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Resilienz gegenüber KRITIS-Ausfällen:

Von der Simulation zur Gefahrenabwehrplanung


Vortragsreihe „Ingenieurwissenschaftliche Modellierungs- und Simulationsansätze von KRITIS-Ausfällen“ im
Sommersemester 2020 der Technischen Universität Darmstadt

Darmstadt | 29. Mai 2020 | Dr.-Ing. Thomas Münzberg | info@doktormuenzberg.de

PhD Seminar Summer Term 2020

21.06.2020 Vorstellungsgespräch Thomas Münzberg


Engineering approaches to modeling and simulation of critical infrastructures
1
1
21.06.2020 1
2
Thomas Münzberg
Dr.-Ing. | M.Sc. | B.Eng.
Deutsches Rotes Kreuz
Landesverband Westfalen-Lippe e.V., Münster

Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Karlsruhe


Gruppe Risikomanagement am Institut für Industriebetriebslehre
Gruppe Unfallfolgen am Institut für Kern- und Energietechnik

Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM)


IRDR International Centre of Excellence für Kritische Infrastrukturen und
strategische Planung (IRDR ICoE-CISP)

Technischen Hochschule Köln (TH Köln), Köln


Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr

Lehrbeauftragter der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften, Berlin


Vorbeugendes Katastrophenmanagement, Risikoanalyse und
Katastrophenvorsorge

Dr. Münzberg
3
Gliederung
Von der Simulation zur Gefahrenabwehrplanung

Einleitung und Gefahren- Gefahren- Spatial-temp. Zusammen-


State of the art abwehr und abwehrplanung Vulnerabilitäts-
fassung
Kritische und analyse
Infrastrukturen KRITIS- Stromausfall
Simulation

Dr. Münzberg
4

Die Inhalte dieser Präsentation sind Teil nachfolgender Veröffentlichung:

Empfohlene Zitierweise:

Münzberg, Thomas (2019) Entwicklung


einer spatial-temporalen
Vulnerabilitätsanalyse für die initiale
Krisenbewältigung von Stromausfällen,
Dissertation, Karlsruher Institut für
Technologie.

https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000096412
Kontakt:
info@doktormuenzberg.de
5
Einleitung: KRITIS-Ausfall https://www.netzfrequenz.info/aktuelle-netzfrequenz-full
Stromausfall

Netzfrequenz
10.01.2019
49,8Hz

Netzfrequenz.info (2019) https://twitter.com/netz_frequenz/status/1083683151308906496/photo/1

Dr. Münzberg
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Einleitung: KRITIS-Ausfall
Stromausfall

Netzfrequenz
10.01.2019
49,8Hz

JÖRG CARSTENSEN/DPA https://www.tagesspiegel.de/berlin/stromausfall-in-koepenick-was-berlins-behoerden-aus-dem-blackout-gelernt-haben/24917142.html

Dr. Münzberg
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Einleitung: Was ist Resilienz?
Begriffsbestimmung

Resilienz nach Meerow et al. (2016) Resilienz nach Sendai Rahmenwerk (UNISDR,
2009)
Die Resilienz ist eine Fähigkeit eines urbanen
Systems, eine gewünschte Funktion während einer Gesellschaftliche Resilienz ist die Fähigkeit,
Störung zu erhalten oder wiederherzustellen sowie negativen Einwirkungen zu widerstehen
sich an einer Störung anzupassen und hinsichtlich (Widerstandsfähigkeit), sie zu absorbieren und sich
zukünftiger Störeinflüsse angemessen zu daran zeitgerecht und wirkungsvoll anzupassen und
verändern und fortzuentwickeln. davon zu erholen, insbesondere durch die Erhaltung
und Wiederherstellung von essentiellen
Grundstrukturen und Funktionen.

Resilienz iS Gefahrenabwehr und KRITIS (Münzberg, 2019)


Die Resilienz ist ein Maß der Fähigkeit einer Gebietskörperschaft, die nachteiligen
Auswirkungen einer Beeinträchtigung oder eines Ausfalls von lebenswichtigen
Versorgungsleistungen zu absorbieren und die Kontinuität einer ausreichenden
Versorgung mit lebensnotwendigen Dienstleistungen und Gütern sicherzustellen.

Dr. Münzberg
8
Einleitung: State of the art
Simulation von KRITIS für das Risiko- und Krisenmanagement

Dr. Münzberg
9
Gefahrenabwehr und Kritische Infrastrukturen
Gefahrenabwehr in Deutschland
Bundeseinheitliche
Versorgungsstufen:
Sonderschutz mit Hilfe von
Spezialkräften für die von Bund
und Ländern gemeinsam
definierten besonderen Gefahren

Erhöhter Schutz für gefährdete


Regionen und Einrichtungen

Standardisierter
flächendeckender Grundschutz

Normierter alltäglicher Schutz

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3b/Administrative_divisions_of_Germany.svg/langde-1037px-Administrative_divisions_of_Germany.svg.png

Dr. Münzberg
10
Handout
Gefahrenabwehr und Kritische Infrastrukturen
Entscheidungsfindung in der Gefahrenabwehr
Eine Gefahr wird hinsichtlich der zeitlichen Nähe des
Schadenseintritts differenziert, z.B. als gegenwärtige oder
unmittelbar bevorstehenden Gefahr. Bei einer gegenwärtigen
Gefahr wirkt ein schädigendes Ereignis bereits oder die Wirkung
Was ist eine Gefahr? steht unmittelbar oder in allernächster Zeit bevor. Der
Geschehensverlauf erscheint mit einer an „Sicherheit grenzenden
Ordnungsrechtliche Generalklausel Wahrscheinlichkeit“ bzw. „fast mit Gewissheit“.

Gefahr wird als eine Sachlage verstanden, Die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts ist nicht im strengen
die in absehbarer Zeit mit hinreichender mathematischen Sinne zu beurteilen. Als hinreichend
Wahrscheinlichkeit bei ungehindertem wahrscheinlich kann schon die entfernte Möglichkeit gelten.
Geschehensablauf zu einem Schaden für Der zukünftige Geschehensablauf und der Schaden bei
die öffentliche Sicherheit und Ordnung ungehindertem Ablauf ist nach objektiven ex ante Maßstäben zu
führen würde. prognostizieren (Gefahrenprognose). Beurteilung des zu
erwartenden und hypothetischen Geschehensverlauf.

Ein Schaden stellt eine objektive Verschlechterung oder


Verletzung des Schutzguts der öffentlichen Sicherheit und
Ordnung dar.
Dr. Münzberg
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Handout
Gefahrenabwehr und Kritische Infrastrukturen
Gefahrenprognose

Gefahrenprognose
Um Gefahren festzustellen und sie zu beurteilen, Nach der Auslegung des polizeilichen Rechts
bedarf es einer vollständig gerichtlich braucht es dabei
nachvollziehbaren Gefahrenprognose.
- der Tatsachenfeststellung,
Im Rahmen einer Gefahrenprognose sind alle
- der Ermittlung der Gefahrindizien,
tatsächlichen Anhaltspunkte und Anzeichen
heranzuziehen und zu würdigen, die von den - der Ermittlung der Gegenindizien und
Entscheidern verfügbar und erreichbar sind. - der Abwägung der verbleibenden
Anhand aller tatsächlichen Anhaltspunkte ist auf Anhaltspunkte.
den zu erwartenden und hypothetischen
Geschehensverlauf hinsichtlich der
Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts
Werkzeug der Simulation!
(Gefahrenpotential) im konkreten Einzelfall zu
schließen.
Dr. Münzberg
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Gefahrenabwehr und Kritische Infrastrukturen
Schutzgüter

Ergebnis der
exemplarischen
Abfrage zum
interaktiven
Austausch im
Seminar.

Dr. Münzberg
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Gefahrenabwehr und Kritische Infrastrukturen
Definition Kritische Infrastrukturen

„Institutionen und Einrichtungen mit


wichtiger Bedeutung für
das staatliche Gemeinwesen, bei
deren Ausfall oder Beeinträchtigung Kritische
nachhaltig wirkende
Infrastrukturen
Versorgungsengpässe, (KRITIS)
erhebliche Störungen der
öffentlichen Sicherheit oder
andere dramatische Folgen
eintreten.“

BMI, 2011

Dr. Münzberg
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Gefahrenabwehr und Kritische Infrastrukturen
Kontroversität vorherrschender KRITIS-Definitionsansätze

Warum führt der vorherrschende


vorherrschenderDefinitionsansatz
Definitionsansatzzu
zuKontroversität?
Kontroversität?

In der kommunalen Gefahrenabwehr- und Katastrophenschutzplanung führt dieser Definitionsansatz


wiederkehrend zu kontroversen Diskussionen, bestimmte Einrichtungen als Kritische Infrastrukturen zu
erkennen. Einige Gründe sind:
- Bestehende Sektoren- und Brancheneinteilung zielt stark auf Bundesrelevanz und Europäische Kritische
Infrastrukturen ab
- Kaum vereinbar mit dem örtlich-zeitlichen Bezug der Planungen kommunaler Gefahrenabwehr
- Keine objektive Sachverhaltselemente für die Gefahrenprognose feststellbar
- Kein bundeseinheitliches Verständnis über konkrete schutzwürdige Bauten als Lokale Kritische
Infrastrukturen ableitbar
- Die informationstechnische Sicherheit orientiert sich mit der BSI-KritisV auf zu erbringende kritische
Dienstleistungen
- Es fehlt der örtlich-zeitliche und objektspezifische Bezug für die Anwendung in der Gefahrenabwehr
- Regelschwellenwert in der informationstechnischen Sicherheit: Eine kritische Dienstleistung wird erkannt,
wenn eine Einrichtung über 500.000 Personen im Jahr versorgt (BMI, 2017)
- Keine schutzgutorientierte Betrachtung durch eine Gefahrenprognose
Dr. Münzberg
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Lokale Kritische Infrastrukturen
Schutzgutorientierte Identifikationsansätze

Welche Schutzpflichten sind mit dem kontinuierlichen Betrieb von Kritischen Infrastrukturen
im wesentlichen verbunden?

Schutzpflicht auf körperliche Unversehrtheit Sozialstaatliche Leistungspflicht

Aus dem Grundrecht „auf Leben und Die sozialstaatliche Leistungspflicht leitet sich aus
körperlicher Unversehrtheit“ nach dem Sozialstaatsprinzip nach Art. 20 Abs. 1. GG
Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG in Verbindung mit dem im her (Murswiek, 2009, Rn. 213). Demnach führt das
Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GG verankerten Schutz der Sozialstaatsprinzip zu einer Schutzpflicht zur
unantastbaren Menschenwürde leitet sich die Daseinsvorsorge, die in den Fällen eintritt, in
Abwehr vor unzulässigen Eingriffen als denen sich der Einzelne nicht allein helfen kann
Schutzpflicht des Staates her (u. a. BVerfGE 46, und es der Solidarität der Gemeinschaft bedarf
160, 164; BVerfGE 45, 187, 254 f.; BVerfGE 56, 54, (ebd.).
63; Dietlein, 2005, S. 62 ff.; Stern, 2010, 241 ff.;
Schulze-Fielitz, 2004, Rn. 76 ff.; Sachs, 2009, Art.
1 Rn. 35; Walus, 2012).
Dr. Münzberg
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Lokale Kritische Infrastrukturen
Schutzgutorientierte Identifikationsansätze

Welche Schutzpflichten sind mit dem kontinuierlichen Betrieb von Kritischen Infrastrukturen
im wesentlichen verbunden?

Schutzpflicht auf körperliche Unversehrtheit Sozialstaatliche Leistungspflicht

Aus dem Grundrecht „auf Leben und Die sozialstaatliche Leistungspflicht leitet sich aus
körperlicher Unversehrtheit“ nach dem Sozialstaatsprinzip nach Art. 20 Abs. 1. GG
Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG in Verbindung mit dem im her (Murswiek, 2009, Rn. 213). Demnach führt das
Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GG verankerten Schutz der Sozialstaatsprinzip zu einer Schutzpflicht zur
Um Lokale Kritische Infrastrukturen im
unantastbaren Menschenwürde leitet sich die Hinblick auf grundrechtliche Schutzpflichten des Staates zu
identifizieren, sind entsprechende Schutzgüter Daseinsvorsorge,
herauszustellen und auf die in den Fällen
Einrichtungen zu eintritt, in
projizieren.
Abwehr vor unzulässigen Eingriffen als denen sich der Einzelne nicht allein helfen kann
Schutzpflicht des Staates her (u. a. BVerfGE 46, und es der Solidarität der Gemeinschaft bedarf
160, 164; BVerfGE 45, 187, 254 f.; BVerfGE 56, 54, (ebd.).
63; Dietlein, 2005, S. 62 ff.; Stern, 2010, 241 ff.;
Schulze-Fielitz, 2004, Rn. 76 ff.; Sachs, 2009, Art.
1 Rn. 35; Walus, 2012).
Dr. Münzberg
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Lokale Kritische Infrastrukturen
Schutzgutorientierte Identifikationsansätze
Schutzgutorientierte Identifikationsansätze

Lokale Kritische Infrastrukturen lassen such aufgrund ihres Schutzgutcharakters bestimmen, so bspw. anhand

- ihrer anhaftenden betrieblichen Eigengefahr im Sinne des SÜG, des BImSchG und im Sinne des Schutzes von Leib
und Leben von Menschen, Tieren, bedeutenden Sachgütern und die natürliche Lebensgrundlage nach Art. 2 GG,
- ihrer schutzwürdigen Nutzung und Festlegung als sensible Einrichtungen im Sinne Art. 13 Seveso-III-Richtlinie und
§ 50 BImSchG,
- ihrer Funktion zur Sicherstellung der lebensnotwendigen Versorgung im Sinne der
Landeskatastrophenschutzgesetze,
- ihrer Funktion zum Schutz des Bestandes und die Funktionsfähigkeit des Staates, seiner Einrichtungen und
sonstige kollektive Rechtsgüter im Sinne der polizei- und ordnungsrechtlichen Generalklausel,
- ihrer Funktion zur Sicherstellung von Leistungen der Daseinsvorsorge,
- ihrer Funktion zur Sicherstellung von Leistungen nach den Sicherstellungs- und Vorsorgegesetze,
- ihrer Festlegung als Europäische Kritische Infrastruktur im Sinne EU-Richtlinie 2008/114/EC,
- ihrer Festlegung als Kritische Infrastruktur mit Bundesrelevanz im Sinne des BSIG und der KritisV
- ihrer Festlegung als lebenswichtige Einrichtungen und verteidigungswichtige Einrichtungen im Sinne des SÜG
und
- ihrer Funktion zur Sicherstellung der Leistungen der Grundversorgung in Klein- und Unterzentren im Sinne des ROG
Dr. Münzberg
18
Lokale Kritische Infrastrukturen
Kommunale Gefahrenabwehr: zu betrachtende Einrichtungen in KRITIS-Kataster

Auswahl!

Dr. Münzberg
19
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS
Planungsgrundlagen
Bundeseinheitliche
Versorgungsstufen:
Sonderschutz mit Hilfe von
Spezialkräften für die von Bund
und Ländern gemeinsam
definierten besonderen Gefahren

Erhöhter Schutz für gefährdete


Regionen und Einrichtungen

Standardisierter
flächendeckender Grundschutz

Normierter alltäglicher Schutz

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3b/Administrative_divisions_of_Germany.svg/langde-1037px-Administrative_divisions_of_Germany.svg.png

Dr. Münzberg
20
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS
Planungsgrundlagen
Bundeseinheitliche
Planungsgrundlagen
Versorgungsstufen:
Sonderschutz mit Hilfe von
Spezialkräften für die von Bund Weißbuch
und Ländern gemeinsam Konzeption Zivile Verteidigung
definierten besonderen Gefahren
Katastrophenschutzpläne
Erhöhter Schutz für gefährdete Alarm- und Einsatzpläne
Regionen und Einrichtungen Sonder-(schutz)-Plänen

Standardisierter Planungen für die überörtliche Hilfe


flächendeckender Grundschutz Planungen für die Nachbarschaftshilfe

Feuerwehrbedarfsplan
Normierter alltäglicher Schutz
Rettungsdienstbedarfsplan

Dr. Münzberg
21
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS
Forplan (2017) , Schutzziel der AGBF Bund, http://www.forplan.de/agbf-schutzziel.html
Gefahrenabwehr in Deutschland
Bundeseinheitliche
Planungsgrundlagen
Versorgungsstufen:
Sonderschutz mit Hilfe von
Spezialkräften für die von Bund Weißbuch
und Ländern gemeinsam Konzeption Zivile Verteidigung
definierten besonderen Gefahren
Katastrophenschutzpläne
Erhöhter Schutz für gefährdete Alarm- und Einsatzpläne
Regionen und Einrichtungen Sonder-(schutz)-Plänen

Planungsgrundlage
Standardisierter Planungen für die überörtliche Hilfe
AGBF krit. Wohnungsbrand
flächendeckender Grundschutz Planungen für die Nachbarschaftshilfe

Feuerwehrbedarfsplan
Normierter alltäglicher Schutz
Rettungsdienstbedarfsplan

Dr. Münzberg
22
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS
Planungsgrundlagen
Bundeseinheitliche
Planungsgrundlagen ???
Versorgungsstufen:
Katastrophenschutz-
Sonderschutz mit Hilfe von bedarfsplanung
Spezialkräften für die von Bund Weißbuch ???
und Ländern gemeinsam Konzeption Zivile Verteidigung
definierten besonderen Gefahren
Katastrophenschutzpläne
Erhöhter Schutz für gefährdete Alarm- und Einsatzpläne
Regionen und Einrichtungen Sonder-(schutz)-Plänen

Standardisierter Planungen für die überörtliche Hilfe


flächendeckender Grundschutz Planungen für die Nachbarschaftshilfe

Feuerwehrbedarfsplan
Normierter alltäglicher Schutz
Rettungsdienstbedarfsplan

Dr. Münzberg
23
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS Blick in die Katastrophenschutz-
gesetze der Länder
Risikobeurteilung in der Gefahrenabwehr

Risikobeurteilung/ -bewertung

Implizite Forderung Explizite Forderung

Wirksamkeit Gefahrenidentifikation

Erforderlichkeit Gefahren- und


Notwendigkeit Risikoanalyse
Schutzzielorientierte
Nach Ermessen
Evaluierung

Dr. Münzberg
24
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS Blick in die Katastrophenschutz-
gesetze der Länder
Risikobeurteilung in der
„Die Gefahrenabwehr
unteren
Katastrophenschutzbehörden treffen
die notwendigen vorbereitenden
Maßnahmen, um eine wirksame „Als vorbereitende Maßnahmen
Katastrophenabwehr zu haben die
gewährleisten“ Katastrophenschutzbehörden […] zu
§ 37 Abs. 1 Pkt. 4 BbgBKG untersuchen, welche
Katastrophengefahren in ihrem
„Die Risikobeurteilung/ -bewertung Bezirk drohen“
Katastrophenschutz- § 2 Abs. 1 Pkt. 3 LKatSG BW
behörde hat die
geeigneten Implizite Forderung Explizite Forderung
Vorbereitungs-
maßnahmen für eine
wirkungsvolle
Katastrophenabwehr zu Wirksamkeit Gefahrenidentifikation
treffen“
§ 5 Abs. 1 KatSG-LSA
Erforderlichkeit Gefahren- und
Notwendigkeit Risikoanalyse
Schutzzielorientierte
Nach Ermessen
Evaluierung Das Land hat zur Erfüllung seiner
zentralen Aufgaben im
Brandschutz, in der Hilfeleistung
„Die Katastrophenschutzbehörde hat und im Katastrophenschutz auf
zu diesem Zweck die Maßnahmen zu der Grundlage einer Gefahren-
treffen, die nach pflichtgemäßem und Risikoanalyse Schutzziele
Ermessen erforderlich sind.“ für Ereignisse festzulegen […]
§ 5 Abs. 2 Pkt. 2 BbgBKG
§ 1 Abs. 2 LKatSG SH
Dr. Münzberg
25
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS
Gefahrenabwehrplanung Stromausfall

Dr. Münzberg
26
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS
Gefahrenabwehrplanung Stromausfall

Gefahrenabwehrplanung Stromausfall

Bemessungsstromausfall
Ein Bemessungsstromausfall ist ein auslegungsrelevantes
Referenzszenario eines „kritischen Stromausfalls“, anhand dessen
Schutzmaßnahmen mit vordefinierten Schutzniveaus zur
ausreichenden Dimensionierung von Katastrophenschutz-
maßnahmen auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte zu
Grunde gelegt werden.

Mindestversorgungsniveau und Schutzziele


Das Mindestversorgungsniveau ist der vernünftigerweise mindeste
Versorgungsumfang, der während eines Stromausfalls
sicherzustellen ist, um nicht akzeptierte Versorgungsengpässe und
andere dramatische Folgen auszuschließen. Dies ist als
operationalisiertes Schutzziel festlegen.

Dr. Münzberg
27
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS
Gefahrenabwehrplanung Stromausfall

Dr. Münzberg
28
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS Simulationskennwerte
Gefahrenabwehrplanung Stromausfall

Quellen: beim Autor

Dr. Münzberg
29
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS Simulationskennwerte
Gefahrenabwehrplanung Stromausfall

Quellen: beim Autor

Dr. Münzberg
30
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS
Gefahrenabwehrplanung Stromausfall

Gefahrenabwehrplanung Stromausfall

Bemessungsstromausfall
Ein Bemessungsstromausfall ist ein auslegungsrelevantes
Referenzszenario eines „kritischen Stromausfalls“, anhand dessen
Schutzmaßnahmen mit vordefinierten Schutzniveaus zur
ausreichenden Dimensionierung von Katastrophenschutz-
maßnahmen auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte zu
Grunde gelegt werden.

Mindestversorgungsniveau und Schutzziele


Das Mindestversorgungsniveau ist der vernünftigerweise mindeste
Versorgungsumfang, der während eines Stromausfalls
sicherzustellen ist, um nicht akzeptierte Versorgungsengpässe und
andere dramatische Folgen auszuschließen. Dies ist als
operationalisiertes Schutzziel festlegen.

Dr. Münzberg
31
Gefahrenabwehrplanung und KRITIS
Gefahrenabwehrplanung Stromausfall

Gefahrenabwehrplanung Stromausfall

Bemessungsstromausfall
Ein Bemessungsstromausfall ist ein auslegungsrelevantes
Referenzszenario eines „kritischen Stromausfalls“, anhand dessen
Schutzmaßnahmen mit vordefinierten Schutzniveaus zur
ausreichenden Dimensionierung von Katastrophenschutz-
maßnahmen auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte zu
Grunde gelegt werden.

Mindestversorgungsniveau und Schutzziele


Das Mindestversorgungsniveau ist der vernünftigerweise mindeste
Versorgungsumfang, der während eines Stromausfalls
sicherzustellen ist, um nicht akzeptierte Versorgungsengpässe und
andere dramatische Folgen auszuschließen. Dies ist als
operationalisiertes Schutzziel festlegen.

Dr. Münzberg
32
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung
- Dezentrale Entscheidung
- Risikomanagement: Stromausfall
Untere Katastrophenbehörde +
KRITIS-Betreiber
- Krisenmanagement: Kritische
Führungs- und
Infrastrukturen
Verwaltungsstäbe (KRITIS)

- Gefahrenprognose:
- Raumzeitliche Nähe + Intensität
des drohenden Schadens
- Lebensnotwendige Versorgung
- Kritikalität und
Bewältigungskapazität
Gefahr
Es fehlt an einer geeigneten
Bemessungsgrundlage.
Dr. Münzberg
33
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung
Spat.-temp. Gewicht
Vulnerabilität Relevanz

Indikator
Indikatorenbasiert Leistungs-
vermögen
Indikator
Zur Verfügung Fehlende
stehende Daten Versorgungsleistung
Indikator
Resistenz-
Multiattributive verlust

Analyse
Aggregationen 1.
Dynamisierung von Vulnerabilität

Indikatorwerten Hoch
Gering 2.

Delphi-Verfahren
...
Monte-Carlo- 3.

Simulation
Dr. Münzberg
34
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung

Einrichtungen Spat.-temp. Vulnerabilität


Kritikalität Entscheidungsträger
Vorschlag unterschiedlicher
Relevanz Zuständigkeit
KRITIS
Kataster
Leistungsvermögen
Vorschlag
Fehl. Versorg.-leist.
Zuständige
Bewältigungskapazität Anpassung
Betriebsdauer der Entscheidungsträger
Notversorgung
Resistenzverlust
Typ der Infrastruktur

Vergleichsattribute Vorgabe
Exposition
Standort Vorgabe

Dr. Münzberg
35
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung

Relevanzgewichtung Relevanz der Typen Kritischer Infrastrukturen

Individuell erhobene Experteneinschätzungen aus nPool = 32


Pool des Direct-Weighting-Verfahrens

Dr. Münzberg
36
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung

Fehlende Zeitpunktabhängige Bedeutung von


Versorgungsleistung Einrichtungen (Saison, Typtag, Uhrzeit)

- Betriebsbedingt variiert der Bedarf an 𝑆𝑒𝑟𝑣𝑖𝑐𝑒𝑢


𝑆𝑎𝑖𝑠𝑜𝑛, 𝐷𝑎𝑦
𝑡𝑜𝑢𝑡
Dienstleistungen je nach Uhrzeit, Saison, 1
Typtag. entsprechend variiert die Kritikalität 0,9

0,8
- Zeitlich variierende Kritikalität kann durch
0,7
Standardlastprofile (SLP) dargestellt werden
0,6

- SLP zeigen repräsentative Stromabnahme- 0,5

verhalten für verschiedene Kundengruppen in 0,4

15-minütiger Auflösung 0,3

0,2

0,1

0
04.01. - 04.01. - 04.01. - 04.01. - 05.01. - 05.01. - 05.01. -
00:00 06:00 12:00 18:00 00:00 06:00 12:00

SLP H0D SLP G1 SLP G2 SLP G3 SLP G4

Dr. Münzberg
37
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung
Exposition Realer Stromausfall Bemessungsstromausfall

Aggregation
1.
Vulnerabilitätsindex KRITIS Einrichtungen

2.
Vulnerabilitätsindex KRITIS Typen

3.
Vulnerabilitätsindex Gebietskörperschaften

Beurteilungen
Resilienzwert Sensitivitätsanalyse
Schwerwiegendster/
Heat Map Vulnerabilitätsdichte
Mildester Verlauf
Vulnerabilitätsgradient Schutzzielorientierte Bewertung

Dr. Münzberg
38
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung

.
93 Apotheken
109 Hausärzte
5 Krankenhäuser
13 Einrichtungen des
Betreuten Wohnens
6 Dialysekliniken
30 Pflegeeinrichtungen
176.539 Haushalte

Dr. Münzberg
39
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung

Vulnerabilitätsindex
KRITIS-Einrichtungen
.

Szenario Winter, 8:00 Uhr Ausfallbeginn


Werktag+Werktag

Dr. Münzberg
40
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung

Vulnerabilitätsindex
KRITIS-Einrichtungen
.

Szenario Winter, 8:00 Uhr Ausfallbeginn


Werktag+Werktag

1 2 3 4 5 6 7 8 Klassen
Geringe Hohe
Vulnerabilität

Dr. Münzberg
41
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung

Vulnerabilitätsprofil 1,00

Vulnerabilität
Stadt Mannheim
0,90
.

Szenario Winter, 8:00 Uhr Ausfallbeginn 0,80

Werktag+Werktag 0,70

0,60

0,50

0,40

0,30

0,20

0,10

0,00
0 225 450 675 900 1125 1350 1575 1800 2025
Dauer [Min]

Dr. Münzberg
42
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung
Rang Saison Typtage Uhrzeit
Resilienzwert
1 Sommer We/We 7:30 Uhr
. 1
2 Herbst We/We 7:15 Uhr

Vulnerabilität
Schwerwiegendster/ 0,9

Mildester Verlauf 3 Herbst We/We 7:30 Uhr


0,8
4 Sommer We/We 7:15 Uhr
0,7
Der Beginn eines Szenario 5 Sommer We/We 7:45 Uhr
kann je nach Kombinationen 0,6

der Saison, Typtage und 0,5

Uhrzeit variieren 0,4


Rang Saison Typtage Uhrzeit
0,3
1920 mögliche 1 Winter Sa/So/Mo 19:00 Uhr
Kombinationen 0,2
2 Winter Sa/So/Mo 18:45 Uhr
0,1
3 Winter Sa/So/Mo 19:15 Uhr
0
0 210 420 630 840 1050 1260 1470 1680 1890 2100 4 Winter Sa/So/Mo 18:30 Uhr
Dauer [Min]
schlimmste Beginn mildeste Beginn 5 Winter Sa/So/Mo 19:30 Uhr

Dr. Münzberg
43
Spatial-temp. Vulnerabilitätsanalyse Stromausfall
Gefahrenabwehrplanung

Heat Map
.

Zeitpunktunabhängige räumliche
Konzentration der Vulnerabilität
mithilfe des Resilienzwertes

Heat Map Standortdichte Heat Map Vulnerabilitätsdichte


Dr. Münzberg
44
Zusammenfassung
Von der Simulation zur Gefahrenabwehrplanung

Wie lassen sich Simulationsergebnisse von KRITIS-Ausfälle und Beeinträchtigungen sinnvoll


für die Gefahrenabwehr
. und Gefahrenabwehrplanung nutzen?

• Anforderung an eine KRITIS-Simulation aus Sicht der Gefahrenabwehr


• Gefahrenprognose
• Schutzgutorientierung
• Lokale KRITIS-Einrichtungen
• Mehr-Entscheider
• Unsicherheiten

• Von der Simulation zur Gefahrenabwehrplanung


• Priorisierung nach Gefahr: Dringlichkeit und Erheblichkeit eines möglichen Schadens
• Schutzzielorientierung
• Sicherstellung einer Mindestversorgung

Dr. Münzberg
45

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Dr. Münzberg
Weiterführende Literatur

Münzberg, Thomas (2019) Entwicklung einer spatial-temporalen Vulnerabilitätsanalyse für die Münzberg, T., Wiens, M., Raskob, W., and Schultmann, F.(2015) Measuring Resilience - The
initiale Krisenbewältigung von Stromausfällen, Dissertation, Karlsruher Institut für Benefits Of An Empirical Study Of Power Outages By Media Data, Future Security
Technologie Conference 2015, Fraunhofer Verlag, Security Research Conference, pp. 393 – 400, Berlin,
Ottenburger, S., Münzberg, T., and Strittmatter, M. (2018) Smart Grid Topologies Paving the Germany,.
Way for an Urban Resilient Continuity Management, International Journal of Information Münzberg, T., Wiens, M., and Schultmann, F. (2015) The Effect of Coping Capacity Depletion on
Systems for Crisis Response and Management, 9, 4, 1-22. Critical Infrastructure Resilience. Proceedings of the 12th International Conference on
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Symposium Lisbon, 22 – 25 June 2015, Lisbon, Portugal.
Die Inhalte dieser Präsentation sind Teil nachfolgender Veröffentlichung:

Empfohlene Zitierweise:

Münzberg, Thomas (2019) Entwicklung


einer spatial-temporalen
Vulnerabilitätsanalyse für die initiale
Krisenbewältigung von Stromausfällen,
Dissertation, Karlsruher Institut für
Technologie.

https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000096412
Kontakt:
info@doktormuenzberg.de