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Ich Spreche Euch an

... durch Bertha Dudde - 29.9.1939

1123 Wesen Träger göttlicher Kraft .... Gestirne Zentralstationen ....

In das unendliche Weltall lässet der Herr alle geistigen Wesenheiten treten und
weiset jeder ihre Bestimmung zu. Es läßt gleichsam der Herr alle Seine Schöpfungen
von den Wesen in Besitz nehmen und diese alle Funktionen ausüben, die der Schöpfer
zwecks Fortbestehens Seiner Schöpfungen angeordnet hat. Eine unvorstellbare
Tätigkeit entwickelt sich also in der Gesamtschöpfung, und diese Tätigkeit
wiederum kann nur durchgeführt werden vermittels göttlicher Kraft .... Würde die
göttliche Kraft nicht durch alle diese Wesen wirken, so wären diese tot und
untätig. Also sind alle diese Wesen Träger der geistigen Kraft, üben durch diese
ihre Tätigkeit aus und vermehren wieder dadurch in sich die Kraft bis zu einem
gewissen Grade, um dann in einen neuen Wirkungskreis eingehen zu können.

Und also sind alle Welten, alle Gestirne wiederum Zentralstationen oder
Sammelstellen göttlicher Ausstrahlungen, und alles Wesenhafte wird genährt und
empfängt gleichsam das zu seinem Fortbestehen nötige Fluidum ununterbrochen von
seinem Schöpfer und Erzeuger .... Um diesen Vorgang verstehen zu können, braucht
sich der Mensch nur vorzustellen, wie kraft- und hilflos jedes neugeborene Kind
ist und wie es angewiesen ist auf die Ernährung und jegliche Hilfeleistung der
irdischen Erzeuger .... und ist es scheinbar ein selbständiges, von allem anderen
unabhängiges Wesen, so ist es doch durch die Bande der Natur mit seinen Erzeugern
verknüpft .... Wieviel mehr nun das Geschöpf, das aus nichts hervorgegangen
ist .... das der göttliche Liebewille erzeugt hat .... das aber nun dazu bestimmt
ist, zum höchsten Gott-ähnlichen Wesen sich zu entwickeln ....

Wenn der Schöpfer diese Anforderung stellt an Sein geschaffenes Wesen, dann muß Er
ihnen auch gleichzeitig das Mittel geben, diesen Anforderungen gerecht werden zu
können. Und dieses Mittel ist Seine Kraft .... Er speiset alles mit Seiner Kraft
und sichert so auch die Erhaltung alles dessen, was Er erschaffen hat. Und es
empfangen die Wesen ununterbrochen diese Kraft unbewußt, bis sie in jenes bewußte
Stadium eintreten, wo es ihnen möglich ist, diese Kraft ungemessen anzufordern,
und ihre letzte Aufgabe nun erfüllen können mit Leichtigkeit .... Es hat der
Mensch auf Erden allen geistigen Wesen das eine voraus, daß ihm keine Begrenzung
der göttlichen Kraft gesetzt ist und es ihm selbst überlassen bleibt, diese
anzufordern und zu nützen ....

Er hat das eine voraus, daß er sich immer und immer wieder zu seinem Schöpfer
wenden kann und Ihn bitten um Zuwendung dieser Kraft und so den letzten Aufenthalt
auf Erden ausnützen kann, um das ihm gesetzte Ziel zu erreichen und zu einem Gott-
ähnlichen Wesen, zum wahren Kind Gottes zu werden ....

Amen

— Herausgegeben von Freunden der Neuoffenbarung —


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im Internet unter: www.bertha-dudde.info