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Folie 1

Teil 1: Qualitätsmanagement

Inhalt: 1. Einleitung 3
2. Anforderungen an Managementsysteme 9
3. Abbildung von QM in der Unternehmensorganisation 25
4. Qualitätsmanagement in der Produktentwicklung 37
5. Six Sigma / Design for Six Sigma 56
6. Ausgewählte qualitätstechnische Methoden 61
7. Werkzeuge im Qualitätsmanagement 79

Prof.(FH) Dipl.-Ing. Johann WAPPIS


Fachhochschule Wiener Neustadt
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Agenda zur Lehrveranstaltung

Thema MWLV MWLB

Freitag
TRIZ – Methodisches Vorgehen in der Produktentwicklung 27.02.2009
Dipl.-Ing. Jürgen Jantschgi / Jantschgi Consulting & Research 16:00 - 19:00

Freitag
Schwerpunkt Qualitätsmanagement 06.03.2009
16:00 - 19:00

Freitag
Schwerpunkt Qualitätssicherung 13.03.2009
16:00 - 19:00

Donnerstag Freitag
Einsatz von qualitätstechnischen Werkzeugen in der Produktentwicklung 07.05.2009 19.06.2009
Ing. Gunther Piller / Magna Powertrain AG&CoKG 14:00 - 17:00 16:00 - 19:00

Donnerstag Freitag
SPICE – ein aktueller Ansatz zur Prozessbewertung in der Entwicklung 04.06.2009 19.06.2009
Dipl.-Ing. Gunther Spork / Magna Powertrain AG&CoKG 08:00 - 11:00 19:00 - 22:00

Donnerstag Samstag
Einführung und Weiterentwicklung von Integr. Managementsystemen, Vorgehen in der Praxis 14.05.2009 20.06.2009
Dipl.-Ing. Vladan Stevanovic / Merten Management GmbH 14:00 - 17:00 12:00 - 15:00

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Abschnitt 1: Einleitung

Was ist Qualität?

• Qualität ist die Erfüllung von


Erwartungen und Wünschen
der Kunden.

• Qualität ist Attraktivität am


Markt! (Danzer 1990)

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Die Wandlung des Begriffes Qualität

Qualitätskontrolle
Ö geprüfte Qualität
Ö mächtige Prüfabteilungen kontrollieren
die Teile nach jedem Fertigungsschritt
Qualitätssicherung
Ö Qualität wird produziert
Ö Absicherung der Qualität über statistische
Methoden, die 100% Prüfung wird durch
statistische Prozessregelung ersetzt
Qualitätsmanagement
Ö Qualität wird geplant
Ö Simultaneous Engineering
Ö Null-Fehler sind das erklärte Ziel
Ö Qualität wird erweitert auf alle Aspekte,
die zur Kundenzufriedenheit beitragen
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Bedeutung von Kundenzufriedenheit im Qualitätsmanagement

Ö Regelwerke (z.B. ISO 9001:2008) fordern die Ausrichtung des Unternehmens auf die
Kunden
Ö moderne (Qualitäts)-Management-Werkzeuge sind klar auf den Kunden ausgerichtet
Ö APQP widmet sich im ersten Abschnitt nur der Stimme des Kunden
Ö Kundenzufriedenheit ist wichtiger Schwerpunkt im Management-Review
Ö ...
Ö Beispiel: J.D. Power Studien zur Erfassung der Kundenzufriedenheit
Ö J.D. Power: amerikanisches Marktforschungs-
institut und Unternehmensberatungs-
unternehmen
Ö bekannt für Forschung zum Thema Kunden-
zufriedenheit in der Automobilindustrie.

ª nicht die Einhaltung von Spezifikationen, sondern


die bessere Erfüllung von Wünschen und
Erwartungen der Kunden steht im Fokus von QM!
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Qualität in der Lieferkette

t Kund t Kund t Kund


eran e eran e eran e
Lief Lief Lief

Wünsche /
Anforderungen Anforderungen
Anforderungen
Sub- Getriebe- Auto- Auto-
Lieferant Produkte hersteller Produkte
hersteller Produkte
käufer
Leistungen Leistungen Leistungen

Messpunkte für Kundenzufriedenheit Messpunkt für Kundenzufriedenheit


9 z.B.: ppm-Rate 9 Ergebnisse von Zufriedenheitsbefragungen
9 Liefergrad 9 Imageanalyse
9 Reaktionszeit 9 …
9 …
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Folie 7

Wer ist für Qualität verantwortlich?

FÜR QUALITÄT

SIND 

ALLE MITARBEITER

IM UNTERNEHMEN

VERANTWORTLICH!
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Folie 8

Aufgaben des Qualitätsmanagements

Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch:


– Erfüllung von Kundenanforderungen
– Funktion
– Preis
– Termin
– Erhöhung der Kundenzufriedenheit
– Vermeidung von Fehlern
– Vermeidung von Verschwendung von Rohstoffen, Material,
Arbeitskräfte, Zeit, etc.
– etc.

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Folie 9

Abschnitt 2: Anforderungen an Managementsysteme

Modelle für Managementsysteme

ISO TS 16949
ISO 9000 ff

ISO 14001

EFQM
Unternehmen
GMP Guideline

OHSAS 18001

HACCP AS9100
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Folie 10

Zweck von Managementsystemen


Ö Managementsysteme regeln die Zusammenarbeit einer Vielzahl von Personen im
Unternehmen
Ö Managementsysteme sorgen für eine optimale Gestaltung der Abläufe und
Zusammenarbeit
(besserer Kundennutzen, Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenz)
Ö Managementsysteme schaffen Vertrauen in das Unternehmen
(für Mitarbeiter, Kunden, Eigentümer, etc.)

notwendig
falsch: ISO weil Praxis
gefordert

richtig: ISO weil Praxis


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Struktur von Managementsystemen

Werte des Unternehmens (Unternehmenspolitik, Mitarbeiter-Charta)

Ablauforganisation Aufbauorganisation
• Prozessgliederungsplan • Organigramme
• Hauptprozesse • Stellenbeschreibungen
• Prozessbeschreibungen • Funktionsbeschreibungen
• Arbeitsanweisungen,
Checklisten, Formblätter

Organisationsanweisungen

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Struktur der ISO 9001:1994

1. Verantwortung der Leitung 11. Prüfmittelüberwachung


2. Qualitätsmanagementsystem 12. Prüfstatus
3. Vertragsprüfung 13. Lenkung fehlerhafter Produkte
4. Designlenkung 14. Korrektur und Vorbeugung
5. Lenkung der Dokumente und 15. Handhabung, Lagerung,
Daten Verpackung, Versand
6. Beschaffung 16. Qualitätsaufzeichnungen
7. Beigestellte Produkte 17. Interne Qualitätsaudits
8. Kennzeichnung und 18. Schulung
Rückverfolgbarkeit 19. Wartung, Kundendienst
9. Prozesslenkung 20. Statistische Methoden
10. Prüfungen
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Folie 13

Struktur der ISO 9001:2000 bzw. ISO 9001:2008


Ständige Verbesserung

Verantwortung
der Leitung Z
A
U
K N
F
F K
U O
R
Management Messung, Analyse, I U
N R
von Ressourcen Verbesserung E
D
D N
D E
R
E D
E U
N
H E
N N
Input Produkt- Output E
G
P S I N
realisierung R E T
O R
D V
U I
K C
T E
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Struktur der Normenfamilie ISO 9000 ff.

Grundlagen
Grundlagenund
undBegriffe
Begriffe
ISO 9000
ISO 9000

Leitfaden
LeitfadenzurzurLeistungs-
Leistungs- Anforderungen
Anforderungen
verbesserung
verbesserung QM-System
QM-System ISO
ISO9001
9001
ISO
ISO9004
9004

Leitfaden
Leitfadenfür
fürAudits
Auditsvon
vonQualitätsmanagement
Qualitätsmanagementund/oder
und/oderUmweltmanagementsystemen
Umweltmanagementsystemen
ISO
ISO19011
19011

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Folie 15

Qualitätsmanagementsystem (4)
Allgem. Anforderungen (4.1) Doku. Anforderungen (4.2, 4.2.1)
¾ Prozesse identifizieren ¾ Qualitätspolitik und Qualitätsziele
¾ Abfolge und Wechselwirkung der Prozesse ¾ QM-Handbuch
festlegen ¾ Dokumentierte Verfahren, Dokumente, Aufzeichnungen
¾ Kriterien u. Methoden zur Prozesslenkung
¾ Ressourcen und Informationen zur Durch-
führung und Überwachung der Prozesse
bereitstellen
QM-Handbuch (4.2.2)
¾ Prozesse überwachen, messen und analysieren ¾ Anwendungsbereich des QM-Systems
¾ Maßnahmen zur Absicherung und ständige ¾ Dokumentierte Verfahren bzw. Verweise darauf
Verbesserung der Prozesse treffen ¾ Beschreibung der Wechselwirkungen der Prozesse
¾ Verantwortung für ausgegliederte
Prozesse
Lenkung von Dokumenten (4.2.3)
¾ Dokumente vor der Herausgabe genehmigen
¾ Dokumente bei Bedarf aktualisieren und neu genehmigen
¾ Änderungsstatus anzeigen
¾ gültige Fassung an den Einsatzorten verfügbar machen
¾ externer Dokumente ebenso lenken
¾ unbeabsichtigte Verwendung veralteter Dok. verhindern

Lenkung von Aufzeichnungen (4.2.4)


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¾ Auffindbarkeit, Lesbarkeit erhalten
¾ Lenkungsmaßnahmen festlegen (Kennzeichnung,
Aufbewahrung, Schutz, …)
¾ Einhaltung der Aufbewahrungsfristen powered by...

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Management Responsibility (5)

Management Commitment (5.1):


¾ der Organisation die Bedeutung der Erfüllung der
Kundenforderungen und der gesetzlichen Forderungen
vermitteln Planning (5.4):
¾ Qualitätspolitik festlegen
¾ in den zutreffenden Funktionsbereichen und ebenen müssen
¾ Qualitätsziele definieren Qualitätsziele festgelegt werden (messbare in Einklang mit der
¾ Management Reviews durchführen Qualitätspolitik)
¾ ausreichende Ressourcen bereitstellen ¾ Planung eines geeignetes QM-Systems, um die Anforderungen
zu erfüllen und die Ziele zu erreichen

Customer focus (5.2):


¾ sicherstellen, dass Kundenforderungen ermittelt Responsibility, authority, and communication
werden (5.5):
¾ Kundenforderungen mit dem Ziel der Erhöhung der ¾ Verantwortung und Befugnisse müssen festgelegt und bekannt
Kundenzufriedenheit erfüllen gemacht werden
¾ Beauftragter der obersten Leitung muss festgelegt werden
Quality policy (5.3): (QM-System aufrechterhalten, Bericht an die Leitung,
Förderung des Bewußtseins)
¾ für den Zweck der Organisation angemessen
¾ Verpflichtung zur Erfüllung der Anforderungen und zur
ständigen Verbesserung Management Review (5.6):
¾ Rahmen für die Festlegung und Bewertung von ¾ oberste Leitung bewertet in geplanten Abständen die
qualitätsbezogenen Zielen Wirksamkeit des QM-Systems QM 090305.ppt
¾ muss in der Organisation vermittelt und verstanden ¾ zu bewerten: alle Systemelemente, Kennzahlen, Ziele &
werden Erfüllung, cost-of-poor-quality, Rückmeldungen der Kunden,
¾ laufend bezüglich ihrer Angemessenheit Auditergebnisse
bewertet werden ¾ Ergebnisse: Entscheidungen, Maßnahmen,
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Management von Ressourcen (6)

Provision of resources (6.1):


¾ Erforderliche Ressourcen sind zu ermitteln und
bereitzustellen für
- die Aufrechterhaltung und ständige Verbesserung
des QM-Systems
- die Erhöhung der Kundenzufriedenheit durch die
Erfüllung der Kundenforderungen Infrastructure (6.3):
¾ Ermittlung, Bereitstellung und Aufrechterhaltung der
erforderlichen Infrastruktur
Human Resources (6.2): - Gebäude, Arbeitsort und zugehörige
¾ Personal muss aufgrund der angemessenen Ausbildung Versorgungseinrichtungen
Fertigkeiten und Erfahrungen fähig sein - Prozessausrüstung
¾ Ermittlung und Sicherstellung der notwendigen Fähigkeiten - unterstützende Dienstleistungen
des Personals
¾ Für entsprechende Schulungen sorgen
¾ Beurteilung Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen Work environment (6.4):
¾ Bewusstsein des Personals sicherstellen (Beitrag zur ¾ Ermittlung, Bereitstellung und Aufrechterhaltung einer
Zielerreichung) Arbeitsumgebung, die zur Erreichung der Konformität
¾ Aufzeichnungen zu Ausbildungen, Schulungen, Fertigkeiten mit den Produktforderungen erforderlich ist QM 090305.ppt
und Erfahrungen führen

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Produktrealisierung (7)

Planning of product realization (7.1):


¾ Prozesse der Produktrealisierung (Entwicklung,
Prozessplanung, Beschaffung, Produktion) sind zu planen
u. weiterzuentwickeln
¾ In angemessenem Umfang sind festzulegen:
- Qualitätsziele und Produktanforderungen Review of requirements related to the
- erforderliche produktspezifische Verifizierungs-,
Validierungs-, Überwachungs- und Prüftätig-
product (7.2.2):
keiten sowie Produktannahmekriterien ¾ Bewertung der Produktanforderungen vor Eingehen einer
- erforderliche Aufzeichnungen um nachzuweisen, Lieferverpflichtung (Angebote, Annahme v. Verträgen od.
dass die Prozesse und Produkte die Aufträgen) hinsichtlich
Anforderungen erfüllen
- Sind Produktanforderungen festgelegt
¾ Ergebnis der Planung kann z.B. als QM-Plan vorliegen
- Unterschiede im Vertrag od. Auftrag beseitigt
- festgelegten Anforderungen sind erfüllbar
Customer related processes (7.2) ¾ Aufzeichnungen dazu sind zu führen
¾ Dokumentenlenkung für Änderung der Produkt-
Determination of requirements related to anforderungen einrichten / Austausch bei Änderung
the product (7.2.1): der Produktanforderungen
¾ Kundenforderungen ermitteln (einschließlich
Kundendienst)
¾ Nicht angegebene Kundenanforderungen ermitteln – die
Customer communication (7.2.3):
jedoch notwendig für den Gebrauch sind ¾ Kommunikationsregeln mit dem Kunden festlegen
QMu.
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¾ Gesetzliche u. behördliche Anforderungen ermitteln verwirklichen hinsichtlich


¾ alle weiteren von der Organisation festgelegten - Produktinformationen
Anforderungen ermitteln - Anfragen, Verträge oder Auftragsbearbeitung
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einschließlich Änderungen
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Entwicklung (7.3)
Design and development planning
(7.3.1):
¾ Entwicklung des Produkts ist zu planen und zu lenken. Beispiel für zusätzliche automobilspez.
Festzulegen sind
- Entwicklungsphasen
Forderungen in der ISO TS 16949
- Bewertung, Verifizierung u. Validierung für jede Eingaben für Produktentwicklung (7.3.2.1)
Entwicklungsphase - Kundenanforderungen (Vertragsprüfung) wie z.B.: besondere
Merkmale, Kennzeichnung, Rückverfolg-barkeit, Verpackung
- Verantwortungen u. Befugnisse für die
Entwicklung - Prozess zur Nutzung gewonnener Erkenntnisse aus früheren
Entwicklungsprojekten, Wettbewerbsanalysen, Felddaten, etc.
¾ Organisation der Schnittstellen zwischen den an der
- Ziele für Produktqulität, Lebensdauer, Zuverlässigkeit,
Entwicklung beteiligten Gruppen zur wirksamen
Haltbarkeit, Instandhaltung, Zeitplanung u. Kosten
Kommunikation und Verantwortungszuordnung
Eingaben für die Produktionsprozessentwicklung (7.3.2.2)
¾ Das Ergebnis der Planung muss soweit angemessen
mit dem Fortschritt der Entwicklung aktualisiert - Ergebnisse der Produktentwicklung
werden - Ziele für Produktivität, Prozessfähigkeit u. Kosten
- Kundenanforderungen und Erfahrungen aus vergangenen
Entwicklungen

Design and development inputs (7.3.2): Besondere Merkmale (7.3.2.3)


- besondere Merkmale ermitteln u. in Control Plan einbeziehen
¾ Eingaben in Bezug auf die Produktanforderungen
- die Merkmale müssen den vom Kunden festgelegten Symbolen
müssen ermittelt und aufgezeichnet werden
entsprechen
- Funktions- und Leistungsanforderungen - Dokumente zur Produktionsprozesslenkung (Zeichnungen,
- gesetzliche und behördliche Anforderungen FMEA, Control Plan, Bediener-anweisungen) mit Symol des
- abgeleitete Informationen aus früheren ähnlichen Kunden kennzeichnen oder entsprechendes Symbol
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Entwicklungen
- andere für die Entwicklung wesentliche
Anforderungen
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Entwicklung (7.3)
Design and development verification
(7.3.5):
¾ Verifizierung gemäß geplanter Regelungen, um
Design and development outputs (7.3.3): sicherzustellen, dass die Entwicklungsergebnisse die
¾ Entwicklungsergebnisse müssen in einer Form bereit- Entwicklungsvorgaben erfüllen
gestellt werden, die eine Verifizierung gegenüber den ¾ Ergebnisse u. Maßnahmen sind aufzuzeichnen
Eingaben ermöglicht
¾ Entwicklungsergebnisse müssen
Design and development validation
- Entwicklungsvorgaben erfüllen
(7.3.6):
- Angemessene Information für Beschaffung,
Produktion und Dienstleistungserbringung ¾ Validierungen gemäß geplanter Regelungen, um
bereitstellen sicherzustellen, dass das Produkt die Anforderungen für
die festgelegte Anwendung oder den beabsichtigten
- Annahmekriterien für das Produkt enthalten
Gebrauch zu erfüllen
- Merkmale festlegen, die für einen sicheren und
¾ Validierung sollte vor Auslieferung oder Einführung des
bestimmungsgemäßen Gebrauch
Produktes abgeschlossen werden
wesentlich sind
¾ Ergebnisse u. Maßnahmen sind aufzuzeichnen

Control of design and development


Design and development review (7.3.4):
changes (7.3.7):
¾ In geeigneten Phasen müssen systematische
¾ Entwicklungsänderungen müssen gekennzeichnet und
Entwicklungsbewertungen durchgeführt werden, um
aufgezeichnet werden
nachzuweisen:
¾ Änderungen müssen soweit angemessen bewertet,
- Fähigkeit des Entwicklungsergebnisses zur Erfüllung
verifiziert und validiert, sowie vor Einführung QM
genehmigt
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der Anforderungen
werden
- Problemerkennung und Maßnahmeneinleitung
¾ Aufzeichnungen führen über die Ergebnisse der
¾ Ergebnisse u. Maßnahmen sind aufzuzeichnen Änderungsbewertung und die notwendigen Maßnahmen
sind zu führen powered by...
Folie 21

Beschaffung (7.4)

Purchasing process (7.4.1):


¾ Organisation muss sicherstellen, dass die beschafften
Produkte die festgelegten Beschaffungsanforderungen
erfüllen
¾ Art und Umfang der auf den Lieferanten und das
beschaffte Produkt angewendeten Überwachung müssen
vom Produkt abhängen
¾ Organisation muss Lieferanten aufgrund ihrer Fähigkeit
beurteilen und auswählen. Kriterien für die Beurteilung
und Auswahl müssen aufgestellt werden.
¾ Aufzeichnung über die Ergebnisse und die Maßnahmen
müssen geführt werden

Purchasing information (7.4.2):


¾ Beschaffungsangaben müssen das zu beschaffende
Produkt beschreiben. Soweit angemessen, enthalten
diese:
- Anforderungen zur Genehmigung von Produkten,
Verfahren, Prozessen und Ausrüstung Verification of purchased product (7.4.3):
- Anforderungen an die Qualifikation des Personals ¾ Prüfungen oder sonstige Tätigkeiten festlegen und
- Anforderungen an das QM-System verwirklichen, durch die sichergestellt wird, dass die
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beschafften Produkte die Anforderungen erfüllen.

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Folie 22

Produktion und Dienstleistungserbringung (7.5)


Control of production and service
provision (7.5.1):
¾ Produktion und Dienstleistungserbringung muss unter
beherrschten Bedingungen geplant und durchgeführt
werden:
- Verfügbarkeit von Merkmalen die das Produkt
beschreiben
- Verfügbarkeit von Arbeitsanweisungen
- Gebrauch geeigneter Ausrüstung
- Verfügbarkeit und Gebrauch von Überwachungs-
und Messmitteln
- Verwirklichung von Überwachung
und Messung
Identification and traceability (7.5.3):
Validation of processes for production ¾ Angemessene Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
and service provision (7.5.2):
¾ Prozesse der Produktion und Dienstleistungs-erbringung
validieren
Customer property (7.5.4):
¾ Validierung muss die Fähigkeit der Prozesse zur
Erreichung der geplanten Ergebnisse darlegen ¾ Eigentum des Kunden kennzeichnen, verifizieren und
schützen
¾ Regelungen für die Prozesse müssen festgelegt werden
- Kriterien für die Bewertung und Genehmigung der
Prozesse
Preservation of product (7.5.5): QM 090305.ppt
- Genehmigung der Ausrüstung und Qualifikation des
Personals ¾ Konformität des Produktes während der internen
Verarbeitung und Auslieferung muss erhalten bleiben
- Anforderungen zu Aufzeichnungen
¾ Dies muss die Kennzeichnung, Handhabung, Verpackung,
- Erneute Validierung powered by...
Lagerung und den Schutz einschließen
Folie 23

Lenkung von Überwachungs- und Messmitteln (7.6)

¾ Die zum Nachweis der Konformität des Produktes mit den


festgelegten Anforderungen vorzunehmenden Überwachungen
und Messungen erforderlichen Messmittel müssen ermittelt
werden
¾ Messmittel müssen
- In festgelegten Abständen kalibriert und verifiziert werden
- Auf nationale oder internationale Normale zurückgeführt
werden können
- Gekennzeichnet werden, damit der Kalibrierstatus
erkennbar ist
- Gegen Verstellung gesichert werden
- Vor Beschädigung und Verschlechterung geschützt werden
¾ Gültigkeit früherer Messergebnisse muss bewertet werden, wenn
Messmittel die Anforderungen nicht erfüllen
¾ Bei Verwendung von Software zur Überwachung und Messung
muss die Eignung der Software für die beabsichtigte Verwendung
bestätigt werden.

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Folie 24

Messung, Analyse, Verbesserung (8)

General (8.1)
¾ Überwachungs-, Mess-, Analyse- und
Verbesserungsprozesse müssen geplant und
verwirklicht werden

Analysis of data (8.4)


Monitoring and Measurement (8.2)
¾ Geeignete Daten müssen ermittelt, erfasst und
¾ Kundenzufriedenheit analysiert werden, um Eignung und Wirksamkeit des
¾ Interne Audits QM-Systems darzulegen und die Ansatzpunkte für
¾ Überwachung u. Messung von Produktionsprozessen Verbesserungen zu finden
¾ Überwachung und Messung des Produktes ¾ Dazu gehören Auswertungen zu:
- Kundenzufriedenheit
- Erfüllung der Produktanforderungen
Control of nonconforming product - Aussage über Prozess u. Produktmerkmale
(8.3) - Lieferanten

¾ Produkte, welche die Anforderungen nicht erfüllen,


müssen gekennzeichnet und gelenkt werden, um Improvement (8.5)
einen unbeabsichtigte Auslieferung zu verhindern
¾ Wirksamkeit des QM-Systems steigern
- Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung
¾ Prozess zur Verbesserung der Organisation
- Wirksamkeit der Maßnahmen und
¾ Streuung der Produktionsprozesse reduzieren
Produktkonformität nachweisen
¾ Problemlösungsmethoden zur Einleitung von
- oder Produkt für ursprünglich beabsichtigen
Korrekturmaßnahmen QM 090305.ppt
Gebrauch ungeeignet machen
¾ Methoden zur Fehlervermeidung
¾ Aufzeichnungen über die Fehler und die Maßnahmen
(einschließlich Sonderfreigabe) müssen geführt ¾ Befundung reklamierter Produkte
werden ¾ Vorbeugungsmaßnahmen powered by...
Folie 25

Abschn. 3: Abbildung von QM in der Unternehmensorganisation


Einbindung des QM in die Aufbauorganisation

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Folie 26

Idealtypischer Prozessgliederungsplan

Führungs- Unternehmen Unternehmen


strategisch führen operativ führen
prozesse

Leistungs- Kunden Produkte Aufträge Kunden


prozesse gewinnen entwickeln abwickeln binden

Personal- Sach- Informations-


Unterstützungs- Ressourcen Ressourcen fluss Know-How
prozesse sicherstellen sicherstellen sicherstellen sicherstellen

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Folie 27

Prozessbeschreibung: Material beschaffen


Activity Result Responsibility Link

Anfrageunterlagen Zeichnung, Stückliste, Resp Approval Support Information Allgemeine Einkaufs-


Lastenheft bedingungen
erstellen BA QM
Qualitäts- und Umwelt-
UM forderungen an Lieferanten

Anzufragende Liste anzufragender Resp Approval Support Information Lieferantenpool


Lieferanten
Lieferanten auswählen (Ansprechpartner, BA QM
Adresse)

Anfrageunterlagen an Angebote der Resp Approval Support Information Auflistung potentieller


Lieferanten Lieferanten
Lieferanten senden, BA B
Standard Anfrageschreiben
laufende Urgenz Unterschriftenregelung

Angebote bewerten Gewichtung der Resp Approval Support Information Kriterien für die
Lieferanten Lieferantenauswahl
BA QM
PL

… Resp Approval Support Information

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Folie 28

QM-Forderungen in den Prozess integriert

Bsp.: Prozess
Material beschaffen

Qualität Beispiel
Beispiel für
für Inhalt
Inhalt der
der Anfrageunterlagen:
Anfrageunterlagen:
Qualität
ISO Anfrageunterlagen Monitor
Monitor für
für Bedienpult
Bedienpult einer
einer Maschine
Maschine
ISO 9001
9001
erstellen Qualität:
Qualität: max.
max. …
… fehlerhafte
fehlerhafte Pixel
Pixel
……
Umwelt:
Umwelt: Energieverbrauch
Energieverbrauch max. …
max. … Watt
Watt
Sicherheit: Emission nach TCO
Sicherheit: Emission nach TCO ´06´06
Anzufragende Lieferanten
Umwelt
Umwelt auswählen
ISO
ISO 14001
14001
……
Anfrageunterlagen an
Lieferanten senden,
laufende Urgenz
Arbeitssicherheit
Arbeitssicherheit
Gesetze
Gesetze

… …

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Folie 29

Bsp.: Abbildung des Managementsystems im Intranet

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Folie 30

Bsp.: Abbildung der Prozesse im Intranet

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Folie 31

QM als Teil von kombinierten Audits

‹ Kombi-Audit: systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur


Bewertung von Managementsystemen, wobei mehrere Management-Modelle
einbezogen werden.
‹ Vorteile von Kombi-Audits
der Aufwand für die Auditierung wird gesenkt
reduzierter organisatorischer Aufwand (Terminplanung, Maßnahmenverfolgung)
der Umfang der Fragekataloge wird wesentlich reduziert
unterstützt die ganzheitliche Sicht der Organisation (z.B. für übergreifende Ressourcensteuerung)

‹ Herausforderungen
Kombination der unterschiedlichen Fragebögen ist aufwändig
breitere Fachkompetenz der Auditoren erforderlich
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Folie 32

Bewertung von Managementsystemen


• Dimensionen der Bewertung von Integrierten Managementsystemen
– Umsetzungsgrad von bestimmten Modellvorstellungen (z.B. ISO 9001)
– Erfüllung von Nutzenaspekten (z.B. Relation zwischen Aufwand und Nutzen)
– Berücksichtigung von Erfolgsvoraussetzungen (z.B. Transparenz des
Managementsystems, Bekanntheitsgrad des Managementsystems in der Belegschaft,
Akzeptanz und Anerkennung)
– Kontinuierliche Verbesserung des Integrierten Managementsystems
• Ansätze zur Bewertung des Managementsystems
– Audits
– Management Review
Beispiele für Bewertungskriterien: Ergebnisse von Audits, Rückmeldungen von Kunden,
Prozessleistung und Produktkonformität, Status von Vorbeugungs- und
Korrekturmaßnahmen
– EFQM-Modell
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Folie 33

Das EFQM - Modell


Befähiger (Enabler) 50% Ergebnisse (Results) 50%
Mitarbeiter-
Mitarbeiter bezogene
9% Ergebnisse
9%
Wichtige
Kunden-
Politik und Ergebnisse
Führung Prozesse bezogene
10% Strategie 14% der
8% Ergebnisse
20% Organisation
15%
Partner- Partner-
schaften & schaften &
Ressourcen Ressourcen
9% 6%

Innovation und Lernen 100% = 1000 Punkte

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Folie 34

Beispiel einer EFQM - Checkliste


Multiplikator

Assessor 1

Assessor 2

Assessor 3

Assessor 4

Assessor 5

Assessor 6

Range %

Kalkulation nach dem


Mittel %

Punkte

Punkte
EFQM Model for
Excellence

Führung 1 1 48,8 48,8 70,0 48,8 66,3 63,8 57,7 58


Mission 1a 0,25 50 55 75 50 70 65 25 60,8 15,2
Mitwirkung 1b 0,25 55 50 70 50 70 70 20 60,8 15,2
Kunden, Partner 1c 0,25 40 40 65 50 65 65 25 54,2 13,5
Motivation 1d 0,25 50 50 70 45 60 55 25 55,0 13,8
Politik und Strategie 2 0,8 43,0 46,0 65,0 50,0 64,0 67,0 55,8 45
Bedürfnisse 2a 0,16 45 45 70 50 60 70 25 56,7 9,1
Informationen 2b 0,16 40 50 60 50 60 65 25 54,2 8,7
Entwicklung 2c 0,16 50 55 75 55 75 70 25 63,3 10,1
Schlüsselprozesse 2d 0,16 45 45 70 50 65 70 25 57,5 9,2
Kommunikation 2e 0,16 35 35 50 45 60 60 25 47,5 7,6
Mitarbeiter 3 0,9 45,0 44,0 65,0 50,0 64,0 67,0 55,8 50
Planung 3a 0,18 45 45 70 50 60 70 25 56,7 10,2
W issen, Kompetenz 3b 0,18 50 40 60 50 60 65 25 54,2 9,8
Beteiligung 3c 0,18 50 55 75 55 75 70 25 63,3 11,4
Dialog 3d 0,18 45 45 70 50 65 70 25 57,5 10,4
Belohnung 3e 0,18 35 35 50 45 60 60 25 47,5 8,6
Ressourcen 4 0,9 45,0 44,0 65,0 50,0 64,0 67,0 55,8 50
Partnerschaften 4a 0,18 45 45 70 50 60 70 25 56,7 10,2
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Finanzen 4b 0,18 50 40 60 50 60 65 25 54,2 9,8
Material 4c 0,18 50 55 75 55 75 70 25 63,3 11,4
Technologie 4d 0,18 45 45 70 50 65 70 25 57,5 10,4
Information, W issen 4e 0,18 35 35 50 45 60 60 25 47,5 8,6
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Folie 35

Bezug zwischen Qualität und Kosten

Das traditionelle Modell zur Betrachtung der


Betrachtung der Abweichungskosten
qualitätsbezogenen Kosten

Quelle: H.H. Danzer, Verlag Industrielle Organisation, 1995 Quelle: J. M. Juran, Juran`s Quality Control Handbook, 1988
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Folie 36

Bezug zwischen Qualität und Recht

Gesetzliche Haftung Vertragliche Haftung

Schäden an der Gewährleistung Garantie


Sache selbst
Schadenersatz

Sonstige Personen- Produkthaftung


und / oder Sachschäden

Produktsicherheit ist kein rechtliches Problem, sondern ein ethisches.


Philip B. Crosby
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Folie 37

Abschnitt 4: Qualitätsmanagement in der Produktentwicklung

Inhalt
Ö Komplexität von Produktentwicklungsprojekten
Ö Prinzip von “Advanced Product Quality Planning”
Ö Inhalte der Projektphasen
Ö Praktische Umsetzung von APQP

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Folie 38

Zielsetzung: Änderungen so früh als möglich einbringen

Beeinflussbarkeit von Zeitpunkt der Änderungen


Änderungen und Aufwand für Änderungen bezogen auf den Serienstart

Start der Start der


Serienproduktion Serienproduktion
Anzahl der
Beeinflussbarkeit Änderungen
Aufwand
Reagieren auf
Aufwand zur Fehlerbehebung Probleme
(vom Markt erzwungen)
proaktives
Handeln
Beeinflussbarkeit
der Produktlösung

Präventiver Aufwand
im Ermessen der
Unternehmensleitung

Zeit Zeit
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Folie 39

Übersicht APQP (Advanced Product Quality Planning)

Meilen- Meilen- Meilen- Meilen- Meilen-


stein 1 stein 2 stein 3 stein 4 stein n

Konzeptfindung Konzeptfindung
u. -festlegung u. -festlegung

Produktentwicklung
und -verifizierung

Prozessentwicklung
und -verifizierung

Produkt- und
Prozessvalidierung

Produktion

Rückmeldung, Beurteilung und Korrekturmaßnahmen


Zeit

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Folie 40

Kennzeichen des APQP


Ö Struktur einfach, klar und verständlich
Ö leicht anpassbar
Ö Planung und Prävention
Ö Anwendung ausgewählter Methoden
Ö Ausrichtung auf Wünsche und Erwartungen des Kunden
Ö fordert / fördert Simultaneous Engineering
Ö Unterstützung durch die Leitung

Ö APQP als Planungsinstrument


das Ziel vor Augen, APQP als Leitfaden für die Projektplanung
Ö APQP als Überwachungsinstrument
Projektreviews zum frühzeitigen Entdeckung von Abweichungen
Ö APQP = Projektmanagement
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Folie 41

Grundsätze von APQP

Ö Arbeit im Team

Ö Zielgerichtete Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ö Einbezug von Kunden und Lieferanten

Ö Simultaneous Engineering

Ö Control Plans als zentrales Werkzeug

Ö Systematisches Vorgehen bei Problemen

Ö APQP Terminplan
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Folie 42

Inputs für die erste Projektphase

Ö “Stimme des Kunden”


• Markt Untersuchungen
Konzeptfindung Konzeptfindung
u. -festlegung u. -festlegung

Produktentwicklung
und -verifizierung

• Garantie und Qualitäts- Prozeßentwicklung


und -verifizierung

informationen Produkt- und


Prozeßvalidierung

bestehende Produkte Produktion

Rückmeldung, Beurteilung und Korrekturmaßnahmen

• Team Erfahrung
Ö Geschäftsplan / Marketingstrategie
Ö Benchmark Daten zu Produkt / Prozess
Ö Annahmen zu Produkt / Prozess
Ö Produkt Zuverlässigkeitsstudien
Ö Eingaben der Kunden
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Folie 43

Ergebnisse der ersten Projektphase

Konzeptfindung Konzeptfindung
u. -festlegung u. -festlegung

Produktentwicklung

Ö Designziele
und -verifizierung

Prozeßentwicklung
und -verifizierung

Ö Zuverlässigkeits- Produkt- und


Prozeßvalidierung

und Qualitätsziele
Produktion

Rückmeldung, Beurteilung und Korrekturmaßnahmen

Ö Vorläufige Stückliste
Ö Vorläufiger Prozessablaufplan
Ö Vorläufige Liste der besonderen Produkt- und Prozessmerkmale
Ö Pflichtenheft
Ö Unterstützung durch die Leitungsebenen
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Folie 44

Ergebnisse der zweiten Projektphase

Ö Design FMEA
fertigungs- und montage-
Konzeptfindung Konzeptfindung

Ö u. -festlegung u. -festlegung

Produktentwicklung

gerechte Entwicklung und -verifizierung

Prozeßentwicklung
und -verifizierung

Ö Designverifizierung Produkt- und


Prozeßvalidierung

Ö Designprüfungen Produktion

Ö Prototypen
Rückmeldung, Beurteilung und Korrekturmaßnahmen

Ö technische Zeichnungen / technische Spezifikationen


Ö Materialspezifikationen
Ö Änderungen an Zeichnungen und Spezifikationen
Ö neue Forderungen an Ausrüstungen, Werkzeuge und Einrichtungen
Ö besondere Produkt- und Prozessmerkmale
Ö Forderungen an Mess- und Prüfeinrichtungen
Ö Machbarkeitserklärung des Teams / Unterstützung durch die Leitung
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Folie 45

Ergebnisse der dritten Projektphase

Ö Bewertung des Qualitäts-


management-Systems hin- Konzeptfindung
u. -festlegung
Konzeptfindung
u. -festlegung

sichtlich Produkt und Prozess Produktentwicklung


und -verifizierung

Ö Prozessablaufplan
Prozeßentwicklung
und -verifizierung

Produkt- und

Ö Werksstrukturplan
Prozeßvalidierung

Produktion

Ö Zuordnungstabelle der Merkmale Rückmeldung, Beurteilung und Korrekturmaßnahmen

Ö Prozess - FMEA
Ö Control Plan für Vorserie
Ö Prozessanweisungen
Ö Plan für Meßsystemanalyse
Ö Plan für vorläufige Prozessfähigkeitsuntersuchung
Ö Verpackungsspezifikationen
Ö Unterstützung durch die Leitungsebenen QM 090305.ppt

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Folie 46

Ergebnisse der vierten Projektphase

Ergebnisse der Versuchs-


Konzeptfindung Konzeptfindung

Ö u. -festlegung u. -festlegung

Produktentwicklung

produktion und -verifizierung

Prozeßentwicklung
und -verifizierung

Ö Meßsystemanalyse Produkt- und


Prozeßvalidierung

Ö vorläufige Prozessfähig- Produktion

keitsuntersuchungen Rückmeldung, Beurteilung und Korrekturmaßnahmen

Ö Produktionsteilfreigabe
Ö Versuche zur Produktvalidierung
Ö Bewertung der Verpackung
Ö Control Plan für die Serie
Ö Abschluß der Qualitätsplanung und Unterstützung durch die
Leitungsebenen
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Folie 47

Ergebnisse der fünften Projektphase

Ö laufend weiter reduzierte


Streuung
Ö erhöhte Kundenzufriedenheit
Ö Lieferung und Service
Konzeptfindung Konzeptfindung
u. -festlegung u. -festlegung

Produktentwicklung
und -verifizierung

Prozeßentwicklung
und -verifizierung

Produkt- und
Prozeßvalidierung

Produktion

Rückmeldung, Beurteilung und Korrekturmaßnahmen

QM 090305.ppt

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Folie 48

Praktische Umsetzung des APQP in einem Unternehmen

Ö Phasenablauf und Meilensteine prinzipiell übernehmen


Ö Inhalte der Aufgabenfelder unternehmensspezifisch definieren
Ö Meilensteine definieren
- wann werden maßgebliche (kostenverursachende) Tätigkeiten
ausgelöst
Ö Checklisten zu den Meilensteinen definieren
- notwendige Ergebnisse aus Entwicklung, Produktionsplanung etc.
Ö Anbindung der Kernprozesse an den APQP - Ablauf
Ö Checklisten projektspezifisch ergänzen

QM 090305.ppt

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Folie 49

Beispiel einer Checkliste für Projektreviews

QM 090305.ppt

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Folie 50

Beispiel eines APQP-Planes


Year 2002 2003 2004 2005 2006
Quarter II III IV I II III IV I II III IV I II III IV I II III
Month 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9
4 Phase Phase 0 Phase 1 Phase 2 Phas
Plan and Define
Product Design and Development
APQP Process Design and Development
Product and Process Validation
Feedback, Assessment and Corrective Action
Alpha
VDP Beta Pilot
Gamma / Proto Gamma / Proto
Generic PPAP PPAP SSF

Program
PR-1

PR-3

PR-2

PR-3

PR-4

APQP Task Reviews

Key Stakeholder's Mtg PR-1 o.........................o

Technical Reviews PR-1 o.........................o


Risk Assessment Update Risk Assessment Update Risk Assessment
/Sourcing PR-1, 3 o.........................o o..............................................o o..............................................o
Supplier Program
Kick-Off Mtg
Reviews o o o o o
Timing Charts /Open Initial-TR
Issues PR-1,2,3,4 o o o o o o o o o o o o o o o o o
Initial-TR
Feasibility Letters PR-1,2,3,4 o o o o o o
Initial -TR Final Production Prototype Draft Final Production
Flow Chart PR-1,2,4 o o..............o o..............................o o..............o
DFMEA Udate DFMEA Udate DFMEA Udate
DFMEA PR-1,2,4 o..................................................................o
o..............................o o..............................o o..............................o
KCDS Workshop GD&T
Design Review PR-2,3 o o o
Gage Concept Approval Gage Approval,& R&R Gage Design Approval Gage Approval,& R&R
Gage/Tooling Review PR-2,3,4 o..........................................................................................................................o
Complete/Status Plan Complete/Status
GP-11 PR-2,3 o....................................................o
Initial -TR Final Production Prototype Final Production
PFMEA Strategy PR-1,2,3,4 o o.....................o o.................o o.....................o
Final Production Prototype Final Production
Initial-TR
Control Plan PR-1,2,3,4 o o......................o o.................o
d ft o......................o
Complete
Pla
GP-12 PR-4 n o................................................................

PPAP PR-4 o.................................oQM 090305.ppt

Run @ Rate (GP-9) PR-1,4 o..........................o

Lessons Learned PR-1,2,3,4 o o o o o o

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Folie 51

Fangnetze vor / bei Serienstart


Pre-Launch- Serien-Control-
Control Plan Plan

Produkt-
entwicklung

Prozess-
entwicklung
PPAP R@R

Serien-
produktion

QM 090305.ppt

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Folie 52

Produkt- & Prozessfreigabe (PPAP)


Produkt- &
Prozessfreigabe
Produktentwicklung
• Stückliste, Teilegeometrie,
überprüft wird:
Werkstoff bestimmen
(mit Serienbedingungen)
• Berechnungen und Erprobungen
durchführen 1. Teile/Aggregate maßlich
• besondere Merkmale für 2. Teile/Aggregate
Funktion, Sicherheit, etc. festlegen werkstofflich
• ... 3. Prozessfluss/-ablauf
Fangnetz 4. Prozessfähigkeit
Produktionsplanung 5. Messsystemfähigkeit
• Prozessablauf & Technologien festlegen 6. P-FMEA, D-FMEA
• Maschinen, Werkzeuge, Vorrichtungen 7. Control Plan
festlegen & beschaffen 8. ...
• Prozesse abstimmen & untersuchen (vorläufige
Prozessfähigkeit) Ergebnis:
• Produkt- & Prozessregelung festlegen 1. Freigabe wird erteilt
(Control Plan, Produktionslenkungsplan) 2. Freigabe mit Auflagen erteilt
• ... 3. Freigabe nicht erteilt
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Folie 53

Der Production Part Approval Process


Ö PPAP heißt vor Serienstart prüfen, ob ...
- ... der Lieferant alle Forderungen richtig verstanden hat
(hat er alle Informationen bekommen, interpretiert er alle Informationen richtig).
- ... der Lieferant in der Lage ist, unter Serienbedingungen Produkte herzustellen,
die diese Forderungen erfüllen.
Ö PPAP – wird damit zum letzten Fangnetz vor Serienstart
- man prüft systematisch 18 Punkte
(Zeichnungen, Prozessablaufpläne, FMEAs, etc.)
- nicht das Produkt, sondern der Reifegrad der Produktionsvorbereitung steht im Blickpunkt.
Ö PPAP zu Serienstart für eine neues Produkt
- die 18 geforderten Punkte (Ergebnisse der Tätigkeiten eingeplant durch APQP) werden
„zusammengetragen“ (und dem Kunden vorgelegt)
Ö PPAP in der Serie bei Änderungen
- bei Änderungen am Produkt oder am Herstellprozess, bei Aussetzen der Produktion
(12 Monate oder mehr) oder auf Anforderung des Kunden etc.
- es wird geprüft, welche der 18 Punkte durch die Änderung beeinflusst ist – für diese ist der
Nachweis nach der Umsetzung der Änderung neuerlich zu erbringen. QM 090305.ppt

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Folie 54

PPAP - Punkte
Forderung Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5
1. Designaufzeichnungen R S S * R
2. Dokumente über technische Änderungen (falls vorhanden) R S S * R
3. Technische Freigabe durch den Kunden (falls gefordert) R R S * R
4. Konstruktions-FMEA R R S * R
5. Prozessflussdiagramme R R S * R
6. Prozess-FMEA R R S * R
7. Control Plan R R S * R
8. Analyse von Messsystemen R R S * R
9. Massprüfungen R S S * R
10. Materialprüfungen und Leistungstests R S S * R
11. Untersuchungen zur Kurzzeitfähigkeit von Prozessen R R S * R
12. Dokumentation eines qualifizierten Laboratoriums R S S * R
13. Bericht zur Freigabe des Aussehens (AAR) (falls anwendbar) S S S * R
14. Muster-Serienteile R S S * R
15. Referenzmuster (Bezugsmuster) R R R * R
16. Spezifische Prüfmittel R R R * R
• S (submit) = muss dem Kunden vorgelegt werden, Kopie
17. Kundenspezifische Forderungen R Lieferanten
beim R (in Produktionsnähe)
S * R
18. Teilevorlage-Bestätigung (PSW) S S S S R
• R (retain) = muss beim Lieferanten (in Produktionsnähe)
Verfahrenstechnische Produkte aufbewahrt
S und
S dem KundenS auf Aufforderung
S verfügbar
R
gemacht werden QM 090305.ppt
• * = S / R gemäß Vereinbarung

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Folie 55

Leistungstests vor Serienstart (run@rate)


Ö Darunter versteht man ein kurzzeitiges Produzieren unter vollen Serienbedingungen (Serienmaschinen,
Serienanlagen, Serienpersonal, Serientaktzeiten bei voller Auslastung).
Ö Die Durchführung des Leistungstests erfolgt, nachdem der Lieferant einen akzeptablen Bemusterungsstand
(PPAP / PPF) vorgelegt hat und bevor die Serienproduktion hochgefahren wird.
Ö Verifizierung vor Serienstart, ob geforderte Qualität bei maximal geplanter Stückzahl erreicht werden kann.
RUN @ RATE Checkliste
Lieferant: Teil:
Ansprechperson: Teilenummer:
Run@Rate Verantwortlicher: Änderungsstand:
Run@Rate Datum: Z-Nr.:
Soll- und Istdaten
Soll Ist Bemerkungen:
Stunden: Stunden:
Anzahl der Schichten: Anzahl der Schichten:
Stillstandzeit: Stillstandzeit:
Grund der Stillstandzeit: Grund der Stillstandzeit:
Stückzahl: Stückzahl:
pro Stunde: pro Stunde:
pro Schicht: pro Schicht:
pro Tag: pro Tag:
Run @ Rate Ergebnis:
Unterschrift Kunde:
erfüllt
offen: Unterschrift Lieferant:
nicht erfüllt
QM 090305.ppt

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Folie 56

Abschnitt 5: Six Sigma / Design for Six Sigma

Kultur der ständigen Verbesserung


Projektmanagement
DEFINE MEASURE ANALYZE IMPROVE CONTROL

PLAN IDENTIFY DESIGN OPTIMIZE VALIDATE

Kunde

¾ Im Zentrum von Six Sigma steht ein formalisierter Verbesserungsprozess,


der aus fünf Schritten besteht.
QM 090305.ppt

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Folie 57

Six Sigma Roadmap

Projektmanagement

Phase Ziel Hauptaufgaben Werkzeuge Ergebnisse

D
- Ausgangssituation beschreiben Maßnahme Termin Projektplan
Define - Verbesserungs-
- Prozessüberblick schaffen
SIPOC-Modell DEFINE
MEASURE
- Überblick über die zu
verbessernde Situation
projekt definieren - Kunden und deren Forderungen S I P O C ANALYZE - klar definierte Kundenanforderung
ermitteln Supplier Inputs Process Outputs Customer
IMPROVE - unterzeichneter Projektauftrag
- Projekt definieren CONTROL

M
Messsystemfähig- Prozessfähigkeits-
Measure - Prozess detaillieren keitsanalyse
Pareto-Analyse
untersuchung
- Vorhandene Daten interpretieren USG OSG - auf Fakten basierendes
USG OSG
- Ist-Zustand ermitteln - Daten erfassen und auswerten Verständnis für die zu
- Eignung des Prüfsystems sicherstellen I II III II I verbessernde Situation
- Prozessleistung ermitteln
Sollwert

A
Statistische
Analyze - Mögliche Haupteinflussgrößen
Ursachen-Wirkungs-
Analyse
Versuchsplanung
- Relevante Ursachen
identifizieren - nachgewiesene Zusammenhänge
identifizieren
- Ursachen-Wirkungs-Zusammenhänge zwischen Ursachen und Wirkungen
ermitteln und darstellen
Korrelation und Regression

I
Improve - Lösungsvarianten entwickeln
- Lösungen bewerten und
Robustes Design
FMEA
- Lösung B A E RPZ Maßnahmen - optimierte und
Lösung auswählen
entwickeln und erprobte Lösung
erproben - ausgewählte Lösung erproben und 9 8 3 216 Name/KWx
- Freigabe für die Implementierung
Wirksamkeit nachweisen
9 2 2 (36) Name/KWx
- Implementierung planen Kreativitätstechniken

C
Prozessablauf QM 090305.ppt
Control - Lösung organisatorisch verankern
- verbesserter Zustand nachhaltig
abgesichert und vom
- optimierte Lösung Prozesseigner übernommen
implementieren und - Verbesserung nachhaltig absichern
- bewertete Verbesserungen
nachhaltig absichern - Projekt abschließen
Schulung und Einsparungen
Prozessregelkarte (SPC)
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- formaler Projektabschluss

Folie 58

Erfolgsfaktoren für Six Sigma


Orientierung am Kunden
Steuerung des Six Sigma-
Programms durch die Anwendung von bewährten
Führungskräfte Methoden

klare, strukturierte
Projektauswahl sowie
konsequentes Six Sigma Ausbildung in Methoden,
qualifizierte Mitarbeiter
Projektmanagement

Entscheidung aufgrund rasche und


von Zahlen, Daten und nachvollziehbare
Fakten Erfolge
geplanter
Ressourceneinsatz QM 090305.ppt

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Folie 59

Die Roadmap für Design for Six Sigma: PIDOV


Projektmanagement

Phase Ziel Hauptaufgaben Werkzeuge Ergebnisse

P
Umfeldanalyse
Plan Projektplan
Maßnahme Termin

U1 U2 PLAN
IDENTIFY - Überblick über zu verbessernde
- Verbesserungs- - Ausgangssituation beschreiben Situation
Projekt U3 DESIGN
projekt definieren und Projekt definieren
OPTIMIZE - unterzeichneter Projektauftrag
U4 VALIDATE

I
Identify
Kano Modell
Paarweiser Vergleich Was?
Kunden-
zufriedenheit
- Anforderungen an
- Anforderungen der Kunden (externe und Wie? - Klar definierte Anforderungen an
Produkt / Prozess Anforderung
interne) ermitteln und analysieren Produkt / Prozess
definieren
Wieviel?
Zeit QFD

D
Design TRIZ FMEA
B A E RPZ Maßnahmen
- Varianten für Produkt / Prozess entwerfen
- Konzept für Produkt /
- Varianten für Produkt / Prozess bewerten und 9 8 3 216 Name/KWx - Konzept für Produkt / Prozess
Prozess entwickeln
Konzept auswählen 9 2 2 (36) Name/KWx
Kreativitätstechniken

O
Optimize Statistische
Versuchsplanung
Robustes Design
+
Toleranzanalyse
- Zusammenhänge zwischen Kunden-
H7
- Produkt / Prozess anforderungen und Parametern ermitteln Nulllinie - Optimierte Spezifikation für
optimieren - Parameter und Toleranzen für Produkt / Produkt / Prozess
h6
Prozess festlegen -

V
Erprobungsplan & Bericht Prozessfähigkeits-
Validate (DVP&R) Zuverlässigkeitsanalyse untersuchung QM 090305.ppt
USG OSG
- Produkte erproben Funktion Plan Ergebnis - Produkt / Prozess erprobt und
- Optimierte Lösung
- Prozessfähige Herstellbarkeit absichern abgesichert
validieren FU 1 Test 01 9
- Projekt abschließen - Formaler Projektabschluss
FU 2 Test 02 9
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Folie 60

Einbindung von DfSS in den Produktentwicklungsprozess


Variante 1:
Verbesserungs-
P I D O V
projekte
nach P I D O V P I D O V
DFSS
SOP
bestehendes
Projekt- Konzeptfindung
u. -festlegung
management Produktentwicklung
für und -verifizierung
Entwicklungs- Prozessentwicklung
und -verifizierung
und Produkt- und
Produktions- Prozessvalidierung

projekte Serienproduktion
(z.B. nach
Rückmeldung, Beurteilung und Korrekturmaßnahmen
APQP)

Variante 2: QFD TRIZ Versuchsplan (DoE) Erprobungsplan & Bericht


Was?
Nutzung von (DVP&R)

„DFSS- Wie?
Funktion Plan Ergebnis

9
Werkzeugen“
Lebensdauer Test 01
Wieviel?
Geräusch Test 02 9

QM 090305.ppt

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Folie 61

Abschnitt 6: Ausgewählte qualitätstechnische Methoden

Inhalt
Ö Design for Manufacturing, Design for Assembly,
Design to Cost
Ö Toleranzanalyse
Ö Merkmale mit erhöhter Bedeutung
Ö Zuverlässigkeitsmanagement
Ö Fehler-, Möglichkeits- und Einflussanalyse

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Folie 62

DFM / DFA / DtC / DfS


Anforderungen des Kunden Anforderungen aus Kostensicht
• Funktion • Einhaltung von Zielkosten
• Drehmoment • Einhaltung von Investitionen
• Geräusch • …
Design
• Bauraum to Cost
• ...

Anforderungen der Fertigung Konstruktion:


• Teil muss mit den geplanten • Geometrie festlegen
Technologien, Maschinen,
• Toleranzen festlegen
Werkzeugen, Vorrichtungen
• Werkstoff festlegen
herstellbar sein (techn.
Machbarkeit)
DFM • …
Design for
• … Manufacturing

Anforderungen der Montage


• Teil muss möglichst einfach, Anforderungen des Kundendiensts:
schnell, ohne Fehlermöglich- • Teil muss mit Standard-Kundendienst-
keit verbaubar sein. Werkzeug tauschbar sein
DFA Design for
• … Design for • …
Service
Assembly QM 090305.ppt

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Folie 63

Einblick in die Toleranzrechnung


Ö Massenproduktion und „Austauschbau“ führten zur arithmetischen Toleranzrechnung
™ Abkehr vom Paarungsbau
™ Arithmetische Tolerierung geht vom „worst case“ aus
™ jedes Teil muss mit jedem anderen Teil verbaubar sein und
die Baugruppe muss die Anforderungen erfüllen
™ Prozesse bleiben unberücksichtigt
Ö Unvollständige Austauschbarkeit
™ Kompensation (durch ergänzende Elemente oder Justierglieder)
™ Statistische Methoden
Ö Toleranzen beeinflussen
™ Funktion
™ Montierbarkeit /
vollständige Austauschbarkeit
™ Kosten
Ö Quellen für Toleranzen
™ Übernahme aus vorhandenen Konstruktionen
™ Erfahrungswerte des Konstrukteurs
™ Untersuchung an Grenzmustern
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Folie 64

Die arithmetische Tolerierung


Zulässige Schließmaße: Grenzfall 1: Grenzfall 2:
zul. Höchstschließmaß: 95 mm Alle Einzelteile liegen an der Alle Einzelteile liegen an der
zul. Mindestschließmaß: 75 mm unteren Toleranzgrenze. oberen Toleranzgrenze.

Hülse 1:
25 ± 2,5 mm

Hülse 2:
30 ± 2,5 mm

Hülse 3:
10 ± 2,5 mm

Hülse 4:
20 ± 2,5 mm

k Schließmaß = 75 mm Schließmaß = 95 mm
Ta = ∑ t ai
i =1
a … arithmetisch
k … Anzahl der Elemente in der Maßkette
QM 090305.ppt

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Folie 65

Die statistische Tolerierung


Tatsächliche Verteilung der 95 mm

Schließmaßtoleranz
Maße der Einzelteile: zul. Höchstschließmaß

75 mm
zul. Kleinstschließmaß

Ö Das Zusammentreffen von Teilen an der Grenzlage ist sehr unwahrscheinlich.


Ö Unter bestimmten Umständen können die Einzeltoleranzen erweitert werden,
ohne dass es zu zuviel Schließmaßüberschreitungen kommt. QM 090305.ppt

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Folie 66

Dimensional Management: Beispiel Heckleuchtenspalt

Überstand und Toleranzen


vorgegeben durch Styling
Seitenwand

Lampe

Z1
Z4

Z2
Z3

Seitenwand

innere Streuscheibe

Beispiel für ein Werkzeug: äußere Streuscheibe


Statistische Tolerierung Rohbau

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Folie 67

Merkmale mit erhöhter Bedeutung für die Funktion


Die Fehlerfolgen für den Produktnutzer werden in der Regel durch die Entwicklung
beurteilt. Dabei werden Merkmale mit erhöhter Bedeutung festgelegt. Diese Merkmale
haben, verglichen mit den anderen Merkmalen, bedeutendere Auswirkungen in Bezug
auf:
Ö Sicherheit
Ö Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen
Ö Funktion (Kraftübertragung, Geräusch, Dichtheit, etc.)
Ö Montierbarkeit
Diesen Merkmalen wird erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt während:

Ö Prototypherstellung (z.B. durch Dokumentation im Versuchsmusterprüfbericht)


Ö Erprobung der Prototypen (z.B. durch Beobachtung während und Vermessung nach Erprobung)
Ö Planung der Prozesse (z.B. durch Aufnahme in die P-FMEA)
Ö Prozessregelung (z.B. durch Aufnahme in den Control - Plan)
Ö etc.
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Folie 68

Behandlung der Merkmale mit erhöhter Bedeutung

Zuständig- Dokumentation des


Maßnahmen Besonderheiten
keit Ergebnisses in

1) Besondere Merkmale
Entwicklung / Ö Zeichnung
für das Produkt
Konstruktion Ö Liste besondere Merkmale
festlegen
Erprobung der Prototypen Ö Messprotokolle vor und nach der
Entwicklung /
2) Prototypen erproben nutzen um Erfahrungen über Prototyperprobung
Versuch
diese Merkmale zu sammeln Ö Erprobungsberichte
Der Fokus im Rahmen der Ö Prozessablauf und Prozessparameter
3) Produktions- Prozessplanung liegt auf der Ö Prozess-FMEA
Produktions-
prozesse planen und zuverlässigen Erfüllung der Ö Besondere Merkmale für den Prozess
planung
vorbereiten Forderungen an die Ö Control Plans
besonderen Merkmale Ö Prozess - Regelkarten

Der Nachweis in der


4) Fähigkeit der Produktions- Ö Kurzzeit Prozessfähigkeitsuntersuchung
Serienproduktion konzentriert
Produktions- planung / Ö Langzeit Prozessfähigkeitsuntersuchung
sich ebenfalls auf die
prozesse nachweisen Produktion Ö evtl. 100% Prüfung und Dokumentation
besonderen Merkmale

QM 090305.ppt

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Folie 69

Zuverlässigkeit

• Allgemein:
„Zuverlässigkeit ist Qualität auf Zeit“
„Ein Produkt ist zuverlässig,
wenn es möglichst lange fehlerfrei funktioniert“

• VDI-Richtlinie 4001:
Zuverlässigkeit ist die Wahrscheinlichkeit dafür,
dass ein Produkt während einer definierten Zeitdauer
unter gegebenen Funktions- und Umgebungsbedingungen
nicht ausfällt.
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Folie 70

Die Badewannenkurve
Frühausfälle
Frühausfälle Zufallsausfälle
Zufallsausfälle Verschleiß-
Verschleiß-und
und
Ausfall-
z.B. Montagefehler, z.B. verursacht durch Ermüdungsausfälle
Ermüdungsausfälle
rate λ(t) z.B. Montagefehler,
Fertigungsfehler,
z.B. verursacht durch
Bedienfehler,
Fertigungsfehler, Bedienfehler, z.B. Dauerbruch, Alterung,
Werkstofffehler, eklatante Schmutzpartikel, z.B. Dauerbruch, Alterung,
Werkstofffehler, eklatante Schmutzpartikel, Grübchenbildung
Konstruktionsfehler Wartungsfehler Grübchenbildung
Konstruktionsfehler Wartungsfehler

Lebens-
dauer t
Maßnahmen

Versuche, Kontrollen in der richtiger Einsatz, korrekte Berechnung, Erprobungen


Versuche, Kontrollen in der richtiger Einsatz, korrekte Berechnung, Erprobungen
Fertigung, Burn-in-Tests Bedienung und Wartung
Fertigung, Burn-in-Tests Bedienung und Wartung
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Folie 71

Ausfallwahrscheinlichkeit im Wahrscheinlichkeitsnetz

Angabe:

b = 1,7
T = 80.000

Ausfallwahrscheinlichkeit
1, 7
⎛ t ⎞
− ⎜⎜ ⎟⎟
F (t ) = 1 − e ⎝ 80 .000 LW ⎠

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Folie 72

Zuverlässigkeitsvorhersagen
Zuverlässigkeit

Systematische Reduktion der Einflussfaktoren


auf eine negative Zuverlässigkeit
im Zuge des Entwicklungs-
projektes

Projektdauer

Referenzwert Zielwert
Zuverlässigkeitswert Angestrebter Zuverlässigkeitswert
des ähnlichen für das neue Produkt im Markt
Produktes
(z.B. Vorgänger-
fahrzeug) im
Markt

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Folie 73

Einflussfaktoren für die Zuverlässigkeit

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Folie 74

Die Fehler-, Möglichkeits- und Einflussanalyse

Bruch des Gehäuses Bruch von Welle 1

Wandstärke bei Abtrieb Kerbwirkung durch


(links) zu gering Presssitz zu groß

Kerbwirkung bei
Wellenschulter zu groß
Das geforderte
Drehmoment kann
nicht übertragen
werden
Kerbwirkung im
Zahnfuß durch Schleif-
riefen zu groß

Bruch der Verzahnung z=37

Themenauswahl, Planung Risikoanalyse mit Ishikawa

Konstruktions- Fehler- Möglichkeits- und Einfluss-Analyse Datum: Seite von

(K-FMEA)
Produkt (Entwicklungsaufgabe) Teil / ZB (Bezeichnung, Nr., Team: Bewertung nach
bzw. Prozessabschnitt: Änderungsstand): getroffenen Maßn.
Zuständig (für Datum:
Produktentw./Planung/Produktion): (Rev.)
Mögliche B Versagensmöglichkeiten Mögliche Vermeidung A Entdeckungs- E RPZ empfohlene erl B A E RPZ
Folgen (mögliche Fehler) Versagensursach s- maßnahmen / zuständig
en maßnahme getroffene
n Maßn. Termin
Konstruktions- Fehler- Möglichkeits- und Einfluss-Analyse Datum: Seite von Produkt- Keine Kraftübertragung weil Kerbe im Geometr. Dauerlauf
(K-FMEA) verwender W elle gebrochen Bereich der Aus- am
legung
Produkt (Entwicklungsaufgabe)
bzw. Prozessabschnitt:
Teil / ZB (Bezeichnung, Nr.,
Änderungsstand):
Team: Bewertung nach
getroffenen Maßn.
Liegen- W ellen- Prüfstand
Zuständig (für Datum:
bleiber schulter zu
Produktentw./Planung/Produktion): (Rev.) scharf
Mögliche B Versagensmöglichkeiten Mögliche Vermeidung A Entdeckungs- E RPZ empfohlene erl B A E RPZ
Folgen (mögliche Fehler) Versagensursach s- maßnahmen / zuständig
en maßnahme getroffene
n Maßn. Termin Industr. Verteilergetriebe nicht in Anschluss- Verbau- Toleranzstudie
Produkt- Keine Kraftübertragung weil Kerbe im Geometr. Dauerlauf Abnehmer: Fahrzeug montierbar flansch: barkeits- durchführen
verwender Welle gebrochen Bereich der Aus- am schwer Toleranzen prüfung
legung montierbar,
Liegen- W ellen- Prüfstand zu groß
bleiber schulter zu Störungen gewählt
scharf in der
Serien-
produktion
Industr. Verteilergetriebe nicht in Anschluss- Verbau- Toleranzstudie
Abnehmer: Fahrzeug montierbar flansch: barkeits- durchführen
schwer Toleranzen prüfung
montierbar, zu groß
Störungen gewählt
in der
Serien-
produktion Risikobewertung im Formblatt
und Konzeptoptimierung
FMEA - Review
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Folie 75

Arten von FMEAs


Die Design – FMEA ... Anforderungen Konzept des
... soll helfen mögliche Schwachstellen ⇨ Komfort Produktes
in der Produktauslegung und im ⇨ Funktionen
Erprobungsprogramm zu erkennen und ⇨ Geräusch
durch konstruktive Änderungen zu ⇨ …

beseitigen.

geplanter
Die Prozess – FMEA ... Produkt Herstellprozess
... soll helfen mögliche Schwachstellen
in einem geplanten Herstellprozess
(Prozessablauf und Control Plan) zu
erkennen und durch entsprechende
Maßnahmen zu beseitigen.

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Folie 76

Vorgehen bei der Design-FMEA


Lastenheft / Pflichtenheft Produkt - Spezifikationen
Input

(Geforderte Produkteigenschaften) (Zeichungen, Stücklisten, …)


1. kein Ölverlust 1. Durchmesser bei Dichtring
2. … 2. …

Möglicher Fehler
z.B. Dichtring ist undicht

Fehlerfolgen Ursachen Entdeckung


1. Dichtringvorspannung zu gering (Berechnungen/Erprobungen)
1. Umweltverschmutzung
2. Wellenoberfläche zu rau, Dichtring 1. Prüfstandslauf
2. Liegenbleiben des Autos
verschleißt 2. Fahrzeugdauerlauf
D-FMEA

B A E
Bedeutung der Auftretenswahrscheinlichkeit Nicht – Entdeckungswahr-
Fehlerfolgen des Fehlers scheinlichkeit des Fehlers

B x A x E = RPZ (Risiko - Priorität)


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Maßnahmen / wer? / bis wann?
1. um die Fehlerfolgen zu mildern
2. um das Auftreten des Fehlers zu verhindern / zu entschärfen
3. um die Schwachstelle in der Entwicklung zu entdecken powered by...
Folie 77

Das FMEA - Formblatt

Datum:
Fehler- Möglichkeits- und Einfluß- Analyse O Produkt O Prozeß Seite von
Produkt (Entwicklungsaufgabe) bzw. Prozeßabschnitt Teil / ZB (Bezeichnung, Nr., Änderungsstand): Team: Bewertung nach
getroffenen Maßnah
Zuständig (für Produktentwicklung / Planung / Produktion): Überarb.
Datum
Mögliche Mögliche Mögliche Vermeidungs- Entdeckungs empfohlene / zuständig
B A E RPZ erl. B A E RPZ
Fehlerfolgen Fehler Fehlerursachen maßnahmen -maßnahmen getroffene Maßnahmen / Termin

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Folie 78

Wann wird eine FMEA durchgeführt?


Produktentwicklung und Serienproduktion,
Produktionsvorbereitung Prozessverbesserung
Start of
Production
Design- Design-FMEA
FMEA Review

Konzeptfindung
u. -festlegung FMEAs zur Absicherung von
Produkt- und Prozessoptimierungen
Produktentwicklung
und -verifizierung

Prozessentwicklung
und -verifizierung

Produkt- und
Prozessvalidierung

Serienproduktion

Rückmeldung, Beurteilung und Korrekturmaßnahmen

Prozess- Prozess-FMEA
FMEA Review
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Folie 79

Abschnitt 7: Werkzeuge im Qualitätsmanagement


Maßnahme Termin
DEFINE
SIPOC-Modell MEASURE
ANALYZE
S I P O C IMPROVE
Supplier Inputs Process Outputs Customer
CONTROL

Projektplan
Messsystemfähig- Pareto-Analyse Prozessfähigkeits-
keitsanalyse (MSA) untersuchung
UGW OGW

I II III II I

Sollwert

Versuchsplan (DoE)
Ursache/Wirkung

Korrelation/Regression
Robust Design
FMEA
B A E RPZ V/T

9 8 3 216 Name/KWx

9 2 2 (36) Name/KWx
Mindmap

Prozessablauf

Schulung
Prozessregelkarte (SPC)

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Folie 80

Qualitätswerkzeuge: Q7-Sieben Qualitätswerkzeuge

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Folie 81

Fehlersammelliste

Produkt Nr.: 0815 Produktion: Halle 5 / Band 2


Produkt Name: Stabmixer Prozess: Endmontage
Test: visuell, Prüfer: C. Egger
120 Stk./Tag
Datum: 1. – 2. Feb. 2007

no. Fehler Anzahl am 1.2. Anzahl am 2.2. Summe

1 Kratzer 29
2 Dellen 10
3 Rost 20
4 Verschmutzung 30
5 Teil fehlt 9
6 Montagefehler 9
7 Lackfehler 14
8 Sonstige 3
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Folie 82

Histogramme

Mess- Klassen- Häufig- Häufigkeiten


Anzahl
intervall mitte keit 9

15 - 16 15,5 1 8
7
16 - 17 16,5 3 6
17 - 18 17,5 5 5
4
18 - 19 18,5 8
3
19 - 20 19,5 6 2
20 - 21 20,5 2 1
0
21 - 22 21,5 1 15,5 16,5 17,5 18,5 19,5 20,5 21,5
Messbereich

• Ungeordnete Zahlenmengen oder Häufigkeitswerte aus Strichlisten werden in ein


Säulendiagramm übertragen
• Auf der Abszisse (x-Achse) sind die Klassen aufgetragen.
• Das Histogramm unterstützt die Prozessbeurteilung durch eine Visualisierung der Daten.

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Folie 83

Pareto – Diagramm (ABC Analyse)

Auswertung nach der Anzahl von Fehlern Auswertung nach den Kosten von Fehlern
(z.B. Fehler pro Arbeitstag) (z.B. Fehlerkosten pro Arbeitstag)

Anzahl der Fehler Anteil der Fehler Kosten der Fehler Anteil der Fehlerkosten
60 100% 600 100%

90% 90%
50 500
80% 80%

70% 70%
40 400
60% 60%

30 50% 300 50%

40% 40%
20 200
30% 30%

20% 20%
10 100
10% 10%

0 0% 0 0%
Kratzer Dellen Farbe Toleranzen Andere Dellen Kratzer Farbe Toleranzen Andere

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Folie 84

Ishikawa-Diagramm (Ursachen-Wirkungs-Diagramm)

Maschine Mensch

Motor Streckenwahl

Hubraum
Fahrweise
Leistung

Bereifung

Kraftstoff-
verbrauch zu
hoch Kraftstoffart Beladung Witterungs-
verhältnisse
Personenzahl
Gepäck Straßenverlauf

Verkehrsdichte

Anhängerbetrieb
Mitwelt
Material Methode
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Folie 85

Bsp.: Ishikawa-Diagramm für mechanische Bearbeitung


Aufspannung / Werkstück
Vorrichtung
Spannkonzept Auflage- und Spannflächen
ungeeignet zu ungenau
Werkstück nicht Vorbearbeitungszustand
richtig positioniert entspricht nicht den Vorgaben

Vorrichtungs- / Werkstück verformt sich


Werkstückposition beim Bearbeiten
ändert sich während der Bearbeitungszugaben
Merkmal außer Bearbeitung ungeeignet
Toleranz Werkzeug nicht Prozessregelung
Maschinengrund-
geeignet genauigkeit funktioniert nicht
Werkzeug nicht unzureichend
Werkzeug richtig positioniert Schnittparameter
Maschinentisch ungünstig gewählt
gebrochen /
Werkzeugposition positioniert ungenau
beschädigt
ändert sich während
Werkzeug der Bearbeitung Maschine verformt
verschlissen sich
Maschine
schwingt Prozess /
Werkzeug Maschine Methode
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Folie 86

Bsp.: Ishikawa-Diagramm für Montage


Dichtring zu tief / zu wenig tief eingepresst kein Dichtring verbaut

Dichtring federt zurück Stempel fährt zu weit / zu wenig weit aus


Dichtring nicht montiert
Vorrichtung nicht abgestimmt Höhe des Werkzeuges (Stempel) nicht abgestimmt

Einpressvorgang wird zu früh abgebrochen

Vorrichtung falscher Dichtring verbaut


Werkstückauflage verschmutzt falscher Dichtring angeliefert
Bauteile
Teile verschmutzt Stempel verschmutzt
Dichtring in der Montage verwechselt
Dichtring bei Montage beschädigt

Dichtring deformiert Dichtring verkehrt verbaut


Fase am Fügeteil
beschädigt / verschlagen
falsches Werkzeug verwendet
Dichtring verkehrt eingelegt
Vorrichtung falsch abgestimmt
Deckel verkehrt aufgelegt
Dichtstelle
undicht
Dichtring bei Montage verschmutzt Vorrichtung
Feder springt herunter
durch Pinsel / Roller Stempel drückt exzentrisch
unsachgemäße Handhabung auf Vorrichtung
durch verschmutztes Öl

Dichtring ohne Feder angeliefert/ durch Schmutz auf anderen Teilen Vorrichtung (Drehtisch) nicht
richtig positioniert
Dichtlippe gespalten / Dichtring verschmutzt
durch Schmutz im Montagebereich

Dichtring verschmutzt angeliefert


Dichtring ohne Feder verbaut

Handhabung
Dichtring verschmutzt
Dichtring nicht geölt Dichtring schnäbelt schräg an

Dichtring wird extrem schief aufgelegt


falsches Öl verwendet QM 090305.ppt
Teile nicht zentrisch in Vorrichtung eingelegt
falsches Öl bereitgestellt

Dichtring nicht entsprechend geölt Dichtring nicht rechtwinkelig eingepresst


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