismus ist eine
Ideologie, die zusammengebrochen ist und deren Unrichtigkeit durch zahlreiche Beweise belegt ist.
Trotzdem wird sie von gewissen Kreisen noch immer wie eine wissenschaftliche Theorie verteidigt,
und nährt perverse Strömungen wie den Satanismus.

Deswegen glauben viele unwissende Menschen, dass der Darwinismus seine Gültigkeit
bewahrt hat und verfallen demzufolge dem Irrtum, dass auch der Satanismus eine rationaler Basis
habe. Der einzige Weg, diesen Irrtum zu verhindern, ist die Aufklärung der Menschen darüber, dass
der Darwinismus eine gescheiterte Ideologie ist.

3. Weiterhin muss die geistige Leere, in die die Menschen gefallen sind beseitigt werden. Ein
geistig bewusster Mensch, der um das Lebensziel seiner Existenz weiss, kann nichr von einer
perversen Strömung beeinflusst werden. Deshalb sollte den Menschen – vor allem der Jugend –
Gottes Existenz und Einmaligkeit verkündet werden und es sollte gelehrt werden, dass jeder Mensch
für sein Verhalten gegenüber Gott verantwortlich ist und die Menschen müssen gewarnt werden, mit
welchen Situationen sie im Jenseits konfrontiert werden können.

4. Gleichzeitig müssen die Massenmedien, die Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen diese
Arbeiten unterstützen, und auch das Erziehungssystem muss in dieser Richtung verbessert werden.
Wenn die Presse diese abergläubische Bewegung an die Öffentlichkeit bringt, sollte sie darauf
achten, keine Propaganda für diese Strömung zu machen, sondern alle Perversionen des Satanismus
darzulegen und das Volk in dieser Hinsicht aufzuklären. Auch das Erziehungssystem sollte sowohl
die Jugend vor diesem Unheil warnen, als auch die Jugend auf eine Art erziehen, in der sie dem
Einfluss solcher Perversionen nicht erliegen können. Es ist offensichtlich, dass ein junger Mensch,
der durch gute Erziehung weiss, dass das Leben nicht das Werk von blinden Zufällen ist, der Gottes
Kraft und Macht kennt und der die Quransitten erlernt, nicht in ein derartiges Unglück
hineingezogen werden kann.
Manche Menschen geraten aus Neugier, manche aus Abenteuerlust, und wieder andere, weil
sie sich auf der Suche nach sich selbst befinden, in das Netz dieser perversen Strömung. Aber was
die Motive denn auch sein mögen, es ist klar, dass diese Menschen sich grundsätzlich in einer
geistigen Leere und Unwissenheit befinden. Bei der geistigen Auseinandersetzung mit dem
Satanismus fällt darum jedem, vor allem den Gläubigen, eine grosse Verantwortung zu. Die
Gläubigen müssen vor allem die im Quranvers “Satan ist wirklich euer Feind. So betrachtet ihn
auch als Feind. Er lädt ja seine Anhänger dazu ein, Gefährten der Feuersglut zu werden.”
(Sure 35:6 – al-Fatir) verkündete Wahrheit allen Menschen bekanntgeben und sie vor diesem
Zustand warnen. Sie sollten die Sitten und Bräuche der Religion erlernen und sich um die
Verbreitung der Moral des Quran ernsthaft bemühen. Denn mit Gottes Erlaubnis wird das Licht des
Quran alle perversen Strömungen, darunter auch den Satanismus, vernichten und den Menschen das
ersehnte schöne und glückliche Leben bringen.
ANMERKUNGEN

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2. Yaşar Nuri Öztürk, Kuran Açısından Şeytancılık (“Satanism According to the Qur’an”), S. 54.
3. Aleister Crowley, A Legacy of Satanism,
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7. Peter H. Gilmore, “Satanism: The Feared Religion,” A New Age: Essays on Current Religious
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8. The Washington Post Magazine, 8 February 1986 (emphasis added)
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10. Roald E. Kristiansen, “Satan in Cyberspace,” http://www.love.is/roald/satanism.html (emphasis
added)
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12. Peter H. Gilmore, “Satanism: The Feared Religion” (emphasis added)
13. Anton Szandor Lavey, The Satanic Bible, The Nine Satanic Statements 1969, S. 25-33 (emphasis
added)
14. Roald E. Kristiansen, “Satan in Cyberspace”
15. “Satanism: Minor Topics,” http://www.dpjs.co.uk/misc.html and “The Traditional Satan,”
http://www.dpjs.co.uk/thedevil.html
16. Richard Dawkins, “Meet my cousin, the chimpanzee,” New Scientist, issue 1876, 05 June 1993,
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18. http://braving-the-elements.blogspot.com/2004_09_01_braving-the-elements_archive.html
19. Roald E. Kristiansen, “Satan in Cyberspace”
20. Burton H. Wolfe, Introduction of The Satanic Bible, San Francisco, 25 December 1976
21. Peter H. Gilmore, “Satanism: The Feared Religion”
22. Ebenda
23. Roald E. Kristiansen, “Satan in Cyberspace”
24. Aleister Crowley, A Legacy of Satanism,
http://www.gothicpress.freeserve.co.uk/Aleister%20Crowley.htm
25. Theodore D. Hall, “The Scientific Background of the Nazi ‘Race Purification’ Program,”
http://www.trufax.org/avoid/nazi.html
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27. Micheal Moynihan, Didrik Soderlind, Lords of Chaos, http://www.dpjs.co.uk/modern.html
28. An Interview with Marilyn Manson at the Capitol Ballroom, Washington D.C., 9 November
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29. Peter H. Gilmore, “Satanism: The Feared Religion”
30. The Black Book of Communism: Crimes, Terror, Repression
31. Malachi Martin, The Keys of This Blood, S. 200
32. Michael Baigent, Richard Leigh & Henry Lincoln, The Messianic Legacy, Delta Book, S. 146
33. http://apodion.com/vad/article.php?id=20&aid=142
34. “Stalin Was Right,” http://www.geocities.com/satanicreds/stalin-w-right.html
35. Birth of Tragedy, Issue No. 4, November '86 - January '87 (emphasis added)
36. Ebenda
37. Tempo Magazine, 14-20 February 2002, Vol. 7/740
38. http://www.churchofsatan.com/Pages/Youthletter.html
39. Ebenda (emphasis added)
40. Diyanet Europe, 15 January-15 February, 2002, Nummer 34, S. 33
41. Tempo Magazine, 14-20 February 2002, Vol. 7/740
42. Sidney Fox, Klaus Dose, Molecular Evolution and The Origin of Life, W.H. Freeman and
Company, San Francisco, 1972, S. 4.
43. Alexander I. Oparin, Origin of Life, Dover Publications, NewYork, 1936, 1953 (reprint), S. 196.
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45. Stanley Miller, Molecular Evolution of Life: Current Status of the Prebiotic Synthesis of Small
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51. Darwin, The Origin of Species: A Facsimile of the First Edition, S. 179.
52. Derek A. Ager, “The Nature of the Fossil Record,” Proceedings of the British Geological
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53. Futuyma, Science on Trial, S. 197.
54. Solly Zuckerman, Beyond the Ivory Tower, Toplinger Publications, New York, 1970, S. 75-14;
Charles E. Oxnard, “The Place of Australopithecines in Human Evolution: Grounds for Doubt,”
Nature, vol. 258, S. 389.
55. “Could science be brought to an end by scientists’ belief that they have final answers or by
society’s reluctance to pay the bills?” Scientific American, December 1992, S. 20.
56. Alan Walker, Science, vol. 207, 7 March 1980, p. 1103; A. J. Kelso, Physical Antropology, 1st
ed., J. B. Lipincott Co., New York, 1970, p. 221; M. D. Leakey, Olduvai Gorge, Vol. 3, Cambridge
University Press, Cambridge, 1971, S. 272.
57. Jeffrey Kluger, “Not So Extinct After All: The Primitive Homo Erectus May Have Survived
Long Enough To Coexist With Modern Humans”, Time, 23 December 1996.
58. S. J. Gould, Natural History, vol. 85, 1976, S. 30.
59. Zuckerman, Beyond The Ivory Tower, S. 19.
60. Richard Lewontin, “The Demon-Haunted World,” The New York Review of Books, January 9,
1997, S. 28.
61. Malcolm Muggeridge, The End of Christendom, Grand Rapids:Eerdmans, 1980, S. 43.
In diesem Buch werden wir den Satanismus in all seinen Spielarten untersuchen und uns auf
die Gründe konzentrieren, warum eine “Philosophie”, die Gewalt und Brutalität zu einem religiösen
Ritual macht und blutige Morde als Kulthandlungen erforderlich macht, sich derart verbreiten kann.
Religionsfeindlichkeit ist der Ausgangspunkt des Satanismus. Seine Anhänger sind Menschen,
die ohne religiöse Erziehung aufwuchsen und unter materialistischen Einfluss gerieten. Es ist eine
Tatsache, dass sich der Satanismus verbreitet hat, und dass er gerade junge Menschen beeinflusst.
Jedoch ist Satanismus kein unlösbares Problem.
Die Auseinandersetzung mit dieser perversen Strömung ist sehr einfach, die Moralwerte des
Quran sind der einzige Weg, um junge Menschen aus den Fesseln des Satanismus zu befreien. Das
Licht des Quran wird den Satanismus vernichten, und mit Erlaubnis Gottes wird eine Welt voller
Licht, Liebe und Frieden entstehen.

Und wenn das Urteil gefällt ist, wird Satan sprechen: "Seht, Allah gab euch ein wahres
Versprechen. Ich versprach euch auch (manches), aber hinterging euch. Doch Gewalt hatte ich
über euch nicht, sondern rief euch nur, und ihr habt auf mich gehört. Tadelt mich deshalb
nicht, sondern tadelt euch selber. Ich kann euch keine Hilfe bringen, und ihr könnt mir nicht
helfen. Siehe, ich hatte stets geleugnet, Allah gleich zu sein, Dem ihr mich beigesellt hattet."
Siehe, die, welche Unrecht begehen, tıiftt schmerzliche Strafe. (Sure 14:22 – Ibrahim)