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Deutsch Frau Lang Jacqueline Gustke, Lale Schiebeler 11-3

Die Epoche der Aufklärung


(1690-1800)
Gliederung
1. Zeitliche Einteilung

2. Begriffsgeschichte ( Wie entstand die Epochen Bezeichnung?)

3. Historischer Hintergrund

4. (Literarische) Merkmale

5.Die zwei philosophischen Hauptströme

6.Wichtige Philosophische Gedanken/ Grundsätze

7. Wichtigste Vertreter

8. Repräsentative Werke und Autoren & Beispiel „Nathan der Weise“

9. Quellenangabe
Zeitliche Einteilung I

- 1690 bis nach 1880


- Schließt „Empfindsamkeit“ (1740 -1790) und „Sturm & Drang“ (1765-1785) mit ein
- Vor der Klassikepoche (1786 – 1832)
- Nach Barock (1600 -1750 )
- Wandel von Mittelalter zu Neuzeit
- Gegensatz von „Sturm und Drang“
Zeitliche Einteilung II
Subepochen:

1. Frühaufklärung (1690-1730)=
- Forderung von nationalsprachlichem akademischen Unterricht & Schrifttum
- Popularisierung aufklärerischer Fragestellungen
- Verabschiedung barocker Traditionen

2. Hochaufklärung (1730-1770)=
- Literaturbegriff der Aufklärung methodisch geklärt
- In eine Vielzahl abweichender Facetten zergliedert
- Kritik an der Einseitigkeit verstandesmäßiger Aufklärung

3. Spätaufklärung (1770- nach 1800)=


- In Auseinandersetzungen wandeln sich Rahmenbedingungen aufklärerischer Literatur
- Für die Zeitgenossen, werden Grenzen der Aufklärung erkennbar
- Erzwingung der Selbstverständnis von Aufklärung
Begriffsgeschichte

- Begriff wird nachträglich eingeführt


- Nationalsprache wird erstmals konsequent betrieben
- Aus der Meterologie
- Steht sinnbildlich für das Licht, dass die Menschen aus der Abhängigkeit/Unmündigkeit treiben
soll
- Ansporn zur kritischen Hinterfragung
- Erstmals definiert von Immanuel Kant (1784): „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus
seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“
- Es wurde auf philosophischer, politischer & sozialen Ebene Kritik geäußert, dadurch
passierten gesellschaftliche Veränderungen
- Menschen realisierten, dass sie von Natur aus Rechte und Fähigkeiten besitzen
Historischer Hintergrund

- Auflehnung des dritten Standes


- Unzufriedenheit entlud sich im Jahre 1789 während der französischen Revolution
- Menschen waren mit der Ständegesellschaft unzufrieden
- Politisches System wurde kritisiert
- Religion und Geschlechterrollen wurde kritisch hinterfragt
- Forschung erlebte großen Aufschwung
(Literarische) Merkmale

- Menschen konnten schreiben, wie und worüber sie wollten


- Es enstanden neue Gattungen (bürgerliches Trauerspiel, Parabel, Fabel,
Aphorismus)
- Kritik an der Kirche & staatlichen und gesellschaftlichen Ordnungen
- Unbedingter Fortschrittsglaube
- Toleranz in Gesellschaft, Politik & Religion
- Individualismus
- Das Gute und das Vernünftige werden gleich gesetzt
- Geistige Empazipation / Befreiung
- Menschlicher Verstand soll die Wahrnehmungen beherrschen
Die zwei philosophischen Hauptströme

1. Rationalismus (Gebrauch des Verstandes)


- Durch Renè Descartes begründet
- Überliefertes Wissen nicht einfach hinnehmen
- Alles in Zweifel ziehen
- Seine Erkenntnis: „Ich denke, also bin Ich.“
- Hauptvertreter Kant

2. Emphirismus (Sinneswahrnehmung & Experimente)


- Durch John Locke begründet
- Menschliche Erfahrung und nachprüfbares Wissen wird durch Beobachtung und
Wahrnehmungen zusammengesetzt
Wichtige Philosophische Gedanken/Grundsätze

- René Descartes: „cogito ergo sum“ = „Ich denke, also bin Ich“

- Immanuel Kant: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“


Wichtigste Vertreter

- Johann Wolfgang von Goethe


- Johann Gottfried Herder
- David Hume
- Immanuel Kant
- Gotthold Ephraim Lessing
- John Locke
- Jean-Jacques Rosseau
- Voltaire
- Mendequieu
Representative Werke/Autoren

-“Nathan der Weise“ von Gotthold Ephrahim Lessing


- „Die Betschwester“ von Christian Fürchtegott Gellert
- „Vom Geist der Gesetze“ von Mentesquieu
- „Contact Social“ von Jean-Jacques Rousseau
- „Kritik an der reinen Vernunft“ von Immanuel Kant
„Nathan der Weise“ (1779) von Gotthold Ephraim Lessing (1729-81)

- ein aus 5 Akten bestehendes Drama


- Nathan steht für Humanität, Toleranz & Religionsfreiheit , damit entspricht er dem
Menschenbild der Aufklärung

Hauptthema:
- Umgang verschiedener Religionen miteinander
- Judentum, Islam & Christentum spielen zuerst eine wichtige Rolle
- Gemeinsamkeiten der Religionen treten in den Vordergrund
- Das Trennende verliert an Bedeutung
Quellenangabe

www.zeit.de Anton Graff 2009