Sie sind auf Seite 1von 62

Warum die Nazis

keine Linken waren


»Die Nazis waren links«
Se
it
ensde
rAfDunda nder
erRecht
enabera
uchvonLi be
rale
n
wi
rdimmerwie
deraufdasArg
ume ntz
urüc
kgeg
riffe
n,dassdi
e
Nazi
sLi
nkege
we s
ensei
en.
Be
ispi
el
e:
St
e phanBr andner( Af
D)am6 .Mä rz20 20im De uts
chen
Bunde st
ag:Na zi
faschi
smusseiei
n„ braunerS ozial
is
mus “
gewe s
en,Di eParteiDIELINKEbe zeichneteerals
„Na t
ional
soz i
al
isten“und„li
nksfa
schisti
scheTr uppe“.
Xa vi
erNa i
dooi m Mä rz2020
:Na z
ismüs s
ema neigent
li
ch
„Na s
os“ne nnena ufgr
undihrerEig
e nbezei
c hnung.SPDund
Linkeseieng e
tarnteFasc
hist
en.
»Die Nazis waren links«
Eri
kaS teinbach(2012):
„DieNAZI Swa reneineli
nkePa r
tei
.
Vergessen?Na ti
onalSOZIALISTISCHEde utsche
ARBEI TERPARTEI .
.
.“
Dies
eBe haupt ungistei
neradi
kali
siert
eVa ri
anteder
Total
it
arismus -undEx tr
emismustheorie,
diezugle
ichaufdas
soge
nannt e„Huf ei
senmodell
“verweist
, wonachdie
„ext
remisti
sche nRänder“despol
itis
chenS pekt
rums
bezi
ehung sweiseSozia
li
smusundFa schismusalspoli
ti
sche
Ide
ologi
e n,Be wegungenundS y
steme ,wenngl
eichzwarnicht
ide
ntis
ch, sodoc hwe s
ensve
rwandtundi ng l
ei
cherWe is
e
menschenv er
a cht
ends ei
en.
Was ist überhaupt »links«?
DieLinks-
Rechts
-Unte r
scheidungim poli
tis
chenSpektrum i
st
zurüc
k z
uführenaufdieräuml i
cheAufstel
lungderpoli
tisc
hen
Krä@einderverf
assungsgebendeNationalver
sammlung
(as
sembléeconst
it
uante)na c
hde rFra
nz ösis
chenRevoluti
on
(1789
).
Rechtssaßen:Adel,KlerusundGr oßgrundbesit
zer.Si
e
woll
tendi eal
teOrdnung( dasAncie
nRé gime)erha l
te
nund
mitihrdiepolit
isc
he nunds ozia
lenHierarchi
en.
Li
nk ssaßen:Klei
nbür ge
r t
um, unte
reSchichtenvonAde lund
Kl
erus .
S i
ebefürwor t
ete
nDe mok rat
ieundMe nschenre
chte,
wona c
ha ll
eMe nschenmi tglei
chen,unveräußerl
ichen
Rechtenausgest
att
e tsei
en.
Was ist überhaupt »links«?
Let
ztl
ic
hi s
tdieUnt
ers
chei
dungzwis
che
nde rpol
it
is
chenLink
en
undRechtenzur
ückz
uführe
naufdenGege
nsatzGle
ichhe
it

Ungle
ichhei
tundVari
ati
onendi
ese
sIe mas.
Gehtesna
chderpol
it
is
chenRecht
ensol
le
nHie
rar
chi
en
auf
rec
hter
hal
te
nodervers
tär
ktwerde
nundzwarz
wis
chen:
Rass
e nundVöl ker
n( Gegentendenz:a
ntik
olonial
e
Be
freiungsbe
we gungen,Antiras
sis
mus )
Geschle
chter
n( Gegente
nde nz:Fraue
nbeweg ung
,
Fe
mi nismus)
Kl
a s
sen( Geg
entendenz:sozia
lis
ti
scheundk ommunis
ti
sche
Arbeit
erbewegung,Ma r
xismus )
Was ist überhaupt »links«?
De
rGe da
nk ederDemokr
ati
eistdi
eÜbe
rtr
agungdes
Gl
ei
chhei
tspri
nzipsa
ufdi
epoli
tis
cheWi
ll
ensbi
ldung
:
Demok rati
e(„Volksherr
scha
@“):All
eMe nsche
nine i
nem
pol
iti
schenGe meinwe s
enhabeng l
eic
henAnt ei
lander
pol
iti
schenWi ll
ensbil
dung(„Onepe r
son,onevote
“).
DasGe gente
ildavonistdiea
bsolut
is
tis
cheMona rc
hie:Al
le
pol
iti
schenEntscheidungenwerdenvoneinerPer
son
get
roffe
n.Diepoliti
scheMa c
htistext
rem ungl
eic
hv er
tei
lt
.
Was ist Sozialismus?
Sozi
al
is
muska
nnalsAnwendungdesI
deal
sderGle
ichhe
ita
uf
denBer
eic
hderme
nschl
ic
henProdukt
ionver
sta
ndenwerden.
Sozi
ali
st
enstre
benna chde rVerges
ell
scha
⇣ungde r
Produkti
onsmitt
elund( da mi
teinher
gehend)Abscha
⌫ungde s
Klass
engegens
atzeszwis
c henprodukti
onsmitt
el
bes
itz
ender
Klas
se(Kapi
tal
ist
en)undde ne
n,diekei
neProdukti
onsmit
tel
besi
tz
en(Prole
tar
ier)
.
ImS oz
ial
ismusbesi
tzenall
eMitg
li
ederderGes
ell
scha@die
Produkt
ionsmit
telg
eme insc
ha⇣li
chundjede
rhatg l
eic
henAnt
ei
l
amg es
ell
scha@l
ic
hpr oduzi
ert
enReic
htum.

Esistda sCha rak t
eri
stischeallerwirkli
ch
gr oße nr e voluti
onä r
e nEpoc hende r
Me nsc hhe it,da ßs i
eübe rsolche,nurdur ch
da sAl te rg ehe i
li
gteFor me nmi tei
ne r
Leicht igke i
ts onde rgl
eiche nhinwe ggehen.
Esi stda hernöt ig
,derartigeübe r
lie
ferte
For me n, diea ufrec
hte rhaltenblei
be n
sollen, soz ube gründe n,da ßsieal
s
unbe ding tnot wendig,a l
slogisc
hund
ric
ht iga ng esehe nwe rdenk önne n.Undda
mus si chs ag en: dasPrivateigentum is
tnur
da nnmor a l
isc
hunde t
hischz u
re
c htfertige n,we nni cha nnehme ,daß…

… di eLe i
stungenderMe nsche n
v
ersc hiedens i
nd.Erstdannk anni ch
feststel
len:We ildi
eLe i
stung ende r
Me nsche nv erschi
edensind,sinda uc hdie
Ergebni ssede rLeis
tungenv erschie den.
Wenna berdi eErgebnis
sede rLe istung e
n
derMe ns c
he nv e
rschi
edens ind, istes
zweckmä ßig,auchdieVe rwaltungdi ese
r
Ergebni sseung ef
ährime ntspre c
he nde n
Verhältnisde nMe nschenzuübe rlassen.Es
würdeunl og i
schs ei
n,dieVe r
wa ndlungde s
Ergebni sseseinerbest
immt ena ne ine
Persönlichk ei
tgebundeneLe i
s t
ung…

… dem nächstbes
ten
Minde r
lei
st
ungsfähi
g enoderei
ner
Ges
a mthei
tzuübertr
ag e
n, dies
chondurch
dieTatsac
he,daßsiedieLe i
st
ungnic
ht
voll
brachte
,bewies
enha t
,daßsi
enic
ht
f
ähigseinkann,da
sEr gebniszuver
walt
en.
—HI
TLER
(
193
2,z
it
.n.
Domar
us1
988
,S.
72–7
3)
War Hitler also Sozialist?
Ne i
n,ganzim Ge genteil
.Ermöc htee xpli
zitdasPr ivatei
gentum
ande nProdukt ionsmi t
te l
n„ mor ali
s c
hunde thisch“
recht
fer
tigen.Sozial
iste
nwol l
ena be rdieVe rgesell
s c
ha⇣ungde r
Produktionsmi tte
l,dieHi tl
eraufde rGrundl a
g eeines
indivi
dualist
ischenLe is
t ungsprinz ipsablehnt–wi rt
scha@l
iche
Leist
ungens i
ndHi t
lerzufolgest
e ts„ aneinePe rsönli
chk e
it
gebunden“undv onPe rsonz uPe rson„ vers
c hi
e den“.

[
E]s[ist
]dochWa hns innz us agen: Auf
wirt
scha@li
chem Ge bi ets i
ndunbe dingt
e
We rt
unters
chiedev or ha nden,a uf
poli
tis
chem Gebietea be rni cht!Esi stei
n
Widersi
nnwi rt
scha@lichda sLe bena ufdem
Gedankende rLe i
stung , des
Persönlic
hkeit
swertes, dami tpr akt
ischauf
derAutori
tätde rPe r sönlichkeit
aufzubauen,poli
tis
cha be rdi eseAut ori
tät
derPe r
sönli
chkei
tz ul eug nenundda s
GesetzdergrößerenZa hl, dieDe mok ra
tie
,
ande ss
enS t
ell
ezus chie ben. Esmußda mit
langsame i
nZwi es pa l
tz wi schen…

… de rwi rtscha@lichenundde rpol i
tis
chen
Auffa s
sunge nt
s t
ehe n: denz uübe rbrücken
ma ndur chAng le
ic hungde re rsterenandie
le
tzterev er
suc henwi rd. […]I s
tdie
Auffass
ungr i
cht i
g ,da ßdi eme nschli
che
Le i
st
ungunt erschiedlichi st,muße sauch
r
ic hti
gs e
in, daßde rWe rtde rMe nschenim
Hinblicka ufdi eHe rvorbr i
ng ung
be sti
mmt erLeistung env erschiedeni s
t.Es
istdanna be runs innig ,diesnuri nBezug
a ufeinbe st
immt esGe bietg el
tenl asse
nz u
wol le
n, aufde m Ge bie tderWi r
tscha@und
ihrerFühr ung, abe rni c
hta ufde m…

… Ge bie tdesGe sa
mt k a
mpf esum da s
Lebe n,nä ml i
cha ufdem Ge bi
e tderPol it
ik.
Esistv iel
me hrlog i
sch,da ß,we nni cha uf
dem Ge bietderWi rtscha@di ea bsolute
Ane rkennungde rbesonde r e
nLe i
stung en
al
sdi eVor ausset
zungj ederhöhe renKul tur
aner kenne ,ic
hda nnpol itisc
he be nsodi e
besonde reLe is
tungundda mi tdi eAut orit
ät
derPe rsönl i
chkeitvoranstelle
nmuß. We nn
aberde mg egenüberbe haupt etwird[ …] ,
daßhi ere ineabsoluteGl ei
c hförmig kei
tde r
Leistunge nbe st
ehe,dannwi rdma ne ines
Tag e
sdi eses el
beIe orievonde rPol i
tik…

…auchaufdieWi r
tsc
ha@übe rt
ragen.Der
pol
it
ischenDemok ra
tieanal
ogistauf
wir
tscha@l
ic
hem Ge bi
etaberder
Kommuni smus .
—HITLER
(
193
2,z
it
.n.Domar
us19
88,
S.7
3)
Sozialismus – Liberalismus –
Faschismus
Hit
lerdi
agnos
ti
zi
erteineWi der
sprüchl
ic
hke itderli
beral
en
Ordnungderbürg
e r
li
c h-
kapit
al
ist
is
chenGe sell
scha
@.Sieis
t
ges
palt
eninenewi
i rtscha⇣l
icheundpoliti
scheSphä r
e,inder
zweiunt
ers
chi
edl
ichePr i
nzi
pienherr
schen:
DieWi r
tscha@i stnachdenPr inz i
piender„ Autori
tätder
Pers
önli
chk ei
t“undde m„Ge da nk e
nde rLeist
ung “
st
ruktur
iert.
S ollhei
ßen:Inde rFa brikis
tde r
Pri
vatei
gentüme r–de rKapitalist–Al l
einherrscherüberdi
e
Arbei
teri
nne nundAr bei
ter
.
InderPoli
tik–z urda mali
genZe itdieWe imarerRe publ
ikmit
al
lge
me inundf r
e ig
ewählt
em Pa rla
me nt–he rr
schthingege
n
das„Geset
zde rgrößere
nZa hl,di eDe mokra t
ie“.
Sozialismus – Liberalismus –
Faschismus
Hitl
era rg
ume nti
ert,dassdieli
beraleundbür gerli
cheGe s
ell
scha
@,
inderz weiunter
schiedli
chePr i
nzipienherrsc
he nunddi esomit
wederFi s
chnoc hFleisc
hi st
,nichtaufDa uerbestehenkönne.
Sta
ttdessenstr
ebterdieAng l
ei
chungde rbe i
de nSphärenvon
Poli
tikundWi r
tsc
ha @a n:dieaufUng le
ichheitsowieaufBefehl
undGe hor s
am basie
r e
nde nPrinzipi
ende rkapital
ist
isc
hen
Wirtscha@soll
ena ucha ufdiePoliti
kübertragenwe r
de n
(Diktat
ur,„Führerpri
nzip“).
Her
bertMa
rcuse
:„Derchari
smatis
ch-aut
ori
tär
eFührer
gedanke
i
sts
chonpr
äfor
mierti
nderliber
ali
sti
sche
nFeierde
sgenia
len
Wir
tsc
ha@s
führ
ers,
des‚ge
borenen‘Chefs
.“(
1980[193
4],S.17
4)
Sozialismus – Liberalismus –
Faschismus
Zug l
eic
hbe nenntHi tlerauchdieMög lichkeiteine rsozi
a l
ist
is
chen
Lösungde sgrundleg e
nde nWi ders
pruc hderbür gerli
chen
Ges e
ll
scha@.Stat
tdi epol i
ti
scheSphärede ndi kt
a toris
che n
Prinzi
pienderk apital
isti
schenWi r
tscha@z uunt e rwerfen,könnte
auchdieök onomi scheS phäredendemok r
atische nPr i
nz i
piender
polit
is
che nWi l
lensbil
dunga ng e
gli
chenwe r
de n, die
Produk t
ionsmitt
e l
v ergesel
ls
cha@etunde i
ne
Wi rt
scha@sdemok rati
ee ingef
ührtwerde n–„ De rpol it
ischen
Demok r
atieanal
ogi staufwirtsc
ha@li
c hem Ge bie taberde r
Kommuni smus.“Di eseOpt i
onlehntera ll
erding se nt
schiedenab.
Zusammenfa
ssung
:Hitl
ersWelt
ansc
hauungst
el
lts
ichs
omi
tal
s
dasdir
ekt
eGegent
eil
desSozi
al
ismusher
aus.
»Nationaler Sozialismus«
Wa
sve
rba
rgs
ichhi
nte
rde
rPa
rol
evom „
nat
iona
lenS
ozi
al
is
mus
“?
Ie s
ev onVertret
erI
nnenderEx t
remismus -und
Tota
lit
aris
mustheori
e(„Hufei
sent
he or
ie“):
„ Einnat
ional
ist
is
ch
gef
ärbt
e rAnt
ikapit
al
ismusis
tdiegeme i
nsameKl a
mme r,di
e
sc
honi nderWe imarerRepubl
ikdi eradik
a leLi
nkemi tder
ext
reme nRec
htenv er
band.
“(Zentrum LiberaleModerne2018)
Re
cht
eSoz
ial
is
mus
-Ent
wür
fek
ame
nvora
ll
em na
ch1
918a
uf:
Oswal
dSpengl
er:„
pre
ußische
rSozia
li
smus“in„Pre
ußent
um
undSoz
ial
is
mus“(191
9 )
Art
hurMoell
ervandenBruck:„
deuts
che
rS oz
ial
is
mus“in
„DasDri
tt
eReic
h“(1923)

DerS t
reikistdasuns ozi
alisti
sche
Kennz eic
hende sMa r
x i
s mus ,da sklas
sis
che
Me rkmal s
einerHe r kun@a useiner
Hä ndlerphi
losophie,de rMa r
xa usInst
inkt
undGe wöhnunga ng ehör t
e.[ …]Eswa r
de s
ha l
be ngl
ischg edac ht,
da ßi nder
de utsc
henRe v ol
ution[ g e
me i
ntistdie
Nov emberrevoluti
on1 918 /
19, Anm. V.S.]
de rHanda rbeit
erda sübr igeVol k
ausbeutete
, i
nde me rfürmög lichstwenig
Ar beitmög li
chstvielGe lde rpreßteund
se
ine„ Wa re“anBe deut ungübe rjedeandre
erhebenwol lt
e. [
…]De rpre ußische…

… Gedanke[…]schl
ie
ßtdasVerbotde
s
Stre
iksal
seine
santi
st
aat
li
chenund
händl
eri
sche
nPriva
tmit
tel
sein.
—SPENGLER
(
193
4,S
.81
–82)

S ie[di
eAr be itsze
it]be trugi m1 8.
Jahrhunde rt,inÜbe rei
ns timmungmi tder
allgemeinenAr bei
tsgewohnhe itvon
nordi s
chenBa ue rnundHa ndwe rkern,
me hra lszwöl fStunde n, ohneg ese t
zl
ich
festgel
egtzus e in.I
m Anf angde s19.
Jahrhunde rtswi r
ds i
einEng l
a nda ufz wöl
f
S t
unde nbe schrä nkt,um 1 850dur chdie
[
…]Ze hnstunde nbillwe it
e rhe rabg e
setzt
.
[…]Vondaa nübe rna hme nesdi e
Ge werkscha @e nall
e rLä nde rmi t
s
teigende m Na chdr uck,siewe it
erz uk ürzen
unda ufalleLohne mpf änger…

…a us zudehne n.Ge genEndede s
Jahrhunde rtsbetrugs i
e9 ,a
m Endede s
We lt
krieges8S tunde n.He ut
e,wowi runs
derMi tt
ede s2 0.Jahrhunde rt
snä hern, wir
d
die4 0-St
unde n-Woc hez um Mini mum de r
r
ev ol
utionär e
nFor derung.Dag lei
c hzeit
ig
dasVe rbotde rSonnt agsar
beitimme r
s
trengerdur chgeführ twurde,soliefertder
Einzelnev ons ei
ne r„Wa reArbe it“nur
nochdi eHä l@ede sur s
prünglichen,
mög l
ichenundna t
ür li
chenQua ntums .…

…[
…]Welche
rBerufver
trä
gtsi
chsons
t
mi
tei
nersog
ering
enLe i
st
ung?
PENGLER(
—S 193
3,S
.10
9)

Ma nmußwi sse n,wa sa l
lesz um Be gr
iffdes
politischenLohne sgehör t
, um de nDr uc k
die s
e rLohndi ktatura ufda sg esa
mt e
Wi r ts
c ha@sl
ebe nde rVöl kerz ue r
me ss
e n.
Erumf aßt
,übe rdieGe l
dz ahlungwe it
hina usg e
hend, dieS orgef ürda sg e
samt e
Da sei
n„ de sAr beit
e r
s“ ,dieihm
a bg enomme nund„ dena nderen“auf
gebür detwur de .„DerAr be i
ter“is
tzum
Pe nsionärde rGe s
e l
lsc
ha @, derNa ti
on
g
e wor de n.Je
de rMe nschha tsich,wiejedes
Tie r,ge gendasunbe reche nba r
eS chicksal
z uwe hrenode re sz utrage n.Jederhat…

…s einepe rs
önlicheS orge ,
diev ol
le
Ve rantwor t
ungf ürs i
chs elbst,
die
Not we ndi gkei
tdur cheigene nEnt schl
ußi n
a l
lenGe fahrenfürsichunds e i
neZiele
ei
nz ustehe n.[
…]J ederma gselbstunda uf
ei
geneKos te
ns ehen,wi eerde m be ge
gne t
,
odere rma gdieFol gentrag enundbe ttel
n
ode rna chseinem Be li
ebe nina nderer
We isez ugrundeg ehen. Soistda sLeben.
Di eS uchtde sVe r
s i
che r
tseinwollens–
gegenAl ter,
Unf all,Krank heit
,
Erwe rbslosigkei
t,al
sog eg e
nda sSchicksa
l i
n
jede rde nkbarenEr scheinung sf
orm, …

…einZei
chensinkenderLe benskra@– hat
si
chvonDe uts
chlanda usgehendim
Denkenall
erweißenVöl k e
rirgendwie
ei
ngeni
st
et.
We rinsUng lückg er
ät,sc
hrei
t
na
chdenandern,ohnes i
chs el
bsthelf
enzu
wollen.
PENGLER(
—S 193
3,S
.11
2–1
13)
Oswald Spenglers »preussischer
Sozialismus«
S
pengl
ers„preußi
sche
rSozial
is
mus “entpupptsi
chal
s
e
nts
chiedeneAbsageanal
leErrungensc
ha @en,
diedi
e
s
ozi
ali
st
ischeArbei
ter
bewegungbisdatoerkämp@hatt
e.Er
s
pri
chtsic
ha usge
gen…
… dasSt
rei
krecht
.
… Arbei
ts
zei
tverkürz
ung en.
… Lohner
höhung en(„Lohndikt
atur
“).
…S ozi
al
vers
icherunge
n„ gegenAlte
r,Unf
al
l,
Kra
nkhe
it
,
Er
we r
bsl
osi
gkeit“
.
Arbeitspolitik im »Dritten Reich«
Di
eArbei
ts
poli
ti
kim na
tional
soz
ial
is
ti
sche
nDe
uts
che
nRe
ich

tteS
pengl
ers
ehrzuge
sagt:
fakt
ischesS t
rei
kverbotdur chVe rpYichtungderArbeit
nehmer
zur„Auf rechte
rhal
tungde sArbeitsfri
edens“i
m
Arbeitsordnungsge
s e
tze s(AOG)v om 2 0.J
anuar193
4,
sankti
oni er
tdurchfris
tloseKündi g ungensowiedurch
Ve r
ha @unge ndurc
hdi eGe hei
meS taat
spoli
zei(
Gesta
po)(vgl
.
Mor sch1 988)
Einfr
ierende rLöhnea ufde m Nive auderKr i
se192
8ff.
Ve r
läng e
rung e
nderAr beit
szei
ten, wobei„im Zwei
ten
We lt
kr i
eg[…]di e6 0
-St unden-Woc heeherdieRege
lalsdi
e
Ausna hme “wa r
.(Sie
gel 1984,S.53 9)
Indexierte Lohnentwicklung im
Deutschen Reich 1929–1939
1
04
1
01
1
00
9
7
9
5
9
3
9
2
8
8
8
5
8
3
8
1
7
9
7
6 7
7
7
5 7
4
7
3

1
929 1
932 1
933 1
934 1
935 1
936 1
937 1
938 1
939
S
tunde
nlöhner
eal
Woc
henl
öhner
eal (
Que
ll
e:Pe
tzi
na1
975
,S.
67)

DerFa rbi
gedurchscha utdenWe ißen,
we nn
ervon„ Menschheit“unde wigem Fri
eden
redet.Erwitt
ertdieUnf ähigk
eitundden
fehlendenWi l
len,sichzuv er
tei
digen.Hier
tuteinegroßeEr z
iehungnot ,wieichsi
ea l
s
preußis
chbezeichnetha beunddiema n
me inetwegen„sozia
listi
sch“nennenma g–
waskommta ufWor tean!
PENGLER(
—S 193
3,S
.16
3)
Warum bezeichneten sich
Faschisten als Sozialisten?
Wa
rum be
zei
chne
tens
ichFa
schi
st
ena
lsS
ozi
al
is
ten?
S
peng
lerni
mmte
smi
tde
mSoz
ial
is
mus
beg
riffni
chts
oge
nau.
ObwohlSpe
ngle
rum de
nwa hr
enBedeut
ungsi
nha
ltde
sWor t
es
„S
ozi
ali
smus“wei
ß,nut
zti
hnfüra
ntis
ozi
ali
st
is
che
sProje
kt.
Unbel
ie
bthei
tdeskapi
tal
is
ti
sche
nWi
rt
scha
@ss
yst
emsi
nde
r
Zwis
chenkr
ieg
szei
t
ÜbernahmedesSoz
iali
smusbegr
iffsdurc
hdenFasc
his
muswarei
n
„popul
ist
is
ches“Manöver
,ei
nma c hia
vel
li
st
is
cherS
chachz
ug,
um
dieUnzufr
iede
nhei
tderMa ss
enins yst
emkonf
ormeBahnenz
u
l
enken.

De rFa chmi nisterfürPr opag anda ,Joseph
Goe bbe ls
,ha t–v ons einemS tandpunk t
[aus]k ons e
que nterwe is
e–unl ä ng s
tine iner
Redee rklärt,daßj edePr opa g anda,die
wi rksami st,guts ei,j
ede ,dieunwi rksam,
schlecht ;daßa ls
odi eGüt ede rPr opa ganda
ganzuna bhä ngigv onihr emt he oretis
che n
Ge ha ltsei
.Undv orde rMa c htergreif
ung
drück t
ede r
selbeGoe bbelsdie senGe dank e
n
noc hz ynischera us. I
ne inerWa hlredei m
vor i
genS omme re rklär
tee r,ma nmüs sez u
jederGe s
e l
ls
c ha@s schic
htni chtnuri nihr e
r
ei
gene nS pr aches prechen, sonde rn…

… ma nmüs s
es i
chauchi nhalt
li
ch,inder
Fr
a gederLosungenundFor derungena n
di
es pez
iel
lenWüns chede rbetr
effe
nden
Ge
sell
scha@ss
chichtanpassen,
unbekümme rtdarum, wasma nde n
a nder
enGe sel
ls
cha@sschichte
ns age
.
—LUKÁCS(
198
9,S
.41
)
Der Antisemitismus Resultat eines
antikapitalistischen Sozialneids?
Alyvert
ri
ttdi
eIe se,dassderJ
udenha s
sinDeutschl
a nd,de
rim
nati
onal
sozi
ali
st
isc
henMa s
senmordk ulmi
nier
te,Result
atei
nes
„S
oz i
al
neids
“der„trä
gen“,erf
olgl
osenchri
stl
ic
henDe uts
chena
uf
di
e„ r
egen“,g
eschä
@stüchti
genJudens e
i(v
gl.201
1 ,S
. 82–93
).
„DerWuns chna c
hs ozi
al
erGleic
hheitst
ehtne
be nNeidund
Angstvorpersönl
icherFre
ihei
tim Zentr
um desdeut
schen
Anti
semi t
is
mus .
“(2014,I
ntroduct
ion:IeQue st
ionsof
Questi
ons,Abschnitt
:Whyt heGerma ns
?Whyt heJews?
,
übe
rsetztV.S.
)
Alyvers
uchtdennat
iona
lsoz
ial
is
ti
schenAntis
emit
is
musa ufei
nen
anti
kapi
tal
is
ti
sche
nAffektde
runter
e nSc
hicht
enzurückz
uführ
en
(„Di
eS c
hwachensi
nddieGefähr
li
chen“(20
1 1,
S.27
7 )
).

Inde nFänge ndera mk ollektiv
e nRa ub
nichtunbetei
li
g tenFirmenbl iebde rwe it
aus
klei
nereTe i
lde sErbeutet
en. Inde rMa ss
e
wur dedieBeut esobr e
itwi enurmög l
ich
umv ertei
lt
.Ande rsg e
sagt:Di eAr i
sierung
jüdischenVe rmög ensgehör tindi eKe t
te
derEigentums revol
utione nde s20 .
Jahrhunderts;derNa ti
ona lsozi
alismus,
ei
nsc hl
ie
ßlichs e
inerung ehe uerl
ichen
Ve r
brechen,stehtimg rößeren
Zus a
mme nhangde re ga
li
tärenBe we gungen
undUt opienim2 0.J
a hrhunde rt.
—ALY(
200
3,S
.24
3)

AlsoWuc hererundS chieber, Bank enund
Berufsl
e ihkapital
iste
nde cke nkeine rl
ei
Bedarfabe rs i
ez i
ehe ngewa ltigePr o^tea us
de m he uteherrsche nde n
zinskapitalist
ischenS yst
e m, –me hrnoc h,
si
esinddi ee igentli
chenHe rrn, Nut znießer
undAus be uterdieserhe utehe rrschende n
antisoz i
alenWi r t
scha@s ordnung .

Rent abili
t ä
t“de sLe i
hgelde sisthe utedie
Ha uptauf gabede rWi rtscha @;d.h.die
Ar beitende nha benunt e rdiesem
zi
ns kapitali
stisc
he nS yst
emj ewe il
se i
n
Gut teil i
hrerAr beitsert
rä gniss
e…

…a bzuliefer
na nda sGr oßkapitalder
Bank en,Bör senunda nv olk s
wi r
tscha@lic
he
Wuc here rundS chiebe r.Wa stutder
„Unt erne hme r
“i m üble n,landläu^gen
S i
nn, der„ Aus beuter“und„ Blutsauger“in
derAus druc ksweisederAr beiter
scha@?Er
versuchtdur chmög lichstgeringe
Lohnz ahlungunddur chVe rwendung
mi nderwe rtigenMa t
erial
se inersei
ts,durch
Ma s
s enproduk tionode r„ Auf machung “
undhohePr eiseande rersei
ts,einen
mög lichsthohenPr o^tfürs eineTa sc
he
heraus zuschinden. I
hnk ümme rtnicht…

… dieNots eine rAr be i
ter,i
hm istesgle i
ch,
we nns ei
neWa re nalsSchundba l
d
weggewor f
e nwe r
denmüs s
en,um s obe ss
er,
dennda sbe de utetne ueAu@r ägefüri hn
undne ue nPr o^t,da sVolkistjadumm
ge
nug ,imme rwi ede raufbil
li
ge nS c
hund
he reinz ufa ll
en,we nne rnurr echt
v
e rl
oc ke nda ngeprie se
nunda usgest
e l
lt
wird. De rKr e bs s
cha dende sWa renhaus es.
Sein„ Pr o^t “,a l
sodi eRe nta
bili
tätseines
Ka pitals,istihm Ha upts
ache ,die

Be dar f
sde ck ung “nurMi tt
elzum Zwe ck.
Abe ri mme rhin–e rerze
ugtdoc h…

… we nigstense twa s
,scha_ Ar bei
t. Ga nz
a
nde rsistde mg egenübe rderwa hre
Unt er
ne hme rz ube urtei
len, dersi
chs eine
r
hohenAuf gabea lsWi rtscha@sführ er
bewußti st.Eins olc
he rmußs chone ine
si
ttli
chePe rsönl i
chk ei
tsein, wenigstensi m
volkswi rt
scha @lichenS i
nn. S e
ineAuf gabe
istzunäc hst,diewi rkl
ichenwi rt
scha@l i
c he
n
Be dürfnissede sVol keszue rkenne n, –o@
l
eistetera lsEr^nde rselbstdiese
Pionierarbeit,–da nnmuße rdi ebest enund
billi
gstenHe rst
ellungsverfahr e
ne rgründe n,
mußmi tde nPr e i
sena ndieunt erste…

… Gr enzege hen, um s e
ineEr zeugnisse
einzuführ en,mußt a del
loseWa r eli
efern,
fürda uernde nNa chschubs or gen, muß
seineAr be i
terg ute ntl
ohne n, um a uchin
ihnenk au`r ä@igeAbne hme rder
volkswirtscha@liche nEr zeugnissez uha ben,
mußs tet
sbe dachts eina ufNe ue rung enund
Ve rbesserunge nim Be t
ri
e bundVe rtri
eb.
Ma chte rdieszum Le its
atzseine sHa nde l
ns,
diente ra l
soim be s
te nundhöc hs te
nS inne
de r„Beda r
fsde ckung “,sok ommtde r
Ge winng a
nzv ons el
bs t,
ohneda ße rdi ese
n
alshöc hstesZiela nstrebenmüßt e .Nicht…

… minderhochsindi ndies
erHi ns
ichtdie
wirkl
ichgroßenS chöpf
e runse
rer
Großindustr
ieeinzuschät
zen,wieCa rl
Bosch,Krupp,Kirdorf,Iy sse
n,Abbe ,
Mannesmann, Si
eme ns,um nurwa hl
los
e
inigezune nnen.
—FEDER
(193
5,Kap.4
:Di
eProgra
mmf order
ung
en
i
m Ei
nze
lnen,
Abs
chnit
t:Wir
tscha@s
pol
it
ik)

Wa sve
rstehtmanunter

Zinsknecht
scha@“?DenZustandder
Völ
k er
,di
eunt erde
rGe l
d-oder
Zi
nsher
rscha@derallj
üdi
sche
nHoc h^nanz
s
tehen.
—FEDER
(
193
5,Ka
p.3
:Di
eGrundg
eda
nke
n)
Fetischisierter »Antikapitalismus«
Gottfr
iedFe der
sPol emikge g
e ndieall
ei
naufdenPr o^t
abzie
lenden, a
ng ebli
chjüdisc
he n„Wuc her
er“und
„Berufs
lei
hk api
talis
ten“verbindeterzugl
ei
chmi tei
nem Lobl
ied
auf„unsererGr oßindustr
ie“,vert
ret
endurch„Ca r
lBosch,Kr
upp,
Kirdorf,
Iy sse
n, Abbe,Ma nne s
ma nn,Si
emens“.
Der„Anti
kapit
ali
smus“desnati
onal
sozi
al
ist
is
chen
Anti
semit
is
muse ntpuppts
ichbeige
nauere
m Hinsehe
na l
seine
For
m pro-ka
pital
is
tis
cherGesi
nnung,di
eeinbest
immtesBil
d
vom Kapi
tal
is
tenalssc
höpfe
ris
chenIndust
ri
ekapi
tänaarmiert
.
Fetischisierter »Antikapitalismus«
Übe
rha
upthandel
tessi
chum e
ine
nha
lbi
ert
enAnt
ika
pit
al
is
mus
i
nzwei
fac
herHins
icht
:
Erstenswi rda l
lei
nda sjüdi
scheKapi tal
attackie
rt,dasnic
ht-
j
üdi sche, „
ari
sche“Ka pital
wi r
dverschont .
Zwe it
e nswi r
dda sz i
rkulat
iveBank en-beziehungswe i
se
Ge l
dk apitale
inerseit
sundda sprodukt iveKa pi
talund
Wa renk apit
al a
nde rer
seit
snichtasi
l ntegral
eBe standte
ile
einesKa pit
alkrei
slaufsangesehe
n. FedersEinteil
ungine i
n
schaffendesIndus t
riekapi
talundraffendesZinskapital
entsprichtdami tdem, wasMa rxFe t
ischismusna nnte.
De mna chs eidenS ubje
k t
endieStruk t
urde r…
Fetischisierter »Antikapitalismus«
…k apit
ali
sti
schenProdukti
onswei
senic
htunmittel
bar
zugängl
ic
h, s
ondernerschei
nenin„ve
rkehrt
erWe i
se“.
Diese
ArtdesPseudo-Anti
kapita
li
smusbesc
hriebMoishePost
one
daheral
s„‚fe
ti
schis
ier
ten‘Anti
kapi
tal
is
mus “
.(1
98 2,
S.20)
Götz Alys These revisited
We
it
ereGr
ünde
,di
ege
genGöt
zAl
ysIe
ses
pre
che
n
Derpseudo- anti
k apit
ali
sti
scheEl eme ntinne r
ha l
bdes
nat
ional
s ozial
is
tischenAnt isemi t
ismusha tteeineweit
ger
ingereBe deutungg egenübe rde ma ntikommuni st
ische
n
Ele
me nt,ders i
chim Fe i
ndbi ldde s„jüdischen
Bols
chewi smus“ma nif
esti
e r
t e
.
Obwohl esne bende m„recht e
n“Münc hnerFlügel,
de mauch
Hitl
erang ehört
e, aucheine n„ l
inken“Fl ügeli
nne r
halbder
NSDAPg ab( Gebrüde rStrasser),
de rz.B.die
„Kommuna l
is
ierungv onGr oßwa renhäusern“unde ine
„Gewinnbe tei
li
gunga nGr oßunt e
r nehme n“fordert
e,wurde
die
ser193 0ausge s
c hl
ossen.
Götz Alys These revisited
DieIe se
,wona ch„[d]i
eAr i
sier
ungj üdis
chenVe r
mögens
[…]i ndi eKettederEigentumsrevoluti
onende s20.
Jahrhunde rt
s“gehört,dere
n„ Beutesobreitwi enurmög li
ch
umv erteil
t“wurde,sti
mmtni c
ht.Dem Pol i
tolog enund
Juris
tenFr anzNe uma nnzufolg
e,dessenWe r
k„ Behemoth:
StrukturundPr axisdesNa ti
onals
oziali
smus1 9 33–1944“als
Standar dwerküberde nNa zi
fas
chismusg i
lt,wa r„die
Ar i
sie
r ungeinmä chti
g e
rAnt ri
ebzurKa pital
k onzentr
ation
undMonopol bi
ldung“undnut ztenichtder„br eit
enMa sse“,
sonder ndem Gr oßkapit
al.

Am 8 .Ma i 193 5wa rdi eFrank f
urter
Ze i
tungg enöt i
g tzuz ugeben,daßdi e
Ar i
sierung, we itda vone ntf
ernt,dem
deutschenMi ttelstandz unüt zen,inerst
er
Liniede nInt e
re ssende rGroßunt ernehme n
diente,diedi eGe legenhe i
twa hrnahme n,
ihrenBe sit
zdur c hAu`a ufjüdischen
Eigentums„ abzur unde nundz ue rweiter
n“.
DieKl einbetriebebe saßenwe de rdasnötige
Kapitalnoc hdi ee rforde r
li
cheAus r
üstung
zurÜbe rna hmej üdi sc
he rUnt ernehme n.So
wur dedieAr i
sierunge inmä c
htigerAnt r
ieb
zurKa pi
talk onz entrat
ionund…

… Monopol bi
ldung[ …] .DasWa c hstum
derMonopol ea ufdem We gede r
„Entjudung “wa rbesonde r
saus geprä gti
m
Be r
eichde rBa nk e
n. Zwischen1 93 2und
1939g ingdi eZa hlderPr i
vatbank env on
1350a uf5 20zur ück.[…]Di eAr isie r
ung
[…]s chade t
ea uchde m Einzelha nde l
insge
s amt .Sowur dez um Be i
spiel ei
ne
ganzeRe i
hev onjüdi s
chenFa br i
k en,
darunterdi edre ig
rößt e
nS chuhfa br i
ken,
dieall
ee igeneEi nzel
ha ndel
sverkauf sstel
le
n
hatt
en, zusamme ngelegtundda mi tder
EinYußde rMonopol ist
ena ufdi e…

… Ei nzel
händlerundde ng e
samten
Produk ti
onszwei
gv ergr
ößert.Dergewa l
ti
ge
Zuwa c hsanMa chtundGe winnen,dendi e
Ar isier
ungde nGr oßbankenundde r
Gr oßindustr
ieeinbracht
e,nahm noc h
g röße reAusma ßean, a
lsÖster
rei
ch, das
S udete
nland,dasProtekt
oratund
Fra nk rei
chinBe s
itzgenomme nwur den.
—NEUMANN
(
201
8[1
944]
,S.
153
–15
4)
Fazit zu Götz Aly
Göt
zAl
ysIe
sei
stf
al
sch,

… we ilde rant
ij
üdisc
hePs e
udo-Ant i
kapital
is
musde rNazi
s
zuglei
c heinPro-Kapit
ali
smuswa r(„raffe
ndes“v
ersus
„schaffendes“Kapit
al
).
… we ilde rAnti
semiti
smusde rNazisvora l
le
m
Ant i
kommuni smusinGe st
altdes„j
üdischenBols
che wi
smus“
war .
… we ildieAr i
si
erungkeineUmv e
rtei
lung„vonobenna ch
unten“wa r,
sondernvorall
em dieMonopol bour
geoisie
pro^tierte.
Fazit zu Götz Aly
… we i
ldiena
tional
sozia
li
sti
sche„Li
nke
“inFl
ügelkä
mpf e
n
unte
rlagundihreanti
monopol i
st
isc
heUmver
tei
lungspol
it
ik
dahernieumsetze
nk onnte
.
Fazit: Warum die Nazis keine Linken
waren
Hit
le
rsVorschl
ag,
diedikt
ator
isc
henPri
nzi
piende
rkapi
tal
is
ti
sch
or
ganis
ier
tenWirt
scha@auchaufdenBer
eic
hderpol
it
isc
hen
Wil
lens
bil
dungzuübertr
agen,i
stei
nera
dikal
eAbl
ehnungder
Demokrat
ie.
De r„nat
ional
eSozi
ali
smus“entpuppts
ichalsordi
när
er
Kapital
ismusabzüg
li
chall
erErrungens
cha@en,diedi
e
sozia
lis
ti
scheArbei
ter
bewegungbisdat
oe r
kämp@ha tt
e
(tr
ojanis
chesPfe
rd).
Auc
hde rnat
iona
lsoz
ial
is
ti
scheAnt
ise
mit
is
muskannnic
htal
s
Ant
ika
pital
is
muscharakt
eri
sie
rtwe
rden(
Monopol
is
ier
ung)
.
Literatur
Al
y,Göt
z
(200
3):Ra
sseundKl as
se.
Na chforschungenzum de uts
chen
We s
en.Fr
ankfurtam Main:
S. Fischer
(201
1):Warum dieDeuts
chen?Wa r
um dieJ
ude n?Gl e
ichheit
,
NeidundRassenhas
s1800–193 3.3.AuY.Frankfurtam Ma i
n:
Fis
cherTas
chenbuch
(201
4):WhytheGe rmans?Whyt heJews?Envy,Ra ceHa t
red,
andthePr
ehis
toryoftheHoloc aust.NewYor k
:Me t
ropoli
tan
Books
Literatur
Doma r
us,Max(1988):
Hitl
er.Re
denundProklamati
onen1932–
19
4 5
.Komme ntie
rtvonei
nem deut
schenZei
tgenos
sen.Er
ste
r
Band1932–193
4.4.AuY.Leonbe
rg:Pamminger&Pa r
tner
Verl
agsg
esel
ls
cha@
Fe
der,Got
tfr
ied(193
5):DasPr
ogramm de
rNSDAPundsei
ne
wel
ta
nschaul
ichenGrundg
edanke
n.166–1
69.
AuY.Münc
hen:
Ze
ntral
ver
lagderNSDAP
Luká
cs,
Geor
g(198
9):
ZurKri
ti
kde
rfa
schi
st
is
che
nIde
olog
ie.
Ber
li
n,Wei
mar:
Auea u-
Ver
lag
Literatur
Ma r
c use
,He r
bert(
19 80)[
1 9
34]:DerKampfg e
genden
Libe
ra l
is
musi ndertota
lit
ärenStaa
tsa
uffa
ssung.I
n:Ze
it
schr
i@f
ür
Sozi
alfors
chung,Ja
hr g
ang3 .München:Deutsc
her
Taschenbuchver
lag,S.161–195
Mors
ch,Günt
er(
1 9
88)
:St
rei
kim„Drit
tenRei
ch“.
In:
Vi
ert
el
ja
hrshe
@efürZe
it
ges
chic
hte
,Ja
hrgang36,
He @4,
S.6
49–
68
9
Neumann,Franz(
201
8):Be
hemoth.S
truk
turundPr a
x i
sde
s
Nati
onal
sozi
al
ismus1
933–194
4.Neuhera
us g
egebenvonAlf
ons
Söl
lne
rundMi cha
elWil
dt.
Ha mbur
g:Europäi
scheVerl
ags
anst
al
t
Literatur
Pet
zina,Die
tmar(197
5 )
:Vier
jahre
spla
nundRüstungspol
it
ik.I
n:
Fri
edric
hForst
me i
erundHa ns-Er
ichVol
kmann( Hg.
):Wirt
scha@
undRüs t
ungam VorabenddesZweite
nWe l
tkr
ieges
.Düssel
dorf
:
DrosteVerl
ag,
S.65–80
Pos
tone,
Moi s
he(1
982):
DieLog
ikdesAnt
is
emi
ti
smus
.In:
Merkur
,Jahr
gang36,
He@403,S
.13–25
S
peng
ler
,Os
wal
d
(1
933):
Jahr
ede rEnt
schei
dung.Ers
terTei
l.Deutsc
hla
ndund
di
eWe l
tges
chi
c ht
li
cheEntwic
klung.
Münc hen:C.H.Bec
k
(1
934):
Poli
ti
scheSchri
@en.Volks
ausgabe
.Münc hen:
C.H.
Beck
Literatur
Si
egel
,Til
la(19
84 )
:Di
egekau@eAr be
it
erk
las
se?–Lohnpol
iti
kim
nat
ional
sozi
al
ist
isc
henDeutsc
hland.I
n:Gewerks
cha@l
iche
Mona t
she@e
,He @35,
S.5
3 3
–5 45
Internetquellen
Ze
ntrum Liberal
eMode r
ne(2018)
:Ne ueRecht
e,alt
esDe nken–
Di
eliber
aleDe mokrat
ieundihreGegner.
Onl i
nev e
rfügbarunt
er:
ht
tps
://
li
bmod. de/
neue-r
echt
e-al
tes
-denken-
die-l
iber
ale
-
de
mok ra
tie-und-i
hre
-gegner
/,z
ulet
ztgeprü@am1 2
.04.
2020
Vielen Dank für die
Aufmerksamkeit!