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Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt Aachen, Christchurch Neuseeland, den 08.03.

2010
Fachhochschule Aachen 26 Fairwiew street, Somerfield, New Zealand

Gletscherphänomen in Neuseeland
versus CO2 - Klimahypothese
von: Helmut Alt, Aachen, Germany; Ursula Jewell, Lee Francis Burbery, Christchurch, Neuseeland

Ausgehend von einflußreichen Klimatologen am Klimaforschungsinstitut Potsdam in Deutschland,


Institute for Climate Impact Research (PIK), wird der anthropogene CO2-Anstieg in der Atmosphäre
als wesentliche Ursache des weltweiten Klimawandels angesehen. In einer Pressemitteilung 2004
wird ausgeführt:

In der Wissenschaft herrscht ein weitestgehender Konsens, dass der Einfluss des Menschen auf die
Schwankungen des Klimas inzwischen sehr wahrscheinlich dominant ist. Aufgrund der Emissionen von
Haushalten, Verkehr und Industrie ist der Gehalt der Atmosphäre an Kohlendioxid (CO2) bereits um ein Drittel
höher als je zuvor in den letzten 400.000 Jahren, mit schnell steigender Tendenz. Die Treibhauswirkung dieses
Gases ist seit langem bekannt und wissenschaftlich gesichert. Die mittlere Temperatur der Erde ist in den
letzten hundert Jahren um 0,6 ± 0,2 Grad Celsius angestiegen und hat damit sehr wahrscheinlich den höchsten
Wert seit mindestens tausend Jahren erreicht. Diese Erwärmung stimmt gut mit dem überein, was aufgrund der
physikalischen Strahlungswirkung der Treibhausgase zu erwarten ist. Besonders rasch ist der
Temperaturanstieg in den letzten 30 Jahren verlaufen, mit 0,17 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Dieser Anstieg
kann durch natürliche Faktoren nicht erklärt werden, da mögliche natürliche Einflussgrößen - wie etwa
Sonnenaktivität, Vulkanismus, kosmische Strahlung oder Erdbahnzyklen - seit Mitte des 20. Jahrhunderts
keinen signifikanten Trend aufweisen.

Ohne entschlossene Gegenmaßnahmen wird die Konzentration von CO2 und anderen Klimagasen weiter
ansteigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dies zu einem deutlichen Temperaturanstieg führen; das
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) schätzt eine weitere Erwärmung um 1,4 bis 5,8 Grad
Celsius bis Ende des Jahrhunderts, je nach angenommenem Emissionsszenario und unter Berücksichtigung
der Unsicherheiten. Selbst im günstigsten Fall würde diese Erwärmung weit über die natürlichen
Klimaschwankungen der letzten Jahrtausende hinausgehen.

Die Auswirkungen einer solchen raschen Erwärmung auf die Natur und die menschliche Gesellschaft sind im
Einzelnen noch nicht absehbar, werden aber sehr wahrscheinlich gravierend und überwiegend negativ sein.
Schmelzende Gletscher, schwindendes Meereis, steigender Meeresspiegel, häufigere Wetterextreme,
Artensterben und in ihrer Existenz gefährdete Ökosysteme gehören zu den wahrscheinlichen Folgen der
Erwärmung.

In der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (United Nations Framework Convention on Climate
Change, UNFCCC) haben sich daher vor zehn Jahren die meisten Staaten der Erde verpflichtet, die
Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre auf einem Niveau zu stabilisieren, das gefährlichen Klimawandel
vermeidet. Als Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler weisen wir darauf hin, dass diese Aufgabe heute
dringender ist denn je. Noch können durch nationale Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit, wie etwa
im EU-Emissionshandel, die CO2-Konzentration langfristig stabilisiert und schwer wiegende Klimawirkungen
vermindert werden. Eine wirksame und langfristige Klimaschutzpolitik ist ein unverzichtbarer Teil unserer
Verantwortung für die Zukunft.

Aus einem Bericht von Wissenschaftlern der US National Oceanic and Atmospheric Administration,
erschienen in New Scientist vom 6.2.2010, S.16 [1], geht hervor, dass der weltweiten Zunahme des
Wasserdampfgehaltes in der Atmosphäre nach neuerer Erkenntnis aus dem Datenabgleich von
Satellitenmessungen und Wetterballon-Daten mit 25 % ein wesentlicher Anteil an der Verursachung
des Klimawandels zugeschrieben werden muß. Dies habe nach Ansicht des Klimatologen Fortunat
Joos der Unversität Bern jedoch keinen Einfuß auf den wissenschaftlichen Konsens bezüglich des
anthropogen verursachten Klimawandels.
Am 28.2.2010 war in Akaroa, Neuseeland wegen einer Tsunamiwarnung im Zusammenhang mit dem
Erdbeben in Chile am 27.2. um 3.34 Uhr Ortszeit mit der Stärke 8,8 auf der Richterskala jeder Schiffs-
und Badebetrieb gesperrt. Die aus dem Erdbebenereignis berechnete Verschiebung der Erdachse
um 8 cm und die dadurch bedingte Verkürzung der Tage um 1,26 Mikrosekunden sind in keinem Pro-
gramm der IPCC Klimaberechnungen berücksichtigt. Der beim IPCC aufgedeckte Fehler für das Ab-
schmelzen der Himalaya-Gletscher von 2035 auf nun 2350 ist nicht nur ein bedauerlicher Zahlendre-
her-Lapsus, sondern macht die Unzulänglichkeit des wissenschaftlichen Anspruchs deutlich, derartige
erdgeschichtliche Entwicklungen überhaupt über so lange Zeitspannen hinweg berechnen zu können.
-2-
Sie ähneln dem Versuch, mit wissenschaftlichen Mittel einen Gottesbeweis führen zu können, wo
doch bereits Albert Einstein sagte: „Der liebe Gott würfelt nicht“ und an anderer Stelle: „Raffiniert ist
der Herrgott, aber boshaft ist er nicht“. Im Sinne der Mahnung in einer Rede unseres Bundespräsi-
denten ist hier mehr angezeigt: „Demut vor den Naturgewalten zu üben“ und vor erkennbaren Verän-
derungen beizeiten Vorsorge zu treffen, etwa so, wie die Niederländer dies zum Schutz ihres Landes
mit Abriegelung der Zydersee schon frühzeitig gemacht haben.

Prof. Dr. em. F.-K. Ewert, Universität Paderborn sagt dazu:


Die wesentlichen Ursachen für den Klimawandel, die seit Milliarden Jahren die ständigen Wechsel
unseres irdischen Klimas bewirkt haben, sind immer noch dieselben. Unser Klima wird im Wesentli-
chen von der Sonne bestimmt, es unterliegt ständigen Wechseln und bleibt nur vorübergehend gleich.
Globale Klimaänderungen können wir ebenso wenig beeinflussen wie Erdbeben, Vulkanausbrüche
oder Tsunamis.
Seit dem Ende der kleinen Eiszeit um 1700 wird es wieder wärmer.
Dies geschah stufenweise, denn zwischendurch wechselten
Abkühlungen und Erwärmungen miteinander ab. Die Erwärmung
begann vor der weltweiten Industrialisierung, und Auto und Flugzeug
waren noch nicht erfunden. Zwischen 1950 und 1980 dominierte die
Abkühlung, danach wurde es in vielen Regionen wärmer, und seit etwa
2003 kühlt es sich wieder ab.
Die gegenwärtigen Erwärmungsphasen wurden - wie die früheren auch
- nicht durch unser CO verursacht. Schnelle Erwärmungen beweisen
2
angeblich, dass anthropogenes CO sie verursacht. Diese Annahme ist
2
falsch, denn sie erfolgten vor 1900 noch schneller als zwischen 1980
und 2000. CO ist als Klimagas unbedeutend und für die Erwärmung
2
unerheblich, und unser Anteil mit ca. 3% des jährlichen CO -
2
Gesamtumsatzes ist es schon gar nicht.
Um 1990 hat der Weltklimarat (IPCC) einen Anstieg des Mee-
resspiegels von 3,67 m bis 2100 vorausgesagt. Inzwischen hat
er seine Prognosen ständig nach unten korrigiert, momentan
werden zwischen 59 und 38 cm veranschlagt. Echte Anzei-
chen für den Anstieg des Meeresspiegels gibt es auch in neu-
erer Zeit nicht, aber Beweise für das Gegenteil (Tuvalu, Male-
diven, Karibik). Die Prognosen des IPCC basieren auf Tempe-
raturbeobachtungen seit 1860 und auf CO -Messungen ab
2
1960, obwohl die CO -Konzentration seit 1810 direkt chemisch
2
bestimmbar ist. Die von IPCC initiierte,
propagierte und gegenwärtig dominierende
Auffassung, die Erwärmung würde durch uns
verursacht, bestimmt dank der Mithilfe der
Medien und der Politik den Zeitgeist. Die im
Internet zu findenden unzähligen und zumeist gut
fundierten Gegenstimmen bleiben dagegen
unberücksichtigt - sie sind nicht zeitgeist-
compatibel.
Trotzdem ist eine Reduktion unserer CO2 -
Produktion vernünftig - nicht, weil wir dadurch
unsere Gletscher erhalten sondern unsere
Ressourcen schonen.

Während der letzten großen Eiszeit vor 15.000 bis 20.000 Jahren reichte der Franz Josef Gletscher
und der Fox Gletscher in Neuseeland an der Westküste bis zur Tasmansee. Bis zur kleinen Eiszeit im
14. Jahrhundert waren die Gletscher zurück gegangen, um dann aber bis zu ihrer größten Ausdeh-
nung um 1750 wieder zu wachsen. Die heute sichtbaren Moränen machen den Hoechststand der
Gletscher in dieser Zeit heute sichtbar.
-3-
Seit 1970 ist der Franz Josef Gletscher in Zyklen mit bis zu 70 cm pro Tag wieder gewachsen. In den
europäischen Alpen sind dagegen alle Gletscher in den letzten Jahrhunderten erheblich zurückge-
gangen.

Aufgrund dieser Diskussionslage in Deutschland haben die Verfasser dieses Berichtes die Gletscher
im Mount Cook Gebiet im Februar 2010 bereist und einige Erkenntnisse zur Bereicherung der Fakten-
lage für die Klimadiskussion in Deutschland zusammengetragen.

1. Die Lage am Franz Josef Gletscher


Der Franz-Josef-Gletscher erstreckt sich rd. 15 km nördlich vom Mount Cook Gipfel (3757m) ausge-
hend vom Mt. Jevois (2630 m) in nordwestlicher Richtung und mündet über den Waiha River in die
Tasman Sea. Er ist von der Nationalstrasse 6 von der Ortschaft Franz Josef gut erreichbar. Der nahe
Zugang zum Gletschertor ist aus Sicherheitsgründen gesperrt. Gegenüber dem Stand von 2008 ist
oberhalb dem Gletschertor die
Eisdecke eingefallen, so dass der
dortige Abschmelzprozess durch den
großflächigen Einfall der
Sonnenstrahlung beschleunigt wird.
Rechtsseitig hat sich ein langsamer
abschmelzender Gletscherhügel
gebildet über dem die
Gletschertourengänger über
eingeschlagene Trittstufen sicher auf
festen Boden runter geführt werden.
Auf einer Informationstafel ist die
Entwicklung der Gletschermassen ab
1865 dargestellt.
An dem Verlauf der Höhenlinien ist die
historische Entwicklung bezüglich der
Abnahme ab 1865 bis 1970 und bezüglich der Zunahme ab dem Minimum 1970 bis etwa 2008 gut zu
erkennen.
Die Ausdehnung des Gletschers im
Jahr 2004 zeigt die nebenstehende
Abbildung von aus dem Buch „My Years
at Franz Josef von Ralph Warburton [2].

Die Ausdehnung zu jüngster Zeit zeigen die beiden Abbildungen vom 14.2.2008 und vom 26.2.2010:
-4-
Bemerkenswert ist hier die Umkehr des Aenderungsgradienten von Abnahme zu Zunahme -
Charakteristik ab 1970, obgleich der CO2 Gehalt der Atmosphaere stetig zugenommen hat. Dies
deutet zumindest auf eine sehr schwache Beeinflussung des CO2 hin, demnach andere
Einflussfaktoren wohl dominieren. Ab 2008 scheint sich eher wieder eine Abnahme abzuzeichnen.

2. Die Lage am Mueller Gletscher


Der Name „Mueller Glacier“ kommt von einem deutsch australischen Botaniker Baron von Mueller,
der den Gletscher erforschte. Der Gletscher erstreckt sich ueber 15 km suedlich vom Mount Cook
Massiv mit einem Schwenk nach Osten mit Abfluss in den Tasman River zum Lake Pukaki im Aoraki
Nationalpark.
Der Kartenausschnitt zeigt dass Gebiet des Mueller
Getschers suedlich vom Gipfel des Mount Cook mit der
Mueller Hut (1800 m), in der die Autoren von Samstag auf
Sonntag den 20/21.2. 2010 uebernachteten [3].
Müller Hut Müller Glacier

Müller Hut

Die Mueller Hut ist ein aufgeständeter Container mit Übernachtungslager für 30 Personen mit Trink-
wasserversorgung und Toilettenhäuschen in separater Aufstellung neben einem den Sommer über-
dauerndem Schneefeld.
Der Müller-Gletscher ist, wie auch die Schweizer Alpengletscher in hohe Moränen, die den Rückgang
deutlich machen, tief eingebettet.
Sicht von a Müller Hut
Lake Pukaki Aufstiegsrute

b
a

Aoraki/Mt Cook
Village

Müller-
Gletscher
Über den Zuwachs wie beim 30 km nördlich
gelegenen Franz-Josef-Gletscher, wusste die Sicht von b
Warden der Mueller Hut nichts zu sagen, weil
der Mueller Gletscher nicht so populär sei, wie
der Franz-Josef Glacier, sei hierüber nichts
bekannt.
Aber wenn der Franz Josef Glacier zunimmt,
der Mueller Glacier nicht, kann das CO2 wohl
nicht die Ursache sein, denn das ist über beide
anthropogen bedingt in den letzten 150 Jahren
von 280 auf 380 ppm gleich zunehmend. Der
Wind ist dort oben heftig, so dass von daher
wohl eine örtliche Differenzierung des CO2 -
Gehaltes der Luft ausgeschlossen ist.
-5-
Offenbar sind unterschiedliche Schnee-Niederschlagsmengen zu den beiden Seiten der Mount Cook
Abhänge eine wesentliche Ursache für die unterschiedliche Wachstumsentwicklung.
Auf der Home Page von Stefan Rahmstorf vom PIK www.pik-potsdam.de/.../mtcook/mtcook2.html
wird folgendes berichtet: Field Excursion of the NOAA Panel on Abrupt Climate Change January
2002. The Mueller Glacier (covered by debris, foreground) is collapsing rapidly like most glaciers
around the world; clearly visible is the moraine marking its extent in the late 19th Century.

Aus Bericht: SurfaceTemperature Records:


Policy DrivenDeception?
by Joseph Daleo and Antony Watts
SPPI Januar 26, 2010, Science & Punlic Policy Institute:
CASE 2: NEW ZEALAND WARMS TO WARMING
A study by the New Zealand Climate Science Coalition
There have been strident claims that New Zealand is warming. The UN’s climate panel is not alone in
alleging that, along with the rest of the world, New Zealand has been heating up for over 100 years.
But now, a simple check of publicly-available information proves these claims wrong. In fact, New
Zealand’s temperature has been remarkably stable for a century and a half. So what’s going on?

New Zealand’s National Institute of Water & Atmospheric Research (NIWA) is responsible for New
Zealand’s National Climate Database. This database, available online, holds all of New Zealand’s
climate data, including temperature readings, since the 1850s. Anybody can go and get the data for
free. That’s what we did, and we made our own graph. Before we see that, let’s look at the official
temperature record. This is NIWA’s graph of temperatures covering the last 156 years, from NIWA’s
website.

-7-

The graph shows mean annual temperature over New Zealand, from 1853 to 2008 inclusive, based
on between two (from 1853) and seven (from 1908) long-term station records. The blue and red bars
show annual differences from the 1971-2000 average, the solid black line is a smoothed time series,
and the dotted straight line is the linear trend over 1909 to 2008 (0.92 C°/century).

This graph is the centerpiece of NIWA’s temperature claims. It contributes to global temperature sta-
tistics and the IPCC reports. It is partly why our government is insisting on introducing an Emissions
Trading Scheme (ETS) and participating in the climate conference in Copenhagen. But it’s an illusion.

Dr. Jim Salinger (who no longer works for NIWA) started this graph in the 1980s when he was at CRU
(Climate Research Unit at the University of East Anglia, UK) and it has been updated with the most
recent data. It’s published on NIWA’s website71 and in their climate-related publications.
71
http://www.niwa.co.nz/ourscience/climate/information-and-resources/clivar/pastclimate.

To get the original New Zealand temperature readings, you register on NIWA’s web site, download
what you want and make your own graph. We did that, but the result looked nothing like the official
graph. Instead, we were surprised to get this:
-6-

Straight away you can see there’s no slope - either up or down. The temperatures are remarkably
constant way back to the 1850s. Of course, the temperature still varies from year to year, but the
trend stays level - statistically insignificant at 0.06 C° per century since 1850. Putting these two
graphs side by side, you can see huge differences. What is going on?
Why does NIWA’s graph show strong warming, when graphing the raw data looks completely differ-
ent? NIWA’s graph shows warming, but the actual temperature readings show none whatsoever!
Have the readings in the official NIWA graph been adjusted?
It is relatively easy to find out. We compared raw data for each station (from NIWA’s web site) with the
adjusted official data, which we obtained from one of Dr Salinger’s colleagues. Requests for this in-
formation from Dr Salinger himself over the years, by different scientists, have long gone unanswered,
but now we might discover the truth.
What did we find? First, the station histories are unremarkable. There are no reasons for any large
corrections. But we were astonished to find that strong adjustments have indeed been made. About
half the adjustments actually created a warming trend where none existed; the other half greatly ex-
aggerated existing warming. All of the adjustments increased or even created a warming trend, with
only one (Dunedin) going the other way and slightly reducing the original trend.
We were astonished to find that rong adjustments have indeed been made. About half the ad-
justments actually created a warming trend where none existed; the other half greatly exag-
gerated existing warming.

To get the original New Zealand temperature readings, you register on NIWA’s web site, download
what you want and make your own graph. We did that, but the result looked nothing like the official
graph. Instead, we were surprised to get this.
-7-
Straight away you can see there’s no slope - either up or down. The temperatures are remarkably
constant way back to the 1850s. Of course, the temperature still varies from year to year, but the
trend stays level - statistically insignificant at 0.06 C° per century since 1850. Putting these two
graphs side by side, you can see huge differences. What is going on?
Why does NIWA’s graph show strong warming, when graphing the raw data looks completely differ-
ent? NIWA’s graph shows warming, but the actual temperature readings show none whatsoever!
Have the readings in the official NIWA graph been adjusted?
It is relatively easy to find out. We compared raw data for each station (from NIWA’s web site) with the
adjusted official data, which we obtained from one of Dr Salinger’s colleagues. Requests for this in-
formation from Dr. Salinger himself over the years, by different scientists, have long gone unan-
swered, but now we might discover the truth.
The shocking truth is that the oldest readings have been cranked way down and later readings artifi-
cially lifted to give a false impression of warming, as documented below. There is nothing in the sta-
tion histories to warrant these adjustments. To date Dr Salinger and NIWA have not revealed why
they did this.
The next graph shows unadjusted and adjusted temperature trends in New Zealand.

See much more of this detailed analysis here72. NIWA responds to the charges here73, but Anthony
Watts uses an instrument photo located at NIWA headquarters to cast doubt on their claims 74 .
71
http://www.niwa.co.nz/ourscience/climate/information-and-resources/clivar/pastclimate.
72
http://icecap.us/images/uploads/global_warming_nz_pdf.pdf.
73
http://www.niwa.co.nz/our-science/climate/news/all/niwa-confirms-temperature-rise.
74
http://wattsupwiththat.com/2009/11/27/more-on-the-niwa-new-zealand-data-adjustment-story/.
Eine direkte Auswertung der Rohdaten von 11 Stationen, für die keine Datenkorrektur notwendig ist
findet sich unter:
http://www.niwa.co.nz/news-and-publications/news/all/2009/nz-temp-record/temperature-trends-from-
raw-data
Diese Daten aus den Stationen: Raoul Is, Tauranga Aero, Hamilton/Ruakura, Gisborne Aero/AWS,
Mt Ruapehu/Chateau, Palmerston N, Westport Aero, Molesworth, Queenstown, Invercargill Aero,
Campbell Is weisen einen Mittelwert der Temperaturerhöhung über 78 Jahre von rd. 1 °C aus.
-8-
Zusammenfassung
Auf einer Reise in das Land der Glacier „Neuseeland“ vom 25.1.bis 3.3.2010 konnten einige prakti-
sche Einsichten und Erfahrungen ueber die Abnahme bzw. dem Wachstum der Gletscher erworben
werden. Erfreulich war die Erkenntniss, dass die dortigen Gletscher noch lange strapazioese
Gletschgererkundungen für kommende Generationen erlauben werden.
Die von Deutschland ausgehende drastische Zielvorgabe der CO2 - Emissionsreduzierung ohne
Rücksicht auf die damit einhergehende Kostenbelastung industrieller Prozesse und der volkswirt-
schaftlichen Belastungen kann aus diesen Erkenntnissen nicht zielführend für die Beeinflussung des
Klimawandels sein. Da der anthropogene CO2 Anteil in der Atmosphäre ohnehin nur rd. 5 % aus-
macht und dessen Ursache-Wirkungsrelation, sofern überhaupt quantifizierbar, sehr gering ist, steht
die Klimarelevanzhypothese ohnehin auf sehr schwachen Füßen. Inwieweit das Argument der Nach-
haltigkeit in demokratischen Staatswesen mit den drastischen C02 -Reduktionsforderungen kompati-
bel ist, wurde von C.C. von Weizsäcker in einem Artikel der Züricher Zeitung vom 20.1.2010 themati-
siert [4].
Unbeschadet dessen, ist die Ressourcenschonende effiziente Primärenergienutzung aller industriel-
len Prozesse eine begrüßenswerte Zielvorgabe und sollte als Maxime - jedoch in ausgewogener Wei-
se - unter Abwägung der wirtschaftlich vertretbaren Rahmenbedingungen in Konkurrenz zu anderen
Umweltschutzmaßnahmen, weltweit beachtet und entsprechend praktiziert werden.
Literatur
[1] New Scientist vom 6.2.2010, No 2746, S.16.
[2] Ralph Warburton: Glacier Country, My Years at Franz Josef, Shoal Bay, Christchurch Library,
Nr. 551.312 WAR, ISBN 1 877251 31 3, Published 2004, Longacre Press Dunedin, New Zealand.
[3] The West Coast Southern Alps,The West Coast Development Trust, 2005, ISBN 0-473-10020-7.
[4] C.C.von Weizsäcker: Neue Züricher Zeitung vom 20.1.2010, S.31 schweizer Ausgabe bzw.
21.1.2010, S.11 deutsche Ausgabe.
Anhang:
Aus: „Treibhaus Erde“ von Prof. Dr. Stefan Rahmstorf zur Verdeutlichung der derzeitigen
Extremposition in Deutschland:
Globale Erwärmung: einige Fakten
Rekapitulieren wir daher nochmals die wesentlichen Fakten der globalen Erwärmung. Einige wichtige
Kernaussagen haben sich in den abgelaufenen Jahrzehnten der Klimaforschung so weit erhärtet,
dass sie unter den aktiven Klimaforschern allgemein als gesichert gelten und nicht mehr umstritten
sind. Zu diesen Kernaussagen gehören:

1. Die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre ist seit ca. 1850 stark angestiegen, von dem für
Warmzeiten seit mindestens 700.000 Jahren typischen Wert von 280ppm auf inzwischen 380ppm.
2. Für diesen Anstieg ist der Mensch verantwortlich, in erster Linie durch die Verbrennung fossiler
Brennstoffe, in zweiter Linie durch Abholzung von Wäldern.
3. CO2 ist ein klimawirksames Gas, das den Strahlungshaushalt der Erde verändert: Ein Anstieg der
Konzentration führt zu einer Erwärmung der oberflächennahen Temperaturen. Bei einer
Verdoppe lung der Konzentration liegt die Erwärmung im globalen Mittel sehr wahrscheinlich
zwischen 1,5 und 4,5ºC.
4. Das Klima hat sich im 20. Jahrhundert deutlich erwärmt (global um ca. 0,6ºC, in Deutschland um
ca. 1ºC); die Temperaturen der abgelaufenen zehn Jahre waren global die wärmsten seit Beginn
der Messungen im 19. Jahrhundert und seit mindestens mehreren Jahrhunderten davor.
5. Der überwiegende Teil dieser Erwärmung ist auf die gestiegene Konzentration von CO2 und
anderen anthropogenen Gasen zurückzuführen; ein kleinerer Teil auf natürliche Ursachen, u.a.
Schwankungen der Sonnenaktivität.
……
Der CO2-Ausstoß ist die Globalisierung negativer Folgen par excellence:
Wer im Auto, Heizung oder Kraftwerk fossile Brennstoffe verbrennt, hat den Nutzen hier und heute.
Die Folgen sind dagegen über den ganzen Erdball und über viele Jahre in die Zukunft verteilt. Denn
CO2 ist ein langlebiges, in der Atmosphäre global gut vermischtes Treibhausgas. Das meiste heute
emittierte CO2 wird auch in Jahrzehnten noch in der Atmosphäre sein. 7% davon sogar noch in
100.000 Jahren.