ISACA-Leitfaden

Eine Veröffentlichung des ISACA Germany Chapter e.V.
dpunkt.verlag
Auftragsdatenverarbeitung unter
Berücksichtigung von Standards
2 Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Die Autoren dieses Prüfleitfadens sind:
◗ Dr. Aleksandra Sowa, ITCM, Deutsche Telekom AG
◗ Christian Funk, CISA, bDSB Schufa Holding AG
◗ Michael Trinkle, CISA, GaVI mbH
◗ Michael Morgenthaler, CISA, CISM, CIPP/IT, SAP AG
◗ Claus Baumgarten, CISA, bDSB NORDMILCH
◗ Knut Haufe, CISA, CISM, CGEIT, CRISC, CISSP, ISO 27001 Auditor
(TÜV und BSI) | PMP, IS-Revisor (BSI), Geprüfter Datenschutz-
beauftragter (SGS TÜV), PERSICON Consultancy GmbH
◗ Andreas H. Schmidt, CISA, zert. DSB TÜV SÜD,
Flughafen Köln/Bonn GmbH
◗ Michael Neuy, CISA, CIA, CISM, CRISC, CP ONR 49003,
ISMS Auditor (IRCA), GEZ Gebühreneinzugszentrale
Der finale Entwurf des Prüfleitfadens wurde rezensiert
(Review) durch:
◗ Klaus-Dieter Krause, CMC, CISA, CISM, DSB, MBCI,
compliance-net GmbH
◗ Dipl.-Ing./M.Sc. Markus Bittner, CISM, CGEIT, ITGM, ITIL Service
Manager, bDSB (GDD cert.), Straight Advisors Ltd. & Co. KG
◗ Markus Gaulke, CISA, CISM, CGEIT, CRISC, PMP,
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Das Wort zum Geleit schrieb freundlicherweise
◗ Peter Schaar, Bundesbeauftragter für Datenschutz und
Informationsfreiheit
Lektorat: Vanessa Wittmer
Copy-Editing: Ursula Zimpfer, Herrenberg
Satz & Herstellung: Birgit Bäuerlein
Umschlaggestaltung: Helmut Kraus, www.exclam.de
Druck & Bindung: Wörmann PRODUCTION CONSULT, Heidelberg
Copyright © 2011 ISACA Germany Chapter e.V.
Postfach 18 03 99
60084 Frankfurt
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Alle Angaben und Programme in diesem Leitfaden wurden mit
größter Sorgfalt kontrolliert. Weder Autor noch ISACA Germany
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gemacht werden, die in Zusammenhang mit der Verwendung dieses
Leitfadens stehen.
unter Berücksichtigung von Standards 1
ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
unter Berücksichtigung von Standards
Inhaltsübersicht
Geleitwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2
Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Definitionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
1. Formale Aspekte 5
1.1 Auftragsdatenverarbeitung Ja/Nein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
1.2 Vertragliche Grundlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
1.3 Organisatorische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
2. Praxisteil 8
2.1 Dokumentenstudium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
2.2 Zutrittskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
2.3 Zugangskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
2.4 Zugriffskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
2.5 Weitergabekontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
2.6 Eingabekontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2.7 Verfügbarkeitskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2.8 Trennungskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
2.9 Auftragskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
2.10 Organisationskontrollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
2.11 Sonstige Fragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
3. Dokumentation/Bewertung 17
4. Mapping der Anforderungen des §11 BDSG zu bekannten Standards 17
4.1 BDSG und COBIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
4.2 BDSG und BSI IT-Grundschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
4.3 BDSG und ISO 27001 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Anhang
A Text des §11 BDSG in der Fassung vom 01.09.2009 35
2 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Geleitwort
Liebe Leserinnen und Leser,
die Auslagerung und Vergabe von Leistungen an spezia-
lisierte Dritte gehört mittlerweile zum Alltagsgeschäft in
Unternehmen und öffentlichen Stellen. Dies gilt auch und
besonders im IT-Bereich. Bei dem IT-Outsourcing kann
es sich – rechtlich gesehen – um Auftragsdatenverarbei-
tung nach §11 BDSG oder um eine Funktionsübertra-
gung handeln.
In beiden Fallkonstellationen kommt es darauf an,
sowohl den Datenschutz als auch die IT-Datensicherheit
ohne Einschränkungen zu gewährleisten, denn der Auf-
traggeber kann sich auch beim Outsourcing seiner Ver-
antwortung für den Umgang mit Daten nicht entledigen.
Auch wenn die Vorgaben von §11 BDSG formal nicht
für die Funktionsübertragung gelten, sollten dessen
Anforderungen deshalb auch in diesem Fall beherzigt
werden.
§11 BDSG hat im vergangenen Jahr umfangreiche Ände-
rungen erfahren. Der Gesetzgeber hat hiermit auf die
Defizite bei der praktischen Umsetzung der gesetzlichen
Vorgaben reagiert. Die Vorschrift regelt nun explizit, wel-
chen Anforderungen die Ausgestaltung des Datenverar-
beitungsauftrags zwingend genügen muss. Daneben hat
der Gesetzgeber die Kontrollpflichten des Auftraggebers
dahingehend konkretisiert, dass der Auftraggeber die
Einhaltung der technischen und organisatorischen Maß-
nahmen schon vor Beginn und sodann regelmäßig über-
prüfen muss. Auftraggeber werden in Zukunft besonde-
res Augenmerk auf die Einhaltung dieser Vorgaben legen
müssen, da in §43 Absatz 1 Nummer 2b BDSG ein Buß-
geldtatbestand speziell für Pflichtverletzungen bei der
Auftragsdatenverarbeitung geschaffen wurde.
Besondere Sorgfalt ist dann angebracht, wenn das Out-
sourcing in »Drittländer« außerhalb des Europäischen
Wirtschaftsraums erfolgen soll. Ein solches Vorhaben ist
nur zulässig, wenn beim Vertragspartner ein angemesse-
nes Datenschutzniveau im Sinne der EG-Datenschutz-
richtlinie gewährleistet wird. Dies gilt in verstärkter
Weise bei verteilten Anwendungen, die unter dem Begriff
»Cloud Computing« subsumiert werden.
Liebe Leserinnen und Leser, mit dem Prüfleitfaden gibt
Ihnen die ISACA ein hilfreiches Dokument an die Hand,
bei dessen Anwendung und praktischer Umsetzung ich
Ihnen viel Spaß und Erfolg wünsche. Allerdings darf
dabei nicht vergessen werden, dass eine schematische
Abarbeitung der darin enthaltenen Prüffragen nicht aus-
reicht und letztlich die konkrete Konstellation berück-
sichtigt werden muss.
Peter Schaar
Bundesbeauftragter für Datenschutz
und Informationsfreiheit
unter Berücksichtigung von Standards 3
Vorwort
Im Rahmen der Änderung des Bundesdatenschutzgeset-
zes vom 14.08.2009 wurde §11 BDSG sowohl umfang-
reich um eine detaillierte Aufstellung der vertraglich fest-
zulegenden Fakten als auch um eine (wiederkehrende)
Prüfpflicht für den Auftraggeber/die verantwortliche
Stelle (Text des §11 BDSG siehe Anlage A) erweitert.
Ob und welche Prüfungen im Detail durchzuführen sind,
hängt davon ab, ob es sich bei den durchgeführten ausge-
lagerten Tätigkeiten um Auftragsdatenverarbeitung (ADV)
handelt.
Dieser Leitfaden wurde als Praxishilfe durch die Fach-
gruppe Datenschutz des ISACA Germany Chapter e.V.
(www.isaca.de) erstellt und soll Unternehmen, öffent-
lichen Stellen und Dienstleistern sowie speziell auch den
Mitarbeitern aus den Bereichen Interne Revision, IT-
Sicherheit und Datenschutz eine Übersicht über die rele-
vanten Themengebiete und die Abgrenzungen der daten-
schutzrechtlich erforderlichen Prüfung geben. Die fall-
weise Ausgestaltung der Prüfung dabei natürlich risiko-
orientiert anzulegen und richtet sich nach den jeweils
vorgefundenen Gegebenheiten in Bezug auf das Kontroll-
umfeld, die betroffenen Arten von Daten, Art und Orte
der Verarbeitung sowie die konkreten Vertragsbeziehun-
gen.
Neben der Darstellung der vom BDSG geforderten Prüf-
kriterien wird auch ein Mapping auf etablierte Standards
zur Verfügung gestellt, das es dem Prüfer erleichtert, red-
undante Prüfungen zu minimieren, sofern er bereits un-
abhängig zum Datenschutz eine Prüfung gegen COBIT,
BSI IT-Grundschutz oder ISO 27xxx durchführt.
Definitionen
Auftragsdatenverarbeitung
Wenn ein Unternehmen personenbezogene Daten, für die
es selbst »Verantwortliche Stelle« (i.S.d.G.) ist, durch
eine andere Stelle außerhalb des Unternehmens (aber
gegebenenfalls auch innerhalb des Konzerns/Unterneh-
mensverbundes) unter bestimmten Rahmenbedingungen
erheben, verarbeiten oder nutzen lässt, so handelt es sich
dabei um Auftragsdatenverarbeitung (ADV). Bei der
ADV erfolgt keine Datenüberlassung, d.h., der Auftrag-
geber bleibt Herr der Daten und somit verantwortlich für
die korrekte Einhaltung der Regelungen. Es wird ledig-
lich eine (Teil-)Funktion des eigentlichen Verfahrens aus-
gelagert, nicht jedoch das Verfahren selbst. Der Auftrag-
nehmer erhält keine Befugnis zur Verwendung der Daten
zu eigenen Zwecken, noch wird er verantwortliche Stelle
und er muss sich strikt an die schriftlichen Weisungen des
Auftraggebers halten, die aufgrund eines schriftlichen
Vertrages zu geben sind. Weitere Kriterien, die eine Auf-
tragsdatenverarbeitung charakterisieren:
◗ Dem Auftragnehmer fehlt die Entscheidungsbefugnis
über die Daten.
◗ Es besteht ein ausdrückliches Nutzungsverbot für die
personenbezogenen Daten über die Beauftragung hin-
aus.
◗ Die durch den Auftragnehmer durchgeführte Verar-
beitung wird nur und ausschließlich durch die verant-
wortliche Stelle nach außen hin vertreten.
Darüber hinaus sind die Regelungen des §11 (1)-(4) zur
Auftragsdatenverarbeitung auch anzuwenden, wenn im
Rahmen von Wartungsarbeiten, z.B. via Fernwartung,
der Zugriff auf personenbezogene Daten des Auftragge-
bers nicht ausgeschlossen werden kann.
Auftragnehmer/Auftraggeber: Der Auftragnehmer (AN)
erhebt, verarbeitet oder nutzt Daten nur im Rahmen
des Auftrages und der Weisungen des Auftraggebers
(AG).
Datenträger: sind Medien, die in der Lage sind, Informa-
tionen zu speichern. Gängige Datenträger sind pa-
piergebunden (Dokumente), chemisch-optisch (Film),
opto-elektronisch (CD, DVD), magnetisch (Festplat-
te, Band) oder halbleitergebunden (SD-Karte, USB-
Stick). Datenträger können einmal beschreibbar sein
(WORM, Write Once Read More), wie z.B. Papier,
Mikrofilm oder CD-R oder mehrfach beschreibbar/
löschbar, wie z.B. Festplatten, SD-Karten oder CD-
RW.
4 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Dritter: ist jede Person oder Stelle außerhalb der verant-
wortlichen Stelle. Dritte sind nicht der Betroffene
sowie Personen und Stellen, die im Inland, in einem
anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder
in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über
den Europäischen Wirtschaftsraum personenbezo-
gene Daten im Auftrag erheben, verarbeiten oder
nutzen.
Drittlandtransfer: Sofern Daten außerhalb des Europäi-
schen Wirtschaftsraums (EWR) transferiert werden
sollen, spricht man vom Drittlandtransfer. Hierzu
legt der Gesetzgeber Erlaubnistatbestände fest, die es
einem Unternehmen erst ermöglichen, personenbezo-
gene Daten zu transferieren (z.B. anerkannte Dritt-
staaten, Safe-Harbor-Vereinbarung oder Standard-
vertragsklauseln). Das Unternehmen bleibt aber auch
in diesem Fall Herr der Daten und muss die prinzipi-
elle Rechtmäßigkeit der Transfers sicherstellen.
Empfänger: ist jede Person oder Stelle, die Daten erhält.
Funktionsübertragung: Für den Begriff »Funktionsüber-
tragung« gibt es keine gesetzliche Definition und §11
BDSG gilt hier nicht.
Eine Funktionsübertragung findet dann statt,
wenn nicht nur die Verarbeitung von Daten, sondern
auch die Aufgabe/das Verfahren, zu dessen Erfüllung
die Datenverarbeitung notwendig ist, mit »recht-
licher Zuständigkeit« vollumfänglich und mit allen
Verantwortlichkeiten an eine dritte Stelle abgegeben
wird. Damit geht einher, dass die Daten dazu an den
Auftragnehmer übermittelt werden. Dabei gehen
auch alle Pflichten für den Schutz der personenbezo-
genen Daten auf den Auftragnehmer über, er wird
Herr der Daten.
»Herr der Daten«: ist derjenige, der die rechtliche Ver-
antwortung für die Verarbeitung der Daten hat – im
Gesetzestext des BDSG als die »verantwortliche
Stelle« bezeichnet. Sie erteilt schriftliche Anweisun-
gen zur Durchführung des Auftrages.
Personenbezogene Daten: Personenbezogene Daten sind
Einzelangaben über persönliche oder sachliche Ver-
hältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natür-
lichen Person.
Sub-Auftragnehmer: Sofern der Auftragnehmer weitere
eigene Dienstleister zur Erbringung der Leistung ein-
schaltet, spricht man von Sub-Auftragnehmern
(Unterauftragsverhältnisse). Eine Beauftragung von
Sub-Auftragnehmern durch den AN ist im Vertrag zu
regeln. Im Einzelfall muss der AN beim AG hierzu
eine schriftliche Zustimmung einholen.
Übergebene/überlassene Daten/-träger mit Daten: Über-
gebene/überlassene Daten/-träger sowie sämtliche
hiervon gefertigte Kopien oder Reproduktionen ver-
bleiben im Eigentum des AG. Diese sind sorgfältig zu
verwahren, sodass sie Dritten nicht zugänglich sind.
Eine datenschutzkonforme Vernichtung von Daten-
träger, Test- und Ausschussmaterial wird ggf. im Ein-
zelfall beauftragt.
Verantwortliche Stelle: ist jede Person oder Stelle, die per-
sonenbezogene Daten für sich selbst erhebt, verarbei-
tet oder nutzt oder dies durch andere im Auftrag vor-
nehmen lässt.
unter Berücksichtigung von Standards 5
1. Formale Aspekte
1.1 Auftragsdatenverarbeitung Ja/Nein
Vor Beginn einer Prüfung der Auftragsdatenverarbeitung
(ADV) ist zunächst zu klären, ob es sich bei der zu unter-
suchenden Abwicklung um eine Auftragsdatenverarbei-
tung oder um eine sog. Funktionsübertragung handelt.
Der Begriff der Funktionsübertragung ist nicht eindeutig
gesetzlich definiert, sondern resultiert aus der Auslegung
des BDSG. Bei einer Funktionsübertragung ist der
Dienstleister hinsichtlich des Umgangs mit den jeweiligen
Daten weisungsfrei. Er ist »Herr der Daten«, die Einhal-
tung der Vorschriften des BDSG obliegt ihm eigenverant-
wortlich. Eine Funktionsübertragung kann z.B. im Falle
des Outsourcings einer Personalstelle vorliegen, wobei
der Dienstleister für das komplette Personalmanagement
verantwortlich ist.
Handelt es sich dagegen um eine Auftragsdatenverarbei-
tung behält der Auftraggeber die Entscheidungsbefugnis
über die Daten. Eine genaue Beurteilung muss immer
bezogen auf den Einzelfall vorgenommen werden. Im
Folgenden sind daher Fragestellungen aufgeführt, die
eine Abgrenzung der Begrifflichkeiten ermöglichen und
– sofern die Fragen 1.1.1 – 1.1.3 mit »Ja« beantwortet
werden oder ein Sachverhalt nach 1.1.4 vorliegt – auf
eine ADV hindeuten:
1.2 Vertragliche Grundlage
Die zentrale rechtliche Grundlage für die »Erhebung,
Verarbeitung oder Nutzung von personenbezogenen
Daten im Auftrag« bildet §11 BDSG. Im Zuge der zum
01.09.2009 in Kraft getretenen Novelle des BDSG wurde
diese Bestimmung um eine Reihe von inhaltlichen Min-
destanforderungen erweitert. In der alten Fassung war
bereits eine sorgfältige (»unter Berücksichtigung der von
ihm getroffenen technischen und organisatorischen Maß-
nahmen«) Auswahl des Dienstleisters gefordert. Hin-
sichtlich der vertraglichen Ausgestaltung beschränkte
sich das BDSG lediglich auf die allgemeine Forderung
nach einer schriftlichen Auftragserteilung. Nach neuer
Fassung sind u.a. Auftragsgegenstand, Dauer, Art der
Daten, technische und organisatorische Maßnahmen
sowie Unterauftragsverhältnisse des Auftragnehmers zu
beschreiben. Als formale Voraussetzung für eine Prüfung
durch den Auftraggeber ist hier §11, Abs. 2 Satz 7 zu
nennen, da dieser die Festlegung der »Kontrollrechte des
Auftraggebers und die entsprechenden Duldungs- und
Mitwirkungspflichten des Auftragsnehmers« fordert.
Eine eindeutige Regelung dieses Punktes ist somit im
Falle einer Prüfung wesentlich zur Gewährleistung des
Zugangs zu allen relevanten Informationen bzw. Doku-
menten des Auftragnehmers.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass bei Abschluss
von Neuverträgen (z.B. im Rahmen eines Auswahlpro-
zesses für einen Dienstleister) gewährleistet sein muss,
dass die Verträge den formalen Anforderungen des §11
BDSG entsprechen. Soweit noch nicht erfolgt, sind Ver-
träge, die vor dem 01.09.2009 geschlossen wurden, ggf.
anzupassen (kein Schutz von Altverträgen).
Nr. Frage
1.1.1 Verarbeitet der Auftragnehmer (im Folgenden »AN« genannt) personenbezogene Daten, für die der Auftraggeber
(im Folgenden »AG« genannt) rechtlich verantwortlich ist?
1.1.2 Erfolgt die Verarbeitung der Daten durch den AN vollständig weisungsgebunden?
1.1.3 Fehlt dem AN die Entscheidungsbefugnis über die Verwendung der Daten?
1.1.4 Bestehen Wartungsverträge, bei denen der Zugriff auf personenbezogene Daten des Auftraggebers nicht
ausgeschlossen werden kann?
6 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
1.2.1 Was ist der Gegenstand des Auftrags? 3 3 4
1.2.2 Was ist der Umfang, Art und Zweck der Datenerhebung, -verarbeitung oder -nutzung? 4 4 5
1.2.3 Welche Art von Daten werden verarbeitet? 4 4 5
1.2.4 Welcher Kreis von Betroffenen ist durch die Art der Daten bestimmt? 4 4 5
1.2.5 Wo führt der AN den Auftrag aus? D.h. an welchen Einsatzorten? (Anschrift, Etage, Raum-
nummer, wichtig: Wo ist der Sitz und der/die Orte der Auftragsausführung)
5 2, 5 2
1.2.6 Welcher Art ist der Einsatzort? (z.B. Rechenzentrum, Büroraum) 2 2, 5 23
1.2.7 Wird der Auftrag im Ausland ausgeführt (wenn ja: EWR oder außerhalb des EWR, wenn Daten
außerhalb EWR verarbeitet werden, sind besondere Hürden zu überwinden!)
2 1 1
1.2.8 Gibt es Unterauftragsverhältnisse? 2 8 9
1.2.9 Ist die Vertragsdauer geregelt? 8 3 8
1.2.10 Sind Sachverhalte wie z.B. Haftung, Vertragsstrafen, Vergütung etc. vertraglich geregelt? 3 2 8
1.2.11 In welcher Form hat der AG das Recht, Weisungen gegenüber dem AN vorzunehmen und ist
dies vertraglich geregelt?
2 11, 14 12, 26
1.2.12 Ist vertraglich geregelt, dass der AN die zur Datenverarbeitung überlassenen Daten für keine
anderen Zwecke kopiert oder Duplikate erstellt, ohne Wissen des AG?
11, 14 4, 5, 14 2, 24
1.2.13 Ist vertraglich geregelt, dass der AG den AN informiert, wenn Fehler oder Unregelmäßigkeiten
bei einer Prüfung der Auftragsergebnisse festgestellt werden?
4 10 11
1.2.14 Ist vertraglich geregelt, dass alle Aufträge schriftlich erteilt werden? 10 5 2
1.2.15 Sind Vertraulichkeitsklauseln im Vertrag dokumentiert (z.B. Geschäftsgeheimnisse und
Datensicherheitsmaßnahmen des AN)?
5 7, 14 1
1.2.16 Ist vertraglich geregelt, dass der AN den AG unverzüglich auf ggf. nicht gesetzeskonforme
Weisungen durch den AG hinweisen muss?
7 14 11
1.2.17 Ist vertraglich geregelt, dass der AN damit einverstanden ist, dass der Auftraggeber – oder
durch diesen beauftragte Dritte – jederzeit die Einhaltung der Vorschriften über den Daten-
schutz und der vertraglichen Vereinbarungen im erforderlichen Umfang kontrollieren kann,
insbesondere durch die Einholung von Auskünften und die Einsichtnahme in die gespeicherten
Daten und die Datenverarbeitungsprogramme?
10, 14 13, 9 10
1.2.18 Ist die Art und Weise der erlaubten Verarbeitung vertraglich geregelt (Stichwort Telearbeit,
Datenverarbeitung in Privatwohnungen)?
9 5, 4 2
1.2.19 Ist vertraglich geregelt, dass nach Abschluss der vertraglichen Arbeiten durch den AN
sämtliche in seinen Besitz gelangten Unterlagen und erstellten Verarbeitungs- oder
Nutzungsergebnisse, die im Zusammenhang mit dem Auftragsverhältnis stehen, dem AG
auszuhändigen sind?
4 12 13
1.2.20 Ist vertraglich geregelt, dass die Datenträger des AN nach Abschluss der vertraglichen Arbeiten
physisch zu löschen sind?
6, 12 12 13
1.2.21 Ist vertraglich geregelt, dass Test- und Ausschussmaterial nach Abschluss der vertraglichen
Arbeiten unverzüglich zu vernichten oder dem AG auszuhändigen ist?
12 12 13
1.2.22 Ist vertraglich geregelt, dass die Löschung bzw. Vernichtung durch den AN dem AG schriftlich
zu bestätigen ist?
12 12 13
1.2.23 Ist die Beauftragung von Subunternehmern durch den AN vertraglich geregelt? Der AN hat in
diesem Falle vertraglich sicherzustellen, dass die mit dem AG vereinbarten Regelungen auch
gegenüber Subunternehmern gelten.
8 8 9
1.2.24 Sind die Mitarbeiter des AN auf das Datenschutzgeheimnis gemäß dem BDSG/relevanten
LDSG verpflichtet?
1, 5, 7 1, 7 1
1.2.25 Ist vertraglich geregelt, dass der AN Auskünfte an Dritte oder den Betroffenen nur nach
vorheriger schriftlicher Zustimmung durch den AG erteilen darf?
5 5 2
1.2.26 Ist die genaue, qualifizierte Bezeichnung des Speicherungs- und des Verarbeitungsortes im
Vertrag festgelegt?
5 5 2
1.2.27 Sind die Eigentumsverhältnisse an Soft- und Hardware geregelt? 5 5 6
1.2.28 Ist der »Eigentumsvorbehalt« des AN an gespeicherten Daten und maschinellen Ergebnissen
bei Nichterfüllung des Vertrages durch den AG geregelt?
5 5 6
unter Berücksichtigung von Standards 7
1.3 Organisatorische Grundlagen
Die Qualität des Auswahl- bzw. Prüfprozesses beim Auf-
traggeber sowie die Qualität des Datenschutzkonzeptes
beim Auftragnehmer hängen wesentlich von der diesbe-
züglichen organisatorischen Ausgestaltung auf beiden
Seiten ab. Die Voraussetzungen, die eine formelle Bestel-
lung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten not-
wendig machen, sind eindeutig definiert (§4f BDSG). Da
das BDSG das rechtliche Fundament für die Auftragsda-
tenverarbeitung bildet, ist es folgerichtig, dass der Daten-
schutzbeauftragte in den Auswahlprozess für einen
Dienstleister bzw. in eine Prüfung eingebunden wird. Da-
neben gibt es in vielen Unternehmen IT-/Informations-
Sicherheitsbeauftragte bzw. IT-Revisionen, die als An-
sprechpartner zu einzelnen Themen herangezogen wer-
den sollten.
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
1.2.29 Sind die Weisungsberechtigten bei AG und AN geregelt? 5, 8, 11 5, 8, 11 1
1.2.30 Sind die Verantwortung, Art, schriftliche Bestätigung, Transportkontrolle sowie Protokollierung
für den Datenträgertransport geregelt?
5 5 24
1.2.31 Ist die Prüfung der Richtigkeit der Ergebnisse durch den AG geregelt? 5 5 25
1.2.32 Sind Eskalationswege sowie entsprechende Sanktionen (z.B. Vertragsstrafen) für Vertrags-
verletzungen und -störungen vereinbart?
3, 5 5 2, 11, 12
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
1.3.1 Gibt es in der eigenen Organisation einen wirksam tätigen Beauftragten für die
IT-/Informationssicherheit?
5 5 1
1.3.2 Gibt es in der eigenen Organisation (AG) einen Datenschutzbeauftragten (im Folgenden
»DSB« genannt) im Sinne des BDSG?
5 20
1.3.3 Wurde beim AN ein DSB bestellt? Die Bestellung ist ein formeller Akt mit der Geschäftsführung
und dem DSB.
5 5 1
1.3.4 Wurde der AN durch Überprüfung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen
Maßnahmen sorgfältig ausgewählt (§11 Abs. 2 Satz 1 BDSG/div. LDSG)?
5 2 1
1.3.5 War bei der Auswahlüberprüfung der auftragnehmende DSB aktiv eingebunden? 2 2 1
1.3.6 Gibt es beim AN einen Beauftragten für die IT-/Informationssicherheit? 2 1
1.3.7 Existieren Vertretungsregelungen für die DV-Verantwortlichen? 1 5 1
1.3.8 Ist eine IT-Revision bzw. interne Revision vorhanden? 1, 11 5 14, 30
1.3.9 Sind die Beauftragten für IT-/Informationssicherheit und Datenschutz des AN angemessen
ausgebildet und verfügen sie über angemessenes fachliches Know-how und eine
angemessene persönliche Eignung?
1, 5, 7, 10 5 1
1.3.10 Sind die Beauftragten für IT-/Informationssicherheit und Datenschutz des AN angemessen in
die Organisationsstruktur eingebunden (als Stabsstelle zur Organisationsleitung)?
1, 5, 7, 10 5 1
1.3.11 Sind die Beauftragten für IT-/Informationssicherheit und Datenschutz des AN frei von
Interessenkonflikten (bspw. Trennung von der Umsetzung von Maßnahmen)? Siehe auch
Kapitel 2.10.
1, 5, 7, 10 5 1
1.3.12 Verfügen die Beauftragten für IT-/Informationssicherheit und Datenschutz des AN über
angemessene Ressourcen zur Wahrnehmung ihrer Aufgabe?
1, 5, 7, 10 5 1
8 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
2. Praxisteil
Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auf-
trag erfordert, dass der Auftraggeber sich »… vor Beginn
der Datenverarbeitung und sodann regelmäßig von der
Einhaltung der beim Auftragnehmer getroffenen techni-
schen und organisatorischen Maßnahmen« (§11 (3)
BDSG) zu überzeugen hat. Diese Formulierung weist auf
eine Vor-Ort-Prüfung hin; diese ist aber aufgrund des
Gesetzestextes und auch nach der entsprechenden Litera-
tur nicht zwingend erforderlich. Die nachfolgenden Prü-
fungsschritte sind weitestgehend sowohl bei einer Vor-
Ort-Prüfung als auch bei einer reinen Dokumentenprü-
fung anwendbar. Zu beachten sind ggf. vorliegende Prüf-
berichte Dritter (z.B. Wirtschaftsprüfer, ISO 27001- oder
BSI-Auditoren, Datenschutz-Auditoren). Es sollte doku-
mentiert werden, warum im Einzelfall eine Vor-Ort-Prü-
fung unterlassen wurde.
2.1 Dokumentenstudium
Zentrale Grundlage für eine Prüfung sind alle Dokumen-
tationen des Auftragnehmers, die zur Beurteilung der
Wirksamkeit der getroffenen technischen und organisa-
torischen Maßnahmen dienen können. Dies gilt sowohl
für eine Erstprüfung als auch für die in §11 (3) BDSG
geforderte regelmäßig wiederkehrende Kontrolle. Der
Umfang der vorliegenden Dokumentationen, ihre Aktua-
lität sowie eine erste grobe Beurteilung der inhaltlichen
Qualität können als Indikatoren für das weitere Prü-
fungsvorgehen dienen. Liegt z.B. eine differenzierte
Beschreibung des Berechtigungskonzeptes mit aktuellen
Benutzer- und Berechtigungszuordnungen vor, ist ein
Verzicht auf substanzielle Prüfungshandlungen unter
Umständen vertretbar, während ein offensichtlich veral-
tetes oder »zu knapp gehaltenes« Dokument zur Zutritts-
kontrolle eine Vor-Ort-Prüfung eher erforderlich macht.
Ein »Patentrezept« kann an dieser Stelle nicht gegeben
werden, da §11 (3) BDSG hier einen relativ breiten
Ermessensspielraum bietet.
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.1.1 Existiert ein Datensicherheitskonzept? 5 5
2.1.2 Existiert eine Dokumentation der umgesetzten technischen und organisatorischen
Maßnahmen?
5 5 20
2.1.3 Existiert ein/e Verfahrensverzeichnis/übersicht des AN? 5
2.1.4 Existiert eine Dokumentation, in der die Zutrittskontrolle und die dafür umgesetzten
Maßnahmen geregelt sind?
5 5 21
2.1.5 Existiert eine Dokumentation, in der die Zugangskontrolle und die dafür umgesetzten
Maßnahmen geregelt sind?
5 5 22
2.1.6 Existiert eine Dokumentation, in der die Zugriffskontrolle und die dafür umgesetzten
Maßnahmen geregelt sind?
5 5 23
2.1.7 Existiert eine Dokumentation, in der die Weitergabekontrolle und die dafür umgesetzten
Maßnahmen geregelt sind?
5 5 24
2.1.8 Existiert eine Dokumentation, in der die Eingabekontrolle und die dafür umgesetzten
Maßnahmen geregelt sind?
5 5 25
2.1.9 Existiert eine Dokumentation, in der die Verfügbarkeitskontrolle und die dafür umgesetzten
Maßnahmen geregelt sind?
5 5 26
2.1.10 Existiert eine Dokumentation, in der die Trennungskontrolle und die dafür umgesetzten
Maßnahmen geregelt sind?
5 5 27
2.1.11 Existiert für diese Auftragsdatenverarbeitung ein Datenschutz- und Sicherheitskonzept,
in dem alle technischen und organisatorischen Maßnahmen dargestellt sind?
5 5 27
2.1.12 Gibt es in der Organisation etablierte Prozesse und Verfahren zur Einhaltung von Datenschutz
und Datensicherheit (z.B. BSI Grundschutz/ISO 27001/Richtlinie Datenschutz)?
5 5 20
2.1.13 Gibt es eine Planung für den Katastrophenfall? (BCM-Konzept) 5 5 27
2.1.14 Welche Einrichtungen (Hardware/Software) setzt der AN zur auftragsgemäßen Bearbeitung
der personenbezogenen Daten ein?
5 5
2.1.15 Existieren Verpflichtungen nach §5 BDSG/§88 TKG? 5, 7 1
2.1.16 Liegen Tätigkeitsberichte des DSB vor? 1, 7 1
2.1.17 Existiert eine Risikoanalyse des Betriebs (ERM, ISMS)? 2, 5, 7, 10 1
unter Berücksichtigung von Standards 9
2.2 Zutrittskontrolle
Der unbefugte Zutritt zu Gebäuden, Räumen und Ein-
richtungen, in denen personenbezogene Daten erhoben,
verarbeitet oder genutzt werden, ist zu verhindern. Dritte
sind während ihres Aufenthalts an solchen Orten zu
begleiten oder anderweitig geeignet zu überwachen. Die
Zutrittsbefugnis ist eng an die unmittelbaren Erforder-
nisse der Aufgabenerledigung für den Auftraggeber
gebunden. Den gesicherten Zutritt zu den Betriebsgebäu-
den und -räumen sowie die Legitimation der Berechtigten
gewährleistet der Auftragnehmer durch persönliche Kon-
trolle und den Einsatz von angemessenen wirksamen
Zugangskontrollen wie z.B. elektronischen Chipkarten,
Türschließsystemen und technischen Überwachungsein-
richtungen. Weiterhin sind geeignete und wirksame
Überwachungseinrichtungen, wie Video- und Alarman-
lage, zu installieren. Der Zugang zu Anlagen, Schlüsseln
und Ausweisen von Zugangskontrollsystemen ist beson-
ders zu schützen. Außerhalb gesicherter Rechenzentren
sind personenbezogene Daten physisch (durch Geheim-
haltung, Zutrittskontrollen und Wegschließen) sowie
logisch (durch Verschlüsselung und Geheimhaltung der
Existenz) zu schützen.
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.2.1 Erfolgt eine Zutrittskontrolle für den Zutritt zum Betriebsgelände/Gebäude? 5 5 21
2.2.2 Wenn ja welche?
◗ Magnetkarte/Chipkarte
◗ Schlüssel
◗ Werkschutz
◗ Überwachungseinrichtungen
◗ Video
◗ Alarmanlagen
◗ andere
5 5 21
2.2.3 Existiert ein Zutrittskontrollsystem, in dem die zutrittsberechtigten Mitarbeiter festgelegt sind? 5 5 21
2.2.4 Pförtnerdienst (7 u 24 Stunden)? 5 5 21
2.2.5 Bestehen Regelungen für Fremdpersonal, Reinigungspersonal, Besucher? 5 5, 8 21
2.2.6 Ist die Begleitung von Gästen im Gebäude in einer Richtlinie geregelt? 5 5 21
2.2.7 Sind differenzierte Sicherheitsbereiche/-zonen festgelegt (z.B. für Server, Großrechner,
Archiv)?
5 5 21
2.2.8 Wie ist der (RZ-)Zutritt gesichert?
◗ Vergitterte Fenster/Sicherheitsfenster, -schlösser, -türen mit einer definierten
Widerstandsklasse
◗ Lichtschächte
◗ Lüftungsöffnungen
◗ Rollos gegen Hochschieben gesichert
◗ Feuerleiter
5 5 21
2.2.9 Sind die Server in abschließbaren Serverschränken? 5 5 22
2.2.10 Sind Datenträger Bestandteil eines Zutrittsschutzkonzepts? 5 5 22
2.2.11 Sind gelagerte Notebooks unter Verschluss in gesicherten Räumen? 5 5 22
2.2.12 Erfolgt die Aufbewahrung von Datensicherungen (z.B. Bänder, CDs) im zutrittsgeschützten
Safe oder Räumen?
5 5 21
2.2.13 Liegt eine Anweisung zur Ausgabe von Schlüsseln vor? 5 5 21
10 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
2.3 Zugangskontrolle
Im Gegensatz zur Zugriffskontrolle ist das Ziel der
Zugangskontrolle, das Eindringen unbefugter Personen in
die räumliche Umgebung der IT-Systeme zu verhindern.
Die Beeinträchtigung von Vertraulichkeit, Integrität und
Verfügbarkeit von Systemen und Anwendungen zur Ver-
arbeitung von personenbezogenen Daten durch unbe-
fugte Personen ist wirksam zu verhindern. Besonders sen-
sible Daten sind in jedem Fall verschlüsselt zu speichern.
Um Zugang zu den technischen Systemen, Anwendungen
und Netzwerken des Auftragnehmers zu erhalten, muss
ein kennwortgeschützter Benutzerstammsatz, das per-
sönliche Benutzerkonto, technisch eingerichtet werden.
Mit diesem hat sich der berechtigte Nutzer gegenüber
dem System oder der Anwendung zu authentifizieren.
Beim Verlassen von Computern müssen sich die Benutzer
entsprechend abmelden. Bei einer Passwortvergabe müs-
sen Benutzer ausreichend sicher authentifiziert werden.
Das Benutzerkonto muss formell beantragt, vom jewei-
ligen Vorgesetzten genehmigt und die Zuweisung doku-
mentiert werden. Die Ausgestaltung, die Nutzung und
der persönliche Umgang mit dem User und dem Kenn-
wort ist vom Auftragnehmer in einer Passwortrichtlinie
organisatorisch zu regeln, deren Einhaltung technisch
unterstützt wird. Insbesondere
◗ sind User-IDs eindeutig zu vergeben,
◗ Passworte sind sicher zu speichern und zu übertragen,
◗ Passworte sind ausreichend lang und komplex zu ge-
stalten,
◗ Passworte sind regelmäßig zu wechseln,
◗ User und Passworte sind in der Gültigkeitsdauer zu
beschränken und bei Inaktivität zunächst zu sperren
und später zu löschen,
◗ im Fall der Kompromittierung sind Passworte zeitnah
zu wechseln.
Anwendungen und Kommunikationsverbindungen er-
zwingen beim Erreichen bestimmter Schwellwerte (maxi-
male Sitzungsdauer, Fehlanmeldungen u.a.) eine erneute
Authentisierung.
In Betracht kommende Maßnahmen umfassen neben den
o.g. A-priori-Maßnahmen (Passwortmanagement) eben-
falls Maßnahmen zur Schwachstellenfrüherkennung,
Incident-Management etc., die als technische und organi-
satorische Prozesse etabliert werden sollten.
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.3.1 Die unbefugte Nutzung von IT-Systemen wird durch folgende Maßnahmen verhindert?
◗ User-ID
◗ Passwortvergabe
◗ Automatische Bildschirmsperre mit Passwortaktivierung
◗ Sonstige (bitte beschreiben)
5 5 22
2.3.2 Verfügt jeder Berechtigte über ein eigenes nur ihm bekanntes Passwort? 5 5 23
2.3.3 Gibt es eine Richtlinie zur Vergabe und Nutzung von Passwörtern?
Werden Passwörter verschlüsselt gespeichert?
5 5 23
2.3.4 Sind weiter gehende Maßnahmen zum Identitätsmanagement vorgesehen?
(z.B. Smartcardeinsatz)
5 5 23
2.3.5 Werden über alle Aktivitäten in den IT-Systemen automatisch Protokolle erstellt? 5 5 11
2.3.6 Die Nutzung von IT-Systemen mithilfe von Einrichtungen der Datenübertragung durch
Unbefugte wird durch folgende Maßnahmen verhindert oder zumindest nachvollziehbar
gemacht:
◗ Standleitung
◗ Wählleitung mit automatischem Rückruf
◗ Teilnehmerkennung
◗ Ausweisleser
◗ Funktionelle Zuordnung einzelner Datenendgeräte
◗ Protokollierung der Systemnutzung und Protokollauswertung
◗ Sonstige Maßnahmen (bitte beschreiben)
5 5 26
2.3.7 Werden neue Schwachstellen in den IT-Systemen gemeldet, erkannt, analysiert und ggf.
behoben, um das Eindringen seitens unbefugter Dritter in die IT-Systeme zu verhindern
(CERT, Scanner etc.)?
5 5 11
unter Berücksichtigung von Standards 11
2.4 Zugriffskontrolle
Unerlaubte Tätigkeiten in DV-Systemen und mit DV-
Anwendungen, die zur Erhebung, Verarbeitung und Nut-
zung von personenbezogenen Daten dienen, sind zu ver-
hindern.
Zugriffsberechtigungen sind beim Auftragnehmer nach
den Prinzipien »need-to-know« und »need-to-do« zu
erteilen. Dazu sind den Zugriffsberechtigungen aufga-
benbezogene Berechtigungskonzepte, Benutzerprofile
und Funktionsrollen zugrunde zu legen.
Eine Zugriffsberechtigung ist auf Basis des Rollenkon-
zepts zu beantragen und vom Vorgesetzten zu genehmi-
gen. In den Genehmigungsprozess sind weitere Kontroll-
instanzen zu integrieren. Zur technischen Zugriffssiche-
rung hat der Auftragnehmer anerkannte Sicherheitssys-
teme, z.B. RACF, Active Directory, zu verwenden.
Bestehende Benutzerkonten sind in regelmäßigen Abstän-
den und bei Änderung von Aufgaben von Benutzern zu
überprüfen und entsprechend zu löschen oder zu ändern.
Die Verantwortlichkeit für Benutzerkonten muss klar
zugewiesen werden; Vertretungen sind nur im Rahmen
der geltenden Richtlinien zu erlauben.
Die Rollen von System- und Sicherheitsadministratoren
(Einrichten von Zugriffen und Konfiguration von Sicher-
heitsparametern) sind zu trennen.
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.3.8 Gibt es definierte und wirksame Verfahren für die Fachabteilungen und Technik im Fall eines
(erfolgten) externen Angriffs auf relevante Daten und Systeme?
5 5 11
2.3.9 Werden IT-Systeme auf die Wirksamkeit (Effektivität) eingesetzter Maßnahmen gegen das
Eindringen seitens unbefugter Dritter getestet (z.B. Penetrationstest)?
5 5 30
2.3.10 Gibt es definierte organisatorische und technische Verfahren und Methoden zum Incident-
Management (Management von erkannten oder vermuteten Sicherheitsvorfällen bzw.
Störungen, Ausfällen etc.)?
5 5 11
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.4.1 Besteht ein dokumentiertes Berechtigungsmanagement, in dem verbindlich geregelt ist,
wie Berechtigungen beantragt, freigegeben, umgesetzt und wieder entzogen werden?
Ist im Rahmen dieses Berechtigungsmanagements manipulationssicher nachweisbar,
wer wann welche Berechtigungen innehatte?
5 5 23
2.4.2 Bestehen differenzierte Berechtigungen (z.B. für Lesen, Löschen, Ändern)? 5 5 23
2.4.3 Bestehen differenzierte Berechtigungen für Daten, Anwendungen und Betriebssystem? 5 5 23
2.4.4 Besteht eine funktionelle/personelleTrennung von Berechtigungsbewilligung (organisatorisch)
und Berechtigungsvergabe (techn.)?
5 5 23
2.4.5 Liegt ein Konzept der Laufwerksnutzung und -zuordnung vor? 5 5 24
2.4.6 Liegt eine eindeutige Zuordnung zwischen jedem Datenträger (Laufwerk etc.) und einem
Berechtigten vor (insb. bei Gruppenlaufwerken)?
5 5 24
2.4.7 Ist die Wiederherstellung von Daten aus Backups (wer darf wann auf wessen Anforderung
Backup-Daten einspielen?) in einem verbindlichen Verfahren geregelt?
5 5 27
2.4.8 Wird die Programm- und Dateibenutzung protokolliert und ausgewertet (Stichproben)? 5 5 11
2.4.9 Erfolgt bei einer evtl. Programmentwicklung eine Funktionstrennung (Test- und Produktions-
umgebung)?
5 5 23
2.4.10 Werden sog. Superuser eingesetzt und erfolgt Monitoring bzw. regelmäßige Kontrollen von
Aktivitäten, die mithilfe dieser Benutzerkonten durchgeführt werden?
5 5 23
12 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
2.5 Weitergabekontrolle
Aspekte im Zusammenhang mit der Weitergabe perso-
nenbezogener Daten innerhalb und außerhalb der DV-
Systeme und DV-Anwendungen sind zu regeln.
Technisch
(Schutz bei der Speicherung und Übertragung von Daten)
Der Auftragnehmer stellt die Integrität der personenbe-
zogenen Daten bei der Speicherung und Weitergabe
innerhalb der DV-Systeme und DV-Anwendungen durch
Plausibilitätsprüfungen und/oder Verifizierungsverfahren
sicher.
Die Vertraulichkeit von personenbezogenen Daten, die
außerhalb des Verfügungsbereichs des Auftragnehmers
gelangen (z.B. fremde Netze und Funknetze), wird durch
Authentisierung und Verschlüsselung gewährleistet. Ver-
schlüsselungsverfahren müssen ausreichend sowie kor-
rekt implementiert sein.
Empfängerkontrolle
(Nachvollziehbarkeit von beabsichtigten Übertragungen)
Jeder automatisierte Datenaustausch mit fremden Syste-
men und Netzen wird mit Zweck, Art, Herkunft und Ziel
der Übertragung dokumentiert. Firewallsysteme und
ständig aktualisierte Virensoftware werden neben einer
Secure-Socket-Layer-Verschlüsselung (SSL) und unter
Verwendung von VPN-Technologie eingesetzt, insbeson-
dere bei der Kommunikation im Internet. Datenträger
werden außerhalb des Verfügungsbereichs des Auftrag-
nehmers nur verschlüsselt transportiert.
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.5.1 Werden Daten vom AN an den AG oder Dritte gesendet bzw. wird Dritten der Zugriff auf Daten
des AG durch den AN ermöglicht?
5 5 24
2.5.2 Erhält der AN Daten vom AG, z.B. bei Wartungsverträgen? 5 5 24
2.5.3 Welche Versendungsart der Daten besteht zwischen AG und AN?
◗ Datenträgertransport (z.B. Post, zuverlässiger Boten/Kurier)
◗ Verpackungs- und Versandanschrift
◗ Transportbegleitung und geschlossene Behältnisse
◗ Datenverschlüsselung
◗ E-Mail, FTP, VPN (Verschlüsselung)
◗ Datenleitung
5 5 29
2.5.4 Sind weitere Maßnahmen für Übermittlung/Transport von Daten festgelegt?
◗ Entgegennahme und Rückmeldung
◗ Vollständigkeits-/Richtigkeitsprüfung
◗ Protokollierung (z.B. Datenträger-Begleitzettel)
5 5 24
2.5.5 Werden die Daten beim Transport zwischengelagert? Wenn Ja:
Wo werden diese zwischengelagert und welche Sicherheitsmaßnahmen sind vorhanden?
5 5 24
2.5.6 Wie wird verhindert, dass magnetische Störstrahlung die ggf. eingesetzten magnetischen
Datenträger während des Transports zerstören?
5 5 24
2.5.7 Stellt die Anzahl der am jeweiligen Transport beteiligten Personen und Stellen
(z.B. Abteilungen) ein Problem dar?
5 5 24
2.5.8 Sind betroffene Mitarbeiter darüber informiert, wie Datenträger zu transportieren sind? 5 5 24, 9
2.5.9 Ist geregelt, was passieren muss, wenn beim Datenträgertransport Fehler (z.B. Verlust von
Datenträgern) auftreten?
5 5 24, 11
2.5.10 Wird der Versand bzw. Transport der Datenträger dokumentiert (z.B. Protokoll wer wann
welche Informationen erhalten hat)? Wenn ja wie bzw.in welcher Form (z.B. Formular)?
5 5 24
2.5.11 Liegt eine Netzwerkdokumentation für die Übermittlungswege vor? 5 5 24
2.5.12 Sind zur Übermittlung/Transport der Daten Befugte festgelegt? 5 5 24, 1
2.5.13 Erfolgt eine Legitimationsprüfung der Berechtigten? 5 5 1
2.5.14 Werden Datenträger, die vom AG stammen bzw. für den AG genutzt werden, besonders
gekennzeichnet und unterliegen diese der laufenden – automatisierten – Verwaltung?
5 5 24, 6
2.5.15 Wird Eingang und Ausgang der Datenträger lückenlos dokumentiert? 5 5 24, 12, 15
2.5.16 Wer hat in welcher Art und Weise Zugang zu/Zugriff auf diese Dokumentation? 5 5 24, 23
unter Berücksichtigung von Standards 13
2.6 Eingabekontrolle
Die Nachvollziehbarkeit bzw. Dokumentation der Da-
tenverarbeitung ist zu gewährleisten.
Eingaben in die Systeme und Anwendungen durch Benut-
zer und Administratoren werden vom Auftragnehmer
generell protokolliert und regelmäßig auf Auffälligkeiten
geprüft. Die Protokolle werden entsprechend den Inhal-
ten und/oder gesetzlichen Vorgaben archiviert oder nach
Zweckerreichung gelöscht bzw. für die weitere Verarbei-
tung gesperrt. Abstimmverfahren und Kontrollen, die
überwiegend automatisiert sind, gewährleisten die Ord-
nungsmäßigkeit der Verarbeitung. Die Kontrollen sind
an den Sicherheitsanforderungen der Datenverarbeitung
zu orientieren. Protokolldaten werden sicher aufbe-
wahrt, und die Nutzung von Audit-Werkzeugen wird auf
autorisierte Anwender eingeschränkt.
2.7 Verfügbarkeitskontrolle
Personenbezogene Daten sind gegen zufällige Zerstörung
oder Verlust zu schützen. Der Auftragnehmer nutzt opti-
malerweise ortsgetrennte Backup-Rechenzentren. Sys-
teme sind gegen (D)DoS-Angriffe von außen geschützt.
Die Verfügbarkeit der Daten und Systeme wird in
Rechenzentren durch geeignete Maßnahmen sicherge-
stellt, u.a. durch Systemredundanz, Batteriepufferung
(USV) und Generator gegen Stromausfälle sowie Klimati-
sierung und Schutz gegen sonstige schädliche Umwelt-
und Sabotage-Einwirkungen. Die entsprechenden Ein-
richtungen werden wie auch alle anderen technischen
Installationen regelmäßig gewartet und getestet. Daten
werden gegebenenfalls laufend, auch mehrfach, gespie-
gelt. Gespiegelte Daten werden beim Schreiben auf Kor-
rektheit geprüft (Integritätsprüfung).
Eine permanente Überwachung der Auslastungen der
Systeme sowie Maßnahmen zur Lastverteilung werden
durchgeführt, um Verfügbarkeitsverluste aufgrund von
Systemüberlastungen zu verhindern.
Zur verlässlichen Wiederherstellung bei gravierenden
Störungen werden Ablaufdefinitionen für Kontinuitäts-
pläne entwickelt, regelmäßig getestet und verfügbar vor-
gehalten.
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.6.1 Sind die Benutzerberechtigungen für Eingabe (Profile) festgelegt? 5 5 23
2.6.2 Sind die Benutzerberechtigungen differenziert?
◗ Lesen, Ändern, Löschen
◗ Teilzugriff auf Daten bzw. Funktionen
◗ Feldzugriff bei Datenbanken
5 5 25
2.6.3 Wird maschinell protokolliert, wer was wann in der fachlichen Anwendung eingegeben hat? 5 5 25
2.6.4 Erfolgt eine Protokollierung der Administratorentätigkeiten (Anlegen von Benutzern, Ändern
von Benutzerrechten)?
5 5 25
2.6.5 Sind gesetzlich bestimmte (HGB u.a.) oder unternehmenseigene Aufbewahrungsfristen
festgelegt?
5 5 19, 1
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.7.1 Existiert ein angemessenes Backup- und Recoverykonzept (z.B. mit täglicher Sicherung)? 5 5 27
2.7.2 Gibt es eine Vereinbarung bzgl. Übergabe der (Daten-)Sicherungen? 5 5 27, 10
2.7.3 Erfolgt eine Festplattenspiegelung? 5 5 27
2.7.4 Ist eine katastrophensichere Aufbewahrung der Datenträger sichergestellt? 5 5 27, 21
2.7.5 Existiert ein Notfall- und Wiederanlaufverfahren mit regelmäßiger Erprobung (BCM-Konzept)?
Existiert ein Notfallhandbuch mit Notfallplänen, Darstellung der Notfallorganisation – klare
Regelung der Verantwortlichkeiten im Notfall?
5 5 27
2.7.6 Sind Ausweich-Rechenzentren vorhanden (Hot- bzw. Cold Stand-by)? 5 5 27
2.7.7 Gibt es eine USV-Anlage (unterbrechungsfreie Stromversorgung)? 5 5 27
2.7.8 Werden unberechtigte Benutzer (z.B. bei Flooding-Versuchen) abgewiesen? 5 5 22
14 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
2.8 Trennungskontrolle
Daten verschiedener Auftraggeber sind zumindest logisch
getrennt zu verarbeiten. Systeme und Anwendungen sind
speziell auf eine zweckgebundene Verarbeitung ausgerich-
tet. Es besteht eine Funktionstrennung zwischen Produk-
tions- und Testsystemen. Testdaten von Produktionssyste-
men dürfen nur nach Rücksprache mit dem Auftraggeber
verwendet werden, und nur wenn die Sicherheit des Test-
systems vergleichbar mit der des Produktivsystems ist.
Tests führen nicht zur Verringerung des Schutzniveaus
von Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit perso-
nenbezogener Daten.
Die Trennung von Produktions- und Testnetzen ist durch
geeignete und wirksame Maßnahmen (Proxies, Firewalls,
VLANs und DMZ, Terminal Server etc.) gewährleistet.
Der Datenverkehr zwischen ihnen ist auf den geregelten
Verfahrensablauf begrenzt.
2.9 Auftragskontrolle
Es ist eine auftrags- und weisungsgemäße Auftragsdaten-
verarbeitung zu gewährleisten.
Der Auftragnehmer verarbeitet die ihm überlassenen
Daten nur gemäß den vertraglich vereinbarten Weisun-
gen des Auftraggebers. Kontrollmaßnahmen werden in
Abstimmung mit dem Auftraggeber definiert und tech-
nisch oder organisatorisch in die Betriebsabläufe einge-
bunden.
Unterauftragnehmer werden vom Auftraggeber nur nach
den Vorgaben der vertraglichen Regelungen eingeschaltet.
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.7.9 Schützen entsprechende Sicherheitssysteme (Software/Hardware) vor
Überlastungsangriffen (DDoS)?
◗ Virenscanner
◗ Firewalls
◗ Spamfilter
◗ Verschlüsselungsprogramme
5 5 27, 29
2.7.10 Gibt es ein Kapazitätsmanagement? Wurden Single-Points-of Failure identifiziert
und durch angemessene Maßnahmen behandelt?
5 5 2
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.8.1 Werden die Daten des AG und anderer Kunden beim AN physisch oder zumindest
logisch getrennt verarbeitet?
5 5 28
2.8.2 Werden die Daten des AG und anderer Kunden von unterschiedlichen Mitarbeitern
beim AN verarbeitet?
5 5 28
2.8.3 Erfolgen die Datensicherungen der AG-Daten auf separaten Datenträgern
(ohne Daten anderer Mandanten)?
5 5 28, 27
2.8.4 Existiert ein Berechtigungskonzept, das der getrennten Verarbeitung der AG-Daten
von Daten anderer Kunden/Mandanten Rechnung trägt?
5 5 28, 23
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.9.1 Sind die Mitarbeiter des AN auf das Datengeheimnis (§5 BDSG u. a. gesetzliche
Voraussetzungen) verpflichtet?
5, 7 5, 7 1, 2
2.9.2 Welche schriftliche Datenschutz-Informationen erhalten die Mitarbeiter des AN
(z.B. Merkblatt, Gesetzestext)?
5, 7 5, 7 2, 19
2.9.3 Hat der AN einen Subunternehmer zur Erfüllung der Auftragsdatenverarbeitung eingesetzt?
Falls ja, bitte nächste Frage beantworten.
8 8 9 (26)
2.9.4 Wurden mit Subauftragnehmern Auftragsdatenverarbeitungsverträge oder Datenschutz-
vereinbarungen gem. §11 BDSG abgeschlossen?
8, 5 8, 1 2
unter Berücksichtigung von Standards 15
2.10 Organisationskontrollen
Unter der Zielvorgabe einer angemessenen datenschutz-
gerechten Organisation werden im BDSG vorrangig
– aber auch nur beispielhaft – acht Kontrollen benannt,
die der Gewährleistung der Verfügbarkeit, Authentizität
und Integrität dienen. Im Einleitungssatz zu der Anlage
zum §9 wurden darüber hinaus Organisationskontrollen
festgeschrieben. Darunter sind technische und organisato-
rische Maßnahmen zu verstehen, die sich explizit auf die
Ablauf- und Aufbauorganisation beziehen und weitere,
im Kontext des BDSG relevante Kontrollen ergänzen.
Zu den wichtigsten Organisationskontrollen gehört die
Funktionstrennung, die eine klare Trennung verschiede-
ner Aufgaben und Funktionen in einer Organisation
gewährleistet. Angemessene Fähigkeiten und Kompeten-
zen der Mitarbeiter werden u.a. durch entsprechende
Schulungs- und Awareness-Maßnahmen gefördert. Die
Umsetzung regulatorischer Anforderungen im Unterneh-
men erfordert die Existenz einer entsprechenden Ablauf-
organisation. Darunter sind u.a. Datenschutzrichtlinien,
Arbeitsanweisungen und dazugehörige Prozesse zum
Change-Management zu verstehen.
Der Umfang dieser Maßnahmen bestimmt sich nach der
Größe des Unternehmens und seinen Aufgaben.
Funktionstrennung und Umsetzung der Funktionstrennung
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.9.5 Spiegeln die Verträge den AN mit dem Subunternehmer die Anforderungen des AG an den
AN wider?
2, 3, 4, 5 2
2.9.6 Sind Subunternehmer außerhalb des EWR angesiedelt? 2, 8 2
2.9.7 Gibt es ein angemessenes Datenschutzniveau, z.B. Safe-Harbour-Vereinbarung, Standard-
Vertragsklauseln, Individualvertrag mit Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden, bzw.
handelt es sich um Drittländer mit durch die EU-Kommission festgestelltem angemessenem
Datenschutzniveau (§4 b Abs. 3 BDSG)?
3, 5 1
2.9.8 Folgen aus der Auftragsverarbeitung verbindliche Arbeitsprozesse beim AG? 3 4, 5
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.10.1 Wurde eine klare Trennung der verschiedenen Aufgaben und Funktionen anhand einer
Unverträglichkeitsanalyse vollzogen und gibt es eine Matrix, die Unverträglichkeiten von
Rollen/Funktionen darstellt?
1, 6 5, 7, 13 28
2.10.2 Wurde die Funktionstrennung schriftlich in Arbeitsanweisungen, Geschäftsverteilungsplänen,
Stellenbeschreibungen, Organisationsplänen etc. fixiert?
1, 6 5, 7, 13 28
2.10.3 Werden die festgelegten Funktionstrennungen technisch unterstützt (z.B. im Rahmen der
Login- und User-Identifizierungsprozeduren)?
1, 6 5, 7, 13 28
2.10.4 Bestehen einheitliche, dokumentierte Vorgaben dafür, welcher Funktion welche
Nutzungsrechte zugeordnet sind und wer diese verfügt (u.a. Kompetenzprofile)?
1, 6 5, 7, 13 28, 22, 23
2.10.5 Ist zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar, wer welche Kompetenzen und Berechtigungen im
Unternehmen verfügt?
5, 6 5, 7, 13 22, 23
2.10.6 Ist die Historie der Kompetenzprofile (über eine angemessene Zeitperiode) nachvollziehbar? 5, 6 5, 7, 13 12, 14
2.10.7 Sind die Prozesse zur Einrichtung, Veränderung und Löschung von Funktionen und Aufgaben
(sowie Folgeprozesse zur Funktionstrennung wie Kompetenzprofile) definiert?
5, 6 5, 7, 13 12, 14
2.10.8 Werden die Aktivitäten der Mitarbeiter in IT-Systemen anonymisiert/pseudonymisiert
(User/Login) protokolliert?
Falls ja, bitte nächste Fragen beantworten.
5, 6 5, 7, 13 12, 14
2.10.9 Sind die anonymisierten/pseudonymisierten Protokolle über die Aktivitäten der Mitarbeiter in
den IT-Systemen in angemessener Zeit auswertbar (z.B. Zugriffe in Abwesenheit)?
5, 6 5, 7, 13 12, 14
2.10.10 Ist die Integrität und Vertraulichkeit der Protokolle sichergestellt? 5, 6 5, 7, 13 14, 19
16 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Schulung der Mitarbeiter/Awareness
Richtlinien/Policies
Change-Management
2.11 Weitere Fragen
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.10.11 Finden regelmäßige Basisschulungen der Mitarbeiter zu Informationssicherheit und/oder
Datenschutz statt?
5 5, 7, 13 20
2.10.12 Existieren Prozesse zur regelmäßigen Bewertung und Aktualisierung des Schulungsangebots
an das erforderliche Niveau und gegebenenfalls an stattgefundene Änderungen in den
Anforderungen oder Rahmenbedingungen (z.B. Novellierung der Gesetze, Erlass neuer
Gesetze und Vorschriften)?
5 5, 7, 13 20
2.10.13 Erfolgt eine regelmäßige Aufnahme des Awareness-Niveaus der Mitarbeiter zu den Themen
Datenschutz und Informationssicherheit, z.B. im Rahmen einer Effektivitätsanalyse der
Sensibilisierungsmaßnahmen?
5 5, 7, 13 20
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.10.14 Existiert eine übergeordnete Richtlinie/Policy zum Datenschutz? 1, 9 5, 7, 13 20
2.10.15 Ist die Richtlinie/Policy zum Datenschutz den Mitarbeitern bekannt? 1, 5, 9 5, 7, 13 20
2.10.16 Sind die Datenschutzrichtlinien zentral abgelegt und allen Mitarbeitern zugänglich? 1, 5, 9 5, 7, 13 20
2.10.17 Sind die Vorgaben aus der Richtlinie/Policy zum Datenschutz in den Arbeitsanweisungen
u.Ä. berücksichtigt?
1, 5, 9 5, 7, 13 20
2.10.18 Ist ein Prozess zur Kaskadierung der Vorgaben aus der Richtlinie/Policy zum Datenschutz in
den Arbeitsanweisungen u.Ä. definiert?
1, 5, 9 5, 7, 13 20
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.10.19 Exisitieren dokumentierte Prozesse zur Identifizierung, Analyse, Bewertung und Berück-
sichtigung von Änderungen in den Anforderungen (beispielsweise Datenschutzgesetze)
sowie den IT-Verfahren und Prozessen (neue Anwendungen, neue IT-Systeme etc.)?
1, 5, 9 5, 7, 13 20
2.10.20 Exisitieren dokumentierte Prozesse zur Identifizierung, Analyse, Bewertung von Datenschutz-
vorfällen im Zuge von Änderungen sowie der Ableitung von Maßnahmen zur Verhinderung
eines erneuten Eintritts (Verbindung des Change-Managements zum Incident-Management)?
1, 5, 9 5, 7, 13 20
Nr.
Frage COBIT BSI ISO
Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 4.1 4.2 4.3
2.11.1 Sind aktuelle Verschlüsselungsstandards (E-Mail und Festplatte) eingeführt? 5 5 29
2.11.2 Gibt es einen gemanagten Meldeprozesse bei Sicherheitsvorfällen (Incident-Management)
mit Einschluss des AG?
5 5 11
2.11.3 Sind angemessene Schutzvorkehrungen, Datensicherheitsstandards und -klassifikationen
für die verarbeitenden Datenkategorien vorhanden?
5 5 2
2.11.4 Gibt es einen Prozess zur Erfüllung der Informationspflichten? 5, 10 5, 10 11
2.11.5 Werden die Mitarbeiter, die mit Daten nach §42a Ziff. 1-4 BGSG zu tun haben, geschult? 2, 5 5 19
2.11.6 Wann war die letzte Prüfung – auch vor Ort – durch den DSB des AN bei Subunternehmern? 9 5, 9 30
2.11.7 Wird die Löschung der Daten protokolliert und der Nachweis der Datenlöschung dem AG
gegenüber erbracht?
5, 6, 12 12, 5, 6 7
2.11.8 Finden Löschkontrollen durch den AG statt? 5, 6 6, 7 12
2.11.9 Werden die DV-Anlagen und/oder TK-Anlagen durch Fremdfirmen mit genutzt? 6 5 9, 28
2.11.10 Ist die Beschaffung von Hard- und Software organisatorisch geregelt? 5 5 2, 6, 15
2.11.11 Ist eine Verfahrensübersicht (intern und »für jedermann«) vorhanden? 5 5 4, 15
unter Berücksichtigung von Standards 17
3. Dokumentation/Bewertung
In §11 BDSG werden keine Vorgaben gemacht, wie die
gewonnenen Prüfungserkenntnisse zu dokumentieren
sind. Ebenso wenig wird eine bestimmte Kategorisierung
und Bewertung von eventuell festgestellten Schwachstel-
len gefordert. Somit verweisen wir an dieser Stelle auf die
allgemeinen diesbezüglichen Standards des prüferischen
Vorgehens (siehe auch Kapitel 4).
Unabhängig davon, an welchen Standards sich eine Prü-
fung im Einzelfall orientiert, sollte gewährleistet sein,
dass Prüfungsergebnisse für »sachverständige Dritte in
angemessener Zeit nachvollziehbar« sind und hinsicht-
lich zu beseitigender Schwachstellen klare Vereinbarun-
gen mit dem Auftragnehmer getroffen werden.
Die Umsetzung vereinbarter Maßnahmen sollte im Rah-
men eines dokumentierten Follow-up-Prozesses über-
wacht werden.
4. Mapping der Anforderungen des §11 BDSG
zu bekannten Standards
In den folgenden drei Kapiteln wird für Prüfungen, die
sich an den dargestellten Standards (COBIT 4.1, BSI IT-
Grundschutz und ISO 27001:2005) orientieren, eine
Hilfe zur Überleitung einzelner Prüfungsschritte geboten.
Für Prüfer, die nach den Standards der Information Sys-
tems and Control Association (ISACA) arbeiten – ISACA
ALLGEMEINE STANDARDS FÜR DIE REVISION
VON INFORMATIONSSYSTEMEN –, können folgende
Standards speziell im Umfeld Anwendung finden:
◗ S7 Berichterstattung – für alle Fragen der Dokumen-
tation der Prüfhandlungen (Absatz 2, letzter Satz)
◗ S13 Hinzuziehung anderer Experten – z.B. in Zusam-
menhang mit einem Datenschutzaudit nach §9a, das
als »Joint Audit« ausgeführt wird
◗ S14 Prüfungsnachweise
◗ S15 IT-Kontrollen – hauptsächlich relevant im
Zusammenhang mit allen technisch organisatori-
schen Maßnahmen sowie anderen Anforderungen der
Punkte 1 bis 10 des Abs. 2 §11 BDSG
◗ S16 E-Commerce – wenn auch eine Datenübermitt-
lung per Netz zur Auftragsdatenverarbeitung gehört
4.1 BDSG und COBIT 4.1
Das weiter unten angeführte Mapping zwischen dem
aktuellen BDSG und der Version COBIT 4.1 soll den
Kolleginnen und Kollegen, die sich im Prüfungsalltag
bzw. bei der Erstellung des Prüfplans am COBIT-Frame-
work orientieren, einen schnellen Überblick geben, wel-
che Domains bzw. »Control Objectives« den einzelnen
Normen des BDSG im Zusammenhang mit der Auftrags-
datenverarbeitung zugeordnet werden können.
Wie zu erwarten, sind einige der »Control Objectives«
mehrmals auf einzelne Paragrafen des BDSG anwendbar.
Allerdings wurde der Übersicht halber versucht, diese
Überlappungen in der folgenden Darstellung zu reduzie-
ren.
Letztlich ist es immer vom speziellen Fokus des Prüfungs-
auftrags abhängig, und somit der jeweiligen Prüferin/
dem Prüfer überlassen, einzelne »Control Objectives«
den Paragrafen des BDSG mehrfach zuzuordnen, um
damit beispielsweise den Prüfungsschwerpunkt detail-
lierter zu spezifizieren.
Daher erhebt das unten angeführte Mapping keinen
Anspruch auf Vollständigkeit. Ganz im Gegenteil lädt es
dazu ein, die Thematik und die damit verbundenen Her-
ausforderungen an eine angemessene Zuordnung weiter
zu vertiefen.
Entsprechende Hinweise und Vorschläge hierzu könnten
beispielsweise in der XING-Gruppe https://www.xing.com/
net/pri1e7eb3x/isaca/forums im Forum »Fachgruppe
COBIT-Datenschutz« diskutiert und weiterentwickelt
werden.
18 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Nr. BDSG COBIT 4.1
4.1.1 (1) Werden personenbezogene Daten
im Auftrag durch andere Stellen
erhoben, verarbeitet oder genutzt, ist
der Auftraggeber für die Einhaltung
der Vorschriften dieses Gesetzes und
anderer Vorschriften über den Daten-
schutz verantwortlich.
Die in den §§6, 7 und 8 BDSG
genannten Rechte sind ihm gegen-
über geltend zu machen.
DS 2.1 Identification of All Supplier Relationships
Identify all supplier services, and categorise them according to supplier type, significance
and criticality. Maintain formal documentation of technical and organisational relationships
covering the roles and responsibilities, goals, expected deliverables, and credentials of
representatives of these suppliers.
4.1.2 (2) Der Auftragnehmer ist unter
besonderer Berücksichtigung der
Eignung der von ihm getroffenen
technischen und organisatorischen
Maßnahmen sorgfältig auszuwählen.
Der Auftrag ist schriftlich zu erteilen,
wobei insbesondere im Einzelnen
festzulegen sind:
PO 1.1 IT Value Management
Work with the business to ensure that the enterprise portfolio of IT-enabled investments
contains programmes that have solid business cases. Recognise that there are mandatory,
sustaining and discretionary investments that differ in complexity and degree of freedom in
allocating funds. IT processes should provide effective and efficient delivery of the IT
components of programmes and early warning of any deviations from plan, including cost,
schedule or functionality, that might impact the expected outcomes of the programmes. IT
services should be executed against equitable and enforceable service level agreements
(SLAs).
Accountability for achieving the benefits and controlling the costs should be clearly
assigned and monitored. Establish fair, transparent, repeatable and comparable evaluation
of business cases, including financial worth, the risk of not delivering a capability and the
risk of not realising the expected benefits.
PO 1.4 IT Strategic Plan
Create a strategic plan that defines, in co-operation with relevant stakeholders, how IT
goals will contribute to the enterprise’s strategic objectives and related costs and risks.
DS 2.2 Supplier Relationship Management
Formalise the supplier relationship management process for each supplier. The relation-
ship owners should liaise on customer and supplier issues and ensure the quality of the
relationship based on trust and transparency (e.g., through SLAs).
DS 2.3 Supplier Risk Management
Identify and mitigate risks relating to suppliers’ ability to continue effective service delivery
in a secure and efficient manner on a continual basis. Ensure that contracts conform to
universal business standards in accordance with legal and regulatory requirements. Risk
management should further consider non-disclosure agreements (NDAs), escrow
contracts, continued supplier viability, conformance with security requirements, alternative
suppliers, penalties and rewards, etc.
AI 5.2 Supplier Contract Management
Set up a procedure for establishing, modifying and terminating contracts for all suppliers.
The procedure should cover, at a minimum, legal, financial, organisational, documentary,
performance, security, intellectual property, and termination responsibilities and liabilities
(including penalty clauses). All contracts and contract changes should be reviewed by legal
advisors.
ME 4.5 Risk Management
Work with the board to define the enterprise’s appetite for IT risk, and obtain reasonable
assurance that IT risk management practices are appropriate to ensure that the actual
IT risk does not exceed the board’s risk appetite. Embed risk management responsibilities
into the organisation, ensuring that the business and IT regularly assess and report IT-
related risks and their impact and that the enterprise’s IT risk position is transparent to all
stakeholders.
unter Berücksichtigung von Standards 19
Nr. BDSG COBIT 4.1
4.1.3 1. der Gegenstand und die Dauer
des Auftrags,
DS 1.1 Service Level Management Framework
Define a framework that provides a formalised service level management process between
the customer and service provider. The framework should maintain continuous alignment
with business requirements and priorities and facilitate common understanding between
the customer and provider(s). The framework should include processes for creating service
requirements, service definitions, SLAs, OLAs and funding sources. These attributes
should be organised in a service catalogue. The framework should define the organisa-
tional structure for service level management, covering the roles, tasks and responsibilities
of internal and external service providers and customers.
DS 1.2 Definition of Services
Base definitions of IT services on service characteristics and business requirements.
Ensure that they are organised and stored centrally via the implementation of a service
catalogue portfolio approach.
DS 1.3 Service Level Agreements
Define and agree to SLAs for all critical IT services based on customer requirements and
IT capabilities. This should cover customer commitments; service support requirements;
quantitative and qualitative metrics for measuring the service signed off on by the stake-
holders; funding and commercial arrangements, if applicable; and roles and responsibili-
ties, including oversight of the SLA. Consider items such as availability, reliability, perfor-
mance, capacity for growth, levels of support, continuity planning, security and demand
constraints.
DS 1.4 Operating Level Agreements
Define OLAs that explain how the services will be technically delivered to support the
SLA(s) in an optimal manner. The OLAs should specify the technical processes in terms
meaningful to the provider and may support several SLAs.
DS 6.1 Definition of Services
Identify all IT costs, and map them to IT services to support a transparent cost model.
IT services should be linked to business processes such that the business can identify
associated service billing levels.
DS 13.1 Operations Procedures and Instructions
Define, implement and maintain procedures for IT operations, ensuring that the operations
staff members are familiar with all operations tasks relevant to them. Operational proce-
dures should cover shift handover (formal handover of activity, status updates, operational
problems, escalation procedures and reports on current responsibilities) to support agreed-
upon service levels and ensure continuous operations.
4.1.4 2. der Umfang, die Art und der
Zweck der vorgesehenen
Erhebung, Verarbeitung oder
Nutzung von Daten, die Art
der Daten und der Kreis der
Betroffenen,
PO 2.3 Data Classification Scheme
Establish a classification scheme that applies throughout the enterprise, based on the
criticality and sensitivity (e.g., public, confidential, top secret) of enterprise data. This
scheme should include details about data ownership; definition of appropriate security
levels and protection controls; and a brief description of data retention and destruction
requirements, criticality and sensitivity. It should be used as the basis for applying controls
such as access controls, archiving or encryption.
4.1.5 3. die nach §9 BDSG zu treffenden
technischen und organisatori-
schen Maßnahmen,
PO 9.1 IT Risk Management Framework
Establish an IT risk management framework that is aligned to the organisation’s (enter-
prise’s) risk management framework.
PO 9.4 Risk Assessment
Assess on a recurrent basis the likelihood and impact of all identified risks, using qualitative
and quantitative methods. The likelihood and impact associated with inherent and residual
risk should be determined individually, by category and on a portfolio basis.
20 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Nr. BDSG COBIT 4.1
Fortsetzung DS 4.3 Critical IT Resources
Focus attention on items specified as most critical in the IT continuity plan to build in
resilience and establish priorities in recovery situations. Avoid the distraction of recovering
less-critical items and ensure response and recovery in line with prioritised business needs,
while ensuring that costs are kept at an acceptable level and complying with regulatory and
contractual requirements. Consider resilience, response and recovery requirements for
different tiers, e.g., one to four hours, four to 24 hours, more than 24 hours and critical
business operational periods.
PO 3.4 Technology Standards
To provide consistent, effective and secure technological solutions enterprisewide,
establish a technology forum to provide technology guidelines, advice on infrastructure
products and guidance on the selection of technology, and measure compliance with these
standards and guidelines. This forum should direct technology standards and practices
based on their business relevance, risks and compliance with external requirements.
PO 7.4 Personnel Training
Provide IT employees with appropriate orientation when hired and ongoing training to
maintain their knowledge, skills, abilities, internal controls and security awareness at the
level required to achieve organisational goals.
AI 2.3 Application Control and Auditability
Implement business controls, where appropriate, into automated application controls such
that processing is accurate, complete, timely, authorised and auditable.
AI 2.4 Application Security and Availability
Address application security and availability requirements in response to identified risks
and in line with the organisation’s data classification, information architecture, information
security architecture and risk tolerance.
AI 2.5 Configuration and Implementation of Acquired Application Software
Configure and implement acquired application software to meet business objectives.
AI 7.9 Post-implementation Review
Establish procedures in line with the organisational change management standards to
require a post-implementation review as set out in the implementation plan.
DS 4.9 Offsite Backup Storage
Store offsite all critical backup media, documentation and other IT resources necessary for
IT recovery and business continuity plans. Determine the content of backup storage in
collaboration between business process owners and IT personnel. Management of the
offsite storage facility should respond to the data classification policy and the enterprise’s
media storage practices. IT management should ensure that offsite arrangements are
periodically assessed, at least annually, for content, environmental protection and security.
Ensure compatibility of hardware and software to restore archived data, and periodically
test and refresh archived data.
DS 5.1 Management of IT Security
Manage IT security at the highest appropriate organisational level, so the management of
security actions is in line with business requirements.
DS 5.2 IT Security Plan
Translate business, risk and compliance requirements into an overall IT security plan,
taking into consideration the IT infrastructure and the security culture. Ensure that the plan
is implemented in security policies and procedures together with appropriate investments in
services, personnel, software and hardware. Communicate security policies and procedu-
res to stakeholders and users.
DS 5.10 Network Security
Use security techniques and related management procedures (e.g., firewalls, security
appliances, network segmentation, intrusion detection) to authorise access and control
information flows from and to networks.
4.1.5 3. die nach §9 BDSG zu treffenden
technischen und organisatori-
schen Maßnahmen,
unter Berücksichtigung von Standards 21
Nr. BDSG COBIT 4.1
Fortsetzung DS 5.11 Exchange of Sensitive Data
Exchange sensitive transaction data only over a trusted path or medium with controls to
provide authenticity of content, proof of submission, proof of receipt and non-repudiation of
origin.
DS 8.1 Service Desk
Establish a service desk function, which is the user interface with IT, to register, communi-
cate, dispatch and analyse all calls, reported incidents, service requests and information
demands. There should be monitoring and escalation procedures based on agreed-upon
service levels relative to the appropriate SLA that allow classification and prioritisation of
any reported issue as an incident, service request or information request. Measure end
users’ satisfaction with the quality of the service desk and IT services.
DS 8.3 Incident Escalation
Establish service desk procedures, so incidents that cannot be resolved immediately are
appropriately escalated according to limits defined in the SLA and, if appropriate, work-
arounds are provided. Ensure that incident ownership and life cycle monitoring remain with
the service desk for user-based incidents, regardless which IT group is working on resolu-
tion activities.
DS 8.5 Reporting and Trend Analysis
Produce reports of service desk activity to enable management to measure service perfor-
mance and service response times and to identify trends or recurring problems, so service
can be continually improved.
DS 11.6 Security Requirements for Data Management
Define and implement policies and procedures to identify and apply security requirements
applicable to the receipt, processing, storage and output of data to meet business objec-
tives, the organisation’s security policy and regulatory requirements.
DS 12.2 Physical Security Measures
Define and implement physical security measures in line with business requirements to
secure the location and the physical assets. Physical security measures must be capable
of effectively preventing, detecting and mitigating risks relating to theft, temperature, fire,
smoke, water, vibration, terror, vandalism, power outages, chemicals or explosives.
DS 12.3 Physical Access
Define and implement procedures to grant, limit and revoke access to premises, buildings
and areas according to business needs, including emergencies. Access to premises, buil-
dings and areas should be justified, authorised, logged and monitored. This should apply to
all persons entering the premises, including staff, temporary staff, clients, vendors, visitors
or any other third party.
DS 12.4 Protection Against Environmental Factors
Design and implement measures for protection against environmental factors. Install
specialised equipment and devices to monitor and control the environment.
DS 12.5 Physical Facilities Management
Manage facilities, including power and communications equipment, in line with laws and
regulations, technical and business requirements, vendor specifications, and health and
safety guidelines.
4.1.5 3. die nach §9 BDSG zu treffenden
technischen und organisatori-
schen Maßnahmen,
4.1.6 4. die Berichtigung, Löschung und
Sperrung von Daten,
PO 4.9 Data and System Ownership
Provide the business with procedures and tools, enabling it to address its responsibilities
for ownership of data and information systems. Owners should make decisions about
classifying information and systems and protecting them in line with this classification.
PO 4.11 Segregation of Duties
Implement a division of roles and responsibilities that reduces the possibility for a single
individual to compromise a critical process. Make sure that personnel are performing only
authorised duties relevant to their respective jobs and positions.
22 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Nr. BDSG COBIT 4.1
Fortsetzung DS 5.4 User Account Management
Address requesting, establishing, issuing, suspending, modifying and closing user
accounts and related user privileges with a set of user account management procedures.
Include an approval procedure outlining the data or system owner granting the access
privileges. These procedures should apply for all users, including administrators (privileged
users) and internal and external users, for normal and emergency cases. Rights and
obligations relative to access to enterprise systems and information should be contractually
arranged for all types of users. Perform regular management review of all accounts and
related privileges.
AI 6.1 Change Standards and Procedures
Set up formal change management procedures to handle in a standardised manner all re-
quests (including maintenance and patches) for changes to applications, procedures, pro-
cesses, system and service parameters, and the underlying platforms.
AI 6.2 Impact Assessment, Prioritisation and Authorisation
Assess all requests for change in a structured way to determine the impact on the operatio-
nal system and its functionality. Ensure that changes are categorised, prioritised and autho-
rised.
AI 6.3 Emergency Changes
Establish a process for defining, raising, testing, documenting, assessing and authorising
emergency changes that do not follow the established change process.
AI 6.4 Change Status Tracking and Reporting
Establish a tracking and reporting system to document rejected changes, communicate the
status of approved and in-process changes, and complete changes. Make certain that ap-
proved changes are implemented as planned.
AI 6.5 Change Closure and Documentation
Whenever changes are implemented, update the associated system and user documenta-
tion and procedures accordingly.
4.1.6 4. die Berichtigung, Löschung und
Sperrung von Daten,
4.1.7 5. die nach Absatz 4 bestehenden
Pflichten des Auftragnehmers,
insbesondere die von ihm
vorzunehmenden Kontrollen,
PO 9.6 Maintenance and Monitoring of a Risk Action Plan
Prioritise and plan the control activities at all levels to implement the risk responses identi-
fied as necessary, including identification of costs, benefits and responsibility for execution.
Obtain approval for recommended actions and acceptance of any residual risks, and
ensure that committed actions are owned by the affected process owner(s). Monitor execu-
tion of the plans, and report on any deviations to senior management.
PO 10.13 Project Performance Measurement, Reporting and Monitoring
Measure project performance against key project performance scope, schedule, quality,
cost and risk criteria. Identify any deviations from the plan. Assess the impact of deviations
on the project and overall programme, and report results to key stakeholders. Recommend,
implement and monitor remedial action, when required, in line with the programme and pro-
ject governance framework.
PO 7.6 Personnel Clearance Procedures
Include background checks in the IT recruitment process. The extent and frequency of pe-
riodic reviews of these checks should depend on the sensitivity and/or criticality of the func-
tion and should be applied for employees, contractors and vendors.
DS 1.5 Monitoring and Reporting of Service Level Achievements
Continuously monitor specified service level performance criteria. Reports on achievement
of service levels should be provided in a format that is meaningful to the stakeholders. The
monitoring statistics should be analysed and acted upon to identify negative and positive
trends for individual services as well as for services overall.
DS 1.6 Review of Service Level Agreements and Contracts
Regularly review SLAs and underpinning contracts (UCs) with internal and external service
providers to ensure that they are effective and up to date and that changes in requirements
have been taken into account.
unter Berücksichtigung von Standards 23
Nr. BDSG COBIT 4.1
Fortsetzung DS 2.4 Supplier Performance Monitoring
Establish a process to monitor service delivery to ensure that the supplier is meeting
current business requirements and continuing to adhere to the contract agreements and
SLAs, and that performance is competitive with alternative suppliers and market conditions.
DS 3.5 Monitoring and Reporting
Continuously monitor the performance and capacity of IT resources. Data gathered should
serve two purposes:
◗ To maintain and tune current performance within IT and address such issues as
resilience, contingency, current and projected workloads, storage plans, and resource
acquisition
◗ To report delivered service availability to the business, as required by the SLAs
ME 1.4 Performance Assessment
Periodically review performance against targets, analyse the cause of any deviations, and
initiate remedial action to address the underlying causes. At appropriate times, perform root
cause analysis across deviations.
ME 1.5 Board and Executive Reporting
Develop senior management reports on IT’s contribution to the business, specifically in
terms of the performance of the enterprise’s portfolio, IT-enabled investment programmes,
and the solution and service deliverable performance of individual programmes. Include in
status reports the extent to which planned objectives have been achieved, budgeted
resources used, set performance targets met and identified risks mitigated. Anticipate
senior management’s review by suggesting remedial actions for major deviations. Provide
the report to senior management, and solicit feedback from management’s review.
ME 2.1 Monitoring of Internal Control Framework
Continuously monitor, benchmark and improve the IT control environment and control
framework to meet organisational objectives.
ME 2.2 Supervisory Review
Monitor and evaluate the efficiency and effectiveness of internal IT managerial review
controls.
ME 2.3 Control Exceptions
Identify control exceptions, and analyse and identify their underlying root causes. Escalate
control exceptions and report to stakeholders appropriately. Institute necessary corrective
action.
ME 2.5 Assurance of Internal Control
Obtain, as needed, further assurance of the completeness and effectiveness of internal
controls through third-party reviews.
ME 2.6 Internal Control at Third Parties
Assess the status of external service providers’ internal controls. Confirm that external
service providers comply with legal and regulatory requirements and contractual obliga-
tions.
ME 3.4 Positive Assurance of Compliance
Obtain and report assurance of compliance and adherence to all internal policies derived
from internal directives or external legal, regulatory or contractual requirements, confirming
that any corrective actions to address any compliance gaps have been taken by the respon-
sible process owner in a timely manner.
ME 3.5 Integrated Reporting
Integrate IT reporting on legal, regulatory and contractual requirements with similar output
from other business functions.
4.1.7 5. die nach Absatz 4 bestehenden
Pflichten des Auftragnehmers,
insbesondere die von ihm
vorzunehmenden Kontrollen,
24 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Nr. BDSG COBIT 4.1
4.1.8 6. die etwaige Berechtigung zur
Begründung von Unterauftrags-
verhältnissen,
PO 4.14 Contracted Staff Policies and Procedures
Ensure that consultants and contract personnel who support the IT function know and
comply with the organisation’s policies for the protection of the organisation’s information
assets such that they meet agreed-upon contractual requirements.
4.1.9 7. die Kontrollrechte des Auftrag-
gebers und die entsprechenden
Duldungs- und Mitwirkungs-
pflichten des Auftragnehmers,
DS 2.4 Supplier Performance Monitoring
Establish a process to monitor service delivery to ensure that the supplier is meeting
current business requirements and continuing to adhere to the contract agreements and
SLAs, and that performance is competitive with alternative suppliers and market conditions.
4.1.10 8. mitzuteilende Verstöße des
Auftragnehmers oder der bei ihm
beschäftigten Personen gegen
Vorschriften zum Schutz perso-
nenbezogener Daten oder gegen
die im Auftrag getroffenen Fest-
legungen,
ME 3.3 Evaluation of Compliance With External Requirements
Confirm compliance of IT policies, standards, procedures and methodologies with legal and
regulatory requirements
4.1.11 9. der Umfang der Weisungsbefug-
nisse, die sich der Auftraggeber
gegenüber dem Auftragnehmer
vorbehält,
DS 2.1 Identification of All Supplier Relationships
Identify all supplier services, and categorise them according to supplier type, significance
and criticality. Maintain formal documentation of technical and organisational relationships
covering the roles and responsibilities, goals, expected deliverables, and credentials of
representatives of these suppliers
4.1.12 10. die Rückgabe überlassener
Datenträger und die Löschung
beim Auftragnehmer gespeicher-
ter Daten nach Beendigung des
Auftrags.
PO 7.8 Job Change and Termination
Take expedient actions regarding job changes, especially job terminations. Knowledge
transfer should be arranged, responsibilities reassigned and access rights removed such
that risks are minimised and continuity of the function is guaranteed.
PO 10.14 Project Closure
At the end of each project, require the project stakeholders to ascertain whether the project
delivered the planned results and benefits. Identify and communicate any outstanding
activities required to achieve the planned results of the project and the benefits of the
program, and identify and document lessons learned for use on future projects and
programmes.
4.1.13 Er (Anmerkung des Autors: Der
Auftrag zur Erhebung, Verarbeitung
oder Nutzung personenbezogener
Daten) kann bei öffentlichen Stellen
auch durch die Fachaufsichtsbehörde
erteilt werden.
Der Auftraggeber hat sich vor Beginn
der Datenverarbeitung und sodann
regelmäßig von der Einhaltung der
beim Auftragnehmer getroffenen
technischen und organisatorischen
Maßnahmen zu überzeugen.
Das Ergebnis ist zu dokumentieren.
PO 8.2 IT Standards and Quality Practices
Identify and maintain standards, procedures and practices for key IT processes to guide the
organisation in meeting the intent of the QMS. Use industry good practices for reference
when improving and tailoring the organisation’s quality practices.
PO 8.6 Quality Measurement, Monitoring and Review
Define, plan and implement measurements to monitor continuing compliance to the QMS,
as well as the value the QMS provides. Measurement, monitoring and recording of informa-
tion should be used by the process owner to take appropriate corrective and preventive
actions.
DS 2.3 Supplier Risk Management
Identify and mitigate risks relating to suppliers’ ability to continue effective service delivery
in a secure and efficient manner on a continual basis. Ensure that contracts conform to
universal business standards in accordance with legal and regulatory requirements.
Risk management should further consider non-disclosure agreements (NDAs), escrow con-
tracts, continued supplier viability, conformance with security requirements, alternative sup-
pliers, penalties and rewards, etc.
DS 2.4 Supplier Performance Monitoring
Establish a process to monitor service delivery to ensure that the supplier is meeting
current business requirements and continuing to adhere to the contract agreements and
SLAs, and that performance is competitive with alternative suppliers and market conditions.
unter Berücksichtigung von Standards 25
4.2 BDSG und BSI IT-Grundschutz
Das folgende Mapping zwischen dem aktuellen BDSG
und der 11. Ergänzungslieferung der IT-Grundschutzka-
taloge des BSI soll den Kolleginnen und Kollegen, die sich
im Prüfungsalltag bzw. bei der Erstellung des Prüfplans
am BSI IT-Grundschutz orientieren, einen schnellen
Überblick geben, welche Bausteine und Maßnahmen den
einzelnen Normen des BDSG im Zusammenhang mit der
Auftragsdatenverarbeitung zugeordnet werden können.
Das Mapping erhebt keinen Anspruch auf Vollständig-
keit. Ganz im Gegenteil lädt es dazu ein, die Thematik
und die damit verbundenen Herausforderungen an eine
angemessene Zuordnung weiter zu vertiefen.
Insbesondere ist dies notwendig, da das Dokument vom
BSI bzw. Ersteller des Bausteins 1.5 Datenschutz –
Tabelle: »Maßnahmen und Datenschutz-Kontrollziele«
zu Baustein 1.5 »Datenschutz« (Verweis aus Maßnahme
M 7.5) – auf den IT-Grundschutzkatalogen Version 2006
Stand: November 2006, Stand der Tabelle: 22.08.07,
basiert. Die detaillierte Zuordnung aller Maßnahmen der
IT-Grundschutzkataloge zu den gemäß §9 BDSG not-
wendigen technischen und organisatorischen Maßnah-
men ist daher als veraltet anzusehen und bedarf einer
Aktualisierung auf die aktuelle 11. Ergänzungslieferung
der IT-Grundschutzkataloge.
Nr. BDSG COBIT 4.1
4.1.14 (3) Der Auftragnehmer darf die Daten
nur im Rahmen der Weisungen des
Auftraggebers erheben, verarbeiten
oder nutzen.
Ist er der Ansicht, dass eine Weisung
des Auftraggebers gegen dieses
Gesetz oder andere Vorschriften über
den Datenschutz verstößt, hat er den
Auftraggeber unverzüglich darauf
hinzuweisen.
DS 2.2 Supplier Relationship Management
Formalise the supplier relationship management process for each supplier. The relation-
ship owners should liaise on customer and supplier issues and ensure the quality of the
relationship based on trust and transparency (e.g., through SLAs).
Nr. BDSG Maßnahmenkatalog BSI – 11. EL
4.2.1 (1) Werden personenbezogene Daten
im Auftrag durch andere Stellen erho-
ben, verarbeitet oder genutzt, ist der
Auftraggeber für die Einhaltung der
Vorschriften dieses Gesetzes und
anderer Vorschriften über den Daten-
schutz verantwortlich.
Die in den §§6, 7 und 8 genannten
Rechte sind ihm gegenüber geltend
zu machen.
Baustein 1.16 Anforderungsmanagement
M 3.2 Verpflichtung der Mitarbeiter auf Einhaltung einschlägiger Gesetze, Vorschriften
und Regelungen
M 2.340 Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen
Baustein 1.0 Sicherheitsmanagement
M 2.336 Übernahme der Gesamtverantwortung für Informationssicherheit durch die
Leitungsebene
M 2.199 Aufrechterhaltung der Informationssicherheit
Baustein 1.15 Datenschutz
M 7.2 Regelung der Verantwortlichkeiten im Bereich Datenschutz
M 7.7 Organisatorische Verfahren zur Sicherstellung der Rechte der Betroffenen bei
der Verarbeitung personenbezogener Daten
M 7.14 Aufrechterhaltung des Datenschutzes im laufenden Betrieb
4.2.2 (2) Der Auftragnehmer ist unter beson-
derer Berücksichtigung der Eignung
der von ihm getroffenen technischen
und organisatorischen Maßnahmen
sorgfältig auszuwählen.
Der Auftrag ist schriftlich zu erteilen,
wobei insbesondere im Einzelnen
festzulegen sind:
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.250 Festlegung einer Outsourcing-Strategie
M 2.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben
M 2.252 Wahl eines geeigneten Outsourcing-Dienstleisters
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
26 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Nr. BDSG Maßnahmenkatalog BSI – 11. EL
4.2.3 1. der Gegenstand und die Dauer
des Auftrags,
Baustein 1.11 Outsourcing
M 5.88 Vereinbarung über Datenaustausch mit Dritten
Baustein 1.15 Datenschutz
M 7.11 Regelung der Auftragsdatenverarbeitung bei der Verarbeitung
personenbezogener Daten
4.2.4 2. der Umfang, die Art und der
Zweck der vorgesehenen Erhe-
bung, Verarbeitung oder Nutzung
von Daten, die Art der Daten und
der Kreis der Betroffenen,
4.2.5 3. die nach §9 zu treffenden
technischen und organisa-
torischen Maßnahmen,
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
Baustein 1.5 Datenschutz
M 7.5 Festlegung von technisch-organisatorischen Maßnahmen entsprechend dem
Stand der Technik bei der Verarbeitung personenbezogener Daten –> Verweise
auf weitere BSI-Bausteine zu den einzelnen Themen beachten.
Insbesondere auch bei BSI-Dokument »IT-Grundschutzzertifizierung von ausgelagerten
Komponenten« Version 1.0 vom 08.03.2004 – in der Regel ist bei der Auftragsdatenverar-
beitung von Fall 2 gemäß diesem Dokument auszugehen, was zur Anwendung der BSI-
Bausteine Sicherheitsmanagement, Organisation, Personal, Hard- und Software-Manage-
ment, Notfallvorsorge-Konzept, Behandlung von Sicherheitsvorfällen beim Auftragnehmer
führt. Dies sollte daher vertraglich als Mindestanforderung vereinbart werden.
4.2.6 4. die Berichtigung, Löschung und
Sperrung von Daten,
Baustein 1.5 Datenschutz
M 7.15 Datenschutzgerechte Löschung/Vernichtung
M 7.7 Organisatorische Verfahren zur Sicherstellung der Rechte der Betroffenen bei der
Verarbeitung personenbezogener Daten
Baustein 1.15 Löschen und Vernichten von Daten
M 2.3 Datenträgerverwaltung
M 2.13 Ordnungsgemäße Entsorgung von schützenswerten Betriebsmitteln
M 2.167 Auswahl geeigneter Verfahren zur Löschung oder Vernichtung von Daten
M 2.431 Regelung der Vorgehensweise für die Löschung oder Vernichtung von
Informationen
M 2.432 Richtlinie für die Löschung und Vernichtung von Informationen
M 2.434 Beschaffung geeigneter Geräte zur Löschung oder Vernichtung von Daten
M 2.435 Auswahl geeigneter Aktenvernichter
M 2.436 Vernichtung von Datenträgern durch externe Dienstleister
M 3.67 Einweisung aller Mitarbeiter über Methoden zur Löschung oder Vernichtung von
Daten
M 4.32 Physikalisches Löschen der Datenträger vor und nach Verwendung
M 4.325 Löschen von Auslagerungsdateien
M 2.217 Sorgfältige Einstufung und Umgang mit Informationen, Anwendungen und
Systemen
M 4.64 Verifizieren der zu übertragenden Daten vor Weitergabe/Beseitigung von
Restinformationen
M 4.234 Geregelte Außerbetriebnahme von IT-Systemen und Datenträgern
4.2.7 5. die nach Absatz 4 bestehenden
Pflichten des Auftragnehmers,
insbesondere die von ihm vor-
zunehmenden Kontrollen,
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
4.2.8 6. die etwaige Berechtigung zur
Begründung von Unterauftrags-
verhältnissen,
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.226 Regelungen für den Einsatz von Fremdpersonal
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
»Die Einbindung Dritter, Subunternehmer und Unterauftragnehmer des Dienstleisters ist zu
regeln. In der Regel empfiehlt es sich nicht, diese grundsätzlich auszuschließen, sondern
sinnvolle Regelungen festzulegen.«
unter Berücksichtigung von Standards 27
Nr. BDSG Maßnahmenkatalog BSI – 11. EL
4.2.9 7. die Kontrollrechte des Auftragge-
bers und die entsprechenden Dul-
dungs- und Mitwirkungspflichten
des Auftragnehmers,
Baustein 1.0 Sicherheitsmanagement
M 2.199 Aufrechterhaltung der Informationssicherheit
Baustein 1.15 Datenschutz
M 7.14 Aufrechterhaltung des Datenschutzes im laufenden Betrieb
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
»Dienstleistungsqualität und IT-Sicherheit müssen regelmäßig kontrolliert werden. Der
Auftraggeber muss die dazu notwendigen Auskunfts-, Einsichts-, Zutritts- und Zugangs-
rechte besitzen. Wenn unabhängige Dritte Audits oder Benchmark-Tests durchführen
sollen, muss dies bereits im Vertrag geregelt sein.
◗ Allen Institutionen, die beim Auftraggeber Prüfungen durchführen müssen (z.B. Auf-
sichtsbehörden), müssen auch beim Outsourcing-Dienstleister die entsprechenden
Kontrollmöglichkeiten (z.B. Zutrittsrechte, Dateneinsicht) eingeräumt werden.«
4.2.10 8. mitzuteilende Verstöße des Auf-
tragnehmers oder der bei ihm be-
schäftigten Personen gegen Vor-
schriften zum Schutz
personenbezogener Daten oder
gegen die im Auftrag getroffenen
Festlegungen,
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
Baustein 1.8 Behandlung von Sicherheitsvorfällen
M 6.59 Festlegung von Verantwortlichkeiten bei Sicherheitsvorfällen
M 6.60 Festlegung von Meldewegen für Sicherheitsvorfälle
M 6.61 Eskalationsstrategie für Sicherheitsvorfälle
M 6.65 Benachrichtigung betroffener Stellen bei Sicherheitsvorfällen
4.2.11 9. der Umfang der Weisungsbefug-
nisse, die sich der Auftraggeber
gegenüber dem Auftragnehmer
vorbehält,
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
Baustein 1.0 Sicherheitsmanagement
M 2.199 Aufrechterhaltung der Informationssicherheit
Baustein 1.15 Datenschutz
M 7.14 Aufrechterhaltung des Datenschutzes im laufenden Betrieb
M 7.11 Regelung der Auftragsdatenverarbeitung bei der Verarbeitung personen-
bezogener Daten
M 7.9 Datenschutzrechtliche Freigabe
4.2.12 10. die Rückgabe überlassener
Datenträger und die Löschung
beim Auftragnehmer gespeicher-
ter Daten nach Beendigung des
Auftrags.
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.307 Geordnete Beendigung eines Outsourcing-Dienstleistungsverhältnisses
Baustein 1.5 Datenschutz
M 7.15 (A) Datenschutzgerechte Löschung/Vernichtung
Baustein 1.15 Löschen und Vernichten von Daten
M 2.3 Datenträgerverwaltung
M 2.13 Ordnungsgemäße Entsorgung von schützenswerten Betriebsmitteln
M 2.167 Auswahl geeigneter Verfahren zur Löschung oder Vernichtung von Daten
M 2.431 Regelung der Vorgehensweise für die Löschung oder Vernichtung von
Informationen
M 2.432 Richtlinie für die Löschung und Vernichtung von Informationen
M 2.434 Beschaffung geeigneter Geräte zur Löschung oder Vernichtung von Daten
M 2.435 Auswahl geeigneter Aktenvernichter
M 2.436 Vernichtung von Datenträgern durch externe Dienstleister
M 3.67 Einweisung aller Mitarbeiter über Methoden zur Löschung oder Vernichtung
von Daten
M 4.32 Physikalisches Löschen der Datenträger vor und nach Verwendung
M 4.325 Löschen von Auslagerungsdateien
28 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Nr. BDSG Maßnahmenkatalog BSI – 11. EL
Fortsetzung M 2.217 Sorgfältige Einstufung und Umgang mit Informationen, Anwendungen und
Systemen
M 4.64 Verifizieren der zu übertragenden Daten vor Weitergabe/Beseitigung von
Restinformationen
M 4.234 Geregelte Außerbetriebnahme von IT-Systemen und Datenträgern
4.2.12 10. die Rückgabe überlassener
Datenträger und die Löschung
beim Auftragnehmer gespeicher-
ter Daten nach Beendigung des
Auftrags.
4.2.13 Er (Anmerkung des Autors: Der
Auftrag zur Erhebung, Verarbeitung
oder Nutzung personenbezogener
Daten) kann bei öffentlichen Stellen
auch durch die Fachaufsichtsbehörde
erteilt werden.
Der Auftraggeber hat sich vor Beginn
der Datenverarbeitung und sodann
regelmäßig von der Einhaltung der
beim Auftragnehmer getroffenen
technischen und organisatorischen
Maßnahmen zu überzeugen.
Das Ergebnis ist zu dokumentieren.
Baustein 1.0 Sicherheitsmanagement
M 2.199 Aufrechterhaltung der Informationssicherheit
Baustein 1.15 Datenschutz
M 7.14 Aufrechterhaltung des Datenschutzes im laufenden Betrieb
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
M 2.256 Planung und Aufrechterhaltung der IT-Sicherheit im laufenden Outsourcing-
Betrieb
4.2.14 (3) Der Auftragnehmer darf die Daten
nur im Rahmen der Weisungen des
Auftraggebers erheben, verarbeiten
oder nutzen.
Ist er der Ansicht, dass eine Weisung
des Auftraggebers gegen dieses
Gesetz oder andere Vorschriften über
den Datenschutz verstößt, hat er den
Auftraggeber unverzüglich darauf
hinzuweisen.
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
4.2.15 (4) Für den Auftragnehmer gelten
neben den §§5, 9, 43 Abs. 1 Nr. 2, 10
und 11, Abs. 2 Nr. 1 bis 3 und Abs. 3
sowie §44 nur die Vorschriften über
die Datenschutzkontrolle oder die
Aufsicht, und zwar für
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
Zu §5:
Baustein 1.5 Datenschutz
M 7.6 Verpflichtung/Unterrichtung der Mitarbeiter bei der Verarbeitung personen-
bezogener Daten
Zu §§4f, 4g und 38 BDSG:
Baustein B 1.5 Datenschutz
M 7.6 Verpflichtung/Unterrichtung der Mitarbeiter bei der Verarbeitung personen-
bezogener Daten
4.2.16 1. a) öffentliche Stellen,
b) nicht-öffentliche Stellen, bei
denen der öffentlichen Hand
die Mehrheit der Anteile ge-
hört oder die Mehrheit der
Stimmen zusteht und der Auf-
traggeber eine öffentliche
Stelle ist, die §§18, 24 bis 26
oder die entsprechenden Vor-
schriften der Datenschutzge-
setze der Länder,
2. die übrigen nicht-öffentlichen
Stellen, soweit sie personen-
bezogene Daten im Auftrag als
Dienstleistungsunternehmen
geschäftsmäßig erheben,
verarbeiten oder nutzen, die
§§4f, 4g und 38.
Keine Entsprechung
unter Berücksichtigung von Standards 29
Nr. BDSG Maßnahmenkatalog BSI – 11. EL
4.2.17 (5) Die Absätze 1 bis 4 gelten ent-
sprechend, wenn die Prüfung oder
Wartung automatisierter Verfahren
oder von Datenverarbeitungsanlagen
durch andere Stellen im Auftrag vor-
genommen wird und dabei ein Zugriff
auf personenbezogene Daten nicht
ausgeschlossen werden kann.
Keine Entsprechung
§9 BDSG
Technische und organisatorische Maßnahmen
Maßnahmenkatalog BSI – 11. EL
Öffentliche und nicht-öffentliche Stellen, die
selbst oder im Auftrag personenbezogene Daten
erheben, verarbeiten oder nutzen, haben die
technischen und organisatorischen Maßnahmen
zu treffen, die erforderlich sind, um die Aus-
führung der Vorschriften dieses Gesetzes,
insbesondere die in der Anlage zu diesem
Gesetz genannten Anforderungen, zu gewähr-
leisten. Erforderlich sind Maßnahmen nur, wenn
ihr Aufwand in einem angemessenen Verhältnis
zu dem angestrebten Schutzzweck steht.
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
Baustein 1.5 Datenschutz
M 7.5 Festlegung von technisch-organisatorischen Maßnahmen entsprechend dem
Stand der Technik bei der Verarbeitung personenbezogener Daten –> Verweise
auf weitere BSI-Bausteine zu den einzelnen Themen beachten.
Insbesondere auch BSI-Dokument »IT-Grundschutzzertifizierung von ausgelagerten Kom-
ponenten« Version 1.0 vom 08.03.2004 – in der Regel ist bei der Auftragsdatenverarbei-
tung von Fall 2 gemäß diesem Dokument auszugehen, was zur Anwendung der BSI-Bau-
steine Sicherheitsmanagement, Organisation, Personal, Hard- und Software-Management,
Notfallvorsorge-Konzept, Behandlung von Sicherheitsvorfällen beim Auftragnehmer führt.
Dies sollte daher vertraglich als Mindestanforderung vereinbart werden.
Anlage zu §9 BDSG Satz 1
Werden personenbezogene Daten automatisiert
verarbeitet oder genutzt, ist die innerbehördliche
oder innerbetriebliche Organisation so zu gestal-
ten, dass sie den besonderen Anforderungen
des Datenschutzes gerecht wird. Dabei sind
insbesondere Maßnahmen zu treffen, die je nach
der Art der zu schützenden personenbezogenen
Daten oder Datenkategorien geeignet sind, …
Verweis:
Hierzu gibt es ein Dokument vom BSI bzw. Ersteller des Bausteins 1.5 Datenschutz.
Tabelle:
»Maßnahmen und Datenschutz-Kontrollziele« zu Baustein 1.5 »Datenschutz«
(Verweis aus Maßnahme M 7.5)
Basierend auf den IT-Grundschutzkatalogen Version 2006, Stand: November 2006, Stand
der Tabelle: 22.08.07
§9a BDSG
Datenschutzaudit
Maßnahmenkatalog BSI – 11. EL
Zur Verbesserung des Datenschutzes und der
Datensicherheit können Anbieter von Datenver-
arbeitungssystemen und -programmen und da-
tenverarbeitende Stellen ihr Datenschutzkonzept
sowie ihre technischen Einrichtungen durch un-
abhängige und zugelassene Gutachter prüfen
und bewerten lassen sowie das Ergebnis der
Prüfung veröffentlichen. Die näheren Anforde-
rungen an die Prüfung und Bewertung, das Ver-
fahren sowie die Auswahl und Zulassung der
Gutachter werden durch besonderes Gesetz ge-
regelt.
Baustein 1.0 Sicherheitsmanagement
M 2.199 Aufrechterhaltung der Informationssicherheit
Baustein 1.15 Datenschutz
M 7.14 Aufrechterhaltung des Datenschutzes im laufenden Betrieb
Baustein 1.11 Outsourcing
M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister
»Dienstleistungsqualität und IT-Sicherheit müssen regelmäßig kontrolliert werden. Der
Auftraggeber muss die dazu notwendigen Auskunfts-, Einsichts-, Zutritts- und Zugangs-
rechte besitzen. Wenn unabhängige Dritte Audits oder Benchmark-Tests durchführen
sollen, muss dies bereits im Vertrag geregelt sein.
◗ Allen Institutionen, die beim Auftraggeber Prüfungen durchführen müssen (z.B. Auf-
sichtsbehörden), müssen auch beim Outsourcing-Dienstleister die entsprechenden
Kontrollmöglichkeiten (z.B. Zutrittsrechte, Dateneinsicht) eingeräumt werden.«
30 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
4.3 BDSG und ISO 27001
Unternehmen, die ein Informationssicherheits-Manage-
mentsystem nach den Anforderungen des Standards ISO/
IEC 27001:2005 eingerichtet haben, sind gehalten, dies
durch interne Audits zu überprüfen und einer ständigen
Verbesserung zu unterziehen. Daher ist es sinnvoll, dass
Prüfungshandlungen, die im Rahmen der Verpflichtun-
gen des §11 BDSG vorgenommen werden, im Einklang
mit den Anforderungen der ISO 27001 stehen, um Syner-
gieeffekte zu erzielen und Doppelarbeiten sowie Akzep-
tanzprobleme beim Auftragnehmer zu vermeiden.
Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass die Anforderungen der ISO 27001 hier nur verkürzt in Form
von Zitaten wiedergegeben werden. Wir empfehlen den Erwerb des vollständigen Standards zur gründlichen und voll-
ständigen Kenntnisnahme aller relevanten Anforderungen (z.B. in Deutschland beim Beuth Verlag, www.beuth.de).
Nr.
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
§11 Erhebung, Verarbeitung oder
Nutzung personenbezogener
Daten im Auftrag
ISO/IEC 27001:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren –
Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen
Ergänzt durch:
ISO/IEC 27002:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren –
Leitfaden für das Informationssicherheits-Management
4.3.1 (1) Werden personenbezogene Daten
im Auftrag durch andere Stellen
erhoben, verarbeitet oder genutzt,
ist der Auftraggeber für die Einhaltung
der Vorschriften dieses Gesetzes und
anderer Vorschriften über den Daten-
schutz verantwortlich.
Die in den §§6, 7 und 8 genannten
Rechte sind ihm gegenüber geltend
zu machen.
A.15.1.4 Datenschutz und Vertraulichkeit von personenbezogenen Informationen
Maßnahme
Datenschutz und Vertraulichkeit müssen sichergestellt werden, wie in einschlägigen
Gesetzen, Vorschriften und ggf. Vertragsklauseln gefordert.
A. 6.2.1 Identifizierung von Risiken in Zusammenhang mit externen Mitarbeitern
Maßnahme
Die Risiken für Informationen und informationsverarbeitende Einrichtungen der
Organisation, die durch Geschäftsprozesse unter Beteiligung externer Mitarbeiter
verursacht werden, müssen identifiziert und angemessene Maßnahmen umgesetzt
werden, bevor diesen der Zugang gewährt wird.
A. 6.1.3 Zuweisung der Verantwortlichkeiten für Informationssicherheit
Maßnahme
Alle Verantwortlichkeiten für Informationssicherheit müssen eindeutig definiert sein.
ISO 27002, 6.2.3
s) Verantwortlichkeiten zur Gesetzeskonformität und Sicherstellung der Erfüllung gesetz-
licher Anforderungen, z. B. Datenschutzgesetze; insbesondere unter Berücksichtigung
unterschiedlicher nationaler Rechtssysteme, wenn die Vereinbarung die Zusammen-
arbeit mit Organisationen im Ausland einschließt (siehe auch 15.1);
4.3.2 (2) Der Auftragnehmer ist unter beson-
derer Berücksichtigung der Eignung
der von ihm getroffenen technischen
und organisatorischen Maßnahmen
sorgfältig auszuwählen.
Der Auftrag ist schriftlich zu erteilen,
wobei insbesondere im Einzelnen
festzulegen sind:
A.6.2.3 Adressieren von Sicherheit in Vereinbarungen mit Dritten
Maßnahme
Vereinbarungen mit Dritten, die den Zugriff, die Verarbeitung, Kommunikation oder
Administration von Informationen oder informationsverarbeitenden Einrichtungen der
Organisation betreffen, oder die Bereitstellung von Produkten oder Dienstleistungen
für informationsverarbeitende Einrichtungen, müssen alle relevanten Sicherheitsan-
forderungen abdecken.
4.3.4 1. der Gegenstand und die Dauer
des Auftrags,
ISO 27002, 6.2.3
k) eine Beschreibung des bereitgestellten Produkts oder der Dienstleistung und eine
Beschreibung der zur Verfügung gestellten Informationen, einschließlich ihrer Sicher-
heitsklassifizierung (siehe 7.2.1);
4.3.5 2. der Umfang, die Art und der
Zweck der vorgesehenen Erhe-
bung, Verarbeitung oder Nutzung
von Daten, die Art der Daten und
der Kreis der Betroffenen,
4.3.6 3. die nach §9 zu treffenden techni-
schen und organisatorischen
Maßnahmen,
ISO 27002, 6.2.3
b) Maßnahmen zur Sicherstellung des Schutzes von organisationseigenen Werten
(Assets): (siehe hierzu auch die Erläuterungen in Zusammenhang mit §9 BDSG)
unter Berücksichtigung von Standards 31
Nr.
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
§11 Erhebung, Verarbeitung oder
Nutzung personenbezogener
Daten im Auftrag
ISO/IEC 27001:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren –
Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen
Ergänzt durch:
ISO/IEC 27002:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren –
Leitfaden für das Informationssicherheits-Management
4.3.7 4. die Berichtigung, Löschung und
Sperrung von Daten,
ISO 27002, 6.2.3
b) (s.o.)
5) Maßnahmen, um die Rückgabe oder Vernichtung von Informationen und Werten bei
Vertragsende oder zu einem vereinbarten Zeitpunkt innerhalb der Vertragslaufzeit
sicherzustellen;
4.3.8 5. die nach Absatz 4 bestehenden
Pflichten des Auftragnehmers,
insbesondere die von ihm vor-
zunehmenden Kontrollen,
ISO 27002, 6.2.3
r) die vereinbarte Verpflichtung der jeweiligen Parteien;
4.3.9 6. die etwaige Berechtigung zur
Begründung von Unterauftrags-
verhältnissen,
ISO 27002, 6.2.3
u) Einbeziehung Dritter mit Subunternehmern sowie die Sicherheitsmaßnahmen,
die diese Subunternehmer umsetzen müssen;
4.3.10 7. die Kontrollrechte des Auftrag-
gebers und die entsprechenden
Duldungs- und Mitwirkungs-
pflichten des Auftragnehmers,
ISO 27002, 6.2.3
o) das Recht, die vertraglich festgelegten Verantwortlichkeiten zu überprüfen, diese
Prüfungen durch unabhängige Dritte durchführen zu lassen, und die satzungsgemäßen
Rechte der Prüfer zu benennen;
4.3.11 8. mitzuteilende Verstöße des
Auftragnehmers oder der bei ihm
beschäftigten Personen gegen
Vorschriften zum Schutz perso-
nenbezogener Daten oder gegen
die im Auftrag getroffenen Fest-
legungen,
ISO 27002, 6.2.3
j) Vereinbarungen für Berichte, Mitteilungen und Untersuchungen von Informations-
sicherheitsvorfällen und Sicherheitsverstößen, genauso wie Vertragsverstöße;
ISO 27001
A. 13.1.1 Melden von Informationssicherheitsereignissen
Maßnahme
Informationssicherheitsereignisse müssen so schnell wie möglich über die geeigneten
Managementkanäle gemeldet werden.
4.3.12 9. der Umfang der Weisungsbefug-
nisse, die sich der Auftraggeber
gegenüber dem Auftragnehmer
vorbehält,
ISO 27002, 6.2.3
n) das Recht, jegliche Aktivitäten in Zusammenhang mit den Werten der Organisation zu
überwachen und zu widerrufen;
4.3.13 10. die Rückgabe überlassener
Datenträger und die Löschung
beim Auftragnehmer gespeicher-
ter Daten nach Beendigung des
Auftrags.
ISO 27002, 6.2.3
b) (s.o.)
5) Maßnahmen, um die Rückgabe oder Vernichtung von Informationen und Werten bei
Vertragsende oder zu einem vereinbarten Zeitpunkt innerhalb der Vertragslaufzeit
sicherzustellen;
4.3.14 Er kann bei öffentlichen Stellen auch
durch die Fachaufsichtsbehörde erteilt
werden. Der Auftraggeber hat sich vor
Beginn der Datenverarbeitung und
sodann regelmäßig von der Einhal-
tung der beim Auftragnehmer getroffe-
nen technischen und organisatori-
schen Maßnahmen zu überzeugen.
Das Ergebnis ist zu dokumentieren.
ISO 27002, 6.2.3
o) das Recht, die vertraglich festgelegten Verantwortlichkeiten zu überprüfen, diese
Prüfungen durch unabhängige Dritte durchführen zu lassen, und die satzungsgemäßen
Rechte der Prüfer zu benennen;
hier auch:
ISO 27001, Anhang A
A.10.2.2 Überwachung und Überprüfung der Dienstleistungen von Dritten
Maßnahme
Die von Dritten gelieferten Dienstleistungen, Berichte und Aufzeichnungen müssen
regelmäßig überwacht und überprüft werden, und Audits sollten regelmäßig durchgeführt
werden.
32 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Nr.
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
§11 Erhebung, Verarbeitung oder
Nutzung personenbezogener
Daten im Auftrag
ISO/IEC 27001:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren –
Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen
Ergänzt durch:
ISO/IEC 27002:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren –
Leitfaden für das Informationssicherheits-Management
4.3.15 (3) Der Auftragnehmer darf die Daten
nur im Rahmen der Weisungen des
Auftraggebers erheben, verarbeiten
oder nutzen.
Ist er der Ansicht, dass eine Weisung
des Auftraggebers gegen dieses
Gesetz oder andere Vorschriften über
den Datenschutz verstößt, hat er den
Auftraggeber unverzüglich darauf
hinzuweisen.
ISO 27002
10.2.1 Erbringung von Dienstleistungen
Maßnahme
Es sollte sichergestellt sein, dass die Sicherheitsmaßnahmen, Leistungsbeschreibungen
und der Grad der Lieferungen, die in der Liefervereinbarung mit Dritten enthalten sind, von
den Dritten umgesetzt, durchgeführt und eingehalten werden.
4.3.16 (4) Für den Auftragnehmer gelten
neben den §§5, 9, 43 Abs. 1 Nr. 2, 10
und 11, Abs. 2 Nr. 1 bis 3 und Abs. 3
sowie §44 nur die Vorschriften über
die Datenschutzkontrolle oder die
Aufsicht, und zwar für
ISO 27001
A.6.1.6 Kontakt zu Behörden
Maßnahme
Geeignete Kontakte zu relevanten Behörden müssen gepflegt werden.
4.3.17 1. a) öffentliche Stellen,
b) nicht-öffentliche Stellen, bei
denen der öffentlichen Hand
die Mehrheit der Anteile
gehört oder die Mehrheit der
Stimmen zusteht und der
Auftraggeber eine öffentliche
Stelle ist, die §§18, 24 bis 26
oder die entsprechenden
Vorschriften der Datenschutz-
gesetze der Länder,
2. die übrigen nicht-öffentlichen
Stellen, soweit sie personen-
bezogene Daten im Auftrag als
Dienstleistungsunternehmen
geschäftsmäßig erheben,
verarbeiten oder nutzen, die
§§4f, 4g und 38.
(keine Entsprechung in ISO 27001/27002)
4.3.18 (5) Die Absätze 1 bis 4 gelten ent-
sprechend, wenn die Prüfung oder
Wartung automatisierter Verfahren
oder von Datenverarbeitungsanlagen
durch andere Stellen im Auftrag vor-
genommen wird und dabei ein Zugriff
auf personenbezogene Daten nicht
ausgeschlossen werden kann.
ISO 27002
6.2.3 Adressieren von Sicherheit in Vereinbarungen mit Dritten
Maßnahme
Vereinbarungen mit Dritten, die den Zugriff, die Verarbeitung, Kommunikation oder
Administration von Informationen oder informationsverarbeitenden Einrichtungen der
Organisation betreffen, oder die Bereitstellung von Produkten oder Dienstleistungen für
informationsverarbeitende Einrichtungen, sollten alle relevanten Sicherheitsanforderungen
abdecken.
4.3.19 Öffentliche und nicht-öffentliche
Stellen, die selbst oder im Auftrag
personenbezogene Daten erheben,
verarbeiten oder nutzen, haben die
technischen und organisatorischen
Maßnahmen zu treffen, die erforder-
lich sind, um die Ausführung der
Vorschriften dieses Gesetzes, ins-
besondere die in der Anlage zu
diesem Gesetz genannten Anforde-
rungen, zu gewährleisten. Erforderlich
sind Maßnahmen nur, wenn ihr
Aufwand in einem angemessenen
Verhältnis zu dem angestrebten
Schutzzweck steht.
A.15.1.4 Datenschutz und Vertraulichkeit von personenbezogenen Informationen
Maßnahme
Datenschutz und Vertraulichkeit müssen sichergestellt werden, wie in einschlägigen
Gesetzen, Vorschriften und ggf. Vertragsklauseln gefordert.
unter Berücksichtigung von Standards 33
Nr.
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
§11 Erhebung, Verarbeitung oder
Nutzung personenbezogener
Daten im Auftrag
ISO/IEC 27001:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren –
Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen
Ergänzt durch:
ISO/IEC 27002:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren –
Leitfaden für das Informationssicherheits-Management
Anlage zu §9 Satz 1 des BDSG ISO 27002, 15.1.4
4.3.20 Werden personenbezogene Daten
automatisiert verarbeitet oder genutzt,
ist die innerbehördliche oder inner-
betriebliche Organisation so zu
gestalten, dass sie den besonderen
Anforderungen des Datenschutzes
gerecht wird. Dabei sind insbesondere
Maßnahmen zu treffen, die je nach der
Art der zu schützenden personen-
bezogenen Daten oder Daten-
kategorien geeignet sind,
Die Einhaltung dieser Leitlinie und aller einschlägigen Datenschutzgesetze und Vorschrif-
ten verlangt eine angemessene Managementstruktur und Kontrolle. Oft geschieht dies am
besten durch die Ernennung eines Datenschutzbeauftragten, der Führungskräfte, Benutzer
und Dienstleister über ihre einzelnen Verantwortlichkeiten und über die spezifischen
Verfahren berät, die einzuhalten sind. Die Verantwortung für den Umgang mit persönlichen
Daten und die Sensibilisierung für die Prinzipien des Datenschutzes sollten in Übereinstim-
mung mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften angegangen werden. Angemessene
technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Informa-
tionen sollten umgesetzt werden.
4.3.21 1. Unbefugten den Zutritt zu Daten-
verarbeitungsanlagen, mit denen
personenbezogene Daten verar-
beitet oder genutzt werden, zu
verwehren (Zutrittskontrolle),
ISO 27002, 6.2.3
i) Richtlinie zur Zugangskontrolle, einschließlich:
1) die unterschiedlichen Gründe, Anforderungen und Vorteile, die den Zugang von Dritten
notwendig machen;
2) zulässige Zugangsmethoden und die Kontrolle und Benutzung eindeutiger Kennungen
wie Benutzerkennungen und Passwörter;
3) ein Berechtigungsprozess für Benutzerzugriff und -privilegien;
4) die Anforderung, eine Liste zu pflegen, welche Personen zur Benutzung der zur Verfü-
gung gestellten Dienste berechtigt sind, und welches ihre Rechte und Privilegien im
Rahmen dieser Benutzung sind;
5) eine Erklärung, dass jeglicher Zugang verboten ist, der nicht ausdrücklich erlaubt ist;
6) einen Prozess, Zugangs- und Zugriffsrechte zu entziehen oder die Verbindung zwi-
schen Systemen zu unterbrechen;
Siehe hierzu auch:
ISO 27001, Anhang A
A. 8.3.3 Aufheben von Zugangsrechten
A. 9.1 Sicherheitsbereiche
A. 11 Zugangskontrolle
A. 12.4.3 Zugangskontrolle zu Quellcode
4.3.22 2. zu verhindern, dass Datenverar-
beitungssysteme von Unbefugten
genutzt werden können
(Zugangskontrolle),
4.3.23 3. zu gewährleisten, dass die zur
Benutzung eines Datenverarbei-
tungssystems Berechtigten
ausschließlich auf die ihrer
Zugriffsberechtigung unterliegen-
den Daten zugreifen können, und
dass personenbezogene Daten
bei der Verarbeitung, Nutzung und
nach der Speicherung nicht
unbefugt gelesen, kopiert, verän-
dert oder entfernt werden können
(Zugriffskontrolle),
4.3.24 4. zu gewährleisten, dass personen-
bezogene Daten bei der elektro-
nischen Übertragung oder
während ihres Transports oder
ihrer Speicherung auf Datenträ-
ger nicht unbefugt gelesen,
kopiert, verändert oder entfernt
werden können, und dass über-
prüft und festgestellt werden kann,
an welche Stellen eine Übermitt-
lung personenbezogener Daten
durch Einrichtungen zur Daten-
übertragung vorgesehen ist
(Weitergabekontrolle),
ISO 27001, Anhang A
A. 8.3.2 Rückgabe von organisationseigenen Werten
A.10.4 Schutz vor Schadsoftware und mobilem Programmcode
A.10.8 Austausch von Informationen
A.10.8.1 Regelwerke und Verfahren zum Austausch von Informationen
A.10.8.2 Vereinbarungen zum Austausch von Informationen
A.10.8.3 Transport physischer Medien
A.10.8.4 Elektronische Mitteilungen/Nachrichten (Messaging)
A.10.8.5 Geschäftsinformationssysteme
4.3.25 5. zu gewährleisten, dass nachträg-
lich überprüft und festgestellt
werden kann, ob und von wem
personenbezogene Daten in
Datenverarbeitungssysteme
eingegeben, verändert oder
entfernt worden sind
(Eingabekontrolle),
ISO 27001, Anhang A
A.12.2.1 Überprüfung von Eingabedaten
Maßnahme
Die Daten, die in Anwendungen eingegeben werden, müssen überprüft werden, um
sicherzustellen, dass diese Eingaben korrekt und angemessen sind.
34 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung
Nr.
Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
§11 Erhebung, Verarbeitung oder
Nutzung personenbezogener
Daten im Auftrag
ISO/IEC 27001:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren –
Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen
Ergänzt durch:
ISO/IEC 27002:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren –
Leitfaden für das Informationssicherheits-Management
4.3.26 6. zu gewährleisten, dass personen-
bezogene Daten, die im Auftrag
verarbeitet werden, nur ent-
sprechend den Weisungen des
Auftraggebers verarbeitet werden
können (Auftragskontrolle),
ISO 27002
10.2.1 Erbringung von Dienstleistungen
Maßnahme
Es sollte sichergestellt sein, dass die Sicherheitsmaßnahmen, Leistungsbeschreibungen
und der Grad der Lieferungen, die in der Liefervereinbarung mit Dritten enthalten sind, von
den Dritten umgesetzt, durchgeführt und eingehalten werden.
4.3.27 7. zu gewährleisten, dass personen-
bezogene Daten gegen zufällige
Zerstörung oder Verlust geschützt
sind (Verfügbarkeitskontrolle),
ISO 27001, Anhang A
A.9 Physische und umgebungsbezogene Sicherheit
A.10.4 Schutz vor Schadsoftware und mobilem Programmcode
A.10.5.1 Backup von Informationen
Maßnahme
Backup-Kopien von Informationen und von Software müssen regelmäßig, im Einklang mit
der akzeptierten Backup-Methode, erstellt und getestet werden.
A. 14 Sicherstellung des Geschäftsbetriebs (Business Continuity Management)
4.3.28 8. zu gewährleisten, dass zu unter-
schiedlichen Zwecken erhobene
Daten getrennt verarbeitet werden
können.
ISO 27001, Anhang A
A.11.6.2 Isolation sensibler Systeme
A 11.4.5 Trennung von Netzwerken
Maßnahme
Sensible Systeme müssen sich in einer dedizierten (isolierten) Umgebung befinden.
Gegebenenfalls auch:
A.10.1.3 Aufteilung von Verantwortlichkeiten
4.3.29 Eine Maßnahme nach Satz 2
Nummer 2 bis 4 ist insbesondere
die Verwendung von dem Stand
der Technik entsprechenden
Verschlüsselungsverfahren.
ISO 27001, Anhang A
A.12.3 Kryptographische Maßnahmen
A.12.3.1 Leitlinie zur Anwendung von Kryptographie
A.12.3.2 Verwaltung kryptographischer Schlüssel
4.3.30 Zur Verbesserung des Datenschutzes
und der Datensicherheit können
Anbieter von Datenverarbeitungs-
systemen und -programmen und
datenverarbeitende Stellen ihr Daten-
schutzkonzept sowie ihre technischen
Einrichtungen durch unabhängige und
zugelassene Gutachter prüfen und
bewerten lassen sowie das Ergebnis
der Prüfung veröffentlichen. Die nähe-
ren Anforderungen an die Prüfung und
Bewertung, das Verfahren sowie die
Auswahl und Zulassung der Gutachter
werden durch besonderes Gesetz
geregelt.
ISO 27001, Anhang A
A.10.2.2 Überwachung und Überprüfung der Dienstleistungen von Dritten
Maßnahme
Die von Dritten gelieferten Dienstleistungen, Berichte und Aufzeichnungen müssen
regelmäßig überwacht und überprüft werden, und Audits sollten regelmäßig durchgeführt
werden.
unter Berücksichtigung von Standards 35
Anhang Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
§11 Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbe-
zogener Daten im Auftrag
(1) Werden personenbezogene Daten im Auftrag durch
andere Stellen erhoben, verarbeitet oder genutzt, ist der
Auftraggeber für die Einhaltung der Vorschriften dieses
Gesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz
verantwortlich. Die in den §§6, 7 und 8 genannten
Rechte sind ihm gegenüber geltend zu machen.
(2) Der Auftragnehmer ist unter besonderer Berücksichti-
gung der Eignung der von ihm getroffenen technischen
und organisatorischen Maßnahmen sorgfältig auszuwäh-
len. Der Auftrag ist schriftlich zu erteilen, wobei insbe-
sondere im Einzelnen festzulegen sind:
1. der Gegenstand und die Dauer des Auftrags,
2. der Umfang, die Art und der Zweck der vorgesehe-
nen Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung von Da-
ten, die Art der Daten und der Kreis der Betroffenen,
3. die nach §9 zu treffenden technischen und organisa-
torischen Maßnahmen,
4. die Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten,
5. die nach Absatz 4 bestehenden Pflichten des Auftrag-
nehmers, insbesondere die von ihm vorzunehmenden
Kontrollen,
6. die etwaige Berechtigung zur Begründung von Unter-
auftragsverhältnissen,
7. die Kontrollrechte des Auftraggebers und die ent-
sprechenden Duldungs- und Mitwirkungspflichten
des Auftragnehmers,
8. mitzuteilende Verstöße des Auftragnehmers oder der
bei ihm beschäftigten Personen gegen Vorschriften
zum Schutz personenbezogener Daten oder gegen die
im Auftrag getroffenen Festlegungen,
9. der Umfang der Weisungsbefugnisse, die sich der
Auftraggeber gegenüber dem Auftragnehmer vorbe-
hält,
10. die Rückgabe überlassener Datenträger und die
Löschung beim Auftragnehmer gespeicherter Daten
nach Beendigung des Auftrags.
Er kann bei öffentlichen Stellen auch durch die Fachauf-
sichtsbehörde erteilt werden. Der Auftraggeber hat sich
vor Beginn der Datenverarbeitung und sodann regelmä-
ßig von der Einhaltung der beim Auftragnehmer getroffe-
nen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu
überzeugen. Das Ergebnis ist zu dokumentieren.
(3) Der Auftragnehmer darf die Daten nur im Rahmen
der Weisungen des Auftraggebers erheben, verarbeiten
oder nutzen. Ist er der Ansicht, dass eine Weisung des
Auftraggebers gegen dieses Gesetz oder andere Vorschrif-
ten über den Datenschutz verstößt, hat er den Auftragge-
ber unverzüglich darauf hinzuweisen.
(4) Für den Auftragnehmer gelten neben den §§5, 9, 43
Abs. 1 Nr. 2, 10 und 11, Abs. 2 Nr. 1 bis 3 und Abs. 3
sowie §44 nur die Vorschriften über die Datenschutz-
kontrolle oder die Aufsicht, und zwar für
1. a) öffentliche Stellen,
b) nicht-öffentliche Stellen, bei denen der öffent-
lichen Hand die Mehrheit der Anteile gehört
oder die Mehrheit der Stimmen zusteht und der
Auftraggeber eine öffentliche Stelle ist, die §§18,
24 bis 26 oder die entsprechenden Vorschriften
der Datenschutzgesetze der Länder,
2. die übrigen nicht-öffentlichen Stellen, soweit sie per-
sonenbezogene Daten im Auftrag als Dienstleistungs-
unternehmen geschäftsmäßig erheben, verarbeiten
oder nutzen, die §§4f, 4g und 38.
(5) Die Absätze 1 bis 4 gelten entsprechend, wenn die
Prüfung oder Wartung automatisierter Verfahren oder
von Datenverarbeitungsanlagen durch andere Stellen im
Auftrag vorgenommen wird und dabei ein Zugriff auf
personenbezogene Daten nicht ausgeschlossen werden
kann.
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Der deutsche Berufsverband ISACA Germany
Chapter e.V. hat ein Zertifkatsprogramm für
Fachkräfte entwickelt, die sich auf dem Gebiet
der IT-Governance und IT-Compliance
weiterbilden und darüber einen anerkannten
Nachweis erhalten wollen.
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des ISACA Germany Chapters
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Die COBIT-Zertifkate können beim ISACA Germany Chapter oder bei akkreditierten
Schulungsanbietern erworben werden. Die Zertifkate IT-Governance- und IT-Compli-
ance-Manager sind duale Zertifkate und werden ausschließlich in Zusammenarbeit mit
dem ISACA Germany Chapter bei der Frankfurt School of Finance & Management an-
geboten.
Sie stellen auch eine ideale Vorbereitung für die internationale ISACA-Zertifzierung
CGEIT dar.
Weitere Informationen zu den Zertiñkaten erhaIten Sie unter: www.isaca.de

2

Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung

Die Autoren dieses Prüfleitfadens sind: ◗ Dr. Aleksandra Sowa, ITCM, Deutsche Telekom AG ◗ Christian Funk, CISA, bDSB Schufa Holding AG ◗ Michael Trinkle, CISA, GaVI mbH ◗ Michael Morgenthaler, CISA, CISM, CIPP/IT, SAP AG ◗ Claus Baumgarten, CISA, bDSB NORDMILCH ◗ Knut Haufe, CISA, CISM, CGEIT, CRISC, CISSP, ISO 27001 Auditor (TÜV und BSI) | PMP, IS-Revisor (BSI), Geprüfter Datenschutzbeauftragter (SGS TÜV), PERSICON Consultancy GmbH ◗ Andreas H. Schmidt, CISA, zert. DSB TÜV SÜD, Flughafen Köln/Bonn GmbH ◗ Michael Neuy, CISA, CIA, CISM, CRISC, CP ONR 49003, ISMS Auditor (IRCA), GEZ Gebühreneinzugszentrale Der finale Entwurf des Prüfleitfadens wurde rezensiert (Review) durch: ◗ Klaus-Dieter Krause, CMC, CISA, CISM, DSB, MBCI, compliance-net GmbH ◗ Dipl.-Ing./M.Sc. Markus Bittner, CISM, CGEIT, ITGM, ITIL Service Manager, bDSB (GDD cert.), Straight Advisors Ltd. & Co. KG ◗ Markus Gaulke, CISA, CISM, CGEIT, CRISC, PMP, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Das Wort zum Geleit schrieb freundlicherweise ◗ Peter Schaar, Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Lektorat: Vanessa Wittmer Copy-Editing: Ursula Zimpfer, Herrenberg Satz & Herstellung: Birgit Bäuerlein Umschlaggestaltung: Helmut Kraus, www.exclam.de Druck & Bindung: Wörmann PRODUCTION CONSULT, Heidelberg Copyright © 2011 ISACA Germany Chapter e.V. Postfach 18 03 99 60084 Frankfurt Die vorliegende Publikation ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Abbildungen, auch auszugsweise, ist ohne die schriftliche Zustimmung des ISACA Germany Chapter e.V. urheberrechtswidrig und daher strafbar. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung in elektronischen Systemen. Es wird darauf hingewiesen, dass die im Leitfaden verwendeten Softund Hardware-Bezeichnungen sowie Markennamen und Produktbezeichnungen der jeweiligen Firmen im Allgemeinen warenzeichen-, marken- oder patentrechtlichem Schutz unterliegen. Alle Angaben und Programme in diesem Leitfaden wurden mit größter Sorgfalt kontrolliert. Weder Autor noch ISACA Germany Chapter e.V. sowie der Verlag können jedoch für Schäden haftbar gemacht werden, die in Zusammenhang mit der Verwendung dieses Leitfadens stehen.

unter Berücksichtigung von Standards

1

ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung unter Berücksichtigung von Standards

Inhaltsübersicht
Geleitwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Definitionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 1. Formale Aspekte 1.1 1.2 1.3 5

Auftragsdatenverarbeitung Ja/Nein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Vertragliche Grundlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Organisatorische Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 8

2. Praxisteil 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 2.10 2.11

Dokumentenstudium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Zutrittskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Zugangskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Zugriffskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Weitergabekontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Eingabekontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Verfügbarkeitskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Trennungskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Auftragskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Organisationskontrollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Sonstige Fragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 17 17

3. Dokumentation/Bewertung 4. Mapping der Anforderungen des §11 BDSG zu bekannten Standards 4.1 4.2 4.3 Anhang A Text des §11 BDSG in der Fassung vom 01.09.2009

BDSG und COBIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 BDSG und BSI IT-Grundschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 BDSG und ISO 27001 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

35

2

ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung

Geleitwort
Liebe Leserinnen und Leser, die Auslagerung und Vergabe von Leistungen an spezialisierte Dritte gehört mittlerweile zum Alltagsgeschäft in Unternehmen und öffentlichen Stellen. Dies gilt auch und besonders im IT-Bereich. Bei dem IT-Outsourcing kann es sich – rechtlich gesehen – um Auftragsdatenverarbeitung nach §11 BDSG oder um eine Funktionsübertragung handeln. In beiden Fallkonstellationen kommt es darauf an, sowohl den Datenschutz als auch die IT-Datensicherheit ohne Einschränkungen zu gewährleisten, denn der Auftraggeber kann sich auch beim Outsourcing seiner Verantwortung für den Umgang mit Daten nicht entledigen. Auch wenn die Vorgaben von §11 BDSG formal nicht für die Funktionsübertragung gelten, sollten dessen Anforderungen deshalb auch in diesem Fall beherzigt werden. §11 BDSG hat im vergangenen Jahr umfangreiche Änderungen erfahren. Der Gesetzgeber hat hiermit auf die Defizite bei der praktischen Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben reagiert. Die Vorschrift regelt nun explizit, welchen Anforderungen die Ausgestaltung des Datenverarbeitungsauftrags zwingend genügen muss. Daneben hat der Gesetzgeber die Kontrollpflichten des Auftraggebers dahingehend konkretisiert, dass der Auftraggeber die Einhaltung der technischen und organisatorischen Maßnahmen schon vor Beginn und sodann regelmäßig überprüfen muss. Auftraggeber werden in Zukunft besonderes Augenmerk auf die Einhaltung dieser Vorgaben legen müssen, da in §43 Absatz 1 Nummer 2b BDSG ein Bußgeldtatbestand speziell für Pflichtverletzungen bei der Auftragsdatenverarbeitung geschaffen wurde. Besondere Sorgfalt ist dann angebracht, wenn das Outsourcing in »Drittländer« außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums erfolgen soll. Ein solches Vorhaben ist nur zulässig, wenn beim Vertragspartner ein angemessenes Datenschutzniveau im Sinne der EG-Datenschutzrichtlinie gewährleistet wird. Dies gilt in verstärkter Weise bei verteilten Anwendungen, die unter dem Begriff »Cloud Computing« subsumiert werden. Liebe Leserinnen und Leser, mit dem Prüfleitfaden gibt Ihnen die ISACA ein hilfreiches Dokument an die Hand, bei dessen Anwendung und praktischer Umsetzung ich Ihnen viel Spaß und Erfolg wünsche. Allerdings darf dabei nicht vergessen werden, dass eine schematische Abarbeitung der darin enthaltenen Prüffragen nicht ausreicht und letztlich die konkrete Konstellation berücksichtigt werden muss.

Peter Schaar
Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

z. wie z.isaca. BSI IT-Grundschutz oder ISO 27xxx durchführt. Art und Orte der Verarbeitung sowie die konkreten Vertragsbeziehungen.d. durch eine andere Stelle außerhalb des Unternehmens (aber gegebenenfalls auch innerhalb des Konzerns/Unternehmensverbundes) unter bestimmten Rahmenbedingungen erheben. Neben der Darstellung der vom BDSG geforderten Prüfkriterien wird auch ein Mapping auf etablierte Standards zur Verfügung gestellt.) ist. chemisch-optisch (Film).G. noch wird er verantwortliche Stelle und er muss sich strikt an die schriftlichen Weisungen des Auftraggebers halten. wenn im Rahmen von Wartungsarbeiten. Gängige Datenträger sind papiergebunden (Dokumente). ◗ Es besteht ein ausdrückliches Nutzungsverbot für die personenbezogenen Daten über die Beauftragung hinaus. Datenträger können einmal beschreibbar sein (WORM.B. ◗ Die durch den Auftragnehmer durchgeführte Verarbeitung wird nur und ausschließlich durch die verantwortliche Stelle nach außen hin vertreten. Ob und welche Prüfungen im Detail durchzuführen sind. magnetisch (Festplatte. der Auftraggeber bleibt Herr der Daten und somit verantwortlich für die korrekte Einhaltung der Regelungen. Definitionen Auftragsdatenverarbeitung Wenn ein Unternehmen personenbezogene Daten. wie z. die in der Lage sind. verarbeitet oder nutzt Daten nur im Rahmen des Auftrages und der Weisungen des Auftraggebers (AG). Darüber hinaus sind die Regelungen des §11 (1)-(4) zur Auftragsdatenverarbeitung auch anzuwenden. so handelt es sich dabei um Auftragsdatenverarbeitung (ADV).unter Berücksichtigung von Standards 3 Vorwort Im Rahmen der Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes vom 14. verarbeiten oder nutzen lässt. Band) oder halbleitergebunden (SD-Karte. via Fernwartung. sofern er bereits unabhängig zum Datenschutz eine Prüfung gegen COBIT. Datenträger: sind Medien. hängt davon ab. Write Once Read More). Dieser Leitfaden wurde als Praxishilfe durch die Fachgruppe Datenschutz des ISACA Germany Chapter e.B. Weitere Kriterien. Papier. Mikrofilm oder CD-R oder mehrfach beschreibbar/ löschbar.de) erstellt und soll Unternehmen. . Die fallweise Ausgestaltung der Prüfung dabei natürlich risikoorientiert anzulegen und richtet sich nach den jeweils vorgefundenen Gegebenheiten in Bezug auf das Kontrollumfeld. DVD). d. opto-elektronisch (CD. Der Auftragnehmer erhält keine Befugnis zur Verwendung der Daten zu eigenen Zwecken. öffentlichen Stellen und Dienstleistern sowie speziell auch den Mitarbeitern aus den Bereichen Interne Revision. Festplatten. Informationen zu speichern. nicht jedoch das Verfahren selbst. ITSicherheit und Datenschutz eine Übersicht über die relevanten Themengebiete und die Abgrenzungen der datenschutzrechtlich erforderlichen Prüfung geben. die betroffenen Arten von Daten. USBStick).08.. (www. die aufgrund eines schriftlichen Vertrages zu geben sind. das es dem Prüfer erleichtert. die eine Auftragsdatenverarbeitung charakterisieren: ◗ Dem Auftragnehmer fehlt die Entscheidungsbefugnis über die Daten.S. Bei der ADV erfolgt keine Datenüberlassung.2009 wurde §11 BDSG sowohl umfangreich um eine detaillierte Aufstellung der vertraglich festzulegenden Fakten als auch um eine (wiederkehrende) Prüfpflicht für den Auftraggeber/die verantwortliche Stelle (Text des §11 BDSG siehe Anlage A) erweitert. für die es selbst »Verantwortliche Stelle« (i.B. SD-Karten oder CDRW. Es wird lediglich eine (Teil-)Funktion des eigentlichen Verfahrens ausgelagert. ob es sich bei den durchgeführten ausgelagerten Tätigkeiten um Auftragsdatenverarbeitung (ADV) handelt. der Zugriff auf personenbezogene Daten des Auftraggebers nicht ausgeschlossen werden kann.h. Auftragnehmer/Auftraggeber: Der Auftragnehmer (AN) erhebt. redundante Prüfungen zu minimieren.V.

spricht man vom Drittlandtransfer. in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum personenbezogene Daten im Auftrag erheben. die im Inland. personenbezogene Daten zu transferieren (z. spricht man von Sub-Auftragnehmern (Unterauftragsverhältnisse). Eine Funktionsübertragung findet dann statt. zu dessen Erfüllung die Datenverarbeitung notwendig ist. Sie erteilt schriftliche Anweisungen zur Durchführung des Auftrages. sondern auch die Aufgabe/das Verfahren. im Einzelfall beauftragt. Hierzu legt der Gesetzgeber Erlaubnistatbestände fest. Eine datenschutzkonforme Vernichtung von Datenträger. Übergebene/überlassene Daten/-träger mit Daten: Übergebene/überlassene Daten/-träger sowie sämtliche hiervon gefertigte Kopien oder Reproduktionen verbleiben im Eigentum des AG. dass die Daten dazu an den Auftragnehmer übermittelt werden. Personenbezogene Daten: Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person. . der die rechtliche Verantwortung für die Verarbeitung der Daten hat – im Gesetzestext des BDSG als die »verantwortliche Stelle« bezeichnet. Dritte sind nicht der Betroffene sowie Personen und Stellen.B.und Ausschussmaterial wird ggf. verarbeitet oder nutzt oder dies durch andere im Auftrag vornehmen lässt. mit »rechtlicher Zuständigkeit« vollumfänglich und mit allen Verantwortlichkeiten an eine dritte Stelle abgegeben wird. verarbeiten oder nutzen. Eine Beauftragung von Sub-Auftragnehmern durch den AN ist im Vertrag zu regeln. Drittlandtransfer: Sofern Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) transferiert werden sollen. sodass sie Dritten nicht zugänglich sind. Diese sind sorgfältig zu verwahren. wenn nicht nur die Verarbeitung von Daten. Im Einzelfall muss der AN beim AG hierzu eine schriftliche Zustimmung einholen. Damit geht einher. »Herr der Daten«: ist derjenige. Funktionsübertragung: Für den Begriff »Funktionsübertragung« gibt es keine gesetzliche Definition und §11 BDSG gilt hier nicht. Empfänger: ist jede Person oder Stelle. die es einem Unternehmen erst ermöglichen.4 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Dritter: ist jede Person oder Stelle außerhalb der verantwortlichen Stelle. die personenbezogene Daten für sich selbst erhebt. Sub-Auftragnehmer: Sofern der Auftragnehmer weitere eigene Dienstleister zur Erbringung der Leistung einschaltet. Dabei gehen auch alle Pflichten für den Schutz der personenbezo- genen Daten auf den Auftragnehmer über. Safe-Harbor-Vereinbarung oder Standardvertragsklauseln). Das Unternehmen bleibt aber auch in diesem Fall Herr der Daten und muss die prinzipielle Rechtmäßigkeit der Transfers sicherstellen. Test. anerkannte Drittstaaten. Verantwortliche Stelle: ist jede Person oder Stelle. er wird Herr der Daten. die Daten erhält.

Handelt es sich dagegen um eine Auftragsdatenverarbeitung behält der Auftraggeber die Entscheidungsbefugnis über die Daten. die vor dem 01.2009 in Kraft getretenen Novelle des BDSG wurde diese Bestimmung um eine Reihe von inhaltlichen Mindestanforderungen erweitert.4 vorliegt – auf eine ADV hindeuten: Vor Beginn einer Prüfung der Auftragsdatenverarbeitung (ADV) ist zunächst zu klären.1. wobei Nr. 1. Im Folgenden sind daher Fragestellungen aufgeführt.1.4 Frage Verarbeitet der Auftragnehmer (im Folgenden »AN« genannt) personenbezogene Daten. technische und organisatorische Maßnahmen sowie Unterauftragsverhältnisse des Auftragnehmers zu beschreiben.unter Berücksichtigung von Standards 5 1. Eine eindeutige Regelung dieses Punktes ist somit im Falle einer Prüfung wesentlich zur Gewährleistung des Zugangs zu allen relevanten Informationen bzw. dass bei Abschluss von Neuverträgen (z.2 Vertragliche Grundlage durch den Auftraggeber ist hier §11. Auftragsgegenstand. Eine Funktionsübertragung kann z. Hinsichtlich der vertraglichen Ausgestaltung beschränkte sich das BDSG lediglich auf die allgemeine Forderung nach einer schriftlichen Auftragserteilung.B. Nach neuer Fassung sind u. Der Begriff der Funktionsübertragung ist nicht eindeutig gesetzlich definiert. Dauer. Art der Daten.09. Funktionsübertragung handelt. Bei einer Funktionsübertragung ist der Dienstleister hinsichtlich des Umgangs mit den jeweiligen Daten weisungsfrei. Abs. In der alten Fassung war bereits eine sorgfältige (»unter Berücksichtigung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen«) Auswahl des Dienstleisters gefordert. sind Verträge.3 mit »Ja« beantwortet werden oder ein Sachverhalt nach 1. dass die Verträge den formalen Anforderungen des §11 BDSG entsprechen.1 1. die eine Abgrenzung der Begrifflichkeiten ermöglichen und – sofern die Fragen 1. 2 Satz 7 zu nennen. Soweit noch nicht erfolgt. im Rahmen eines Auswahlprozesses für einen Dienstleister) gewährleistet sein muss. sondern resultiert aus der Auslegung des BDSG. da dieser die Festlegung der »Kontrollrechte des Auftraggebers und die entsprechenden Duldungs.und Mitwirkungspflichten des Auftragsnehmers« fordert.1 – 1.09.1. im Falle des Outsourcings einer Personalstelle vorliegen.a. Er ist »Herr der Daten«. Verarbeitung oder Nutzung von personenbezogenen Daten im Auftrag« bildet §11 BDSG. Als formale Voraussetzung für eine Prüfung .1.2 1.B.1 Auftragsdatenverarbeitung Ja/Nein der Dienstleister für das komplette Personalmanagement verantwortlich ist.1.2009 geschlossen wurden.3 1. ob es sich bei der zu untersuchenden Abwicklung um eine Auftragsdatenverarbeitung oder um eine sog. die Einhaltung der Vorschriften des BDSG obliegt ihm eigenverantwortlich. bei denen der Zugriff auf personenbezogene Daten des Auftraggebers nicht ausgeschlossen werden kann? 1. Dokumenten des Auftragnehmers. Die zentrale rechtliche Grundlage für die »Erhebung. Formale Aspekte 1. ggf. Eine genaue Beurteilung muss immer bezogen auf den Einzelfall vorgenommen werden. anzupassen (kein Schutz von Altverträgen).1.1. Zusammenfassend ist festzustellen. Im Zuge der zum 01. für die der Auftraggeber (im Folgenden »AG« genannt) rechtlich verantwortlich ist? Erfolgt die Verarbeitung der Daten durch den AN vollständig weisungsgebunden? Fehlt dem AN die Entscheidungsbefugnis über die Verwendung der Daten? Bestehen Wartungsverträge.

2.12 1. dass der AN den AG unverzüglich auf ggf.3 1. dass der AN damit einverstanden ist. 9 10 1. Vertragsstrafen. 7 5 5 5 5 12 12 12 8 1. dass der Auftraggeber – oder durch diesen beauftragte Dritte – jederzeit die Einhaltung der Vorschriften über den Datenschutz und der vertraglichen Vereinbarungen im erforderlichen Umfang kontrollieren kann.B.11 1. Haftung. 14 14 ISO 4.1 1.2. die im Zusammenhang mit dem Auftragsverhältnis stehen. wenn Daten außerhalb EWR verarbeitet werden.27 1. 14 13.2.2. Art und Zweck der Datenerhebung.2 1. dass die mit dem AG vereinbarten Regelungen auch gegenüber Subunternehmern gelten. qualifizierte Bezeichnung des Speicherungs.4 1.8 1. 14 4. 4 2 4 12 13 1.2. dass nach Abschluss der vertraglichen Arbeiten durch den AN sämtliche in seinen Besitz gelangten Unterlagen und erstellten Verarbeitungs. 14 4 10 5 7 BSI 4.2.B.20 1.und Ausschussmaterial nach Abschluss der vertraglichen Arbeiten unverzüglich zu vernichten oder dem AG auszuhändigen ist? Ist vertraglich geregelt.2. sind besondere Hürden zu überwinden!) Gibt es Unterauftragsverhältnisse? Ist die Vertragsdauer geregelt? Sind Sachverhalte wie z.1 3 4 4 4 5 2 2 2 8 3 2 11. an welchen Einsatzorten? (Anschrift.2.h.5 1. insbesondere durch die Einholung von Auskünften und die Einsichtnahme in die gespeicherten Daten und die Datenverarbeitungsprogramme? Ist die Art und Weise der erlaubten Verarbeitung vertraglich geregelt (Stichwort Telearbeit. 1.14 1. dass die Löschung bzw.19 9 5. 14 10 5 7. dass der AN Auskünfte an Dritte oder den Betroffenen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch den AG erteilen darf? Ist die genaue.6 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Nr. Weisungen gegenüber dem AN vorzunehmen und ist dies vertraglich geregelt? Ist vertraglich geregelt. Rechenzentrum.2.2. Vernichtung durch den AN dem AG schriftlich zu bestätigen ist? Ist die Beauftragung von Subunternehmern durch den AN vertraglich geregelt? Der AN hat in diesem Falle vertraglich sicherzustellen.2.9 1. Büroraum) Wird der Auftrag im Ausland ausgeführt (wenn ja: EWR oder außerhalb des EWR.2.2 3 4 4 4 2. dass alle Aufträge schriftlich erteilt werden? Sind Vertraulichkeitsklauseln im Vertrag dokumentiert (z. wichtig: Wo ist der Sitz und der/die Orte der Auftragsausführung) Welcher Art ist der Einsatzort? (z. wenn Fehler oder Unregelmäßigkeiten bei einer Prüfung der Auftragsergebnisse festgestellt werden? Ist vertraglich geregelt. ohne Wissen des AG? Ist vertraglich geregelt. 7 5 5 5 5 13 13 13 9 1 2 2 6 6 1.10 1. 5 2. Datenverarbeitung in Privatwohnungen)? Ist vertraglich geregelt. dem AG auszuhändigen sind? Ist vertraglich geregelt. nicht gesetzeskonforme Weisungen durch den AG hinweisen muss? Ist vertraglich geregelt.3 4 5 5 5 2 23 1 9 8 8 12. Sind die Mitarbeiter des AN auf das Datenschutzgeheimnis gemäß dem BDSG/relevanten LDSG verpflichtet? Ist vertraglich geregelt.2.17 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Was ist der Gegenstand des Auftrags? Was ist der Umfang. 5. dass die Datenträger des AN nach Abschluss der vertraglichen Arbeiten physisch zu löschen sind? Ist vertraglich geregelt. Vergütung etc.2.2. 12 12 12 8 1.2. dass der AN die zur Datenverarbeitung überlassenen Daten für keine anderen Zwecke kopiert oder Duplikate erstellt.2.2. -verarbeitung oder -nutzung? Welche Art von Daten werden verarbeitet? Welcher Kreis von Betroffenen ist durch die Art der Daten bestimmt? Wo führt der AN den Auftrag aus? D.24 1. 5.15 1.oder Nutzungsergebnisse.2.2.2.und Hardware geregelt? Ist der »Eigentumsvorbehalt« des AN an gespeicherten Daten und maschinellen Ergebnissen bei Nichterfüllung des Vertrages durch den AG geregelt? COBIT 4. Geschäftsgeheimnisse und Datensicherheitsmaßnahmen des AN)? Ist vertraglich geregelt.16 1. Raumnummer.und des Verarbeitungsortes im Vertrag festgelegt? Sind die Eigentumsverhältnisse an Soft.2. Etage.26 1.6 1.2.2. dass Test.13 1.23 6.28 .21 1.22 1.25 1. dass der AG den AN informiert.2.7 1.B.2. vertraglich geregelt? In welcher Form hat der AG das Recht.2. 26 2. 5 1 8 3 2 11.18 1. 24 11 2 1 11 10.2.

bzw.2 1.3. 1. Daneben gibt es in vielen Unternehmen IT-/InformationsSicherheitsbeauftragte bzw. 11 5 5 5 ISO 4. 8. die eine formelle Bestellung eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten notwendig machen.2.3.9 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 COBIT 4. in eine Prüfung eingebunden wird. Wurde der AN durch Überprüfung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen sorgfältig ausgewählt (§11 Abs.12 .29 1. LDSG)? War bei der Auswahlüberprüfung der auftragnehmende DSB aktiv eingebunden? Gibt es beim AN einen Beauftragten für die IT-/Informationssicherheit? Existieren Vertretungsregelungen für die DV-Verantwortlichen? Ist eine IT-Revision bzw.3.3.8 1. 11 1.3 Organisatorische Grundlagen tenverarbeitung bildet. 7.3 1 24 25 2.2.6 1.11 1.3. 7.31 1. schriftliche Bestätigung. Trennung von der Umsetzung von Maßnahmen)? Siehe auch Kapitel 2. 11. ist es folgerichtig. 5.1 5. sind eindeutig definiert (§4f BDSG). Art.3. Die Voraussetzungen.3. 10 1.3. Vertragsstrafen) für Vertragsverletzungen und -störungen vereinbart? COBIT 4. Da das BDSG das rechtliche Fundament für die AuftragsdaNr.4 1. Transportkontrolle sowie Protokollierung für den Datenträgertransport geregelt? Ist die Prüfung der Richtigkeit der Ergebnisse durch den AG geregelt? Sind Eskalationswege sowie entsprechende Sanktionen (z.3 1 20 1 1 1 1 1 14.2.2.B. 5. 7.30 1.3.2 5. IT-Revisionen. 5. 11 5 5 3.5 1. 5 BSI 4. Prüfprozesses beim Auftraggeber sowie die Qualität des Datenschutzkonzeptes beim Auftragnehmer hängen wesentlich von der diesbezüglichen organisatorischen Ausgestaltung auf beiden Seiten ab.3 1.10 1.unter Berücksichtigung von Standards 7 Nr. interne Revision vorhanden? Sind die Beauftragten für IT-/Informationssicherheit und Datenschutz des AN angemessen ausgebildet und verfügen sie über angemessenes fachliches Know-how und eine angemessene persönliche Eignung? Sind die Beauftragten für IT-/Informationssicherheit und Datenschutz des AN angemessen in die Organisationsstruktur eingebunden (als Stabsstelle zur Organisationsleitung)? Sind die Beauftragten für IT-/Informationssicherheit und Datenschutz des AN frei von Interessenkonflikten (bspw. 2 Satz 1 BDSG/div. 10 1. 8.3.7 1. Die Qualität des Auswahl.1 1. 1. die als Ansprechpartner zu einzelnen Themen herangezogen werden sollten. 10 5 2 2 5 5 5 5 5 5 1. dass der Datenschutzbeauftragte in den Auswahlprozess für einen Dienstleister bzw. 5. 30 1 1 1 1 Gibt es in der eigenen Organisation einen wirksam tätigen Beauftragten für die IT-/Informationssicherheit? Gibt es in der eigenen Organisation (AG) einen Datenschutzbeauftragten (im Folgenden »DSB« genannt) im Sinne des BDSG? Wurde beim AN ein DSB bestellt? Die Bestellung ist ein formeller Akt mit der Geschäftsführung und dem DSB. 12 1.10. 10 1.2 5 5 ISO 4.32 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Sind die Weisungsberechtigten bei AG und AN geregelt? Sind die Verantwortung. 7.3. Verfügen die Beauftragten für IT-/Informationssicherheit und Datenschutz des AN über angemessene Ressourcen zur Wahrnehmung ihrer Aufgabe? 5 5 2 2 1 1.1 5 BSI 4.3.

Zu beachten sind ggf.16 2.8 2.1. Wirtschaftsprüfer. ISO 27001.15 2. die zur Beurteilung der Wirksamkeit der getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen dienen können.1.12 2. Dies gilt sowohl für eine Erstprüfung als auch für die in §11 (3) BDSG geforderte regelmäßig wiederkehrende Kontrolle.1 Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Auftrag erfordert.1. da §11 (3) BDSG hier einen relativ breiten Ermessensspielraum bietet.1.1. während ein offensichtlich veraltetes oder »zu knapp gehaltenes« Dokument zur Zutrittskontrolle eine Vor-Ort-Prüfung eher erforderlich macht. 7. Liegt z. warum im Einzelfall eine Vor-Ort-Prüfung unterlassen wurde. COBIT 4.1. ISMS)? .1. 5. ihre Aktualität sowie eine erste grobe Beurteilung der inhaltlichen Qualität können als Indikatoren für das weitere Prüfungsvorgehen dienen.17 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Existiert ein Datensicherheitskonzept? Existiert eine Dokumentation der umgesetzten technischen und organisatorischen Maßnahmen? Existiert ein/e Verfahrensverzeichnis/übersicht des AN? Existiert eine Dokumentation. Dokumentenstudium Zentrale Grundlage für eine Prüfung sind alle Dokumentationen des Auftragnehmers.3 Nr.1. in der die Weitergabekontrolle und die dafür umgesetzten Maßnahmen geregelt sind? Existiert eine Dokumentation.6 2.9 2.14 2. 2. 7 2. in der die Eingabekontrolle und die dafür umgesetzten Maßnahmen geregelt sind? Existiert eine Dokumentation.und Sicherheitskonzept. vorliegende Prüfberichte Dritter (z.und Berechtigungszuordnungen vor.1. Es sollte dokumentiert werden. ist ein Verzicht auf substanzielle Prüfungshandlungen unter Umständen vertretbar.1. eine differenzierte Beschreibung des Berechtigungskonzeptes mit aktuellen Benutzer. Diese Formulierung weist auf eine Vor-Ort-Prüfung hin. Ein »Patentrezept« kann an dieser Stelle nicht gegeben werden. 10 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1 1 1 21 22 23 24 25 26 27 27 20 27 20 ISO 4. in der die Zugangskontrolle und die dafür umgesetzten Maßnahmen geregelt sind? Existiert eine Dokumentation. Die nachfolgenden Prüfungsschritte sind weitestgehend sowohl bei einer VorOrt-Prüfung als auch bei einer reinen Dokumentenprüfung anwendbar. diese ist aber aufgrund des Gesetzestextes und auch nach der entsprechenden Literatur nicht zwingend erforderlich.1.7 2.1. dass der Auftraggeber sich »… vor Beginn der Datenverarbeitung und sodann regelmäßig von der Einhaltung der beim Auftragnehmer getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen« (§11 (3) BDSG) zu überzeugen hat.4 2.B.1 2. Der Umfang der vorliegenden Dokumentationen.11 2.2 2. in der die Zugriffskontrolle und die dafür umgesetzten Maßnahmen geregelt sind? Existiert eine Dokumentation. Praxisteil 2.1 5 5 BSI 4.3 2.1.13 2.B.2 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5.1.10 2.oder BSI-Auditoren. in der die Zutrittskontrolle und die dafür umgesetzten Maßnahmen geregelt sind? Existiert eine Dokumentation. 7 1. Datenschutz-Auditoren). in der die Verfügbarkeitskontrolle und die dafür umgesetzten Maßnahmen geregelt sind? Existiert eine Dokumentation. in dem alle technischen und organisatorischen Maßnahmen dargestellt sind? Gibt es in der Organisation etablierte Prozesse und Verfahren zur Einhaltung von Datenschutz und Datensicherheit (z.8 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung 2.1. in der die Trennungskontrolle und die dafür umgesetzten Maßnahmen geregelt sind? Existiert für diese Auftragsdatenverarbeitung ein Datenschutz.1.1.B. BSI Grundschutz/ISO 27001/Richtlinie Datenschutz)? Gibt es eine Planung für den Katastrophenfall? (BCM-Konzept) Welche Einrichtungen (Hardware/Software) setzt der AN zur auftragsgemäßen Bearbeitung der personenbezogenen Daten ein? Existieren Verpflichtungen nach §5 BDSG/§88 TKG? Liegen Tätigkeitsberichte des DSB vor? Existiert eine Risikoanalyse des Betriebs (ERM.5 2.

-schlösser. Den gesicherten Zutritt zu den Betriebsgebäuden und -räumen sowie die Legitimation der Berechtigten gewährleistet der Auftragnehmer durch persönliche Kontrolle und den Einsatz von angemessenen wirksamen Nr. 8 5 5 21 21 21 21 21 5 5 21 2.11 2.6 2.5 2.2. verarbeitet oder genutzt werden.2. in denen personenbezogene Daten erhoben. Reinigungspersonal. in dem die zutrittsberechtigten Mitarbeiter festgelegt sind? Pförtnerdienst (7 Bestehen Regelungen für Fremdpersonal.1 5 BSI 4.12 2.2.2.9 2.2.4 2. Archiv)? Wie ist der (RZ-)Zutritt gesichert? ◗ Vergitterte Fenster/Sicherheitsfenster.3 2.3 21 Der unbefugte Zutritt zu Gebäuden. Großrechner.2. Die Zutrittsbefugnis ist eng an die unmittelbaren Erfordernisse der Aufgabenerledigung für den Auftraggeber gebunden. Schlüsseln und Ausweisen von Zugangskontrollsystemen ist besonders zu schützen.2 5 ISO 4.10 2.B. Dritte sind während ihres Aufenthalts an solchen Orten zu begleiten oder anderweitig geeignet zu überwachen. Besucher? Ist die Begleitung von Gästen im Gebäude in einer Richtlinie geregelt? Sind differenzierte Sicherheitsbereiche/-zonen festgelegt (z.2. CDs) im zutrittsgeschützten Safe oder Räumen? Liegt eine Anweisung zur Ausgabe von Schlüsseln vor? 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 22 22 22 21 21 . -türen mit einer definierten Widerstandsklasse ◗ Lichtschächte ◗ Lüftungsöffnungen ◗ Rollos gegen Hochschieben gesichert ◗ Feuerleiter 5 5 5 5 5 5 5 5.2 Zutrittskontrolle Zugangskontrollen wie z.B. ist zu verhindern.7 2.2.2. elektronischen Chipkarten.2.und Alarmanlage. Räumen und Einrichtungen. Weiterhin sind geeignete und wirksame Überwachungseinrichtungen.2 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Erfolgt eine Zutrittskontrolle für den Zutritt zum Betriebsgelände/Gebäude? Wenn ja welche? ◗ ◗ ◗ ◗ ◗ ◗ ◗ Magnetkarte/Chipkarte Schlüssel Werkschutz Überwachungseinrichtungen Video Alarmanlagen andere 24 Stunden)? 5 5 21 2. wie Video.2. für Server.8 Existiert ein Zutrittskontrollsystem.2.13 Sind die Server in abschließbaren Serverschränken? Sind Datenträger Bestandteil eines Zutrittsschutzkonzepts? Sind gelagerte Notebooks unter Verschluss in gesicherten Räumen? Erfolgt die Aufbewahrung von Datensicherungen (z.1 2. zu installieren. COBIT 4.2. Außerhalb gesicherter Rechenzentren sind personenbezogene Daten physisch (durch Geheimhaltung.B.unter Berücksichtigung von Standards 9 2. Bänder. 2. Türschließsystemen und technischen Überwachungseinrichtungen. Der Zugang zu Anlagen. Zutrittskontrollen und Wegschließen) sowie logisch (durch Verschlüsselung und Geheimhaltung der Existenz) zu schützen.

Incident-Management etc.1 BSI 4.10 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung 2. Integrität und Verfügbarkeit von Systemen und Anwendungen zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch unbefugte Personen ist wirksam zu verhindern. Insbesondere ◗ sind User-IDs eindeutig zu vergeben. Das Benutzerkonto muss formell beantragt.7 Werden neue Schwachstellen in den IT-Systemen gemeldet.B. ◗ Passworte sind ausreichend lang und komplex zu gestalten.3 Zugangskontrolle organisatorisch zu regeln. Beim Verlassen von Computern müssen sich die Benutzer entsprechend abmelden. die als technische und organisatorische Prozesse etabliert werden sollten. In Betracht kommende Maßnahmen umfassen neben den o. Besonders sensible Daten sind in jedem Fall verschlüsselt zu speichern.3.2 2. die Nutzung und der persönliche Umgang mit dem User und dem Kennwort ist vom Auftragnehmer in einer Passwortrichtlinie Nr. Um Zugang zu den technischen Systemen. COBIT 4. 2. ◗ Passworte sind regelmäßig zu wechseln.3 2.. Scanner etc. A-priori-Maßnahmen (Passwortmanagement) ebenfalls Maßnahmen zur Schwachstellenfrüherkennung. Smartcardeinsatz) Werden über alle Aktivitäten in den IT-Systemen automatisch Protokolle erstellt? Die Nutzung von IT-Systemen mithilfe von Einrichtungen der Datenübertragung durch Unbefugte wird durch folgende Maßnahmen verhindert oder zumindest nachvollziehbar gemacht: ◗ ◗ ◗ ◗ ◗ ◗ ◗ Standleitung Wählleitung mit automatischem Rückruf Teilnehmerkennung Ausweisleser Funktionelle Zuordnung einzelner Datenendgeräte Protokollierung der Systemnutzung und Protokollauswertung Sonstige Maßnahmen (bitte beschreiben) 5 5 5 5 5 5 5 5 23 23 23 11 5 5 26 2. Anwendungen und Kommunikationsverbindungen erzwingen beim Erreichen bestimmter Schwellwerte (maximale Sitzungsdauer.3.a. ◗ im Fall der Kompromittierung sind Passworte zeitnah zu wechseln.)? 5 5 11 . behoben. analysiert und ggf. vom jeweiligen Vorgesetzten genehmigt und die Zuweisung dokumentiert werden. um das Eindringen seitens unbefugter Dritter in die IT-Systeme zu verhindern (CERT. Die Ausgestaltung.3.3 Im Gegensatz zur Zugriffskontrolle ist das Ziel der Zugangskontrolle. technisch eingerichtet werden. Anwendungen und Netzwerken des Auftragnehmers zu erhalten.1 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Die unbefugte Nutzung von IT-Systemen wird durch folgende Maßnahmen verhindert? ◗ ◗ ◗ ◗ User-ID Passwortvergabe Automatische Bildschirmsperre mit Passwortaktivierung Sonstige (bitte beschreiben) 5 5 22 2. muss ein kennwortgeschützter Benutzerstammsatz. deren Einhaltung technisch unterstützt wird. Mit diesem hat sich der berechtigte Nutzer gegenüber dem System oder der Anwendung zu authentifizieren. ◗ User und Passworte sind in der Gültigkeitsdauer zu beschränken und bei Inaktivität zunächst zu sperren und später zu löschen. Die Beeinträchtigung von Vertraulichkeit.3.) eine erneute Authentisierung.5 2. ◗ Passworte sind sicher zu speichern und zu übertragen.g.6 Verfügt jeder Berechtigte über ein eigenes nur ihm bekanntes Passwort? Gibt es eine Richtlinie zur Vergabe und Nutzung von Passwörtern? Werden Passwörter verschlüsselt gespeichert? Sind weiter gehende Maßnahmen zum Identitätsmanagement vorgesehen? (z. Fehlanmeldungen u. das Eindringen unbefugter Personen in die räumliche Umgebung der IT-Systeme zu verhindern. Bei einer Passwortvergabe müssen Benutzer ausreichend sicher authentifiziert werden.3. erkannt.2 ISO 4.3. das persönliche Benutzerkonto.3.4 2.

sind zu verhindern.4.1 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 BSI 4. Dazu sind den Zugriffsberechtigungen aufgabenbezogene Berechtigungskonzepte.10 .8 2.2 2.3 23 23 23 23 24 24 27 11 23 23 Unerlaubte Tätigkeiten in DV-Systemen und mit DVAnwendungen. bei Gruppenlaufwerken)? Ist die Wiederherstellung von Daten aus Backups (wer darf wann auf wessen Anforderung Backup-Daten einspielen?) in einem verbindlichen Verfahren geregelt? Wird die Programm.)? COBIT 4.4. RACF.7 2.10 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Gibt es definierte und wirksame Verfahren für die Fachabteilungen und Technik im Fall eines (erfolgten) externen Angriffs auf relevante Daten und Systeme? Werden IT-Systeme auf die Wirksamkeit (Effektivität) eingesetzter Maßnahmen gegen das Eindringen seitens unbefugter Dritter getestet (z.3.3.3 2. wer wann welche Berechtigungen innehatte? Bestehen differenzierte Berechtigungen (z. Superuser eingesetzt und erfolgt Monitoring bzw.6 2.4. Zugriffsberechtigungen sind beim Auftragnehmer nach den Prinzipien »need-to-know« und »need-to-do« zu erteilen. umgesetzt und wieder entzogen werden? Ist im Rahmen dieses Berechtigungsmanagements manipulationssicher nachweisbar. 2.2 5 5 5 ISO 4. Active Directory. Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten dienen.1 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Besteht ein dokumentiertes Berechtigungsmanagement.3. Penetrationstest)? Gibt es definierte organisatorische und technische Verfahren und Methoden zum IncidentManagement (Management von erkannten oder vermuteten Sicherheitsvorfällen bzw.2 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 ISO 4.4 2. 2. zu verwenden.B. Benutzerprofile und Funktionsrollen zugrunde zu legen. die zur Erhebung. freigegeben.9 2. Bestehende Benutzerkonten sind in regelmäßigen Abständen und bei Änderung von Aufgaben von Benutzern zu überprüfen und entsprechend zu löschen oder zu ändern. Programmentwicklung eine Funktionstrennung (Test.4.unter Berücksichtigung von Standards 11 Nr.4. In den Genehmigungsprozess sind weitere KontrollNr. Vertretungen sind nur im Rahmen der geltenden Richtlinien zu erlauben.9 2.und Dateibenutzung protokolliert und ausgewertet (Stichproben)? Erfolgt bei einer evtl.und Sicherheitsadministratoren (Einrichten von Zugriffen und Konfiguration von Sicherheitsparametern) sind zu trennen.4.)? Liegt ein Konzept der Laufwerksnutzung und -zuordnung vor? Liegt eine eindeutige Zuordnung zwischen jedem Datenträger (Laufwerk etc. regelmäßige Kontrollen von Aktivitäten. Ausfällen etc. Löschen.) und einem Berechtigten vor (insb. Die Verantwortlichkeit für Benutzerkonten muss klar zugewiesen werden.und Produktionsumgebung)? Werden sog. wie Berechtigungen beantragt.3 11 30 11 2. Störungen.B. COBIT 4.B. für Lesen. die mithilfe dieser Benutzerkonten durchgeführt werden? 2.1 5 5 5 BSI 4.4 Zugriffskontrolle instanzen zu integrieren. Ändern)? Bestehen differenzierte Berechtigungen für Daten. z.4.5 2.4. Anwendungen und Betriebssystem? Besteht eine funktionelle/personelleTrennung von Berechtigungsbewilligung (organisatorisch) und Berechtigungsvergabe (techn.4. Die Rollen von System. in dem verbindlich geregelt ist. Zur technischen Zugriffssicherung hat der Auftragnehmer anerkannte Sicherheitssysteme.8 2. Eine Zugriffsberechtigung ist auf Basis des Rollenkonzepts zu beantragen und vom Vorgesetzten zu genehmigen.4.

5.5. was passieren muss. Protokoll wer wann welche Informationen erhalten hat)? Wenn ja wie bzw.2 2. Empfängerkontrolle (Nachvollziehbarkeit von beabsichtigten Übertragungen) Jeder automatisierte Datenaustausch mit fremden Systemen und Netzen wird mit Zweck.5.B. bei Wartungsverträgen? Welche Versendungsart der Daten besteht zwischen AG und AN? ◗ ◗ ◗ ◗ ◗ ◗ Datenträgertransport (z.5.5.5.13 2.5. fremde Netze und Funknetze).3 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Werden Daten vom AN an den AG oder Dritte gesendet bzw. 12.in welcher Form (z.B.B.B.B.2 5 5 ISO 4. die außerhalb des Verfügungsbereichs des Auftragnehmers gelangen (z. Verschlüsselungsverfahren müssen ausreichend sowie korrekt implementiert sein.12 2.5.1 2.5.5. Datenträger werden außerhalb des Verfügungsbereichs des Auftragnehmers nur verschlüsselt transportiert. Verlust von Datenträgern) auftreten? Wird der Versand bzw. Die Vertraulichkeit von personenbezogenen Daten. Post.4 Sind weitere Maßnahmen für Übermittlung/Transport von Daten festgelegt? ◗ Entgegennahme und Rückmeldung ◗ Vollständigkeits-/Richtigkeitsprüfung ◗ Protokollierung (z. VPN (Verschlüsselung) Datenleitung 5 5 29 2.10 2. wird Dritten der Zugriff auf Daten des AG durch den AN ermöglicht? Erhält der AN Daten vom AG.9 2. zuverlässiger Boten/Kurier) Verpackungs. die vom AG stammen bzw. 9 24. insbesondere bei der Kommunikation im Internet. 6 24. z. 15 24. eingesetzten magnetischen Datenträger während des Transports zerstören? Stellt die Anzahl der am jeweiligen Transport beteiligten Personen und Stellen (z.und Versandanschrift Transportbegleitung und geschlossene Behältnisse Datenverschlüsselung E-Mail. 11 24 24 24.5.5 2. wenn beim Datenträgertransport Fehler (z. dass magnetische Störstrahlung die ggf. 23 . Art. FTP.11 2. besonders gekennzeichnet und unterliegen diese der laufenden – automatisierten – Verwaltung? Wird Eingang und Ausgang der Datenträger lückenlos dokumentiert? Wer hat in welcher Art und Weise Zugang zu/Zugriff auf diese Dokumentation? 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 24 24 24 24. Formular)? Liegt eine Netzwerkdokumentation für die Übermittlungswege vor? Sind zur Übermittlung/Transport der Daten Befugte festgelegt? Erfolgt eine Legitimationsprüfung der Berechtigten? Werden Datenträger.5. 1 1 24.B.15 2. für den AG genutzt werden. 2.3 24 24 Aspekte im Zusammenhang mit der Weitergabe personenbezogener Daten innerhalb und außerhalb der DVSysteme und DV-Anwendungen sind zu regeln. Firewallsysteme und ständig aktualisierte Virensoftware werden neben einer Secure-Socket-Layer-Verschlüsselung (SSL) und unter Verwendung von VPN-Technologie eingesetzt.14 2.5. wie Datenträger zu transportieren sind? Ist geregelt.8 2.1 5 5 BSI 4. Datenträger-Begleitzettel) 5 5 24 2.B.5 Weitergabekontrolle Authentisierung und Verschlüsselung gewährleistet.7 2. COBIT 4.B.5.5. Technisch (Schutz bei der Speicherung und Übertragung von Daten) Der Auftragnehmer stellt die Integrität der personenbezogenen Daten bei der Speicherung und Weitergabe innerhalb der DV-Systeme und DV-Anwendungen durch Plausibilitätsprüfungen und/oder Verifizierungsverfahren sicher. Abteilungen) ein Problem dar? Sind betroffene Mitarbeiter darüber informiert.6 2. Herkunft und Ziel der Übertragung dokumentiert.16 Werden die Daten beim Transport zwischengelagert? Wenn Ja: Wo werden diese zwischengelagert und welche Sicherheitsmaßnahmen sind vorhanden? Wie wird verhindert.5. Transport der Datenträger dokumentiert (z.12 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung 2. wird durch Nr.

Systeme sind gegen (D)DoS-Angriffe von außen geschützt.7.2 2. Die Verfügbarkeit der Daten und Systeme wird in Rechenzentren durch geeignete Maßnahmen sichergestellt. bei Flooding-Versuchen) abgewiesen? 2. und die Nutzung von Audit-Werkzeugen wird auf autorisierte Anwender eingeschränkt. COBIT 4.3 23 Die Nachvollziehbarkeit bzw.5 Wird maschinell protokolliert.2 5 ISO 4. gespiegelt.7.3 2.3 27 27. für die weitere Verarbeitung gesperrt.unter Berücksichtigung von Standards 13 2. um Verfügbarkeitsverluste aufgrund von Systemüberlastungen zu verhindern. Abstimmverfahren und Kontrollen. auch mehrfach.7. regelmäßig getestet und verfügbar vorgehalten.7. die überwiegend automatisiert sind.B.6. Zur verlässlichen Wiederherstellung bei gravierenden Störungen werden Ablaufdefinitionen für Kontinuitätspläne entwickelt.2 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Sind die Benutzerberechtigungen für Eingabe (Profile) festgelegt? Sind die Benutzerberechtigungen differenziert? ◗ Lesen.a. Der Auftragnehmer nutzt optimalerweise ortsgetrennte Backup-Rechenzentren.8 . 10 27 27.7. Batteriepufferung (USV) und Generator gegen Stromausfälle sowie Klimatisierung und Schutz gegen sonstige schädliche Umweltund Sabotage-Einwirkungen. Übergabe der (Daten-)Sicherungen? Erfolgt eine Festplattenspiegelung? Ist eine katastrophensichere Aufbewahrung der Datenträger sichergestellt? Existiert ein Notfall.6 2.1 5 5 5 5 5 5 5 5 BSI 4.6 Eingabekontrolle Zweckerreichung gelöscht bzw.B. durch Systemredundanz. Löschen ◗ Teilzugriff auf Daten bzw.und Recoverykonzept (z.) oder unternehmenseigene Aufbewahrungsfristen festgelegt? 5 5 5 5 5 5 25 25 19.bzw. 2. u.1 5 BSI 4.1 2.7. Cold Stand-by)? Gibt es eine USV-Anlage (unterbrechungsfreie Stromversorgung)? Werden unberechtigte Benutzer (z.4 2.6. 1 2.1 2. Dokumentation der Datenverarbeitung ist zu gewährleisten. Protokolldaten werden sicher aufbewahrt.2 5 5 5 5 5 5 5 5 ISO 4. Eingaben in die Systeme und Anwendungen durch Benutzer und Administratoren werden vom Auftragnehmer generell protokolliert und regelmäßig auf Auffälligkeiten geprüft.3 2.4 2. Darstellung der Notfallorganisation – klare Regelung der Verantwortlichkeiten im Notfall? Sind Ausweich-Rechenzentren vorhanden (Hot.7 2.7. Die Kontrollen sind an den Sicherheitsanforderungen der Datenverarbeitung zu orientieren. 21 27 27 27 22 Personenbezogene Daten sind gegen zufällige Zerstörung oder Verlust zu schützen.7.und Wiederanlaufverfahren mit regelmäßiger Erprobung (BCM-Konzept)? Existiert ein Notfallhandbuch mit Notfallplänen. wer was wann in der fachlichen Anwendung eingegeben hat? Erfolgt eine Protokollierung der Administratorentätigkeiten (Anlegen von Benutzern. 2. Gespiegelte Daten werden beim Schreiben auf Korrektheit geprüft (Integritätsprüfung). Ändern.6.a. mit täglicher Sicherung)? Gibt es eine Vereinbarung bzgl. Eine permanente Überwachung der Auslastungen der Systeme sowie Maßnahmen zur Lastverteilung werden durchgeführt.5 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Existiert ein angemessenes Backup. Daten Nr. COBIT 4. gewährleisten die Ordnungsmäßigkeit der Verarbeitung. Die entsprechenden Einrichtungen werden wie auch alle anderen technischen Installationen regelmäßig gewartet und getestet. Funktionen ◗ Feldzugriff bei Datenbanken 5 5 25 2.7 Verfügbarkeitskontrolle werden gegebenenfalls laufend.6. Ändern von Benutzerrechten)? Sind gesetzlich bestimmte (HGB u.6. Die Protokolle werden entsprechend den Inhalten und/oder gesetzlichen Vorgaben archiviert oder nach Nr.

14 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Nr. 7 5. COBIT 4. 29 2.8. §11 BDSG abgeschlossen? .und Testnetzen ist durch geeignete und wirksame Maßnahmen (Proxies. Firewalls. Die Trennung von Produktions. Der Auftragnehmer verarbeitet die ihm überlassenen Daten nur gemäß den vertraglich vereinbarten Weisungen des Auftraggebers.9 Auftragskontrolle Abstimmung mit dem Auftraggeber definiert und technisch oder organisatorisch in die Betriebsabläufe eingebunden. Testdaten von Produktionssystemen dürfen nur nach Rücksprache mit dem Auftraggeber verwendet werden.9. Der Datenverkehr zwischen ihnen ist auf den geregelten Verfahrensablauf begrenzt.7. a. Es besteht eine Funktionstrennung zwischen Produktions.1 BSI 4. Unterauftragnehmer werden vom Auftraggeber nur nach den Vorgaben der vertraglichen Regelungen eingeschaltet. Merkblatt. 7 5. VLANs und DMZ.3 1.9 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Schützen entsprechende Sicherheitssysteme (Software/Hardware) vor Überlastungsangriffen (DDoS)? ◗ ◗ ◗ ◗ Virenscanner Firewalls Spamfilter Verschlüsselungsprogramme COBIT 4.1 2.8. gesetzliche Voraussetzungen) verpflichtet? Welche schriftliche Datenschutz-Informationen erhalten die Mitarbeiter des AN (z. und nur wenn die Sicherheit des Testsystems vergleichbar mit der des Produktivsystems ist.2 5 5 5 5 ISO 4.9.4 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Sind die Mitarbeiter des AN auf das Datengeheimnis (§5 BDSG u.7.2 2. 27 28.2 ISO 4. Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Nr.8. Terminal Server etc. 1 ISO 4. 2. Gesetzestext)? Hat der AN einen Subunternehmer zur Erfüllung der Auftragsdatenverarbeitung eingesetzt? Falls ja. Integrität oder Verfügbarkeit personenbezogener Daten.9. 7 8 8. bitte nächste Frage beantworten. 5 BSI 4.3 2.und weisungsgemäße Auftragsdatenverarbeitung zu gewährleisten.) gewährleistet.10 Gibt es ein Kapazitätsmanagement? Wurden Single-Points-of Failure identifiziert und durch angemessene Maßnahmen behandelt? 5 5 2 2.2 5. 19 9 (26) 2 Es ist eine auftrags.8 Trennungskontrolle Tests führen nicht zur Verringerung des Schutzniveaus von Vertraulichkeit. Systeme und Anwendungen sind speziell auf eine zweckgebundene Verarbeitung ausgerichtet. 2 2. 2.4 Werden die Daten des AG und anderer Kunden beim AN physisch oder zumindest logisch getrennt verarbeitet? Werden die Daten des AG und anderer Kunden von unterschiedlichen Mitarbeitern beim AN verarbeitet? Erfolgen die Datensicherungen der AG-Daten auf separaten Datenträgern (ohne Daten anderer Mandanten)? Existiert ein Berechtigungskonzept.3 2.3 28 28 28. 2. Wurden mit Subauftragnehmern Auftragsdatenverarbeitungsverträge oder Datenschutzvereinbarungen gem. COBIT 4.und Testsystemen. 23 Daten verschiedener Auftraggeber sind zumindest logisch getrennt zu verarbeiten.1 2. 7 8 8.1 5 5 5 5 BSI 4.9.3 5 5 27.2 2.B. Kontrollmaßnahmen werden in Nr.8. das der getrennten Verarbeitung der AG-Daten von Daten anderer Kunden/Mandanten Rechnung trägt? 2.1 5.

13 5.7 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Spiegeln die Verträge den AN mit dem Subunternehmer die Anforderungen des AG an den AN wider? Sind Subunternehmer außerhalb des EWR angesiedelt? Gibt es ein angemessenes Datenschutzniveau. 14 14.9. 7. 6 BSI 4.unter Berücksichtigung von Standards 15 Nr. 4. 23 12.10. Zugriffe in Abwesenheit)? Ist die Integrität und Vertraulichkeit der Protokolle sichergestellt? 5. 8 3. 6 1.6 2. durch entsprechende Schulungs. 7. Stellenbeschreibungen. bzw.3 2 2 1 4.10.und User-Identifizierungsprozeduren)? Bestehen einheitliche. Authentizität und Integrität dienen.B.1 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Wurde eine klare Trennung der verschiedenen Aufgaben und Funktionen anhand einer Unverträglichkeitsanalyse vollzogen und gibt es eine Matrix.a.1 2. handelt es sich um Drittländer mit durch die EU-Kommission festgestelltem angemessenem Datenschutzniveau (§4 b Abs.5 2. 5 3 BSI 4. Geschäftsverteilungsplänen.10. Kompetenzprofile)? Ist zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar. Darunter sind technische und organisatorische Maßnahmen zu verstehen. 6 1. 2. 3. 5 2. Zu den wichtigsten Organisationskontrollen gehört die Funktionstrennung.1 1. wer welche Kompetenzen und Berechtigungen im Unternehmen verfügt? Ist die Historie der Kompetenzprofile (über eine angemessene Zeitperiode) nachvollziehbar? Sind die Prozesse zur Einrichtung.a.10. 14 12.B. 6 5. 14 ner Aufgaben und Funktionen in einer Organisation gewährleistet. 13 ISO 4.9 2.2 5. dokumentierte Vorgaben dafür. 7.10 Organisationskontrollen Unter der Zielvorgabe einer angemessenen datenschutzgerechten Organisation werden im BDSG vorrangig – aber auch nur beispielhaft – acht Kontrollen benannt.9.und Aufbauorganisation beziehen und weitere. 13 12. die sich explizit auf die Ablauf. 13 12. 7. im Kontext des BDSG relevante Kontrollen ergänzen.10. 6 5.9.4 2.10. 6 1. die der Gewährleistung der Verfügbarkeit.B.3 28 28 28 28. Arbeitsanweisungen und dazugehörige Prozesse zum Change-Management zu verstehen. 6 5.10.8 2. Der Umfang dieser Maßnahmen bestimmt sich nach der Größe des Unternehmens und seinen Aufgaben.10 Sind die anonymisierten/pseudonymisierten Protokolle über die Aktivitäten der Mitarbeiter in den IT-Systemen in angemessener Zeit auswertbar (z. die Unverträglichkeiten von Rollen/Funktionen darstellt? Wurde die Funktionstrennung schriftlich in Arbeitsanweisungen. 14 . 19 COBIT 4.2 2. 7.2 ISO 4. 13 5. welcher Funktion welche Nutzungsrechte zugeordnet sind und wer diese verfügt (u. Die Umsetzung regulatorischer Anforderungen im Unternehmen erfordert die Existenz einer entsprechenden Ablauforganisation.3 2. 7. Safe-Harbour-Vereinbarung. Angemessene Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter werden u. 7.5 2. 7. z.10. 13 5.a. 23 22.10. Individualvertrag mit Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden. Darunter sind u. im Rahmen der Login.10. 13 5. 2. fixiert? Werden die festgelegten Funktionstrennungen technisch unterstützt (z. 6 5. 22. StandardVertragsklauseln. 5 2. die eine klare Trennung verschiedeFunktionstrennung und Umsetzung der Funktionstrennung Nr. 13 5.6 2. 13 5. 6 5. 3 BDSG)? Folgen aus der Auftragsverarbeitung verbindliche Arbeitsprozesse beim AG? COBIT 4. 6 5. Organisationsplänen etc.und Awareness-Maßnahmen gefördert. Datenschutzrichtlinien. Im Einleitungssatz zu der Anlage zum §9 wurden darüber hinaus Organisationskontrollen festgeschrieben. 2.7 2. Veränderung und Löschung von Funktionen und Aufgaben (sowie Folgeprozesse zur Funktionstrennung wie Kompetenzprofile) definiert? Werden die Aktivitäten der Mitarbeiter in IT-Systemen anonymisiert/pseudonymisiert (User/Login) protokolliert? Falls ja. 7. bitte nächste Fragen beantworten.8 5.9. 7. 13 5. 2.

die mit Daten nach §42a Ziff.13 5 5. 10 2.10. 5.10.5 2.14 2.3 29 11 2 11 19 30 7 12 9. 5 9 5. berücksichtigt? Ist ein Prozess zur Kaskadierung der Vorgaben aus der Richtlinie/Policy zum Datenschutz in den Arbeitsanweisungen u. 9 1.1 5 BSI 4.16 2.17 2.20 1.6 2. 5. 2. 13 ISO 4. Analyse.2 5.7 2. 9 1. 13 5. 7. 13 5.16 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Schulung der Mitarbeiter/Awareness Nr.11.10.1 2. 1-4 BGSG zu tun haben. 13 20 Richtlinien/Policies Nr.10.2 5 5 5 5. 2. 9 12.12 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Finden regelmäßige Basisschulungen der Mitarbeiter zu Informationssicherheit und/oder Datenschutz statt? Existieren Prozesse zur regelmäßigen Bewertung und Aktualisierung des Schulungsangebots an das erforderliche Niveau und gegebenenfalls an stattgefundene Änderungen in den Anforderungen oder Rahmenbedingungen (z.15 2. 6.)? Exisitieren dokumentierte Prozesse zur Identifizierung. 6 6 5 5 BSI 4. 13 ISO 4. 7.2 5. 5.1 5 5 5 5. Analyse. 6. 13 ISO 4.und Software organisatorisch geregelt? Ist eine Verfahrensübersicht (intern und »für jedermann«) vorhanden? COBIT 4.10.1 1. 15 4. 7.11.9 2.11 Weitere Fragen Nr. Novellierung der Gesetze. neue IT-Systeme etc. geschult? Wann war die letzte Prüfung – auch vor Ort – durch den DSB des AN bei Subunternehmern? Wird die Löschung der Daten protokolliert und der Nachweis der Datenlöschung dem AG gegenüber erbracht? Finden Löschkontrollen durch den AG statt? Werden die DV-Anlagen und/oder TK-Anlagen durch Fremdfirmen mit genutzt? Ist die Beschaffung von Hard.11 2.10 2.11.1 1.11. 9 5. z.11. 28 2.11. 10 5 5. 7 5 5 5 ISO 4. 5. Bewertung und Berücksichtigung von Änderungen in den Anforderungen (beispielsweise Datenschutzgesetze) sowie den IT-Verfahren und Prozessen (neue Anwendungen. 9 1.10. definiert? COBIT 4.3 20 2.19 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Exisitieren dokumentierte Prozesse zur Identifizierung. 5. 9 BSI 4. 7. 6 6. 15 . 7.10.11. 7.B. 13 20 2. Erlass neuer Gesetze und Vorschriften)? Erfolgt eine regelmäßige Aufnahme des Awareness-Niveaus der Mitarbeiter zu den Themen Datenschutz und Informationssicherheit.18 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Existiert eine übergeordnete Richtlinie/Policy zum Datenschutz? Ist die Richtlinie/Policy zum Datenschutz den Mitarbeitern bekannt? Sind die Datenschutzrichtlinien zentral abgelegt und allen Mitarbeitern zugänglich? Sind die Vorgaben aus der Richtlinie/Policy zum Datenschutz in den Arbeitsanweisungen u.3 20 5 5. 2. 13 5.B. 13 20 2.Ä. 7.11 Frage Referenz zu den Mappings aus Kapitel 4 Sind aktuelle Verschlüsselungsstandards (E-Mail und Festplatte) eingeführt? Gibt es einen gemanagten Meldeprozesse bei Sicherheitsvorfällen (Incident-Management) mit Einschluss des AG? Sind angemessene Schutzvorkehrungen.2 2. im Rahmen einer Effektivitätsanalyse der Sensibilisierungsmaßnahmen? COBIT 4.10. 13 5.11.3 2. 5.10. Datensicherheitsstandards und -klassifikationen für die verarbeitenden Datenkategorien vorhanden? Gibt es einen Prozess zur Erfüllung der Informationspflichten? Werden die Mitarbeiter.2 5.11. 7.8 2.11.4 2. Bewertung von Datenschutzvorfällen im Zuge von Änderungen sowie der Ableitung von Maßnahmen zur Verhinderung eines erneuten Eintritts (Verbindung des Change-Managements zum Incident-Management)? COBIT 4. 9 BSI 4.3 20 20 20 20 20 Change-Management Nr.11.Ä. 2. 9 1. 7. 5. 12 5. 7.10.

2 §11 BDSG ◗ S16 E-Commerce – wenn auch eine Datenübermittlung per Netz zur Auftragsdatenverarbeitung gehört Kolleginnen und Kollegen. »Control Objectives« den einzelnen Normen des BDSG im Zusammenhang mit der Auftragsdatenverarbeitung zugeordnet werden können. einen schnellen Überblick geben. welche Domains bzw. 4. die sich im Prüfungsalltag bzw. Wie zu erwarten.com/ net/pri1e7eb3x/isaca/forums im Forum »Fachgruppe COBIT-Datenschutz« diskutiert und weiterentwickelt werden. um damit beispielsweise den Prüfungsschwerpunkt detaillierter zu spezifizieren. letzter Satz) ◗ S13 Hinzuziehung anderer Experten – z. können folgende Standards speziell im Umfeld Anwendung finden: ◗ S7 Berichterstattung – für alle Fragen der Dokumentation der Prüfhandlungen (Absatz 2. Ebenso wenig wird eine bestimmte Kategorisierung und Bewertung von eventuell festgestellten Schwachstellen gefordert. an welchen Standards sich eine Prüfung im Einzelfall orientiert. 4.B. die nach den Standards der Information Systems and Control Association (ISACA) arbeiten – ISACA ALLGEMEINE STANDARDS FÜR DIE REVISION VON INFORMATIONSSYSTEMEN –. die Thematik und die damit verbundenen Herausforderungen an eine angemessene Zuordnung weiter zu vertiefen. Die Umsetzung vereinbarter Maßnahmen sollte im Rahmen eines dokumentierten Follow-up-Prozesses überwacht werden.unter Berücksichtigung von Standards 17 3.xing. das als »Joint Audit« ausgeführt wird ◗ S14 Prüfungsnachweise ◗ S15 IT-Kontrollen – hauptsächlich relevant im Zusammenhang mit allen technisch organisatorischen Maßnahmen sowie anderen Anforderungen der Punkte 1 bis 10 des Abs. sollte gewährleistet sein.1 Das weiter unten angeführte Mapping zwischen dem aktuellen BDSG und der Version COBIT 4. dass Prüfungsergebnisse für »sachverständige Dritte in angemessener Zeit nachvollziehbar« sind und hinsichtlich zu beseitigender Schwachstellen klare Vereinbarungen mit dem Auftragnehmer getroffen werden. sind einige der »Control Objectives« mehrmals auf einzelne Paragrafen des BDSG anwendbar. in Zusammenhang mit einem Datenschutzaudit nach §9a.1 soll den . einzelne »Control Objectives« den Paragrafen des BDSG mehrfach zuzuordnen. Entsprechende Hinweise und Vorschläge hierzu könnten beispielsweise in der XING-Gruppe https://www. wie die gewonnenen Prüfungserkenntnisse zu dokumentieren sind. Unabhängig davon. bei der Erstellung des Prüfplans am COBIT-Framework orientieren. Ganz im Gegenteil lädt es dazu ein.1. Für Prüfer. die sich an den dargestellten Standards (COBIT 4. Allerdings wurde der Übersicht halber versucht. und somit der jeweiligen Prüferin/ dem Prüfer überlassen. Somit verweisen wir an dieser Stelle auf die allgemeinen diesbezüglichen Standards des prüferischen Vorgehens (siehe auch Kapitel 4).1 BDSG und COBIT 4. Daher erhebt das unten angeführte Mapping keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mapping der Anforderungen des §11 BDSG zu bekannten Standards In den folgenden drei Kapiteln wird für Prüfungen. diese Überlappungen in der folgenden Darstellung zu reduzieren. Letztlich ist es immer vom speziellen Fokus des Prüfungsauftrags abhängig. Dokumentation/Bewertung In §11 BDSG werden keine Vorgaben gemacht. BSI ITGrundschutz und ISO 27001:2005) orientieren. eine Hilfe zur Überleitung einzelner Prüfungsschritte geboten.

ensuring that the business and IT regularly assess and report ITrelated risks and their impact and that the enterprise’s IT risk position is transparent to all stakeholders. and categorise them according to supplier type.2 Supplier Contract Management Set up a procedure for establishing.1. Establish fair. DS 2. IT processes should provide effective and efficient delivery of the IT components of programmes and early warning of any deviations from plan. documentary. goals.1. Embed risk management responsibilities into the organisation. including cost. that might impact the expected outcomes of the programmes.5 Risk Management Work with the board to define the enterprise’s appetite for IT risk.1 Identification of All Supplier Relationships Identify all supplier services.1 BDSG (1) Werden personenbezogene Daten im Auftrag durch andere Stellen erhoben. alternative suppliers. DS 2. in co-operation with relevant stakeholders.2 (2) Der Auftragnehmer ist unter besonderer Berücksichtigung der Eignung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen sorgfältig auszuwählen. escrow contracts. AI 5. schedule or functionality. . verarbeitet oder genutzt. Risk management should further consider non-disclosure agreements (NDAs). ME 4.3 Supplier Risk Management Identify and mitigate risks relating to suppliers’ ability to continue effective service delivery in a secure and efficient manner on a continual basis. modifying and terminating contracts for all suppliers. financial. PO 1. expected deliverables.g. Ensure that contracts conform to universal business standards in accordance with legal and regulatory requirements. COBIT 4. All contracts and contract changes should be reviewed by legal advisors. IT services should be executed against equitable and enforceable service level agreements (SLAs). and obtain reasonable assurance that IT risk management practices are appropriate to ensure that the actual IT risk does not exceed the board’s risk appetite. the risk of not delivering a capability and the risk of not realising the expected benefits.1 IT Value Management Work with the business to ensure that the enterprise portfolio of IT-enabled investments contains programmes that have solid business cases.. including financial worth. intellectual property. 4. wobei insbesondere im Einzelnen festzulegen sind: PO 1. organisational. Die in den §§6. legal.2 Supplier Relationship Management Formalise the supplier relationship management process for each supplier.4 IT Strategic Plan Create a strategic plan that defines.18 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Nr. etc. Recognise that there are mandatory. through SLAs). at a minimum. sustaining and discretionary investments that differ in complexity and degree of freedom in allocating funds. significance and criticality. Der Auftrag ist schriftlich zu erteilen. and termination responsibilities and liabilities (including penalty clauses). The relationship owners should liaise on customer and supplier issues and ensure the quality of the relationship based on trust and transparency (e. penalties and rewards. repeatable and comparable evaluation of business cases. conformance with security requirements. 4. transparent. continued supplier viability. The procedure should cover.1 DS 2. Accountability for achieving the benefits and controlling the costs should be clearly assigned and monitored. ist der Auftraggeber für die Einhaltung der Vorschriften dieses Gesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz verantwortlich. Maintain formal documentation of technical and organisational relationships covering the roles and responsibilities. performance. security. 7 und 8 BDSG genannten Rechte sind ihm gegenüber geltend zu machen. and credentials of representatives of these suppliers. how IT goals will contribute to the enterprise’s strategic objectives and related costs and risks.

5 Assess on a recurrent basis the likelihood and impact of all identified risks. 4.g. PO 9. der Gegenstand und die Dauer des Auftrags. IT services should be linked to business processes such that the business can identify associated service billing levels.3 Data Classification Scheme Establish a classification scheme that applies throughout the enterprise. service support requirements. and a brief description of data retention and destruction requirements. quantitative and qualitative metrics for measuring the service signed off on by the stakeholders. The OLAs should specify the technical processes in terms meaningful to the provider and may support several SLAs. Consider items such as availability. SLAs. public. DS 13. and map them to IT services to support a transparent cost model. der Umfang.4 Operating Level Agreements Define OLAs that explain how the services will be technically delivered to support the SLA(s) in an optimal manner.1 Service Level Management Framework Define a framework that provides a formalised service level management process between the customer and service provider. levels of support. This scheme should include details about data ownership. The framework should define the organisational structure for service level management.3 BDSG 1. by category and on a portfolio basis. top secret) of enterprise data. definition of appropriate security levels and protection controls. escalation procedures and reports on current responsibilities) to support agreedupon service levels and ensure continuous operations. based on the criticality and sensitivity (e. including oversight of the SLA. It should be used as the basis for applying controls such as access controls.4 Risk Assessment 4. status updates. The framework should include processes for creating service requirements. COBIT 4.1. DS 6. implement and maintain procedures for IT operations. This should cover customer commitments. 4.1.1 Operations Procedures and Instructions Define.2 Definition of Services Base definitions of IT services on service characteristics and business requirements. These attributes should be organised in a service catalogue. Verarbeitung oder Nutzung von Daten. DS 1. continuity planning.1 Definition of Services Identify all IT costs. archiving or encryption. operational problems. confidential. covering the roles. ensuring that the operations staff members are familiar with all operations tasks relevant to them. die Art der Daten und der Kreis der Betroffenen. The likelihood and impact associated with inherent and residual risk should be determined individually. DS 1. funding and commercial arrangements. security and demand constraints. DS 1. . reliability. if applicable. service definitions. PO 9.. criticality and sensitivity. performance.4 2. Operational procedures should cover shift handover (formal handover of activity. die nach §9 BDSG zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen.1.unter Berücksichtigung von Standards 19 Nr.3 Service Level Agreements Define and agree to SLAs for all critical IT services based on customer requirements and IT capabilities. PO 2.1 DS 1. using qualitative and quantitative methods. and roles and responsibilities. Ensure that they are organised and stored centrally via the implementation of a service catalogue portfolio approach. capacity for growth.1 IT Risk Management Framework Establish an IT risk management framework that is aligned to the organisation’s (enterprise’s) risk management framework. tasks and responsibilities of internal and external service providers and customers. OLAs and funding sources. die Art und der Zweck der vorgesehenen Erhebung. The framework should maintain continuous alignment with business requirements and priorities and facilitate common understanding between the customer and provider(s). 3.

5 Configuration and Implementation of Acquired Application Software Configure and implement acquired application software to meet business objectives. security appliances.9 Offsite Backup Storage Store offsite all critical backup media. into automated application controls such that processing is accurate. AI 2.1 DS 4. and measure compliance with these standards and guidelines. information security architecture and risk tolerance. skills. establish a technology forum to provide technology guidelines. taking into consideration the IT infrastructure and the security culture. documentation and other IT resources necessary for IT recovery and business continuity plans. DS 5. risk and compliance requirements into an overall IT security plan. 4. risks and compliance with external requirements. response and recovery requirements for different tiers.4 Personnel Training Provide IT employees with appropriate orientation when hired and ongoing training to maintain their knowledge. IT management should ensure that offsite arrangements are periodically assessed.2 IT Security Plan Translate business. This forum should direct technology standards and practices based on their business relevance. environmental protection and security. effective and secure technological solutions enterprisewide. e.4 Technology Standards Fortsetzung To provide consistent.g.20 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Nr. four to 24 hours. software and hardware. timely.3 Critical IT Resources Focus attention on items specified as most critical in the IT continuity plan to build in resilience and establish priorities in recovery situations.1. DS 4.3 Application Control and Auditability Implement business controls. COBIT 4. Ensure compatibility of hardware and software to restore archived data. Avoid the distraction of recovering less-critical items and ensure response and recovery in line with prioritised business needs. while ensuring that costs are kept at an acceptable level and complying with regulatory and contractual requirements. at least annually. network segmentation. internal controls and security awareness at the level required to achieve organisational goals. .9 Post-implementation Review Establish procedures in line with the organisational change management standards to require a post-implementation review as set out in the implementation plan.g. DS 5. for content. AI 2. AI 2. intrusion detection) to authorise access and control information flows from and to networks. complete. DS 5.5 BDSG 3.4 Application Security and Availability Address application security and availability requirements in response to identified risks and in line with the organisation’s data classification. Ensure that the plan is implemented in security policies and procedures together with appropriate investments in services.1 Management of IT Security Manage IT security at the highest appropriate organisational level. advice on infrastructure products and guidance on the selection of technology. one to four hours.. Determine the content of backup storage in collaboration between business process owners and IT personnel. die nach §9 BDSG zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen. and periodically test and refresh archived data. so the management of security actions is in line with business requirements. PO 3. abilities. AI 7. Management of the offsite storage facility should respond to the data classification policy and the enterprise’s media storage practices. personnel. PO 7.. firewalls. Consider resilience. authorised and auditable. information architecture. more than 24 hours and critical business operational periods. Communicate security policies and procedures to stakeholders and users. where appropriate.10 Network Security Use security techniques and related management procedures (e.

power outages.1. DS 12. vendor specifications. DS 8. if appropriate.11 Segregation of Duties Implement a division of roles and responsibilities that reduces the possibility for a single individual to compromise a critical process.1.1 DS 5. workarounds are provided. fire.9 Data and System Ownership Provide the business with procedures and tools. to register. Löschung und Sperrung von Daten. proof of receipt and non-repudiation of origin. buildings and areas according to business needs. including power and communications equipment. PO 4. limit and revoke access to premises. regardless which IT group is working on resolution activities. so incidents that cannot be resolved immediately are appropriately escalated according to limits defined in the SLA and. DS 12. authorised. water. service request or information request. DS 11. Access to premises. and health and safety guidelines. smoke. die Berichtigung. terror. Physical security measures must be capable of effectively preventing. chemicals or explosives. processing. including staff. DS 12.6 Security Requirements for Data Management Define and implement policies and procedures to identify and apply security requirements applicable to the receipt.unter Berücksichtigung von Standards 21 Nr. temporary staff. vibration. 4. vendors.3 Incident Escalation Establish service desk procedures.2 Physical Security Measures Define and implement physical security measures in line with business requirements to secure the location and the physical assets.5 Reporting and Trend Analysis Produce reports of service desk activity to enable management to measure service performance and service response times and to identify trends or recurring problems. dispatch and analyse all calls. which is the user interface with IT. Install specialised equipment and devices to monitor and control the environment.11 Exchange of Sensitive Data Exchange sensitive transaction data only over a trusted path or medium with controls to provide authenticity of content. storage and output of data to meet business objectives. communicate. clients. logged and monitored. DS 12. technical and business requirements. There should be monitoring and escalation procedures based on agreed-upon service levels relative to the appropriate SLA that allow classification and prioritisation of any reported issue as an incident.6 4. DS 8. visitors or any other third party.3 Physical Access Define and implement procedures to grant. . Measure end users’ satisfaction with the quality of the service desk and IT services. enabling it to address its responsibilities for ownership of data and information systems. vandalism.5 BDSG 3.1 Service Desk Fortsetzung Establish a service desk function. Make sure that personnel are performing only authorised duties relevant to their respective jobs and positions. COBIT 4. service requests and information demands. Ensure that incident ownership and life cycle monitoring remain with the service desk for user-based incidents. 4.4 Protection Against Environmental Factors Design and implement measures for protection against environmental factors. temperature. PO 4. in line with laws and regulations.5 Physical Facilities Management Manage facilities. detecting and mitigating risks relating to theft. buildings and areas should be justified. This should apply to all persons entering the premises. the organisation’s security policy and regulatory requirements. including emergencies. Owners should make decisions about classifying information and systems and protecting them in line with this classification. so service can be continually improved. DS 8. reported incidents. die nach §9 BDSG zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen. proof of submission.

Monitor execution of the plans. processes. contractors and vendors. Perform regular management review of all accounts and related privileges. AI 6. Include an approval procedure outlining the data or system owner granting the access privileges. die nach Absatz 4 bestehenden Pflichten des Auftragnehmers. Ensure that changes are categorised.1. 4. including administrators (privileged users) and internal and external users.1 DS 5. in line with the programme and project governance framework. quality.6 Review of Service Level Agreements and Contracts Regularly review SLAs and underpinning contracts (UCs) with internal and external service providers to ensure that they are effective and up to date and that changes in requirements have been taken into account.13 Project Performance Measurement.3 Emergency Changes Establish a process for defining. system and service parameters. These procedures should apply for all users.5 Change Closure and Documentation Whenever changes are implemented. AI 6. PO 7. establishing.2 Impact Assessment.4 User Account Management Address requesting. AI 6. communicate the status of approved and in-process changes.1. documenting. update the associated system and user documentation and procedures accordingly. procedures. insbesondere die von ihm vorzunehmenden Kontrollen. Assess the impact of deviations on the project and overall programme. Obtain approval for recommended actions and acceptance of any residual risks. Identify any deviations from the plan. implement and monitor remedial action. AI 6. suspending. modifying and closing user accounts and related user privileges with a set of user account management procedures. 4. testing. prioritised and authorised.4 Change Status Tracking and Reporting Establish a tracking and reporting system to document rejected changes. assessing and authorising emergency changes that do not follow the established change process. and the underlying platforms.5 Monitoring and Reporting of Service Level Achievements Continuously monitor specified service level performance criteria. AI 6. Make certain that approved changes are implemented as planned. Reports on achievement of service levels should be provided in a format that is meaningful to the stakeholders. and complete changes. cost and risk criteria. PO 10.6 BDSG 4. raising.6 Personnel Clearance Procedures Include background checks in the IT recruitment process. and report on any deviations to senior management. Prioritisation and Authorisation Assess all requests for change in a structured way to determine the impact on the operational system and its functionality. die Berichtigung. Recommend. COBIT 4.6 Maintenance and Monitoring of a Risk Action Plan Prioritise and plan the control activities at all levels to implement the risk responses identified as necessary. PO 9. for normal and emergency cases. Löschung und Sperrung von Daten. benefits and responsibility for execution. Reporting and Monitoring Measure project performance against key project performance scope.7 5.1 Change Standards and Procedures Fortsetzung Set up formal change management procedures to handle in a standardised manner all requests (including maintenance and patches) for changes to applications. The monitoring statistics should be analysed and acted upon to identify negative and positive trends for individual services as well as for services overall. and report results to key stakeholders. and ensure that committed actions are owned by the affected process owner(s).22 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Nr. when required. issuing. . including identification of costs. DS 1. Rights and obligations relative to access to enterprise systems and information should be contractually arranged for all types of users. DS 1. The extent and frequency of periodic reviews of these checks should depend on the sensitivity and/or criticality of the function and should be applied for employees. schedule.

5 Assurance of Internal Control Obtain. .6 Internal Control at Third Parties Assess the status of external service providers’ internal controls. set performance targets met and identified risks mitigated. analyse the cause of any deviations.1. budgeted resources used. Confirm that external service providers comply with legal and regulatory requirements and contractual obligations. ME 3. ME 2.3 Control Exceptions Identify control exceptions.unter Berücksichtigung von Standards 23 Nr. DS 3. ME 2. and analyse and identify their underlying root causes.4 Performance Assessment Periodically review performance against targets. confirming that any corrective actions to address any compliance gaps have been taken by the responsible process owner in a timely manner. Institute necessary corrective action.5 Board and Executive Reporting Develop senior management reports on IT’s contribution to the business. Provide the report to senior management. storage plans. ME 2. regulatory or contractual requirements. as needed. insbesondere die von ihm vorzunehmenden Kontrollen. contingency. and solicit feedback from management’s review. ME 2. Include in status reports the extent to which planned objectives have been achieved. ME 2. 4. COBIT 4.4 Positive Assurance of Compliance Obtain and report assurance of compliance and adherence to all internal policies derived from internal directives or external legal. and resource acquisition ◗ To report delivered service availability to the business. perform root cause analysis across deviations. Data gathered should serve two purposes: ◗ To maintain and tune current performance within IT and address such issues as resilience. and initiate remedial action to address the underlying causes. At appropriate times. as required by the SLAs ME 1.5 Monitoring and Reporting Fortsetzung Continuously monitor the performance and capacity of IT resources.4 Supplier Performance Monitoring Establish a process to monitor service delivery to ensure that the supplier is meeting current business requirements and continuing to adhere to the contract agreements and SLAs.2 Supervisory Review Monitor and evaluate the efficiency and effectiveness of internal IT managerial review controls.5 Integrated Reporting Integrate IT reporting on legal. benchmark and improve the IT control environment and control framework to meet organisational objectives. Anticipate senior management’s review by suggesting remedial actions for major deviations. and that performance is competitive with alternative suppliers and market conditions. Escalate control exceptions and report to stakeholders appropriately.1 DS 2. ME 3. and the solution and service deliverable performance of individual programmes.1 Monitoring of Internal Control Framework Continuously monitor. further assurance of the completeness and effectiveness of internal controls through third-party reviews.7 BDSG 5. IT-enabled investment programmes. current and projected workloads. regulatory and contractual requirements with similar output from other business functions. specifically in terms of the performance of the enterprise’s portfolio. ME 1. die nach Absatz 4 bestehenden Pflichten des Auftragnehmers.

Das Ergebnis ist zu dokumentieren.2 IT Standards and Quality Practices Identify and maintain standards. goals. continued supplier viability. penalties and rewards. mitzuteilende Verstöße des Auftragnehmers oder der bei ihm beschäftigten Personen gegen Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten oder gegen die im Auftrag getroffenen Festlegungen. PO 8. 7.14 Contracted Staff Policies and Procedures Ensure that consultants and contract personnel who support the IT function know and comply with the organisation’s policies for the protection of the organisation’s information assets such that they meet agreed-upon contractual requirements.12 At the end of each project.14 Project Closure 4.8 Job Change and Termination Take expedient actions regarding job changes.3 Supplier Risk Management Identify and mitigate risks relating to suppliers’ ability to continue effective service delivery in a secure and efficient manner on a continual basis. monitoring and recording of information should be used by the process owner to take appropriate corrective and preventive actions.11 DS 2. procedures and practices for key IT processes to guide the organisation in meeting the intent of the QMS.1. die Rückgabe überlassener Datenträger und die Löschung beim Auftragnehmer gespeicherter Daten nach Beendigung des Auftrags.9 4. and categorise them according to supplier type. standards.1.4 Supplier Performance Monitoring Establish a process to monitor service delivery to ensure that the supplier is meeting current business requirements and continuing to adhere to the contract agreements and SLAs. Risk management should further consider non-disclosure agreements (NDAs).10 4. DS 2. require the project stakeholders to ascertain whether the project delivered the planned results and benefits. Use industry good practices for reference when improving and tailoring the organisation’s quality practices.1. 4. Ensure that contracts conform to universal business standards in accordance with legal and regulatory requirements.1 Identification of All Supplier Relationships Identify all supplier services. ME 3. Knowledge transfer should be arranged.6 Quality Measurement. 10. Der Auftraggeber hat sich vor Beginn der Datenverarbeitung und sodann regelmäßig von der Einhaltung der beim Auftragnehmer getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu überzeugen.1. procedures and methodologies with legal and regulatory requirements 4. Monitoring and Review Define. conformance with security requirements. and that performance is competitive with alternative suppliers and market conditions. expected deliverables.und Mitwirkungspflichten des Auftragnehmers. Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten) kann bei öffentlichen Stellen auch durch die Fachaufsichtsbehörde erteilt werden. 8. and credentials of representatives of these suppliers PO 7. 4. .4 Supplier Performance Monitoring Establish a process to monitor service delivery to ensure that the supplier is meeting current business requirements and continuing to adhere to the contract agreements and SLAs.24 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Nr. 9. and identify and document lessons learned for use on future projects and programmes. responsibilities reassigned and access rights removed such that risks are minimised and continuity of the function is guaranteed.3 Evaluation of Compliance With External Requirements Confirm compliance of IT policies. Measurement. Identify and communicate any outstanding activities required to achieve the planned results of the project and the benefits of the program. Maintain formal documentation of technical and organisational relationships covering the roles and responsibilities. and that performance is competitive with alternative suppliers and market conditions. der Umfang der Weisungsbefugnisse. die etwaige Berechtigung zur Begründung von Unterauftragsverhältnissen.13 Er (Anmerkung des Autors: Der Auftrag zur Erhebung. die Kontrollrechte des Auftraggebers und die entsprechenden Duldungs. DS 2. plan and implement measurements to monitor continuing compliance to the QMS.1.1. escrow contracts.8 BDSG 6.1 PO 4. alternative suppliers. significance and criticality. die sich der Auftraggeber gegenüber dem Auftragnehmer vorbehält. COBIT 4. as well as the value the QMS provides. especially job terminations. PO 10. PO 8. DS 2. etc.

COBIT 4. through SLAs).14 BDSG (3) Der Auftragnehmer darf die Daten nur im Rahmen der Weisungen des Auftraggebers erheben. einen schnellen Überblick geben.16 Anforderungsmanagement M 3.5) – auf den IT-Grundschutzkatalogen Version 2006 Stand: November 2006.g. 4. Ganz im Gegenteil lädt es dazu ein. Die detaillierte Zuordnung aller Maßnahmen der IT-Grundschutzkataloge zu den gemäß §9 BDSG notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen ist daher als veraltet anzusehen und bedarf einer Aktualisierung auf die aktuelle 11. die Thematik und die damit verbundenen Herausforderungen an eine angemessene Zuordnung weiter zu vertiefen. da das Dokument vom BSI bzw.08. 4. 7 und 8 genannten Rechte sind ihm gegenüber geltend zu machen. Ergänzungslieferung der IT-Grundschutzkataloge.2 Verpflichtung der Mitarbeiter auf Einhaltung einschlägiger Gesetze. wobei insbesondere im Einzelnen festzulegen sind: Baustein 1.unter Berücksichtigung von Standards 25 Nr. Die in den §§6.1.5 Datenschutz – Tabelle: »Maßnahmen und Datenschutz-Kontrollziele« zu Baustein 1.252 Wahl eines geeigneten Outsourcing-Dienstleisters M 2.336 Übernahme der Gesamtverantwortung für Informationssicherheit durch die Leitungsebene M 2. Ist er der Ansicht. Das folgende Mapping zwischen dem aktuellen BDSG und der 11.15 Datenschutz M 7.340 Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen Baustein 1.5 »Datenschutz« (Verweis aus Maßnahme M 7. basiert..2 Supplier Relationship Management Formalise the supplier relationship management process for each supplier. Ergänzungslieferung der IT-Grundschutzkataloge des BSI soll den Kolleginnen und Kollegen.07. Nr. 4. Das Mapping erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. The relationship owners should liaise on customer and supplier issues and ensure the quality of the relationship based on trust and transparency (e.199 Aufrechterhaltung der Informationssicherheit Baustein 1.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben M 2. dass eine Weisung des Auftraggebers gegen dieses Gesetz oder andere Vorschriften über den Datenschutz verstößt. Maßnahmenkatalog BSI – 11. verarbeiten oder nutzen.2.2 (2) Der Auftragnehmer ist unter besonderer Berücksichtigung der Eignung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen sorgfältig auszuwählen.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister . EL Baustein 1.1 BDSG (1) Werden personenbezogene Daten im Auftrag durch andere Stellen erhoben. Ersteller des Bausteins 1. ist der Auftraggeber für die Einhaltung der Vorschriften dieses Gesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz verantwortlich. Stand der Tabelle: 22.14 Regelung der Verantwortlichkeiten im Bereich Datenschutz Organisatorische Verfahren zur Sicherstellung der Rechte der Betroffenen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten Aufrechterhaltung des Datenschutzes im laufenden Betrieb 4.2.0 Sicherheitsmanagement M 2.2 M 7. welche Bausteine und Maßnahmen den einzelnen Normen des BDSG im Zusammenhang mit der Auftragsdatenverarbeitung zugeordnet werden können. Vorschriften und Regelungen M 2.11 Outsourcing M 2.1 DS 2. hat er den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen. bei der Erstellung des Prüfplans am BSI IT-Grundschutz orientieren.2 BDSG und BSI IT-Grundschutz Insbesondere ist dies notwendig. die sich im Prüfungsalltag bzw.7 M 7. verarbeitet oder genutzt. Der Auftrag ist schriftlich zu erteilen.250 Festlegung einer Outsourcing-Strategie M 2.

Maßnahmenkatalog BSI – 11.217 Sorgfältige Einstufung und Umgang mit Informationen. EL Baustein 1. Verarbeitung oder Nutzung von Daten.7 5.432 Richtlinie für die Löschung und Vernichtung von Informationen M 2.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben M 2. insbesondere die von ihm vorzunehmenden Kontrollen.15 Löschen und Vernichten von Daten M 2. Subunternehmer und Unterauftragnehmer des Dienstleisters ist zu regeln.2.11 Outsourcing M 5. Insbesondere auch bei BSI-Dokument »IT-Grundschutzzertifizierung von ausgelagerten Komponenten« Version 1. 4.und Software-Management. sondern sinnvolle Regelungen festzulegen.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben M 2.32 Einweisung aller Mitarbeiter über Methoden zur Löschung oder Vernichtung von Daten Physikalisches Löschen der Datenträger vor und nach Verwendung M 4. der Umfang.67 M 4. Löschung und Sperrung von Daten.226 Regelungen für den Einsatz von Fremdpersonal M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister Baustein 1.88 Vereinbarung über Datenaustausch mit Dritten Baustein 1.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister »Die Einbindung Dritter.2.5 Datenschutz M 7.15 Datenschutz M 7.3 4.436 Vernichtung von Datenträgern durch externe Dienstleister M 3. Behandlung von Sicherheitsvorfällen beim Auftragnehmer führt.03.11 Regelung der Auftragsdatenverarbeitung bei der Verarbeitung personenbezogener Daten 4.5 Festlegung von technisch-organisatorischen Maßnahmen entsprechend dem Stand der Technik bei der Verarbeitung personenbezogener Daten –> Verweise auf weitere BSI-Bausteine zu den einzelnen Themen beachten.« 4. die nach §9 zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen.5 M 7.2004 – in der Regel ist bei der Auftragsdatenverarbeitung von Fall 2 gemäß diesem Dokument auszugehen.11 Outsourcing M 2. der Gegenstand und die Dauer des Auftrags.2.7 Datenschutz Datenschutzgerechte Löschung/Vernichtung Organisatorische Verfahren zur Sicherstellung der Rechte der Betroffenen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten Baustein 1. die etwaige Berechtigung zur Begründung von Unterauftragsverhältnissen.435 Auswahl geeigneter Aktenvernichter M 2. 2. 3.13 Datenträgerverwaltung Ordnungsgemäße Entsorgung von schützenswerten Betriebsmitteln M 2.434 Beschaffung geeigneter Geräte zur Löschung oder Vernichtung von Daten M 2.5 Baustein 1. die Art der Daten und der Kreis der Betroffenen. Anwendungen und Systemen M 4. Baustein 1.15 M 7. In der Regel empfiehlt es sich nicht. Baustein 1.4 BDSG 1.2. Organisation. Personal.8 .0 vom 08.26 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Nr. diese grundsätzlich auszuschließen.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister Baustein 1.167 Auswahl geeigneter Verfahren zur Löschung oder Vernichtung von Daten M 2.3 M 2. Notfallvorsorge-Konzept. Hard.6 4.2. die Art und der Zweck der vorgesehenen Erhebung.11 Outsourcing M 2.234 Geregelte Außerbetriebnahme von IT-Systemen und Datenträgern 4.2. was zur Anwendung der BSIBausteine Sicherheitsmanagement. die nach Absatz 4 bestehenden Pflichten des Auftragnehmers.11 Outsourcing M 2.64 Verifizieren der zu übertragenden Daten vor Weitergabe/Beseitigung von Restinformationen M 4. Dies sollte daher vertraglich als Mindestanforderung vereinbart werden.431 Regelung der Vorgehensweise für die Löschung oder Vernichtung von Informationen M 2.325 Löschen von Auslagerungsdateien M 2. 6. die Berichtigung. 4.

60 M 6.14 M 7.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister Baustein 1. EL 7. Zutritts. Aufsichtsbehörden).3 M 2. Behandlung von Sicherheitsvorfällen Festlegung von Verantwortlichkeiten bei Sicherheitsvorfällen Festlegung von Meldewegen für Sicherheitsvorfälle Eskalationsstrategie für Sicherheitsvorfälle Benachrichtigung betroffener Stellen bei Sicherheitsvorfällen Baustein 1. die Rückgabe überlassener Datenträger und die Löschung beim Auftragnehmer gespeicherter Daten nach Beendigung des Auftrags. die beim Auftraggeber Prüfungen durchführen müssen (z.325 Löschen von Auslagerungsdateien . Der Auftraggeber muss die dazu notwendigen Auskunfts-.11 Outsourcing M 2.436 Vernichtung von Datenträgern durch externe Dienstleister M 3.15 Datenschutz M 7.0 Sicherheitsmanagement M 2. Einsichts-.432 Richtlinie für die Löschung und Vernichtung von Informationen M 2.11 Outsourcing M 2.167 Auswahl geeigneter Verfahren zur Löschung oder Vernichtung von Daten M 2.65 4. Baustein 1.B.und Zugangsrechte besitzen.434 Beschaffung geeigneter Geräte zur Löschung oder Vernichtung von Daten M 2. Zutrittsrechte.199 Aufrechterhaltung der Informationssicherheit dungs.12 10.11 M 7.15 Löschen und Vernichten von Daten M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister »Dienstleistungsqualität und IT-Sicherheit müssen regelmäßig kontrolliert werden.2.11 9.15 Datenschutz (A) Datenschutzgerechte Löschung/Vernichtung Baustein 1. Baustein 1.307 Geordnete Beendigung eines Outsourcing-Dienstleistungsverhältnisses Baustein 1.2. Dateneinsicht) eingeräumt werden.0 Sicherheitsmanagement bers und die entsprechenden Dul. müssen auch beim Outsourcing-Dienstleister die entsprechenden Kontrollmöglichkeiten (z.5 M 7. die sich der Auftraggeber gegenüber dem Auftragnehmer vorbehält.M 2.11 Outsourcing M 2. Wenn unabhängige Dritte Audits oder Benchmark-Tests durchführen sollen.14 Aufrechterhaltung des Datenschutzes im laufenden Betrieb Baustein 1.unter Berücksichtigung von Standards 27 Nr.59 M 6.9 BDSG Maßnahmenkatalog BSI – 11.und Mitwirkungspflichten des Auftragnehmers.2.9 4. 4.2.15 Datenschutz M 7.10 8.61 M 6.67 M 4.32 Einweisung aller Mitarbeiter über Methoden zur Löschung oder Vernichtung von Daten Physikalisches Löschen der Datenträger vor und nach Verwendung M 4.8 M 6.Baustein 1.11 Outsourcing M 2. ◗ Allen Institutionen. muss dies bereits im Vertrag geregelt sein.199 Aufrechterhaltung der Informationssicherheit Baustein 1.435 Auswahl geeigneter Aktenvernichter M 2.13 Datenträgerverwaltung Ordnungsgemäße Entsorgung von schützenswerten Betriebsmitteln M 2. Aufrechterhaltung des Datenschutzes im laufenden Betrieb Regelung der Auftragsdatenverarbeitung bei der Verarbeitung personenbezogener Daten Datenschutzrechtliche Freigabe Baustein 1. mitzuteilende Verstöße des Auftragnehmers oder der bei ihm beschäftigten Personen gegen Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten oder gegen die im Auftrag getroffenen Festlegungen.« 4.431 Regelung der Vorgehensweise für die Löschung oder Vernichtung von Informationen M 2.B. die Kontrollrechte des Auftragge. der Umfang der Weisungsbefugnisse.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister Baustein 1.

verarbeiten oder nutzen. EL M 2.217 Sorgfältige Einstufung und Umgang mit Informationen.15 Datenschutz M 7.2. Er (Anmerkung des Autors: Der Auftrag zur Erhebung. dass eine Weisung des Auftraggebers gegen dieses Gesetz oder andere Vorschriften über den Datenschutz verstößt. die Rückgabe überlassener Datenträger und die Löschung beim Auftragnehmer gespeicherter Daten nach Beendigung des Auftrags. 2 Nr.6 4.28 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Nr. 1 bis 3 und Abs. Der Auftraggeber hat sich vor Beginn der Datenverarbeitung und sodann regelmäßig von der Einhaltung der beim Auftragnehmer getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu überzeugen. die §§18. und zwar für Baustein 1. soweit sie personenbezogene Daten im Auftrag als Dienstleistungsunternehmen geschäftsmäßig erheben. a) öffentliche Stellen.5 M 7. Maßnahmenkatalog BSI – 11. Anwendungen und Systemen M 4. 3 sowie §44 nur die Vorschriften über die Datenschutzkontrolle oder die Aufsicht. Das Ergebnis ist zu dokumentieren. 2.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben M 2. 10 und 11. 4g und 38 BDSG: Baustein B 1.16 1.234 Geregelte Außerbetriebnahme von IT-Systemen und Datenträgern Baustein 1.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister M 2. 4g und 38. 9.14 (3) Der Auftragnehmer darf die Daten nur im Rahmen der Weisungen des Auftraggebers erheben.12 BDSG 10.15 (4) Für den Auftragnehmer gelten neben den §§5.6 Datenschutz Verpflichtung/Unterrichtung der Mitarbeiter bei der Verarbeitung personenbezogener Daten Zu §§4f.199 Aufrechterhaltung der Informationssicherheit Baustein 1. b) nicht-öffentliche Stellen.11 Outsourcing M 2.2. 1 Nr. Abs. 4. 43 Abs.14 Aufrechterhaltung des Datenschutzes im laufenden Betrieb Baustein 1. 2.13 M 2. 24 bis 26 oder die entsprechenden Vorschriften der Datenschutzgesetze der Länder.11 Outsourcing M 2.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister 4. Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten) kann bei öffentlichen Stellen auch durch die Fachaufsichtsbehörde erteilt werden.2. verarbeiten oder nutzen. die §§4f.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben M 2.2. bei denen der öffentlichen Hand die Mehrheit der Anteile gehört oder die Mehrheit der Stimmen zusteht und der Auftraggeber eine öffentliche Stelle ist. Ist er der Ansicht.5 Datenschutz M 7. Verpflichtung/Unterrichtung der Mitarbeiter bei der Verarbeitung personenbezogener Daten Keine Entsprechung .11 Outsourcing M 2.256 Planung und Aufrechterhaltung der IT-Sicherheit im laufenden OutsourcingBetrieb 4.0 Sicherheitsmanagement 4.2. die übrigen nicht-öffentlichen Stellen.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister Zu §5: Baustein 1. hat er den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen.64 Verifizieren der zu übertragenden Daten vor Weitergabe/Beseitigung von Restinformationen Fortsetzung M 4. Baustein 1.

Dateneinsicht) eingeräumt werden.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister Baustein 1. haben die technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen. verarbeiten oder nutzen. Notfallvorsorge-Konzept. Der Auftraggeber muss die dazu notwendigen Auskunfts-. 4. müssen auch beim Outsourcing-Dienstleister die entsprechenden Kontrollmöglichkeiten (z. … §9a BDSG Datenschutzaudit Zur Verbesserung des Datenschutzes und der Datensicherheit können Anbieter von Datenverarbeitungssystemen und -programmen und datenverarbeitende Stellen ihr Datenschutzkonzept sowie ihre technischen Einrichtungen durch unabhängige und zugelassene Gutachter prüfen und bewerten lassen sowie das Ergebnis der Prüfung veröffentlichen. Insbesondere auch BSI-Dokument »IT-Grundschutzzertifizierung von ausgelagerten Komponenten« Version 1.0 vom 08. insbesondere die in der Anlage zu diesem Gesetz genannten Anforderungen. Maßnahmenkatalog BSI – 11.07 Maßnahmenkatalog BSI – 11. die selbst oder im Auftrag personenbezogene Daten erheben.5 Datenschutz Festlegung von technisch-organisatorischen Maßnahmen entsprechend dem Stand der Technik bei der Verarbeitung personenbezogener Daten –> Verweise auf weitere BSI-Bausteine zu den einzelnen Themen beachten.15 Datenschutz M 7. Dabei sind insbesondere Maßnahmen zu treffen. Einsichts-. Verweis: Hierzu gibt es ein Dokument vom BSI bzw.5 Datenschutz.« .08. ◗ Allen Institutionen.03.B.und Software-Management. Dies sollte daher vertraglich als Mindestanforderung vereinbart werden.14 Aufrechterhaltung des Datenschutzes im laufenden Betrieb Baustein 1. Zutrittsrechte.5) Basierend auf den IT-Grundschutzkatalogen Version 2006. Hard. Behandlung von Sicherheitsvorfällen beim Auftragnehmer führt.17 BDSG (5) Die Absätze 1 bis 4 gelten entsprechend. wenn die Prüfung oder Wartung automatisierter Verfahren oder von Datenverarbeitungsanlagen durch andere Stellen im Auftrag vorgenommen wird und dabei ein Zugriff auf personenbezogene Daten nicht ausgeschlossen werden kann. ist die innerbehördliche oder innerbetriebliche Organisation so zu gestalten. Aufsichtsbehörden). EL Baustein 1.2004 – in der Regel ist bei der Auftragsdatenverarbeitung von Fall 2 gemäß diesem Dokument auszugehen. EL Technische und organisatorische Maßnahmen Öffentliche und nicht-öffentliche Stellen. das Verfahren sowie die Auswahl und Zulassung der Gutachter werden durch besonderes Gesetz geregelt. M 2.B. muss dies bereits im Vertrag geregelt sein.253 Vertragsgestaltung mit dem Outsourcing-Dienstleister »Dienstleistungsqualität und IT-Sicherheit müssen regelmäßig kontrolliert werden. zu gewährleisten.199 Aufrechterhaltung der Informationssicherheit Baustein 1. Die näheren Anforderungen an die Prüfung und Bewertung. um die Ausführung der Vorschriften dieses Gesetzes. Tabelle: »Maßnahmen und Datenschutz-Kontrollziele« zu Baustein 1. was zur Anwendung der BSI-Bausteine Sicherheitsmanagement. Zutritts. Wenn unabhängige Dritte Audits oder Benchmark-Tests durchführen sollen. Ersteller des Bausteins 1. die erforderlich sind.2. Organisation. Stand der Tabelle: 22.5 »Datenschutz« (Verweis aus Maßnahme M 7. wenn ihr Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zu dem angestrebten Schutzzweck steht.251 Festlegung der Sicherheitsanforderungen für Outsourcing-Vorhaben M 2. Stand: November 2006.0 Sicherheitsmanagement Anlage zu §9 BDSG Satz 1 Werden personenbezogene Daten automatisiert verarbeitet oder genutzt. Erforderlich sind Maßnahmen nur. EL Keine Entsprechung §9 BDSG Maßnahmenkatalog BSI – 11. dass sie den besonderen Anforderungen des Datenschutzes gerecht wird.unter Berücksichtigung von Standards 29 Nr.11 Outsourcing M 2.11 Outsourcing M 2.und Zugangsrechte besitzen. die je nach der Art der zu schützenden personenbezogenen Daten oder Datenkategorien geeignet sind. Personal.5 M 7. Baustein 1. die beim Auftraggeber Prüfungen durchführen müssen (z.

Der Auftrag ist schriftlich zu erteilen. die Verarbeitung. die durch Geschäftsprozesse unter Beteiligung externer Mitarbeiter verursacht werden.6. insbesondere unter Berücksichtigung unterschiedlicher nationaler Rechtssysteme. 7 und 8 genannten Rechte sind ihm gegenüber geltend zu machen. ist der Auftraggeber für die Einhaltung der Vorschriften dieses Gesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz verantwortlich. 4. A. im Einklang mit den Anforderungen der ISO 27001 stehen. Die in den §§6.3 Maßnahme Alle Verantwortlichkeiten für Informationssicherheit müssen eindeutig definiert sein.1). ISO 27002.3. die im Rahmen der Verpflichtungen des §11 BDSG vorgenommen werden. Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag (1) Werden personenbezogene Daten im Auftrag durch andere Stellen erhoben. 6.3. um Synergieeffekte zu erzielen und Doppelarbeiten sowie Akzeptanzprobleme beim Auftragnehmer zu vermeiden. verarbeitet oder genutzt. 6. die nach §9 zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen. z.3.1 Maßnahme Die Risiken für Informationen und informationsverarbeitende Einrichtungen der Organisation. ISO 27002.6 ISO 27002.1. müssen alle relevanten Sicherheitsanforderungen abdecken. 6.3. bevor diesen der Zugang gewährt wird. dass Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin. müssen identifiziert und angemessene Maßnahmen umgesetzt werden.3 BDSG und ISO 27001 Prüfungshandlungen. die Art und der Zweck der vorgesehenen Erhebung.3 b) Maßnahmen zur Sicherstellung des Schutzes von organisationseigenen Werten (Assets): (siehe hierzu auch die Erläuterungen in Zusammenhang mit §9 BDSG) .2. die Art der Daten und der Kreis der Betroffenen. Datenschutzgesetze. Vorschriften und ggf. 2. 4. 3. Wir empfehlen den Erwerb des vollständigen Standards zur gründlichen und vollständigen Kenntnisnahme aller relevanten Anforderungen (z. sind gehalten.4 Maßnahme Datenschutz und Vertraulichkeit müssen sichergestellt werden. 6.2. der Gegenstand und die Dauer des Auftrags. oder die Bereitstellung von Produkten oder Dienstleistungen für informationsverarbeitende Einrichtungen. Vertragsklauseln gefordert. der Umfang.15. A.3.2 (2) Der Auftragnehmer ist unter besonderer Berücksichtigung der Eignung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen sorgfältig auszuwählen. B. dass die Anforderungen der ISO 27001 hier nur verkürzt in Form von Zitaten wiedergegeben werden.3 Maßnahme Vereinbarungen mit Dritten. www.2. Adressieren von Sicherheit in Vereinbarungen mit Dritten Zuweisung der Verantwortlichkeiten für Informationssicherheit Identifizierung von Risiken in Zusammenhang mit externen Mitarbeitern Datenschutz und Vertraulichkeit von personenbezogenen Informationen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) §11 Erhebung.1 4.2. einschließlich ihrer Sicherheitsklassifizierung (siehe 7.3 s) Verantwortlichkeiten zur Gesetzeskonformität und Sicherstellung der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen. dies durch interne Audits zu überprüfen und einer ständigen Verbesserung zu unterziehen. ISO/IEC 27001:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren – Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen Ergänzt durch: ISO/IEC 27002:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren – Leitfaden für das Informationssicherheits-Management A. wenn die Vereinbarung die Zusammenarbeit mit Organisationen im Ausland einschließt (siehe auch 15.3 k) eine Beschreibung des bereitgestellten Produkts oder der Dienstleistung und eine Beschreibung der zur Verfügung gestellten Informationen. Nr. Daher ist es sinnvoll.4 4.2. Unternehmen. wobei insbesondere im Einzelnen festzulegen sind: 4. Verarbeitung oder Nutzung von Daten. wie in einschlägigen Gesetzen.B. die ein Informationssicherheits-Managementsystem nach den Anforderungen des Standards ISO/ IEC 27001:2005 eingerichtet haben.5 1.de). die den Zugriff.1).2. A.30 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung 4. Kommunikation oder Administration von Informationen oder informationsverarbeitenden Einrichtungen der Organisation betreffen. 6.beuth. in Deutschland beim Beuth Verlag.1.

ISO 27002. und Audits sollten regelmäßig durchgeführt werden. ISO 27002.3 o) das Recht.3 u) Einbeziehung Dritter mit Subunternehmern sowie die Sicherheitsmaßnahmen. Melden von Informationssicherheitsereignissen 4. Anhang A A.13 4.8 5.10. Das Ergebnis ist zu dokumentieren. ISO/IEC 27001:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren – Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen Ergänzt durch: ISO/IEC 27002:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren – Leitfaden für das Informationssicherheits-Management ISO 27002. hier auch: ISO 27001.3. ISO 27002. die nach Absatz 4 bestehenden Pflichten des Auftragnehmers.1 Maßnahme Informationssicherheitsereignisse müssen so schnell wie möglich über die geeigneten Managementkanäle gemeldet werden.10 4.3. die vertraglich festgelegten Verantwortlichkeiten zu überprüfen.2. 4. um die Rückgabe oder Vernichtung von Informationen und Werten bei Vertragsende oder zu einem vereinbarten Zeitpunkt innerhalb der Vertragslaufzeit sicherzustellen. 6. 6.2. Mitteilungen und Untersuchungen von Informationssicherheitsvorfällen und Sicherheitsverstößen. 6. die sich der Auftraggeber gegenüber dem Auftragnehmer vorbehält.3.3 r) die vereinbarte Verpflichtung der jeweiligen Parteien.7 4. 13.2.3. der Umfang der Weisungsbefugnisse. die vertraglich festgelegten Verantwortlichkeiten zu überprüfen. 4.2. Nr. 6. 6.3.3.2. ISO 27002. Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag 4. 4. und die satzungsgemäßen Rechte der Prüfer zu benennen. diese Prüfungen durch unabhängige Dritte durchführen zu lassen. 6. genauso wie Vertragsverstöße. ISO 27002.3.2.und Mitwirkungspflichten des Auftragnehmers.14 .12 9.1.2. um die Rückgabe oder Vernichtung von Informationen und Werten bei Vertragsende oder zu einem vereinbarten Zeitpunkt innerhalb der Vertragslaufzeit sicherzustellen. mitzuteilende Verstöße des Auftragnehmers oder der bei ihm beschäftigten Personen gegen Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten oder gegen die im Auftrag getroffenen Festlegungen.3.unter Berücksichtigung von Standards 31 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) §11 Erhebung. und die satzungsgemäßen Rechte der Prüfer zu benennen.11 ISO 27001 A. diese Prüfungen durch unabhängige Dritte durchführen zu lassen. 8.) 5) Maßnahmen. Löschung und Sperrung von Daten.2. ISO 27002. die diese Subunternehmer umsetzen müssen. die Rückgabe überlassener Datenträger und die Löschung beim Auftragnehmer gespeicherter Daten nach Beendigung des Auftrags.2 Überwachung und Überprüfung der Dienstleistungen von Dritten Maßnahme Die von Dritten gelieferten Dienstleistungen. Der Auftraggeber hat sich vor Beginn der Datenverarbeitung und sodann regelmäßig von der Einhaltung der beim Auftragnehmer getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu überzeugen.o. die Berichtigung.o. Berichte und Aufzeichnungen müssen regelmäßig überwacht und überprüft werden. insbesondere die von ihm vorzunehmenden Kontrollen. die Kontrollrechte des Auftraggebers und die entsprechenden Duldungs.3 j) Vereinbarungen für Berichte. jegliche Aktivitäten in Zusammenhang mit den Werten der Organisation zu überwachen und zu widerrufen.3 b) (s. 6.) 5) Maßnahmen. 4.9 ISO 27002. 6. 6.3 o) das Recht. 7.2. 10.3 n) das Recht. die etwaige Berechtigung zur Begründung von Unterauftragsverhältnissen.3 b) (s. Er kann bei öffentlichen Stellen auch durch die Fachaufsichtsbehörde erteilt werden.

2 Nr. verarbeiten oder nutzen. b) nicht-öffentliche Stellen. verarbeiten oder nutzen. 3 sowie §44 nur die Vorschriften über die Datenschutzkontrolle oder die Aufsicht. Ist er der Ansicht.19 . insbesondere die in der Anlage zu diesem Gesetz genannten Anforderungen.1. 4. Kommunikation oder Administration von Informationen oder informationsverarbeitenden Einrichtungen der Organisation betreffen.3. Datenschutz und Vertraulichkeit von personenbezogenen Informationen Adressieren von Sicherheit in Vereinbarungen mit Dritten 4. 4.2. die übrigen nicht-öffentlichen Stellen.16 (4) Für den Auftragnehmer gelten neben den §§5. Erforderlich sind Maßnahmen nur. A. 43 Abs. die Verarbeitung. haben die technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen.15 ISO 27001 A. die §§4f. die den Zugriff. soweit sie personenbezogene Daten im Auftrag als Dienstleistungsunternehmen geschäftsmäßig erheben.18 (5) Die Absätze 1 bis 4 gelten entsprechend. oder die Bereitstellung von Produkten oder Dienstleistungen für informationsverarbeitende Einrichtungen. 4g und 38.3 Maßnahme Vereinbarungen mit Dritten.17 ISO 27002 6. bei denen der öffentlichen Hand die Mehrheit der Anteile gehört oder die Mehrheit der Stimmen zusteht und der Auftraggeber eine öffentliche Stelle ist.32 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) §11 Erhebung.6 Maßnahme Geeignete Kontakte zu relevanten Behörden müssen gepflegt werden. Abs. die erforderlich sind.6. und zwar für 1. Leistungsbeschreibungen und der Grad der Lieferungen.1. durchgeführt und eingehalten werden. dass eine Weisung des Auftraggebers gegen dieses Gesetz oder andere Vorschriften über den Datenschutz verstößt.3. 1 Nr. die in der Liefervereinbarung mit Dritten enthalten sind.3. 9. von den Dritten umgesetzt. a) öffentliche Stellen. wenn die Prüfung oder Wartung automatisierter Verfahren oder von Datenverarbeitungsanlagen durch andere Stellen im Auftrag vorgenommen wird und dabei ein Zugriff auf personenbezogene Daten nicht ausgeschlossen werden kann. 1 bis 3 und Abs. Vertragsklauseln gefordert.4 Maßnahme Datenschutz und Vertraulichkeit müssen sichergestellt werden. um die Ausführung der Vorschriften dieses Gesetzes. hat er den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen. ISO/IEC 27001:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren – Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen Ergänzt durch: ISO/IEC 27002:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren – Leitfaden für das Informationssicherheits-Management ISO 27002 10. 2.3. 4.15. die selbst oder im Auftrag personenbezogene Daten erheben. Öffentliche und nicht-öffentliche Stellen.3. sollten alle relevanten Sicherheitsanforderungen abdecken.1 Maßnahme Es sollte sichergestellt sein. verarbeiten oder nutzen. 24 bis 26 oder die entsprechenden Vorschriften der Datenschutzgesetze der Länder. zu gewährleisten. dass die Sicherheitsmaßnahmen. Erbringung von Dienstleistungen Nr. Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag (3) Der Auftragnehmer darf die Daten nur im Rahmen der Weisungen des Auftraggebers erheben. wenn ihr Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zu dem angestrebten Schutzzweck steht.2. wie in einschlägigen Gesetzen. die §§18. Vorschriften und ggf. 2. (keine Entsprechung in ISO 27001/27002) Kontakt zu Behörden 4. 10 und 11.

Die Verantwortung für den Umgang mit persönlichen Daten und die Sensibilisierung für die Prinzipien des Datenschutzes sollten in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften angegangen werden. Anhang A A. zu gewährleisten. müssen überprüft werden. 15.3.10. zu verwehren (Zutrittskontrolle). und dass überprüft und festgestellt werden kann. Siehe hierzu auch: ISO 27001. 1. dass nachträglich überprüft und festgestellt werden kann.20 Werden personenbezogene Daten automatisiert verarbeitet oder genutzt. einschließlich: 1) die unterschiedlichen Gründe.8 Schutz vor Schadsoftware und mobilem Programmcode Austausch von Informationen A.1 Überprüfung von Eingabedaten Maßnahme Die Daten.8.2. 2.21 ISO 27002. zu verhindern.3.3 Transport physischer Medien A. Angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Informationen sollten umgesetzt werden. verändert oder entfernt worden sind (Eingabekontrolle). Anhang A A. ob und von wem personenbezogene Daten in Datenverarbeitungssysteme eingegeben. an welche Stellen eine Übermittlung personenbezogener Daten durch Einrichtungen zur Datenübertragung vorgesehen ist (Weitergabekontrolle).23 A.10. ISO/IEC 27001:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren – Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen Ergänzt durch: ISO/IEC 27002:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren – Leitfaden für das Informationssicherheits-Management ISO 27002.3 Aufheben von Zugangsrechten A.4 Die Einhaltung dieser Leitlinie und aller einschlägigen Datenschutzgesetze und Vorschriften verlangt eine angemessene Managementstruktur und Kontrolle.2. 8. Anhang A A.8.8. 3.10.10. und dass personenbezogene Daten bei der Verarbeitung. 6.3.4 Elektronische Mitteilungen/Nachrichten (Messaging) A.8. 11 Sicherheitsbereiche Zugangskontrolle 4.2 Rückgabe von organisationseigenen Werten A. 4) die Anforderung. zu gewährleisten. die den Zugang von Dritten notwendig machen. die in Anwendungen eingegeben werden.5 Geschäftsinformationssysteme 4.8. Anforderungen und Vorteile. dass jeglicher Zugang verboten ist. die einzuhalten sind. ist die innerbehördliche oder innerbetriebliche Organisation so zu gestalten. kopiert. dass personenbezogene Daten bei der elektronischen Übertragung oder während ihres Transports oder ihrer Speicherung auf Datenträger nicht unbefugt gelesen. 8.10. die je nach der Art der zu schützenden personenbezogenen Daten oder Datenkategorien geeignet sind. 9. verändert oder entfernt werden können (Zugriffskontrolle). welche Personen zur Benutzung der zur Verfügung gestellten Dienste berechtigt sind.1 Regelwerke und Verfahren zum Austausch von Informationen A. der Führungskräfte.4 A. mit denen personenbezogene Daten verarbeitet oder genutzt werden. 5) eine Erklärung.unter Berücksichtigung von Standards 33 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) §11 Erhebung.12. 2) zulässige Zugangsmethoden und die Kontrolle und Benutzung eindeutiger Kennungen wie Benutzerkennungen und Passwörter.3.1. und welches ihre Rechte und Privilegien im Rahmen dieser Benutzung sind. 6) einen Prozess. um sicherzustellen. Oft geschieht dies am besten durch die Ernennung eines Datenschutzbeauftragten.3.3. Nr.1 A. 5. Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag Anlage zu §9 Satz 1 des BDSG 4. zu gewährleisten. verändert oder entfernt werden können.10. kopiert.und Zugriffsrechte zu entziehen oder die Verbindung zwischen Systemen zu unterbrechen. Benutzer und Dienstleister über ihre einzelnen Verantwortlichkeiten und über die spezifischen Verfahren berät. dass Datenverarbeitungssysteme von Unbefugten genutzt werden können (Zugangskontrolle). . der nicht ausdrücklich erlaubt ist.3 Zugangskontrolle zu Quellcode 4.24 4.2 Vereinbarungen zum Austausch von Informationen A. dass die zur Benutzung eines Datenverarbeitungssystems Berechtigten ausschließlich auf die ihrer Zugriffsberechtigung unterliegenden Daten zugreifen können. 4. Unbefugten den Zutritt zu Datenverarbeitungsanlagen.25 ISO 27001.22 4. 12.3. Dabei sind insbesondere Maßnahmen zu treffen. dass sie den besonderen Anforderungen des Datenschutzes gerecht wird. 3) ein Berechtigungsprozess für Benutzerzugriff und -privilegien. Zugangs.10. dass diese Eingaben korrekt und angemessen sind.4. eine Liste zu pflegen. ISO 27001.3 i) Richtlinie zur Zugangskontrolle.3. Nutzung und nach der Speicherung nicht unbefugt gelesen.

Leistungsbeschreibungen und der Grad der Lieferungen.12. erstellt und getestet werden. A. die im Auftrag verarbeitet werden.5.27 A. 7.10.3.12.30 .3. ISO 27001. dass personenbezogene Daten gegen zufällige Zerstörung oder Verlust geschützt sind (Verfügbarkeitskontrolle).2.5 Trennung von Netzwerken können. und Audits sollten regelmäßig durchgeführt werden. Zur Verbesserung des Datenschutzes und der Datensicherheit können Anbieter von Datenverarbeitungssystemen und -programmen und datenverarbeitende Stellen ihr Datenschutzkonzept sowie ihre technischen Einrichtungen durch unabhängige und zugelassene Gutachter prüfen und bewerten lassen sowie das Ergebnis der Prüfung veröffentlichen.2 Isolation sensibler Systeme Daten getrennt verarbeitet werden A 11.34 ISACA-Prüfleitfaden Auftragsdatenverarbeitung Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) §11 Erhebung. zu gewährleisten. Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag 6. 4. Anhang A A. dass zu unterISO 27001.10. Anhang A schiedlichen Zwecken erhobene A.3 Kryptographische Maßnahmen A. die in der Liefervereinbarung mit Dritten enthalten sind.3.2 Verwaltung kryptographischer Schlüssel ISO 27001. das Verfahren sowie die Auswahl und Zulassung der Gutachter werden durch besonderes Gesetz geregelt.3.2. 4.28 8. dass personenbezogene Daten.1 Leitlinie zur Anwendung von Kryptographie A.1 Backup von Informationen Maßnahme Backup-Kopien von Informationen und von Software müssen regelmäßig.3 Aufteilung von Verantwortlichkeiten 4. Gegebenenfalls auch: A.29 Eine Maßnahme nach Satz 2 Nummer 2 bis 4 ist insbesondere die Verwendung von dem Stand der Technik entsprechenden Verschlüsselungsverfahren. zu gewährleisten.1 Erbringung von Dienstleistungen Maßnahme Es sollte sichergestellt sein. ISO 27001.10. zu gewährleisten.4 Physische und umgebungsbezogene Sicherheit Schutz vor Schadsoftware und mobilem Programmcode Nr. Anhang A A. Die näheren Anforderungen an die Prüfung und Bewertung. 14 Sicherstellung des Geschäftsbetriebs (Business Continuity Management) 4.26 4.3. von den Dritten umgesetzt.11.12. Anhang A A. im Einklang mit der akzeptierten Backup-Methode.6.3.2 Überwachung und Überprüfung der Dienstleistungen von Dritten Maßnahme Die von Dritten gelieferten Dienstleistungen. Berichte und Aufzeichnungen müssen regelmäßig überwacht und überprüft werden.9 A.1.10.4. dass die Sicherheitsmaßnahmen. Maßnahme Sensible Systeme müssen sich in einer dedizierten (isolierten) Umgebung befinden. ISO/IEC 27001:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren – Informationssicherheits-Managementsysteme – Anforderungen Ergänzt durch: ISO/IEC 27002:2005 Informationstechnik – IT-Sicherheitsverfahren – Leitfaden für das Informationssicherheits-Management ISO 27002 10.3. nur entsprechend den Weisungen des Auftraggebers verarbeitet werden können (Auftragskontrolle). durchgeführt und eingehalten werden.

8. 2. 6. der Umfang der Weisungsbefugnisse. die Berichtigung. 5. die Art und der Zweck der vorgesehenen Erhebung. 3 sowie §44 nur die Vorschriften über die Datenschutzkontrolle oder die Aufsicht. 2. Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag (1) Werden personenbezogene Daten im Auftrag durch andere Stellen erhoben. 7. Der Auftrag ist schriftlich zu erteilen. Ist er der Ansicht. 43 Abs. 10 und 11. mitzuteilende Verstöße des Auftragnehmers oder der bei ihm beschäftigten Personen gegen Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten oder gegen die im Auftrag getroffenen Festlegungen. b) nicht-öffentliche Stellen. die übrigen nicht-öffentlichen Stellen. Das Ergebnis ist zu dokumentieren. 4g und 38. 24 bis 26 oder die entsprechenden Vorschriften der Datenschutzgesetze der Länder. 4. die Kontrollrechte des Auftraggebers und die entsprechenden Duldungs. die §§18. die nach Absatz 4 bestehenden Pflichten des Auftragnehmers. ist der Auftraggeber für die Einhaltung der Vorschriften dieses Gesetzes und anderer Vorschriften über den Datenschutz verantwortlich. a) öffentliche Stellen. Verarbeitung oder Nutzung von Daten. 3. der Umfang. 1 bis 3 und Abs. 9. die Art der Daten und der Kreis der Betroffenen. die §§4f. insbesondere die von ihm vorzunehmenden Kontrollen. Löschung und Sperrung von Daten. 7 und 8 genannten Rechte sind ihm gegenüber geltend zu machen. . Er kann bei öffentlichen Stellen auch durch die Fachaufsichtsbehörde erteilt werden. 2. die sich der Auftraggeber gegenüber dem Auftragnehmer vorbehält. Die in den §§6. Der Auftraggeber hat sich vor Beginn der Datenverarbeitung und sodann regelmäßig von der Einhaltung der beim Auftragnehmer getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu überzeugen. (2) Der Auftragnehmer ist unter besonderer Berücksichtigung der Eignung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen sorgfältig auszuwählen. wobei insbesondere im Einzelnen festzulegen sind: 1. dass eine Weisung des Auftraggebers gegen dieses Gesetz oder andere Vorschriften über den Datenschutz verstößt. (3) Der Auftragnehmer darf die Daten nur im Rahmen der Weisungen des Auftraggebers erheben. Abs. verarbeitet oder genutzt. hat er den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen. verarbeiten oder nutzen.unter Berücksichtigung von Standards 35 Anhang Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) §11 Erhebung. 10. bei denen der öffentlichen Hand die Mehrheit der Anteile gehört oder die Mehrheit der Stimmen zusteht und der Auftraggeber eine öffentliche Stelle ist. 1 Nr. verarbeiten oder nutzen. und zwar für 1. 2 Nr. der Gegenstand und die Dauer des Auftrags. wenn die Prüfung oder Wartung automatisierter Verfahren oder von Datenverarbeitungsanlagen durch andere Stellen im Auftrag vorgenommen wird und dabei ein Zugriff auf personenbezogene Daten nicht ausgeschlossen werden kann. die Rückgabe überlassener Datenträger und die Löschung beim Auftragnehmer gespeicherter Daten nach Beendigung des Auftrags.und Mitwirkungspflichten des Auftragnehmers. die etwaige Berechtigung zur Begründung von Unterauftragsverhältnissen. soweit sie personenbezogene Daten im Auftrag als Dienstleistungsunternehmen geschäftsmäßig erheben. 9. (5) Die Absätze 1 bis 4 gelten entsprechend. (4) Für den Auftragnehmer gelten neben den §§5. die nach §9 zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen.

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